Weltwirtschaftskrise 1929 Zusammenfassung, Gründe, Folgen, Ursachen

Der Schwarze Freitag:

...

 

  1. Donnerstag 24.Oktober 1929 in USA

  2. Freitag 25.Oktober 1929 in Deutschland angekommen

  3. Fast senkrechte Kursstürze der Aktien in USA

  4. Jeder wollte verkaufen

  5. Selbstmordwelle

  6. BIP sank in den kommenden Jahren um mehr als ¼

  7. Banken wurden zahlungsunfähig

 

Gründe der WWK:

  1. Durch verbesserte Produktionsmittel Sättigung des Marktes à Überproduktionen

  2. Der Preis einer Aktie hatte nichts mehr mit dem tatsächlichen Wert zu tun

  3. Warnungen der Bankiers wurden nicht beachtet

  4. Entlassungen nahmen zu, Aktienpreise fallen

  5. Kursverluste von 20%-50%

 

Folgen:

  1. Entlassungen

  2. Schwarzer Donnerstag

  3. Schwarzer Dienstag

  4. Gestiegene Arbeitslosenquote

  5. Völliger Zusammenbruch des Wirtschaftskreislaufes

  6. Verlust der Kaufkraft

  7. Armut

  8. Auswanderungen

 

Auswirkungen auf Deutschland:

  1. Industrielle Erzeugung, Einkommen, Lebenshaltung gesunken

  2. Wachsende Arbeitslosigkeit

  3. Gefühl der Unsicherheit = Katastrophenstimmung

  4. Gegner der Republik sahen Chance gegen Demokratie erfolgreich anzugehen. Angeblich Fehler des Systems

  5. Schwere Staatskrise, da Rückzahlung der Kredite und Schulden an USA

  6. NSDAP gewann an Zuspruch

 

Deutschland:

 

Brüning:

> Dr. Heinrich Brüning (1885-1970)

> Frühjahr 1930 Reichskanzler, von Hindenburg ernannt

 

Brünings Deflationspolitik:

  1. Sparpolitik

à Ziel einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen und eine Geldentwertung zu verhindern

  1. Wollte das Ende der Demokratie durch drohende Inflation vermeiden

  2. Einführung neuer Steuern um Staatskasse aufzubessern

  3. Gehaltskürzungen von Beamten

  4. Preissenkungen für Marktwaren

  5. Stütze sich auf Notverordnungen des Reichspräsidenten um Politik durchzusetzen

  6. Beseitigte größtenteils die Reparationszahlungen

  7. Scheiterung der Politik 1932

à Brüning wurde von Hindenburg entlassen

 

 

USA:

 

Hoover:

  1. Herbert Clark Hoover (1874-1964)

  2. Republikaner

  3. 1992-1933 US-Präsident

 

Hoover-Politik:

  1. Vertraute auf die Selbstheilungskräfte des Marktes

  2. à WWKs sind unvermeidliche Konsequenzen, die nur durch Gesundschrumpfen zu überwinden sind

  3. Verfassung lässt keine direkte Hilfe für das Wirtschaftsgeschen zu

  4. Zollerhöhungen

à waren wirkungslos und beschleunigten die Krise

  1. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

à diese gingen entweder nicht weit genug oder kamen zu spät

 

 

Roosevelt:

  1. Franklin Delano Roosevelt (1882-1945)

  2. Demokrat

  3. 1933-1945 US-Präsident

 

 

New-Deal-Politik:

 

1. Maßnahmen: • staatliche Überwachung der Börse

• Mindespreise für Agrarprodukte

• Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

• Sozialversicherung

• Mindestlöhne

• gesunde Währung

• Staat und Regierung sollen Kosten reduzieren

• Steigerung der Produktion und Kaufkraft

 

2. Ziele: •Verbesserung der Einkommensbilanz

• starke nationale Wirtschaft

• Belebung des internationalen Handels

• nationale Erholung

 

3. Mittel: 1. Gleichgewicht von exekutiver und Legislativer Gewalt

2. Zeitweiliges Abweichen vom Gleichgewicht

3. Umfassende Exekutivgewalt

 

Appell: nationale Gemeinschaft

 

4. Kritik: • Oberste Bundesgericht

à Hob mehrere Gesetze auf

à Begründung war die Verfassungswidrigkeit des Gesetzes

• American Liberty League

à Unternehmer, denen die Gewerkschaftfreundlichkeit zu weit ging

• Francis Townsend

à gegen Arbeitslosigkeit und mangelnde Kaufkraft

 

 

John Maynard Keynes:

  1. Wirtschaftstheoretiker

  2. Namensgeber des Keynesianismus

  3. Teilnehmer der Versailler Friedensverhandlungen

  4. 1936 : “Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes”

  5. Deficit spending (Defizitfinanzierung) à Zur Belebung der Konjunktur müssen höhere Staatsausgaben erreicht werden

  6. Aktive staatliche Konjunkturpolitik

  7. Ankurbelung der Investitionen

  8. STAATLICHE FISKALPOLITIK

 

Theorie:

  1. Keine Erholung aus eigener Kraft aus der Arbeitslosigkeit

  2. Forderung einer aktiven staatlichen Konjunkturpolitik

  3. Für die Überwindung der Depressionen müssen die Investitionen angekurbelt werden

  4. Staatliche Fiskalpolitik als wirksamstes Mittel

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  • is a very good seite yes i think so

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