Adenauers Westintegration der BRD: Bewertung, Ziele und Ergebnis

 

Adenauers Westintegration

 

Ziele der Bundesregierung:

o Wiedererlangung der staatlichen Souveränität

o Wiedervereinigung Deutschlands

o Aufbau und Bewahrung der militärischen und politischen Sicherheit der Bundesrepublik

o Wiederaufbau der Wirtschaft und sozialer Ausgleich im Innern

o Nichtanerkennung der Oder-­‐Neiße-­‐Linie

 

Allen Zielen gemeinsam ist die Strategie, mit der sie erreicht werden sollten: die Westintegration der Bundesrepublik im militärischen, wirtschaftlichen und ideologischen Bereich

Adenauers Politik:

o Durch Westintegration das Vertrauen der Westmächte und dann die Souveränität zu gewinnen, um dann aus dieser Position heraus, mit den Westmächten, eine Wiedervereinigung anzustreben.

„Politik der Stärke“

22.November 1949

o Petersberger Abkommen:

Beitritt zur internationalen Ruhrbehörde

8.Juli 1950

o Beitritt zum Europarat

1951

o Montanunion:

Es gelingt damit die Ängste der französischen Nachbarn vor einer

Wiederaufrüstung West-­‐Deutschlands abzubauen

1952

o Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) o Deutschlandvertrag:

Weitgehende Souveränität für die BRD allerdings mit Besatzungsvorbehalten

Ziel der Wiedervereinigung Deutschlands (Verpflichtung aller Unterzeichnerstaaten)

1954

o Pariser Verträge: (da EVG gescheitert ist)

BRD wird Mitglied der NATO

Aufnahme in die NATO mit Annahme des Deutschlandvertrags

verknüpft

1955

o In Kraft treten der Pariser Verträge:

Abschluss der Westintegration der BRD

Beginn der Wiederbewaffnung und der Aufbau der Bundeswehr BRD erlangt weitgehende Souveränität

1963

o Freundschaftsabkommen: (Elysée-­‐Vertrag)

Beendigung der Deutsch-­‐Französischen Erbfeindschaft

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