Mario und der Zauberer Inhaltsangabe Zusammenfassung – Thomas Mann

Mario und der Zauberer Inhaltsangabe Zusammenfassung

Thomas Manns Novelle Mario und der Zauber spielt am Tyrrhenischen Meer in Italien. Der genaue Ort ist Torre di Venere. Die Handlung umfasst eine vierköpfige Familie. Diese deutschsprachige Familie erlebt ihren Sommerurlaub in den 20er Jahren in Torre di Venere. Im Urlaub besuche sie die Zaubershow, des Illuminators Cavaliere Cipolla.

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Die Erzählungen werden aus Sicht des Vaters der Familie geschildert. Das Seebad Torre di Venere ist von italienischen Badegästen im Hochsommer überschwemmt und es herrscht hektisches Treiben. Durch ihre Einquartierung im Grand Hotel fühlt sich die Familie die neben dem Vater, noch aus der Mutter und den zwei Kindern besteht, erst einmal fremd. Dieses Gefühl entsteht, durch die hohe Anzahl der italienischen Gäste des Hotels. Diese Gästekonstellation war im Jahr des Geschehens eine völlig normal. Der Höhepunkt dieses nicht erwünschten Gefühls wird durch eine Bitte des Hotels um Umzug erreicht. Ein italienischer Adliger soll nun ihr Quartier beziehen. Die Familie packt ihre Koffer und wird in einer kleinen Pension für den Sommerurlaub einquartiert. Diese Pension ist der Familie schon durch etliche Besuche zum Speisen bekannt.

Immer wieder kommt es zu Missverständnissen mit den italienischen Urlaubern und Einheimischen. Sie lassen die Familie spüren, dass sie Fremde sind und nicht dazugehören. Das lässt so recht keine Urlaubsstimmung aufkommen. Zum totalen Eklat kommt es als die achtjährige Tochter der Familie am Strand, nackt ihren Badeanzug im Meer ausspült. Dieses Verhalten wird von den italienischen Badegästen mit so großer Empörung empfunden, dass sie die Polizei rufen. Diese stufen, das Verhalten des Kindes auch als schwerwiegend ein und lasse die Familie 50 Lire Sühnegeld bezahlen. Die Familie hegt immer mehr den Gedanken abzureisen und den Urlaub abzubrechen, doch die Gedanken werden wieder verworfen. Diese Entscheidung bestätigt sich auch, als die Saison der italienischen Gäste vorbei ist und der Ort mehr internationales Publikum beherbergt.

Mit Abreise der italienischen Badegäste wird Torre di Venere mit immer mehr werbenden Plakaten für die Zaubershow von Cavaliere Cipolla beworben. Der Zauberkünstler kündigt an, bald in das Seebad zu reisen. Die Begeisterung der Kinder lässt die Familie in eine Zaubervorstellung von Cipolla gehen. Die Show entpuppt sich jedoch nicht als große Zauberkunst. Der verkrüppelte Cavaliere Cipolla, stellt sein Können in der Rhetorik und Hypnose zur Schaue. Womit er beweist, dass er einzelne Zuschauer und auch das ganze Publikum geschickt in seinen Bann ziehen und es beeinflussen kann. Zur Hilfe kommt ihn dabei eine Reitpeitsche, die er in der Luft schnalzen lässt. Somit hat er die Aufmerksamkeit des Publikums und liefert einer interessanten und imponierenden Darstellung. Diese geht jedoch immer zulasten der Besucher seiner Show. Als die Show pausiert, überlegt die Familie vorzeitig in ihr Domizil zurückzukehren. Die Kinder möchten die Vorstellung aber nicht eher verlassen und so entscheiden sie sich bis zum Ende zu bleiben.

Nach dieser Pause ist Cavaliere Cipolla nicht mehr zu bremsen. Seine Scherze auf Kosten des Publikums werden immer peinlicher und schamlos stellt er einzelne Besucher vor dem ganzen Publikum bloß. Mit seiner psychischen Beeinflussung hat er bei dem Zuhören leichtes Spiel. Nur ein Herr leistet ihn Widerstand und lässt sich durch seine Rhetorik und Hypnose nicht beeinflussen. Nur mit viel Kraft und Bemühung kann Cipello diesen Widerstand brechen. Im Laufe der Vorstellung wird nun Mario, welcher als Kellner der Familie tätig ist auf die Bühne geholt. Cavaliere Cipolla nutzt nun alle seine Kräfte, über die Hypnose, bis hin zur Reitpeitsche nutzt er sein gesamtes Können und veranlasst Mario dazu seine intimsten Wünsche den gesamten Publikum preiszugeben. Als Cipello auch noch die Illusion erschafft, das er das Mädchen Silvestra, in das Mario heimlich verliebt ist und ihn zu einen gemeinsamen Kuss bringt, erreicht die Vorstellung den Höhepunkt. Dem Gelächter und Schadenfreude des Publikums ist Mario nun ausgesetzt und verlässt gepeinigt die Bühne. In dieser gedemütigten Position, zieht Mario eine Waffe und erschießt Cavaliere Cipolla vor den Augen aller. Die Familie verlässt fluchtartig die Vorstellung, jedoch auch mit einen erleichternden und befreiten Gefühl.

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1 comment… add one
  • wer zum teufel is cipello?????

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