Die Verwandlung – Franz Kafka – Interpretation Analyse

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  • Ein auktorialer Erzähler kann keine subjektive Erzählhaltung zeigen – dann wäre er ja nicht mehr auktorial.

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  • Interessante Punkte, aber Gregor zahlt nicht seine Schulden bei den Eltern ab, sondern die der Eltern bei seinem Chef – eine noch unterwürfigere Handlung und Übernahme der Versorgung seiner Familie.

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    • Von „Schulden“ war nie die Rede, sondern von „Schuld“.
      Gregor sieht die finanzielle Unterstützung seiner Familie als eine gewisse Verpflichtung.

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  • „Die direkte Rede von Gregor kommt allerdings innerhalb des gesamten Handlungsverlaufs nicht vor, da Gregor als Ungeziefer nicht in menschlicher Sprache kommunizieren kann“

    Hat Gregor nicht am Anfang seiner Familie noch antworten können? Soweit ich weiß konnte er erst später im Geschichtsverlauf nicht mehr reden, weil er da immer mehr zum Ungeziefer wurde. Davor konnte er reden.

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    • Nope. Er hat geredet aber sie haben ihn nicht verstanden. Von Anfang an.

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      • Oh doch sie haben ihn sehr wohl am Anfang verstanden, wenn auch nur sehr unverständlich. Mit der Zeit hat Gregor dann seine „Menschlichkeit“ verloren und man hat ihn garnicht mehr verstanden.

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  • Er kann definitiv reden, der Prokurist sagt noch zu ihm dass er nur mit ja und nein antworten könne.

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  • Gregor Samsa Verwandelt sich nicht real in einen Käfer ! das ist metaphorisch zu sehen

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  • Doch klar, allein an der ersten Seite kann man lesen, dass er real verwandelt wurde(„fand er sich[…]zu einem Ungeziefer verwandelt“-> heißt er hat sich so vorgefunden). Außerdem hat er sich nicht zu einem Käfer, sondern zu einem Ungeziefer verwandelt. Kafka hat sehr auf Deutungsoffenheit geachtet, weshalb er explizit Ungeziefer geschrieben hat und nicht Käfer.

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