Interpretation zu die Räuber von Friedrich Schiller

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Interpretation zu die Räuber von Friedrich Schiller

Schiller will mit seinem Drama „Die Räuber“ die Freiheit der Seele, jedes Individuums anstreben. Das sieht man vor allem an den Charakteren, wie zum Beispiel Karl, der durch die eigene Freiheitsbestrebung zum Räuber geworden ist, jedoch auch durch äußere Einflüsse, wie den Brief oder die Überredung durch seine Kumpane zu dem Entschluss kam, eine Räuberbande zu gründen. Doch Karl wird immer mehr in die Tiefe gezogen, und muss seine Freiheit mit immer mehr Blutvergießen bezahlen, was ihn vor allem nach dem Überfall auf die Stadt klar wird, als er auf sich selbst schimpft: „o pfui über den Kindermord! Den Weibermord! – den Krankenmord! Wie beugt mich diese Tat! Sie hat meine schönsten Werke vergiftet“ (2. Akt, 3. Szene; S. 72, Z. 7 – 10) und merkt erst am Schluss, dass er durch seinen „Posten“ als Hauptmann nicht so frei ist wie er glaubt. Vor allem durch das Versprechen, „Bei den Gebeinen meines Rollers! Ich will euch niemals verlassen.“ (3. Akt, 2. Szene; S.88, Z. 32/33), bindet er sich an die Räuber und opfert am Ende sogar seine Amalia für diese „Freiheit“, doch er liefert sich am Ende selbst dem Gesetz aus.
Auch bei Franz kann man erkennen, dass er nach persönlicher Freiheit strebt. Doch unterscheidet sich der Weg zu seiner Freiheit, von Karls Weg. Der Drang nach Genugtuung und Freiheit wird durch die Benachteiligung seines Vater, ihm gegenüber noch verstärkt und er versucht das Erstgeborenen-Recht außer Kraft zu setzen, indem er seinen Bruder, durch einen Betrug, das Erbrecht enzieht. Er nimmt sich das Recht, über die Natur zu entscheiden, da er „große Rechte“ habe „über die Natur ungehalten zu sein, und bei meiner Ehre! Ich will sie geltend machen“ (1. Akt, 1. Szene; S. 19, Z. 3 – 4). Er erklärt damit, dass auch er ein Recht auf persönlicher Entfaltung und Freiheit hat. Für ihn hat jeder Mensch „gleiches Recht zum Größten und Kleinsten…“ (1. Akt, 1. Szene; S.19, Z. 23), denn für Franz gilt das Recht des Stärkeren „Das Recht liegt beim Überwältiger, und die Schranken unserer Kraft sind unsere Gesetze“ (1. Akt, 1. Szene; S. 19; Z. 25 – 26).

Außerdem lässt sich erkennen, wie kritisch Schiller damals dem Adel gegenüber gestanden haben muss, da er selbst Probleme mit ihnen hatte und ihm die Ungerechtigkeit der Regierungsform sehr missfiel. Der Hauptcharakter, Karl, tötet außerdem nur die Adeligen, die ungerecht und willkürlich herschen aber überlässt das Plündern seinen Kumpane. Da Schiller zu der Zeit, als er „Die Räuber“ schrieb, ebenfalls Probleme mit dem Adel, in dem Fall, mit Herzog Karl Eugen, hatte, da er ihn gegen seinen Willen in eine Militärakademie steckte, wird klar, dass Schiller sich selbst, mit Karl darzustellen versucht. Außerdem wird mit dem Monolog aus dem 1. Akt, 1. Szene von Franz dargestellt, welche Rolle die Bürger und welche der Adel spielt. Schiller bezeichnet dabei den Pöbel als „armer Hase“, welcher eine „jämmerliche Rolle“ besitzt „auf dieser Welt – Aber der gnädige Herr braucht Hasen“ (1. Akt, 1. Szene; S. 20, Z. 7 – 9). Damit will er ausdrücken, dass der Adel ohne den Pöbel nicht überleben könnte und das der Adel deswegen „den Pöbel unter dem Pantoffel“ halten muss, um „es desto bequemer zu haben“ (1. Akt, 1. Szene; S. 19, Z. 36 – 37). Dadurch versucht er dem Pöbel aufzuzeigen, dass sie betrogen und belogen werden und sich zusammen gegen die Obrigkeit verbünden müssen.

Die korrupte Obrigkeit der Kirche wird anhand von der Auseinandersetzung Karls mit dem geifernden Pater kritisiert. So erlässt die Kirche, der gesamten Räuberbande „die Strafe eurer Greuel bis auf das letzte Andenken“, wenn sie ihren „verurteilten Missetäter (Karl) gebunden überliefern“ (2. Akt, 3. Szene; S. 78, Z. 28 – 30)“. Die Kirche maßt sich dabei an, frei über Gottes Willen entscheiden und die Gerechtigkeit, genauso wie die absoluten Herrscher, ausschalten zu können. Schiller zeigt auch auf, wie gläubig und christlich die Kirche nach außen erscheint und was sie ihren Anhängern aufzwingen. Doch halten sie sich selbst nicht an das, was sie den Menschen auferhängen; so predigen sie „Liebe des Nächsten, und fluchen den achtzigjährigen Blinden von ihren Türen hinweg“ (2. Akt, 3. Szene; S. 77, Z. 32 – 33). Das zeigt sehr gut den Wiederspruch, der in der Kirche herrscht und gegen den sich Schiller auflehnt.

Außerdem ist der Zerfall bürgerlicher Tugenden anzuführen, welcher in diesem Drama stattfindet. Vor allem sticht der Zerfall der bürgerlichen Familie durch, zum Beispiel, das Erstgeborenenrechts heraus, aufgrunddessen Franz erst auf die Idee kommt, seinen Bruder zu verraten. Franz versucht sein Gewissen zu beruhigen, indem er ganz rational an die Sache herangeht und sagt „Er ist aus ebendem Ofen geschossen worden, aus dem du geschossen bist.“ (1. Akt, 1. Szene; S. 20, Z. 20 – 21) und sieht in ihm damit nicht wirklich seinen Bruder, sondern nur einen Menschen, der die gleichen Erzeuger wie er selbst besitzt. Doch er hat trotzdem Zweifel, die ihm am Ende nachdenklich werden lassen und er wird sich klar, dass er falsch gehandelt hat, da ihm der Pastor Moser, die schlimmsten aller Sünden verrät, nämlich „Brudermord“ und „Vatermord“ (5. Akt, 1. Szene; S. 136; Z. 12/13). Dieser Vaterverrat bzw. „Vatermord“, ist der nächste Punkt, der den Zerfall der Tugenden darstellt. Franz sieht in der Vaterliebe nur Heuchelei, die „die Schoßsünde aller Künstler“ sei, „die sich in ihrem Werk kokettieren, wär es auch noch so hässlich“ (1. Akt, 1. Szene; S. 21, Z. 13 – 14). Sein Vater liebt ihn also mehr aus Besitz- bzw. Schaffungsstolz als aus wirklicher Liebe. Außerdem fragt sich Franz, „warum hat er mich gemacht?“ und kommt zu dem Schluss, dass er sich seinem Vater nicht unterwirft, sondern „alles um mich her ausrotte, was mich einschränkt, dass ich nicht Herr bin. Herr muss ich sein, dass ich das mit Gewalt ertrotze, wozu mir die Liebenswürdigkeit gebricht.“ (1. Akt, 1. Szene; S. 21, Z. 21 – 23). Da zeigt sich wieder die Benachteiligung ihm gegenüber, da der Vater Karl viel lieber hatte und das der Grund für den Brüderzwist war.

 

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Interpretation zu die Räuber von Friedrich Schiller, 3.7 out of 5 based on 58 ratings
43 comments… add one
  • tolle interpretattion! danke:)

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  • Sehr gute Interpretation, insbesondere sehr gut belegt durch viele Zitate. Kurz und prägnant gehalten, während der Kern des Dramas gut getroffen wird. Vielen Dank!

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  • coole seite habe einiges für meine Presentation genommen!!!
    dankee

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  • ganz gute interpretation. sind aber noch manche umgangssprachliche elemente drin. darauf demnächst etwas achten. und „außerdem“ vielleicht weniger verwenden. sonst in ordnung!

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  • Tolle interpretation und genau das was ich suche…^^ sehr interissant und auf einem tollen niveau geschrieben..supiii

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  • im großen und ganzen gut – aber viele grammatische fehler und unpassende redewendungen à la „außerdem“ wären verbesserungswürdig =)

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  • supidubiiiiiii ……viel mehr gecheckt ….raffs viel besser…

    scrhreibe morgen inhaltsangabe

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  • Gute Interpretation. Doch mich kotzt diese schwer Verständliche Literatur an!

    Ich hasse diese geschwollene Literatur die einem Schüler im Leben rein gar nichts bringt, außer schlechte Erfahrungen in seinem Leben (durch das Nichtverstehen und schlechte Noten, dadurch schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt) – und einen größeren Kundenstamm eines Psychologen.

    Wann werden die Schulen den Leuten endlich das beibringen was im Leben wichtig ist? Sie unterrichten immer noch nach dem alten System und keiner hat so richtig Lust die Schulreform zu verändern, man will lieber Milliarden für Banken ausgeben.

    In heutiger Zeit sehe ich keinen Sinn die Räuber und Literatur ala Nathan der Weise zu lesen.
    Der Sinn liegt darin konkrete Informationen aus den Büchern zu entnehmen. Die Schüler sollen auf das Leben vorbereitet werden. Dazu zählt das Wissen aus Finanzen, Softskills, Gesundheit, Problemlösungen und und und…

    Die Räuber. Nicht nur dass es nur schwer verständlich geschrieben ist, die elendlangen Monologe umhüllt von Dialogen enthalten nur wenig Essenz.

    So, das wollte ich nur gesagt haben,
    viel Spaß mit den Räubern, ich selbst habe es gerade zu ende gelesen und suche nun eine Übersetzung… Steinzeitdeutsch-Deutsch. Oh weh, oh weh…

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  • @ 2 Zimmer Wohnung.

    Als ich deinen Beitrag gelesen hab, dachte ich echt mir spricht jemand aus der Seele.

    Bin genau derselben Meinung… und könnte gerade verrückt werden wenn ich daran denk das wir dieses Buch noch eine ganze Weile behandeln werden.

    Oweh Oweh Oweh… 🙁 …

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  • Ich muss euch beiden zustimmen! Das Buch ist sehr schwer verständlich und voll geschwollen geschrieben…

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  • jetzt aber mal langsam jungs und mädels:)

    klaro ist die lektüre bischen schwer geschrieben, doch wenn man sich konzentriert dürfte sie gut zu verstehen sein…
    diese lektüren werden euch wohl nicht euer halbes leben klauen, die habta inner woche durch und könnt euch wieder mit was anderem beschäftigen;)

    das sie im lehrplan stehen ist zwar in frage zu stellen, jedoch auchnicht so ganz unsinnig…ein bischen literaturgeschichte und die aufklärerischen gedanken von nathan dem weisen müssen halt auch… redet mit euern lehrern, wenn ihr wild drauf seid ne andere lektüre nebenbei zu lesen wird er bestimmt nix dagegen haben.

    und wer sagen kann, dass die elendlangen Monologe umhüllt von Dialogen nur wenig Essenz enthalten, der hat das die räuber wohl doch ganz gut verstanden.

    ich persönlich mein ja auch dass mal neue lektüren mit schön viel essenz für alle einzuführen sind…auch mir gehts aufn sack, aber dh. heißt nich dasses nich machbar ist.

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  • Allgemein gebe ich 2 zimmer wohnung recht…. wobei ich finde dass die räuber noch eine der „angenehmsten“ schullektüren ist…
    ich fand wilhelm tell und maria stuart usw deutlich langweiliger…
    schade finde ich dass mit solchen lektüren einfach vielen schülern die motivation genommen wird selbst daheim ein buch für sich zu lesen…

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  • Das ist gewiss kein Müll oder etwas, was man nicht braucht! im leben wird es einem nicht immer einfach gemacht und man muss manchmal komplexe situationen, konflikte, charaktere , gespräche wie auch immer einordnen und nicht nur oberflächlich analysieren und beurteilen können. und solche dinge helfen ungemein dinge genauer zu sehen. es ist vor allem wichtig im täglichen leben. durch die lektüre wird man, wenn man sich richtig damit befasst, zu eine art psychologen und wer von uns kennt nicht leute wie Franz oder Vater Moor oder Karl? und wer von euch macht sich gedanken darüber, dass hinter der fassade einfach etwas mehr steckt als “ die spinnen“ ?! macht euch diese wichtigen Dinge nicht mit “ ich hab kein bock“ kaputt es bringt euch was, für eure allgemeinbildung und persönliche entwicklung auf lange zeit.

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  • @ Kristianna

    ohje Mädle…
    in welcher Zeit lebst du??

    Das Buch, „Die Räuber“ ist völliger Quatsch, Zeitraub und garantiert nicht hilfreich für unser bevorstehendes Leben.

    Nur weil er Schiller geschrieben hat, heist das nicht dass das Buch gut ist.

    Das ist genau so, wie wenn Picasso auf ein Teller scheisen würde, dann würdest du sagen es ist Kunst.

    P.S. ich geb dir die Adresse von meinem Deutschlehrer.
    Den hats aufgegeilt 100e km zu fahren um Schillers Gartenhaus zu besichtigen.
    Tut euch doch zusammen! Vielleicht findet ihr ja Schillers Scheishaus!

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  • jo jetz chillt mal nur weil fünf mal (habs nachgezählt) außerdem drin steht, das macht doch echt nix

    und die meisten schullektüren sind eigentlich in ordnung, nur werden sie ziemlich ätzend weil man sie so ewig durchkaut, so der grundsinn ist ja in ordnung wenn man den bespricht, aber elends viele hausaufgaben in der art von innerer monolog der hintersten nebenperson sind wirklich sowas von überflüssig. die vermiesen die ganze freude da dran.

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  • Richtig gut!
    Hilft mir sehr viel,bei meiner GFS,die ich bald halten muss also schonmal ein großes Dankeschoen an den Autor!

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  • hey
    also ich find die interpretation supiiiiii=)
    weil wir über die langweilige lektüre ne schulaufgabe schreim und die echt nich leicht zu lesen is!!!

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  • boa kulturbanausen…
    echt tolle seite! hut ab.
    beste grüße.

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  • Du hast echt. Gute Interpretation.:D

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  • Ich bin ein Deutsch lernender Chineser, kürzlich lese ich die Räuber aber kann ich nicht so gut verstehen. Diese Interpretation hat mir eine große Hilfe beim Lesen gegeben. Vielen Dank!

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  • Ich muss das Ende einer Theateraufführung mit dem des Buches vergleichen
    Hat jemand einen Link für mich?

    Reply
  • gute Interpretaion nur die Zitate passen manchmal eher weniger…

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  • also ich finde du hast dir ja ganz nett Gedanken über das Drama gemacht und hast dies auch versucht hier hin zu schreiben.
    Der zentral Konflikt in Schillers „Die Räuber“ behandelt aber nicht die Freiheit von Seelen, vond er du am Anfang sprachst, sondern den Konflikt zwischen Dyonisos und Apoll, bzw. zwischen Gefühl und Verstand: Franz betreibt eine Art pervertierte Aufklärung,die zum Nihilismus und, im Falle von Franz auch logisch begründet, zum Materialismus führt.
    Karls Probleme entstehen durch Gefühlsschwankungen. Er ist die „andere Seite“ des Konflikts, er ist Dionysos und das Gefühl. z.B. verschwört er sich in einer Gefühlsdwallung den Räubern und merkt am Schluss erst, dass dieser Schwur ihn zu grausamen Taten und zur ewigen Treue zu der Räuberbande zwingt.
    Schiller will mit „Die Räuber“ also zeigen, dass das „Gute“ eine Art Mittelweg oder zumindest eine Art ausgewogenes Verhältnis zwischen Emotio und Ratio bzw. dionysisch und Appollinisch ist. Denn keiner der beiden Söhne des alten Moor kann als gut bezeichnet werden, wobei uns Karl, u.a. auch durch Franz‘ egomanische Züge, sympatischer erscheint.

    mfg, Chuck Norris

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    • Dem wäre nichts hinzuzufügen, außer dass Karl von Moor im Drama den Idealisten darstellt um die Gesellschaft, die er eigentlich durchgängig kritisiert, zu zerstören.
      Vielleicht könnte man noch die Theaterkonzeption des Dramas erklären, zumindest am Anfang für die allgemeine Zusammenfassung.
      Stichwort aristotelisches Theater.

      🙂

      Reply
  • @ Toby P:

    Du musst halt schon lesen können und ein bisschen die Augen und Ohren über den Rasius gleich null setzten, den du deinen eigenen Horizont nennst, um zu verstehen, dass Literatur gerade dazu da ist, um uns das Leben einfacher zu machen. Literatur genauso wie jede andere gelungene Kunst hilft uns, Probleme des Lebens zu erkennen und adequat zu lösen. Aber das muss man nicht verstehen, vor allem jetzt noch nciht in deinem Alter…
    aber irgendwann sollte in deinem kleinen Radius ein Lichtchen aufleuchten, und du solltest ein bisschen erkennen, dass deine Ignoranz deine Fesseln sind…
    mfg, Chuck

    Reply
  • und @ Kristina
    („Wer von uns kennt nicht…“)
    Wenn man die Vorrede gelesen hat, weis man, dass Schiller uns Kolosse aufgezeigt hat, von etwas, das in jedem von uns tief verankter ist, wie die Geschwisterproblematik oder die, die ich in meinem vorletzten Comment vorgestellt habe…
    Es geht nicht darum, mit Menschen umgehen zu lernen, die den Charakteren hier änlich sind. es geht darum, bei sich selbst zu bleiben und sich zu fragen: Inwieweit bin ich Karl? oder Franz? oder der alte Moor? etc…
    es geht darum, dass jeder erkennt, zu was unser innerstes im äußersten zugespitzten Falle fähig ist, nicht darum, andere zu verbessern..
    mfg, Chuck

    Reply
  • hey jungs und mädels
    ersten muss ich lobend erwähnen, dass die zusammenfassung gelungen ist – klar alles ist immer ausbaufähig aber sie ist wirklich nicht schlecht – lob an den autor^^
    zweitens kann ich mir einen kommentr bezüglich der anmerkungen nicht verkneifen – wäre es nicht so witzig müsste man fast weinen wo das niveau der deutschen schüler geblieben ist!! die erste frage die sich mir gestellt hat ist, auf welche schule ihr eigentlich geht – baumschule??
    schillers räuber sind gut und gehören zur allgemeinbildung – wer so was liest begibt sich auf ein gehobenes niveau, man liest einen teil deutscher geschichte. man beschäftigt sich mit deutscher literaturgeschichte und da sind nun mal die räuber ein klassiker!- wer damit ein problem hat sollte abgehen und einen einfacherern beruf auswählen!
    dazu noch eines – wer sich beklagt die schöne sprache schillers sei schwer zu verstehen, der soll mal ein paar kafkas parabeln lesen und sich danach nochmal in ruhe die räuber durchlesen! – danach kann man sich wiedersprechen
    mfg

    Reply
  • Also ich finde es auch oft sehr schwierig, bestimmte Abschnitte in dem Drama zu analysieren. Wenn wir die im Unterricht jedoch besprechen, finde ich schon, dass es einfacher ist, alles zu verstehen. Außerdem hilft es mir persönlich, vorher bei Wikipedia oder dieser Seite ( xxxxx ), die ich bevorzuge, weil sie schon doch einiges ausführlicher ist, die Texte durchzulesen und DANN erst die einzelnen Szenen zu lesen. Man hat dann die vorher durchgelesene Zusammenfassung im Hinterkopf und versteht alles einfach besser. Vielleicht hilft das denen, die hier geschrieben haben, dass sie dieses Drama nicht raffen, auch etwas weiter. Besonders die oben genannte Homepage. Diese Zusammenfassung hier ist auch gelungen, jedoch finde ich auch einige Kommentare, wie zb. einen von ChuckNorris, sehr gelungen. Das mit Nihilismus, Materialismus, so einiges in den Kommis ist echt passend. Wünsche euch noch viel Spaß mit dem Drama.. ich schreib Montag die ZWEITE Klausur über „Die Räuber“ dieses Halbjahr.. Was solls. Lg

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  • Noch kurz ne Frage.
    Habt ihr schon mal ne Klausur über das Drama geschrieben.
    Also wir haben letztes Mal nen unbekannten Textausschnitt bekommen,
    den wir analysieren mussten.
    Hättet ihr Ideen, welche Ausschnitte genommen werden könnten?
    (vllt auch aus dem 5. Akt)
    Danke schon mal xD

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  • @ Sarah

    Wir schreiben au morgen unsre Klausur über Die Räuber. Bekommen einen Textausschnitt aus einem Monolog von Franz od. Karl.
    Welch Stelle habt ihr denn bekommen?

    Lg

    Reply
  • Echt geniale Interpretation. Muss eine für unser SOL (selbst organisiertes Lernen) schreiben und das is echt so ein quatsch.

    Naja is ja egal. Hier gehts um die Interpretation und die finde ich echt genial und vor allen Dingen hilft sie mir viel weiter.

    DANKEEEEE!

    Lg

    Reply
  • Schade, dass niemand jüngeres noch Lust hat sich mit meinen Werken zu beschäftigen, obwohl sie doch für die Jugend geschrieben wurden. Damals, nach der Uraufführung in Weimar sprangen die Leute auf, fielen in Ohnmacht… Nur auf Grund dieser neuartigen Gedanken, die vorher nie jemand wagte auch nur auszusprechen. Ich musste fliehen vor den Behörden um das Stück aufführen zu können. Und ihr sagt ihr hättet keinee Lust euch mit deutscher Geschichte zu beschäftigen.
    Wie ich schon sagte: „Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum, wenn ich in meinem Plutarch lese von großen Menschen.“
    Ja, von großen Menschen kann in diesem Jahrhundert wohl auch nur geträumt werden. Damals wie auch heute. Und das ist der Grund warum ich es schrieb. Um die Leute zu erreichen, sie zum Nachdenken zu bewegen. Deshalb ist das Stück heute genauso aktuell wie früher. Ich hoffe ihr überlegt euch in Zukunft wie leichtfertig ihr über Weltliteratur urteilt

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  • Die ist echt gelungen. Die hilft vielen weiter, wie auch mir. Ich danke dir.

    Reply
  • Danke

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  • Mein lieber Herr Schiller,
     
    Haben Sie Gedächtnisschwund? Ich war bei Ihrer Uraufführung in Mannheim und kann mich sehr gut daran erinnern sie danach auf einen Portwein eingeladen zu haben. Sie waren sehr in Eile – wenn ich mich recht entsinne.

    Nice try

    lg

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  • vielen Dank sehr gute Interpretation!!!!
    hat mir sehr geholfen

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  • hey,
    nette interpretation, war echt nützlich für meine KA. 😉 danke
    das buch ist nuuuuutzlos….. ham schon einige erwähnt, aber das braucht keine sau dieses bcuh, mal ehrlich. bissl literatur (einige sollten den begriff mal nachschlagen) hat bisher niemand geschadet, aber es könnte echt nicht schaden, sich mal an neueren werken zu orientieren!  wer das in seiner freizeit lesen möchte, kein problem. aber man könnte sich auch an aktuellen werken orientieren (finde ich zumindest!).
    naja egal
    nochmal danke
    gagadieb

    Reply
    • leute ich will euch ja nicht zu nahe treten, aber es geht gerade darum sich mit literatur aus anderen zeitepochen auseinanderzusetzen. nur dann kann man auch moderne literatur allgemein kultur in deutschland verstehen.
      es gehört einfach zu etwas grundlegenden Faust, die leiden des jungen werther die räuber oder halt nathan der weise zu lesen.
      wer es nicht gelesen hat, der hat dringend etwas nachzuholen
      die räuber steht hier nämlich maßgeblich für den übergang des sturm und drang in die aufklärung, die sich gegenüberstehen.
      mal ganz zu schweigen von den theaterkonzeptionen …

      Reply
  • Der Interpret gefällt mir deutlich besser als das Interpretierte!

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  • wow, sehr gute interpretation. das hilft mir echt weiter, selten soetwas gutes und tiefgründiges gelesen..danke!

    Reply
  • Das schulische Problem: Dramen liest man nicht, sondern muss man mit einer Gruppe vorspielen oder – man besucht eine Theateraufführung! Weiterhin: In bisher jeder Interpretation/Inhaltsangabe fehlt mir Folgendes, genau das zu jeder Zeit Gültige: Das Versagen des Vaters die Verantwortung als Vater zu tragen, also die väterliche Macht in Liebe und Weisheit auszuüben, ist der Stein, der die Tragödie ins Rollen bringt!!! Karl ist ein Verbrecher mit hohen Geldschulden: Entjungferung einer anderweitig Verlobten – deren Verlobten im Duell ermordet, sieben andere in sein verkommenes Dasein hineingezogen…(Brief, 1.Akt, 1.Szene) Aber er bittet seinen Vater, den ehrenhaften Adeligen, mit Reue um Vergebung – nun wittert der Bruder Franz seine Chance: er „schont“ seinen Vater, Karl zu antworten, und beginnt so sein giftiges Treiben; doch er selbst wird auch durch das Gesetz der Erbschaftsregelung und seiner „Hässlichkeit“ (auch 1.Akt, 1.Szene)grausam behandelt! – Das Morden, Plündern, Brandschatzen der Bande unter dem „edlen“ Räuberhauptmann Karl wird zum Rahmen des Dramas… Seine Amalie ist beseelt von der idealen Liebe, die nicht nach den Verfehlungen des Geliebten fragt: Neidisch will sie der „Räuber“ Franz gewinnen, während er den Vater im Kerker eingesperrt hat, der am Herzversagen stirbt. Karl kommt verkleidet zum Familienschloss, seine Räuberbande (ver-)folgt ihn/m – sie wird rauben und Amalie vergewaltigen und töten, deshalb muss Karl sie selbst während seines eigenen Untergangs zuvorkommend ermorden. Der feige Verlierer Franz erdrosselt sich als Flucht aus seinem Leben – und am Ende stellt sich der mutige Karl einem armen Familienvater, der ihn an die Polizeibehörde zur Todesstrafe ausliefern soll, damit dieser die Belohnung erhält… Das ganze Drama ist eine leidenschaftliche Familientragödie um viele Moralvorstellungen und Liebe mit extremen Gefühlsausbrüchen mit pubertär trotziger „Sturm-und-Drang“-Logik vor der bürgerlichen, französischen Revolution 1789! Leider ist der Text deshalb sehr oft zu ausschweifend und wegen der alten Sprache erst recht schwer verständlich, doch gibt es auch viele Jugendgruppen, die ihn in ihre eigene Sprache modernisieren, ohne die Qualität des Werkes zu zerstören: Ich glaube, auch heute noch kann jeder Mensch mit einem Anspruch an sein eigenes Denken und Fühlen von solchen Theaterstücken wie Schillers Werke begeistert werden! Allerdings habe auch ich schon unglaublich leidenschaftslose Aufführungen im Theater und im Fernsehen miterleben „müssen“, aber auch „wollen“, um Qualität unterscheiden zu lernen. Also nochmals: Dramen nicht lesen, sondern gemeinsam vorspielen!
    Viele Gedanken, Gefühle und Begeisterung wünsche ich Euch!
    C.G.

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  • Alsoooo, eigentlich ganz nett, aber mir fehlt definitiv die Problemstellung zu dem wunderschönen Stück ,, Die Räuber" von dem herzallerliebsten Monsieur Schiller. Ich verehre diesen herausragenden Schriftsteller sehr, mein ganzes Haus ist voll gestopft von seinen interlektuellen Werken, die mein Leben bestimmen und um so vieles besser machen. Viele Charakteren spiegeln mein eigenes Sein wieder und haben mir aus so mancher Krise einen Ausweg geboten. Ich fordere noch einmal eine Überarbeitung: welche probleme können auftreten oder werden in der Beziehung(no homo) der beiden Brüder dargestellt?

    Mit freundlichen, schillernden Grüßen

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  • sehr gut. ich werde es für meine interpretation nutzen

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