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	<title>Inhaltsangabe&#187; johann wolfgang von goethe</title>
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	<description>Infos zum Thema Inhaltsangabe und Hausaufgaben</description>
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		<title>Willkommen und Abschied &#8211; Gedichtinterpretation Johann Wolfgang Goethe</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[gedichtinterpretation]]></category>
		<category><![CDATA[johann wolfgang von goethe]]></category>
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<p>
	In dem Gedicht &#8222;Willkommen und Abschied&#8220; von Johann Wolfgang Goethe geht es um einen Mann, der zu seiner Geliebten reitet und von Vorfreude erf&#252;llt ist. Doch schon bald&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	In dem Gedicht &bdquo;Willkommen und Abschied&ldquo; von Johann Wolfgang Goethe geht es um einen Mann, der zu seiner Geliebten reitet und von Vorfreude erf&uuml;llt ist. Doch schon bald m&uuml;ssen sie sich wieder schmerzlich trennen.<br />
	&Auml;u&szlig;erlich ist das Gedicht in 4 Strophen zu je 8 Versen eingeteilt. Als Reimschema verwendet Goethe den Kreuzreim. Er verwendet sowohl weibliche Reime, als auch m&auml;nnliche Reime. Er beschr&auml;nkt sich nicht nur auf reine Reime, sondern verwendet ebenso auch unreine (z.B. G&ouml;tter &ndash; Wetter). Die auff&auml;lligsten Stilmittel dieses Gedichtes sind die h&auml;ufigen Gegens&auml;tze, die Personifizierung, das Symbol und die Metapher.</p>
<p>	In der 1. Strophe (Zeile 1-8) beschreibt der Autor seine Umgebung.<br />
	Johann Wolfgang Goethe schreibt das Gedicht aus der Sicht des lyrischen Ich (&bdquo;mein&ldquo;). Sein Herz &bdquo;schlug&ldquo;. Das ist ein&nbsp; Zeichen daf&uuml;r, dass er voller Leben ist, vielleicht auch aufgeregt, denn er reitet &bdquo;geschwind&ldquo;. Dass &bdquo;der Abend &#8230; schon die Erde&ldquo; wiegt, zeigt, dass es langsam dunkel wird, &bdquo;an den Bergen&ldquo; ist es schon Nacht. An dieser Stelle verwendet er die ersten Personifizierungen (&bdquo;Abend wiegt&ldquo;, &bdquo;hing die Nacht&ldquo;). Der Nebel legt sich auf die Erde nieder, die Eiche wirkt wie &bdquo;ein aufget&uuml;rmter Riese&ldquo;. Jetzt wird eine Metapher verwendet. Alles ist gruselig, finster und unsicher. Er kann auf Grund der &bdquo;Finsternis&ldquo; nicht sehen, was in &bdquo;dem Gestr&auml;uch&ldquo; vor sich geht. Das ist eine Art Unsicherheit. Er f&uuml;hlt sich beobachtet (&bdquo;hundert schwarze Augen&ldquo;). Es ist oft so, dass man sich im Dunkeln unsicher f&uuml;hlt, weil man nicht wei&szlig;, wo die Gefahr lauert. Man vermutet sie &uuml;berall, f&uuml;hlt sich beobachtet, als ob die &bdquo;Finsternis &#8230; hundert schwarze Augen&ldquo; habe. Die Finsternis ist ein Symbol f&uuml;r die Unsicherheit, welche er versp&uuml;rt-</p>
<p>	In der 2. Strophe (Zeile 9 &ndash;16) berichtet er weiterhin von seiner Umgebung, jedoch kommt jetzt noch sein Gef&uuml;hl dazu.<br />
	Er sieht, wie der &bdquo;Mond &#8230; kl&auml;glich aus dem Duft hervorschaut&ldquo;- Mit &bdquo;Duft&ldquo; ist der Nebel gemeint. Der Mond &bdquo;sah&ldquo; (Personifizierung)&nbsp; &bdquo;kl&auml;glich&ldquo; hervor. Das wirkt auf ihn vermutlich so, weil der Mond von Nebel umgeben ist. Er hat nicht wie sonst eine klare Sicht zum Mond, sondern alles ist verschleiert. Der Wind weht ihm &bdquo;schauerlich&ldquo; um die Ohren. Das verst&auml;rkt noch das Gef&uuml;hl des Grusels in ihm. Er schreibt, dass die &bdquo;Nacht &#8230; Ungeheuer&ldquo; schuf. Das kommt ihm vermutlich so vor, weil er so achtsam ist und sich so sehr darauf konzentriert, was passiert, dass er sich schon Sachen einbildet. Doch er ist nicht so ver&auml;ngstigt, dass er zur&uuml;ckkehrt. Nein, sein Mut ist &bdquo;frisch und fr&ouml;hlich&ldquo;. Das l&auml;sst vermuten, dass ihn an seinem Ziel etwas Gro&szlig;artiges erwartet, in seinen &bdquo;Adern&ldquo; brennt &bdquo;Feuer&ldquo;. Dieses Feuer ist ein Symbol f&uuml;r Adrenalin. Er hat zwar Stre&szlig; (Ungewissheit der Dunkelheit), jedoch ist es ein positiver Stre&szlig;, denn am Ende erwartet ihn etwas Tolles, dem er mit Leidenschaft (&bdquo;in meinem Herzen welche Glut&ldquo;) entgegenfibert.</p>
<p>	In der 3. Strophe (Zeile 17-24) beschreibt er das Treffen mit ihr.<br />
	An dieser Stelle nimmt das Gedicht eine Wende. Aus der Einsamkeit wird eine Zweisamkeit. Jetzt erz&auml;hlt das lyrische Ich nicht mehr, sondern spricht jemanden direkt an (&bdquo;Dich sah ich&ldquo;). Aus der Unsicherheit wird nun eine &bdquo;milde Freude&ldquo;, somit genau ein Gegensatz. Statt der &bdquo;schwarzen Augen&ldquo; (1. Strophe) trifft ihn nun ein &bdquo;s&uuml;&szlig;er Blick&ldquo;. Sein &bdquo;Herz&ldquo; ist an ihrer Seite &bdquo;ganz&ldquo;. Es ist nicht mehr geteilt von der Unsicherheit und der Vorfreude, sondern nur noch von &bdquo;milder Freude&ldquo; erf&uuml;llt. Es gibt f&uuml;r ihn nur noch sie, alles andere z&auml;hlt nicht mehr. &bdquo;Jeder Atemzug f&uuml;r&ldquo; sie. Dies zeigt seine gro&szlig;e Liebe zu ihr, welche keine Grenzen kennt. Nun sieht er nur noch durch die rosarote Brille. Trotz Dunkelheit sieht er &bdquo;ein rosafarbenes Fr&uuml;hlingswetter&ldquo;. Er ist von &bdquo;Z&auml;rtlichkeit&ldquo; umgeben. An dieser Stelle spricht er die &bdquo;G&ouml;tter&ldquo; an. Er hat es &bdquo;gehofft&ldquo;, aber nicht &bdquo;verdient&ldquo;, wie er meint. Dies l&auml;sst vermuten, dass es f&uuml;r ihn so sch&ouml;n ist, dass er nicht versteht, womit er so etwas sch&ouml;nes verdient habe.</p>
<p>	In der 4. Strophe (Zeile 25-32) geht es um den schmerzvollen Abschied der Geliebten.<br />
	Es wird Morgen (&bdquo;Morgensonne&ldquo;) und der Abschied kommt. Es ist sehr schmerzvoll f&uuml;r das lyrische Ich. Dies zeigt sich daran, dass es ihm das Herz &bdquo;verengt&ldquo;. Ihre K&uuml;sse waren eine Wohltat (&bdquo;Wonne&ldquo;), doch nun ist es &bdquo;Schmerz&ldquo;. An dieser Stelle wird wieder ein Gegensatz verwendet. Nun bekommt auch die &Uuml;berschrift des Gedichtes &bdquo;Willkommen und Abschied&ldquo;, in der auch ein Gegensatz steckt, einen Sinn. Erst versp&uuml;ren sie die Freude des Wiedersehens (&bdquo;Willkommen&ldquo;), nun den &bdquo;Schmerz&ldquo; der Trennung (&bdquo;Abschied&ldquo;). Als er geht, steht sie da und sieht &bdquo;zur Erde&ldquo;. Dies zeigt die Niedergeschlagenheit, sie l&auml;sst den Kopf h&auml;ngen. Sie hat einen &bdquo;nassen Blick&ldquo;. Dies bringt ihre Traurigkeit verst&auml;rkt zum Ausdruck. F&uuml;r ihn steht &uuml;ber der Traurigkeit das &bdquo;Gl&uuml;ck, geliebt zu werden&ldquo;. F&uuml;r ihn ist die kurze Zeit der Freude wichtiger, als die lange Zeit ohne sie. Er freut sich, dass er die sch&ouml;ne Zeit erleben durfte und weint nicht, dass sie vergangen ist. Er empfindet es als &bdquo;Gl&uuml;ck&ldquo; zu &bdquo;lieben&ldquo;. Hier spricht er wieder die G&ouml;tter an, wahrscheinlich um ihnen f&uuml;r die F&auml;higkeit zu lieben zu danken.</p>
<p>	Das Gedicht ist sehr typisch f&uuml;r die &bdquo;Sturm und Drang&ldquo;-Zeit. Das lyrische Ich wird verwendet. In dieser Zeit galt es als Ideal sich selbst zu leben, die Subjektivit&auml;t des Menschen stand im Vordergrund, welche durch das lyrische Ich dargestellt wird. Die Natur, der Mensch, die Liebe und die G&ouml;tter kommen in diesem Gedicht vor. Diese Elemente waren in Goethes Liebeslyrik der &bdquo;Sturm und Drang&ldquo;-Zeit unzertrennlich. Er war sich der Natur bewusst und verband sie mit der Liebe. Auch verwendet er viele Personifizierungen und Symbole, wenn er die Natur beschreibt. Die Menschen dieser Zeit wollten sich das Geschriebene bildlich vorstellen k&ouml;nnen, wollten f&uuml;hlen, was sie lasen. Durch diese Stilmittel ist das gut m&ouml;glich.</p>
<p>	Ich finde dieses Gedicht sehr sch&ouml;n, da es im kleinen zeigt, woran die Welt im Gro&szlig;en krankt &ndash; n&auml;mlich am eklatanten Mangel an der&nbsp; F&auml;higkeit zu Lieben. Leider haben&nbsp; die meisten Menschen unserer Zeit die F&auml;higkeit bedingungslos zu lieben verloren, da jetzt der Profit im Vordergrund steht. Auch zeigt es, dass man vergangenen Stunden nicht nachtrauern sollte, sondern sich freuen sollte, dass man sie erleben durfte. Dies ist meiner Meinung nach eine wichtige Erkenntnis, die es einem erm&ouml;glicht gl&uuml;cklich zu sein und Trauer schneller zu &uuml;berwinden. Diese Erkenntnis fehlt den meisten Menschen jedoch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Weitere Infos zu Willkommen und Abschied:</h2>
<p><u><a href="http://www.inhaltsangabe.info/tag/willkommen-und-abschied">Willkommen und Abschied Infos<br />
	</a></u></p>
<p><u><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtsanalyse-gedichtanalyse-gedichtsinterpretation">Infos zur Gedichtinterpretation<br />
	</a></u></p>
<p><u><a href="http://www.inhaltsangabe.info/tag/goethe">Infos zu Johann Wolfgang Goethe<br />
	</a></u></p>
<p>&nbsp;</p>
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