gedichtinterpretation

Gedichtsanalyse – Gedichtanalyse – Gedichtsinterpretation

by Kevin
Februar 17th, 2008

 

Die 3 Schritte für eine Gedichtsinterpretation – Gedichtsanalyse – Gedichtanalyse
 

1. Die Einleitung hat die kommunikative Funktion durch Informationen über Autor, Titel und Gattung eine erste Orientierung zu geben. Dabei bieten sich zwei Möglichkeiten an, die Beziehung zum Text aufzunehmen und beim Leser Interesse zu wecken: Der Interpret kann vom ersten Leseeindruck oder seinen Verständnisschwierigkeiten – dem sog. Primärverständnis – ausgehen oder über eine knappe Zusammenfassung der Sinnmitte (des inhaltlichen Kerns) – in einem Übersichtssatz (einem Resümee) – sich selbst und dem Leser das Hauptanliegen des Textes klarmachen (vgl. Einführung).
2. Der Hauptteil sollte nicht nur äußerlich in Abschnitte gegliedert werden und so – z.B. der Strophenanordnung folgend – den gedanklichen Prozess der Interpretation erkennen lassen, sondern durch die besondere Herausarbeitung des Schwerpunkts sich um ein deutliches Profil bemühen.
3. Der Schluss hat die Aufgabe eine rückblickende Bilanz zu geben: Neben einer biografisch- historischen Zuordnung des Gedichts

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Willkommen und Abschied – Gedichtinterpretation Johann Wolfgang Goethe

by Kevin
Oktober 1st, 2007

GedichtinterpretationWillkommen und Abschied“ von Johann Wolfgang Goethe

In dem Gedicht „Willkommen und Abschied“ von Johann Wolfgang Goethe geht es um einen Mann, der zu seiner Geliebten reitet und von Vorfreude erfüllt ist. Doch schon bald müssen sie sich wieder schmerzlich trennen.
Äußerlich ist das Gedicht in 4 Strophen zu je 8 Versen eingeteilt. Als Reimschema verwendet Goethe den Kreuzreim. Er verwendet sowohl weibliche Reime, als auch männliche Reime. Er beschränkt sich nicht nur auf reine Reime, sondern verwendet ebenso auch unreine (z.B. Götter – Wetter). Die auffälligsten Stilmittel dieses Gedichtes sind die häufigen Gegensätze, die Personifizierung, das Symbol und die Metapher.

In der 1. Strophe (Zeile 1-8) beschreibt der Autor seine Umgebung.
Johann Wolfgang Goethe schreibt das Gedicht aus der Sicht des lyrischen Ich („mein“). Sein Herz „schlug“. Das ist ein  Zeichen dafür, dass er voller Leben ist, vielleicht auch aufgeregt, denn er reitet „geschwind“. Dass „der Abend

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GedichtInterpretation „Der Einsiedler“ von Joseph von Eichendorff

by Kevin
September 24th, 2007

GedichtInterpretationDer Einsiedler“ von Joseph von Eichendorff

Der Einsiedler

komm, Trost der Welt, Du stille Nacht!
Wie steigst Du von den Bergen sacht,
Die Lüfte alle schlafen,
Ein Schiffer nur noch, wandermüd,
Singt übers Meer sein Abendlied
Zu Gottes Lob im Hafen.

Die Jahre wie die Wolken gehn
Und lassen mich hier einsam stehn,
Die Welt hat mich vergessen,
Da tratst Du wunderbar zu mir,
Wenn ich beim Waldesrauschen hier
Gedankenvoll gesessen.

O Trost der Welt, Du stille Nacht!
Der tag hat mich so müd gemacht,
Das weite Meer schon dunkelt,
lass ausruhn mich von Lust und Not,
Bis dass das ew’ge Morgenrot
Den stillen Wald durchfunkelt.

Aufgabe: Interpretiere das Gedicht unter besonderer Berücksichtigung darin enthaltener religiöser Bilder!

Das Gedicht „Der Einsiedler“ von Joseph von Eichendorff hat drei Strophen mit jeweils sechs Versen und ist der Epoche der Romantik zuzuordnen. Es handelt von

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