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	<title>Inhaltsangabe&#187; Friedrich Dürrenmatt</title>
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	<description>Infos zum Thema Inhaltsangabe und Hausaufgaben</description>
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		<title>Der Besuch der alten Dame &#8211; Friedrich D&#252;rrenmatt &#8211; Buchvorstellung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 02:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dürrenmatt]]></category>
		<category><![CDATA[der Besuch der alten Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Dürrenmatt]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Der Besuch der alten Dame von Friedrich D&#252;rrenmatt</h1>
<p><strong>Biographie Friedrich D&#252;rrenmatts:</strong><br />
	Friedrich D&#252;rrenmatt wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen, einem Dorf im Kanton Bern (Schweiz) geboren. D&#252;rrenmatt studierte Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften in Bern und Z&#252;rich.&#8230;</p>]]></description>
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<p><strong>Biographie Friedrich D&uuml;rrenmatts:</strong><br />
	Friedrich D&uuml;rrenmatt wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen, einem Dorf im Kanton Bern (Schweiz) geboren. D&uuml;rrenmatt studierte Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften in Bern und Z&uuml;rich. Anfangs unentschlossen, ob er lieber Maler oder Schriftsteller werden sollte, versuchte Friedrich D&uuml;rrenmatt es mit dem Schreiben und finanzierte damit seinen Lebens-unterhalt -zwischendurch war er auch als Zeichner und Grafiker t&auml;tig. 1945 ver&ouml;ffentlichte er seine erste Erz&auml;hlung Tageszeitung (&quot;Der Alte&quot;) in einer Berner Tageszeitung. Am 19. April 1947 wurde sein erstes Theaterst&uuml;ck uraufgef&uuml;hrt (&quot;Es steht geschrieben&quot;). Weltbekannt wurde Friedrich D&uuml;rrenmatt durch die St&uuml;cke &quot;Der Besuch der alten Dame&quot; (1956) und &quot;Die Physiker&quot; (1962). Am 14. Dezember 1990 starb Friedrich D&uuml;rrenmatt in Neuch&acirc;tel in der Schweiz</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zum Buch: Der Besuch der alten Dame</h3>
<p><strong>Gattung/Merkmale</strong>: Bei dem St&uuml;ck handelt es sich um eine Tragikom&ouml;die. D&uuml;rrenmatt verbindet in seinem Drama Motive der Trag&ouml;die und der Kom&ouml;die. Deshalb kann man dieses Werk als eine tragische Kom&ouml;die bezeichnen.<br />
	Erscheinungsjahr: 1957 Urauff&uuml;hrung des B&uuml;hnenst&uuml;ckes in Z&uuml;rich <br />
	<strong>Merkmale:</strong> Das Buch ist als Theaterst&uuml;ck in drei Akten geschrieben &ndash;das St&uuml;ck endet mit einem moralischen Lied, das von einem Chor gesungen wird und die Taten der Personen nochmals erkl&auml;rt und rechtfertigt.<br />
	Einordnung in Geschichte: Die Tragikom&ouml;die spielt Mitte der 1950 er Jahren, also in den Aufbaujahren Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg. Es ist die Zeit des beginnenden wirtschaftlichen Aufschwungs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Inhaltsangabe &#8220;Der Besuch der alten Dame&#8220;</h2>
<p>Ort der Handlung ist eine Kleinstadt namens G&uuml;llen irgendwo in Mitteleuropa in den 1950 er Jahren. Dort erwartet man den Besuch einer reichen alten Dame namens Claire Zachanassian, die in G&uuml;llen geboren und aufgewachsen ist. Ihr damaliger Name war Kl&auml;ri (Klara) W&auml;scher. Durch verschiedene Ehen mit reichen M&auml;nnern ist die mittlerweile &uuml;ber Sechzigj&auml;hrige im Verlauf ihres Lebens zu riesigem Reichtum gekommen. Ihre Ehen sind so zahlreich, dass sie manchmal sogar die Namen ihrer Ehem&auml;nner verwechselt.<br />
	Die&nbsp; Stadt G&uuml;llen und wird als heruntergekommen und verarmt beschrieben: die H&auml;user sind meist bauf&auml;llig und die Stra&szlig;en total verschmutzt. Der B&uuml;rgermeister versucht mit allen Mitteln den Bahnhof &#8220;aufzupeppen&#8220;, um dieser alten Multimilliard&auml;rin Claire Zachanassian einen sch&ouml;nen Empfang in der ehemaligen Heimat zu bereiten (ein Wiedersehen nach 45 Jahren!!) Die B&uuml;rger erhoffen sich von der reichen alten Dame eine Milliardenstiftung f&uuml;r ihre verarmte Stadt. Dadurch w&uuml;rde sich ihre wirtschaftliche Lage drastisch verbessern und die B&uuml;rger k&ouml;nnten wieder ein normales und unbeschwertes Leben f&uuml;hren. <br />
	Im Verlauf der Geschichte taucht der Kaufmann Andrea Ill auf,&nbsp; der hier in G&uuml;llen schon lange mit einer Kaufmannstochter verheiratet ist. Er ist in der Stadt sehr angesehen und derma&szlig;en beliebt, dass die B&uuml;rger ihn oft um Rat fragen, wenn es um st&auml;dtische Angele-genheiten geht -er soll sogar der Nachfolger des B&uuml;rgermeisters werden. Dieser Ill, ein alter Mann um die siebzig, schw&auml;rmt von seiner damaligen st&uuml;rmischen Liebe zu Claire. Er beschreibt Claire als ein bildh&uuml;bsches M&auml;dchen und erz&auml;hlt allen, dass diese sich damals von ihm getrennt h&auml;tte &ndash;was aber &uuml;berhaupt nicht den Tatsachen entspicht. <br />
	In Wirklichkeit war es genau umgekehrt: Ill hat durch Falschaussagen und Zeugenbeste-chungen eine damalige Vaterschaftsklage gegen ihn abgewehrt und Claire verlassen. Das gemeinsame Kind kam schlie&szlig;lich zu einer Adoptivfamilie, wo es leider schon nach einem Jahr an Hirnhautentz&uuml;ndung (Meningitis) auf der Insel Capri verstarb. <br />
	Claire Zachanassian will also der Stadt eine Milliarde spenden &ndash; aber nur unter einer Bedingung: Ill muss get&ouml;tet werden, da dieser ja Claire damals geschw&auml;ngert und verlassen hat und Claire jetzt nach Rache und Gerechtigkeit strebt. Daraufhin meint der B&uuml;rgermeister, dass die Stadt aus moralischen und menschlichen Gr&uuml;nden dieses scheu&szlig;liche Anliegen unter allen Umst&auml;nden ablehnen muss. Doch das Stadtleben hat sich bereits deutlich ver&auml;ndert: Die B&uuml;rger beginnen Geld f&uuml;r Kleidung und sonstige Dinge auszugeben, denn die Kaufleute gew&auml;hren Kredite -so als ob alle mit einem gr&ouml;&szlig;eren Verm&ouml;genszuwachs rechnen k&ouml;nnten. Ill beginnt jetzt langsam zu verstehen: Er wird wohl nicht mehr lange zu leben haben!! <br />
	Die B&uuml;rger G&uuml;llens entr&uuml;sten sich immer mehr &uuml;ber Ills fr&uuml;heres Verhalten gegen&uuml;ber Claire. Jeder hofft insgeheim, dass irgendjemand diesen Ill umbringt, damit der Stadt endlich die Milliardenspende zukommt. Den Vorschlag des B&uuml;rgermeisters, Selbstmord als Wiedergut-machung zu ver&uuml;ben, lehnt Ill ab &ndash;er ist aber mit jedem anderen Urteil der B&uuml;rger einver-standen.&nbsp; <br />
	Ill versucht in seiner Angst und Verzweiflung, von anderen Menschen&nbsp; Hilfe zu bekommen &ndash;vergebens!! Auch plant er mit dem Zug nach Australien zu fliehen, macht es dann aber doch nicht, da er Angst hat, dass ihn die Leute daran gewaltsam hindern k&ouml;nnten&nbsp; Da es schlie&szlig;lich sogar seiner eigenen Familie besser geht und auch sie neue Bekleidung bekommen haben, kommt Ill zu dem Entschluss, sein Verbrechen einzugestehen und sich umbringen zu lassen<br />
	Als sich Ill -von Schuld und Angst gegen&uuml;ber Claire zerm&uuml;rbt- seinen Mitb&uuml;rgern ausliefern will, l&auml;sst der B&uuml;rgermeister gegen&uuml;ber der Presse verk&uuml;nden, dass Frau Zachanassian durch Vermittlung ihres Jugendfreundes Ill der Stadt endlich die ersehnte Milliardenstiftung gew&auml;hrt.<br />
	Auf einer B&uuml;rgerversammlung wird die Spende von allen angenommen und damit der Mord an Ill beschlossen. Die B&uuml;rger bilden eine Menschengasse, auf die Ill zugeht. Die Gasse schlie&szlig;t sich zu einem Menschenkn&auml;uel und Ill sinkt in die Knie. Als die B&uuml;rger den Blick freigeben, liegt Ill tot am Boden &ndash;von seinen Mitb&uuml;rgern erw&uuml;rgt. &bdquo;Herzschlag&ldquo; und &bdquo;Tod aus Freude&ldquo; lauten hingegegen die Kommentare der Zeitungen!!!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	In Wirklich wurde er von den B&uuml;rgern G&uuml;llens erw&uuml;rgt, denn die Geldgier hat die B&uuml;rger doch schlie&szlig;lich zum &#8220;M&ouml;rder&#8220; gemacht.<br />
	Im Endeffekt sind die B&uuml;rger zufrieden und gl&uuml;cklich und glauben, dass es Gerechtigkeit war, was Ill zugesto&szlig;en ist. <br />
	Nachdem Claire dem B&uuml;rgermeister den Scheck &uuml;ber eine Milliarde &uuml;berreicht hat, verl&auml;sst Claire Zachnassian mit Ills Leichnam in einem Sarg die Stad. Sie&nbsp; reist auf die Insel Capri, wo Ill neben ihrem gemeinsamen Kind seine letzte Ruhest&auml;tte findet.</p>
<h2>Interpretation:</h2>
<p>D&uuml;rrenmatt zeigt in seinem Buch &bdquo;Der Besuch der alten Dame&ldquo; einige Probleme wie z.B. Geldgier und Mord. Mit Hilfe seiner Wortauswahl und Witzen wird das tragische Geschehen ins Humorvolle gezogen.&nbsp; D&uuml;rrenmatt macht uns darauf aufmerksam, dass wir uns nicht von materiellen Dingen leiten lassen sollen, sondern vielmehr von unseren Gef&uuml;hlen -wie kitschig es auch klingen mag. Weiterhin zeigt er uns, dass jedoch alles in unserem Leben von Geld bestimmt wird, sei es auch noch so unbedeutend. <br />
	D&uuml;rrenmatt will die geldgierige Gesellschaft des 20. Jahrhunderts in den 1950 er Jahren zeigen &ndash; aber gleichzeitig f&uuml;r ihr Verhalten um Verst&auml;ndnis bitten. Diese Jahre nach dem 2. Weltkrieg waren f&uuml;r die Menschen nicht einfach: Deutschlands St&auml;dte waren&nbsp; immer noch nicht wieder vollst&auml;ndig aufgebaut und die Menschen sehnten sich nach Wohlstand. Sie wollten sich wieder etwas leisten: gute Kleidung, sch&ouml;ne Schuhe, eine sch&ouml;ne Wohnung&hellip;. !!<br />
	Stilistische Merkmale:<br />
	D&uuml;rrenmatt stellt im Besuch der alten Dame zwei Aspekte des Lebens dar: zum einen die Komik und die und zum anderen die Tragik im Leben. Diese beiden Welten verbindet er zur Tragischen Kom&ouml;die<br />
	<strong>Tragik</strong>: Claire Zachanassian musste in Schande ihre Heimatstadt G&uuml;llen verlassen, weil Alfred Ill seine Vaterschaft leugnete und mit zwei bestochenen Zeugen den Richter t&auml;uschte. Sie wird zur Milliard&auml;rin und hat nur noch einen Wunsch: die ihr in G&uuml;llen angetane Ungerechtigkeit zu r&auml;chen. Die alte Dame ist unerbittlich: ihr Hass gegen Ill und ihre Sehnsucht nach Gerechtigkeit ist gro&szlig;. Die eine Handlungsebene des St&uuml;ckes wird von Claire Zachanassian repr&auml;sentiert und ist voll und ganz auf den Mord an Ill und ihre damit verbundene Rache gerichtet. Die andere Handlungsebene wird von den B&uuml;rgern vollbracht, denen es um Wohlstand um jeden Preis geht &#8211; einzig zu Beginn des St&uuml;ckes wird der Aspekt der Menschlichkeit h&ouml;her bewertet als das Streben nach Reichtum. Als jedoch kein Ausweg mehr bleibt, wird der zun&auml;chst unmenschliche T&ouml;tungsakt als einzige in ihren Augen gerechte Tat gew&auml;hlt .<br />
	<strong>Komik:</strong> Komik erzielt D&uuml;rrenmatt vor allem durch manche makabren Ausdr&uuml;cke und Redensweisen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>	<strong>Beispiele dazu:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><br />
	Claire Zachanassian: Ich gratuliere zu den beiden G&ouml;ren, B&uuml;rgermeister. Da! <br />
	Sie dr&uuml;ckt die Rosen dem Bahnhofsvorstand in die Arme.</p>
<p>	Claire Zachanassian: &#8220;Ich nannte dich mein schwarzer Panther&#8220;.</p>
<p>	Claire Z.: Unsinn. Du bist fett geworden. Und grau und versoffen.</p>
<p>	Ill: Doch du bist die gleiche geblieben. Zauberhexchen.<br />
	Claire Z.: Ach was. Auch ich bin alt geworden und fett. &#8230;</p>
<p>	Gatte VII denkt nach<br />
	Claire Z.: Fester!<br />
	Gatte VII denkt fester nach.<br />
	Claire Z.: Noch fester!<br />
	Gatte VII: Aber ich kann nicht mehr fester nachdenken, Mausi wirklich nicht. <br />
	Claire Z.: Nat&uuml;rlich kannst du`s. Probier`s nur.<br />
	Gatte VII denkt noch fester nach. &ndash;Glockenton.<br />
	Claire Z.: Siehst du, es ging&hellip;..</p>
<p>
	<strong>Sprache</strong>:<br />
	D&uuml;rrenmatts Sprache ist haupts&auml;chlich Schriftdeutsch. Er verwendet meistens kurze S&auml;tze um die Handlung zu beschreiben. In den m&uuml;ndlichen Reden der Personen findet man oftmals den Imperativ (Befehlsform) &ndash;besonders bei Claire Zachanassian, die gerne Befehle an ihre Mitmenschen gibt &ndash; aber auch beim B&uuml;rgermeister und beim Polizisten!!<br />
	Eine weitere sprachliche Auff&auml;lligkeit ist die Namensgebung D&uuml;rrenmatts. Damit will er bestimme Eigenschaften von Dingen und Personen dem Leser noch anschaulicher und damit deutlicher machen. </p>
<p>
	<strong>Beispiele:</strong> <br />
	G&Uuml;LLEN &ndash;in diesem Wort kommt G&uuml;lle vor, was Jauche bedeutet. Die Stadt ist ja auch heruntergekommen und schmutzig.<br />
	Kl&auml;rie W&auml;scher (ehemaliger Name von Claire Zachanassian) erinnert nat&uuml;rlich an den Begriffe der Reinigung, des Waschens und in Zacha-nass-ian steckt das Wort nass.<br />
	Im Namen Andreas ILL steckt das englische Wort ill, dessen deutsche &Uuml;bersetzung &#8220;krank&#8220; bedeutet. Dieser Ill ist ja auch am Ende des St&uuml;ckes krank vor Angst und Schuld!!</p>
<h3>CHARAKTERISIERUNG VON CLAIRE ZACHANASSIAN:</h3>
<p>b&ouml;sen Dame. Sie ist die Hauptfigur des Theaterst&uuml;ckes. Claire glaubt, sich mit ihrem vielen</p>
<p>Claire Zachanassian spielt in D&uuml;rrenmatts &quot;Besuch der alten Dame&quot; die Rolle einer alten und Geld alles kaufen zu k&ouml;nnen. Ihr Leben ist von vielen schweren Schicksalsschl&auml;gen gekennzeichnet und sie selbst dadurch entt&auml;uscht und verbittert. Sie bekommt von ihrem fr&uuml;heren Liebhaber Ill ein Kind, doch er l&auml;sst sie einfach sitzen. Von nun an geht es f&uuml;r Claire immer weiter bergab; sie muss ihr Kind zu einer Pfegefamilie geben,&nbsp; sich ihren Lebensunterhalt als Prostituierte verdienen und wird dadurch von der Gesellschaft ausgeschlossen. Schlie&szlig;lich stirbt auch noch ihr Kind, was den Schmerz,&nbsp; den Ill ihr zugef&uuml;gt hatte, noch unertr&auml;glicher macht und den Hass auf ihn noch verst&auml;rkt. <br />
	Anfangs wirkt die alte Dame als edle Wohlt&auml;terin, doch sie entpuppt sich als eiskalte, von Ill entt&auml;uschte und gedem&uuml;tigte Frau, die nur eines will: Gerechtigkeit und blutige Rache. Da sie glaubt, das alles im Leben k&auml;uflich ist im Leben und sie sehr reich ist,&nbsp; kann sie sich schlie&szlig;lich ihre Rache und Gerechtigkeit f&uuml;r eine Milliarde erkaufen.</p>
<h3>Alfred Ill</h3>
<p>Alfred Ill&nbsp; ist in der Stadt ein angesehener B&uuml;rger &ndash; und er selbst f&uuml;hlt sich zu Beginn des St&uuml;ckes auch als zufriedener unschuldiger B&uuml;rger. Als er Claire wiedersieht, ist er sich seiner Schuld aus der Vergangenheit nicht mehr bewusst! Ill glaubt, durch Verf&auml;lschen der Dinge aus der Vergangenheit die Zachanassian milde zu stimmen und ihr das Geld abgewinnen zu k&ouml;nnen. Doch er wird nur zu schnell von der Vergangenheit eingeholt, muss dem Richter der damaligen Vaterschaftverhandlung gegen&uuml;berstehen seine Schuld erkennen. Von diesem Augenblick an, sehen die G&uuml;llener den richtigen Ill und beginnen sich von ihm abzuwenden. Nachdem ihn auch der Pfarrer im Stich l&auml;sst, versucht Ill zu fliehen, wird jedoch von den G&uuml;llenern davon abgehalten.<br />
	Allm&auml;hlich beginnt Ill seine Schuld sich selbst zu gestehen. Er legt einen Gro&szlig;teil seiner Angst ab, fasst neuen Mut und stellt sich sich der B&uuml;rgerversammlung und deren Urteil.<br />
	Der B&uuml;rgermeister fordert ihn auf, sich selbst zu ermorden, Ill lehnt dies aber ab. Trotzdem ist er bereit, sein Todesurteil anzunehmen, da er dies als einzig gerechte Strafe f&uuml;r sich selbst anerkennt.</p>
<h3>Der B&uuml;rgermeister</h3>
<p>Er verf&uuml;gt &uuml;ber eine unbestreitbare Autorit&auml;t (Ansehen). Er repr&auml;sentiert die Stadt bzw. die B&uuml;rger und deren Anliegen. Er spricht mit den Bewohnern der Stadt, verschweigt ihnen aber aus eigenen moralischen Gr&uuml;nden die damaligen Ereignisse und das Anliegen der reichen alten Dame. Als er im Namen der Stadt das Angebot der Milliard&auml;rin ablehnt, zeigt er seine moralische St&auml;rke als Mensch. Doch andererseits hat er Verantwortung seinen B&uuml;rgern gegn&uuml;ber, denen er ein besseres Leben durch die Milliardenspende erm&ouml;glichen m&ouml;chte. Dadurch ist er in einem inneren Konflikt und kommt so auf die Idee, Ill den Selbstmord als beste L&ouml;sung f&uuml;r alle vorzuschlagen. Der B&uuml;rgermeister erscheint in der Geschichte als einer der wenigen, die den Tod Ills bereuen.</p>
<h3>Eigene Meinung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;</h3>
<p>In dieser tragischen Kom&ouml;die zeigt Friedrich D&uuml;rrenmatt auf sehr groteske Art und Weise, dass die Welt von Geld regiert wird und unmoralisches Verhalten (in diesem Fall sogar Mord!!) in sittliches Verhalten im Namen der Gerechtigkeit umgedeutet wird. Die B&uuml;rger G&uuml;llens meinen: Ill als b&ouml;ser Mensch verdient aus Gerechtigkeitsgr&uuml;nden seine Todesstrafe und gleichzeitig haben alle etwas davon &ndash;n&auml;mlich Reichtum!! Daf&uuml;r muss Ill aber ermordet werden, was moralisch und gesetzlich verboten ist. Um sich also als B&uuml;rger selbst nicht schuldig zu machen, wird Ill anonym in der B&uuml;rgerversammlung umgebracht, so dass der einzelne nicht angeklagt werden kann und der Arzt offiziell von &#8220;Herzschlag&#8220; als offizieller Todesursache spricht.<br />
	&nbsp;Meiner Meinung nach k&ouml;nnte das St&uuml;ck auch den Titel tragen: &#8220;Geld verdirbt den Menschen&#8220; oder &#8220;Jeder muss irgendwann f&uuml;r seine Schuld b&uuml;&szlig;en&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Danke auch hier f&uuml;rs zusenden!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Weitere Infos zu&nbsp; Der Besuch der alten Dame:</h3>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/friedrich-duerrenmatt-der-besuch-der-alten-dame">Allgemeine Infos zu Der Besuch der alten Dame<br />
	</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/duerrenmatt/friedrich-duerrenmatt" rel="bookmark" title="Permanent Link to Friedrich D&#252;rrenmatt Biographie">Friedrich D&uuml;rrenmatt Biographie</a></p>
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		<title>Friedrich D&#252;rrenmatt Biographie</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 17:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dürrenmatt]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Dürrenmatt]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong>Kindheit und Jugend </strong><br />
Friedrich D&#252;rrenmatt wird am 5. Januar 1921 in Konolfingen in der Schweiz geboren.<br />
Sein Vater Reinhold D&#252;rrenmatt ist protestantischer Pfarrer. Er weckt Friedrichs Interesse f&#252;r Geschichte, griechische Sagen und die Theologie. Die&#8230;</p>]]></description>
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Friedrich D&uuml;rrenmatt wird am 5. Januar 1921 in Konolfingen in der Schweiz geboren.<br />
Sein Vater Reinhold D&uuml;rrenmatt ist protestantischer Pfarrer. Er weckt Friedrichs Interesse f&uuml;r Geschichte, griechische Sagen und die Theologie. Die bibeltreue Fr&ouml;mmigkeit seiner Eltern lehnt D&uuml;rrenmatt sp&auml;ter ab, aber religi&ouml;se Fragen besch&auml;ftigen ihn sein Leben lang. <br />
1935 zieht die Familie nach Bern. Dort besucht Friedrich zun&auml;chst das Berner Freie Gymnasium, dann das Humboldtianum, wo er 1941 Matura (Abitur) macht. Er ist kein besonders guter Sch&uuml;ler. Seine Schulzeit&nbsp; bezeichnet er als die &sbquo;&uuml;belste&rsquo; seines Lebens. Er wechselt die Schule, weil ihm der Unterricht nicht gef&auml;llt, er schlechte Noten hat und durch sein Verhalten bei den Lehrern aneckt. <br />
Bereits&nbsp; als Jugendlicher beginnt er zu malen und zu zeichnen. Seiner Malleidenschaft bleibt er sein Leben lang treu. Er illustriert sp&auml;ter manche seiner St&uuml;cke, verfasst Skizzen, zum Teil ganze B&uuml;hnenbilder. 1976 und 1985 werden seine Bilder in Neuch&acirc;tel und 1978 in Z&uuml;rich ausgestellt.</p>
<p><strong>Beruflicher Werdegang</strong><br />
D&uuml;rrenmatt beginnt 1941, Philosophie und Literatur (zun&auml;chst in Z&uuml;rich, dann in Bern) zu studieren ohne jedoch einen Abschluss zu machen. 1943 entscheidet er sich, statt der akademischen die schriftstellerische Laufbahn einzuschlagen.&nbsp; <br />
Seine ersten Dramen&nbsp; entstehen nach dem Zweiten Weltkrieg. <br />
Sein erstes ver&ouml;ffentlichtes Drama &sbquo;Es steht geschrieben&rsquo; entsteht 1945/1946. Es wird&nbsp; 1947 in Z&uuml;rich uraufgef&uuml;hrt.<br />
1947 heiratet er die Schauspielerin Lotti Geissler.<br />
Die ersten Jahre als freier Schriftsteller sind f&uuml;r D&uuml;rrenmatt und seine bald f&uuml;nfk&ouml;pfige Familie finanziell schwierig. Durch seine Zuckerkrankheit und einige Misserfolge ger&auml;t er 1949 in finanzielle Schwierigkeiten. </p>
<p>D&uuml;rrenmatt schreibt deshalb&nbsp; f&uuml;r die Zeitung &sbquo;Der Schweizer Beobachter&rsquo; 1950 einen Fortsetzungsroman. Der Kriminalroman mit dem Titel &sbquo;Der Richter und sein Henker&rsquo; erscheint in acht Folgen und wird zu einem gro&szlig;en Erfolg;&nbsp; ebenso sein zweiter Kriminalroman &sbquo;Der Verdacht&rsquo; (1952).<br />
Mit seinem Theaterst&uuml;ck &sbquo;Die Ehe des Herrn Mississippi&rsquo; hat er 1952 seinen ersten gro&szlig;en Erfolg auf deutschen B&uuml;hnen. <br />
Internationalen Erfolg erzielt er mit seinen Dramen &sbquo;Der Besuch der alten Dame&rsquo; (1956) und &sbquo;Die Physiker&rsquo; (1962).<br />
In den sechziger Jahren steht D&uuml;rrenmatt auf dem H&ouml;hepunkt seines &ouml;ffentlichen Erfolges.<br />
D&uuml;rrenmatt erh&auml;lt f&uuml;r sein Schaffen etliche Auszeichnungen:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; Mannheimer Schillerpreis (1959)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; Gro&szlig;er Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1960)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; Ehrendoktorw&uuml;rden der&nbsp; Temple University / Philadelphia&nbsp; (1969)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; Buber-Rosenzweig-Medaille (1977)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; &Ouml;sterreichischer Staatspreis f&uuml;r Europ&auml;ische Literatur (1983)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; Carl-Zuckmeyer-Medaille (1984)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; Georg-B&uuml;chner-Preis (1986)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp; Schiller-Ged&auml;chtnispreis (1989)<br />
D&uuml;rrenmatt nimmt&nbsp; als gesellschaftskritischer Autor&nbsp; in Artikeln, Vortr&auml;gen und Festreden auch zur internationalen Politik Stellung. Er reist viel (zum Beispiel 1969 in die USA, 1974 nach Israel und 1990 nach Polen und Auschwitz). Es entstehen die S&auml;tze aus Amerika (1970) und der Pressetext &sbquo;Ich stelle mich hinter Israel&rsquo; (1973). 1990 h&auml;lt er zwei Reden auf Vaclav Havel und Michail Gorbatschow, die unter dem Titel &sbquo;Kants Hoffnung&rsquo; erscheinen. <br />
1983 stirbt seine Frau. 1984 heiratet er die Schauspielerin, Filmemacherin und Journalistin Charlotte Kerr.<br />
Am 14. Dezember 1990 stirbt&nbsp; Friedrich D&uuml;rrenmatt im Alter von 69 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in Neuch&acirc;tel in der Schweiz.</p>
<p>
<strong><br />
Seine Werke </strong><br />
&nbsp; <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; D&uuml;rrenmatt hat mit 23 Dramen, zahlreichen Romanen, Erz&auml;hlungen, H&ouml;rspielen und Reden ein gewaltiges Werk geschaffen.<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; International erfolgreich war die 1956 in Z&uuml;rich uraufgef&uuml;hrten Tragikom&ouml;die &sbquo;Der Besuch der alten Dame&rsquo;. Darin kommt eine amerikanische Milliard&auml;rin in ihren verschuldeten Heimatort und fordert von den Einwohnern gegen ein Milliardenangebot ihren Jugendgeliebten, der sie sch&auml;ndete und verstie&szlig;, als Leiche. Sie bekommt ihn, nachdem die zun&auml;chst entr&uuml;steten B&uuml;rger Kredit auf das lebende Opfer aufgenommen haben und dieses schlie&szlig;lich aus moralischen Beweggr&uuml;nden t&ouml;ten.<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sein Meisterwerk &sbquo;Die Physiker&rsquo; (1962) befasst sich mit dem Griff der Gro&szlig;m&auml;chte nach atomaren Vernichtungsmitteln und kennzeichnet die Last der Verantwortung, die auf Forschern und Erfindern ruht; aber nicht einmal in der Abgeschiedenheit eines Irrenhauses sind sie vor einer heimt&uuml;ckischen Auswertung ihrer Forschungen durch eine vom Wahnsinn besessene, machtgierige Welt sicher.<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein gro&szlig;er B&uuml;hnenerfolg war auch die 1966 uraufgef&uuml;hrte Kom&ouml;die &sbquo;Der Meteor&rsquo;, in der D&uuml;rrenmatt das Wunder der Auferstehung behandelt.<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine Auswahl seiner Werke in chronologischer Reihenfolge:<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1945 &#8211; Der Alte <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1947 &#8211; Es steht geschrieben (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1947 &#8211; Der Blinde (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1950 &#8211; Romulus der Gro&szlig;e (Kom&ouml;die) <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1950 &#8211; <a href="http://www.inhaltsangabe.info/duerrenmatt/eroerterung-der-richter-und-sein-henker">Der Richter und sein Henker </a>(Kriminalroman)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1951 &#8211; <a href="http://www.inhaltsangabe.info/der-verdacht-von-friedrich-durrenmatt">Der Verdacht</a> (Kriminalroman)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1952 &#8211; Die Ehe des Herrn Mississippi (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1954 &#8211; Ein Engel kommt nach Babylon (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1954 &#8211; Herkules und der Stall des Augias (H&ouml;rspiel)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1956 &#8211; Der Besuch der alten Dame (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1956 &#8211; Die Panne (H&ouml;rspiel)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1957 &#8211; Das Versprechen<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1959 &#8211; Grieche sucht Griechin (Prosakom&ouml;die)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1960 &#8211; Frank der F&uuml;nfte (Oper einer Privatbank) <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1962 &#8211; Die Physiker (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1966 &#8211; Der Meteor (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1969 &#8211; Play Strindberg <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1970 &#8211; S&auml;tze aus Amerika <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1971 &#8211; Der Sturz (Erz&auml;hlung)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1976 &#8211; Der Mitmacher (Kom&ouml;die)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1982 &#8211; Achterloo (Drama)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1985 &#8211; Justiz (Roman)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1986 &#8211; Der Auftrag (Novelle)<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1989 &#8211; Durcheinandertal (Roman)</p>
<p><strong><br />
Nach seinem Tod ver&ouml;ffentlicht:</strong><br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1991 &#8211; Midas oder die Schwarze Leinwand <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1991 &#8211; Kants Hoffnung <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1992 &#8211; Gedankenfuge <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1993 &#8211; Das M&ouml;gliche ist ungeheuer <br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1995 &#8211; Der Pensionierte </p>
<p><strong>&Uuml;ber D&uuml;rrenmatts Werke und seine Wirkung / D&uuml;rrenmatts Dramentheorie</strong><br />
D&uuml;rrenmatts Werke wollen Unruhe stiften. Indem die Zust&auml;nde &uuml;bertrieben werden, ziehen sie der Welt die Maske vom Gesicht. Hinter dem grotesken Spiel auf der B&uuml;hne zeigt sich dem Zuschauer der wahre Charakter der Welt: Geldgier und Ohnmacht des einzelnen Menschen.<br />
In D&uuml;rrenmatts Werken gibt es zwei Grundthemen, die immer wieder auftauchen:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; der Zweifel am menschlichen Handeln<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Kann der einzelne Mensch am Lauf der Welt etwas &auml;ndern?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Welt als Labyrinth<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; D&uuml;rrenmatt zeigt seinem Publikum die Welt als Labyrinth. Der Mensch ist in einer Welt eingeschlossen, die Chaos ist und die vom Zufall regiert wird.<br />
Besonders in D&uuml;rrenmatts fr&uuml;hen Werken herrscht die totale Ausweglosigkeit: In &sbquo;Weihnacht&rsquo; (1943) findet ein Wanderer das tote Christkind. Die Erz&auml;hlung &sbquo;Der Tunnel&rsquo; (1952) endet hoffnungslos mit dem Rasen des Zuges durch einen vorher kaum beachteten Tunnel ins Erdinnere. In der Erz&auml;hlung &sbquo;Die Panne&rsquo; (1956) wird der harmlose Held des Mordes bezichtigt und erh&auml;ngt sich.<br />
In seinen sp&auml;teren Werken&nbsp; zeigt D&uuml;rrenmatt Perspektiven f&uuml;r den einzelnen Menschen. Der Mensch soll das Chaos nicht mehr hinnehmen, sondern die Welt st&auml;ndig in Zweifel ziehen.</p>
<p>
In &sbquo;Der Besuch der alten Dame&rsquo; (1956) wandelt sich ein schmieriger Vertuscher seiner Taten zum verantwortlichen Helden, der seine Schuld erkennt. Am Schluss muss er sterben, aber er hat seine W&uuml;rde gewonnen.<br />
Die Verlassenheit der verantwortungsbewussten Menschen hat D&uuml;rrenmatt in seinem Meisterst&uuml;ck &sbquo;Die Physiker&rsquo; (1961)zum Thema gemacht. Er erz&auml;hlt die Geschichte des Physikers M&ouml;bius, der in die Irrenanstalt geht, um den Missbrauch seines Wissens zu verhindern. Doch die Leiterin der Anstalt, die tats&auml;chlich wahnsinnig ist, hat sich bereits seiner Formeln bem&auml;chtigt. Thema ist in diesem St&uuml;ck die Bedrohung durch die Kernphysik. <br />
In D&uuml;rrenmatts Werken wirkt das Gef&uuml;hl der Kleinheit und Ohnmacht des Menschen vor einer chaotischen, nicht zu bew&auml;ltigenden Welt. Dies muss zwar hingenommen werden, es darf jedoch kein Kapitulieren davor geben. D&uuml;rrenmatt leitet dieses Gef&uuml;hl aus dem heutigen Zustand der Welt ab, aus der B&uuml;rokratisierung und der Technisierung aller Gesellschaftsformen. Dieser Zustand kann nach D&uuml;rrenmatts Meinung nicht durch eine ver&auml;nderte Gesellschaft aufgehoben werden, sondern nur durch eine gerechte g&ouml;ttliche Ordnung der Welt.<br />
Es geht ihm nicht um den Wohlfahrtsstaat, das kapitalistische System oder den Atomkrieg, sondern um Verrat, Schuld, S&uuml;hne, Treue, Freiheit und Gerechtigkeit &ndash; um Moral.<br />
D&uuml;rrenmatts Werken sind die Menschen in einer unmoralischen Welt in Konfliktsituationen, die sie zu moralischen (tragischen) Entscheidungen zwingen.<br />
F&uuml;r D&uuml;rrenmatt ist muss das Theater sinnvoll &uuml;bertreiben. Er bringt&nbsp; m&ouml;glichst starke Kontraste. Die Personen werden durch ihre Erscheinung und Redeweise drastisch typisiert. Die Distanz zu den Gegenspielern ist m&ouml;glichst extrem: K&ouml;nig und Bettler, Richter und Henker, M&ouml;rder und Opfer.<br />
D&uuml;rrenmatt schafft&nbsp; beim Zuschauer Distanz zum Geschehen auf der B&uuml;hne. Der Zuschauer soll nicht passiv bleiben. Er soll zum eigenst&auml;ndigen Nachdenken angeregt werden.<br />
Dazu bevorzugt D&uuml;rrenmatt das Stilmittel der Verfremdung&nbsp; (d.h. allgemein Anerkanntes wird hinterfragt, die Widerspr&uuml;chlichkeit gesellschaftlicher Strukturen blo&szlig; gelegt und dadurch das Publikum zum Denken angeregt und erzogen). Charakteristisch sind seine tragisch-grotesken Elemente (d.h. eine Verbindung aus scheinbar Unvereinbarem). <br />
W&auml;hrend die klassische Dramatik die Trag&ouml;die und die Kom&ouml;die streng gegeneinander abgrenzt, schafft D&uuml;rrenmatt&nbsp; seinen eigenen Typus der Tragikom&ouml;die, eine Mischform aus Trag&ouml;die und Kom&ouml;die.<br />
Die Tragikom&ouml;die h&auml;lt D&uuml;rrenmatt f&uuml;r die einzig m&ouml;gliche dramatische Form in unserer Zeit. Er meint, unsere Welt sei anonym und un&uuml;berschaubar geworden. Da es&nbsp; keine Handlungsfreiheit, keine Verantwortung und keine pers&ouml;nliche Schuld mehr gibt,&nbsp; kann es auch keine Helden und keine Trag&ouml;die mehr geben. Die Tragikom&ouml;die ist seiner Meinung &bdquo;die einzig m&ouml;gliche dramatische Form, heute das Tragische auszusagen&quot;.<br />
D&uuml;rrenmatt gilt als der bedeutendste deutschsprachige Theoretiker der modernen Tragikom&ouml;die.</p>
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		<title>Inhaltsangabe zu Der Richter und sein Henker von Friedrich D&#252;rrenmatt</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 17:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bärlach]]></category>
		<category><![CDATA[Der Richter und sein Henker]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Dürrenmatt]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2><strong>Der Richter und sein Henker von Friedrich D&#252;rrenmatt</strong></h2>
<h3>&#160;</h3>
<h3><strong>Inhaltsangabe</strong></h3>
<p>Die Hauptperson des Kriminalromans ist Kommissar Hans B&#228;rlach aus Bern. B&#228;rlach ist ein &#228;lterer, an einem Magenleiden erkrankter Mann, der als Kriminalist sehr bekannt ist und schon&#8230;</p>]]></description>
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<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Inhaltsangabe</strong></h3>
<p>Die Hauptperson des Kriminalromans ist Kommissar Hans B&auml;rlach aus Bern. B&auml;rlach ist ein &auml;lterer, an einem Magenleiden erkrankter Mann, der als Kriminalist sehr bekannt ist und schon in vielen L&auml;ndern kriminelle Delikte aufgedeckt hat. Der Krimi beginnt mit dem Mord an einem Polizeileutnant aus Bern, namens Ulrich Schmied. Die einzige Spur ist die Kugel eines Revolvers, mit der der Polizist get&ouml;tet wurde. Das Opfer war ein Kollege B&auml;rlachs und so wird der Fall an den Kollegen und gleichzeitigen Vorgesetzten weitergegeben. Schmied war ein sehr guter Kriminalist, der ebenfalls einen guten Ruf genoss.</p>
<p>Durch seinen Erfolg war er sehr reich, hatte ein sch&ouml;nes M&auml;dchen und einen teuren Wagen. Durch seinen guten Ruf kamen jedoch auch viele gute Kriminalisten zu kurz und waren neidisch. Dies wei&szlig; auch B&auml;rlach. Er hat gleich den Verdacht, einer dieser Polizisten, die immer in Schmieds Schatten standen, k&ouml;nnte der M&ouml;rder sein. Zuf&auml;llig ist einer der Polizisten gerade an dem Mordtag im Urlaub. Er w&auml;hlt diesen Kriminalisten namens Tschanz als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r diesen Fall aus. Ohne das Wissen seines neuen Kollegen durchsucht er die Wohnung des Opfers und nimmt eine ihm interessant erscheinende Mappe mit. Die Mappe enth&auml;lt Informationen &uuml;ber einen gewissen Herrn Gastmann, den der Ermordete anscheinend bespitzelt hatte. Diese Information beh&auml;lt B&auml;rlach merkw&uuml;rdiger-weise f&uuml;r sich. F&uuml;r B&auml;rlach&nbsp; ist Gastmann n&auml;mlich ein alter Bekannter, dem er schon seit langem in seiner Laufbahn als Kriminalist immer wieder begegnet ist und ihm nie ein Verbrechen nachgewiesen hat, wie er es in einer Wette in seiner Jugend mit Gastmann abgemacht hatte.&nbsp;</p>
<p>
Schmied lenkt durch ein oft auftauchendes &bdquo;G&ldquo; im Kalender des Toten die Spur auf Gastmann, der auf einem abgelegenen Feld eine kleine Villa besitzt. Auff&auml;lligerweise wird Gastmann an den Tagen, an denen ein &bdquo;G&ldquo; in Schmieds Kalender steht, immer von sehr reiche Leuten besucht. Bei einer Inspizierung des Hauses wird B&auml;rlach von einem gro&szlig;en Hund angefallen. Tschanz kommt ihm zu Hilfe und erschie&szlig;t das Unget&uuml;m. Durch das Erschie&szlig;en des Hundes machen die Kommissare Bekanntschaft mit dem Anwalt von Gastmann, Nationalrat von Schwendi. Von Schwendi l&auml;sst die Kriminalisten nicht an seinen Klienten heran und beantwortet jede m&ouml;gliche Frage im Namen des Klienten um eine Befragung zu vermeiden. Durch von Schwendi erfahren die Kommissare, was sich im Haus des Gastmanns abspielt. Regelm&auml;&szlig;ig treffen sich dort K&uuml;nstler, Industrielle und&nbsp; Mitglieder einer geheimnisvollen dritten Gruppe. Vermutlich handelt es sich um Politiker eines fremden Landes. Schmied geh&ouml;rte zu dieser dritten Gruppe und war dort als Doktor Prantl, ein Privatdozent f&uuml;r amerikanische Kulturgeschichte aus M&uuml;nchen, bekannt.</p>
<p>
Eines Tages steigt Gastmann in B&auml;rlachs Haus ein und entnimmt die Unterlagen &uuml;ber ihn, die B&auml;rlach von Schmied hatte. <br />
Durch die Obduktion des Hundes kann B&auml;rlach die Kugel mit der Kugel des Toten vergleichen. F&uuml;r ihn steht fest, dass Tschanz aus Habgier und Eifersucht Ulrich Schmied ermordet hat. Jedoch beh&auml;lt er diese Erkenntnis f&uuml;r sich. Er ist verbittert, dass er Gastmann nie einen Mord nachweisen konnte. Als er von seinem Arzt erf&auml;hrt, dass er nur noch ein Jahr zu leben hat, setzt er sich als Ziel Gastmann endlich einen Mord nachzuweisen, auch wenn er diesen gar nicht begangen hat. <br />
Da Tschanz sich von den Untersuchungen B&auml;rlachs immer mehr in die Enge gedr&auml;ngt f&uuml;hlt und Angst bekommt als M&ouml;rder entlarvt zu werden, erschie&szlig;t er Gastmann und seine zwei Diener.</p>
<p>
Im Hause Gastmann findet man die Mappe von Schmied und weist so Gastmann f&auml;lschlicher- weise den Mord nach. B&auml;rlach hat also sein Lebensziel erreicht und die Wette gewonnen. Nun wartet er auf die Operation, die sein Leben noch um ein Jahr verl&auml;ngern soll.<br />
B&auml;rlach weihe Tschanz in sein Wissen ein und fordert ihn auf das Land zu verlassen.&nbsp;&nbsp;</p>
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		<title>Der Richter und sein Henker &#8211; Friedrich D&#252;rrenmatt L&#246;sungen und Hilfen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 17:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dürrenmatt]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Dürrenmatt]]></category>

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<p>&#160;</p>
<p>Der Kriminalroman &#8220;Der Richter und sein Henker&#8220; von Friedrich D&#252;rrenmatt handelt von einem jahrelangen Kampf zwischen einem Kommissar B&#228;rlach und einem immer raffinierten Verbrecher Gastmann. Die Handlung&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Kriminalroman &ldquo;Der Richter und sein Henker&ldquo; von Friedrich D&uuml;rrenmatt handelt von einem jahrelangen Kampf zwischen einem Kommissar B&auml;rlach und einem immer raffinierten Verbrecher Gastmann. Die Handlung basiert auf einem Zufall, dass sich B&auml;rlach und Gastmann in &bdquo;irgendeiner verfallenden Judenschenke am Bosporus zum erstenmal getroffen haben&ldquo;(S.65) und eine Wette abschlossen. Die Wette handelt davon, dass B&auml;rlach durch seine gute Taktik und seinen gut kombinierten &Uuml;berf&uuml;hrungsweisen Gastmanns Morde entlarven soll. Gastmanns These ist, dass er unbekannt und zuf&auml;llig morde begehen kann, da sich die Menschen leicht beeinflussen lassen, so die Meinung von Gastmann, der davon &uuml;berzeugt war, dass das Gericht ihm eher glaubte als der Polizei, wie sich nach dem Mord an den Kaufmann auch herausstellte, dass dieser wahrscheinlich Selbstmord ver&uuml;bt hatte.In den n&auml;chsten Jahren wurde Gastmann ein immer geschickterer Verbrecher und B&auml;rlach ein immer besserer Kommissar auf der Jagd.<br />
	Schmied war B&auml;rlachs letzte Hoffnung Gastmann zu stellen, doch als dieser get&ouml;tet wird macht der alte Schmieds M&ouml;rder zum &bdquo;Henker&ldquo;. B&auml;rlach benutzt Tschanz wie eine &bdquo;Schachfigur&ldquo; um Gastmann zu t&ouml;ten. Doch das begreift dieser erst bei dem Abendessen in B&auml;rlachs Haus. Somit wird B&auml;rlach zum Richter und Tschanz zum Henker. Nur um sich an Gastmann zu r&auml;chen macht B&auml;rlach skrupellos Tschanz, der eigentlich nicht am Streit zwischen dem Alten und Gastmann beteiligt ist zu seinem Werkzeug und l&auml;sst ihn seinen gr&ouml;&szlig;ten Feind t&ouml;ten und macht ihn dabei zum M&ouml;rder. Ohne zu wissen, dass er von B&auml;rlach benutzt wurde, geht er zu Gastmann um ihn zu verhaften, doch als einer von Gastmann Diener auf ihn schie&szlig;t t&ouml;tet er Gastmann und seine Diener so vollendet er v&ouml;llig unbewusst B&auml;rlachs Rachefeldzug f&uuml;r den eigentlich Schmied vorgesehen war.B&auml;rlch ist es nicht gelungen, Gastmann`s verbrechen zu &uuml;berf&uuml;hren, die er begangen hat, dann wird der Kommissar eben dessen &uuml;berf&uuml;hren, das er nicht begangen hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgabenstellung war:</p>
<p>Weise an Beispielen aus dem Roman nach, inwiefern die Aussage berechtigt ist!</p>
<p>	&bdquo;Ich bin der einzige, der dich kennt, und so bin ich auch der einzige, der dich richten kann, ich habe dich zum Tode verurteilt.&ldquo;</p>
<p>	Diese Aussage stammt von B&auml;rlach, weise nach, dass dieser in der gesamten Romanhandlung Gastmann, eines Verbrechens &uuml;berf&uuml;hren will. Er&ouml;tere Hintergr&uuml;nde und Zusammenh&auml;nge.</p>
<p>&nbsp;Mehr zum Thema Er&ouml;rterung hier: <a href="http://www.inhaltsangabe.info/eroerterung">Er&ouml;rterung</a></p>
<p>Mehr zu Friedrich D&uuml;rrenmatt: <a href="http://www.inhaltsangabe.info/der-verdacht-von-friedrich-durrenmatt">Der Verdacht</a></p>
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