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	<title>Inhaltsangabe&#187; don karlos</title>
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	<description>Infos zum Thema Inhaltsangabe und Hausaufgaben</description>
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		<title>Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 18:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[don karlos]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse</h1>
<p>&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">In der zehnten Szene des dritten Aktes aus &#8222;Don Carlos&#8220; von Friedrich Schiller findet ein Gespr&#228;ch zwischen K&#246;nig Philipp und Marquis von Posa statt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Wie</font>&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">In der zehnten Szene des dritten Aktes aus &bdquo;Don Carlos&ldquo; von Friedrich Schiller findet ein Gespr&auml;ch zwischen K&ouml;nig Philipp und Marquis von Posa statt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Wie in den vorherigen Szenen schon deutlich wird, vermutet der K&ouml;nig, dass ihn Elisabeth betr&uuml;gt, da ihn Prinzessin Eboli &uuml;ber das angebliche Verh&auml;ltnis informiert. Nacheinander wendet sich der K&ouml;nig an seine Berater, um die Wahrheit herauszufinden. Diese findet er bei keinem und st&ouml;&szlig;t letztendlich auf Marquis von Posa, den er zur Audienz bittet.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig erhofft sich von diesem Gespr&auml;ch nicht nur die Wahrheit herauszufinden sondern auch einen Vertrauten in Posa zu entdecken, da er sich seiner Einsamkeit bewusst geworden ist.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa hingegen sieht nur seine Ideale im Mittelpunkt. Er will den Respekt und das Vertrauen des K&ouml;nigs, um seine Ideen zu realisieren. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">So ist Posa f&uuml;r den K&ouml;nig ein Vertrauter, der K&ouml;nig f&uuml;r Posa jedoch eine Art &bdquo;Dienstherr&ldquo;.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Das Gespr&auml;ch zwischen den beiden entwickelt sich in mehreren Schritten. Anfangs dominiert der K&ouml;nig, der Posa noch nicht so recht einsch&auml;tzen kann und sich ein Bild von diesem machen will. Posa soll Diener des K&ouml;nigs werden. Dieses Angebot lehnt Posa ab, weil er die Menschheit liebt und als F&uuml;rstendiener nur die Menschheit oder sich selbst lieben d&uuml;rfte. Au&szlig;erdem w&uuml;rde er als Untertan Werkzeug des K&ouml;nigs sein, allerdings will er frei sein. An dieser Stelle f&auml;ngt Posa an das Gespr&auml;ch zu dominieren, was eine gewisse Unsicherheit des K&ouml;nigs zeigt. Er kritisiert den K&ouml;nig und seine Herrschaft offen und spricht von seinen Idealen. Der K&ouml;nig zeigt sich sehr &uuml;berrascht &uuml;ber seine Offenheit, da er dies von seinen Untertanen nicht gewohnt ist. Dieses Erstaunen zeigt sich in den nonverbalen Botschaften (Regie) sowie in den im Gegensatz zu Posa sehr kurzen Gespr&auml;chsbeitr&auml;gen.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa stellt au&szlig;erdem fest, dass der K&ouml;nig eine niedrige Meinung von Menschenw&uuml;rde hat. Diese hat er, da sich die Menschen selbst auf diese unfreie Stufe gestellt und sich vor ihm erniedrigt haben. Die sich freiwillig unterwerfenden Menschen bezeichnet Posa als feige. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Angesichts der Umst&auml;nde in Flandern fordert Posa im weiteren Verlauf die Gedankenfreiheit. Nach dieser Forderung wirft sich Posa dem K&ouml;nig zu F&uuml;&szlig;en, was ihn f&uuml;r den K&ouml;nig zum Schw&auml;rmer macht und nicht &uuml;berzeugen kann. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig denkt &uuml;ber das von Posa Gesagte nach und warnt ihn sogar vor der Inquisition. Doch dann entschlie&szlig;t er sich Posa alle Freiheiten zu lassen und frei zu denken, von Flandern will er jedoch nichts mehr h&ouml;ren und stellt Posa in seine Dienste. Ab diesem Punkt werden die Gespr&auml;chsbeitr&auml;ge des K&ouml;nigs wieder mehr. Man kann erkennen, dass er sich sicherer und seiner eigentlichen Gespr&auml;chsabsicht wieder bewusst wird. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig erteilt Posa die Aufgabe die K&ouml;nigin und Don Carlos auszuspionieren und ihr Vertrauen zu gewinnen, welches Posa schon l&auml;ngst besitzt, was er dem K&ouml;nig jedoch verschweigt. Dieses Unwissen des K&ouml;nigs bringt einige Konsequenzen mit sich.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Anhand dieses Dialoges kann man den Marquis von Posa charakterisieren.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Im Gespr&auml;ch mit dem K&ouml;nig zeigt sich Posa von der Seite des Freiheitsk&auml;mpfers. Er &auml;u&szlig;ert seine Meinung gegen&uuml;ber dem K&ouml;nig und seinem Regierungsstil ganz deutlich und man erf&auml;hrt, was seine Ideale sind. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Die Idee der Freiheit kommt ganz klar zum Ausdruck, so fordert er Gedankenfreiheit und gleiche B&uuml;rgerrechte usw.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Diese Ideale will er durchsetzen, was vor allem seine Dominanz fast w&auml;hrend des gesamten Gespr&auml;ches zeigt. Dies l&auml;sst ihn sehr zielstrebig, willensstark und k&auml;mpferisch wirken. Posa setzt sich f&uuml;r die Freiheit der unterdr&uuml;ckten Niederlande ein und er sagt, dass er die Menschheit liebt, dass er also im Sinne der Menschheit handelt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Allerdings treten hier Widerspr&uuml;che in seinem Verhalten auf. Einerseits gibt er vor sich f&uuml;r die Gesamtheit der Menschen einzusetzen, andererseits verfolgt er seine Ziele eigensinnig und ist bereit alles daf&uuml;r zu tun, um seine Ideale zu verwirklichen. Dies l&auml;sst ihn auch die Rolle des Intriganten einnehmen, da er sich zuerst von allen das Vertrauen &bdquo;erarbeitet&ldquo; und diese g&uuml;nstige Lage hinterher benutzt, um seine Ziele zu erreichen. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Er stellt sich also auf die Seite des K&ouml;nigs und gleichzeitig auf die des Don Carlos und benutzt sie sozusagen als seine Werkzeuge. Er selbst jedoch betont beim K&ouml;nig, dass er kein Werkzeug sein will, sondern frei sein. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Seine intrigante Art zeigt sich auch daran, dass er kein schlechtes Gewissen hat, Don Carlos, seinen Jugendfreund, zu hintergehen, indem er den Auftrag des K&ouml;nigs, Don Carlos auszuspionieren, annimmt. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa vertritt also die Ideen der Aufkl&auml;rung, handelt im Grunde jedoch widerspr&uuml;chlich zu diesen, da er das Vertrauen seiner Mitmenschen benutzt, um an seine Ziele zu kommen; was das f&uuml;r Konsequenzen tragen kann ist ihm dabei egal.</font></p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=1113&type=feed" alt=" Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse"  title="Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse" />]]></content:encoded>
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		<title>Don Karlos Inhaltsangabe / Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 11:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[don karlos]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Don Karlos, <strong>Infant von Spanien</strong> Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
<p align="justify">In meinem Referat werde ich euch vom<strong> Drama Don Carlos, Infant von Spanien mit dem Untertitel &#8220; ein dramatisches Gedicht&#8221; von Friedrich Schiller berichten</strong>, zun&#228;chst aber die allerwichtigsten&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify">In meinem Referat werde ich euch vom<strong> Drama Don Carlos, Infant von Spanien mit dem Untertitel &ldquo; ein dramatisches Gedicht&rdquo; von Friedrich Schiller berichten</strong>, zun&auml;chst aber die allerwichtigsten Daten im Leben des Autors.</p>
<p align="justify">Johann Christoph Friedrich Schiller wird am 10. November 1759 in Marbach am Neckar</p>
<p align="justify">als 2. Kind von Johann und Elisabeth Schiller geboren.Es herrscht eine streng religi&ouml;se</p>
<p align="justify">Erziehung in seinem Elternhaus, so da&szlig; der junge Schiller zun&auml;chst den Wunsch versp&uuml;rt, Theologe zu werden.Auf Gehei&szlig; des Herzogs Karl Eugen trittt er jedoch 1773 in die Milit&auml;rakademie Solitude ein , wo er zun&auml;chst Rechtsgelehrsamkeit, dann Medizin studiert . 1776-1777 entstanden die ersten literarischen Versuche.Als Schiller 1780 aus der Milit&auml;rakademie entlassen wird, tritt er eine Stelle als Regimentsmedikus an, arbeitet aber nebenbei an seiner dichterischen Karriere. Zu den wichtigsten Werke Schillers z&auml;hlen Die R&auml;uber (1776), Kabale und Liebe (1782) , Fiesko (1783) und Maria Stuart ( 1801). 1790 heiratet er Charlotte von Lengenfels. Im Laufe seiner schriftstellerischen T&auml;tigkeit entwickelt sich Schillers Stil vom Sturm und Drang zur weimarer Klassik. Am 9. Mai 1805 stirbt er an den Folgen einer Lungenentz&uuml;ndung. </p>
<p align="justify">Friedrich Schillers Trag&ouml;die &ldquo;Don Carlos&rdquo; entstand in der Zeit zwischen 1783-87 und wurde</p>
<p align="justify">am 29.8.1787 in Hamburg uraufgef&uuml;hrt. Als Vorlage diente der Geschichtsroman des Abb&eacute;</p>
<p align="justify">Saint-R&eacute;al, der von allen aufgekl&auml;rten Feinden des spanisch- katholischen Weltreiches hoch</p>
<p align="justify">gepriesen wurde.Es handelt sich hierbei um ein Gemisch aus Liebesgeschichte und Hofintrige, Verherrlichung edler Leidenschaft, Verdammung roher Gewalt sowie die Verurteilung Phillips II und seines Staatswesens. F&uuml;r Schiller, erbitterter Gegner jeglicher Tyrannei, war dieser Stoff wie geschaffen. So entstand ein Schauspiel in f&uuml;nf Akten, welches im Blankvers ( 5-hebiger, ungereimter Jambus) gehalten ist.Die Vielzahl der Enjambements jedoch r&uuml;cken es immer wieder in die N&auml;he der Prosa. </p>
<p align="justify">Zum besseren Verst&auml;ndnis des St&uuml;ckes werde ich kurz auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund</p>
<p align="justify">eingehen: Das Drama spielt in der Regierungszeit Phillips II, der von 1556-1598 K&ouml;nig von Spanien war. Zur Zeit der Handlung , im April 1568, war er 41 Jahre.Schiller dagegen geht mit den Daten im Allgemeinen gro&szlig;z&uuml;gig um und l&auml;&szlig;t ihn in seiner Trag&ouml;die bereits 60 Jahre alt sein.Unter Phillips Herrschaft f&auml;llt ein Teil der Niederlande an Spanien und wird aufgrund der Steuerpolitik des K&ouml;nigs r&uuml;cksichtslos ausgebeutet, was zu scharfem Protest bei der niederl&auml;ndischen Aristokratie f&uuml;hrte.Ebenfalls Gegenstand der Emp&ouml;rung war die Einf&uuml;hrung der Inquisition(=Untersuchung der kath.Kirche, ob man ein Ketzer ist oder nicht, und daras resultierende Verfolgung der Ketzer zur Reinhaltung des Glaubens) die besonders PhillipII</p>
<p align="justify">zur Zeit der Gegenreformation als beliebtes Mittel zur Bek&auml;mpfung der Protestanten diente.</p>
<p align="justify">Dennoch versuchte der Sohn Karls V als weltliches Oberhaupt der europ&auml;ischen Gegenreformation vergeblich, dem Verfall des spanischen Weltreiches entgegenzuwirken.</p>
<p align="justify">Und nun zum Inhalt:</p>
<p align="justify">Don Carlos, der Kronprinz des spanischen Weltreiches, liebt seine jugendliche Stiefmutter,</p>
<p align="justify">die K&ouml;nigin Elisabeth. Verschlossen gegen seine Umgebung, enth&uuml;llt er sein Geheimnis dem</p>
<p align="justify">aus Br&uuml;ssel zur&uuml;ckgekehrten Marquis von Posa, seinem Jugendfreund. Die Basis ihrer Freundschaft war das beiderseitige Verlangen, den unter spanischer Herrschaft stehenden</p>
<p align="justify">Niederlanden die Freiheit zu geben. ( Carlos damals sehr ambitioniert und voll Tatendrang)</p>
<p align="justify">Um so mehr ist Posa irritiert &uuml;ber das Befinden von Don Carlos, den er melancholisch und ausgezehrt von der ungl&uuml;cklichen Liebe zur K&ouml;nigin antrifft.F&uuml;r den Marquis ist Carlos</p>
<p align="justify">Verhalten unverst&auml;ndlich. Dennoch arrangiert er eine Unterredung zwischen Elisabeth und Carlos, in deren Verlauf der Prinz seine Liebe zu ihr bekundet..Er wird allerdings von der K&ouml;nigin zur&uuml;ckgewiesen und auf seine politische Bestimmung aufmerksam gemacht, ein neues Zeitalter in Spanien einzul&auml;uten und die Grausamkeiten in den Niederlanden zu beenden:</p>
<p align="justify">so appeliert sie an ihn:&rdquo; Elisabeth war ihre erste Liebe.Ihre zweite sei Spanien.&rdquo;</p>
<p align="justify">Also verlangt Carlos von seinem Vater, anstelle des &ldquo;Henkersknechtes&rdquo; Herzog</p>
<p align="justify">Alba das Kommando &uuml;ber die in die Niederlande entsandten spanischen Truppen zu erhalten.</p>
<p align="justify">Doch der K&ouml;nig lehnt ab, denn der Aufruhr dort verlangt seines Erachtens eine harte Reaktion,</p>
<p align="justify">f&uuml;r die sein Sohn zu weich ist. Er hat kein Vertrauen zu Karlos und unterstellt ihm zudem</p>
<p align="justify">Putsch-bzw. Mordpl&auml;ne:&rdquo; und zugleich mein bestes Kriegsheer deiner Herrschbegierde? Das Messer meinem M&ouml;rder?&rdquo;</p>
<p align="justify">Der weitere Gang der Handlung wird nun durch eine Intrige der Prinzessin Eboli, einer Hofdame der K&ouml;nigin, vorangetrieben.Sie ist heimlich in Don Carlos verliebt und sendet ihm</p>
<p align="justify">ein anonymes Schreiben zu , worin dieser wiederum eine geheime Nachricht der K&ouml;nigin</p>
<p align="justify">erblickt. Eine Konfrontation zwischen Carlos und der Prinzessin kl&auml;rt das Mi&szlig;verst&auml;ndnis, aber die Prinzessin wei&szlig; nun auch um die Neigung des Kronprinzen f&uuml;r die K&ouml;nigin.</p>
<p align="justify">Carlos daf&uuml;r erf&auml;hrt, da&szlig; sein Vater zu den Verehren der Eboli z&auml;hlt. Um ihre Schw&auml;che zu</p>
<p align="justify">r&auml;chen, weckt sie, in Verbindung mit Herzog Alba und Domingo, dem k&ouml;niglichen Beichtvater,</p>
<p align="justify">beim K&ouml;nig den Verdacht einer &ldquo;blutsch&auml;nderischen Umarmung&rdquo;(=Verh&auml;ltnis) zwischen Mutter und Sohn. In der weiteren Entwicklung der Handlung gewinnt Posa eine zentrale Bedeutung.Er wird am Ende des dritten Aktes vom K&ouml;nig beauftragt, ihm Sicherheit &uuml;ber die Behauptungen der Eboli zu verschaffen. Posa enth&uuml;llt im Zusammentreffen mit dem K&ouml;nig seine republikanische Gesinnung und dr&auml;ngt ihn, die Niederlande von der spanischen Tyrannei</p>
<p align="justify">zu befreien. Posa soll Carlos &uuml;berwachen und will nat&uuml;rlich die Unschuld seines Freundes</p>
<p align="justify">beweisen. Zugleich verfolgt er hinter dem R&uuml;cken des K&ouml;nigs seine Rebellionspl&auml;ne weiter.</p>
<p align="justify">Der Marquis will n&auml;mlich heimlich mit Carlos in die Niederlande reisen.Posa entlarvt die Intrige der Eboli und verschafft sich einen Haftungsbefehl, um Carlos besser kontrollieren</p>
<p align="justify">zu k&ouml;nnen, weiht diesen aber nicht in seine Vorhaben ein.Der Prinz vertraut sich erneut der</p>
<p align="justify">Eboli an und Posa kann die Situation nur noch kl&auml;ren indem er entweder die Prinzessin t&ouml;tet,</p>
<p align="justify">oder sich selbst opfert. Er entscheidet f&uuml;r letzteres. Carlos wird vor&uuml;bergehend vom Marquis verhaftet. Zugleich spielt er dem K&ouml;nig ein Schreiben in die H&auml;nde, das ihn, Posa, als Hochverr&auml;ter ausweist, denn der Brief handelt von der angeblichen Liebe zwischen der K&ouml;nigin und dem <b>Marquis</b>. Carlos kommt frei, und Posa kann ihm die wahren Hintergr&uuml;nde schildern. Er hat zugleich alles vorbereitet,da&szlig; der Prinz in die Niederlande fl&uuml;chten kann.Kurz darauf wird Marquis Posa als Hochverr&auml;ter erschossen.</p>
<p align="justify">Auch die K&ouml;nigin ist nun in Carlos Vorhaben eingeweiht. Sie hat zur Beg&uuml;nstigung seiner Flucht in Madrid einen Aufstand veranla&szlig;t.Doch Herzog Alba entdeckt die Pl&auml;ne und der K&ouml;nig &uuml;bergibt seinem Sohn dem Gro&szlig;inquisitor .Das Drama beschlie&szlig;t mit den Worten des K&ouml;nigs:&rdquo; Kardinal! Ich habe das Meinige getan. Tun Sie das Ihre&rdquo;.</p>
<p align="justify">Charakteristik der Personen und Interpretationsans&auml;tze:</p>
<p align="justify">Don Karlos, Infant von Spanien w&auml;chst ohne Elternliebe auf. Die Mutter stirbt bei der Geburt,</p>
<p align="justify">den Vater sieht er zum ersten Mal, als er sechs Jahre alt ist und dieser gerade ein Todesurteil</p>
<p align="justify">unterschreibt. Dies,und die knechtische Erziehung, die er seinem Kind zukommen l&auml;&szlig;t, ersticken jede Sohnesliebe im Keim. Die Situation versch&auml;rft sich dramatisch, als der K&ouml;nig</p>
<p align="justify">die Verlobte des Prinzen, n&auml;mlich Elisabeth von Valois, der Staatsraison zuliebe selbst zur Frau nimmt.Der Infant liebt die Frau seines Vaters und so ist der Konflikt unweigerlich vorprogrammiert. .Diese Leidenschaft zehrt an der Lebenskraft des Prinzen,sie hindert ihn, sich auf die gro&szlig;en Aufgaben vorzubereiten, die sein zuk&uuml;nftiger Beruf ihm stellt.Von Eifersucht gequ&auml;lt, h&auml;lt der K&ouml;nig seinen Nachfolger von der K&ouml;nigin und den Regierungsgesch&auml;ften fern. Zwischen Vater und Sohn sind alle Br&uuml;cken der Verst&auml;ndigung abgebrochen.</p>
<p align="justify">Der Prinz ist im Grunde kein K&auml;mpfertyp.Wenn sein Weg nicht deutlich vor ihm liegt, verf&auml;llt er ohne Orientierung in Lethargie.Er selbst h&auml;tte nie die Iniziative ergriffen,</p>
<p align="justify">um seine Ideale, sprich die Befreiung der Niederlande und ein humaneres Spanien, zu verwirklichen sondern er braucht vielmehr immer einen Hieb von au&szlig;en.Sogesehen</p>
<p align="justify">hat der Prinz am Ende des ersten Aktes eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen, denn nach dem Zuspruch des Marquis ist er nun endlich bereit, seine Unt&auml;tigkeit aufzugeben und den Kampf um die Befreiung der Niederlande aufzunehmen.Erleichtert stellt Posa fest:&rdquo; Jetzt endlich h&ouml;r ich meinen Karlos wieder. Jetzt sind Sie wieder ganz Sie selbst.&rdquo;</p>
<p align="justify">Doch bereits zu Beginn des zweiten Aktes verabschiedet sich der Titelheld nach der Absage des</p>
<p align="justify">K&ouml;nigs, ihn nach Flandern zu schicken, als handelnde Figur aus dem Dramengeschehen.</p>
<p align="justify">Dies zeigt den extremen Charakter des Prinzen, denn zuerst ist er so begeistert von der Idee,</p>
<p align="justify">doch schon beim ersten R&uuml;ckschlag wandelt sich die Begeisterung ins andere Extrem und</p>
<p align="justify">er verf&auml;llt wieder in Lethargie.Der Prinz l&auml;&szlig;t sich in Intrigen verwickeln und durchschaut nicht</p>
<p align="justify">mehr, was um ihn herum vorgeht. Er ist zum Objekt fremder Pl&auml;ne und Interessen geworden.</p>
<p align="justify">Die Anschauungen des Marquis Posa sind von den Ideen der europ&auml;ischen</p>
<p align="justify">Aufkl&auml;rung gepr&auml;gt.So sind es meist Schillers eigene Wertvorstellungen, die den Marquis im</p>
<p align="justify">Drama sprechen und handeln lassen. Obwohl Don Carlos eigentlich der Titelheld ist, gewinnt</p>
<p align="justify">der Marquis ab dem 2. Akt eine wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung als der Kronprinz und steigt</p>
<p align="justify">als handelnde Person voll ins Geschehen mit ein. Alle Grunds&auml;tze und Gef&uuml;hle Posas</p>
<p align="justify">drehen sich um die republikanische Tugend, was vor allem den Aufopferungswillen des Marquis f&uuml;r seinen Freund deutlich wird.W&auml;hrend Karlos sich in der Zeit der Trennung zum Negativen hin ver&auml;nderte, ist aus dem Marquis ein erfahrener Weltmann geworden, der seine erhabenen Ziele mit Willenskraft, diplomatischem Geschick und Klugheit verfolgt.Schiller legt dar, da&szlig; Posa einen Schauplatz sucht, auf dem er seine Ideale anwenden kann. Die flanderischen Provinzen brauchen einen Retter und nun erst erinnert er sich an seinen alten</p>
<p align="justify">Freund Karlos.Der Prinz wird also zum Werkzeug des Marquis. Zudem setzt er das Wohl seines</p>
<p align="justify">Freundes, sein eigenes und sein Lebenswerk leichtfertig aufs Spiel- und verliert. Sein Opfertod</p>
<p align="justify">f&uuml;r Karlos erscheint nur als heroische Torheit und ist absolut unn&ouml;tig. Der Marquis scheint ein</p>
<p align="justify">bi&szlig;chen zu idealistisch zu sein, da er gef&auml;hrliche Situationen nicht als solche erkennt und</p>
<p align="justify">scheinbar darauf vertraut, da&szlig; das Gute nicht verlieren kann.</p>
<p align="justify">Mit K&ouml;nig Phillip stellt Schiller das Staatssystem und die Charaktereigenschaften dar, die</p>
<p align="justify">ihm selbst ein Greuel sind. Der K&ouml;nig herrscht &uuml;ber sein Land mit politischer und religi&ouml;ser</p>
<p align="justify">Tyrannei und unterdr&uuml;ckt mit unerbittlicher Strenge alle freien menschlichen Regungen.Er ist</p>
<p align="justify">voll von grenzenlosem Mi&szlig;trauen, sogar gegen seine Frau und seinen Sohn, von zynischer</p>
<p align="justify">Menschenverachtung und &uuml;berm&auml;&szlig;igem Bewu&szlig;tsein seiner k&ouml;niglichen W&uuml;rde. Er beharrt auf die bedingungslose Ausf&uuml;hrung seiner Befehle und unterwirft sich voll und ganz dem Willen</p>
<p align="justify">der Kirche.Insgeheim aber sehnt sich Phillip nach einer mitf&uuml;hlenden Seele,denn er hat keine Freunde.In dem eifers&uuml;chtigen K&ouml;nig steckt im Grunde ein tief verwundbarer Mensch. Schiller verleiht dem Tyrannen also auch menschliche Z&uuml;ge. Dies wird deutlich in der Szene , wo der Herzog von Medina-Sidonia dem K&ouml;nig den Untergang der Armada unter seiner F&uuml;hrung gesteht. Nicht ohne Milde tr&ouml;stet er den Herzog:&rdquo; Gott ist &uuml;ber mir. Ich habe gegen Menschen, nicht gegen Sturm und Klippen dich gesendet.&rdquo;Er findet in Marquis Posa den Menschen, den er sucht.Zum ersten Mal verl&auml;&szlig;t ihn sein Argwohn und sein kalter Stolz. F&uuml;r einen Augenblick leuchtet die M&ouml;glichkeit auf, Phillip von seiner Politik des Schreckens und der Tyrannei abzubringen, doch der Marquis hintergeht den k&ouml;nig treulos. Nach dieser Entt&auml;uschung ist sein Bruch mit der Menschlichkeit entschieden. Er l&auml;&szlig;t Posa ermorden.</p>
<p align="justify">Auch der K&ouml;nigin wird die Entscheidung zwischen Humanit&auml;t und Inhumanit&auml;t nicht erspart.</p>
<p align="justify">Sie nimmt Partei f&uuml;r das Prinzip der Menschlichkeit und beteiltigt sich an der Verschw&ouml;rung des Marquis Posa. Damit entscheidet sie sich zugleich auf einer h&ouml;heren Ebene, auf der Ebene eines politischen und sittlichen Ideals, f&uuml;r Don Carlos, und gegen ihren Gatten, den K&ouml;nig.</p>
<p align="justify">Mit dem ersten Akt ist die Exposition des St&uuml;ckes abgeschlossen. Der Konflik zwischen Vater und Sohn, aus dem tragische Entwicklungen entstehen, ist hier angelegt. Ferner</p>
<p align="justify">treten zwei Personen auf, die f&uuml;r grundverschiedene Prinzipien stehen, n&auml;mlich Posa und der</p>
<p align="justify">Herzog von Alba. Der eine tritt f&uuml;r ein freies, h&ouml;heres Menschentum ein, der andere f&uuml;r die Erhaltung eines menschenverachtenden Regimes.Nun beginnt die steigende Handlung.</p>
<p align="justify">Zun&auml;chst scheitert im zweiten Akt die Bitte des Prinzen an den K&ouml;nig, ihm Flandern anzuver-</p>
<p align="justify">trauen am Starrsinn des K&ouml;nigs. Der dritte Akt kann als retardierender Moment bezeichnet</p>
<p align="justify">werden, weil er im Zeichen der Entwicklung des K&ouml;nigs zu mehr Menschlichkeit steht. Er sehnt sich nach einem wahrheitsliebenden Menschen und findet ihn in Posa.Dieser weist den Herrscher auf den Weg der Menschlichkeit , der alle seine Gebrechen heilen und seinen Untertanen Gl&uuml;ck bringen w&uuml;rde.Damit ist der Gipfelpunkt der Handlung,die Peripetie, erreicht.Der vierte Akt leitet die fallende Handlung ein.Indem Posa sich auf das Intrigenspiel einl&auml;&szlig;t, leitet er die Wendung ein, der er und Karlos zum Opfer fallen. Am Ende triumphiert Alba, die Inkarnation des B&ouml;sen:&rdquo; Der Sieg ist unser.&rdquo;Mit Beginnd des 5. Aktes ist das &auml;u&szlig;ere</p>
<p align="justify">Intrigenspiel beendet Posa stirbt an der M&ouml;rderkugel des K&ouml;nigs, neben seiner Leiche f&auml;llt die</p>
<p align="justify">Entscheidung zwischen Vater und Sohn.Ein weiterer retardierender Moment tritt auf, als der</p>
<p align="justify">K&ouml;nig die H&ouml;flinge sodann mit seiner Abdankung &uuml;berrascht.Doch schon im n&auml;chsten Auftritt gewinnt der K&ouml;nig seine eiserne Entschlu&szlig;kraft zur&uuml;ck.Folgerichtig geht die Handlung zu Ende:</p>
<p align="justify">Der K&ouml;nig b&uuml;&szlig;t die letzten Spuren der Menschlichkeit ein, w&auml;hrend der Prinz allen irdischen</p>
<p align="justify">Begierden entsagt und sein Leben einer besseren Zukunft der Menschheit weiht. Damit wird die</p>
<p align="justify">Katastrophe vollendet.</p>
<p align="justify">Die Trag&ouml;die &ldquo;Don Carlos&rdquo; ist ein klassisches Drama. Dies erkennt man zun&auml;chst an der Reimart, denn der Blankvers ist typisch f&uuml;r diese literarische Epoche. Ebenfalls Merkmal eines</p>
<p align="justify">klassischen Dramas ist das Auftreten eines idealen Menschen. In diesem Drama tritt dennoch nicht <b>eine</b> ideale Person auf, von der man mit Sicherheit behaupten k&ouml;nne, sie sei der Held.</p>
<p align="justify">Don Carlos und Marquis Posa teilen sich diese Rolle mehr oder weniger, indem sie beide</p>
<p align="justify">auf ihre Art Menschlichkeit und den Glauben an das Wahre und Gute in ihrer Figur versinnbildlichen. Ferner l&auml;&szlig;t Schiller die geistigen Str&ouml;mungen seiner Zeit durch den Marquis</p>
<p align="justify">ins Drama einflie&szlig;en, also z.B: die Gedanken der Aufkl&auml;rung, die ja die Klassik auch stark</p>
<p align="justify">beeinflu&szlig;t haben.</p>
<p align="justify">Schiller wollte mit seinem Geschichtsdrama die Schrecken einer autorit&auml;ren Monarchie, in</p>
<p align="justify">der jegliche Gedanken- und Meinungsfreiheit grausam unterdr&uuml;ckt wird, darstellen.</p>
<p align="justify">Dennoch empfindet man bis heute die Trag&ouml;die &ldquo;Don Carlos&rdquo;als zu kompliziert, intrigenreich und undurchschaubar. Vor allem am Ende des Vierten Aktes kann der Leser nur noch mit M&uuml;he auseinanderhalten, wer wen seit wann mit welchen Mitteln zu welchem Zweck hintergeht.</p>
<p align="justify">Ich hoffe allerdings, da&szlig; bei euch nicht solche massiven Verst&auml;ndnisschwierigkeiten aufgetreten sind!</p>
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