Gedichtinterpretation

Gedichtinterpretation

Gesichtspunkte zur Analyse von Gedichten

1. Einleitung:
- Name des Gedichtes
- Autor
- Erscheinungsjahr
- Gedichtart
- Zeitliche Einordnung (Mittelalter, barock, Aufklärung, Sturm und Drang, Weimarer Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Nachkriegslyrik)
- Kurzer Einleitungssatz
- Interpretationshypothese
- Inhalt der einzelnen Strophen kurz wiedergeben

2. Hauptteil: Analyse & Interpretation
Aufbau & Ausdruck:
- Anzahl der Strophen & Verse
- Besonderheiten der Gedichtform (bsp. Sonett)
- Metrum (Jambus, Trochäus, Daktylus, Anapäst;siehe unten)
- Reimschema (aabb abab abba; Paarreim, Kreuzreim, umarmender Reim etc.)
- weibliche oder männliche Kadenz?(unbetont=weiblich, betont=männlich)

Interpretation:
- Zusammenfassung und gleichzeitige Interpretation der einzelnen Strophen

Sprache:
- Wortfelder
- Wirkung der Adjektive
- Stilmittel (Vergleiche, Metaphern, Personifikation, Enjambement, Ironie, Hyperbel, Ellipse)
- Lyrisches Ich (Ja? Nein?)

3. Schlussteil:
- Erstes Leseverständnis in Verbindung mit der Interpretation bringen
- Intention des Textes
- Adressat
- Zusammenfassung der Analyseergebnisse

Metrum (u = unbetont, – = betont)

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9 Kommentare "für" Gedichtinterpretation

  1. julia sagt:

    Was ist denn mit Form gemeint?
    und was ist da die inhaltliche zusammenfassung?

    • schueler sagt:

      Besser gehts doch nicht.
      Form = zB Sonett. Das Äußere vom Gedicht, wie es aufgebaut ist strophenmäßig bzw verse

  2. [...] Hier habe ich mal eine etwas kleinere Keyquote mal sehen was besser ist. Aufjedenfall bin ich bei Gedichtinterpretation gespannt, ihr auch? Ich hoffe auf nen top 10 platz aber es wird nicht einfach, weil [...]

  3. GEDICHTEHASSER sagt:

    Was ist mit dem schluss???
    danke für die tipps morgen schreibn wirne arbeit üba stadtgedichte:D

  4. shaila sagt:

    ich schreibe auch morgen eine arbeit über stadtgeschichten habt ihr ein paar beispiele für michhhhh…….

  5. schueler sagt:

    Ich muss mir widersprechen, das hier ist doch nicht so gut wie es aussieht: Form und autobiographischer Bezug gehören doch nicht in eine Einleitung! Das ist im Hauptteil. Viel schöner wäre noch eine Hypothese am Schluss der Einleitung und zuerst eine Hinführung auf die Thematik. Außerdem fehlt der komplette Schluss der Gedichtinterpretation!! Zusammenfassung der Ergebnisse? Fazit? etc ich weiß es ja nicht genau was in den Schluss kommt ansonsten wär ich nicht hier aber da fehlt auf jeden fall der schluss

  6. Gymnasium sagt:

    1. Formulieren einer Einleitung mit Epoche, Autor, Titel, Thema…und Bildung einer ersten Deutungshypothese(zentrale Aussage des Gedichtes in einem Satz zusammenfasen)
    2. Textanalyse
     Formaler Aufbau :verse,strophen, Vergleiche, sprachliche Bilder und rhetorische Figuren

    Sprachliche gestaltung:( Entstehungshintergrund berücksichtigen!) Epoche, Biografiedes Autors sowie politisch-soziale oder kulturelle Hintergründe, die zum Verständnis des Textes  beitragen)                                                                                                                                                     
    Anhand der Analyseergebnisse wird die erste Deutungshypothese überprüft: War sie richtig oder muss sie korrigiert werden?                                                          
    Tipp: text markieren und randnotizen machen
    3.Geordnete Wiedergabe und Deutung der Ergebnisse der Textanalyse
    dabei sollte man bloße Inhaltsangaben vermeiden
    Tipp: Prüffrage: Was trägt das, was ich hier aufschreibe, zu meiner Interpretation bei?
    4. Zusammenfassung (eigene Stellungnahme)
    Achtung!: Urteile sind nicht einfach Meinungsäußerungen (,,Ich finde…"), sondern sie stehenund fallen mit der Begründung aus dem Text

  7. melle sagt:

    Soll man denn auch bei einer solchen interpretation immer in fast jedem satz schreiben: in strophe 1 Vers 2?