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	<title>Inhaltsangabe</title>
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	<description>Infos zum Thema Inhaltsangabe und Hausaufgaben</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Aug 2010 22:10:42 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Gute Inhaltsangabe/Zusammenfassung schreiben</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangabe-infos-zum-thema</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangabe-infos-zum-thema#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 21:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangabe-infos-zum-thema</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Tipps und Tricks zum Schreiben einer guten Inhaltsangabe/Zusammenfassung</h1>
<div class="quote">
<p>Eine <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.eu">Inhaltsangabe</a></strong> ist eine knappe Zusammenfassung, in der nur das Wichtigste eines Textes, Filmes oder Ereignisses steht.</p>
</div>
<h3>Aufbau/Gliederung einer Inhaltsangabe:</h3>
<p><strong>1.&#160; Einleitung</strong></p>
<p>In der <strong>Einleitung</strong> werden&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangabe-infos-zum-thema&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div><h1>Tipps und Tricks zum Schreiben einer guten Inhaltsangabe/Zusammenfassung</h1>
<div class="quote">
<p>Eine <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.eu">Inhaltsangabe</a></strong> ist eine knappe Zusammenfassung, in der nur das Wichtigste eines Textes, Filmes oder Ereignisses steht.</p>
</div>
<h3>Aufbau/Gliederung einer Inhaltsangabe:</h3>
<p><strong>1.&nbsp; Einleitung</strong></p>
<p>In der <strong>Einleitung</strong> werden Infos zum Autor, Textart und Titel genannt und es wird erl&auml;utert um was es in dem Text geht.</p>
<p><strong>2.&nbsp; Hauptteil</strong></p>
<p>Im <strong> Hauptteil</strong> werden dann die wichtigsten Geschehnisse in der richtigen zeitlichen Folge wiedergegeben, dabei werden die Gr&uuml;nde und Ziele f&uuml;r das Verhalten der handelnden Personen aufgezeigt.</p>
<p><strong>3. Schlu&szlig;</strong></p>
<p>Im <strong>Schlu&szlig;teil</strong> schreibt der Autor seine eigene Meinung zum Text. Au&szlig;erdem sollte die Aussageabsicht erl&auml;utert werden. Achten Sie darauf das man den Aufbau deutlich sieht, dies kann z.B. durch einen Absatz geschehen.</p>
<h3>Tipps f&uuml;r eine gute Inhaltsangabe</h3>
<ul>
<li>Der Aufbau sollte &uuml;bersichtlich sein.</li>
<li>Zeit ist das Pr&auml;sens Beispiel:</li>
<li>Original: &ldquo;Sie flog nach Hause.&rdquo;<br />
		Inhaltsangabe: &ldquo;Sie fliegt nach Hause.&rdquo;</li>
<li>Man konzentriert sich auf das zum Verst&auml;ndnis Notwendige, nicht auf Einzelheiten.</li>
<li>Aus dem vorliegendem Text werden keine Zitate kopiert.</li>
<li>Die direkte Rede sollte gar nicht, die indirekte Rede m&ouml;glichst wenig verwendet.<br />
		Direkte Rede wird zu indirekter Beispiel: Original: &ldquo;Er sagte: &lsquo;Ich bin gl&uuml;cklich.&rsquo;&rdquo; (direkte Rede)<br />
		Inhaltsangabe: &ldquo;Er sagt, er sei gl&uuml;cklich.&rdquo; (indirekte Rede)</li>
<li>Es wird eine sachliche Sprache verwendet.</li>
<li>Eine Inhaltsangabe sollte inhaltsgetreu, logisch, nachvollziehbar und chronologisch sein.</li>
<li>Wiederholungen sollten m&ouml;glichst vermieden werden, es sollte abwechslungsreich geschrieben werden.</li>
<li>Es sollte aus der Sicht eines allwissenden Erz&auml;hlers geschrieben.</li>
<li>Es kann sehr gut ankommen und spannend werden, wenn man eine Inhaltsangabe zu einer Erz&auml;hlung umformt, also aus einer Inhaltsangabe eine Erz&auml;hlung gestaltet.</li>
<li>Um nicht in eine Nacherz&auml;hlung zu verfallen, muss zu dem Text Abstand gewahrt werden, der Text sollte also in eigenen Worten verfasst werden.</li>
</ul>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Formulierungen f&uuml;r eine gute Inhaltsangabe</h3>
<ul>
<li>Im Text &quot;Name des Textes&quot; informiert uns &quot;Name der Autorin&quot; &uuml;ber&#8230;</li>
<li>&quot;Name der Autorin&quot; schildert uns in ihrem Text &quot;Name des Textes&quot;&#8230;.</li>
<li>Im Text &quot;Name des Textes&quot; von &quot;Name der Autorin&quot;&nbsp; geht es um&#8230;.</li>
<li>&quot;Inhalt des Textes&quot; dar&uuml;ber informiert uns &quot;Name der Autorin&quot; in ihrem Werk &quot;Name des Textes&quot;&#8230;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun sollten Sie in der Lage sein eine gute <strong>Inhaltsangabe</strong> zu schreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tipps zu verschiedenen Aufsatztypen:</h3>
<p><a href="../../../../../deutsch/ballade"><strong><span class="row-title">Ballade</span></strong></a></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../charakterisierung" title="Bearbeiten &quot;Charakterisierung&quot;">Charakterisierung</a></strong></p>
<p><a href="../../../../../deutsch/deutsch-diktate-uebungsdiktate"><strong><span class="row-title">Deutsch Diktate &#8211; &Uuml;bungsdiktate</span></strong></a></p>
<p><a href="../../../../../deutsch/die-textgebundene-eroerterung"><strong><span class="row-title">Die Textgebundene Er&ouml;rterung</span></strong></a></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../drama" title="Bearbeiten &quot;Drama&quot;">Drama</a></strong></p>
<p><a href="../../../../../eroerterung"><strong><span class="row-title">Er&ouml;rterung</span></strong></a></p>
<p><a href="../../../../../deutsch/epochen-deutscher-literatur-deutsch-unterrichtsmaterial"><strong><span class="row-title">Epochen deutscher Literatur</span></strong></a></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../deutsch/fabel" title="Bearbeiten &quot;Fabel&quot;">Fabel</a></strong></p>
<p><a href="../../../../../allgemein/facharbeit-tipps"><strong><span class="row-title">Facharbeit</span></strong></a></p>
<p><a href="../../../../../gedichtinterpretation-tipps"><strong><span class="row-title">Gedichtinterpretation</span></strong></a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtsanalyse-gedichtanalyse-gedichtsinterpretation"><strong><span class="row-title">Gedichtanalyse</span></strong></a></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../allgemein/inhaltsangabe-infos-zum-thema" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe - Infos zum Thema&quot;">Inhaltsangabe </a></strong></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/interpretation"><strong><span class="row-title">Interpretation</span></strong></a></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../kurzgeschichte" title="Bearbeiten &quot;Kurzgeschichte&quot;">Kurzgeschichte</a></strong></p>
<p><a href="../../../../../stilmittel"><strong>Rhetorische Stilmittel</strong></a></p>
<p><a href="../../../../../deutsch/szenenanalyse-sachtextanalyse"><strong><span class="row-title">Szenenanalyse &#8211; Sachtextanalyse</span></strong></a></p>
<p><a href="../../../../../allgemein/mehr-zur-eroerterung"><strong><span class="row-title">Mehr zur Er&ouml;rterung</span></strong></a></p>
<p><a href="../../../../../personenbeschreibung"><strong><span class="row-title">Personenbeschreibung</span></strong></a></p>
<p><a href="../../../../../textbeschreibung"><strong>Textbeschreibung</strong></a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/iphone4spiel/" class="broken_link"><br />
	</a></p>
<p>Reisen sind f&uuml;r Jedermann wichtig, daf&uuml;r haben wir einen Partner bei dem man <a href="http://www.endlichurlaub.org">g&uuml;nstige Pauschalreisen</a> buchen kann.</p>
<p>Beachten Sie auch unsere Schwester Seiten zum Thema<strong> </strong><a href="http://www.er&#246;rterung.org" title="Er&#246;rterung"><strong>Er&ouml;rterung</strong></a></p>
<p>Ebenso haben wir eine Unterseite dem Thema <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/interpretation">Interpretation</a></strong> gewidmet, wie auch dem Thema <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/charakterisierung" title="Charakterisierung">Charakterisierung</a></strong> und <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/textbeschreibung" title="Textbeschreibung">Textbeschreibung</a></strong>.<strong><br />
	</strong></p>
<p>Weitere interessante Texte auf unserer Seite: <a href="http://www.koiverkauf.com">Koi</a> und<strong>&nbsp; <a href="http://www.inhaltsangabe.info/chemie">Chemie</a> </strong>und<strong> <a href="http://www.inhaltsangabe.info/kurzgeschichte" title="Textbeschreibung">Kurzgeschichte</a></strong></p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=4&type=feed" alt=" Gute Inhaltsangabe/Zusammenfassung schreiben"  title="Gute Inhaltsangabe/Zusammenfassung schreiben" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inhaltsangaben finden Sie bei uns finden!</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangaben-die-sie-bei-uns-finden</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangaben-die-sie-bei-uns-finden#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 21:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangaben-die-sie-bei-uns-finden</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><font size="4">Hallo und Herzlich Willkommen auf <strong>Inhaltsangabe</strong>.info</font></p>
<p>&#160;</p>
<p><font size="3">Hier findet ihr Tipps und Trick zum Aufbau/Gliederung einer <strong>Inhaltsangabe</strong>.</font></p>
<p><span style="font-size: larger;">Hier</span><font size="3"> einige Muster <strong>Inhaltsangaben</strong>:</font></p>
<h2><strong>Inhaltsangaben:</strong></h2>
<h2>&#160;</h2>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&#38;post=89" title="Bearbeiten &#34;Alle sterben auch die L&#246;ffelst&#246;re L&#246;sungen&#34;">Alle sterben auch die L&#246;ffelst&#246;re</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&#38;post=10" title="Bearbeiten &#34;Der Verdacht D&#252;rrenmatt&#34;">Der Verdacht D&#252;rrenmatt</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&#38;post=55" title="Bearbeiten &#34;Die R&#228;uber&#34;">Die R&#228;uber</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&#38;post=45" title="Bearbeiten &#34;Die Welle&#34;">Die Welle</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&#38;post=202" title="Bearbeiten &#34;Jugend ohne Gott (&#214;d&#246;n von Horvath)&#34;">Jugend ohne</a></strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/inhaltsangaben-die-sie-bei-uns-finden&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div><p><font size="4">Hallo und Herzlich Willkommen auf <strong>Inhaltsangabe</strong>.info</font></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="3">Hier findet ihr Tipps und Trick zum Aufbau/Gliederung einer <strong>Inhaltsangabe</strong>.</font></p>
<p><span style="font-size: larger;">Hier</span><font size="3"> einige Muster <strong>Inhaltsangaben</strong>:</font></p>
<h2><strong>Inhaltsangaben:</strong></h2>
<h2>&nbsp;</h2>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&amp;post=89" title="Bearbeiten &quot;Alle sterben auch die L&#246;ffelst&#246;re L&#246;sungen&quot;">Alle sterben auch die L&ouml;ffelst&ouml;re</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&amp;post=10" title="Bearbeiten &quot;Der Verdacht D&#252;rrenmatt&quot;">Der Verdacht D&uuml;rrenmatt</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&amp;post=55" title="Bearbeiten &quot;Die R&#228;uber&quot;">Die R&auml;uber</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&amp;post=45" title="Bearbeiten &quot;Die Welle&quot;">Die Welle</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/page.php?action=edit&amp;post=202" title="Bearbeiten &quot;Jugend ohne Gott (&#214;d&#246;n von Horvath)&quot;">Jugend ohne Gott (&Ouml;d&ouml;n von Horvath)</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=225" title="Bearbeiten &quot;Woyzeck Georg B&#252;chner&quot;">Woyzeck Georg B&uuml;chner</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=286" title="Bearbeiten &quot;Emilia Galotti Inhaltsangabe Zusammenfassung&quot;">Emilia Galotti Inhaltsangabe Zusammenfassung</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=282" title="Bearbeiten &quot;Der Process Franz Kafka L&#246;sungen&quot;">Der Process Franz Kafka</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=276" title="Bearbeiten &quot;„Kabale und Liebe“ Friedrich Schiller Facharbeit Zusammenfassung Charakterisierung&quot;">&bdquo;Kabale und Liebe&ldquo; Friedrich Schiller </a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=267" title="Bearbeiten &quot;Der Vorleser Bernhard Schlink - Inhaltsangabe Interpretation Zusammenfassung&quot;">Der Vorleser Bernhard Schlink</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=261" title="Bearbeiten &quot;Shakespeare - Hamlet - Summary Inhaltsangabe&quot;">Shakespeare &#8211; Hamlet</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=255" title="Bearbeiten &quot;Max Frisch - Homo Faber&quot;">Max Frisch &#8211; Homo Faber</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=251" title="Bearbeiten &quot;Das Parfum  Patrick S&#252;skind  &quot;">Das Parfum  Patrick S&uuml;skind  </a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=227" title="Bearbeiten &quot;Maria Stuart Inhaltsangabe - Friedrich Schiller&quot;">Maria Stuart Inhaltsangabe &#8211; Friedrich Schiller</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=176" title="Bearbeiten &quot;Ernest Hemmingway - Der alte Mann und das Meer&quot;">Ernest Hemmingway &#8211; Der alte Mann und das Meer</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=108" title="Bearbeiten &quot;Effi Briest Inhaltsangabe und L&#246;sungen&quot;">Effi Briest Inhaltsangabe/Zusammenfassung und L&ouml;sungen</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=71" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Faust I&quot;">Inhaltsangabe Faust I</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=116" title="Bearbeiten &quot;Der Besuch der alten Dame - Friedrich D&#252;rrenmatt - Buchvorstellung&quot;">Der Besuch der alten Dame &#8211; Friedrich D&uuml;rrenmatt</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=77" title="Bearbeiten &quot;Blueprint Inhaltsangabe&quot;">Blueprint Inhaltsangabe</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=76" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Die kaiserliche Botschaft Franz Kafka&quot;">Inhaltsangabe Die kaiserliche Botschaft Franz Kafka</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=74" title="Bearbeiten &quot;Der zerbrochene Krug Inhaltsangabe&quot;">Der zerbrochene Krug Inhaltsangabe</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=58" title="Bearbeiten &quot;Zusammenfassung / Inhaltsangabe Die R&#228;uber Friedrich Schiller&quot;">Die R&auml;uber Friedrich Schiller</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=34" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe zu Der Richter und sein Henker von Friedrich D&#252;rrenmatt&quot;">Der Richter und sein Henker Friedrich D&uuml;rrenmatt</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/die-welle">Die Welle Morton Rhue Zusammenfassung</a><br />
	</strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe zu “Der Verdacht” von Friedrich D&#252;rrenmatt&quot;">&ldquo;Der Verdacht&rdquo; Friedrich D&uuml;rrenmatt</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=33" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Das Versprechen von Friedrich D&#252;rrenmatt&quot;">Das Versprechen</a></strong><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=33" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Das Versprechen von Friedrich D&#252;rrenmatt&quot;"> Friedrich D&uuml;rrenmatt</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 1. Kapitel&quot;">Der Verdacht 1. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 2. Kapitel&quot;">Der Verdacht 2. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=14" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 3. Kapitel&quot;">Der Verdacht 3. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=15" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 4. Kapitel&quot;">Der Verdacht 4. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 5. Kapitel&quot;">Der Verdacht 5. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=17" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 6. Kapitel&quot;">Der Verdacht 6. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=18" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 7. Kapitel&quot;">Der Verdacht 7. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 8. Kapitel&quot;">Der Verdacht 8. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=21" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 9. Kapitel&quot;">Der Verdacht 9. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=22" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 10. Kapitel&quot;">Der Verdacht 10. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=23" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 11. Kapitel&quot;">Der Verdacht 11. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=24" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 12. Kapitel&quot;">Der Verdacht 12. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=24" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 12. Kapitel&quot;">Der Verdacht 13. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=24" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 12. Kapitel&quot;">Der Verdacht 14. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=24" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 12. Kapitel&quot;">Der Verdacht 15. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=24" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe Der Verdacht 12. Kapitel&quot;">Der Verdacht 16. Kapitel</a></strong></p>
<p><strong><a class="row-title" href="../../../../../wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=119" title="Bearbeiten &quot;Inhaltsangabe aller Bilder zu Andorra von Max Frisch&quot;">Alle Bilder zu Andorra von Max Frisch</a></strong></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/ostsee-kreuzfahrt"><strong>Ostsee Kreuzfahrt</strong><br />
	</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/teilauseinandersetzung" rel="bookmark" title="Permanent Link to Teilauseinandersetzung">Teilauseinandersetzung</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/wohnung-einrichten">Wohnung einrichten<br />
	</a></p>
<p><a href="http://wohnung-einrichten http://www.inhaltsangabe.info/betten-online-kaufen " class="broken_link">Betten online kaufen<br />
	</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/fahrradstadt-muenster">Fahrradstadt M&uuml;nster<br />
	</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/free-sms-ohne-anmeldung-die-beste-moeglichkeit-sms-zu-versenden" rel="bookmark" title="Permanent Link to Free SMS ohne Anmeldung – die<br />
beste M&#246;glichkeit SMS zu versenden">Free SMS ohne Anmeldung</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/der-richtige-grill" rel="bookmark" title="Permanent Link to Der richtige Grill">Der richtige Grill</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/ein-kreditkarten-vergleich-lohnt-sich" rel="bookmark" title="Permanent Link to Ein Kreditkarten Vergleich<br />
lohnt sich">Ein Kreditkarten Vergleich lohnt sich</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Au&szlig;erdem gibt es <a href="../../../../../allgemein/lumina-uebersetzungen" rel="bookmark" title="Beitrag ansehen - Lumina &#220;bersetzungen">Lumina &Uuml;bersetzungen</a> und <a href="../../../../../duerrenmatt/friedrich-duerrenmatt">Friedrich D&uuml;rrenmatt Biographie</a> oder <a href="http://www.hausaufgabenecke.de/eroerterung-beispiel-freie-eroerterung-und-textgebundene-eroerterung">Textgebundene Er&ouml;rterung Beispiel</a></p>
<p><a href="../../../../../allgemein/lumina-uebersetzungen" rel="bookmark" title="Beitrag ansehen - Lumina &#220;bersetzungen"><br />
	</a></p>
<p><font size="3">Den &Uuml;berblick zu den bereits online gestellten <strong>Inhaltsangaben</strong> bewahrt ihr auf dieser Seite!</font></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/category/inhaltsangaben"><strong>Inhaltsangaben</strong><br />
	</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir hoffen euch konnten mit ein paar <strong>Inhaltsangaben</strong> oder Erkl&auml;rungen helfen und w&uuml;nschen euch Viel Spa&szlig; auf der Seite und Viel Erfolg im Deutsch-Unterricht und beim n&auml;chsten Aufsatz,</p>
<p>Euer <strong>Inhaltsangabe</strong>.info Team</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hausaufgaben &#8211; kostenlose Hausaufgaben</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/hausaufgaben</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/hausaufgaben#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 22:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Was sind Hausaufgaben?</p>
<p>&#160;</p>
<p>Hausaufgaben sind Aufgaben die vom Fachlehrer aufgegeben werden, sie sollen als Erg&#228;nzung des in der Schule gelernten dienen. Hausaufgaben werden bzw. sollten <img src='http://www.inhaltsangabe.info/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' title="Hausaufgaben   kostenlose Hausaufgaben" />  , wie der&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p>Hausaufgaben sind Aufgaben die vom Fachlehrer aufgegeben werden, sie sollen als Erg&auml;nzung des in der Schule gelernten dienen. Hausaufgaben werden bzw. sollten <img src='http://www.inhaltsangabe.info/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' title="Hausaufgaben   kostenlose Hausaufgaben" />  , wie der Name schon sagt, zuhause erledigt werden. Hausaufgaben gibt es in den meisten F&auml;chern, besonder beliebt sind die Deutsch Hausaufgaben, weil diese meistens am l&auml;ngsten dauern.</p>
<p>Auf dieser Seite wollen wir euch beim erledigen euer Hausaufgaben helfen, wenn ihr Fragen habt stellt diese im <a href="http://www.inhaltsangabe.info/forum">Forum</a>, wir versuchen dort so schnell wie m&ouml;glich zu helfen, dann werdet ihr eure Hausaufgaben schneller und leichter erledigen k&ouml;nnen.</p>
<p>Hier werde ich jetzt einige beliebte Sch&uuml;lerb&uuml;cher aufz&auml;hlen, wo ihr eventuell Aufgaben erf&uuml;llen m&uuml;sst, Die Welle, Der Verdacht, Der Richter und sein Henker, Die R&auml;uber, Andorra, Harry Potter, Das Fr&auml;ulein von Scuderi, Das Marmorbild, Das Muschelessen, &nbsp;Das Tagebuch der Anne Frank, Das Parfum, Die Blechtrommel, Die Jungfrau von Orleans, Die Physiker, Die Ratten, Die Weber, Bildband, Der blinde M&ouml;rder, Stadt aus Glas, Der gute Mann von Sezuan. Dazu m&uuml;sst ihr Beispielsweise Inhaltsangaben (Inhaltsangabe), Er&ouml;rterungen (Er&ouml;rterung), Charakterisierungen (Charakterisierung), Interpretationen (Interpretation), Innerere Monloge (Innere Monolog), Vergleiche (Vergleich) oder andere Dinge schreiben, dass Ziel dieser Seite ist es euch beim erledigen dieser Hausaufgaben zu helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel Spa&szlig; auf dieser Seite</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steinerscher Satz Erkl&#228;rung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/mathe/steinerscher-satz-erklaerung</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/mathe/steinerscher-satz-erklaerung#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 22:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[mathe]]></category>
		<category><![CDATA[Steinerscher Satz]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bis jetzt haben wir gelernt, Rotationen um Symmetrieachsen zu beschreiben, indem wir das Tr&#228;gheitsmoment bez&#252;glich dieser Achse berechnet haben. Wollen wir nun die Rotation um eine andere als die Symmetrieachse berechnen, geraten wir in&#8230;</p>]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Bis jetzt haben wir gelernt, Rotationen um Symmetrieachsen zu beschreiben, indem wir das Tr&auml;gheitsmoment bez&uuml;glich dieser Achse berechnet haben. Wollen wir nun die Rotation um eine andere als die Symmetrieachse berechnen, geraten wir in Schwierigkeiten. Bei der Berechnung des Tr&auml;gheitsmoments haben wir uns die Symmetrie zunutze gemacht, um mit geeigneten Koordinaten rechnen zu k&ouml;nnen. Nun m&uuml;ssen wir uns darauf aufbauend eine M&ouml;glichkeit &uuml;berlegen, die Rotation um beliebige Achsen zu berechnen. Dabei wollen wir uns aber auf Achsen beschr&auml;nken, die parallel zur Symmetrieachse verlaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center></p>
<table border="1" cellpadding="3" cellspacing="3" width="487">
<col width="473" />
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffff00" width="473">
<p align="CENTER"><font color="#800080">Steinerscher Satz:</font> Ist I<sub>s</sub> das Tr&auml;gheitsmoment f&uuml;r eine Rotationsachse durch den Schwerpunkt, so gilt f&uuml;r eine parallele Achse durch A im Abstand d zur Rotationsachse I<sub>A</sub> = I<sub>s</sub> + M d<sup>2</sup>.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></center></p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=917&type=feed" alt=" Steinerscher Satz Erklärung"  title="Steinerscher Satz Erklärung" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Simple Past (Vergangenheit) Grammatik</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/englisch/simple-past</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/englisch/simple-past#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 20:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[englisch]]></category>
		<category><![CDATA[simple past]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/?p=912</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Das <span style="background-color: rgb(255, 255, 0);"><strong>Simple Past</strong></span> ist die Zeitform der Vergangenheit.</p>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Signalw&#246;rter</strong> f&#252;r <strong>Simple Past</strong>: ago, last, yesterday, in 2000 usw. usw.</p>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Bildung des Simple Past</strong>: Die Bildung erfolgt mit der 2ten Verb Form.&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Signalw&ouml;rter</strong> f&uuml;r <strong>Simple Past</strong>: ago, last, yesterday, in 2000 usw. usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildung des Simple Past</strong>: Die Bildung erfolgt mit der 2ten Verb Form. Alles was man lernen muss sind die unregelm&auml;&szlig;igen Verben, beim Rest Verb + ed. Ist wirklich alles nur Lernsache. Merkhilfe: alle Verben wo auf Y enden, enden nun auf ied. Beispie: hurry &#8212;&gt; hurried.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch eine Vergleichsweise eher einfache Zeitform, wohl aber eine der wichtigsten und meist abgefragtesten in der Schule.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier zur&uuml;ck zu:</p>
<p><strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/englisch">Englisch Grammatik<br />
	</a></strong></p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/englisch/simple-past&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=912&type=feed" alt=" Simple Past (Vergangenheit) Grammatik"  title="Simple Past (Vergangenheit) Grammatik" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Present Progressive Grammatik</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/englisch/present-progressive</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/englisch/present-progressive#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 20:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[englisch]]></category>
		<category><![CDATA[present progressive]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/?p=909</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Eine f&#252;r uns Deutschen unbekannte Zeitform ist das &#34;<span style="background-color: rgb(255, 255, 0);"><strong>Present Progressive</strong></span>&#34;. Eine Zeitform in der der Ablauf einer bestimmten Handlung beschrieben wird.</p>
<p>&#160;</p>
<h1><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);">Bildung des Present Progressive:<br />
	</span></h1>
<p>&#160;</p>
<p><span class="textfett"><span style="background-color: rgb(255, 0, 0);">(am, are, is)</span> +</span>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/englisch/present-progressive&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div><p>Eine f&uuml;r uns Deutschen unbekannte Zeitform ist das &quot;<span style="background-color: rgb(255, 255, 0);"><strong>Present Progressive</strong></span>&quot;. Eine Zeitform in der der Ablauf einer bestimmten Handlung beschrieben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);">Bildung des Present Progressive:<br />
	</span></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="textfett"><span style="background-color: rgb(255, 0, 0);">(am, are, is)</span> + <span style="background-color: rgb(0, 128, 0);">Verb</span> + <span style="background-color: rgb(238, 130, 238);">ing</span><br />
	</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="textfett">Kevin <span style="background-color: rgb(255, 0, 0);">is</span> <span style="background-color: rgb(0, 128, 0);">read</span><span style="background-color: rgb(238, 130, 238);">ing</span> a book right now.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wirklich auch eine sehr leichte Zeitform.</p>
<p>Zum &Uuml;berlick der Englisch Seite zur&uuml;ck:</p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/englisch">Englische Grammatik<br />
	</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trying to find a date = <a href="http://www.singles-4you.de">Partnersuche</a> auf Deutsch</p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/englisch/present-progressive&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=909&type=feed" alt=" Present Progressive Grammatik"  title="Present Progressive Grammatik" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Imperfecto im Spanischen (Grammatik)</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/spanisch/imperfecto-i-spanischen-grammatik</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/spanisch/imperfecto-i-spanischen-grammatik#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 21:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Imperfecto]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/?p=919</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);">Imperfecto im Spanischen (Grammatik)</span></h1>
<p>&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif"></font><font size="2"><br />
	Verwendung</font></p>
<p>	Das Imperfekt (Vergangenheit) wird haupts&#228;chlich verwendet:</p>
<p>	1. Zur Beschreibung eines Zustandes in der Vergangenheit (Frage: was war?, wie war etwas?).</p>
<p>	El cielo estaba azul. Der&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif"><font size="2"><br />
	Verwendung</p>
<p>	Das Imperfekt (Vergangenheit) wird haupts&auml;chlich verwendet:</p>
<p>	1. Zur Beschreibung eines Zustandes in der Vergangenheit (Frage: was war?, wie war etwas?).</p>
<p>	El cielo estaba azul. Der Himmel war blau.</p>
<p>	2. F&uuml;r wiederholte Handlungen oder Vorg&auml;nge.</p>
<p>	Despu&eacute;s de comer siempre tom&aacute;bamos caf&eacute;. Nach dem Essen tranken wir immer einen Kaffee.</p>
<p>	3. F&uuml;r Vorg&auml;nge oder Handlungen, die zeitlich nicht klar abgegrenzt sind, oder f&uuml;r die kein n&auml;herer Zeitpunkt angegeben ist.</p>
<p>	Quer&iacute;a ser azafata. Sie wollte Stewarde&szlig; werden.</p>
<p>
	Bildung</p>
<p>	Regelm&auml;&szlig;ige Bildung</p>
<p>	Verben auf -ar</p>
<p>	Endungen comprar Kaufen<br />
	-aba<br />
	-abas<br />
	-aba<br />
	-&aacute;bamos<br />
	-abais<br />
	-aban compraba<br />
	comprabas<br />
	compraba<br />
	compr&aacute;bamos<br />
	comprabais<br />
	compraban Ich kaufte<br />
	usw.</p>
<p>	Verben auf -er, -ir</p>
<p>	Endungen creer glauben escribir schreiben<br />
	-&iacute;a<br />
	-&iacute;as<br />
	-&iacute;a<br />
	-&iacute;amos<br />
	-&iacute;ais<br />
	-&iacute;an cre&iacute;a<br />
	cre&iacute;as<br />
	cre&iacute;a<br />
	cre&iacute;amos<br />
	cre&iacute;ais<br />
	cre&iacute;an ich glaubte<br />
	usw. escrib&iacute;a<br />
	escrib&iacute;as<br />
	escrib&iacute;a<br />
	escrib&iacute;amos<br />
	escrib&iacute;ais<br />
	escrib&iacute;an ich schrieb<br />
	usw.</p>
<p>	Beachte: Die 1. und 3. Person haben jeweils die gleiche Endung. Um welche Person es sich handelt, ergibt sich aus dem Zusammenhang. In der 2. Plural der Verben &ndash;ar wird &ndash;abais betont.</p>
<p>
	ser &#8211; ir &ndash; ver</p>
<p>	ser sein ir gehen ver sehen<br />
	era<br />
	eras<br />
	era<br />
	&eacute;ramos<br />
	erais<br />
	eran ich war<br />
	usw. iba<br />
	ibas<br />
	iba<br />
	&iacute;bamos<br />
	ibais<br />
	iban ich ging<br />
	usw. ve&iacute;a<br />
	ve&iacute;as<br />
	ve&iacute;a<br />
	ve&iacute;amos<br />
	ve&iacute;ais<br />
	ve&iacute;an ich sah<br />
	usw.</p>
<p>	Mit der Ausnahme dieser drei Verben &ndash;ser, -ir, ver- wird das Imperfekt aller Verben nach dem regelm&auml;&szlig;igen Modell gebildet.</p>
<p>
	&Uuml;bungen</p>
<p>	zu 1.:<br />
	a) Der Koffer war gro&szlig;.&mdash;</p>
<p>	b) Das Glas war schmutzig.&mdash;</p>
<p>	Glas = Vaso</p>
<p>	zu 2.:<br />
	a) Fr&uuml;her gingen wir oft ins Kino.&mdash;</p>
<p>	b) Jeden Tag erz&auml;hlte er dasselbe.&mdash;</p>
<p>	erz&auml;hlen = contar</p>
<p>	zu 3.:<br />
	a) Sie hatte deine Telefonnummer nicht.&mdash;</p>
<p>	b) Als er/sie mit Maria sprach, rief Carmen an.&mdash;</p>
<p>
	hablar estar comer beber dormir salir</font></font></p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/spanisch/imperfecto-i-spanischen-grammatik&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=919&type=feed" alt=" Imperfecto im Spanischen (Grammatik)"  title="Imperfecto im Spanischen (Grammatik)" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.inhaltsangabe.info/spanisch/imperfecto-i-spanischen-grammatik/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bushido &#8211; Zeiten &#196;ndern dich &#8211; Film Trailer und Infos</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/bushido/bushido-zeiten-aendern-dich-film</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/bushido/bushido-zeiten-aendern-dich-film#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 13:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido - Zeiten Ändern dich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/?p=962</guid>
		<description><![CDATA[

<div id="fb-like" style=""></div><h1>Bushido &#8211; Zeiten &#196;ndern dich Film Trailer und Infos</h1>
<p>Im neuen Film: Bushido &#8211; Zeiten &#196;ndern dich. Der FIlm erz&#228;hlt von Bushidos Lebensgeschichte und erscheint am 4.2.2010 in den Kinos.</p>
<p>&#160;</p>
<h2>Trailer Bushido &#8211; Zeiten &#196;ndern dich:</h2>
<p>&#160;</p>
<p></p>
<div id="fb-like" style=""></div>

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Im neuen Film: Bushido &#8211; Zeiten &Auml;ndern dich. Der FIlm erz&auml;hlt von Bushidos Lebensgeschichte und erscheint am 4.2.2010 in den Kinos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Trailer Bushido &#8211; Zeiten &Auml;ndern dich:</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><object height="505" width="640"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/24rP6KKqtBo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="505" src="http://www.youtube.com/v/24rP6KKqtBo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" width="640"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Twilight 3 Eclipse – Biss zum Abendbrot  &#8211; Film Trailer mit Robert Pattinson</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/twilight/twilight-3-eclipse-biss-zum-abendrot</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/twilight/twilight-3-eclipse-biss-zum-abendrot#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 12:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[twilight]]></category>
		<category><![CDATA[Biss zum Abendbrot]]></category>
		<category><![CDATA[eclipse trailer]]></category>
		<category><![CDATA[twilight 3 Eclipse]]></category>
		<category><![CDATA[twilight 3 trailer]]></category>
		<category><![CDATA[twilight eclipse biss zum abendrot]]></category>
		<category><![CDATA[twilight eclipse trailer]]></category>
		<category><![CDATA[twilight trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Twilight 3 Eclipse &#8211; Biss zum Abendbrot</h1>
<p><strong><a href="http://www.trailermeister.de/kino/twilight-3-eclipse-biss-zum-abendrot-film-trailer/">Twilight 3 Eclipse Trailer</a> &#8211; Biss zum Abendbrot</strong> dies ist der Titel zum neuen <strong>Twilight Film mit Robert Pattinson.</strong> Nachdem gro&#223;en Erfolg von <strong>New Moon</strong> folgt nun <strong>Twilight 3 Eclipse</strong>&#8230;</p>]]></description>
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<p><strong><a href="http://www.trailermeister.de/kino/twilight-3-eclipse-biss-zum-abendrot-film-trailer/">Twilight 3 Eclipse Trailer</a> &ndash; Biss zum Abendbrot</strong> dies ist der Titel zum neuen <strong>Twilight Film mit Robert Pattinson.</strong> Nachdem gro&szlig;en Erfolg von <strong>New Moon</strong> folgt nun <strong>Twilight 3 Eclipse &ndash; Biss zum Abendbrot</strong>.</p>
<p>Sobald es einen <strong>Trailer zum Film von Twilight 3 Eclipse &ndash; Biss zum Abendbrot gibt</strong>, wird der Filmtrailer sofort hier ver&ouml;ffentlicht. Was erwartet ihr von <strong>Eclipse &ndash; Biss zum Abendbrot</strong>? Schreibt ein Kommentar unten.</p>
<h2>Worum geht es in Twilight 3 Eclipse &ndash; Biss zum Abendbrot?</h2>
<p>Seattle wird von geheimnisvollen Morden heimgesucht, und eine b&ouml;sartige Vampirin sinnt auf Rache.<br />
	W&auml;hrenddessen muss sich Bella (Kristen Stewart) zwischen ihrer Liebe zu <strong>Edward (Robert Pattinson)</strong> und ihrer Freundschaft zu Jacob (Taylor Lautner) entscheiden, in dem Wissen, dass ihre Entscheidung den uralten Streit zwischen Vampiren und Werw&ouml;lfen wieder entflammen k&ouml;nnte.<br />
	Kurz vor ihrem Schulabschluss steht Bella vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens.</p>
<h2>Filmstart von Twilight 3 Eclipse &ndash; Biss zum Abendbrot</h2>
<p>Filmstart soll &uuml;brigens der 15.7.2010 sein <img src='http://www.inhaltsangabe.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' title="Twilight 3 Eclipse – Biss zum Abendbrot    Film Trailer mit Robert Pattinson" /> </p>
<h2>Darsteller in Twilight 3 Eclipse &ndash; Biss zum Abendbrot:</h2>
<p>Kristen Stewart, <strong>Robert Pattinson</strong>, Taylor Lautner, Bryce Dallas Howard, Xavier Samuel, Jodelle Ferland, Kirsten Prout</p>
<h2>Trailer zu Twilight 3 Eclipse &ndash; Biss zum Abendbrot:</h2>
<p>kommt sobald verf&uuml;gbar!!!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Michael Kohlhaas Inhaltsangabe Zusammenfassung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/inhaltsangaben/michael-kohlhaas-inhaltsangabe-zusammenfassung-2</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/inhaltsangaben/michael-kohlhaas-inhaltsangabe-zusammenfassung-2#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 14:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Michael Kohlhaas Inhaltsangabe Zusammenfassung </h1>
<p>Der im brandenburgischen ans&#228;ssige Ro&#223;h&#228;ndler Michael Kohlhaas ist mit einer Koppel Pferde in Richtung Sachsen unterwegs, als er vom Burgvogt des Junkers Wenzel von Tronka, mit der Begr&#252;ndung, da&#223; er keinen Pa&#223;&#8230;</p>]]></description>
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<p>Der im brandenburgischen ans&auml;ssige Ro&szlig;h&auml;ndler Michael Kohlhaas ist mit einer Koppel Pferde in Richtung Sachsen unterwegs, als er vom Burgvogt des Junkers Wenzel von Tronka, mit der Begr&uuml;ndung, da&szlig; er keinen Pa&szlig; habe, widerrechtlich aufgehalten wird. Der Burgvogt n&ouml;tigt Kohlhaas zwei Pferde als Pfand zur&uuml;ckzulassen.</p>
<p>In Dresden erf&auml;hrt Kohlhaas, da&szlig; die Pa&szlig;forderung v&ouml;llig willk&uuml;rlich gewesen sei, woraufhin er seine Pferde wieder zur&uuml;ckholen will. Als er auf der Burg ankommt, mu&szlig; er feststellen, da&szlig; die Pferde durch harte Feldarbeit v&ouml;llig heruntergekommen sind und sein Knecht der gegen die mi&szlig;br&auml;uchliche Verwendung der Pferde protestiert hatte &uuml;bel zugerichtet worden ist.</p>
<p>Kohlhaas verklagt den Junker auf Erstattung der Krankenkosten f&uuml;r seinen Knecht und auf Wiederauff&uuml;tterung der Rappen. Nach einem Jahr erf&auml;hrt er, da&szlig; seine Klage durch einflu&szlig;reiche Verwandte des Junkers niedergeschlagen wurde.</p>
<p>Kohlhaas will nichts unversucht lassen, um auf ordentlichen Wege Recht zu bekommen. Doch weder die Unterst&uuml;tzung eines befreundeten Stadthauptmanns, noch der pers&ouml;nliche Einsatz seiner Frau Lisbeth, die beim Versuch den Kurf&uuml;rsten eine Petition zu &uuml;berreichen, von einem Wachsoldaten niedergestochen wird und daraufhin an ihren schweren Verletzungen stirbt, bringen Kohlhaas weiter.</p>
<p>Da es ihm scheinbar nicht m&ouml;glich ist die Auseinandersetzung gesetzm&auml;&szlig;ig zu l&ouml;sen, wird aus dem rechtschaffenen Kohlhaas der Verbrecher Kohlhaas. Er beginnt eine private Auseinandersetzung mit dem Junker Wenzel von Tronka.</p>
<p>Er zerst&ouml;rt mit sieben Knechten die Burg des Junkers, der nach Wittenberg geflohen ist. Mit seinem st&auml;ndig anwachsenden Kriegshaufen zieht er nach Wittenberg, wo er die Auslieferung seines Feindes verlangt. Mehrmals f&auml;llt er brandschatzend in Wittenberg ein, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, selbst ein 500 Mann starkes Heer schafft es nicht Kohlhaas Kriegshaufen zu schlagen.</p>
<p>W&auml;hrend man in Dresden &uuml;ber das weitere Vorgehen gegen&uuml;ber Kohlhaas ber&auml;t, kommt es zu einem heimlichen Gespr&auml;ch zwischen Kohlhaas und Martin Luther, der eine Amnestie beim Kurf&uuml;rsten f&uuml;r Kohlhaas erwirkt. Daraufhin entl&auml;&szlig;t Kohlhaas seine Mitstreiter und geht nach Dresden wo nun seine Klage gegen den Junker stattgegeben werden soll.</p>
<p>Doch erneut wird der Junker durch einflu&szlig;reiche Freunde gesch&uuml;tzt und Kohlhaas wird in den Kerker geworfen.</p>
<p>Zwar setzt der Kurf&uuml;rst von Brandenburg, seine Auslieferung durch, doch da der s&auml;chsische Hof inzwischen den Kaiser in Wien angerufen hat, erh&auml;lt der Fall Kohlhaas auch f&uuml;r die Obrigkeit in Berlin die Bedeutung eines mit Strenge zu statuierenden Exempels. Obwohl der Kurf&uuml;rst von Sachsen pl&ouml;tzlich &uuml;berraschend alle Hebel in Bewegung setzt um das Leben von Kohlhaas zu retten, wird dieser zum Tode verurteilt. Der Kurf&uuml;rst hatte herausgefunden, da&szlig; Kohlhaas eine Kapsel bei sich tr&auml;gt, in der sich ein f&uuml;r die Geschicke seines Hauses hochbedeutsamer Zettel befindet.</p>
<p>Als Kohlhaas in Berlin zum Schafott gef&uuml;hrt wird, erkennt er in der Menge den verkleideten Kurf&uuml;rsten. Er verschlingt den f&uuml;r den Kurf&uuml;rsten so wichtigen Zettel und l&auml;&szlig;t sich widerstandslos enthaupten. Zuvor darf er noch seine wohlgen&auml;hrten Pferde in Augenschein nehmen und erf&auml;hrt, da&szlig; seine Klage gegen den Junker stattgegeben ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studentenkredit im Vergleich &#8211; worauf m&#252;ssen Studenten achten?</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/studentenkredit-im-vergleich-worauf-muessen-studenten-achten</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 11:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Studentenkredit im Vergleich &#8211; worauf m&#252;ssen Studenten achten?</h1>
<p>
	Immer beliebter &#8212; der Studentenkredit</p>
<p>
	Studentenkredite sind in den letzten Jahren auch in Deutschland immer popul&#228;rer geworden. Immer mehr Studenten nutzen Studentenkredite f&#252;r die Finanzierung ihres Studiums&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
	Immer beliebter &#8212; der Studentenkredit</p>
<p>
	Studentenkredite sind in den letzten Jahren auch in Deutschland immer popul&auml;rer geworden. Immer mehr Studenten nutzen Studentenkredite f&uuml;r die Finanzierung ihres Studiums und binden sich so &uuml;ber lange zeit an eine Bank. Die Zinsen werden meistens gestundet und erst in der Tilgungsphase gezahlt. Diese dauert in vielen F&auml;llen mehr als ein Jahrzehnt. Aufgrund der langfristigen Wirkung sollte man bei der Auswahl des passenden Studentenkredites also mit Bedacht vorgehen.</p>
<h3>
	Studentenkredite &#8212; worauf achten?</h3>
<p>
	Grunds&auml;tzlich sollte man einen Anbieter w&auml;hlen, der auch einen Kredit anbietet, welcher den ganz individuellen Anforderungen gerecht wird. So sollte beispielsweise der ben&ouml;tigte Auszahlungsbetrag beim entsprechenden Anbieter verf&uuml;gbar sein. Ist dies der Fall, sollten die Konditionen genau gepr&uuml;ft werden. Wie hoch sind die anfallenden Zinsen? Gibt es Sondertilgungsm&ouml;glichkeiten? Dies sind nur einige der Fragen, die man sich als potentieller Kreditnehmer lange vor dem Abschluss stellen sollte.</p>
<h3>
	Nach dem Studium</h3>
<p>
	Wenn die Voraussetzungen stimmen, sollte man sich au&szlig;erdem Gedanken &uuml;ber den &Uuml;bergang zwischen dem Abschluss des Studiums und dem Start ins Berufsleben machen. Hier sollte unter anderem gekl&auml;rt werden, ob eine tilgungsfreie &Uuml;bergangzeit m&ouml;glich ist oder ob eventuell auch noch Auszahlungen nach dem Abschluss des Studiums m&ouml;glich sind.</p>
<h3>
	Studentenkredit Vergleich einfach gemacht</h3>
<p>
	Eine gute M&ouml;glichkeit, den passenden Studentenkredit zu finden, bietet der Vergleich von Studentenkrediten im Internet. &Uuml;ber einen <a href="http://www.girokonto-news.de/studentenkredit-zinsen/">Vergleich im Internet</a> lassen sich innerhalb kurzer Zeit viele verschiedene Studentenkredite miteinander vergleichen. Hierbei sollte allerdings auf die Aktualit&auml;t und den Umfang der einbezogenen Daten geachtet werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Er&#246;rterungsthemen, Er&#246;rterung Themen Beispiel</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/eroerterungsthemen-eroerterung-themen-beispiel</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/eroerterungsthemen-eroerterung-themen-beispiel#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 16:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[erörterung]]></category>
		<category><![CDATA[erörterungsthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Beispiele f&#252;r Er&#246;rterungsthemen</h1>
<p>&#160;</p>
<p>wie ihr alles wisst ist die Er&#246;rterung bei Lehrern in der Schule sehr beliebt, sie kann &#252;ber viele verschiedene Themen geschrieben werden, wir versuchen euch hier mal einige dieser m&#246;glichen Er&#246;rterungsthemen aufzuz&#228;hlen, damit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p>wie ihr alles wisst ist die Er&ouml;rterung bei Lehrern in der Schule sehr beliebt, sie kann &uuml;ber viele verschiedene Themen geschrieben werden, wir versuchen euch hier mal einige dieser m&ouml;glichen Er&ouml;rterungsthemen aufzuz&auml;hlen, damit ihr euch ideal auf die Arbeit vorbereiten k&ouml;nnt:</p>
<p>F&uuml;hrerschein ab 17</p>
<p>Schuluniform, ja oder nein?</p>
<p>Rauchen</p>
<p>Handys</p>
<p>Handyverbot in Schule</p>
<p>Legalisierung von Marihuana</p>
<p>Wehrdienst, sinnvoll oder sinnlos?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Habt ihr weitere Ideen? Bitte im Kommentarfeld unten kommentieren!!</p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=1116&type=feed" alt=" Erörterungsthemen, Erörterung Themen Beispiel"  title="Erörterungsthemen, Erörterung Themen Beispiel" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/charakterisierung-don-karlos-marquis-von-posa-dialoganalyse</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/charakterisierung-don-karlos-marquis-von-posa-dialoganalyse#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 18:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[don karlos]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse</h1>
<p>&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">In der zehnten Szene des dritten Aktes aus &#8222;Don Carlos&#8220; von Friedrich Schiller findet ein Gespr&#228;ch zwischen K&#246;nig Philipp und Marquis von Posa statt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Wie</font>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">In der zehnten Szene des dritten Aktes aus &bdquo;Don Carlos&ldquo; von Friedrich Schiller findet ein Gespr&auml;ch zwischen K&ouml;nig Philipp und Marquis von Posa statt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Wie in den vorherigen Szenen schon deutlich wird, vermutet der K&ouml;nig, dass ihn Elisabeth betr&uuml;gt, da ihn Prinzessin Eboli &uuml;ber das angebliche Verh&auml;ltnis informiert. Nacheinander wendet sich der K&ouml;nig an seine Berater, um die Wahrheit herauszufinden. Diese findet er bei keinem und st&ouml;&szlig;t letztendlich auf Marquis von Posa, den er zur Audienz bittet.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig erhofft sich von diesem Gespr&auml;ch nicht nur die Wahrheit herauszufinden sondern auch einen Vertrauten in Posa zu entdecken, da er sich seiner Einsamkeit bewusst geworden ist.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa hingegen sieht nur seine Ideale im Mittelpunkt. Er will den Respekt und das Vertrauen des K&ouml;nigs, um seine Ideen zu realisieren. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">So ist Posa f&uuml;r den K&ouml;nig ein Vertrauter, der K&ouml;nig f&uuml;r Posa jedoch eine Art &bdquo;Dienstherr&ldquo;.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Das Gespr&auml;ch zwischen den beiden entwickelt sich in mehreren Schritten. Anfangs dominiert der K&ouml;nig, der Posa noch nicht so recht einsch&auml;tzen kann und sich ein Bild von diesem machen will. Posa soll Diener des K&ouml;nigs werden. Dieses Angebot lehnt Posa ab, weil er die Menschheit liebt und als F&uuml;rstendiener nur die Menschheit oder sich selbst lieben d&uuml;rfte. Au&szlig;erdem w&uuml;rde er als Untertan Werkzeug des K&ouml;nigs sein, allerdings will er frei sein. An dieser Stelle f&auml;ngt Posa an das Gespr&auml;ch zu dominieren, was eine gewisse Unsicherheit des K&ouml;nigs zeigt. Er kritisiert den K&ouml;nig und seine Herrschaft offen und spricht von seinen Idealen. Der K&ouml;nig zeigt sich sehr &uuml;berrascht &uuml;ber seine Offenheit, da er dies von seinen Untertanen nicht gewohnt ist. Dieses Erstaunen zeigt sich in den nonverbalen Botschaften (Regie) sowie in den im Gegensatz zu Posa sehr kurzen Gespr&auml;chsbeitr&auml;gen.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa stellt au&szlig;erdem fest, dass der K&ouml;nig eine niedrige Meinung von Menschenw&uuml;rde hat. Diese hat er, da sich die Menschen selbst auf diese unfreie Stufe gestellt und sich vor ihm erniedrigt haben. Die sich freiwillig unterwerfenden Menschen bezeichnet Posa als feige. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Angesichts der Umst&auml;nde in Flandern fordert Posa im weiteren Verlauf die Gedankenfreiheit. Nach dieser Forderung wirft sich Posa dem K&ouml;nig zu F&uuml;&szlig;en, was ihn f&uuml;r den K&ouml;nig zum Schw&auml;rmer macht und nicht &uuml;berzeugen kann. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig denkt &uuml;ber das von Posa Gesagte nach und warnt ihn sogar vor der Inquisition. Doch dann entschlie&szlig;t er sich Posa alle Freiheiten zu lassen und frei zu denken, von Flandern will er jedoch nichts mehr h&ouml;ren und stellt Posa in seine Dienste. Ab diesem Punkt werden die Gespr&auml;chsbeitr&auml;ge des K&ouml;nigs wieder mehr. Man kann erkennen, dass er sich sicherer und seiner eigentlichen Gespr&auml;chsabsicht wieder bewusst wird. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig erteilt Posa die Aufgabe die K&ouml;nigin und Don Carlos auszuspionieren und ihr Vertrauen zu gewinnen, welches Posa schon l&auml;ngst besitzt, was er dem K&ouml;nig jedoch verschweigt. Dieses Unwissen des K&ouml;nigs bringt einige Konsequenzen mit sich.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Anhand dieses Dialoges kann man den Marquis von Posa charakterisieren.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Im Gespr&auml;ch mit dem K&ouml;nig zeigt sich Posa von der Seite des Freiheitsk&auml;mpfers. Er &auml;u&szlig;ert seine Meinung gegen&uuml;ber dem K&ouml;nig und seinem Regierungsstil ganz deutlich und man erf&auml;hrt, was seine Ideale sind. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Die Idee der Freiheit kommt ganz klar zum Ausdruck, so fordert er Gedankenfreiheit und gleiche B&uuml;rgerrechte usw.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Diese Ideale will er durchsetzen, was vor allem seine Dominanz fast w&auml;hrend des gesamten Gespr&auml;ches zeigt. Dies l&auml;sst ihn sehr zielstrebig, willensstark und k&auml;mpferisch wirken. Posa setzt sich f&uuml;r die Freiheit der unterdr&uuml;ckten Niederlande ein und er sagt, dass er die Menschheit liebt, dass er also im Sinne der Menschheit handelt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Allerdings treten hier Widerspr&uuml;che in seinem Verhalten auf. Einerseits gibt er vor sich f&uuml;r die Gesamtheit der Menschen einzusetzen, andererseits verfolgt er seine Ziele eigensinnig und ist bereit alles daf&uuml;r zu tun, um seine Ideale zu verwirklichen. Dies l&auml;sst ihn auch die Rolle des Intriganten einnehmen, da er sich zuerst von allen das Vertrauen &bdquo;erarbeitet&ldquo; und diese g&uuml;nstige Lage hinterher benutzt, um seine Ziele zu erreichen. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Er stellt sich also auf die Seite des K&ouml;nigs und gleichzeitig auf die des Don Carlos und benutzt sie sozusagen als seine Werkzeuge. Er selbst jedoch betont beim K&ouml;nig, dass er kein Werkzeug sein will, sondern frei sein. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Seine intrigante Art zeigt sich auch daran, dass er kein schlechtes Gewissen hat, Don Carlos, seinen Jugendfreund, zu hintergehen, indem er den Auftrag des K&ouml;nigs, Don Carlos auszuspionieren, annimmt. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa vertritt also die Ideen der Aufkl&auml;rung, handelt im Grunde jedoch widerspr&uuml;chlich zu diesen, da er das Vertrauen seiner Mitmenschen benutzt, um an seine Ziele zu kommen; was das f&uuml;r Konsequenzen tragen kann ist ihm dabei egal.</font></p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=1113&type=feed" alt=" Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse"  title="Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse" />]]></content:encoded>
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		<title>PQ Formel Erkl&#228;rung Tipps</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 18:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[mathe]]></category>
		<category><![CDATA[PQ Formel]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Die PQ Formel wird zum L&#246;sen von Quadratischen Gleichungen eingesetzt.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Man muss die Gleichung zun&#228;chst in folgende Form bringen:</p>
<p>x<sup>2</sup> + px + q = 0</p>
<p>&#160;</p>
<p>Nun setzt du alles in die PQ Formel ein:&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p>Man muss die Gleichung zun&auml;chst in folgende Form bringen:</p>
<p>x<sup>2</sup> + px + q = 0</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun setzt du alles in die PQ Formel ein:</p>
<p><img alt="pq formel PQ Formel Erklärung Tipps" height="66" src="http://www.inhaltsangabe.info/bilder/pq-formel.jpg" width="212" title="PQ Formel Erklärung Tipps" /></p>
<p>Die beiden X Werte sind die L&ouml;sungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommt kleiner als 0 in der Wurzel vor gibt es keine L&ouml;sung, bei gr&ouml;&szlig;er als 0 Zwei L&ouml;sungen, bei genau 0 Eine L&ouml;sung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die PQ Formel ist wirklich kein Hexenwerk, &Uuml;bung macht auch hier den Meister!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Polynomdivision Erkl&#228;rung Beispiel Tipps</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 18:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[mathe]]></category>
		<category><![CDATA[Polynomdivision]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1><strong>Polynomdivision</strong> Erkl&#228;rung Beispiel Tipps</h1>
<p>&#160;</p>
<p>Die <strong>Polynomdivision</strong> ist eine Rechnung mit der viele Sch&#252;ler Probleme haben, die allerdings sehr einfach ist, wenn man sie einmal 30min ge&#252;bt hat. Bei der <strong>Polynomdivision</strong> geht es einfach nur darum das&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Polynomdivision</strong> ist eine Rechnung mit der viele Sch&uuml;ler Probleme haben, die allerdings sehr einfach ist, wenn man sie einmal 30min ge&uuml;bt hat. Bei der <strong>Polynomdivision</strong> geht es einfach nur darum das System wie gerechnet werden muss zu verstehen, die <strong>Polynomdivision</strong> Rechnung ansich ist sehr einfach und stellt keinen vor gro&szlig;e Herausforderungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Polynomdivision</strong> Beispiel</h3>
<p><script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/yEQlmTD/500x408/0"></script>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf folgender Website kann man die <strong>Polynomdivision</strong> Interaktiv lernen und &uuml;ben:</p>
<p><a href="http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/polynomdivisionueben.htm"></p>
<p>http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/polynomdivisionueben.htm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fragen bitte unten bei den Kommentaren stellen!</p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=1071&type=feed" alt=" Polynomdivision Erklärung Beispiel Tipps"  title="Polynomdivision Erklärung Beispiel Tipps" />]]></content:encoded>
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		<title>Meine Schwester Sara Inhaltsangabe Zusammenfassung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/inhaltsangaben/meine-schwester-sara-inhaltsangabe-zusammenfassung</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 16:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Schwester Sara Inhaltsangabe]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Schwester Sara Zusammenfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Meine Schwester Sara Inhaltsangabe Zusammenfassung</h1>
<p>&#160;</p>
<p><span class="postbody"><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Fr&#252;hst&#252;ck</span> <br />
	Im ersten Kapitel geht es darum, wie Johannes Petrus Leroux oder auch Jo genannt, ein Professor der Biochemie, sich an seine Kindheit erinnert. Er wurde im</span>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p><span class="postbody"><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Fr&uuml;hst&uuml;ck</span> <br />
	Im ersten Kapitel geht es darum, wie Johannes Petrus Leroux oder auch Jo genannt, ein Professor der Biochemie, sich an seine Kindheit erinnert. Er wurde im Januar 1934 geboren. Sein Vater, Pa Zacharias Adriaan Leroux war sehr streng und das Oberhaupt der Familie. Er trat 1928 seinen ersten Posten als Grundschullehrer an. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter heiratete er Jo&acute;s Mutter, Ma Maria Letita Mayer. Jo sitzt in der Rumpelkammer, schaut den Hocker an und erinnert sich wie er es, auf Empfehlung von Sara, gekauft hat. Johannes ist sehr krank und gerade mitten im Umzug. Er will ans Meer ziehen, um dort den letzten Abschnitt seines Lebens zu verbringen. </p>
<p>	<span style="text-decoration: underline;">Fr&uuml;hst&uuml;ck</span> <br />
	Beim Fr&uuml;hst&uuml;ck betrachtet Jo ein altes Familienfoto, dass er gefunden hat. Er beschreibt die einzelnen Familienmitglieder und denkt dabei an die Zeit zur&uuml;ck als sie Sara adoptiert haben. Wie sch&uuml;chtern sie war und das Pa sie am Anfang sehr mochte. <br />
	<span style="text-decoration: underline;"> <br />
	Vormittagstee</span> <br />
	- Sara ging inzwischen in den Kindergarten und kann schon Afrikaans und ein wenig Englisch <br />
	- Freddie hatte Geburtstag <br />
	- Die Papiere von Sara sind gekommen <br />
	- Pa ist sehr w&uuml;tend als er erf&auml;hrt dass Sara J&uuml;din ist <br />
	- Pa f&auml;hrt Sara fast um <br />
	- Sara versteht sich gut mit den schwarzen Kindern und redet mit ihnen <br />
	- Sara versteht nicht warum Wei&szlig;e nicht in die Bantuwohnungen gehen <br />
	- Als Sara Pa begr&uuml;&szlig;t, ignoriert er sie <br />
	- Pa war sehr sauer und schrie Sara an als sie einen L&ouml;ffel fallen lies <br />
	- Lisa und Gerda lesen Sara eine Geschichte vor <br />
	- Pa lies Jo zu sich rufen um ihm mitzuteilen, dass Sara J&uuml;din ist. <br />
	- Sara war in einem Konzentrationslager geboren, ihre Mutter starb an ihrer Geburt und der Vater ist unbekannt. <br />
	- Sie wurde nach dem Krieg von einem Englischen Soldaten gefunden und in ein Krankenhaus gebracht von dort aus kam sie in ein Heim <br />
	- Zum ersten Mal waren sich Ma und Pa nicht einig <br />
	- Jo hatte das Vertrauen zu Pa verloren durch seine Reaktion gegen&uuml;ber Sara <br />
	- Pa verbrachte nicht mehr so viel zeit mit der Familie </p>
<p>	<span style="text-decoration: underline;">Eine kalte Tasse Tee</span> <br />
	- Ma hatte sich ihr eigenes Zimmer eingerichtet <br />
	- Ja gab Ma das Versprechen niemandem &uuml;ber Saras Herkunft zu erz&auml;hlen <br />
	- Sara wird in der Familie bleiben <br />
	- Pa schaute sich alle Schularbeiten seiner Kinder an aber wenn er bei Sara ankam wich er aus <br />
	- Die anderen Geschwister spielen nicht mehr mit Sara <br />
	- Sara war ver&auml;ngstigt und wich allen aus, sogar Jo <br />
	- Ma nahm Sara &uuml;berall mithin <br />
	- Jo musste sich um seine Pr&uuml;fung k&uuml;mmern und konnte sich nicht mehr so viel um Sara k&uuml;mmern <br />
	- Jo studierte und wohnt nicht mehr zuhause <br />
	- Sara war in der zwischen zeit in die Schule gekommen <br />
	- Sara war die beste in ihrer Klasse <br />
	- Sara stand morgens immer als erste auf um die Post anzuschauen, weil sie Angst hatte, Pa w&uuml;rde ihre Post abfangen. <br />
	- Die Apartheid wurde ausgerufen <br />
	- Die Zwillinge hatte Sara Kot in ihr Bett geschmiert <br />
	- Sara war Bettn&auml;sserin <br />
	- Sara warf Jo vor, er sei einfach weggegangen und h&auml;tte sie alleine gelassen <br />
	- Jo und Sara machten sich zusammen Kakao <br />
	- Ja forderte Ma auf besser darauf zu achten was die Zwillinge mit Sara machten <br />
	- Ma reagierte hysterisch und ja schrie sie daraufhin an <br />
	- Ja wurde von Pa geschlagen sodass er Nasenbluten hatte <br />
	- Jo provozierte Pa mit seiner Entschuldigung an Ma <br />
	- Ma hatte einen Nervenzusammenbruch </p>
<p>	<span style="text-decoration: underline;">Mittagsessen</span> <br />
	- Bei einem Gespr&auml;ch mit Hannah, stellt Jo fest dass sie im selben Jahr wie Sara geboren ist. <br />
	- Nach Jos Streit mit Pa f&auml;hrt er mit seinen Geschwistern f&uuml;r 3 Wochen nach Kleurfontain. <br />
	- Als er und seine Geschwister zu einer Hochzeit fahren wollten kommt es zu einer Szene zwischen Gisela und Sara. <br />
	- Gisela redet mit Sara deutsch und bezeichnet sie als Judenbrut. <br />
	- Sara ist verst&ouml;rt und l&auml;uft weg. <br />
	- Jo sucht Sara und findet sie im Kraal bei den Schwarzen. <br />
	- In dieser Nacht wird Sara sehr krank, sodass ein Arzt kommen muss. <br />
	- Jo schreibt seinem Vater einen Entschuldigungsbrief indem er sich aber nicht daf&uuml;r entschuldigt ihn beleidigt zu haben sondern nur daf&uuml;r dass er Ma angeschrieen hat. <br />
	- Bevor Jo Kleurfontain verl&auml;sst erz&auml;hlt ihm Gisela ihr Geschichte und Jo wird klar warum sie so heftig auf Saras Abstammung reagiert hat. </p>
<p>	<span style="text-decoration: underline;">Nachmittagsspaziergang</span> <br />
	Am Anfang des Kapitels sind sie auf dem Weg zum Golfplatz mit dem BMW, dann erinnert sich Jo an ein Brief von Ma in dem stand das Saras Musiklehrerin eine Kommunistin ist. Die Direktorin meint das die Musiklehrerin Sara einige Male nach Orlando genommen hat und deswegen in einen Aufsatz schrieb in dem stand ,dass Diebe am Freitagabend an der Bushaltestelle bestehlen, wenn sie mit ihrem Lohn betrunken nach Hause kommen, Ma glaubte das Sie ihr kommunistische Gedanken ins Kopf setzen will, deswegen bat Sie Jo, das er ein Brief schreiben soll. Inzwischen erreichten sie den Golfplatz und Jo merkte das farbige die Golftaschen der Herren trugen. dann fiel Jo eine Geschichte aus den 50er ein in denen ein farbiger die Golfmeisterschaft gewann doch den Preis nicht &uuml;berreicht bekam, weil er farbig war. Eine Erinnerung kam Jo auf, Sara hatte nach dem Anfall Tante Emma auf dem Land besucht und durfte bleiben. <br />
	Sara blieb 4 Wochen auf dem Land und war nicht in der Schule Ma besorgte ihr alle Lehrmaterialien. Jo kam nur an den Weichnachtstagen nach Hause. Er erfuhr, dass er ein Stipendium erfolgreich bestanden hatte und Pa nun nicht mehr auf Jo sauer war. Er trank mit ihm zur Feier des Tages im Arbeitszimmer und sie begannen zu reden bis Jo von Sara anfing. Pa war der Meinung, dass Sara in ein Internat geh&ouml;re. Jo fuhr Sara in das Internat nach dem die Feiertage vorbei waren. <br />
	Jo la&szlig; w&auml;hrend seines Spatzierganges einige Briefe von Sara. Er hatte einen Brief von Sara gelesen, der ihn erinnerte an Dries erinnerte, der damals sein Landwirtschaftstudium absolviert hatte und die Zwillinge inzwischen auf eine Handelsschule gingen und bei einer Nichte von Ma lebten. Sara beschrieb in dem Brief den internationalen Frauentag feierte, der Burenfrauen wie sie mit ihren Kindern an der Hand und auf dem Arm vom Bahnhof kamen. wie die Polizisten sich nicht um die Frauen k&uuml;mmerten und sie einfach in Ruhe lie&szlig;en. <br />
	<span style="text-decoration: underline;"> <br />
	Tea for Two</span> <br />
	Anfangs erf&auml;hrt man, dass Greta schon etwas &auml;lter geworden ist und nun mit einem Polizisten verheiratet ist. Jo und Greta unterhalten sich etwas. Greta hatte Angst und Jo versetzte sich dadurch zur&uuml;ck in das Jahr 1959, dem Jahr in dem Sara ihr Schulabschlussexamen mit hervorragenden Ergebnissen schrieb. Sara hatte in der Schule keine engen Freundschaften mehr geschlossen, aber trotzdem war sie beliebt und hilfsbereit. Jo erinnert sich zur&uuml;ck an die Kartoffelgeschichte (landweiter Kartoffelboykott). Das brachte die Bantu dazu illegal, also ohne offizielle Erlaubnis, in st&auml;dtische Gegenden zu gehen um Arbeit zu suchen. Als Sara von der Kartoffelfarm wegreiten wollte, kamen ein Polizeiauto und eine &bdquo;Schwarze Maria&ldquo; und durchsuchten die Kartoffelfarm. Sara hatte sich vorher versteckt, so dass die Polizei sie nicht entdecken konnte. Doch auf einmal sah Sara einen armen Bantu, der offenbar ein Gefangener war. Da die Polizei auf der Suche nach ihm war, verhalf Sara dem armen Bantu zur Flucht. Sara schlug dem Polizisten mit der Peitsche auf den R&uuml;cken und befahl dem Bantu, dass er mit dem Pferd sofort fl&uuml;chten soll. Sara musste daraufhin mit zur Polizeistation. <br />
	Sp&auml;ter musste Sara vor ein Jugendstrafgericht. Pa war auch mit dabei. Pa blieb keine andere Wahl sich sch&uuml;tzend vor Sara zu stellen. Ma berichtete Jo, dass Sara sich entschuldigen sollte und dass dann die Sache nicht weiter verfolgt werde. Aber es kam anders. Das Gericht ging weiter. W&auml;hrend des Gerichtsverfahrens zeigte sich Saras politischer Eindruck, denn sie sagt, dass den Juden ihre Berufe, B&uuml;rgerrechte, Besitztum genommen wurden und ihre Menschenw&uuml;rde in den Staub getreten worden sei. Sara sagte auch noch, dass hiermit ihre neue Heimat (S&uuml;dafrika) gemeint war. Sara gab eine Analyse des politischen Standes. Am Ende entschuldigt Sara auch noch und zeigte dem Magistrat das sie Recht hat (Magistrat sagt fl&uuml;sternd: &quot;Fall geschlossen&quot;). Der Fall war nun beendet. Am Ende des Kapitels erf&auml;hrt man, dass Sara 18 Jahre alt ist und schon sehr viel Erfahrung besa&szlig;. Nun hatte Sara in ihrem Leben endlich richtige Freunde, die sie nicht ablehnten. Als Jo Sara mal umarmte, sp&uuml;rte er dass er kein kleines Kind mehr in seinen Armen hielt, sondern eine junge Frau. Jo hat sich also in Sara verliebt und sieht sie nicht mehr als Schwester &agrave; tanzen zusammen. Eines Abends knipste Jo dass Radio an und fand einen illegalen Radiosender der ANC-Partei <br />
	(&agrave; Zusammenschluss mit Kommunisten). Am Ende erf&auml;hrt man noch etwas &uuml;ber den Friedensk&auml;mpfer Nelson Mandela, der zu lebenslanger Haft verurteilt worden war. <br />
	<span style="text-decoration: underline;"> <br />
	Abendessen</span> <br />
	Anfangs war Jo in Meerkat als auf einmal ein paar Polizisten zu ihm kamen und das Haus durchsuchten. Sie suchten nach Sara. Sara hatte inzwischen ein Verh&auml;ltnis mit einem Schwarzen namens Simunya. Da Jo in Sara verliebt war, war er eifers&uuml;chtig. Sara wurde von der Polizei verfolgt, da sie ein Verh&auml;ltnis mit einem Schwarzen hatte ( Es war verboten, dass ein/e Wei&szlig;e ein Verh&auml;ltnis mit einem Schwarzen hatte). Es kam zu schlimmen Taten. Ein Polizist erschoss daraufhin den Schwarzen Simunya. Sara war sehr w&uuml;tend auf die Polizei, da der Schwarze nichts daf&uuml;r konnte. Jo wollte Sara besch&uuml;tzen und behaupte gegen&uuml;ber der Polizei, dass Simunya nur bei Sara &uuml;bernachten wollte. Sara w&uuml;rde schwer verletzt. Da Jo ein Arzt war, half er ihr. Am n&auml;chsten Morgen w&uuml;rde Sara von der Polizei mit auf das Revier genommen. Sara war nun in Gefahr. Es wird zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Da Sara kaum jemand hatte, der ihr helfen kann, suchte Jo f&uuml;r sie nach Hilfe. Ma und Pa konnten ihr nicht helfen. Jo wusste, dass nur jemand von Saras Leuten helfen kann. Deshalb rufte Jo den Juden John Hill, der Saras Anwalt war. Jo erkl&auml;rte ihm alles &uuml;ber Sara und dem Verh&auml;ltnis zwischen Sara und Pa. Anscheinend soll Sara einer illegalen Organisation angeh&ouml;ren. Inzwischen sa&szlig; Sara immer noch in Einzelhaft. Dort hatte sie es sehr schwer und sie durfte nicht einmal mit ihrem Rechtsanwalt sprechen. Nun stand Sara noch unter Verh&ouml;r. Sie lit unter schwerer Folter. Jo schwur inzwischen der Assistent f&uuml;r John Hill zu sein. Nun begann das Gerichtsverfahren. Der Staatsanwalt rief den ersten Zeugen auf: Pa Leroux. Pa erkl&auml;rte w&auml;hrend des Verh&ouml;rs, dass Sara sich mit Schwarzen zusammenschlie&szlig;t und Pa zeigte sich sehr kommunistisch und war gegen Sara. Mit der Aussage:&quot;Der letzte Dreck ist eine Frau, die mit einem Bantu intim wird.&quot; Er sagte auch woran er die politische Meinung von Sara sah:&quot; Durch die Vorliebe f&uuml;r j&uuml;disch-kommunistische Freunde&quot;. Am Ende kam heraus dass Sara ein e J&uuml;din ist und damit erfuhr Sara es endlich. Sara wurde von ihrem Pa verraten. Die Sitzung wurde vom Richter vertagt. Au&szlig;erdem sei Sara schuld daran, dass sich Ma und Pa sich entzweien. Sara wusste nun warum Pa immer so streng zu ihr war und sie nie beachtete. Sara hatte w&auml;hrend des Verh&ouml;rs keine Aussage gemacht und leugnete einer illegalen Organisation anzugeh&ouml;ren. Das Verfahren ging weiter. es wurde der Sergeant verh&ouml;rt. Er erkl&auml;rte das Geschehen, das an dem Abend in Meerkat geschah. Er sagt, dass Sara und Simunya in zwei getrennten Zimmern waren und nicht zusammen waren. Die Polizei sei zu fr&uuml;h in das Haus eingedrungen. Der Schuss auf Simunya wurde wegen Fluchtversuch durchgef&uuml;hrt. Nun kam eine alte Frau mit Krankenschwester-still namens Hadassa Elron als Zeugin. Sie erz&auml;hlte von einer schwangeren Frau, die aus einer schlechten Gegend kam. Sie sagte, dass sie das Kind in einem KZ geboren hatte und einem Soldaten geben musste, da sie sehr krank wurde. Das Kind war ein j&uuml;disches Waisenkind namens Sara Lehmann. Nun ernannte der Richter die Sitzung f&uuml;r beendet. Nach der Verhandlung &uuml;berlegte man mit der Freilassung von Sara. Der Richter hat den Prozess seinen korrekten Verlauf nehmen lassen und Sara bekam ihren Pass, etwas Geld und ein paar Devisen. Au&szlig;erdem wurden die Beweise f&uuml;r die Anklage wegen illegalen Geschlechtsverkehrs als unzul&auml;nglich zur&uuml;ckgewiesen. Aber wegen der Anklage als Mitglied einer illegalen Organisation zu sein, wurde Sara als schuldig erwiesen. Sara wusste, dass sie sich jetzt von allen verabschieden musste. Aber Jo versuchte mit Sara zu fl&uuml;chten. W&auml;hrend der Flucht, stieg Sara in einen anderen Laster ein und somit war Jo auch von Sara getrennt und mit ihr die W&auml;rme aus seinem Leben&#8230; <br />
	<span style="text-decoration: underline;"> <br />
	Ende des Tages </span> <br />
	Am Anfang entdeckt Jo das Bild, dass er damals Sara gegeben hatte. Auf dem Bild sah er wie Pa und Sara zusammen waren, nur diesmal hielt Pa ein Dolch in der Hand. Sara hatte den Dolch eingezeichnet, um zu zeigen wie w&uuml;tend sie auf Pa war und das Pa ihre Herkunft verschwiegen hatte. Man erf&auml;hrt au&szlig;erdem, dass die anderen Familienmitglieder gl&uuml;cklich waren und das Dries und Gisela hatten ein Kind eines armen Kleinbauern adoptiert. Au&szlig;er Nico, dem ging es schlechter. N&auml;mlich als Sara in die Familie kam, wurde Nico von den Eltern etwas vernachl&auml;ssigt. Jo hatte immer weniger Kontakt zu Sara. Doch als er mal auf der Stra&szlig;e lief, kam ihm ein Mann entgegen, der Jo einen Brief zusteckte, in dem stand, dass es Sara gut ginge und ihr die Flucht gelang. Jo erhielt immer mehr Briefe, mit denen er immer mehr Kontakt zu Sara hatte. Sp&auml;ter bekam Jo etwas von einer Konferenz mit, bei der es um Schwarze (Bantus werden nun Afrikaner genannt) geht. Jo geht dort hin und entdeckt dort Sara Lehmann(Sie hatte ihren alten Nachnamen wieder). Sara erz&auml;hlte alles, was sie so erlebt hatte. Was sie in Deutschland gemacht hatte und das sie sich einen Pass besorgt hatte. Sara hat nun die deutsche Staatangeh&ouml;rigkeit, aber ist trotzdem eine S&uuml;dafrikanerin. Au&szlig;erdem erz&auml;hlt Sara vieles &uuml;ber ihre Verwandtschaft und dass sie am Ort war, auf dem ihre Mutter gelebt hatte. Sara meinte, dass Afrika ihre Heimat sei und dass sie erst nach Pretoria zur&uuml;ckgehen konnte, wenn die NP nicht mehr &uuml;ber Pretoria regiert. Sara blieb &uuml;ber Nacht bei Jo im Hotel. Im Zimmer gestand Jo seine Liebe zu Sara. Sara verstand Jo kaum. Jo erkannte, dass er f&uuml;r Sara immer ihr lieber Bruder sein w&uuml;rde. Zum Fr&uuml;hst&uuml;ck am n&auml;chsten Morgen war Sara bereits gegangen. Sp&auml;ter feierten Sara und Jo auf einer Halbinsel Saras Geburtstag. Zu diesem Zeitpunkt wuchs die Liebe zwischen Sara und Jo. Am Ende des Tages liefen sie Hand in Hand und liebten sich. Am Morgen darauf fand Jo eine Nachricht: &bdquo;SARA LIEBT JO. AUF WIEDERSEHEN.&ldquo; In Soweto kam es zu einer gro&szlig;en Demonstration von Schwarzen gegen ihre Unterdr&uuml;ckung. Die Polizei war gezwungen zu schie&szlig;en und somit gab es viele Tote. Die Demonstration breitete sich auch nach Johannesburg aus. Auch Pa wurde durch die Demonstration get&ouml;tet, w&auml;hrend er im Auto sa&szlig; und eine Scherbe ihm die Halsschlagader aufschnitt. Aber auch Sara wurde durch einen Herzschuss get&ouml;tet. Als Jo zu dem Beamten gekommen war, um Abschied von Pa und Sara zu nehmen. Jo hielt sich viel l&auml;nger bei Sara auf. Jo wusste, dass er der einzige f&uuml;r Sara war, den sie am meisten liebte. Er erkannte, dass Pa und Sara, die sich gegenseitig so verschieden waren, nun endlich zusammen gekommen waren&hellip;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="postbody">Danke f&uuml;r das Einsenden an Daniel H.!</span></p>
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		<title>Saw 7 HD Trailer und Infos</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 14:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Saw 7 Trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Saw 7 HD Trailer</h1>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Saw 7</strong> kommt wohl Ende 2010 in die Deutschen Kinos. Und sogar bis Saw 9 soll es sicher fortgef&#252;hrt werden. Ich glaube Millionen Saw Fans auf der ganzen Welt sind froh dass&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Saw 7</strong> kommt wohl Ende 2010 in die Deutschen Kinos. Und sogar bis Saw 9 soll es sicher fortgef&uuml;hrt werden. Ich glaube Millionen Saw Fans auf der ganzen Welt sind froh dass es nun Saw 7, dann Saw 8 und dann Saw 9 geben wird. Wer wei&szlig; ob es danach auch noch weitergeht. Filmstart wird wohl Oktober 2010 in den USA sein, danach kommt Saw 7 nach Europa und wird wohl wie alle Teile davor wieder zum Kassenschlager.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen <strong><a href="http://www.trailermeister.de/kino/saw-7-trailer/">Saw 7 Trailer</a></strong> gibt es leider noch nicht, sobald es ihn gibt, wird er hier ver&ouml;ffentlicht!</p>
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		<title>Charakterisierung Hanna von Der Vorleser</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/charakterisierung-hanna-von-der-vorleser</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Charakterisierung Hanna von Der Vorleser</h1>
<p>
	tritt am Anfang unsensibel, unsanft und schl&#252;ssig auf bei der ersten Begegnung mit Michael<br />
	sorgt sich verantwortungsvoll um Michael, so eine Art Pflichtgef&#252;hl f&#252;r sie<br />
	hat keine Skrupel (b&#252;geln&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	tritt am Anfang unsensibel, unsanft und schl&uuml;ssig auf bei der ersten Begegnung mit Michael<br />
	sorgt sich verantwortungsvoll um Michael, so eine Art Pflichtgef&uuml;hl f&uuml;r sie<br />
	hat keine Skrupel (b&uuml;geln ihrer Unterw&auml;sche, als Michael anwesend war)<br />
	ist nicht sehr nachtragend<br />
	ist wie eine Mutter zu Michael (l&auml;sst ihn ein Bad ein, klopft seine Sachen aus&hellip;)<br />
	besitzt selber einen starken Willen und ist eine dominante Pers&ouml;nlichkeit<br />
	ist gepflegt und pingelig in Sachen Sauberkeit<br />
	ist egoistisch im sexuellen Bereich <br />
	verbietet Michael die Schule zu schw&auml;nzen und beweist Mutterinstinkt<br />
	wird leicht reizbar<br />
	ist gewaltt&auml;tig gegen&uuml;ber Michael <br />
	fl&uuml;chtet von Ort zu Ort<br />
	besitzt keine Sesshaftigkeit <br />
	versucht zu vertuschen, dass sie Analphabetin ist<br />
	k&auml;mpft im Gericht um ihre Zukunft, gibt aber dann auf<br />
	ist freundlich im Gef&auml;ngnis zu den Mitinhaftierten aber unzug&auml;nglich<br />
	bringt sich selber das Lesen und Schreiben bei im Gef&auml;ngnis und ist selber stolz darauf<br />
	setzt sich ein f&uuml;r die Bibliothek <br />
	hat &Auml;ngste vor Michaels &Uuml;berlegenheit<br />
	lebt autorit&auml;r, bis sie sich selber aufgibt<br />
	vernachl&auml;ssigt ihre Erscheinung (erst d&uuml;nn und sauber, dann dick und dreckig)</p>
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		<title>Charakterisierung Michael von Der Vorleser</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/charakterisierung-michael-von-der-vorleser</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Charakterisierung Michael von Der Vorleser</h1>
<p>&#160;</p>
<p>Am Anfang tritt Michael sehr sch&#252;chtern und neugierig auf <br />
	schwelgt oft in Erinnerungen (besonders an Hanna)<br />
	als er im Krankenzimmer war, war er sehr fantasievoll<br />
	Michael steckt&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Am Anfang tritt Michael sehr sch&uuml;chtern und neugierig auf <br />
	schwelgt oft in Erinnerungen (besonders an Hanna)<br />
	als er im Krankenzimmer war, war er sehr fantasievoll<br />
	Michael steckt viel weg und l&auml;sst sich &ouml;fters unterwerfen und rumkommandieren von Hanna<br />
	hat besonders viele Hemmungen <br />
	Zweifel und Angst pr&auml;gen seine Jugend<br />
	Selber will er viel in seine und Hannas Beziehung hineinstecken z. B. das Sitzenbleiben in der Schule und Geld f&uuml;r den gemeinsamen Ausflug<br />
	der 15 J&auml;hrige wird immer abh&auml;ngiger von Hanna und ist sogar besessen von ihr<br />
	vergleicht viele Frauen mit Hanna und kann somit keine Beziehung aufrechterhalten<br />
	zu seiner Familie hat er keine besonderen Gef&uuml;hle<br />
	ihm wird alles immer gleichg&uuml;ltiger z. B. der Tod des Gro&szlig;vaters und die Krankheit von Sophie<br />
	l&auml;sst kaum noch einen an sich ran und wird arroganter <br />
	sein ganzes Leben wird von Hanna bestimmt</p>
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		<title>Interpretation und Analyse von Homo Faber</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/homo-faber/interpretation-und-analyse-von-homo-faber</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[homo faber]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1><strong>Analyse Homo Faber<br />
	</strong></h1>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font size="2">Eines f&#228;llt sofort auf. Faber oder Frisch, man kann hier gar nicht mehr trennen, sind gefangen zwischen dem Versuch subjektiv zu berichten (innerhalb des Berichts) und objektiv/allwissend zu erz&#228;hlen (innerhalb</font>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/homo-faber/interpretation-und-analyse-von-homo-faber&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div><h1><strong>Analyse Homo Faber<br />
	</strong></h1>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font size="2">Eines f&auml;llt sofort auf. Faber oder Frisch, man kann hier gar nicht mehr trennen, sind gefangen zwischen dem Versuch subjektiv zu berichten (innerhalb des Berichts) und objektiv/allwissend zu erz&auml;hlen (innerhalb des gesamten Romans). Alles lebt und stirbt am Widerspruch der Figuren und der Erz&auml;hlweise. Der Roman selbst besteht aus zwei gro&szlig;en Teilen. Der erste Teil berichtet &uuml;ber die &auml;u&szlig;ere Handlung, der zweite reflektiert daraufhin die innere Handlung. Zahlreiche R&uuml;ckblenden und Voraussichten durchbrechen die Linearit&auml;t der Zeit. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font size="2">Frisch reflektiert in diesem Roman auch vergangene Reisen in die Staaten (er karikiert deren oberfl&auml;chlich Art und Weise) und klassische Dramen (deswegen spielen wohl die sp&auml;teren Ereignisse in Griechenland). </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<h4 class="western" style="font-weight: normal;">&nbsp;</h4>
<h1><strong>Interpretation Homo Faber<br />
	</strong></h1>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font size="2">Das Buch l&auml;sst sich als Inszenierung einer Erinnerung verstehen. Diese Erinnerung f&uuml;hrt jedoch nicht zu einer neuen Zukunftsperspektive des Protagonisten, sondern l&auml;sst das Leben retrospektiv werden und auch in der R&uuml;ckblende verharren.<br />
	Am Ende hat er alles gewonnen und auch wieder verloren: Faber gewinnt eine Geliebte und genie&szlig;t die eigene Emotionalit&auml;t, er gewinnt Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin, gewinnt eine Tochter, doch damit verliert er gleichzeitig wieder die Geliebte, und der Inzest macht ihm auch den weiteren Umgang mit ihrer Mutter unm&ouml;glich. Den Schutz durch seine technokratische Selbstsicherheit hat er verloren, und durch den Tod Sabeths fehlt ihm der Sinn f&uuml;r seine blo&szlig;gelegte Empfindsamkeit. Sein Leben hat f&uuml;r ihn keine Perspektive mehr, Zukunft gibt es nicht mehr und die Gegenwart lebt f&uuml;r Faber nur noch aus der Vergangenheit.</font></p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/homo-faber/interpretation-und-analyse-von-homo-faber&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Walter Faber Charakterisierung aus Homo Faber</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/homo-faber/walter-faber-charakterisierung-aus-homo-faber</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/homo-faber/walter-faber-charakterisierung-aus-homo-faber#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[homo faber]]></category>
		<category><![CDATA[walter faber]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Walter Faber Charakterisierung aus Homo Faber</h1>
<p>&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der Roman-Bericht &#8222;Homo faber&#8220; von Max Frisch ist eine in die Moderne einzuordnende Literatur. Homo faber bezeichnet den technischen Menschen, f&#252;r den Tatsachen mehr z&#228;hlen als Emotionen und</font>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/homo-faber/walter-faber-charakterisierung-aus-homo-faber&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div><h1>Walter Faber Charakterisierung aus Homo Faber</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der Roman-Bericht &bdquo;Homo faber&ldquo; von Max Frisch ist eine in die Moderne einzuordnende Literatur. Homo faber bezeichnet den technischen Menschen, f&uuml;r den Tatsachen mehr z&auml;hlen als Emotionen und bezieht sich auf die Hauptrolle des Berichtes, Walter Faber. Der Protagonist, welchen ich im Folgenden charakterisieren werde, f&uuml;hrt uns durch das Buch und berichtet das Geschehen aus seiner Sicht. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Walter Faber ist w&auml;hrend seiner Berichterstattung 50 Jahre alt. Seit Ende des zweiten Weltkrieges arbeitet er als Ingenieur f&uuml;r die UNESCO. Vorher wohnte er in der Schweiz. Dort lernte er seine Jugendliebe Hanna kennen, die von ihm sogar schwanger wurde. Da Faber kurz danach ein Stellenangebot als Ingenieur bekam, wei&szlig; er nicht, dass Hanna und er ein gemeinsames Kind haben. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Wir begegnen Walter Faber 1957 in New York, als er sich von seiner Freundin Ivy verabschiedet, denn er ist gesch&auml;ftlich auf dem Weg nach Mexiko. Im Flugzeug lernt er Herbert Hencke kennen. Als sich heraus stellt, dass Herbert einen Bruder namens Joachim hat, der einmal Fabers Freund gewesen ist, beschlie&szlig;t er Joachim mit Herbert zu besuchen. Doch als sie ankommen ist Joachim schon tot. Faber fliegt zur&uuml;ck nach New York und dort trennt er sich von Ivy. Er entschlie&szlig;t sich nun mit dem Schiff nach Europa zu reisen. Auf dieser Reise lernt er Sabeth kennen. Faber bemerkt schon bald, dass sie seine gemeinsame Tochter mit Hanna sein muss und doch verliebt er sich in Sabeth. In Paris angekommen, trennen sich anfangs die Wege der beiden, doch als sie sich wieder sehen, beschlie&szlig;t Walter Faber mit Sabeth zu reisen. Sie fahren &uuml;ber Italien nach Korinth und auch Sabeth verliebt sich in ihn. In Korinth erleidet Sabeth einen Schlangenbiss. Faber bringt sie sofort ins Krankenhaus nach Athen, wo auch Sabehts Mutter wohnt. Dort erliegt Sabeth ihrer Verletzung. Allerdings wird festgestellt, dass sie nicht an dem Schlangenbiss gestorben ist, sondern an einer Sch&auml;delfraktur. Faber erinnert sich, dass er sie bei einem Streit einmal grob angefasst hatte und sie dabei gest&uuml;rzt ist. Er bleibt kurz bei Hanna, f&auml;hrt dann aber nach New York und noch einmal gesch&auml;ftlich nach Mexiko. Schlie&szlig;lich macht er in Cuba kurz halt, denn er m&ouml;chte nicht &uuml;ber New York fliegen und reist dann wieder nach Europa, bis er schlie&szlig;lich in Athen ankommt und dort vermutlich im Krankenhaus stirbt. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der Protagonist Walter Faber lebt in Mitten von Technik; er ist das Urbild des Technikers. F&uuml;r ihn ist das Leben ein mathematischer Prozess beruhend auf den Prinzipien der Wahrscheinlichkeit. Er glaubt nicht an F&uuml;gung und Schicksal. F&uuml;r Faber besteht das Leben nur aus Zuf&auml;llen &bdquo;Ich glaube nicht an F&uuml;gung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt mit Formeln und Wahrscheinlichkeiten zu rechnen.&ldquo;(S. 22). Da er ein vollkommener Rationalist ist, vertraut er nur auf Tatsachen, mathematische Formeln und Beweise, deswegen bezieht er sich auch st&auml;ndig auf Statistiken und Theorien &bdquo;Ein Blick auf die Statistik: R&uuml;ckgang der Tuberkulose beispielsweise, Erfolg der Prophylaxe, R&uuml;ckgang von 30% auf 8%.&ldquo; (S.106). </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Walter Faber verschlie&szlig;t sich vor Gef&uuml;hlen und Emotionen, denn f&uuml;r ihn w&uuml;rde das bedeuten Schw&auml;che zu zeigen. Seine Bewunderung gilt den Dingen, die keine Gef&uuml;hle zeigen, wie zum Beispiel den Maschinen, welche nur einem bestimmten Ziel entgegen arbeitet und Fabers Ziel ist es wie eine Maschine zu sein, denn er empfindet Hoffnungen und &Auml;ngste nur als st&ouml;rend &bdquo;Vor allem aber: die Maschine erlebt nichts, sie hat keine Angst und keine Hoffnungen, die nur st&ouml;ren, keine W&uuml;nsche in bezug auf das Ergebnis, sie arbeitet nach der reinen Logik der Wahrscheinlichkeit&hellip;&ldquo; (S.75). In seinem Beruf als Ingenieur geht Walter Faber vollkommen auf. Er ist</font><font face="Times, serif"> </font><font face="Arial, sans-serif">ein &bdquo;Workaholic&ldquo;, denn er steht unter Arbeitszwang wie eine Maschine &bdquo;Ich mu&szlig;te zu meinen Turbinen&ldquo; (S. 55). </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Faber ist nicht nur Realist, sondern auch Perfektionist, was zu seinem technischen Leben passt, denn er ist beruflich &auml;u&szlig;erst gewissenhaft und verantwortungsvoll &bdquo;Ich gelte in beruflichen Dingen als &auml;u&szlig;erst gewissenhaft, geradezu pendantisch; jedenfalls ist es noch nicht vorgekommen, dass ich eine Dienstreise aus purer Laune verz&ouml;gerte, geschweige denn &auml;nderte.&ldquo; (S.33). </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Walter Faber kann mit mystischen und k&uuml;nstlerischen Dingen nichts anfangen; er ist ein Pragmatiker, der praktisch lebt, denkt und handelt &bdquo;Manchmal ging er mir auf die Nerven wie alle K&uuml;nstler, die sich f&uuml;r h&ouml;here oder tiefere Wesen halten, blo&szlig; weil sie nicht wissen, was Elektrizit&auml;t ist.&ldquo; (S.39). Das vor allem zeigt, dass Walter Faber sich nicht von seinen Gef&uuml;hlen lenken l&auml;sst und damit auch kein Romantiker ist, denn wer romantisch ist, zeigt Emotionen, l&auml;sst sich von ihnen leiten und vergisst logische Tatsachen &bdquo;Wir sprachen &uuml;ber Sternbilder &ndash; das &Uuml;bliche, bis man wei&szlig;, wer sich im Himmel noch weniger auskennt als der andere, der Rest ist Stimmung, was ich nicht leiden kann.&ldquo; (S.90). Um seine Gef&uuml;hle und Emotionen nicht zum Vorschein kommen zu lassen, verschlie&szlig;t er sie in seinen Filmen, deshalb hat er auch immer eine Kamera dabei &bdquo;[&hellip;] und nahm sofort meine Kamera [&hellip;].&ldquo; (S.23). </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Au&szlig;erdem lehnt Walter Faber die Natur ab; gegen&uuml;ber der Fruchtbarkeit der Natur empfindet Faber sogar ein Ekelgef&uuml;hl &bdquo;Was mir auf die Nerven ging: die Molche in jedem T&uuml;mpel, in jeder Eintagspf&uuml;tze ein Gewimmel von Molchen &ndash; &uuml;berhaupt diese Fortpflanzerei &uuml;berall, es stinkt nach Fruchtbarkeit, nach bl&uuml;hender Verwesung.&ldquo; (S.51). Faber empfindet die Natur als weiblich und damit lehnt er eigentlich auch das Weibliche ab, obwohl er am Anfang des Roman-Berichtes eine Freundin hat. Im Laufe des Geschehens trennt er sich jedoch von Ivy, denn sie verk&ouml;rpert f&uuml;r ihn die Welt und Lebensweise, die er verlassen will &bdquo;In eurer Gesellschaft k&ouml;nnte man sterben, sagte ich, man k&ouml;nnte sterben, ohne das ihr es merkt, von Freundschaft keine Spur, sterben k&ouml;nnte man in eurer Gesellschaft!&ldquo; (S.67). Hanna nahm schon immer eine Sonderstellung in Bezug auf Frauen ein &bdquo;[...] ganz abgesehen davon, dass wir uns wirklich liebten.&ldquo; (S.46). Sie war seine gro&szlig;e Liebe und ist auch die Mutter seines Kindes. Au&szlig;erdem stellt Hanna eine Beziehung zu Fabers Vergangenheit dar. Sabeth, das Kind von Walter und Hanna ist eine ganz besondere Frau in Fabers Leben. Sie wandelt Faber im Laufe des Buches und legt Grundsteine, die f&uuml;r ihn das Kommunizieren mit Frauen erm&ouml;glichen. Walter Faber ist in sie verliebt, denn sie ist jung und noch voller Leben. Faber hat Angst vor dem Alterwerden und m&ouml;chte nicht mit dem Tod konfrontiert werden &bdquo;Nur wegen dieser bl&ouml;den Bemerkung von Williams (dabei mag er mich, das wei&szlig; ich!) blickte ich immer wieder, statt meinen Fisch zu essen, in diese l&auml;cherlichen Spiegel, die mich insgesamt in achtfacher Ausfertigung zeigten: Nat&uuml;rlich wird man &auml;lter &ndash; Nat&uuml;rlich bekommt man bald eine Glatze&ldquo; (S.98). Das &Auml;lterwerden ist ein nat&uuml;rlicher Prozess, genauso wie sein Bartwuchs und auch diesen mag er nicht &bdquo;- ich vertrage es nicht unrasiert zu sein -&ldquo; (S.10). damit zeigt sich, dass Faber die Kontrolle &uuml;ber sein Leben haben will. Er plant sein Leben bis ins Detail; er f&uuml;hlt sich nur dann wohl, wenn ihm alles untergeordnet ist. Erst im Laufe des Romans findet Walter Faber heraus, dass dieses Ideal unm&ouml;glich zu erreichen ist. Schon hier kann man sehen, dass die Rolle &bdquo;Walter Faber &ndash; der Techniker&ldquo; durch seine Unsicherheit im Laufe des Berichtes zerbrechen wird. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Mit dem Erscheinen Sabeths in Fabers Leben, f&auml;ngt er an sich zu wandeln. Walter Faber ist eigentlich ein Einzelg&auml;nger &bdquo;Zu den gl&uuml;cklichsten Minuten, die ich kenne, geh&ouml;rt die Minute, wenn ich eine Gesellschaft verlassen habe [&hellip;].&ldquo; (S.92), doch statt seine Gef&uuml;hle f&uuml;r sie zu verbergen, ist er sehr offen zu ihr &bdquo;Ich dachte an Heirat wie noch nie -&ldquo; (S.108). </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Mit Sabeths Tod f&auml;ngt Fabers Weltbild vollkommen an zu zerbrechen. Er erkennt nun seine Fehlorientierung und deren Gr&uuml;nde &bdquo;Mein Entschlu&szlig;, anders zu leben -&ldquo;(S.175). Auf seiner Kubareise beginnt der Protagonist sich den Eindr&uuml;cken seiner Umwelt zu &ouml;ffnen und erfreut sich am Leben &bdquo;Er grinst nur und putzt weiter &ndash; Ich liebe ihn. Seine Z&auml;hne &ndash; Seine junge Haut&ldquo; (S.174). Bezeichnend f&uuml;r sein Lebensgef&uuml;hl sind aber auch Trauer &bdquo;Ich weine.&ldquo; (S.176) und Alleinsein &bdquo;Sehr allein.&ldquo; (S.177). Die Gedanken an seine Krankheit kann er nicht mehr unterdr&uuml;cken. Ein Besuch bei Professor O. stellt die Beziehung zum Tod dar, denn auch Professor O. ist schwer krank &bdquo;Er sah grauenhaft aus [&hellip;].&ldquo; (S.193). Schlie&szlig;lich muss auch Walter Faber ins Krankenhaus nach Athen, wo er stirbt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Walter Faber kommt am Ende des Roman-Berichtes zur Selbsterkenntnis und zu seiner Identit&auml;t, die f&uuml;r ihn allerdings mit dem Tod endet. Er muss sich eingestehen, dass nicht alles rational und vorhersehbar ist und so findet das Schicksal und auch der Tod doch noch Platz im Leben eines &bdquo;Homo fabers&ldquo;. </font></p>
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		<title>Nathan der Weise &#8211; kostenloses H&#246;rbuch</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 14:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[nathan-der-weise]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan der Weise Hörbuch]]></category>

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<div id="fb-like" style=""></div><h1>H&#246;rbuch Nathan der Weise</h1>
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<p>Hier gibt es bei uns ein <strong>kostenloses H&#246;rbuch</strong> zu <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/nathan_der_weise">Nathan der Weise</a></strong>, f&#252;r alle die zu faul sind es zu lesen:</p>
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<p>Hier gibt es bei uns ein <strong>kostenloses H&ouml;rbuch</strong> zu <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/nathan_der_weise">Nathan der Weise</a></strong>, f&uuml;r alle die zu faul sind es zu lesen:</p>
<p><object height="265" width="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sknWBOKYobQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="265" src="http://www.youtube.com/v/sknWBOKYobQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" width="320"></embed></object></p>
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		<title>Die Ratten Inhaltsangabe / Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 12:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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<h1>Die Ratten Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
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<h1>Die Ratten Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
<p align="justify" style="margin-left: 14pt;">Der Schauplatz des Dramas ist eine verkommene Mietskaserne und dessen Dachboden, auf dem der Theaterdirektor Hasenreuther seinen gesamten Kost&uuml;mfundus untergebracht hat. In der ehemaligen Kavalleriekaserne wohnen auch die anderen Personen des St&uuml;cks : Das schwangere Dienstm&auml;dchen Pauline Piperkarcka, Henriette John, die Reinemachefrau Hassen- reuthers und ihr Mann Paul, der am Anfang des Dramas in dem entfernten Altona arbeitet.</p>
<p align="justify" style="margin-left: 14pt;">Da Piperkarcka von ihrem Liebhaber ausgenutzt und verlassen wurde und ein Kind erwartet, will sie Selbstmord begehen. Da aber Frau Johns Kind fr&uuml;h gestorben ist, und sie und ihr Mann sich sehnlichst ein Kind w&uuml;nschen, kauft sie das Kind von ihrem Ersparnissen (123 DM) Pauline ab und tr&auml;gt dieses auf dem Standesamt als ihr eigenes ein. Nach einiger Zeit will aber Pauline ihr Kind wiederhaben, um ihren treulosen Br&auml;utigam dazu zu bringen, dass er sie heiratet. Sie meldet das Kind ebenfalls beim Standesamt an und bezeichnet Frau John dabei als Pflegemutter. Diese wird von Panik ergriffen, als sich ein Vertreter der F&uuml;hrsorge um das Kind k&uuml;mmern m&ouml;chte. Schlie&szlig;lich verl&auml;&szlig;t sie mit dem S&auml;ugling, den sie inzwischen als ihr eigenes ansieht, das Haus. Es kommt zu einer Verwechslung, als Pauline ihr Kind abholen m&ouml;chte, da sich das Kind der Nachbarin Knobbe in Johns Wohnung befindet. Schlie&szlig;lich entbrennt ein Streit zwischen Frau Knobbe und Pauline, die glaubt, es handle sich um ihr Kind. W&auml;hrend sich die beiden Frauen streiten, stirbt das Kind.</p>
<p align="justify" style="margin-left: 14pt;">Unterdessen hat Henriette John ihren d&uuml;ster gesinnten Bruder Bruno losgeschickt, um Piperkarcka einzusch&uuml;chtern. Dieser erschl&auml;gt aber aus Versehen Piperkarcka und fl&uuml;chtet nach einem kurzem Wiedersehen mit seiner Schwester. Als Paul John freudestrahlend heimkehrt, kommt es zun&auml;chst zu Mi&szlig;verst&auml;ndnissen : Er glaubt, dass es sich bei dem toten Kind von Frau Knobbe um das von Pauline handelt, und dass Bruno und Pauline ein Verh&auml;ltnis hatten, da er die beiden zuvor zusammen in der Stadt gesehen hatte. Schlie&szlig;lich erf&auml;hrt er aber die gesamte Wahrheit. Das Kind soll nun in einem Heim aufwachsen, worauf sich Frau John aus dem Fenster st&uuml;rtzt.</p>
<p align="justify" style="margin-left: 14pt;">&nbsp;</p>
<p align="justify" style="margin-left: 14pt;">Parallel zu dieser Handlung wird die Geschichte von Hassenreuther erz&auml;hlt, der es schafft, vom Verwalter des Kost&uuml;mfundus zum Theatordirektor aufzusteigen. Seine Tochter Walburga hat ein Verh&auml;ltnis mit dem ehemaligen Theologiestudenten und jetzigen Sch&uuml;ler Hassenreuthers Spitta. Obwohl sich beide V&auml;ter zun&auml;chst gegen eine Beziehung aussprechen, wird das Verh&auml;ltnis am Ende des Dramas von Hassenreuther gebilligt.</p>
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		<title>Don Karlos Inhaltsangabe / Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 11:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[don karlos]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Don Karlos, <strong>Infant von Spanien</strong> Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
<p align="justify">In meinem Referat werde ich euch vom<strong> Drama Don Carlos, Infant von Spanien mit dem Untertitel &#8220; ein dramatisches Gedicht&#8221; von Friedrich Schiller berichten</strong>, zun&#228;chst aber die allerwichtigsten&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify">In meinem Referat werde ich euch vom<strong> Drama Don Carlos, Infant von Spanien mit dem Untertitel &ldquo; ein dramatisches Gedicht&rdquo; von Friedrich Schiller berichten</strong>, zun&auml;chst aber die allerwichtigsten Daten im Leben des Autors.</p>
<p align="justify">Johann Christoph Friedrich Schiller wird am 10. November 1759 in Marbach am Neckar</p>
<p align="justify">als 2. Kind von Johann und Elisabeth Schiller geboren.Es herrscht eine streng religi&ouml;se</p>
<p align="justify">Erziehung in seinem Elternhaus, so da&szlig; der junge Schiller zun&auml;chst den Wunsch versp&uuml;rt, Theologe zu werden.Auf Gehei&szlig; des Herzogs Karl Eugen trittt er jedoch 1773 in die Milit&auml;rakademie Solitude ein , wo er zun&auml;chst Rechtsgelehrsamkeit, dann Medizin studiert . 1776-1777 entstanden die ersten literarischen Versuche.Als Schiller 1780 aus der Milit&auml;rakademie entlassen wird, tritt er eine Stelle als Regimentsmedikus an, arbeitet aber nebenbei an seiner dichterischen Karriere. Zu den wichtigsten Werke Schillers z&auml;hlen Die R&auml;uber (1776), Kabale und Liebe (1782) , Fiesko (1783) und Maria Stuart ( 1801). 1790 heiratet er Charlotte von Lengenfels. Im Laufe seiner schriftstellerischen T&auml;tigkeit entwickelt sich Schillers Stil vom Sturm und Drang zur weimarer Klassik. Am 9. Mai 1805 stirbt er an den Folgen einer Lungenentz&uuml;ndung. </p>
<p align="justify">Friedrich Schillers Trag&ouml;die &ldquo;Don Carlos&rdquo; entstand in der Zeit zwischen 1783-87 und wurde</p>
<p align="justify">am 29.8.1787 in Hamburg uraufgef&uuml;hrt. Als Vorlage diente der Geschichtsroman des Abb&eacute;</p>
<p align="justify">Saint-R&eacute;al, der von allen aufgekl&auml;rten Feinden des spanisch- katholischen Weltreiches hoch</p>
<p align="justify">gepriesen wurde.Es handelt sich hierbei um ein Gemisch aus Liebesgeschichte und Hofintrige, Verherrlichung edler Leidenschaft, Verdammung roher Gewalt sowie die Verurteilung Phillips II und seines Staatswesens. F&uuml;r Schiller, erbitterter Gegner jeglicher Tyrannei, war dieser Stoff wie geschaffen. So entstand ein Schauspiel in f&uuml;nf Akten, welches im Blankvers ( 5-hebiger, ungereimter Jambus) gehalten ist.Die Vielzahl der Enjambements jedoch r&uuml;cken es immer wieder in die N&auml;he der Prosa. </p>
<p align="justify">Zum besseren Verst&auml;ndnis des St&uuml;ckes werde ich kurz auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund</p>
<p align="justify">eingehen: Das Drama spielt in der Regierungszeit Phillips II, der von 1556-1598 K&ouml;nig von Spanien war. Zur Zeit der Handlung , im April 1568, war er 41 Jahre.Schiller dagegen geht mit den Daten im Allgemeinen gro&szlig;z&uuml;gig um und l&auml;&szlig;t ihn in seiner Trag&ouml;die bereits 60 Jahre alt sein.Unter Phillips Herrschaft f&auml;llt ein Teil der Niederlande an Spanien und wird aufgrund der Steuerpolitik des K&ouml;nigs r&uuml;cksichtslos ausgebeutet, was zu scharfem Protest bei der niederl&auml;ndischen Aristokratie f&uuml;hrte.Ebenfalls Gegenstand der Emp&ouml;rung war die Einf&uuml;hrung der Inquisition(=Untersuchung der kath.Kirche, ob man ein Ketzer ist oder nicht, und daras resultierende Verfolgung der Ketzer zur Reinhaltung des Glaubens) die besonders PhillipII</p>
<p align="justify">zur Zeit der Gegenreformation als beliebtes Mittel zur Bek&auml;mpfung der Protestanten diente.</p>
<p align="justify">Dennoch versuchte der Sohn Karls V als weltliches Oberhaupt der europ&auml;ischen Gegenreformation vergeblich, dem Verfall des spanischen Weltreiches entgegenzuwirken.</p>
<p align="justify">Und nun zum Inhalt:</p>
<p align="justify">Don Carlos, der Kronprinz des spanischen Weltreiches, liebt seine jugendliche Stiefmutter,</p>
<p align="justify">die K&ouml;nigin Elisabeth. Verschlossen gegen seine Umgebung, enth&uuml;llt er sein Geheimnis dem</p>
<p align="justify">aus Br&uuml;ssel zur&uuml;ckgekehrten Marquis von Posa, seinem Jugendfreund. Die Basis ihrer Freundschaft war das beiderseitige Verlangen, den unter spanischer Herrschaft stehenden</p>
<p align="justify">Niederlanden die Freiheit zu geben. ( Carlos damals sehr ambitioniert und voll Tatendrang)</p>
<p align="justify">Um so mehr ist Posa irritiert &uuml;ber das Befinden von Don Carlos, den er melancholisch und ausgezehrt von der ungl&uuml;cklichen Liebe zur K&ouml;nigin antrifft.F&uuml;r den Marquis ist Carlos</p>
<p align="justify">Verhalten unverst&auml;ndlich. Dennoch arrangiert er eine Unterredung zwischen Elisabeth und Carlos, in deren Verlauf der Prinz seine Liebe zu ihr bekundet..Er wird allerdings von der K&ouml;nigin zur&uuml;ckgewiesen und auf seine politische Bestimmung aufmerksam gemacht, ein neues Zeitalter in Spanien einzul&auml;uten und die Grausamkeiten in den Niederlanden zu beenden:</p>
<p align="justify">so appeliert sie an ihn:&rdquo; Elisabeth war ihre erste Liebe.Ihre zweite sei Spanien.&rdquo;</p>
<p align="justify">Also verlangt Carlos von seinem Vater, anstelle des &ldquo;Henkersknechtes&rdquo; Herzog</p>
<p align="justify">Alba das Kommando &uuml;ber die in die Niederlande entsandten spanischen Truppen zu erhalten.</p>
<p align="justify">Doch der K&ouml;nig lehnt ab, denn der Aufruhr dort verlangt seines Erachtens eine harte Reaktion,</p>
<p align="justify">f&uuml;r die sein Sohn zu weich ist. Er hat kein Vertrauen zu Karlos und unterstellt ihm zudem</p>
<p align="justify">Putsch-bzw. Mordpl&auml;ne:&rdquo; und zugleich mein bestes Kriegsheer deiner Herrschbegierde? Das Messer meinem M&ouml;rder?&rdquo;</p>
<p align="justify">Der weitere Gang der Handlung wird nun durch eine Intrige der Prinzessin Eboli, einer Hofdame der K&ouml;nigin, vorangetrieben.Sie ist heimlich in Don Carlos verliebt und sendet ihm</p>
<p align="justify">ein anonymes Schreiben zu , worin dieser wiederum eine geheime Nachricht der K&ouml;nigin</p>
<p align="justify">erblickt. Eine Konfrontation zwischen Carlos und der Prinzessin kl&auml;rt das Mi&szlig;verst&auml;ndnis, aber die Prinzessin wei&szlig; nun auch um die Neigung des Kronprinzen f&uuml;r die K&ouml;nigin.</p>
<p align="justify">Carlos daf&uuml;r erf&auml;hrt, da&szlig; sein Vater zu den Verehren der Eboli z&auml;hlt. Um ihre Schw&auml;che zu</p>
<p align="justify">r&auml;chen, weckt sie, in Verbindung mit Herzog Alba und Domingo, dem k&ouml;niglichen Beichtvater,</p>
<p align="justify">beim K&ouml;nig den Verdacht einer &ldquo;blutsch&auml;nderischen Umarmung&rdquo;(=Verh&auml;ltnis) zwischen Mutter und Sohn. In der weiteren Entwicklung der Handlung gewinnt Posa eine zentrale Bedeutung.Er wird am Ende des dritten Aktes vom K&ouml;nig beauftragt, ihm Sicherheit &uuml;ber die Behauptungen der Eboli zu verschaffen. Posa enth&uuml;llt im Zusammentreffen mit dem K&ouml;nig seine republikanische Gesinnung und dr&auml;ngt ihn, die Niederlande von der spanischen Tyrannei</p>
<p align="justify">zu befreien. Posa soll Carlos &uuml;berwachen und will nat&uuml;rlich die Unschuld seines Freundes</p>
<p align="justify">beweisen. Zugleich verfolgt er hinter dem R&uuml;cken des K&ouml;nigs seine Rebellionspl&auml;ne weiter.</p>
<p align="justify">Der Marquis will n&auml;mlich heimlich mit Carlos in die Niederlande reisen.Posa entlarvt die Intrige der Eboli und verschafft sich einen Haftungsbefehl, um Carlos besser kontrollieren</p>
<p align="justify">zu k&ouml;nnen, weiht diesen aber nicht in seine Vorhaben ein.Der Prinz vertraut sich erneut der</p>
<p align="justify">Eboli an und Posa kann die Situation nur noch kl&auml;ren indem er entweder die Prinzessin t&ouml;tet,</p>
<p align="justify">oder sich selbst opfert. Er entscheidet f&uuml;r letzteres. Carlos wird vor&uuml;bergehend vom Marquis verhaftet. Zugleich spielt er dem K&ouml;nig ein Schreiben in die H&auml;nde, das ihn, Posa, als Hochverr&auml;ter ausweist, denn der Brief handelt von der angeblichen Liebe zwischen der K&ouml;nigin und dem <b>Marquis</b>. Carlos kommt frei, und Posa kann ihm die wahren Hintergr&uuml;nde schildern. Er hat zugleich alles vorbereitet,da&szlig; der Prinz in die Niederlande fl&uuml;chten kann.Kurz darauf wird Marquis Posa als Hochverr&auml;ter erschossen.</p>
<p align="justify">Auch die K&ouml;nigin ist nun in Carlos Vorhaben eingeweiht. Sie hat zur Beg&uuml;nstigung seiner Flucht in Madrid einen Aufstand veranla&szlig;t.Doch Herzog Alba entdeckt die Pl&auml;ne und der K&ouml;nig &uuml;bergibt seinem Sohn dem Gro&szlig;inquisitor .Das Drama beschlie&szlig;t mit den Worten des K&ouml;nigs:&rdquo; Kardinal! Ich habe das Meinige getan. Tun Sie das Ihre&rdquo;.</p>
<p align="justify">Charakteristik der Personen und Interpretationsans&auml;tze:</p>
<p align="justify">Don Karlos, Infant von Spanien w&auml;chst ohne Elternliebe auf. Die Mutter stirbt bei der Geburt,</p>
<p align="justify">den Vater sieht er zum ersten Mal, als er sechs Jahre alt ist und dieser gerade ein Todesurteil</p>
<p align="justify">unterschreibt. Dies,und die knechtische Erziehung, die er seinem Kind zukommen l&auml;&szlig;t, ersticken jede Sohnesliebe im Keim. Die Situation versch&auml;rft sich dramatisch, als der K&ouml;nig</p>
<p align="justify">die Verlobte des Prinzen, n&auml;mlich Elisabeth von Valois, der Staatsraison zuliebe selbst zur Frau nimmt.Der Infant liebt die Frau seines Vaters und so ist der Konflikt unweigerlich vorprogrammiert. .Diese Leidenschaft zehrt an der Lebenskraft des Prinzen,sie hindert ihn, sich auf die gro&szlig;en Aufgaben vorzubereiten, die sein zuk&uuml;nftiger Beruf ihm stellt.Von Eifersucht gequ&auml;lt, h&auml;lt der K&ouml;nig seinen Nachfolger von der K&ouml;nigin und den Regierungsgesch&auml;ften fern. Zwischen Vater und Sohn sind alle Br&uuml;cken der Verst&auml;ndigung abgebrochen.</p>
<p align="justify">Der Prinz ist im Grunde kein K&auml;mpfertyp.Wenn sein Weg nicht deutlich vor ihm liegt, verf&auml;llt er ohne Orientierung in Lethargie.Er selbst h&auml;tte nie die Iniziative ergriffen,</p>
<p align="justify">um seine Ideale, sprich die Befreiung der Niederlande und ein humaneres Spanien, zu verwirklichen sondern er braucht vielmehr immer einen Hieb von au&szlig;en.Sogesehen</p>
<p align="justify">hat der Prinz am Ende des ersten Aktes eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen, denn nach dem Zuspruch des Marquis ist er nun endlich bereit, seine Unt&auml;tigkeit aufzugeben und den Kampf um die Befreiung der Niederlande aufzunehmen.Erleichtert stellt Posa fest:&rdquo; Jetzt endlich h&ouml;r ich meinen Karlos wieder. Jetzt sind Sie wieder ganz Sie selbst.&rdquo;</p>
<p align="justify">Doch bereits zu Beginn des zweiten Aktes verabschiedet sich der Titelheld nach der Absage des</p>
<p align="justify">K&ouml;nigs, ihn nach Flandern zu schicken, als handelnde Figur aus dem Dramengeschehen.</p>
<p align="justify">Dies zeigt den extremen Charakter des Prinzen, denn zuerst ist er so begeistert von der Idee,</p>
<p align="justify">doch schon beim ersten R&uuml;ckschlag wandelt sich die Begeisterung ins andere Extrem und</p>
<p align="justify">er verf&auml;llt wieder in Lethargie.Der Prinz l&auml;&szlig;t sich in Intrigen verwickeln und durchschaut nicht</p>
<p align="justify">mehr, was um ihn herum vorgeht. Er ist zum Objekt fremder Pl&auml;ne und Interessen geworden.</p>
<p align="justify">Die Anschauungen des Marquis Posa sind von den Ideen der europ&auml;ischen</p>
<p align="justify">Aufkl&auml;rung gepr&auml;gt.So sind es meist Schillers eigene Wertvorstellungen, die den Marquis im</p>
<p align="justify">Drama sprechen und handeln lassen. Obwohl Don Carlos eigentlich der Titelheld ist, gewinnt</p>
<p align="justify">der Marquis ab dem 2. Akt eine wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung als der Kronprinz und steigt</p>
<p align="justify">als handelnde Person voll ins Geschehen mit ein. Alle Grunds&auml;tze und Gef&uuml;hle Posas</p>
<p align="justify">drehen sich um die republikanische Tugend, was vor allem den Aufopferungswillen des Marquis f&uuml;r seinen Freund deutlich wird.W&auml;hrend Karlos sich in der Zeit der Trennung zum Negativen hin ver&auml;nderte, ist aus dem Marquis ein erfahrener Weltmann geworden, der seine erhabenen Ziele mit Willenskraft, diplomatischem Geschick und Klugheit verfolgt.Schiller legt dar, da&szlig; Posa einen Schauplatz sucht, auf dem er seine Ideale anwenden kann. Die flanderischen Provinzen brauchen einen Retter und nun erst erinnert er sich an seinen alten</p>
<p align="justify">Freund Karlos.Der Prinz wird also zum Werkzeug des Marquis. Zudem setzt er das Wohl seines</p>
<p align="justify">Freundes, sein eigenes und sein Lebenswerk leichtfertig aufs Spiel- und verliert. Sein Opfertod</p>
<p align="justify">f&uuml;r Karlos erscheint nur als heroische Torheit und ist absolut unn&ouml;tig. Der Marquis scheint ein</p>
<p align="justify">bi&szlig;chen zu idealistisch zu sein, da er gef&auml;hrliche Situationen nicht als solche erkennt und</p>
<p align="justify">scheinbar darauf vertraut, da&szlig; das Gute nicht verlieren kann.</p>
<p align="justify">Mit K&ouml;nig Phillip stellt Schiller das Staatssystem und die Charaktereigenschaften dar, die</p>
<p align="justify">ihm selbst ein Greuel sind. Der K&ouml;nig herrscht &uuml;ber sein Land mit politischer und religi&ouml;ser</p>
<p align="justify">Tyrannei und unterdr&uuml;ckt mit unerbittlicher Strenge alle freien menschlichen Regungen.Er ist</p>
<p align="justify">voll von grenzenlosem Mi&szlig;trauen, sogar gegen seine Frau und seinen Sohn, von zynischer</p>
<p align="justify">Menschenverachtung und &uuml;berm&auml;&szlig;igem Bewu&szlig;tsein seiner k&ouml;niglichen W&uuml;rde. Er beharrt auf die bedingungslose Ausf&uuml;hrung seiner Befehle und unterwirft sich voll und ganz dem Willen</p>
<p align="justify">der Kirche.Insgeheim aber sehnt sich Phillip nach einer mitf&uuml;hlenden Seele,denn er hat keine Freunde.In dem eifers&uuml;chtigen K&ouml;nig steckt im Grunde ein tief verwundbarer Mensch. Schiller verleiht dem Tyrannen also auch menschliche Z&uuml;ge. Dies wird deutlich in der Szene , wo der Herzog von Medina-Sidonia dem K&ouml;nig den Untergang der Armada unter seiner F&uuml;hrung gesteht. Nicht ohne Milde tr&ouml;stet er den Herzog:&rdquo; Gott ist &uuml;ber mir. Ich habe gegen Menschen, nicht gegen Sturm und Klippen dich gesendet.&rdquo;Er findet in Marquis Posa den Menschen, den er sucht.Zum ersten Mal verl&auml;&szlig;t ihn sein Argwohn und sein kalter Stolz. F&uuml;r einen Augenblick leuchtet die M&ouml;glichkeit auf, Phillip von seiner Politik des Schreckens und der Tyrannei abzubringen, doch der Marquis hintergeht den k&ouml;nig treulos. Nach dieser Entt&auml;uschung ist sein Bruch mit der Menschlichkeit entschieden. Er l&auml;&szlig;t Posa ermorden.</p>
<p align="justify">Auch der K&ouml;nigin wird die Entscheidung zwischen Humanit&auml;t und Inhumanit&auml;t nicht erspart.</p>
<p align="justify">Sie nimmt Partei f&uuml;r das Prinzip der Menschlichkeit und beteiltigt sich an der Verschw&ouml;rung des Marquis Posa. Damit entscheidet sie sich zugleich auf einer h&ouml;heren Ebene, auf der Ebene eines politischen und sittlichen Ideals, f&uuml;r Don Carlos, und gegen ihren Gatten, den K&ouml;nig.</p>
<p align="justify">Mit dem ersten Akt ist die Exposition des St&uuml;ckes abgeschlossen. Der Konflik zwischen Vater und Sohn, aus dem tragische Entwicklungen entstehen, ist hier angelegt. Ferner</p>
<p align="justify">treten zwei Personen auf, die f&uuml;r grundverschiedene Prinzipien stehen, n&auml;mlich Posa und der</p>
<p align="justify">Herzog von Alba. Der eine tritt f&uuml;r ein freies, h&ouml;heres Menschentum ein, der andere f&uuml;r die Erhaltung eines menschenverachtenden Regimes.Nun beginnt die steigende Handlung.</p>
<p align="justify">Zun&auml;chst scheitert im zweiten Akt die Bitte des Prinzen an den K&ouml;nig, ihm Flandern anzuver-</p>
<p align="justify">trauen am Starrsinn des K&ouml;nigs. Der dritte Akt kann als retardierender Moment bezeichnet</p>
<p align="justify">werden, weil er im Zeichen der Entwicklung des K&ouml;nigs zu mehr Menschlichkeit steht. Er sehnt sich nach einem wahrheitsliebenden Menschen und findet ihn in Posa.Dieser weist den Herrscher auf den Weg der Menschlichkeit , der alle seine Gebrechen heilen und seinen Untertanen Gl&uuml;ck bringen w&uuml;rde.Damit ist der Gipfelpunkt der Handlung,die Peripetie, erreicht.Der vierte Akt leitet die fallende Handlung ein.Indem Posa sich auf das Intrigenspiel einl&auml;&szlig;t, leitet er die Wendung ein, der er und Karlos zum Opfer fallen. Am Ende triumphiert Alba, die Inkarnation des B&ouml;sen:&rdquo; Der Sieg ist unser.&rdquo;Mit Beginnd des 5. Aktes ist das &auml;u&szlig;ere</p>
<p align="justify">Intrigenspiel beendet Posa stirbt an der M&ouml;rderkugel des K&ouml;nigs, neben seiner Leiche f&auml;llt die</p>
<p align="justify">Entscheidung zwischen Vater und Sohn.Ein weiterer retardierender Moment tritt auf, als der</p>
<p align="justify">K&ouml;nig die H&ouml;flinge sodann mit seiner Abdankung &uuml;berrascht.Doch schon im n&auml;chsten Auftritt gewinnt der K&ouml;nig seine eiserne Entschlu&szlig;kraft zur&uuml;ck.Folgerichtig geht die Handlung zu Ende:</p>
<p align="justify">Der K&ouml;nig b&uuml;&szlig;t die letzten Spuren der Menschlichkeit ein, w&auml;hrend der Prinz allen irdischen</p>
<p align="justify">Begierden entsagt und sein Leben einer besseren Zukunft der Menschheit weiht. Damit wird die</p>
<p align="justify">Katastrophe vollendet.</p>
<p align="justify">Die Trag&ouml;die &ldquo;Don Carlos&rdquo; ist ein klassisches Drama. Dies erkennt man zun&auml;chst an der Reimart, denn der Blankvers ist typisch f&uuml;r diese literarische Epoche. Ebenfalls Merkmal eines</p>
<p align="justify">klassischen Dramas ist das Auftreten eines idealen Menschen. In diesem Drama tritt dennoch nicht <b>eine</b> ideale Person auf, von der man mit Sicherheit behaupten k&ouml;nne, sie sei der Held.</p>
<p align="justify">Don Carlos und Marquis Posa teilen sich diese Rolle mehr oder weniger, indem sie beide</p>
<p align="justify">auf ihre Art Menschlichkeit und den Glauben an das Wahre und Gute in ihrer Figur versinnbildlichen. Ferner l&auml;&szlig;t Schiller die geistigen Str&ouml;mungen seiner Zeit durch den Marquis</p>
<p align="justify">ins Drama einflie&szlig;en, also z.B: die Gedanken der Aufkl&auml;rung, die ja die Klassik auch stark</p>
<p align="justify">beeinflu&szlig;t haben.</p>
<p align="justify">Schiller wollte mit seinem Geschichtsdrama die Schrecken einer autorit&auml;ren Monarchie, in</p>
<p align="justify">der jegliche Gedanken- und Meinungsfreiheit grausam unterdr&uuml;ckt wird, darstellen.</p>
<p align="justify">Dennoch empfindet man bis heute die Trag&ouml;die &ldquo;Don Carlos&rdquo;als zu kompliziert, intrigenreich und undurchschaubar. Vor allem am Ende des Vierten Aktes kann der Leser nur noch mit M&uuml;he auseinanderhalten, wer wen seit wann mit welchen Mitteln zu welchem Zweck hintergeht.</p>
<p align="justify">Ich hoffe allerdings, da&szlig; bei euch nicht solche massiven Verst&auml;ndnisschwierigkeiten aufgetreten sind!</p>
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		<title>Michael Kohlhaas Inhaltsangabe / Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 11:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[michael kohlhaas]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Michael Kohlhaas Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
<p align="justify">Geschichte &#252;ber den brandenburgischen Pferdeh&#228;ndler Michael Kohlhaas, Zeit: Mitte des 16. Jahrhunderts</p>
<p align="justify">Will Pferde zum Verkauf bringen und mu&#223; dabei eine Landesgrenze &#252;berqueren;</p>
<p align="justify">Aufforderung der Ritter Kunz und Hinz&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify">Geschichte &uuml;ber den brandenburgischen Pferdeh&auml;ndler Michael Kohlhaas, Zeit: Mitte des 16. Jahrhunderts</p>
<p align="justify">Will Pferde zum Verkauf bringen und mu&szlig; dabei eine Landesgrenze &uuml;berqueren;</p>
<p align="justify">Aufforderung der Ritter Kunz und Hinz und deren Meute, die ihre Burg an dieser Stelle haben, an der Grenze Zoll zu entrichten &ndash; K. verweigert dies, da es bisher nicht &uuml;blich war, Zoll an dieser Stelle einzufordern &#8211; will Sachverhalt aufkl&auml;ren und l&auml;&szlig;t seinen Knecht und zwei Pferde als Pfand zur&uuml;ck </p>
<p align="justify">K.s Knecht wird von den Rittern geschlagen und aus der Burg vertrieben;</p>
<p align="justify">Ritter verweigern au&szlig;erdem die Herausgabe der Pferde an K., benutzen sie stattdessen f&uuml;r Arbeiten auf ihren Feldern</p>
<p align="justify">Streit um Recht / Unrecht und den eigentlichen Besitzer der Pferde entbrennt &#8211; Kohlhaas reicht Klage ein, diese wird abgewiesen</p>
<p align="justify">Kohlhaas&rsquo; Frau versucht, mit den Rittern zu verhandeln und die Pferde zur&uuml;ckzubekommen, wird jedoch durch einen Lanzenschlag von einem der Ritter schwer verletzt und stirbt zu Hause in den Armen ihres Mannes; ch318o8158vhhb</p>
<p align="justify">dieser verkauft nun seinen gesamten Besitz, schickt seine Kinder zu Verwandten und will sein Recht nach mehrmaligen gescheiterten Klagen mit Gewalt durchsetzen</p>
<p align="justify">Kohlhaas versammelt eine &bdquo;wilde Meute&ldquo; um sich und st&uuml;rmt die Ritterburg, Ritter Kunz und Hinz fl&uuml;chten, die anderen (Gefolge der Ritter) werden erschlagen</p>
<p align="justify">Kohlhaas verfolgt Kunz und Hinz brandschatzend durch das ganze Land, deren Ritterburg wird das neue Domizil von K. und seiner Bande</p>
<p align="justify">K. steckt Wittemberg mehrfach in Brand, nachdem sich die Ritter dorthin gefl&uuml;chtet haben und fordert die Herausgabe der Ritter, die seine Pferde &bdquo;wieder in ihren urspr&uuml;nglichen Zustand&ldquo; versetzen sollen</p>
<p align="justify">Volk steht dabei gr&ouml;&szlig;tenteils hinter Kohlhaas, der sich gegen die verha&szlig;ten Regenten auflehnt, gleichzeitig aber auch Verurteilung der Art und Weise, wie K. sein Recht durchsetzen will;</p>
<p align="justify">Situation eskaliert zu einem Kleinkrieg zwischen K.s &bdquo;Armee&ldquo; und Regierungstruppen (Kohlhaas gewinnt dabei verschiedene Schlachten gegen s&auml;chsische Verb&auml;nde, verliert aber seinen treuen Knecht im Kampf)</p>
<p align="justify">Luther verurteilt das Handeln K.s &ndash; beide treffen sich zu einer Unterredung und vereinbaren einen Handel: Verfahren gegen Kunz und Hinz wird neu er&ouml;ffnet und als Gegenleistung soll Kohlhaas sich einem fairen Proze&szlig; stellen (wird aber gegen alle Absprache verhaftet)</p>
<p align="justify">Brandenburgischer Landesherr bietet K. seine Hilfe an und stellt sich gegen eine Verhandlung in Sachsen (durch diese Forderung widerum Eskalation &#8211; fast Kriegsausbruch, da Polen sich zu der Zeit gegen Sachsen erheben will und in Brandenburg einen m&ouml;glichen Verb&uuml;ndeten sieht)</p>
<p align="justify">&Uuml;berf&uuml;hrung von Kohlhaas nach Brandenburg &ndash; bekommt von einer Wahrsagerin bei einer Pause einen Anh&auml;nger, in dem sich ein Zettel befindet, auf dem der Name des letzten s&auml;chsischen Regenten niedergeschrieben steht und somit den Zeitpunkt des Endes des s&auml;chsischen Herrschaftshauses bezeichnet &#8211; s&auml;chsischer Landesf&uuml;rst will diesen Zettel nat&uuml;rlich besitzen, um in Erfahrung zu bringen, ob die Herrschaft in Sachsen mit ihm ihr Ende findet</p>
<p align="justify">Kohlhaas wird aufgrund seines Rachefeldzuges und der Brandschatzerei zum Tode verurteilt</p>
<p align="justify">Vor der Hinrichtung &ouml;ffnet K. den Anh&auml;nger, in dessen Besitz er immer noch ist und liest still den Namen des letzten s&auml;chsischen Herrschers vor den Augen des Sachsenf&uuml;rstes, der der Hinrichtung beiwohnen will (F&uuml;rst von Sachsen hat die Vereinbarung mit K. gebrochen &ndash; das ist K. letzte Rache an ihm)</p>
<p align="justify">K. wird bewusst, dass die alte Wahrsagerein seine geliebte Frau gewesen ist, die ihm (als Geist) einen letzten Dienst erweisen wollte</p>
<p align="justify">K. verschluckt den Zettel, ohne den Namen preiszugeben und wird gek&ouml;pft</p>
<p align="justify">K.s Kinder werden sp&auml;ter geadelt, bekommen ihren Besitz zur&uuml;ck und s&auml;chsischer F&uuml;rst kehrt als gebrochener Mann nach Sachsen zur&uuml;ck</p>
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		<title>Der Gute Mensch von Sezuan Inhaltsangabe / Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 11:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[Der Gute Mensch von Sezuan]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Der Gute Mensch von Sezuan Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
<p align="justify">Der deutsche Dichter und Dramaturg Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren. Von 1933 bis 1947 lebte er unter anderem in D&#228;nemark und in den&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify">Der deutsche Dichter und Dramaturg Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren. Von 1933 bis 1947 lebte er unter anderem in D&auml;nemark und in den USA im Exil, ab 1948 in Ostberlin, wo er mit seiner Frau Helene Weigel das <i>Berliner Ensemble</i> gr&uuml;ndete.</p>
<p align="justify">Brecht schrieb haupts&auml;chlich gesellschaftskritische Gedichte, Songs, Lehrst&uuml;cke und sozialistisch-realistische Dramen, au&szlig;erdem entwickelte er das Programm des epischen Theaters, das vor allem durch den Effekt der Verfremdung zur Stellungnahme zwingt.</p>
<p align="justify">Brecht verstarb am 14. August 1956 im Alter von 58 Jahren in Berlin.</p>
<p align="justify">Das Drama &bdquo;Der gute Mensch von Sezuan&ldquo;, eine Parabel, spielt in der Hauptstadt der Provinz Sezuan auf einer Zeitebene und zeigt am Einzelschicksal der Protagonistin das allgemeine Gesetz dieser Welt auf, da&szlig; es unm&ouml;glich ist, &bdquo;gut zu sein und doch zu leben&ldquo;. Es wurde 1943 uraufgef&uuml;hrt und gilt auch als Brechts geschlossenstes St&uuml;ck.</p>
<p align="justify">Eines Abends begegnet der obdachlose Wasserverk&auml;ufer Wang auf der Stra&szlig;e drei G&ouml;ttern, die auf der Suche nach den guten Menschen sind, denn &bdquo;seit 2000 Jahren gehe dieses Geschrei, es gehe nicht weiter mit der Welt, so wie sie ist. Niemand k&ouml;nne gut bleiben.&ldquo;</p>
<p align="justify">Wang sucht erfolglos nach einem Nachtquartier f&uuml;r die G&ouml;tter, weil sogar die &Auml;rmsten Gleichg&uuml;ltigkeit und Selbstsucht gegen&uuml;ber den anderen zeigen, und seien es &bdquo;die Erleuchteten&ldquo; selbst. Erst die Prostituierte Shen Te verzichtet auf ihren n&auml;chsten Kunden, obwohl dieser das unentbehrliche Mietgeld eingebracht h&auml;tte, und nimmt die G&ouml;tter bei sich auf. Als diese sie am n&auml;chsten Morgen auffordern, auch weiterhin g&uuml;tig zu bleiben, verweist Shen Te auf ihre finanzielle Notlage und erh&auml;lt von den G&ouml;ttern einen Geldbetrag, von dem sie sich einen kleinen Tabakladen kaufen kann. Bald kommen um Hilfe Flehende zu ihr, die Shen Te bei sich aufnimmt und versorgt, sie selbst aber steht dadurch beinahe wieder vor dem Ruin. In ihrer Not erfindet sie die Rolle des hartherzigen und gesch&auml;ftst&uuml;chtigen Vetters Shui Ta, als der sie den Schmarotzern gegen&uuml;ber auftritt und ihre gesch&auml;ftlichen Interessen skrupellos durchsetzt.</p>
<p align="justify">Durch ihre Liebe zu dem stellungslosen Flieger Yang Sun ger&auml;t Shen Te erneut an den Rand ihrer Existenz, f&uuml;r ihn verkauft sie n&auml;mlich ihren Laden, damit Sun durch Bestechung eine Stelle in Peking antreten kann. Sie merkt nicht, da&szlig; sie f&uuml;r ihn nur Mittel zum Zweck ist &#8211; er verl&auml;&szlig;t die von ihm Schwangere.</p>
<p align="justify">Shen Te mu&szlig; erneut ihr verha&szlig;tes Gegen-Ich, den Vetter Shui Ta, zu Hilfe rufen. Dieser gr&uuml;ndet in verfallenen Baracken eine Tabakfabrik und zwingt all diejenigen, denen Shen Te so behilflich war, gegen Hungerl&ouml;hne f&uuml;r ihn zu arbeiten. Mit Shui Ta bl&uuml;ht das Gesch&auml;ft auf, doch wegen Shen Tes &bdquo;Verschwinden&ldquo; wird er verd&auml;chtigt, seine Cousine ermordet zu haben. Er wird vor Gericht gef&uuml;hrt, dessen Vorsitzende die drei G&ouml;tter sind, die Shen Te einst bei sich aufgenommen hat. Nur ihnen gibt der Angeklagte in seiner Verzweiflung sein wahres Ich preis, doch die G&ouml;tter geben Shen Te keine L&ouml;sung f&uuml;r ihr Problem, sie raten ihr, einfach gut zu sein.</p>
<p align="justify">Der Schlu&szlig; des St&uuml;ckes bleibt offen, nur ein Spieler wendet sich mit einem Epilog an das Publikum und weist es an, selbst eine L&ouml;sung f&uuml;r den guten Menschen von Sezuan, Shen Te, zu finden.</p>
<p align="justify">Mir pers&ouml;nlich gef&auml;llt &bdquo;Der gute Mensch von Sezuan&ldquo; gut, weil es nach mehr als einem halben Jahrhundert seit seiner Entstehung noch immer ein aktuelles Thema behandelt. Ich denke, Brecht wollte damit aufzeigen, da&szlig; es zum Teil auch unser aller Egoismus ist, der die Weltbev&ouml;lkerung in Klassen einteilt, Menschen ins Ungl&uuml;ck treibt, und da&szlig; es doch nicht schwer ist, neben dem eigenen Vorteil auch ein bi&szlig;chen an den der Mitmenschen zu denken.</p>
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		<title>Irrungen, Wirrungen Inhaltsangabe / Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 11:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[Irrungen Wirrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Irrungen, Wirrungen Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
<p align="justify">Fontane beschreibt die Irrungen / Wirrungen einer Gesellschaft, die sich vom Gebot der Menschlichkeit entfernte und an dem das Liebesverh&#228;ltnis eines Adligen und einer kleinen Pl&#228;tterin scheitern mu&#223;. Allein in deren&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify">Fontane beschreibt die Irrungen / Wirrungen einer Gesellschaft, die sich vom Gebot der Menschlichkeit entfernte und an dem das Liebesverh&auml;ltnis eines Adligen und einer kleinen Pl&auml;tterin scheitern mu&szlig;. Allein in deren Gerd&auml;chtnis dauert die Herzensbindung an. Die Handlung spielt in Berlin Ende des 19. Jahrhunderts (Ende der 70er Jahre). Es wird dabei die Liebesbeziehung zwischen Lene Nimptsch und dem Baron Botho von Rien&auml;cker geschildert, von deren geheimgehaltenem Verh&auml;ltnis lediglich die Mutter Lenes und deren beste Freundin und Nachbarin, die geschw&auml;tzige Frau D&ouml;rr, wissen. Das Paar hat sich auf einer Segelpartie kennengelernt, als das Boot, auf dem sich Lene befand, zu kentern drohte und sie und ihre Begleitung durch Botho und seinen Freund &bdquo;gerettet&ldquo; wurden. Nach dem anschlie&szlig;enden Spaziergang nach Hause bat Botho, Lene wiedertreffen zu d&uuml;rfen. Das Liebespaar trifft sich nun mehrmals w&ouml;chentlich heimlich in der Wohnung von Lene und deren Mutter, unternimmt einige Ausfl&uuml;ge durch die G&auml;rten in der N&auml;he der Nimptsch&#39;en H&uuml;tte und sp&auml;ter einen Ausflug in eine abgelegene Pension, wo beide ein Wochenende zu zweit verbringen; allerdings werden beide am Sonntag von den Freunden Bothos &uuml;berrascht, die ebenfalls mit Bekannten einen Tag in der Natur verbringen wollen. Somit findet die Zweisamkeit ein j&auml;hes Ende.</p>
<p align="justify">Durch Bothos verschwenderischen Lebenswandel und den seiner Mutter befindet sich die Familie in finanziellen Engp&auml;ssen, die Botho (Premierleutnant im kaiserlichen Regiment) durch eine Hochzeit mit der wohlhabenden K&auml;the von Sellenthin ausgleichen soll. Die Erwartungen der Gesellschaft erkl&auml;rt Bothos Onkel Kurt Anton diesem bei einem Essen (sowohl im Hinblick auf weitere finanzielle Verluste, da sich der Onkel nicht zur Unterst&uuml;tzung bereit erkl&auml;rt, als auch durch die Anforderungen der Gesellschaft). Nicht zuletzt durch das Dr&auml;ngen seiner Mutter erkl&auml;rt sich Botho nach kurzem Z&ouml;gern (und einem Ausflug mit dem Pferd in die Natur) zur Hochzeit bereit, die bereits seine Eltern nach seiner Geburt mit der Familie von Sellenthin verabredeten. Er teilt Lene das Ende der Beziehung brieflich mit, die darauf bereit vorbereitet war, da sie die st&auml;ndischen Anforderungen richtig einsch&auml;tzte und eine dauerhafte Bindung an Botho nicht erwartete. Es kommt zu einem letzten kurzen Treffen zwischen beiden im Hause der Nimptschs.</p>
<p align="justify">Nach der Hochzeit zieht sich Lene v&ouml;llig zur&uuml;ck, sie trifft Botho noch einmal mit seiner Frau auf der Stra&szlig;e, gibt sich allerdings nicht zu erkennen; daraufhin zieht sie mit ihrer Mutter in einen anderen Bezirk, da sich herausstellte, da&szlig; Botho nur unweit von ihrem alten Haus eine Wohnung bezogen hat. Botho findet keine richtige Erf&uuml;llung in der Beziehung zu K&auml;the, da diese ihm zu oberfl&auml;chlich und kindisch erscheint. K&auml;the unternimmt im Jahre &acute;78 eine mehrw&ouml;chige Kur. Kurze Zeit nach dem Umzug stirbt Lenes Mutter. Botho erf&auml;hrt drei Wochen sp&auml;ter davon und erf&uuml;llt sein Versprechen gegen&uuml;ber der alten Frau, indem er ihr auf deren Grab einen Kranz legt. </p>
<p align="justify">Lenes neuer Nachbar Gideon Franke macht ihr einen Heiratsantrag, woraufhin Lene ihm die Aff&auml;re mit Botho gesteht. Gideon stellt daraufhin Botho zur Rede, um etwas &uuml;ber Lene zu erfahren. Dieser best&auml;tigt die Version Lenes und gratuliert Gideon zu dieser Frau. Somit heiraten die beiden, Botho erf&auml;hrt durch eine Zeitungsanzeige, die seine Frau K&auml;the liest, von der erfolgten Hochzeit. Botho und Lene sahen sich nach der Trennung vor Bothos Hochzeit nicht wieder, bis auf ein Treffen, bei dem Lene sich nicht zu erkennen gab.</p>
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		<title>Die Steinklopfer Inhaltsangabe / Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 11:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsangaben]]></category>
		<category><![CDATA[die steinklopfer]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Die Steinklopfer Inhaltsangabe / Zusammenfassung</h1>
<p align="justify">Die Novelle &#8222;Die Steinklopfer&#8220; wurde von Ferdinand von Saar in der Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst. In der Novelle behandelt Saar die Thematik der Arbeitsverh&#228;ltnisse und sozialen Missst&#228;nde der damaligen Gesellschaft.&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify">Die Novelle &bdquo;Die Steinklopfer&ldquo; wurde von Ferdinand von Saar in der Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst. In der Novelle behandelt Saar die Thematik der Arbeitsverh&auml;ltnisse und sozialen Missst&auml;nde der damaligen Gesellschaft. In diesem Buch dreht sich alles um die zwei Hauptpersonen Georg Huber und Terkschka und deren Erlebnisse.</p>
<p align="justify">Georg Huber wurde wegen b&ouml;sen Fiebers aus dem Milit&auml;r entlassen und sucht nun Arbeit. Durch Gl&uuml;ck bekommt er diese beim Bau der Semmeringbahn. Er wird sofort zur H&uuml;tte Nummer 7 am Semmering hinaufgeschickt. Da der Aufseher noch nicht da ist, macht er zuerst Bekanntschaft mit Terkschka. Terkschka, die Stieftochter des Aufsehers, ist gerade mit dem N&auml;hen einer Jacke besch&auml;ftigt, welche bis zum Abend fertig sein muss. Sie erz&auml;hlt ihm, dass der Aufseher nach Schottwien gegangen ist um im Wirtshaus ausgelassen zu feiern. W&auml;hrend die Sonne schon fast untergeht kommt er vom Feiern zur&uuml;ck und trifft auf Georg. Da seine Stieftochter noch nicht mit dem N&auml;he der Jacke fertig ist, muss sie die ganze Nacht daf&uuml;r durcharbeiten, befahl der Aufseher. Dann wendet er sich Georg zu. Nur widerwillig akzeptiert er ihn als Arbeiter, als Georg ihm den Zettel zeigt. Terkschka zeigt ihm seinen Schlafplatz und so endet der erste Tag f&uuml;r Georg. Am n&auml;chsten Morgen zeigt sie ihm seine Arbeitsstelle und sie beginnen gemeinsam zu arbeiten. Georg erz&auml;hlt ihr seine Geschichten vom Milit&auml;r. Er ist wegen des Fiebers noch total ersch&ouml;pft und Terkschka gibt ihm etwas Brot zu essen. Sie r&auml;t ihm, zuerst noch kein Fleisch zu essen und sehr sparsam mit dem Geld umzugehen. Sie sagt ihm, dass ihr Stiefvater nur billiges Fleisch in der Stadt kauft und sehr viel daf&uuml;r verlangt, wodurch schon fast alle Schulden bei ihm haben. Sie leiht ihm etwas Geld und er verspricht ihr es wiederzugeben. Sie sagt ihm, dass der Aufseher ihr Geld einbeh&auml;lt und sie nichts dagegen tun kann. Georg ist zuerst kein Fleisch und kommt so mit der Zeit wieder zu Kr&auml;ften. Der Aufseher missbilligt die Beziehung zwischen Terkschka und Georg und verbietet ihnen weiter gemeinsam zu arbeiten. Georg wird nun an eine andere Stelle versetzt um Steine zu klopfen. Eines Tages verabreden sich die beiden heimlich um am Sonntag in Schottwien in die Kirche zu gehen. Dieser Sonntag ist der sch&ouml;nste Tag im Leben von Georg und Terkschka. Sie kommen erst sp&auml;t abends nachhause und hoffen, dass der Aufseher nichts bemerkt hat. Nun treffen sie sich wieder heimlich w&auml;hrend der Arbeit, aber eines Tages bemerkt dies der Aufseher und entl&auml;sst Georg. Der Aufseher ist w&uuml;tend, als Georg und Terkschka in die H&uuml;tte kommen und ihm mitteilen, dass er und Terkschka ihn verlassen. Er wirft Terkschka in einen kleinen Keller. Als Georg fordert Terkschka wieder frei zu lassen st&uuml;rzt sich der Aufseher mit einem Messer auf ihn. Georg ist schneller und t&ouml;tet den Aufseher mit einem Hammer. Terkschka ist frei und Georg stellt sich der Polizei. Er wird verhaftet und kommt ins Gef&auml;ngnis. Als nach 4 Monaten Georg noch immer eingesperrt ist und es noch nicht zu einer Verhandlung kam, wendet sie sich an den Auditor. Weitere Monate vergingen und nichts geschah. Nun wendet sich Terkschka</p>
<p align="justify">an den Oberst und sch&uuml;ttet dort ihr Herz aus. Dieser verspricht ihr, dass die Sache schnell erledigt wird und beordert den Auditor zu sich. Wenige Stunden sp&auml;ter bekommt Terkschka ihren Georg zur&uuml;ck. Der Oberst veranlasst, dass sie ein kleines Bahnw&auml;rterhaus und ein winziges Feld bekommen. Terkschka und Georg finden dort ihr Gl&uuml;ck.</p>
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		</item>
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		<title>Sturm und Drang &#8211; Literatur Epoche</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/sturm-und-drang-literatur-epoche</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 17:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[literatur epoche]]></category>
		<category><![CDATA[sturm und drang]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Sturm und Drang</h1>
<h3>
	Referat &#8211; Sturm und Drang</h3>
<p>
	1. Von der Zeit der Aufkl&#228;rung zur Zeit des Sturm und Dranges (1770-1789) </p>
<p>	1.1. Der Geist der Aufkl&#228;rung &#8211; eine kurze Wiederholung </p>
<p>	-beherrsch.&#8230;</p>]]></description>
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<h3>
	Referat &#8211; Sturm und Drang</h3>
<p>
	1. Von der Zeit der Aufkl&auml;rung zur Zeit des Sturm und Dranges (1770-1789) </p>
<p>	1.1. Der Geist der Aufkl&auml;rung &#8211; eine kurze Wiederholung </p>
<p>	-beherrsch. Geistesbewegung d. fr&uuml;hen 18. Jhd., geht auf &auml;ltere Wurzeln<br />
	bis in Renaissance zur&uuml;ck, hat Bedeutung bis heute nicht verloren </p>
<p>	- Zitat: &quot;&#8230;Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen&#8230;. &quot; </p>
<p>	- daraus erkennbare Grundidee: Kraft der Vernunft u. d. gesunden<br />
	Menschenverstandes, d.h., die F&auml;higkeit, Sachverhalte im Zusammenhang und<br />
	durch Erfahrungswerte zu erkennen, wird Ma&szlig; aller Dinge; alles nicht<br />
	Fa&szlig;bare, Irrationale verp&ouml;nt </p>
<p>	(stellt Vernunft &uuml;ber Glauben &#8211; f&uuml;r alles eine rationale und wissensch.<br />
	Erkl&auml;rung m&ouml;glich. </p>
<p>	-fordert auf zu: </p>
<p>	(1) Menschlichkeit u. Br&uuml;derlichkeit zw. allen Menschen </p>
<p>	(2) Freiheit des Geistes und Denkens </p>
<p>	(3) Streben nach Gl&uuml;ck durch tugendhaftes Leben </p>
<p>	(4) gg. St&auml;ndewirtschaft, f&uuml;r Wohlstand aller Menschen, &auml;u&szlig;ert Kritik am<br />
	Feudalismus, Literatur u. Philosophie d. Feudalismus </p>
<p>	(greift Kirche an, beansprucht ihre Macht; bisher Kirche- Vorgabe des<br />
	Glaubens u. Denkens, Formung des Weltbildes &#8211; keine eigene Meinung der<br />
	normalen B&uuml;rger &#8211; alles vorgegeben </p>
<p>	1.2 Einige wichtige Vertreter und ihr Beitrag </p>
<p>	- in Frankreich u.a. Fran&ccedil;ois Voltaire (radikal) </p>
<p>	- in Deutschland z.B. Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) </p>
<p>	1.2.1 Gotthold Ephraim Lessing: </p>
<p>	- Streit mit hamb. Pastor Goeze 1777 </p>
<p>	- Verbot des Schriftverkehrs durch Herzog 1778 </p>
<p>	(einzig &quot;legale&quot; M&ouml;glichkeit &#8211; Theater &#8211; zur Antwort (&quot;Nathan der Weise&quot;) </p>
<p>	1.2.1.1. &quot;Nathan der Weise&quot; </p>
<p>	- Religionskonflikt zw. Judentum (Nathan), Christentum (Tempelherr) u.<br />
	Islam (Saladin) </p>
<p>	Frage: Welche Religion ist die absolut richtige? </p>
<p>	-dadurch, dass sich Verwandschaftsverh&auml;ltnisse unter den Leuten<br />
	herausstellen, wird eine bewu&szlig;te Verstrickung erzeugt </p>
<p>	= Widerspruch zur Kirche, die einzig richtige Religion zu vermitteln </p>
<p>	(Frage der Religion nicht eindeutig kl&auml;rbar </p>
<p>	wichtig (!): Ergebnis, Hilfefunktion f&uuml;r Anh&auml;nger in Situationen des<br />
	Lebens </p>
<p>	- dabei Nathan &#8211; Idealfigur: -weise, vern&uuml;nftig, tolerant </p>
<p>	1.3. Erfolge, Wirkung, Folgen der Aufkl&auml;rung </p>
<p>	- Erfolge der Technik u. Naturwissenschaften durch methodische Denkweise </p>
<p>	- ration. Lebensstil &#8211; wirtschaftlicher Erfolg = Aufstieg des B&uuml;rgertums </p>
<p>	- pol. Folgen: Menschen-/ B&uuml;rgerrechte (z.B. Leben, Freiheit, Eigentum) </p>
<p>	Gewaltenteilung (Legislative, Judikative, Exekutive) &#8211; erstmals gefordert<br />
	w&auml;hrend Frz. Revolution 1789 </p>
<p>	2. Die Grundanliegen des Sturm und Dranges </p>
<p>	2.1. Soziale Tendenzen u. ihre Folgen </p>
<p>	- Bauernkriege, 30j&auml;hr. Krieg, St&auml;rkung der Kirche (gehemmte Entwicklung<br />
	d. Fr&uuml;hkapitalismus; </p>
<p>	- kleinstaatlicher Absolutismus (Verhinderung eines gesamtnationalen<br />
	Marktes (h&auml;tte Entwicklung der Prod.- Formen gef&ouml;rdert); u.a. durch<br />
	Wegez&ouml;lle,&#8230; </p>
<p>	deshalb 1750 &#8211; einzelne Gebiete D.&#39;s mit unterschiedlich stark<br />
	entwickelter &ouml;konom. Struktur u. untersch. Prod.- Methoden </p>
<p>	- Fehlen eines organisierenden, politischen Zentrums (weder Berlin nach<br />
	Dresden noch&#8230;) zur Steuerung der Wirtschaft </p>
<p>	- nur vereinzelt Ausbruch des Handwerks aus Zunftordnung </p>
<p>	- industr. Produktion &#8211; Beruhen auf zur&uuml;ckgebliebenem Verlagssystem und<br />
	fehlender Arbeitsteilung </p>
<p>	(Fakten = Erkl&auml;rung f&uuml;r uneinheitliche Struktur u. relat. Schw&auml;che d.<br />
	dtsch. B&uuml;rgertums </p>
<p>	2.2. Zeichen der Zur&uuml;ckst&auml;ndigkeit Deutschlands: </p>
<p>	- z.B. 4/5 d. Bev&ouml;lkerung &#8211; Leben von einer Landwirtschaft mit v&ouml;llig<br />
	veralteten Prod.- Methoden, gering steig. Produktivit&auml;t </p>
<p>	2.3. Schwache Belebung der Wirtschaft ab ca. 1770 </p>
<p>	- Vergr&ouml;&szlig;erung von Manufakturen </p>
<p>	- Entstehen neuer Unternehmen </p>
<p>	- Ausbau und Verbesserung des Verlagssystems </p>
<p>	(alte feud. Prod.- Methoden = Hemmnisse der Entwicklung </p>
<p>	2.4. H&ouml;hepunkt der F&auml;ulniskrise des Feudalabsolutismus: </p>
<p>	- Landwirtschaft- keine Deckung des Nahrungsmittelbedarfs wg. r&uuml;ckst&auml;nd.<br />
	Prod.- Methoden (Lebensmittelknappheit, Teuerung; Mi&szlig;ernten + Kriege<br />
	(Hungersn&ouml;te + Ausnutzung d. Verh&auml;ltnisse durch Getreidespekulanten </p>
<p>	- insgesamt Widerspr&uuml;che in feud. Produktionsverh&auml;ltnissen wurden<br />
	deutlicher denn je (Suche nach Auswegen </p>
<p>	2.5. Ans&auml;tze zur L&ouml;sung der Probleme u. ihre Wirkung </p>
<p>	- Propagierung neuer Prod.- Methoden wie in England u. Frankreich =<br />
	Angriff auf feudalabsolutistische Ordnung </p>
<p>	- in Publikationen &#8211; Lautwerden von Forderungen nach &quot;denkendem Bauern&quot;:<br />
	praktisch und theoretisch geschulter Produzent, interessiert an<br />
	Verbesserung des Anbaus (nur durch mittelalterlichen P&auml;chter oder &ouml;konom.<br />
	starken, freien Bauern m&ouml;glich </p>
<p>	jedoch: </p>
<p>	- Entwicklung derergleichen gehemmt durch vielfache Form der Abh&auml;ngigkeit<br />
	der Bauern,z.B.: </p>
<p>	- Erbuntert&auml;nigkeit, Frohndienste </p>
<p>	trotzdem: </p>
<p>	- Tatsache der Diskutierung neuer M&ouml;glichkeiten in der Landwirtschaft,<br />
	Propagierung modernerer Arbeitsweisen = gleichbedeutend mit antifeudalen<br />
	Angriffen u. Meinungsstreit: </p>
<p>	- dabei Bauer als wichtigster Produzent im Mittelpunkt des Interesses </p>
<p>	- nicht mehr Abwertung als arme, bedauerliche Kreatur, sondern Anerkennung<br />
	als Mensch mit ungenutzten F&auml;higkeite und M&ouml;glichkeiten &#8211; wirtschaftlich<br />
	und kulturell </p>
<p>	(aus dieser Einsch&auml;tzung steigende Verbundenheit d. b&uuml;rgerlichen<br />
	Intelligenz mit b&auml;uerlichen Kr&auml;ften erkennbar </p>
<p>	- diese Ver&auml;nderungen von Bauern und B&uuml;rgertum nicht erwartet </p>
<p>	- b&uuml;rgerliche Intelligenz &#8211; Hoffnug, Adel f&uuml;r Revolution von oben<br />
	gewinnbar, zumal Anzeichen v. adl. Interesse daf&uuml;r gelegendlich erkennbar,<br />
	weil Steigerung Agrarprod. n&ouml;tig u. in eigenem Interesse </p>
<p>	2.6. Beispiele f&uuml;r fortschrittliche Adelskreise: </p>
<p>	- F&uuml;rstenhofe Sachsen- Weimar, Schaumburg- Lippe, Anhalt- Dessau </p>
<p>	- sollten nach Vorstellungen v. Vertretern der b&uuml;rgerlichen Intelligenz<br />
	B&uuml;rgertum neue M&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnen, </p>
<p>	-z.B. Verteilung d. Bodens u. Kammerg&uuml;ter an P&auml;chter </p>
<p>	allerdings: </p>
<p>	- Grenzen d. adlig. Reformbereitschaft bald erreicht &#8211; Vorschl&auml;ge gingen<br />
	ihnen zu weit, sahen Macht u. Stellung in Gefahr </p>
<p>	(&ouml;konom. Aufschwung nur Episode &#8211; ohne grundlegenden Einflu&szlig; auf wirtsch.<br />
	Weiterentwicklung </p>
<p>	2.7. Ver&auml;nderungen auf dem Gebiet der Literatur </p>
<p>	Hinwei&szlig;, </p>
<p>	-&#8230; dass literarisch und philosophische Weiterentwicklung vorherigen<br />
	&ouml;konom. Aufschwung bedingt &#8211; &quot;Wirtschaft ist Unterbau, Literatur ist<br />
	Draufbau&quot; </p>
<p>	Karl Marx: </p>
<p>	- &quot;unegales Verh&auml;ltnis der materiellen Produktion&#8230; zur k&uuml;nstlerischen<br />
	(Leistung u. Entwicklung) &quot; trifft auf D. nach 1760 zu; </p>
<p>	= vor&uuml;bergehende Entwicklung kapital. Elemente bewirkt Steigerung der<br />
	k&uuml;nstl. Qualit&auml;t </p>
<p>	(besonders im Bereich d. Literatur, die gewissen Abstand zur feud.<br />
	Gesellschaft erk&auml;mpft hatte, sichtbar </p>
<p>	2.8. Der Begriff Sturm und Drang &#8211; seine Anliegen </p>
<p>	J.W. Goethe: </p>
<p>	- Sturm und Drang = &quot;liter. Revolution&quot; </p>
<p>	- &quot;Literatur d. aufstrebenden B&uuml;rgertums&quot;, gg. verfallenen<br />
	Feudalabsolutismus k&auml;mpfend </p>
<p>	- alle Leistungen &#8211; &Uuml;berwindung der verrotteten Zust&auml;nde + Schaffung einer<br />
	b&uuml;rgerlichen Nation </p>
<p>	-Sturm u. Drang: </p>
<p>	- Begriff nach Drama von Friedrich Maximilian Klinger (1752- 1831) </p>
<p>	- Weiterf&uuml;hrung wesentlicher Inhalte der Aufkl&auml;rung </p>
<p>	aber qualit. Verbesserungen&#8230; </p>
<p>	2.9. &Auml;nderung&#8230; </p>
<p>	- d. gesellsch. Stellung d. Schriftstellers &#8211; L&ouml;sung vom M&auml;zenat,d.h., von<br />
	der G&ouml;nnerschaft &#8211; konsequent; selbst&auml;ndige, frei f&uuml;hlende Pers&ouml;nlichkeit </p>
<p>	-&#8230; der Bedingungen &#8211; durch st&auml;rkeren Buchdruck Erweiterung d. b&uuml;rgerl.<br />
	Lesekreises </p>
<p>	-&#8230; des Verh&auml;ltnisses zum Publikum, der Rolle der Literatur in der<br />
	Gesellschaft, in der Verwendung best. Formen u. Gestaltungsmittel </p>
<p>	- starke Verehrung der Natur durch Dichter &#8211; &quot;Empfinden der lebendigen<br />
	Einheit der Welt&quot; (Goethe); </p>
<p>	Goethe &#8211; Studien der Osteologie (Knochenlehre) &#8211; Entdeckung des<br />
	Zwischenkieferknochens &#8211; erh&auml;lt Bewei&szlig;, dass Mensch und Tier gleicherma&szlig;en<br />
	den Gesetzen der Natur unterworfen sind </p>
<p>	(Streben nach Wirklichkeit, Echtheit, Unverf&auml;lschtheit &#8211; Interesse d.<br />
	unteren Volksschichten </p>
<p>	2.9.1. Auswirkungen dieser Ver&auml;nderungen: </p>
<p>	- Streben der St&uuml;rmer und Dr&auml;nger nach B&uuml;ndnis mit b&auml;uerlich- plebejischen<br />
	(= polit. freien, aber nicht vollberechtigten) Schichten im Gegensatz zur<br />
	Aufkl&auml;rung mit vorsichtiger Haltung u. vorwiegend theor. Bund zw. Dichter<br />
	und Volk </p>
<p>	(Bestrebungen erkennbar durch: </p>
<p>	- bewu&szlig;te Gegen&uuml;berstellung der &quot;Welt der H&uuml;tten&quot; u. der &quot;Welt der<br />
	Schl&ouml;sser&quot; </p>
<p>	(genaue Darstellung d. sozial. Unterdr&uuml;ckungen </p>
<p>	(scharfe Verurteilung d. feud. Welt in ihrer antination. Rolle </p>
<p>	- B&uuml;rger &#8211; Recht auf nat&uuml;rl. Empfinden u. vernunftgem. Denken </p>
<p>	- Schaffung eines positivb&uuml;rgerlichen Helden, der aktiv ist, sich nicht<br />
	versteckt, selbstbewu&szlig;t ist, seinem Unmut Luft macht, sich gg. Einengung<br />
	wehrt; </p>
<p>	Friedrich Engels gibt in Brief an Conrad Schmidt am 27.10.1890 meist Held<br />
	aus kleinb&uuml;rgerlichen oder plebejischen Schichten </p>
<p>	3. Beispiel eines positivb&uuml;rgerlichen Helden </p>
<p>	Gottfried August B&uuml;rger (1747-1794): </p>
<p>	Der Bauer </p>
<p>	An seinen durchlauchtigen Tyrannen </p>
<p>	Wer bist du, F&uuml;rst, dass ohne Scheu </p>
<p>	Zerrollen mich dein Wagenrad, </p>
<p>	Zerschlagen darf dein Ro&szlig;? </p>
<p>	Wer bist du, F&uuml;rst, dass in mein Fleisch </p>
<p>	Dein Freund, dein Jagdhund, ungebleut </p>
<p>	Darf Klau&#39; und Rachen haun? </p>
<p>	Wer bist du, dass, durch Saat und Forst, </p>
<p>	Das Hurra deiner Jagd mich treibt, </p>
<p>	Entatmet, wie das Wild? &#8211; </p>
<p>	Die Saat, so deine Jagd zertritt, </p>
<p>	Was Ro&szlig; und Hund, und du verschlingst, </p>
<p>	Das Brot, du F&uuml;rst, ist mein. </p>
<p>	Du F&uuml;rst hast nicht, bei Egg&#39; und Pflug, </p>
<p>	Hast nicht den Erntetag durchschwitzt. </p>
<p>	Mein, mein ist Flei&szlig; und Brot! &#8211; </p>
<p>	Ha! du w&auml;rst Obrigkeit vor Gott? </p>
<p>	Gott spendet Segen aus; du raubst! </p>
<p>	Du nicht von Gott, Tyrann! </p>
<p>	(1773) </p>
<p>	3.1. Inhalt und Bedeuteung des Werkes </p>
<p>	- Form des Rollengedichtes (Schaffung einer Figur, die Aussagefunktion<br />
	&uuml;bernimmt; F. spricht f&uuml;r eine ganze Gruppe von Leuten, hier in Form eines<br />
	fiktiven Briefes </p>
<p>	Bsp.: &quot;Der Bauer&#8230;&quot; &#8211; nicht &quot;Ein Bauer&#8230;&quot; in &Uuml;berschrift </p>
<p>	- Formulierung &quot;An seinen durchlauchtigen Tyrannen&quot; = Verh&ouml;hnung </p>
<p>	- gegens&auml;tzlich: &quot;durchlauchtigen&quot; ( (&quot;Tyrannen&quot; &#8211; hebt &quot;durchlauchtigen&quot;<br />
	auf </p>
<p>	- &quot;DU&quot;- Anrede (Str. 1-3) &#8211; starke Beleidigung des F&uuml;rsten </p>
<p>	-Briefform an sich- satirisch, Bauer d. 18. Jhd. kann nicht lesen (nach<br />
	Gerhard Kaiser; Gesch. d. dtsch. Lyrik 2, S. 411) </p>
<p>	- holprige Formulierungen &#8211; Zeichen f&uuml;r sprachl. Unverm&ouml;gen </p>
<p>	(Streben des Sturm und Dranges, Stilcharakter dem Gedicht- Subjekt<br />
	anzupassen = mehr Nat&uuml;rlichkeit </p>
<p>	- derbe Wortwahl (&quot;ungebleut, haun, verschlingst&quot;), Gewaltverben<br />
	(&quot;zerrollen, zerschlagen!), Verst&ouml;&szlig;e gg. einfache Formen der Grammatik<br />
	(z.B. Verben in Vers 11 u. 15 verlangen Plural) &#8211; Zeichen b&auml;uerliche<br />
	Unbeholfenheit </p>
<p>	- Verwendung dreizeiliger Strophen &#8211; problem. Form, &quot;die leicht<br />
	unvollst&auml;ndig, oder unsymmetrisch klingt&quot; (Kaiser, 1958, S. 42); reimlos -<br />
	Absicht der Schaffung eines unkunstvollen Werkes, das der Situation<br />
	entspricht </p>
<p>	- Dreiteilung des gesamten Gedichtes &#8211; Steigerung der Aussage: </p>
<p>	Str. 1-3 </p>
<p>	- Form der rhetorischen Frage + identischer Strophenbeginn &#8211; r&uuml;cken<br />
	sinngem&auml;&szlig; zu einer Einheit zusammen </p>
<p>	- Ausdruck von Wut u. Emp&ouml;rung durch &quot;Wer bist du&quot;, aber auch Verachtung,<br />
	weil abf&auml;llige Antwort hintergr&uuml;ndig schon mitschwingt </p>
<p>	- drastische Ausdr&uuml;cke (Ro&szlig; und Wagen, Hund und Jagd) &#8211; Erscheinung des<br />
	Bauern als Gejagter; mu&szlig; st&auml;ndig aufpassen, nicht den unwillk&uuml;rlichen<br />
	Mi&szlig;handlungen der F&uuml;rsten (ohne Strafe) zum Opfer zu fallen, denn: </p>
<p>	Bauer in wehr- u. rechtslosem Zustand (ohne Erlaubnis keine Ehe,<br />
	Handwerkslehre, Verlassen des Landes) ( (Bauer &#8211; Besitzer L&auml;ndereien,<br />
	Leibeigener, Gerichtsherr (wahllos: Recht auf Kauf/ Verkauf von Menschen,<br />
	Entscheidung &uuml;ber Leben und Tod) </p>
<p>	3. Str. </p>
<p>	- Jagdrecht der F&uuml;rsten &#8211; Bauer = Treiber zum Spa&szlig; des Hofes (Parforcejagd<br />
	= Jagd auf einen markierten Verfolgten, verbotene Hetzjagd zu Pferd mit<br />
	Hundemeute auf lebendes Wild); </p>
<p>	Bauer &#8211; Vergleich mit Wild </p>
<p>	2. Teil </p>
<p>	- &Auml;nderung der Sprachgestaltung von klagender, rhetorischer Frage zur<br />
	selbstbewu&szlig;ten Anklage </p>
<p>	- Bauer setzt F&uuml;rst mit jagenden Tieren gleich; F&uuml;rst ist niedrigstes<br />
	(&quot;Ro&szlig; und Hund und du&quot;) </p>
<p>	- Bauer &#8211; Klarstellung von Besitzanspr&uuml;chen (&quot;Die Saat [...] das Brot<br />
	[...] ist mein&quot;) &#8211; Bezichtigung des F&uuml;rsten als Dieb; </p>
<p>	begr&uuml;ndet Anspruch auf Brot damit, dass es sein Produkt ist </p>
<p>	(will sagen: &quot;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.&quot; </p>
<p>	Schlu&szlig;str.- vernichtendes Gesamturteil: </p>
<p>	- Attacke Bauer gg. Anspruch d. F&uuml;rsten auf Titel &quot;In Gottes Gnaden&quot;<br />
	(vollkommen autonomer Herrscher, keiner staatl. Instanz Rechenschaft<br />
	schuldig, Vertretung Gotten auf Erden (Verlangen bedingungslosen Gehorsams<br />
	seiner Untertanen, andererseits Verpflichtung f&uuml;r Sorge um ihr<br />
	Wohlergehen) &#8211; Bestreitung diese Anspruchs = Zuspitzung der Anklage </p>
<p>	4. Tendenzen innerhalb der Literatur gegen&uuml;ber der Aufkl&auml;rung </p>
<p>	- gegen&uuml;ber fr&uuml;her Aufkl&auml;rung &#8211; starke Zunahme des Anteils der sch&ouml;nen<br />
	Literatur an Ver&ouml;ffentlichungen; </p>
<p>	fr&uuml;her &#8211; Dominanz von theologischen Schriften, relionsphilosophischen und<br />
	erzieherischen Betrachtungen (mehr sch&ouml;ne Literatur </p>
<p>	4.1. &Auml;nderungen innerhalb der sch&ouml;nen Literatur: </p>
<p>	- fr&uuml;her mehr Moraldidaktik &#8211; Fabel, Kalendergeschichten als geeignete<br />
	Form (weniger Drama und Roman) (jetzt Roman u. Dramen mit durchgestalteten<br />
	Handlungen u. Vertiefung des histor. Konflikts = &quot;Handlungsdrama&quot; mit<br />
	individualisiertem, b&uuml;rgerlichen Helden, einem &quot;Selbsthelfer&quot; als<br />
	Zentralfigur; </p>
<p>	Drama &#8211; gute Gestaltungsm&ouml;glichkeiten d. gesellschaftl. Widerspr&uuml;che D.&#39;s<br />
	und gro&szlig;e Publikumswirksamkeit </p>
<p>	- sp&auml;ter Aufnahme von volksliedhaften Elementen </p>
<p>	- Verarbeitung gesellsch. Erfahrungen und Themen (Erreichen einer bis<br />
	dahin im 18.Jhd. noch nicht dagewesenen Volksverbundenheit und<br />
	Volkst&uuml;mlichkeit </p>
<p>	4.2. Besondere Vertreter und das Ende des Sturm und Dranges: </p>
<p>	in fr&uuml;hen Werken Goethe&#39;s u. Schiller&#39;s &#8211; besondere Deutlichkeit dieser<br />
	Grundz&uuml;ge: </p>
<p>	- Schiller &#8211; Dramen mit sonst nie erreichter prinzipieller polit. Kritik<br />
	u. gestalteter Geschicklichkeit </p>
<p>	- Goethe &#8211; besonders herausscheinendes &auml;sthetisches und philosophisches<br />
	Urteil </p>
<p>	- besondere Darstellung des Selbsthelfermotives und das hohe Ma&szlig; an<br />
	Anklage &#8211; Beleg f&uuml;r Volksverbundenheit und Stellung von Goethe und<br />
	Schiller als Nationalautoren </p>
<p>	- gleichzeitig &#8211; durch Verwendung des Selbsthelferthemas (z.B. G&ouml;tz von<br />
	Berlichingen, auch Karl Moor) Darstellung des Dilemmas des Sturm und<br />
	Dranges &#8211; das Fehlen der Massenbasis </p>
<p>	(nur Bestehen des Sturm und Dranges als literarische Revolution, aber<br />
	fehlende Umw&auml;lzung des Systems zu Gusten des B&uuml;rgertums und der Bauern </p>
<p>	weitere Vertreter: </p>
<p>	- Heinrich Leopold Wagner (1747- 1779): &quot;Die Kinderm&ouml;rderin&quot;, </p>
<p>	(Drama, 1776) </p>
<p>	- Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792): &quot;Der Hofmeister&quot;, </p>
<p>	(Drama, 1774) </p>
<p>	- Christian Friedrich Daniel Schubert: (Zeitschrift Deutsche Chronik,<br />
	Gedicht &quot;Die F&uuml;rstengruft&quot; in Gefangenschaft des Herzogs Karl Eugen<br />
	geschrieben) </p>
<p>	- meist dragisches Scheitern der St&uuml;rmer und Dr&auml;nger am Leben, ebenso wie<br />
	die &quot;Idealmenschen&quot; &#8211; stets im Kampf gg. die Gesellschaft unterlegen </p>
<p>	(Verblassung des leidenschaftlichen Radikalismus&#39; des Sturm und Dranges<br />
	gg. feudalabsolutistische Unterjochung, weil Dichter &#8211; Verlust des<br />
	Glaubens an Sieg mit zunehmendem Alter und Abwendung vieler Dichter zu<br />
	anderen Kunstrichtungen.</p>
<p>zur&uuml;ck zu: <strong><span style="font-size: 24px;"><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsche-literatur-epochen" rel="bookmark" title="Permanent Link to Deutsche Literatur Epochen">Deutsche Literatur Epochen</a></span></strong></p>
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		<title>Aufkl&#228;rung Literatur Epoche</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 17:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[literatur epoche]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Kapitel 1 : Literatur vor dem 18. Jahrhundert</p>
<p>
	1: Literatur vor dem 18. Jahrhundert</p>
<p>	In der Zeit vor dem gro&#223;en Epochenumbruch im 18. Jahrhundert war die Gesellschaft noch sehr stark st&#228;ndisch gegliedert und wurde in&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	1: Literatur vor dem 18. Jahrhundert</p>
<p>	In der Zeit vor dem gro&szlig;en Epochenumbruch im 18. Jahrhundert war die Gesellschaft noch sehr stark st&auml;ndisch gegliedert und wurde in ihrem Denken und Schaffen gr&ouml;&szlig;tenteils von der Kirche beeinflusst.<br />
	Literatur kam in dieser Zeit nur in zwei verschiedenen Formen vor, denn die Autoren und Poeten arbeiteten entweder f&uuml;r die Kirche oder wurden von F&uuml;rsten f&uuml;r die Unterhaltung der Hofgesellschaft entlohnt. <br />
	Wegen dieser Ausrichtung auf die Kirche und den Adel gab es nur sehr wenig Literatur, die sich an das B&uuml;rgertum richtete, au&szlig;erdem entstand Volksferne, Realit&auml;tsverlust, K&uuml;nstlichkeit und Motivarmut der Literatur, dadurch verursacht, dass sich die Autoren an vorgegebenen Strukturen, Regeln und Normen orientierten.</p>
<p>
	Kapitel 2 : Die Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>
	2.1 : Definition der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Die Epoche der Aufkl&auml;rung vom 18. Jahrhundert bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts, gilt als gro&szlig;er Epochenumbruch in West- und Mitteleuropa. Entscheidend f&uuml;r den Entwicklungsschritt hin zu unserer heutigen Gesellschaftsstruktur, der in dieser Zeit stattfand, waren die Forderungen der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft nach Chancengleichheit, Freiheit im Denken sowie wirtschaftlichen Handeln, was die bisherige, von der Kirche beeinflusst und geleitete, st&auml;ndisch-gegliederte Gesellschaft abl&ouml;ste. <br />
	Ein zentrales Ereignis dieser Epoche war die Franz&ouml;sische Revolution, mit der das franz&ouml;sische B&uuml;rgertum einen gr&ouml;&szlig;eren politischen Einfluss forderte und durchsetzte, was in Deutschland unter vielen b&uuml;rgerlichen Intellektuellen gro&szlig;e Zustimmung fand. Zu einer b&uuml;rgerlich-demokratischen Umw&auml;lzung des politischen Systems kam es jedoch durch die Schwache Position des B&uuml;rgertums nicht, und so beschr&auml;nkte sich die Revolution in Deutschland vor allem auf die Philosophie und Literatur.<br />
	Der Epoche der Aufkl&auml;rung liegt neben dem politischen Umsturz besonders das Durchsetzen der b&uuml;rgerlichen Welt- und Gesellschaftsvorstellungen zugrunde, die den Idealen des Adels entgegengesetzt wurden und nach der nicht die Herkunft den Wert eines Menschen ausmacht, sondern die Entwicklung seiner intellektuellen, psychischen und physischen F&auml;higkeiten. Diese Entwicklung eines modernen Ich-Bewusstseins ist der Kern der gesamten Epoche der Aufkl&auml;rung.</p>
<p>	2.2 : Der Empirismus</p>
<p>	Das Wort Empirismus ist aus dem lateinischen Wort experientia (&bdquo;Die Erfahrung&ldquo;) abzuleiten. Der Empirismus hat seinen Ursprung in England. Sein Begr&uuml;nder John Locke verwarf die bisherige Vorstellung von angeborenen Ideen und f&uuml;hrte die Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung als einzige Mittel zum Erlangen von Erkenntnis an. Der Empirismus ist also eine erkenntnistheoretische Richtung, die alle Erkenntnis aus Sinneserfahrungen ableitet und damit im genauen Gegensatz zum Realismus steht.</p>
<p>	2.3 : Der Rationalismus</p>
<p>	Der Rationalismus bildet die Gegenstr&ouml;mung zum Empirismus und propagiert als Mittel zur Erkenntnisgewinnung anstatt der sinnlichen Wahrnehmung die Vernunft. Der Schwerpunkt des Rationalismus liegt also in der logischen Schlussfolgerung und nicht in der Schlussfolgerung aufgrund von sinnlichen Wahrnehmungen oder Erfahrungen. <br />
	Als Begr&uuml;nder des Rationalismus gilt John Descartes.</p>
<p>	2.4 : Erziehung, Religion, Naturrecht</p>
<p>	2.4.1 : Erziehung<br />
	Man f&uuml;hrte die Schulpflicht ein, da die Aufkl&auml;rer der &Uuml;berzeugung waren, dass der Fortschritt der Menschheit auf der Erziehung / Bildung jedes Menschen beruht.<br />
	Das bestehende Schulwesen wurde reformiert und das Auswendiglernen von Lehrs&auml;tzen durch das Verstehen dieser ersetzt. Der Unterricht sollte eine lebenspraktische Ausrichtung bekommen, damit die Erkenntnisse des Verstandes praktisch angewandt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>	2.4.2 : Religion<br />
	Auch auf religi&ouml;ser Ebene hat die Aufkl&auml;rung gro&szlig;e Ver&auml;nderungen hervorgerufen. Das Lehren von Dogmen (Lehrs&auml;tzen) wurde in beiden Kirchen abgeschafft und es wurde mehrfach versucht die Kirche zu reformieren.<br />
	Die Aufkl&auml;rer forderten eine Vernunftsreligion. Alle Glaubensinhalte sollten mit logischem Denken in Einklang gebracht werden.<br />
	Es wurde ebenfalls versucht die Vormundschaft der Kirche zu brechen und jeder sollte sich frei religi&ouml;s bet&auml;tigen d&uuml;rfen.<br />
	Diese Forderung nach Toleranz gegen&uuml;ber allen Religionen und religi&ouml;sen Gemeinschaften wurde so immer st&auml;rker.<br />
	Den Ma&szlig;stab f&uuml;r den Wert einer Religion lag f&uuml;r den Aufkl&auml;rer in ihrer praktischer Wirkung, denn jede Religion hat nach ihrer Auffassung die Aufgabe den Menschen zu bessern.</p>
<p>	2.4.3 : Naturrecht<br />
	Das Naturrecht besagt, dass alle Menschen von Geburt an gleich und frei sind. Das Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum geb&uuml;hrt nach diesem Recht also jedem Einzelnen.<br />
	Dieser an sich schon &auml;ltere Gedanke wurde w&auml;hrend der Epoche der Aufkl&auml;rung wieder aufgenommen.<br />
	In der damaligen Zeit des Absolutismus und der Leibeigenschaft wurde es daher als ungeheuer revolution&auml;r angesehen.<br />
	2.5 : Literatur in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Entscheidend f&uuml;r die Entwicklung der Literatur in der Epoche der Aufkl&auml;rung war, dass sich die gro&szlig;en Handelsst&auml;dte neben den H&ouml;fen zu kulturellen Zentren entwickelten. Als Auftraggeber f&uuml;r literarische Werke traten nun anstatt der F&uuml;rsten B&uuml;rgerliche auf und so standen im Mittelpunkt der Literatur &#8211; ganz im Sinne der Aufkl&auml;rung &#8211; immer &ouml;fters Menschen, die sich durch ihren Willen und ihre Vernunft zu &bdquo;vollkommenen Wesen&ldquo; entwickelten. Ziel dieser Entwicklung war die W&uuml;rdigung des b&uuml;rgerlichen Lebens, sowie die Aufkl&auml;rung des b&uuml;rgerlichen Lesers. <br />
	Literatur kam im 18. Jahrhundert besonders in Form von Lehrgedichten, Fabeln, b&uuml;rgerlichen Dramen und aufkl&auml;rerischen Romanen vor.</p>
<p>	2.5.1 : Die Dichtung in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	In der Dichtung vollzog sich w&auml;hrend des 18.Jarhunderts ein Wandel, durch den das b&uuml;rgerliche Leben sowie die Aufkl&auml;rung des B&uuml;rgertums an die Stelle des Lobs der F&uuml;rsten und die Unterhaltung der h&ouml;fischen Gesellschaft r&uuml;ckte. Trotz dieser N&auml;he zum B&uuml;rgertum fand die aufkl&auml;rerische Dichtung zun&auml;chst allerdings nur eine kleine Leserschaft, da weite Bev&ouml;lkerungsteile weder schreiben noch lesen konnten, was es f&uuml;r die erstmals freien Schriftsteller meist unm&ouml;glich machte, von den geringen Auflagen ihrer Werke zu leben, zumal &uuml;ber viele Werke eine strenge Zensur verh&auml;ngt wurde (siehe 2.9).<br />
	Dennoch setzte sich die Dichtung der Aufkl&auml;rung schlie&szlig;lich durch.</p>
<p>	2.5.2 : Das Drama in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Dem Drama kam in der Epoche der Aufkl&auml;rung eine besondere Rolle zu, denn durch die Auff&uuml;hrung von Dramen im Theater oder durch Wandertruppen konnte man das gr&ouml;&szlig;tenteils analphabetische B&uuml;rgertum gut erreichen. Man hoffte also, mithilfe des Dramas die Zuschauer und Leser besser &bdquo;erziehen&ldquo; und ver&auml;ndern zu k&ouml;nnen als mit vielen anderen literarischen Gattungen, zudem kam ganz besonders im b&uuml;rgerlichen Drama Kritik an der h&ouml;fischen Gesellschaft zutage.</p>
<p>	2.5.3 : Der Roman in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Wie das Drama erlebte auch der Roman gerade in Deutschland eine Bl&uuml;tezeit in der Aufkl&auml;rung, denn erst die Aufkl&auml;rer erkannten das Potenzial einer bisher als unbedeutend und verachtensw&uuml;rdig geltenden literarischen Gattung. Wie in den anderen literarischen Gattungen wurde auch im Roman die Ausrichtung vom h&ouml;fischen Leben auf das b&uuml;rgerliche umgelenkt: Der adlige Held wurde durch einen b&uuml;rgerlichen Protagonisten ersetzt. Dadurch entstand in der Aufkl&auml;rung der &bdquo;b&uuml;rgerliche Roman&ldquo; als eine feste literarische Gattung, die auf die schw&uuml;lstige Art des Erz&auml;hlens, wie sie in den h&ouml;fischen Romanen, die meist &Uuml;bersetzungen ausl&auml;ndischer Werke waren, verzichtete. So waren bereits um 1770 alle anderen Romanformen vom b&uuml;rgerlichen Roman verdr&auml;ngt.</p>
<p>	2.5.4 : Die Fabel in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Genauso wie auch Roman und Drama erlebte die Fabel in der Aufkl&auml;rung einen H&ouml;hepunkt. Fabeln wurden zun&auml;chst vor allem f&uuml;r die Veranschaulichung von Ideen der Aufkl&auml;rung und moralischen Lehren verwendet, ab 1750 stellten die Schriftsteller in Fabeln allerdings auch zunehmend die soziale Kritik an der Gesellschaft dar. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts konzentrierte sich diese Kritik auf die Lebensweise der feudalen Herrscher und die Fabel wurde immer mehr zur Satire des 18. Jahrhunderts.</p>
<p>	2.5.4.1 : Ein Beispiel zur Fabel in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Der Tanzb&auml;r<br />
	Gotthold Ephraim Lessing</p>
<p>	Ein Tanzb&auml;r war der Kett&#39; entrissen, <br />
	Kam wieder in den Wald zur&uuml;ck,<br />
	Und tanzte seiner Schar ein Meisterst&uuml;ck<br />
	Auf den gewohnten Hinterf&uuml;&szlig;en<br />
	&quot;Seht&quot;, schrie er &quot;das ist Kunst; das lernt man in der Welt.<br />
	Tut es mir nach, wenn&#39;s euch gef&auml;llt,<br />
	Und wenn ihr k&ouml;nnt!&quot; &#8211; &quot;Geh&quot;, brummt ein alter B&auml;r,<br />
	&quot;Dergleichen Kunst, sie sei so schwer,<br />
	Sie sei so rar sie sei,<br />
	Zeigt deinen niederen Geist und deine Sklaverei.&quot;</p>
<p>	Ein gro&szlig;er Hofmann sein,<br />
	Ein Mann, dem Schmeichelei und List<br />
	Statt Witz und Tugend ist;<br />
	Der durch Kabalen steigt, des F&uuml;rsten Gunst erstiehlt,<br />
	Mit Wort und Schwur als Komplimenten spielt,<br />
	Ein solcher Mann, ein gro&szlig;er Hofmann sein, <br />
	Schlie&szlig;t das Lob oder Tadel ein?&nbsp; </p>
<p>	2.6 : Lesepublikum</p>
<p>	Zu Beginn des 18. Jahrhundert beschr&auml;nkte sich die Lekt&uuml;re derjenigen, die lesen und schreiben konnten (um 1770 waren es 15% der Gesamtbev&ouml;lkerung, 1800 bereits 25%) zumeist auf die Bibel oder andere religi&ouml;se Schriften.<br />
	Das Lesepublikum bestand aus akademisch gebildeten Menschen des dritten Standes, das waren besonders Theologen, Sprachgelehrte sowie Schulm&auml;nner.<br />
	Trotz, oder gerade wegen der hohen Analphabeten-Rate dieser Zeit, zeigt die Gr&uuml;ndung von Lesegesellschaften und Lesezirkeln, die zur Verbilligung von Lekt&uuml;ren, B&uuml;chern und Zeitschriften dienten, das gro&szlig;e Bed&uuml;rfnis des Lesepublikums an Lekt&uuml;re und Diskussion.<br />
	Ab 1800 gab es dann schlie&szlig;lich auch vermehrt Leihbibliotheken, in denen sich auch die Kleinb&uuml;rger, die sich die Mitgliedschaft in einem Lesezirkel oder einer Lesegesellschaft nicht leisten konnten, Zugriff auf B&uuml;cher und Zeitschriften erhielten.</p>
<p>	2.7 : Theatergeschichte im 18. Jahrhundert</p>
<p>	Anfang des 18.Jahrhundert existierte das Theater in Deutschland fast nur in Wandertruppen, die von Markt zu Markt zogen und mit ihren St&uuml;cken das &bdquo;gemeine Volk&ldquo; unterhielten, jedoch von der &bdquo;guten Gesellschaft&ldquo; nicht besucht wurden.<br />
	Die Schauspieler dieser Wandertruppen waren meist materiell verarmt und f&uuml;hrten eine gesellschaftlich verachtete Existenz.<br />
	Die Theaterkunst befand sich dramaturgisch auf einem Tiefpunkt: Es wurden haupts&auml;chlich Stehgreifspiele aufgef&uuml;hrt, in denen nur der Szenenablauf festgelegt wurde und es gab in jedem St&uuml;ck standardisierte Typen: Den Liebhaber, den L&uuml;stling, die schlaue Tochter, den alten Vater und den Harlekin, der sich nicht in die Handlung einf&uuml;gte, sondern sie durch spontane Handlungen unterbrach. Dieser Harlekin war damals die Hauptattraktion der Wandertruppen. <br />
	Neben diesen Wandertruppen gab es nur noch das angesehene und privilegierte Staatstheater, das zur Unterhaltung der aristokratischen Hofgesellschaft diente und von fest engagierten italienischen und franz&ouml;sischen Schauspielertruppen getragen wurde.<br />
	In dieser Situation setzte der Leipziger Literaturprofessor Gottsched mit verschiedenen Reformen beim verachteten &bdquo;P&ouml;beltheater&ldquo; an. Vorbild f&uuml;r Gottsched war dabei das klassizistisch-franz&ouml;sische Theater. Nach diesen Reformen sollten die Volkstheater (also die Wandertruppen) in ihren St&uuml;cken die St&auml;ndeklausel beachten, den Harlekin von der B&uuml;hne verbannen, moralisch belehrend und erzieherisch wirken, allgemeine Sittenkritik leisten (also die Fehler und Schw&auml;chen der einzelnen Personen aufzeigen), nicht &uuml;ber die Vorstellungskraft der Menschen hinausgehen und die Einheit des Ortes, der Handlung und der Zeit einhalten.<br />
	Nach Gottsched sollte das Theater der Aufkl&auml;rung vor allem eine erzieherisch-belehrende Wirkung bei den Menschen erzielen, der Dichter sollte einen Erzieher der Leserschaft darstellen. <br />
	Lessing, einer der sch&auml;rfsten Kritiker Gottscheds, forderte dagegen die &Uuml;berwindung der St&auml;ndeklausel und die Einf&uuml;hrung eines Nationaltheaters f&uuml;r die gesamte Bev&ouml;lkerung. Dieses Nationaltheater sollte, anders als das Wandertheater oder das Hoftheater, nicht von anderen L&auml;ndern beeinflusst werden und musste aktuell sein.</p>
<p>	2.8 : Verlagswesen und Buchproduktion</p>
<p>	Ein Wandel vollzog auch das Verlagswesen und die Buchproduktion im Zeitalter der Aufkl&auml;rung.<br />
	Durch die aufsteigende Zahl der Schriftsteller und die damit verbundene Erh&ouml;hung der B&uuml;cheranzahl, kam es zu einer Neu-Organisation im Bereich Produktion und Verkauf. Sie waren nun deutlich marktwirtschaftlich orientierter.<br />
	Es entstand ein Produktions- und Verlagssystem, welches auf der Grundlage basierte, dass die Herstellung und der Vertrieb der B&uuml;cher unabh&auml;ngig voneinander statt fand.<br />
	Verleger gaben die Produktion der B&uuml;cher in einer Druckerei in Auftrag, von wo aus sie an die so genannten Sortimentsbuchh&auml;ndler weiter gegeben wurden, welche f&uuml;r den Verkauf zust&auml;ndig waren.<br />
	Dieses System brachte Vor- als auch Nachteile mit sich. Positiv zu verzeichnen war, dass nun feste Preise existierten und B&uuml;cher das ganze Jahr hinweg vom H&auml;ndler bezogen werden konnten (Fr&uuml;her war dies nur einmal im Jahr, w&auml;hrend einer Messe, m&ouml;glich).<br />
	Doch die Buchh&auml;ndler konnten nun auch ohne R&uuml;cksicht auf Autoren- und Verlagsrechte gefragte B&uuml;cher nachdrucken und somit den Gewinn des Verlegers und des Autoren verringern.<br />
	Desweiteren entstand im 18. Jahrhundert auch ein ausgedehntes Zeitungs- und Zeitschriftenwesen, welches durch langsame Produktion und Verbreitung zwar nicht &uuml;ber das Tagesgeschehen informierte, sich aber auf zum Beispiel gesellschaftliche oder religi&ouml;se Themen spezialisierte.<br />
	Diese erschienen meist w&ouml;chent- oder monatlich und mussten abonniert werden.</p>
<p>	2.9 : Die Zensur</p>
<p>	Im 18. Jahrhundert unterliefen B&uuml;cher einer Zensur, die sich negativ gegen das derzeitige Staatsystem oder die Religion wendeten. Auch durften B&uuml;cher, welche &bdquo; die Sitten verderben&ldquo;, wie es die Wiener B&uuml;cherkommission um 1760 verlauten lies, nicht gedruckt werden.<br />
	Auch Lessing fiel die Zensur zur Last, als er 1764 religi&ouml;se Schriften eines Freundes (Name ist unbekannt) ver&ouml;ffentlichte. Es begann ein Konflikt mit dem damaligen Hauptpastor von Hamburg, da dieser darin einen Angriff auf den Offenbarungsglauben der Bibel sah. So wurden die Schriften vom Herzog von Braunschweig zensiert.<br />
	Um der &ouml;ffentlichen Zensur zu entgehen unterwarfen sich manche Schriftsteller einer so genannten &bdquo;selbstauferlegten Zensur&ldquo;. Dies bedeutete, dass sie &bdquo;gef&auml;hrliche&ldquo; Aussagen gar nicht erst niederschrieben. Auf diese Weise sicherten sie den Verkauf des Buchers und somit ihre Einnahmen.</p>
<p>
	Kapitel 3 : Emilia Galotti</p>
<p>
	3.1 : Inhaltsangabe von &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;</p>
<p>	Die Hauptperson des gleichnamigen Trauerspiels von Gotthold Ephraim Lessing ist das junge B&uuml;rgerm&auml;dchen Emilia Galotti. Als Tochter des Offiziers Odoardo und seiner Frau Claudia, ist sie einem Grafen namens Appiani versprochen. Doch der Prinz Gonzaga des italienischen F&uuml;rstentums Guastella hat ebenfalls ein Auge auf sie geworfen, da er seine derzeitige Lebensgef&auml;hrtin, die Gr&auml;fin Orsina, schon lange nicht mehr liebt.<br />
	An Emilias Hochzeitstag bittet er seinen Kammerdiener Marinelli ihm die Offizierstochter n&auml;her zu bringen. Aus diesem Grund inszeniert dieser einen &Uuml;berfall auf die Kutsche der Verlobten, wobei Graf Appiani ums Leben kommt. Emilia wird nun&nbsp; auf das Lustschluss des Prinzen gebracht, damit dieser dort die Chance ergreifen und die Rolle des selbstlosen Retters einnehmen kann.<br />
	F&uuml;r Emilia beginnt nun ein innerer Konflikt. Auf der einen Seite m&ouml;chte sie an ihrer Erziehung und dem Wunsch ihres Vaters, dass sie in ein Kloster geht, da sie ihre Unschuld nun nicht mehr an ihren Versprochenen verlieren kann, festhalten. <br />
	Andererseits fasziniert sie der Prinz in seiner f&uuml;r sie fremden Welt und so entflammt auch ein Liebesgef&uuml;hl f&uuml;r diesen.<br />
	Von diesen Hintergr&uuml;nden hin und her gerissen sieht Emilia keinen anderen Ausweg, als ihren eigenen Vater aufzufordern sie zu t&ouml;ten.</p>
<p>	3.2 : Aufbauanalyse des B&uuml;hnenst&uuml;ckes</p>
<p>	Der &auml;u&szlig;ere Aufbau des B&uuml;hnenst&uuml;cks &bdquo;Emilia Galotti&ldquo; ist einfach gegliedert: <br />
	Es sind insgesamt f&uuml;nf&nbsp; Aufz&uuml;ge (heutzutage Akte) zu finden. Der erste, dritte, vierte und f&uuml;nfte Aufzug ist jeweils in acht Auftritte (oder auch: Szenen) unterteilt.<br />
	Die Ausnahme ist hier der zweite Akt der elf Szenen beinhaltet.<br />
	Am Anfang des St&uuml;ckes ist keine Einf&uuml;hrung vorhanden. Das Hintergrundwissen wird durch gezielte Blicke verschiedener Personen in die Vergangenheit nach und nach herbeigef&uuml;hrt. W&auml;hrend des St&uuml;ckes wird der Zuschauer chronologisch durch die Geschehnisse geleitet, so kommt es zu einer zeitlichen Gliederung in fortlaufender Pr&auml;sensform. Der Zeitraum ist einzig auf einen Tag (den Hochzeitstag von Emilia Galotti mit Graf Appiani) beschr&auml;nkt.<br />
	Die Ortsf&uuml;hrung beginnt im Kabinett des Prinzen und wechselt im zweiten Aufzug zu einem Saal im Hause der Familie Galotti. Die letzten drei Akte spielen im Lustschloss des Prinzen.<br />
	Durch den Tod Emilia Galotti&rsquo;s wirkt das Ende abgeschlossen.<br />
	Das Verh&auml;ltnis vom B&uuml;hnengeschehen zum Zuschauer ist eher distanziert, welches aber gut mit der angedeuteten Weltfremden harmoniert.</p>
<p>	3.3 : Interpretation zu &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;</p>
<p>	Typisch f&uuml;r die Zeit der Aufkl&auml;rung ist, dass die bis dahin st&auml;ndisch-gegliederte Gesellschaft auch in der &Ouml;ffentlichkeit kritisiert wird.<br />
	Dies greift Lessing auch in diesem Trauerspiel&nbsp; auf, indem er die hierarchische Struktur des Hofes durch kriminelle Handlungen negativ darstellt.<br />
	Der innere Zwiespalt der Emilia Galotti zwischen ihrer Erziehung und den Gef&uuml;hlen dem Prinzen gegen&uuml;ber symbolisiert so auch den Konflikt zwischen der bisherigen Gesellschaftsform( Brigitte Soubyran beschreibt dies deutlich als &bdquo;einen autorit&auml;ren Anspruch einer l&auml;ngst vergangenen b&uuml;rgerlichen Tugendmoral&ldquo;) und den nun ausgebrochenen Forderungen des B&uuml;rgertums nach Chancengleichheit und freiem Denken.</p>
<p>	H&ouml;rt man erstmalig den Inhalt des Trauerspiels, so kommt die Frage auf, ob es nicht unmenschlich von&nbsp; Lessing ist, die L&ouml;sung von Emilias Konflikt nur in ihrem Tod zu sehen. Dies w&uuml;rde auch den Vorstellungen der Aufkl&auml;rer wiedersprechen. <br />
	Aber mit genau dieser &bdquo;polemischen Art&ldquo;, wie es beispielsweise Brigitte Soubyran beschreibt, versucht Lessing auf die Missst&auml;nde der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Moral der Gesellschaft stand zu dieser Zeit in einem gro&szlig;en Zusammenhang mit einem hohen autorit&auml;ren Anspruch. Hierzu &auml;u&szlig;erte sich Hans A. Pestalozzi: &bdquo; Die schweigende Mehrheit kuscht, l&auml;sst sich verf&uuml;hren, liefert sich damit aus.&ldquo;.<br />
	Hingegen tritt nun die Figur Emilia Galotti auf, die fast rebellisch reagiert, damit sie der Tugend ihrer Erziehung standh&auml;lt. Doch welche auch feststellt, dass &bdquo;die Verf&uuml;hrung die gr&ouml;&szlig;te Gewalt sei&ldquo;. Dieser Ausspruch wird h&auml;ufig als Schl&uuml;sselsatz des St&uuml;ckes hervorgehoben.<br />
	Es ist typisch f&uuml;r Lessing Eltern, die noch nicht den Standpunkt der Aufkl&auml;rer vertreten,&nbsp; in der Rolle darzustellen, in der sie versuchen ihrem Kind keine moralische Autonomie an zu erziehen. So gibt es &bdquo;keine Utopien, keinerlei Visionen, keine M&ouml;glichkeit der Ver&auml;nderung&ldquo;, wie Hans A. Pestalozzi weiter beschreibt.<br />
	Durch diese Moralvorstellungen bleibt f&uuml;r die Emilia nur die Frage zwischen Anpassung oder Selbstmord.</p>
<p>	3.3.1 : Die Virginia Fabel<br />
	Das Schicksal der Emilia Galotti ist einer Fabel des r&ouml;mischen Geschichtenschreibers Titus Livius nachempfunden. Dieser erz&auml;hlt eine Geschichte aus dem republikanischen Rom des 5 Jahrhunderts v.Chr. &uuml;ber eine Offizierstochter namens Virginia. Ein Ausschuss von zehn Patriziern (die Decemvirn) wollte die Macht im Staat an sich rei&szlig;en. Ihre Willk&uuml;rherrschaft griff auch in pers&ouml;nliche Bereiche &uuml;ber. Das Oberhaupt der Decemvirn, Appius Claudius, fand Gefallen an der Offizierstochter und wollte sie in seine Gewalt bringen. <br />
	Deswegen lie&szlig; er sie unter einem Vorwand festnehmen und vor Gericht stellen, dem er selbst pr&auml;sidierte. So kam es zu immer gr&ouml;beren Rechtsspr&uuml;chen, die Virginia in Appius Claudius H&auml;nde bringen sollten. Ihr Vater entschloss sich aus diesem Grund sie vor aller Augen mit einem Messer niederzustechen, um ihre Jungfr&auml;ulichkeit und Ehre zu erhalten.<br />
	Dies l&ouml;ste einen Volksaufstand gegen Appius aus, welcher den Aufstand der Decemvirn niederschlug.</p>
<p>	3.4 : Charakterisierung der Hauptpersonen</p>
<p>	3.4.1 : Emilia Galotti<br />
	Gibt dem St&uuml;ck den Titel, ist aber nur selten pr&auml;sent. Meist wird Emilia als ein b&uuml;rgerliches M&auml;dchen bezeichnet; das ist jedoch falsch.<br />
	Sie verkehrt auch in adeligen Verh&auml;ltnissen und steht kurz vor der Heirat mit dem Grafen Appiani, um so ganz in die h&ouml;fische Welt integriert zu werden. <br />
	Im &uuml;brigen verkehrt man im Hause des Kanzlers Grimaldi, dem Treffpunkt des Adels, zu dem auch der Prinz kommt. <br />
	Im St&uuml;ck repr&auml;sentiert Emilia Galotti einen aufkl&auml;rerischen Menschen, gefangen in der Zeit des Umbruchs, dessen Eigenschaften (Attribute) Marinelli ihr ironisch zuordnet: &bdquo;Ein M&auml;dchen ohne Verm&ouml;gen und ohne Rang &hellip; aber mit vielem Prunke von Tugend und Gef&uuml;hl und Witz&ldquo; (S.12).<br />
	Marinelli macht die einzige Aussage &uuml;ber Emilias b&uuml;rgerliche Haltung, denn eigentlich geh&ouml;rt die Familie Galotti zum niederen Adel des F&uuml;rstentums. Es fehlt das Verm&ouml;gen; der einzige Reichtum Emilias sind ihre Sch&ouml;nheit, ihre Tugend, ihre Unschuld und ihr Witz.<br />
	Das aber sind Zentralbegriffe der b&uuml;rgerlich gepr&auml;gten aufkl&auml;rerischen Gesellschaftsentw&uuml;rfe und Menschenbilder.<br />
	Zus&auml;tzlich bekommt Emilia &bdquo;Natur&ldquo; zugesprochen, der zentrale Wert der europ&auml;ischen Aufkl&auml;rung. Emilia, im Besitz der &bdquo;nat&uuml;rlichen&ldquo; F&auml;higkeiten, will und soll sich durch die Heirat mit Appiani und ihren Weggang in dessen &bdquo;v&auml;terliche T&auml;ler&ldquo; vom Hofe und dem Prinzen entfernen, um, statt den feudal-h&ouml;fischen Bedingungen gerecht zu werden, mit ihrem Manne &bdquo;sich selbst zu leben&ldquo; (S.23). Es wurde der Schlachtruf des aufkl&auml;rerischen Denkens.</p>
<p>	3.4.2 : Gr&auml;fin Orsina<br />
	Von ihr wird viel gesprochen, aber nur im 4. Auftritt ist sie fast durchgehend anwesend.<br />
	Ihre Anwesenheit dort ist Zufall und Schicksal in einem: Sie hatte den Prinzen hinbestellt, er aber den Brief nicht gelesen und wollte Emilia treffen. Orsina kennt die Zusammenh&auml;nge nicht und nimmt des Prinzen Anwesenheit als Best&auml;tigung f&uuml;r ihr Angebot. Andererseits ahnt sie von der neuen Leidenschaft des Prinzen, denn ihre Kundschafter hatten das Gespr&auml;ch zwischen Emilia und dem Prinzen belauscht.<br />
	Wenn schon nicht mit dem Prinzen leben, will sie wenigstens mit ihm sterben: Deshalb hat sie den Dolch f&uuml;r den Prinzen und das Gift f&uuml;r sich in der Tasche, als sie kommt.<br />
	Eine andere M&ouml;glichkeit sieht sie darin, die &Ouml;ffentlichkeit zu informieren (&bdquo;Morgen will ich es auf dem Markte ausrufen&ldquo; S. 61) und das Volk &bdquo;aufzustacheln&ldquo;, welches ein hohes Selbstbewusstsein erfordert.</p>
<p>	3.4.3 : Prinz von Guastella<br />
	Er ist von bedeutender Veranlagung. Nicht zuf&auml;llig weist die Kunstdiskussion mit dem Maler Conti aus, dass er ausgepr&auml;gte &auml;sthetische Kenntnisse und Vorstellungen von der Autonomie der Kunst hat. Neben seinen Staatspolitischen Gesch&auml;ften, denen er sich schon am fr&uuml;hen Morgen widmet, hat er vielf&auml;ltige Interessen. <br />
	Beim &Uuml;berma&szlig; der Gef&uuml;hle verl&auml;sst ihn allerdings, menschlich verst&auml;ndlich, aber politisch verantwortungslos, der Sinn f&uuml;r seine staatspolitischen Aufgaben. Denen stellt er sich eh nur widerstrebend, da er meint keine Gl&uuml;cksehligkeit f&uuml;r alle schaffen zu k&ouml;nnen.<br />
	Dies ist sein Konflikt, den er am Ende erkennt: Er m&ouml;chte Mensch und muss doch F&uuml;rst sein; das schlie&szlig;t sich aus.<br />
	Der Prinz wird schuldig, da er alles gestattet, um seine Leidenschaft zu befriedigen, da er seine politische Stellung f&uuml;r seine menschlichen Neigungen ausnutzt. Ursache sind die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse: Sie geben ihm die Freiheiten, die er nutzt, und sie beschr&auml;nken die M&ouml;glichkeiten der Galottis, von den sozial noch tieferstehenden ganz zu schweigen.</p>
<p>	3.4.4 : Odoardo Galotti<br />
	ist von argw&ouml;hnischer Wachsamkeit und traut dem Prinzen, nicht &uuml;ber den Weg. Er wei&szlig; &uuml;ber die Verf&uuml;hrbarkeit seiner Tochter bescheid und sieht deshalb jeden ihrer Schritte ohne Aufsicht (&bdquo;Einer ist genug zu einem Fehltritt&ldquo; S.19) mit gro&szlig;em Missvergn&uuml;gen.<br />
	Odoardo will nicht auf dem Lande die &bdquo;Natur&ldquo; leben und in seinen Wertvorstellungen ist er auch weit von der aufkl&auml;rerischen Position entfernt. Wenn er die &bdquo;v&auml;terlichen T&auml;ler&ldquo; Appianis lobt, meint er dessen Befehlsgewalt in diesen T&auml;lern (S. 23). Odoardos Tugend ist eine &bdquo;strenge Tugend&ldquo;&nbsp; (S. 23), welche keinen Raum f&uuml;r die Selbstbestimmung des Menschen l&auml;sst. Gerade das was Emilias Vorz&uuml;ge sind, was die Mutter an ihr lobt und was den Prinzen begeistert &ndash; &bdquo;ihre Munterkeit und ihr Witz&ldquo; (S. 24) als Haltungen der Aufkl&auml;rung &#8211; , st&ouml;rt Odoardo. Die Hierarchie, in die er als Offizier eingebunden ist, gibt ihm keinen Blick f&uuml;r Emilias Wertvorstellungen. Wenn er sie schlie&szlig;lich seinen Tugendvorstellungen opfert, geschieht das mehr aus ritueller Verantwortung f&uuml;r &Uuml;berholtes, weniger um Emilias neue Vorstellung von b&uuml;rgerlicher Tugend zu bewahren.</p>
<p>	3.4.5 : Marinelli<br />
	Die f&uuml;r die Handlung entscheidende Person ist der Kammerherr des Prinzen, da er alle Handlungen befiehlt.<br />
	Als H&ouml;fling ist er zwar an die h&ouml;fischen Gesetze gebunden, steht dem Prinzen aber am n&auml;chsten. Insofern ist er ein Gegenspieler Appianis, da solange dieser am Hof ist und f&uuml;r Dienste beim Prinzen bereit steht, beeintr&auml;chtigt er Marinellis uneingeschr&auml;nkten Einfluss.<br />
	Er betrachtet den Prinzen, in gleicher Weise auch Appiani und Emilia, als ein Objekt; nicht als Person. Menschen sind f&uuml;r ihn nur so interessant, wie sie sich benutzen lassen, um die Stellung der feudalen Hierarchie zu bewahren, zu festigen und auszubauen. <br />
	Typisch f&uuml;r diese Zeit, repr&auml;sentiert Marinelli einen Einflussreichen, f&uuml;r den die L&uuml;ge und auch die&nbsp; Volksverf&uuml;hrung zur Selbstverst&auml;ndlichkeit geworden sind.</p>
<p>
	Kapitel 4 : Gotthold Ephraim Lessing</p>
<p>
	4.1 : Autobiographie von Gotthold Ephraim Lessing(1729- 1781)</p>
<p>	Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. 01. 1729 als drittes von zw&ouml;lf Kindern des Archidiakons (Person mit hoher Stellung in der Kirche) Johann Gottfried Lessing und seiner Frau Justine Salome in Karmens (Sachsen) geboren. Er wuchs in einem protestantischen Elternhaus in bescheidenen Verh&auml;ltnissen auf. <br />
	Von 1741 bis 1746 besuchte Lessing die F&uuml;rstenschule St. Afra in Mei&szlig;en, die in der damaligen Zeit zu den renommiertesten s&auml;chsischen Schulen z&auml;hlte. Dort absolvierte er auch sein Abitur.<br />
	Auf Wunsch seines Vaters begann Lessing 1746 in Leipzig ein Theologie- und Philologiestudium (Sprach- und Literaturwissenschaften).<br />
	Zur gleichen Zeit lernte er die Theatergruppe von Caroline Neuber kennen, in der er viele neue Bekanntschaften schloss. Hier konnte er hervorragend seine Vorliebe f&uuml;r Theater und Literatur ausleben und begann damals seine ersten Gedichte, Erz&auml;hlungen und Lustspiele (Kom&ouml;dien) zu schreiben. <br />
	Sein erster gro&szlig;er Erfolg kam mit dem St&uuml;ck: &bdquo;Der junge Gelehrte&ldquo;, das erstmals von der Neuberschen Theatergruppe aufgef&uuml;hrt wurde. Von da an hatte Lessing den Wunsch, Schriftsteller zu werden.<br />
	Als die Theatergruppe in finanzielle Schwierigkeiten geriet, beschloss Lessing f&uuml;r einige verschuldete Schauspieler B&uuml;rgschaften zu &uuml;bernehmen. Doch Lessing &ndash; selbst mehr arm als reich &ndash; konnte den Geldforderungen nicht nachkommen und verlie&szlig; daraufhin die Stadt, um sein Studium in Wittenberg und anschlie&szlig;end in Berlin fortzusetzen. <br />
	In Berlin angekommen hoffte er auf den gro&szlig;en Durchbruch als Schriftsteller, doch sein Vorhaben scheiterte erneut. Somit versuchte er sich mit diversen Gelegenheitsjobs &uuml;ber Wasser zu halten. Gl&uuml;cklicherweise gelang es ihm eine feste Anstellung als Mitarbeiter der &bdquo;Berlinerischen Privilegierten Zeitung&ldquo; zu bekommen, wo er als freier Schriftsteller arbeiten konnte.<br />
	Ab Oktober 1755 begleitete Lessing Johann Gottfried Winkler, ein Leipziger Kaufmannssohn, auf seiner Europareise. Er sollte dadurch einen Eindruck von westeurop&auml;ischen L&auml;nder gewinnen. Doch ihre Reise wurde fr&uuml;hzeitig, durch den Ausbruch des Siebenj&auml;hrigen Krieges, ein Ende gesetzt. 1758 traf er deshalb wieder in Berlin ein und versuchte sich erneut eine Existenz als freischaffender K&uuml;nstler aufzubauen, doch auch dieser Versuch misslang.<br />
	1760 ging er nach Breslau, da er das Angebot des Generalleutnants von Tauentzin, f&uuml;r ihn als Sekret&auml;r zu arbeiten, angenommen hatte. Er blieb dort f&uuml;nf Jahre und war frei von jeglichen materiellen Sorgen. <br />
	Aber im Laufe der Jahre hielt Lessing es beim Milit&auml;r nicht mehr aus und k&uuml;ndigte seine Arbeit beim Generalleutnant.<br />
	Das Ergebnis dieser Zeit war das erste bedeutende Lustspiel der deutschen Geschichte &bdquo;Minna von Barnhelm oder das Soldatengl&uuml;ck&ldquo;, indem er seine Erfahrungen erarbeitete.<br />
	Von 1767 bis 1769 lebte Lessing in Hamburg. Dort arbeitete er als Dramaturg am Hamburger Nationaltheater. Sein Vorhaben &#8211; ein deutsches Nationaltheater zu errichten &#8211; lie&szlig; sich nicht verwirklichen, &bdquo;weil die R&uuml;ckst&auml;ndigkeit Deutschlands das einfach nicht erlaubte&ldquo; ; wie Lessing meinte.<br />
	Gegen seine Prinzipien trat Lessing 1770 in den Dienst des Feudaladels <br />
	(freie adelige Oberschicht, durch das Lehnsrecht mit Grundherrschaften und verschiedenen Hoheitsrechten ausgestattet). Als Bibliothekar des Herzogs von Braunschweig ging er im Fr&uuml;hjahr nach Wolfenb&uuml;ttel.<br />
	Im Herbst 1776 heiratete Lessing Eva K&ouml;nig, die tragischerweise ein Jahr nach der Heirat verstarb, wie auch Lessings einziger Sohn nach der Geburt. Sie hinterlie&szlig; ihm ihre Kinder aus erster Ehe. 1772 beendete er das b&uuml;rgerliche Trauerspiel &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;.<br />
	1779 gipfelte der Kampf gegen den Feudalismus (mittelalterliche Gesellschaftsordnung) in dem Toleranzdrama &bdquo;Nathan Der Weise&ldquo;, in dem sich Lessing mit der Theologie seiner Zeit auseinandersetzte.<br />
	Mit seinem st&auml;ndigen Kampf gegen die Dominanz der Kirche, den Feudalismus und f&uuml;r die Aufkl&auml;rung der Menschen leitete Lessing die klassische Literatur ein.<br />
	Vor seinem Tod am 14. 02. 1781 im Alter von 52 Jahren durch einen Schlaganfall, war Lessing fast vollst&auml;ndig erblindet. </p>
<p>	4.2 : Lessings wichtigste Werke im &Uuml;berblick</p>
<p>	1745 : &bdquo;Misogyn&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1747 : &bdquo;Der Junge Gelehrte&ldquo;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1749 : &bdquo;Die Alte Jungfer&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1754 : &bdquo;Die Juden&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1755 : &bdquo;Der Freygeist&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1755 : &bdquo;Der Schatz&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1755 : &bdquo;Mi&szlig; Sarah Sampson&nbsp;&nbsp; (Trauerspiel)<br />
	- Darstellung der Bed&uuml;rfnisse der einfachen B&uuml;rger - Handlung in englischer Sprache - leichtes deutsches Drama</p>
<p>	1759 : &bdquo;Doktor Faust&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Frgm. II Akt, Szene 3/Bruchst&uuml;cke des ersten Aufzugs)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; der Drang nach Wahrheit und Tugend</p>
<p>	1759 : &bdquo;Philotas&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Trauerspiel)</p>
<p>	1767 : &bdquo;Minna von Barnhelm oder Das Soldatengl&uuml;ck&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)<br />
	- Urauff&uuml;hrung 1767 im Nationaltheater - deutsche Kom&ouml;die - Themen aus Gegenwart - Erfahrungen des Soldatenlebens verarbeitet</p>
<p>	1772 : &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Trauerspiel)<br />
	- b&uuml;rgerliches Trauerspiel - Kritik an Willk&uuml;r der h&ouml;fischen Bev&ouml;lkerung - Konfrontation von h&ouml;fischer Welt mit der aufrechten und strebsamen<br />
	&nbsp; b&uuml;rgerlichen Welt</p>
<p>	1779 : &bdquo;Nathan der Weise&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Dramatisches Gedicht)<br />
	- dramatisches Gedicht - Vorstellung von Toleranz und freier Gesellschaft - sorgte von 18. Jahrhundert bis Mitte 19. Jahrhundert f&uuml;r gro&szlig;e<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aufregung</p>
<p>
	4.3 : Stellung und Situation der Autoren</p>
<p>	Die meisten Schriftsteller waren mit dem Beginn der Aufkl&auml;rung nicht mehr Hofdichter mit einem festen Gehalt, sondern freie Schriftsteller, was zwar den Vorteil hatte, das sie geistig v&ouml;llig unabh&auml;ngig von f&uuml;rstlichen oder geistlichen Geldgebern wurden, sie hatten jedoch kein festes Einkommen mehr, sodass sie sich an den literarischen Geschmack des Publikums anpassen mussten um einerseits dem Konkurrenzdruck standzuhalten und andererseits durch m&ouml;glichst hohe Auflagen ihrer Werke von den Einnahmen leben zu k&ouml;nnen. Viele Schriftsteller verbesserten ihre finanzielle Lage zu dieser Zeit durch Nebeneink&uuml;nfte, z.B. als Beamter, einige suchten sich stattdessen adelige G&ouml;nner.<br />
	Die Schriftsteller Christoph Martin Wieland und Gotthold Ephraim Lessing, sowie der Philosoph Johann Gottfried von Herder arbeiteten Pl&auml;ne heraus, nach denen Schriftsteller und Autoren von gemeinn&uuml;tzigen Anstalten gef&ouml;rdert werden sollten, es konnte jedoch keiner dieser Pl&auml;ne realisiert werden, da die F&uuml;rsten, auf deren Unterst&uuml;tzung diese Pl&auml;ne aufbauten, kein Interesse an ihnen hatten.<br />
	&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zur&uuml;ck zu: <strong><span style="font-size: 24px;"><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsche-literatur-epochen" rel="bookmark" title="Permanent Link to Deutsche Literatur Epochen">Deutsche Literatur Epochen</a></span></strong></p>
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		<title>Barock Literatur Epoche</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 16:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[barock]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Barock 1660-1720</h1>
<p>&#160;</p>
<p>Inhaltsverzeichnis</p>
<p>	1. Einleitung&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; </p>
<p>	2. Begriff des Barocks</p>
<p>	3. Historischer Hintergrund</p>
<p>	4. Gesellschaft und Politik</p>
<p>	5. Literatur <br />
	5.1 Die&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p>Inhaltsverzeichnis</p>
<p>	1. Einleitung&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>	2. Begriff des Barocks</p>
<p>	3. Historischer Hintergrund</p>
<p>	4. Gesellschaft und Politik</p>
<p>	5. Literatur <br />
	5.1 Die Reform der Dichtung<br />
	5.2 Lyrik<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.1 Das Figurengedicht<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.2 Liebeslyrik<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.3 Sonett<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.4 Kirchenlied<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.5 Epigramm<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.6 Lyrik im Sp&auml;tbarock<br />
	5.3 Das Theater<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.1 Jesuitendrama<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.2 Deutsches Kunstdrama<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.3 Schuldrama<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.4 Oper<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.5 Kom&ouml;die<br />
	5.4 Prosa<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.4.1 Der Roman<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5.4.1.1 Der h&ouml;fisch-historische Roman<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5.4.1.2 Der Sch&auml;ferroman<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5.4.1.3 Der Niedere Roman</p>
<p>	6. Wissenschaft und Philosophie</p>
<p>	7. Kunst </p>
<p>	8. Musik</p>
<p>	9. Anhang </p>
<p>	10. Quellenverzeichnis</p>
<p>	1. Einleitung<br />
	Keine Epoche der europ&auml;ischen Kulturgeschichte ist so von Widerspr&uuml;chen gepr&auml;gt wie das Zeitalter des Barock; die Schlagw&ouml;rter dieser Zeit wie &bdquo;carpe diem&ldquo; und &bdquo;memento mori&ldquo; geben Aufschluss dar&uuml;ber. Barock stellt den Gegensatz zur Renaissance/Humanismus(1350 bis Ende 16.Jh.), welche den Blick auf Diesseits gelenkt hatte, mit der Infragestellung der vorhandenen Daseinsfreude durch den allgegenw&auml;rtigen Tod dar. Im Barock wird die Welt nicht mehr, wie im Mittelalter (5.Jh. bis Ende 15.Jh.), als ein &bdquo;Jammertal&ldquo; angesehen, aber das Irdische ist f&uuml;r das Bewusstsein der Epoche nur Schein und Trug (Vanitas) <br />
	&ndash; jedoch wird das Diesseits nicht negiert, sondern aufgrund ihrer fehlenden Best&auml;ndigkeit zum Objekt des Interesses. Der Barock greift sowohl den Gedanken des Mittelalters als auch den der Renaissance/Humanismus auf. Das Motiv vom Weltbild des Barock ist stark von der Reformation, Gegenreformation und dem Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg gepr&auml;gt.</p>
<p>	2. Begriff des Barocks<br />
	Barock wird auf das portugiesische Wort &bdquo;barroco&ldquo; (unregelm&auml;&szlig;ig geformte Perle) zur&uuml;ckgef&uuml;hrt und wurde einst abwertend gebraucht. <br />
	Zun&auml;chst wurde dieser Begriff f&uuml;r die Kunstgeschichte (Malerei, Bildhauerei, Architektur) festgestellt. Von hier aus wurde anschlie&szlig;end die Literatur betrachtet &ndash; erst danach wurde die geistige und soziale Lage erforscht und betont. </p>
<p>	3. Historischer Hintergrund<br />
	Seit 1500 war die christliche Kirche im Laufe der Zeit immer mehr s&auml;kularisiert; viele Kirchenf&uuml;rsten waren mehr an Geld, Pracht und Macht als an der Lehre und am Seelenheil der Menschen interessiert. Der p&auml;pstliche Hof ben&ouml;tigte viel Geld f&uuml;r sein luxuri&ouml;ses Leben, und als Papst Leo X. zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Peterskirche in Rom errichten lassen wollte, mussten zus&auml;tzliche Einnahmequellen erschlossen werden; der &bdquo;Ablasshandel&ldquo; wurde praktiziert: Die Prediger, welche der Papst unter die Menschen sandte, verbreiteten den Menschen, dass sie von ihren S&uuml;nden und den Qualen des h&ouml;llischen Feuers befreit werden, wenn sie einen &bdquo;Ablass&ldquo; zahlen.<br />
	Der deutsche Augustinerm&ouml;nch und Theologieprofessor an der kurs&auml;chsischen Universit&auml;t zu Wittenberg Martin Luther (1483-1546) ver&ouml;ffentlichte am 31.Oktober 1517 95 in Latein verfasste Thesen, in denen er aus der Bibel begr&uuml;ndete, dass die Ablassprediger sich entweder irrten oder den Gl&auml;ubigen bewusst den Irrtum verbreiteten. <br />
	Er schrieb:&bdquo;Ein jeder Christ, der wahre Reue und Leid empfindet &uuml;ber seine S&uuml;nden, hat die v&ouml;llige Vergebung von Strafe und Schuld auch ohne Ablass, allein durch die Gnade Gottes&hellip;&ldquo;(M.Luther in&nbsp; &bdquo;&Uuml;ber die Kraft der Abl&auml;sse&ldquo;, Wittenberg 1517)<br />
	Der Papst verlangte von Luther &bdquo;den Irrtum zu widerrufen&ldquo;, andernfalls werde er aus der Kirche ausgeschlossen, jedoch widerrief Luther nicht. <br />
	Nun versuchte die katholische Kirche die Ausbreitung des Protestantismus&rsquo; auf verschiedene Weise zu verhindern. Im Jahre 1545 wurde ein Konzil einberufen, das in Trient 18 Jahre lang an der Erneuerung der katholischen Lehre und Kirche arbeitete.&nbsp; Glaubensgrunds&auml;tze wurden klarer formuliert und gegen &bdquo;Irrlehren&ldquo; abgegrenzt.<br />
	Die Zeit, in der sich auch die katholische Kirche reformierte, nennt man die Zeit der Gegenreformation. In allen europ&auml;ischen L&auml;ndern, in denen sie sich begegneten, kam es zu Auseinandersetzungen: in Frankreich wurde die Bartholom&auml;usnacht (24.08.1572) zum traurigen H&ouml;hepunkt; katholische Fanatiker t&ouml;teten in dieser Nacht etwa 20.000 Protestanten, jedoch konnte die neue Welle damit auch nicht abgewehrt werden. <br />
	Im Jahre 1589 wurde Heinrich von Navarra, ein Protestant, K&ouml;nig Frankreichs; er musste zwar zum katholischen Glauben &uuml;bertreten, aber im &bdquo;Edikt von Nantes&ldquo; gew&auml;hrte er 1598 den Protestanten Gleichberechtigung in seinem Lande.<br />
	In Spanien regierte zu dieser Zeit Philipp II., welcher alle &bdquo;Ketzer&ldquo;, wie er die Andersgl&auml;ubigen nannte, verfolgen lie&szlig; und die, die den &bdquo;Irrlehren&ldquo; nicht widersprachen, auf dem Scheiterhaufen verbrennen lie&szlig;.<br />
	Auch in den Niederlanden, welche zu Spanien geh&ouml;rten, wollte Philipp II. den Protestantismus zur&uuml;ckdr&auml;ngen, jedoch erk&auml;mpften sich die Protestanten im Jahre 1581 unter der F&uuml;hrung Wilhelms von Oranien die Unabh&auml;ngigkeit.<br />
	Auch in Deutschland versch&auml;rften sich zu Beginn des 17.Jahrhunderts die Gegens&auml;tze zwischen Katholiken und Protestanten und f&uuml;hrten 1618 zum Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg, der in mehrere Phasen unterteilt wird: b&ouml;hmisch-pf&auml;lzischer Krieg (1618-1623), <br />
	d&auml;nisch-nieders&auml;chsischer Krieg (1625-1629), schwedischer Krieg (1630-1635) und franz&ouml;sisch-schwedischer Krieg (1635-1648). Anfangs ging es dabei noch um Religion und Glauben, als aber die kaiserlich-katholischen Truppen unter ihrem Feldherrn Wallenstein das protestantische Norddeutschland erobert hatten und dessen Kircheng&uuml;ter s&auml;kularisieren wollten, stellten sich auch katholische Landesf&uuml;rsten gegen den Kaiser; seine Macht sollte eingeschr&auml;nkt werden.<br />
	Auch als die Nachbarl&auml;nder in den Krieg eingriffen, ging es in erster Linie um Machtfragen. Der schwedische K&ouml;nig Gustav Adolf k&auml;mpfte mit seinem Heer zwar f&uuml;r den protestantischen Glauben; <br />
	v. a. aber wollte er Norddeutschland von den Katholiken zur&uuml;ckerobern, um die schwedische F&uuml;hrungsrolle an der Ostsee zu st&auml;rken &ndash; das katholische Frankreich unterst&uuml;tzte ihn dabei. Im Jahre 1648, mit dem Westf&auml;lischen Frieden wurde, durch Abtretung Deutschlands einiger Gebiete (u. a. Elsass an Frankreich, Pommern, Bremen und Verden an Schweden), der Krieg beendet. <br />
	Im Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg sowie bei der Pest von 1348-1352 ist etwa ein Drittel der Bev&ouml;lkerung umgekommen. <br />
	&nbsp;<br />
	&nbsp;4. Gesellschaft und Politik<br />
	Die Konfessionskriege hatten tief greifende Ver&auml;nderungen hervorgerufen: die erneuerte katholische Kirche wollte verlorene Gebiete zur&uuml;ck gewinnen, die Protestanten und Calvinisten ihre gewonnenen Positionen ausbauen und erweitern. <br />
	Die absolutistischen Staaten, die durch Publikationen der Staatstheorien (Bodin, Machiavelli, Hobbes) hervorgegangen waren, hatten durch die systematische Unterwerfung der Konfessionskirchen oder ihrer S&auml;kularisierung ihre Macht gest&auml;rkt. Sie begr&uuml;ndeten dieses Vorgehen damit, dass nur die h&ouml;chste Staatsgewalt des F&uuml;rsten den Ausnahmezustand der Konfessionskriege beenden, Ruhe und Ordnung schaffen k&ouml;nne. Der absolute Staat hob die durch Geburt bestimmte Machthierarchie auf und l&ouml;ste sie durch eine Selbstgesetzte, von ihm allein abh&auml;ngige politische Rangordnung ab. Im Verh&auml;ltnis zum Herrscher waren alle ungeachtet ihrer gesellschaftlichen Herkunft Untertanen. Die Konfessionen suchten die enge Verbindung mit dem Staat und es begann ein B&uuml;ndnis zwischen ihnen. Da der Staat Autorit&auml;t von der Kirche erhielt, um die konkurrierenden innerstaatlichen Gewalten zu bek&auml;mpfen, erhielten sie als Gegenleistung Sicherheit und religi&ouml;se Herrschaft. <br />
	Um den absoluten Herrscher in seiner absoluten Machtf&uuml;lle zu zeigen, waren Repr&auml;sentation und Hofzeremoniell die bevorzugten Elemente. Das Letztere v. a. diente dazu, das Leben des Hofstaates in all seinen sozialen Abstufungen zu reglementieren und den st&ouml;rungsfreien Verkehr der hierarchisch gestuften Hofgesellschaft zu sichern. Nun kommt das zentrale Motiv des Barock zum Ausdruck: das Individuum verbarg sein Wahres, das Verg&auml;ngliche, unter prunkvollem Kost&uuml;m, Per&uuml;cke etc. Der Mensch erschien somit in seiner Maske wichtiger, als er war. </p>
<p>	Das Zeitalter der Konfessionskriege hatte ein pessimistisches Weltbild hervorgerufen, das mit der Verfassung der Staatstheorien und letzten Endes mit dem aus diesem vorausgehenden Absolutismus&nbsp; ihren Ausdruck fand. Des Weiteren wurde durch die brutale Wirklichkeit der Konfessionskriege der Mensch seiner inneren Sicherheit und Stabilit&auml;t beraubt, deren Folge der Barockstoizismus, der durch Aktualisierung von Seneca (4.v.Chr.-65.v.Chr.) entstand, war. Die Gedanken des&nbsp; r&ouml;mischen Philosophen waren folgend: Der Mensch kann im Konflikt zwischen Macht und Moral in einer von Intrige und Pr&auml;destination beherrschten Welt nur dann bestehen, wenn er seine Emotionen beherrscht und &auml;u&szlig;erste Selbstdisziplin &uuml;bt; dann sichern Best&auml;ndigkeit (constantia), Gelassenheit&nbsp; und Seelenruhe (ataraxia) seine Freiheit. Weisheit besitzt, wer die Gesetze des Lebens erkennt und in seinem Handeln ber&uuml;cksichtigt. Senecas Gedanken wurden anschlie&szlig;end von Justus Lipsius (1547-1606), einem niederl&auml;ndischen Gelehrten, aufgegriffen und zeitgen&ouml;ssisch verwendet, sodass der Barockstoizismus oder Neustoizismus entstand. <br />
	Einer der h&auml;ufigsten Denkformen war die Annahme, dass die Welt ein Schauspiel und der Mensch ein Schauspieler sei (theatrum mundi): Dasein hei&szlig;t eine Rolle spielen, weil es keine metaphysisch verbindliche Ordnung mehr gibt. Die einzige Wahrheit ist vielmehr: best&auml;ndig ist nur die Unbest&auml;ndigkeit. Diese epochale Grundannahme pr&auml;gte Handeln und Denken der Menschen. <br />
	Neben theatrum mundi&nbsp; war die emblematische Denkform weit f&uuml;hrend, die neben den rationalistischen Systemen immer noch die aus dem Mittelalter stammende Typologie, in der die Dinge mehrere Bedeutungen&nbsp; besitzen, die aus ihren Eigenschaften und ihrem Gebrauch hergeleitet werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Diese Denkform entwickelte sich in der Literatur zur Emblematik, welche eine besondere Bildsprache<br />
	der Barock ist. Die Embleme waren allgemein bekannt, ihre Bedeutung festgelegt und durch Tradition verb&uuml;rgt. Sie wurden in B&uuml;chern gesammelt und von dort in die Malerei und in die Literatur &uuml;bernommen. Ein Emblem besteht aus drei Teilen: einer &Uuml;berschrift (inscriptio), die eine Sentenz, ein Sprichwort, eine moralische Forderung enth&auml;lt, einem Bild (pictura), das aus einem r&auml;tselhaften Kupferstich oder Holzschnitt besteht und einem, den Bildinhalt deutenden, Epigramm (Subcriptio). </p>
<p>
	Aus dem Gr&ouml;&szlig;ten (wird) das Geringste<br />
	Dies sind die &Uuml;berreste des Tempels, in dem <br />
	das lebendige Bild Gottes gewesen sein soll.<br />
	Dies ist auch die Ruine jenes Hauses,<br />
	in dem die Vernunft einst residierte.<br />
	Und nun ist es das schrecklichste Bild des Todes.<br />
	Ein luftiges Haupt ohne Hirn.<br />
	5. Literatur<br />
	Das Barockzeitalter war eine Epoche intensiver Besch&auml;ftigung mit der literarischen Theorie. Es wurden zahlreiche Poetiken ver&ouml;ffentlicht, von denen manche au&szlig;erordentlich hohe Auflagen erfuhren. Zu erkl&auml;ren ist dieses Ph&auml;nomen aus dem Verlangen einzelner Autoren nach einem theoretischen Fundament f&uuml;r die junge deutsche Literatur. Diese Schriften sollten auch dazu dienen, das dichterische Niveau zu erheben. Einer der bedeutendsten Autoren dieser Zeit war Martin Opitz, der 1624 die erste theoretische Grundlage der Barockliteratur schuf. Somit blieb die Barockpoetik der Humanistentradition treu; Gelehrsamkeit war ein Grundzug, den alle Theoretiker forderten. Alle Theoretiker bem&uuml;hten sich um eine deutsche Nationalliteratur; einige entnahmen ihren Stoff aus den historischen Zeugnissen der germanischen Literatur, andere unternahmen spekulative Versuche um die Erforschung einer deutschen Ur-Sprache. Neu war auch der moraldidaktische Gehalt; die Literatur sollte christliche Moralwerte vermitteln. <br />
	Des Weiteren ist durch den Einfluss der Reformation und Gegenreformation &bdquo;&hellip;eine Zweigleisigkeit in der deutschen Literatur zu beobachten&ldquo; (G.Hoffmeister, S.117), welche im Kirchenlied ihren Ausdruck findet.&nbsp; . <br />
	&nbsp;<br />
	5.1. Die Reform der Dichtung<br />
	W&auml;hrend die Dichtungen in der Renaissance in Latein geschrieben worden waren, so wurden diese in Barock von der deutschen Sprache abgel&ouml;st. F&uuml;r diese Reform steht Martin Opitz mit seinem Werk Buch von der Deutschen Poeterey im Jahre 1624.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Es war die erste deutschsprachige Poetik und enthielt Vorschriften f&uuml;r Verse und Textverfassungen f&uuml;r beinahe alle Gattungen. Sie war eine Regelpoetik: &quot;Damit aber die syllben vnd worte in die reime recht gebracht werden / sind nachfolgende lehren in acht zu nehmen.&quot; (Kap. 7; Buch von der dt. Poeterey: entnommen aus Deutsche Literatur der Barockzeit, S.21). Opitz&#39; Intention war es, eine Anleitung f&uuml;r regelgerechtes Dichten aufzustellen, nach der sich deutsche Dichter richten sollten.<br />
	Er beabsichtigte die Verbreitung der Literatur der Antike und der romanischen V&ouml;lker in Deutschland<br />
	sowie eine gleichberechtigte deutsche Bildungssprache, um eine Abwanderung der Hof- und Adelsschicht zur franz&ouml;sischen zu verhindern. Infolge dieser Aspekte forderte er den Gebrauch klarer und deutlicher Worte, die zu einer Zierlichkeit und Eleganz der deutschen Sprache f&uuml;hren sollten.<br />
	Der Autor solle nunmehr keine Dialekte, keine Fremdw&ouml;rter verwenden und unflektierte Adjektive vermeiden. Des Weiteren solle Eigennamen mit deutschen Endungen versehen und versuchen neue W&ouml;rter zu gebrauchen.&nbsp; <br />
	Von gro&szlig;er Bedeutung war seine metrische Reform. In dieser stellte er den Unterschied zwischen antikem, romanischem und deutschem Vers fest: Romanen achten auf L&auml;nge, Deutsche auf die Betonung. F&uuml;r ihn hatten die W&ouml;rter, als kleinste selbst&auml;ndige Bauteile der Sprache, ein Recht auf ihren nat&uuml;rlichen Wortakzent. Dieses Anliegen sollte v.a. durch Gebrauch von alternierenden (wechselnden) Versen erreicht werden. Zur Illustration seiner Theorie verfasste Opitz in fast allen Gattungen Grundmuster, die seine Zeitgenossen ausbauten, variierten und abwandelten. In seinen Schriften bot er den Lesern Muster bislang unbekannter lyrischer Formen. Als Herausgeber und &Uuml;bersetzer antiker und zeitgen&ouml;ssischer Literatur erwarb er sich gro&szlig;e Verdienste um die Erweiterung literarischen Horizonts.<br />
	&nbsp; <br />
	5.2 Lyrik<br />
	Den Grund f&uuml;r eine barocke Lyrik legte Martin Opitz damit, dass er den &ouml;ffentlich-geselligen Charakter der Lyrik mit dem Liefern formaler Richtlinien pr&auml;gte.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	In der Lyrik waren Sonett, Elegie, Epigramm und Ode die vorherrschenden Formen. Beliebt waren auch die Figurengedichte.</p>
<p>	5.2.1 Das Figurengedicht<br />
	Das besondere an Figurengedichten ist die exakte Kongruenz von Form und Inhalt: <br />
	&nbsp;<br />
	Kreuzgedicht &#8211; Catharina Regina von Greiffenberg<br />
	Seht der k&ouml;nig k&ouml;nig h&auml;ngen! und uns all mitt blutt bespr&auml;ngen auss der d&ouml;rner wunden bronnen ist All unsser heyl geronnen seine augen schliest Er sacht! und den Himmel uns aufmacht Seht Er Streket Seine Hend auss uns freundlichst Zuentfangen! Hatt an sein Liebheisses Herz uns zu dr&uuml;ken br&uuml;nst verlangen! Ja Er neigt sein liebstes haubt uns begihrlichest zu k&uuml;ssen All Sein Sinn geb&auml;rd und werk seyn zu unser Heyl geflissen! Seiner seitten offen stehen Macht seyn g&uuml;ttig Herze sehen! Wann Wir schauen mitt den Sinnen Sehen Wir uns selbst darinnen! So Viel striemen so Viel Wunden Alss an seinen leib gefunden So Viel Sieg und Segen kwellen Wollt&rsquo; er unser seel bestellen, Zwischen Himel und der Erden wollt&rsquo; Er auf geopfert werden Dass Er gott und uns verglihen uns Zu sterken Er Verblihen Ja sein sterben hatt das Leben Mir und Aller Weltt gegeben! Jesu&rsquo; Christ dein Tod und schmerzen Leb&rsquo; und schweb&rsquo; mir stett im Herzen! </p>
<p>
	5.2.2 Liebeslyrik<br />
	Der bedeutendste Liebeslyriker des Barock war Paul Fleming. Seine Liebesgedichte beinhalteten die Sch&ouml;nheit der Liebe, deren Wesen und Wirkung, doch richteten sie sich streng nach den von Martin Opitz vorgegebenen Normen und Stilen. Die Formen der Liebeslyrik waren Entweder Sonett oder Lied/ Ode.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Von sich selber &ndash; Paul Fleming<br />
	Ich feure gantz und brenne liechter Loh. Die Tr&auml;hnen hier sind meiner Flammen Ammen / Die mich nicht l&auml;sst di&szlig; stete Leid verthammen; ich kenn&#39; es wohl / was mich kan machen froh / &nbsp; &nbsp; Da&szlig; ich fortan nicht d&uuml;rffte weinen so. Wo aber ists? So m&uuml;ssen nun die Flammen hier &uuml;ber mir nur schlagen frey zusammen. Mein Schirm ist weg / mein Schutz ist anders wo. &nbsp; &nbsp; Ist gantz nichts da / daran ich mich mag k&uuml;hlen / In solcher Gluth / die meine Geister f&uuml;hlen? Der Liebes-Durst verzehrt mir Marck und Bein. &nbsp; &nbsp; Di&szlig; Wasser ists / die K&uuml;hlung meiner Hitze / Das ich zum Trunck&#39; aus beyden Augen schwitze. Ich zapfe selbst / und Amor schenckt mir ein.</p>
<p>	5.2.3 Sonett<br />
	Der einflussreichreichste Sonettdichter des Barock war Andreas Gryphius. Die Thematik seiner Sonette ist auf den Vanitas-Gedanken und &bdquo;Leid der Welt&ldquo; fokussiert. Auch seine Gedichte richten sich nach den Normen von Martin Opitz. Gryphius&#39; bekanntestes Sonett ist Thr&auml;nen des Vaterlandes Anno 1636, in welchem er den Schrecken des Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieges und die Qualen und Plagen der Menschen beschreibt. Die Leiden und Verg&auml;nglichkeit des Menschen werden in seinem Sonett Menschliches Elende besonders deutlich. Mit abstrusen Worten beschreibt er darin den Zustand des Menschen und der Gesellschaft. <br />
	Thr&auml;nen des Vaterlandes Anno 1636<br />
	Wir sind doch nunmehr gantz / ja mehr denn gantz verheeret! Der frechen V&ouml;lcker Schaar / die rasende Posaun Das vom Blutt fette Schwerdt / die donnernde Carthaun / Hat aller Schwei&szlig; / und Flei&szlig; / und Vorrath auffgezehret.  Die T&uuml;rme stehn in Glutt / die Kirch ist umgekehret. Das Rathau&szlig; ligt im Grau&szlig; / die Starcken sind zerhaun / Die Jungfern sind gesch&auml;nd&#39;t / und wo wir hin nur schaun Ist Feuer / Pest und Tod / der Hertz und Geist durchf&auml;hret.  Hir durch die Schantz und Stadt / rinnt allzeit frisches Blutt. Dreymal sind schon sechs Jahr / als unser Str&ouml;me Flutt / Von Leichen fast verstopfft / sich langsam fort gedrungen.  Doch schweig ich noch von dem / was &auml;rger als der Tod / Was grimmer denn die Pest / und Glutt und Hungersnoth / Das auch der Seelen Schatz / so vilen abgezwungen.<br />
	Menschliches Elende<br />
	Was sind wir Menschen doch? Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen, ein Ball des falschen Gl&uuml;cks, ein Irrlicht dieser Zeit, ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid, ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.  Dies Leben fleucht davon wie ein Geschw&auml;tz und Scherzen. Die vor uns abgelegt des schwachen Leibes Kleid und in das Totenbuch der gro&szlig;en Sterblichkeit l&auml;ngst eingeschrieben sind, sind uns aus Sinn und Herzen.  Gleich wie ein eitel Traum leicht aus der Acht hinf&auml;llt und wie ein Stro&szlig; verscheu&szlig;t, den keine Macht aufh&auml;lt, so mu&szlig; auch unser Nam, Lob, Ehr und Ruhm verschwinden.  Was itzund Atem holt, muss mit der Luft entfliehn. Was nach uns kommen wird, wird uns ins Grab nachziehn. Was sag ich? Wir vergehn wie Rauch von starken Winden!<br />
	Mein oft best&uuml;rmtes Schiff, der grimmen Winde Spiel, Der frechen Wellen Ball, das schier die Flut getrennet, Das &uuml;ber Klipp&#39; auf Klipp&#39; und Schaum und Sand gerennet, Kommt vor der zeit an&#39; Port, den meine Seele will.<br />
	5.2.4. Kirchenlied<br />
	Beim Kirchenlied kommt die o.g. (S.4) Zweigleisigkeit zum Ausdruck: man nimmt eine Differenzierung vom Katholischen und dem Protestantischen vor. W&auml;hrend Schlesien, Sachsen und die norddeutschen Reichsst&auml;dte durch den &bdquo;Ultramontanismus&ldquo; protestantisch gepr&auml;gt waren, war der Einfluss der katholischen Kirche auf S&uuml;ddeutschland und &Ouml;sterreich immens, was sich letztlich auf die Literatur &uuml;berzog.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Die Vertreter setzten biblischen Inhalt in Verse um, w&auml;hrend das katholische Kirchenlied dem deutschen Volkslied &auml;hnelte.&nbsp; <br />
	Ein bedeutender Vertreter vom katholischen Kirchenlied ist Friedrich Spee (1591-1635), der mit seinen Kirchenliedern einen gro&szlig;en Ruhm erzielte; noch heute sind seine Lieder von gro&szlig;er Bedeutung.</p>
<p>	Zur Osterzeit<br />
	Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,  zur Osterzeit jetzt fr&ouml;hlich ist. <br />
	Jetzt gr&uuml;net, was nur gr&uuml;nen kann,  die B&auml;um` zu bl&uuml;hen fangen an. <br />
	So singen jetzt die V&ouml;gel all.  Jetzt singt und klingt die Nachtigall. <br />
	Der Sonnenschein jetzt kommt herein  und gibt der Welt ein` neuen Schein. <br />
	Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,  zur Osterzeit jetzt fr&ouml;hlich ist.<br />
	Einer der einflussreichsten Autoren beim Protestantischen ist unbestritten Paul Gerhart (1606-1676):<br />
	Abendlied<br />
	Nun ruhen alle W&auml;lder, Vieh, Menschen, St&auml;dt&#39; und Felder, es schl&auml;ft die ganze Welt. Ihr aber, meine Sinnen, auf, auf, ihr sollt beginnen, was eurem Sch&ouml;pfer wohlgef&auml;llt.  Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages Feind. Fahr&#39; hin, ein andre Sonne, mein Jesus, meine Wonne, gar hell in meinem Herzen scheint.  Der Tag ist nun vergangen, die g&uuml;ldnen Sterne prangen am blauen Himmelssaal. Also werd&#39; ich auch stehen, wenn mich wird hei&szlig;en gehen mein Gott aus diesem Jammertal.  Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit. Die zieh&#39; ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit.  Das Haupt, die F&uuml;&szlig;&#39; und H&auml;nde sind froh, da&szlig; nun zum Ende die Arbeit kommen sei.<br />
	Herz, freu dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der S&uuml;nden Arbeit frei.  Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt euch nieder, der Betten ihr begehrt. Es kommen Stund&#39; und Zeiten, da man euch wird bereiten zur Ruh&#39; ein Bettlein in der Erd.  Mein Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie geschlossen. Wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, sei gut f&uuml;r allen Schaden, du Aug&#39; und W&auml;chter Israel  Breit aus die Fl&uuml;gel beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein K&uuml;chlein ein. Will Satan mich verschlingen, so la&szlig; die Englein singen: Dies Kind soll unverletzet sein.  Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betr&uuml;ben kein Unfall noch Gefahr. Gott la&szlig;&#39; euch selig schlafen, stell&#39; euch die g&uuml;ldnen Waffen ums Bett und seiner Helden Schar.  5.2.5 Epigramm<br />
	Hauptcharakteristika des Epigramms sind zwei durch Reime gebundene Alexandriner, die durch ihre Zweischenkligkeit und antithetischer Zeilenstruktur zu tiefsinnigen Abfassungen reizen. Ansicht und Erweis, Ungewissheit und Auskunft sind in den Zweizeilern konzentriert. Opitz definiert das Wesen dieser Form wie folgt: &bdquo;die k&uuml;rze ist seine eigenschafft / und Spitzfindigkeit gleichsam seine Seele und Gestalt.&ldquo; K&uuml;rze (brevitas), Scharfsinn (argutia) und der Sinn f&uuml;r Pointen eignen sich vollkommen f&uuml;r satirische, mystische und spielerische Gestaltungszwecke. Das Epigramm besteht meistens aus zwei gedanklichen Teilen (Erwartungsteil und Pointe). Die Existenz des Epigramms wird durch dem geistreichen Witz und gestalterischen Wortspiel bedingt.<br />
	Zu den wichtigsten Epigrammdichtern des Barock geh&ouml;rt Friedrich von Logau. Jedoch sind ein Teil der von ihm stammenden Epigramme &Uuml;bersetzungen Lateinischer und er hielt sich nicht streng an die Vorgaben der opitzschen Poeterey. Logaus Epigramme erschienen 1654 unter dem Titel Deutscher Sinn-Gedichte drey Tausend. Die Sammlung enth&auml;lt aber etwa 500 Gedichte mehr, als ihr Titel angibt.</p>
<p>	B&uuml;cher-lesen<br />
	Wie die Honigmacherinnen<br />
	Au&szlig; viel Blumen saugen k&uuml;nnen<br />
	Ihren s&uuml;ssen Nectar-Safft:<br />
	So auch vnsre Wissenschafft /<br />
	W&auml;chst durch vnverseumtes lesen<br />
	In ein gleichsam G&ouml;ttlich Wesen.</p>
<p>	5.2.6 Lyrik im Sp&auml;tbarock <br />
	Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau war zweifellos einer der bedeutendsten Lyriker des Sp&auml;tbarocks. Sein Werk beinhaltete eine aufkl&auml;rerische Kritik und stellte somit einen Gegensatz zur den vorigen Lyrikern dar. Die Leser wurden so in Verbl&uuml;ffung und Verwunderung versetzt. Hoffmannswaldau verwendete auch gerne Sinn- und Wortspiele, die Concetti. Bekannt wurde Hoffmannswaldau auch durch seine erotischen Dichtungen, die von den Grundthemen &quot;Carpe diem&quot; (Nutze den Tag) und &quot;Memento mori&quot; (Gedenke zu sterben) durchzogen waren: </p>
<p>	Verg&auml;nglichkeit der Sch&ouml;nheit<br />
	Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand Dir endlich mit der zeit umb deine br&uuml;ste streichen / Der liebliche corall der lippen wird verbleichen; Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand /  Der ugen s&uuml;sser blitz / die kr&auml;ffte deiner hand / F&uuml;r welchen solches f&auml;llt / die werden zeitlich weichen / Das haar / das itzund kan des goldes glantz erreichen / Tilget endlich tag und jahr als ein gemeines band.  Der wohlgesetzte fu&szlig; / die lieblichen geb&auml;rden / Die werden theils zu staub / theils nichts und nichtig werden / Denn opfert keiner mehr der gottheit deiner pracht.  Di&szlig; und noch mehr als di&szlig; mu&szlig; endlich untergehen / Dein hertze kan allein zu aller zeit bestehen / Dieweil es die natur aus diamant gemacht.</p>
<p>	Gegen Ende des Barocks kam es zu einem Wandel in der barocken Lyrik. F&uuml;r diese &Auml;nderung steht Johann Christian G&uuml;nther, dessen Werke teils autobiographische, teils schon aufkl&auml;rerische Z&uuml;ge beinhalteten. Er stellt in der Lyrik somit das Bindeglied zwischen Barock und Aufkl&auml;rung dar.</p>
<p>
	5.3 Das Theater <br />
	Das Theater wurde von den meisten Dramaturgen als Welttheater angesehen, ausgehend davon, dass &quot;die Welt ein Theater ist&quot;. Allerdings konnten die deutschen Theaterdichter den Europ&auml;ischen, wie Shakespeare, Moliere, Corneille oder Monteverdi, kaum etwas entgegensetzen, da es in Deutschland kein Nationaltheater gab. Zum Theater des Barock in Deutschland z&auml;hlten daher nur Laienspiel, Wandertheater, Ordensdramen, Schultheater, Hoftheater und die Oper. Eine der wichtigsten Neuerungen im deutschen Theater war, dass die Frauenrollen nun nicht mehr von den M&auml;nnern gespielt wurden. Die St&auml;ndeklausel der aristotelischen Dramentheorie blieb im Barock fest bestehen: die Trag&ouml;die handle von hochgestellten, adligen Personen; die Kom&ouml;die handle niederen Menschen.</p>
<p>	5.3.1 Das Jesuitendrama<br />
	Das Jesuitendrama ist ein katholisches Drama, welches nach dem Jesuitenorden benannt wurde. Die Jesuiten waren Anh&auml;nger der Gegenreformation. Deutlich wird dies schon in der Sprache, in welcher sie die Dramen verfassten: Lateinisch. Die Grundthemen der Jesuitendramen sind die Suche nach dem wahrem Glauben und Kampf gegen die Ketzer. Der bedeutendste Jesuitendramaturg war Jakob Bidermann (z.B. Cenodoxus (1602)). Vor allem in seinen Dramen findet man den Abwendung von den humanistischen Idealen und die Zuwendung zum Individuum. Die wichtigsten Typen des Jesuitendramas sind Heiligen- und M&auml;rtyrerdrama.</p>
<p>	5.3.2 Deutsches Kunstdrama<br />
	Die Entstehung eines deutschen Kunstdramas ging von Martin Opitz aus, der an die St&auml;ndeklausel wieder hinwies und antike, humanistische Dramen &uuml;bersetzte. Andreas Gryphius schuf das erste Kunstdrama: Leo Armenius. Dabei handelt es sich um ein M&auml;rtyrerdrama, in welchem Verg&auml;nglichkeit und Nichtigkeit des Menschen dem M&auml;rtyrer gegen&uuml;berstehen. Gryphius&#39; bekanntestes Drama ist Catharina von Georgien, Oder Bew&auml;hrte Best&auml;ndigkeit. Nach Gryphius ist es Lohenstein, der zum wichtigsten Barockdramaturg avanciert. Das Thema des Dramas wechselt von Heiligen- und M&auml;rtyrerdrama zum heidnischen Drama. In Cleopatra von Lohenstein wird z.B. die Konfrontation der R&ouml;mer mit den Afrikanern dargestellt. Lohensteins Werke sind auch durchkreuzt von politischen Auseinandersetzungen. </p>
<p>	5.3.3 Schuldrama<br />
	Beim Schuldrama muss man eine Unterteilung vornehmen: zum einen wurden in Gymnasien Dramen von Lohenstein oder Gryphius aufgef&uuml;hrt, die mit ihren komplexen Texten und Versen nicht leicht verst&auml;ndlich waren; zum anderen gab es noch das Schuldrama im eigentlichen Sinne. Solche Dramen wurden eigens f&uuml;r die Schule geschrieben, um die Sch&uuml;ler in ihrer ethischen und religi&ouml;sen Bildung zu f&ouml;rdern. Ein drastischer Unterschied besteht im Schuldrama gegen&uuml;ber anderen Theaterformen: die St&auml;ndeklausel verlor ihre Bedeutung, komische und tragische Elemente waren in einem Drama miteinander verbunden. Einer der wichtigsten Schuldramaturgen war Christian Weis.</p>
<p>	5.3.4 Oper<br />
	Im Barock entstand aus dem Kunstdrama die Oper. Um 1600 wurde in Italien die erste Oper geschrieben. Sie war eine Zusammensetzung aus einem Kunstdrama und der, nun bedeutungsvollen, Musik. Die Rolle der Musik bei einer Auff&uuml;hrung eines Kunstdramas nahm weiterhin zu, bis die erste Oper entstand: Dafne von Octavio Rinuccini. Diese wurde von Martin Opitz und Heinrich Sch&uuml;tz &uuml;bersetzt und nach etwa 30 Jahren nach Entstehung des italienischen Originals in Deutschland zum ersten Mal aufgef&uuml;hrt.</p>
<p>	5.3.5 Kom&ouml;die<br />
	W&auml;hrend die Trag&ouml;die von Protagonisten h&ouml;herer St&auml;nde schildert, geht es in der Kom&ouml;die um Menschen der niederen St&auml;nde. Der Hof stellt in der Trag&ouml;die den zentralen Ort des Geschehens dar, in der Kom&ouml;die aber verk&ouml;rpert er die gesellschaftlichen Normen und steht somit im Gegensatz zu den sich Fehlverhaltenden Personen der unteren Schichten. Der Widerspruch zwischen dem Fehlverhalten und der gesellschaftlicher Norm ist das Komische an sich. Die Funktion der Kom&ouml;die ist die Belustigung der oberen Schichten und diese sehen darin eine Best&auml;tigung ihrer Weltanschauung. Ber&uuml;hmte deutsche Kom&ouml;dien sind Horribilicribrifax (1663) und Peter Squentz (1658) von Andreas Gryphius.</p>
<p>	5.4 Prosa<br />
	Die Prosa ist von der nichtfiktionalen Literatur und ihrer Vielzahl von Formen gepr&auml;gt: Reisebeschreibungen, Predigten, wissenschaftliche und journalistische Werke und&nbsp; <br />
	daneben die bestehenden literarischen Gattungen wie Roman, Schwank, Satire, Spr&uuml;che u. a. Erz&auml;hlformen.</p>
<p>	5.4.1 Der Roman<br />
	Der Roman wird in drei wesentliche Gattungen untergliedert: <br />
	der h&ouml;fisch-historische Roman, der Sch&auml;ferroman und der niedere Roman, zu welchem der Schelmenroman (oder Pikaroroman) geh&ouml;rt.</p>
<p>	5.4.1.1 Der h&ouml;fisch &ndash; historische Roman<br />
	H&ouml;fisch-historische Romane wurden von h&ouml;fischen oder Hochangesehenen b&uuml;rgerlichen Dichtern verfasst. Au&szlig;erdem orientierten sich die Romane am absolutistischen Herrschaftsbild der Zeit. Auch historische Romane handeln von dem Wirken absolutistischer F&uuml;rsten. Der h&ouml;fisch-historische Roman war kompliziert und verwirrend in seinem Aufbau, waren doch die sich &uuml;berschneidenden Lebensgeschichten der handelnden Personen kaum noch zu &Uuml;berblicken. Oft kam es vor, dass solch ein Roman auch einige B&auml;nde einnahm. Aus dem h&ouml;fisch-historischen Roman entwickelte sich sp&auml;ter der Galante Roman, der formal seinem Vorg&auml;nger noch sehr &auml;hnelte, inhaltlich nun aber Liebesthemen in den Mittelpunkt r&uuml;ckten.<br />
	Eigene deutsche h&ouml;fisch-historische Romane erschienen erst im Sp&auml;tbarock. Im Fr&uuml;hbarock wurden viele europ&auml;ische Romane ins Deutsche &uuml;bersetzt.</p>
<p>	5.4.1.2 Der Sch&auml;ferroman<br />
	W&auml;hrend sich der h&ouml;fisch-historische Roman aus &Uuml;bersetzungen europ&auml;ischer Romane entwickelte, entstanden deutsche Sch&auml;ferromane aus eigenst&auml;ndigen kleinen Romanen, deren Themen pers&ouml;nliche Liebeskonflikte waren. Nur selten wurden gro&szlig;e Sch&auml;ferromane verfasst. Ein ber&uuml;hmter Sch&auml;ferroman ist Die Kunst- und Tugend-gezierte Macarie von Heinrich Arnold Stockfleth und Maria Katharina Stockfleth.</p>
<p>	5.4.1.3 Der niedere Roman<br />
	Der Niedere Roman steht im Gegensatz zum h&ouml;fisch-historischen Roman, da er sich von ihm stark unterscheidet. So kommen die Hauptpersonen im Niederen Roman aus den unteren Gesellschaftsschichten, und nicht aus den Oberen, wie es bei den h&ouml;fisch-historischen Romanen der Fall war. Im Schelmen- oder Pikaroroman stammte der Held aus niederen sozialen Verh&auml;ltnissen. Die Welt wird von unten, aus einem niederen Stand, betrachtet; die Hauptpersonen sind meist Unterdr&uuml;ckte. Die meisten Schelmenromane bauen sich aus einer fiktiven Autobiographie auf, so auch im Simplicissimus&nbsp; von Grimmelshausen. Im Pikaroroman ist die r&uuml;ckblendende Erz&auml;hlweise vorherrschend und steht damit auch in Kontrast zum h&ouml;fisch-historischen Roman. Der Schelmenroman ist gepr&auml;gt von satirischen Elementen und wendet sich dadurch von der klassizistischen Romanstruktur ab. Eine weitere Gattung des Niederen Romans ist der Politische Roman. Dieser setzte sich erst im Sp&auml;tbarock durch und trug lehrhafte und fr&uuml;he aufkl&auml;rerische Tendenzen. Politische Romane zielten auf Erfahrungssammlung und Selbsterkenntnis des Menschen in seiner Welt. Auch Abenteuerromane geh&ouml;rten dem Niederen Roman an. Der ber&uuml;hmteste deutsche Vertreter dieser Gattung ist Johann Gottfried Schnabel mit seinem Werk Insel Felsenburg.</p>
<p>	6. Wissenschaft und Philosophie<br />
	Das neue Menschenbild (Renaissance), Weltbild (Kopernikus, Galilei, Kepler) und Gottesbild (Reformation) schafften eine Zeit, in der sich das Individuum intensiv mit der Natur und dem, was hinter ihr existiere, also Metaphysik, besch&auml;ftigte. <br />
	Der britische Physiker und Mathematiker Isaac Newton (1642-1727),&nbsp; der in der &quot;Philosophiae Naturalis Principia Mathematica&quot; das Gesetz der Gravitation ableitete und dessen Bedeutung f&uuml;r die Keplerschen Gesetze bewies, wodurch er in der Lage war die Bewegung der Planeten nicht nur wie Johannes Kepler zu beschreiben, sondern erstmals auch zu begr&uuml;nden. Auch die Grundsteine der klassischen Mechanik, die drei Grundgesetze der Bewegung und die Konzepte von absoluter Zeit, absolutem Raum, der Fernwirkung und so auch indirekt das Konzept des Determinismus wurden von ihm gelegt. Zusammen waren dies die wesentlichen Grundprinzipien der Physik und als solche bildeten sie f&uuml;r &uuml;ber 200 Jahre die Basis des naturwissenschaftlichen Weltbildes vieler Generationen, bis hin zur Relativit&auml;tstheorie Albert Einsteins und der Heisenbergschen Unsch&auml;rferelation. <br />
	Der barocke Kontrast ist auch in der Philosophie vorzufinden, in der Idealismus und Materialismus die Gegens&auml;tzlichkeit und philosophische Zweigleisigkeit bilden. Der Hauptvertreter des Ersteren ist der franz&ouml;sische Mathematiker und Philosoph Ren&eacute; Descartes (1596-1650), der wesentlich dazu beigetragen hat, das Denken von den traditionellen Fragen nach dem Wesen der Dinge weg zu denken und stattdessen nach dem Modus des Denkens selbst und zur wissenschaftlichen Methode zu f&uuml;hren. Die neuzeitliche Philosophie ist vor allem die des Bewusstseins und des erkennenden Subjekts. Nicht wie das Universum an sich ist r&uuml;ckt ins Zentrum, sondern, wie das das Subjekt die Quelle des Erkenntnisses ist. Um die Erkenntnisse des Subjektes als wahr gelten zu lassen, muss erst das Subjekt entdeckt werden.&nbsp;&nbsp; <br />
	Die neuen Methoden der mathematischen Naturforschung und ihre Einbindung in die Metaphysik stellten die Weichen f&uuml;r die Entwicklung der westlichen Welt.  Gegen&uuml;ber dem auf Tradition und g&ouml;ttliche Offenbarung gest&uuml;tzten geistigen Herrschaftsanspruch der Kirche betonte Descartes das Primat der Vernunft, der &#39;ratio&#39;. Er entwickelte seine Philosophie in Konfrontation mit der mittelalterlichen Philosophie. Als methodisches Vorbild diente ihm die logische Klarheit der Mathematik, die er zum Vorbild der Wissenschaft erkl&auml;rte. Descartes war deswegen der Begr&uuml;nder des modernen Rationalismus.  Der deduktiven Methode folgend st&uuml;tzte er die Erkenntnis auf die Gewissheit klarer und exakter Ideen. Er forderte die Gelehrten auf, sich von Vorgefassten und &uuml;berlieferten Ansichten, vom Glauben an die Autorit&auml;t zu befreien. Der Erkenntnisprozess muss nach Descartes mit dem Zweifel, mit der kritischen Pr&uuml;fung beginnen, aber man darf nicht an der Tatsache des Zweifels selbst zweifeln. Die M&ouml;glichkeit, dass sich Verstand und Sinne t&auml;uschen, veranlasste ihn dazu, nichts als gesichert gegeben anzunehmen, das nicht dem methodischen Zweifel standhalten k&ouml;nnte. Im Labyrinth des Irrtums fand Descartes endlich einen Anhaltspunkt: Unbezweifelbar bleibt das Faktum des Zweifelns selbst. Alles kann man anzweifeln, au&szlig;er dass man zweifelt. Es kann an der Tatsache, dass ich zweifle, nicht gezweifelt werden. So kommt Descartes zu dem ber&uuml;hmten Satz &quot;cogito ergo sum&quot; &#8211; Ich denke also bin ich. Damit ist ein Wahrheitskriterium gefunden, das zur &#39;regula universalis&#39;, zur allgemeinen Regel allen Wissens erhoben wird. Nichts ist uns so unmittelbar gegeben wie das eigene Denken, und in ihm ist die Wahrheit zu suchen und zu finden. Das Denken ist also ausschlie&szlig;liches Erkenntnismittel, auch &uuml;ber die Natur. Mit dieser Einsicht hat Descartes den Rationalismus begr&uuml;ndet. Erkenntnis kann nur durch die Quellen der Vernunft erreicht werden.&nbsp;&nbsp; <br />
	Von der im &quot;cogito ergo sum&quot; gefundenen Basis, die sich in den Regeln der neuen Methode &auml;u&szlig;erte, schloss Descartes auf die Existenz Gottes und weiter auf die Existenz der Welt. In seinen philosophischen Schriften geht Descartes davon aus, dass es zwei verschiedene Formen der Wirklichkeit oder zwei Substanzen gibt.  Die Welt ist unterschieden in die denkende Substanz (res cogitans) und die k&ouml;rperliche Substanz (res extensa). Die k&ouml;rperliche Substanz wird durch ihre Ausdehnung gekennzeichnet. Die eine ist das Denken oder die Seele, und die andere ist die Materie. </p>
<p>	Der Hauptvertreter des Materialismus&rsquo; dieser Zeit ist der englische Mathematiker und Philosoph <br />
	Thomas Hobbes (1588-1679). Er betrachtet, wie Descartes, die geometrische Methode als die einzige, die den Menschen sichere Erkenntnis geben kann. Die Physiologie und Psychologie des Individuums studierte er nur zu Staatszwecken. Seine philosophischen Interessen waren ausschlie&szlig;lich praktischer und politischer Natur. Descartes dagegen brauchte die Physiologie des Einzelmenschen, um zur Psychologie und zur Seelenlehre zu gelangen. Hobbes brauchte keine Psychologie, weil er nirgends eine Seele entdecken konnte. Er betrachtete die Seele als ein Gespenst und verwarf die Idee eines rein denkenden Wesens als Aberglauben. Wenn aus den Bewegungen in der Au&szlig;enwelt im Menschengehirn Empfindungen entstehen, so lehrt das nur, dass unsere Empfindungen eine Art von materiellen Bewegungen sind. Die Psychologie, die Hobbes lehrte, ist radikal, weil alle Wahrnehmungen blo&szlig; als materielle Effekte verstanden werden. Somit gilt Hobbes im Gegensatz zu Descartes als Materialist und Empirist.<br />
	Alles was geschieht, hat eine Ursache, die das, was geschieht, notwendig macht. Als Determinist bestreitet Hobbes aber nicht, dass die Menschen einen freien Willen haben. Freiheit besteht aber in der Abwesenheit von &auml;u&szlig;eren Hindernissen. Ein freier Mensch ist daher eine Person, die nicht durch &auml;u&szlig;ere Verh&auml;ltnisse daran gehindert wird zu tun, was sie will. Freiheit ist demnach blo&szlig;e Handlungsfreiheit, und diese kann mehr oder weniger gro&szlig; sein.  Determinismus und Freiheit sind nach Hobbes vereinbar. In seinem Hauptwerk Leviathan (1651) argumentiert Hobbes mittels eines Gedankenexperiments f&uuml;r die Notwendigkeit einer absoluten, einheitlichen Regierungsmacht (Souver&auml;n).<br />
	Er fordert den Leser auf, sich vorzustellen, was geschehen k&ouml;nnte, wenn die politische Macht aufgel&ouml;st w&uuml;rde. Ohne absolute Staatsmacht, w&uuml;rden die Menschen in einem anarchischen Zustand leben, in dem sich alle gegenseitig bekriegen. Dies erkl&auml;rt sich daraus, dass die Menschen egoistisch sind und ausschlie&szlig;lich vom Selbsterhaltungstrieb motiviert werden.  Hobbes sieht nichts im Menschen, das zu seiner grunds&auml;tzlichen Unterscheidung von anderen Organismen und K&ouml;rpern berechtigt. Das Ziel menschlicher Handlungen ist die Selbsterhaltung; alle selbst gew&auml;hlten Handlungen sind darauf ausgerichtet.  Hinzu kommt ein Verlangen des Menschen nach Geltung und Ansehen, Ruhm und Ehre. Durch gegenseitiges Misstrauen entstehen so die &quot;drei Hauptursachen&quot; von Konflikten: Machtkonkurrenz, Misstrauen und Ruhmsucht. So betrachte jeder Mensch die anderen Menschen als seine nat&uuml;rlichen Feinde. Hobbes kommt so zu seinem ber&uuml;hmten Satz &quot;homo homini lupus&quot; (&quot;Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf&quot;).  Dementsprechend befindet sich der Mensch in st&auml;ndigem Krieg aller gegen alle. In diesem Kriegszustand aller gegen alle muss der Mensch nun laufend die anderen Menschen f&uuml;rchten. Dieser Zustand l&auml;sst sich nach Hobbes nur durch die Schaffung eines gemeinsamen Staates bek&auml;mpfen. Es gibt eine Reihe von Prinzipien, von denen die Menschen sich leiten lassen, wenn sie im Naturzustand vern&uuml;nftig, d.h. in &Uuml;bereinstimmung mit ihrem wohlverstandenen Eigennutzen handeln. Diese Prinzipien sind das Naturrecht. Dem Naturrecht zufolge gibt es nur einen Grund, warum die Mensch einander nicht aus Unsicherheit gegenseitig bekriegen: die Existenz einer absoluten Zentralmacht, die die Menschen vor gegenseitigen &Uuml;bergriffen sch&uuml;tzt. Wenn die Menschen sich im Naturzustand befinden, dann ist es nur vern&uuml;nftig, einen Souver&auml;n einzusetzen und einen Vertrag zu schlie&szlig;en, der eine Gesellschaft stiftet. Er funktioniert nach dem Motto &quot;Ich &uuml;bergebe mein Recht, mich selbst zu regieren, diesem Menschen oder dieser Versammlung unter der Bedingung, dass du ebenfalls dein Recht &uuml;ber dich ihm oder ihr abtretest.&quot; Dieses Gebilde nennt er Leviathan. Der Name Leviathan stammt aus dem Alten Testament, darin ist der Leviathan ein schreckliches Ungeheuer, das Gott in Urzeiten besiegen musste. Mit dieser Bezeichnung will Hobbes nun ausdr&uuml;cken, dass der Staat so m&auml;chtig, unberechenbar, schrecklich, unteilbar und unbesiegbar ist wie der biblische Leviathan und zudem g&ouml;ttlich genug, dass selbst Gott sich mit ihm vergleicht. Er muss schrecklich sein, um sein Gewaltmonopol aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig ist er g&ouml;ttlich, weil er Frieden und Luxus schafft. Diesen Zustand bezeichnet Hobbes als &quot;Frieden&quot;. </p>
<p>	7. Kunst<br />
	In der Bildenden Kunst bedeutet Barock Bewegung, Dynamismus, Erweiterung, gegenseitiges Durchdringen, Interaktion verschiedener Elemente. Seine Charakteristika sind kraftvoll bewegte Formen, kurvige oder kreisende Linien, st&auml;ndiger Wechsel von Licht und Schatten, gesteigerte Ausdruckskraft, die sich jenseits von klassischer Ausgeglichenheit bewegt, sowie letztendlich das Theatralische, welches alle Bereiche der Kunst erfasst.<br />
	Nachdem die Malerei der Sp&auml;trenaissance bzw. Manierismus aus den Fugen der Hochrenaissance geriet, in der sich die K&uuml;nstler um harmonische, ausgewogene und formstrenge Komposition bem&uuml;hten, stellt die barocke Malerei gewisserma&szlig;en eine Synthese von Hochrenaissance und Manierismus dar. Der Manierismus widmete sich explizit dem Unausgewogenen und Bizarren und thematisierte menschliche Affekte. Die Barockmalerei lie&szlig; nun diese tiefen menschlichen Affekte nicht unvermittelt stehen, sondern bem&uuml;hte sich darum, sie zu einer Gesamtaussage zur h&ouml;chsten Dramaturgie zu verdichten. Damit wurde nun in gewisserma&szlig;en wieder dem Harmoniebed&uuml;rfnis der Hochrenaissance entsprochen.<br />
	In der barocken Malerei herrschen dementsprechend dynamische Bildwelten vor, welche f&uuml;r religi&ouml;se Themen ebenso wie f&uuml;r weltliche, mythologische oder Landschaftsdarstellungen verwendet werden.<br />
	Als Begr&uuml;nder des barocken Stils gelten Caravaggio (1573-1610) mit seiner derb-realistischen Hell-Dunkel-Malerei und die Carracci s in Rom. In den Niederlanden wirkte Rembrandt (1606-1669) als Hauptvertreter. </p>
<p>	Auffallend ist hier zum einen die naturalistische Darstellung der <br />
	Figuren und die <br />
	Hell-Dunkel-Kontraste, <br />
	die direkt auf die Personen einwirken<br />
	und diese tragisch <br />
	darstellen. Die barocke <br />
	Bipolarit&auml;t wird somit <br />
	in diesem Kontrast&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rembrandt: Anatomievorlesung des Dr.Tulp (1632)<br />
	deutlich gezeigt.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Caravaggio: Amor als Sieger (1600)</p>
<p>	Die Baukunst versteht sich als Propagandainstrument der Gegenreformation. Die Ausma&szlig;e seiner Bauten, die Gliederung der R&auml;ume und der Prunk der Dekoration propagieren die Autorit&auml;t der Kirche und der Staaten. Wenn er sich auch in Deutschland und England erst Mitte des 17. Jahrhunderts durchsetzt, wenn auch die protestantischen L&auml;nder gewisse Sonderstellungen einnehmen, so ist er doch f&uuml;r nahezu 150 Jahre eine &#8211; und bis heute die letzte &#8211; einheitliche Stilform, die imstande ist, alle k&uuml;nstlerischen, geistesgeschichtlichen und gesellschaftlichen Bed&uuml;rfnisse der Zeitgenossen abzudecken.<br />
	Die Hauptvertreter der barocken Architektur in Italien sind Gian Lorenzo Bernini (1598-1680) und Francesco Borromini (1599-1667); in Deutschland Johann Bernhard Fischer v. Erlach (1656-1723), Johann Lukas v. Hildebrandt (1668-1745) und Johann Dientzenhofer (1663-1726); in Frankreich Louis Le Vau (1612-1670). </p>
<p>	Die Karlskirche in Wien: erbaut im Jahre 1715 von J.B.F. von Erlach</p>
<p>
	8. Musik<br />
	Die zu Beginn des 17. Jahrhunderts aufkommenden Merkmale, die den Beginn eines neuen Musikzeitalters rechtfertigen, sind der Generalbass und die neu entstandenen Gattungen Oper und Oratorium.<br />
	Die Barockmusik wird folgend gegliedert: </p>
<p>	- Fr&uuml;hbarock (~ 1560 bis ~ 1620)<br />
	Orlando di Lasso, Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi; Hans Leo Ha&szlig;ler, Johann Hermann Schein</p>
<p>	- Hochbarock (~ 1620 bis ~ 1680)<br />
	Claudio Monteverdi; Heinrich Sch&uuml;tz, Samuel Scheidt; Jean-Baptiste Lully</p>
<p>	- Sp&auml;tbarock (~ 1680 bis ~ 1740)<br />
	Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi, Domenico Scarlatti; Dietrich Buxtehude, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich H&auml;ndel; Jean-Philippe Rameau; Henry Purcell.</p>
<p>	Zentralmotiv der Barockmusik ist die Abl&ouml;sung der Vokalmusik von der Instrumentalmusik. Dies wird dadurch sichtbar, dass die die Menschendarstellung der Musik, die Textdarstellung &uuml;berwiegt.&nbsp; </p>
<p>	8. Anhang<br />
	Vertreter der dt. Barockliteratur und ihre wichtigsten Werke<br />
	Martin Opitz (1597-1639) <br />
	1616 Strenarum libellus <br />
	1617 Aristarchus sive de contemptu linguae teutonicae <br />
	1624 Buch von der Deutschen Poeterey <br />
	1625 Acht B&uuml;cher Deutscher Poematum <br />
	1627 Dafne <br />
	1630 Sch&auml;fferey von der Nimfen Hercinie <br />
	1631 Silvarum libri III. Epigrammatum liber unus <br />
	1633 Trostgedichte in Widerw&auml;rtigkeit des Krieges <br />
	Jakob Bidermann (1578-1639) <br />
	1602 Cenodoxus<br />
	Paul Fleming (1609-1640) <br />
	- Teutsches Poemata (1646)<br />
	Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1622-1676) <br />
	1667 Historie vom keuschen Joseph <br />
	1667 Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch <br />
	1670 Ewig w&auml;hrender Calender <br />
	1670 Trutz Simplex Oder &#8230; Lebensbeschreibung der Ertzbetr&uuml;gerin und Landst&ouml;rtzerin Courasche <br />
	Andreas Gryphius (1616-1664) <br />
	1639 Sonn- und Feiertagssonette <br />
	1650 Leo Armenius oder F&uuml;rstenmord&nbsp; <br />
	1651 Catharina von Georgien oder Bew&auml;hrte Best&auml;ndigkeit <br />
	1657 Carolus Stuardus oder Ermordete Majest&auml;t <br />
	1657 Cardenio und Celinde oder Ungl&uuml;cklich Verliebte <br />
	1658 Herr Peter Squenz oder Absurda Comica <br />
	1663 Horribilicribrifax <br />
	Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616-1679) <br />
	1662 Grabschrifften <br />
	1679/80 Deutsche Vbersetzungen und Getichte <br />
	Friedrich Freiherr von Logau (1604-1655) <br />
	1654 Deutscher Sinn-Gedichte drey Tausend </p>
<p>	Daniel Casper von Lohenstein (1635-1683) <br />
	1650 Ibrahim&nbsp; <br />
	1661 Cleopatra <br />
	Angelus Silesius (Johann Scheffler) (1624-1677) <br />
	1642 Bonus Consiliarus [...] (352 Alexandriner) <br />
	1652 Christliches Ehrenged&auml;chtni&szlig; Des [...] Herrn Abraham von Franckenberg <br />
	1653 Gr&uuml;ndtliche Vrsachen v. Motiven, warum Er Von dem Lutherthumb abgetretten, v. sich zu der Cathol. Kyrchen bekennet hat <br />
	1657 Geistreiche Sinn- und Schlussreime (1. Ausgabe des &quot;Cherubinischen Wandersmanns&quot;) <br />
	1657 Heilige Seelen-Lust Oder Geistliche Hirtenlieder <br />
	1668 Heilige Seelen-Lust Oder Geistliche Hirtenlieder (2. vermehrte Ausgabe) <br />
	1675 Cherubinischer Wandersmann (um das 6. Buch vermehrte zweite Ausgabe) <br />
	1675 Sinnliche Beschreibung Der Vier Letzten Dinge <br />
	1676 K&ouml;stl. Evangelische Perle (&Uuml;bersetzung) <br />
	1677 Ecclesiologia (39 antilutherische Streitschriften) <br />
	Philipp von Zesen (1619-1689) <br />
	1640/41 Teutsches Helicon&nbsp; <br />
	1645 Ritterholds von Blauen Adriatische Rosemund <br />
	Paul Gerhardt (1607-1676) <br />
	1666 Gesamtausgabe seiner Lieder (Hrsg: Johann Georg Ebeling)<br />
	Jakob B&ouml;hme (1575-1624) <br />
	Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1635) <br />
	Catharina Regina von Greiffenberg (1633 &#8211; 1694)<br />
	Mehrere Gedichte und Andachtsb&uuml;cher <br />
	Christian Weise (1642-1708) <br />
	1668 Der gr&uuml;nen Jugend uberfl&uuml;ssige Gedancken (Gedichte) <br />
	1668 Die Triumphirende Keuschheit <br />
	1671 Die drey Haupt-Verderber in Teutschland (Roman) <br />
	1672 Die drey &auml;rgsten Ertz-Narren (Roman) <br />
	1675 Der Gr&uuml;nen Jugend Nothwendige Gedancken <br />
	1677 Der Politische Redner <br />
	1678 Der Politische N&auml;scher (Roman) <br />
	1679 Baurischer Machiavellus (Drama) <br />
	1683 Masaniello (Trag&ouml;die) <br />
	1692 Curi&ouml;se Gedancken Von Deutschen Versen (Poetologie) <br />
	1696 Der verfolgte Lateiner (Drama) <br />
	Georg Rudolf Weckherlin (1584-1653) <br />
	- Oden und Ges&auml;nge (1618/19)<br />
	Georg Philipp Harsd&ouml;rffer (1607-1658) <br />
	- Poetischer Trichter (1647-53)<br />
	Johann Michael Moscherosch (1601-1669) <br />
	- Wunderliche und wahrhaftige Geschichte Philanders von Sittewald (1640-43)<br />
	Johann Rist (1607-1667) <br />
	- Das Friede w&uuml;nschende Teutschland (1647)<br />
	Augustus Buchner <br />
	- Anleitung zur deutschen Poeterei (1665)<br />
	Justus Georg Schottelius <br />
	- Deutsche Vers- und Reimkunst (1645)<br />
	Sigmund von Birken <br />
	- Deutsche Rede-, Bind- und Dichtkunst (1679)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur&uuml;ck zu: <span style="font-size: 20px;"><strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsche-literatur-epochen" rel="bookmark" title="Permanent Link to Deutsche Literatur Epochen">Deutsche Literatur Epochen</a></strong></span></p>
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		<title>Gleichm&#228;ssig Beschleunigte Bewegung Physik</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/physik/gleichmaessig-beschleunigte-bewegung-physik</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/physik/gleichmaessig-beschleunigte-bewegung-physik#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[physik]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichmässig Beschleunigte Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);"><b>RADLINIG GLEICHM&#196;SSIG BESCHLEUNIGTE BEWEGUNG</b> </span></h1>
<p>&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"></font><font size="4">In den meisten F&#228;llen ver&#228;ndert sich die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit. Nimmt die Geschwindigkeit in gleichen Zeitabschnitten um denselben Betrag zu, nennt man die Bwegung</font>&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">In den meisten F&auml;llen ver&auml;ndert sich die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit. Nimmt die Geschwindigkeit in gleichen Zeitabschnitten um denselben Betrag zu, nennt man die Bwegung eine gleichm&auml;ssig beschleunigte Bewegung. Geschwindigkeitsver&auml;nderung v und (ben&ouml;tigtes) Zeitintervall t sind proportional. Unter der Beschleunigung a versteht man den Quotienten aus einer Geschwindigkeits&auml;nderung v und dem dazugeh&ouml;rigen Zeitintervall t.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">a= v/ t </font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Einheit der Beschleunigung: 1 m/s</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Bei der Beschleunigung muss man wie bei der Geschwindigkeit zwischen der mittleren Beschleunigung und der Momentangeschwindigkeit unterscheiden.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Die Momentanbeschleunigung ist umso genauer, je k&uuml;rzer man das Zeitintervall w&auml;hlt. Bei k&uuml;rzer werdendem Zeitintervall t wird nat&uuml;rlich auch die Geschwindigkeits&auml;nderung v immer kleiner.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Zeit, Weg, Geschwindigkeit und Bschleunigung bei einer beschleunigten Bewegung, die aus dem Ruhezustand beginnt, muss man sich einen Wagen vorstellen, der reibungsfrei l&auml;ngst einer Strecke mit gleich bleibender Kraft beschleunigt wird.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Tr&auml;gt man in einem Diagramm die Momentangeschwindigkeit v gegen t auf, so liegen die einzelnen Punkte auf einer Geraden durch den Nullpunkt. Der Quotient aus v und t ist also konstant. Er bildet den Steigungsfaktor der Geraden. Der Steigungsfaktor v/ t ist gleich der Beschleunigung a zu setzen . Bei der entstehenden Bewegung ist also die Geschwindigkeit konstant. Es handelt sich um eine gleichm&auml;ssig., beschleunigte Bewegung.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Das v-t-Diagramm einer geradlinig gleichm&auml;&szlig;ig beschleunigten Bewegung zeigt eine Gerade.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Das s-t-Diagramm zeigt, dass sich bei der Verdopplung der Zeit t die Wegstrecke s vervierfacht. s~t</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">F&uuml;r den Quotienten s/t ergibt sich ein konstanter Wert, der halb so gro&szlig; ist wie die dazugeh&ouml;rige Beschleunigung a. </font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">s/t =a/2 </font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Aus den beiden Beziehungen a=v/t und a/2=s/2 erh&auml;lt man durch umstellen die folgenden Gleichungen f&uuml;r eine gleichm&auml;&szlig;ig beschleunigte Bewegung: </font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">v=a*t s=a/2*t</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Wird eine Beziehung zwischen Weg und Geschwindigkeit ben&ouml;tigt, ohne dass man die Zeit kennt, so kann man folgende umgeformte Gleichungen verwenden:</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">v= 2*a*s s=1/2*v /a</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">DER FREIE FALL</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Unter dem freien Fall versteht man die Fallbewegung eines K&ouml;rpers, auf den allein seine Gewichtskraft wirkt.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Die Fallbewegung ist eine Bewegung mit konstanter Beschleunigung.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Die Fallbeschleunigung auf der Erde wird mit g bezeichnet. (g=9,806)</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Fallgesetze: s=1/2g*t v=g*t</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Der freie Fall auf unserer Erde ist eine gleichm&auml;&szlig;ig beschleunigte Bewegung. Denn beim Freien Fall wachsen die Fallwege mit dem Quadrat der Fallzeiten. Die grafische Darstellung im t-v-Diagramm ergibt als Kurve eine Parabel.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">Die Fallbeschleunigung bzw. Erdbeschleunigung nimmt mit wachsendem Abstand vom Erdmittelpunkt ab.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font color="#0000ff"><font size="4">An den Polen g=9,833 m/s am &Auml;quator g=9,780 m/s</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
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		<title>Heinrich von Kleist Biographie</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/heinrich-von-kleist-biographie</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/heinrich-von-kleist-biographie#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 14:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Heinrich von Kleist Biographie</h1>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Bernd Heinrich von Kleist wird am 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder als Sohn des Offiziers Friedrich von Kleist und dessen zweiter Frau Ulrike geboren. Die Kleists sind&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Bernd Heinrich von Kleist wird am 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder als Sohn des Offiziers Friedrich von Kleist und dessen zweiter Frau Ulrike geboren. Die Kleists sind eine ausgesprochene Soldatenfamilie, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bereits achtzehn preu&szlig;ische Gener&auml;le hervorgebracht hatte. Gem&auml;&szlig; der Familientradition wird Kleist protestantisch und preu&szlig;isch streng erzogen, von Liebe und W&auml;rme in der Familie, wie sie etwa Goethe erfuhr, kann bei ihm keine Rede sein. Vater und Mutter sterben fr&uuml;h, einzig zu seiner Stiefschwester Ulrike hat Kleist ein herzliches Verh&auml;ltnis. 1792 tritt Kleist in Potsdam ins Milit&auml;r ein, h&auml;lt jedoch nicht viel von der nur dem Staat dienenden und das Individuum vernachl&auml;ssigenden Institution. So zieht Kleist 1802 in die Schweiz und tr&auml;gt die Absicht, einen alten Bauernhof zu erwerben um auf dem Land sein Gl&uuml;ck zu finden.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Doch schon 1803 tritt Kleist wieder in die Armee ein, diesmal auf der Seite des ihm angeblich verha&szlig;ten Napoleons, um den Tod zu finden. 1806 ist Kleist bei sehr schlechtem gesundheitlichem Zustand, mit der es allerdings nie so furchtbar stand, wie er glaubte. Er selbst sieht die Dichtung als Handlungsersatz. Kleist entschlie&szlig;t sich, patriotischer Dichter zu werden, der in kriegerischer Sprache zu Franzosenha&szlig; aufruft. Der Sommer 1811 vergeht unter Mi&szlig;erfolgen, Ablehnungen und Dem&uuml;tigungen. Er f&uuml;hlt sich &ldquo;&ouml;de&rdquo; und &ldquo;traurig&rdquo;, als &ldquo;ein ganz nichtsnutziges Glied der Menschheit behandelt&rdquo;. In diesem Jahr 1811 setzt er schlie&szlig;lich gemeinsam mit seiner Lebensgef&auml;hrtin ein Ende. </p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Zu Kleists wichtigsten und ber&uuml;hmtesten Werken z&auml;hlen unter anderem das Lustspiel &ldquo;Der zerbrochene Krug&rdquo;, das Drama &ldquo;Die Familie Schroffenstein&rdquo;, &ldquo;Robert Guiskard&rdquo; und eben &ldquo;Michael Kohlhaas&rdquo;.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">&nbsp;</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Michael Kohlhaas lebt um die Mitte des 16. Jahrhunderts am Ufer der Hafel in einem kleinen Dorf namens Kohlhaasenbr&uuml;ck in Brandenburg. Er ist Pferdeh&auml;ndler und bis zu seinem drei&szlig;igsten Lebensjahr ein ehrlicher und gerechter Mensch. Aber genau dieses Rechtsgef&uuml;hl macht ihn zum R&auml;uber und M&ouml;rder. Dazu kommt es folgenderma&szlig;en:</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Wieder einmal ist der Ro&szlig;h&auml;ndler unterwegs nach Sachsen, um dort seine gesunden, jungen Tiere zu verkaufen. Er wird jedoch von einem Z&ouml;llner aufgehalten, dem er Zoll bezahlen mu&szlig;. Nach Entrichtung des Weggeldes will er weiterreiten, wird jedoch vom Burgvogt aufgehalten, der von ihm einen Passierschein fordert. Kohlhaas, der bisher einen solchen noch nie ben&ouml;tigte, sucht den Junker Wenzel von Tronka auf, um dieses Mi&szlig;verst&auml;ndnis aufzukl&auml;ren. Der Junker aber, der von den Pferden von Kohlhaas begeistert ist, beharrt auf dem Gesetz. So erkl&auml;rt sich der Pferdeh&auml;ndler bereit, einen solchen Passierschein aus Sachsen zu holen und l&auml;&szlig;t als Pfand die Pferde und einen Knecht zur&uuml;ck.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Wie er vermutet hatte, war das ganze nur ein Schwindel. Als er deswegen wieder auf das Schlo&szlig; zur&uuml;ckkehrt, um sich seine Pferde wieder abzuholen, ist sein Knecht nicht mehr da und er findet zwei v&ouml;llig abgemagerte Pferde vor. Auf dem Schlo&szlig; wird behauptet, da&szlig; der Knecht ein Verbrechen begangen hatte, und er daher verjagt worden war. Die Pferde wurden dann, w&auml;hrend seiner Abwesenheit f&uuml;r die Feldarbeit eingesetzt.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Als Kohlhaas nach Hause zur&uuml;ckkehrt, erf&auml;hrt er von seinem Knecht, da&szlig; er zu Unrecht vertrieben worden sei. Daher reicht der Ro&szlig;h&auml;ndler eine Klage ein, die jedoch abgewiesen wird. Er wendet sich deshalb &uuml;ber den Staatshauptmann Heinrich von Geusau an den Brandenburger Kurf&uuml;rsten. Doch die Bitte um Hilfe kommt nicht zu diesem selbst, sondern zu dessen Erzkanzler Graf Kallheim, der mit dem Junker von Tronka verwandt ist. Deswegen mi&szlig;lingt auch dieser Versuch. Schlie&szlig;lich will die Frau von Kohlhaas versuchen, in die Burg des Junkers zu gelangen, um die Klage ihres Ehemannes noch einmal vorzubringen. Dabei wird sie aber von einer Wache der Burg verletzt und sirrt wenige Tage sp&auml;ter an den Verletzungen. Vor dem Tod beschw&ouml;rt sie ihrem Mann, seinem Feind zu vergeben, wie es in der Bibel steht, und die Sache auf sich beruhen zu lassen.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Kohlhaas, der seine Familie jedoch sehr geliebt hat, schw&ouml;rt nun ewige Rache. Er stellt dem Junker ein Ultimatum von drei Tagen, in denen er die Pferde durchf&uuml;ttern und anschlie&szlig;end nach Kohlhaasenbr&uuml;ck zur&uuml;ckbringen sollte. Als die Tage vor&uuml;bergehen und er keine Antwort erh&auml;lt, verkauft er sein Grundst&uuml;ck und schickt seine Kinder zur Gro&szlig;mutter.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Dann brennt er mit einigen seiner Knechte, die ihm treu ergeben sind, die Burg des Junkers nieder. Dabei t&ouml;tet er mehrere Menschen, doch der Junker von Tronka kann &uuml;ber ein Kloster in die Stadt Wittenberg entkommen. So z&uuml;ndet Kohlhaas trotz der Gegenwehr des Landvogts die Stadt dreimal an. Die Wut der B&uuml;rger richtet sich nun gegen Wenzel von Tronka.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Kohlhaas gelingt es mit dem kleinen Haufen von Anh&auml;ngern, der sich mittlerweile um ihn gebildet hat, 500 Mann unter dem Befehl von Friedrich von Mei&szlig;en, durch einen &Uuml;berraschungsangriff zu besiegen. Kurz danach schl&auml;gt er 300 M&auml;nner des Landvogt in die Flucht. Nach einiger Zeit nennt man Kohlhaas bereits den &ldquo;Mordbrenner&rdquo;. Leipzig ist in Kriegsbereitschaft, kann jedoch gegen die immer gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an Gegnern gegen Kohlhaas nichts ausrichten.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Durch Martin Luther, den Kohlhaas sehr verehrt, bekommt er freies Geleit und die Klage wird von neuem vor Gericht gebracht. Der Pferdeh&auml;ndler legt die Waffen nieder. Auf das hinauf macht ihm der Kurf&uuml;rst klar, da&szlig; er, wenn er den Proze&szlig; verlieren w&uuml;rde, mit der ganzen Strenge des Gesetzes bestraft w&uuml;rde. Kohlhaas nimmt trotzdem die Bedingungen an. Da die Unruhe w&auml;chst, beschlie&szlig;t Kohlhaas zu fliehen. Doch die Flucht Mi&szlig;lingt und Kohlhaas wird zum Tode verurteilt. Er soll nach Brandenburg gebracht werden, dies wird durch die Krankheit eines seiner Kinder verz&ouml;gert.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Als er endlich eintrifft wird nach der Kapsel, die er um den Hals tr&auml;gt gefragt. Da erz&auml;hlt er von einer Zigeunerin, die dem s&auml;chsischen und brandenburgschen Kurf&uuml;rsten die Zukunft vorausgesagt hat. In der Kapsel befindet sich ein Zettel, der wichtige Nachrichten f&uuml;r den Kurf&uuml;rsten von Sachsen enth&auml;lt. Alle Versuche, den Zettel in seine Macht zu bringen, scheitern kl&auml;glich.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Bevor Kohlhaas geh&auml;ngt werden soll, liest er den Zettel und vernichtet ihn, indem er ihn aufi&szlig;t. Der Kurf&uuml;rst von Sachsen f&auml;llt sofort in Ohnmacht. Kohlhaas wird nun unter der Klage des Volkes hingerichtet und begraben.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">&nbsp;</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Diese Novelle ist im Winter 1804/05 entstanden, in einer verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ruhigen Periode des Dichters, als er in K&ouml;nigsberg t&auml;tig war. Vollendet wurde das Werk f&uuml;r die Buchausgabe erst 1810, doch schon zwei Jahre vorher hatte Kleist Teile davon in seiner Zeitschrift &ldquo;Ph&ouml;bus&rdquo; abgedruckt. Da diese Zeitschrift in Sachsen erschien, mu&szlig;te Kleist Teile des Werkes, die Sachsen stark angriffen, umschreiben. Er verlegte dabei das meiste der negativen Geschehnisse nach Brandenburg. Bei der sp&auml;teren Buchausgabe in Brandenburg ging er nach dem gleichen Schema genau umgekehrt vor, indem er wieder Sachsen in den Mittelpunkt stellte.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Teile der Novelle beruhen auf wahren Begebenheiten. Etwa im Jahre 1535 war ein Viehh&auml;ndler namens Hans Kohlhaase mit seinem Vieh nach Sachsen unterwegs. In einer Schenke fiel er einigen Bauern auf, da er in Eile war. Die Bauern hielten ihn f&uuml;r einen Viehdieb, weil er in der Nacht weiterreiten wollte. Als ihn die Bauern zur Rede stellen wollten, zog Hans Kohlhaase sein Messer und bedrohte die Bauern. Deshalb nahmen ihm die Bauern die Pferde weg und verlangten, da&szlig; sie solange bei ihnen blieben, bis Kohlhaase genug Beweise gebracht hatte, da&szlig; die Pferde sein Eigentum w&auml;ren.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Als Hans Kohlhaase bei seiner R&uuml;ckkehr erkannte, da&szlig; seine Pferde f&uuml;r die Feldarbeit ben&uuml;tzt worden waren und er einen gro&szlig;en Betrag f&uuml;r die F&uuml;tterung bezahlen sollte, protestierte er bei verschiedenen F&uuml;rsten, die ihm jedoch nicht halfen. Als Rache pl&uuml;nderte er mehrere Orte und z&uuml;ndete sie an. Als er gefangen genommen und zum Tode verurteilt worden war, soll er auf dem Weg zu seiner Hinrichtung immer wieder gemurmelt haben: &ldquo;Nunquam vidi iustum derelictum.&rdquo; &#8211; &ldquo;Niemals habe ich einen Gerechten verlassen gesehen&#8230;</p>
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		<title>Die Einschulung &#8211; Der gro&#223;e Tag eines jeden Kindes</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/die-einschulung-der-grosse-tag-eines-jeden-kindes</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 18:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einschulung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Die <strong>Einschulung</strong> ist die Einf&#252;hrung in die <strong>Schule</strong>.</p>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Alter</strong>: Das Alter liegt zwischen 5 und 7 Jahren.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Hier finden Sie das Datum der <strong>Einschulung</strong> in ihrem Bundesland:</p>
<p>Baden-W&#252;rttemberg: 30. September</p>
<p>Bayern: 31. Dezember</p>
<p>Berlin: 31.&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alter</strong>: Das Alter liegt zwischen 5 und 7 Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier finden Sie das Datum der <strong>Einschulung</strong> in ihrem Bundesland:</p>
<p>Baden-W&uuml;rttemberg: 30. September</p>
<p>Bayern: 31. Dezember</p>
<p>Berlin: 31. Dezember des Vorjahres</p>
<p>Brandenburg: 30. September</p>
<p>Bremen: 30. Juni</p>
<p>Hamburg: 1. Juli</p>
<p>Hessen: 30. Juni</p>
<p>Mecklenburg-Vorpommern: 30. Juni</p>
<p>Niedersachsen: 30. Juni</p>
<p>Nordrhein Westfalen: 30. Juni</p>
<p>Rheinland Pfalz: 31. August</p>
<p>Saarland: 30. Juni</p>
<p>Sachsen: 30. Juni</p>
<p>Sachsen-Anhalt: 30. Juni</p>
<p>Schleswig Holstein: 30. Juni</p>
<p>Th&uuml;ringen: 1. August</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kinder bekommen normalerweise nach der <strong>Einschulung</strong> eine gr&ouml;&szlig;e Einschulungst&uuml;te mit S&uuml;&szlig;igkeiten, dass ist eine Tradition der <strong>Einschulung</strong>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulanfang Schulbeginn in deinem Bundesland.</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/schulanfang-schulbeginn-in-deinem-bundesland</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 18:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schulanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbeginn]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Der <strong>Schulbeginn</strong>, oder auch <strong>Schulanfang</strong> ist in jedem <strong>Bundesland</strong> verschieden, hier findet ihr eine Liste mit dem <strong>Schulbeginn</strong>/<strong>Schulanfang</strong> in eurem <strong>Bundesland </strong>wann die Schule nach den Sommerferien wieder losgeht:</p>
<p>Baden-W&#252;rttemberg: 14.9.09</p>
<p>Bayern: 15.9.09</p>
<p>Berlin: 31.8.09</p>
<p>Brandenburg: 31.8.09&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Baden-W&uuml;rttemberg: 14.9.09</p>
<p>Bayern: 15.9.09</p>
<p>Berlin: 31.8.09</p>
<p>Brandenburg: 31.8.09</p>
<p>Bremen: 6.8.09</p>
<p>Hamburg: 27.8.09</p>
<p>Hessen: 24.8.09</p>
<p>Mecklenburg-Vorp.: 31.8.09</p>
<p>Niedersachsen: 6.8.09</p>
<p>NRW: 17.8.09</p>
<p>Rheinland Pfalz: 24.8.09</p>
<p>Saarland: 24.8.09</p>
<p>Sachsen: 10.8.09</p>
<p>Sachsen-Anhalt: 6.08.09</p>
<p>Schleswig Holstein: 31.8.09</p>
<p>Th&uuml;ringen: 6.8.09</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hoffe euch hat das geholfen euren <strong>Schulanfang</strong>/<strong>Schulbeginn</strong> zufinden, um ehrlich zusein sind die <strong>Sommerferien</strong> immer zu kurz <img src='http://www.inhaltsangabe.info/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' title="Schulanfang Schulbeginn in deinem Bundesland." /> </p>
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		<item>
		<title>Lernspiele &#8211; Online Lernspiele kostenlos spielen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 18:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lernspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[

<div id="fb-like" style=""></div><p>Hier werdet ihr bald eine ganze Reihe von kostenlosen Lernspielen finden.</p>
<p>Lernspiele machen Kinder sehr viel Spa&#223;, sie lernen so mit Spa&#223;, dies ist sehr wichtig.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Bald Lernspiele hier!</p>
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<p>Lernspiele machen Kinder sehr viel Spa&szlig;, sie lernen so mit Spa&szlig;, dies ist sehr wichtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bald Lernspiele hier!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Free SMS ohne Anmeldung – die beste M&#246;glichkeit SMS zu versenden</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/free-sms-ohne-anmeldung-die-beste-moeglichkeit-sms-zu-versenden</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 12:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><font face="Times New Roman" size="3"><b>Free SMS ohne Anmeldung &#8211; die beste M&#246;glichkeit SMS zu versenden</b></font>&#160;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">SMS kann man auf viele Wege versenden. Ein Weg davon ist &#252;ber das Internet. Doch m&#246;chte man Free SMS &#252;ber das Internet versenden, dann wird man</font>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><font face="Times New Roman" size="3">SMS kann man auf viele Wege versenden. Ein Weg davon ist &uuml;ber das Internet. Doch m&ouml;chte man Free SMS &uuml;ber das Internet versenden, dann wird man direkt auf einige Probleme sto&szlig;en. So verlangen viele Seiten f&uuml;r eine SMS Geld. Meistens ist es billiger als &uuml;ber den Mobilfunkbetreiber, da man aber in der Regel ganze Pakete bestellen musst ist das Angebot meistens nur wenig ansprechend. Eine gute Alternative ist da eine </font><a href="http://www.sms-station.de/" target="_blank"><font color="#0000ff" face="Times New Roman" size="3"><u>Free SMS ohne Anmeldung zu versenden</u></font></a><font face="Times<br />
 New Roman" size="3">.</font>&nbsp;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">Registriert man sich f&uuml;r das Versenden von Free SMS so kostet das Zeit und Nerven. Davon abgesehen verpflichtet man sich oftmals dazu Werbe-E-Mails zu erhalten oder gar schlimmeres. Der schlimmste Fall der eintreten kann ist die Weitergabe der Daten an so genannte Partnerfirmen, also Call-Center. Bevor mein ein solches Angebot nutzt sollte man doch lieber auf Anbieter zur&uuml;ck greifen, bei denen man Free SMS ohne Anmeldung versenden kann.</font>&nbsp;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">Aber auch bei diesen Anbietern gibt es Unterschiede. Versenden kann man normalerweise immer </font><a href="http://www.smsstation.de/" target="_blank"><font color="#0000ff" face="Times New Roman" size="3"><u>Free SMS ohne Anmeldung</u></font></a><font face="Times New Roman" size="3">, aber oft muss man auf nervige Werbung klicken, x Sekunden warten oder der SMS-Versand ist inaktiv, da das Kontingent aufgebraucht ist und mal so auf die Seite eines Partners gehen. Komischerweise kann man auf den Seiten der Partner nie kostenlos SMS verschicken und das Kontingent ist immer ersch&ouml;pft. Aus diesem Grund sollte man immer gut aufpassen, dass man einen Anbieter w&auml;hlt bei dem man Free SMS ohne Anmeldung verschicken kann, dann erwarten einen auch keine unerwarteten Folgekosten.</font></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der richtige Grill</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/der-richtige-grill</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/der-richtige-grill#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 12:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><font face="Times New Roman" size="3"><b>Der richtige Grill</b></font></p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">&#160;<br />
	Der Sommer kommt und mit ihm die Grillsaison. Ob Fleisch, Steaks, Gem&#252;sespie&#223;e oder Brot, es gibt fast nichts, was nicht grillbar w&#228;re. Nun stellt sich noch die Frage nach dem richtigen Grill. Gesundes</font>&#8230;</p>]]></description>
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<p><font face="Times New Roman" size="3">&nbsp;<br />
	Der Sommer kommt und mit ihm die Grillsaison. Ob Fleisch, Steaks, Gem&uuml;sespie&szlig;e oder Brot, es gibt fast nichts, was nicht grillbar w&auml;re. Nun stellt sich noch die Frage nach dem richtigen Grill. Gesundes Grillen beginnt bereits mit der Auswahl des Ger&auml;ts. Sei es das Modell von der Tankstelle oder das aus dem Designerladen &ndash; wichtig ist vor allen Dingen die Sicherheit. </font><a href="http://www.grill.de/" target="_blank"><font color="#0000ff" face="Times New Roman" size="3"><u>Gute Grills</u></font></a><font face="Times New Roman" size="3"> tragen das Deutschlandweit g&uuml;ltige GS- oder DIN-Zeichen. Dieses G&uuml;tezertifikat haben nur Grills, die durch unabh&auml;ngige Stellen gepr&uuml;ft wurden. </font>&nbsp;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3"><b>Zwischen drei Grill-Sorten l&auml;sst sich in der Regel unterscheiden:</b></font></p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">In Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills. Egal f&uuml;r welches Ger&auml;t man sich entscheidet, achten sollte man besonders auf die Standfestigkeit. Au&szlig;erdem sollte der Grill keine scharfen Kanten oder spitzen Ecken haben. Besonders in der abendlichen D&auml;mmerung k&ouml;nnen diese leicht &uuml;bersehen werden. In Deutschland ist vor allem der </font><a href="http://www.grill.de/grill/holzkohlegrill" target="_blank"><font color="#0000ff" face="Times New Roman" size="3"><u>Holzkohlegrill</u></font></a><font face="Times New Roman" size="3"> sehr beliebt. Er gew&auml;hrleistet den typischen Grillgeschmack. Der einzige Nachteil liegt in der Dauer. Das Essen sollte n&auml;mlich erst auf den Rost, wenn die Asche mit einer wei&szlig;en Schicht &uuml;berzogen ist. Je nach Grillger&auml;t kann das l&auml;nger als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen, bei Verwendung von Briketts noch l&auml;nger. Alternativen hierzu k&ouml;nnen der Elektrogrill oder der Gasgrill sein.</font>&nbsp;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">Der Elektrogrill ist vor allem f&uuml;r schlechtes Wetter innerhalb wie au&szlig;erhalb des Hauses gut geeignet. Nach ein paar Handgriffen kann es losgehen: Fettauffangschale mit Wasser f&uuml;llen, Stecker einst&ouml;pseln und kurz anheizen. Schnell geht es auch mit Gas. Im Vergleich zur Holzkohle gibt es keine Asche, die Temperatur l&auml;sst sich regeln und das Anz&uuml;nden ist weniger gef&auml;hrlich.</font> </p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/der-richtige-grill&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Kreditkarten Vergleich lohnt sich</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/ein-kreditkarten-vergleich-lohnt-sich</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/ein-kreditkarten-vergleich-lohnt-sich#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 12:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><font face="Times New Roman" size="3"><b>Ein Kreditkarten Vergleich lohnt sich</b></font>&#160;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">Kreditkartenanbieter gibt es inzwischen zahlreiche auf dem Markt. Das Angebot reicht von Premium Gold Kreditkarten &#252;ber normale Kreditkarten bis hin zu PrePaid-Kreditkarten. Um sp&#228;ter keine unn&#246;tigen Kosten zu produzieren oder man zwecks</font>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><font face="Times New Roman" size="3">Kreditkartenanbieter gibt es inzwischen zahlreiche auf dem Markt. Das Angebot reicht von Premium Gold Kreditkarten &uuml;ber normale Kreditkarten bis hin zu PrePaid-Kreditkarten. Um sp&auml;ter keine unn&ouml;tigen Kosten zu produzieren oder man zwecks unangebrachten Limits auf der Strecke bleibt, sollte man sich vorher gut informieren und einen Kreditkarten Vergleich durchf&uuml;hren.</font>&nbsp;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">Bei einem Kreditkarten Vergleich sind dabei auf zahlreiche Faktoren zu achten. Einer der wichtigsten Faktoren ist die H&ouml;he der Kontof&uuml;hrung und ab welchem Umsatz diese gegebenenfalls entf&auml;llt. Weiterhin sollte man Limits beachten, so haben manche Kreditkarten ein Monatslimit von 1000 Euro, das k&ouml;nnte bei einem Familienurlaub nat&uuml;rlich eng werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, ob es Geb&uuml;hren f&uuml;r ausl&auml;ndische Zahlungen oder Abhebungen gibt. F&uuml;hrt man einen </font><a href="http://www.1a-kreditkartenvergleich.de/" target="_blank"><font color="#0000ff" face="Times New Roman" size="3"><u>ordentlichen Kreditkarten Vergleich</u></font></a><font face="Times New<br />
Roman" size="3"> durch, so kann man mit diesen Punkten viel Geld sparen.</font>&nbsp;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3">Aufpassen sollte man jedoch auch bei den Zinss&auml;tzen, denn man muss einfach damit rechnen, dass es einmal aus welchen Gr&uuml;nden auch immer nicht m&ouml;glich ist das Kreditkartenkonto rechtzeitig auszuzahlen. Oft locken Firmen mit sehr guten Rahmenbedingungen, beispielsweise keine Kontof&uuml;hrung und weltweit kostenlos Bargeld abheben und zahlen, beansprucht man jedoch mal den Dispositionskredit, so werden sofort horrende Zinsen f&auml;llig. Ein Kreditkarten Vergleich lohnt sich also immer.</font> </p>
<p>
	&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Der M&#246;rder Grenouille in Vergleich mit ber&#252;hmten Serienm&#246;rder“ nach dem Roman „Das Parf&#252;m“ von Partick S&#252;skind</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/der-moerder-grenouille-in-vergleich-mit-beruehmten-serienmoerder-nach-dem-roman-das-parfuem-von-partick-sueskind</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 22:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/?p=475</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Facharbeit zum Thema:<br />
<strong>&#8222;Der M&#246;rder Grenouille in Vergleich mit ber&#252;hmten Serienm&#246;rder&#8220;<br />
nach dem Roman &#8222;Das Parf&#252;m&#8220; von Partick S&#252;skind</strong></p>
<p>1&#160;&#160; Einleitung</p>
<p>Patrick S&#252;sskinds Roman &#8220;Das Parf&#252;m&#8220; ist, so hei&#223;t es im Untertitel, die Geschichte eines&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<strong>&bdquo;Der M&ouml;rder Grenouille in Vergleich mit ber&uuml;hmten Serienm&ouml;rder&ldquo;<br />
nach dem Roman &bdquo;Das Parf&uuml;m&ldquo; von Partick S&uuml;skind</strong></p>
<p>1&nbsp;&nbsp; Einleitung</p>
<p>Patrick S&uuml;sskinds Roman &ldquo;Das Parf&uuml;m&ldquo; ist, so hei&szlig;t es im Untertitel, die Geschichte eines M&ouml;rders. Es ist ein Kriminalroman, in dessen Mittelpunkt die Aufl&ouml;sung eines r&auml;tselhaften Verbrechens oder das Phsychogramm eines Kriminellen steht.<br />
Der Roman handelt von dem Lebensweg der Hauptfigur Jean-Bapstiste Grenouille; einem Einsamen, Ausgesto&szlig;enen und Absto&szlig;enden mit genialer Begabung. Er lebt von 1738-1767, auch w&auml;hrend des siebenj&auml;hrigen Weltkrieges, in Frankreich. Er entwickelt nach schwieriger Kindheit sein Geruchsgenie und entdeckt seine Begabung zum Parfumeur und seine Bestimmung zum M&ouml;rder. Grenouille fl&ouml;&szlig;t vielen Menschen Furcht ein, weil er keinen eigenen Geruch besitzt. Nach der Entdeckung der eigenen Geruchslosigkeit kreirt Grenouille, aus dem Duft junger M&auml;dchen den absoluten Duft, durch den er schlie&szlig;lich selbst umkommt.<br />
In meiner Facharbeit gehe ich auf die Ursachen und Ziele Grenouilles grausamer Morde ein und ziehe einen Vergleich mit anderen Serienm&ouml;rdern.<br />
Au&szlig;erdem m&ouml;chte ich herausarbeiten, wen man als einen Serienm&ouml;rder definiert und die Frage beantworten, warum Serienm&ouml;rder in der Gesellschaft auf ein solch gro&szlig;es Interesse sto&szlig;en.</p>
<p>2&nbsp;&nbsp; Der M&ouml;rder&nbsp; Grenouille</p>
<p>In seinem 12. Lebensjahr beginnt Grenouille seinen ersten Mord, der sein Leben entscheidend ver&auml;ndert.&nbsp; Er erw&uuml;rgt ein junges M&auml;dchen und saugt den Geruch in sich hinein, bis er es &ldquo;welkgerochen&ldquo; (S.56) hat. Vor diesem Mord sammelt er unw&auml;hlerisch alle Ger&uuml;che und speichert sie in seinem Ged&auml;chtnis. &ldquo;In der synthetisierenden Geruchsk&uuml;che herrschte noch kein &auml;sthetisches Prinzip&ldquo; (S.54). Nach dem Mord ist ihm, als w&auml;re er neu geboren. Instiktiv bemerkt Grenouille, das dies &ldquo;der Schl&uuml;ssel zur Ordnung aller D&uuml;fte&ldquo; (S.50) ist.<br />
Er tr&auml;umt von der Erschaffung eines Parfums durch das seine Eigenschaften, die ihm zum Au&szlig;enseiter machen, verdeckt werden. Au&szlig;erdem glaubt &bdquo;Er, Jean-Baptiste Grenouille, geboren ohne Geruch am allerstinkensten Ort der Welt, stammend aus Abfall, Kot und Verwesung, aufgewachsen ohne Liebe, lebend ohne warme menschliche Seele, einzig aus Wiederborstigkeit und der Kraft des Ekels, klein, gebuckelt, hinkend, h&auml;&szlig;lich, gemieden, ein Scheusal innen wie au&szlig;en [...]&ldquo; ( S. 304) indem er sich diesen Duft selbst aneignet liebenswert zu werden.<br />
&ldquo;Was er begehrte, war der Duft gewisser Menschen: jener a&uuml;&szlig;erst seltenen Menschen n&auml;mlich, die Liebe inspirieren. Diese waren seine Opfer&ldquo; ( S. 240). Er bezieht sich hierbei auf M&auml;dchen, wie Laure, die schon in ihrer Kindheit &ldquo;haarst&auml;ubend himmlisch duftet&ldquo; (S.217) und mit zunehmender Reife ein Parfum tr&auml;gt&nbsp; &ldquo;wie es die Welt noch nicht gerochen hat&ldquo; (s.218). Daf&uuml;r wird er zum M&ouml;rder an&nbsp; &ldquo;vierundzwanzig der sch&ouml;nsten Jungfrauen aus allen Schichten des Volkes&ldquo; (S.252). <br />
Grenouille ist ein stiller, sanfter M&ouml;rder. Seine Morde haben nichts mit Gewaltausbr&uuml;chen oder Massakern zu tun. Er hasst das Ger&auml;usch des Schlages auf den Kopf seiner Opfer, wenn er sie mit einer Keule totschl&auml;gt. Nur mit zusammengebissenen Z&auml;hnen und in verkrampfter Haltung kann er die Phase nach dem &ldquo;ekelhaften Ger&auml;usch&ldquo; &uuml;berstehen, bis Stille einkehrt. Seine Mordn&auml;chte sind daher eher mit Andachten vergleichbar. Nach getanem Werk sitzt er immer neben seinen Opfern und ist v&ouml;llig in sich gekehrt.<br />
Zudem sind Grenouilles Morde frei von jeglichem sexuellen Aspekt.<br />
Das &ldquo;Ernten&ldquo; des Duftes erinnert eher an eine Arbeit als ein Verbrechen, das es ja eigentlich ist. Grenouille strebt bei jedem seiner Morde nach der h&ouml;chsten Vollkommenheit seines Werkes. <br />
Im Volk geht gro&szlig;e Angst um, bis nach dem vierundzwanzigsten Mord die Serie der Verbrechen endet.</p>
<p>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ber&uuml;hmte Serienm&ouml;rder</p>
<p>3.1&nbsp; Wen definiert man als Serienm&ouml;rder?</p>
<p>Bis in die Mitte der sp&auml;ten 40er Jahre wurde der Begriff&nbsp; &ldquo;Serienm&ouml;rder&ldquo; nicht eindeutig definiert. Es gibt viele historische F&auml;lle (Jack the Ripper), aber auch erfundene (Hannibal Lector), die man zur Definition verwenden k&ouml;nnte. &bdquo; Das Profil eines durchschnittlichen (?) Serienm&ouml;rders: M&auml;nnlich, Mitte 20 bis 40 Jahre alt, &uuml;berdurchschnittlicher IQ, gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig unterdr&uuml;ckt, vielleicht v&ouml;llig krankhaft. Serienm&ouml;rder erscheinen ihren Mitmenschen oft v&ouml;llig normal und erledigen ihre Alltagsaufgaben sehr gut. Sie arbeiten zumeist allein und k&ouml;nnen sowohl systematisch als auch waghalsig sein. Die Gr&uuml;nde ihrer Taten sind verschieden. [...] Es ist sehr typisch f&uuml;r Serienm&ouml;rder das gleiche Verbrechen mehrmals durchzuf&uuml;hren. [...] Ebenfalls typisch f&uuml;r Serienm&ouml;rder ist es nachl&auml;ssiger zu werden, wenn ihre Zw&auml;nge pl&ouml;tzlich st&auml;rker werden, als Schlauheit und Vorsicht.&ldquo; </p>
<p>
&ldquo;Seit Jack the Ripper ist der Serienm&ouml;rder eine mythische Figur unserer Zivilisation geworden. Er verk&ouml;rpert den Einbruch irrationaler Grausamkeit in die Routine und Ordnung des Alltags&ldquo; ( G. Mayr / M.Lindner, Der Killer mit Charisma: Zum Motiv d. Serienm&ouml;rders im Thriller. In: WAZ v. 28.04.93, wts 64)</p>
<p>3.2&nbsp; Jack the Ripper</p>
<p>Jack the Ripper ist ein bis heute immer noch unentdeckter Serienm&ouml;rder, der 1988 f&uuml;nf Prostituirte im Ostend von London ermordet und verst&uuml;mmelt hat. Die Morde, denen ausnahmslos schwache, obdachlose Prostituirte mittleren Alters zum Opfer fielen, geschahen zwischen dem 6. August und dem 9. November stets in der Nacht zwischen 23 und 4 Uhr. Allen Frauen war der Hals und der Unterleib aufgeschlitzt worden. Das 5. und letzte Opfer hatte der M&ouml;rder buchst&auml;blich seziert, die inneren Organe aus dem K&ouml;rper entfernt und neben der Leiche niedergelegt. Die Identit&auml;t des M&ouml;rders ist auch heute noch ungewiss. Er wird jedoch h&auml;ufig als geheimnisvoller Gentlemen mit Cape und schwarzem Zylinderhut beschrieben. </p>
<p>3.3&nbsp; Charles-Miles Manson</p>
<p>Charles-Miles Manson wurde als uneheliches Kind eines 16 j&auml;hrigen M&auml;dchen im November 1934 geboren. Er wuchs bei seiner Tante auf. Mit 13 Jahren wurde Manson zum ersten Mal f&uuml;r drei Jahre in eine Besserungsanstalt geschickt. Nach seiner Entlassung wurde er jedoch mehrmals wieder straff&auml;llig und sa&szlig; dadurch mehrere Jahre, z.B. f&uuml;r Autoschieberei und Betr&uuml;gerei, im Gef&auml;ngnis. In den Gef&auml;ngnissen wurde er gequ&auml;lt und sexuell missbraucht. <br />
Im Sommer 1967 gr&uuml;ndete in der Kommunenszene von Haight-Ashbury seine &ldquo;Family&ldquo;. Von seinen ca. 100 &ldquo;Family&ldquo;-Mitgliedern wird als &ldquo;Gott&ldquo; und &ldquo;Satan&ldquo; angesehen. Er, als ihr Guru, behauptet die Wiedergeburt von Jesus Christus zu sein. Im Alter von 32 Jahren gibt er von einer Farm in Los Angeles aus, auf der etwa 26 seiner Anh&auml;ger leben, die Anweisungen zu dem ber&uuml;hmten Blutbad &ldquo;Tate&ldquo; am 9.August 1969 im Haus des Regisseurs Roman Polanski. Vier &ldquo;Family&ldquo;-Mitglieder begehen das Massaker nach Mansons Anweisungen. Sie t&ouml;ten Sharon-Tate, welche im 8. Monat schwanger ist und weitere vier Personen, die sich im Haus befinden. Das Haus gleicht danach einem Schlachthaus: Sharon z.B. hing blut&uuml;berstr&ouml;mt, mit einem Lampenkabel um den Hals, unter dem Dachsparren; au&szlig;erdem wurde auf sie 17 mal eingestochen. An die Haust&uuml;r war mit ihrem Blut &ldquo;pig&ldquo; geschrieben worden.<br />
In der Nacht darauf suchte die &ldquo;Family&ldquo;, diesmal mit Manson zusammen, die Familie Leno und Rosemary LaBianca auf. Eine Gabel steckte in Lenos Unterleib, ein Messer in seiner Kehle, in die Bauchdecke war das Wort &ldquo;War&ldquo; geschrieben. Auf dem K&uuml;hlschrank war mit Blut &ldquo;Helter Skelter&ldquo; geschrieben worden. <br />
Am 19.04.1971 wurde Charles-Miles Manson unteranderem wegen der Massenmorde &ldquo;Tate&ldquo; und &ldquo;LaBianca&ldquo; zu Tode verurteilt.</p>
<p>4&nbsp;&nbsp; Vergleich</p>
<p>Die drei Sereinm&ouml;rder, Jean-Bapstiste Grenouille, Charles-Miles Manson und Jack the Ripper sind nur schwer miteinander zu vergleichen.(Dieses liegt zum gr&ouml;&szlig;ten Teil sicher daran, dass die Identit&auml;t von Jack the Ripper bis heute noch ungekl&auml;rt ist.) Allein ihre Tatmotive unterscheiden sich enorm. Grenouille erhofft sich, durch seine Morde, den absoluten Duft erschaffen zu k&ouml;nnen, um mit dessen Hilfe liebenswert zu werden. Manson hingegen t&ouml;tet, weil er bessesen davon ist Macht &uuml;ber andere zu besitzen. Die Motive von Jack the Ripper sind unbekannt. Trotzdem entsprechen alle drei dem Profil eines Serienm&ouml;rders. Die drei M&ouml;rder sind alle m&auml;nnlich, Manson und Jack the Ripper sind zur Zeit ihrer Morde zwischen 20 und 40 Jahren alt. Grenouille und Jack the Ripper wirken unscheinbar und ihre Existenz f&auml;lllt&nbsp; kaum bzw. garnicht auf. Grenouille wird von den anderen Menschen nicht als Pers&ouml;nlichkeit gesehen und sogar nicht einmal als soziales Wesen wahrgenommen, sondern immer nur die f&uuml;r sie relevanten Teilaspekte. Jack the Ripper muss ebenfalls sehr unauff&auml;llig gewesen sein. Er konnte innerhalb von einer halben Stunde zwei Morde ohne einen einzigen Zeugen begehen, obwohl in dieser Nacht 2000 Beamte im Dienst waren. Grenouille und Manson hatten beide eine sehr schwere Kindheit und wurden von Geburt an von ihren M&uuml;ttern versto&szlig;en. Die seelische Entwicklung der Serienm&ouml;rder ist oft durch eine gest&ouml;rte &ldquo;Mutterbeziehung&ldquo; und eine fehlende Vaterfigur gekennzeichnet. Beide begehen ihre ersten Straftaten in ihrer Kindheit, n&auml;mlich im Alter von 12 bzw. 13 Jahren. Beide werden wiederholt straff&auml;llig, obwohl das Ausmass ihrer Straftaten in keinem Vergleich steht. Grenouille begeht mit 12 seinen ersten Mord, Manson hingegen &uuml;berf&auml;llt Lebensmittelgesch&auml;fte und Casinos. &Uuml;ber die Kindheit von Jack the Ripper und seine Tatmotive ist nichts bekannt. <br />
Nach ihren ersten Morden werden alle drei unvorsichtiger. Grenouille riskiert es, um den Duft von Laure zu ernten, sie zu t&ouml;ten obwohl ihr Vater und Zofe im gleichen Haus schlafen. Jack the Ripper t&ouml;tet nach einiger Zeit zwei Frauen in einer Nacht, trotz des viel h&ouml;heren Risikos dabei gefasst zu werden. Man kann davon ausgehen, dass jeder Einzelne von ihnen einen &uuml;berdurchschnittlich hohen IQ besitzt. Grenouille ist bereits im Alter von drei Jahren in der Lage, in seinem Inneren die Gr&uuml;che der Welt zu systematisieren und aus ihnen &ldquo;Geruchs&auml;tze&ldquo; (S.35) zu bilden.. Manson schafft es von Hunderten ihm h&ouml;rigen Anh&auml;ngern als Widergeburt von Jesus Christus angesehen zu werden. Jack the Ripper hingegegen ist in der Lage seine Opfer sehr sogf&auml;ltig zu sezieren und wurde niemals bei einem seiner insgesamt f&uuml;nf Morde gesehen. </p>
<p>5.&nbsp;&nbsp; Was ist an Serienm&ouml;rdern so faszinierend?</p>
<p>Ulrich Genzler ist bei der Beantwortung der Frage nach der Faszination, die von Serienm&ouml;rdern ausgeht, zu folgendem Ergebnis gekommen: &bdquo;Gerade die kenntnisreiche phsychologische Auslotung des d&auml;monischen Charakters in der Literatur spielt mit einer Seite unsere Seele, deren Existens wir nicht wahrhaben wollen und deren Abgr&uuml;nde nur schwer f&uuml;r uns zu fassen sind. Die eruptiven Taten des Serienm&ouml;rders, die uns wie aus einer fremden Welt erscheinen, r&uuml;hren an das in uns schlummernde Gewalt-potential. Dabei entsteht ein schillerndes Amalgam aus Angst, Erregung und dem beruhigenden Gef&uuml;hl, in relativer Sicherheit zu sein. Denn f&uuml;r den wahren Genu&szlig; mu&szlig; eine Bedrohung vorhanden sein, darf eine gewisse Grenze der Konkretheit nicht &uuml;berschritten werden. Wo hingegen der reale Schrecken zu nahe kommt, wird aus lustvollem Schauer nackte Angst.&ldquo; (U. Genzler, Kill for Fun-dem Serienm&ouml;rder auf der&nbsp; Spur,&nbsp; S. 157)</p>
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		<title>Maria Stuart Interpretation</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 22:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Stuart]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Die &#228;sthetische Erziehung des Menschen</p>
<p>	Um den Menschen aus dem leidenden, sinnlichen Zustand hin zum t&#228;tigen, denkenden Zustand zu f&#252;hren, bedarf es eines mittleren Zustandes, der &#228;sthetischen Freiheit.<br />
	Des Menschen physischer Zustand wird veredelt, er&#8230;</p>]]></description>
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<p>	Um den Menschen aus dem leidenden, sinnlichen Zustand hin zum t&auml;tigen, denkenden Zustand zu f&uuml;hren, bedarf es eines mittleren Zustandes, der &auml;sthetischen Freiheit.<br />
	Des Menschen physischer Zustand wird veredelt, er ist nicht mehr nur passiv bestimmt sonder hat auch die aktive Bestimmung in sich. Der Mensch wird innerhalb der gegebenen sinnlichen Schranken eine Selbstst&auml;ndigkeit der Vernunft erfahren. Der schritt vom &auml;sthetischen Zustand zum t&auml;tigen Zustand ist ungleich kleiner als vom leidenden zum &auml;sthetischen. Der Mensch wird allgemein g&uuml;ltige urteilen und handeln, sobald er es nur will. Er braucht dazu nur wichtige Anl&auml;sse.<br />
	Der Schritt des Menschen von der rohen Materie, vom blinden Leben zur Sch&ouml;nheit und Form soll die Natur ihm erleichtern. Von der Sch&ouml;nheit aber zu Wahrheit und Pflicht brauch es nichts als eine Aufforderung.</p>
<p>
	&Uuml;ber das Pathetische und &Uuml;ber die Tragische Kunst</p>
<p>	Das Drama soll nicht eine wirklichkeitsgetreue Abbildung der Geschichte sein. Sie soll sich also nicht als historische sonder al poetische Wahrheit verstehen. Die poetische Wahrheit besteht darin, dass etwas geschehen h&auml;tte k&ouml;nnen, das also die M&ouml;glichkeit daf&uuml;r vorhanden gewesen w&auml;re.<br />
	Die Trag&ouml;die hat den Zweck, Mitleid zu erregen, den Zuschauer zu r&uuml;hren und an der R&uuml;hrung zu erg&ouml;tzen. Der Schriftsteller ist frei, die Wirklichkeit f&uuml;r diese Zwecke zu bearbeiten. Die Trag&ouml;die soll Nachahmung einer Handlung sein, welche Menschen im Zustand des Leidens zeigt. Nur so kann sie den gew&uuml;nschten Zweck erf&uuml;llen.&nbsp; <br />
	Nun sind es aber nur sinnlich-moralische Menschen, die unser Mitleid erregen. Menschen, die sich von jedweder Sittlichkeit lossprechen, also zutiefst verkommen sind und solche, die sich der Sinnlichkeit entzogen haben und sich der reinen Intelligenz n&auml;hern, sind ungeeignet. Erstere sind zwar eines f&uuml;rchterlichen Grades von Leiden f&auml;hig, der fehlenden Sittlichkeit wegen aber hilflos und von einer absoluten Unt&auml;tigkeit der Vernunft gezeichnet. Das Resultat ist das Abwenden mit Abscheu und Unwillen des Lesers von diesen Wesen. Die Intelligenzbestien&nbsp; sind aufgrund ihrer &uuml;berdurchschnittlichen Vergeistigung gar nicht mehr des Leidens f&auml;hig. <br />
	Deshalb ist den gemischten Charakteren den Vorzug zu geben. Das Heldenideal liegt zwischen dem ganz Verwerflichen und dem Vollkommenen (Maria Stuart)</p>
<p>	Brief an den Herzog</p>
<p>	Die Gesellschaft war noch nicht bereit f&uuml;r eine Reform. Sie hat tierische Gewalt angewandt und ist weit entfernt von einer menschlichen Freiheit. Die Vernunft, das heisst die Theorien waren bereits da, nur hat die Umsetzung in die Praxis, in das Gef&uuml;hl der Menschen nicht funktioniert. Die Menschen sind die gleichen geblieben. Die Hauptlaster sind die Verwilderung und die Erschlaffung, die tiefsten Zust&auml;nde des Menschendaseins. Wobei die Erschlaffung oder auch Tr&auml;gheit des bereits aufgekl&auml;rten Menschen verwerflicher ist als die Verwilderung des sinnlichen, noch nicht aufgekl&auml;rten Menschen. Nur der sittliche Charakter ist der Freiheit w&uuml;rdig; auf ihm aufbauend kann Kultur erst entstehen.<br />
	Man kann dem B&uuml;rger erst eine Verfassung geben, wenn er reif daf&uuml;r ist, also eine bestimmte Art B&uuml;rger/Mensch geschaffen wurde. Da aber keine Verfassung ohne die Gesinnung der B&uuml;rger entstehen kann, ist zu versuchen den Charakter ohne die Hilfe des Staates zu formen. <br />
	Allgemein ist nur durch die Berichtigung der Begriffe, also durch die verstandesm&auml;ssige Aufkl&auml;rung durch die philosophische Kultur, und durch die Reinigung der Gef&uuml;hle durch die &auml;sthetische Kultur auf den Charakter einzuwirken. Wobei das erstere schon zur Gen&uuml;ge getan worden ist, sein nun das Hauptaugenmerk auf die Veredelung der Gef&uuml;hle und die sittliche Reinigung des Willens zu richten.<br />
	Hierbei soll wie schon gesagt die &auml;sthetische Kunst (z.B. Theaterst&uuml;cke wie Maria Stuart) agieren, indem sie dem Menschen hohe sittliche Ideale gibt und so einem Zerfall zur lediglichen Nachahmung des Zeitgeistes verbeugt.</p>
<p>
	Das Lied von der Glocke</p>
<p>	Im Lied von der Glocke, ein ellenlanges Gedicht,&nbsp; entwirft Schiller eine Gesellschaft, wie sie ihm richtig erscheint. Er erschafft damit b&uuml;rgerliche Ideale, die bis ins 20. Jahrhundert G&uuml;ltigkeit besitzen sollten. Das Leben der Menschen ist in verschiedene inhaltliche Abschnitte gegliedert: Die Jugend (Geburt bis erste Liebe), die Beziehung zwischen Mann und Frau (Heirat, Liebe, Familie), die Aufgabenbereiche von Frau und Mann (Haushalt bzw. Feldarbeit), die Machtlosigkeit des Menschen gegen&uuml;ber den Naturgewalten, der Tod und die Begrenztheit, das Leben auf dem Land, das Leben als B&uuml;rger bzw. in der Stadt und die Absage an gewaltt&auml;tige L&ouml;sungen (&bdquo;Wo rohe Kr&auml;fte sinnlos walten&hellip;&ldquo;)<br />
	Er beschreibt darin das Entstehen einer Glocke. Die vom Meister, bzw. vom K&uuml;nstler geschaffene Glocke steht f&uuml;r Best&auml;ndigkeit. Kunstwerke formen die Gesellschaft und halten sie zusammen. Dies ist die Aufgabe des K&uuml;nstlers (siehe auch andere Abschnitte)</p>
<p>	Maria Stuart</p>
<p>	Schiller bearbeitet den Stoff der Maria Stuart. Elisabeth ist ein illegitimes Kind Heinrichs VIII. Maria aber die legitime Urenkelin und k&ouml;nnte demnach Anspruch auf den Thron erheben. Diese Situation wird im Vertrag von Edinburhg zu gunsten Elisabeths geregelt. In Wirklichkeit erkennt Maria diesen Vertrag nicht an, im St&uuml;ck tut sie es aber. Ihre Verurteilung beruht auf einem Gesetz, dass einen Anschlag auf die K&ouml;nigin oder die Anstiftung dazu mit dem Gedanken selber auf den Thron zu steigen, mit dem Tod bestraft.</p>
<p>	Maria Stuart ist auf Schloss Fotheringhay gefangen, mit ihrer Dienerin Kennedy. Bewacht wird sie von Paulet. Man erf&auml;hrt, dass Maria ihren Mann hat umbringen lassen. Mortimer, der Neffe Paulets, gibt sich als Freund zu erkennen. Maria gibt ihm den Auftrag, sich an Leicester, ihren Freund am englischen Hofe, zu wenden. Maria ist von Richtern verurteilt worden, sie bestreitet aber die Rechtm&auml;ssigkeit des Gerichtes. Nur Elisabeth k&ouml;nne sie zum Tode verurteilen. Burleigh, der Berater der K&ouml;nigin, ist von der Notwendigkeit Marias Hinrichtung &uuml;berzeugt, w&uuml;rde sie auch heimlich ermorden lassen. <br />
	Am Hof wird &uuml;ber die Hinrichtung Marias diskutiert. Elisabeth m&ouml;chte nicht den Richtspruch f&auml;llen. Burleigh ist voll daf&uuml;r, Talbot voll dagegen. Maria w&uuml;nscht ein Treffen. Leicester dr&auml;ngt auch dazu, er ist in Maria verliebt aber mit Elisabeth vertraut. Er t&auml;uscht sie extrem. <br />
	Mortimer spielt Elisabeth vor, Maria f&uuml;r sie umzubringen. Mortimer und Leicester geben sich einander zu erkennen. Schlussendlich stimmt Elisabeth einer Hinrichtung Marias zu.<br />
	Die beiden Damen treffen sich im Park von Fotheringhay. Maria unterwirf sich Elisabeth zuerst. Ihr Stolz &uuml;berwiegt aber und sie verkracht sich total mir ihr. Sie ist sich der Rettung sicher w&auml;hrend Kennedy bef&uuml;rchtet, dass dies ihr Todesurteil gewesen sei. Mortimer will Maria mit eine gewaltvollen Aktion befreien, Maria ist best&uuml;rzt. Es wird klar, dass er sie besitzen will und wahnsinnig in sie verliebt ist.<br />
	Es wurde ein Attentat auf Elisabeth ver&uuml;bt, sie hat es aber &uuml;berlebt. Burleigh mach Leicester klar, dass er ihn durchschaut hat und dieser sich vor der K&ouml;nigin verantworten m&uuml;sse. Mortimer bedr&auml;ngt Leicester mit einer gewaltvollen Befreiung Marias. Der will aber nicht und verr&auml;t ihn und will ihn festnehmen lassen. Mortimer flieht in den Freitod.<br />
	Ein Brief von Maria an Leicester verr&auml;t diesen endg&uuml;ltig. Elisabeth ist gewillter, das Todesurteil zu unterzeichnen. Das Volk verlangt die Hinrichtung Marias. Elisabeth beklagt ihre Situation, sie will nicht als M&ouml;rderin gelten. Schlussendlich unterzeichnet sie doch, gibt alle Schuld Maria. Burleigh entreisst Davidson das Schreiben. <br />
	Maria findet sich mit dem Tod ab. Sie beichtet und bereut alles. Sie sagt sich von allem irdischen Gut los und schreitet w&uuml;rdevoll zum Schafott. W&auml;hrend ihrer Hinrichtung bricht Leicester zusammen. Es wird klar, dass Maria gar kein Attentat auf Elisabeth geplant gehabt hat, aufgrund einer Falschaussage wurde sie verurteilt. Elisabeth weist die Schuld von sich und verbannt Burleigh. Sie wird von all ihren Getreuen verlassen und steht am Schluss allein da. </p>
<p>	Maria entspricht Schiller Bild der reinen Sittlichkeit. Sie macht eine Wandlung durch; in den drei von Schiller entworfenen Zust&auml;nden; zuerst hofft sie auf Befreiung, strebt nach Macht, sie Wechselt ihre Einstellung bei der Ankunft ihres Todesurteils und weint schliesslich um die, die ihr nahe stehen. Ihr gegen&uuml;ber steht der gesamte Hof an dem fleissig get&auml;uscht und gelogen wird (h&ouml;fische T&auml;uschung). Insbesondere Elisabeth steht als starker Konrast zur reinen Sittlichkeit Marias. Mortimer steht f&uuml;r die zum Scheitern verurteilte L&ouml;sung durch Gewalt. <br />
	Um diesen Eindruck zu erreichen, verf&auml;hrt Schiller mit dem historischen Stoff seiner Theorie gem&auml;ss. Er &auml;ndert ihn nach Belieben ab. </p>
<p>	Die Zusammenfassungen von Herr Freihofer sind unbedingt auch zu beachten. Sie behandeln kurz und b&uuml;ndig die Form (Drama) und Sprache des St&uuml;ckes. <br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Als Hitler das rosa Kaninchen Stahl Zusammenfassung Facharbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Als Hitler das rosa Kaninchen Stahl Judith Kerr<span style="font-size: 130%;"><br />
</span></h1>
<p><strong>1. Bibliographische Angabe/Angabe<br />
zur Autorin</strong><br />
Judith Kerr wurde am 14. Juni 1923 in Berlin geboren. Sie ist die Tochter des in<br />
der Weimarer Republik&#8230;</p>]]></description>
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</span></h1>
<p><strong>1. Bibliographische Angabe/Angabe<br />
zur Autorin</strong><br />
Judith Kerr wurde am 14. Juni 1923 in Berlin geboren. Sie ist die Tochter des in<br />
der Weimarer Republik popul&auml;ren deutsch-jüdischen Theaterkritikers,<br />
Schriftstellers und Journalisten Alfred Kerr, der 1948 nach einem Schlaganfall<br />
den Freitod w&auml;hlte, und seiner Frau Julia. Ihr zwei Jahre &auml;lterer Bruder Michael<br />
Robert Emanuel Kerr wurde britischer Jurist und Buchautor. Er verstarb 2002.<br />
1933 floh sie mit ihrer Familie vor dem bevorstehenden Naziregime, dass für<br />
Juden keine glückliche Zukunft zu versprechen schien. Au&szlig;erdem war ihr Vater<br />
ein Kritiker und Gegner der Politik Adolf Hitlers, was die Lage umso<br />
bedrohlicher werden lie&szlig;.<br />
Es blieb der Familie also nichts anderes übrig, als Deutschland zu verlassen,<br />
sofern sie sich in bestm&ouml;glicher Sicherheit wiegen wollte.<br />
Als sie Flucht antraten, war Judith gerade neun Jahre alt. An eine glückliche<br />
und wohlbehütete Kindheit war von nun an nicht mehr zu denken.<br />
Alfred Kerr verl&auml;sst Deutschland im Februar 1933. Gemeinsam mit ihrer Mutter<br />
und ihrem Bruder, folgte sie im M&auml;rz desselben Jahres dem Vater, der sie<br />
bereits in Zürich erwartete. Da es für den Vater immer schwieriger zu werden<br />
schien, finanziell für die Familie zu sorgen, war diese von Geldsorgen geplagt.<br />
Auf der Suche nach besseren Verdienstm&ouml;glichkeiten verlie&szlig;en sie die<br />
Schweiz, wo sie nur etwa ein halbes Jahr verbracht haben, um ihr Glück in<br />
Paris zu versuchen. Bereits 1935 verlassen sie Frankreich in Richtung London.<br />
Neben der schwerwiegenden finanziellen Misere, gab es noch einen weiteren<br />
Faktor, der das Leben ma&szlig;geblich erschwerte: Die Angst. Es war zweifelsohne<br />
nicht abwegig daran zu denken, dass deutsche Truppen dort einmarschierten,<br />
wo sie Unterschlupf gesucht hatten.<br />
Judith blieb auch nach Kriegsende in London, obwohl ihre Eltern nach<br />
Deutschland zurückkehrten, da sie nicht in einem Land leben wollte, in dem sie<br />
sich unerwünscht fühlte. Hier machte sie ihren Schulabschluss, und war<br />
w&auml;hrend des Krieges für das Rote Kreuz t&auml;tig. An der Central School of Arts<br />
and Crafts studierte sie (nach 1945) drei Jahre Kunst, bevor sie freiberuflich als<br />
Textdesignerin und Malerin t&auml;tig wurde, und nicht nur zahlreiche Kinderbücher,<br />
sondern auch Drehbücher für Fernsehfilme, schrieb. Ihre Arbeit bei der<br />
britischen Rundfunkgesellschaft BBC, der sie ab 1953 nachging, gab sie eines<br />
Tages g&auml;nzlich auf, um sich voll und ganz der Arbeit als Autorin und Illustratorin<br />
von Kinderbüchern hinzugeben. Zu den popul&auml;rsten Werken dieser Art geh&ouml;rt<br />
die Bilderbuchreihe vom &bdquo;Kater Mog&ldquo;.<br />
1954 heiratete sie den englischen Drehbuchautor und Schriftsteller Thomas<br />
Nigel Kneale, und blieb mit diesem, bis zu seinem Tod am 29. Oktober 2006,<br />
zusammen. Aus dieser Ehe kamen zwei Kinder hervor, eine Tochter und ein<br />
Sohn.<br />
Der Sohn, Matthew Kneale, scheint in die Fu&szlig;stapfen seiner Eltern zu treten. Er<br />
ist Autor, und weist seinerseits bereits literarische Erfolge auf.<br />
Judith suchte Deutschland nur noch besuchsweise auf, und merkte, als sie<br />
einmal ihre Mutter besuchte, wie fremd Deutschland ihr geworden war.<br />
In ihren bekanntesten Werken &bdquo;Als Hitler das rosa Kaninchen stahl&ldquo;, &bdquo;Warten<br />
bis der Frieden kommt&ldquo; und &bdquo;Eine Art Familientreffen&ldquo;, die zusammen eine<br />
Trilogie ergeben, beschreibt sie nahezu autobiografisch einen Teil ihres<br />
Lebens.<br />
Für das Buch &bdquo;Als Hitler das rosa Kaninchen stahl&ldquo; erhielt Judith Kerr 1974 den<br />
Deutschen Jugendliteraturpreis.</p>
<p>
<strong>2. Inhaltsangabe</strong></p>
<p>
Der Kinder- bzw. Jugendroman &bdquo;Als Hitler das rosa Kaninchen stahl&ldquo; von Judith<br />
Kerr besch&auml;ftigt sich inhaltlich mit der Geschichte einer jüdischen Familie, die<br />
sich auf der Flucht vor dem Naziregime in Deutschland befindet. Hiermit<br />
verarbeitet die Autorin ihre eigenen Kindheitserlebnisse.<br />
Die Familie, um die es sich in diesem Werk handelt, setzt sich aus den<br />
Personen Anna, ihrem Bruder Max, ihrer Mutter und ihrem Vater, einem<br />
bekannten jüdischen Schriftsteller, zusammen. Zun&auml;chst lebt die Familie in<br />
Berlin, doch die Reichstagswahlen, und der damit einhergehende befürchtete<br />
Wahlsieg der NSDAP, lassen zun&auml;chst den Vater nach Prag, dann in die<br />
Schweiz fliehen. Die übrigen Familienmitglieder folgen einige Tage sp&auml;ter nach<br />
Zürich, wo sie sich die Familie erneut vereint sieht. Sowohl ihre Freunde, als<br />
auch Heimpi, die Haush&auml;lterin der Familie, bleiben zurück. Da es unm&ouml;glich ist,<br />
alles mitzunehmen, muss das Gep&auml;ck auf das N&ouml;tigste beschr&auml;nkt werden.<br />
Somit bleibt also auch ein gro&szlig;er Teil ihres Besitzes in Berlin.<br />
In der Schweiz lebt die Familie anfangs in einem der besten Hotels, was jedoch<br />
nicht von langer Dauer ist, da sich die finanzielle Situation immer mehr zuspitzt,<br />
als es für den Vater immer schwieriger wird seine Artikel zu ver&ouml;ffentlichen, da<br />
die Schweizer eher an neutralen, als an kritischen Ver&ouml;ffentlichungen<br />
interessiert sind. Da Anna erkrankt ist, warten sie jedoch die vier Wochen bis zu<br />
ihrer Genesung ab bis sie das Hotel verlassen. Innerhalb dieser vier Wochen ist<br />
viel geschehen. Wie bereits befürchtet gewinnt die NSDAP die Wahlen, so dass<br />
die jüdische Familie sich dazu gezwungen sieht, zun&auml;chst in der Schweiz zu<br />
bleiben.<br />
Sie finden jedoch eine kostengünstige Alternative zu dem Hotel. Sie ziehen in<br />
den Gasthof einer Familie namens Zwirn. Die Kinder freunden sich schnell mit<br />
den Kindern der Zwirns an.<br />
Als ein guter Bekannter der Familie, den sie Onkel Julius nennen, zu Besuch<br />
kommt, erfahren sie, was in Deutschland vor sich geht. Die Bücher des Vaters<br />
sind beispielsweise der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer gefallen.<br />
Zwischenzeitlich wird sogar ein Kopfgeld auf den Vater ausgesetzt. Von akuter<br />
Geldnot geplagt, vermutet der Vater bessere Verdienstm&ouml;glichkeiten im<br />
Ausland. Diesmal geht es &#8211; zun&auml;chst wieder nur für ihn &#8211; nach Paris. Die<br />
Familie folgt schlie&szlig;lich. Auch hier ist nicht an ein Leben, wie sie es aus Berlin<br />
kannten, zu denken. Statt in einem eigenen Haus zu leben, ziehen sie in eine<br />
sehr kleine Wohnung. Trotz der &Uuml;berwindung anf&auml;nglicher Probleme, wie der<br />
Sprachbarriere beispielsweise, führt die Arbeit des Vaters &#8211; für Pariser<br />
Zeitungen &#8211; zu keiner ernstzunehmenden Entspannung der finanziellen Lage.<br />
Daraufhin entschlie&szlig;t er sich den Versuch zu starten ein Filmskript über<br />
Napoleon zu schreiben, das zun&auml;chst jedoch wenig erfolgsversprechend wirkt,<br />
da sich anscheinend kein Interessent in Frankreich finden l&auml;sst. Schlie&szlig;lich wird<br />
es jedoch von einer englischen Firma gekauft, so dass der Weg die Familie im<br />
Anschluss daran nach London führt.<br />
Als sie am Londoner Bahnhof in ein Taxi steigen, endet der erste Teil der<br />
Trilogie.</p>
<p><strong>3. Deutung des Einbandes</strong><br />
Schon ein kurzer Blick auf den Einband genügt, um festzustellen, dass es sich<br />
in der Geschichte wohl um eine Reise handeln wird, die in Paris zu enden<br />
scheint. Die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gro&szlig; ausgelegte Darstellung eines M&auml;dchen, dass<br />
alles andere als fr&ouml;hlich zu wirken scheint, l&auml;sst den Schluss zu, dass eben<br />
diese Reise eher widerwillig angetreten wird. Anhand des Zuges und der<br />
Kleidung des M&auml;dchens lassen sich Schlüsse auf die Zeit, in der die Handlung<br />
der Lektüre spielt, ziehen. Bevor ein endgültiges Reiseziel Paris erreicht wird,<br />
scheint es so zu sein, dass das M&auml;dchen eine abenteuerliche Odyssee, mit<br />
dem Zug, vor- bzw. hinter sich hat.<br />
Der Blick des M&auml;dchens wirkt &auml;u&szlig;erst &auml;ngstlich, und l&auml;sst vorausschauend<br />
Rückschlüsse auf eine schmerzlich zu verkraftende Trennung zu.<br />
Die Trennung k&ouml;nnte sich eventuell auf das rosa Kaninchen, welches sie in<br />
ihren H&auml;nden h&auml;lt, beziehen. Das ganze Bild von dem M&auml;dchen und ihrem rosa<br />
Kaninchen erinnert stark an die typisch jud&auml;o-christliche Darstellung der<br />
Jungfrau Maria und dem Jesus Kind, dass sie geborgen in ihren Armen wiegt<br />
oder einer Madonnendarstellung, die sich besonders in Frankreich gro&szlig;er<br />
Popularit&auml;t erfreut.<br />
Der Zug, der sich S-f&ouml;rmig um das M&auml;dchen herumschl&auml;ngelt, zeigt somit<br />
symbolisch an, das die Reise sie auf Umwegen an eines ihrer Ziele, Paris, zu<br />
führen scheint. Die Brücke, auf dem der Zug sich bewegt, k&ouml;nnte ein Zeichen<br />
dafür sein, dass es eine Verbindung von mehreren verschiedenen Kulturen gibt,<br />
die das M&auml;dchen auf ihrer Reise kennen lernen wird.<br />
Einzelne S&auml;ulen der Brücke k&ouml;nnten als Eckpfeiler bzw. Stationen ihres Lebens<br />
gedeutet werden.<br />
Bis auf das Reiseziel Paris am Horizont und dem Zug ist nicht viel zu erkennen,<br />
sodass es den Anschein hat, als ob das M&auml;dchen vor dem Nichts stehen<br />
würde. Auch wenn es jetzt anhand der Kleidung noch wohlhabend wirkt, scheint<br />
die ganze Szene darauf hinzuweisen, das dies nicht mehr von allzu langer<br />
Dauer zu sein scheint und Unheil im Verzug ist.</p>
<p><strong>4. Textanalyse/Textuntersuchung</strong><br />
Durch das personale Erz&auml;hlverhalten in der Er/Sie-Form, das den Fokus auf die<br />
Hauptprotagonistin Anna legt, ist es für den Leser schneller ersichtlich in<br />
welcher Situation sich das M&auml;dchen mit ihrer Familie befindet. Sowohl die<br />
Schrift, als auch die Zeilenabst&auml;nde, weisen eine angemessene Gr&ouml;&szlig;e auf, die<br />
dazu führt, dass ein angenehmes Lesen erfolgen kann. Der Satzbau wird<br />
dominiert durch eher einfache und kurze Konstruktionen, ohne gro&szlig;artige<br />
Verschachtelungen, was ein flüssiges Lesen erm&ouml;glicht.<br />
Die Sprache und auch der Satzbau ist leicht verst&auml;ndlich in vierzehn Kapitel auf<br />
240 Seiten aufgeteilt, und überfordert somit die dafür pr&auml;destinierte<br />
Altersgruppe &#8211; der ab Elfj&auml;hrigen &ndash; nicht. Besonders auff&auml;llig ist hierbei, dass<br />
grausame Ereignisse dieser Zeit nicht derart detailliert beschrieben werden,<br />
dass sie Traumata beim Leser ausl&ouml;sen k&ouml;nnten. Auf den Seiten 100 und 101<br />
ist hierfür ein Beispiel, als Anna Teile eines Gespr&auml;ches zwischen ihrer Mutter<br />
und ihrer Gro&szlig;mutter mitbekommt, in dem es um Konzentrationslager geht, was<br />
&bdquo;ein besonderes Gef&auml;ngnis für Leute war, die gegen Hitler waren&ldquo;.<br />
Durch die angewandte Innenperspektive wird das Eintauchen in die Gefühlswelt<br />
der Hauptfiguren erleichtert. Untermalt wird dieses auch durch die teilweise<br />
kindlich-naive Sprach- und Denkweise von Anna.<br />
Ein Beispiel hierfür ist Annas Vorstellung von dem Begriff Kopfgeld, den sie in<br />
einem ihrer zahlreichen Albtr&auml;ume verarbeitet (Seite 110/111) . Fortan<br />
durchlebt sie Angstzust&auml;nde, dass ihr Vater von tausenden Geldstücken, die<br />
auf seinen Kopf niederprasseln, verschüttet werden k&ouml;nnte. Erst als sie ihren<br />
Traum und die damit verknüpfte Vermutung unter Tr&auml;nen ihrem Bruder Max<br />
offenbart, tr&ouml;stet der Anna und erkl&auml;rt ihr den Begriff des Kopfgeldes auf eine<br />
sachlich humorvolle Art, um sie zu beruhigen (Seite 113 &ndash; 114) .<br />
Ihre h&auml;ufigen Tr&auml;ume lassen die Annahme zu, dass Anna ein besonders<br />
subtiles Gespür für Bedrohungen hat. Bei Heranwachsenden scheint dies<br />
relativ verbreitet zu sein, was darauf zurück zu führen sein k&ouml;nnte, dass sie<br />
aufgrund mangelnden Hintergrundwissens komplexe Strukturen mit den bei<br />
ihnen bereits vorhandenen mentalen Kompetenzen aufzuarbeiten versuchen.</p>
<p>Dies &auml;u&szlig;ert sich explizit in dem fast schon hellseherischen und<br />
metaphorischen Traum, in dem sie die unterschwellige antisemitische<br />
Diskriminierung der Concierge voraussieht, die sich mit der Angst vor eventuell<br />
bevorstehenden &Uuml;bergriffen oder Einm&auml;rschen seitens der Nazis vermischt.<br />
Dies begründet sich durch die Aussage des &bdquo;braunen Schimmers&ldquo;. Die Aussage<br />
&bdquo;Der braune Schimmer wurde dichter&ldquo; l&auml;sst die kommende Massenhysterie<br />
erahnen (Seite 148 und 149) . Gegenwart, Zukunft aber auch Vergangenheit<br />
vermengen sich zu den zentralen Motiven der Epoche, Visionen und<br />
Rückblenden ergeben ein Ganzes. Hier taucht auch wieder der verstorbene<br />
Hund ihrer Gro&szlig;mutter auf (Seite 98: &bdquo; Er ist ertrunken.&ldquo;), der zu einem<br />
Zeitpunkt starb, an dem sie das erste Mal bewusst aufgrund ihrer jüdischen<br />
Herkunft mit dem aufkeimenden Rassenhass, der Hitlerdeutschland in nie zuvor<br />
da gewesenen Dimensionen überschwemmte, konfrontiert wird (Seite 86 &#8211; 90) .<br />
Ihre gegenw&auml;rtige Angst vor der fremden Sprache, die sie nicht beherrschte,<br />
gepaart mit dem unb&auml;ndigen Druck, auch &#8211; wie ihr Bruder Max &#8211; eine richtige<br />
Schule besuchen zu k&ouml;nnen, manifestierte sich in dem Traum dadurch, dass<br />
sie die Beine des Hundes nicht auf franz&ouml;sisch z&auml;hlen konnte, obwohl<br />
Mathematik ihr Lieblingsfach ist (Seite 148 und 149).<br />
Verwunderlich ist, dass das im Titel erw&auml;hnte &bdquo;rosa Kaninchen&ldquo; nur sporadisch<br />
zweimal am Rande erw&auml;hnt wird. Zum einen, als Anna sich kurz vor dem<br />
Verlassen Berlins zwischen einem der zwei Kuscheltiere, Kaninchen und Hund,<br />
entscheiden muss. Sie entscheidet sich für das neue und noch v&ouml;llig intakte<br />
Hündchen und gegen das alte, schon mehrfach geflickte verwaschene rosa<br />
Kaninchen (Seite 33). Dies scheint ein Synonym dafür zu sein, alles Alte hinter<br />
sich zu lassen und sich auf das Neue einzulassen. Im sp&auml;teren Verlauf taucht<br />
das Kaninchen noch einmal im Geschehen auf, als die &bdquo;Konfiszierung des<br />
Eigentums&ldquo; (Seite 58) erw&auml;hnt wird, sehnt sie sich nach ihrem rosa Kaninchen.<br />
Daraus l&auml;sst sich schlie&szlig;en, dass sie sich nach der alten glücklichen und<br />
harmonischen Zeit mit Heimpi in ihrem alten Haus in Berlin zurück wünscht<br />
Seite 58 und 59).<br />
Parallelen zur Sehnsucht der vergangenen harmonischen Zeit in ihrer Heimat<br />
Berlin zeigt auch ihre Beziehung zu Onkel Julius auf.</p>
<p>Dieser ist, &auml;hnlich wie das Kaninchen, ein Synonym für das Zurückgelassene.<br />
Gleichzeitig dient er als einzige Brücke dazu, Informationen darüber zu<br />
erhalten, was in Deutschland, in ihrer Abwesenheit, vor sich geht. Dies<br />
geschieht anf&auml;nglich noch über Besuche, im sp&auml;teren Verlauf lediglich über<br />
Briefwechsel (z.B. Seite 138).<br />
Wichtige geschichtliche Vorkommnisse werden nur beil&auml;ufig erw&auml;hnt, wobei<br />
Onkel Julius als eine Art Bote dafür fungiert. Beispielsweise mit der Aussage<br />
gegenüber dem Vater &bdquo;Du wei&szlig;t natürlich, dass sie alle deine Bücher verbrannt<br />
haben?&ldquo; (Seite 65) spielt er auf die Verbrennung literarischer Werke, von den<br />
Nazis als systemfeindlich angesehener Autoren, an. Schon im anf&auml;nglichen<br />
Verlauf der Geschichte deutet sich diese Rolle an.<br />
Als er am Nachmittag des Tages nach dem Reichstagsbrand vorbeikam, &bdquo;sagte<br />
er zum ersten Mal nichts davon, dass Mama in ein paar Wochen wieder in<br />
Berlin sein würde&ldquo; (Seite 32).<br />
Auff&auml;llig ist, dass die Gr&auml;ueltaten und politischen Vorkommnisse des Dritten<br />
Reiches nicht zentrales Thema in diesem als &bdquo;zeitgem&auml;&szlig;en Jugendklassiker&ldquo; zu<br />
deklarienden Werk sind, sondern das Leben als Emigranten und welche<br />
Probleme damit verbunden sind. H&auml;ufig wechselnde Wohnverh&auml;ltnisse, Kulturund<br />
Sprachbarrieren, sowie andere Sitten und Gebr&auml;uche sind<br />
ausschlaggebende Merkmale hierfür.<br />
Dies &auml;u&szlig;ert sich stark in Annas Problem, die franz&ouml;sische Sprache erst zu<br />
erlernen, und anschlie&szlig;end auch in eben dieser zu denken. &bdquo;Die Worte<br />
schienen aus dem Nichts zu kommen, sie kamen in vollendetem Franz&ouml;sisch,<br />
ohne dass sie überhaupt nachdenken musste. Sie war so erstaunt, dass sie<br />
ganz still stehen blieb [...]&ldquo; (Seite 194). Dieses ist ein klassischer Beleg dafür,<br />
wie schwer der Weg bis zu diesem einschneidenden Erlebnis für sie gewesen<br />
sein muss.<br />
Eine weitere Begebenheit schildert das Kennerlernen fremder Riten und die<br />
damit einhergehende m&ouml;gliche Fehlinterpretation, als Annas Mutter<br />
beispielsweise eine Situation falsch deutet, in der Anna von einer Horde Jungen<br />
verfolgt und mit Gegenst&auml;nden beworfen wird. Sie beschützt ihre Tochter vor<br />
dem vermeintlich b&ouml;swilligen &Uuml;bergriff, in dem sie die Jungen verjagt und sogar</p>
<p>zwei von ihnen schl&auml;gt. Erst einige Zeit sp&auml;ter erf&auml;hrt sie von ihrem Sohn den<br />
wahren Hintergrund dieses fremdartigen Brauches. Hierbei handelt es sich<br />
lediglich um einen Liebesbeweis, den Jungen in der Schweiz als eine Art<br />
&bdquo;Balzritual&ldquo; ihrer Angebeteten gegenüber vollziehen (Seite 74 &ndash; 76) .<br />
Des Weiteren zieht sich das Thema der Heimatlosigkeit wie ein roter Faden<br />
durch die gesamte Handlung. Folgende Textauszüge geben ein Beispiel für<br />
diese von uns aufgestellte These:<br />
&bdquo;Aber es wird nicht dasselbe sein &ndash; wir werden nicht mehr hierher geh&ouml;ren.<br />
Glaubst du, dass wir jemals irgendwo richtig hingeh&ouml;ren werden? [...]&ldquo; (Seite<br />
234).<br />
&bdquo;Wir haben keine Heimat. Wenn man kein Zuhause hat, dann muss man bei<br />
seinen Leuten bleiben&ldquo; (Seite 226). Diese Aussage zeigt die Aktualit&auml;t des<br />
Themas. Auch heute gibt es viele Zuwanderungsgruppierungen<br />
verschiedenster Herkunft, die sich im Exil oder Asyl, eher innerhalb ihrer<br />
eigenen &bdquo;Landsleute&ldquo; bewegen. Teils aus Angst vor dem fremden Land, in dem<br />
sie nun wohnen, teils auch, um Sicherheit und Geborgenheit in der Fremde zu<br />
haben.<br />
Es gibt natürlich hierbei auch negative Beispiele, in denen es überhaupt nicht<br />
gewollt ist, sich in der neuen Kultur und Umgebung, seitens der Migranten zu<br />
integrieren. Belege dafür sind hierzulande Wohnviertel, die überwiegend von<br />
Zuwanderern gleicher Herkunft bewohnt werden, und die zunehmende Anzahl<br />
an exotischen und fremdartig wirkenden Einkaufsm&ouml;glichkeiten. Dies ist für die<br />
jeweilige Minderheit ein Stück &bdquo;alte&ldquo; in der &bdquo;neuen Heimat&ldquo;.<br />
Dadurch hat die Geschichte auch über 30 Jahre nach seiner<br />
Erstver&ouml;ffentlichung nach wie vor nicht an seiner Aktualit&auml;t verloren.<br />
Deutschland ist mittlerweile zu einem beliebten Zuwanderungsland für viele<br />
verschiedene ethnische und politisch Verfolgte aus allen Herren L&auml;nder<br />
geworden.<br />
Gerade deshalb kann dieser autobiographisch anmutende Roman folgerichtig<br />
mit der bereits oben erw&auml;hnten Zielgruppe der ab Elfj&auml;hrigen thematisiert<br />
werden. Gewiss werden sich in den Reihen der Schüler und Schülerinnen<br />
mehrere Personen mit Migrationhintergrund auffinden lassen, die von &auml;hnlichen</p>
<p>Schicksalen zu berichten wissen oder sich in der Geschichte von dem jüdischen<br />
M&auml;dchen Anna und ihrer Familie wiederfinden. Da wir mittlerweile in einer<br />
multikulturellen Gesellschaft leben, wird jeder sicherlich bereits die eine oder<br />
andere Erfahrung mit Mitbürgern anderer Herkunft gemacht haben oder geh&ouml;rt<br />
selbst zur Gruppe jener.</p>
<p><strong>5. Charakterisierung der Hauptpersonen</strong><br />
Anna ( aus dem hebr&auml;ischen &bdquo;Anmut, Liebreiz, die Begnadete) besticht durch<br />
ihre detailgetreue Beobachtungsgabe, die sie an viele Alltagssituationen<br />
unbekümmert herantreten l&auml;sst. Dies &auml;u&szlig;ert sich speziell bei ihrem Aufenthalt<br />
in der Schweiz, als sie in der ans&auml;ssigen Dorfschule die bestehenden<br />
Strukturen durchbricht, indem sie einfach die für sie unverst&auml;ndliche und<br />
unsinnige Sitte der Geschlechtertrennung, die selbst beim Spielen vorherrschte,<br />
durchbrach. Sie konnte es nicht mehr aushalten, die Jungen beim Spielen zu<br />
beobachten, sodass sie sich eines Tages unvermittelt zu den Jungen gesellte,<br />
um einem von ihnen das Radschlagen beizubringen (Seite 69). Wenn sie<br />
etwas machen m&ouml;chte, dr&auml;ngt sie ihre ungeduldige und forsche Art dazu, recht<br />
schnell ihrem Bauchgefühl nachzugehen. Dadurch ger&auml;t sie oft in Situationen,<br />
in denen sie andere Mitmenschen überrascht oder auch überrumpelt. Ein<br />
Beispiel w&auml;re die Begebenheit, als sie und ihr Bruder Max in einem<br />
franz&ouml;sischen Schreibwarengesch&auml;ft ohne gro&szlig; vorhandene Sprachkenntnisse<br />
versuchen, Bleistifte zu kaufen und Anna den Verk&auml;ufer, am helllichten Tage,<br />
mit &bdquo;Bonsoir, Madame!&ldquo; (Seite 129) begrüsst.<br />
Da Anna auch ein recht aufgewecktes und intelligentes junges M&auml;dchen ist, ist<br />
es ihr nie sonderlich schwergefallen, Anschluss zu finden und neue Freunde zu<br />
gewinnen und aufkommende Konflikte souver&auml;n zu meistern.<br />
So kühn und tapfer sie auch nach au&szlig;en hin wirkt, so &auml;ngstlich und zerbrechlich<br />
ist ihr Inneres, was sie dazu treibt, sich selbst einem enormen Druck<br />
auszusetzen. Der folgende Textbeleg weist darauf hin:<br />
&bdquo;Anna hatte das Gefühl, dass Max in dieser neuen Welt, in der sie leben<br />
mussten, enorme Vorschritte machte, und sie fürchtete, dass sie ihn nie mehr<br />
einholen würde&ldquo; (Seite 146).<br />
Ihre empathische einfühlsame Ader l&auml;sst sie oft das Leid und die Sorgen ihrer<br />
Familie durchleben. Auf naive Art und Weise wünscht sie sich zeitweise sogar,<br />
das Leid anderer Familienmitglieder stellvertretend auf sich projizieren zu<br />
k&ouml;nnen, um damit die einstige Harmonie, die vor der Flucht in Berlin<br />
vorherrschte, wieder herzustellen. Auf Seite 147 wird dieses besonders</p>
<p>deutlich, als sie versucht ihrem Vater die qu&auml;lenden Albtr&auml;ume abzunehmen,<br />
um diese zu ihren zu machen.<br />
Erschreckenderweise scheint dieses zu gelingen, als sie darauf hin den bereits<br />
schon geschilderten Traum auf den Seiten 148 und 149 tr&auml;umt.<br />
Max ( aus dem Lateinischen, Kurzform von Maximilian &bdquo; der überaus Gro&szlig;e&ldquo;)<br />
scheint so sehr darunter zu leiden, anders zu sein als andere (Seite 160), dass<br />
er stets danach strebt, sich in der neuen Umgebung m&ouml;glichst schnell<br />
anzupassen bzw. zu integrieren, um gar nicht erst als Fremder aufzufallen.<br />
Er versucht sowohl die Sprache, Sitten und Gebr&auml;uche des jeweiligen Landes,<br />
welche ihm und seiner Familie als Zwischenstation ihres Weges dienen,<br />
anzunehmen. In der Schweiz ist es der eigenartig anmutende Brauch, einem<br />
M&auml;dchen seine Liebe zu gestehen, indem die um die Gunst des weiblichen<br />
Wesens Werbenden ihre Angebetete mit Steinen, Schuhen oder sonstigen<br />
Objekten bewerfen (Seite 77). Als in Frankreich bei einen Besuch bei der<br />
Familie Fernans über ihn gesagt wird, &bdquo;Max k&ouml;nnte man manchmal für einen<br />
franz&ouml;sischen Jungen halten&ldquo; oder Annas Aussage &bdquo;Du siehst genau aus wie<br />
ein franz&ouml;sischer Junge&ldquo;(Seite 176, Seite 160).<br />
&Auml;hnlichkeiten zu Annas Verhalten, sich selbst unter Druck zu setzen, weist<br />
auch er auf. Dies ufert des &ouml;fteren in Streitigkeiten zwischen den beiden<br />
Geschwistern aus (z. B. Seite 150).<br />
Der Vater wird in der gesamten Geschichte nie namentlich erw&auml;hnt. Er wird<br />
lediglich als &bdquo;Papa&ldquo; betitelt.<br />
Auff&auml;llig ist bei diesem Protagonisten, dass er die typisch traditionelle Vaterrolle<br />
verk&ouml;rpert. &bdquo;Der Mann bringt das Geld nach Hause&ldquo; ist eine allseits bekannte<br />
Redensart, die als Sinnbild dafür verwendet werden kann. Er versucht stets<br />
seine Familie bestm&ouml;glich zu ern&auml;hren bzw. finanziell zu unterhalten, was<br />
schlie&szlig;lich dazu zu führen scheint, dass er an dieser Aufgabe zu zerbrechen<br />
droht.<br />
Der Weg, der ursprünglich so leicht zu werden schien, als sie noch in Berlin<br />
lebten, ein Haus besa&szlig;en und ein sorgenfreies Leben führten, l&auml;sst ihn auf der</p>
<p>Flucht vor den Nazis, nach st&auml;ndig neuen Alternativen suchen, die die Familie<br />
zurück in eine hoffentlich bessere &#8211; finanziell abgesichertere &#8211; Zukunft führen<br />
soll. Dieser Weg führt ihn aus Berlin nach Prag, dann nach Zürich, im<br />
Anschluss daran nach Paris, bevor die Reise vorerst in London endet.<br />
Wenn er Arbeit sucht, ist er st&auml;ndig unterwegs, hat er welche, geht er diese<br />
vorwiegend in seinem Zimmer nach, in dem er auch schl&auml;ft. Dadurch ist er sehr<br />
wenig an der Erziehung der beiden Kinder beteiligt und bekommt nicht viel von<br />
ihren Sorgen und &Auml;ngsten mit. Ist er an der Erziehung beteiligt, f&auml;llt er eher<br />
durch Lob als durch Tadel auf. Dies wird besonders auf den Seiten 216 und 217<br />
deutlich, als er Freude über den sehr guten Schulabschluss von Max und die<br />
Auszeichnung für Annas Prüfungsaufsatz &auml;u&szlig;ert, für die er sogar ganz gegen<br />
seine Prinzipien verstie&szlig;.<br />
Er &bdquo;unterbrach seine Arbeit, um die gro&szlig;artige Neuigkeit zu h&ouml;ren&ldquo; (Seite 216),<br />
dass sein Sohn Max mit dem &bdquo;prix d&rsquo;exellence&ldquo; ausgezeichnet wurde.<br />
Aber auch als er davon erfuhr, dass Anna für einen der &bdquo;zwanzig besten<br />
franz&ouml;sischen Aufs&auml;tze&ldquo; innerhalb der Prüfungen zum &bdquo;cerificat d&rsquo;&eacute;tudes&ldquo;<br />
pr&auml;miert wird, &bdquo;freute er sich genauso wie über den prix d&rsquo;exellence, den Max<br />
bekommen hatte.<br />
&sbquo;Es ist das erste Geld, das du als Berufsschrifstellerin verdienst&rsquo;, sagte er. &sbquo;Es<br />
ist wirklich bemerkenswert, dass du es in einer Sprache verdient hast, die nicht<br />
deine eigene ist&rsquo;&ldquo; (Seite 217).<br />
Die Mutter wird &ndash; wie der Vater auch &ndash; an keiner Stelle namentlich erw&auml;hnt,<br />
und analog zum Vater als &bdquo;Mama&ldquo; betitelt.<br />
Im Gegensatz zur &ndash; von Anfang an &#8211; traditionell ausgelegten Rolle des Vaters,<br />
wird diese bei der Mutter erst im sp&auml;teren Verlauf der Geschichte ersichtlich.<br />
Dadurch, dass die Familie in Berlin auf eine Haush&auml;lterin, Heimpi, zurückgreifen<br />
kann, da diese zu dem Zeitpunkt noch finanzierbar ist, sieht sich die Mutter<br />
nicht im Zugzwang dieser Rolle nachzukommen.<br />
Da sich die finanzielle Situation der Familie jedoch drastisch [zum Negativen]<br />
ver&auml;ndert, sieht sie sich erst dann wirklich dazu verpflichtet, ihrer eher<br />
traditionell ausgelegten Rolle als Frau in der Familie nachzukommen, als sie</p>
<p>Berlin gemeinsam mit ihren beiden Kindern verl&auml;sst, um dem Vater nach Zürich<br />
zu folgen. Als sie schlie&szlig;lich das Lob &bdquo;Deine Mutter versteht zu kochen&ldquo; (Seite<br />
179) für ihre Kochkünste erh&auml;lt, ist sie hellauf begeistert.<br />
Obwohl sie sich ihres Elends bewusst ist, versucht sie dennoch weitgehend auf<br />
Hilfe von Au&szlig;en zu verzichten, was das Beispiel zeigt, in dem sie auf Almosen<br />
in Form von Stoffen, die Gro&szlig;tante Sarah ihr anbietet, verzichten will.<br />
Diese kommentiert dieses mit &bdquo;Ach &ndash; immer noch so stolz&ldquo; (Seite 169).<br />
Onkel Julius ist der &bdquo;v&auml;terliche&ldquo; Freund von Anna und ein guter Freund der<br />
Familie (Seite 29). Er ist Naturwissenschaftler, der in Berlin besch&auml;ftigt ist.<br />
Sein Lieblingsort ist der Zoo, wo er viel Zeit verbringt und diesen auch oft mit<br />
Anna besucht (Seite 31). &bdquo;Ich vermisse unsere Besuche im Zoo&ldquo;, sagte er zu<br />
Anna (Seite 67).<br />
Er geht unbekümmerter als Annas Vater mit der drohenden Gefahr, die von den<br />
Nazis ausgeht, um. Leichtfertig geht er mit der Tatsache um, dass er jüdischer<br />
Herkunft ist, als er meint: &bdquo;Ich bin nicht einmal jüdischer Herkunft, wenn man<br />
meine arme alte Gro&szlig;mutter aus dem Spiel l&auml;sst!&ldquo; (Seite 68).<br />
Dennoch bemerkt er die Ver&auml;nderungen in Deutschland, als er sagt &bdquo;Die<br />
Situation muss sich &auml;ndern&ldquo; (Seite 68).<br />
Trotzdem verl&auml;sst er Deutschland nicht und harrt so lange aus, bis er seinen<br />
Arbeitsstelle und Wohnung verliert, und zu guter letzt auch noch den bis dato<br />
lebenslangen freien Eintritt in den Zoo. Dies wird auf den Seiten 230 und 231<br />
besonders deutlich. Sein Lebensinhalt wurde ihm geraubt. &bdquo;Er konnte nicht<br />
schlafen und a&szlig; nicht richtig&ldquo; (Seite 230). Anstatt sozialen Kontakten<br />
nachzugehen, schottete er sich von seiner gewohnten Au&szlig;enwelt ab, und<br />
&bdquo;verbrachte die Sonntage in seinem Zimmer und starrte zu dem<br />
gegenüberliegenden Dach hinüber, wo die Spatzen sich tummelten&ldquo; (Seite<br />
231). Allem Anschein nach ist er also in Depressionen verfallen, die letzten<br />
Endes zu seinem Freitod führten.</p>
<p><strong>6. P&auml;dagogische Zielsetzung</strong><br />
Das Buch kann sehr gut als Einführung in eine ausgiebige Themenreihe zu<br />
Schicksalen in der NS-Zeit eingesetzt werden &ndash; eventuell auch als Einstieg für<br />
die Lektüre &bdquo;Das Tagebuch der Anne Frank&ldquo;.<br />
Da es sich um eine ernstzunehmende Thematik handelt, eignet sich der Roman<br />
nicht zur leichten Unterhaltung und dient auch nicht als allt&auml;gliche Lektüre für<br />
zwischendurch. In dem Buch werden verschiedene Probleme der damaligen<br />
Zeit anschaulich anhand von autobiographisch gef&auml;rbten Fakten belegt, was es<br />
leicht macht, diese Lektüre zu p&auml;dagogischen Zwecken in Schulen,<br />
Ausbildungsst&auml;tten aber auch als rein informativer Freizeitlesestoff für<br />
geschichtlich interessierte Heranwachsende ab 11 Jahren einzusetzen oder zu<br />
empfehlen.<br />
Es wird ein differenziertes Bild der jüdischen Kultur dargestellt, wobei auch sehr<br />
schnell deutlich wird, dass sie nirgends eine Heimat haben und überall auf der<br />
Welt verfolgt wurden und auch sogar bis in unsere gegenw&auml;rtige Zeit mit<br />
Anfeindungen zu k&auml;mpfen haben. Gedankengut, wie das der Concierge, als sie<br />
&auml;u&szlig;ert &bdquo;Hitler wusste, was er tat, als er sich Leute wie Sie vom Halse<br />
schaffte&ldquo;(Seite 224) ist auch heute noch in den K&ouml;pfen einiger Leute fest<br />
verankert und findet langsam wieder schleichend fruchtbaren N&auml;hrboden in<br />
unseren Breitengraden. Besonders in einigen Jugendkulturen ist dieser Trend<br />
verst&auml;rkt zu beobachten. Deshalb bietet es sich in unserer zunehmend<br />
globalisierten Gesellschaft an, dieses Buch zu nutzen, um Heranwachsenden<br />
die M&ouml;glichkeit zu bieten, tolerant und ohne Vorurteile allem Neuen gegenüber<br />
aufgeschlossen zu sein.<br />
Fachübergreifend k&ouml;nnen hiermit unterschiedliche Projekte in die Wege<br />
geleitet werden. Es kann eventuell sogar angedacht werden, eine komplette<br />
Projektwoche so zu gestalten, dass die in jedem Fach erarbeiteten Ergebnisse<br />
abschlie&szlig;end in einer gr&ouml;&szlig;eren Ausstellung pr&auml;sentiert werden. Zum Ausklang<br />
jedes Tages k&ouml;nnte eine Filmvorstellung in der Aula stattfinden, in der Filme<br />
gezeigt werden, die sich inhaltlich thematisch im Bezug auf die Projekte<br />
anbieten. Filme wie die gleichnamige Verfilmung dieses Buches, aber auch &bdquo;Die</p>
<p>Welle&ldquo;, &bdquo;Hitlerjunge Salomon&ldquo; oder &bdquo;Napola&ldquo; w&auml;re pr&auml;destinierte Beispiele dafür.<br />
Hierbei ist stets auf die Altersfreigabe zu achten. Als finaler Abschluss dieser<br />
Woche, k&ouml;nnte der Besuch einer Gedenkst&auml;tte oder eines ehemaligen<br />
Konzentrationslagers stehen.<br />
Im Deutschunterricht kann das Buch als literarisches Werk behandelt werden.<br />
Die Schüler k&ouml;nnen zum Beispiel Gedichte verfassen, die das Thema<br />
Heimatlosigkeit, Diskriminierung, Verfolgung, Vertreibung, Vorurteile und<br />
Integration etc. behandeln. Fiktive Briefwechsel zwischen Anna und ihrer<br />
Berliner Freundin Elsbeth k&ouml;nnten ebenso als Aufgabenstellung vorkommen.<br />
Die Fragen und Erkenntnisse, die daraus resultieren k&ouml;nnten dann<br />
beispielsweise in anderen F&auml;chern wieder aufgegriffen werden.<br />
Es bietet sich an, den geschichtlichen Hintergrund als Einstieg in die Thematik<br />
des Dritten Reiches im Geschichtsunterricht zu er&ouml;rtern.<br />
Im Erdkundeunterricht bietet es sich an, den Weg von Anna und ihrer Familie<br />
anhand der im Buch beschriebenen Route auf einer Karte nachzuvollziehen.<br />
Denkbar ist auch eine Gegenüberstellung der heutigen und der damaligen<br />
Grenzen Deutschlands und Europas. Fragestellungen: &bdquo;Was geh&ouml;rte damals zu<br />
Deutschland, was heute nicht mehr, wie hei&szlig;en die L&auml;nder heute, wie damals,<br />
welche gibt es nicht mehr&ldquo;? u.&auml;.<br />
Hierbei k&ouml;nnten auch Bilder und Filme zum Einsatz kommen, in denen die<br />
Landschaft und Umgebung der verschiedenen L&auml;nder und St&auml;dte gezeigt<br />
werden. Wom&ouml;glich lassen sich auch hier alte und aktuelle Bild- und Tontr&auml;ger<br />
finden, um eine Gegenüberstellung zu erm&ouml;glichen.<br />
Grunds&auml;tze der jüdischen Glaubensansicht mit ihren Ritualen, verschiedenen<br />
Feiertagen und wie sie sich beispielsweise von dem christlichen Br&auml;uchen<br />
unterscheiden, k&ouml;nnen im Religionsunterricht durchgenommen werden.<br />
Schüler, die anderen Religionsgemeinschaften angeh&ouml;ren, k&ouml;nnten kleine<br />
Einblicke in ihre Glaubensrichtung gew&auml;hren. Es k&ouml;nnte beispielsweise in einer<br />
Diskussion oder anhand von Referaten und Gruppenarbeiten stattfinden.<br />
Alles zusammen kann einen Beitrag dazu leisten, mehr Verst&auml;ndnis<br />
aufzubringen, was letztendlich zu mehr Toleranz führen sollte.</p>
<p>Im künstlerischen Bereich kann angeboten werden, einzelne Szenen aus<br />
dem Buch, welche die Schüler besonders ansprechen oder bewegen, als Bild<br />
zu erstellen, um im Anschluss daran, vielleicht sogar mit den Eltern, eine<br />
Ausstellung zu organisieren.<br />
Im Musikunterricht k&ouml;nnten z. B. Lieder gesungen werden, die aus den<br />
L&auml;ndern derer stammen, die in der Klasse vorzufinden sind.<br />
Hierbei k&ouml;nnen auch jüdische Lieder mit eingebracht werden, die sicherlich für<br />
die Majorit&auml;t der Schülerschaft neu erscheinen wird. Somit k&ouml;nnte ein neuer<br />
Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft entstehen.<br />
Im Politikunterricht kann das Buch und seine Inhalte als Anreiz dazu dienen,<br />
über die NS-Zeit zu diskutieren, und Vergleiche oder Parallelen zu heutigen<br />
politischen Systemen auf der Welt aufzustellen.<br />
Derartige fa&Aring;Ncherübergreifende Ma&szlig;nahmen f&ouml;rdern bei der genannten<br />
Zielgruppe das Interesse auch für Unterrichtsstoff, in denen sie sich<br />
m&ouml;glicherweise sonst eher zurückgehalten haben, anstatt sich einzubringen.<br />
Dadurch, dass ein für alle Schüler interessantes Thema bearbeitet wird, ist es<br />
auch für lernschw&auml;chere Kinder einfacher, ihren Teil zum Unterricht<br />
beizutragen.<br />
Ein positiver Nebeneffekt dabei kann sein, dass diese Schüler bisher<br />
verborgende Talente entdecken und diese dann gezielt gef&ouml;rdert werden<br />
k&ouml;nnen. Dadurch, dass verschiedenste Hirnregionen bei solch einer<br />
Beanspruchung aktiviert werden, kommt es zur Ausbildung neuer Synapsen<br />
oder St&auml;rkung bereits vorhandener, von denen sie ihr ganzes Leben profitieren<br />
k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>7. Eigene Meinung und Urteil</strong><br />
Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Buch, und seiner Thematik, sind<br />
wir zu dem Schluss gekommen, dass die vorliegende Lektüre vielseitig<br />
einsetzbar ist. Wie wir bereits ausgiebig geschildert haben, ist die p&auml;dagogische<br />
Arbeit innerhalb einer Projektwoche durchaus zielgruppenorientiert<br />
umzusetzen. Die multikulturelle Gesellschaft, die erst durch die<br />
voranschreitende Globalisierung m&ouml;glich geworden ist, ist ein N&auml;hrboden für<br />
vielerlei Konflikte. Durch den hohen Anteil an Einwanderern bzw. Migranten,<br />
kann es zweifelsohne zu Auseinadersetzungen kultureller, religi&ouml;ser,<br />
ethnischer, aber auch politischer Natur kommen. Diese k&ouml;nnen sowohl<br />
zwischen den seit Generationen ans&auml;ssigen einheimischen Bürgern, und den<br />
Zuwanderern, als auch innerhalb der erst kürzlich Hergezogenen selbst<br />
entfachen.<br />
Deshalb ist es unabdinglich, dass wir als künftige ErzieherInnen versuchen,<br />
diesem Prozess Einhalt zu gebieten. Somit k&ouml;nnen wir diesen Roman breit<br />
gef&auml;chert zum Einsatz bringen. Gerade wir haben es in der Hand der<br />
heranwachsenden Generation eine demokratische und tolerante<br />
Weltanschauung, als Alternative zur ihren allzu h&auml;ufig trostlosen und<br />
perspektivlosen Zukunftsaussichten, zu bieten.<br />
Deshalb kann das Buch gut als Mittel zum Einstieg der Verst&auml;ndigung, und des<br />
gegenseitigen Respekts sowie der gegenseitigen Rücksichtnahme, fremdartiger<br />
und schwer nachvollziehbarer Verhaltensweisen, die teilweise an den Tag<br />
gelegt werden, dienen.<br />
Wir müssen auf die Problemgruppen zugehen, ihnen durch spannende,<br />
interessante und abwechslungsreiche Weise zeigen, dass ein friedliches<br />
Miteinander durchaus m&ouml;glich ist, und voneinander gelernt werden kann.<br />
Die bereits erw&auml;hnte Projektwoche ist nur eine &#8211; unter vielen denkbaren -<br />
M&ouml;glichkeiten an diese Problematik heranzutreten.<br />
Aufbauend auf der Lektüre dieses Buches, k&ouml;nnten die weiteren beiden B&auml;nde<br />
der Trilogie die angesprochene Thematik, und ihre damit verbundenen<br />
Probleme erg&auml;nzend gelesen und anschlie&szlig;end bearbeitet werden.</p>
<p>Danke f&uuml;rs zusenden der Facharbeit!</p>
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		<title>Victoriasee Tansania Afrika</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[erdkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Victoriasee]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Mitte der 50er Jahre wurde im afrikanischen Viktoriasee der Nilbarsch (lates niloticus) ausgesetzt. Er sollte als Speisefisch der Fischereiwirtschaft zu Aufschwung verhelfen und als Nahrungsquelle f&#252;r die heimische Bev&#246;lkerung dienen. In weniger als 40 Jahren hat der&#8230;</p>]]></description>
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<p>1. Allgemeine Informationen zum Viktoriasee<br />
Der Viktoriasee liegt im Osten Afrikas und ist mit 68.800 km&sup2; der zweitgr&ouml;&szlig;te S&uuml;&szlig;wassersee weltweit. Trotz seiner Gr&ouml;&szlig;e ist er mit einer maximalen Tiefe von 84 m und durchschnittlich 40 m sehr flach. Mit seinem Nordufer grenzt der See an den &Auml;quator. Aufgrund dieser tropischen Lage betr&auml;gt die Wassertemperatur ganzj&auml;hrig zwischen 23,5 und 29,0&deg;C. <br />
Die drei angrenzenden Staaten Kenia, Uganda und Tansania z&auml;hlen den Viktoriasee zu ihrem Staatsgebiet, wobei 6% an Kenia, 45% an Uganda und 49% an Tansania fallen. Der Viktoriasee wurde 1858 von dem britischen Forscher John Speke entdeckt, der auf der Suche nach dem Ursprung des Nils war. Der See hat mehrere Zufl&uuml;sse, jedoch als einzigen Abfluss den Nil.</p>
<p>2. Die Bewohner des Viktoriasees<br />
Der Viktoriasee war schon sehr fr&uuml;h unter Forschern als ein See mit unglaublicher Artenvielfalt bekannt. Die Fischfauna des Sees wird von den Cichliden (Buntbarsche) dominiert, vor allem von der artenreichen Gattung Haplochromis. Diese Fische sind den Einheimischen als Furu bekannt, wobei nicht in Arten unterschieden wird. Die Radiationen der Cichliden sind im Vergleich zu denen der Darwin-Finken ein wahres Wunderwerk der Natur. Das Alter des Viktoriasees wird auf ca. 25.000 &#8211; 30.000 Jahre datiert. Dies zeigt auch die unheimlich kurze Zeitspanne, in der sich die Cichliden zu dieser Artenvielfalt entwickelt haben. <br />
Die Cichliden werden h&auml;ufig aufgrund ihrer Nahrung klassifiziert. Sie besetzen alle erdenklichen Nischen, die dieser See zu bieten hat:<br />
Schlammschnapper ern&auml;hren sich von organischem Abfall vom Grunde des Sees und von Kiesel- und Blaualgen. Sie kommen in einer Tiefe von zwei bis &uuml;ber drei&szlig;ig Meter vor.<br />
Algenfresser schaben Algen von Felsen ab. Sie leben an der Felsk&uuml;ste oder in der N&auml;he von Felsinseln. <br />
Zooplanktonfresser leben in allen Wasserschichten und im offenen Wasser.<br />
des Weiteren gibt es Schneckensprenger, Insektenfresser, Schuppenfresser Garnelenfresser, Fischfresser und P&auml;dophage (Brutfresser).<br />
Insgesamt sind ca. 400 Arten bekannt, einige davon sind jedoch noch nicht beschrieben. <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Pundamilia nyererei&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Haplochromis chilotes&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Haplochromis nigricans</p>
<p>3. Der Nilbarsch ver&auml;ndert die &Ouml;kologie des Viktoriasees<br />
1954 wurde der Nilbarsch (lates niloticus) aus dem Albertsee von einem Beamten der kenianischen Fischereibeh&ouml;rde in den Viktoriasee ausgesetzt. Dieser Fisch war urspr&uuml;nglich nicht in diesem See heimisch. Aufgrund seines enormen Gewichts von bis zu 200 kg und seiner Verwendung als Speisefisch wurde der Nilbarsch zur Verbesserung der Wirtschaft eingef&uuml;hrt. Gleichzeitig sollte die Versorgung der Bev&ouml;lkerung gesichert sein, welche sich bisher vom Fang der kleinen und weniger schmackhaften Furu ern&auml;hrte. <br />
Die Bev&ouml;lkerung zeigte sich begeistert &uuml;ber die Aussichten auf eine starke Fischproduktion, dachte jedoch nicht daran, dass diese hohe Produktion nur von kurzer Dauer sein k&ouml;nnte. Viele &Ouml;kologen und Forscher protestierten gegen den Nilbarsch und wiesen auf m&ouml;gliche Folgen f&uuml;r die heimische Fauna hin &ndash; jedoch ohne Erfolg. Zwischen 1954 und 1962 wurden an verschiedenen Stellen in Uganda, Kenia und Tansania Nilbarsche in den Viktoriasee eingef&uuml;hrt. <br />
Tijs Goldschmidt &auml;u&szlig;ert sich in seinem Buch &bdquo;Darwins Traumsee&ldquo; &uuml;ber diesen Vorgang wie folgt: &bdquo;Jedes Mal wenn ich daran denke, bin ich erneut ersch&uuml;ttert, dass f&uuml;r die v&ouml;llige Zerst&ouml;rung des &ouml;kologischen Gleichgewichts des gr&ouml;&szlig;ten tropischen Sees der Welt nicht mehr als ein Mann mit einem Eimer erforderlich war.&ldquo; (S. 260)</p>
<p>Mit dem Einsetzen des Nilbarsches ging die Zahl der einheimischen Barscharten schlagartig zur&uuml;ck. Ohne nat&uuml;rliche Fressfeinde und einem gro&szlig;en Nahrungsangebot konnte sich der Nilbarsch rasch ausbreiten. Die daraus resultierende Menge an Nilbarschen f&uuml;hrte zu einem Massensterben unter der Haplochromis &ndash; Population. Besonders bedroht sind die Arten, die nur in einem ganz bestimmten Teil des Viktoriasees vorkommen. Aufgrund dieser r&auml;umlichen Begrenzung sind sie der gr&ouml;&szlig;ten Gefahr der Ausrottung ausgesetzt. <br />
Im offenen Wasser verschwanden die Fischfresser als erstes, jedoch folgten Schneckensprenger, Insektenfresser und Schlammschnapper. Die Zooplanktonfresser konnten sich am l&auml;ngsten behaupten. 93% der Arten, die im offenen Wasser leben, sind mittlerweile verschwunden. An seichteren Stellen sind noch ungef&auml;hr 30% der Arten anzutreffen. Dies ist darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass sich hier die Furu besser an der Felsk&uuml;ste verstecken konnten oder der Nilbarsch in die ganz flachen Seeabschnitte und den Uferbereich weniger vordrang. <br />
Innerhalb weniger Jahre, d.h. innerhalb einiger Furu &ndash; Generationen, starben fast alle Arten im offenen Gew&auml;sser aus. Diese kurze Zeitspanne und der hohe Selektionsdruck des Nilbarsches lie&szlig;en keine evolution&auml;ren Ver&auml;nderungen zu, d.h. eine Anpassung an die neuen Umst&auml;nde war nicht m&ouml;glich. <br />
Durch die Ausrottung der Algen- und Pflanzenfressenden Furu kam es zus&auml;tzlich zu einem starken Anstieg des Algenwachstums und vermehrtem organischen Abfall (Detritis), der sich am Grunde des Sees ablagerte. Dadurch gelangte weniger Sauerstoff in die tiefen Wasserschichten, wodurch sich ein eutrophes Milieu bildete und die hier lebenden Barscharten in h&ouml;here Wasserschichten ausweichen mussten. Mittlerweile ist dieser Prozess soweit fortgeschritten, dass ab einer Wassertiefe von 30 Metern kein Fisch mehr leben kann.</p>
<p>4. Heutiger Fischbestand<br />
Mitte der 80er Jahre bestand mehr als 80% der Fischbiomasse im kenianischen Nyanzagolf aus Nilbarsch. In anderen Teilen des Viktoriasees sah die Bilanz nicht viel besser aus. Wenn der R&auml;uber an der Spitze der Nahrungspyramide die gr&ouml;&szlig;te Biomasse darstellt, muss das irgendwann unweigerlich dazu f&uuml;hren, dass die Population zusammenbricht. Jedoch kam eine neue Energiequelle zum Vorschein, <br />
an die kein Forscher oder Biologe gedacht hatte. Nachdem die Garnelen fressenden Furu vom Nilbarsch ausgerottet worden waren, nahm die Anzahl der Garnelen (Caridina nilotica) explosionsartig zu. So musste der R&auml;uber nur seine Nahrungsquelle &auml;ndern, um weiterhin zu &uuml;berleben. Nach dem starken R&uuml;ckgang der Furu ist die Garnele zur wichtigsten Beute geworden.<br />
Neben dem Nilbarsch wurde in den 50er Jahren die Niltilapie (Oreochromis niloticus) eingef&uuml;hrt, die die heimischen Tilapien (Oreochromis esculentus und Oreochromis variabilis) verdr&auml;ngte. <br />
Demnach kam es zu folgenden Ver&auml;nderungen im &Ouml;kosystem des Viktoriasees:<br />
Die Nilbarsche nehmen im &Ouml;kosystem die Position der Fischfressenden Furu und der Furufressenden Welse (Bagrus dokmac und Clarias gariepinus) ein. Damit ersetzt ein Raubfisch mehr als hundert Raubfischarten.<br />
Die Garnele (Caridina niloticus) hat die massenhaft vorkommenden Abfallfressenden Furu (mind. 13 Arten) ersetzt.<br />
Die Niltilapie (Oreochromis niloticus) hat die einheimischen Tilapien (Oreochromis esculentus und Oreochromis variabilis) ersetzt.<br />
(vgl. Goldschmidt, Tijs: Darwins Traumsee, S.304)<br />
Das alte Nahrungsnetz vor dem Einsatz des Nilbarsches war sehr differenziert. Sowohl Furu als auch Insekten, Mollusken und andere Fischarten spielten eine Rolle. Im heutigen Nahrungsnetz verlaufen die Nahrungsketten wie folgt:<br />
&uuml;ber die Garnele zum Nilbarsch<br />
&uuml;ber Insektenlarven zum juvenilen Nilbarsch<br />
&uuml;ber Zooplankton zur Sardine und zum juvenilen Nilbarsch<br />
von den Algen und vom Abfall zur eingef&uuml;hrten Niltilapie<br />
(vgl. Goldschmidt, Tijs: Darwins Traumsee, S.307)<br />
Der Grund daf&uuml;r, dass Garnele, Nilbarsch und Niltilapie koexistieren k&ouml;nnen, ist die Besetzung unterschiedlicher &ouml;kologischer Nischen. Sie stellen keine Konkurrenz innerhalb der Nahrungskette dar. </p>
<p>Die folgende Grafik zeigt die j&auml;hrlichen Fangquoten des Nilbarschs. Hieraus wird die schnelle Zunahme des Nilbarsches deutlich. Zwischenzeitlich betrug die Menge des gefangenen Nilbarschs &uuml;ber 80% des Gesamtfangs aus dem Viktoriasee. Jedoch ist aus der Grafik ersichtlich, dass die Fangmenge r&uuml;ckl&auml;ufig ist. Mittlerweile werden weniger und vor allem kleinere Nilbarsche gefangen. Dies kann ein Hinweis auf &Uuml;berfischung sein. Unter den Nilbarschen wird immer &ouml;fter Kannibalismus beobachtet, da andere Nahrungsquellen knapp geworden sind. Es bleibt die Frage offen, wie lange noch gr&ouml;&szlig;ere Mengen Nilbarsch gefangen werden k&ouml;nnen. </p>
<p>5. Fortschreitende Verschmutzung des Viktoriasees<br />
Die zunehmende Waldrodung ist eine weitere Konsequenz der Einf&uuml;hrung des Nilbarschs. Die kleineren Furu &#8211; Arten wurden an der Sonne getrocknet, der Nilbarsch muss allerdings mittels Feuer getrocknet oder ger&auml;uchert werden. Durch die Abholzung kommt es zur Erosion des Bodensubstrats. Dies f&uuml;hrt zur Verschlammung des Sees und zu zunehmender Wassertr&uuml;bung. So wurde mittlerweile auch der Lebensraum der von Sumpfpapyrus lebenden Flusspferde zerst&ouml;rt. </p>
<p>
6. Die Wasserhyazinthe &#8211; eine weitere Neozoa<br />
Ein weiteres Problem des Viktoriasees ist die Ausbreitung der eingeschleppten Dickstieligen Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes). Die Pflanze wurde aus S&uuml;damerika importiert, um als Zierpflanze in Gartenteiche eingesetzt zu werden. Ohne Fressfeinde konnte sich die Wasserhyazinthe schnell im See ausbreiten und wurde zu einer g&uuml;nstigen Brutst&auml;tte f&uuml;r Moskitos und Schnecken, die Malaria und Bilharziose &uuml;bertragen. <br />
Die Pflanze verdoppelt ihre Fl&auml;chen innerhalb von zwei Wochen und ist am Seeufer oder als schwimmende Matten auf der Wasseroberfl&auml;che anzutreffen. Die Wasserhyazinthe verdr&auml;ngt andere Wasserpflanzen und entzieht dem Wasser Sauerstoff, wodurch der S&auml;uregehalt des Wassers steigt. Zus&auml;tzlich schafft sie lichtlose Verh&auml;ltnisse, sodass in diesen Bereichen keine Fische leben k&ouml;nnen. <br />
Als Gegenma&szlig;nahmen werden M&auml;hmaschinen und als biologische L&ouml;sung der R&uuml;sselk&auml;fer (Neochetina eichhorniae und N. bruchi) eingesetzt. Dieser K&auml;fer ern&auml;hrt sich von lebenden oder abgestorbenen Pflanzenteilen und ist monophag. In einem kenianischen Teil des Viktoriasees konnte so die Fl&auml;che mit Wasserhyazinthen innerhalb von 5 Jahren von 20.000 auf 2.000 ha reduziert werden. </p>
<p>7. Ma&szlig;nahmen zur Rettung des Viktoriasees<br />
Mehrere Organisationen setzen sich seit Jahren f&uuml;r die Rettung des Viktoriasees ein. So wies zum Beispiel der Global Nature Fund (GNF) den Viktoriasee als &bdquo;Bedrohter See des Jahres 2005&quot; aus, um auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Der GNF arbeitet auch eng mit der nicht-kommerziellen Organisation OSIENALA zusammen. OSIENALA (Friends of Lake Victoria) ist ein Zusammenschluss von Fischern, Umweltsch&uuml;tzern, Genossenschaften und wissenschaftlichen Institutionen der Region mit ca. 150 Mitgliedern. Ziel dieser Organisation ist es, durch Einrichtung von Schutzgebieten die weitere Zerst&ouml;rung m&ouml;glichst zu stoppen. Der GNF und OSIENALA f&ouml;rdern den Erhalt von Ufervegetation und bieten verschiedene Umweltbildungsma&szlig;nahmen an. <br />
Des Weiteren wurden in den 90er Jahren bedrohte Cichliden-Arten an Zoos und Aquarien in der ganzen Welt verschickt, um diese Arten zu erhalten. So ist es mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass einige Haplochromini in der Natur ausgestorben und nur noch in der Zucht anzutreffen sind. <br />
&nbsp;</p>
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		<title>Effi Briest &#8211; Der Film</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 03:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[effi-briest]]></category>

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		<description><![CDATA[

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<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Biographie Jurek Becker</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/bronsteins-kinder/jurek-becker-biographie-2</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/bronsteins-kinder/jurek-becker-biographie-2#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 19:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[bronsteins-kinder]]></category>
		<category><![CDATA[jurek becker]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Kurzbiographie und Eckdaten aus Jurek Becker&#8217;s Leben</h2>
<h3>
Kurzbibliographie &#252;ber Jurek Becker&#8217;s Werke<br />
</h3>
<p>
<strong> </strong><strong>Biographie Jurek Becker&#8217;s</strong></p>
<p>Die Fr&#252;hen Jahre 1937 bis 1945</p>
<p>Das Leben nach dem Holocaust und die Jugend in der DDR&#8230;</p>]]></description>
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<h3>
Kurzbibliographie &uuml;ber Jurek Becker&#8217;s Werke<br />
</h3>
<p>
<strong> </strong><strong>Biographie Jurek Becker&#8217;s</p>
<p>Die Fr&uuml;hen Jahre 1937 bis 1945</p>
<p>Das Leben nach dem Holocaust und die Jugend in der DDR</p>
<p>Der Nachteil eines Vorteils (von Jurek Becker)</p>
<p>Jurek Becker und sein Leben in der DDR bis 1977</p>
<p>Die &Uuml;bersiedlung in den Westen und Leben bis 1997</p>
<p>Jurek Becker&#8217;s Werke als Spiegel seines Lebens.</p>
<p>Jurek Becker&#8217;s Einstellung zum Judentum</p>
<p>Becker&#8217;s Beziehung zu seinem Vater</p>
<p>Die Einstellung Becker&#8217;s zum Schreiben</p>
<p>Jurek Becker ganz pers&ouml;nlich</p>
<p>Literaturhinweise</p>
<p>Kurzbiographie und Eckdaten aus Jurek Becker&#8217;s Leben</strong></p>
<p>1937 geboren in Lodz(Polen) (Vermutung)<br />
1939 bis 1945 Leben in Ghetto und Konzentrationslager Ravensbr&uuml;ck und Sachsenhausen</p>
<p>ab 1945 lebte er in Berlin-Ost, erlernen der deutschen Sprache</p>
<p>1955 Abitur</p>
<p>1955/56 Milit&auml;rdienst in der Volksarme der DDR</p>
<p>1957 Beitritt in die SED und Studium an der Humboldt-Universit&auml;t in Berlin-Ost</p>
<p>1960 Ausschluss vom Studium aus politischen Gr&uuml;nden</p>
<p>1969 Anstellung als Drehbuchautor bei der DEFA, Erscheinen von</p>
<p>&quot;Jakob der L&uuml;gner&quot; als Roman</p>
<p>1971 Heinrich-Mann-Preis, Charles-Veillon-Preis</p>
<p>1972 Tod des Vaters, Mitglied der PEN der DDR</p>
<p>1973 Wahl in den Vorstand der PEN</p>
<p>1974 Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen</p>
<p>1975 Nationalpreis der DDR</p>
<p>1976 Ausschluss aus der SED wegen Protest gegen die Ausb&uuml;rgerung Wolf Biermanns</p>
<p>1977 Austritt aus der PEN, Umzug nach Berlin-West mit Genehmigung der DDR- Beh&ouml;rden</p>
<p>1978/79 L&auml;ngerer Aufenthalt in den USA, &quot;Writer in Residence&quot; am Oberlin College, Ohio, Gastprofessur an der Gesamthochschule Essen</p>
<p>1981 Teilnahme am 1. Freidenstreffen von Schriftstellern aus Ost und West in Berlin-Ost</p>
<p>1982 Stadtschreiber von Bergen-Enkheim</p>
<p>1983 Wahl in die Akademie f&uuml;r Sprachen und Dichtung Darmstadt</p>
<p>1984 Vortr&auml;ge an der Cornell-Universit&auml;t, Ithaca, New York</p>
<p>1986 Roman &quot;Bronsteins Kinder&quot;, Drehb&uuml;cher zu Liebling Kreuzberg</p>
<p>1987 Adolf-Grimme-Preis in Gold zusammen mit Manfred Krug und Heinz Schirk</p>
<p>Gastprofessur an der Univerity of Texas in Austin (Texas)</p>
<p>1989 Gastdozent der Stiftungsdozentur f&uuml;r Poetik an der</p>
<p>J.-W.-Goeth-Universit&auml;t Frankfurt/Main</p>
<p>1997 gestorben</p>
<p>Kurzbibliographie &uuml;ber Jurek Becker&#8217;s Werke</p>
<p>1969 &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot; erscheint als Roman, nachdem er zuerst als Drehbuch f&uuml;r die DEFA geschrieben wurde</p>
<p>1973 &quot;Irref&uuml;hrung der Beh&ouml;rden&quot; Roman</p>
<p>1976 &quot;Der Boxer&quot; Roman</p>
<p>1978 &quot;Schlaflose Tage&quot; Roman</p>
<p>1980 &quot;Nach der ersten Zukunft&quot; Erz&auml;hlungen</p>
<p>1982 &quot;Aller Welt Freund&quot; Roman</p>
<p>1986 &quot;Bronsteins Kinder&quot; Roman, Drehbuch zur Serie Liebling Kreuzberg</p>
<p>1992 &quot;Amanda herzlos&quot; Roman</p>
<p>
<strong>Biographie Jurek Becker&#8217;s<br />
Die Fr&uuml;hen Jahre 1937 bis 1945</strong></p>
<p>Jurek Becker wurde vermutlich 1937 im polnischen Ort L(d( geboren, wo er bis zu seiner Deportation in die Konzentrationslager Ravensbr&uuml;ck und Sachsenhausen mit seinen Eltern lebte. &Uuml;ber die Zeit seit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen und die Zeit in den Konzentrationslagern ist heute nichts mehr bekannt, da sich Becker selbst nicht mehr an diese Zeit erinnern konnte. Sicher ist nur das er von seinem Vater getrennt wurde und erst nach dem Krieg, durch eine amerikanische Hilfsorganisation wieder mit ihm vereint wurde. Wahrscheinlich gibt es nichts besonderes &uuml;ber diese Zeit zu berichten, da das Leben im Lager im Allgemeinen lediglich aus der t&auml;glichen Routine bestand, also Appelle, Arbeit, Appelle und der Kampf mit Krankheiten und Ersch&ouml;pfung. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass auf Grund seines Alters Becker nicht versteckt wurde um ihn vor den Nazis zu sch&uuml;tzen, wie es mit Stefan Zweig gemacht wurde, der als ca. 4-j&auml;hriger in Buchenwald versteckt wurde.</p>
<p>In den Lagern blieb Becker sprachlich auf dem Niveau eines 4-j&auml;hrigen stehen, lernte jedoch seine Ersten deutschen Worte, auch wenn es sich nur Vokabeln wie &quot;Z&auml;hlappell&quot; und &quot;antreten&quot; handelte.</p>
<p><strong> Das Leben nach dem Holocaust und die Jugend in der DDR</strong></p>
<p>Nachdem Becker 1945 durch eine amerikanische Hilfsorganisation wieder mit seinem Vater zusammengef&uuml;hrt wurde lebte in der damaligen Sovjetzone des damals viergeteilten Deutschland&#8217;s. Jetzt erst lernte der damals ca 7 bis 8-j&auml;hrige Jurek die deutsche Sprache. Hilfreich hierbei war im sein eigener Ehrgeiz und die Unterst&uuml;tzung des Vaters, der gute Leistungen im Fach Deutsch finanziell Belohnte. Dieser Ansporn und die Tatsache, dass Jurek wegen seinen sprachlichen M&auml;ngel mit Problemen in der Schule zu k&auml;mpfen hatte lie&szlig;en den Jungen sehr schnell lernen, so dass sich schon nach kurzer Zeit Erfolg zeigte und der Vater gezwungen wahr die Entlohnung seines Sohnes zu verringern. Jurek war selbst der Meinung, dass das korrekte Verwenden der deutschen Sprache f&uuml;r ihn unbedingt erforderlich sei, da er bef&uuml;rchtete in der Nachkriegsgesellschaft nicht voll integriert zu werden. Nach seiner Meinung handelte es sich bei dieser Art des Lernens, n&auml;mlich die strikte Vermeidung von Fehlern um das gr&ouml;&szlig;te Gl&uuml;ck seines Lebens, auch wenn er sp&auml;ter diesen Ehrgeiz, sprachliche Fehler zu vermeiden als hinderlich f&uuml;r seine Arbeit als Autor empfand, was er selbst wie folgt erl&auml;uterte:</p>
<p><strong> Der Nachteil eines Vorteils.</strong></p>
<p>Pinguine, so habe ich einmal gelesen, seien au&szlig;erhalb ihrer Heimat, in zoologischen G&auml;rten etwa, &auml;u&szlig;erst schwer zu halten. Die nat&uuml;rlichen Bedingungen, unter denen sie lebten, seien so beschaffen, dass es Krankheitskeime kaum gebe. Das habe zur Folge, dass der Organismus der Pinguine, da er solche Keime praktisch nie abzuwehren habe, auf deren Abwehr praktisch nicht eingerichtet sei. Nur gegen K&auml;lte verf&uuml;ge er &uuml;ber gro&szlig;e Widerstandskraft.</p>
<p>In zoologischen G&auml;rten nun, wo es von Bakterien aus aller Herren L&auml;nder nur so wimmle, sei die Lage f&uuml;r Pinguine fatal. Nahezu schutzlos, hie&szlig; es, seinen sie Krankheitskeimen ausgeliefert, &uuml;ber die andere Tiere gewisserma&szlig;en nur l&auml;cheln. Und selbst winzigste Gefahren, die von den Organismen der &uuml;brigen nicht einmal wahrgenommen w&uuml;rden, k&ouml;nnten f&uuml;r die Pinguine t&ouml;dlich sein. Die Gew&ouml;hnungszeit sei lang und erfordere von den Pflegern au&szlig;erordentliche Geduld.</p>
<p>(aus text und kritik, 1992, (Nr. 52), S.15 &#8211; zum Problem eines DDR-Autors, der in den Westen &uuml;bersiedelt)</p>
<p><strong> Jurek Becker und sein Leben in der DDR bis 1977</strong></p>
<p>Jurek Becker machte 1955 sein Abitur, bis dahin war sein Leben vorallem durch lernen, vorallem durch das Erlernen der deutschen Sprache gepr&auml;gt. In den Jahren 55 und 56 leistete er seinen Milit&auml;rdienst in der Nationalen Volksarmee der DDR. Nach dem Absolvieren seines Wehrdienstes wurde er 1957 Mitglied der SED und schrieb sich f&uuml;r das Studium der Philosophie an der Humboldt-Universit&auml;t in Ostberlin ein, wurde jedoch nach gerade einmal 3 Jahren 1960 aus dem Studium wegen seinen politischen Ansichten ausgeschlossen.</p>
<p>Er begann ein Studium der Film-Szenarien in Potsdam-Babelsberg, welches er jedoch schon bald wieder aufgab.</p>
<p>Anschlie&szlig;end arbeitete er f&uuml;r die DEFA als fest angestellter Drehbuchautor. Verlie&szlig; jedoch auch diese Stellung nach dem sein Drehbuch &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot; 1969 abgelehnt wurde. Aus Trotz, wie er selbst sagte, begann er mit dem Schreiben von Prosatexten. Sein erster Roman entstand aus dem Drehbuch von &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot;, welches er nun in eine Prosafassung brachte. &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot; war ein Erfolg, nicht nur in der DDR sondern auf internationaler Ebene. 1971 erhielt er f&uuml;r diesen Roman sowohl den Heinrich-Mann-Preis als auch den Charles-Veillon-Preis. 1972 starb dann sein Vater, au&szlig;erdem wurde er Mitglied der DDR Schriftstellervereinigung PEN.</p>
<p>Sein zweiter Roman &quot;Irref&uuml;hrung der Beh&ouml;rden&quot;, der sich mit den Problemen eines Autors mit der DDR B&uuml;rokratie besch&auml;ftigt, erschien 1973 wurde jedoch sofort von den DDR-Beh&ouml;rden verboten und war auch sonst kein Erfolg. Im gleichen Jahr wurde Becker auch in den Vorstand der PEN gew&auml;hlt. Ein Jahr sp&auml;ter erhielt er den Literaturpreis der freien Hansestadt Bremen und im darauffolgenden Jahr den Nationalpreis der DDR. Im Jahr 1976 wurde Becker, nachdem er mit anderen Schriftstellern gegen die Ausweisung des Schriftstellers Wolf Biermann protestiert hatte, aus der SED ausgeschlossen. In diesem Jahr entstand auch sein dritter Roman &quot;Der Boxer&quot;, der sich wieder mit der j&uuml;dischen Vergangenheit besch&auml;ftigte.</p>
<p>1977 war ein sehr ereignisreiches Jahr f&uuml;r Becker, nach seinem Austritt aus dem Schriftstellerverband PEN zog er mit Genehmigung der DDR-Beh&ouml;rden nach Westberlin.</p>
<p><strong> Die &Uuml;bersiedlung in den Westen und Leben bis 1997</strong></p>
<p>Nach seiner &Uuml;bersiedlung nach Westberlin wurde Jurek Becker immer h&auml;ufiger als Gastdozent an verschiedenen Universit&auml;ten, vor allem in den USA, eingeladen. Unter anderem an das Oberlin College in Ohio oder an der Cornell-University in Ithaca New York.</p>
<p>Im darauf folgenden Jahr erschien sein Roman &quot;Schlaflose Tage&quot; und zwei Jahre sp&auml;ter die Erz&auml;hlungen &quot;Nach der ersten Zukunft&quot;. Becker kehrte erst 1982 wieder in die DDR zur&uuml;ck, jedoch nur f&uuml;r den Besuch des 1. Freidenstreffen von Schriftstellern aus Ost und West. Nach zwei weiteren Jahren erschien sein Roman &quot;Aller Welt Freund&quot;, der jedoch wie seine Vorg&auml;nger nicht an den Erfolg von &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot; ankn&uuml;pfen konnte. Dies gelang ihm erst mit seinem 1986 ver&ouml;ffentlichten Roman &quot;Bronsteins Kinder&quot;. Dies war auch das Jahr in dem er f&uuml;r die Fernsehserie &quot;Liebling Kreuzberg&quot;, in welcher sein Freund Manfred Krug einen Berliner Anwalt spielte, ein Drehbuch schrieb welches im darauf folgenden Jahr mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. 1992 brachte er dann seinen letzten Roman &quot;Amanda herzlos&quot; heraus, dies sollte auch sein letztes Werk sein. F&uuml;nf Jahre Sp&auml;ter starb Jurek Becker im Fr&uuml;hjahr 1997 im Alter von ca. 60 Jahren.</p>
<p><strong> Jurek Becker&#8217;s Werke als Spiegel seines Lebens.</strong></p>
<p>Das Leben des Autors l&auml;sst sich in fast allen Z&uuml;gen in seinen Romanen wiedererkennen. Dies gilt vorallem f&uuml;r die Zeit im Ghetto und sein Leben in der DDR welches er in vier Romanen verarbeitet hat. Den Beginn macht &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot;, dieser Roman besch&auml;ftigt sich mit dem Leben im Ghetto. Er handelt von einem Mann der durch L&uuml;gen versucht die Hoffnung auf eine baldige Befreiung des Ghettos bei den Einwohnern aufrecht zu erhalten. Da Jurek Becker keine Erinnerungen an das Ghetto hatte, versuchte er sich durch intensive Recherchen ein m&ouml;glichst genaues Bild vom Leben im Ghetto zu machen und es im Roman wiederzugeben. Dies tat er nicht nur f&uuml;r seine Arbeit sondern in erster Linie f&uuml;r sich selbst, um sich seiner Vergangenheit bewu&szlig;t zu werden. Dies muss ihm auch sehr gut gelungen sein, den nach der Ver&ouml;ffentlichung des Romans lehnte es Becker&#8217;s Vater ein Jahr lang ab mit seinem Sohn zu sprechen. Becker selbst f&uuml;hrte es darauf zur&uuml;ck, dass sein Vater sich bei den Recherchen &uuml;bergangen f&uuml;hlte und deshalb mit seinem Sohn haderte. Jedoch lag die Ablehnung des Vaters eher darin, dass er den etwas lockeren Umgang seines Sohnes mit den &quot;Helden des Holocausts&quot; mi&szlig;billigte.</p>
<p>Becker&#8217;s zweiter Roman &quot;Irref&uuml;hrung der Beh&ouml;rden&quot;, welcher von einem Autor handelt der mit den Beh&ouml;rden wegen der Ver&ouml;ffentlichung eines Buches zu k&auml;mpfen hat ist eine Verarbeitung des Verh&auml;ltnisses zwischen Autoren und Beh&ouml;rden der DDR. Becker musste bei seinem ersten Werk, welches eigentlich als Drehbuch f&uuml;r einen DEFA-Film geschrieben wurde selbst mit erleben, dass Autoren in der DDR immer vom Wohlwollen der Beh&ouml;rden abh&auml;ngig sind und sich deshalb nur durch Andeutungen und zwischen den Zeilen offen &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen da sie sich am Ende der Zensur vor die F&uuml;&szlig;e werfen mussten. Ironischer Weise wurde der Roman in der DDR erst verboten und ein Jahr sp&auml;ter mit dem Nationalen Literaturpreis der DDR ausgezeichnet.</p>
<p>Das dritte Werk Becker&#8217;s &quot;Der Boxer&quot; besch&auml;ftige sich wieder mit der Vergangenheit. Der Roman erz&auml;hlt die Geschichte eines Juden, der nach dem Krieg seinen in den Lagern verloren gegangenen Sohn versuch zu finden.</p>
<p>Als er ihn jedoch findet plagen ihn Zweifel ob es sich bei dem Kind auch wirklich um sein eigenes handelt.</p>
<p>Auch in diesem Roman verarbeitete Becker sein eigenes leben, denn er war sich eigentlich nie vollkommen sicher ob sein Vater auch wirklich sein Vater sei oder ob er lediglich an ihn abgegeben wurde.</p>
<p>Sein f&uuml;nfter Roman &quot;Bronsteins Kinder&quot; ist f&uuml;r Becker eine nochmalige Auseinandersetzung mit dem Vater, wie dem Protagonisten Hans ist es Becker nie gelungen mit seinem Vater &uuml;ber die &quot;Zeit&quot; die f&uuml;r beide so lebensentscheidend war zu sprechen oder sie gemeinsam zu verarbeiten. Der Roman weist ohnehin sehr viele Parallelen zu Becker&#8217;s leben auf, zum Beispiel die unerh&ouml;rte Begebenheit, welche in Ostberlin im Jahr 1949 stattfand als Becker beobachtet wie ein Freund seines Vaters aus der Stra&szlig;enbahn sprang und einen Passanten, welchen er als KZ-W&auml;rter wiedererkannte den Sch&auml;del einschlug. Oder den fr&uuml;hen Tod der Mutter, die weder Becker noch sein Held Hans je kennengelernt haben. &Uuml;berhaupt spielen M&uuml;tter in Becker&#8217;s Romanen keine Rolle, dies f&uuml;hre er selber darauf zur&uuml;ck, dass er selbst keine Erinnerungen an seine Mutter hatte, da diese sehr fr&uuml;h in einem Konzentrationslager starb. Zum Schluss der Vater, mit dem sowohl im 3-dimensionalen als auch im 2-dimensionalen Leben keine Kommunikation &uuml;ber das Leben w&auml;hrend des Krieges m&ouml;glich war und der starb ohne das es zu einer Verst&auml;ndigung kam.</p>
<p>Becker&#8217;s Romane sind also nicht nur Romane sondern auch ein St&uuml;ck erz&auml;hlte Autobiographie.</p>
<p><strong> Jurek Becker&#8217;s Einstellung zum Judentum</strong></p>
<p>Als man Becker einmal Fragte ob er Jude sei antwortete er mit den Worten &quot;Meine Eltern waren Juden&quot;, als man ihn darauf nochmals Fragte ob er ein Jude sei, antwortete er mit den gleichen Worten.</p>
<p>Von seinem Vater wurde Becker auch nie als &quot;Jude&quot; erzogen, da dieser selbst nicht sonderlich gl&auml;ubig war und nur in die Synagoge um Menschen aus seiner Vergangenheit zu treffen. Becker selbst verstand sich also nie als &quot;Jude&quot;, er selbst sah sich auch immer als Atheist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er nie bewu&szlig;t die Gesellschaft oder Bekanntschaft mit Juden gesucht hat. Es lag einfach daran, dass Becker der Meinung war, jeder Mensch habe die Wahl ob er Jude sein wolle oder nicht. Er glaubte Jude zu sein w&auml;hre keine frage der Rasse sondern eine bewusste Entscheidung f&uuml;r einen Glauben. Aus diesem Grund gab es f&uuml;r ihn auch keine Merkmale die einen &quot;Juden&quot; ausmachten, au&szlig;er den Riten und Traditionen des j&uuml;dischen Glaubens, die jedoch nicht so beschaffen sind, dass man nicht aus ihnen ausbrechen k&ouml;nnte oder die ein Nichtjude sie als j&uuml;disch erkennen k&ouml;nnte. Auf keinen Fall jedoch seien es genetische Merkmale die einen Juden als solchen kennzeichnen.</p>
<p>F&uuml;r ihn bedeutete es auch nichts, dass z. B. Kafka, den er sehr verehrte ein Jude war und somit zu einer Gruppe geh&ouml;rte zu der Becker sich auch h&auml;tte z&auml;hlen k&ouml;nnen. Er selbst dr&uuml;ckte es wie folgt aus: &quot; Mein Judentum hat auch kein Gl&uuml;cksgef&uuml;hl dar&uuml;ber zur Folge, dass ich, gewollt oder ungewollt, zu einer weitverzweigten Gruppe von Menschen geh&ouml;re, die, wie andere Gruppen vergleichbarer Gr&ouml;&szlig;e auch, Leistungen vollbringt, bewundernswerte und miserable. Ich empfinde keinen Stolz dar&uuml;ber, dass Kafka Jude war, [...]. Ich &auml;rgere mich nicht dar&uuml;ber, dass Max Frisch kein Jude ist, [...]. Er f&uuml;hlte sich auch nicht vom Tun der Juden im nahen Osten direkt betroffen, sondern war nur dar&uuml;ber ver&auml;rgert, dass Menschen so mit anderen Menschen umgehen k&ouml;nnen wie es der Staat Israel mit der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung tut. Aus dieser Argumentation war der Antisemitismus als auch ein Philosemitismus ein Werkzeug derjenigen die ein Feind- oder Freundbild brauchten, welches jeder Anfeindung standhielt. Erst als Becker in die BRD kam, musste wie er selbst sagte sich &quot;als Jude f&uuml;hlen&quot;, dies jedoch nicht aus einer eigenen Entscheidung heraus, sondern weil er hier erstmals antisemitischen Angriffen auf seine eigene Person gegen&uuml;ber sah. Aus dieser Erfahrung heraus kam er zu der Ansicht, dass sollte ein Mensch sich selbst in eine Gruppe einordnet und diese Gruppe sich dann auch noch Angriffen ausgesetzt sieht, so wird eben dieses Individuum automatisch eine starke Bindung zu dieser Gruppe aufbauen, dies gilt auch dann, wenn das Individuum sich durch Angriffe auf die eigene Person in diese Gruppe gedr&auml;ngt wird.</p>
<p><strong> Becker&#8217;s Beziehung zu seinem Vater</strong></p>
<p>Becker&#8217;s Vater, Max Becker stammte urspr&uuml;nglich aus Bayern, musste jedoch aus beruflichen Gr&uuml;nden nach Polen umsiedeln wo Jurek geboren wurde und wo auch die Familie interniert wurde.</p>
<p>Becker hatte zu seinem Vater eine relativ gute Beziehung wie er selbst sagte. Der Vater war es auch, der Becker beim erlernen der deutschen Sprache tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzte um dem Sohn die Integration in die ostdeutsche Gesellschaft zu erleichtern. Jedoch half ihm sein Vater nicht dabei die im Ghetto und in den KZ&#8217;s verlorene Kindheit wiederzufinden. Diese Zeit spielte in der Beziehung der beiden keine gro&szlig;e Rolle, da der Vater es ablehnte &uuml;ber diese Zeit zu erz&auml;hlen. Vielmehr tat der Vater alles um die Erinnerungen aus dem Ged&auml;chnis des Sohnes zu tilgen. Dies zeigte sich auch durch das Verhalten des Vaters, der von einem Tag auf den anderen mit dem Sohn nur noch in Deutsch unterhielt, so dass der junge Jurek gezwungen war schnellst m&ouml;glich die deutsche Sprache zu erlernen.</p>
<p>Sp&auml;ter als der Sohn mehr &uuml;ber die Zeit der Verfolgung erfahren wollte musste er sich seine Fragen selber beantworteten, dies geschah indem er f&uuml;r seine Roman intensive Recherchen anstellte um wie er sagte ein m&ouml;glichst reales Bild der Zeit zu zeichnen, was ihm aus eigenen Erfahrungen nicht m&ouml;glich war.. Dies war vor allem bei &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot; der Fall. Doch durch dieses Verhalten kam es zwischen Vater und Sohn zu Spannungen. Der Vater war der Meinung, der Sohn solle die Vergangenheit ruhen lassen. Doch der Sohn versprach sich vom Schreiben &uuml;ber seine Vergangenheit, seine eigene, verlorene Vergangenheit wiederzufinden.</p>
<p>Auff&auml;llig ist jedoch das scheinbare Desinteresse Becker&#8217;s, dass Schweigen welches &uuml;ber die Vergangenheit gelegt worden ist zu durchbrechen. Sp&auml;ter einmal kam Becker zu dem Schluss, er benutze das Schreiben dazu jene Situationen in welchen es zwischen ihm und seinem Vater zu keiner Kommunikation kam und mit welchen er sehr unzufrieden war neu aufzubauen. In dieser Beziehung sieht Becker seinen Vater als eine Art Katalysator, der die Arbeit des Schreibens startet und sp&auml;ter vielleicht auch erleichtert. So gesehen findet also jeder Dialog zwischen Personen in den Werken Becker&#8217;s eigentlich zwischen ihm selbst und seinem Vater statt, dies ist vor allem im Roman &quot;Bronsteins Kinder&quot; der Fall, der im eigentlichen &uuml;ber die Beziehung zwischen dem Vater und seinem Sohn handelt und die Situation lediglich als &quot;Aufh&auml;nger&quot; f&uuml;r diese Beziehung benutzt, man k&ouml;nnte auch sagen &quot;Bronsteins Kinder&quot; erz&auml;hlt die Beziehung zwischen Max Becker und seinem Sohn Jurek. Zu diesem Schluss kommt man vorallem dann, wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass Max Becker und Arno Bronstein im gleichen Jahr starben.</p>
<p>Auch der Roman &quot;Der Boxer&quot; ist ein Bild der Beziehung zwischen Jurek und seinem Vater. Nur mit dem Unterschied, dass der Protagonist im Roman Vater und nicht Sohn ist, jedoch die Thematik bleibt f&uuml;r den fiktiven Vater und den realen Sohn die gleiche: Ist meine Familie auch wirklich meine Familie.</p>
<p><strong> Die Einstellung Becker&#8217;s zum Schreiben</strong></p>
<p>&quot;Schreiben ist nichts anderes als eine endlose Reihe von Zweifeln, die zugunsten eines Satzes schlie&szlig;lich &uuml;ber wunden werden m&uuml;ssen.&quot; (Jurek Becker, Amanda herzlos, 1992)</p>
<p>Dieser Satz beschreibt eigentlich schon alles was Becker &uuml;ber das Schreiben dacht, f&uuml;r ihn war schreiben immer eine Arbeit die er zu leisten hatte. Er konnte nicht wie andere Autoren frei mit den Worten und S&auml;tzen spielen. Dies f&uuml;hrte er auf seine Kindheit zur&uuml;ck und wie er die deutsche Sprache erlernt musste. Er betrachtete die Schriftstellerei als Handwerk, welches etwas erschafft, was einen Gebrauchswert besitzt, vergleichbar einem Tischler der einen Tisch oder einen Stuhl baut. Als wesentlichen Antrieb des Schriftstellers sah er das Bed&uuml;rfnis Stellung zu beziehen zu Themen die dem Autor wichtig erscheinen, es ist also die Aufgabe des Autors, seinem Leser die Zust&auml;nde &uuml;ber die er schreibt zu erkl&auml;ren damit der Leser urteilen kann. Dies muss nicht unbedingt direkt aus dem Text ersichtlich sein, sondern kann auch &quot;zwischen den Zeilen stehen&quot;. Wobei der Platz zwischen den Zeilen der weit aus wichtigere ist im Vergleich zu den Zeilen selbst. Dies liegt vor allem daran, dass sowohl der Leser als auch eine dem Autor eventuell ablehnende, feindliche Seite (der Staat, im Fall Becker die DDR) es schwerer hat das angeprangerte zu erkennen. Dies ist in zweierlei Hinsicht wichtig:</p>
<p>Der Leser wird dazu gezwungen wird &uuml;ber das was er liest nachzudenken und es zu analysieren.</p>
<p>Die dem Autor ablehnende, feindliche Seite hat es ungleich schwerer einen Ansatz f&uuml;r Mi&szlig;fallen und im extremsten Fall f&uuml;r Zensur zu finden, was f&uuml;r den Leser von Vorteil ist, da er den unverf&auml;lschten Text und somit dessen Mitteilung des Autors erh&auml;lt.</p>
<p>In gewisser Weise ist die dem Autor feindlich gegen&uuml;berstehende Seite, also die Zensur, gleichzeitig der Beste verb&uuml;ndete des Autors, dies in der Natur der Zensur, den &quot;die Zensur dr&uuml;ckt nicht nur die Literatur darnieder, sie ist zugleich der gr&ouml;&szlig;te Produzent dessen, was zu verhindern sie angetreten ist.&quot; Becker vergleicht diesen Sachverhalt mit einer Statistik, die Brandstifter nach Berufsgruppen versucht einzusortieren und aus der hervorgeht, dass Feuerwehrleute die am h&auml;ufigsten vertretene Berufsgruppe ist.</p>
<p>F&uuml;r Becker war also das Schreiben ein Mittel seine Umgebung zum Nachdenken anzuregen, sie eventuell in Unruhe zu versetzen um Ver&auml;nderungen zu bewirken. Wobei diese Unruhe sich &uuml;ber territoriale Grenzen hinwegsetzen muss um eine Legitimation zu besitzen und um wirksam werden zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Diese Eigenschaft ist es, die Becker an heutigen Autoren und ihrer Literatur zu vermissen scheint. Er sagt hierzu:</p>
<p>Volkssch&auml;dlinge wie Brecht, Nestbeschmutzer wie Arno Schmidt, Schmei&szlig;fliegen wie B&ouml;ll leben noch als literaturhistorische Merkw&uuml;rdigkeiten fort, die auf eine weise, wie es heute kaum mehr verst&auml;ndlich scheint, von ihren politischen und sprachlichen Angelegenheiten besessen waren. Ihre Nachfolger l&ouml;sen den Laden allm&auml;hlich auf. Offenbar gibt es nichts mehr, wof&uuml;r es sich bis an den Rand der Existenz &#8211; und das muss nicht der physische, es kann auch der geistige Rand sein &#8211; einzusetzen lohnte: so scheinen sei eine Grund&uuml;berzeugung dieser Gesellschaft widerzuspiegeln. Sie bringen eine Literatur hervor, die von Einverst&auml;ndnis &uuml;berquillt und in ihrer Freundlichkeit an Privatfernsehen erinnert. (Jurek Becker, Vorlesungen, 58f)</p>
<p><strong> Jurek Becker ganz pers&ouml;nlich</strong></p>
<p>Etwas zu Becker pers&ouml;nlich zu sagen ist eine schwere, wenn nicht sogar unm&ouml;gliche Aufgabe. Darum lassen wir den Autor Becker einfach selber etwas &uuml;ber sich sagen um einen Eindruck &uuml;ber ihn zu gewinnen.</p>
<p>Wann ich geboren wurde oder was ich in meinem Leben geschrieben habe, wie meine Beziehung zu meinem Vater war d&uuml;rfte ihnen eigentlich hinl&auml;nglich bekannt sein. Darum werde ich ihnen etwas &uuml;ber mich erz&auml;hlen. Es sind pers&ouml;nliche Dinge wie zum Beispiel Dingen die ich mag oder die ich verabscheue oder meine Vorlieben und Abneigungen.</p>
<p>Ich w&uuml;rde am Liebsten in einem Land leben, in dem sich die Verh&auml;ltnisse nach den wechselnden W&uuml;nschen der Bewohner richten, in einem Land in dem es nur solche Fehler gibt, die nicht alles verderben, da solche Fehler am ehesten zu entschuldigen sind. Es muss ein Land sein in dem ich Leopold Bloom, Stiller, Philip Marlowe, Lotte Kestner und Lolita begegnen kann. Die Helden dieses Landes sollten Brecht, Rilke, Kafka und alle Wehrkraftzersetzer sein und indem C&eacute;zanne, Chagall und Kinder eine Landschaft voller Maigl&ouml;ckchen gestalten. Es muss ein Land sein dessen Hymne von Bach ist. Dieses Land sollte durch die Intelligenz und Entschlusskraft der M&auml;nner und der Klugheit und Anteilnahme der Frauen gesteuert werden, so das Reformen nicht mehr n&ouml;tig sind. In diesem Utopia sollte die Klugheit die wichtigste aller Tugenden sein und die Ungeduld unbekannt sein. Es sollte jeder nach seinen Bed&uuml;rfnissen gl&uuml;cklich werden. Die Menschen Dort sollten Ruhe und Gelassenheit besitzen, sie sollten sich sicher sein um auch unvorstellbares vorstellbar machen zu k&ouml;nnen. Es gibt dort auch keine Herrenmenschen welche das Land mit Krieg &uuml;berziehen um sich mit milit&auml;rischen Leistungen zu schm&uuml;cken und die Menschen Angst haben m&uuml;ssen einen atomaren Krieg im Bunker zu &uuml;berleben.</p>
<p>Vielmehr sollte es ein Land sein indem man zufrieden und ohne Angst mit geschlossenen Augen sterben kann.</p>
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		<title>Bronsteins Kinder Zusammenfassung Interpretation</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 19:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[bronsteins-kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Bronsteins Kinder Zusammenfassung Interpretation</h1>
<p>&#160;</p>
<p><strong><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);">Diskutiert im <a href="http://www.inhaltsangabe.info/forum/deutsch/43-bronsteins-kinder-jurek-becker-abschlusspruefung.html">Deutsch Forum</a> &#252;ber Bronsteins Kinder in der Abschlusspr&#252;fung der Realschule, vielleicht hat noch der ein oder andere wertvolle Tipps parat.<br />
	</span></strong></p>
<p>&#160;</p>
<p>Der Roman &#34;Bronsteins Kinder&#34; wurde von&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);">Diskutiert im <a href="http://www.inhaltsangabe.info/forum/deutsch/43-bronsteins-kinder-jurek-becker-abschlusspruefung.html">Deutsch Forum</a> &uuml;ber Bronsteins Kinder in der Abschlusspr&uuml;fung der Realschule, vielleicht hat noch der ein oder andere wertvolle Tipps parat.<br />
	</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Roman &quot;Bronsteins Kinder&quot; wurde von Jurek Becker, einem Sohn j&uuml;discher Eltern, in der DDR geschrieben, aber 1986 in der BRD ver&ouml;ffentlicht. Jurek Becker wurde 1937 in Lodz (Polen) geboren und er lebte lange Zeit in Ostberlin. Sein Roman &quot;Bronsteins Kinder&quot; besch&auml;ftigt sich mit den Erfahrungen und Problemen der Nachkommen der &Uuml;berlebenden des Holocaust. Sein &quot;ICH-Erz&auml;hler&quot; Hans Bronstein lebt zusammen mit seinem Vater Arno Bronstein (eben solch ein &Uuml;berlebender des Holocaustes) in Ostberlin. Das Verh&auml;ltnis der beiden ist rational und fast emotionslos. Durch mehrere Geschehnisse wird die Vater-Sohn-Beziehung vollst&auml;ndig gest&ouml;rt. Beide buhlen um die Gunst und Liebe von Elle Bronstein, der Tochter Arnos, also der Schwester von Hans. Beide m&ouml;chten die Liebe von Elle f&uuml;r sich alleine in Anspruch nehmen.<br />
	Hans bekommt einen Brief von seiner Schwester Elle. Sie schreibt ihm, dass ihr ein geschenktes Bild von Hans gestohlen worden sei. Auch anderen Bewohnern der psychatrischen Anstalt, in der Elle lebt, seien Dinge entwendet worden. Sie fragt ihn nach seinem Abitur und sagt ihm, dass sie wisse, dass er seinen Abschluss mit Leichtigkeit erledigt. Auch bitte Elle ihren Bruder Hans mit niemandem &uuml;ber den Diebstahl zu reden. Hans hat seiner Schwester Elle jedoch nie ein Bild geschenkt.<br />
	Der Autor l&auml;sst Elle ihre Briefe in einer eigenen, poetischen Sprache schreiben. Elle benutzt das Umgangsdeutsch, allerdings mit einer ganz spezifischen Zeilenstruktur und einem ganz besonderen Zeilenumbruch (S.123 &quot;andaurend glaubst du dass sich an Andererstelle mehr finden l&auml;sst als dort wo du bist&quot;). Dadurch l&auml;sst sich der Brief an manchen Stellen nicht fl&uuml;ssig lesen, der Lser stolpert &uuml;ber die Zeilenstruktur und den Zeilenumbruch, muss eventuell noch ein Mal mit mehr Aufmerksamkeit &uuml;ber die Textstelle lesen.Elle benutzt eigene Besonderheiten in der Rechtschreibung; so verzichtet sie fast<br />
	v&ouml;llig auf Satzzeichen: Sie benutzt nur Gedankenpunkte aber keine Kommas, Schlusspunkte, Fragezeichen, Gedankenstriche oder Ausrufungszeichen. Der Autor erzielt hier die Wirkung, dass sich der Leser selber Gedanken machen muss &uuml;ber die Dinge, die Elle wirklich wichtig sind, da sie keine ihrer Aussagen, Probleme oder Fragen mit dem entsprechenden Satzzeichen &quot;unterstreicht&quot;. Eine weitere Besonderheit der Rechtschreibung ist, dass Elle Adjektive oder unbestimmte Artikel gro&szlig; schreibt und zum Teil mit Substantiven zusammenschreibt (S.121 &quot;das Wundersch&ouml;nebild&quot;; S.121 &quot;den Erstenblick&quot;; S.122 &quot;im Laufederjahre&quot;) und so entstehen neue W&ouml;rter, die vom Sinn ver&auml;ndert, verst&auml;rkt oder verwandelt werden. Immer, wenn es die Satzstellung zul&auml;sst, verbindet sie Personalpronomen (S.123 &quot;ichdich&quot;; S.121 &quot;dumir&quot;) und demonstriert damit die Zusammengeh&ouml;rigkeit zwischen Bruder und Schwester. Hans bedeutet ihr sehr viel und sie zeigt ihm dies mit einer speziellen Verbindung der Personalpronomen &uuml;ber den ganzen Brief &#8211; Elle und Hans haben eine besondere, tiefe Verbindung und Vertrautheit zueinander. Der Autor l&auml;sst Elle in ihrem Brief nur wenige<br />
	Spezialbegriffe und Fremdw&ouml;rter verwenden. So erscheint der Brief in einer legeren und leichten Sprache. Dieser besondere Gebrauch der Sprache l&auml;sst den Leser sp&uuml;ren, dass Elle die Sprache nicht unvern&uuml;nftig oder gar unbewu&szlig;t einsetzt. Es zeigt vielmehr, dass Elle sich ganz bewu&szlig;t von der Umwelt abgrenzen m&ouml;chte und sie sich aus ihrer Alltagsumwelt in der psychatrischen Anstalt ausgliedert. Wie deutlich und klar sie den widerspr&uuml;chlichen Charakter von ihrem Bruder Hans erfassen kann, zeigt sich an verschiedenen Textstellen ihres Briefes, z.B.<br />
	&quot;du hast einen Verstand<br />
	der wie geschaffen f&uuml;r die Schule ist<br />
	du kannst dich seltsam gut erinneren<br />
	doch hast du eine andere Eigenschaft die dem entgegensteht und dich behindert<br />
	du wei&szlig;t wovon ich spreche<br />
	deine Fl&uuml;chtigkeit&quot; (S.123). Elle wei&szlig;, dass ihr Bruder Hans sehr intelligent ist, aber auch gef&uuml;hlsarm, dass er nicht &uuml;ber seine eigenen Probleme und Gef&uuml;hle sprechen kann. Elle versucht Hans Verhaltensma&szlig;regeln mit auf seinem Weg zur Selbstfindung und zur Selbstverwirklichung zu geben (S.123 &quot;in dieser Beziehung k&ouml;nntest du dir an Deinerschwester ein Beispiel nehmen denn ich bin immer noch hier in diesem Wirrenhaus obwohl schon so lange&#8230;&quot;). Elle wei&szlig;t Hans auf seine Pers&ouml;nlichkeitsdefizite hin, die Hans zwar erkennt, aber die er nicht &auml;ndern m&ouml;chte oder kann. Sie nennt diese Indifferenz von Hans &quot;Lust am Verweilen&quot; (S.123) und meint damit, seine fehlende Bereitschaft, Stellung zu beziehen und sich f&uuml;r seine Ziele, seine Einsichten und Einstellungen einzusetzen.<br />
	Eine gute und aufrichtige Beziehung ist sehr wichtig. Hans h&auml;tte wohl schon eher seinen Halt verloren, wenn er Elle nicht gehabt h&auml;tte. Mit Geschwistern verbindet einem die Blutsbande, ein Leben lang. Oft kennen Geschwister sich besser als jeder andere und sie haben meist die selben Erfahrungen mit den Eltern gemacht. Man solte seinen Geschwistern Vertrauen entgegenbringen und auch Ratschl&auml;ge von ihnen annehmen, wenn man alleine nicht weiter wei&szlig;. Es ist einfach sch&ouml;n, wenn man jemanden hat, der immer f&uuml;r einen da ist. Geschwister sind oft auch Freunde, die uns trotzdem lieben, obwohl sie unsere Fehler und Schw&auml;chen kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);">Diskutiert im <a href="http://www.inhaltsangabe.info/forum/deutsch/43-bronsteins-kinder-jurek-becker-abschlusspruefung.html">Deutsch Forum</a> &uuml;ber Bronsteins Kinder in der Abschlusspr&uuml;fung der Realschule, vielleicht hat noch der ein oder andere wertvolle Tipps parat</span></strong></p>
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		<title>Roman einer nackten Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[

<div id="fb-like" style=""></div><h3>Roman einer nackten Welt</h3>
<p>&#160;</p>
<p>Roman einer nackten Welt ist ein sehr guter Roman, dies ist ein kleiner Test wie gut ich ranke mit Roman einer nackten Welt.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Roman einer nackten Welt ist ein sehr guter Roman, dies ist ein kleiner Test wie gut ich ranke mit Roman einer nackten Welt.</p>
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		<title>Die Verwandlung &#8211; Zusammenfassung &#8211; Franz Kafka</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Verwandlung]]></category>
		<category><![CDATA[franz kafka]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Die Verwandlung &#8211; Zusammenfassung &#8211; Franz Kafka</h1>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Die Erz&#228;hlung &#8222;Die Verwandlung&#8220; von Franz Kafka wurde 1912 geschrieben und erschien 1915.</strong></p>
<p>	Sie handelt von Gregor Samsa, ein von seiner Arbeit ausgelaugter Gesch&#228;ftsreisender, der eines Morgens aus&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Erz&auml;hlung &bdquo;Die Verwandlung&ldquo; von Franz Kafka wurde 1912 geschrieben und erschien 1915.</strong></p>
<p>	Sie handelt von Gregor Samsa, ein von seiner Arbeit ausgelaugter Gesch&auml;ftsreisender, der eines Morgens aus seinen unruhigen Tr&auml;umen erwacht und eine schockierende Feststellung macht. Gepr&auml;gt von Leid und Schmerz hat er die Gestalt eines K&auml;fers angenommen. Die Familie, die sich all die Jahre von Gregor hat durchf&uuml;ttern lassen ist geschockt und wei&szlig; sich nicht zu helfen. Sie wissen nicht wie sie es Gregors Chef erkl&auml;ren k&ouml;nnen und m&uuml;ssen von nun an f&uuml;r Gregor und sich selbst sorgen. Grete, Gregors Schwester, k&uuml;mmert sich um ihn und versucht ihm das Leben m&ouml;glichst angenehm zu gestalten. <br />
	Es folgt jedoch eine unertr&auml;gliche Lebenszeit Gregors, besonders gepr&auml;gt von den Auseinandersetzungen mit seinem Vater, der ihm auch durch einen Apfel eine schwere Wunde am R&uuml;cken zuf&uuml;gt.<br />
	Grete setzt sich zun&auml;chst noch f&uuml;r Gregor ein, als es ihr jedoch zu viel wird denkt auch sie, dass Gregor verschwinden m&uuml;sse.</p>
<p>	Grete spielt in Kafkas &bdquo;Die Verwandlung&ldquo; eine sehr wichtige Rolle. Neben Gregor ist sie die einzige Person die personifiziert wird.<br />
	Im Verlaufe der Handlung wird deutlich, dass sich Grete gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig&nbsp; immer weiter von Gregor distanziert. War sie nun fr&uuml;her noch dazu bereit freiwillig das Zimmer Gregors zu putzen und ihm Nahrung zu bringen, &auml;nderte sich dies schlagartig und schon kurze Zeit sp&auml;ter l&auml;sst sie diese Aufgaben von einer Hausfrau erledigen. <br />
	Dies zeigt, dass die fr&uuml;her so liebevoll scheinende Schwester der Verwandlung Gregors nicht stand h&auml;lt und schlie&szlig;lich den Entschluss fasst, dass das Leid der Familie, in Gestalt Gregors, verschwinden m&uuml;sse. &bdquo; &sbquo;Weg muss es&rsquo;, rief die Schwester, &sbquo;das ist das einzige Mittel, Vater. Du musst blo&szlig; den Gedanken loszuwerden suchen, dass es Gregor ist.&rsquo;&ldquo;(S.57; Z. 14-17). Grete gibt Gregor mit diesem Satz endg&uuml;ltig auf. Die ehemals bestehende Vertrautheit zwischen den beiden ist somit beendet und Grete ist zum Vergleich mit dem Anfang des Buches, am Ende nicht wieder zu erkennen: &bdquo; &sbquo;Gregor? Ist dir nicht Wohl? Brauchst du etwas?&rsquo; (S.8; Z.31-32)&ldquo;, fragte sie noch besorgt am Anfang Gregors Verwandlung.<br />
	Doch der schon zu Anfang bestehende Ekel der Schwester vor Gregor hat nun endg&uuml;ltig gesiegt und somit dem Leben Gregors den Sinn genommen. Sein einziger Wunsch war es mit seiner Familie Zeit zu verbringen. <br />
	Doch dieser Sinneswandel Gretes hat auch seine Gr&uuml;nde.<br />
	Sie macht innerhalb des Buches eine enorme Wandlung durch und wird von einem unsicheren kleinen M&auml;dchen, zu einer selbstbewussten und selbst&auml;ndigen Frau. Sie lernt zum ersten Mal die ernsten Seiten des Lebens kennen. Sie muss nicht nur hart f&uuml;r ihre Existenzgrundlage arbeiten, sondern auch f&uuml;r die der restlichen Familie. Doch selbst durch diese harte Arbeit die sich Grete mit ihrem Vater teilt, k&ouml;nnen sie nicht den Lebensstandart von vorher erreichen. Das Leid Gregors vor der Verwandlung wurde nun zum Leid der ganzen Familie.<br />
	Die nett gemeinten Gesten und Ann&auml;herungsversuche Gregors an seine Schwester werden von ihr missverstanden. Sie f&uuml;hlt sich anstatt dessen von ihm bedroht und angegriffen.<br />
	&bdquo;Er war entschlossen bis zur Schwester vorzudringen, sie am Rock zu zupfen und ihr dadurch anzudeuten, sie m&ouml;ge doch mit ihrer Violine in sein Zimmer kommen, denn niemand lohnte hier das Spiel so, wie er es lohnen wollte.&ldquo; (S.53-54; Z.38-3).<br />
	Danach sagt Grete, dass sie in dieser abscheulichen K&auml;fergestalt nicht mehr ihren Bruder, sondern nur ein Untier sieht. Sie gibt all ihre Bem&uuml;hungen auf und getraut sich als erste, das auszusprechen, dass schon lange auch ihre Eltern dachten: &bdquo; &sbquo;Liebe Eltern&rsquo;, sagte die Schwester und schlug zur Einleitung mit der Hand auf den Tisch, &sbquo;so geht es nicht weiter. Wenn ihr das vielleicht nicht einseht, ich sehe es ein. Ich will vor diesem Untier nicht den Namen meines Bruders aussprechen und sage daher blo&szlig;: Wir m&uuml;ssen versuchen es loszuwerden. (&hellip;)&rsquo;. &sbquo;Sie hat tausend Mal Recht&rsquo;, sagte der Vater f&uuml;r sich.&ldquo; (S.56; Z.12-20).<br />
	Am Auftreten Gretes erkennt man ihr gest&auml;rktes Selbstbewusstsein. Sie tritt mit dieser Aussage in den Vordergrund der Familie und f&uuml;hlt sich somit f&uuml;r die Gesundheit und den Zusammenhalt der Familie verantwortlich. <br />
	Doch auch Gretes St&auml;rke kennt ein Ende und so tritt der weiche Kern durch die harte Schale hervor und sie bricht in Tr&auml;nen aus: &bdquo; &sbquo;(&hellip;) Wenn man schon so schwer arbeiten muss, wie wir alle, kann man nicht noch zu Hause diese ewige Qu&auml;lerei ertragen. Ich kann es auch nicht mehr.&rsquo; Und sie brach so heftig in Weinen aus, (&hellip;)&ldquo; (S.56; Z.34-37).<br />
	Sie denkt zu diesem Zeitpunkt nur noch an das Leid der Familie und nicht an das des von der Familie ausgeschlossenen Gregors. Sie kann es genau wie die Eltern nicht wahr haben, dass die ganze Familie f&uuml;r dessen Leid verantwortlich ist. <br />
	Ich denke es w&auml;re nicht nur Gregor leichter gefallen die Dienste seiner Schwester anzunehmen, wenn er sich daf&uuml;r bedanken k&ouml;nnte, sondern es w&auml;re dann auch der Schwester leichter gefallen, wenn sie dadurch w&uuml;sste, dass Gregor noch genauso menschlich ist wie der Rest der Familie: &bdquo; H&auml;tte Gregor nur mit der Schwester sprechen und ihr f&uuml;r alles danken k&ouml;nnen, er h&auml;tte ihre Dienste leichter ertragen; so aber litt er darunter.&ldquo; (S.33; Z.25-28).<br />
	Doch auch die drei Zimmerherren spielen eine Rolle in Gretes Leben. Sie sind die ersten, denen auff&auml;llt, dass aus ihr eine h&uuml;bsche Junge Frau geworden ist. Unter dem Vorwand ihrer sch&ouml;nen Musik wird sie von den Herren gebeten im Wohnzimmer zu spielen: &bdquo; (&hellip;), &sbquo;m&ouml;chte das Fr&auml;ulein nicht zu uns hereinkommen und hier im Zimmer spielen, wo es doch viel bequemer und gem&uuml;tlicher ist?&rsquo; &sbquo;O bitte&rsquo;, rief der Vater, als sei er der Violinspieler.&ldquo; (S.52; Z.20-23). <br />
	Doch eigentlich waren die Zimmerherrn recht wenig daran interessiert wie Grete spielt, da sie sich schon kurze Zeit sp&auml;ter von ihr abwenden. Ich denke, dass sie mehr von der Tochter wollten und auch der Vater nichts dagegen hatte den Herren, Grete anzubieten:<br />
	&bdquo;Stiller werdend und fasst unbewusst&nbsp; durch Blicke sich verst&auml;ndigend, dachten sie daran, dass es nun Zeit sein werde, auch einen braven Mann f&uuml;r sie (Grete) zu suchen.&ldquo; (S.63; Z.32-35).<br />
	Nach dem Tot Gregors w&uuml;nscht sich die ganze Familie durch einen neuen Lebensabschnitt, n&auml;mlich die Verm&auml;hlung Gretes, den vorherigen endg&uuml;ltig abzuschlie&szlig;en.<br />
	F&uuml;r das Gesamtgeschehen spielt Grete insofern eine gro&szlig;e Rolle, dass sie zun&auml;chst eine starke St&uuml;tze f&uuml;r Gregor ist und ihm allein die Liebe zu ihr f&uuml;r ein sch&ouml;nes Leben ausreicht. Gregor will immer nur das Beste f&uuml;r Grete und bleibt in allem Handeln selbstlos. Auch deshalb akzeptiert er Gretes Wunsch, dass er verschwinden solle.<br />
	Gretes Liebe zu Gregor bleibt auch bis zum Ende bestehen, nur sieht sie in dem Untier nicht mehr Gregors Seele, sondern nur noch seine H&uuml;lle. Sie versucht ihrem Bruder viel zu geben, doch verliert die Hoffnung an ihn, da sie nichts zur&uuml;ckbekommt. Dies ist aber nicht Gregors Schuld.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>In dem <a href="http://www.forum-verwaltungsrecht.de" target="_blank" title="Forum Verwaltungsrecht">&quot;Forum Verwaltungsrecht&quot;</a> werden u. a. Fragen zum Schulrecht angesprochen.</p>
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		<title>Animal Farm George Orwell &#8211; Zusammenfassung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/englisch/animal-farm-george-orwell-zusammenfassung</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Animal farm]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong>Animal Farm&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; -&#160;&#160;&#160; George Orwell&#160; &#8211; Zusammenfassung</strong></p>
<p>
Chapter 1</p>
<p>
Manor Farm&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; owner: Mr. Jones</p>
<p>Animals on Farm:<br />
&#160;&#160;&#160; Old Major:&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; -&#160;&#160;&#160;&#160; pig / boar<br />
12 years old / still&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Chapter 1</p>
<p>
Manor Farm&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; owner: Mr. Jones</p>
<p>Animals on Farm:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Old Major:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; pig / boar<br />
12 years old / still good looking<br />
a wise animal: &nbsp;&nbsp;&nbsp; respected on the farm<br />
his tushes had never been cut<br />
very important for the story:&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
had a dream and wanted to tell<br />
the other animals about it</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Benjamin:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp; donkey<br />
oldest animal on the farm<br />
never laughed about anything<br />
worst tempered (schlecht gelaunt)<br />
speaks seldom (selten) &ndash; if he speaks then cynical remarks</p>
<p>Boxer:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp; horse / male<br />
strongest animal / enormous beast<br />
not intelligent / but respected of his steadiness (Best&auml;ndigkeit), of character and his big power at work<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Clover:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; horse / motherly mare<br />
-&nbsp;&nbsp; didn&rsquo;t get his figure back, after her 4th foal</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mollie:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; horse / white mare<br />
-&nbsp;&nbsp; foolish and red ribbons in her mane</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bluebell&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; dogs<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jessie<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pincher</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Moses&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; raven (Rabe)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp; is Jones&rsquo; spy</p>
<p>
Speech of Old Major</p>
<p>Animals&rsquo; conditions:</p>
<p>lives are miserable, laborious (m&uuml;hsam) and short<br />
they are given so much food that they are kept (halten) alive (lebendig)<br />
they are forced to (gezwungen werden zu) work to the last atom of their strength<br />
when they aren&rsquo;t able to work &rarr; they are slaughtered<br />
animals do not know happiness or leisure (Freizeit); no animal is free</p>
<p>the human beings are the cause for their miserable lives<br />
the produce of labour (Arbeit) from animals is stolen by the human beings<br />
└&gt; man is the only enemy they have</p>
<p>man is the only creature that consumes (verbrauchen) without producing (herstellen)<br />
man gives them only the minimum; the rest he keeps for himself<br />
└&gt; to make money</p>
<p>one day the situation will change<br />
└&gt; the animals rid themselves of man<br />
└&gt; Rebellion</p>
<p>animals shall unite &ldquo;All men are enemies&rdquo;, &ldquo;All animals are comrades&rdquo;<br />
whatever goes upon two legs is an enemy<br />
whatever goes upon four legs or has wings is a friend<br />
they must not adopt the wises of man &rarr; all habits (Sitten) of men are evil (b&ouml;se)<br />
- all animals are brothers<br />
- no animal must ever kill any other animal<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; all animals are equal</p>
<p>
Chapter 2</p>
<p>
After Old Major&rsquo;s death</p>
<p>work of teaching and organizing the farm to the pigs<br />
└&gt; most intelligent</p>
<p>important pigs:</p>
<p>Napoleon:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; large rather fierce (grimmig) looking boar<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; the only Berkshire on the farm<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; doesn&rsquo;t talk much; goes his own way</p>
<p>Snowball:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; nearly white boar<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; very good in speaking; is inventive (sch&ouml;pferisch) (open for new things)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; doesn&rsquo;t have a strong character</p>
<p>Squealer:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; porker (Mastschwein)<br />
brilliant talker (when arguing he skips (springen) from one side to the other; whisks (schlagen) his tail)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; he is able to convince (&uuml;berzeugen) the others (turns black into white)</p>
<p>
THEY WORK OUT A SYSTEM OF ANIMALISM<br />
Animalism bases of Old Major&rsquo;s dream</p>
<p>
Mr Jones and the Manor Farm</p>
<p>is the owner of the farm; lives with his wife there; has some men (workers) helping Jones<br />
in the past Jones was a hard master; but a capable (talentiert) farmer<br />
had lost much money in a lawsuit<br />
└&gt; began to drink (&rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sitting in his Windsor chair in the kitchen, reading newspapers,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; drinking, only feeding Moses with beer soaked (aufgesaugt)bread crusts)<br />
his men are idle and dishonest <br />
fields are full of weeds; buildings wanted roofing; hedges were neglected; animals are underfed (unterern&auml;hrt)</p>
<p>
The Rebellion</p>
<p>
June and the hay was ready to cut<br />
Jones went to Willington to got drunk at the Red Lion<br />
Men doesn&rsquo;t work (milked cows, but not feeding)<br />
Jones came back the next day on afternoon and went to sleep</p>
<p>cows broke in the door of the store-shed<br />
others came and helped<br />
Jones and men came and wanted to stop the animals with whips (Peitsche)<br />
animals began to obstruct and kick<br />
Jones and men were surprised and frightened and ran away<br />
Mrs Jones and Moses left the farm through a backdoor</p>
<p>got sure that human being had stayed at the farm<br />
threw all the bits, nose rings &hellip;(p14/l3&hellip;) down the well<br />
others are burned in the yard<br />
destroyed everything that reminds to Jones<br />
had a meal and sang &ldquo;Beasts of England&rdquo;<br />
decided to make a museum out of the farmhouse <br />
&nbsp;&nbsp; and no animal must ever live there</p>
<p>Problems after the Rebellion</p>
<p>the cows were not milked and the udders (Euter) were bursting<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (the pigs tried to do this and succeed)<br />
Napoleon said milk isn&rsquo;t important &rarr; the hay is waiting<br />
in the evening the milk was disappeared</p>
<p>
Chapter 3</p>
<p>
Problems on hay harvest</p>
<p>sometimes work was hard<br />
tools are made for human hands, not for animals<br />
it is difficult to stand on hind legs</p>
<p>Work of the animals</p>
<p>pigs:&nbsp;&nbsp;&nbsp; don&rsquo;t work<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; directs and supervises the others</p>
<p>the rest of the animals make the work</p>
<p>horses:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; pull (ziehen) the cutter or the horse rake (Rechen)<br />
hens and ducks:&nbsp;&nbsp;&nbsp; pick up small wisps (B&uuml;schel)</p>
<p>
on Sunday there were ceremonies; hoisting a flag (green ground and white horn and hoof)<br />
after the ceremony there was the &ldquo;Meeting&rdquo; in the barn<br />
they planned the work for the next week<br />
then singing &ldquo;Beasts of England&rdquo;<br />
the rest of the day was free<br />
Snowball and Napoleon were the most actives of the debates but didn&rsquo;t come to an agreement</p>
<p>Snowball had formed special committees and groups</p>
<p>different reading classes:&nbsp;&nbsp;&nbsp; ~ pigs were perfect readers and writers<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; ~ Benjamin was perfect too, but don&rsquo;t exercises (trainieren)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; ~ dogs learnt well, but weren&rsquo;t interested except the <br />
&nbsp;&nbsp; 7 Commandments<br />
~ Clover can the whole alphabet; Boxer can just 4;<br />
&nbsp;&nbsp; Mollie can just hers<br />
~ the other animals can &ldquo;A&rdquo;<br />
~ the sheep were so stupid; learnt short form:<br />
&nbsp;&nbsp; &ldquo;4 legs good, 2 legs bad!&rdquo;</p>
<p>
Napoleon takes the little dogs to educate them to himself &rarr; the others forgot the whelps<br />
(the education of younger animals is more important than teaching everyone)</p>
<p>the spring time same (unver&auml;ndert) (first apples) and the reason for the vanished (verschwunden) milk was found<br />
&rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; apples and milk was necessary for the pigs (brain work)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; or Jones will come back &rarr; so the others agreed</p>
<p>
Chapter 4</p>
<p>
Neighbouring Farms:</p>
<p>Foxwood&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Pinchfield</p>
<p>owner: Mr Pilkington&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; owner: Mr Frederick<br />
easy going&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; is an intelligent person<br />
spends his time with fishing &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; is often involved in lawsuits<br />
and hunting (jagen)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; hard bargains (Gesch&auml;ft machen)<br />
farm: large, neglected&nbsp;&nbsp;&nbsp; (vernachl&auml;&szlig;igen)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; farm: smaller, but better kept<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; old-fashioned</p>
<p>
The first attack against Animal Farm</p>
<p>in early October<br />
└&gt;&nbsp;&nbsp;&nbsp; by Jones and some other men of the neighbouring farms</p>
<p>&rarr; Snowball had worked out special tactics<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; all animals defend (verteidigen) their farm<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; in the fight:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Snowball was hurt through Jones&rsquo; gun<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Boxer killed a stable lad (Stallburschen) from another farm</p>
<p>&rarr; the animals won the fight<br />
└&gt;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gave the died sheep a solemn (feierlich) funeral (Begr&auml;bnis), plant a tree on the grave<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Snowball gave a speech; sang &ldquo;Beasts&hellip;&rdquo;; created military decorations<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; (&ldquo;Animal Hero, First Class&rdquo;) for Boxer and Snowball<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; (the gun was prepared for a decorate shot on day of Rebellion and the first attack)</p>
<p>
Chapter 5</p>
<p>
In January the animals took place on meetings to plan the work for the next year:</p>
<p>Snowball&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &radic;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Napoleon<br />
didn&rsquo;t come to an agreement</p>
<p>winner&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &larr; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; at the end of the meetings&nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; got the support of <br />
(animals agree)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; the sheep(4 legs../2 legs)<br />
└&gt; brilliant speaker&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; └&gt;interrupted the speeches<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; of Snowball</p>
<p>*planed new&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; did nothing of his own<br />
inventions&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; only criticized Snowball<br />
(field drains<br />
windmill)<br />
*worked out different<br />
things, which can<br />
be used with the power<br />
of the windmill<br />
*plans were made on<br />
the floor &rarr; all animals<br />
had a look at them&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; except Napoleon<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; examined the plans later,<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; studied them carefully; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; urinates over the planes</p>
<p>&ldquo;Vote for Snowball&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &radic;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Vote for Napoleon<br />
&nbsp;&nbsp; and the three-day week&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; and a full manger&rdquo;</p>
<p>send pigeons for more&nbsp;&nbsp;&nbsp; &larr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; defeating the farm&nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; train to defend<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rebellions</p>
<p>
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Animal Farm animals could also<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; not decide to one opinion</p>
<p>was going to win&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; uttered a high-pitched<br />
during the meeting&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; whimper to order dogs<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (little dogs he took away<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; from Jessie and Bluebell)</p>
<p>└&gt; the dogs chase (jagen) Snowball out of the Animal Farm<br />
&nbsp;Snowball is able to escape (fliehen)</p>
<p>after that the dogs behaved towards Napoleon like in former times to Jones</p>
<p>now Napoleon is the &quot;leader&quot;</p>
<p>
1st orders/decisions:</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &middot; no more Sunday morning meetings<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &middot; pigs work out plans for the next week and animals get order about work<br />
*some animals protested against the decision (Boxer, 4 young porkers)</p>
<p>&middot; gives Squealer the task to convince the animals that Snowball isn&#8217; t better than a <br />
criminal (- &quot;or do you want Jones back?&quot;)<br />
&middot; gives the animals his decision about building the windmill</p>
<p>
Chapter 6</p>
<p>
- animals are willed to work very hard<br />
└&gt; doings are for their own benefit (not for not producing humans)<br />
- Napoleon announced (ank&uuml;ndigen) that animals had to work on Sundays<br />
└&gt; free &rarr; but reducing rations if not working<br />
- difficulties to build up the windmill (cutting the stones)<br />
└&gt; tools are not made for animals<br />
└&gt; using gravity (Schwerkraft)<br />
- developed methods to hold the farm (better then human)<br />
- things/materials are needed which can&rsquo;t be produced on farm<br />
└&gt; announced (&ldquo;new policy&rdquo;) to trade with human through Mr Whimper<br />
└&gt; if they need more money &rarr; selling eggs <br />
- the animals get more respect from people because of managing their own affaires<br />
&nbsp; (calling the farm Animal Farm)<br />
- pigs move into the farmhouse and sleep in beds (need a quiet place to work)<br />
- sleeping in beds against Commandments <br />
└&gt; change in the Commandments &quot;with sheets&quot;<br />
- after harvest in autumn the work on windmill went on <br />
- Boxer worked even at night<br />
- because of the storm the windmill was ruined<br />
- Napoleon gives Snowball the guilt</p>
<p>
Chapter 7</p>
<p>- it was a bitter winter <br />
- for this time the mill should be build with thicker walls<br />
- Animals are very hungry and ever cold &rarr; got hope by Boxer and Clover (working hard)<br />
- food was rare (rar) &rarr; hind this fact from outside the world<br />
└&gt; use a trick: fill the brim (Fass) with sand and cover with food<br />
- more food was needed &rarr; selling eggs (400 a week) to buy food<br />
- selling timber to Foxwood or Pinchfield <br />
(no agreement &rarr; Snowball was seen here and there) &rarr; Hitler-Stalin-Pact &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (└&gt; Vorbereitung auf Kampf)<br />
- Snowball came at night, was responsible for every mischief (Unheil)<br />
- documents were found which evidenced (beweisen) Snowball&rsquo;s work for Jones (Battle of the&nbsp;&nbsp;&nbsp; Cowshed)<br />
└&gt; animals didn&rsquo;t believe, even Boxer rumoured<br />
- Squealer convinced them, they should have their eyes open (&rarr; to look for traitors)<br />
- four days later there were executions (four pigs (against N.), hens, geese &hellip; <br />
- others were shocked (Boxer saw it as a fault of themselves) &rarr; solution: &ldquo;I will work&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; harder!&rdquo;<br />
- it was forbidden to sing &ldquo;Beasts of England&rdquo;<br />
└&gt; song of Rebellion &rarr; Rebellion was over, song was over </p>
<p>
Chapter 8</p>
<p>
- changes in the Commandments &rarr; killing without cause<br />
- when the animals produced 200, 300, 500 per cent they got a food class higher<br />
- announced to speak to N. in a formal style (titles: Leader&hellip;)<br />
└&gt; every good thing on farm N. was responsible for <br />
- three hens confessed (beichten): they should kill N. &rarr; executed<br />
- there were hate of Frederick <br />
- windmill was finished &rarr; N. Mill &rarr; had to buy machinery <br />
└&gt; timber sold to Frederick / hate of Pilkington <br />
- timber was paid with false banknotes<br />
- preparing of an attack &rarr; send some messages of good relations to Pilkington&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; └&gt; help was wanted <br />
- the attack: 15 men, 6 guns &nbsp;&nbsp;&nbsp; / Pilkington: &ldquo;Serves you right&rdquo;<br />
- destruction of the windmill &rarr; animals got more courage &rarr; defended the farm<br />
- celebrations of victory<br />
- pigs found whiskey &rarr; changes in Commandments: do not drink alcohol to excess</p>
<p>
Chapter 9</p>
<p>- windmill had to rebuild again&nbsp; <br />
- Boxer worked very hard, was wounded, but wanted to see the windmill finished </p>
<p>Ages of retirements:</p>
<p>pigs and horses&nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12 years (Boxer: late summer of following year)<br />
cows&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 14 years<br />
dogs&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 9&nbsp;&nbsp; years<br />
sheep&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 7&nbsp;&nbsp; years<br />
hens and geese&nbsp;&nbsp;&nbsp; &rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5&nbsp;&nbsp; years</p>
<p>└&gt; the field beyond the orchard (Obstgarten) should be for superannuated (pensionierte) animals <br />
└&gt; but now barley (Gerstenkorn)grows there (for beer!)</p>
<p>- the winter was very hard again &rarr; rations were reduced for all animals except those of the&nbsp;&nbsp;&nbsp; pigs and dogs <br />
└&gt; Squealer: shorter food rations &rarr; yes, but in comparison to Jones&rsquo; times enormous <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Jones and all he stood for was forgotten)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; └&gt; so the animals believed <br />
- farmer times they were slaves, but now they were free, that&rsquo;s the difference <br />
└&gt; they have to feed more mouths </p>
<p>- a schoolhouse for the young pigs had to build up to educate them<br />
└&gt; they didn&rsquo;t must play with other animals <br />
└&gt; pigs had the privilege of wearing a green ribbon <br />
└&gt; other animals had to stand aside if the paths were crossed with pigs </p>
<p>- a successful year for the farm, but short of money <br />
└&gt; needed bricks, sand and lime for the schoolhouse, (see page 78 middle): candles&hellip; <br />
- selling: stump of hay, potato crops and 600 eggs a week <br />
- rations reduced in December and February <br />
- beer is made in the brew house of Jones <br />
└&gt; the barley is reserved for the pigs <br />
- once a week a Spontaneous Demonstration (to celebrate the efforts (Aufwand) of Animal Farm)<br />
└&gt; poems to N., speeches by Squealer, gun was fired, marches of military formations <br />
└&gt; animals enjoyed that, forgot the empty belly&nbsp; <br />
- Animal Farm became a republic with N. as president<br />
- Moses the raven appears (erscheinen) &rarr; dreams of Sugarcandy Mountain <br />
└&gt; animals believed him and on an existing better world after life <br />
└&gt; Moses could stay (religious prophet)<br />
- Boxer was healthy but weak, had an accident, was sold to a slaughter<br />
- Squealer explained writing was not painted over <br />
- animals believed <br />
- for the money of Boxer, whiskey was bought </p>
<p>
Chapter 10</p>
<p>
- old animals are dead except Clover, Benjamin, Moses<br />
&rarr; Boxer and Snowball were forgotten<br />
- number of animals was higher than ever before <br />
- farm is better organized, bigger, mill is finished (without electrical power &rarr; meal corn for money)<br />
- farm was rich but their animals were hungry and had bad conditions<br />
- Squealer was very fat, pigs had good conditions <br />
- animals couldn&rsquo;t compare (vergleichen) now a times and Jones&rsquo; times, didn&rsquo;t knew time before Rebellion <br />
└&gt; animals accepted bad conditions <br />
- sheep should learn a new song (&ldquo;four legs good two legs better&rdquo;)<br />
└&gt; pigs went on two legs <br />
- Clover looked up to Commandments: &ldquo;all animals are equal but some are more equal than others&rdquo;<br />
- neighbour farmers came to visit/inspect Animal Farm <br />
- Pilkington compared (vergleichen) in his speech Animal Farm with human classes<br />
- humans accepted Animal Farm, learned how to oppress (unterdr&uuml;cken) others in a clever way <br />
- Animal Farm was no more feared (gef&uuml;rchtet) as competitor (Konkurrent)<br />
- pigs turned to men and men turned to pigs, Animal Farm animals didn&rsquo;t know which was which</p>
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		<title>Ein Inspektor kommt &#8211; Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong>An Inspector calls &#8211; Ein Inspektor kommt &#8211; Zusammenfassung</strong></p>
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Zusammenfassung S.8-14</p>
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<p>
Zusammenfassung S.8-14</p>
<p>Die Familie Birling und Gerald Croft, der Liebhaber von Sheila Birling sitzen am Abend zusammen. Sie reden &uuml;ber Sheila und Gerald, weil sie heiraten wollen. Geralds Vater und Mr. Birling waren Rivalen im Gesch&auml;ft, aber seitdem Gerald und Sheila zusammen sind arbeiten sie zusammen. Gerald gibt Sheila einen Ring. Danach beginnt eine Diskussion &uuml;ber Krieg und das Verhalten der &bdquo;heutigen&ldquo; Generation.</p>
<p>
Zusammenfassung S. 14-21</p>
<p>Eric, Sheila und Sybil Birling sind in einem anderen Raum gegangen, um &uuml;ber die Kleidung f&uuml;r die Hochzeit zu reden. Gerald und Arthur sitzen im Esszimmer und Arthur sagt, dass er gute Chancen hat auf die Honours List (Liste mit wichtigen G&auml;sten auf der Geburtstagsfeier von der Queen) zu kommen. Er hofft dann die&nbsp; Ritterw&uuml;rde (Knighthood) zu erlangen. Er ermahnt Gerald sich keinen Skandal zu erlauben<br />
Eric kommt wieder ins Esszimmer und es klingelt an der T&uuml;r. Ein gewisser Inspektor Goole tritt ins Esszimmer ein. Inspektor Goole erz&auml;hlt, dass eine gewisse Eva Smith tot aufgefunden wurde. Sie habe mit Desinfektionsmittel Selbstmord begangen. Der Inspektor erz&auml;hlt, dass Eva Smith bei Arthur Birling angestellt war. Arthur erinnert sich an Eva und sagt, dass er sie vor zwei Jahren hinausgeworfen habe, weil sie mehr Lohn f&uuml;r ihre Arbeit verlangte.</p>
<p>Arthur Birling ist Mitglied in der Bench (Gruppe von Richtern)<br />
Vor zwei Jahren war Arthur der Oberb&uuml;rgermeister.<br />
Arthur kennt den Polizeipr&auml;sidenten Colonel Roberts.</p>
<p>
Zusammenfassung S.21-30</p>
<p>Sheila kommt ins Esszimmer. Inspektor Goole erkl&auml;rt Sheila, worum es geht. Aber Arthur will nicht, dass die Kinder mit in die Sache mit einbezogen werden. Der Inspektor erkl&auml;rt, dass Eva Smith nach der Entlassung bei Birling and Company ein sehr schlechtes Leben hatte. Ihre Eltern waren auch gestorben und so blieben ihr keine Verwandten, die ihr helfen konnten. Im Dezember 1910 fand sie einen neuen Job bei Milwards (Ein Kleidungsladen).<br />
Sie mochte diesen Job, aber sie wurde dann wieder im Januar 1911 entlassen, weil sich eine Kundin &uuml;ber sie beschwerte. Sheila will wissen, wie diese Frau aussah. Der Inspektor zeigt ihr ein Bild und Sheila rennt aus dem Raum. Arthur geht dann aus dem Raum, um seiner Frau zu erz&auml;hlen, was passiert ist. Eric und Gerald sind mit dem Inspektor alleine in dem Esszimmer. Nach kurzer Zeit kommt Sheila wieder in den Raum. Sie erz&auml;hlt, dass sie in dem Laden war, um ein Kleid zu kaufen. Sie zog es an, aber fand, dass es ihr nicht steht. Als dann aber die Bedienung (Eva Smith) das Kleid an ihren K&ouml;rper hielt, sah Sheila, dass es an ihr gut aussah. Durch ein L&auml;cheln der Bedienung f&uuml;hlte sich Sheila beleidigt und beschwerte sich beim Manager. Deshalb wurde Eva Smith entlassen. Eva Smith benutzte mehrere Namen. Als Goole den Namen Daisy Renton erw&auml;hnt, macht Gerald eine auff&auml;llige Geste, die Sheila bemerkte. Der Inspector will Arthur sehen und Eric begleitet ihn nach drau&szlig;en. Als Sheila und Gerald allein sind, will sie wissen, woher er Daisy Renton kennt. Gerald erz&auml;hlt, dass er mit Daisy Renton bis zum letzten Sommer etwas zu tun hatte, sie dann aber nicht mehr gesehen hatte. </p>
<p>Zusammenfassung S.31-37</p>
<p>Der Inspektor kommt zur&uuml;ck ins Esszimmer, wo Gerald und Sheila immer noch sitzen.<br />
Gerald will, dass Sheila geht, aber Sheila will bleiben. Der Inspektor sagt, dass Sheila mit der Verantwortung nicht einfach allein gelassen werden will. Sie will wissen, wie es Eva Smith weiter ergangen ist. Sybil Birling kommt in den Raum. Sie f&auml;ngt genauso an mit dem Inspektor zu reden, wie es jeder getan hat, der den Inspektor zum ersten mal begr&uuml;&szlig;t hat. Sheila will nicht, dass Sybil etwas tut, f&uuml;r das sie sich sp&auml;ter schlecht f&uuml;hlen k&ouml;nnte, wie es bei Sheila der Fall war. So kommt es zu einem kleinen Streit zwischen Sybil und Sheila. Als der Inspektor fragt, wo Mr. Birling bleibt, sagt sybil, dass er noch bei Eric sei, da er sich nach dem vielen Wein nicht gut f&uuml;hlt. So kommt heraus, dass Eric ein Trinker ist. Arthur kommt wieder ins Esszimmer und will, dass Goole Eric jetzt fragen stellt, da er ins Bett muss. Aber Goole will zuerst Gerald Fragen stellen und Eric sp&auml;ter befragen. </p>
<p>Zusammenfassung S.37-43</p>
<p>Der Inspektor wei&szlig;, dass Gerald Daisy Renton kennt und fragt ihn, woher er sie kennt. Gerald erz&auml;hlt, dass er Daisy Renton im M&auml;rt 1911 im Palace Music Hall in Brumley das erste Mal gesehen hat. Er ging in die Bar des Theaters und sah Daisy Renton mit dem Ratsherrn Joe Meggarty and einem Tisch. Er sah, dass sie mit diesem Ratherrn nicht gl&uuml;cklich war, da er ein unangenehmer Typ ist. Gerald ging dann zum Tisch und sagte zum Ratsherrn, dass eine Nachricht f&uuml;r ihn gekommen war und somit war er mit Daisy Renton allein. Sie stimmte dann zu mit Gerald mitzukommen. Sie gingen dann in ein Hotel und unterhielten sich. Daisy Renton erz&auml;hlte Gerald alles &uuml;ber ihr bisheriges Leben. Nachdem er sie zwei N&auml;chte sp&auml;ter wieder traf, beschloss er, ihr ein Zimmer eines Freundes, Morgan Terrance, zu geben, da sie nichts hatte. Gerald fing an sich in sie zu verlieben. In der ersten Woche im September, sagte er Daisy, dass die Beziehung vorbei ist, weil er auf Gesch&auml;ftsreise muss. Gerald sagt, dass Daisy dies gut aufgenommen hat. Er erz&auml;hlt, dass die Zeit mit ihm die beste in ihrem ganzen Leben war. Danach verlie&szlig; Daisy Brumley und lie&szlig; sich am Meer nieder. Nachdem Gerald alles erz&auml;hlt hat gibt Sheila Gerald den Ring zur&uuml;ck. Gerald geht dann aus dem Haus. </p>
<p>Zusammenfassung S.43-51</p>
<p>Der Inspektor will mit Sybil Birling reden. W&auml;hrend er mit Sybil redet, h&ouml;ren sie, wie Eric das Haus verl&auml;sst. Auch Sybil hatte in ihrer Vergangenheit etwas mit Eva Smith oder Daisy Renton zu tun. Sybil ist in einer Organisation namens &bdquo;Brumley Women&acute;s Charity Organisation&ldquo;. Eines Tages kam Eva Smith oder Daisy Renton zu dieser Organisation um Beistand zu erhalten. Sie benutzt dort den Namen Mrs. Birling. Aber dadurch, dass sie die Frechheit besa&szlig; den Namen von Sybil zu benutzen und nur L&uuml;gen zu erz&auml;hlen, wurde ihr der Beistand nicht gestatten, denn Sybil ist die Einflussreichste Frau in der Organisation und sie f&uuml;hlte sich von dieser Frau beleidigt. Die Frau erz&auml;hlte, dass sie schwanger sei und dass der Vater ein Trinker w&auml;re und sie sich deshalb von ihm getrennt h&auml;tte. Dieser Vater wollte der Frau gestohlenes Geld anbieten, aber sie lehnte ab und wollte sich Beistand bei der Organisation holen. Sybil sagt, dass die alleinige Schuld des Todes der Frau nur bei dem Vater liegt und dieser daf&uuml;r verurteilt werden soll. Danach bemerkt Sybil erst, dass dieser Vater ihr eigener Sohn Eric ist. Der Inspektor will nun Eric befragen, der gerade wieder zur T&uuml;r hereinkommt.</p>
<p>
Zusammenfassung Akt 3<br />
Eric muss nun als Letzter fragen von dem Inspektor beantworten. Er sagt, dass er das M&auml;dchen im November 1911 in der Palace Bar getroffen hat. Sie haben etwas zusammen getrunken und als sie zu betrunken waren, wurden sie heraufgebeten. Eric ging mit dem M&auml;dchen zur ihrer Unterkunft und verbrachte die Nacht mit ihr. Vierzehn Tage sp&auml;ter trifft Eric das M&auml;dchen wieder in der Palace Bar. Sie unterhielten sich diesmal etwas und gingen dann zu ihr nach Hause. Danach sagte sie, dass sie ein Kind bek&auml;me. Aber sie wollte Eric nicht heiraten, da er zu ihr sagte, dass er sie nicht liebe. Er wollte ihr Geld geben, da sie aber wusste, dass Eric das Geld aus dem B&uuml;ro seines Vaters gestohlen hatte, wollte sie das Geld nicht annehmen und sie ging dann zu der Organisation von Sybil Birling. <br />
Der Inspektor sagt nach der Befragung, dass das M&auml;dchen sich selbst get&ouml;tet hat, aber die Familie und Gerald Croft sie dazu gebracht haben. Der Inspektor verl&auml;sst danach das Haus. Es bricht ein Streit zwischen den Familienangeh&ouml;rigen aus. Es klingelt an der T&uuml;r und Gerald&nbsp; betritt wieder das Esszimmer. Er sagt, dass sie vielleicht gar nicht an dem Selbstmord schuld seien. Er erkl&auml;rt, dass er, als er drau&szlig;en war, einen Sergeant getroffen hat und ihn gefragt hat, ob es einen Inspektor Goole &uuml;berhaupt gibt. Dieser konnte sich aber an diesen Inspektor nicht erinnern. Gerald sagt, dass die Person, mit der es die Familie und er zu tun hatte immer eine andere gewesen sein k&ouml;nnte, da der Inspektor immer nur einer Person das Bild von dem M&auml;dchen gezeigt hat. Arthur Birling ruft dann in dem Polizei Pr&auml;sidium an, um zu erfahren, ob eine M&auml;dchen, dass Selbstmord begangen hat an dem Tag eingeliefert wurde. Als die Personen erfahren, dass es kein M&auml;dchen gibt, dass Selbstmord begangen hat, hebt sich die Stimmung wieder. Keiner ist f&uuml;r den Tod eines M&auml;dchens verantwortlich , da es keine gibt. Nur Sheila f&uuml;hlt sich noch schlecht, da sie erst einmal &uuml;ber den Verlauf der Dinge nachdenken muss. Am Ende klingelt das Telefon und ein anderer Inspektor sagt zu Mr. Birling, dass ein M&auml;dchen an dem Tag Selbstmord begangen hat und der Inspector vorbeikommen wird, um ein paar Fragen zu stellen.</p>
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		<title>Die Feuerprobe Werner Bergengruen Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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