Gedichtsanalyse – Gedichtanalyse – Gedichtsinterpretation
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Gedichtsanalyse – Gedichtanalyse – Gedichtsinterpretation
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Die 3 Schritte für eine Gedichtsinterpretation – Gedichtsanalyse – Gedichtanalyse
1. Die Einleitung hat die kommunikative Funktion durch Informationen über Autor, Titel und Gattung eine erste Orientierung zu geben. Dabei bieten sich zwei Möglichkeiten an, die Beziehung zum Text aufzunehmen und beim Leser Interesse zu wecken: Der Interpret kann vom ersten Leseeindruck oder seinen Verständnisschwierigkeiten – dem sog. Primärverständnis – ausgehen oder über eine knappe Zusammenfassung der Sinnmitte (des inhaltlichen Kerns) – in einem Übersichtssatz (einem Resümee) – sich selbst und dem Leser das Hauptanliegen des Textes klarmachen (vgl. Einführung).
2. Der Hauptteil sollte nicht nur äußerlich in Abschnitte gegliedert werden und so – z.B. der Strophenanordnung folgend – den gedanklichen Prozess der Interpretation erkennen lassen, sondern durch die besondere Herausarbeitung des Schwerpunkts sich um ein deutliches Profil bemühen.
3. Der Schluss hat die Aufgabe eine rückblickende Bilanz zu geben: Neben einer biografisch- historischen Zuordnung des Gedichts (zum Autor, seinem Gesamtwerk, seiner Epoche) empfiehlt sich eine persönliche Wertung: Sie könnte als Reflexion des Interpretationsprozesses den Verstehensweg resümieren und sollte ein begründetes Urteil über die Wirkung des Textes auf den Interpreten enthalten. Aber da ästhetische Verstehensprozesse nie endgültig abgeschlossen sind, ließen sich zum Schluss auch offene Fragen erwähnen (vgl. Einführung).
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