Sonntag 24. Juni 2007 von Kevin
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Lumina Übersetzung Lektion 13
Helena begrüßt Paris
Du hast geschrieben, dass du mich liebst.
Du hast geschrieben, dass du deine Liebe nicht verstecken kannst.
Du wünschst, mich zu treffen, mich sogar von Sparta nach Troja
zu entführen.
O du Armer!
Du wagst es die Träue der Frau des Menelaus herauszufordern!
Fürchtest du denn nicht den Zorn des Königs der Spartaner?
Dieser jedenfalls hat dich als Gast aufgenommen,
dir das Königreich gezeigt und alle Sachen erklärt.
Du hast mit ihm und seiner Frau gegessen, seine Gastfreundschaft genossen.
Nun verlässt Menelaus Sparta auf Grund eines Gesetzes
und sofort hast du, Untreuer, vor, ihn zu betrügen?
Schämst du dich denn nicht deines Verrates?
Du hast mir geschrieben, dass ich die schönste Frau auf dem Erdkreis bin.
Glaubst du etwa, dass die schönen Frauen leichtfertig sind?
Hast du etwa gemeint, dass ich untreu und schamlos bin?
O, ich Arme!
Dennoch bin ich nicht zornig.
Wer nämlich zürnt denjenigen, welche lieben
- wenn die Liebe war ist?
Aber ich glaube nicht, dass deine Liebe wahr ist
Die Liebe von Gästen ist nie zuverlässig.
Du hast mir das zukünftige Leben erklärt:
Troja ist eine große und reiche Stadt;
das Leben ist angenehm, frei von Sorge, glücklich.
Die Männer versprechen immer Berge von Gold,
aber ihr Gedächtnis ist schlecht,
oft sind ihre Worte leer.
Aber ich vertraue dir:
Ich wünsche sowohl Reichtum als auch angenehmes Leben,
obwohl das spartanische Leben oft hart ist.
Wenn ich mit dir nach Troja ginge, würde ich es tun, weil du mir gefällst:
Du bist schön.
O, ich Arme!
O, du Armer!
Warum konntest du nicht früher nach Sparta kommen?
Ich kann dich noch nicht heimlich treffen, aber vielleicht …
Ich schicke dir einen Brief durch den Sklaven Aethram;
wenn du wünschst zu antworten, dann übergib ihr deinen Brief.
Ihre Zuverlässigkeit ist sicher.
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Sonntag 24. Juni 2007 von Kevin
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Lumina Übersetzung Lektion 12
Text 1 Die Hochzeit von Peleus und Thetis
Peleus feierte mit der Göttin Thetis eine Hochzeit.
Fast alle Götter und Göttinen waren da.
Die Göttin Discordia war als einzige von Iupiter nicht eingeladen worden,
die übrigen mochten die Göttin nicht,
weil sie immer Eintracht und Frieden störte.
Die Götter aßen, tranken Wein,
sie hatten fröhliche Gespräche, sie sangen mit lauter Stimme,
als Discordia eintrat, sie warf einen goldenen Apfel zwischen die
Götter, dann entfloh sie.
Die Götter und Göttinen betrachteten den Apfel; auf ihm war eingraviert
FÜR DIE SCHÖNSTE.
Sofort sagten Iona, die Frau des Iuppiter, und Minerva, die Tochter des Iuppiter,
und Venus, die Göttin der Liebe: "Ich bin die Schönste."
Iuppiter versuchte den Streit zu schlichten: " Alle Göttinnen sind schön;
alle sind sogar sehr schön."
Aber die Göttinnen hörten nicht, immer wieder schrien sie:
"Ich bin die Schönste!"
Schließlich sagte Iuppiter entnervt: "Paris ist der schönste Mann
des Erdkreises, daher soll er Schiedsrichter sein!"
Text 2 Paris erzählt
Auf einem Hügel nahe bei Troja saß ich, ich betrachtete Felder, ich
dachte nichts, da erschien Mercur, der Götterbote mit drei schönen
Göttinen.
Mercur sagt: "Sei gegrüßt, Paris! Iuppiter schickt mich. Denn es gibt
einen Streit zwischen Iuno, Minerva und Venus, welche Göttin ist die
Schönste?
Wir Götter können den Streit nicht schlichten, daher sind wir zu dir
gekommen. Du sollst Schiedsrichter seien!" Und er gab mir einen goldenen Apfel,
dem ich der Schönsten geben sollte.
Ich schwieg, ich betrachtete die Göttinen. Sie waren alle sehr schön, sie
gefielen mir alle.
Aber ich zweifelte: Warum sind die Götter zu mir gekommen, zu dem Hirtren Paris?
Verspotten sie mich denn?
Plötzlich sagte Iuno, der Frau von Iuppiter: "Magst du etwa nicht die Macht?
Träumst du, Hirtenicht auch davon ein König zu sein?
Gib mir den Apfel, Paris, und dir wird die Herrschafft der ganzen Welt gehören!"
Und Minerva, die Göttin des Krieges:" Regieren ist lästig; du, König, musst
dich immer vor Feinden fürchten. Gib den Apfel mir, mein Paris, und in allen
Kriegen und Gefechten wird der Sieger immer dir sein. Ewiger Ruhm wird mit
dir sein."
Ich dachte bei mir: Und Macht und Sieg und Ruhm liebe ich sehr.
Aber was gefällt mir besser?
Dann sagte Venus: "Macht, Sieg und Ruhm werden dich nicht glücklich machen,
aber allein werden sie dich machen. Daher höre, lieber Paris:
Gib den Apfel mir. Ich bin die Liebesgöttin. Ich, die schönste Göttin,
verspreche dem schönsten Mann der Erde, die schönste Frau der Erde."
Sofort gab ich Venus den Apfel.
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Sonntag 24. Juni 2007 von Kevin
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Lumina Übersetzung Lektion 11
Text 1 Ein Familienkrimi
In alten Zeiten war Numitor der König von Alba Longa, der Stadt
der Latiner. Aber Amulius, der Bruder, trieb Numitor in die Verbannung. Er tötete die Söhne des Bruders; er befahl, dass die Tochter
names Rea Silvia Priesterin der Vesta seien sollte. So konnte er nämlich die
Frau daran hindern zu heiraten. Dennoch war Rea Silvia ein wenig später
Mutter von den Zwilligen Romulus und Remus.
Sie sagte, dass der Vater der Jungen der Gott Mars ist.
Amulius befahl, weil er sie als zukünftiger Rächer seiner Verbrechen fürchtete,
einem Sklaven, die Jungen ins Wasser des Tibers zu werfen. Aber eine große
Wölfin fand die Jungen am Ufer des Tibers und ernährte sie. Später rettete
Faustulus, ein Hirte, die Zwillige. Er trug die Jungen nach Hause und zog sie mit
seiner Frau Larentia auf.
Text 2 Numitor erzählt
Einst führten meine Sklaven einen jungen Mann zu mir und sagten:
"Dieser junge Mann ist mit anderen Bewaffneten in deine Felder
eingedrungen, Herr. Wir haben ihn und einige andere gefangen
genommen."
Ich fragte:" Warum bist du in meine Felder eingedrungen? Ist es war,
dass ihr mit meinen Sklaven gekämpft habt?" Jener:" Wir sind nicht
feindlich gesinnt;deine Sklaven irren, denn ich und mein Zwillingsbruder
kämpfen niemlas gegen deine Sklaven, sondern immer gegen Räuber." Ich
betrachtete den tapferen jungen Mann, ich staunte, ich verglich das
Alter und ich fragte:"Hast du gesagt, dass ihr Zwillingsbrüder seid?"
Ich fragte nach dem Vater und der Mutter der Zwillinge. Plötzlich drang ein
anderer junger Mann mit bewaffneten Männern in das Landhaus ein. Sie
erfüllten mich mit großer Furcht, aber jener schrie mit lauter Stimme:
"Sei gegrüßt, König Numitor! Sei gegrüßt, Großvater! Ich bin Romulus,
hier siehst du Remus; mein Zwillingsbruder. Ich dachte, dass Romulus in
Gefahr ist. Daher bin ich da."
Text 3 Eine Stadtgründung unter schlechten Vorzeichen
Etwas später wünschten sich die Zwillinge eine Stadt zu gründen. Aber sie
hatten sofort einen Streit: Wer wird Herr und König der Stadt sein. Romulus
sagt:" Wir wollen die Vogelschau die Sache entscheiden lassen , Remus! Wir
wollen die Vögel beobachten, ich bin mit meinen Freunden auf dem Palatin, du
mit deiner Menschenmenge auf dem Aventin! Wer mehr Vögel sieht wird König."
Bei Remus erschienen sechs Vögel. Daher riefen die Freunde von Remus:"
Nun haben die Götter entschieden: Hallo, König Remus." Aber etwas später
eilte Romulus mit seiner Menschenmenge herbei:"Bei mir sind zwölf Vögel
erschienen. Ich bin der König."
Dann streiten die Brüder und die Freunde der Brüder mit Worten und Waffen.
Schließlich tötete Romulus seinen Bruder.
Romulus gründete eine neue Stadt und nannte sie Rom.
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