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	<title>Inhaltsangabe&#187; deutsch</title>
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	<description>Infos zum Thema Inhaltsangabe und Hausaufgaben</description>
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		<title>Er&#246;rterungsthemen, Er&#246;rterung Themen Beispiel</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 16:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[erörterung]]></category>
		<category><![CDATA[erörterungsthemen]]></category>

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<p>&#160;</p>
<p>wie ihr alles wisst ist die Er&#246;rterung bei Lehrern in der Schule sehr beliebt, sie kann &#252;ber viele verschiedene Themen geschrieben werden, wir versuchen euch hier mal einige dieser m&#246;glichen Er&#246;rterungsthemen aufzuz&#228;hlen, damit&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>wie ihr alles wisst ist die Er&ouml;rterung bei Lehrern in der Schule sehr beliebt, sie kann &uuml;ber viele verschiedene Themen geschrieben werden, wir versuchen euch hier mal einige dieser m&ouml;glichen Er&ouml;rterungsthemen aufzuz&auml;hlen, damit ihr euch ideal auf die Arbeit vorbereiten k&ouml;nnt:</p>
<p>F&uuml;hrerschein ab 17</p>
<p>Schuluniform, ja oder nein?</p>
<p>Rauchen</p>
<p>Handys</p>
<p>Handyverbot in Schule</p>
<p>Legalisierung von Marihuana</p>
<p>Wehrdienst, sinnvoll oder sinnlos?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Habt ihr weitere Ideen? Bitte im Kommentarfeld unten kommentieren!!</p>
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		<title>Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 18:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[don karlos]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Charakterisierung Don Karlos Marquis von Posa Dialoganalyse</h1>
<p>&#160;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">In der zehnten Szene des dritten Aktes aus &#8222;Don Carlos&#8220; von Friedrich Schiller findet ein Gespr&#228;ch zwischen K&#246;nig Philipp und Marquis von Posa statt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Wie</font>&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">In der zehnten Szene des dritten Aktes aus &bdquo;Don Carlos&ldquo; von Friedrich Schiller findet ein Gespr&auml;ch zwischen K&ouml;nig Philipp und Marquis von Posa statt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Wie in den vorherigen Szenen schon deutlich wird, vermutet der K&ouml;nig, dass ihn Elisabeth betr&uuml;gt, da ihn Prinzessin Eboli &uuml;ber das angebliche Verh&auml;ltnis informiert. Nacheinander wendet sich der K&ouml;nig an seine Berater, um die Wahrheit herauszufinden. Diese findet er bei keinem und st&ouml;&szlig;t letztendlich auf Marquis von Posa, den er zur Audienz bittet.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig erhofft sich von diesem Gespr&auml;ch nicht nur die Wahrheit herauszufinden sondern auch einen Vertrauten in Posa zu entdecken, da er sich seiner Einsamkeit bewusst geworden ist.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa hingegen sieht nur seine Ideale im Mittelpunkt. Er will den Respekt und das Vertrauen des K&ouml;nigs, um seine Ideen zu realisieren. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">So ist Posa f&uuml;r den K&ouml;nig ein Vertrauter, der K&ouml;nig f&uuml;r Posa jedoch eine Art &bdquo;Dienstherr&ldquo;.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Das Gespr&auml;ch zwischen den beiden entwickelt sich in mehreren Schritten. Anfangs dominiert der K&ouml;nig, der Posa noch nicht so recht einsch&auml;tzen kann und sich ein Bild von diesem machen will. Posa soll Diener des K&ouml;nigs werden. Dieses Angebot lehnt Posa ab, weil er die Menschheit liebt und als F&uuml;rstendiener nur die Menschheit oder sich selbst lieben d&uuml;rfte. Au&szlig;erdem w&uuml;rde er als Untertan Werkzeug des K&ouml;nigs sein, allerdings will er frei sein. An dieser Stelle f&auml;ngt Posa an das Gespr&auml;ch zu dominieren, was eine gewisse Unsicherheit des K&ouml;nigs zeigt. Er kritisiert den K&ouml;nig und seine Herrschaft offen und spricht von seinen Idealen. Der K&ouml;nig zeigt sich sehr &uuml;berrascht &uuml;ber seine Offenheit, da er dies von seinen Untertanen nicht gewohnt ist. Dieses Erstaunen zeigt sich in den nonverbalen Botschaften (Regie) sowie in den im Gegensatz zu Posa sehr kurzen Gespr&auml;chsbeitr&auml;gen.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa stellt au&szlig;erdem fest, dass der K&ouml;nig eine niedrige Meinung von Menschenw&uuml;rde hat. Diese hat er, da sich die Menschen selbst auf diese unfreie Stufe gestellt und sich vor ihm erniedrigt haben. Die sich freiwillig unterwerfenden Menschen bezeichnet Posa als feige. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Angesichts der Umst&auml;nde in Flandern fordert Posa im weiteren Verlauf die Gedankenfreiheit. Nach dieser Forderung wirft sich Posa dem K&ouml;nig zu F&uuml;&szlig;en, was ihn f&uuml;r den K&ouml;nig zum Schw&auml;rmer macht und nicht &uuml;berzeugen kann. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig denkt &uuml;ber das von Posa Gesagte nach und warnt ihn sogar vor der Inquisition. Doch dann entschlie&szlig;t er sich Posa alle Freiheiten zu lassen und frei zu denken, von Flandern will er jedoch nichts mehr h&ouml;ren und stellt Posa in seine Dienste. Ab diesem Punkt werden die Gespr&auml;chsbeitr&auml;ge des K&ouml;nigs wieder mehr. Man kann erkennen, dass er sich sicherer und seiner eigentlichen Gespr&auml;chsabsicht wieder bewusst wird. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Der K&ouml;nig erteilt Posa die Aufgabe die K&ouml;nigin und Don Carlos auszuspionieren und ihr Vertrauen zu gewinnen, welches Posa schon l&auml;ngst besitzt, was er dem K&ouml;nig jedoch verschweigt. Dieses Unwissen des K&ouml;nigs bringt einige Konsequenzen mit sich.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Anhand dieses Dialoges kann man den Marquis von Posa charakterisieren.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Im Gespr&auml;ch mit dem K&ouml;nig zeigt sich Posa von der Seite des Freiheitsk&auml;mpfers. Er &auml;u&szlig;ert seine Meinung gegen&uuml;ber dem K&ouml;nig und seinem Regierungsstil ganz deutlich und man erf&auml;hrt, was seine Ideale sind. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Die Idee der Freiheit kommt ganz klar zum Ausdruck, so fordert er Gedankenfreiheit und gleiche B&uuml;rgerrechte usw.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Diese Ideale will er durchsetzen, was vor allem seine Dominanz fast w&auml;hrend des gesamten Gespr&auml;ches zeigt. Dies l&auml;sst ihn sehr zielstrebig, willensstark und k&auml;mpferisch wirken. Posa setzt sich f&uuml;r die Freiheit der unterdr&uuml;ckten Niederlande ein und er sagt, dass er die Menschheit liebt, dass er also im Sinne der Menschheit handelt.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Allerdings treten hier Widerspr&uuml;che in seinem Verhalten auf. Einerseits gibt er vor sich f&uuml;r die Gesamtheit der Menschen einzusetzen, andererseits verfolgt er seine Ziele eigensinnig und ist bereit alles daf&uuml;r zu tun, um seine Ideale zu verwirklichen. Dies l&auml;sst ihn auch die Rolle des Intriganten einnehmen, da er sich zuerst von allen das Vertrauen &bdquo;erarbeitet&ldquo; und diese g&uuml;nstige Lage hinterher benutzt, um seine Ziele zu erreichen. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Er stellt sich also auf die Seite des K&ouml;nigs und gleichzeitig auf die des Don Carlos und benutzt sie sozusagen als seine Werkzeuge. Er selbst jedoch betont beim K&ouml;nig, dass er kein Werkzeug sein will, sondern frei sein. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Seine intrigante Art zeigt sich auch daran, dass er kein schlechtes Gewissen hat, Don Carlos, seinen Jugendfreund, zu hintergehen, indem er den Auftrag des K&ouml;nigs, Don Carlos auszuspionieren, annimmt. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="Arial, sans-serif">Posa vertritt also die Ideen der Aufkl&auml;rung, handelt im Grunde jedoch widerspr&uuml;chlich zu diesen, da er das Vertrauen seiner Mitmenschen benutzt, um an seine Ziele zu kommen; was das f&uuml;r Konsequenzen tragen kann ist ihm dabei egal.</font></p>
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		<title>Charakterisierung Hanna von Der Vorleser</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Charakterisierung Hanna von Der Vorleser</h1>
<p>
	tritt am Anfang unsensibel, unsanft und schl&#252;ssig auf bei der ersten Begegnung mit Michael<br />
	sorgt sich verantwortungsvoll um Michael, so eine Art Pflichtgef&#252;hl f&#252;r sie<br />
	hat keine Skrupel (b&#252;geln&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	tritt am Anfang unsensibel, unsanft und schl&uuml;ssig auf bei der ersten Begegnung mit Michael<br />
	sorgt sich verantwortungsvoll um Michael, so eine Art Pflichtgef&uuml;hl f&uuml;r sie<br />
	hat keine Skrupel (b&uuml;geln ihrer Unterw&auml;sche, als Michael anwesend war)<br />
	ist nicht sehr nachtragend<br />
	ist wie eine Mutter zu Michael (l&auml;sst ihn ein Bad ein, klopft seine Sachen aus&hellip;)<br />
	besitzt selber einen starken Willen und ist eine dominante Pers&ouml;nlichkeit<br />
	ist gepflegt und pingelig in Sachen Sauberkeit<br />
	ist egoistisch im sexuellen Bereich <br />
	verbietet Michael die Schule zu schw&auml;nzen und beweist Mutterinstinkt<br />
	wird leicht reizbar<br />
	ist gewaltt&auml;tig gegen&uuml;ber Michael <br />
	fl&uuml;chtet von Ort zu Ort<br />
	besitzt keine Sesshaftigkeit <br />
	versucht zu vertuschen, dass sie Analphabetin ist<br />
	k&auml;mpft im Gericht um ihre Zukunft, gibt aber dann auf<br />
	ist freundlich im Gef&auml;ngnis zu den Mitinhaftierten aber unzug&auml;nglich<br />
	bringt sich selber das Lesen und Schreiben bei im Gef&auml;ngnis und ist selber stolz darauf<br />
	setzt sich ein f&uuml;r die Bibliothek <br />
	hat &Auml;ngste vor Michaels &Uuml;berlegenheit<br />
	lebt autorit&auml;r, bis sie sich selber aufgibt<br />
	vernachl&auml;ssigt ihre Erscheinung (erst d&uuml;nn und sauber, dann dick und dreckig)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Charakterisierung Michael von Der Vorleser</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Charakterisierung Michael von Der Vorleser</h1>
<p>&#160;</p>
<p>Am Anfang tritt Michael sehr sch&#252;chtern und neugierig auf <br />
	schwelgt oft in Erinnerungen (besonders an Hanna)<br />
	als er im Krankenzimmer war, war er sehr fantasievoll<br />
	Michael steckt&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Am Anfang tritt Michael sehr sch&uuml;chtern und neugierig auf <br />
	schwelgt oft in Erinnerungen (besonders an Hanna)<br />
	als er im Krankenzimmer war, war er sehr fantasievoll<br />
	Michael steckt viel weg und l&auml;sst sich &ouml;fters unterwerfen und rumkommandieren von Hanna<br />
	hat besonders viele Hemmungen <br />
	Zweifel und Angst pr&auml;gen seine Jugend<br />
	Selber will er viel in seine und Hannas Beziehung hineinstecken z. B. das Sitzenbleiben in der Schule und Geld f&uuml;r den gemeinsamen Ausflug<br />
	der 15 J&auml;hrige wird immer abh&auml;ngiger von Hanna und ist sogar besessen von ihr<br />
	vergleicht viele Frauen mit Hanna und kann somit keine Beziehung aufrechterhalten<br />
	zu seiner Familie hat er keine besonderen Gef&uuml;hle<br />
	ihm wird alles immer gleichg&uuml;ltiger z. B. der Tod des Gro&szlig;vaters und die Krankheit von Sophie<br />
	l&auml;sst kaum noch einen an sich ran und wird arroganter <br />
	sein ganzes Leben wird von Hanna bestimmt</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sturm und Drang &#8211; Literatur Epoche</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/sturm-und-drang-literatur-epoche</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 17:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[literatur epoche]]></category>
		<category><![CDATA[sturm und drang]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Sturm und Drang</h1>
<h3>
	Referat &#8211; Sturm und Drang</h3>
<p>
	1. Von der Zeit der Aufkl&#228;rung zur Zeit des Sturm und Dranges (1770-1789) </p>
<p>	1.1. Der Geist der Aufkl&#228;rung &#8211; eine kurze Wiederholung </p>
<p>	-beherrsch.&#8230;</p>]]></description>
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<h3>
	Referat &#8211; Sturm und Drang</h3>
<p>
	1. Von der Zeit der Aufkl&auml;rung zur Zeit des Sturm und Dranges (1770-1789) </p>
<p>	1.1. Der Geist der Aufkl&auml;rung &#8211; eine kurze Wiederholung </p>
<p>	-beherrsch. Geistesbewegung d. fr&uuml;hen 18. Jhd., geht auf &auml;ltere Wurzeln<br />
	bis in Renaissance zur&uuml;ck, hat Bedeutung bis heute nicht verloren </p>
<p>	- Zitat: &quot;&#8230;Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen&#8230;. &quot; </p>
<p>	- daraus erkennbare Grundidee: Kraft der Vernunft u. d. gesunden<br />
	Menschenverstandes, d.h., die F&auml;higkeit, Sachverhalte im Zusammenhang und<br />
	durch Erfahrungswerte zu erkennen, wird Ma&szlig; aller Dinge; alles nicht<br />
	Fa&szlig;bare, Irrationale verp&ouml;nt </p>
<p>	(stellt Vernunft &uuml;ber Glauben &#8211; f&uuml;r alles eine rationale und wissensch.<br />
	Erkl&auml;rung m&ouml;glich. </p>
<p>	-fordert auf zu: </p>
<p>	(1) Menschlichkeit u. Br&uuml;derlichkeit zw. allen Menschen </p>
<p>	(2) Freiheit des Geistes und Denkens </p>
<p>	(3) Streben nach Gl&uuml;ck durch tugendhaftes Leben </p>
<p>	(4) gg. St&auml;ndewirtschaft, f&uuml;r Wohlstand aller Menschen, &auml;u&szlig;ert Kritik am<br />
	Feudalismus, Literatur u. Philosophie d. Feudalismus </p>
<p>	(greift Kirche an, beansprucht ihre Macht; bisher Kirche- Vorgabe des<br />
	Glaubens u. Denkens, Formung des Weltbildes &#8211; keine eigene Meinung der<br />
	normalen B&uuml;rger &#8211; alles vorgegeben </p>
<p>	1.2 Einige wichtige Vertreter und ihr Beitrag </p>
<p>	- in Frankreich u.a. Fran&ccedil;ois Voltaire (radikal) </p>
<p>	- in Deutschland z.B. Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) </p>
<p>	1.2.1 Gotthold Ephraim Lessing: </p>
<p>	- Streit mit hamb. Pastor Goeze 1777 </p>
<p>	- Verbot des Schriftverkehrs durch Herzog 1778 </p>
<p>	(einzig &quot;legale&quot; M&ouml;glichkeit &#8211; Theater &#8211; zur Antwort (&quot;Nathan der Weise&quot;) </p>
<p>	1.2.1.1. &quot;Nathan der Weise&quot; </p>
<p>	- Religionskonflikt zw. Judentum (Nathan), Christentum (Tempelherr) u.<br />
	Islam (Saladin) </p>
<p>	Frage: Welche Religion ist die absolut richtige? </p>
<p>	-dadurch, dass sich Verwandschaftsverh&auml;ltnisse unter den Leuten<br />
	herausstellen, wird eine bewu&szlig;te Verstrickung erzeugt </p>
<p>	= Widerspruch zur Kirche, die einzig richtige Religion zu vermitteln </p>
<p>	(Frage der Religion nicht eindeutig kl&auml;rbar </p>
<p>	wichtig (!): Ergebnis, Hilfefunktion f&uuml;r Anh&auml;nger in Situationen des<br />
	Lebens </p>
<p>	- dabei Nathan &#8211; Idealfigur: -weise, vern&uuml;nftig, tolerant </p>
<p>	1.3. Erfolge, Wirkung, Folgen der Aufkl&auml;rung </p>
<p>	- Erfolge der Technik u. Naturwissenschaften durch methodische Denkweise </p>
<p>	- ration. Lebensstil &#8211; wirtschaftlicher Erfolg = Aufstieg des B&uuml;rgertums </p>
<p>	- pol. Folgen: Menschen-/ B&uuml;rgerrechte (z.B. Leben, Freiheit, Eigentum) </p>
<p>	Gewaltenteilung (Legislative, Judikative, Exekutive) &#8211; erstmals gefordert<br />
	w&auml;hrend Frz. Revolution 1789 </p>
<p>	2. Die Grundanliegen des Sturm und Dranges </p>
<p>	2.1. Soziale Tendenzen u. ihre Folgen </p>
<p>	- Bauernkriege, 30j&auml;hr. Krieg, St&auml;rkung der Kirche (gehemmte Entwicklung<br />
	d. Fr&uuml;hkapitalismus; </p>
<p>	- kleinstaatlicher Absolutismus (Verhinderung eines gesamtnationalen<br />
	Marktes (h&auml;tte Entwicklung der Prod.- Formen gef&ouml;rdert); u.a. durch<br />
	Wegez&ouml;lle,&#8230; </p>
<p>	deshalb 1750 &#8211; einzelne Gebiete D.&#39;s mit unterschiedlich stark<br />
	entwickelter &ouml;konom. Struktur u. untersch. Prod.- Methoden </p>
<p>	- Fehlen eines organisierenden, politischen Zentrums (weder Berlin nach<br />
	Dresden noch&#8230;) zur Steuerung der Wirtschaft </p>
<p>	- nur vereinzelt Ausbruch des Handwerks aus Zunftordnung </p>
<p>	- industr. Produktion &#8211; Beruhen auf zur&uuml;ckgebliebenem Verlagssystem und<br />
	fehlender Arbeitsteilung </p>
<p>	(Fakten = Erkl&auml;rung f&uuml;r uneinheitliche Struktur u. relat. Schw&auml;che d.<br />
	dtsch. B&uuml;rgertums </p>
<p>	2.2. Zeichen der Zur&uuml;ckst&auml;ndigkeit Deutschlands: </p>
<p>	- z.B. 4/5 d. Bev&ouml;lkerung &#8211; Leben von einer Landwirtschaft mit v&ouml;llig<br />
	veralteten Prod.- Methoden, gering steig. Produktivit&auml;t </p>
<p>	2.3. Schwache Belebung der Wirtschaft ab ca. 1770 </p>
<p>	- Vergr&ouml;&szlig;erung von Manufakturen </p>
<p>	- Entstehen neuer Unternehmen </p>
<p>	- Ausbau und Verbesserung des Verlagssystems </p>
<p>	(alte feud. Prod.- Methoden = Hemmnisse der Entwicklung </p>
<p>	2.4. H&ouml;hepunkt der F&auml;ulniskrise des Feudalabsolutismus: </p>
<p>	- Landwirtschaft- keine Deckung des Nahrungsmittelbedarfs wg. r&uuml;ckst&auml;nd.<br />
	Prod.- Methoden (Lebensmittelknappheit, Teuerung; Mi&szlig;ernten + Kriege<br />
	(Hungersn&ouml;te + Ausnutzung d. Verh&auml;ltnisse durch Getreidespekulanten </p>
<p>	- insgesamt Widerspr&uuml;che in feud. Produktionsverh&auml;ltnissen wurden<br />
	deutlicher denn je (Suche nach Auswegen </p>
<p>	2.5. Ans&auml;tze zur L&ouml;sung der Probleme u. ihre Wirkung </p>
<p>	- Propagierung neuer Prod.- Methoden wie in England u. Frankreich =<br />
	Angriff auf feudalabsolutistische Ordnung </p>
<p>	- in Publikationen &#8211; Lautwerden von Forderungen nach &quot;denkendem Bauern&quot;:<br />
	praktisch und theoretisch geschulter Produzent, interessiert an<br />
	Verbesserung des Anbaus (nur durch mittelalterlichen P&auml;chter oder &ouml;konom.<br />
	starken, freien Bauern m&ouml;glich </p>
<p>	jedoch: </p>
<p>	- Entwicklung derergleichen gehemmt durch vielfache Form der Abh&auml;ngigkeit<br />
	der Bauern,z.B.: </p>
<p>	- Erbuntert&auml;nigkeit, Frohndienste </p>
<p>	trotzdem: </p>
<p>	- Tatsache der Diskutierung neuer M&ouml;glichkeiten in der Landwirtschaft,<br />
	Propagierung modernerer Arbeitsweisen = gleichbedeutend mit antifeudalen<br />
	Angriffen u. Meinungsstreit: </p>
<p>	- dabei Bauer als wichtigster Produzent im Mittelpunkt des Interesses </p>
<p>	- nicht mehr Abwertung als arme, bedauerliche Kreatur, sondern Anerkennung<br />
	als Mensch mit ungenutzten F&auml;higkeite und M&ouml;glichkeiten &#8211; wirtschaftlich<br />
	und kulturell </p>
<p>	(aus dieser Einsch&auml;tzung steigende Verbundenheit d. b&uuml;rgerlichen<br />
	Intelligenz mit b&auml;uerlichen Kr&auml;ften erkennbar </p>
<p>	- diese Ver&auml;nderungen von Bauern und B&uuml;rgertum nicht erwartet </p>
<p>	- b&uuml;rgerliche Intelligenz &#8211; Hoffnug, Adel f&uuml;r Revolution von oben<br />
	gewinnbar, zumal Anzeichen v. adl. Interesse daf&uuml;r gelegendlich erkennbar,<br />
	weil Steigerung Agrarprod. n&ouml;tig u. in eigenem Interesse </p>
<p>	2.6. Beispiele f&uuml;r fortschrittliche Adelskreise: </p>
<p>	- F&uuml;rstenhofe Sachsen- Weimar, Schaumburg- Lippe, Anhalt- Dessau </p>
<p>	- sollten nach Vorstellungen v. Vertretern der b&uuml;rgerlichen Intelligenz<br />
	B&uuml;rgertum neue M&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnen, </p>
<p>	-z.B. Verteilung d. Bodens u. Kammerg&uuml;ter an P&auml;chter </p>
<p>	allerdings: </p>
<p>	- Grenzen d. adlig. Reformbereitschaft bald erreicht &#8211; Vorschl&auml;ge gingen<br />
	ihnen zu weit, sahen Macht u. Stellung in Gefahr </p>
<p>	(&ouml;konom. Aufschwung nur Episode &#8211; ohne grundlegenden Einflu&szlig; auf wirtsch.<br />
	Weiterentwicklung </p>
<p>	2.7. Ver&auml;nderungen auf dem Gebiet der Literatur </p>
<p>	Hinwei&szlig;, </p>
<p>	-&#8230; dass literarisch und philosophische Weiterentwicklung vorherigen<br />
	&ouml;konom. Aufschwung bedingt &#8211; &quot;Wirtschaft ist Unterbau, Literatur ist<br />
	Draufbau&quot; </p>
<p>	Karl Marx: </p>
<p>	- &quot;unegales Verh&auml;ltnis der materiellen Produktion&#8230; zur k&uuml;nstlerischen<br />
	(Leistung u. Entwicklung) &quot; trifft auf D. nach 1760 zu; </p>
<p>	= vor&uuml;bergehende Entwicklung kapital. Elemente bewirkt Steigerung der<br />
	k&uuml;nstl. Qualit&auml;t </p>
<p>	(besonders im Bereich d. Literatur, die gewissen Abstand zur feud.<br />
	Gesellschaft erk&auml;mpft hatte, sichtbar </p>
<p>	2.8. Der Begriff Sturm und Drang &#8211; seine Anliegen </p>
<p>	J.W. Goethe: </p>
<p>	- Sturm und Drang = &quot;liter. Revolution&quot; </p>
<p>	- &quot;Literatur d. aufstrebenden B&uuml;rgertums&quot;, gg. verfallenen<br />
	Feudalabsolutismus k&auml;mpfend </p>
<p>	- alle Leistungen &#8211; &Uuml;berwindung der verrotteten Zust&auml;nde + Schaffung einer<br />
	b&uuml;rgerlichen Nation </p>
<p>	-Sturm u. Drang: </p>
<p>	- Begriff nach Drama von Friedrich Maximilian Klinger (1752- 1831) </p>
<p>	- Weiterf&uuml;hrung wesentlicher Inhalte der Aufkl&auml;rung </p>
<p>	aber qualit. Verbesserungen&#8230; </p>
<p>	2.9. &Auml;nderung&#8230; </p>
<p>	- d. gesellsch. Stellung d. Schriftstellers &#8211; L&ouml;sung vom M&auml;zenat,d.h., von<br />
	der G&ouml;nnerschaft &#8211; konsequent; selbst&auml;ndige, frei f&uuml;hlende Pers&ouml;nlichkeit </p>
<p>	-&#8230; der Bedingungen &#8211; durch st&auml;rkeren Buchdruck Erweiterung d. b&uuml;rgerl.<br />
	Lesekreises </p>
<p>	-&#8230; des Verh&auml;ltnisses zum Publikum, der Rolle der Literatur in der<br />
	Gesellschaft, in der Verwendung best. Formen u. Gestaltungsmittel </p>
<p>	- starke Verehrung der Natur durch Dichter &#8211; &quot;Empfinden der lebendigen<br />
	Einheit der Welt&quot; (Goethe); </p>
<p>	Goethe &#8211; Studien der Osteologie (Knochenlehre) &#8211; Entdeckung des<br />
	Zwischenkieferknochens &#8211; erh&auml;lt Bewei&szlig;, dass Mensch und Tier gleicherma&szlig;en<br />
	den Gesetzen der Natur unterworfen sind </p>
<p>	(Streben nach Wirklichkeit, Echtheit, Unverf&auml;lschtheit &#8211; Interesse d.<br />
	unteren Volksschichten </p>
<p>	2.9.1. Auswirkungen dieser Ver&auml;nderungen: </p>
<p>	- Streben der St&uuml;rmer und Dr&auml;nger nach B&uuml;ndnis mit b&auml;uerlich- plebejischen<br />
	(= polit. freien, aber nicht vollberechtigten) Schichten im Gegensatz zur<br />
	Aufkl&auml;rung mit vorsichtiger Haltung u. vorwiegend theor. Bund zw. Dichter<br />
	und Volk </p>
<p>	(Bestrebungen erkennbar durch: </p>
<p>	- bewu&szlig;te Gegen&uuml;berstellung der &quot;Welt der H&uuml;tten&quot; u. der &quot;Welt der<br />
	Schl&ouml;sser&quot; </p>
<p>	(genaue Darstellung d. sozial. Unterdr&uuml;ckungen </p>
<p>	(scharfe Verurteilung d. feud. Welt in ihrer antination. Rolle </p>
<p>	- B&uuml;rger &#8211; Recht auf nat&uuml;rl. Empfinden u. vernunftgem. Denken </p>
<p>	- Schaffung eines positivb&uuml;rgerlichen Helden, der aktiv ist, sich nicht<br />
	versteckt, selbstbewu&szlig;t ist, seinem Unmut Luft macht, sich gg. Einengung<br />
	wehrt; </p>
<p>	Friedrich Engels gibt in Brief an Conrad Schmidt am 27.10.1890 meist Held<br />
	aus kleinb&uuml;rgerlichen oder plebejischen Schichten </p>
<p>	3. Beispiel eines positivb&uuml;rgerlichen Helden </p>
<p>	Gottfried August B&uuml;rger (1747-1794): </p>
<p>	Der Bauer </p>
<p>	An seinen durchlauchtigen Tyrannen </p>
<p>	Wer bist du, F&uuml;rst, dass ohne Scheu </p>
<p>	Zerrollen mich dein Wagenrad, </p>
<p>	Zerschlagen darf dein Ro&szlig;? </p>
<p>	Wer bist du, F&uuml;rst, dass in mein Fleisch </p>
<p>	Dein Freund, dein Jagdhund, ungebleut </p>
<p>	Darf Klau&#39; und Rachen haun? </p>
<p>	Wer bist du, dass, durch Saat und Forst, </p>
<p>	Das Hurra deiner Jagd mich treibt, </p>
<p>	Entatmet, wie das Wild? &#8211; </p>
<p>	Die Saat, so deine Jagd zertritt, </p>
<p>	Was Ro&szlig; und Hund, und du verschlingst, </p>
<p>	Das Brot, du F&uuml;rst, ist mein. </p>
<p>	Du F&uuml;rst hast nicht, bei Egg&#39; und Pflug, </p>
<p>	Hast nicht den Erntetag durchschwitzt. </p>
<p>	Mein, mein ist Flei&szlig; und Brot! &#8211; </p>
<p>	Ha! du w&auml;rst Obrigkeit vor Gott? </p>
<p>	Gott spendet Segen aus; du raubst! </p>
<p>	Du nicht von Gott, Tyrann! </p>
<p>	(1773) </p>
<p>	3.1. Inhalt und Bedeuteung des Werkes </p>
<p>	- Form des Rollengedichtes (Schaffung einer Figur, die Aussagefunktion<br />
	&uuml;bernimmt; F. spricht f&uuml;r eine ganze Gruppe von Leuten, hier in Form eines<br />
	fiktiven Briefes </p>
<p>	Bsp.: &quot;Der Bauer&#8230;&quot; &#8211; nicht &quot;Ein Bauer&#8230;&quot; in &Uuml;berschrift </p>
<p>	- Formulierung &quot;An seinen durchlauchtigen Tyrannen&quot; = Verh&ouml;hnung </p>
<p>	- gegens&auml;tzlich: &quot;durchlauchtigen&quot; ( (&quot;Tyrannen&quot; &#8211; hebt &quot;durchlauchtigen&quot;<br />
	auf </p>
<p>	- &quot;DU&quot;- Anrede (Str. 1-3) &#8211; starke Beleidigung des F&uuml;rsten </p>
<p>	-Briefform an sich- satirisch, Bauer d. 18. Jhd. kann nicht lesen (nach<br />
	Gerhard Kaiser; Gesch. d. dtsch. Lyrik 2, S. 411) </p>
<p>	- holprige Formulierungen &#8211; Zeichen f&uuml;r sprachl. Unverm&ouml;gen </p>
<p>	(Streben des Sturm und Dranges, Stilcharakter dem Gedicht- Subjekt<br />
	anzupassen = mehr Nat&uuml;rlichkeit </p>
<p>	- derbe Wortwahl (&quot;ungebleut, haun, verschlingst&quot;), Gewaltverben<br />
	(&quot;zerrollen, zerschlagen!), Verst&ouml;&szlig;e gg. einfache Formen der Grammatik<br />
	(z.B. Verben in Vers 11 u. 15 verlangen Plural) &#8211; Zeichen b&auml;uerliche<br />
	Unbeholfenheit </p>
<p>	- Verwendung dreizeiliger Strophen &#8211; problem. Form, &quot;die leicht<br />
	unvollst&auml;ndig, oder unsymmetrisch klingt&quot; (Kaiser, 1958, S. 42); reimlos -<br />
	Absicht der Schaffung eines unkunstvollen Werkes, das der Situation<br />
	entspricht </p>
<p>	- Dreiteilung des gesamten Gedichtes &#8211; Steigerung der Aussage: </p>
<p>	Str. 1-3 </p>
<p>	- Form der rhetorischen Frage + identischer Strophenbeginn &#8211; r&uuml;cken<br />
	sinngem&auml;&szlig; zu einer Einheit zusammen </p>
<p>	- Ausdruck von Wut u. Emp&ouml;rung durch &quot;Wer bist du&quot;, aber auch Verachtung,<br />
	weil abf&auml;llige Antwort hintergr&uuml;ndig schon mitschwingt </p>
<p>	- drastische Ausdr&uuml;cke (Ro&szlig; und Wagen, Hund und Jagd) &#8211; Erscheinung des<br />
	Bauern als Gejagter; mu&szlig; st&auml;ndig aufpassen, nicht den unwillk&uuml;rlichen<br />
	Mi&szlig;handlungen der F&uuml;rsten (ohne Strafe) zum Opfer zu fallen, denn: </p>
<p>	Bauer in wehr- u. rechtslosem Zustand (ohne Erlaubnis keine Ehe,<br />
	Handwerkslehre, Verlassen des Landes) ( (Bauer &#8211; Besitzer L&auml;ndereien,<br />
	Leibeigener, Gerichtsherr (wahllos: Recht auf Kauf/ Verkauf von Menschen,<br />
	Entscheidung &uuml;ber Leben und Tod) </p>
<p>	3. Str. </p>
<p>	- Jagdrecht der F&uuml;rsten &#8211; Bauer = Treiber zum Spa&szlig; des Hofes (Parforcejagd<br />
	= Jagd auf einen markierten Verfolgten, verbotene Hetzjagd zu Pferd mit<br />
	Hundemeute auf lebendes Wild); </p>
<p>	Bauer &#8211; Vergleich mit Wild </p>
<p>	2. Teil </p>
<p>	- &Auml;nderung der Sprachgestaltung von klagender, rhetorischer Frage zur<br />
	selbstbewu&szlig;ten Anklage </p>
<p>	- Bauer setzt F&uuml;rst mit jagenden Tieren gleich; F&uuml;rst ist niedrigstes<br />
	(&quot;Ro&szlig; und Hund und du&quot;) </p>
<p>	- Bauer &#8211; Klarstellung von Besitzanspr&uuml;chen (&quot;Die Saat [...] das Brot<br />
	[...] ist mein&quot;) &#8211; Bezichtigung des F&uuml;rsten als Dieb; </p>
<p>	begr&uuml;ndet Anspruch auf Brot damit, dass es sein Produkt ist </p>
<p>	(will sagen: &quot;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.&quot; </p>
<p>	Schlu&szlig;str.- vernichtendes Gesamturteil: </p>
<p>	- Attacke Bauer gg. Anspruch d. F&uuml;rsten auf Titel &quot;In Gottes Gnaden&quot;<br />
	(vollkommen autonomer Herrscher, keiner staatl. Instanz Rechenschaft<br />
	schuldig, Vertretung Gotten auf Erden (Verlangen bedingungslosen Gehorsams<br />
	seiner Untertanen, andererseits Verpflichtung f&uuml;r Sorge um ihr<br />
	Wohlergehen) &#8211; Bestreitung diese Anspruchs = Zuspitzung der Anklage </p>
<p>	4. Tendenzen innerhalb der Literatur gegen&uuml;ber der Aufkl&auml;rung </p>
<p>	- gegen&uuml;ber fr&uuml;her Aufkl&auml;rung &#8211; starke Zunahme des Anteils der sch&ouml;nen<br />
	Literatur an Ver&ouml;ffentlichungen; </p>
<p>	fr&uuml;her &#8211; Dominanz von theologischen Schriften, relionsphilosophischen und<br />
	erzieherischen Betrachtungen (mehr sch&ouml;ne Literatur </p>
<p>	4.1. &Auml;nderungen innerhalb der sch&ouml;nen Literatur: </p>
<p>	- fr&uuml;her mehr Moraldidaktik &#8211; Fabel, Kalendergeschichten als geeignete<br />
	Form (weniger Drama und Roman) (jetzt Roman u. Dramen mit durchgestalteten<br />
	Handlungen u. Vertiefung des histor. Konflikts = &quot;Handlungsdrama&quot; mit<br />
	individualisiertem, b&uuml;rgerlichen Helden, einem &quot;Selbsthelfer&quot; als<br />
	Zentralfigur; </p>
<p>	Drama &#8211; gute Gestaltungsm&ouml;glichkeiten d. gesellschaftl. Widerspr&uuml;che D.&#39;s<br />
	und gro&szlig;e Publikumswirksamkeit </p>
<p>	- sp&auml;ter Aufnahme von volksliedhaften Elementen </p>
<p>	- Verarbeitung gesellsch. Erfahrungen und Themen (Erreichen einer bis<br />
	dahin im 18.Jhd. noch nicht dagewesenen Volksverbundenheit und<br />
	Volkst&uuml;mlichkeit </p>
<p>	4.2. Besondere Vertreter und das Ende des Sturm und Dranges: </p>
<p>	in fr&uuml;hen Werken Goethe&#39;s u. Schiller&#39;s &#8211; besondere Deutlichkeit dieser<br />
	Grundz&uuml;ge: </p>
<p>	- Schiller &#8211; Dramen mit sonst nie erreichter prinzipieller polit. Kritik<br />
	u. gestalteter Geschicklichkeit </p>
<p>	- Goethe &#8211; besonders herausscheinendes &auml;sthetisches und philosophisches<br />
	Urteil </p>
<p>	- besondere Darstellung des Selbsthelfermotives und das hohe Ma&szlig; an<br />
	Anklage &#8211; Beleg f&uuml;r Volksverbundenheit und Stellung von Goethe und<br />
	Schiller als Nationalautoren </p>
<p>	- gleichzeitig &#8211; durch Verwendung des Selbsthelferthemas (z.B. G&ouml;tz von<br />
	Berlichingen, auch Karl Moor) Darstellung des Dilemmas des Sturm und<br />
	Dranges &#8211; das Fehlen der Massenbasis </p>
<p>	(nur Bestehen des Sturm und Dranges als literarische Revolution, aber<br />
	fehlende Umw&auml;lzung des Systems zu Gusten des B&uuml;rgertums und der Bauern </p>
<p>	weitere Vertreter: </p>
<p>	- Heinrich Leopold Wagner (1747- 1779): &quot;Die Kinderm&ouml;rderin&quot;, </p>
<p>	(Drama, 1776) </p>
<p>	- Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792): &quot;Der Hofmeister&quot;, </p>
<p>	(Drama, 1774) </p>
<p>	- Christian Friedrich Daniel Schubert: (Zeitschrift Deutsche Chronik,<br />
	Gedicht &quot;Die F&uuml;rstengruft&quot; in Gefangenschaft des Herzogs Karl Eugen<br />
	geschrieben) </p>
<p>	- meist dragisches Scheitern der St&uuml;rmer und Dr&auml;nger am Leben, ebenso wie<br />
	die &quot;Idealmenschen&quot; &#8211; stets im Kampf gg. die Gesellschaft unterlegen </p>
<p>	(Verblassung des leidenschaftlichen Radikalismus&#39; des Sturm und Dranges<br />
	gg. feudalabsolutistische Unterjochung, weil Dichter &#8211; Verlust des<br />
	Glaubens an Sieg mit zunehmendem Alter und Abwendung vieler Dichter zu<br />
	anderen Kunstrichtungen.</p>
<p>zur&uuml;ck zu: <strong><span style="font-size: 24px;"><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsche-literatur-epochen" rel="bookmark" title="Permanent Link to Deutsche Literatur Epochen">Deutsche Literatur Epochen</a></span></strong></p>
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		<title>Aufkl&#228;rung Literatur Epoche</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 17:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[literatur epoche]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Kapitel 1 : Literatur vor dem 18. Jahrhundert</p>
<p>
	1: Literatur vor dem 18. Jahrhundert</p>
<p>	In der Zeit vor dem gro&#223;en Epochenumbruch im 18. Jahrhundert war die Gesellschaft noch sehr stark st&#228;ndisch gegliedert und wurde in&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	1: Literatur vor dem 18. Jahrhundert</p>
<p>	In der Zeit vor dem gro&szlig;en Epochenumbruch im 18. Jahrhundert war die Gesellschaft noch sehr stark st&auml;ndisch gegliedert und wurde in ihrem Denken und Schaffen gr&ouml;&szlig;tenteils von der Kirche beeinflusst.<br />
	Literatur kam in dieser Zeit nur in zwei verschiedenen Formen vor, denn die Autoren und Poeten arbeiteten entweder f&uuml;r die Kirche oder wurden von F&uuml;rsten f&uuml;r die Unterhaltung der Hofgesellschaft entlohnt. <br />
	Wegen dieser Ausrichtung auf die Kirche und den Adel gab es nur sehr wenig Literatur, die sich an das B&uuml;rgertum richtete, au&szlig;erdem entstand Volksferne, Realit&auml;tsverlust, K&uuml;nstlichkeit und Motivarmut der Literatur, dadurch verursacht, dass sich die Autoren an vorgegebenen Strukturen, Regeln und Normen orientierten.</p>
<p>
	Kapitel 2 : Die Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>
	2.1 : Definition der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Die Epoche der Aufkl&auml;rung vom 18. Jahrhundert bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts, gilt als gro&szlig;er Epochenumbruch in West- und Mitteleuropa. Entscheidend f&uuml;r den Entwicklungsschritt hin zu unserer heutigen Gesellschaftsstruktur, der in dieser Zeit stattfand, waren die Forderungen der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft nach Chancengleichheit, Freiheit im Denken sowie wirtschaftlichen Handeln, was die bisherige, von der Kirche beeinflusst und geleitete, st&auml;ndisch-gegliederte Gesellschaft abl&ouml;ste. <br />
	Ein zentrales Ereignis dieser Epoche war die Franz&ouml;sische Revolution, mit der das franz&ouml;sische B&uuml;rgertum einen gr&ouml;&szlig;eren politischen Einfluss forderte und durchsetzte, was in Deutschland unter vielen b&uuml;rgerlichen Intellektuellen gro&szlig;e Zustimmung fand. Zu einer b&uuml;rgerlich-demokratischen Umw&auml;lzung des politischen Systems kam es jedoch durch die Schwache Position des B&uuml;rgertums nicht, und so beschr&auml;nkte sich die Revolution in Deutschland vor allem auf die Philosophie und Literatur.<br />
	Der Epoche der Aufkl&auml;rung liegt neben dem politischen Umsturz besonders das Durchsetzen der b&uuml;rgerlichen Welt- und Gesellschaftsvorstellungen zugrunde, die den Idealen des Adels entgegengesetzt wurden und nach der nicht die Herkunft den Wert eines Menschen ausmacht, sondern die Entwicklung seiner intellektuellen, psychischen und physischen F&auml;higkeiten. Diese Entwicklung eines modernen Ich-Bewusstseins ist der Kern der gesamten Epoche der Aufkl&auml;rung.</p>
<p>	2.2 : Der Empirismus</p>
<p>	Das Wort Empirismus ist aus dem lateinischen Wort experientia (&bdquo;Die Erfahrung&ldquo;) abzuleiten. Der Empirismus hat seinen Ursprung in England. Sein Begr&uuml;nder John Locke verwarf die bisherige Vorstellung von angeborenen Ideen und f&uuml;hrte die Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung als einzige Mittel zum Erlangen von Erkenntnis an. Der Empirismus ist also eine erkenntnistheoretische Richtung, die alle Erkenntnis aus Sinneserfahrungen ableitet und damit im genauen Gegensatz zum Realismus steht.</p>
<p>	2.3 : Der Rationalismus</p>
<p>	Der Rationalismus bildet die Gegenstr&ouml;mung zum Empirismus und propagiert als Mittel zur Erkenntnisgewinnung anstatt der sinnlichen Wahrnehmung die Vernunft. Der Schwerpunkt des Rationalismus liegt also in der logischen Schlussfolgerung und nicht in der Schlussfolgerung aufgrund von sinnlichen Wahrnehmungen oder Erfahrungen. <br />
	Als Begr&uuml;nder des Rationalismus gilt John Descartes.</p>
<p>	2.4 : Erziehung, Religion, Naturrecht</p>
<p>	2.4.1 : Erziehung<br />
	Man f&uuml;hrte die Schulpflicht ein, da die Aufkl&auml;rer der &Uuml;berzeugung waren, dass der Fortschritt der Menschheit auf der Erziehung / Bildung jedes Menschen beruht.<br />
	Das bestehende Schulwesen wurde reformiert und das Auswendiglernen von Lehrs&auml;tzen durch das Verstehen dieser ersetzt. Der Unterricht sollte eine lebenspraktische Ausrichtung bekommen, damit die Erkenntnisse des Verstandes praktisch angewandt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>	2.4.2 : Religion<br />
	Auch auf religi&ouml;ser Ebene hat die Aufkl&auml;rung gro&szlig;e Ver&auml;nderungen hervorgerufen. Das Lehren von Dogmen (Lehrs&auml;tzen) wurde in beiden Kirchen abgeschafft und es wurde mehrfach versucht die Kirche zu reformieren.<br />
	Die Aufkl&auml;rer forderten eine Vernunftsreligion. Alle Glaubensinhalte sollten mit logischem Denken in Einklang gebracht werden.<br />
	Es wurde ebenfalls versucht die Vormundschaft der Kirche zu brechen und jeder sollte sich frei religi&ouml;s bet&auml;tigen d&uuml;rfen.<br />
	Diese Forderung nach Toleranz gegen&uuml;ber allen Religionen und religi&ouml;sen Gemeinschaften wurde so immer st&auml;rker.<br />
	Den Ma&szlig;stab f&uuml;r den Wert einer Religion lag f&uuml;r den Aufkl&auml;rer in ihrer praktischer Wirkung, denn jede Religion hat nach ihrer Auffassung die Aufgabe den Menschen zu bessern.</p>
<p>	2.4.3 : Naturrecht<br />
	Das Naturrecht besagt, dass alle Menschen von Geburt an gleich und frei sind. Das Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum geb&uuml;hrt nach diesem Recht also jedem Einzelnen.<br />
	Dieser an sich schon &auml;ltere Gedanke wurde w&auml;hrend der Epoche der Aufkl&auml;rung wieder aufgenommen.<br />
	In der damaligen Zeit des Absolutismus und der Leibeigenschaft wurde es daher als ungeheuer revolution&auml;r angesehen.<br />
	2.5 : Literatur in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Entscheidend f&uuml;r die Entwicklung der Literatur in der Epoche der Aufkl&auml;rung war, dass sich die gro&szlig;en Handelsst&auml;dte neben den H&ouml;fen zu kulturellen Zentren entwickelten. Als Auftraggeber f&uuml;r literarische Werke traten nun anstatt der F&uuml;rsten B&uuml;rgerliche auf und so standen im Mittelpunkt der Literatur &#8211; ganz im Sinne der Aufkl&auml;rung &#8211; immer &ouml;fters Menschen, die sich durch ihren Willen und ihre Vernunft zu &bdquo;vollkommenen Wesen&ldquo; entwickelten. Ziel dieser Entwicklung war die W&uuml;rdigung des b&uuml;rgerlichen Lebens, sowie die Aufkl&auml;rung des b&uuml;rgerlichen Lesers. <br />
	Literatur kam im 18. Jahrhundert besonders in Form von Lehrgedichten, Fabeln, b&uuml;rgerlichen Dramen und aufkl&auml;rerischen Romanen vor.</p>
<p>	2.5.1 : Die Dichtung in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	In der Dichtung vollzog sich w&auml;hrend des 18.Jarhunderts ein Wandel, durch den das b&uuml;rgerliche Leben sowie die Aufkl&auml;rung des B&uuml;rgertums an die Stelle des Lobs der F&uuml;rsten und die Unterhaltung der h&ouml;fischen Gesellschaft r&uuml;ckte. Trotz dieser N&auml;he zum B&uuml;rgertum fand die aufkl&auml;rerische Dichtung zun&auml;chst allerdings nur eine kleine Leserschaft, da weite Bev&ouml;lkerungsteile weder schreiben noch lesen konnten, was es f&uuml;r die erstmals freien Schriftsteller meist unm&ouml;glich machte, von den geringen Auflagen ihrer Werke zu leben, zumal &uuml;ber viele Werke eine strenge Zensur verh&auml;ngt wurde (siehe 2.9).<br />
	Dennoch setzte sich die Dichtung der Aufkl&auml;rung schlie&szlig;lich durch.</p>
<p>	2.5.2 : Das Drama in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Dem Drama kam in der Epoche der Aufkl&auml;rung eine besondere Rolle zu, denn durch die Auff&uuml;hrung von Dramen im Theater oder durch Wandertruppen konnte man das gr&ouml;&szlig;tenteils analphabetische B&uuml;rgertum gut erreichen. Man hoffte also, mithilfe des Dramas die Zuschauer und Leser besser &bdquo;erziehen&ldquo; und ver&auml;ndern zu k&ouml;nnen als mit vielen anderen literarischen Gattungen, zudem kam ganz besonders im b&uuml;rgerlichen Drama Kritik an der h&ouml;fischen Gesellschaft zutage.</p>
<p>	2.5.3 : Der Roman in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Wie das Drama erlebte auch der Roman gerade in Deutschland eine Bl&uuml;tezeit in der Aufkl&auml;rung, denn erst die Aufkl&auml;rer erkannten das Potenzial einer bisher als unbedeutend und verachtensw&uuml;rdig geltenden literarischen Gattung. Wie in den anderen literarischen Gattungen wurde auch im Roman die Ausrichtung vom h&ouml;fischen Leben auf das b&uuml;rgerliche umgelenkt: Der adlige Held wurde durch einen b&uuml;rgerlichen Protagonisten ersetzt. Dadurch entstand in der Aufkl&auml;rung der &bdquo;b&uuml;rgerliche Roman&ldquo; als eine feste literarische Gattung, die auf die schw&uuml;lstige Art des Erz&auml;hlens, wie sie in den h&ouml;fischen Romanen, die meist &Uuml;bersetzungen ausl&auml;ndischer Werke waren, verzichtete. So waren bereits um 1770 alle anderen Romanformen vom b&uuml;rgerlichen Roman verdr&auml;ngt.</p>
<p>	2.5.4 : Die Fabel in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Genauso wie auch Roman und Drama erlebte die Fabel in der Aufkl&auml;rung einen H&ouml;hepunkt. Fabeln wurden zun&auml;chst vor allem f&uuml;r die Veranschaulichung von Ideen der Aufkl&auml;rung und moralischen Lehren verwendet, ab 1750 stellten die Schriftsteller in Fabeln allerdings auch zunehmend die soziale Kritik an der Gesellschaft dar. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts konzentrierte sich diese Kritik auf die Lebensweise der feudalen Herrscher und die Fabel wurde immer mehr zur Satire des 18. Jahrhunderts.</p>
<p>	2.5.4.1 : Ein Beispiel zur Fabel in der Epoche der Aufkl&auml;rung</p>
<p>	Der Tanzb&auml;r<br />
	Gotthold Ephraim Lessing</p>
<p>	Ein Tanzb&auml;r war der Kett&#39; entrissen, <br />
	Kam wieder in den Wald zur&uuml;ck,<br />
	Und tanzte seiner Schar ein Meisterst&uuml;ck<br />
	Auf den gewohnten Hinterf&uuml;&szlig;en<br />
	&quot;Seht&quot;, schrie er &quot;das ist Kunst; das lernt man in der Welt.<br />
	Tut es mir nach, wenn&#39;s euch gef&auml;llt,<br />
	Und wenn ihr k&ouml;nnt!&quot; &#8211; &quot;Geh&quot;, brummt ein alter B&auml;r,<br />
	&quot;Dergleichen Kunst, sie sei so schwer,<br />
	Sie sei so rar sie sei,<br />
	Zeigt deinen niederen Geist und deine Sklaverei.&quot;</p>
<p>	Ein gro&szlig;er Hofmann sein,<br />
	Ein Mann, dem Schmeichelei und List<br />
	Statt Witz und Tugend ist;<br />
	Der durch Kabalen steigt, des F&uuml;rsten Gunst erstiehlt,<br />
	Mit Wort und Schwur als Komplimenten spielt,<br />
	Ein solcher Mann, ein gro&szlig;er Hofmann sein, <br />
	Schlie&szlig;t das Lob oder Tadel ein?&nbsp; </p>
<p>	2.6 : Lesepublikum</p>
<p>	Zu Beginn des 18. Jahrhundert beschr&auml;nkte sich die Lekt&uuml;re derjenigen, die lesen und schreiben konnten (um 1770 waren es 15% der Gesamtbev&ouml;lkerung, 1800 bereits 25%) zumeist auf die Bibel oder andere religi&ouml;se Schriften.<br />
	Das Lesepublikum bestand aus akademisch gebildeten Menschen des dritten Standes, das waren besonders Theologen, Sprachgelehrte sowie Schulm&auml;nner.<br />
	Trotz, oder gerade wegen der hohen Analphabeten-Rate dieser Zeit, zeigt die Gr&uuml;ndung von Lesegesellschaften und Lesezirkeln, die zur Verbilligung von Lekt&uuml;ren, B&uuml;chern und Zeitschriften dienten, das gro&szlig;e Bed&uuml;rfnis des Lesepublikums an Lekt&uuml;re und Diskussion.<br />
	Ab 1800 gab es dann schlie&szlig;lich auch vermehrt Leihbibliotheken, in denen sich auch die Kleinb&uuml;rger, die sich die Mitgliedschaft in einem Lesezirkel oder einer Lesegesellschaft nicht leisten konnten, Zugriff auf B&uuml;cher und Zeitschriften erhielten.</p>
<p>	2.7 : Theatergeschichte im 18. Jahrhundert</p>
<p>	Anfang des 18.Jahrhundert existierte das Theater in Deutschland fast nur in Wandertruppen, die von Markt zu Markt zogen und mit ihren St&uuml;cken das &bdquo;gemeine Volk&ldquo; unterhielten, jedoch von der &bdquo;guten Gesellschaft&ldquo; nicht besucht wurden.<br />
	Die Schauspieler dieser Wandertruppen waren meist materiell verarmt und f&uuml;hrten eine gesellschaftlich verachtete Existenz.<br />
	Die Theaterkunst befand sich dramaturgisch auf einem Tiefpunkt: Es wurden haupts&auml;chlich Stehgreifspiele aufgef&uuml;hrt, in denen nur der Szenenablauf festgelegt wurde und es gab in jedem St&uuml;ck standardisierte Typen: Den Liebhaber, den L&uuml;stling, die schlaue Tochter, den alten Vater und den Harlekin, der sich nicht in die Handlung einf&uuml;gte, sondern sie durch spontane Handlungen unterbrach. Dieser Harlekin war damals die Hauptattraktion der Wandertruppen. <br />
	Neben diesen Wandertruppen gab es nur noch das angesehene und privilegierte Staatstheater, das zur Unterhaltung der aristokratischen Hofgesellschaft diente und von fest engagierten italienischen und franz&ouml;sischen Schauspielertruppen getragen wurde.<br />
	In dieser Situation setzte der Leipziger Literaturprofessor Gottsched mit verschiedenen Reformen beim verachteten &bdquo;P&ouml;beltheater&ldquo; an. Vorbild f&uuml;r Gottsched war dabei das klassizistisch-franz&ouml;sische Theater. Nach diesen Reformen sollten die Volkstheater (also die Wandertruppen) in ihren St&uuml;cken die St&auml;ndeklausel beachten, den Harlekin von der B&uuml;hne verbannen, moralisch belehrend und erzieherisch wirken, allgemeine Sittenkritik leisten (also die Fehler und Schw&auml;chen der einzelnen Personen aufzeigen), nicht &uuml;ber die Vorstellungskraft der Menschen hinausgehen und die Einheit des Ortes, der Handlung und der Zeit einhalten.<br />
	Nach Gottsched sollte das Theater der Aufkl&auml;rung vor allem eine erzieherisch-belehrende Wirkung bei den Menschen erzielen, der Dichter sollte einen Erzieher der Leserschaft darstellen. <br />
	Lessing, einer der sch&auml;rfsten Kritiker Gottscheds, forderte dagegen die &Uuml;berwindung der St&auml;ndeklausel und die Einf&uuml;hrung eines Nationaltheaters f&uuml;r die gesamte Bev&ouml;lkerung. Dieses Nationaltheater sollte, anders als das Wandertheater oder das Hoftheater, nicht von anderen L&auml;ndern beeinflusst werden und musste aktuell sein.</p>
<p>	2.8 : Verlagswesen und Buchproduktion</p>
<p>	Ein Wandel vollzog auch das Verlagswesen und die Buchproduktion im Zeitalter der Aufkl&auml;rung.<br />
	Durch die aufsteigende Zahl der Schriftsteller und die damit verbundene Erh&ouml;hung der B&uuml;cheranzahl, kam es zu einer Neu-Organisation im Bereich Produktion und Verkauf. Sie waren nun deutlich marktwirtschaftlich orientierter.<br />
	Es entstand ein Produktions- und Verlagssystem, welches auf der Grundlage basierte, dass die Herstellung und der Vertrieb der B&uuml;cher unabh&auml;ngig voneinander statt fand.<br />
	Verleger gaben die Produktion der B&uuml;cher in einer Druckerei in Auftrag, von wo aus sie an die so genannten Sortimentsbuchh&auml;ndler weiter gegeben wurden, welche f&uuml;r den Verkauf zust&auml;ndig waren.<br />
	Dieses System brachte Vor- als auch Nachteile mit sich. Positiv zu verzeichnen war, dass nun feste Preise existierten und B&uuml;cher das ganze Jahr hinweg vom H&auml;ndler bezogen werden konnten (Fr&uuml;her war dies nur einmal im Jahr, w&auml;hrend einer Messe, m&ouml;glich).<br />
	Doch die Buchh&auml;ndler konnten nun auch ohne R&uuml;cksicht auf Autoren- und Verlagsrechte gefragte B&uuml;cher nachdrucken und somit den Gewinn des Verlegers und des Autoren verringern.<br />
	Desweiteren entstand im 18. Jahrhundert auch ein ausgedehntes Zeitungs- und Zeitschriftenwesen, welches durch langsame Produktion und Verbreitung zwar nicht &uuml;ber das Tagesgeschehen informierte, sich aber auf zum Beispiel gesellschaftliche oder religi&ouml;se Themen spezialisierte.<br />
	Diese erschienen meist w&ouml;chent- oder monatlich und mussten abonniert werden.</p>
<p>	2.9 : Die Zensur</p>
<p>	Im 18. Jahrhundert unterliefen B&uuml;cher einer Zensur, die sich negativ gegen das derzeitige Staatsystem oder die Religion wendeten. Auch durften B&uuml;cher, welche &bdquo; die Sitten verderben&ldquo;, wie es die Wiener B&uuml;cherkommission um 1760 verlauten lies, nicht gedruckt werden.<br />
	Auch Lessing fiel die Zensur zur Last, als er 1764 religi&ouml;se Schriften eines Freundes (Name ist unbekannt) ver&ouml;ffentlichte. Es begann ein Konflikt mit dem damaligen Hauptpastor von Hamburg, da dieser darin einen Angriff auf den Offenbarungsglauben der Bibel sah. So wurden die Schriften vom Herzog von Braunschweig zensiert.<br />
	Um der &ouml;ffentlichen Zensur zu entgehen unterwarfen sich manche Schriftsteller einer so genannten &bdquo;selbstauferlegten Zensur&ldquo;. Dies bedeutete, dass sie &bdquo;gef&auml;hrliche&ldquo; Aussagen gar nicht erst niederschrieben. Auf diese Weise sicherten sie den Verkauf des Buchers und somit ihre Einnahmen.</p>
<p>
	Kapitel 3 : Emilia Galotti</p>
<p>
	3.1 : Inhaltsangabe von &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;</p>
<p>	Die Hauptperson des gleichnamigen Trauerspiels von Gotthold Ephraim Lessing ist das junge B&uuml;rgerm&auml;dchen Emilia Galotti. Als Tochter des Offiziers Odoardo und seiner Frau Claudia, ist sie einem Grafen namens Appiani versprochen. Doch der Prinz Gonzaga des italienischen F&uuml;rstentums Guastella hat ebenfalls ein Auge auf sie geworfen, da er seine derzeitige Lebensgef&auml;hrtin, die Gr&auml;fin Orsina, schon lange nicht mehr liebt.<br />
	An Emilias Hochzeitstag bittet er seinen Kammerdiener Marinelli ihm die Offizierstochter n&auml;her zu bringen. Aus diesem Grund inszeniert dieser einen &Uuml;berfall auf die Kutsche der Verlobten, wobei Graf Appiani ums Leben kommt. Emilia wird nun&nbsp; auf das Lustschluss des Prinzen gebracht, damit dieser dort die Chance ergreifen und die Rolle des selbstlosen Retters einnehmen kann.<br />
	F&uuml;r Emilia beginnt nun ein innerer Konflikt. Auf der einen Seite m&ouml;chte sie an ihrer Erziehung und dem Wunsch ihres Vaters, dass sie in ein Kloster geht, da sie ihre Unschuld nun nicht mehr an ihren Versprochenen verlieren kann, festhalten. <br />
	Andererseits fasziniert sie der Prinz in seiner f&uuml;r sie fremden Welt und so entflammt auch ein Liebesgef&uuml;hl f&uuml;r diesen.<br />
	Von diesen Hintergr&uuml;nden hin und her gerissen sieht Emilia keinen anderen Ausweg, als ihren eigenen Vater aufzufordern sie zu t&ouml;ten.</p>
<p>	3.2 : Aufbauanalyse des B&uuml;hnenst&uuml;ckes</p>
<p>	Der &auml;u&szlig;ere Aufbau des B&uuml;hnenst&uuml;cks &bdquo;Emilia Galotti&ldquo; ist einfach gegliedert: <br />
	Es sind insgesamt f&uuml;nf&nbsp; Aufz&uuml;ge (heutzutage Akte) zu finden. Der erste, dritte, vierte und f&uuml;nfte Aufzug ist jeweils in acht Auftritte (oder auch: Szenen) unterteilt.<br />
	Die Ausnahme ist hier der zweite Akt der elf Szenen beinhaltet.<br />
	Am Anfang des St&uuml;ckes ist keine Einf&uuml;hrung vorhanden. Das Hintergrundwissen wird durch gezielte Blicke verschiedener Personen in die Vergangenheit nach und nach herbeigef&uuml;hrt. W&auml;hrend des St&uuml;ckes wird der Zuschauer chronologisch durch die Geschehnisse geleitet, so kommt es zu einer zeitlichen Gliederung in fortlaufender Pr&auml;sensform. Der Zeitraum ist einzig auf einen Tag (den Hochzeitstag von Emilia Galotti mit Graf Appiani) beschr&auml;nkt.<br />
	Die Ortsf&uuml;hrung beginnt im Kabinett des Prinzen und wechselt im zweiten Aufzug zu einem Saal im Hause der Familie Galotti. Die letzten drei Akte spielen im Lustschloss des Prinzen.<br />
	Durch den Tod Emilia Galotti&rsquo;s wirkt das Ende abgeschlossen.<br />
	Das Verh&auml;ltnis vom B&uuml;hnengeschehen zum Zuschauer ist eher distanziert, welches aber gut mit der angedeuteten Weltfremden harmoniert.</p>
<p>	3.3 : Interpretation zu &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;</p>
<p>	Typisch f&uuml;r die Zeit der Aufkl&auml;rung ist, dass die bis dahin st&auml;ndisch-gegliederte Gesellschaft auch in der &Ouml;ffentlichkeit kritisiert wird.<br />
	Dies greift Lessing auch in diesem Trauerspiel&nbsp; auf, indem er die hierarchische Struktur des Hofes durch kriminelle Handlungen negativ darstellt.<br />
	Der innere Zwiespalt der Emilia Galotti zwischen ihrer Erziehung und den Gef&uuml;hlen dem Prinzen gegen&uuml;ber symbolisiert so auch den Konflikt zwischen der bisherigen Gesellschaftsform( Brigitte Soubyran beschreibt dies deutlich als &bdquo;einen autorit&auml;ren Anspruch einer l&auml;ngst vergangenen b&uuml;rgerlichen Tugendmoral&ldquo;) und den nun ausgebrochenen Forderungen des B&uuml;rgertums nach Chancengleichheit und freiem Denken.</p>
<p>	H&ouml;rt man erstmalig den Inhalt des Trauerspiels, so kommt die Frage auf, ob es nicht unmenschlich von&nbsp; Lessing ist, die L&ouml;sung von Emilias Konflikt nur in ihrem Tod zu sehen. Dies w&uuml;rde auch den Vorstellungen der Aufkl&auml;rer wiedersprechen. <br />
	Aber mit genau dieser &bdquo;polemischen Art&ldquo;, wie es beispielsweise Brigitte Soubyran beschreibt, versucht Lessing auf die Missst&auml;nde der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Moral der Gesellschaft stand zu dieser Zeit in einem gro&szlig;en Zusammenhang mit einem hohen autorit&auml;ren Anspruch. Hierzu &auml;u&szlig;erte sich Hans A. Pestalozzi: &bdquo; Die schweigende Mehrheit kuscht, l&auml;sst sich verf&uuml;hren, liefert sich damit aus.&ldquo;.<br />
	Hingegen tritt nun die Figur Emilia Galotti auf, die fast rebellisch reagiert, damit sie der Tugend ihrer Erziehung standh&auml;lt. Doch welche auch feststellt, dass &bdquo;die Verf&uuml;hrung die gr&ouml;&szlig;te Gewalt sei&ldquo;. Dieser Ausspruch wird h&auml;ufig als Schl&uuml;sselsatz des St&uuml;ckes hervorgehoben.<br />
	Es ist typisch f&uuml;r Lessing Eltern, die noch nicht den Standpunkt der Aufkl&auml;rer vertreten,&nbsp; in der Rolle darzustellen, in der sie versuchen ihrem Kind keine moralische Autonomie an zu erziehen. So gibt es &bdquo;keine Utopien, keinerlei Visionen, keine M&ouml;glichkeit der Ver&auml;nderung&ldquo;, wie Hans A. Pestalozzi weiter beschreibt.<br />
	Durch diese Moralvorstellungen bleibt f&uuml;r die Emilia nur die Frage zwischen Anpassung oder Selbstmord.</p>
<p>	3.3.1 : Die Virginia Fabel<br />
	Das Schicksal der Emilia Galotti ist einer Fabel des r&ouml;mischen Geschichtenschreibers Titus Livius nachempfunden. Dieser erz&auml;hlt eine Geschichte aus dem republikanischen Rom des 5 Jahrhunderts v.Chr. &uuml;ber eine Offizierstochter namens Virginia. Ein Ausschuss von zehn Patriziern (die Decemvirn) wollte die Macht im Staat an sich rei&szlig;en. Ihre Willk&uuml;rherrschaft griff auch in pers&ouml;nliche Bereiche &uuml;ber. Das Oberhaupt der Decemvirn, Appius Claudius, fand Gefallen an der Offizierstochter und wollte sie in seine Gewalt bringen. <br />
	Deswegen lie&szlig; er sie unter einem Vorwand festnehmen und vor Gericht stellen, dem er selbst pr&auml;sidierte. So kam es zu immer gr&ouml;beren Rechtsspr&uuml;chen, die Virginia in Appius Claudius H&auml;nde bringen sollten. Ihr Vater entschloss sich aus diesem Grund sie vor aller Augen mit einem Messer niederzustechen, um ihre Jungfr&auml;ulichkeit und Ehre zu erhalten.<br />
	Dies l&ouml;ste einen Volksaufstand gegen Appius aus, welcher den Aufstand der Decemvirn niederschlug.</p>
<p>	3.4 : Charakterisierung der Hauptpersonen</p>
<p>	3.4.1 : Emilia Galotti<br />
	Gibt dem St&uuml;ck den Titel, ist aber nur selten pr&auml;sent. Meist wird Emilia als ein b&uuml;rgerliches M&auml;dchen bezeichnet; das ist jedoch falsch.<br />
	Sie verkehrt auch in adeligen Verh&auml;ltnissen und steht kurz vor der Heirat mit dem Grafen Appiani, um so ganz in die h&ouml;fische Welt integriert zu werden. <br />
	Im &uuml;brigen verkehrt man im Hause des Kanzlers Grimaldi, dem Treffpunkt des Adels, zu dem auch der Prinz kommt. <br />
	Im St&uuml;ck repr&auml;sentiert Emilia Galotti einen aufkl&auml;rerischen Menschen, gefangen in der Zeit des Umbruchs, dessen Eigenschaften (Attribute) Marinelli ihr ironisch zuordnet: &bdquo;Ein M&auml;dchen ohne Verm&ouml;gen und ohne Rang &hellip; aber mit vielem Prunke von Tugend und Gef&uuml;hl und Witz&ldquo; (S.12).<br />
	Marinelli macht die einzige Aussage &uuml;ber Emilias b&uuml;rgerliche Haltung, denn eigentlich geh&ouml;rt die Familie Galotti zum niederen Adel des F&uuml;rstentums. Es fehlt das Verm&ouml;gen; der einzige Reichtum Emilias sind ihre Sch&ouml;nheit, ihre Tugend, ihre Unschuld und ihr Witz.<br />
	Das aber sind Zentralbegriffe der b&uuml;rgerlich gepr&auml;gten aufkl&auml;rerischen Gesellschaftsentw&uuml;rfe und Menschenbilder.<br />
	Zus&auml;tzlich bekommt Emilia &bdquo;Natur&ldquo; zugesprochen, der zentrale Wert der europ&auml;ischen Aufkl&auml;rung. Emilia, im Besitz der &bdquo;nat&uuml;rlichen&ldquo; F&auml;higkeiten, will und soll sich durch die Heirat mit Appiani und ihren Weggang in dessen &bdquo;v&auml;terliche T&auml;ler&ldquo; vom Hofe und dem Prinzen entfernen, um, statt den feudal-h&ouml;fischen Bedingungen gerecht zu werden, mit ihrem Manne &bdquo;sich selbst zu leben&ldquo; (S.23). Es wurde der Schlachtruf des aufkl&auml;rerischen Denkens.</p>
<p>	3.4.2 : Gr&auml;fin Orsina<br />
	Von ihr wird viel gesprochen, aber nur im 4. Auftritt ist sie fast durchgehend anwesend.<br />
	Ihre Anwesenheit dort ist Zufall und Schicksal in einem: Sie hatte den Prinzen hinbestellt, er aber den Brief nicht gelesen und wollte Emilia treffen. Orsina kennt die Zusammenh&auml;nge nicht und nimmt des Prinzen Anwesenheit als Best&auml;tigung f&uuml;r ihr Angebot. Andererseits ahnt sie von der neuen Leidenschaft des Prinzen, denn ihre Kundschafter hatten das Gespr&auml;ch zwischen Emilia und dem Prinzen belauscht.<br />
	Wenn schon nicht mit dem Prinzen leben, will sie wenigstens mit ihm sterben: Deshalb hat sie den Dolch f&uuml;r den Prinzen und das Gift f&uuml;r sich in der Tasche, als sie kommt.<br />
	Eine andere M&ouml;glichkeit sieht sie darin, die &Ouml;ffentlichkeit zu informieren (&bdquo;Morgen will ich es auf dem Markte ausrufen&ldquo; S. 61) und das Volk &bdquo;aufzustacheln&ldquo;, welches ein hohes Selbstbewusstsein erfordert.</p>
<p>	3.4.3 : Prinz von Guastella<br />
	Er ist von bedeutender Veranlagung. Nicht zuf&auml;llig weist die Kunstdiskussion mit dem Maler Conti aus, dass er ausgepr&auml;gte &auml;sthetische Kenntnisse und Vorstellungen von der Autonomie der Kunst hat. Neben seinen Staatspolitischen Gesch&auml;ften, denen er sich schon am fr&uuml;hen Morgen widmet, hat er vielf&auml;ltige Interessen. <br />
	Beim &Uuml;berma&szlig; der Gef&uuml;hle verl&auml;sst ihn allerdings, menschlich verst&auml;ndlich, aber politisch verantwortungslos, der Sinn f&uuml;r seine staatspolitischen Aufgaben. Denen stellt er sich eh nur widerstrebend, da er meint keine Gl&uuml;cksehligkeit f&uuml;r alle schaffen zu k&ouml;nnen.<br />
	Dies ist sein Konflikt, den er am Ende erkennt: Er m&ouml;chte Mensch und muss doch F&uuml;rst sein; das schlie&szlig;t sich aus.<br />
	Der Prinz wird schuldig, da er alles gestattet, um seine Leidenschaft zu befriedigen, da er seine politische Stellung f&uuml;r seine menschlichen Neigungen ausnutzt. Ursache sind die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse: Sie geben ihm die Freiheiten, die er nutzt, und sie beschr&auml;nken die M&ouml;glichkeiten der Galottis, von den sozial noch tieferstehenden ganz zu schweigen.</p>
<p>	3.4.4 : Odoardo Galotti<br />
	ist von argw&ouml;hnischer Wachsamkeit und traut dem Prinzen, nicht &uuml;ber den Weg. Er wei&szlig; &uuml;ber die Verf&uuml;hrbarkeit seiner Tochter bescheid und sieht deshalb jeden ihrer Schritte ohne Aufsicht (&bdquo;Einer ist genug zu einem Fehltritt&ldquo; S.19) mit gro&szlig;em Missvergn&uuml;gen.<br />
	Odoardo will nicht auf dem Lande die &bdquo;Natur&ldquo; leben und in seinen Wertvorstellungen ist er auch weit von der aufkl&auml;rerischen Position entfernt. Wenn er die &bdquo;v&auml;terlichen T&auml;ler&ldquo; Appianis lobt, meint er dessen Befehlsgewalt in diesen T&auml;lern (S. 23). Odoardos Tugend ist eine &bdquo;strenge Tugend&ldquo;&nbsp; (S. 23), welche keinen Raum f&uuml;r die Selbstbestimmung des Menschen l&auml;sst. Gerade das was Emilias Vorz&uuml;ge sind, was die Mutter an ihr lobt und was den Prinzen begeistert &ndash; &bdquo;ihre Munterkeit und ihr Witz&ldquo; (S. 24) als Haltungen der Aufkl&auml;rung &#8211; , st&ouml;rt Odoardo. Die Hierarchie, in die er als Offizier eingebunden ist, gibt ihm keinen Blick f&uuml;r Emilias Wertvorstellungen. Wenn er sie schlie&szlig;lich seinen Tugendvorstellungen opfert, geschieht das mehr aus ritueller Verantwortung f&uuml;r &Uuml;berholtes, weniger um Emilias neue Vorstellung von b&uuml;rgerlicher Tugend zu bewahren.</p>
<p>	3.4.5 : Marinelli<br />
	Die f&uuml;r die Handlung entscheidende Person ist der Kammerherr des Prinzen, da er alle Handlungen befiehlt.<br />
	Als H&ouml;fling ist er zwar an die h&ouml;fischen Gesetze gebunden, steht dem Prinzen aber am n&auml;chsten. Insofern ist er ein Gegenspieler Appianis, da solange dieser am Hof ist und f&uuml;r Dienste beim Prinzen bereit steht, beeintr&auml;chtigt er Marinellis uneingeschr&auml;nkten Einfluss.<br />
	Er betrachtet den Prinzen, in gleicher Weise auch Appiani und Emilia, als ein Objekt; nicht als Person. Menschen sind f&uuml;r ihn nur so interessant, wie sie sich benutzen lassen, um die Stellung der feudalen Hierarchie zu bewahren, zu festigen und auszubauen. <br />
	Typisch f&uuml;r diese Zeit, repr&auml;sentiert Marinelli einen Einflussreichen, f&uuml;r den die L&uuml;ge und auch die&nbsp; Volksverf&uuml;hrung zur Selbstverst&auml;ndlichkeit geworden sind.</p>
<p>
	Kapitel 4 : Gotthold Ephraim Lessing</p>
<p>
	4.1 : Autobiographie von Gotthold Ephraim Lessing(1729- 1781)</p>
<p>	Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. 01. 1729 als drittes von zw&ouml;lf Kindern des Archidiakons (Person mit hoher Stellung in der Kirche) Johann Gottfried Lessing und seiner Frau Justine Salome in Karmens (Sachsen) geboren. Er wuchs in einem protestantischen Elternhaus in bescheidenen Verh&auml;ltnissen auf. <br />
	Von 1741 bis 1746 besuchte Lessing die F&uuml;rstenschule St. Afra in Mei&szlig;en, die in der damaligen Zeit zu den renommiertesten s&auml;chsischen Schulen z&auml;hlte. Dort absolvierte er auch sein Abitur.<br />
	Auf Wunsch seines Vaters begann Lessing 1746 in Leipzig ein Theologie- und Philologiestudium (Sprach- und Literaturwissenschaften).<br />
	Zur gleichen Zeit lernte er die Theatergruppe von Caroline Neuber kennen, in der er viele neue Bekanntschaften schloss. Hier konnte er hervorragend seine Vorliebe f&uuml;r Theater und Literatur ausleben und begann damals seine ersten Gedichte, Erz&auml;hlungen und Lustspiele (Kom&ouml;dien) zu schreiben. <br />
	Sein erster gro&szlig;er Erfolg kam mit dem St&uuml;ck: &bdquo;Der junge Gelehrte&ldquo;, das erstmals von der Neuberschen Theatergruppe aufgef&uuml;hrt wurde. Von da an hatte Lessing den Wunsch, Schriftsteller zu werden.<br />
	Als die Theatergruppe in finanzielle Schwierigkeiten geriet, beschloss Lessing f&uuml;r einige verschuldete Schauspieler B&uuml;rgschaften zu &uuml;bernehmen. Doch Lessing &ndash; selbst mehr arm als reich &ndash; konnte den Geldforderungen nicht nachkommen und verlie&szlig; daraufhin die Stadt, um sein Studium in Wittenberg und anschlie&szlig;end in Berlin fortzusetzen. <br />
	In Berlin angekommen hoffte er auf den gro&szlig;en Durchbruch als Schriftsteller, doch sein Vorhaben scheiterte erneut. Somit versuchte er sich mit diversen Gelegenheitsjobs &uuml;ber Wasser zu halten. Gl&uuml;cklicherweise gelang es ihm eine feste Anstellung als Mitarbeiter der &bdquo;Berlinerischen Privilegierten Zeitung&ldquo; zu bekommen, wo er als freier Schriftsteller arbeiten konnte.<br />
	Ab Oktober 1755 begleitete Lessing Johann Gottfried Winkler, ein Leipziger Kaufmannssohn, auf seiner Europareise. Er sollte dadurch einen Eindruck von westeurop&auml;ischen L&auml;nder gewinnen. Doch ihre Reise wurde fr&uuml;hzeitig, durch den Ausbruch des Siebenj&auml;hrigen Krieges, ein Ende gesetzt. 1758 traf er deshalb wieder in Berlin ein und versuchte sich erneut eine Existenz als freischaffender K&uuml;nstler aufzubauen, doch auch dieser Versuch misslang.<br />
	1760 ging er nach Breslau, da er das Angebot des Generalleutnants von Tauentzin, f&uuml;r ihn als Sekret&auml;r zu arbeiten, angenommen hatte. Er blieb dort f&uuml;nf Jahre und war frei von jeglichen materiellen Sorgen. <br />
	Aber im Laufe der Jahre hielt Lessing es beim Milit&auml;r nicht mehr aus und k&uuml;ndigte seine Arbeit beim Generalleutnant.<br />
	Das Ergebnis dieser Zeit war das erste bedeutende Lustspiel der deutschen Geschichte &bdquo;Minna von Barnhelm oder das Soldatengl&uuml;ck&ldquo;, indem er seine Erfahrungen erarbeitete.<br />
	Von 1767 bis 1769 lebte Lessing in Hamburg. Dort arbeitete er als Dramaturg am Hamburger Nationaltheater. Sein Vorhaben &#8211; ein deutsches Nationaltheater zu errichten &#8211; lie&szlig; sich nicht verwirklichen, &bdquo;weil die R&uuml;ckst&auml;ndigkeit Deutschlands das einfach nicht erlaubte&ldquo; ; wie Lessing meinte.<br />
	Gegen seine Prinzipien trat Lessing 1770 in den Dienst des Feudaladels <br />
	(freie adelige Oberschicht, durch das Lehnsrecht mit Grundherrschaften und verschiedenen Hoheitsrechten ausgestattet). Als Bibliothekar des Herzogs von Braunschweig ging er im Fr&uuml;hjahr nach Wolfenb&uuml;ttel.<br />
	Im Herbst 1776 heiratete Lessing Eva K&ouml;nig, die tragischerweise ein Jahr nach der Heirat verstarb, wie auch Lessings einziger Sohn nach der Geburt. Sie hinterlie&szlig; ihm ihre Kinder aus erster Ehe. 1772 beendete er das b&uuml;rgerliche Trauerspiel &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;.<br />
	1779 gipfelte der Kampf gegen den Feudalismus (mittelalterliche Gesellschaftsordnung) in dem Toleranzdrama &bdquo;Nathan Der Weise&ldquo;, in dem sich Lessing mit der Theologie seiner Zeit auseinandersetzte.<br />
	Mit seinem st&auml;ndigen Kampf gegen die Dominanz der Kirche, den Feudalismus und f&uuml;r die Aufkl&auml;rung der Menschen leitete Lessing die klassische Literatur ein.<br />
	Vor seinem Tod am 14. 02. 1781 im Alter von 52 Jahren durch einen Schlaganfall, war Lessing fast vollst&auml;ndig erblindet. </p>
<p>	4.2 : Lessings wichtigste Werke im &Uuml;berblick</p>
<p>	1745 : &bdquo;Misogyn&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1747 : &bdquo;Der Junge Gelehrte&ldquo;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1749 : &bdquo;Die Alte Jungfer&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1754 : &bdquo;Die Juden&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1755 : &bdquo;Der Freygeist&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1755 : &bdquo;Der Schatz&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)</p>
<p>	1755 : &bdquo;Mi&szlig; Sarah Sampson&nbsp;&nbsp; (Trauerspiel)<br />
	- Darstellung der Bed&uuml;rfnisse der einfachen B&uuml;rger - Handlung in englischer Sprache - leichtes deutsches Drama</p>
<p>	1759 : &bdquo;Doktor Faust&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Frgm. II Akt, Szene 3/Bruchst&uuml;cke des ersten Aufzugs)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; der Drang nach Wahrheit und Tugend</p>
<p>	1759 : &bdquo;Philotas&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Trauerspiel)</p>
<p>	1767 : &bdquo;Minna von Barnhelm oder Das Soldatengl&uuml;ck&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Lustspiel)<br />
	- Urauff&uuml;hrung 1767 im Nationaltheater - deutsche Kom&ouml;die - Themen aus Gegenwart - Erfahrungen des Soldatenlebens verarbeitet</p>
<p>	1772 : &bdquo;Emilia Galotti&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Trauerspiel)<br />
	- b&uuml;rgerliches Trauerspiel - Kritik an Willk&uuml;r der h&ouml;fischen Bev&ouml;lkerung - Konfrontation von h&ouml;fischer Welt mit der aufrechten und strebsamen<br />
	&nbsp; b&uuml;rgerlichen Welt</p>
<p>	1779 : &bdquo;Nathan der Weise&ldquo;&nbsp;&nbsp; (Dramatisches Gedicht)<br />
	- dramatisches Gedicht - Vorstellung von Toleranz und freier Gesellschaft - sorgte von 18. Jahrhundert bis Mitte 19. Jahrhundert f&uuml;r gro&szlig;e<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aufregung</p>
<p>
	4.3 : Stellung und Situation der Autoren</p>
<p>	Die meisten Schriftsteller waren mit dem Beginn der Aufkl&auml;rung nicht mehr Hofdichter mit einem festen Gehalt, sondern freie Schriftsteller, was zwar den Vorteil hatte, das sie geistig v&ouml;llig unabh&auml;ngig von f&uuml;rstlichen oder geistlichen Geldgebern wurden, sie hatten jedoch kein festes Einkommen mehr, sodass sie sich an den literarischen Geschmack des Publikums anpassen mussten um einerseits dem Konkurrenzdruck standzuhalten und andererseits durch m&ouml;glichst hohe Auflagen ihrer Werke von den Einnahmen leben zu k&ouml;nnen. Viele Schriftsteller verbesserten ihre finanzielle Lage zu dieser Zeit durch Nebeneink&uuml;nfte, z.B. als Beamter, einige suchten sich stattdessen adelige G&ouml;nner.<br />
	Die Schriftsteller Christoph Martin Wieland und Gotthold Ephraim Lessing, sowie der Philosoph Johann Gottfried von Herder arbeiteten Pl&auml;ne heraus, nach denen Schriftsteller und Autoren von gemeinn&uuml;tzigen Anstalten gef&ouml;rdert werden sollten, es konnte jedoch keiner dieser Pl&auml;ne realisiert werden, da die F&uuml;rsten, auf deren Unterst&uuml;tzung diese Pl&auml;ne aufbauten, kein Interesse an ihnen hatten.<br />
	&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zur&uuml;ck zu: <strong><span style="font-size: 24px;"><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsche-literatur-epochen" rel="bookmark" title="Permanent Link to Deutsche Literatur Epochen">Deutsche Literatur Epochen</a></span></strong></p>
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		<title>Barock Literatur Epoche</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 16:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[barock]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Barock 1660-1720</h1>
<p>&#160;</p>
<p>Inhaltsverzeichnis</p>
<p>	1. Einleitung&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; </p>
<p>	2. Begriff des Barocks</p>
<p>	3. Historischer Hintergrund</p>
<p>	4. Gesellschaft und Politik</p>
<p>	5. Literatur <br />
	5.1 Die&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p>Inhaltsverzeichnis</p>
<p>	1. Einleitung&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>	2. Begriff des Barocks</p>
<p>	3. Historischer Hintergrund</p>
<p>	4. Gesellschaft und Politik</p>
<p>	5. Literatur <br />
	5.1 Die Reform der Dichtung<br />
	5.2 Lyrik<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.1 Das Figurengedicht<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.2 Liebeslyrik<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.3 Sonett<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.4 Kirchenlied<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.5 Epigramm<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.2.6 Lyrik im Sp&auml;tbarock<br />
	5.3 Das Theater<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.1 Jesuitendrama<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.2 Deutsches Kunstdrama<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.3 Schuldrama<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.4 Oper<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.3.5 Kom&ouml;die<br />
	5.4 Prosa<br />
	&nbsp;&nbsp; 5.4.1 Der Roman<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5.4.1.1 Der h&ouml;fisch-historische Roman<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5.4.1.2 Der Sch&auml;ferroman<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5.4.1.3 Der Niedere Roman</p>
<p>	6. Wissenschaft und Philosophie</p>
<p>	7. Kunst </p>
<p>	8. Musik</p>
<p>	9. Anhang </p>
<p>	10. Quellenverzeichnis</p>
<p>	1. Einleitung<br />
	Keine Epoche der europ&auml;ischen Kulturgeschichte ist so von Widerspr&uuml;chen gepr&auml;gt wie das Zeitalter des Barock; die Schlagw&ouml;rter dieser Zeit wie &bdquo;carpe diem&ldquo; und &bdquo;memento mori&ldquo; geben Aufschluss dar&uuml;ber. Barock stellt den Gegensatz zur Renaissance/Humanismus(1350 bis Ende 16.Jh.), welche den Blick auf Diesseits gelenkt hatte, mit der Infragestellung der vorhandenen Daseinsfreude durch den allgegenw&auml;rtigen Tod dar. Im Barock wird die Welt nicht mehr, wie im Mittelalter (5.Jh. bis Ende 15.Jh.), als ein &bdquo;Jammertal&ldquo; angesehen, aber das Irdische ist f&uuml;r das Bewusstsein der Epoche nur Schein und Trug (Vanitas) <br />
	&ndash; jedoch wird das Diesseits nicht negiert, sondern aufgrund ihrer fehlenden Best&auml;ndigkeit zum Objekt des Interesses. Der Barock greift sowohl den Gedanken des Mittelalters als auch den der Renaissance/Humanismus auf. Das Motiv vom Weltbild des Barock ist stark von der Reformation, Gegenreformation und dem Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg gepr&auml;gt.</p>
<p>	2. Begriff des Barocks<br />
	Barock wird auf das portugiesische Wort &bdquo;barroco&ldquo; (unregelm&auml;&szlig;ig geformte Perle) zur&uuml;ckgef&uuml;hrt und wurde einst abwertend gebraucht. <br />
	Zun&auml;chst wurde dieser Begriff f&uuml;r die Kunstgeschichte (Malerei, Bildhauerei, Architektur) festgestellt. Von hier aus wurde anschlie&szlig;end die Literatur betrachtet &ndash; erst danach wurde die geistige und soziale Lage erforscht und betont. </p>
<p>	3. Historischer Hintergrund<br />
	Seit 1500 war die christliche Kirche im Laufe der Zeit immer mehr s&auml;kularisiert; viele Kirchenf&uuml;rsten waren mehr an Geld, Pracht und Macht als an der Lehre und am Seelenheil der Menschen interessiert. Der p&auml;pstliche Hof ben&ouml;tigte viel Geld f&uuml;r sein luxuri&ouml;ses Leben, und als Papst Leo X. zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Peterskirche in Rom errichten lassen wollte, mussten zus&auml;tzliche Einnahmequellen erschlossen werden; der &bdquo;Ablasshandel&ldquo; wurde praktiziert: Die Prediger, welche der Papst unter die Menschen sandte, verbreiteten den Menschen, dass sie von ihren S&uuml;nden und den Qualen des h&ouml;llischen Feuers befreit werden, wenn sie einen &bdquo;Ablass&ldquo; zahlen.<br />
	Der deutsche Augustinerm&ouml;nch und Theologieprofessor an der kurs&auml;chsischen Universit&auml;t zu Wittenberg Martin Luther (1483-1546) ver&ouml;ffentlichte am 31.Oktober 1517 95 in Latein verfasste Thesen, in denen er aus der Bibel begr&uuml;ndete, dass die Ablassprediger sich entweder irrten oder den Gl&auml;ubigen bewusst den Irrtum verbreiteten. <br />
	Er schrieb:&bdquo;Ein jeder Christ, der wahre Reue und Leid empfindet &uuml;ber seine S&uuml;nden, hat die v&ouml;llige Vergebung von Strafe und Schuld auch ohne Ablass, allein durch die Gnade Gottes&hellip;&ldquo;(M.Luther in&nbsp; &bdquo;&Uuml;ber die Kraft der Abl&auml;sse&ldquo;, Wittenberg 1517)<br />
	Der Papst verlangte von Luther &bdquo;den Irrtum zu widerrufen&ldquo;, andernfalls werde er aus der Kirche ausgeschlossen, jedoch widerrief Luther nicht. <br />
	Nun versuchte die katholische Kirche die Ausbreitung des Protestantismus&rsquo; auf verschiedene Weise zu verhindern. Im Jahre 1545 wurde ein Konzil einberufen, das in Trient 18 Jahre lang an der Erneuerung der katholischen Lehre und Kirche arbeitete.&nbsp; Glaubensgrunds&auml;tze wurden klarer formuliert und gegen &bdquo;Irrlehren&ldquo; abgegrenzt.<br />
	Die Zeit, in der sich auch die katholische Kirche reformierte, nennt man die Zeit der Gegenreformation. In allen europ&auml;ischen L&auml;ndern, in denen sie sich begegneten, kam es zu Auseinandersetzungen: in Frankreich wurde die Bartholom&auml;usnacht (24.08.1572) zum traurigen H&ouml;hepunkt; katholische Fanatiker t&ouml;teten in dieser Nacht etwa 20.000 Protestanten, jedoch konnte die neue Welle damit auch nicht abgewehrt werden. <br />
	Im Jahre 1589 wurde Heinrich von Navarra, ein Protestant, K&ouml;nig Frankreichs; er musste zwar zum katholischen Glauben &uuml;bertreten, aber im &bdquo;Edikt von Nantes&ldquo; gew&auml;hrte er 1598 den Protestanten Gleichberechtigung in seinem Lande.<br />
	In Spanien regierte zu dieser Zeit Philipp II., welcher alle &bdquo;Ketzer&ldquo;, wie er die Andersgl&auml;ubigen nannte, verfolgen lie&szlig; und die, die den &bdquo;Irrlehren&ldquo; nicht widersprachen, auf dem Scheiterhaufen verbrennen lie&szlig;.<br />
	Auch in den Niederlanden, welche zu Spanien geh&ouml;rten, wollte Philipp II. den Protestantismus zur&uuml;ckdr&auml;ngen, jedoch erk&auml;mpften sich die Protestanten im Jahre 1581 unter der F&uuml;hrung Wilhelms von Oranien die Unabh&auml;ngigkeit.<br />
	Auch in Deutschland versch&auml;rften sich zu Beginn des 17.Jahrhunderts die Gegens&auml;tze zwischen Katholiken und Protestanten und f&uuml;hrten 1618 zum Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg, der in mehrere Phasen unterteilt wird: b&ouml;hmisch-pf&auml;lzischer Krieg (1618-1623), <br />
	d&auml;nisch-nieders&auml;chsischer Krieg (1625-1629), schwedischer Krieg (1630-1635) und franz&ouml;sisch-schwedischer Krieg (1635-1648). Anfangs ging es dabei noch um Religion und Glauben, als aber die kaiserlich-katholischen Truppen unter ihrem Feldherrn Wallenstein das protestantische Norddeutschland erobert hatten und dessen Kircheng&uuml;ter s&auml;kularisieren wollten, stellten sich auch katholische Landesf&uuml;rsten gegen den Kaiser; seine Macht sollte eingeschr&auml;nkt werden.<br />
	Auch als die Nachbarl&auml;nder in den Krieg eingriffen, ging es in erster Linie um Machtfragen. Der schwedische K&ouml;nig Gustav Adolf k&auml;mpfte mit seinem Heer zwar f&uuml;r den protestantischen Glauben; <br />
	v. a. aber wollte er Norddeutschland von den Katholiken zur&uuml;ckerobern, um die schwedische F&uuml;hrungsrolle an der Ostsee zu st&auml;rken &ndash; das katholische Frankreich unterst&uuml;tzte ihn dabei. Im Jahre 1648, mit dem Westf&auml;lischen Frieden wurde, durch Abtretung Deutschlands einiger Gebiete (u. a. Elsass an Frankreich, Pommern, Bremen und Verden an Schweden), der Krieg beendet. <br />
	Im Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg sowie bei der Pest von 1348-1352 ist etwa ein Drittel der Bev&ouml;lkerung umgekommen. <br />
	&nbsp;<br />
	&nbsp;4. Gesellschaft und Politik<br />
	Die Konfessionskriege hatten tief greifende Ver&auml;nderungen hervorgerufen: die erneuerte katholische Kirche wollte verlorene Gebiete zur&uuml;ck gewinnen, die Protestanten und Calvinisten ihre gewonnenen Positionen ausbauen und erweitern. <br />
	Die absolutistischen Staaten, die durch Publikationen der Staatstheorien (Bodin, Machiavelli, Hobbes) hervorgegangen waren, hatten durch die systematische Unterwerfung der Konfessionskirchen oder ihrer S&auml;kularisierung ihre Macht gest&auml;rkt. Sie begr&uuml;ndeten dieses Vorgehen damit, dass nur die h&ouml;chste Staatsgewalt des F&uuml;rsten den Ausnahmezustand der Konfessionskriege beenden, Ruhe und Ordnung schaffen k&ouml;nne. Der absolute Staat hob die durch Geburt bestimmte Machthierarchie auf und l&ouml;ste sie durch eine Selbstgesetzte, von ihm allein abh&auml;ngige politische Rangordnung ab. Im Verh&auml;ltnis zum Herrscher waren alle ungeachtet ihrer gesellschaftlichen Herkunft Untertanen. Die Konfessionen suchten die enge Verbindung mit dem Staat und es begann ein B&uuml;ndnis zwischen ihnen. Da der Staat Autorit&auml;t von der Kirche erhielt, um die konkurrierenden innerstaatlichen Gewalten zu bek&auml;mpfen, erhielten sie als Gegenleistung Sicherheit und religi&ouml;se Herrschaft. <br />
	Um den absoluten Herrscher in seiner absoluten Machtf&uuml;lle zu zeigen, waren Repr&auml;sentation und Hofzeremoniell die bevorzugten Elemente. Das Letztere v. a. diente dazu, das Leben des Hofstaates in all seinen sozialen Abstufungen zu reglementieren und den st&ouml;rungsfreien Verkehr der hierarchisch gestuften Hofgesellschaft zu sichern. Nun kommt das zentrale Motiv des Barock zum Ausdruck: das Individuum verbarg sein Wahres, das Verg&auml;ngliche, unter prunkvollem Kost&uuml;m, Per&uuml;cke etc. Der Mensch erschien somit in seiner Maske wichtiger, als er war. </p>
<p>	Das Zeitalter der Konfessionskriege hatte ein pessimistisches Weltbild hervorgerufen, das mit der Verfassung der Staatstheorien und letzten Endes mit dem aus diesem vorausgehenden Absolutismus&nbsp; ihren Ausdruck fand. Des Weiteren wurde durch die brutale Wirklichkeit der Konfessionskriege der Mensch seiner inneren Sicherheit und Stabilit&auml;t beraubt, deren Folge der Barockstoizismus, der durch Aktualisierung von Seneca (4.v.Chr.-65.v.Chr.) entstand, war. Die Gedanken des&nbsp; r&ouml;mischen Philosophen waren folgend: Der Mensch kann im Konflikt zwischen Macht und Moral in einer von Intrige und Pr&auml;destination beherrschten Welt nur dann bestehen, wenn er seine Emotionen beherrscht und &auml;u&szlig;erste Selbstdisziplin &uuml;bt; dann sichern Best&auml;ndigkeit (constantia), Gelassenheit&nbsp; und Seelenruhe (ataraxia) seine Freiheit. Weisheit besitzt, wer die Gesetze des Lebens erkennt und in seinem Handeln ber&uuml;cksichtigt. Senecas Gedanken wurden anschlie&szlig;end von Justus Lipsius (1547-1606), einem niederl&auml;ndischen Gelehrten, aufgegriffen und zeitgen&ouml;ssisch verwendet, sodass der Barockstoizismus oder Neustoizismus entstand. <br />
	Einer der h&auml;ufigsten Denkformen war die Annahme, dass die Welt ein Schauspiel und der Mensch ein Schauspieler sei (theatrum mundi): Dasein hei&szlig;t eine Rolle spielen, weil es keine metaphysisch verbindliche Ordnung mehr gibt. Die einzige Wahrheit ist vielmehr: best&auml;ndig ist nur die Unbest&auml;ndigkeit. Diese epochale Grundannahme pr&auml;gte Handeln und Denken der Menschen. <br />
	Neben theatrum mundi&nbsp; war die emblematische Denkform weit f&uuml;hrend, die neben den rationalistischen Systemen immer noch die aus dem Mittelalter stammende Typologie, in der die Dinge mehrere Bedeutungen&nbsp; besitzen, die aus ihren Eigenschaften und ihrem Gebrauch hergeleitet werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Diese Denkform entwickelte sich in der Literatur zur Emblematik, welche eine besondere Bildsprache<br />
	der Barock ist. Die Embleme waren allgemein bekannt, ihre Bedeutung festgelegt und durch Tradition verb&uuml;rgt. Sie wurden in B&uuml;chern gesammelt und von dort in die Malerei und in die Literatur &uuml;bernommen. Ein Emblem besteht aus drei Teilen: einer &Uuml;berschrift (inscriptio), die eine Sentenz, ein Sprichwort, eine moralische Forderung enth&auml;lt, einem Bild (pictura), das aus einem r&auml;tselhaften Kupferstich oder Holzschnitt besteht und einem, den Bildinhalt deutenden, Epigramm (Subcriptio). </p>
<p>
	Aus dem Gr&ouml;&szlig;ten (wird) das Geringste<br />
	Dies sind die &Uuml;berreste des Tempels, in dem <br />
	das lebendige Bild Gottes gewesen sein soll.<br />
	Dies ist auch die Ruine jenes Hauses,<br />
	in dem die Vernunft einst residierte.<br />
	Und nun ist es das schrecklichste Bild des Todes.<br />
	Ein luftiges Haupt ohne Hirn.<br />
	5. Literatur<br />
	Das Barockzeitalter war eine Epoche intensiver Besch&auml;ftigung mit der literarischen Theorie. Es wurden zahlreiche Poetiken ver&ouml;ffentlicht, von denen manche au&szlig;erordentlich hohe Auflagen erfuhren. Zu erkl&auml;ren ist dieses Ph&auml;nomen aus dem Verlangen einzelner Autoren nach einem theoretischen Fundament f&uuml;r die junge deutsche Literatur. Diese Schriften sollten auch dazu dienen, das dichterische Niveau zu erheben. Einer der bedeutendsten Autoren dieser Zeit war Martin Opitz, der 1624 die erste theoretische Grundlage der Barockliteratur schuf. Somit blieb die Barockpoetik der Humanistentradition treu; Gelehrsamkeit war ein Grundzug, den alle Theoretiker forderten. Alle Theoretiker bem&uuml;hten sich um eine deutsche Nationalliteratur; einige entnahmen ihren Stoff aus den historischen Zeugnissen der germanischen Literatur, andere unternahmen spekulative Versuche um die Erforschung einer deutschen Ur-Sprache. Neu war auch der moraldidaktische Gehalt; die Literatur sollte christliche Moralwerte vermitteln. <br />
	Des Weiteren ist durch den Einfluss der Reformation und Gegenreformation &bdquo;&hellip;eine Zweigleisigkeit in der deutschen Literatur zu beobachten&ldquo; (G.Hoffmeister, S.117), welche im Kirchenlied ihren Ausdruck findet.&nbsp; . <br />
	&nbsp;<br />
	5.1. Die Reform der Dichtung<br />
	W&auml;hrend die Dichtungen in der Renaissance in Latein geschrieben worden waren, so wurden diese in Barock von der deutschen Sprache abgel&ouml;st. F&uuml;r diese Reform steht Martin Opitz mit seinem Werk Buch von der Deutschen Poeterey im Jahre 1624.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Es war die erste deutschsprachige Poetik und enthielt Vorschriften f&uuml;r Verse und Textverfassungen f&uuml;r beinahe alle Gattungen. Sie war eine Regelpoetik: &quot;Damit aber die syllben vnd worte in die reime recht gebracht werden / sind nachfolgende lehren in acht zu nehmen.&quot; (Kap. 7; Buch von der dt. Poeterey: entnommen aus Deutsche Literatur der Barockzeit, S.21). Opitz&#39; Intention war es, eine Anleitung f&uuml;r regelgerechtes Dichten aufzustellen, nach der sich deutsche Dichter richten sollten.<br />
	Er beabsichtigte die Verbreitung der Literatur der Antike und der romanischen V&ouml;lker in Deutschland<br />
	sowie eine gleichberechtigte deutsche Bildungssprache, um eine Abwanderung der Hof- und Adelsschicht zur franz&ouml;sischen zu verhindern. Infolge dieser Aspekte forderte er den Gebrauch klarer und deutlicher Worte, die zu einer Zierlichkeit und Eleganz der deutschen Sprache f&uuml;hren sollten.<br />
	Der Autor solle nunmehr keine Dialekte, keine Fremdw&ouml;rter verwenden und unflektierte Adjektive vermeiden. Des Weiteren solle Eigennamen mit deutschen Endungen versehen und versuchen neue W&ouml;rter zu gebrauchen.&nbsp; <br />
	Von gro&szlig;er Bedeutung war seine metrische Reform. In dieser stellte er den Unterschied zwischen antikem, romanischem und deutschem Vers fest: Romanen achten auf L&auml;nge, Deutsche auf die Betonung. F&uuml;r ihn hatten die W&ouml;rter, als kleinste selbst&auml;ndige Bauteile der Sprache, ein Recht auf ihren nat&uuml;rlichen Wortakzent. Dieses Anliegen sollte v.a. durch Gebrauch von alternierenden (wechselnden) Versen erreicht werden. Zur Illustration seiner Theorie verfasste Opitz in fast allen Gattungen Grundmuster, die seine Zeitgenossen ausbauten, variierten und abwandelten. In seinen Schriften bot er den Lesern Muster bislang unbekannter lyrischer Formen. Als Herausgeber und &Uuml;bersetzer antiker und zeitgen&ouml;ssischer Literatur erwarb er sich gro&szlig;e Verdienste um die Erweiterung literarischen Horizonts.<br />
	&nbsp; <br />
	5.2 Lyrik<br />
	Den Grund f&uuml;r eine barocke Lyrik legte Martin Opitz damit, dass er den &ouml;ffentlich-geselligen Charakter der Lyrik mit dem Liefern formaler Richtlinien pr&auml;gte.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	In der Lyrik waren Sonett, Elegie, Epigramm und Ode die vorherrschenden Formen. Beliebt waren auch die Figurengedichte.</p>
<p>	5.2.1 Das Figurengedicht<br />
	Das besondere an Figurengedichten ist die exakte Kongruenz von Form und Inhalt: <br />
	&nbsp;<br />
	Kreuzgedicht &#8211; Catharina Regina von Greiffenberg<br />
	Seht der k&ouml;nig k&ouml;nig h&auml;ngen! und uns all mitt blutt bespr&auml;ngen auss der d&ouml;rner wunden bronnen ist All unsser heyl geronnen seine augen schliest Er sacht! und den Himmel uns aufmacht Seht Er Streket Seine Hend auss uns freundlichst Zuentfangen! Hatt an sein Liebheisses Herz uns zu dr&uuml;ken br&uuml;nst verlangen! Ja Er neigt sein liebstes haubt uns begihrlichest zu k&uuml;ssen All Sein Sinn geb&auml;rd und werk seyn zu unser Heyl geflissen! Seiner seitten offen stehen Macht seyn g&uuml;ttig Herze sehen! Wann Wir schauen mitt den Sinnen Sehen Wir uns selbst darinnen! So Viel striemen so Viel Wunden Alss an seinen leib gefunden So Viel Sieg und Segen kwellen Wollt&rsquo; er unser seel bestellen, Zwischen Himel und der Erden wollt&rsquo; Er auf geopfert werden Dass Er gott und uns verglihen uns Zu sterken Er Verblihen Ja sein sterben hatt das Leben Mir und Aller Weltt gegeben! Jesu&rsquo; Christ dein Tod und schmerzen Leb&rsquo; und schweb&rsquo; mir stett im Herzen! </p>
<p>
	5.2.2 Liebeslyrik<br />
	Der bedeutendste Liebeslyriker des Barock war Paul Fleming. Seine Liebesgedichte beinhalteten die Sch&ouml;nheit der Liebe, deren Wesen und Wirkung, doch richteten sie sich streng nach den von Martin Opitz vorgegebenen Normen und Stilen. Die Formen der Liebeslyrik waren Entweder Sonett oder Lied/ Ode.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Von sich selber &ndash; Paul Fleming<br />
	Ich feure gantz und brenne liechter Loh. Die Tr&auml;hnen hier sind meiner Flammen Ammen / Die mich nicht l&auml;sst di&szlig; stete Leid verthammen; ich kenn&#39; es wohl / was mich kan machen froh / &nbsp; &nbsp; Da&szlig; ich fortan nicht d&uuml;rffte weinen so. Wo aber ists? So m&uuml;ssen nun die Flammen hier &uuml;ber mir nur schlagen frey zusammen. Mein Schirm ist weg / mein Schutz ist anders wo. &nbsp; &nbsp; Ist gantz nichts da / daran ich mich mag k&uuml;hlen / In solcher Gluth / die meine Geister f&uuml;hlen? Der Liebes-Durst verzehrt mir Marck und Bein. &nbsp; &nbsp; Di&szlig; Wasser ists / die K&uuml;hlung meiner Hitze / Das ich zum Trunck&#39; aus beyden Augen schwitze. Ich zapfe selbst / und Amor schenckt mir ein.</p>
<p>	5.2.3 Sonett<br />
	Der einflussreichreichste Sonettdichter des Barock war Andreas Gryphius. Die Thematik seiner Sonette ist auf den Vanitas-Gedanken und &bdquo;Leid der Welt&ldquo; fokussiert. Auch seine Gedichte richten sich nach den Normen von Martin Opitz. Gryphius&#39; bekanntestes Sonett ist Thr&auml;nen des Vaterlandes Anno 1636, in welchem er den Schrecken des Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieges und die Qualen und Plagen der Menschen beschreibt. Die Leiden und Verg&auml;nglichkeit des Menschen werden in seinem Sonett Menschliches Elende besonders deutlich. Mit abstrusen Worten beschreibt er darin den Zustand des Menschen und der Gesellschaft. <br />
	Thr&auml;nen des Vaterlandes Anno 1636<br />
	Wir sind doch nunmehr gantz / ja mehr denn gantz verheeret! Der frechen V&ouml;lcker Schaar / die rasende Posaun Das vom Blutt fette Schwerdt / die donnernde Carthaun / Hat aller Schwei&szlig; / und Flei&szlig; / und Vorrath auffgezehret.  Die T&uuml;rme stehn in Glutt / die Kirch ist umgekehret. Das Rathau&szlig; ligt im Grau&szlig; / die Starcken sind zerhaun / Die Jungfern sind gesch&auml;nd&#39;t / und wo wir hin nur schaun Ist Feuer / Pest und Tod / der Hertz und Geist durchf&auml;hret.  Hir durch die Schantz und Stadt / rinnt allzeit frisches Blutt. Dreymal sind schon sechs Jahr / als unser Str&ouml;me Flutt / Von Leichen fast verstopfft / sich langsam fort gedrungen.  Doch schweig ich noch von dem / was &auml;rger als der Tod / Was grimmer denn die Pest / und Glutt und Hungersnoth / Das auch der Seelen Schatz / so vilen abgezwungen.<br />
	Menschliches Elende<br />
	Was sind wir Menschen doch? Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen, ein Ball des falschen Gl&uuml;cks, ein Irrlicht dieser Zeit, ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid, ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.  Dies Leben fleucht davon wie ein Geschw&auml;tz und Scherzen. Die vor uns abgelegt des schwachen Leibes Kleid und in das Totenbuch der gro&szlig;en Sterblichkeit l&auml;ngst eingeschrieben sind, sind uns aus Sinn und Herzen.  Gleich wie ein eitel Traum leicht aus der Acht hinf&auml;llt und wie ein Stro&szlig; verscheu&szlig;t, den keine Macht aufh&auml;lt, so mu&szlig; auch unser Nam, Lob, Ehr und Ruhm verschwinden.  Was itzund Atem holt, muss mit der Luft entfliehn. Was nach uns kommen wird, wird uns ins Grab nachziehn. Was sag ich? Wir vergehn wie Rauch von starken Winden!<br />
	Mein oft best&uuml;rmtes Schiff, der grimmen Winde Spiel, Der frechen Wellen Ball, das schier die Flut getrennet, Das &uuml;ber Klipp&#39; auf Klipp&#39; und Schaum und Sand gerennet, Kommt vor der zeit an&#39; Port, den meine Seele will.<br />
	5.2.4. Kirchenlied<br />
	Beim Kirchenlied kommt die o.g. (S.4) Zweigleisigkeit zum Ausdruck: man nimmt eine Differenzierung vom Katholischen und dem Protestantischen vor. W&auml;hrend Schlesien, Sachsen und die norddeutschen Reichsst&auml;dte durch den &bdquo;Ultramontanismus&ldquo; protestantisch gepr&auml;gt waren, war der Einfluss der katholischen Kirche auf S&uuml;ddeutschland und &Ouml;sterreich immens, was sich letztlich auf die Literatur &uuml;berzog.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Die Vertreter setzten biblischen Inhalt in Verse um, w&auml;hrend das katholische Kirchenlied dem deutschen Volkslied &auml;hnelte.&nbsp; <br />
	Ein bedeutender Vertreter vom katholischen Kirchenlied ist Friedrich Spee (1591-1635), der mit seinen Kirchenliedern einen gro&szlig;en Ruhm erzielte; noch heute sind seine Lieder von gro&szlig;er Bedeutung.</p>
<p>	Zur Osterzeit<br />
	Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,  zur Osterzeit jetzt fr&ouml;hlich ist. <br />
	Jetzt gr&uuml;net, was nur gr&uuml;nen kann,  die B&auml;um` zu bl&uuml;hen fangen an. <br />
	So singen jetzt die V&ouml;gel all.  Jetzt singt und klingt die Nachtigall. <br />
	Der Sonnenschein jetzt kommt herein  und gibt der Welt ein` neuen Schein. <br />
	Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,  zur Osterzeit jetzt fr&ouml;hlich ist.<br />
	Einer der einflussreichsten Autoren beim Protestantischen ist unbestritten Paul Gerhart (1606-1676):<br />
	Abendlied<br />
	Nun ruhen alle W&auml;lder, Vieh, Menschen, St&auml;dt&#39; und Felder, es schl&auml;ft die ganze Welt. Ihr aber, meine Sinnen, auf, auf, ihr sollt beginnen, was eurem Sch&ouml;pfer wohlgef&auml;llt.  Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages Feind. Fahr&#39; hin, ein andre Sonne, mein Jesus, meine Wonne, gar hell in meinem Herzen scheint.  Der Tag ist nun vergangen, die g&uuml;ldnen Sterne prangen am blauen Himmelssaal. Also werd&#39; ich auch stehen, wenn mich wird hei&szlig;en gehen mein Gott aus diesem Jammertal.  Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit. Die zieh&#39; ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit.  Das Haupt, die F&uuml;&szlig;&#39; und H&auml;nde sind froh, da&szlig; nun zum Ende die Arbeit kommen sei.<br />
	Herz, freu dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der S&uuml;nden Arbeit frei.  Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt euch nieder, der Betten ihr begehrt. Es kommen Stund&#39; und Zeiten, da man euch wird bereiten zur Ruh&#39; ein Bettlein in der Erd.  Mein Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie geschlossen. Wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, sei gut f&uuml;r allen Schaden, du Aug&#39; und W&auml;chter Israel  Breit aus die Fl&uuml;gel beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein K&uuml;chlein ein. Will Satan mich verschlingen, so la&szlig; die Englein singen: Dies Kind soll unverletzet sein.  Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betr&uuml;ben kein Unfall noch Gefahr. Gott la&szlig;&#39; euch selig schlafen, stell&#39; euch die g&uuml;ldnen Waffen ums Bett und seiner Helden Schar.  5.2.5 Epigramm<br />
	Hauptcharakteristika des Epigramms sind zwei durch Reime gebundene Alexandriner, die durch ihre Zweischenkligkeit und antithetischer Zeilenstruktur zu tiefsinnigen Abfassungen reizen. Ansicht und Erweis, Ungewissheit und Auskunft sind in den Zweizeilern konzentriert. Opitz definiert das Wesen dieser Form wie folgt: &bdquo;die k&uuml;rze ist seine eigenschafft / und Spitzfindigkeit gleichsam seine Seele und Gestalt.&ldquo; K&uuml;rze (brevitas), Scharfsinn (argutia) und der Sinn f&uuml;r Pointen eignen sich vollkommen f&uuml;r satirische, mystische und spielerische Gestaltungszwecke. Das Epigramm besteht meistens aus zwei gedanklichen Teilen (Erwartungsteil und Pointe). Die Existenz des Epigramms wird durch dem geistreichen Witz und gestalterischen Wortspiel bedingt.<br />
	Zu den wichtigsten Epigrammdichtern des Barock geh&ouml;rt Friedrich von Logau. Jedoch sind ein Teil der von ihm stammenden Epigramme &Uuml;bersetzungen Lateinischer und er hielt sich nicht streng an die Vorgaben der opitzschen Poeterey. Logaus Epigramme erschienen 1654 unter dem Titel Deutscher Sinn-Gedichte drey Tausend. Die Sammlung enth&auml;lt aber etwa 500 Gedichte mehr, als ihr Titel angibt.</p>
<p>	B&uuml;cher-lesen<br />
	Wie die Honigmacherinnen<br />
	Au&szlig; viel Blumen saugen k&uuml;nnen<br />
	Ihren s&uuml;ssen Nectar-Safft:<br />
	So auch vnsre Wissenschafft /<br />
	W&auml;chst durch vnverseumtes lesen<br />
	In ein gleichsam G&ouml;ttlich Wesen.</p>
<p>	5.2.6 Lyrik im Sp&auml;tbarock <br />
	Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau war zweifellos einer der bedeutendsten Lyriker des Sp&auml;tbarocks. Sein Werk beinhaltete eine aufkl&auml;rerische Kritik und stellte somit einen Gegensatz zur den vorigen Lyrikern dar. Die Leser wurden so in Verbl&uuml;ffung und Verwunderung versetzt. Hoffmannswaldau verwendete auch gerne Sinn- und Wortspiele, die Concetti. Bekannt wurde Hoffmannswaldau auch durch seine erotischen Dichtungen, die von den Grundthemen &quot;Carpe diem&quot; (Nutze den Tag) und &quot;Memento mori&quot; (Gedenke zu sterben) durchzogen waren: </p>
<p>	Verg&auml;nglichkeit der Sch&ouml;nheit<br />
	Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand Dir endlich mit der zeit umb deine br&uuml;ste streichen / Der liebliche corall der lippen wird verbleichen; Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand /  Der ugen s&uuml;sser blitz / die kr&auml;ffte deiner hand / F&uuml;r welchen solches f&auml;llt / die werden zeitlich weichen / Das haar / das itzund kan des goldes glantz erreichen / Tilget endlich tag und jahr als ein gemeines band.  Der wohlgesetzte fu&szlig; / die lieblichen geb&auml;rden / Die werden theils zu staub / theils nichts und nichtig werden / Denn opfert keiner mehr der gottheit deiner pracht.  Di&szlig; und noch mehr als di&szlig; mu&szlig; endlich untergehen / Dein hertze kan allein zu aller zeit bestehen / Dieweil es die natur aus diamant gemacht.</p>
<p>	Gegen Ende des Barocks kam es zu einem Wandel in der barocken Lyrik. F&uuml;r diese &Auml;nderung steht Johann Christian G&uuml;nther, dessen Werke teils autobiographische, teils schon aufkl&auml;rerische Z&uuml;ge beinhalteten. Er stellt in der Lyrik somit das Bindeglied zwischen Barock und Aufkl&auml;rung dar.</p>
<p>
	5.3 Das Theater <br />
	Das Theater wurde von den meisten Dramaturgen als Welttheater angesehen, ausgehend davon, dass &quot;die Welt ein Theater ist&quot;. Allerdings konnten die deutschen Theaterdichter den Europ&auml;ischen, wie Shakespeare, Moliere, Corneille oder Monteverdi, kaum etwas entgegensetzen, da es in Deutschland kein Nationaltheater gab. Zum Theater des Barock in Deutschland z&auml;hlten daher nur Laienspiel, Wandertheater, Ordensdramen, Schultheater, Hoftheater und die Oper. Eine der wichtigsten Neuerungen im deutschen Theater war, dass die Frauenrollen nun nicht mehr von den M&auml;nnern gespielt wurden. Die St&auml;ndeklausel der aristotelischen Dramentheorie blieb im Barock fest bestehen: die Trag&ouml;die handle von hochgestellten, adligen Personen; die Kom&ouml;die handle niederen Menschen.</p>
<p>	5.3.1 Das Jesuitendrama<br />
	Das Jesuitendrama ist ein katholisches Drama, welches nach dem Jesuitenorden benannt wurde. Die Jesuiten waren Anh&auml;nger der Gegenreformation. Deutlich wird dies schon in der Sprache, in welcher sie die Dramen verfassten: Lateinisch. Die Grundthemen der Jesuitendramen sind die Suche nach dem wahrem Glauben und Kampf gegen die Ketzer. Der bedeutendste Jesuitendramaturg war Jakob Bidermann (z.B. Cenodoxus (1602)). Vor allem in seinen Dramen findet man den Abwendung von den humanistischen Idealen und die Zuwendung zum Individuum. Die wichtigsten Typen des Jesuitendramas sind Heiligen- und M&auml;rtyrerdrama.</p>
<p>	5.3.2 Deutsches Kunstdrama<br />
	Die Entstehung eines deutschen Kunstdramas ging von Martin Opitz aus, der an die St&auml;ndeklausel wieder hinwies und antike, humanistische Dramen &uuml;bersetzte. Andreas Gryphius schuf das erste Kunstdrama: Leo Armenius. Dabei handelt es sich um ein M&auml;rtyrerdrama, in welchem Verg&auml;nglichkeit und Nichtigkeit des Menschen dem M&auml;rtyrer gegen&uuml;berstehen. Gryphius&#39; bekanntestes Drama ist Catharina von Georgien, Oder Bew&auml;hrte Best&auml;ndigkeit. Nach Gryphius ist es Lohenstein, der zum wichtigsten Barockdramaturg avanciert. Das Thema des Dramas wechselt von Heiligen- und M&auml;rtyrerdrama zum heidnischen Drama. In Cleopatra von Lohenstein wird z.B. die Konfrontation der R&ouml;mer mit den Afrikanern dargestellt. Lohensteins Werke sind auch durchkreuzt von politischen Auseinandersetzungen. </p>
<p>	5.3.3 Schuldrama<br />
	Beim Schuldrama muss man eine Unterteilung vornehmen: zum einen wurden in Gymnasien Dramen von Lohenstein oder Gryphius aufgef&uuml;hrt, die mit ihren komplexen Texten und Versen nicht leicht verst&auml;ndlich waren; zum anderen gab es noch das Schuldrama im eigentlichen Sinne. Solche Dramen wurden eigens f&uuml;r die Schule geschrieben, um die Sch&uuml;ler in ihrer ethischen und religi&ouml;sen Bildung zu f&ouml;rdern. Ein drastischer Unterschied besteht im Schuldrama gegen&uuml;ber anderen Theaterformen: die St&auml;ndeklausel verlor ihre Bedeutung, komische und tragische Elemente waren in einem Drama miteinander verbunden. Einer der wichtigsten Schuldramaturgen war Christian Weis.</p>
<p>	5.3.4 Oper<br />
	Im Barock entstand aus dem Kunstdrama die Oper. Um 1600 wurde in Italien die erste Oper geschrieben. Sie war eine Zusammensetzung aus einem Kunstdrama und der, nun bedeutungsvollen, Musik. Die Rolle der Musik bei einer Auff&uuml;hrung eines Kunstdramas nahm weiterhin zu, bis die erste Oper entstand: Dafne von Octavio Rinuccini. Diese wurde von Martin Opitz und Heinrich Sch&uuml;tz &uuml;bersetzt und nach etwa 30 Jahren nach Entstehung des italienischen Originals in Deutschland zum ersten Mal aufgef&uuml;hrt.</p>
<p>	5.3.5 Kom&ouml;die<br />
	W&auml;hrend die Trag&ouml;die von Protagonisten h&ouml;herer St&auml;nde schildert, geht es in der Kom&ouml;die um Menschen der niederen St&auml;nde. Der Hof stellt in der Trag&ouml;die den zentralen Ort des Geschehens dar, in der Kom&ouml;die aber verk&ouml;rpert er die gesellschaftlichen Normen und steht somit im Gegensatz zu den sich Fehlverhaltenden Personen der unteren Schichten. Der Widerspruch zwischen dem Fehlverhalten und der gesellschaftlicher Norm ist das Komische an sich. Die Funktion der Kom&ouml;die ist die Belustigung der oberen Schichten und diese sehen darin eine Best&auml;tigung ihrer Weltanschauung. Ber&uuml;hmte deutsche Kom&ouml;dien sind Horribilicribrifax (1663) und Peter Squentz (1658) von Andreas Gryphius.</p>
<p>	5.4 Prosa<br />
	Die Prosa ist von der nichtfiktionalen Literatur und ihrer Vielzahl von Formen gepr&auml;gt: Reisebeschreibungen, Predigten, wissenschaftliche und journalistische Werke und&nbsp; <br />
	daneben die bestehenden literarischen Gattungen wie Roman, Schwank, Satire, Spr&uuml;che u. a. Erz&auml;hlformen.</p>
<p>	5.4.1 Der Roman<br />
	Der Roman wird in drei wesentliche Gattungen untergliedert: <br />
	der h&ouml;fisch-historische Roman, der Sch&auml;ferroman und der niedere Roman, zu welchem der Schelmenroman (oder Pikaroroman) geh&ouml;rt.</p>
<p>	5.4.1.1 Der h&ouml;fisch &ndash; historische Roman<br />
	H&ouml;fisch-historische Romane wurden von h&ouml;fischen oder Hochangesehenen b&uuml;rgerlichen Dichtern verfasst. Au&szlig;erdem orientierten sich die Romane am absolutistischen Herrschaftsbild der Zeit. Auch historische Romane handeln von dem Wirken absolutistischer F&uuml;rsten. Der h&ouml;fisch-historische Roman war kompliziert und verwirrend in seinem Aufbau, waren doch die sich &uuml;berschneidenden Lebensgeschichten der handelnden Personen kaum noch zu &Uuml;berblicken. Oft kam es vor, dass solch ein Roman auch einige B&auml;nde einnahm. Aus dem h&ouml;fisch-historischen Roman entwickelte sich sp&auml;ter der Galante Roman, der formal seinem Vorg&auml;nger noch sehr &auml;hnelte, inhaltlich nun aber Liebesthemen in den Mittelpunkt r&uuml;ckten.<br />
	Eigene deutsche h&ouml;fisch-historische Romane erschienen erst im Sp&auml;tbarock. Im Fr&uuml;hbarock wurden viele europ&auml;ische Romane ins Deutsche &uuml;bersetzt.</p>
<p>	5.4.1.2 Der Sch&auml;ferroman<br />
	W&auml;hrend sich der h&ouml;fisch-historische Roman aus &Uuml;bersetzungen europ&auml;ischer Romane entwickelte, entstanden deutsche Sch&auml;ferromane aus eigenst&auml;ndigen kleinen Romanen, deren Themen pers&ouml;nliche Liebeskonflikte waren. Nur selten wurden gro&szlig;e Sch&auml;ferromane verfasst. Ein ber&uuml;hmter Sch&auml;ferroman ist Die Kunst- und Tugend-gezierte Macarie von Heinrich Arnold Stockfleth und Maria Katharina Stockfleth.</p>
<p>	5.4.1.3 Der niedere Roman<br />
	Der Niedere Roman steht im Gegensatz zum h&ouml;fisch-historischen Roman, da er sich von ihm stark unterscheidet. So kommen die Hauptpersonen im Niederen Roman aus den unteren Gesellschaftsschichten, und nicht aus den Oberen, wie es bei den h&ouml;fisch-historischen Romanen der Fall war. Im Schelmen- oder Pikaroroman stammte der Held aus niederen sozialen Verh&auml;ltnissen. Die Welt wird von unten, aus einem niederen Stand, betrachtet; die Hauptpersonen sind meist Unterdr&uuml;ckte. Die meisten Schelmenromane bauen sich aus einer fiktiven Autobiographie auf, so auch im Simplicissimus&nbsp; von Grimmelshausen. Im Pikaroroman ist die r&uuml;ckblendende Erz&auml;hlweise vorherrschend und steht damit auch in Kontrast zum h&ouml;fisch-historischen Roman. Der Schelmenroman ist gepr&auml;gt von satirischen Elementen und wendet sich dadurch von der klassizistischen Romanstruktur ab. Eine weitere Gattung des Niederen Romans ist der Politische Roman. Dieser setzte sich erst im Sp&auml;tbarock durch und trug lehrhafte und fr&uuml;he aufkl&auml;rerische Tendenzen. Politische Romane zielten auf Erfahrungssammlung und Selbsterkenntnis des Menschen in seiner Welt. Auch Abenteuerromane geh&ouml;rten dem Niederen Roman an. Der ber&uuml;hmteste deutsche Vertreter dieser Gattung ist Johann Gottfried Schnabel mit seinem Werk Insel Felsenburg.</p>
<p>	6. Wissenschaft und Philosophie<br />
	Das neue Menschenbild (Renaissance), Weltbild (Kopernikus, Galilei, Kepler) und Gottesbild (Reformation) schafften eine Zeit, in der sich das Individuum intensiv mit der Natur und dem, was hinter ihr existiere, also Metaphysik, besch&auml;ftigte. <br />
	Der britische Physiker und Mathematiker Isaac Newton (1642-1727),&nbsp; der in der &quot;Philosophiae Naturalis Principia Mathematica&quot; das Gesetz der Gravitation ableitete und dessen Bedeutung f&uuml;r die Keplerschen Gesetze bewies, wodurch er in der Lage war die Bewegung der Planeten nicht nur wie Johannes Kepler zu beschreiben, sondern erstmals auch zu begr&uuml;nden. Auch die Grundsteine der klassischen Mechanik, die drei Grundgesetze der Bewegung und die Konzepte von absoluter Zeit, absolutem Raum, der Fernwirkung und so auch indirekt das Konzept des Determinismus wurden von ihm gelegt. Zusammen waren dies die wesentlichen Grundprinzipien der Physik und als solche bildeten sie f&uuml;r &uuml;ber 200 Jahre die Basis des naturwissenschaftlichen Weltbildes vieler Generationen, bis hin zur Relativit&auml;tstheorie Albert Einsteins und der Heisenbergschen Unsch&auml;rferelation. <br />
	Der barocke Kontrast ist auch in der Philosophie vorzufinden, in der Idealismus und Materialismus die Gegens&auml;tzlichkeit und philosophische Zweigleisigkeit bilden. Der Hauptvertreter des Ersteren ist der franz&ouml;sische Mathematiker und Philosoph Ren&eacute; Descartes (1596-1650), der wesentlich dazu beigetragen hat, das Denken von den traditionellen Fragen nach dem Wesen der Dinge weg zu denken und stattdessen nach dem Modus des Denkens selbst und zur wissenschaftlichen Methode zu f&uuml;hren. Die neuzeitliche Philosophie ist vor allem die des Bewusstseins und des erkennenden Subjekts. Nicht wie das Universum an sich ist r&uuml;ckt ins Zentrum, sondern, wie das das Subjekt die Quelle des Erkenntnisses ist. Um die Erkenntnisse des Subjektes als wahr gelten zu lassen, muss erst das Subjekt entdeckt werden.&nbsp;&nbsp; <br />
	Die neuen Methoden der mathematischen Naturforschung und ihre Einbindung in die Metaphysik stellten die Weichen f&uuml;r die Entwicklung der westlichen Welt.  Gegen&uuml;ber dem auf Tradition und g&ouml;ttliche Offenbarung gest&uuml;tzten geistigen Herrschaftsanspruch der Kirche betonte Descartes das Primat der Vernunft, der &#39;ratio&#39;. Er entwickelte seine Philosophie in Konfrontation mit der mittelalterlichen Philosophie. Als methodisches Vorbild diente ihm die logische Klarheit der Mathematik, die er zum Vorbild der Wissenschaft erkl&auml;rte. Descartes war deswegen der Begr&uuml;nder des modernen Rationalismus.  Der deduktiven Methode folgend st&uuml;tzte er die Erkenntnis auf die Gewissheit klarer und exakter Ideen. Er forderte die Gelehrten auf, sich von Vorgefassten und &uuml;berlieferten Ansichten, vom Glauben an die Autorit&auml;t zu befreien. Der Erkenntnisprozess muss nach Descartes mit dem Zweifel, mit der kritischen Pr&uuml;fung beginnen, aber man darf nicht an der Tatsache des Zweifels selbst zweifeln. Die M&ouml;glichkeit, dass sich Verstand und Sinne t&auml;uschen, veranlasste ihn dazu, nichts als gesichert gegeben anzunehmen, das nicht dem methodischen Zweifel standhalten k&ouml;nnte. Im Labyrinth des Irrtums fand Descartes endlich einen Anhaltspunkt: Unbezweifelbar bleibt das Faktum des Zweifelns selbst. Alles kann man anzweifeln, au&szlig;er dass man zweifelt. Es kann an der Tatsache, dass ich zweifle, nicht gezweifelt werden. So kommt Descartes zu dem ber&uuml;hmten Satz &quot;cogito ergo sum&quot; &#8211; Ich denke also bin ich. Damit ist ein Wahrheitskriterium gefunden, das zur &#39;regula universalis&#39;, zur allgemeinen Regel allen Wissens erhoben wird. Nichts ist uns so unmittelbar gegeben wie das eigene Denken, und in ihm ist die Wahrheit zu suchen und zu finden. Das Denken ist also ausschlie&szlig;liches Erkenntnismittel, auch &uuml;ber die Natur. Mit dieser Einsicht hat Descartes den Rationalismus begr&uuml;ndet. Erkenntnis kann nur durch die Quellen der Vernunft erreicht werden.&nbsp;&nbsp; <br />
	Von der im &quot;cogito ergo sum&quot; gefundenen Basis, die sich in den Regeln der neuen Methode &auml;u&szlig;erte, schloss Descartes auf die Existenz Gottes und weiter auf die Existenz der Welt. In seinen philosophischen Schriften geht Descartes davon aus, dass es zwei verschiedene Formen der Wirklichkeit oder zwei Substanzen gibt.  Die Welt ist unterschieden in die denkende Substanz (res cogitans) und die k&ouml;rperliche Substanz (res extensa). Die k&ouml;rperliche Substanz wird durch ihre Ausdehnung gekennzeichnet. Die eine ist das Denken oder die Seele, und die andere ist die Materie. </p>
<p>	Der Hauptvertreter des Materialismus&rsquo; dieser Zeit ist der englische Mathematiker und Philosoph <br />
	Thomas Hobbes (1588-1679). Er betrachtet, wie Descartes, die geometrische Methode als die einzige, die den Menschen sichere Erkenntnis geben kann. Die Physiologie und Psychologie des Individuums studierte er nur zu Staatszwecken. Seine philosophischen Interessen waren ausschlie&szlig;lich praktischer und politischer Natur. Descartes dagegen brauchte die Physiologie des Einzelmenschen, um zur Psychologie und zur Seelenlehre zu gelangen. Hobbes brauchte keine Psychologie, weil er nirgends eine Seele entdecken konnte. Er betrachtete die Seele als ein Gespenst und verwarf die Idee eines rein denkenden Wesens als Aberglauben. Wenn aus den Bewegungen in der Au&szlig;enwelt im Menschengehirn Empfindungen entstehen, so lehrt das nur, dass unsere Empfindungen eine Art von materiellen Bewegungen sind. Die Psychologie, die Hobbes lehrte, ist radikal, weil alle Wahrnehmungen blo&szlig; als materielle Effekte verstanden werden. Somit gilt Hobbes im Gegensatz zu Descartes als Materialist und Empirist.<br />
	Alles was geschieht, hat eine Ursache, die das, was geschieht, notwendig macht. Als Determinist bestreitet Hobbes aber nicht, dass die Menschen einen freien Willen haben. Freiheit besteht aber in der Abwesenheit von &auml;u&szlig;eren Hindernissen. Ein freier Mensch ist daher eine Person, die nicht durch &auml;u&szlig;ere Verh&auml;ltnisse daran gehindert wird zu tun, was sie will. Freiheit ist demnach blo&szlig;e Handlungsfreiheit, und diese kann mehr oder weniger gro&szlig; sein.  Determinismus und Freiheit sind nach Hobbes vereinbar. In seinem Hauptwerk Leviathan (1651) argumentiert Hobbes mittels eines Gedankenexperiments f&uuml;r die Notwendigkeit einer absoluten, einheitlichen Regierungsmacht (Souver&auml;n).<br />
	Er fordert den Leser auf, sich vorzustellen, was geschehen k&ouml;nnte, wenn die politische Macht aufgel&ouml;st w&uuml;rde. Ohne absolute Staatsmacht, w&uuml;rden die Menschen in einem anarchischen Zustand leben, in dem sich alle gegenseitig bekriegen. Dies erkl&auml;rt sich daraus, dass die Menschen egoistisch sind und ausschlie&szlig;lich vom Selbsterhaltungstrieb motiviert werden.  Hobbes sieht nichts im Menschen, das zu seiner grunds&auml;tzlichen Unterscheidung von anderen Organismen und K&ouml;rpern berechtigt. Das Ziel menschlicher Handlungen ist die Selbsterhaltung; alle selbst gew&auml;hlten Handlungen sind darauf ausgerichtet.  Hinzu kommt ein Verlangen des Menschen nach Geltung und Ansehen, Ruhm und Ehre. Durch gegenseitiges Misstrauen entstehen so die &quot;drei Hauptursachen&quot; von Konflikten: Machtkonkurrenz, Misstrauen und Ruhmsucht. So betrachte jeder Mensch die anderen Menschen als seine nat&uuml;rlichen Feinde. Hobbes kommt so zu seinem ber&uuml;hmten Satz &quot;homo homini lupus&quot; (&quot;Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf&quot;).  Dementsprechend befindet sich der Mensch in st&auml;ndigem Krieg aller gegen alle. In diesem Kriegszustand aller gegen alle muss der Mensch nun laufend die anderen Menschen f&uuml;rchten. Dieser Zustand l&auml;sst sich nach Hobbes nur durch die Schaffung eines gemeinsamen Staates bek&auml;mpfen. Es gibt eine Reihe von Prinzipien, von denen die Menschen sich leiten lassen, wenn sie im Naturzustand vern&uuml;nftig, d.h. in &Uuml;bereinstimmung mit ihrem wohlverstandenen Eigennutzen handeln. Diese Prinzipien sind das Naturrecht. Dem Naturrecht zufolge gibt es nur einen Grund, warum die Mensch einander nicht aus Unsicherheit gegenseitig bekriegen: die Existenz einer absoluten Zentralmacht, die die Menschen vor gegenseitigen &Uuml;bergriffen sch&uuml;tzt. Wenn die Menschen sich im Naturzustand befinden, dann ist es nur vern&uuml;nftig, einen Souver&auml;n einzusetzen und einen Vertrag zu schlie&szlig;en, der eine Gesellschaft stiftet. Er funktioniert nach dem Motto &quot;Ich &uuml;bergebe mein Recht, mich selbst zu regieren, diesem Menschen oder dieser Versammlung unter der Bedingung, dass du ebenfalls dein Recht &uuml;ber dich ihm oder ihr abtretest.&quot; Dieses Gebilde nennt er Leviathan. Der Name Leviathan stammt aus dem Alten Testament, darin ist der Leviathan ein schreckliches Ungeheuer, das Gott in Urzeiten besiegen musste. Mit dieser Bezeichnung will Hobbes nun ausdr&uuml;cken, dass der Staat so m&auml;chtig, unberechenbar, schrecklich, unteilbar und unbesiegbar ist wie der biblische Leviathan und zudem g&ouml;ttlich genug, dass selbst Gott sich mit ihm vergleicht. Er muss schrecklich sein, um sein Gewaltmonopol aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig ist er g&ouml;ttlich, weil er Frieden und Luxus schafft. Diesen Zustand bezeichnet Hobbes als &quot;Frieden&quot;. </p>
<p>	7. Kunst<br />
	In der Bildenden Kunst bedeutet Barock Bewegung, Dynamismus, Erweiterung, gegenseitiges Durchdringen, Interaktion verschiedener Elemente. Seine Charakteristika sind kraftvoll bewegte Formen, kurvige oder kreisende Linien, st&auml;ndiger Wechsel von Licht und Schatten, gesteigerte Ausdruckskraft, die sich jenseits von klassischer Ausgeglichenheit bewegt, sowie letztendlich das Theatralische, welches alle Bereiche der Kunst erfasst.<br />
	Nachdem die Malerei der Sp&auml;trenaissance bzw. Manierismus aus den Fugen der Hochrenaissance geriet, in der sich die K&uuml;nstler um harmonische, ausgewogene und formstrenge Komposition bem&uuml;hten, stellt die barocke Malerei gewisserma&szlig;en eine Synthese von Hochrenaissance und Manierismus dar. Der Manierismus widmete sich explizit dem Unausgewogenen und Bizarren und thematisierte menschliche Affekte. Die Barockmalerei lie&szlig; nun diese tiefen menschlichen Affekte nicht unvermittelt stehen, sondern bem&uuml;hte sich darum, sie zu einer Gesamtaussage zur h&ouml;chsten Dramaturgie zu verdichten. Damit wurde nun in gewisserma&szlig;en wieder dem Harmoniebed&uuml;rfnis der Hochrenaissance entsprochen.<br />
	In der barocken Malerei herrschen dementsprechend dynamische Bildwelten vor, welche f&uuml;r religi&ouml;se Themen ebenso wie f&uuml;r weltliche, mythologische oder Landschaftsdarstellungen verwendet werden.<br />
	Als Begr&uuml;nder des barocken Stils gelten Caravaggio (1573-1610) mit seiner derb-realistischen Hell-Dunkel-Malerei und die Carracci s in Rom. In den Niederlanden wirkte Rembrandt (1606-1669) als Hauptvertreter. </p>
<p>	Auffallend ist hier zum einen die naturalistische Darstellung der <br />
	Figuren und die <br />
	Hell-Dunkel-Kontraste, <br />
	die direkt auf die Personen einwirken<br />
	und diese tragisch <br />
	darstellen. Die barocke <br />
	Bipolarit&auml;t wird somit <br />
	in diesem Kontrast&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rembrandt: Anatomievorlesung des Dr.Tulp (1632)<br />
	deutlich gezeigt.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	Caravaggio: Amor als Sieger (1600)</p>
<p>	Die Baukunst versteht sich als Propagandainstrument der Gegenreformation. Die Ausma&szlig;e seiner Bauten, die Gliederung der R&auml;ume und der Prunk der Dekoration propagieren die Autorit&auml;t der Kirche und der Staaten. Wenn er sich auch in Deutschland und England erst Mitte des 17. Jahrhunderts durchsetzt, wenn auch die protestantischen L&auml;nder gewisse Sonderstellungen einnehmen, so ist er doch f&uuml;r nahezu 150 Jahre eine &#8211; und bis heute die letzte &#8211; einheitliche Stilform, die imstande ist, alle k&uuml;nstlerischen, geistesgeschichtlichen und gesellschaftlichen Bed&uuml;rfnisse der Zeitgenossen abzudecken.<br />
	Die Hauptvertreter der barocken Architektur in Italien sind Gian Lorenzo Bernini (1598-1680) und Francesco Borromini (1599-1667); in Deutschland Johann Bernhard Fischer v. Erlach (1656-1723), Johann Lukas v. Hildebrandt (1668-1745) und Johann Dientzenhofer (1663-1726); in Frankreich Louis Le Vau (1612-1670). </p>
<p>	Die Karlskirche in Wien: erbaut im Jahre 1715 von J.B.F. von Erlach</p>
<p>
	8. Musik<br />
	Die zu Beginn des 17. Jahrhunderts aufkommenden Merkmale, die den Beginn eines neuen Musikzeitalters rechtfertigen, sind der Generalbass und die neu entstandenen Gattungen Oper und Oratorium.<br />
	Die Barockmusik wird folgend gegliedert: </p>
<p>	- Fr&uuml;hbarock (~ 1560 bis ~ 1620)<br />
	Orlando di Lasso, Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi; Hans Leo Ha&szlig;ler, Johann Hermann Schein</p>
<p>	- Hochbarock (~ 1620 bis ~ 1680)<br />
	Claudio Monteverdi; Heinrich Sch&uuml;tz, Samuel Scheidt; Jean-Baptiste Lully</p>
<p>	- Sp&auml;tbarock (~ 1680 bis ~ 1740)<br />
	Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi, Domenico Scarlatti; Dietrich Buxtehude, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich H&auml;ndel; Jean-Philippe Rameau; Henry Purcell.</p>
<p>	Zentralmotiv der Barockmusik ist die Abl&ouml;sung der Vokalmusik von der Instrumentalmusik. Dies wird dadurch sichtbar, dass die die Menschendarstellung der Musik, die Textdarstellung &uuml;berwiegt.&nbsp; </p>
<p>	8. Anhang<br />
	Vertreter der dt. Barockliteratur und ihre wichtigsten Werke<br />
	Martin Opitz (1597-1639) <br />
	1616 Strenarum libellus <br />
	1617 Aristarchus sive de contemptu linguae teutonicae <br />
	1624 Buch von der Deutschen Poeterey <br />
	1625 Acht B&uuml;cher Deutscher Poematum <br />
	1627 Dafne <br />
	1630 Sch&auml;fferey von der Nimfen Hercinie <br />
	1631 Silvarum libri III. Epigrammatum liber unus <br />
	1633 Trostgedichte in Widerw&auml;rtigkeit des Krieges <br />
	Jakob Bidermann (1578-1639) <br />
	1602 Cenodoxus<br />
	Paul Fleming (1609-1640) <br />
	- Teutsches Poemata (1646)<br />
	Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1622-1676) <br />
	1667 Historie vom keuschen Joseph <br />
	1667 Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch <br />
	1670 Ewig w&auml;hrender Calender <br />
	1670 Trutz Simplex Oder &#8230; Lebensbeschreibung der Ertzbetr&uuml;gerin und Landst&ouml;rtzerin Courasche <br />
	Andreas Gryphius (1616-1664) <br />
	1639 Sonn- und Feiertagssonette <br />
	1650 Leo Armenius oder F&uuml;rstenmord&nbsp; <br />
	1651 Catharina von Georgien oder Bew&auml;hrte Best&auml;ndigkeit <br />
	1657 Carolus Stuardus oder Ermordete Majest&auml;t <br />
	1657 Cardenio und Celinde oder Ungl&uuml;cklich Verliebte <br />
	1658 Herr Peter Squenz oder Absurda Comica <br />
	1663 Horribilicribrifax <br />
	Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616-1679) <br />
	1662 Grabschrifften <br />
	1679/80 Deutsche Vbersetzungen und Getichte <br />
	Friedrich Freiherr von Logau (1604-1655) <br />
	1654 Deutscher Sinn-Gedichte drey Tausend </p>
<p>	Daniel Casper von Lohenstein (1635-1683) <br />
	1650 Ibrahim&nbsp; <br />
	1661 Cleopatra <br />
	Angelus Silesius (Johann Scheffler) (1624-1677) <br />
	1642 Bonus Consiliarus [...] (352 Alexandriner) <br />
	1652 Christliches Ehrenged&auml;chtni&szlig; Des [...] Herrn Abraham von Franckenberg <br />
	1653 Gr&uuml;ndtliche Vrsachen v. Motiven, warum Er Von dem Lutherthumb abgetretten, v. sich zu der Cathol. Kyrchen bekennet hat <br />
	1657 Geistreiche Sinn- und Schlussreime (1. Ausgabe des &quot;Cherubinischen Wandersmanns&quot;) <br />
	1657 Heilige Seelen-Lust Oder Geistliche Hirtenlieder <br />
	1668 Heilige Seelen-Lust Oder Geistliche Hirtenlieder (2. vermehrte Ausgabe) <br />
	1675 Cherubinischer Wandersmann (um das 6. Buch vermehrte zweite Ausgabe) <br />
	1675 Sinnliche Beschreibung Der Vier Letzten Dinge <br />
	1676 K&ouml;stl. Evangelische Perle (&Uuml;bersetzung) <br />
	1677 Ecclesiologia (39 antilutherische Streitschriften) <br />
	Philipp von Zesen (1619-1689) <br />
	1640/41 Teutsches Helicon&nbsp; <br />
	1645 Ritterholds von Blauen Adriatische Rosemund <br />
	Paul Gerhardt (1607-1676) <br />
	1666 Gesamtausgabe seiner Lieder (Hrsg: Johann Georg Ebeling)<br />
	Jakob B&ouml;hme (1575-1624) <br />
	Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1635) <br />
	Catharina Regina von Greiffenberg (1633 &#8211; 1694)<br />
	Mehrere Gedichte und Andachtsb&uuml;cher <br />
	Christian Weise (1642-1708) <br />
	1668 Der gr&uuml;nen Jugend uberfl&uuml;ssige Gedancken (Gedichte) <br />
	1668 Die Triumphirende Keuschheit <br />
	1671 Die drey Haupt-Verderber in Teutschland (Roman) <br />
	1672 Die drey &auml;rgsten Ertz-Narren (Roman) <br />
	1675 Der Gr&uuml;nen Jugend Nothwendige Gedancken <br />
	1677 Der Politische Redner <br />
	1678 Der Politische N&auml;scher (Roman) <br />
	1679 Baurischer Machiavellus (Drama) <br />
	1683 Masaniello (Trag&ouml;die) <br />
	1692 Curi&ouml;se Gedancken Von Deutschen Versen (Poetologie) <br />
	1696 Der verfolgte Lateiner (Drama) <br />
	Georg Rudolf Weckherlin (1584-1653) <br />
	- Oden und Ges&auml;nge (1618/19)<br />
	Georg Philipp Harsd&ouml;rffer (1607-1658) <br />
	- Poetischer Trichter (1647-53)<br />
	Johann Michael Moscherosch (1601-1669) <br />
	- Wunderliche und wahrhaftige Geschichte Philanders von Sittewald (1640-43)<br />
	Johann Rist (1607-1667) <br />
	- Das Friede w&uuml;nschende Teutschland (1647)<br />
	Augustus Buchner <br />
	- Anleitung zur deutschen Poeterei (1665)<br />
	Justus Georg Schottelius <br />
	- Deutsche Vers- und Reimkunst (1645)<br />
	Sigmund von Birken <br />
	- Deutsche Rede-, Bind- und Dichtkunst (1679)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur&uuml;ck zu: <span style="font-size: 20px;"><strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsche-literatur-epochen" rel="bookmark" title="Permanent Link to Deutsche Literatur Epochen">Deutsche Literatur Epochen</a></strong></span></p>
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		<title>Heinrich von Kleist Biographie</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 14:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Heinrich von Kleist Biographie</h1>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Bernd Heinrich von Kleist wird am 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder als Sohn des Offiziers Friedrich von Kleist und dessen zweiter Frau Ulrike geboren. Die Kleists sind&#8230;</p>]]></description>
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<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Bernd Heinrich von Kleist wird am 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder als Sohn des Offiziers Friedrich von Kleist und dessen zweiter Frau Ulrike geboren. Die Kleists sind eine ausgesprochene Soldatenfamilie, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bereits achtzehn preu&szlig;ische Gener&auml;le hervorgebracht hatte. Gem&auml;&szlig; der Familientradition wird Kleist protestantisch und preu&szlig;isch streng erzogen, von Liebe und W&auml;rme in der Familie, wie sie etwa Goethe erfuhr, kann bei ihm keine Rede sein. Vater und Mutter sterben fr&uuml;h, einzig zu seiner Stiefschwester Ulrike hat Kleist ein herzliches Verh&auml;ltnis. 1792 tritt Kleist in Potsdam ins Milit&auml;r ein, h&auml;lt jedoch nicht viel von der nur dem Staat dienenden und das Individuum vernachl&auml;ssigenden Institution. So zieht Kleist 1802 in die Schweiz und tr&auml;gt die Absicht, einen alten Bauernhof zu erwerben um auf dem Land sein Gl&uuml;ck zu finden.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Doch schon 1803 tritt Kleist wieder in die Armee ein, diesmal auf der Seite des ihm angeblich verha&szlig;ten Napoleons, um den Tod zu finden. 1806 ist Kleist bei sehr schlechtem gesundheitlichem Zustand, mit der es allerdings nie so furchtbar stand, wie er glaubte. Er selbst sieht die Dichtung als Handlungsersatz. Kleist entschlie&szlig;t sich, patriotischer Dichter zu werden, der in kriegerischer Sprache zu Franzosenha&szlig; aufruft. Der Sommer 1811 vergeht unter Mi&szlig;erfolgen, Ablehnungen und Dem&uuml;tigungen. Er f&uuml;hlt sich &ldquo;&ouml;de&rdquo; und &ldquo;traurig&rdquo;, als &ldquo;ein ganz nichtsnutziges Glied der Menschheit behandelt&rdquo;. In diesem Jahr 1811 setzt er schlie&szlig;lich gemeinsam mit seiner Lebensgef&auml;hrtin ein Ende. </p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Zu Kleists wichtigsten und ber&uuml;hmtesten Werken z&auml;hlen unter anderem das Lustspiel &ldquo;Der zerbrochene Krug&rdquo;, das Drama &ldquo;Die Familie Schroffenstein&rdquo;, &ldquo;Robert Guiskard&rdquo; und eben &ldquo;Michael Kohlhaas&rdquo;.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">&nbsp;</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Michael Kohlhaas lebt um die Mitte des 16. Jahrhunderts am Ufer der Hafel in einem kleinen Dorf namens Kohlhaasenbr&uuml;ck in Brandenburg. Er ist Pferdeh&auml;ndler und bis zu seinem drei&szlig;igsten Lebensjahr ein ehrlicher und gerechter Mensch. Aber genau dieses Rechtsgef&uuml;hl macht ihn zum R&auml;uber und M&ouml;rder. Dazu kommt es folgenderma&szlig;en:</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Wieder einmal ist der Ro&szlig;h&auml;ndler unterwegs nach Sachsen, um dort seine gesunden, jungen Tiere zu verkaufen. Er wird jedoch von einem Z&ouml;llner aufgehalten, dem er Zoll bezahlen mu&szlig;. Nach Entrichtung des Weggeldes will er weiterreiten, wird jedoch vom Burgvogt aufgehalten, der von ihm einen Passierschein fordert. Kohlhaas, der bisher einen solchen noch nie ben&ouml;tigte, sucht den Junker Wenzel von Tronka auf, um dieses Mi&szlig;verst&auml;ndnis aufzukl&auml;ren. Der Junker aber, der von den Pferden von Kohlhaas begeistert ist, beharrt auf dem Gesetz. So erkl&auml;rt sich der Pferdeh&auml;ndler bereit, einen solchen Passierschein aus Sachsen zu holen und l&auml;&szlig;t als Pfand die Pferde und einen Knecht zur&uuml;ck.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Wie er vermutet hatte, war das ganze nur ein Schwindel. Als er deswegen wieder auf das Schlo&szlig; zur&uuml;ckkehrt, um sich seine Pferde wieder abzuholen, ist sein Knecht nicht mehr da und er findet zwei v&ouml;llig abgemagerte Pferde vor. Auf dem Schlo&szlig; wird behauptet, da&szlig; der Knecht ein Verbrechen begangen hatte, und er daher verjagt worden war. Die Pferde wurden dann, w&auml;hrend seiner Abwesenheit f&uuml;r die Feldarbeit eingesetzt.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Als Kohlhaas nach Hause zur&uuml;ckkehrt, erf&auml;hrt er von seinem Knecht, da&szlig; er zu Unrecht vertrieben worden sei. Daher reicht der Ro&szlig;h&auml;ndler eine Klage ein, die jedoch abgewiesen wird. Er wendet sich deshalb &uuml;ber den Staatshauptmann Heinrich von Geusau an den Brandenburger Kurf&uuml;rsten. Doch die Bitte um Hilfe kommt nicht zu diesem selbst, sondern zu dessen Erzkanzler Graf Kallheim, der mit dem Junker von Tronka verwandt ist. Deswegen mi&szlig;lingt auch dieser Versuch. Schlie&szlig;lich will die Frau von Kohlhaas versuchen, in die Burg des Junkers zu gelangen, um die Klage ihres Ehemannes noch einmal vorzubringen. Dabei wird sie aber von einer Wache der Burg verletzt und sirrt wenige Tage sp&auml;ter an den Verletzungen. Vor dem Tod beschw&ouml;rt sie ihrem Mann, seinem Feind zu vergeben, wie es in der Bibel steht, und die Sache auf sich beruhen zu lassen.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Kohlhaas, der seine Familie jedoch sehr geliebt hat, schw&ouml;rt nun ewige Rache. Er stellt dem Junker ein Ultimatum von drei Tagen, in denen er die Pferde durchf&uuml;ttern und anschlie&szlig;end nach Kohlhaasenbr&uuml;ck zur&uuml;ckbringen sollte. Als die Tage vor&uuml;bergehen und er keine Antwort erh&auml;lt, verkauft er sein Grundst&uuml;ck und schickt seine Kinder zur Gro&szlig;mutter.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Dann brennt er mit einigen seiner Knechte, die ihm treu ergeben sind, die Burg des Junkers nieder. Dabei t&ouml;tet er mehrere Menschen, doch der Junker von Tronka kann &uuml;ber ein Kloster in die Stadt Wittenberg entkommen. So z&uuml;ndet Kohlhaas trotz der Gegenwehr des Landvogts die Stadt dreimal an. Die Wut der B&uuml;rger richtet sich nun gegen Wenzel von Tronka.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Kohlhaas gelingt es mit dem kleinen Haufen von Anh&auml;ngern, der sich mittlerweile um ihn gebildet hat, 500 Mann unter dem Befehl von Friedrich von Mei&szlig;en, durch einen &Uuml;berraschungsangriff zu besiegen. Kurz danach schl&auml;gt er 300 M&auml;nner des Landvogt in die Flucht. Nach einiger Zeit nennt man Kohlhaas bereits den &ldquo;Mordbrenner&rdquo;. Leipzig ist in Kriegsbereitschaft, kann jedoch gegen die immer gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an Gegnern gegen Kohlhaas nichts ausrichten.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Durch Martin Luther, den Kohlhaas sehr verehrt, bekommt er freies Geleit und die Klage wird von neuem vor Gericht gebracht. Der Pferdeh&auml;ndler legt die Waffen nieder. Auf das hinauf macht ihm der Kurf&uuml;rst klar, da&szlig; er, wenn er den Proze&szlig; verlieren w&uuml;rde, mit der ganzen Strenge des Gesetzes bestraft w&uuml;rde. Kohlhaas nimmt trotzdem die Bedingungen an. Da die Unruhe w&auml;chst, beschlie&szlig;t Kohlhaas zu fliehen. Doch die Flucht Mi&szlig;lingt und Kohlhaas wird zum Tode verurteilt. Er soll nach Brandenburg gebracht werden, dies wird durch die Krankheit eines seiner Kinder verz&ouml;gert.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Als er endlich eintrifft wird nach der Kapsel, die er um den Hals tr&auml;gt gefragt. Da erz&auml;hlt er von einer Zigeunerin, die dem s&auml;chsischen und brandenburgschen Kurf&uuml;rsten die Zukunft vorausgesagt hat. In der Kapsel befindet sich ein Zettel, der wichtige Nachrichten f&uuml;r den Kurf&uuml;rsten von Sachsen enth&auml;lt. Alle Versuche, den Zettel in seine Macht zu bringen, scheitern kl&auml;glich.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Bevor Kohlhaas geh&auml;ngt werden soll, liest er den Zettel und vernichtet ihn, indem er ihn aufi&szlig;t. Der Kurf&uuml;rst von Sachsen f&auml;llt sofort in Ohnmacht. Kohlhaas wird nun unter der Klage des Volkes hingerichtet und begraben.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">&nbsp;</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Diese Novelle ist im Winter 1804/05 entstanden, in einer verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ruhigen Periode des Dichters, als er in K&ouml;nigsberg t&auml;tig war. Vollendet wurde das Werk f&uuml;r die Buchausgabe erst 1810, doch schon zwei Jahre vorher hatte Kleist Teile davon in seiner Zeitschrift &ldquo;Ph&ouml;bus&rdquo; abgedruckt. Da diese Zeitschrift in Sachsen erschien, mu&szlig;te Kleist Teile des Werkes, die Sachsen stark angriffen, umschreiben. Er verlegte dabei das meiste der negativen Geschehnisse nach Brandenburg. Bei der sp&auml;teren Buchausgabe in Brandenburg ging er nach dem gleichen Schema genau umgekehrt vor, indem er wieder Sachsen in den Mittelpunkt stellte.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Teile der Novelle beruhen auf wahren Begebenheiten. Etwa im Jahre 1535 war ein Viehh&auml;ndler namens Hans Kohlhaase mit seinem Vieh nach Sachsen unterwegs. In einer Schenke fiel er einigen Bauern auf, da er in Eile war. Die Bauern hielten ihn f&uuml;r einen Viehdieb, weil er in der Nacht weiterreiten wollte. Als ihn die Bauern zur Rede stellen wollten, zog Hans Kohlhaase sein Messer und bedrohte die Bauern. Deshalb nahmen ihm die Bauern die Pferde weg und verlangten, da&szlig; sie solange bei ihnen blieben, bis Kohlhaase genug Beweise gebracht hatte, da&szlig; die Pferde sein Eigentum w&auml;ren.</p>
<p align="justify" style="text-indent: 35pt;">Als Hans Kohlhaase bei seiner R&uuml;ckkehr erkannte, da&szlig; seine Pferde f&uuml;r die Feldarbeit ben&uuml;tzt worden waren und er einen gro&szlig;en Betrag f&uuml;r die F&uuml;tterung bezahlen sollte, protestierte er bei verschiedenen F&uuml;rsten, die ihm jedoch nicht halfen. Als Rache pl&uuml;nderte er mehrere Orte und z&uuml;ndete sie an. Als er gefangen genommen und zum Tode verurteilt worden war, soll er auf dem Weg zu seiner Hinrichtung immer wieder gemurmelt haben: &ldquo;Nunquam vidi iustum derelictum.&rdquo; &#8211; &ldquo;Niemals habe ich einen Gerechten verlassen gesehen&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Maria Stuart Interpretation</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/maria-stuart-interpretation</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 22:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Stuart]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Die &#228;sthetische Erziehung des Menschen</p>
<p>	Um den Menschen aus dem leidenden, sinnlichen Zustand hin zum t&#228;tigen, denkenden Zustand zu f&#252;hren, bedarf es eines mittleren Zustandes, der &#228;sthetischen Freiheit.<br />
	Des Menschen physischer Zustand wird veredelt, er&#8230;</p>]]></description>
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<p>	Um den Menschen aus dem leidenden, sinnlichen Zustand hin zum t&auml;tigen, denkenden Zustand zu f&uuml;hren, bedarf es eines mittleren Zustandes, der &auml;sthetischen Freiheit.<br />
	Des Menschen physischer Zustand wird veredelt, er ist nicht mehr nur passiv bestimmt sonder hat auch die aktive Bestimmung in sich. Der Mensch wird innerhalb der gegebenen sinnlichen Schranken eine Selbstst&auml;ndigkeit der Vernunft erfahren. Der schritt vom &auml;sthetischen Zustand zum t&auml;tigen Zustand ist ungleich kleiner als vom leidenden zum &auml;sthetischen. Der Mensch wird allgemein g&uuml;ltige urteilen und handeln, sobald er es nur will. Er braucht dazu nur wichtige Anl&auml;sse.<br />
	Der Schritt des Menschen von der rohen Materie, vom blinden Leben zur Sch&ouml;nheit und Form soll die Natur ihm erleichtern. Von der Sch&ouml;nheit aber zu Wahrheit und Pflicht brauch es nichts als eine Aufforderung.</p>
<p>
	&Uuml;ber das Pathetische und &Uuml;ber die Tragische Kunst</p>
<p>	Das Drama soll nicht eine wirklichkeitsgetreue Abbildung der Geschichte sein. Sie soll sich also nicht als historische sonder al poetische Wahrheit verstehen. Die poetische Wahrheit besteht darin, dass etwas geschehen h&auml;tte k&ouml;nnen, das also die M&ouml;glichkeit daf&uuml;r vorhanden gewesen w&auml;re.<br />
	Die Trag&ouml;die hat den Zweck, Mitleid zu erregen, den Zuschauer zu r&uuml;hren und an der R&uuml;hrung zu erg&ouml;tzen. Der Schriftsteller ist frei, die Wirklichkeit f&uuml;r diese Zwecke zu bearbeiten. Die Trag&ouml;die soll Nachahmung einer Handlung sein, welche Menschen im Zustand des Leidens zeigt. Nur so kann sie den gew&uuml;nschten Zweck erf&uuml;llen.&nbsp; <br />
	Nun sind es aber nur sinnlich-moralische Menschen, die unser Mitleid erregen. Menschen, die sich von jedweder Sittlichkeit lossprechen, also zutiefst verkommen sind und solche, die sich der Sinnlichkeit entzogen haben und sich der reinen Intelligenz n&auml;hern, sind ungeeignet. Erstere sind zwar eines f&uuml;rchterlichen Grades von Leiden f&auml;hig, der fehlenden Sittlichkeit wegen aber hilflos und von einer absoluten Unt&auml;tigkeit der Vernunft gezeichnet. Das Resultat ist das Abwenden mit Abscheu und Unwillen des Lesers von diesen Wesen. Die Intelligenzbestien&nbsp; sind aufgrund ihrer &uuml;berdurchschnittlichen Vergeistigung gar nicht mehr des Leidens f&auml;hig. <br />
	Deshalb ist den gemischten Charakteren den Vorzug zu geben. Das Heldenideal liegt zwischen dem ganz Verwerflichen und dem Vollkommenen (Maria Stuart)</p>
<p>	Brief an den Herzog</p>
<p>	Die Gesellschaft war noch nicht bereit f&uuml;r eine Reform. Sie hat tierische Gewalt angewandt und ist weit entfernt von einer menschlichen Freiheit. Die Vernunft, das heisst die Theorien waren bereits da, nur hat die Umsetzung in die Praxis, in das Gef&uuml;hl der Menschen nicht funktioniert. Die Menschen sind die gleichen geblieben. Die Hauptlaster sind die Verwilderung und die Erschlaffung, die tiefsten Zust&auml;nde des Menschendaseins. Wobei die Erschlaffung oder auch Tr&auml;gheit des bereits aufgekl&auml;rten Menschen verwerflicher ist als die Verwilderung des sinnlichen, noch nicht aufgekl&auml;rten Menschen. Nur der sittliche Charakter ist der Freiheit w&uuml;rdig; auf ihm aufbauend kann Kultur erst entstehen.<br />
	Man kann dem B&uuml;rger erst eine Verfassung geben, wenn er reif daf&uuml;r ist, also eine bestimmte Art B&uuml;rger/Mensch geschaffen wurde. Da aber keine Verfassung ohne die Gesinnung der B&uuml;rger entstehen kann, ist zu versuchen den Charakter ohne die Hilfe des Staates zu formen. <br />
	Allgemein ist nur durch die Berichtigung der Begriffe, also durch die verstandesm&auml;ssige Aufkl&auml;rung durch die philosophische Kultur, und durch die Reinigung der Gef&uuml;hle durch die &auml;sthetische Kultur auf den Charakter einzuwirken. Wobei das erstere schon zur Gen&uuml;ge getan worden ist, sein nun das Hauptaugenmerk auf die Veredelung der Gef&uuml;hle und die sittliche Reinigung des Willens zu richten.<br />
	Hierbei soll wie schon gesagt die &auml;sthetische Kunst (z.B. Theaterst&uuml;cke wie Maria Stuart) agieren, indem sie dem Menschen hohe sittliche Ideale gibt und so einem Zerfall zur lediglichen Nachahmung des Zeitgeistes verbeugt.</p>
<p>
	Das Lied von der Glocke</p>
<p>	Im Lied von der Glocke, ein ellenlanges Gedicht,&nbsp; entwirft Schiller eine Gesellschaft, wie sie ihm richtig erscheint. Er erschafft damit b&uuml;rgerliche Ideale, die bis ins 20. Jahrhundert G&uuml;ltigkeit besitzen sollten. Das Leben der Menschen ist in verschiedene inhaltliche Abschnitte gegliedert: Die Jugend (Geburt bis erste Liebe), die Beziehung zwischen Mann und Frau (Heirat, Liebe, Familie), die Aufgabenbereiche von Frau und Mann (Haushalt bzw. Feldarbeit), die Machtlosigkeit des Menschen gegen&uuml;ber den Naturgewalten, der Tod und die Begrenztheit, das Leben auf dem Land, das Leben als B&uuml;rger bzw. in der Stadt und die Absage an gewaltt&auml;tige L&ouml;sungen (&bdquo;Wo rohe Kr&auml;fte sinnlos walten&hellip;&ldquo;)<br />
	Er beschreibt darin das Entstehen einer Glocke. Die vom Meister, bzw. vom K&uuml;nstler geschaffene Glocke steht f&uuml;r Best&auml;ndigkeit. Kunstwerke formen die Gesellschaft und halten sie zusammen. Dies ist die Aufgabe des K&uuml;nstlers (siehe auch andere Abschnitte)</p>
<p>	Maria Stuart</p>
<p>	Schiller bearbeitet den Stoff der Maria Stuart. Elisabeth ist ein illegitimes Kind Heinrichs VIII. Maria aber die legitime Urenkelin und k&ouml;nnte demnach Anspruch auf den Thron erheben. Diese Situation wird im Vertrag von Edinburhg zu gunsten Elisabeths geregelt. In Wirklichkeit erkennt Maria diesen Vertrag nicht an, im St&uuml;ck tut sie es aber. Ihre Verurteilung beruht auf einem Gesetz, dass einen Anschlag auf die K&ouml;nigin oder die Anstiftung dazu mit dem Gedanken selber auf den Thron zu steigen, mit dem Tod bestraft.</p>
<p>	Maria Stuart ist auf Schloss Fotheringhay gefangen, mit ihrer Dienerin Kennedy. Bewacht wird sie von Paulet. Man erf&auml;hrt, dass Maria ihren Mann hat umbringen lassen. Mortimer, der Neffe Paulets, gibt sich als Freund zu erkennen. Maria gibt ihm den Auftrag, sich an Leicester, ihren Freund am englischen Hofe, zu wenden. Maria ist von Richtern verurteilt worden, sie bestreitet aber die Rechtm&auml;ssigkeit des Gerichtes. Nur Elisabeth k&ouml;nne sie zum Tode verurteilen. Burleigh, der Berater der K&ouml;nigin, ist von der Notwendigkeit Marias Hinrichtung &uuml;berzeugt, w&uuml;rde sie auch heimlich ermorden lassen. <br />
	Am Hof wird &uuml;ber die Hinrichtung Marias diskutiert. Elisabeth m&ouml;chte nicht den Richtspruch f&auml;llen. Burleigh ist voll daf&uuml;r, Talbot voll dagegen. Maria w&uuml;nscht ein Treffen. Leicester dr&auml;ngt auch dazu, er ist in Maria verliebt aber mit Elisabeth vertraut. Er t&auml;uscht sie extrem. <br />
	Mortimer spielt Elisabeth vor, Maria f&uuml;r sie umzubringen. Mortimer und Leicester geben sich einander zu erkennen. Schlussendlich stimmt Elisabeth einer Hinrichtung Marias zu.<br />
	Die beiden Damen treffen sich im Park von Fotheringhay. Maria unterwirf sich Elisabeth zuerst. Ihr Stolz &uuml;berwiegt aber und sie verkracht sich total mir ihr. Sie ist sich der Rettung sicher w&auml;hrend Kennedy bef&uuml;rchtet, dass dies ihr Todesurteil gewesen sei. Mortimer will Maria mit eine gewaltvollen Aktion befreien, Maria ist best&uuml;rzt. Es wird klar, dass er sie besitzen will und wahnsinnig in sie verliebt ist.<br />
	Es wurde ein Attentat auf Elisabeth ver&uuml;bt, sie hat es aber &uuml;berlebt. Burleigh mach Leicester klar, dass er ihn durchschaut hat und dieser sich vor der K&ouml;nigin verantworten m&uuml;sse. Mortimer bedr&auml;ngt Leicester mit einer gewaltvollen Befreiung Marias. Der will aber nicht und verr&auml;t ihn und will ihn festnehmen lassen. Mortimer flieht in den Freitod.<br />
	Ein Brief von Maria an Leicester verr&auml;t diesen endg&uuml;ltig. Elisabeth ist gewillter, das Todesurteil zu unterzeichnen. Das Volk verlangt die Hinrichtung Marias. Elisabeth beklagt ihre Situation, sie will nicht als M&ouml;rderin gelten. Schlussendlich unterzeichnet sie doch, gibt alle Schuld Maria. Burleigh entreisst Davidson das Schreiben. <br />
	Maria findet sich mit dem Tod ab. Sie beichtet und bereut alles. Sie sagt sich von allem irdischen Gut los und schreitet w&uuml;rdevoll zum Schafott. W&auml;hrend ihrer Hinrichtung bricht Leicester zusammen. Es wird klar, dass Maria gar kein Attentat auf Elisabeth geplant gehabt hat, aufgrund einer Falschaussage wurde sie verurteilt. Elisabeth weist die Schuld von sich und verbannt Burleigh. Sie wird von all ihren Getreuen verlassen und steht am Schluss allein da. </p>
<p>	Maria entspricht Schiller Bild der reinen Sittlichkeit. Sie macht eine Wandlung durch; in den drei von Schiller entworfenen Zust&auml;nden; zuerst hofft sie auf Befreiung, strebt nach Macht, sie Wechselt ihre Einstellung bei der Ankunft ihres Todesurteils und weint schliesslich um die, die ihr nahe stehen. Ihr gegen&uuml;ber steht der gesamte Hof an dem fleissig get&auml;uscht und gelogen wird (h&ouml;fische T&auml;uschung). Insbesondere Elisabeth steht als starker Konrast zur reinen Sittlichkeit Marias. Mortimer steht f&uuml;r die zum Scheitern verurteilte L&ouml;sung durch Gewalt. <br />
	Um diesen Eindruck zu erreichen, verf&auml;hrt Schiller mit dem historischen Stoff seiner Theorie gem&auml;ss. Er &auml;ndert ihn nach Belieben ab. </p>
<p>	Die Zusammenfassungen von Herr Freihofer sind unbedingt auch zu beachten. Sie behandeln kurz und b&uuml;ndig die Form (Drama) und Sprache des St&uuml;ckes. <br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Als Hitler das rosa Kaninchen Stahl Zusammenfassung Facharbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Als Hitler das rosa Kaninchen Stahl Judith Kerr<span style="font-size: 130%;"><br />
</span></h1>
<p><strong>1. Bibliographische Angabe/Angabe<br />
zur Autorin</strong><br />
Judith Kerr wurde am 14. Juni 1923 in Berlin geboren. Sie ist die Tochter des in<br />
der Weimarer Republik&#8230;</p>]]></description>
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</span></h1>
<p><strong>1. Bibliographische Angabe/Angabe<br />
zur Autorin</strong><br />
Judith Kerr wurde am 14. Juni 1923 in Berlin geboren. Sie ist die Tochter des in<br />
der Weimarer Republik popul&auml;ren deutsch-jüdischen Theaterkritikers,<br />
Schriftstellers und Journalisten Alfred Kerr, der 1948 nach einem Schlaganfall<br />
den Freitod w&auml;hlte, und seiner Frau Julia. Ihr zwei Jahre &auml;lterer Bruder Michael<br />
Robert Emanuel Kerr wurde britischer Jurist und Buchautor. Er verstarb 2002.<br />
1933 floh sie mit ihrer Familie vor dem bevorstehenden Naziregime, dass für<br />
Juden keine glückliche Zukunft zu versprechen schien. Au&szlig;erdem war ihr Vater<br />
ein Kritiker und Gegner der Politik Adolf Hitlers, was die Lage umso<br />
bedrohlicher werden lie&szlig;.<br />
Es blieb der Familie also nichts anderes übrig, als Deutschland zu verlassen,<br />
sofern sie sich in bestm&ouml;glicher Sicherheit wiegen wollte.<br />
Als sie Flucht antraten, war Judith gerade neun Jahre alt. An eine glückliche<br />
und wohlbehütete Kindheit war von nun an nicht mehr zu denken.<br />
Alfred Kerr verl&auml;sst Deutschland im Februar 1933. Gemeinsam mit ihrer Mutter<br />
und ihrem Bruder, folgte sie im M&auml;rz desselben Jahres dem Vater, der sie<br />
bereits in Zürich erwartete. Da es für den Vater immer schwieriger zu werden<br />
schien, finanziell für die Familie zu sorgen, war diese von Geldsorgen geplagt.<br />
Auf der Suche nach besseren Verdienstm&ouml;glichkeiten verlie&szlig;en sie die<br />
Schweiz, wo sie nur etwa ein halbes Jahr verbracht haben, um ihr Glück in<br />
Paris zu versuchen. Bereits 1935 verlassen sie Frankreich in Richtung London.<br />
Neben der schwerwiegenden finanziellen Misere, gab es noch einen weiteren<br />
Faktor, der das Leben ma&szlig;geblich erschwerte: Die Angst. Es war zweifelsohne<br />
nicht abwegig daran zu denken, dass deutsche Truppen dort einmarschierten,<br />
wo sie Unterschlupf gesucht hatten.<br />
Judith blieb auch nach Kriegsende in London, obwohl ihre Eltern nach<br />
Deutschland zurückkehrten, da sie nicht in einem Land leben wollte, in dem sie<br />
sich unerwünscht fühlte. Hier machte sie ihren Schulabschluss, und war<br />
w&auml;hrend des Krieges für das Rote Kreuz t&auml;tig. An der Central School of Arts<br />
and Crafts studierte sie (nach 1945) drei Jahre Kunst, bevor sie freiberuflich als<br />
Textdesignerin und Malerin t&auml;tig wurde, und nicht nur zahlreiche Kinderbücher,<br />
sondern auch Drehbücher für Fernsehfilme, schrieb. Ihre Arbeit bei der<br />
britischen Rundfunkgesellschaft BBC, der sie ab 1953 nachging, gab sie eines<br />
Tages g&auml;nzlich auf, um sich voll und ganz der Arbeit als Autorin und Illustratorin<br />
von Kinderbüchern hinzugeben. Zu den popul&auml;rsten Werken dieser Art geh&ouml;rt<br />
die Bilderbuchreihe vom &bdquo;Kater Mog&ldquo;.<br />
1954 heiratete sie den englischen Drehbuchautor und Schriftsteller Thomas<br />
Nigel Kneale, und blieb mit diesem, bis zu seinem Tod am 29. Oktober 2006,<br />
zusammen. Aus dieser Ehe kamen zwei Kinder hervor, eine Tochter und ein<br />
Sohn.<br />
Der Sohn, Matthew Kneale, scheint in die Fu&szlig;stapfen seiner Eltern zu treten. Er<br />
ist Autor, und weist seinerseits bereits literarische Erfolge auf.<br />
Judith suchte Deutschland nur noch besuchsweise auf, und merkte, als sie<br />
einmal ihre Mutter besuchte, wie fremd Deutschland ihr geworden war.<br />
In ihren bekanntesten Werken &bdquo;Als Hitler das rosa Kaninchen stahl&ldquo;, &bdquo;Warten<br />
bis der Frieden kommt&ldquo; und &bdquo;Eine Art Familientreffen&ldquo;, die zusammen eine<br />
Trilogie ergeben, beschreibt sie nahezu autobiografisch einen Teil ihres<br />
Lebens.<br />
Für das Buch &bdquo;Als Hitler das rosa Kaninchen stahl&ldquo; erhielt Judith Kerr 1974 den<br />
Deutschen Jugendliteraturpreis.</p>
<p>
<strong>2. Inhaltsangabe</strong></p>
<p>
Der Kinder- bzw. Jugendroman &bdquo;Als Hitler das rosa Kaninchen stahl&ldquo; von Judith<br />
Kerr besch&auml;ftigt sich inhaltlich mit der Geschichte einer jüdischen Familie, die<br />
sich auf der Flucht vor dem Naziregime in Deutschland befindet. Hiermit<br />
verarbeitet die Autorin ihre eigenen Kindheitserlebnisse.<br />
Die Familie, um die es sich in diesem Werk handelt, setzt sich aus den<br />
Personen Anna, ihrem Bruder Max, ihrer Mutter und ihrem Vater, einem<br />
bekannten jüdischen Schriftsteller, zusammen. Zun&auml;chst lebt die Familie in<br />
Berlin, doch die Reichstagswahlen, und der damit einhergehende befürchtete<br />
Wahlsieg der NSDAP, lassen zun&auml;chst den Vater nach Prag, dann in die<br />
Schweiz fliehen. Die übrigen Familienmitglieder folgen einige Tage sp&auml;ter nach<br />
Zürich, wo sie sich die Familie erneut vereint sieht. Sowohl ihre Freunde, als<br />
auch Heimpi, die Haush&auml;lterin der Familie, bleiben zurück. Da es unm&ouml;glich ist,<br />
alles mitzunehmen, muss das Gep&auml;ck auf das N&ouml;tigste beschr&auml;nkt werden.<br />
Somit bleibt also auch ein gro&szlig;er Teil ihres Besitzes in Berlin.<br />
In der Schweiz lebt die Familie anfangs in einem der besten Hotels, was jedoch<br />
nicht von langer Dauer ist, da sich die finanzielle Situation immer mehr zuspitzt,<br />
als es für den Vater immer schwieriger wird seine Artikel zu ver&ouml;ffentlichen, da<br />
die Schweizer eher an neutralen, als an kritischen Ver&ouml;ffentlichungen<br />
interessiert sind. Da Anna erkrankt ist, warten sie jedoch die vier Wochen bis zu<br />
ihrer Genesung ab bis sie das Hotel verlassen. Innerhalb dieser vier Wochen ist<br />
viel geschehen. Wie bereits befürchtet gewinnt die NSDAP die Wahlen, so dass<br />
die jüdische Familie sich dazu gezwungen sieht, zun&auml;chst in der Schweiz zu<br />
bleiben.<br />
Sie finden jedoch eine kostengünstige Alternative zu dem Hotel. Sie ziehen in<br />
den Gasthof einer Familie namens Zwirn. Die Kinder freunden sich schnell mit<br />
den Kindern der Zwirns an.<br />
Als ein guter Bekannter der Familie, den sie Onkel Julius nennen, zu Besuch<br />
kommt, erfahren sie, was in Deutschland vor sich geht. Die Bücher des Vaters<br />
sind beispielsweise der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer gefallen.<br />
Zwischenzeitlich wird sogar ein Kopfgeld auf den Vater ausgesetzt. Von akuter<br />
Geldnot geplagt, vermutet der Vater bessere Verdienstm&ouml;glichkeiten im<br />
Ausland. Diesmal geht es &#8211; zun&auml;chst wieder nur für ihn &#8211; nach Paris. Die<br />
Familie folgt schlie&szlig;lich. Auch hier ist nicht an ein Leben, wie sie es aus Berlin<br />
kannten, zu denken. Statt in einem eigenen Haus zu leben, ziehen sie in eine<br />
sehr kleine Wohnung. Trotz der &Uuml;berwindung anf&auml;nglicher Probleme, wie der<br />
Sprachbarriere beispielsweise, führt die Arbeit des Vaters &#8211; für Pariser<br />
Zeitungen &#8211; zu keiner ernstzunehmenden Entspannung der finanziellen Lage.<br />
Daraufhin entschlie&szlig;t er sich den Versuch zu starten ein Filmskript über<br />
Napoleon zu schreiben, das zun&auml;chst jedoch wenig erfolgsversprechend wirkt,<br />
da sich anscheinend kein Interessent in Frankreich finden l&auml;sst. Schlie&szlig;lich wird<br />
es jedoch von einer englischen Firma gekauft, so dass der Weg die Familie im<br />
Anschluss daran nach London führt.<br />
Als sie am Londoner Bahnhof in ein Taxi steigen, endet der erste Teil der<br />
Trilogie.</p>
<p><strong>3. Deutung des Einbandes</strong><br />
Schon ein kurzer Blick auf den Einband genügt, um festzustellen, dass es sich<br />
in der Geschichte wohl um eine Reise handeln wird, die in Paris zu enden<br />
scheint. Die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gro&szlig; ausgelegte Darstellung eines M&auml;dchen, dass<br />
alles andere als fr&ouml;hlich zu wirken scheint, l&auml;sst den Schluss zu, dass eben<br />
diese Reise eher widerwillig angetreten wird. Anhand des Zuges und der<br />
Kleidung des M&auml;dchens lassen sich Schlüsse auf die Zeit, in der die Handlung<br />
der Lektüre spielt, ziehen. Bevor ein endgültiges Reiseziel Paris erreicht wird,<br />
scheint es so zu sein, dass das M&auml;dchen eine abenteuerliche Odyssee, mit<br />
dem Zug, vor- bzw. hinter sich hat.<br />
Der Blick des M&auml;dchens wirkt &auml;u&szlig;erst &auml;ngstlich, und l&auml;sst vorausschauend<br />
Rückschlüsse auf eine schmerzlich zu verkraftende Trennung zu.<br />
Die Trennung k&ouml;nnte sich eventuell auf das rosa Kaninchen, welches sie in<br />
ihren H&auml;nden h&auml;lt, beziehen. Das ganze Bild von dem M&auml;dchen und ihrem rosa<br />
Kaninchen erinnert stark an die typisch jud&auml;o-christliche Darstellung der<br />
Jungfrau Maria und dem Jesus Kind, dass sie geborgen in ihren Armen wiegt<br />
oder einer Madonnendarstellung, die sich besonders in Frankreich gro&szlig;er<br />
Popularit&auml;t erfreut.<br />
Der Zug, der sich S-f&ouml;rmig um das M&auml;dchen herumschl&auml;ngelt, zeigt somit<br />
symbolisch an, das die Reise sie auf Umwegen an eines ihrer Ziele, Paris, zu<br />
führen scheint. Die Brücke, auf dem der Zug sich bewegt, k&ouml;nnte ein Zeichen<br />
dafür sein, dass es eine Verbindung von mehreren verschiedenen Kulturen gibt,<br />
die das M&auml;dchen auf ihrer Reise kennen lernen wird.<br />
Einzelne S&auml;ulen der Brücke k&ouml;nnten als Eckpfeiler bzw. Stationen ihres Lebens<br />
gedeutet werden.<br />
Bis auf das Reiseziel Paris am Horizont und dem Zug ist nicht viel zu erkennen,<br />
sodass es den Anschein hat, als ob das M&auml;dchen vor dem Nichts stehen<br />
würde. Auch wenn es jetzt anhand der Kleidung noch wohlhabend wirkt, scheint<br />
die ganze Szene darauf hinzuweisen, das dies nicht mehr von allzu langer<br />
Dauer zu sein scheint und Unheil im Verzug ist.</p>
<p><strong>4. Textanalyse/Textuntersuchung</strong><br />
Durch das personale Erz&auml;hlverhalten in der Er/Sie-Form, das den Fokus auf die<br />
Hauptprotagonistin Anna legt, ist es für den Leser schneller ersichtlich in<br />
welcher Situation sich das M&auml;dchen mit ihrer Familie befindet. Sowohl die<br />
Schrift, als auch die Zeilenabst&auml;nde, weisen eine angemessene Gr&ouml;&szlig;e auf, die<br />
dazu führt, dass ein angenehmes Lesen erfolgen kann. Der Satzbau wird<br />
dominiert durch eher einfache und kurze Konstruktionen, ohne gro&szlig;artige<br />
Verschachtelungen, was ein flüssiges Lesen erm&ouml;glicht.<br />
Die Sprache und auch der Satzbau ist leicht verst&auml;ndlich in vierzehn Kapitel auf<br />
240 Seiten aufgeteilt, und überfordert somit die dafür pr&auml;destinierte<br />
Altersgruppe &#8211; der ab Elfj&auml;hrigen &ndash; nicht. Besonders auff&auml;llig ist hierbei, dass<br />
grausame Ereignisse dieser Zeit nicht derart detailliert beschrieben werden,<br />
dass sie Traumata beim Leser ausl&ouml;sen k&ouml;nnten. Auf den Seiten 100 und 101<br />
ist hierfür ein Beispiel, als Anna Teile eines Gespr&auml;ches zwischen ihrer Mutter<br />
und ihrer Gro&szlig;mutter mitbekommt, in dem es um Konzentrationslager geht, was<br />
&bdquo;ein besonderes Gef&auml;ngnis für Leute war, die gegen Hitler waren&ldquo;.<br />
Durch die angewandte Innenperspektive wird das Eintauchen in die Gefühlswelt<br />
der Hauptfiguren erleichtert. Untermalt wird dieses auch durch die teilweise<br />
kindlich-naive Sprach- und Denkweise von Anna.<br />
Ein Beispiel hierfür ist Annas Vorstellung von dem Begriff Kopfgeld, den sie in<br />
einem ihrer zahlreichen Albtr&auml;ume verarbeitet (Seite 110/111) . Fortan<br />
durchlebt sie Angstzust&auml;nde, dass ihr Vater von tausenden Geldstücken, die<br />
auf seinen Kopf niederprasseln, verschüttet werden k&ouml;nnte. Erst als sie ihren<br />
Traum und die damit verknüpfte Vermutung unter Tr&auml;nen ihrem Bruder Max<br />
offenbart, tr&ouml;stet der Anna und erkl&auml;rt ihr den Begriff des Kopfgeldes auf eine<br />
sachlich humorvolle Art, um sie zu beruhigen (Seite 113 &ndash; 114) .<br />
Ihre h&auml;ufigen Tr&auml;ume lassen die Annahme zu, dass Anna ein besonders<br />
subtiles Gespür für Bedrohungen hat. Bei Heranwachsenden scheint dies<br />
relativ verbreitet zu sein, was darauf zurück zu führen sein k&ouml;nnte, dass sie<br />
aufgrund mangelnden Hintergrundwissens komplexe Strukturen mit den bei<br />
ihnen bereits vorhandenen mentalen Kompetenzen aufzuarbeiten versuchen.</p>
<p>Dies &auml;u&szlig;ert sich explizit in dem fast schon hellseherischen und<br />
metaphorischen Traum, in dem sie die unterschwellige antisemitische<br />
Diskriminierung der Concierge voraussieht, die sich mit der Angst vor eventuell<br />
bevorstehenden &Uuml;bergriffen oder Einm&auml;rschen seitens der Nazis vermischt.<br />
Dies begründet sich durch die Aussage des &bdquo;braunen Schimmers&ldquo;. Die Aussage<br />
&bdquo;Der braune Schimmer wurde dichter&ldquo; l&auml;sst die kommende Massenhysterie<br />
erahnen (Seite 148 und 149) . Gegenwart, Zukunft aber auch Vergangenheit<br />
vermengen sich zu den zentralen Motiven der Epoche, Visionen und<br />
Rückblenden ergeben ein Ganzes. Hier taucht auch wieder der verstorbene<br />
Hund ihrer Gro&szlig;mutter auf (Seite 98: &bdquo; Er ist ertrunken.&ldquo;), der zu einem<br />
Zeitpunkt starb, an dem sie das erste Mal bewusst aufgrund ihrer jüdischen<br />
Herkunft mit dem aufkeimenden Rassenhass, der Hitlerdeutschland in nie zuvor<br />
da gewesenen Dimensionen überschwemmte, konfrontiert wird (Seite 86 &#8211; 90) .<br />
Ihre gegenw&auml;rtige Angst vor der fremden Sprache, die sie nicht beherrschte,<br />
gepaart mit dem unb&auml;ndigen Druck, auch &#8211; wie ihr Bruder Max &#8211; eine richtige<br />
Schule besuchen zu k&ouml;nnen, manifestierte sich in dem Traum dadurch, dass<br />
sie die Beine des Hundes nicht auf franz&ouml;sisch z&auml;hlen konnte, obwohl<br />
Mathematik ihr Lieblingsfach ist (Seite 148 und 149).<br />
Verwunderlich ist, dass das im Titel erw&auml;hnte &bdquo;rosa Kaninchen&ldquo; nur sporadisch<br />
zweimal am Rande erw&auml;hnt wird. Zum einen, als Anna sich kurz vor dem<br />
Verlassen Berlins zwischen einem der zwei Kuscheltiere, Kaninchen und Hund,<br />
entscheiden muss. Sie entscheidet sich für das neue und noch v&ouml;llig intakte<br />
Hündchen und gegen das alte, schon mehrfach geflickte verwaschene rosa<br />
Kaninchen (Seite 33). Dies scheint ein Synonym dafür zu sein, alles Alte hinter<br />
sich zu lassen und sich auf das Neue einzulassen. Im sp&auml;teren Verlauf taucht<br />
das Kaninchen noch einmal im Geschehen auf, als die &bdquo;Konfiszierung des<br />
Eigentums&ldquo; (Seite 58) erw&auml;hnt wird, sehnt sie sich nach ihrem rosa Kaninchen.<br />
Daraus l&auml;sst sich schlie&szlig;en, dass sie sich nach der alten glücklichen und<br />
harmonischen Zeit mit Heimpi in ihrem alten Haus in Berlin zurück wünscht<br />
Seite 58 und 59).<br />
Parallelen zur Sehnsucht der vergangenen harmonischen Zeit in ihrer Heimat<br />
Berlin zeigt auch ihre Beziehung zu Onkel Julius auf.</p>
<p>Dieser ist, &auml;hnlich wie das Kaninchen, ein Synonym für das Zurückgelassene.<br />
Gleichzeitig dient er als einzige Brücke dazu, Informationen darüber zu<br />
erhalten, was in Deutschland, in ihrer Abwesenheit, vor sich geht. Dies<br />
geschieht anf&auml;nglich noch über Besuche, im sp&auml;teren Verlauf lediglich über<br />
Briefwechsel (z.B. Seite 138).<br />
Wichtige geschichtliche Vorkommnisse werden nur beil&auml;ufig erw&auml;hnt, wobei<br />
Onkel Julius als eine Art Bote dafür fungiert. Beispielsweise mit der Aussage<br />
gegenüber dem Vater &bdquo;Du wei&szlig;t natürlich, dass sie alle deine Bücher verbrannt<br />
haben?&ldquo; (Seite 65) spielt er auf die Verbrennung literarischer Werke, von den<br />
Nazis als systemfeindlich angesehener Autoren, an. Schon im anf&auml;nglichen<br />
Verlauf der Geschichte deutet sich diese Rolle an.<br />
Als er am Nachmittag des Tages nach dem Reichstagsbrand vorbeikam, &bdquo;sagte<br />
er zum ersten Mal nichts davon, dass Mama in ein paar Wochen wieder in<br />
Berlin sein würde&ldquo; (Seite 32).<br />
Auff&auml;llig ist, dass die Gr&auml;ueltaten und politischen Vorkommnisse des Dritten<br />
Reiches nicht zentrales Thema in diesem als &bdquo;zeitgem&auml;&szlig;en Jugendklassiker&ldquo; zu<br />
deklarienden Werk sind, sondern das Leben als Emigranten und welche<br />
Probleme damit verbunden sind. H&auml;ufig wechselnde Wohnverh&auml;ltnisse, Kulturund<br />
Sprachbarrieren, sowie andere Sitten und Gebr&auml;uche sind<br />
ausschlaggebende Merkmale hierfür.<br />
Dies &auml;u&szlig;ert sich stark in Annas Problem, die franz&ouml;sische Sprache erst zu<br />
erlernen, und anschlie&szlig;end auch in eben dieser zu denken. &bdquo;Die Worte<br />
schienen aus dem Nichts zu kommen, sie kamen in vollendetem Franz&ouml;sisch,<br />
ohne dass sie überhaupt nachdenken musste. Sie war so erstaunt, dass sie<br />
ganz still stehen blieb [...]&ldquo; (Seite 194). Dieses ist ein klassischer Beleg dafür,<br />
wie schwer der Weg bis zu diesem einschneidenden Erlebnis für sie gewesen<br />
sein muss.<br />
Eine weitere Begebenheit schildert das Kennerlernen fremder Riten und die<br />
damit einhergehende m&ouml;gliche Fehlinterpretation, als Annas Mutter<br />
beispielsweise eine Situation falsch deutet, in der Anna von einer Horde Jungen<br />
verfolgt und mit Gegenst&auml;nden beworfen wird. Sie beschützt ihre Tochter vor<br />
dem vermeintlich b&ouml;swilligen &Uuml;bergriff, in dem sie die Jungen verjagt und sogar</p>
<p>zwei von ihnen schl&auml;gt. Erst einige Zeit sp&auml;ter erf&auml;hrt sie von ihrem Sohn den<br />
wahren Hintergrund dieses fremdartigen Brauches. Hierbei handelt es sich<br />
lediglich um einen Liebesbeweis, den Jungen in der Schweiz als eine Art<br />
&bdquo;Balzritual&ldquo; ihrer Angebeteten gegenüber vollziehen (Seite 74 &ndash; 76) .<br />
Des Weiteren zieht sich das Thema der Heimatlosigkeit wie ein roter Faden<br />
durch die gesamte Handlung. Folgende Textauszüge geben ein Beispiel für<br />
diese von uns aufgestellte These:<br />
&bdquo;Aber es wird nicht dasselbe sein &ndash; wir werden nicht mehr hierher geh&ouml;ren.<br />
Glaubst du, dass wir jemals irgendwo richtig hingeh&ouml;ren werden? [...]&ldquo; (Seite<br />
234).<br />
&bdquo;Wir haben keine Heimat. Wenn man kein Zuhause hat, dann muss man bei<br />
seinen Leuten bleiben&ldquo; (Seite 226). Diese Aussage zeigt die Aktualit&auml;t des<br />
Themas. Auch heute gibt es viele Zuwanderungsgruppierungen<br />
verschiedenster Herkunft, die sich im Exil oder Asyl, eher innerhalb ihrer<br />
eigenen &bdquo;Landsleute&ldquo; bewegen. Teils aus Angst vor dem fremden Land, in dem<br />
sie nun wohnen, teils auch, um Sicherheit und Geborgenheit in der Fremde zu<br />
haben.<br />
Es gibt natürlich hierbei auch negative Beispiele, in denen es überhaupt nicht<br />
gewollt ist, sich in der neuen Kultur und Umgebung, seitens der Migranten zu<br />
integrieren. Belege dafür sind hierzulande Wohnviertel, die überwiegend von<br />
Zuwanderern gleicher Herkunft bewohnt werden, und die zunehmende Anzahl<br />
an exotischen und fremdartig wirkenden Einkaufsm&ouml;glichkeiten. Dies ist für die<br />
jeweilige Minderheit ein Stück &bdquo;alte&ldquo; in der &bdquo;neuen Heimat&ldquo;.<br />
Dadurch hat die Geschichte auch über 30 Jahre nach seiner<br />
Erstver&ouml;ffentlichung nach wie vor nicht an seiner Aktualit&auml;t verloren.<br />
Deutschland ist mittlerweile zu einem beliebten Zuwanderungsland für viele<br />
verschiedene ethnische und politisch Verfolgte aus allen Herren L&auml;nder<br />
geworden.<br />
Gerade deshalb kann dieser autobiographisch anmutende Roman folgerichtig<br />
mit der bereits oben erw&auml;hnten Zielgruppe der ab Elfj&auml;hrigen thematisiert<br />
werden. Gewiss werden sich in den Reihen der Schüler und Schülerinnen<br />
mehrere Personen mit Migrationhintergrund auffinden lassen, die von &auml;hnlichen</p>
<p>Schicksalen zu berichten wissen oder sich in der Geschichte von dem jüdischen<br />
M&auml;dchen Anna und ihrer Familie wiederfinden. Da wir mittlerweile in einer<br />
multikulturellen Gesellschaft leben, wird jeder sicherlich bereits die eine oder<br />
andere Erfahrung mit Mitbürgern anderer Herkunft gemacht haben oder geh&ouml;rt<br />
selbst zur Gruppe jener.</p>
<p><strong>5. Charakterisierung der Hauptpersonen</strong><br />
Anna ( aus dem hebr&auml;ischen &bdquo;Anmut, Liebreiz, die Begnadete) besticht durch<br />
ihre detailgetreue Beobachtungsgabe, die sie an viele Alltagssituationen<br />
unbekümmert herantreten l&auml;sst. Dies &auml;u&szlig;ert sich speziell bei ihrem Aufenthalt<br />
in der Schweiz, als sie in der ans&auml;ssigen Dorfschule die bestehenden<br />
Strukturen durchbricht, indem sie einfach die für sie unverst&auml;ndliche und<br />
unsinnige Sitte der Geschlechtertrennung, die selbst beim Spielen vorherrschte,<br />
durchbrach. Sie konnte es nicht mehr aushalten, die Jungen beim Spielen zu<br />
beobachten, sodass sie sich eines Tages unvermittelt zu den Jungen gesellte,<br />
um einem von ihnen das Radschlagen beizubringen (Seite 69). Wenn sie<br />
etwas machen m&ouml;chte, dr&auml;ngt sie ihre ungeduldige und forsche Art dazu, recht<br />
schnell ihrem Bauchgefühl nachzugehen. Dadurch ger&auml;t sie oft in Situationen,<br />
in denen sie andere Mitmenschen überrascht oder auch überrumpelt. Ein<br />
Beispiel w&auml;re die Begebenheit, als sie und ihr Bruder Max in einem<br />
franz&ouml;sischen Schreibwarengesch&auml;ft ohne gro&szlig; vorhandene Sprachkenntnisse<br />
versuchen, Bleistifte zu kaufen und Anna den Verk&auml;ufer, am helllichten Tage,<br />
mit &bdquo;Bonsoir, Madame!&ldquo; (Seite 129) begrüsst.<br />
Da Anna auch ein recht aufgewecktes und intelligentes junges M&auml;dchen ist, ist<br />
es ihr nie sonderlich schwergefallen, Anschluss zu finden und neue Freunde zu<br />
gewinnen und aufkommende Konflikte souver&auml;n zu meistern.<br />
So kühn und tapfer sie auch nach au&szlig;en hin wirkt, so &auml;ngstlich und zerbrechlich<br />
ist ihr Inneres, was sie dazu treibt, sich selbst einem enormen Druck<br />
auszusetzen. Der folgende Textbeleg weist darauf hin:<br />
&bdquo;Anna hatte das Gefühl, dass Max in dieser neuen Welt, in der sie leben<br />
mussten, enorme Vorschritte machte, und sie fürchtete, dass sie ihn nie mehr<br />
einholen würde&ldquo; (Seite 146).<br />
Ihre empathische einfühlsame Ader l&auml;sst sie oft das Leid und die Sorgen ihrer<br />
Familie durchleben. Auf naive Art und Weise wünscht sie sich zeitweise sogar,<br />
das Leid anderer Familienmitglieder stellvertretend auf sich projizieren zu<br />
k&ouml;nnen, um damit die einstige Harmonie, die vor der Flucht in Berlin<br />
vorherrschte, wieder herzustellen. Auf Seite 147 wird dieses besonders</p>
<p>deutlich, als sie versucht ihrem Vater die qu&auml;lenden Albtr&auml;ume abzunehmen,<br />
um diese zu ihren zu machen.<br />
Erschreckenderweise scheint dieses zu gelingen, als sie darauf hin den bereits<br />
schon geschilderten Traum auf den Seiten 148 und 149 tr&auml;umt.<br />
Max ( aus dem Lateinischen, Kurzform von Maximilian &bdquo; der überaus Gro&szlig;e&ldquo;)<br />
scheint so sehr darunter zu leiden, anders zu sein als andere (Seite 160), dass<br />
er stets danach strebt, sich in der neuen Umgebung m&ouml;glichst schnell<br />
anzupassen bzw. zu integrieren, um gar nicht erst als Fremder aufzufallen.<br />
Er versucht sowohl die Sprache, Sitten und Gebr&auml;uche des jeweiligen Landes,<br />
welche ihm und seiner Familie als Zwischenstation ihres Weges dienen,<br />
anzunehmen. In der Schweiz ist es der eigenartig anmutende Brauch, einem<br />
M&auml;dchen seine Liebe zu gestehen, indem die um die Gunst des weiblichen<br />
Wesens Werbenden ihre Angebetete mit Steinen, Schuhen oder sonstigen<br />
Objekten bewerfen (Seite 77). Als in Frankreich bei einen Besuch bei der<br />
Familie Fernans über ihn gesagt wird, &bdquo;Max k&ouml;nnte man manchmal für einen<br />
franz&ouml;sischen Jungen halten&ldquo; oder Annas Aussage &bdquo;Du siehst genau aus wie<br />
ein franz&ouml;sischer Junge&ldquo;(Seite 176, Seite 160).<br />
&Auml;hnlichkeiten zu Annas Verhalten, sich selbst unter Druck zu setzen, weist<br />
auch er auf. Dies ufert des &ouml;fteren in Streitigkeiten zwischen den beiden<br />
Geschwistern aus (z. B. Seite 150).<br />
Der Vater wird in der gesamten Geschichte nie namentlich erw&auml;hnt. Er wird<br />
lediglich als &bdquo;Papa&ldquo; betitelt.<br />
Auff&auml;llig ist bei diesem Protagonisten, dass er die typisch traditionelle Vaterrolle<br />
verk&ouml;rpert. &bdquo;Der Mann bringt das Geld nach Hause&ldquo; ist eine allseits bekannte<br />
Redensart, die als Sinnbild dafür verwendet werden kann. Er versucht stets<br />
seine Familie bestm&ouml;glich zu ern&auml;hren bzw. finanziell zu unterhalten, was<br />
schlie&szlig;lich dazu zu führen scheint, dass er an dieser Aufgabe zu zerbrechen<br />
droht.<br />
Der Weg, der ursprünglich so leicht zu werden schien, als sie noch in Berlin<br />
lebten, ein Haus besa&szlig;en und ein sorgenfreies Leben führten, l&auml;sst ihn auf der</p>
<p>Flucht vor den Nazis, nach st&auml;ndig neuen Alternativen suchen, die die Familie<br />
zurück in eine hoffentlich bessere &#8211; finanziell abgesichertere &#8211; Zukunft führen<br />
soll. Dieser Weg führt ihn aus Berlin nach Prag, dann nach Zürich, im<br />
Anschluss daran nach Paris, bevor die Reise vorerst in London endet.<br />
Wenn er Arbeit sucht, ist er st&auml;ndig unterwegs, hat er welche, geht er diese<br />
vorwiegend in seinem Zimmer nach, in dem er auch schl&auml;ft. Dadurch ist er sehr<br />
wenig an der Erziehung der beiden Kinder beteiligt und bekommt nicht viel von<br />
ihren Sorgen und &Auml;ngsten mit. Ist er an der Erziehung beteiligt, f&auml;llt er eher<br />
durch Lob als durch Tadel auf. Dies wird besonders auf den Seiten 216 und 217<br />
deutlich, als er Freude über den sehr guten Schulabschluss von Max und die<br />
Auszeichnung für Annas Prüfungsaufsatz &auml;u&szlig;ert, für die er sogar ganz gegen<br />
seine Prinzipien verstie&szlig;.<br />
Er &bdquo;unterbrach seine Arbeit, um die gro&szlig;artige Neuigkeit zu h&ouml;ren&ldquo; (Seite 216),<br />
dass sein Sohn Max mit dem &bdquo;prix d&rsquo;exellence&ldquo; ausgezeichnet wurde.<br />
Aber auch als er davon erfuhr, dass Anna für einen der &bdquo;zwanzig besten<br />
franz&ouml;sischen Aufs&auml;tze&ldquo; innerhalb der Prüfungen zum &bdquo;cerificat d&rsquo;&eacute;tudes&ldquo;<br />
pr&auml;miert wird, &bdquo;freute er sich genauso wie über den prix d&rsquo;exellence, den Max<br />
bekommen hatte.<br />
&sbquo;Es ist das erste Geld, das du als Berufsschrifstellerin verdienst&rsquo;, sagte er. &sbquo;Es<br />
ist wirklich bemerkenswert, dass du es in einer Sprache verdient hast, die nicht<br />
deine eigene ist&rsquo;&ldquo; (Seite 217).<br />
Die Mutter wird &ndash; wie der Vater auch &ndash; an keiner Stelle namentlich erw&auml;hnt,<br />
und analog zum Vater als &bdquo;Mama&ldquo; betitelt.<br />
Im Gegensatz zur &ndash; von Anfang an &#8211; traditionell ausgelegten Rolle des Vaters,<br />
wird diese bei der Mutter erst im sp&auml;teren Verlauf der Geschichte ersichtlich.<br />
Dadurch, dass die Familie in Berlin auf eine Haush&auml;lterin, Heimpi, zurückgreifen<br />
kann, da diese zu dem Zeitpunkt noch finanzierbar ist, sieht sich die Mutter<br />
nicht im Zugzwang dieser Rolle nachzukommen.<br />
Da sich die finanzielle Situation der Familie jedoch drastisch [zum Negativen]<br />
ver&auml;ndert, sieht sie sich erst dann wirklich dazu verpflichtet, ihrer eher<br />
traditionell ausgelegten Rolle als Frau in der Familie nachzukommen, als sie</p>
<p>Berlin gemeinsam mit ihren beiden Kindern verl&auml;sst, um dem Vater nach Zürich<br />
zu folgen. Als sie schlie&szlig;lich das Lob &bdquo;Deine Mutter versteht zu kochen&ldquo; (Seite<br />
179) für ihre Kochkünste erh&auml;lt, ist sie hellauf begeistert.<br />
Obwohl sie sich ihres Elends bewusst ist, versucht sie dennoch weitgehend auf<br />
Hilfe von Au&szlig;en zu verzichten, was das Beispiel zeigt, in dem sie auf Almosen<br />
in Form von Stoffen, die Gro&szlig;tante Sarah ihr anbietet, verzichten will.<br />
Diese kommentiert dieses mit &bdquo;Ach &ndash; immer noch so stolz&ldquo; (Seite 169).<br />
Onkel Julius ist der &bdquo;v&auml;terliche&ldquo; Freund von Anna und ein guter Freund der<br />
Familie (Seite 29). Er ist Naturwissenschaftler, der in Berlin besch&auml;ftigt ist.<br />
Sein Lieblingsort ist der Zoo, wo er viel Zeit verbringt und diesen auch oft mit<br />
Anna besucht (Seite 31). &bdquo;Ich vermisse unsere Besuche im Zoo&ldquo;, sagte er zu<br />
Anna (Seite 67).<br />
Er geht unbekümmerter als Annas Vater mit der drohenden Gefahr, die von den<br />
Nazis ausgeht, um. Leichtfertig geht er mit der Tatsache um, dass er jüdischer<br />
Herkunft ist, als er meint: &bdquo;Ich bin nicht einmal jüdischer Herkunft, wenn man<br />
meine arme alte Gro&szlig;mutter aus dem Spiel l&auml;sst!&ldquo; (Seite 68).<br />
Dennoch bemerkt er die Ver&auml;nderungen in Deutschland, als er sagt &bdquo;Die<br />
Situation muss sich &auml;ndern&ldquo; (Seite 68).<br />
Trotzdem verl&auml;sst er Deutschland nicht und harrt so lange aus, bis er seinen<br />
Arbeitsstelle und Wohnung verliert, und zu guter letzt auch noch den bis dato<br />
lebenslangen freien Eintritt in den Zoo. Dies wird auf den Seiten 230 und 231<br />
besonders deutlich. Sein Lebensinhalt wurde ihm geraubt. &bdquo;Er konnte nicht<br />
schlafen und a&szlig; nicht richtig&ldquo; (Seite 230). Anstatt sozialen Kontakten<br />
nachzugehen, schottete er sich von seiner gewohnten Au&szlig;enwelt ab, und<br />
&bdquo;verbrachte die Sonntage in seinem Zimmer und starrte zu dem<br />
gegenüberliegenden Dach hinüber, wo die Spatzen sich tummelten&ldquo; (Seite<br />
231). Allem Anschein nach ist er also in Depressionen verfallen, die letzten<br />
Endes zu seinem Freitod führten.</p>
<p><strong>6. P&auml;dagogische Zielsetzung</strong><br />
Das Buch kann sehr gut als Einführung in eine ausgiebige Themenreihe zu<br />
Schicksalen in der NS-Zeit eingesetzt werden &ndash; eventuell auch als Einstieg für<br />
die Lektüre &bdquo;Das Tagebuch der Anne Frank&ldquo;.<br />
Da es sich um eine ernstzunehmende Thematik handelt, eignet sich der Roman<br />
nicht zur leichten Unterhaltung und dient auch nicht als allt&auml;gliche Lektüre für<br />
zwischendurch. In dem Buch werden verschiedene Probleme der damaligen<br />
Zeit anschaulich anhand von autobiographisch gef&auml;rbten Fakten belegt, was es<br />
leicht macht, diese Lektüre zu p&auml;dagogischen Zwecken in Schulen,<br />
Ausbildungsst&auml;tten aber auch als rein informativer Freizeitlesestoff für<br />
geschichtlich interessierte Heranwachsende ab 11 Jahren einzusetzen oder zu<br />
empfehlen.<br />
Es wird ein differenziertes Bild der jüdischen Kultur dargestellt, wobei auch sehr<br />
schnell deutlich wird, dass sie nirgends eine Heimat haben und überall auf der<br />
Welt verfolgt wurden und auch sogar bis in unsere gegenw&auml;rtige Zeit mit<br />
Anfeindungen zu k&auml;mpfen haben. Gedankengut, wie das der Concierge, als sie<br />
&auml;u&szlig;ert &bdquo;Hitler wusste, was er tat, als er sich Leute wie Sie vom Halse<br />
schaffte&ldquo;(Seite 224) ist auch heute noch in den K&ouml;pfen einiger Leute fest<br />
verankert und findet langsam wieder schleichend fruchtbaren N&auml;hrboden in<br />
unseren Breitengraden. Besonders in einigen Jugendkulturen ist dieser Trend<br />
verst&auml;rkt zu beobachten. Deshalb bietet es sich in unserer zunehmend<br />
globalisierten Gesellschaft an, dieses Buch zu nutzen, um Heranwachsenden<br />
die M&ouml;glichkeit zu bieten, tolerant und ohne Vorurteile allem Neuen gegenüber<br />
aufgeschlossen zu sein.<br />
Fachübergreifend k&ouml;nnen hiermit unterschiedliche Projekte in die Wege<br />
geleitet werden. Es kann eventuell sogar angedacht werden, eine komplette<br />
Projektwoche so zu gestalten, dass die in jedem Fach erarbeiteten Ergebnisse<br />
abschlie&szlig;end in einer gr&ouml;&szlig;eren Ausstellung pr&auml;sentiert werden. Zum Ausklang<br />
jedes Tages k&ouml;nnte eine Filmvorstellung in der Aula stattfinden, in der Filme<br />
gezeigt werden, die sich inhaltlich thematisch im Bezug auf die Projekte<br />
anbieten. Filme wie die gleichnamige Verfilmung dieses Buches, aber auch &bdquo;Die</p>
<p>Welle&ldquo;, &bdquo;Hitlerjunge Salomon&ldquo; oder &bdquo;Napola&ldquo; w&auml;re pr&auml;destinierte Beispiele dafür.<br />
Hierbei ist stets auf die Altersfreigabe zu achten. Als finaler Abschluss dieser<br />
Woche, k&ouml;nnte der Besuch einer Gedenkst&auml;tte oder eines ehemaligen<br />
Konzentrationslagers stehen.<br />
Im Deutschunterricht kann das Buch als literarisches Werk behandelt werden.<br />
Die Schüler k&ouml;nnen zum Beispiel Gedichte verfassen, die das Thema<br />
Heimatlosigkeit, Diskriminierung, Verfolgung, Vertreibung, Vorurteile und<br />
Integration etc. behandeln. Fiktive Briefwechsel zwischen Anna und ihrer<br />
Berliner Freundin Elsbeth k&ouml;nnten ebenso als Aufgabenstellung vorkommen.<br />
Die Fragen und Erkenntnisse, die daraus resultieren k&ouml;nnten dann<br />
beispielsweise in anderen F&auml;chern wieder aufgegriffen werden.<br />
Es bietet sich an, den geschichtlichen Hintergrund als Einstieg in die Thematik<br />
des Dritten Reiches im Geschichtsunterricht zu er&ouml;rtern.<br />
Im Erdkundeunterricht bietet es sich an, den Weg von Anna und ihrer Familie<br />
anhand der im Buch beschriebenen Route auf einer Karte nachzuvollziehen.<br />
Denkbar ist auch eine Gegenüberstellung der heutigen und der damaligen<br />
Grenzen Deutschlands und Europas. Fragestellungen: &bdquo;Was geh&ouml;rte damals zu<br />
Deutschland, was heute nicht mehr, wie hei&szlig;en die L&auml;nder heute, wie damals,<br />
welche gibt es nicht mehr&ldquo;? u.&auml;.<br />
Hierbei k&ouml;nnten auch Bilder und Filme zum Einsatz kommen, in denen die<br />
Landschaft und Umgebung der verschiedenen L&auml;nder und St&auml;dte gezeigt<br />
werden. Wom&ouml;glich lassen sich auch hier alte und aktuelle Bild- und Tontr&auml;ger<br />
finden, um eine Gegenüberstellung zu erm&ouml;glichen.<br />
Grunds&auml;tze der jüdischen Glaubensansicht mit ihren Ritualen, verschiedenen<br />
Feiertagen und wie sie sich beispielsweise von dem christlichen Br&auml;uchen<br />
unterscheiden, k&ouml;nnen im Religionsunterricht durchgenommen werden.<br />
Schüler, die anderen Religionsgemeinschaften angeh&ouml;ren, k&ouml;nnten kleine<br />
Einblicke in ihre Glaubensrichtung gew&auml;hren. Es k&ouml;nnte beispielsweise in einer<br />
Diskussion oder anhand von Referaten und Gruppenarbeiten stattfinden.<br />
Alles zusammen kann einen Beitrag dazu leisten, mehr Verst&auml;ndnis<br />
aufzubringen, was letztendlich zu mehr Toleranz führen sollte.</p>
<p>Im künstlerischen Bereich kann angeboten werden, einzelne Szenen aus<br />
dem Buch, welche die Schüler besonders ansprechen oder bewegen, als Bild<br />
zu erstellen, um im Anschluss daran, vielleicht sogar mit den Eltern, eine<br />
Ausstellung zu organisieren.<br />
Im Musikunterricht k&ouml;nnten z. B. Lieder gesungen werden, die aus den<br />
L&auml;ndern derer stammen, die in der Klasse vorzufinden sind.<br />
Hierbei k&ouml;nnen auch jüdische Lieder mit eingebracht werden, die sicherlich für<br />
die Majorit&auml;t der Schülerschaft neu erscheinen wird. Somit k&ouml;nnte ein neuer<br />
Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft entstehen.<br />
Im Politikunterricht kann das Buch und seine Inhalte als Anreiz dazu dienen,<br />
über die NS-Zeit zu diskutieren, und Vergleiche oder Parallelen zu heutigen<br />
politischen Systemen auf der Welt aufzustellen.<br />
Derartige fa&Aring;Ncherübergreifende Ma&szlig;nahmen f&ouml;rdern bei der genannten<br />
Zielgruppe das Interesse auch für Unterrichtsstoff, in denen sie sich<br />
m&ouml;glicherweise sonst eher zurückgehalten haben, anstatt sich einzubringen.<br />
Dadurch, dass ein für alle Schüler interessantes Thema bearbeitet wird, ist es<br />
auch für lernschw&auml;chere Kinder einfacher, ihren Teil zum Unterricht<br />
beizutragen.<br />
Ein positiver Nebeneffekt dabei kann sein, dass diese Schüler bisher<br />
verborgende Talente entdecken und diese dann gezielt gef&ouml;rdert werden<br />
k&ouml;nnen. Dadurch, dass verschiedenste Hirnregionen bei solch einer<br />
Beanspruchung aktiviert werden, kommt es zur Ausbildung neuer Synapsen<br />
oder St&auml;rkung bereits vorhandener, von denen sie ihr ganzes Leben profitieren<br />
k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>7. Eigene Meinung und Urteil</strong><br />
Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Buch, und seiner Thematik, sind<br />
wir zu dem Schluss gekommen, dass die vorliegende Lektüre vielseitig<br />
einsetzbar ist. Wie wir bereits ausgiebig geschildert haben, ist die p&auml;dagogische<br />
Arbeit innerhalb einer Projektwoche durchaus zielgruppenorientiert<br />
umzusetzen. Die multikulturelle Gesellschaft, die erst durch die<br />
voranschreitende Globalisierung m&ouml;glich geworden ist, ist ein N&auml;hrboden für<br />
vielerlei Konflikte. Durch den hohen Anteil an Einwanderern bzw. Migranten,<br />
kann es zweifelsohne zu Auseinadersetzungen kultureller, religi&ouml;ser,<br />
ethnischer, aber auch politischer Natur kommen. Diese k&ouml;nnen sowohl<br />
zwischen den seit Generationen ans&auml;ssigen einheimischen Bürgern, und den<br />
Zuwanderern, als auch innerhalb der erst kürzlich Hergezogenen selbst<br />
entfachen.<br />
Deshalb ist es unabdinglich, dass wir als künftige ErzieherInnen versuchen,<br />
diesem Prozess Einhalt zu gebieten. Somit k&ouml;nnen wir diesen Roman breit<br />
gef&auml;chert zum Einsatz bringen. Gerade wir haben es in der Hand der<br />
heranwachsenden Generation eine demokratische und tolerante<br />
Weltanschauung, als Alternative zur ihren allzu h&auml;ufig trostlosen und<br />
perspektivlosen Zukunftsaussichten, zu bieten.<br />
Deshalb kann das Buch gut als Mittel zum Einstieg der Verst&auml;ndigung, und des<br />
gegenseitigen Respekts sowie der gegenseitigen Rücksichtnahme, fremdartiger<br />
und schwer nachvollziehbarer Verhaltensweisen, die teilweise an den Tag<br />
gelegt werden, dienen.<br />
Wir müssen auf die Problemgruppen zugehen, ihnen durch spannende,<br />
interessante und abwechslungsreiche Weise zeigen, dass ein friedliches<br />
Miteinander durchaus m&ouml;glich ist, und voneinander gelernt werden kann.<br />
Die bereits erw&auml;hnte Projektwoche ist nur eine &#8211; unter vielen denkbaren -<br />
M&ouml;glichkeiten an diese Problematik heranzutreten.<br />
Aufbauend auf der Lektüre dieses Buches, k&ouml;nnten die weiteren beiden B&auml;nde<br />
der Trilogie die angesprochene Thematik, und ihre damit verbundenen<br />
Probleme erg&auml;nzend gelesen und anschlie&szlig;end bearbeitet werden.</p>
<p>Danke f&uuml;rs zusenden der Facharbeit!</p>
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		<title>Roman einer nackten Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

<div id="fb-like" style=""></div><h3>Roman einer nackten Welt</h3>
<p>&#160;</p>
<p>Roman einer nackten Welt ist ein sehr guter Roman, dies ist ein kleiner Test wie gut ich ranke mit Roman einer nackten Welt.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Roman einer nackten Welt ist ein sehr guter Roman, dies ist ein kleiner Test wie gut ich ranke mit Roman einer nackten Welt.</p>
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		<title>Die Verwandlung &#8211; Zusammenfassung &#8211; Franz Kafka</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/die-verwandlung-zusammenfassung-franz-kafka</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Verwandlung]]></category>
		<category><![CDATA[franz kafka]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Die Verwandlung &#8211; Zusammenfassung &#8211; Franz Kafka</h1>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Die Erz&#228;hlung &#8222;Die Verwandlung&#8220; von Franz Kafka wurde 1912 geschrieben und erschien 1915.</strong></p>
<p>	Sie handelt von Gregor Samsa, ein von seiner Arbeit ausgelaugter Gesch&#228;ftsreisender, der eines Morgens aus&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Erz&auml;hlung &bdquo;Die Verwandlung&ldquo; von Franz Kafka wurde 1912 geschrieben und erschien 1915.</strong></p>
<p>	Sie handelt von Gregor Samsa, ein von seiner Arbeit ausgelaugter Gesch&auml;ftsreisender, der eines Morgens aus seinen unruhigen Tr&auml;umen erwacht und eine schockierende Feststellung macht. Gepr&auml;gt von Leid und Schmerz hat er die Gestalt eines K&auml;fers angenommen. Die Familie, die sich all die Jahre von Gregor hat durchf&uuml;ttern lassen ist geschockt und wei&szlig; sich nicht zu helfen. Sie wissen nicht wie sie es Gregors Chef erkl&auml;ren k&ouml;nnen und m&uuml;ssen von nun an f&uuml;r Gregor und sich selbst sorgen. Grete, Gregors Schwester, k&uuml;mmert sich um ihn und versucht ihm das Leben m&ouml;glichst angenehm zu gestalten. <br />
	Es folgt jedoch eine unertr&auml;gliche Lebenszeit Gregors, besonders gepr&auml;gt von den Auseinandersetzungen mit seinem Vater, der ihm auch durch einen Apfel eine schwere Wunde am R&uuml;cken zuf&uuml;gt.<br />
	Grete setzt sich zun&auml;chst noch f&uuml;r Gregor ein, als es ihr jedoch zu viel wird denkt auch sie, dass Gregor verschwinden m&uuml;sse.</p>
<p>	Grete spielt in Kafkas &bdquo;Die Verwandlung&ldquo; eine sehr wichtige Rolle. Neben Gregor ist sie die einzige Person die personifiziert wird.<br />
	Im Verlaufe der Handlung wird deutlich, dass sich Grete gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig&nbsp; immer weiter von Gregor distanziert. War sie nun fr&uuml;her noch dazu bereit freiwillig das Zimmer Gregors zu putzen und ihm Nahrung zu bringen, &auml;nderte sich dies schlagartig und schon kurze Zeit sp&auml;ter l&auml;sst sie diese Aufgaben von einer Hausfrau erledigen. <br />
	Dies zeigt, dass die fr&uuml;her so liebevoll scheinende Schwester der Verwandlung Gregors nicht stand h&auml;lt und schlie&szlig;lich den Entschluss fasst, dass das Leid der Familie, in Gestalt Gregors, verschwinden m&uuml;sse. &bdquo; &sbquo;Weg muss es&rsquo;, rief die Schwester, &sbquo;das ist das einzige Mittel, Vater. Du musst blo&szlig; den Gedanken loszuwerden suchen, dass es Gregor ist.&rsquo;&ldquo;(S.57; Z. 14-17). Grete gibt Gregor mit diesem Satz endg&uuml;ltig auf. Die ehemals bestehende Vertrautheit zwischen den beiden ist somit beendet und Grete ist zum Vergleich mit dem Anfang des Buches, am Ende nicht wieder zu erkennen: &bdquo; &sbquo;Gregor? Ist dir nicht Wohl? Brauchst du etwas?&rsquo; (S.8; Z.31-32)&ldquo;, fragte sie noch besorgt am Anfang Gregors Verwandlung.<br />
	Doch der schon zu Anfang bestehende Ekel der Schwester vor Gregor hat nun endg&uuml;ltig gesiegt und somit dem Leben Gregors den Sinn genommen. Sein einziger Wunsch war es mit seiner Familie Zeit zu verbringen. <br />
	Doch dieser Sinneswandel Gretes hat auch seine Gr&uuml;nde.<br />
	Sie macht innerhalb des Buches eine enorme Wandlung durch und wird von einem unsicheren kleinen M&auml;dchen, zu einer selbstbewussten und selbst&auml;ndigen Frau. Sie lernt zum ersten Mal die ernsten Seiten des Lebens kennen. Sie muss nicht nur hart f&uuml;r ihre Existenzgrundlage arbeiten, sondern auch f&uuml;r die der restlichen Familie. Doch selbst durch diese harte Arbeit die sich Grete mit ihrem Vater teilt, k&ouml;nnen sie nicht den Lebensstandart von vorher erreichen. Das Leid Gregors vor der Verwandlung wurde nun zum Leid der ganzen Familie.<br />
	Die nett gemeinten Gesten und Ann&auml;herungsversuche Gregors an seine Schwester werden von ihr missverstanden. Sie f&uuml;hlt sich anstatt dessen von ihm bedroht und angegriffen.<br />
	&bdquo;Er war entschlossen bis zur Schwester vorzudringen, sie am Rock zu zupfen und ihr dadurch anzudeuten, sie m&ouml;ge doch mit ihrer Violine in sein Zimmer kommen, denn niemand lohnte hier das Spiel so, wie er es lohnen wollte.&ldquo; (S.53-54; Z.38-3).<br />
	Danach sagt Grete, dass sie in dieser abscheulichen K&auml;fergestalt nicht mehr ihren Bruder, sondern nur ein Untier sieht. Sie gibt all ihre Bem&uuml;hungen auf und getraut sich als erste, das auszusprechen, dass schon lange auch ihre Eltern dachten: &bdquo; &sbquo;Liebe Eltern&rsquo;, sagte die Schwester und schlug zur Einleitung mit der Hand auf den Tisch, &sbquo;so geht es nicht weiter. Wenn ihr das vielleicht nicht einseht, ich sehe es ein. Ich will vor diesem Untier nicht den Namen meines Bruders aussprechen und sage daher blo&szlig;: Wir m&uuml;ssen versuchen es loszuwerden. (&hellip;)&rsquo;. &sbquo;Sie hat tausend Mal Recht&rsquo;, sagte der Vater f&uuml;r sich.&ldquo; (S.56; Z.12-20).<br />
	Am Auftreten Gretes erkennt man ihr gest&auml;rktes Selbstbewusstsein. Sie tritt mit dieser Aussage in den Vordergrund der Familie und f&uuml;hlt sich somit f&uuml;r die Gesundheit und den Zusammenhalt der Familie verantwortlich. <br />
	Doch auch Gretes St&auml;rke kennt ein Ende und so tritt der weiche Kern durch die harte Schale hervor und sie bricht in Tr&auml;nen aus: &bdquo; &sbquo;(&hellip;) Wenn man schon so schwer arbeiten muss, wie wir alle, kann man nicht noch zu Hause diese ewige Qu&auml;lerei ertragen. Ich kann es auch nicht mehr.&rsquo; Und sie brach so heftig in Weinen aus, (&hellip;)&ldquo; (S.56; Z.34-37).<br />
	Sie denkt zu diesem Zeitpunkt nur noch an das Leid der Familie und nicht an das des von der Familie ausgeschlossenen Gregors. Sie kann es genau wie die Eltern nicht wahr haben, dass die ganze Familie f&uuml;r dessen Leid verantwortlich ist. <br />
	Ich denke es w&auml;re nicht nur Gregor leichter gefallen die Dienste seiner Schwester anzunehmen, wenn er sich daf&uuml;r bedanken k&ouml;nnte, sondern es w&auml;re dann auch der Schwester leichter gefallen, wenn sie dadurch w&uuml;sste, dass Gregor noch genauso menschlich ist wie der Rest der Familie: &bdquo; H&auml;tte Gregor nur mit der Schwester sprechen und ihr f&uuml;r alles danken k&ouml;nnen, er h&auml;tte ihre Dienste leichter ertragen; so aber litt er darunter.&ldquo; (S.33; Z.25-28).<br />
	Doch auch die drei Zimmerherren spielen eine Rolle in Gretes Leben. Sie sind die ersten, denen auff&auml;llt, dass aus ihr eine h&uuml;bsche Junge Frau geworden ist. Unter dem Vorwand ihrer sch&ouml;nen Musik wird sie von den Herren gebeten im Wohnzimmer zu spielen: &bdquo; (&hellip;), &sbquo;m&ouml;chte das Fr&auml;ulein nicht zu uns hereinkommen und hier im Zimmer spielen, wo es doch viel bequemer und gem&uuml;tlicher ist?&rsquo; &sbquo;O bitte&rsquo;, rief der Vater, als sei er der Violinspieler.&ldquo; (S.52; Z.20-23). <br />
	Doch eigentlich waren die Zimmerherrn recht wenig daran interessiert wie Grete spielt, da sie sich schon kurze Zeit sp&auml;ter von ihr abwenden. Ich denke, dass sie mehr von der Tochter wollten und auch der Vater nichts dagegen hatte den Herren, Grete anzubieten:<br />
	&bdquo;Stiller werdend und fasst unbewusst&nbsp; durch Blicke sich verst&auml;ndigend, dachten sie daran, dass es nun Zeit sein werde, auch einen braven Mann f&uuml;r sie (Grete) zu suchen.&ldquo; (S.63; Z.32-35).<br />
	Nach dem Tot Gregors w&uuml;nscht sich die ganze Familie durch einen neuen Lebensabschnitt, n&auml;mlich die Verm&auml;hlung Gretes, den vorherigen endg&uuml;ltig abzuschlie&szlig;en.<br />
	F&uuml;r das Gesamtgeschehen spielt Grete insofern eine gro&szlig;e Rolle, dass sie zun&auml;chst eine starke St&uuml;tze f&uuml;r Gregor ist und ihm allein die Liebe zu ihr f&uuml;r ein sch&ouml;nes Leben ausreicht. Gregor will immer nur das Beste f&uuml;r Grete und bleibt in allem Handeln selbstlos. Auch deshalb akzeptiert er Gretes Wunsch, dass er verschwinden solle.<br />
	Gretes Liebe zu Gregor bleibt auch bis zum Ende bestehen, nur sieht sie in dem Untier nicht mehr Gregors Seele, sondern nur noch seine H&uuml;lle. Sie versucht ihrem Bruder viel zu geben, doch verliert die Hoffnung an ihn, da sie nichts zur&uuml;ckbekommt. Dies ist aber nicht Gregors Schuld.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>In dem <a href="http://www.forum-verwaltungsrecht.de" target="_blank" title="Forum Verwaltungsrecht">&quot;Forum Verwaltungsrecht&quot;</a> werden u. a. Fragen zum Schulrecht angesprochen.</p>
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		<title>Ein Inspektor kommt &#8211; Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[zusammenfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong>An Inspector calls &#8211; Ein Inspektor kommt &#8211; Zusammenfassung</strong></p>
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Zusammenfassung S.8-14</p>
<p>Die Familie Birling und Gerald Croft, der Liebhaber von Sheila Birling sitzen am Abend zusammen. Sie reden &#252;ber Sheila und Gerald, weil sie heiraten wollen.&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Zusammenfassung S.8-14</p>
<p>Die Familie Birling und Gerald Croft, der Liebhaber von Sheila Birling sitzen am Abend zusammen. Sie reden &uuml;ber Sheila und Gerald, weil sie heiraten wollen. Geralds Vater und Mr. Birling waren Rivalen im Gesch&auml;ft, aber seitdem Gerald und Sheila zusammen sind arbeiten sie zusammen. Gerald gibt Sheila einen Ring. Danach beginnt eine Diskussion &uuml;ber Krieg und das Verhalten der &bdquo;heutigen&ldquo; Generation.</p>
<p>
Zusammenfassung S. 14-21</p>
<p>Eric, Sheila und Sybil Birling sind in einem anderen Raum gegangen, um &uuml;ber die Kleidung f&uuml;r die Hochzeit zu reden. Gerald und Arthur sitzen im Esszimmer und Arthur sagt, dass er gute Chancen hat auf die Honours List (Liste mit wichtigen G&auml;sten auf der Geburtstagsfeier von der Queen) zu kommen. Er hofft dann die&nbsp; Ritterw&uuml;rde (Knighthood) zu erlangen. Er ermahnt Gerald sich keinen Skandal zu erlauben<br />
Eric kommt wieder ins Esszimmer und es klingelt an der T&uuml;r. Ein gewisser Inspektor Goole tritt ins Esszimmer ein. Inspektor Goole erz&auml;hlt, dass eine gewisse Eva Smith tot aufgefunden wurde. Sie habe mit Desinfektionsmittel Selbstmord begangen. Der Inspektor erz&auml;hlt, dass Eva Smith bei Arthur Birling angestellt war. Arthur erinnert sich an Eva und sagt, dass er sie vor zwei Jahren hinausgeworfen habe, weil sie mehr Lohn f&uuml;r ihre Arbeit verlangte.</p>
<p>Arthur Birling ist Mitglied in der Bench (Gruppe von Richtern)<br />
Vor zwei Jahren war Arthur der Oberb&uuml;rgermeister.<br />
Arthur kennt den Polizeipr&auml;sidenten Colonel Roberts.</p>
<p>
Zusammenfassung S.21-30</p>
<p>Sheila kommt ins Esszimmer. Inspektor Goole erkl&auml;rt Sheila, worum es geht. Aber Arthur will nicht, dass die Kinder mit in die Sache mit einbezogen werden. Der Inspektor erkl&auml;rt, dass Eva Smith nach der Entlassung bei Birling and Company ein sehr schlechtes Leben hatte. Ihre Eltern waren auch gestorben und so blieben ihr keine Verwandten, die ihr helfen konnten. Im Dezember 1910 fand sie einen neuen Job bei Milwards (Ein Kleidungsladen).<br />
Sie mochte diesen Job, aber sie wurde dann wieder im Januar 1911 entlassen, weil sich eine Kundin &uuml;ber sie beschwerte. Sheila will wissen, wie diese Frau aussah. Der Inspektor zeigt ihr ein Bild und Sheila rennt aus dem Raum. Arthur geht dann aus dem Raum, um seiner Frau zu erz&auml;hlen, was passiert ist. Eric und Gerald sind mit dem Inspektor alleine in dem Esszimmer. Nach kurzer Zeit kommt Sheila wieder in den Raum. Sie erz&auml;hlt, dass sie in dem Laden war, um ein Kleid zu kaufen. Sie zog es an, aber fand, dass es ihr nicht steht. Als dann aber die Bedienung (Eva Smith) das Kleid an ihren K&ouml;rper hielt, sah Sheila, dass es an ihr gut aussah. Durch ein L&auml;cheln der Bedienung f&uuml;hlte sich Sheila beleidigt und beschwerte sich beim Manager. Deshalb wurde Eva Smith entlassen. Eva Smith benutzte mehrere Namen. Als Goole den Namen Daisy Renton erw&auml;hnt, macht Gerald eine auff&auml;llige Geste, die Sheila bemerkte. Der Inspector will Arthur sehen und Eric begleitet ihn nach drau&szlig;en. Als Sheila und Gerald allein sind, will sie wissen, woher er Daisy Renton kennt. Gerald erz&auml;hlt, dass er mit Daisy Renton bis zum letzten Sommer etwas zu tun hatte, sie dann aber nicht mehr gesehen hatte. </p>
<p>Zusammenfassung S.31-37</p>
<p>Der Inspektor kommt zur&uuml;ck ins Esszimmer, wo Gerald und Sheila immer noch sitzen.<br />
Gerald will, dass Sheila geht, aber Sheila will bleiben. Der Inspektor sagt, dass Sheila mit der Verantwortung nicht einfach allein gelassen werden will. Sie will wissen, wie es Eva Smith weiter ergangen ist. Sybil Birling kommt in den Raum. Sie f&auml;ngt genauso an mit dem Inspektor zu reden, wie es jeder getan hat, der den Inspektor zum ersten mal begr&uuml;&szlig;t hat. Sheila will nicht, dass Sybil etwas tut, f&uuml;r das sie sich sp&auml;ter schlecht f&uuml;hlen k&ouml;nnte, wie es bei Sheila der Fall war. So kommt es zu einem kleinen Streit zwischen Sybil und Sheila. Als der Inspektor fragt, wo Mr. Birling bleibt, sagt sybil, dass er noch bei Eric sei, da er sich nach dem vielen Wein nicht gut f&uuml;hlt. So kommt heraus, dass Eric ein Trinker ist. Arthur kommt wieder ins Esszimmer und will, dass Goole Eric jetzt fragen stellt, da er ins Bett muss. Aber Goole will zuerst Gerald Fragen stellen und Eric sp&auml;ter befragen. </p>
<p>Zusammenfassung S.37-43</p>
<p>Der Inspektor wei&szlig;, dass Gerald Daisy Renton kennt und fragt ihn, woher er sie kennt. Gerald erz&auml;hlt, dass er Daisy Renton im M&auml;rt 1911 im Palace Music Hall in Brumley das erste Mal gesehen hat. Er ging in die Bar des Theaters und sah Daisy Renton mit dem Ratsherrn Joe Meggarty and einem Tisch. Er sah, dass sie mit diesem Ratherrn nicht gl&uuml;cklich war, da er ein unangenehmer Typ ist. Gerald ging dann zum Tisch und sagte zum Ratsherrn, dass eine Nachricht f&uuml;r ihn gekommen war und somit war er mit Daisy Renton allein. Sie stimmte dann zu mit Gerald mitzukommen. Sie gingen dann in ein Hotel und unterhielten sich. Daisy Renton erz&auml;hlte Gerald alles &uuml;ber ihr bisheriges Leben. Nachdem er sie zwei N&auml;chte sp&auml;ter wieder traf, beschloss er, ihr ein Zimmer eines Freundes, Morgan Terrance, zu geben, da sie nichts hatte. Gerald fing an sich in sie zu verlieben. In der ersten Woche im September, sagte er Daisy, dass die Beziehung vorbei ist, weil er auf Gesch&auml;ftsreise muss. Gerald sagt, dass Daisy dies gut aufgenommen hat. Er erz&auml;hlt, dass die Zeit mit ihm die beste in ihrem ganzen Leben war. Danach verlie&szlig; Daisy Brumley und lie&szlig; sich am Meer nieder. Nachdem Gerald alles erz&auml;hlt hat gibt Sheila Gerald den Ring zur&uuml;ck. Gerald geht dann aus dem Haus. </p>
<p>Zusammenfassung S.43-51</p>
<p>Der Inspektor will mit Sybil Birling reden. W&auml;hrend er mit Sybil redet, h&ouml;ren sie, wie Eric das Haus verl&auml;sst. Auch Sybil hatte in ihrer Vergangenheit etwas mit Eva Smith oder Daisy Renton zu tun. Sybil ist in einer Organisation namens &bdquo;Brumley Women&acute;s Charity Organisation&ldquo;. Eines Tages kam Eva Smith oder Daisy Renton zu dieser Organisation um Beistand zu erhalten. Sie benutzt dort den Namen Mrs. Birling. Aber dadurch, dass sie die Frechheit besa&szlig; den Namen von Sybil zu benutzen und nur L&uuml;gen zu erz&auml;hlen, wurde ihr der Beistand nicht gestatten, denn Sybil ist die Einflussreichste Frau in der Organisation und sie f&uuml;hlte sich von dieser Frau beleidigt. Die Frau erz&auml;hlte, dass sie schwanger sei und dass der Vater ein Trinker w&auml;re und sie sich deshalb von ihm getrennt h&auml;tte. Dieser Vater wollte der Frau gestohlenes Geld anbieten, aber sie lehnte ab und wollte sich Beistand bei der Organisation holen. Sybil sagt, dass die alleinige Schuld des Todes der Frau nur bei dem Vater liegt und dieser daf&uuml;r verurteilt werden soll. Danach bemerkt Sybil erst, dass dieser Vater ihr eigener Sohn Eric ist. Der Inspektor will nun Eric befragen, der gerade wieder zur T&uuml;r hereinkommt.</p>
<p>
Zusammenfassung Akt 3<br />
Eric muss nun als Letzter fragen von dem Inspektor beantworten. Er sagt, dass er das M&auml;dchen im November 1911 in der Palace Bar getroffen hat. Sie haben etwas zusammen getrunken und als sie zu betrunken waren, wurden sie heraufgebeten. Eric ging mit dem M&auml;dchen zur ihrer Unterkunft und verbrachte die Nacht mit ihr. Vierzehn Tage sp&auml;ter trifft Eric das M&auml;dchen wieder in der Palace Bar. Sie unterhielten sich diesmal etwas und gingen dann zu ihr nach Hause. Danach sagte sie, dass sie ein Kind bek&auml;me. Aber sie wollte Eric nicht heiraten, da er zu ihr sagte, dass er sie nicht liebe. Er wollte ihr Geld geben, da sie aber wusste, dass Eric das Geld aus dem B&uuml;ro seines Vaters gestohlen hatte, wollte sie das Geld nicht annehmen und sie ging dann zu der Organisation von Sybil Birling. <br />
Der Inspektor sagt nach der Befragung, dass das M&auml;dchen sich selbst get&ouml;tet hat, aber die Familie und Gerald Croft sie dazu gebracht haben. Der Inspektor verl&auml;sst danach das Haus. Es bricht ein Streit zwischen den Familienangeh&ouml;rigen aus. Es klingelt an der T&uuml;r und Gerald&nbsp; betritt wieder das Esszimmer. Er sagt, dass sie vielleicht gar nicht an dem Selbstmord schuld seien. Er erkl&auml;rt, dass er, als er drau&szlig;en war, einen Sergeant getroffen hat und ihn gefragt hat, ob es einen Inspektor Goole &uuml;berhaupt gibt. Dieser konnte sich aber an diesen Inspektor nicht erinnern. Gerald sagt, dass die Person, mit der es die Familie und er zu tun hatte immer eine andere gewesen sein k&ouml;nnte, da der Inspektor immer nur einer Person das Bild von dem M&auml;dchen gezeigt hat. Arthur Birling ruft dann in dem Polizei Pr&auml;sidium an, um zu erfahren, ob eine M&auml;dchen, dass Selbstmord begangen hat an dem Tag eingeliefert wurde. Als die Personen erfahren, dass es kein M&auml;dchen gibt, dass Selbstmord begangen hat, hebt sich die Stimmung wieder. Keiner ist f&uuml;r den Tod eines M&auml;dchens verantwortlich , da es keine gibt. Nur Sheila f&uuml;hlt sich noch schlecht, da sie erst einmal &uuml;ber den Verlauf der Dinge nachdenken muss. Am Ende klingelt das Telefon und ein anderer Inspektor sagt zu Mr. Birling, dass ein M&auml;dchen an dem Tag Selbstmord begangen hat und der Inspector vorbeikommen wird, um ein paar Fragen zu stellen.</p>
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		<title>Die Feuerprobe Werner Bergengruen Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 04:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<p><font size="3" color="#000000">Die Novelle &#8222;Die Feuerprobe&#34;, herausgegeben 1933, handelt          in Riga wo sich immer zwei Ratsherrn im Rathaus aufhalten um Botschaften          in Empfang zu nehmen und n&#246;tigenfalls eilige Entscheidungen von begrenzter          Wichtigkeit zu treffen. W&#228;hrend sich Tidemann Gripen</font>&#8230;</p>]]></description>
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<p><font size="3" color="#000000">Die Novelle &bdquo;Die Feuerprobe&quot;, herausgegeben 1933, handelt          in Riga wo sich immer zwei Ratsherrn im Rathaus aufhalten um Botschaften          in Empfang zu nehmen und n&ouml;tigenfalls eilige Entscheidungen von begrenzter          Wichtigkeit zu treffen. W&auml;hrend sich Tidemann Gripen im Rathaus aufh&auml;lt,          erf&auml;hrt er &bdquo;eine t&ouml;richte Klatscherei&quot;. Kaum heimgekommen, stellt          er Barbara, seine Frau, zur Rede und fragt sie &bdquo;schnaubenden Atems&quot;,          ob Schwenkhusen, w&auml;hrend seiner Abwesenheit in seinem Bett gelegen sei.          Barbara verneint das Ger&uuml;cht, worauf Tidemann aufgebracht Schwenkhusen          aufsuchen will. Er findet allerdings nur seine &bdquo;Mutter in Traurigkeit&quot;,          da an diesem Morgen ein &bdquo;Kriegsauszug&quot; stattgefunden habe. Von          diesem Vorfall an schlafen Barbara und Tidemann nicht mehr beisammen,          essen, schweigen und meiden das Haus. Eines Tages, als er sich wieder          im Rathaus befindet, wird ein Bote hereingef&uuml;hrt, der berichtet, da&szlig; bei          einem kriegerischen Mi&szlig;geschick Schwenkhusen umgekommen sei. Bei dem Essen          erz&auml;hlt Tidemann das Vorgefallene seiner Frau. Es kommt wieder zum Streit,          in dem er vorschl&auml;gt, da&szlig; Barbara als Zeichen ihrer Unschuld doch &bdquo;das          Eisen tragen&quot; solle. Tidemann gibt ihr einen Tag Bedenkzeit. Am n&auml;chsten          fragt er sie abermals. Sie erwiderte mit Gr&uuml;nden, deren G&uuml;ltigkeit nicht          anzufechten sind. (&bdquo;Schuld wolle bewiesen werden, nicht Unschuld.&quot;).          Doch Barbara willigt ein und l&auml;&szlig;t Gripen durch eine Magd ausrichten, da&szlig;          sie einwillige und sie sich bis zur Feuerprobe im Jungfernkloster zu St.          Marien und Jakob aufhalte.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Nach dem Aufenthalt im Jungfernkloster          versammelt sich beinahe die ganze Gemeinde in der Kirche. Der Priester          besprengt das Eisenst&uuml;ck mit Weihwasser und legt es auf die gl&uuml;henden          Holzkohlen. Der Priester bietet Barbara um ihre Hand, worauf sie ihm diese          entgegenstreckt. Die wird mit Weihwasser gewaschen und auf eventuell Salbenreste          &uuml;berpr&uuml;ft. Dann wird vom Priester zur gleichen Zeit eine Sanduhr auf den          Kopf gestellt und das rotgl&uuml;hende Eisen auf Barbaras Handfl&auml;che gelegt.          Niemand wagt es hinzusehen, aber nachdem die Zeit vor&uuml;ber ist und das          Eisen entfernt wird, ist die Hand unversehrt wie vor der Probe. Als Barbara          und Gripen zum Haus zur&uuml;ckkehren, kommen sie nur &bdquo;zollweise&quot;          voran, da die ganze Bev&ouml;lkerung Rigas Barbaras Saum des Kleides k&uuml;ssen          will. W&auml;ren die Knechte nicht gewesen, h&auml;tte man Gripen zu Boden gest&uuml;rzt.          Es wird auch ein Stein nach ihm geschleudert, doch Barbara wirft sich          vor ihn und der Stein trifft sie am Kinn. Tidemann bietet Barbara sein          ganzes Hab und Gut an, doch sie verzeiht ihm, indem sie sagt, da&szlig; sie          es versuchen wolle, mit ihm zu leben. </font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Barbara zieht sich in der n&auml;chsten Zeit          vom &ouml;ffentlichen Leben zur&uuml;ck. Am Weg zu einer kleinen Kapelle umarmt          sie pl&ouml;tzlich die Mutter Schwenkhusens und berichtet ihr, da&szlig; dieser zur&uuml;ckgekehrt          sei. Gripen bittet auch Tidemann um Verzeihung; doch dieser hat diese          Sach l&auml;ngst wieder vergessen &#8211; er hat ihm verzeiht. Tidemann l&auml;dt Schwenkhusen          zu einem Essen ein, jedoch Barbara antwortete ihm, da&szlig; er dieses nicht          h&auml;tte tun sollen. Beim Besuch kommen sich Barbara und Schwenkhusen n&auml;her          doch eine gewisse Distanz bleibt erhalten.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Morgens verl&auml;&szlig;t Tidemann das Haus.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">&bdquo;Dies war schwer zu ertragen gewesen          seit der Probe: die Selbstverdem&uuml;tigung dieses Mannes (Tidemann), fast          war es eine h&uuml;ndische Preisgabe. Hundertmal war Barbara bedr&auml;ngt worden          von der Versuchung, hinst&uuml;rzend seine Knie zu umfassen und das Bekenntnis,          das sie dem Beichtiger des Jungfernklosters getan hatte, auch ihm zuzuschreien.&quot;</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Als Barbara wieder eine abgelegende Kapelle          besucht, wird sie in dieser von Schwenkhusen &uuml;berrascht, der ihr w&auml;hrend          der ganzen Messe zufl&uuml;stert, da&szlig; seine R&uuml;ckkehr ebenso ein Wunder, wie          ihre unbeschadet &uuml;berstandene Probe sei.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Die Einladung der Gripens an die Schwenkhusens          ist von der Stadt bemerkt und beredet worden und die Bewohner Rigas glauben,          da&szlig; die Gripens allm&auml;hlich wieder zu ihren fr&uuml;heren Umgangsgewohnheiten          zur&uuml;ckkehren. Die Schwenkhusens laden die Gripens ein. Im Gespr&auml;ch zu          Schwenkhusen sagt sie auf Seite 37: &bdquo;Gott hat es nicht gedeckt, er          hat es hinweggenommen weil ich selber es als Schuld erkannt, bereut und          gebeichtet hatte.&quot; Das Dorf glaubt, da&szlig; Barbara und Tidemann jetzt          wieder so zusammenleben wie fr&uuml;her &#8211; vor der Feuerprobe. Doch Barbara          beginnt stolz zu werden, ihr Stolz voll K&auml;lte, niemand d&uuml;rfe den Glauben          haben, ihr Gen&uuml;ge zu tun.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Barbara verl&auml;&szlig;t Riga und siedelt nach          Gripenhof &uuml;ber, dem Erbgut ihres Mannes, das stromauf an der D&uuml;na liegt,          weitab von der Stadt.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Auch Schwenkhusen reist dorthin um nach          seinen verstreuten Besitzt&uuml;mern zu sehen. Er durchstreift die W&auml;lder nahe          dem Erbgut. Er begegnet Barbara im Wald und sie treffen sich noch &bdquo;vier,          f&uuml;nf Male&quot;. Dann ist Sonntag, und Gripen kommt aus der Stadt. Gripen          und Barbara kehren nach Riga zur&uuml;ck, Schwenhusen folgt ihnen eine Woche          danach. &bdquo;Schwenkhusen betrat das Gripensche Haus ohne R&uuml;cksicht auf          Gegenwart oder Abwesenheit des Ratsherrn.&quot; </font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Am zweiten Jahres der Probe liegt das          St&uuml;ck Metall, das Barbara gl&uuml;hend in der Hand gehalten hatte auf den Stufen          zum Altar. Nach der Messe wird Barbara begl&uuml;ckw&uuml;nschnt aus Ehrfurcht,          Ergriffenheit und herzenerb&ouml;tiger Bewunderung. Niemand verl&auml;&szlig;t die Kirche.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">&bdquo;So stand sie auf den Stufen, mit          dem R&uuml;cken zum Altar, mit dem verh&uuml;llten Gesicht den Menschen zugewandt,          wunderbar aufgerichtet, schneewei&szlig; und hoch.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Abseits, eine Stufe unter ihr lag das          Eisen. Barbara deutete darauf hin mit einem leichten Handwinken. Die Umstehenden          erieten im Augenblick ihren Wunsch, das Werkzeug des Wunders ged&auml;chtnishaft          zu ber&uuml;hren. Gripen und Warendorp b&uuml;ckten sich gleichzweitig, um das Eisenst&uuml;ck          aufzuheben. Schwenkhusen kam ihnen zuvor und reichte es Barbara zu. Es          fr&ouml;stelte ihn vor der kalten Ber&uuml;hrung. Sie streckte langsam die ge&ouml;ffnete          Hand aus. Der &Auml;rmel schob sich zur&uuml;ck, und am Handgelenk erschien der          einfache goldene Reif. Der Ellenbogen ruhte auf dem H&uuml;ftknochen. Hand          und Unterarm standen in einer Linie rechtwinklig vom K&ouml;rper ab. Alle Blicke          hatten sich auf sie gerichtet.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">In dem Augenblick, da der Priester aus          der Sakristei ins totenstille Kirchenschiff trat, vernahm er einen unmenschlichen          Aufschrei: &bdquo;Ich brenne! Ich brenne!&quot; Gleich danach war der dumpfe          Aufschlag eines niederst&uuml;rzenden K&ouml;rpers zu h&ouml;ren.&quot;</font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><small>&nbsp;</small></font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><b>Schauplatz:<br />
</b>Die Erz&auml;hlung findet im damals noch russischen Riga statt, wo auch          Bergengruen selbst geboren ist. Nur kurz wird auch nach dem kurzweiligen          Umzug Gripenhof genannt.<br />
</font></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="3" color="#000000"><b>Personen / Charaktere:</b><br />
Tidemann Gripen: Ehemann von Barbara und Ratsherr.<br />
Barbara: Ehefrau von Tidemann Gripen.<br />
Schwenkhusen: ledig, leichtsinnig, jung, leidenschaftliche und lebt bei<br />
seiner Mutter. Ist bei der Bev&ouml;lkerung sehr beliebt.<br />
Geh&ouml;rt zur Kompanie der Schwarzen H&auml;upter.<br />
Heimlicher Liebhaber Barbaras.<br />
Frau Schwenkhusen: Mutter Schwenkhusens</font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><small>&nbsp;</small></font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><b>Erz&auml;hlungsperspektive:</b><br />
Die Novelle wird von Werner Bergengruen aus der Sicht eines allwissenden          Erz&auml;hlers geschildert. Obwohl durch diese Form des Erz&auml;hlens der Spannungsaufbau          sehr schwierig ist, gelingt es Bergengruen doch durch Satzbau, Satzl&auml;nge          und Sprache Gef&uuml;hle wie Angst, Freude oder Spannung zu vermitteln.</font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><small>&nbsp;</small></font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><b>Wirkung und Wertung:<br />
</b>Der Text war interessant, da dieser erstens das Gottesurteil, zweitens          aber auch unangebrachten Stolz und Arroganz in Frage stellt. Nachdem Barbara          Gott bezwungen hat wird sie &uuml;berm&uuml;tig und beginnt wieder eine Aff&auml;re mit          Schwenkhusen, die sie noch einige Zeit bevor gebeichtet und bereut hat.          Schlie&szlig;lich wird dieser &Uuml;bermut durch die Selbstentz&uuml;ndung Barbaras bestraft.          <br />
Wirklich fasziniert hat mich das bemerkenswerte, autobiographische Nachwort          Werner Bergengruens dem die letzten f&uuml;nf Seiten des Buches gewidmet ist.          In diesem bezieht er sich auf seine Vergangenheit aber auch auf manch          eine Lebensweisheit. Zwei dieser m&ouml;chte ich gerne zitieren:</p>
<p>&bdquo;Manche Menschen haben die Sitte, jeden Gespr&auml;chspartner ausschlie&szlig;lich          von ihren eigenen Angelegenheiten zu unterhalten. Dies gilt nicht als          ein Merkmal vorbildlicher Erziehung, ist aber ungemein verbreitet. Leute          solcher Art mu&szlig; man getrost reden lassen; tut man es ohne Unterbrechungsversuch,          so erkl&auml;ren sie hernach von ihrem Zuh&ouml;rer: &bdquo;Mit dem Menschen kann          man sich ausgezeichnet unterhalten.&quot; So wohlfeil also gelangt man          in den Ruf eines geistvollen Gesellschafters.&quot;</font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><small>&nbsp;</small>&bdquo;Zerst&ouml;rte H&auml;user          lassen sich wiederaufrichten, zerst&ouml;rte H&ouml;hlen nicht, denn sie sind ja          nicht von menschlichen H&auml;nden erbaut worden. Ich werde fortfahren nach          meiner H&ouml;hle zu brummen, obwohl von der H&ouml;hle nichts mehr steht. Sie ist          versunken nicht in der Ferne des Raumes, sondern in der Tiefe der Zeit,          in der sie nicht von L&auml;nderkunde, sondern nur noch von der Geschichte          und der &Uuml;berlieferung aufgesuchte werden kann. Aber wahrhaft gefunden          wird sie doch von nichts anderen als von der liebenden schwerm&uuml;tigen Erinnerung          des Herzens.&quot;</font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><small>&nbsp;</small></font></p>
<p><font size="3" color="#000000"><b>Er schlie&szlig;t sein Nachwort mit den Worten:<br />
</b>&bdquo;Und nun d&uuml;nkt mich, ich habe vielleicht doch mehr Pers&ouml;nliches          unmittelbar ausgesagt, als ich h&auml;tte sollen und m&ouml;gen. Der Deutsche, vor          sich selber in die Enge getrieben, fl&uuml;chtet gern in ein Goethewort. Erlaube          man auch mir diesen abschlie&szlig;enden Ausweg:</font></p>
<p><font size="3" color="#000000">Erst sich in Geheimnis wiegen,<br />
Dann verplaudern fr&uuml;h und spat!<br />
Dichter ist umsonst verschwiegen:<br />
Dichten selbst ist schon Verrat.&quot;</font></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Woyzeck Georg B&#252;chner Inhaltsangabe Zusammenfassung Interpretation Charakterisierung Er&#246;rterung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/woyzeck-georg-buechner</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/woyzeck-georg-buechner#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 05:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Büchner]]></category>
		<category><![CDATA[Woyzeck]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Woyzeck Georg B&#252;chner Inhaltsangabe Zusammenfassung Interpretation Charakterisierung Er&#246;rterung</h1>
<p>
	Zum Autor (Biographie)<br />
	Inhaltsangabe<br />
	Personenkonstellation<br />
	Aufbau /Historischer Hintergrund<br />
	Themen und Motive<br />
	Epochenmerkmale (Vorm&#228;rz)<br />
	___________________________________________________________<br />
	Biographie<br />
	* 17.10.1813 in Goddelau bei&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
	Zum Autor (Biographie)<br />
	Inhaltsangabe<br />
	Personenkonstellation<br />
	Aufbau /Historischer Hintergrund<br />
	Themen und Motive<br />
	Epochenmerkmale (Vorm&auml;rz)<br />
	___________________________________________________________<br />
	Biographie<br />
	* 17.10.1813 in Goddelau bei Darmstadt<br />
	+ 19.02.1837 in Z&uuml;rich<br />
	- gutb&uuml;rgerliches Elternhaus<br />
	- besucht humanistisches Gymnasium, fr&uuml;hes Interesse an politischen und sozialen Verh&auml;ltnissen<br />
	- studiert Medizin, gr&uuml;ndet in Gie&szlig;en 1834 Gesellschaft f&uuml;r Menschenrechte<br />
	- setzte sich sein ganzes leben f&uuml;r Arme und Entrechtete ein, konnte das soziale Ungleichgewicht nicht ertragen<br />
	- erkrankt 1837 an Typhus und stirbt daran</p>
<p>	&nbsp; 1834: Der Hessische Landbote &bdquo;Friede den H&uuml;tten, Krieg den Pal&auml;sten!&ldquo;<br />
	&nbsp; musste wegen Flugschriften kurzfristig nach Stra&szlig;burg fliehen<br />
	&nbsp; seine Werke sind radikal (Ausdruck und Umsetzung)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sozialkritisch, psychoanalytisch, aber auch naturalistisch und symbolistisch<br />
	&nbsp; B&uuml;chner er&ouml;ffnete mit seinen Werken neue Wege (zeigt &bdquo;entmenschlichte Welt&ldquo; und soziale Anklage)</p>
<p>	&nbsp; zeigt mit Woyzeck, wohin der absolute Materialismus die Menschen f&uuml;hrt</p>
<h2>
	<strong> Inhaltsangabe</strong> Woyzeck</h2>
<p>	Woyzeck, die Hauptfigur des Dramas, ist als Offiziersbursche und Barbier ein Vertreter der niedersten Gesellschaftsschicht. Er geh&ouml;rt zu der armen Bev&ouml;lkerungsschicht, hetzt sich ab, um etwas Geld f&uuml;r seine Geliebte Marie und das Kind zu sparen. F&uuml;r wenige Groschen stellt er sich f&uuml;r die unsinnigsten medizinischen Versuche des Doktors zur Verf&uuml;gung. Von seinem Vorgesetzten wird er wie eine Sache behandelt.<br />
	Marie liebt er mit der ganzen Kraft seines Herzens. Als er merkt, dass sie ihn mit dem Tambourmajor betr&uuml;gt und er nichts dagegen tun kann, kauft er ein Messer und ersticht sie in einem rasenden Anfall. Bei dem Versuch, die Tatwaffe zu beseitigen, wird er erwischt und verhaftet.</p>
<p>	<strong> Aufbau</strong></p>
<p>	existiert nur als Fragment in 4 verschiedenen Fassungen</p>
<p>	<strong> Historischer Hintergrund</strong></p>
<p>	Idee zu Woyzeck aus realem Fall (1821)</p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johann Christian Woyzeck stammt aus &auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen, hat keinen Erfolg und eine au&szlig;ereheliche Beziehung mit einer Witwe; es kommt zu Eifersuchtsszenen, als diese den Kontakt zu Stadtsoldaten nicht aufgeben will, Woyzeck misshandelt sie und wird unter Arrest gestellt; wenige Monate sp&auml;ter ersticht er seine Geliebte wird zum Tode verurteilt, obwohl Verdacht auf geistige Verwirrung besteht<br />
	B&uuml;chner interessiert besonders die psychosoziale Determiniertheit des Mannes und gestaltete dementsprechend &bdquo;seinen&ldquo; Woyzeck</p>
<p>	Themen und Motive</p>
<p>	Sterntaler-M&auml;rchen (wird hier in negativer Form erz&auml;hlt)<br />
	Eifersucht<br />
	Untreue<br />
	Individuum als Opfer der Gesellschaft (psychosoziale Determiniertheit)<br />
	Mordmotiv<br />
	Schuldfrage<br />
	materielle und seelische Armut&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Wahnsinn)</p>
<p>	Epochenmerkmale</p>
<p>	Vorm&auml;rz</p>
<p>	Anliegen: grundlegende &Auml;nderung der Gesellschaftsordnung, mehr Mitspracherecht der Bev&ouml;lkerung</p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; politisches Vorbild: Franz&ouml;sische Revolution</p>
<p>	Vorm&auml;rz ist gepr&auml;gt durch Karlsbader Beschl&uuml;sse (Zensur aller Schriften unter 20 Druckbogen; Grund: Angst vor Rebellion)<br />
	-&gt; deshalb Reisebeschreibungen (Naturschilderungen) als neue literarische Gattung</p>
<p>	weitere literarische Gattungen: Romane, Novellen, Erz&auml;hlungen, Dorfgeschichten</p>
<p>	Junges Deutschland: literarische Bewegung von jungen Menschen, die sich innerhalb des Vorm&auml;rz gegen unpolitische Literatur wandten</p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kampf f&uuml;r soziale Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit und Demokratie, Emanzipation der Frau<br />
	- Vertreter: Heinrich Heine, Georg Herwegh, B&ouml;rne, Laube, Gutzkow und auch Georg B&uuml;chner (geh&ouml;rte nicht zum Jungen Deutschland)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Weitere Infos zu Woyzeck:</h2>
<h2><a href="http://www.inhaltsangabe.info"><br />
	Inhaltsangabe.info<br />
	</a></h2>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Textgebundene Er&#246;rterung &#8211; Erkl&#228;rung und Hilfen f&#252;r Sch&#252;ler</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/die-textgebundene-eroerterung</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/die-textgebundene-eroerterung#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Textgebundene Erörterung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong>Textgebundene Er&#246;rterung</strong></p>
<p>
Einleitung (Autor, Titel, Thema)<br />
Sachlich Gedanken des Autors wiedergeben  indirekte Rede<br />
Bewertung der Schl&#252;ssigkeit der im text aufgebauten Begr&#252;ndung<br />
Begr&#252;ndete Zustimmung, Ablehnung oder weiterf&#252;hrende Problematisierung</p>
<p> Textwiedergabe im Pr&#228;sens<br />&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
Einleitung (Autor, Titel, Thema)<br />
Sachlich Gedanken des Autors wiedergeben  indirekte Rede<br />
Bewertung der Schl&uuml;ssigkeit der im text aufgebauten Begr&uuml;ndung<br />
Begr&uuml;ndete Zustimmung, Ablehnung oder weiterf&uuml;hrende Problematisierung</p>
<p> Textwiedergabe im Pr&auml;sens<br />
 Zitate<br />
 Redewendungen z.B. der Autor behauptet, dass&#8230;</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Konjunktiv in der indirekten Rede</strong></p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorzeitig&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; dieser habe sich gesorgt (Sing.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Diese h&auml;tten sich gesorgt (Plur.)</p>
<p>Der Autor sagt&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gleichzeitig&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; dieser &auml;u&szlig;ere Beschwerden<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Diese &auml;u&szlig;erten Beschwerden<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nachzeitig&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; es werde verschwinden<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sie w&uuml;rden verschwinden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Infos zur <a href="http://www.inhaltsangabe.info/eroerterung">Er&ouml;rterung</a></p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=288&type=feed" alt=" Die Textgebundene Erörterung   Erklärung und Hilfen für Schüler"  title="Die Textgebundene Erörterung   Erklärung und Hilfen für Schüler" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Emilia Galotti Inhaltsangabe Zusammenfassung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/emilia-galotti-inhaltsangabe-zusammenfassung</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/emilia-galotti-inhaltsangabe-zusammenfassung#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Emilia-Galotti]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong>Inhaltsangabe Zusammenfassung Emilia Galotti</strong></p>
<p>&#160;</p>
<p>Akt/ Szene </p>
<p> Hauptpersonen/ Ort/ Zeit  Handlung  zentrale Thematik  dramatische Konzeption  1/ 1  Hettore, Kammerdiener/ Kabinett des Hettore/ am fr&#252;hen Morgen  -Hettore liest Klagebriefe  - er liest den Brief einer gewissen Emilia Bruneschi&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p>Akt/ Szene </p>
<p> Hauptpersonen/ Ort/ Zeit  Handlung  zentrale Thematik  dramatische Konzeption  1/ 1  Hettore, Kammerdiener/ Kabinett des Hettore/ am fr&uuml;hen Morgen  -Hettore liest Klagebriefe  - er liest den Brief einer gewissen Emilia Bruneschi  - Kammerdiener gibt Hettore einen Brief von der Gr&auml;fin Orsina und l&auml;sst Marinelli rufen  - Gedanken an verflossene Liebe und Verliebtsein  - Alltagsgeschehen im Leben eines Hettore  - Unruhe des Hettore, als er den Namen Emilia las  1/ 2  Hettore, Maler Conti/ Kabinett/ fr&uuml;her Morgen  - Hettore und Conti unterhalten sich &uuml;ber Kunst  - Conti holt die Bilder  - Frage, ob Kunst nach Brot geht  - Zeichnen von Frauen  - Hettore wird von seiner Vergangenheit eingeholt  1/ 3  Hettore/ Kabinett/ fr&uuml;her Morgen  - Hettore spricht mit sich selbst &uuml;ber Orsinas Portr&auml;t und wie l&auml;cherlich sie darauf wirkt  - Orsinas Verm&ouml;gen, andere mit ihren Schmeicheleien zu bestechen  - Hettore besch&auml;ftigt sich mit der Vergangenheit in der er mit Orsina zusammen war und seinem Gem&uuml;tszustand  1/ 4  Hettore, Conti/ Kabinett/ fr&uuml;her Morgen  - Conti zeigt Hettore das Bild der Gr&auml;fin und dann das Bild von Emilia  - B&uuml;rgertum und Adel stehen sich gegen&uuml;ber (Schw&auml;rmen f&uuml;r Emilia)  - Hettore verspottet das Bild der Gr&auml;fin&bull; Conti ist beleidigt  - Aufkl&auml;rungs-  begriff wird mit Gleichstellung von Adel und B&uuml;rgertum gepr&auml;gt  - Schnelllebigkeit des Hettore wird dargestellt  - Hettore wird ein 2. Mal mit Emilias Existenz konfrontiert  1/ 5  Hettore/ Kabinett/ morgens  - Hettore betrachtet das Bild von Emilia  - Hettore w&uuml;nscht sich Emilia bei sich zu haben  - voreilige Vereinnahmung Emilias  1/ 6  Marinelli, Hettore/ Kabinett/ morgens  - Gespr&auml;ch &uuml;ber Frauen  - Marinelli sagt, dass es noch Platz f&uuml;r eine Geliebte im Leben des Hettore gibt  - Hochzeit als politische Verpflichtung im Adel  - Hochzeit zwischen Adel und B&uuml;rgertum  - Abkommen zwischen Hettore und Marinelli, das er freie Hand hat um Emilia zu gewinnen  - Verzweiflung des Hettore  - Marinelli soll dem Ungl&uuml;ck die Wendung geben  - 1. erregendes Moment  1/ 7  Hettore, sp&auml;ter Kammerdiener/ Kabinett/ morgens  - Hettore betrachtet das Bild von Emilia und ihm f&auml;llt ein, dass er sie bei der Messe sprechen kann  -Eigenwilligkeit des Hettore seinem Gl&uuml;ck selbst auf die Spr&uuml;nge zu helfen  - Monolog  - Spannung wird durch Eigen initiative des Hettore angeregt  1/ 8  Camillo Rota, Hettore/ Kabinett/ morgens  - Hettore will Camillo die Bittschrift der Emilia Bruneschi geben, l&auml;sst es dann aber sein  - Camillo ist &uuml;ber Hettores Gleichg&uuml;ltigkeit erschrocken  - negative Charakterisierung des Hettore durch Camillo  2/ 1  Claudia Galotti, Pirro/ Saal im Hause Galotti/ morgens  Pirro erz&auml;hlt Ihr, dass ihr Mann kommt  - &uuml;berraschendes Erscheinen von Claudias Gemahl  - Leser wird auf Seltenheit der Anwesenheit von Odoardo aufmerksam  2/ 2  Odoardo und Claudia Galotti, Pirro/ Saal/ morgens  -Odoardo m&ouml;chte mit Emilia reden  -Mutter sagt, dass sie gerade in der Messe ist  - Odoardo hat den beiden Frauen keine Pr&auml;zision in den Vorbereitungen zugetraut  - Odoardos Angst das Emilia einen Fehler machen k&ouml;nnte  -Claudia sagt sie zu ihrem Mann und er sagt du zu ihr  2/ 3  Pirro, Angelo/ Saal/ morgens  -Pirro sagt Angelo, dass auf ihn eine Belohnung ausgesetzt wurde  -Angelo gibt Pirro einen Geldbeutel mit der Beute vom letzen Auftrag  -Angelo will die Kutsche der Galottis &uuml;berfallen und Pirro als Komplizen  - der letzte &Uuml;berfall den Angelo und Pirro zusammen durchf&uuml;hrten  - Entf&uuml;hrung Emilias  - Pirro str&auml;ubt sich gegen Komplizenschaft mit Angelo_ Sympathie f&uuml;r Familie Galotti  - 2. erregendes Moment&bull; Entf&uuml;hrungsplan  2/ 4  Odoardo und Claudia Galotti, Pirro/ Saal/ morgens  - Gespr&auml;ch zwischen Odoardo und Claudia &uuml;ber Emilias Bekanntschaft mit dem Prinzen  - Odoardo will den Grafen Appiani vor der Hochzeit noch sehen  - Verlust&auml;ngste Claudias  - Odoardos Ver&auml;rgerung &uuml;ber die Verz&uuml;ckung Claudias  - 3. erregendes Moment&bull; Odoardo erf&auml;hrt von Emilias Ansehen beim Prinzen  - Odoardo wartet nicht auf seine Tochter  2/ 5  Claudia Galotti/ Saal/ sp&auml;ter Morgen  - Monolog &uuml;ber Odoardos berechtigte Aufgebrachtheit  - Verst&auml;ndnis f&uuml;r Odoardos Ver&auml;rgerung  - Monolog  - es scheint als w&uuml;rde Claudia klar werden, warum sie von Odoardo weggegangen ist  2/ 6  Emilia und Claudia Galotti/ Saal/ sp&auml;ter Morgen  - Gespr&auml;ch &uuml;ber Emilias Kirchgang  - Claudia redet Emilia aus, dem Grafen von der Andacht des Prinzen in der Kirche zu erz&auml;hlen  - Aufkl&auml;rung Emilias dem Charme des Prinzen und der Naivit&auml;t der Offenheit zu verfallen  - Claudia hat sehr viel Ahnung &uuml;ber den Umgang mit Geliebten  2/ 7  Graf Appiani, Claudia und Emilia Galotti/ Vorsaal / sp&auml;ter Morgen  - Emilia st&uuml;rmt auf den schwerm&uuml;tigen Appiani zu  - freuen sich alle auf die Hochzeit  - Emilia erz&auml;hlt von ihrem Traum  - Hochzeit  - ,,Perlentraum&quot; von Emilia  - Appiani wirbt trotz Gewissheit, um die Gunst der Familie und Emilias Hand  2/ 8  Graf Appiani und Claudia Galotti/ Saal/ sp&auml;ter Morgen  - Appiani ist ver&auml;rgert, weil seine Freunde ihm rieten, seine Hochzeit beim Prinzen zu melden  - Claudia wird durch seine finstere Laune unruhig  - Appianis Finsterheit  - Claudias beginnende Unruhe  - Appiani wiederholt:  ,, Perlen bedeuten Tr&auml;nen&quot;  2/ 9  Pirro, Marinelli, Claudia Galotti und Graf Appiani/ Saal/ sp&auml;ter Morgen  -Pirro sagt, dass Marinelli auf ein Gespr&auml;ch mit Appiani vorbeigekommen ist  - bevorstehendes Gespr&auml;ch zwischen Appiani und Marinelli  - angebliche Dringlichkeit des Gespr&auml;ches  2/ 10  Marinelli, Appiani/ Saal/ sp&auml;ter Morgen  - Marinelli gibt vor das Appiani der Auserw&auml;hlte sei, die Nachricht der Verm&auml;hlung des Prinzen nach Massa zu bringen  - Appiani muss die Ehre verbitten, denn er heiratet selbst  - Marinelli will ihn &uuml;berzeugen das er doch geht  - der Adel hat Vorrecht  - Streit zwischen Appiani und Marinelli  - Appiani gibt seine Verm&auml;hlung als eine Kleinigkeit an  2/ 11  Graf Appiani und Claudia Galotti/ Saal/ sp&auml;ter Morgen  - Claudia ist besorgt &uuml;ber Erregung des Grafen  - er erz&auml;hlt ihr von der Ehre die der Prinz ihm erwiesen hat  - er kann Claudia beruhigen  - Claudias Angst  - Appiani&prime;s Wortwechsel mit Marinelli  - nur kurzer Dialog &uuml;ber wichtiges Ereignis  3/ 1  Hettore, Marinelli/ Vorsaal  auf dem Lustschloss des Prinzen/ mittags  - Prinz verspottet den Plan Marinellis, weil er misslang  - Marinelli kontert darauf das er sich f&uuml;r ihn bis aufs &Auml;usserste gequ&auml;lt h&auml;tte  - Marinelli gibt auf die Verzweiflung des Prinzen seinen etwaigen Plan frei  - der Plan wird im selben Moment ausgef&uuml;hrt und der Prinz gab Marinelli sein Wort  - gesteigerte Verzweiflung des Prinzen &uuml;ber den Fehlschlag des Planes  - Marinellis Talent dem Prinzen seine Zustimmung zu entlocken  - Aufkl&auml;rung des Prinzen &uuml;ber den neuen Plan  - anstatt sich zu freuen, wird dem Prinzen bange  - er &uuml;berl&auml;sst nach wie vor Marinelli die Oberhand &uuml;ber das ganze Geschehen, denn er kann nichts daran &auml;ndern  3/ 2  Marinelli, Angelo/ Vorsaal / mittags  - Marinelli schaut aus dem Fenster und sieht Angelo kommen  - er bezahlt Angelo f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung  -Angelo kann ihm nicht hundertprozentig die Gewissheit geben das der Graf tot ist  - Bezahlung des Schl&auml;chters  - Marinelli&prime;s Unzufriedenheit  - K&auml;lte von Marinelli _ ,, Dieser Tod! &#8211; was g&auml;be ich um die Gewissheit ,,  - widerw&auml;rtige Ironie, was den Tod des Grafen betrifft  3/ 3  Hettore, Marinelli/ Vorsaal/ mittags  - aus dem Prinzen spricht die Verzweiflung &uuml;ber die Mittel Marinellis Emilia an sich zu binden  - Marinelli versucht Hettore zu &uuml;berzeugen, dass er sie von dem Verdacht eines Hinterhalts ablenken kann  - Marinelli soll Emilia empfangen denn Hettore hat Angst vor Emilias Reaktion  - Angst des Prinzen das Emilia ihn hasst  - Marinelli&prime;s Versuch den Prinzen aufzubauen  - Marinelli denkt f&uuml;r den Prinzen positiv  - 1.Teil der Peripherie&bull; sie haben Emilia da, wo sie sie haben wollten  3/ 4  Marinelli, Battista, Emilia/ Vorsaal/ mittags  - Marinelli und Battista empfangen die ersch&ouml;pfte Emilia  - Emilia erz&auml;hlt, was unfern passiert ist  - Marinelli &uuml;berzeugt sie ruhig zu werden  - Emilias Angst um die anderen Hochzeitsg&auml;ste  - Marinellis Kunst zu &uuml;berreden  - Emilias Naivit&auml;t  - Emilias Gesp&uuml;r f&uuml;r Tod des Grafen  - 2. Teil der Peripherie&bull; Emilia wird &uuml;berzeugt das es besser ist im Schloss zu bleiben  - Prinz kommt im richtigen Moment  3/ 5  Hettore, Emilia, Marinelli/ Vorsaal/ mittags  - Prinz versucht Emilia zu beruhigen und sagt ihr, dass ihre Liebsten wohl auf sind  - Emilia glaubt das der Prinz sie verhehlt und er entschuldigt sich bei der Gelegenheit f&uuml;r sein Benehmen in der Kirche  - Hettore f&uuml;hrt Emilia in ein anderes Zimmer  - Marinelli bef&uuml;rchtet das die Mutter die Beiden st&ouml;ren wird  - Hettores Kunst zu &Uuml;berreden  - Emilias Verzweiflung  - Emilia wirft sich vor des Prinzen F&uuml;&szlig;e  3/ 6  Battista, Marinelli/ Vorsaal/ sp&auml;ter Mittag  - Battista kommt und sagt Marinelli das eine Meute mit Claudia auf dem Weg zum Schloss ist  - sie bef&uuml;rchten das Claudia wei&szlig; das der Anschlag von ihnen geplant wurde  - Claudias bevorstehendes Erscheinen im Schloss  - Marinellis Zynismus und seine Gelassenheit  3/ 7  Claudia Galotti, Battista, Marinelli/ Vorsaal/ sp&auml;ter Mittag  - Claudia h&auml;lt Battista f&uuml;r den Entf&uuml;hrer ihrer Tochter  - Claudia bedankt sich f&uuml;r die Rettung von Emilia durch Battista  - Claudia will zu Emilia  - Battista verweist sie an Marinelli und vertreibt dann die Meute  - Emilias ,,Rettung&quot;  - Marinelli sagt nichts  3/ 8  Claudia Galotti, Marinelli/ Vorsaal/ sp&auml;ter Mittag  - Claudia erkennt Marinelli wieder  - sie erz&auml;hlt ihm, dass sein Name das letzte Wort des sterbenden Grafen war  - Claudia wei&szlig; das es sich um gekaufte M&ouml;rder handelte  - sie beschuldigt Marinelli f&uuml;r Emilias Ungl&uuml;ck  - Marinelli versucht sie zu beruhigen  - Claudia hat den Meuchelmord durchschaut  - Marinelli versucht sie in die Irre zu f&uuml;hren  - Marinelli ist nach wie vor ruhig und gelassen  -Claudia traut sich ihn lauthals als M&ouml;rder zu bezeichnen, aufgrund des Tones den der Graf benutzte  4/ 1  Hettore, Marinelli/ Vorsaal des Schosses/ fr&uuml;her Nachmittag  - Prinz muss sich von Claudias Erscheinen erholen  - Marinelli &uuml;berzeugt den Prinzen das es keine Absicht bestand jemanden zu t&ouml;ten  - Hettore sieht seine Plan evrwirklicht  - Marinelli erkl&auml;rt ihm, das er nicht h&auml;tte in die Kirche gehen d&uuml;rfen  - Ausweglosigkeit f&uuml;r den Prinzen  - K&auml;lte des Marinelli  - Dummheit des Prinzen seinem Gl&uuml;ck auf die Spr&uuml;nge zu helfen (Kirche)  - Prinz gibt Marinelli Recht und somit wieder sein Wort  4/ 2  Battista, Hettore, Marinelli/ Vorsaal/ Nachmittag  - Battista meldet das die Gr&auml;fin Orsina auf dem Hof ist  - Prinz wird immer unruhiger  - Marinelli wird von Prinzen um Verzeihung gebeten  - Prinz versteckt sich in einem Kabinett  - Marinelli soll Orsina dazu bringen gleich wieder abzureisen  - Ungewissheit &uuml;ber Orsinas Anliegen, das Schloss zu besuchen  - Ratlosigkeit Marinellis  4/ 3  Gr&auml;fin Orsina, Marinelli/ Vorsaal/ Nachmittag  - Orsina ist beleidigt das sie nicht herzlicher empfangen wird  - Marinelli erkl&auml;rt ihr das der Brief in dem sie sich ank&uuml;ndigte nicht gelesen wurde  - Orsina dachte das er keine Antwort bedurfte da der Prinz sich ja dorthin begeben hat wo sie ihn treffen wollte  - sie will in das Gemach des Prinzen gehen um zu sehen was los ist, aber Marinelli h&auml;lt sie auf  - Verachtung der Orsina durch den Prinzen  - Untergrabung des Marinelli  - Marinelli l&auml;sst sich von Orsina &uuml;bert&ouml;nen und wehrt sich nicht, denn er wei&szlig; das er vor einer starken Frau steht  4/ 4  Hettore, Orsina, Marinelli/ Vorsaal/ Nachmittag  - Hettore will Marinelli aus den F&auml;ngen der Orsina befreien und verlangt nach ihm  - er vertr&ouml;stet Orsina auf ein andermal und sagt das er nicht allein ist  - Eile des Prinzen  - Unentschlossen-  heit Orsinas   4/ 5  Orsina, Marinelli / Vorsaal/ Nachmittag  - Orsina will das Marinelli sie anl&uuml;gt und sie dann gehen kann  - er erz&auml;hlt ihr das der Prinz wahrlich nicht allein ist  - Orsina denkt , auf Unterbrechung von Marinelli, das sich Graf Appiani bei ihm aufh&auml;lt  - sie wei&szlig; aber das dieser erschossen wurde  - er f&auml;hrt fort uns sagt das Emilia bei dem Prinzen ist  - Orsina scheint durchschaut zu haben das Marinelli und der Prinz mit dem Tod des Grafen zu tun haben  - sie denkt weiter dar&uuml;ber nach und ihr f&auml;llt ein das ihre Kundschafter gesehen haben das der Prinz heute fr&uuml;h mit Emilia in der Kirche sprach  - Orsinas Verstand, sich die Sachen zusammen-zureimen, die zusammengeh&ouml;ren  - Marinellis Unf&auml;higkeit gegen diesen Verstand anzuk&auml;mpfen  - Marinelli scheint an die Wand gespielt  4/ 6  Odoardo, Orsina, Marinelli/ Vorsaal/ Nachmittag  - Odoardo wird von Orsina an Marinelli verwiesen  - Odoardo denkt das der Graf nur verwundet wurde und sich seine Tochter und seine Frau ins Schloss gerettet haben um R&auml;ubern zu entkommen  - Marinelli weist Odoardo auf seine Feindschaft mit dem Prinzen hin  - Marinelli sagt, das er Odoardo beim Prinzen anmelden wird  - Marinelli hat behauptet das er schwachsinnig wird wenn er mit Orsina spricht  - Odoardo will seine Familie nach Guastalla bringen  - Marinelli will Odoardo davon abhalten  - Orsina sagt Odoardo nicht das der Graf tot ist  4/ 7  Orsina, Odoardo/ Vorsaal/ sp&auml;ter Nachmittag  - Orsina erz&auml;hlt Odoardo die Wahrheit &uuml;ber die Absichten des Prinzen und dem Meuchelmord  - Marinelli verschwindet und sagt Odoardo das Orsina wahnwitzig ist  - sie gibt ihm einen Dolch mit den sie den Prinzen erstechen wollte  - Odoardo verspricht das er jeden der Orsina als N&auml;rrin bezeichnet, zurechtstutzen wird  - Rachplan der Orsina soll von Odoardo ausgef&uuml;hrt werden  -Odoardo wird durch Orsina zu Rachepl&auml;nen angespornt  -Pakt zwischen B&uuml;rgertum und Adel  4/ 8  Claudia und Odoardo Galotti, Orsina  - Claudia wird von Odoardo gefragt, ob es war ist, was Orsina erz&auml;hlte  - sie best&auml;tigt ihm alles   5/ 1  Hettore  &not; Marinelli  - Marinelli und Hettore beobachten Odoardo bei der Suche nach Emilia und diskutieren &uuml;ber sein Verhalten, falls er sie findet.  Hettore zeigt Verlust&auml;ngste  &bull; keine Gef&uuml;hlsk&auml;lte   5/ 2  Odoardo  - Monolog &uuml;ber Gedanken, Verhalten und sein Vorhaben.  -Odoardo verflucht den Hettore. Er g&ouml;nnt ihm Emilia nicht.  Monolog &uuml;ber Gedanken, Verhalten und sein Vorhaben.  Odoardo verflucht den Hettore. Er g&ouml;nnt ihm Emilia nicht.   5/ 3  Marinelli  Odoardo/ Vorsaal  Odoardo sagt, dass er Emilia mit sich nehmen m&ouml;chte und sie nicht nach Guastalla fahren soll.  - Marinelli widerspricht, sagt das Hettore entscheiden wird  Totalit&auml;re Macht des Adels.  Hettore soll &uuml;ber ihr Schicksal entscheiden   5/ 4  Odoardo/ Vorsaal/ Abend  Odoardo ist erbost &uuml;ber das Gespr&auml;ch mit Marinelli.  Er will sich nicht vorschreiben lassen, wo er Emilia  hinbringen soll.  Adel muss sich nicht an  Gesetze halten   5/ 5  Hettore, Marinelli Odoardo/ Vorsaal/ Abend  Odoardo m&ouml;chte Emilia in ein Kloster bringen. Marinelli sagt er m&uuml;sse seinen Freund Appiani r&auml;chen und h&auml;lt es f&uuml;r besser, Emilia ginge nach Guastalla. Odoardo willigt  ein und Hettore versichert, Emilia in das Haus seines Kanzlers  zu bringen. Odoardo w&uuml;nscht seine Tochter vorher noch  einmal zu sehen.  Adel herrscht willk&uuml;rlich &uuml;ber das Schicksal der Menschen  Marinelli spricht nur in der Mitte.  Odoardo und Hettore m&ouml;gen sich nicht, respektieren sich aber.  5/ 6  Odoardo/ Vorsaal im Lustschloss des Prinzen von Guastalla/ Abend  Odoardo f&uuml;hrt ein Selbstgespr&auml;ch und befindet sich in einem  Zwiespalt mit sich selbst  Er beschlie&szlig;t zu gehen bevor Emilia  kommt, da sieht er sie aber auch schon kommen.   5/ 7  Emilia, Odoardo/ Zimmer im Lustschloss des Prinzen von Guastalla/ Abend  Odoardo erz&auml;hlt Emilia, dass Hettore sie in das Haus der Grimaldis bringen wird. Emilia str&auml;ubt sich dagegen und m&ouml;chte lieber sterben als ihre Unschuld zu verlieren. Sie versucht sich zu erstechen, doch Odoardo entrei&szlig;t ihr den Dolch und sticht sie schlie&szlig;lich selbst nieder.  Emilia f&uuml;rchtet ihrer Wollust nicht standhalten zu k&ouml;nnen und will deshalb sterben um ihre Unschuld zu retten.   5/ 8  Hettore, Marinelli, Emilia und Odoardo Galotti/ Zimmer im Lustschloss des Prinzen von Guastalla/ Abend  Emilia behauptet sich selbst niedergestochen zu haben. Odoardo gesteht jedoch die Tat, w&auml;hrend sie stirbt. Odoardo  liefert sich selbst aus und Hettore wirft Marinelli vor, der  Teufel zu sein und macht ihn f&uuml;r alles verantwortlich.  Hettore realisiert seine Schuld am Tod Emilias, gibt sie aber nicht zu. Tugend der Frau wichtiger als Leben.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Nathan der Weise Charakterisierungen Recha Daja Saladin Sittah Derwisch Tempelherr Patriarch</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[nathan-der-weise]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1><strong>Charakterisierung Nathan der Weise:</strong></h1>
<p>Nathan: &#8211; reich, schlau (Weise), gutm&#252;tig, spendabel, behandelt Leute gleich(ohne Vorurteile)<br />
	wenig Vorurteile, Jude, liebt seine Ziehtochter</p>
<h2>
	Charakterisierung Recha: </h2>
<p>- Adoptivkind von Nathan, sensibel, gutm&#252;tig<br />
	Christin (j&#252;disch erzogen), liebt&#8230;</p>]]></description>
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<p>Nathan: &#8211; reich, schlau (Weise), gutm&uuml;tig, spendabel, behandelt Leute gleich(ohne Vorurteile)<br />
	wenig Vorurteile, Jude, liebt seine Ziehtochter</p>
<h2>
	Charakterisierung Recha: </h2>
<p>- Adoptivkind von Nathan, sensibel, gutm&uuml;tig<br />
	Christin (j&uuml;disch erzogen), liebt Tempelherr</p>
<h2>
	Charakterisierung Daja</h2>
<p>- Gesellschafterin von Recha (wie eine Mutter)<br />
	Lebensgef&auml;hrtin von Nathan<br />
	Will Leute auf den richtigen Weg bringen<br />
	&nbsp;</p>
<h2>Charakterisierung Saladin</h2>
<p>- lebt verschwenderisch<br />
	nicht viel Erfahrung in seinem Beruf als Sultan (Herrscher von Jerusalem)<br />
	Moslem<br />
	&nbsp;</p>
<h2>Charakterisierung Sittah</h2>
<p>- Beeinflusst ihren Bruder (Sultan)<br />
	habgierig und gebildet (Schach), hat Sultan voll im Griff</p>
<h2>
	Charakterisierung Derwisch (Al-Hafi)</h2>
<p>: &#8211; geldgierig, ehrlich<br />
	Schatzmeister des Sultan<br />
	Freund und Schachpartner von Nathan<br />
	&nbsp;</p>
<h2>Charakterisierung Tempelherr </h2>
<p>- vorurteilbehaftet (mag keine Juden)<br />
	akzeptiert nur seine Religion (Christ)<br />
	liebt Recha<br />
	&bdquo;Verr&auml;ter&ldquo; (wegen Patriarch)<br />
	zwiesp&auml;ltiger Typ, schlie&szlig;t doch Freundschaft mit Nathan<br />
	&nbsp;</p>
<h2>Charakterisierung Patriarch</h2>
<p>- Christ<br />
	im Krieg mit Saladin<br />
	will Saladin ermorden lassen<br />
	vertritt seine Meinung sehr stark</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>weitere Infos zu <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/nathan_der_weise" rel="bookmark" title="Permanent Link to Nathan der Weise">Nathan der Weise</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Der Process Franz Kafka Inhaltsangabe &#8211; Zusammenfassung &#8211; Interpretation</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/der-process-franz-kafka-loesungen</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[der proceß]]></category>
		<category><![CDATA[franz kafka]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Der Process</h1>
<p>
	1.&#160;&#160;&#160; Ich m&#246;chte euch das Buch &#62;Der Proce&#223;&#60; von Franz Kafka vorstellen. Dieses Buch handelt um einen Mann, der wie aus heiteren Himmel verklagt wurde. Im laufe der Monate versucht er herauszufinden wieso dies&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich m&ouml;chte euch das Buch &gt;Der Proce&szlig;&lt; von Franz Kafka vorstellen. Dieses Buch handelt um einen Mann, der wie aus heiteren Himmel verklagt wurde. Im laufe der Monate versucht er herauszufinden wieso dies Passiert ist und st&ouml;&szlig;t dabei auf ein immer mehr undurchschaubares Chaos des Lebens mit einen deutlichen Ende.</p>
<p>	1.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Rahmenthema des Buches ist das Gesetz. Menschen die Angeklagt werden, obwohl sie unschuldig sind bzw. sich f&uuml;r unschuldig Halten spielen hier die Hauptrolle. Die Bev&ouml;lkerung wird Bestraft weil sie Leben &#8211; mit oder ohne Grund.</p>
<p>	Hauptteil</p>
<p>
	2.1. &nbsp;&nbsp;&nbsp; Franz Kafka ist einer der beduetesten Prosa-Autoren (erkl. prosa &#8211; Sprachform ohne Reim uns Rythmus, Texte ohne Form keine Poesie, sachlich) des 20. Jahrhunderts. Die Bezeichnung &quot;Kafkaesk&quot; ist seine Art des Schreibens, die als Kultursprache der Welt eingegangen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Biographie Franz Kafka</h2>
<p>
	2.1.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kafka wird am 3. Juli 1883 als Sohn eines j&uuml;dischen Kaufmanns in Prag geboren. Er studierte zwei Semester in Prag und schrieb in der Zeit sein erstes Buch &quot;Beschreibung eines Kampfe&acute;s&quot; das er aber sp&auml;ter wieder Vernichtete. Anschlie&szlig;end Arbeitete er als im Strafgericht beim Prager-Land. Ab 1902 hatte er eine enge Freundschaft mit Max Brod, der ihn bei seiner Beziehung mit seinen Vater unterst&uuml;tzte. 1911 musste er in ein Snatorium aufgrund einer Lungenerkrankung. Im darauffolgenden Jahr entstanden Entw&uuml;rfe f&uuml;r sein Buch &quot;Amerika&quot;. Er brachte sein erstes Buch auf den Markt, das zusammen mit der Niederschrift &quot;Urteil&quot; den Druchbruch der kafkaesken Darstellungsart brachte. In dieser Zeit begegnete er Felice Bauer mit der er unz&auml;hlige Briefe schrieb. Zwei Jahre darauf verlobten sich die beiden, trennten sich aber noch im selben Jahr. Er begann mit seinen Hauptwerk &quot;der Proce&szlig;&quot;.1915 erhielt er den Fontane-Preis f&uuml;r seine Werke. Im Juli 1917 verlobte er sich ein zweites Mal mit Felice Bauer, die er jedoch im Dezember entg&uuml;ltig l&ouml;ste &quot;weil er als entwurzelter, nur auf sich gestellter &nbsp;&nbsp;&nbsp; Westjud nicht das Recht habe zu heiraten&quot; wie er damals meinte. Im September erkrankte er an Lungentuberkulose die ihm viel Zeit verschaffte zu Schreiben. Seine dritte Verlobung mit Julie Wohryzek war im Jahr 1919. In&nbsp; diesen Jahr schildert er seine Beziehung seiner Vaters zu den Kinder indem er&nbsp; &quot;Briefe an den Vater&quot; herausbrachte. Anl&auml;sslich der &Uuml;bersetzungen des &quot;Heizer&quot; ins Tschechische begann er einen Briefwechsel mit Milena Jesensk&aacute; imd trennte sich von Julie. Kafka beginnt 1923&nbsp; mit Dora Diamant ein gemeinsames Leben in Berlin. Doch beim Jahreswechsel ging er zur&uuml;ck nach Prag, anl&auml;sslich der Unruhen im Deutschen Reich sowie sein verschlechtender Gesundheitszustand. Am 3. Juni 1924 starb er an den Folgen der Lungentuberkulose in Kierling bei Wien. Obwohl Kafka verf&uuml;gt hat, seine Werke restlos und ungelesen zu verbrennen, ver&ouml;ffentlichte M. Brod in den kommenden Jahren seine Hinterlassenschaft. </p>
<p>	2.1.2. &nbsp;&nbsp;&nbsp; Kafkas wichtigsten Werke sind:<br />
	- Das Urteil <br />
	- Die Verwandlung <br />
	- Der Proce&szlig;<br />
	- Amerika<br />
	- Briefe an den Vater<br />
	- Ein Hungerk&uuml;nstler </p>
<p>
	2.2. &nbsp;&nbsp;&nbsp; In dem Buch &gt;Der Proce&szlig;&lt; von Franz Kafka erschienen im Fischer Verlag als Taschenbuch erstmals im Jahre 1990 geht es um einen Mann der weil er Lebt vor das Gericht kommt.</p>
<h2>Charakterisierungen Der Proce&szlig;</h2>
<p>
	2.2.1. &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Josef K<br />
	- K. Onkel<br />
	- Advokat</p>
<p>	2.2.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Josef K. wird eines Morgens, ohne das er etwas B&ouml;ses getan h&auml;tte, verhaftet. Er versucht zu verstehen, warum und von wem er verhaftet wurde, dies gelingt ihm aber nicht. Die Beamten, die in seine Wohnung eindringen und sogar einige Kleider Ks an sich nehmen wollen, k&ouml;nnen ihm keine Auskunft geben. K. wird bloss mitgeteilt, dass ein Prozess &uuml;ber ihn er&ouml;ffnet worden sei. Josef arbeitet in einer Bank, und das Gericht nimmt R&uuml;cksicht auf seine Arbeit indem sie alle Verh&ouml;re ausserhalb seiner Arbeitszit vornehmen. Eines Sonntags wird K. zum ersten Verh&ouml;r gebeten. Bei der Ankunft Ks auf dem Estrich hat sich schon eine grosse Menschenmenge versammelt, die die Verh&ouml;rung mitverfolgen wollen. K h&auml;lt daraufhin eine Ansprache, in der er das Gericht als sinnlos bezeichnet. Daraufhin verl&auml;sst er das Verh&ouml;r. Einerseits wehrt er sich gegen dieses Gericht, welches ihn f&uuml;r schuldig h&auml;lt, ihm aber keine Anklage macht, andererseits besucht er am n&auml;chsten Sonntag wieder den Ort des Verh&ouml;rs. Da dann aber kein Verh&ouml;r stattfindet, nutzt er die Zeit und besucht die Gerichtskanzleien, die oberhalb des Verh&ouml;rsaals im Dachstock liegen. Die dort herrschende schlechte Luft und die dem&uuml;tigende Behandlung der Angeklagten, die er dort vorfindet, bereiten ihm eine solche &Uuml;belkeit, dass er die Kanzleien wieder verl&auml;sst. Einige Zeit sp&auml;ter bedr&auml;ngt ihn sein Onkel, der merkw&uuml;rdigerweise etwas von Ks Prozess geh&ouml;rt hat und der um das Ansehen der Familie besorgt ist, sich einen Anwalt zu nehmen. K entspricht dieser Bitte und wendet sich an einen befreundeten Anwalt. Nachdem dem Anwalt ihn nun schon Wochen und Monaten hingehalten hat, wird K ungeduldig, da er glaubt, der Anwalt habe gar nichts in seiner Sache unternommen, und beschliesst, seine Verteidigung in die eigene Hand zu nehmen. Der Anwalt reagiert auf Ks Mitteilung, dass er sich nun selbst verteidigen werde, indem er K einen seiner Klienten vorf&uuml;hrt. Dieser Klient ist dem Anwalt ganz ergeben und der Anwalt behandelt ihn wie ein St&uuml;ck Dreck. Der Anwalt m&ouml;chte K damit zeigen, dass alle Angeklagten von ihrem Anwalt abh&auml;ngig sind. K hat diese Demonstration jedoch so angewiedert, dass sein Entschluss unab&auml;nderlich ist. Um sich zu verteidigen, m&ouml;chte K seinen gesamten Lebenslauf beschreiben und begr&uuml;nden. Dies ist jedoch unm&ouml;glich. Dabei macht er Bekanntschaft mit einem Maler, der offizieller Portr&auml;tierer des Gerichtes ist, und erf&auml;hrt von diesem, dass das Gericht offenbar eine nach oben offene Hierarchie besitzt und nur die oberste Instanz, das Urteil aussprechen kann. Dem Maler ist auch kein Fall von Freispruch bekannt, er erz&auml;hlt K jedoch von der M&ouml;glichkeit des scheinbaren Freispruchs, bei der ein niederes Gericht einen Freispruch beschliesst, die Akte des Angeklagten aber nicht geschlossen wird, sondern weiterhin im Gericht zirkuliert, bis irgendwann ein Richter die neuerliche Verhaftung veranlasst. Bei einem Besuch einer Kirche trifft K auf einen Gef&auml;ngnisgeistlichen, der ihm die Geschichte &quot;Vor dem Gesetz&quot; erz&auml;hlt und auslegt. Einige Zeit sp&auml;ter kommen wiederum 2 Herren in Ks Wohnung, um in zur Exekution, die in einem Steinbruch stattfindet, abzuholen. K stirbt durch einen Dolchstoss ins Herz. </p>
<p>	2.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; K. ist ein offener Mensch, der sich f&uuml;r Unschuldig h&auml;lt. Er hat gute Beziehungen zu seiner Familie und zu seinen Freunden. Besonders auf Frauen wirkt er Anziehend. Kurz gesagt erst ist ein Weiberheld was er auch offen zeigt. Doch wenn es Probleme gibt, wird er Ungedultig und will es sofort in selber in die Hand nehmen, was auch seine Nachteile mit sich zieht.</p>
<p>	- Sein Onkel, der sich sehr um den Ruf und das Wohl seiner Verwandschaft sorgt, stehs Josef sehr nahe. Er will nur das Beste f&uuml;r ihn erreichen.</p>
<p>	- Herr Advokat der sein Anwalt ist, k&uuml;mmert sich gerne um K. Er ist sehr gut mit K&acute;s Onkel befreundet und arbeitet in der Kanzlei von der K. auch angeklagt wurde.  <br />
	2.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Autor will mit diesen Buch dem Leser deutlich machen, dass ein Mensch der sich f&uuml;r Unschuldig h&auml;lt, doch Schuldig ist. Er ist Schuldig weil er Lebt und sein Leben rechtfertigen will. Jeder ist sein eigener Richter und andre Menschen k&ouml;nnen sein Handeln nicht deswegen Verurteilen, weil es f&uuml;r ihn das Richtige scheint.</p>
<p>	Schluss</p>
<p>
	3. &nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich finde das Buch ist Schwer zu verstehen. Es bleiben viele Fragen offen und man fragt sich immerwieder Wieso das jetz geschehen ist. So ein Buch ist meiner Meinung nach f&uuml;r etwas &auml;ltere Personen geeignet weil es doch Verst&auml;ndnisprobleme geben w&uuml;rde. Von der Sprache her ist es aber zu verstehen auch wenn einige Worter wie z.b. Bureau noch nach der damaligen Zeit geschrieben sind.</p>
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		<title>Die Physiker Friedrich D&#252;rrenmatt Charakterisierungen aller Personen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Physiker]]></category>
		<category><![CDATA[franz kafka]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>-&#160; Frl. Dr. Mathilde von Zahnd:&#160;&#160;&#160; Irren&#228;rztin, ber&#252;hmt(12),etwa 55 Jahre alt(24) buckelige Jungfer(12), aus<br />
	&#160;&#160;&#160; m&#228;chtiger, bodenst&#228;ndigen Familie(12), einziges Kind(24), Menschenfreund, Psychiater von Weltruf(12), <br />
	&#160;&#160;&#160; Vater: Geheimrat, Onkel Kanzler(24), Raucherin(25), Gro&#223;vater Generalfeldmarschall (26)durchschaut <br&#8230;</p>]]></description>
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	&nbsp;&nbsp;&nbsp; m&auml;chtiger, bodenst&auml;ndigen Familie(12), einziges Kind(24), Menschenfreund, Psychiater von Weltruf(12), <br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vater: Geheimrat, Onkel Kanzler(24), Raucherin(25), Gro&szlig;vater Generalfeldmarschall (26)durchschaut <br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Physiker(80)auch ihr ist K&ouml;nig Salomo erschienen(81)sie denkt, Salomo h&auml;tte M&ouml;bius abgesetzt und<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; sie sollte Weltherrschaft an sich nehmen, deshalb bet&auml;ubte sie M&ouml;bius dauernd um dessen <br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aufzeichnungen zu kopieren(82)setzte Schwestern auf die Physiker an um diese durch die Morde&nbsp;&nbsp; <br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; unsch&auml;dlich zu machen(84)</p>
<p>	- Marta Boll : Oberschwester, sieht so resolut aus wie sie hei&szlig;t und ist( 14), m&ouml;chte nicht das geraucht wird(30)</p>
<p>	- Uwe Sievers : Oberpfleger, Ehemaliger Europameister im Schwergewichtsboxen(56)</p>
<p>	- Mc Arthur: Pfleger, schwarzer, nordamerikanischer Meister im Mittelgewicht(56)</p>
<p>	- Murillo : Pfleger, s&uuml;damerikanischer Meister im Schwergewichtsboxen(56)</p>
<p>	- Herbert Georg Beutler : genannt Newton, Patient, hat Dorothea Moser mit Vorhangkordel(20)am 12. Aug.<br />
	&nbsp;&nbsp; ermordet (16), spielt Schach zum abreagieren(17)Hat Zimmer Nr. 3(18), Physiker aus <br />
	&nbsp;&nbsp; Ordnungsliebe(19)Raucher, liebte D: Moser, sie Ihn auch, meint umbringen w&auml;re einzige L&ouml;sung daf&uuml;r da <br />
	&nbsp;&nbsp; er sich mit Gravitation befassen und nicht mit Frau m&uuml;sse(20), versteht was von Musik(21), erz&auml;hlt jedem<br />
	&nbsp;&nbsp; er w&uuml;rde sich in Wahrheit f&uuml;r Einstein halten, stimmt aber nicht(25), 1 Jahr zuvor eingewiesen(27), gesteht<br />
	&nbsp;&nbsp; M&ouml;bius dass er nicht verr&uuml;ckt ist, und sagt das sein richtiger Name Alec Jasper Kilton ist, Begr&uuml;nder der<br />
	&nbsp;&nbsp; Entsprechungslehre und das er verr&uuml;ckt spiele um hinter den Grund von M&ouml;bius&acute; Verr&uuml;cktheit zu<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; kommen, (62/63)sagt er habe Schwester umgebracht., da seine Mission , da geheimste Unternehmen des<br />
	&nbsp;&nbsp; Geheimdienstes in Frage stand(63), er habe den Auftrag, M&ouml;b&iacute;us zu entf&uuml;hren , wenn der Verdacht, dass<br />
	&nbsp;&nbsp; er der genialste Physiker aller Zeiten ist, sich best&auml;tigt(64), nimmt pl&ouml;tzlich Revolver und will Ernesti&nbsp; <br />
	&nbsp;&nbsp; erschie&szlig;en, der aber hat auch Waffe, so legen beide diese weg(65) bleibt nach Bitte von M&ouml;bius im<br />
	&nbsp;&nbsp; Irrenhaus(76)</p>
<p>	- Ernst Heinrich Ernesti: genannt Einstein, Patient, Irene Straub ungebracht, spielt Geige um sich nach Mord<br />
	&nbsp;&nbsp; abzureagieren(17), hat mittleres Zimmer, Nummer 2, (14, 16), mager, gro&szlig; gewachsen, schlohwei&szlig;e<br />
	&nbsp; Haare, Schnurrbart(26), 2Jahre zuvor eingewiesen(27), sieht sofort als er Zimmer betritt, dass Monika und<br />
	&nbsp; M&ouml;bius sich lieben(48)gesteht dass er Schwester wegen Liebe umbrachte(48), sagt auch er w&auml;re nicht <br />
	&nbsp; verr&uuml;ckt, er w&auml;re auch Physiker und geh&ouml;re auch zum Geheimdienst, aber anderen als Beutler, sein Name <br />
	&nbsp; w&auml;re Joseph Eisler, der Entdecker des Eisler &#8211; Effektes der 1950 verschollen sei (64), bleibt nach Bitte von <br />
	&nbsp; M&ouml;bius im Irrenhaus(76)</p>
<p>	- Johann Wilhelm M&ouml;bius: etwa 40 Jahre, etwas unbeholfen (35) Patient, seit 15 Jahren dort(29), hat <br />
	&nbsp; Zimmer Nr. 1(35), hat 3 S&ouml;hne, wurde krank als sie noch ganz klein waren, soll sie noch ein einziges Mal <br />
	&nbsp; sehen(32), ihm erscheint dauernd K&ouml;nig Salomon(32)war mit 15 Weise und sehr arm(33)heiratete Lina mit<br />
	&nbsp; 20(34), will nicht dass sein j&uuml;ngster Physiker wird(37), stellt Salomo h&ouml;her als seine Familie(43), wird von<br />
	&nbsp; Schwester Monika geliebt (46), liebt sie auch(47), bringt Schwester Monika mit Vorhangkordel um wegen<br />
	&nbsp; Liebe(53), sagt Salomo h&auml;tte es ihm befohlen(58)will sich nach Mord von Kommissar verhaften <br />
	&nbsp; lassen(60), gesteht Beutler, dass er auch nicht verr&uuml;ckt sei(62), durchschaut Beutler, dass er Schwester<br />
	&nbsp; umbrachte, weil sie die Wahrheit &uuml;ber ihm kannte(63)verbrannte seine Manuskripte bevor Polizei kam um<br />
	&nbsp; sicher zu gehen(71)will nicht aus Irrenhaus, weil er dort wenigstens die Sicherheit hat, nicht von <br />
	&nbsp; Politikern ausgenutzt zu werden(73)sagt das er nur vorgab, dass Salomo ihm begegnet, um ins Irrenhaus zu<br />
	&nbsp; kommen(74)will das sie anderen beiden Physiker bei ihm im&nbsp; Haus bleiben(75)</p>
<p>	- Missionar Oskar Rose: war Witwer, heiratete dann Lina M&ouml;bius(Rose)(31), hat 6 Kinder (34),&nbsp; <br />
	&nbsp;&nbsp; leidenschaftlicher Vater(35), war Pfarrer in Guttannen(38)kennt alle Psalmen auswendig(39)</p>
<p>	- Frau Missionar Lina Rose : War mit M&ouml;bius verheiratet(31), hat von ihm 3 Kinder(32) macht sich <br />
	&nbsp; Vorw&uuml;rfe, M. im Stich gelassen zu haben(35), kann Geld f&uuml;r Klinikaufenthalt von M. nicht mehr <br />
	&nbsp; aufbringen(34)</p>
<p>	- Adolf- Friedrich; Wilfried- Kaspar;&nbsp; J&ouml;rg &ndash; Lukas: S&ouml;hne von Lina Rose, sollen ihren Vater, M&ouml;bius zum <br />
	&nbsp;&nbsp; 1. und letzten Mal sehen(32), A. &ndash; F. der &Auml;lteste(36), will Pfarrer werden(37), W. -C.<br />
	&nbsp;&nbsp; ist 15, m&ouml;chte Philosophie studieren(37) , J. &ndash; L. ist 14, will Physiker werden (37), M&ouml;bius will das&nbsp; <br />
	&nbsp;&nbsp; nicht(37), alle spielen sehr begabt Blockfl&ouml;te(39)</p>
<p>	- Richard Vo&szlig; : Kriminalinspektor, Zigarrenraucher(14), hat lieber Schnaps als Tee(15), Beamter der 14. <br />
	&nbsp;&nbsp; Klasse(56)</p>
<p>	- Guhl : Polizist</p>
<p>	- Blocker: Polizist, Gerichtsmediziner</p>
<p>	- Irene Straub: 2. Tote, 22Jahre alt, aus Kohlwang, hat einen Bruder in der Oberschweiz( 15), ;M&ouml;rder:<br />
	&nbsp;&nbsp; Ernesti, erdrosselt mit Kordel von Stehlampe(16), Landesmeisterin des nat. Judoverbands(16)</p>
<p>	- Dorothea Moser:1. Tote ermordet von Beutler mit Vorhangkordel(20), war im Damenringverein(16),&nbsp; <br />
	&nbsp;&nbsp; Strohblond, ungemein kr&auml;ftig, biegsam trotz K&ouml;rperf&uuml;lle ,sie liebte Beutler(20)</p>
<p>	- Monika Stettler :3. Tote,&nbsp; Krankenschwester , 25 Jahre alt, aus Blumenstein(55), pflegte M&ouml;bius 2 Jahre <br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; lang , liebt M&ouml;bius, h&auml;lt ihn nicht f&uuml;r verr&uuml;ckt (46) , hasst ihren Beruf(49), dann von M&ouml;bius mit&nbsp; <br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorhangkordel umgebracht(53)</p>
<p>&nbsp;</p>
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	&nbsp;</p>
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		<title>„Kabale und Liebe“ Inhaltsangabe Zusammenfassung Charakterisierung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/kabale-und-liebe-friedrich-schiller</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[friedrich schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Kabale und Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Darstellung der h&#246;fischen Welt in Schillers &#8222;Kabale und Liebe&#8220; anhand der Figur des Pr&#228;sidenten von Walter</p>
<p>
	Inhaltsverzeichnis</p>
<p>	&#160;&#160; 1. Das b&#252;rgerliche Trauerspiel &#8222;Kabale und Liebe<br />
	&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; 1.1 Inhaltsangabe<br />
	&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160;&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	Inhaltsverzeichnis</p>
<p>	&nbsp;&nbsp; 1. Das b&uuml;rgerliche Trauerspiel &bdquo;Kabale und Liebe<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.1 Inhaltsangabe<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.2 Problematik<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.3 Einordnung in den historischen Kontext<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.3.1 Zeitgeschichtlicher Hintergrund<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.3.2 Biographischer Zusammenhang mit Schiller</p>
<p>	&nbsp;&nbsp; 2. Die Figur des Pr&auml;sidenten von Walter<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1 Charakterisierung der Figur<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.2 Darstellung des Adels aus Sicht des Pr&auml;sidenten<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.3 Von Walters Verh&auml;ltnis zum B&uuml;rgertum<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.4 Darstellung der h&ouml;fischen Welt &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3. Wirkung<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 3.1 Wirkung auf den Leser<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 3.2 Rezeptionsgeschichte</p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4. Zusammenfassung</p>
<p>	1. Das b&uuml;rgerliche Trauerspiel &bdquo;Kabale und Liebe&ldquo;</p>
<p>	Das St&uuml;ck Kabale und Liebe ist Schillers einziges b&uuml;rgerliches Trauerspiel. Hier besch&auml;ftigte er sich besonders mit der Thematik von St&auml;ndekonflikten und dem Thema, das ihm immer besonders am Herzen lag, der Liebe, die er auch schon in seinem St&uuml;ck &bdquo;Die R&auml;uber&ldquo; thematisierte. Jedoch schrieb er nach &bdquo;Kabale und Liebe&ldquo; keine weiteren b&uuml;rgerlichen Trauerspiele mehr, sondern beschr&auml;nkte sich eher auf biografisch-geschichtliche St&uuml;cke, wie &bdquo;Maria Stuart&ldquo; oder &bdquo;Don Carlos&ldquo;. Ich habe mich mit diesem St&uuml;ck, das vor allem das Thema der St&auml;ndekonflikte im 18. Jahrhundert fokussiert, n&auml;her besch&auml;ftigt, wobei ich besonders die Figur des Pr&auml;sidenten von Walter, als Beispiel f&uuml;r das Leben und Verhalten bei Hofe und den dort ausgef&uuml;hrten Intrigen und Zweckb&uuml;ndnissen, untersucht habe. Hierbei besch&auml;ftigte ich mich intensiv mit dem Text von Schiller und einigen Interpretationshilfen.</p>
<p>	1.1 Inhaltsangabe</p>
<p>	Der junge Adlige Ferdinand von Walter liebt die Tochter des b&uuml;rgerlichen Musikers Miller, Luise. Doch Ferdinands Vater, der Pr&auml;sident von Walter, ist gegen diese Verbindung, da er plant seinen Sohn mit der M&auml;tresse des regierenden F&uuml;rsten, Lady Milford, zu verheiraten, um seinen Einfluss weiter auszubauen. Zusammen mit seinem Sekret&auml;r Wurm, der sein Interesse an Luise betont, versucht der Pr&auml;sident durch verschiedene Intrigen, die Verbindung seines Sohnes mit Luise zu trennen. Er l&auml;sst &uuml;ber den Hofmarschall von Kalb die Nachricht der baldigen Hochzeit Ferdinands mit Lady Milford verbreiten. Lady Milford liebt Ferdinand jedoch wirklich und wird von ihm abgewiesen. Ebenfalls sind die Millers nicht von der Verbindung Ferdinands und ihrer Tochter erfreut, da sie den Zorn des Pr&auml;sidenten f&uuml;rchten, lassen sich aber aufgrund der ernst gemeinten Liebe ihrer Tochter &uuml;berzeugen. Als der Pr&auml;sident merkt, dass die erste Intrige nicht ausreicht, um die Verbindung zu l&ouml;sen, entwickelt sein Sekret&auml;r Wurm eine weitere, folgenschwerere Intrige. Der Sekret&auml;r l&auml;sst Luise gegen ihren Willen einen Liebesbrief an den Hofmarschall schreiben, um ihn Ferdinand zukommen zu lassen. Dieser, von Eifersucht ergriffen, sucht den ahnungslosen von Kalb auf und beschlie&szlig;t derweil einen Racheplan gegen Luise. Sie besucht Lady Milford aufgrund einer Einladung der Lady und gesteht ihr die tief empfundene Liebe zu Ferdinand. Die Lady reagiert in Rage und Luise fl&uuml;chtet mit dem Plan, sich selbst zu t&ouml;ten. Am Abend sucht Ferdinand das Haus der Millers auf und schickt Miller mit einigen Briefen zum Pr&auml;sidenten. W&auml;hrend dieser unterwegs, versetzt er die Limonade, die ihm von Luise gereicht wird, mit Gift. Luise trinkt diese und gesteht Ferdinand die Intrige des aufgesetzten Briefes. Ferdinand, dem die aufgrund dieses Gest&auml;ndnisses die Intrige seines Vaters und seinen eigenen aus Eifersucht begangenen Fehler bewusst werden, trinkt ebenfalls von der Limonade. Die aufgrund des Abschiedsbriefs Ferdinands herbeieilenden von Walter, Wurm, Miller und anderen Bedienten, kommen zu sp&auml;t und sehen Ferdinand, mit einem Fluch gegen seine Vater auf den Lippen, sterben. Der Pr&auml;sident versucht die Schuld auf seinen Sekret&auml;r zu &uuml;bergeben und wird mit diesem zusammen von Gerichtsdienern abgef&uuml;hrt.</p>
<p>	1.2 Problematik </p>
<p>	In dem b&uuml;rgerlichen Trauerspiel &bdquo;Kabale und Liebe&ldquo; werden verschiedene Problematiken thematisiert. So steht der Konflikt des Adels mit dem B&uuml;rgertum im Mittelpunkt, wobei hier das Thema von Intrigen besonders fokussiert wird. Ebenfalls ein wichtiges Thema ist der Eltern-Kind-Konflikt der in persona des Pr&auml;sidenten und seines Sohnes Ferdinand vollzogen wird. Wichtige Problematiken sind ebenfalls die Vorgehensweise bei Hofe und die Verh&auml;ltnisse der Adligen und B&uuml;rger untereinander. Weitere Themen sind Schein und Ehre, das Verh&auml;ltnis zwischen Herren und Diener, Wahrheit und L&uuml;ge, der Gegensatz von h&ouml;fischer und b&uuml;rgerlicher Sprache und das Flucht aus dem herrschenden System.</p>
<p>
	1.3. Einordnung in den historischen Kontext.</p>
<p>	Um das Trauerspiel konstruktiv interpretieren zu k&ouml;nnen, habe ich mich mit den historischen Zusammenh&auml;ngen Schillers und seiner Zeit auseinandergesetzt.</p>
<p>	1.3.1 Zeitgeschichtlicher Hintergrund</p>
<p>	Zur Zeit Schillers in den 1770er Jahre war der Absolutismus eine weit verbreitete Regierungsform. Fast jeder Staat wurde von einem absoluten F&uuml;rsten regiert. Bis auf die B&uuml;rger der wenigen freien St&auml;dte, waren alle B&uuml;rger Leibeigene des F&uuml;rsten. Ebenfalls war die Separierung in drei St&auml;nde &ndash; Klerus, Adel und den Dritten Stand zu dem die restliche Bev&ouml;lkerung, wie die B&uuml;rger oder Bauern geh&ouml;rten. So schreibt Martin Ludwig: &bdquo;Die Geburt entschied schon meist das Schicksal des Kindes.&ldquo; Dies war zu dieser Zeit ein normaler Vorgang. So f&auml;hrt Ludwig fort: &bdquo;Jeder Stand nahm in der sozialen Stufenleiter eine bestimmte Sprosse ein. An diese musste er fest und unl&ouml;sbar geschmiedet werden.&ldquo; Ludwigs Ausf&uuml;hrungen entsprechen der Realit&auml;t dieser Zeit. Wer beispielsweise als Sohn eines Bauern geboren wurde, musste entweder ebenfalls Bauer werden oder als Arbeiter in eine andere Stadt gehen. Hierdurch wird auch das Problem einer so genannten Mischehe zwischen den deutlich. Die Heirat zwischen den St&auml;nden war nahezu unm&ouml;glich. Und selbst die Heirat in den St&auml;nden war nicht selten durch den Beruf der Eltern festgesetzt. &bdquo;Der Sch&auml;fer (&hellip;) durfte oft nicht in die Rangstufe des ehrsamen Handwerkers aufr&uuml;cken.&ldquo; Diese Gegebenheiten waren Ausl&ouml;ser f&uuml;r die literarischer Jugendbewegung des Sturm und Drang, zu der Schillers &bdquo;Kabale und Liebe&ldquo; definitiv zu z&auml;hlen ist.</p>
<p>
	1.3.1 Biographischer Zusammenhang mit Schiller</p>
<p>	Schiller selbst war von der absoluten Herrschaft seines F&uuml;rsten Karl-Eugen von W&uuml;rttemberg, der in seinem Land eine klassische absolute Herrschaft betrieb, betroffen. Der Dichter wurde bereits mit vierzehn Jahren von seinen Eltern getrennt und musste den Drill der Milit&auml;rschule des F&uuml;rsten, die f&uuml;r den Staat Beamte und Offiziere aus den jungen Menschen machen sollte, &uuml;berstehen. So blieb f&uuml;r den freiheitsliebenden Sch&ouml;ngeist Schiller nichts &uuml;brig als sich f&uuml;r die erste Zeit selbst zur&uuml;ckzuhalten. Als er seine Leidenschaft f&uuml;r das Dichten entdeckte, wurde ihm verboten diese zu praktizieren. So schrieb er heimlich sein erstes St&uuml;ck &bdquo;Die R&auml;uber&ldquo; dem nach einigen Jahren &bdquo;Kabale und Liebe&ldquo; folgte. Au&szlig;erdem verbrachte er einige Zeit am w&uuml;rttembergischen Hof, wo er die Verschwendungssucht und den &uuml;bertriebenen Prunk der Adligen miterlebte. Schiller wurde immer wieder von der Willk&uuml;r des Herrschers eingeschr&auml;nkt, bis er schlie&szlig;lich nach Mannheim floh. Die vielen Parallelen zu dem F&uuml;rsten, wie die M&auml;tresse Milford, die an eine M&auml;tresse Karls , die Gr&auml;fin von Hohenheim angelehnt ist, zeigen, dass Schiller gro&szlig;e Teile seines Trauerspiels aus der Realit&auml;t genommen hat.</p>
<p>	2. Die Figur des Pr&auml;sidenten von Walter</p>
<p>	Die Figur des Pr&auml;sidenten von Walter repr&auml;sentiert, als eine der Hauptpersonen, den Adel und die h&ouml;fische Welt. Mithilfe dieser Person werde ich die h&ouml;fische Welt darstellen.</p>
<p>	2.1 Charakterisierung</p>
<p>	&bdquo;Der Pr&auml;sident ist der allm&auml;chtige Minister, bei dessen Auftreten im F&uuml;rstentum alle Welt zittert.&ldquo;, so beginnt eine Charakterisierung des Germanisten Martin H. Ludwig. Dieses Zitat ist &auml;u&szlig;erst charakteristisch f&uuml;r die Figur von Walters. Schon im ersten Auftritt betont Miller seine Furcht vor dem Zorn des Pr&auml;sidenten. (I.I.) Insgesamt wird mehr und mehr deutlich, dass man den Pr&auml;sidenten, weder als Politiker, noch als Vater untersch&auml;tzen sollte. Seinen Hang zur Intrigen erkennt man bereits w&auml;hrend seines ersten Auftritts im 5. Auftritt des 1. Aktes. Das Spinnen von Intrigen wird in diesem Auftritt besonders deutlich. Er selbst konnte erst nach dem Mord an seinem Vorg&auml;nger seinen jetzigen Posten antreten (erw&auml;hnt u. a. in I.VII), was verdeutlicht, dass er sowohl kaltbl&uuml;tig mit seinen Feinden, als auch berechnend f&uuml;r seine Zukunft und Stellung agiert. F&uuml;r dieses Ziel instrumentalisiert er sogar seinen Sohn, indem er ihn mit der M&auml;tresse des F&uuml;rsten verheiraten will. Au&szlig;erdem ist es eine St&auml;rke von ihm, andere Personen f&uuml;r seine Zwecke zu missbrauchen, wie seinen Sekret&auml;r Wurm oder den Hofmarschall. Dies wird auch von Thorsten Zimmer in einer Charakterisierung hervorgehoben: &bdquo;Es geht dem Pr&auml;sidenten in seinem Amt weniger um Ehre oder Verantwortung f&uuml;r seine Untergebenen als um pers&ouml;nlichen Einfluss und Macht.&ldquo;. Durch den Pr&auml;sidenten wird wie Zimmer ebenfalls interpretiert ein Teil des &bdquo;moralisch verrotteten herzoglichen Hofes&ldquo; dargestellt. Dies begr&uuml;ndet sein selbsts&uuml;chtiges Vorgehen in soweit, dass er sich mit eben solchen Mitteln gegen seine Neider durchsetzen muss, was aber keineswegs seine Handlungen legitimiert oder gar rechtfertigt. Die Liebe seines Sohnes interessiert ihn wenig. Dieser soll sich in die Pl&auml;ne von Walters integrieren oder sich von ihm trennen. <br />
	Die Liebe ist f&uuml;r ihn, wie Ludwig sagt, eine &bdquo;t&ouml;richte Schw&auml;rmerei&ldquo; Nichts wir durch sie gerechtfertigt, keine Macht erreicht oder ausgebaut. Aufgrund dieser Erw&auml;gungen ist die &bdquo;wahre Liebe&ldquo;, wie sie zwischen Ferdinand und Luise besteht, f&uuml;r den Pr&auml;sidenten reine Zeitverschwendung. Ehen oder Verh&auml;ltnisse sind f&uuml;r ihn Zweckverbindungen, die nur dazu dienen Macht und Einfluss auszubauen. Aus diesem Grund, kann er die Liebe seines Sohnes gegen&uuml;ber Luise nicht nachvollziehen. </p>
<p>	2.2 Von Walters Bild des Adels</p>
<p>	Die anderen Adligen bei Hofe sieht von Walter als seine Schachfiguren an. Er kollaboriert mit Wurm, der durch sein Amt in den Adel aufgestiegen ist, und spielt mit dem Hofmarschall in soweit, dass er ihn dazu benutzt, sowohl die Nachricht der angeblichen geplanten Hochzeit (1. Akt, 7.Auftritt) und den Plan der angeblichen Absage derselben (3. Akt, 2.Auftritt) zu verbreiten. Andere Adlige, und sogar den F&uuml;rsten, h&auml;lt er von der Politik ab, da er sich selbst als st&auml;rksten und f&auml;higsten Politiker sieht. Jede Aktion, jedes Gespr&auml;ch, jede Beziehung dient ausschlie&szlig;lich seinem einzigen Ziel: die Ausweitung seiner Macht und seines Einflusses. Dies ist besonders in den Beziehungen zu anderen Adligen deutlich zu erkennen. Hierbei ist auch das Verh&auml;ltnis zur Lady Milford zu sehen. Obwohl er nicht ein einziges Mal gemeinsam mit ihr auftritt, benutzt er sie als Werkzeug, um seinen Sohn mit ihr zu verheiraten und so seinen Einfluss bei Hof auszubauen. Eigentlich agiert er im Zusammenhang mit der Hochzeit hinter ihrem R&uuml;cken. Dass sie wirklich in Ferdinand verliebt ist, ist f&uuml;r von Walter in seinen Pl&auml;nen nat&uuml;rlich&nbsp; ein unerwarteter aber angenehmer Faktor. </p>
<p>
	2.3 Von Walters Verh&auml;ltnis zum B&uuml;rgertum</p>
<p>
	Das Verh&auml;ltnis des Pr&auml;sidenten zum B&uuml;rgertum ist &auml;u&szlig;erst schlecht. Er bezeichnet Luise abf&auml;llig als &bdquo;B&uuml;gerkanaille&ldquo;, (1.Akt, 5.Auftritt) was seinen Abscheu gegen&uuml;ber dem einfachen B&uuml;rgertum verdeutlicht. Immer wieder erkennt man ihn Sprechakten des Pr&auml;sidenten Herabw&uuml;rdigungen des B&uuml;rgertums. Besonders sind sie in den Gespr&auml;chen mit seinem Sekret&auml;r Wurm sichtbar. So f&auml;hrt er mit der Beschuldigung fort, dass Luise nicht mehr als eine &bdquo;Hure&ldquo; seines Sohnes sein kann, mit der sich dieser kurzfristig vergn&uuml;gt, um sie dann fallen zu lassen. Er lebt seine M&ouml;glichkeit zur Willk&uuml;r bei der Familie Miller, als Beispiel f&uuml;r das B&uuml;rgertum, hemmungslos aus. So l&auml;sst er Luises Eltern ins Gef&auml;ngnis sperren, um Luise unter Druck zu setzen und seine Macht zu verdeutlichen, die er jederzeit verwenden kann, um einem einfachen B&uuml;rger zu schaden oder ihn zu dem&uuml;tigen ( 2. Akt, 6. Auftritt). Letztlich wird sich immer wieder zeigen, wie der Pr&auml;sident seine Macht gegen&uuml;ber dem B&uuml;rgertum ausnutzt und das schreckliche Ende durch jegliche Willk&uuml;r, die er an den Tag legt, weiter heraufbeschw&ouml;rt.</p>
<p>	2.4 Darstellung der h&ouml;fischen Welt</p>
<p>	Der Hof wird hier &auml;u&szlig;erst negativ dargestellt. Dies liegt jedoch vor allem an der Sicht Schillers, der ja f&uuml;r l&auml;ngere Zeit das Leben bei Hofe miterleben konnte. Zum einen gibt es da die so genannten Hofschranzen, deren Leben sich ausschlie&szlig;lich bei Hofe abspielt und die sich auch nicht f&uuml;r das Leben au&szlig;erhalb des Hofes interessieren. Hierzu ist eindeutig die Figur des Hofmarschalls von Kalb zu z&auml;hlen, der aufgrund dieses Verhaltens ein hohes Ma&szlig; von Naivit&auml;t und Lenkbarkeit an den Tag legt, sodass der Pr&auml;sident ihn leicht in seine Intrigen mit einbauen kann. <br />
	Zum anderen aber die auch die machthungrigen Machtmenschen, denen nichts so wichtig ist, wie ihr pers&ouml;nliches Weiterkommen und ihr pers&ouml;nlicher Erfolg. Hierbei ist der Pr&auml;sident &auml;u&szlig;erst wichtig. Er zieht die Strippen bei Hofe und ihm sind selbst viele Adlige hilflos ausgeliefert. <br />
	Letztlich wird nat&uuml;rlich auch das Desinteresse der Herrschenden an der einfachen Bev&ouml;lkerung deutlich. Dieser Aspekt wird nur noch von der Willk&uuml;r der F&uuml;rsten und dessen Handlangern in den Schatten gestellt, was letztlich mit dazu beitr&auml;gt, dass ein negatives Bild des Hofes entsteht.</p>
<p>
	3. Wirkung</p>
<p>	3.1 Wirkung auf den Leser</p>
<p>	Das Bild, das der Leser w&auml;hrend des Trauerspiels vom Pr&auml;sidenten erh&auml;lt, ist &auml;u&szlig;erst differenziert. Nat&uuml;rlich wird dem Leser immer wieder verdeutlicht, wie kalkulierend der Pr&auml;sident die Handlung vorantreibt und das f&uuml;r die Liebenden t&ouml;dliche Ende erwartend in Kauf nimmt. Kaltbl&uuml;tig nimmt er es hin, dass seine Taten anderen Schaden zuf&uuml;gen und er w&uuml;rde es sogar billigen, dass seine Taten anderer Leben fordert. Vor allem sein abf&auml;lliges Verhalten gegen&uuml;ber den anderen agierenden Personen, wobei er hierbei keinen Unterschied zwischen den St&auml;nden macht, f&auml;llt dem Leser oft auf. Er benutzt sowohl den Hofmarschall und Wurm, als Vertreter des Adels, als auch die Familie Miller, als Vertreter des B&uuml;rgertums. Er repr&auml;sentiert auf seine ihm eigene, kaltbl&uuml;tige Weise den Adel und die h&ouml;fische Welt. In den letzten Szenen merkt man ihm jedoch an, dass er in gewisser Weise Reue empfindet, f&uuml;r die Folgen, die sein Verhalten hatten. Er versucht zwar zuerst die Schuld, die er auf sich geladen hat, auf seinen Sekret&auml;r Wurm zu schieben, was f&uuml;r den Leser wiederum die selbsts&uuml;chtige Art des Pr&auml;sidenten zu verdeutlichen scheint. Das Zugest&auml;ndnis zu Schluss und die eigene Auslieferung an die Justiz kommen f&uuml;r den Leser aus diesem Grund auch eher &uuml;berraschend, was jedoch auch zeigt, dass jeder Mensch, mag er auch noch so eigensichtig bzw. kaltbl&uuml;tig sein, wie der Pr&auml;sident, eine Seele und ein Gewissen hat, was am Ende des Trauerspiels nat&uuml;rlich auch allgemein f&uuml;r die Hoffnung Schillers steht, dass sich der Adel und Hof ihre Fehler eingesteht, um diese in der Zukunft zu vermeiden.</p>
<p>
	3.2 Rezeptionsgeschichte</p>
<p>	Kurz nach der Urauff&uuml;hrung des St&uuml;cks &bdquo;Kabale und Liebe&ldquo; 1784 in Frankfurt, wurde das St&uuml;ck an vielen Theatern in Deutschland aufgef&uuml;hrt (darunter Berlin 1784, Leipzig 1785, Hannover 1788 und Weimar 1790). Es gab durchweg positive Meinungen und Rezensionen &uuml;ber das St&uuml;ck, die kurz nach der Urauff&uuml;hrung folgten. Im Vergleich zu anderen St&uuml;cken (&bdquo;Die R&auml;uber&ldquo;) schneidet das St&uuml;ck jedoch weniger gut beim Publikum ab. Mit der Zeit wird es auch weniger an den Schauspielh&auml;usern gespielt, da das Publikum mehr und mehr sein Desinteresse an dem Thema und seiner Verarbeitung zeigt. Thorsten Zimmer begr&uuml;ndet das folgenderma&szlig;en:&nbsp; &bdquo;(&hellip;) Weil das gebildete Publikum die Handlung als zu theatralisch und pathetisch erlebt&ldquo; und das B&uuml;rgertum eher auf &bdquo;leichtere Familien- und R&uuml;hrst&uuml;cke&ldquo; fixiert war, wurde das St&uuml;ck nach und nach von Spielpl&auml;nen genommen. Sp&auml;ter im 19. Jahrhundert wird das St&uuml;ck sogar noch kritischer bewertet. So bezeichnet es Franz Grillparzer als das &bdquo;elendste Machwerk&ldquo; und Friedrich Hebbel wunderte sich &uuml;ber die &bdquo;grenzenlose Nichtigkeit dieses St&uuml;cks&ldquo;. Erst in der Zeit des Realismus erlebte das St&uuml;ck einen neuen Schub. So zeigten sich sowohl Theodor Fontane, als auch Friedrich Engels &uuml;ber die Thematik des St&uuml;cks erfreut. Auch im 20. Jahrhundert wurde das St&uuml;ck wieder h&auml;ufiger an den Theatern inszeniert. Vor allem im Zweiten Weltkrieg, entwickelte es sich zum Symbol f&uuml;r &bdquo;Freiheit, Artbewusstsein (&hellip;) und Glaubenskraft&ldquo; und f&uuml;r den &bdquo;Kampf gegen das Intrigantentum&ldquo;, was es zum meistgespielten und &ndash;inszenierten St&uuml;ck des Zweiten Weltkriegs machte. Trotz dieser missbr&auml;uchlichen Missdeutung kann sich das St&uuml;ck in den Jahrzehnten nach dem Krieg weiter auf den deutschen B&uuml;hnen etablieren. Heute ist es immer noch ein viel gespieltes St&uuml;ck in den Schauspielh&auml;usern und Theatern. Vor allem wird es heute inszeniert, um den Menschen von heute einerseits die gesellschaftliche Situation des 18. Jahrhunderts vor Augen zu f&uuml;hren, und andererseits die Thematik der wahren Liebe zwischen zwei Menschen zu zeigen, was in der heutigen Zeit eher im Mittelpunkt steht.</p>
<p>
	4. Schluss</p>
<p>	4.1 Zusammenfassung</p>
<p>	&nbsp;Der Pr&auml;sident von Walter ist, wenn man ihn im Gesamtzusammenhang von Darstellung in dem St&uuml;ck und geschichtlichem Hintergrund betrachtet, ein Symbol f&uuml;r den intriganten Hof, der zwar durchaus folgenschwere Fehler im Umgang mit seinen Untergebenen begeht, diese jedoch entweder von den Betroffenen wieder gutmachen lassen, oder die gesamte Schuld auf andere ebenfalls Beteiligte abzustreifen versucht. Die Adligen m&ouml;gen sich zu dieser Zeit in zwei Lager aufgespalten haben. Zum einen die kaltbl&uuml;tigen, kalkulierenden und selbsts&uuml;chtigen Machtmenschen, die fast alles in Kauf nehmen, um ihre Ziele zu erreichen und dabei auch &uuml;ber Leichen gehen w&uuml;rden oder sogar bereits gegangen sind, zum anderen die naiven, leichtgl&auml;ubigen und politisch unbegabten Adligen, deren Leben aus Feiern, L&auml;stern und Klatsch besteht. Der Pr&auml;sident geh&ouml;rt zweifelsohne zum ersten Lager, jedoch steht auch sein Sekret&auml;r Wurm diesem Lager bei. Der Hofmarschall von Kalb geh&ouml;rt eindeutig zum zweiten Lager, was ihn daf&uuml;r pr&auml;destiniert als Marionette f&uuml;r die Interessen des Pr&auml;sidenten zu dienen. Ebenfalls zu diesem Lager geh&ouml;rt der F&uuml;rst, der zwar nicht auftritt, jedoch auch immer anwesend zu sein scheint, sich aber aus politischen Angelegenheiten heraush&auml;lt und so seinem Repr&auml;sentanten dem Pr&auml;sidenten nahezu freie Hand l&auml;sst. Dies f&uuml;hrt zu einer Willk&uuml;rherrschaft, die zwar vom Pr&auml;sidenten mit harter Hand gef&uuml;hrt wird, jedoch letztlich auch auf den unaktiven und politisch untalentierten F&uuml;rsten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Die Intrigen, die durch den Pr&auml;sidenten und seinen Sekret&auml;r Wurm durchgef&uuml;hrt werden, scheinen zum politischen Tagesgesch&auml;ft geh&ouml;rt zu haben. Hierbei zeigen sich jedoch keine Unterschiede zwischen den St&auml;nden. Sowohl Adlige, als auch B&uuml;rgerliche werden aus machtpolitischen Gr&uuml;nden missbraucht, was letztlich zu einem katastrophalen Ende der Hauptpersonen f&uuml;hrt und in der Realit&auml;t den Untergebenen im niederen Adel oder B&uuml;rgertum gro&szlig;en Schaden zuf&uuml;gte.</p>
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		<title>Der Vorleser Bernhard Schlink Inhaltsangabe Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 06:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Schlink]]></category>
		<category><![CDATA[Der Vorleser]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Der Vorleser Bernhard Schlink</h1>
<h3>&#160;</h3>
<h2>Inhaltsangabe Zusammenfassung</h2>
<p>&#160;</p>
<p><a href="#1. Teil">1. Teil<br />
	</a></p>
<p><a href="#2. Teil">2. Teil<br />
	</a></p>
<p><a href="#3. Teil">3. Teil<br />
	</a></p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p><span style="font-size: 16px;">1. Teil</span> <a name="1. Teil"></a></p>
<p>
	<strong> Kapitel 1. </strong><br />
	der Ich-Erz&#228;hler erz&#228;hlt von dem&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h3>&nbsp;</h3>
<h2>Inhaltsangabe Zusammenfassung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#1. Teil">1. Teil<br />
	</a></p>
<p><a href="#2. Teil">2. Teil<br />
	</a></p>
<p><a href="#3. Teil">3. Teil<br />
	</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 16px;">1. Teil</span> <a name="1. Teil"></a></p>
<p>
	<strong> Kapitel 1. </strong><br />
	der Ich-Erz&auml;hler erz&auml;hlt von dem Ereignis, als er sich auf dem Nachhauseweg von der Schule auf der Stra&szlig;e &uuml;bergeben muss<br />
	dabei wird er von einer Frau gesehen<br />
	diese hilft ihm und nimmt ihn mit nach Hause, um ihn zu waschen<br />
	danach bringt sie ihm in die Blumenstra&szlig;e<br />
	er soll sich von seiner Mutter aus bedanken <br />
	5 Monate sp&auml;ter bedankt er sich erst, weil der Arzt Gelbsucht feststellt&nbsp;</p>
<p>
	<strong> Kapitel 2. </strong><br />
	er beschreibt den Weg von der Blumenstra&szlig;e bis hin zur unbekannten Frau<br />
	&nbsp;</p>
<p><strong>Kapitel 3.</strong><br />
	er erinnert sich an die Frau und an das Haus, in dem sie wohnt</p>
<p><strong>Kapitel 4. </strong><br />
	er besucht Frau Schmitz (die ihn geholfen hat)<br />
	der Besuch endet damit, dass er sie nackt sieht<br />
	sp&auml;ter &auml;rgert er sich &uuml;ber sein Verhalten <br />
	er meint, dass nicht ihr &Auml;u&szlig;eres, sondern ihr Inneres ihn beeindruckt h&auml;tte <br />
	<strong> </strong></p>
<p><strong>Kapitel 5. </strong><br />
	eine Woche sp&auml;ter besucht er sie wieder<br />
	es ist f&uuml;r ihn qualvoll, weil er die ganze Zeit im Krankenbett liegt<br />
	er selber empfindet Sehnsucht nach Frau Schmitz</p>
<p>
	<strong> Kapitel 6</strong><br />
	er wartet bei ihr an der T&uuml;r<br />
	Frau Schmitz kehrt von der Arbeit zur&uuml;ck nach Hause<br />
	er erkennt, dass sie Bahnschaffnerin ist<br />
	er holt dann Kohle aus dem Keller und ist dreckig danach<br />
	er geht bei ihr baden und sie verf&uuml;hrt ihn beim abtrocknen</p>
<p><strong>Kapitel 7 </strong><br />
	in der Nacht verliebt er sich in sie<br />
	er erinnert sich, wie seine Mutter ihn umsorgte und verw&ouml;hnte<br />
	in der Schule will er seine M&auml;nnlichkeit zur Schau stellen<br />
	er will Frau Schmitz wieder sehen&nbsp; </p>
<p>	<strong> Kapitel 8 </strong><br />
	er schw&auml;nzt jetzt &ouml;fters die letzte Schulstunde, um bei ihr zu sein, wenn ihre Schicht zu Ende ist<br />
	sie lieben sich und um halb zwei geht er immer Mittagessen zu Hause<br />
	sp&auml;ter fragen sie sich gegenseitig, wie sie &uuml;berhaupt hei&szlig;en (Vorname)<br />
	er erz&auml;hlt ihr, dass er die Schule schw&auml;nze, um sich mit ihr zu treffen<br />
	sie selber erzeugt Zorn und meint, dass er in der Schule Leistungen bringen soll</p>
<p><strong>Kapitel 9 </strong><br />
	er meint, dass das Gl&uuml;ck vergangen sei und das er nicht wahrgenommen wurde von den Lehrern und Mitsch&uuml;lern<br />
	er erz&auml;hlt aus der Zeit mit Hanna <br />
	er selber will mit ihr in den Osterferien eine Radtour machen<br />
	seine Mutter fand er immer peinlich in dem Alter, aber auf Hanna ist er stolz <br />
	Michael musste k&auml;mpfen, um das Schuljahr zu absolvieren<br />
	stark macht ihn Hanna durch ihre Treffen und indem er ihr vorlas<br />
	<strong> Kapitel 10 </strong><br />
	in den Osterferien steigt er gleich am ersten Tag um halb f&uuml;nf morgens in den Zug<br />
	auch Hanna ist mit Zug unterwegs<br />
	er setzt sich in den zweiten Waggon und sie sitzt im ersten<br />
	sie ignoriert ihn und er steigt in Schwetzingen aus<br />
	sp&auml;ter geht er zu ihr nach Hause mit Traurigkeit und Entt&auml;uschung <br />
	er bekommt nur Ignoranz zu sp&uuml;ren und sie meine, dass er sie nicht kennen wollte im Zug<br />
	er wird aus der Wohnung raus geworfen, aber in einer halben Stunde ist er wieder da<br />
	er nimmt die Schuld auf sich<br />
	er gibt immer &ouml;fters nach, wenn sie sich streiten, egal ob er Unrecht oder Recht hat <br />
	<strong> Kapitel 11 </strong><br />
	Sp&auml;ter fahren sie gemeinsam f&uuml;r 4 Tage mit dem Fahrrad weg<br />
	um f&uuml;r Hanna zu sorgen, verkauft er seine Briefmarkensammlung<br />
	sie selber mag es in dieser Zeit, sich um nichts k&uuml;mmern zu m&uuml;ssen<br />
	den einen Morgen schreibt er einen Zettel, um Hanna zu &uuml;berraschen<br />
	er holt Fr&uuml;hst&uuml;ck und eine Rose<br />
	sie ist entt&auml;uscht und schl&auml;gt ihm mit dem G&uuml;rtel ins Gesicht<br />
	er nimmt wieder die schuld auf sich&nbsp; <br />
	<strong> Kapitel 12 </strong><br />
	Michael wollte die letzte Ferienwoche noch mit Hanna verbringen<br />
	die Eltern sind im Urlaub<br />
	die kleine Schwester erpresst ihn <br />
	er muss Kleider klauen f&uuml;r sie, da sie diese Woche zu einem Bekannten gehen w&uuml;rde<br />
	er stiehlt auch ein Nachthemd f&uuml;r Hanna <br />
	sie schlafen miteinander </p>
<p>
	<strong> Kapitel 13 </strong><br />
	Michael beschreibt den Wechsel von der Unter- in die Obersekundarstufe<br />
	er kam in eine neue Klasse<br />
	er lernt Sophie kennen, mit der er sich gut verstehe <br />
	<strong> Kapitel 14 </strong><br />
	er liest ihr Krieg und Frieden vor<br />
	eines Tages schauen die Beiden sich Kabale und Liebe im Theater an<br />
	er merkt, dass er sich lieber mit seinen Freunden im Schwimmbad treffen w&uuml;rde,&nbsp; als bei Hanna zu sein<br />
	er feiert seinen Geburtstag im Schwimmbad und geht zu Hanna<br />
	aber es artet im Streit aus und er schlichtet wieder <br />
	<strong> Kapitel 15 </strong><br />
	Michael traut sich nicht, sein Geheimnis mit Hanna an Sophie weiter zu erz&auml;hlen, obwohl er gro&szlig;es Vertrauen zu ihr hat <br />
	<strong> Kapitel 16 </strong><br />
	Michael erf&auml;hrt nie, was Hanna sonst noch macht au&szlig;er ihre Arbeit und ihr Zusammenleben <br />
	sie selber weicht den Fragen aus<br />
	<strong> Kapitel 17</strong><br />
	Michael ist mit seinen Freunden im Schwimmbad&nbsp; <br />
	er sieht von weiten Hanna, dennoch geht er nicht zu ihr<br />
	als er zu ihr geht, ist sie verschwunden<br />
	er probiert alles, um sie wiederzufinden, doch vergeblich<br />
	er beschreibt seine qualvollen Tage ohne Hanna </p>
<p>
	<span style="font-size: 16px;"> Zweiter Teil<a name="2. Teil"></a></span></p>
<p>
	<strong> Kapitel 1</strong><br />
	Michael ist &auml;lter geworden<br />
	Michael verdr&auml;ngt die Erinnerung an Hanna <br />
	er will sich nie wieder dem&uuml;tigen lassen<br />
	<strong> Kapitel 2</strong><br />
	nach ihrem verschwinden, sieht er sie zum ersten Mal im Gerichtssaal bei einem KZ-Prozess wieder <br />
	er selber absolviert nun ein Jurastudium<br />
	<strong> Kapitel 3</strong><br />
	bei der Gerichtsverhandlung erf&auml;hrt Michael, dass Hanna in Auschwitz und in einem Arbeitslager bei Krakau als W&auml;chterin eingesetzt war<br />
	sie selber hatte sich daf&uuml;r freiwillig gemeldet, obwohl sie eine Stelle bei Siemens h&auml;tte haben k&ouml;nnen <br />
	Michael selber kann aber nichts mehr f&uuml;r sie empfinden <br />
	<strong> Kapitel 4</strong><br />
	Michael betrachtet Hanna genau und versucht sie sich vorzustellen<br />
	er nimmt jeden Tag am Prozess teil und wird jeden Tag mit dem Ereignis aus dem KZ konfrontiert <br />
	<strong> Kapitel 5</strong><br />
	die Anklage hei&szlig;t f&uuml;r Hanna, dass sie eine von f&uuml;nf Aufseherin gewesen sein soll<br />
	mehrere Frauenh&auml;ftlinge sind in einer Bombennacht in einer Kirche umgekommen<br />
	die Anklagepunkte lauten, dass sie in dieser Nacht nicht die T&uuml;ren ge&ouml;ffnet habe und deswegen viele Frauen verbrannten<br />
	eine Mutter mit ihrer Tochter hat aber diesen Anschlag &uuml;berlebt und diese sind sp&auml;ter nach Israel ausgewandert<br />
	die Tochter ist auch in dieser Gerichtsverhandlung anwesend <br />
	<strong> Kapitel 6</strong><br />
	Hanna verwickelt sich in Widerspr&uuml;che zwischen ihr und dem Protokoll, welches sie unterschrieben haben soll<br />
	sie selber redet mit keiner Angeklagten und meint, dass die anderen Werterinnen falsch aussagen<br />
	Hanna bekennt sich, dass sie Arbeiterinnen bewacht hat<br />
	<strong> Kapitel 7</strong><br />
	Hanna verstrickt sich immer wieder in Widerspr&uuml;che<br />
	es stellt sich heraus, dass sie Sch&uuml;tzlinge unter den H&auml;ftlingen hatte<br />
	sie sorgt sich um die H&auml;ftlinge und diese lasen ihr am Abend vor</p>
<p>
	<strong> Kapitel 8</strong><br />
	Michael liest in dem englischen Buch der Tochter <br />
	es zeigt die Momente in der Kirche, als die Bomben einschlugen<br />
	man bekommt auch mit, wie die Mutter mit ihrer Tochter dem Schicksal entkamen<br />
	<strong> Kapitel 9</strong><br />
	alle Angeklagten versichern ihre Unschuld au&szlig;er Hanna <br />
	Hanna meint, dass sie den Bericht gemeinsam verfasst h&auml;tten<br />
	doch die Mitangeklagten sagten, Hanna h&auml;tte den Bericht alleine geschrieben<br />
	sp&auml;ter gesteht sie, dass sie den Bericht alleine geschrieben hat <br />
	sie hat auch deshalb die T&uuml;ren der Kirche nicht ge&ouml;ffnet, da sie Angst hatte, dass alle Gefangenen fliehen w&uuml;rden und damit ihre Aufsichtspflicht verletzen w&uuml;rde<br />
	<strong> Kapitel 10</strong><br />
	Michael kommt darauf, dass Hanna nicht schreiben und nicht lesen k&ouml;nne und h&auml;tte Angst sich zu blamieren<br />
	deshalb gibt sie zu, den Bericht geschrieben zu haben<br />
	<strong> Kapitel 11</strong><br />
	alle Angeklagten schieben die Schuld auf Hanna <br />
	sie soll angeblich die Befehle erteilt haben <br />
	Michael &uuml;berlegt sich in den Prozess sich einzumischen&nbsp;&nbsp; <br />
	<strong> Kapitel 12</strong><br />
	Michael spricht mit seinem Vater &uuml;ber den Prozess und haben keine L&ouml;sung f&uuml;r das Problem<br />
	<strong> Kapitel 13</strong><br />
	die Verhandlung wird wegen der Mutter, als Hauptzeugin, nach Israel verlegt <br />
	Michael versucht sich Hanna als KZ-Aufseherin vorzustellen und kann sich nicht auf das Studium konzentrieren<br />
	<strong> Kapitel 14/15</strong><br />
	Michael beschlie&szlig;t zum Konzentrationslager Struthof zu fahren<br />
	er wird von einem Mann mitgenommen<br />
	sie kommen ins Gespr&auml;ch &uuml;ber das Dritte Reich und deren Massenmorde<br />
	der Fahrer meint, dass die Offiziere nur ihre Arbeit gemacht h&auml;tten<br />
	als Michael ihn anspricht, ob er Offizier gewesen sei, wirft er ihn aus seinem Wagen<br />
	die Besichtigung des Arbeitslagers in Struthof hilft ihm auch nicht weiter<br />
	ohne den H&auml;ftlingen kann er sich die Situation gar nicht vorstellen<br />
	<strong> Kapitel 16</strong><br />
	Michael will das Spiel von Hanna aufdecken, schafft es aber dennoch nicht<br />
	<strong> Kapitel 17</strong><br />
	Hanna bekommt lebensl&auml;nglich und die anderen begrenzte Freiheitsstrafen</p>
<p>
	<span style="font-size: 16px;">Dritter Teil <a name="3. Teil"></a><br />
	</span></p>
<p>
	<strong> Kapitel 1</strong><br />
	Michael pflegt keine Kontakte mehr zu Mitmenschen <br />
	dennoch wird er von einer Gruppe Studenten auf eine Skih&uuml;tte eingeladen<br />
	dort nimmt er keine Achtung auf seine Gesundheit<br />
	er erk&auml;ltet sich und bekommt hohes Fieber <br />
	<strong> Kapitel 2</strong><br />
	Michael heiratet Gertrud, eine ehemalige Studentin, die er auf der Skih&uuml;tte kennen gelernt hat<br />
	sp&auml;ter bekommt er mit ihr ein Kind<br />
	nach f&uuml;nf Jahren l&auml;sst er sich scheiden<br />
	auch alle seine anderen Beziehungen gehen zu Bruch<br />
	die Erinnerungen an Hanna belasten ihn noch immer<br />
	<strong> Kapitel 3</strong><br />
	Michael erf&auml;hrt den Tod des Professors vom KZ-Seminar<br />
	bei der Beerdigung trifft er einen alten Studenten, den er kennt<br />
	dieser befragt ihn &uuml;ber die Beziehung mit Hanna und Michael ergreift sofort die Flucht, ohne sich zu verabschieden<br />
	<strong> Kapitel 4</strong><br />
	Michael arbeitet zun&auml;chst als Professor und sp&auml;ter in einer Forschungseinrichtung<br />
	<strong> Kapitel 5</strong><br />
	Michael beginnt, f&uuml;r Hanna auf Kassetten &bdquo;vorzulesen&ldquo; <br />
	diese schickt er in das Gef&auml;ngnis<br />
	<strong> Kapitel 6</strong><br />
	nach vier Jahren bekommt Michael von Hanna eine handschriftliche Nachricht<br />
	dadurch wei&szlig; er, dass Hanna im Gef&auml;ngnis lesen und schreiben gelernt hat <br />
	sie schickt immer wieder kurze Kommentare an Michael f&uuml;r die Kassetten, die er geschickt hat<br />
	<strong> Kapitel 7</strong><br />
	nach neun Jahren erh&auml;lt Michael einen Brief von der Gef&auml;ngnisleiterin<br />
	sie erz&auml;hlt, dass Hanna im folgenden Jahr entlassen werden soll<br />
	er soll die Kontaktperson nach ihrer Entlassung sein und er solle sie mal besuchen<br />
	Michael organisiert f&uuml;r sie Arbeit und eine Wohnung<br />
	<strong> Kapitel 8</strong><br />
	Michael besucht Hanna im Gef&auml;ngnis<br />
	Michael ist von Hannas stark veralteten Gesicht geschockt<br />
	er selber f&uuml;hlt sich verfremdet zu Hanna </p>
<p>	<strong> Kapitel 9</strong><br />
	Michael bereitet alles f&uuml;r Hannas Besuch vor<br />
	er ruft noch ein letztes Mal im Gef&auml;ngnis an und spricht erst mit der Gef&auml;ngnisleiterin und dann mit Hanna &uuml;ber ihre Entlassung<br />
	<strong> Kapitel 10</strong><br />
	als Michael am n&auml;chsten Morgen ins Gef&auml;ngnis kommt, erf&auml;hrt er, dass Hanna sich erh&auml;ngt hat <br />
	zusammen mit der Leiterin besucht er ihre Zelle<br />
	dort liegt Hannas Testament, in dem steht, dass Michael das gesparte Geld von ihr der Tochter geben soll, die den Anschlag mit ihrer Mutter &uuml;berlebte <br />
	Michael will noch einmal einen Blick auf Hannas Leiche werfen<br />
	<strong> Kapitel 11</strong><br />
	Michael f&auml;hrt nach New York, um der Tochter das Geld zu &uuml;bergeben<br />
	er erz&auml;hlt &uuml;ber die Beziehung zwischen Hanna und ihm<br />
	beide beschlie&szlig;en das Geld an eine j&uuml;dische Vereinigung zur Bek&auml;mpfung des Analphabetismus im Namen von Hanna zu spenden<br />
	<strong> Kapitel 12</strong><br />
	nach zehn Jahren geht er ein einziges Mal zu Hannas Grab <br />
	dort legt er das Dankschreiben der &quot;Jewish League of Illiteracy&ldquo; ab mit Hannas Namen darauf</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Nachts schlafen die Ratten doch&#8221; von Wolfgang Brochert symbolik</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 06:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Symbole</p>
<p>Ratten:<br />
Literarische Ratten stehen f&#252;r Tod, Verfall, F&#228;ulnis, Krankheit und Seuche.<br />
(ebenfalls grenzenlose Fruchtbarkeit)</p>
<p>
(wei&#223;es) Kaninchen:<br />
Sie stehen ganz besonders f&#252;r Fruchtbarkeit, allerdings hier in einem Neubeginn (Vergleich &#8222;Ratten&#8220;).<br />
Die Farbe &#8222;wei&#223;&#8220;&#8230;</p>]]></description>
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<p>Ratten:<br />
Literarische Ratten stehen f&uuml;r Tod, Verfall, F&auml;ulnis, Krankheit und Seuche.<br />
(ebenfalls grenzenlose Fruchtbarkeit)</p>
<p>
(wei&szlig;es) Kaninchen:<br />
Sie stehen ganz besonders f&uuml;r Fruchtbarkeit, allerdings hier in einem Neubeginn (Vergleich &bdquo;Ratten&ldquo;).<br />
Die Farbe &bdquo;wei&szlig;&ldquo; symbolisiert die Reinheit, die ebenfalls ein Neubeginn darstellt (weiteres Beispiel: wei&szlig;es Brautkleid.</p>
<p>Allgemein:<br />
Die Ratten (Symbol des Todes) werden in J&uuml;rgens Phantasie durch den alten Mann und den Kaninchen (Symbol des Lebens) verdr&auml;ngt.</p>
<p>Farbsymbolik:<br />
Das Kaninchen &#8211; mit seinem sprichw&ouml;rtlichen Fortpflanzungseifer &#8211; dient als Symbol des Lebens, ebenso wie das Gr&uuml;n (Hoffnung) des Kaninchenfutters. Dagegen steht das Grau der Tr&uuml;mmer. Hier setzt Borchert eine leicht verst&auml;ndliche Farbsymbolik ein. Gr&uuml;n steht f&uuml;r das Leben, grau f&uuml;r die Vergangenheit und den Dienst an ihr.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heinrich B&#246;ll &#8211; Ansichten eines Clowns Inhaltsangabe Interpretation</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/heinrich-boell-ansichten-eines-clowns-inhaltsangabe-interpretation</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/heinrich-boell-ansichten-eines-clowns-inhaltsangabe-interpretation#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 06:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/?p=258</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p align="left"><font size="3" color="#000000">Der<i> Roman</i> &#8222; Ansichten          eines Clowns&#34; handelt von dem Leben des Beruf-Clowns Hans Schnier.          Die Hauptfigur erscheint zugleich als Ich-Erz&#228;hler, weil B&#246;ll als Autor          vollst&#228;ndig zur&#252;cktritt. Das eigentliche Geschehen -es ist kaum als Handlung          zu bezeichnen- verl&#228;uft</font>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p align="left"><font size="3" color="#000000">Der Roman ist in 25 Kapitel          untergliedert, die logisch aufeinander folgen, jedoch kann man oft schwer          zwischen seinen Tr&auml;umen und der Realit&auml;t unterscheiden.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Der Roman beginnt damit,          da&szlig; Schnier allein und ohne Geld nach Bonn in seine Wohnung zur&uuml;ckkehrt          und sich im klaren ist, da&szlig; er entweder zu seinem reichen Eltern zur&uuml;ckkehrt          und sie anbettelt oder in der Gosse landet. Er ist verzweifelt, da ihn          seine Geliebte Marie mit der er 5 Jahre zusammenlebte und die er als seine          Frau ansah, ohne sich standesamtlich und kirchlich trauen zu lassen, verlassen          hat. Schnier ist n&auml;mlich der Ansicht, da&szlig; eine echte Ehe der Legalisierung          durch Staat und Kirche nicht bed&uuml;rfe. Aber Marie hat ihn auf Dr&auml;ngen ihrer          katholischen Glaubensgenossen verlassen und hat Heribert Z&uuml;pfer, einen          f&uuml;hrenden Mann des &bdquo;Dachverbandes katholische Laien&quot; geheiratet.          Au&szlig;erdem erf&auml;hrt man, da&szlig; er Ger&uuml;che durch das Telefon erkennen kann.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Seine Eltern existieren f&uuml;r          ihn nicht mehr, da seine Mutter, die w&auml;hrend des Krieges eine &uuml;berzeugte          Nationalsozialistin war, ihre eigenen Kinder f&uuml;r die Heimatfront zur Verf&uuml;gung          stellte, aber heute die Pr&auml;sidentin des Zentralkomitees der Gesellschaft          zur Vers&ouml;hnung rassischer Gegens&auml;tze ist. In ihr sieht er das Paradebeispiel          f&uuml;r Profitgier, Angebertum, Heuchelei und Verstellung. Damals kam seine          Schwester Henriette um, dies hat er ihr nie verziehen.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Um noch an Geld zu kommen          hat er nur noch das Telefon um Freunde und Bekannte anzurufen, die ihm          aushelfen k&ouml;nnten. Als erstes ruft er seine Mutter an, jedoch beendet          er das Gespr&auml;ch abrupt, weil ihn ihre jetzige Stellung und Verlogenheit          anekelt. Au&szlig;erdem erfuhr er, da&szlig; sich sein Schicksal herumgesprochen hat,          und somit jeder &uuml;ber seine finanzielle Situation bescheidwei&szlig;-auch Marie.          Danach f&auml;llt er in Erinnerungen , wie er Marie kennengelernt hat und mit          ihr die Stadt verlassen hatte, weil er Clown werden wollte.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Als zweites rief er seinen          Bruder Leo an, der in einem katholischen Konvikt war, jedoch war er nicht          erreichbar. Daraufhin f&auml;llt er wieder in seine Tr&auml;ume und erinnert sich,          wie er sich mit Marie Kinder w&uuml;nschte, jedoch ein Streit ausbrach, weil          sie standesamtlich heiraten wollte und Hans Schnier ein Dokument unterzeichnen          mu&szlig;te, das die Kinder katholisch erzogen werden.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Daraufhin verlie&szlig; Marie ihn          mit der Begr&uuml;ndung, da&szlig; sie ihren eigenen Weg gehen mu&szlig;. Dies wurde ihr          aber von ihren katholischen Freunden eingetrichtert.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Als n&auml;chstes ruft er zwei          Mitglieder des katholischen Kreises an Freudebeil und Kinkel. Diese waren          auch hohe Mitglieder der CDU. Bei Freudebeil war nur die Frau zu sprechen          und w&uuml;rgte Schniers Anruf an. Bei Kinkel, der auch ein hohes Tier im deutschen          Katholizismus ist, h&ouml;rt er im Hintergrund viele Schimpfw&ouml;rter und Beleidigungen,          die das Bild einer ehrbaren Pers&ouml;nlichkeit zerst&ouml;rt. Kinkel redet Schnier          Mut zu, dieser geht Kinkel an, indem er ihm Vorwirft, da&szlig; Marie Ehebruch          begeht, weil sie ihn verlassen hat und er droht im Zorn alle wichtigen          Pr&auml;laten umzubringen da er nichts mehr zu verlieren hat.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Nun erhielt Schnier einen          Anruf von einem Mitglied des katholischen Zirkels, der ihn fragt, ob er          nun allen Mitgliedern die Feinschaft ansagen will. Doch dieser Anrufer          Sommerfeld will Schnier Mut zureden und ihm die Sache zu erleichtern,          doch als Schnier erf&auml;hrt, da&szlig; seine Marie mit diesem Z&uuml;pfler schon in          den Flitterwochen in Rom ist, bricht f&uuml;r ihn eine Welt zusammen, da er          seine Marie verloren sieht. Darauf hat Schnier ein Zukunftsvision, in          der er Marie und Heribert Z&uuml;pfler in einem Haus f&uuml;r 12 Kinder sieht und          Marie schon Nachwuchs hat.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Daraufhin kam sein reicher          Vater ihn besuchen um ihn eine neue Existenz zu finanzieren, doch die          Offerte von 200 DM monatlich scheint Hans Schnier zu gering und lehnte          ab. Im Gegenteil er machte seinem Vater noch Vorw&uuml;rfe, da&szlig; die Kindheit          so k&uuml;hl war und die W&auml;rme der Eltern fehlte, &bdquo;Selbst am Essen wurde          gespart, obwohl sie Million&auml;re waren&quot;.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Er versuchte wieder seinen          Bruder im Konvikt anzurufen, erfuhr jedoch, da&szlig; Leo in Ungnade gefallen          war und nur noch einen Dienerlohn bekam. Doch Schnier denkt nur noch an          Geld. Daraufhin erinnerte er sich an die Fehlgeburt die Marie hatte und          an die Nonne im Krankenhaus, die erz&auml;hlte, da&szlig; das &bdquo;Kind&quot; nicht          in den Himmel kommen k&ouml;nne sondern in der Vorh&ouml;lle schmoren mu&szlig;, da es          nicht getauft war. Schnier erfuhr da zum ersten Mal was f&uuml;r Scheu&szlig;lichkeiten          die katholische Kirche im Religionsunterricht verbreite.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Daraufhin rief er noch Monika          Silv an, die aber auch unter Einflu&szlig; Sommerwilds stand und ihm nicht helfen          wollte. Als er Simone Emonds anrief, klagte er ihr sein Leid, da sie noch          nicht Bescheid war. Simone selber hatte Probleme, da ihr viertes Kind          unterwegs war und sie nicht wu&szlig;te wie sie und ihr Mann Karl mit dem Geld          zurechtkommen w&uuml;rden. Hier spielte B&ouml;ll auf die Probleme der Empf&auml;ngnisverh&uuml;tung          an, die der Papst verbietet und somit nie Biologische Zeitbombe, also          die Bev&ouml;lkerungsexplosion negiert.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Schnier gefiel sich in der          Position des Heuchlers, da er nichts mehr zu verlieren hatte. Jetzt da          er wirklich keine Freunde und somit G&ouml;nner hat mu&szlig;te er sich entweder          f&uuml;r eine Vers&ouml;hnung mit dem katholischen Zirkel entscheiden und somit          vielleicht eine Vers&ouml;hnung mit Marie oder auf ewig den Kontakt abbrechen.          Er fiel wieder in seine Erinnerungen an seine Kindheit und erinnert sich          wie er von dem Tods seine Schwester Marie erfuhr, daraufhin in ihr Zimmer          rannte und alles was ihn an Henriette aus dem Fenster warf und anz&uuml;ndete.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Zum Schlu&szlig; des Romans rief          ihn noch sein Bruder Leo aus dem Konvikt an und sagte er k&ouml;nne sich 6          DM 30 Pf abholen. Schnier fragte noch nach Adressen und Telefonanrufe          anderer Bekannten, jedoch konnte ihm Leo keine Ausk&uuml;nfte geben. Nun ergriff          Schnier seine letzt Zigarette und begab sich mit Hut zum Bonner Hauptbahnhof          und begann zu betteln.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Als Schnier sich mit der          Maske eines Narren auf der Bahnhoftreppe niederlie&szlig;, waren seit seiner          Ankunft in Bonn 4 Stunden vergangen. In dieser Zeit B&uuml;&szlig;te er nicht nur          seine Hoffnung ein, da&szlig; Marie alsbald zu ihm zur&uuml;ckfinden w&uuml;rde sondern          er zog auch eine kritische Bilanz. Sie f&uuml;hrte ihn zu der Einsicht, da&szlig;          in dieser Gesellschaft nichts Sinnvolles auszurichten ist.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">In &bdquo;Ansichten eines          Clowns&quot; &uuml;bt B&ouml;ll radikale Kritik an einer Kirche, die aus Sorge um          die Erhaltung ihrer Macht den von ihrem Chef erteilten Auftrag die Armen          und Bed&uuml;rftigen zu sch&uuml;tzen und zu unterst&uuml;tzen der Anpassung an das herrschende          Milieu opfert. Dieses Milieu sind ehemalige Nationalsozialisten, die sich          unter Schutz und Deckung der kath. Kirche eine reine Weste und hohe Positionen          im Nachkriegsdeutschland erschlichen. Eine Grundstimmung in &bdquo; Die          Ansichten eines Clowns&quot;, ist der Zorn Heinrich B&ouml;lls &uuml;ber die Kapitulation          des deutschen Katholizismus vor dem Hitlerregime und das dieser versucht          es zu leugnen.</font></p>
<p align="left"><font size="3" color="#000000">Der Clown Hans Schnier ist          konfessionslos und man kann ihn auch nicht auf eine politische Richtung          festlegen. Ich frag mich auch, warum B&ouml;ll einen Clown gew&auml;hlt hat, der          Roman h&auml;tte genauso gut &bdquo;die Ansichten Hans Schniers&quot; hei&szlig;en          k&ouml;nnen. Doch ich glaube da&szlig; sich Schnier als einziger seine Umgebung und          Umwelt objektiv sieht, so wie sie wirklich ist und sie auch ankreidet,          aber sich da auch zum Clown macht und Au&szlig;enseiter ist, wie es auch ein          Clown oder eine Pantomime im Zirkus ist.</font></p>
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		<title>Homo Faber Zusammenfassung Inhaltsangabe Max Frisch</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 06:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[homo faber]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1><strong>Zusammenfassung/Inhaltsangabe Homo Faber</strong></h1>
<p>&#160;</p>
<h2>Biografie Max Frisch</h2>
<p>15. Mai 1911: in Z&#252;rich geboren-&#62; Schweizer Schriftsteller und Architekt<br />
	1930: Beginn Architekturstudium<br />
	1932: Tod des Vaters -&#62; Abbruch des Studiums aus Geldnot<br />
	wird danach Korrespondent f&#252;r&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Biografie Max Frisch</h2>
<p>15. Mai 1911: in Z&uuml;rich geboren-&gt; Schweizer Schriftsteller und Architekt<br />
	1930: Beginn Architekturstudium<br />
	1932: Tod des Vaters -&gt; Abbruch des Studiums aus Geldnot<br />
	wird danach Korrespondent f&uuml;r &quot;Neue Z&uuml;richer Zeitung&quot;<br />
	1934-1936: Reisen durch Ost- und S&uuml;deuropa<br />
	1936-1941: Architekturstudium an ETH Z&uuml;rich<br />
	Beginn des 2. WK -&gt; Kanonier der Schweizer Armee<br />
	1942: 1. Preis in Architekturwettbewerb f&uuml;r den Bau eines Z&uuml;richer Freibades &quot;Letzigraben&quot; (sp&auml;ter umbenannt in Max-Frisch-Bad)<br />
	er&ouml;ffnete Architekturb&uuml;ro<br />
	Hochzeit mit Gertrud Constanze von Meyenburg<br />
	1943 Tochter Ursula, 1944 Sohn Hans Peter<br />
	1954: Trennung von der Familie, 1959 Scheidung<br />
	1955: Schlie&szlig;ung des Architekturb&uuml;ros -&gt; arbeitete als freier Schriftsteller<br />
	1960: Wohnsitz nach Rom verlegt -&gt; Beziehung mit Ingeborg Bachmann (bis 1965)<br />
	1962: 51j&auml;hriger Frisch trifft 21j&auml;hrige Studentin Marianne Oellers -&gt; 1968 Hochzeit, 1979 Scheidung<br />
	4.April 1991: Frisch stirbt nach langem Krebsleiden in Z&uuml;rich</p>
<h2>Inhaltsangabe/Zusammenfassung Homo Faber</h2>
<p>
	<strong> 1. Station</strong><br />
	Walter ist auf dem Weg nach Venezuela, wegen Montag<br />
	trifft im Flugzeug den Bruder seines alten Freundes Joachim<br />
	Motoren haben Panne&nbsp; Notlandung in der W&uuml;ste f&uuml;r 4 Tage<br />
	Faber erf&auml;hrt, dass Joachim Hanna geheiratet hat, seine Ex-Jugendfreundin, die eine Tochter mit Joachim hat<br />
	Faber &auml;ndert seine Dienstreise und f&auml;hrt mit Herbert und einem Arch&auml;ologen nach Guatemala, um Joachim auf seiner Zigarrenfarm zu besuchen&nbsp; Joachim ist tot, erhangen, Herbert ist neuer Besitzer der Farm<br />
	auf Reise denkt Faber immer wieder an Hanna zur&uuml;ck und warum es zu Trennung kam<br />
	zur&uuml;ck in New York trennt sich Faber von seiner Geliebten Ivy und bucht eine Schiffsreise nach Europa<br />
	trifft auf Schiff junges Madchen namens Elisabeth nennt sie aber Sabeth<br />
	Verbringen viel Zeit miteinander auf dem Schiff und treffen sich in Paris wieder&nbsp; reisen gemeinsam durch Frankreich und Italien&nbsp; Faber erf&auml;hrt, dass Sabeth Tochter von Hanna ist<br />
	Faber erwacht im Krankenhaus und sieht Hanna zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder -&gt; Sabeth wurde von einer Schlange gebissen, Faber brachte sie unter gro&szlig;en Anstrengungen nach Athen ins Krankenhaus<br />
	Hanna bietet ihm an, eine Weile bei ihr zu wohnen -&gt; Streit<br />
	Sabeth geht es immer schlechter &mdash;&gt; stirbt sp&auml;ter an Sch&auml;delfraktur</p>
<p>	<strong> 2. Station</strong><br />
	Faber liegt erneut im Krankenhaus wegen Magenschmerzen, denkt an die vergangenen 6 Wochen :<br />
	flog nach New York, besuchte in Guatemala noch einmal Herbert<br />
	Reiste wegen Montage nach Caracas, aber wegen Magenschmerzen 2 Wochen arbeitsunf&auml;hig&nbsp; verfasst seinen Bericht<br />
	f&uuml;r 4 Tagen Aufenthalt in Kuba -&gt; Wandel seiner Person, wird menschlicher<br />
	flog nach D&uuml;sseldorf, um der Firma Henke (Joachims Firma) Film &uuml;ber Joachim zu zeigen, verschwindet aber einfach<br />
	fuhr mit Zug nach Z&uuml;rich, R&uuml;ckflug nach Athen &mdash;&gt; Krankenhausaufenthalt wegen bevorstehender Operation<br />
	Buch endet mit den Worten.&quot; 08.05. Uhr; Sie kommen.&quot; -&gt; &Auml;rzte holen Faber zur Operation, es bleibt offen, ob er &uuml;berlebt oder stirbt</p>
<h2>Charakteristik</h2>
<p>	<strong> Walter Faber</strong><br />
	29.07.1907 in Z&uuml;rich geboren<br />
	Ingenieur, hat von 1933 &#8211; 1935 an der ETH in Z&uuml;rich gearbeitet<br />
	seit 1946 lebt er in Manhattan<br />
	ist Entwicklungshelfer f&uuml;r die Unesco<br />
	Rationalist -&gt; glaubt nicht an Schicksal, sondern nur an Fakten und Statistiken<br />
	will sich nicht binden -&gt; will keine Freundin, aber gesellschaftliche Rolle verlangt es von ihm<br />
	Abneigung gegen alles, was nicht seiner Kontrolle unterliegt -&gt; f&uuml;hlt sich unrasiert nicht wohl,<br />
	Alterungsprozess<br />
	rechtfertigt sich st&auml;ndig -&gt; woher hatte er wissen sollen, dass Sabeth sein Kind ist?</p>
<p>	<strong> Sabeth</strong><br />
	Tochter von Hanna und Walter<br />
	fr&ouml;hlich, optimistisch (Gegensatz zu Walter)<br />
	viele Interessen<br />
	klug, gebildet, offen f&uuml;r Neues<br />
	Faber sieht sie als naiv an<br />
	wirkt auf Walter wie ein Kind<br />
	glaubt, dass es Schicksal ist, dass sie sich in Paris getroffen haben</p>
<p>	<strong> Hanna Piper</strong><br />
	aus M&uuml;nchen stammende J&uuml;din<br />
	1938 nach Paris emigriert<br />
	hat Kunstgeschichte studiert und arbeitet als selbstst&auml;ndige Arch&auml;ologin in Athen<br />
	hat zeitweise einige M&auml;nner, will aber selbstst&auml;ndig bleiben<br />
	Sabeth ist nur ihre Tochter, an deren Erziehung niemand anders teilhaben darf<br />
	emanzipiert, egoistisch</p>
<h2>Bezug zum Titel</h2>
<p>
	Homo Faber = Mensch, der seine Umwelt durch seine Fertigkeiten unter Kontrolle hat<br />
	Sonderstellung des Menschen in der Welt noch gesteigert<br />
	grenzt vom politischen und vern&uuml;nftigen Menschen ab<br />
	h&ouml;her gestellt, als der Homo sapiens sapiens<br />
	Ingenieur &mdash;&gt; faber (lat.) = der Schmied<br />
	unterscheidet sich von allen anderen Menschen um ihn herum<br />
	glaubt nicht an Schicksal, berechnet alles, sachlich, kalt</p>
<h2>Schuldfrage</h2>
<p>
	<strong> Schuld an Sabeths Tod</strong></p>
<p>	1. Walter Faber<br />
	erz&auml;hlt von dem Schlangenbiss, aber nicht von dem Sturz, der zur Sch&auml;delfraktur f&uuml;hrte<br />
	Verh&auml;ltnis mit Sabeth eingegangen, obwohl er geahnt und vielleicht gewusst hat, dass sie seine Tochter ist  umgekehrter &Ouml;dipus-Komplex: Vater liebt Tochter</p>
<p>	2. Hanna Piper<br />
	eifers&uuml;chtiger Anspruch auf Sabeth<br />
	verschweigt Vater</p>
<h2>Weitere Infos zu Homo Faber</h2>
<h3><a href="http://www.inhaltsangabe.info/homo-faber/interpretation-und-analyse-von-homo-faber" rel="bookmark" title="Permanent Link to Interpretation und Analyse von<br />
Homo Faber">Interpretation und Analyse von Homo Faber</a></h3>
<h3><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/charakterisierung-homo-fabers" rel="bookmark" title="Permanent Link to Charakterisierung Homo Fabers">Charakterisierung Homo Fabers</a></h3>
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		<title>„Das Tagebuch der Anne Frank&#8221; Interpretation</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 06:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Interpretation zu einem Tagebucheintrag aus &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#34;</h2>
<p>
In dem Buch &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#8220; das von Anne Frank in den Kriegsjahren 1942-1945 geschrieben wurde, schildert Anne, ein 13-j&#228;hriges j&#252;disches M&#228;dchen ihre Erlebnisse,&#8230;</p>]]></description>
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<p>
In dem Buch &bdquo;Das Tagebuch der Anne Frank&ldquo; das von Anne Frank in den Kriegsjahren 1942-1945 geschrieben wurde, schildert Anne, ein 13-j&auml;hriges j&uuml;disches M&auml;dchen ihre Erlebnisse, Probleme und ihr Leben versteckt vor der&nbsp; Geheimpolizei &bdquo;Gestapo&ldquo; der Nazis. An den Tagen 20. Juni 1942 (S. 9-11) und 11. Juli 1942 (S. 22-23) beschreibt Anne wie einsam sie ist, welche Angst sie hat vor der Gestapo und auch der Einzug ins Hinterhaus, wo sie versteckt wurden. Anne geht sehr kritisch mit den Geschehnissen um, aber sehnt sich auch nach einer Freundin. Deshalb nennt sie ihr Tagebuch &bdquo;Kitty&ldquo;, diese soll ihr eine richtige Freundin ersetzen. In dem ersten Textausschnitt erz&auml;hlt sie &bdquo;Kitty&ldquo; von ihrem Leben und ihrer Familie. Aber auch &uuml;ber die Diskriminierungen, die sie erlebt hat. Auch beschreibt sie, dass die Juden keine Luxusg&uuml;ter haben d&uuml;rfen und sich nicht mehr Vergn&uuml;gen durften. Das sie nur zu bestimmten Zeiten raus d&uuml;rfen um einkaufen zu gehen oder sonstiges zu unternehmen. Anne schreibt auch wie sehr sie ihre Oma vermisst und der ersten der sie es anvertraut ist &bdquo;Kitty&ldquo; zu der sie volles Vertrauen hat. In dem 2. Textausschnitt beschreibt Anne, wie sie nun ins Hinterhaus fl&uuml;chten m&uuml;ssen, weil ihr Vater einen Einberufungsbescheid der &bdquo;SS&ldquo; bekam. Sie erz&auml;hlt &bdquo;Kitty&ldquo; auch was sie an den ersten Tagen im Hinterhaus machen, damit sie sich dort wohler f&uuml;hlen, aber auch damit es besser aussieht. Es wird auch beschrieben, wie sie sich verhalten aus Angst von der Gestapo in ein Konzentrationslager verschleppt zu werden. Anne freut sich auf die Familie van Daan, weil es dann nicht mehr so ruhig ist im Hinterhaus und Anne dann nicht mehr so nerv&ouml;s ist (vgl. S. 23, Z:27-32). Otto Frank ist der Vater von Anne, Edith Frank ist ihre Mutter und Margot ist die 16-j&auml;hrige Schwester von Anne. Sie hat zu allen aus ihrer Familie, die sich mit ihr im Hinterhaus zu verstecken ein gutes Verh&auml;ltnis (vgl. S. 10, Z:20-22). &bdquo;Kitty&ldquo; , ihr Tagebuch ist f&uuml;r Anne in dieser &uuml;beraus schwierigen und harten Zeit eine richtige Freundin, aber auch eine St&uuml;tze. <br />
Mit ihrem Tagebuch zeigt die 13-j&auml;hrige Anne einen f&uuml;r ihr Alter sehr kritischen Blick der Geschehnisse. Anne versuchte auch immer alle Geschehnisse im Hinterhaus und von den Nachrichten aus der Au&szlig;enwelt fest zu halten. Sie erz&auml;hlt viel von ihrer Angst, verraten oder entdeckt zu werden durch die Gestapo, die Geheimpolizei der Nazis und dann in ein Konzentrationslager verschleppt zu werden, aber auch dort zu sterben. Aber auch erz&auml;hlt sie von ihrem Leben im Hinterhaus und wie es weitergehen soll. <br />
Anne Frank schrieb ein geschichtliches Zeitdokument, dass heute ein sehr wichtiger Teil dieser Zeit ist. Sie selber konnte den Erfolg ihres Tagebuches, leider nicht mehr miterleben, denn sie starb 2 Monate bevor Holland befreit wurde, in dem Konzentrationslager Bergen-Belsen. Heute kennt jeder Anne Frank, die mit ihren Tagebuch Aufzeichnungen zeigt, wie schrecklich die Zeit unter Hitler f&uuml;r die Menschen war.<br />
Anne Frank lebt in den Herzen vieler Menschen weiter!!!<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Das Parfum  Patrick S&#252;skind   Inhaltsangabe Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 06:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[das parfum]]></category>
		<category><![CDATA[patrick süskind]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Das Parfum  Patrick S&#252;skind   Inhaltsangabe Zusammenfassung</h2>
<p>Das 320 Seiten lange Buch &#34;Das Parfum&#34; von Patrick S&#252;skind ist im Diogenes Verlag erschienen und ist in 4 Abschnitte geteilt. Es beinhaltet relativ wenig direkte Reden und sehr lange S&#228;tze,&#8230;</p>]]></description>
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<p>Das 320 Seiten lange Buch &quot;Das Parfum&quot; von Patrick S&uuml;skind ist im Diogenes Verlag erschienen und ist in 4 Abschnitte geteilt. Es beinhaltet relativ wenig direkte Reden und sehr lange S&auml;tze, die ziemlich leicht verst&auml;ndlich sind. Da sich viel im Kopf von Grenouille abspielt kommen viele Adjektive vor. Geschrieben wurde im Pr&auml;terium. Es spielt in Frankreich im 18.Jahrhundert, in den Orten Grasse, Paris und auf dem Berg Plomb du Cantal. Die Dauer des Geschehens ist das ganze Leben von Grenouille, die eigentliche Tat dauert ca. 1 Jahr. Personen: Jean-Baptiste Grenouille: ist die Hauptperson in dem Roman. Das olfaktorische Genie wurde am 17. Juli 1738 am allerstinkendsten Ort von Paris geboren und von mehreren Ammen aufgezogen, da seine Mutter hingerichtet wurde. Er erf&auml;hrt sein ganzes Leben lang weder Liebe noch Zuneigung oder Z&auml;rtlichkeit. Grenouille besitzt einen unglaublichen Geruchsinn, die ersten Worte die er sprechen kann sind Pelargonie, Ziegenstall etc., also alles Worte, die man anhand ihres Geruches identifizieren kann. Unter Worten wie Gott, Gerechtigkeit und Freude kann er sich nichts vorstellen. Grenouille verh&auml;lt sich wie ein Zeck, der sich extra klein und unansehlich macht, damit niemand ihn sehe und zertrete, ein Zeck, der auf einem Ast sitzt und jahrelang darauf wartet, dass ein Tier unter ihm vorbeikommt, auf das er sich fallen lassen kann, um sich daran festzusaugen. Als Grenouille mit 15 Jahren ein M&auml;dchen wegen der bet&ouml;renden Sch&ouml;nheit ihres Duftes t&ouml;tet, versp&uuml;rt er nicht den geringsten Anflug von Schuldgef&uuml;hlen, er tut dies allein der Befriedigung seiner Gier wegen. Grenouille will dass die Menschen ihn lieben und verg&ouml;ttern, als er das erreicht hat, merkt er, wie erb&auml;rmlich er ist. Da er sich selbst nicht riechen kann, da er keinen eigenen Geruch besitzt, schafft er sich mit selbstgebrauten Parfums Abhilfe, diese k&ouml;nnen ihn allerdings nicht befriedigen und so sieht er keinen Sinn mehr darin, zu leben. Jeanne Bussie: eine Amme, sie will Grenouille nicht aufziehen, da er ihrer Meinung nach keinen Eigengeruch besitzt. Sie weigert sich, das Kleinkind aufzuziehen, da er sich an ihr &quot;vollgefressen hat&quot; und sie &quot;bis auf die Knochen leergepumpt hat&quot;. Madame Gaillard: eine Amme, sie besitzt keinen Geruchsinn und kein Gef&uuml;hl f&uuml;r menschliche W&auml;rme oder K&auml;lte, bei ihr kann Grenouille das Leben eines Zecks f&uuml;hren, da er genauso behandelt wird, wie alle anderen Kinder. Guiseppe Baldini: er besitzt einen der equisit&auml;sten L&auml;den von ganz Paris, fr&uuml;her hatte er einmal einige gro&szlig;e Parfums auf den Markt gebracht und hatte dadurch zu gro&szlig;em Reichtum erlangt. Diese Rezepturen waren allerdings keine Erfindungen von ihm gewesen, sondern er hatte sie vorbeireisenden Gesch&auml;ftsleuten abgekauft. Baldini n&uuml;tzt das Talent seines Lehrlings Grenouille schamlos aus und r&uuml;hmt sich dann auch noch selber mit dessen Leistungen. Er kann Grenouille nicht leiden und duldet ihn nur, da durch ihn sein Ruhm &uuml;ber die Grenzen des Landes hinaus gelangt. Madame Arnulfi: sie besitzt ein kleines Parfumatilier, das sie mit ihrem Gesellen Druot leitet. Sie ist eine gesch&auml;ftst&uuml;chtige Frau, die genau wei&szlig;, wie man zu Geld gelangt. Druot: ist der erste Geselle von Madame Arnulfi und teilt auch ihr Bett. Er verl&auml;sst sich, nachdem er bemerkt hat, dass Grenouille ein besonderes Talent hat, ganz auf sein K&ouml;nnen. Druot merkt nat&uuml;rlich nicht, dass sein Lehrling ein olfaktorisches Genie ist, und glaubt einfach nur, dass dieser ein &quot;gl&uuml;ckliches H&auml;ndchen&quot; hat. Er denkt auch, dass Grenouille dumm ist, da er nicht mehr aus seinem K&ouml;nnen macht und nicht den geringsten Nutzen daraus zieht. Laure Richie: ist eine der sch&ouml;nsten Jungfrauen von Grasse, sie ist die Tochter des Zweiten Konsuls und das Jagdobjekt Grenouille&#39;s Begierde. Antoine Richie: ein bedeutender Mann in Grasse. Seine Tochter Laure ist sein gr&ouml;&szlig;ter Stolz auf Erden, er w&uuml;rde alles f&uuml;r sie tun. Richie kann sich bald in Grenouilles Lage versetzen, und obwohl er nicht wei&szlig;, was Grenouille plant, sp&uuml;rt er, dass seine Tochter in gro&szlig;er Gefahr ist. Richie l&auml;sst sich von dem Gerede anderer nicht besonders beindrucken und macht genau das, was er f&uuml;r richtig h&auml;lt. Ablauf des Geschehens: Jean-Baptiste Grenouille wird am 17.Juli 1738 am allerstinkendsten Ort von Paris geboren. Seine Mutter wird wegen mehrfachen Kindermordes hingerichtet und daher kommt Grenouille zu verschiedenen Ammen. Eine davon, Jeanne Bussie merkt bald, dass das Kleinkind keinen Eigenduft besitzt und h&auml;lt ihn daher f&uuml;r ein Kind des Teufels. So wird Grenouille zu der Ziehmutter Gaillard weitergegeben. Diese hat als junges M&auml;dchen ihren olfaktorischen Sinn verloren und so f&auml;llt ihr nicht auf, dass Grenouille ganz anders ist, als die &uuml;brigen Kinder. Er ist ein sp&auml;tentwickeltes Kind, das erst mit 3 Jahren laufen und mit 4 Jahren sein erstes Wort, n&auml;mlich &quot;Holz&quot; aussprechen kann. Die anderen Kinder f&uuml;rchten ihn, nicht etwa weil er etwas h&auml;&szlig;lich ist, sondern weil er einfach etwas an sich hat, das Angst macht. Grenouille ist unglaublich widerstandsf&auml;hig, er &uuml;berlebt mehrere Kinderkrankheiten und Mordanschl&auml;ge von anderen Findelkindern und er kann sich tagelang nur von w&auml;ssriger Suppe ern&auml;hren. Obwohl die Lehrer ihn f&uuml;r schwachsinnig halten, merkt Gaillard bald, dass Grenouille erstaunliche F&auml;higkeiten besitzt. Er kann sozusagen in die Zukunft sehen und die Ankunft von Besuchern voraussagen, die erst eine halbe Stunde sp&auml;ter eintreffen. Oder er wei&szlig; wieviele Kinder in dem Zimmer nebenan liegen, ohne es betreten zu haben. Diese sonderbaren F&auml;higkeiten beunruhigten Madame Gaillard und so schickte sie ihn zum Gerber Grimal in die Lehre. Dieser ist ein grausamer Mann und schindet Grenouille fast zu Tode. Aber auch diese schlechte Behandlung &uuml;berlebt dieser. Er tr&auml;gt zwar wieder Narben und Wunden davon, aber da er sowieso schon etwas h&auml;sslich ist und schon Narben anderen Krankheiten hat, fallen diese Wunden nicht weiter auf.  Grenouille 12 Jahre alt ist, darf er nach seiner Arbeit in die Stadt gehen. Paris ist ein wahres Schlaraffenland an Ger&uuml;chen und so legt Grenouille wahre Bibliotheken von Ger&uuml;chen an. Er sortiert sie und ordnet sie und setzt daraus neue D&uuml;fte zusammen. Eines Tages, es ist der Jahrestag des K&ouml;nigs versammelt sich beinahe ganz Paris zu einem gewaltigen Feuerwerk. Grenouille ist auch dort, langweilt sich jedoch schon bald. Pl&ouml;tzlich erschnuppert er einen so unglaublich sch&ouml;nen Geruch, dass er diesem Duftfaden folgt. Er f&uuml;hrt ihn zu einem M&auml;dchen, das gerade Mirabellen entkernt. Grenouille erw&uuml;rgt sie in seiner Gier und riecht sie sozusagen leer. Als er einmal einige gegerbte H&auml;ute zu dem Parfumeur Balldini bringen soll, wei&szlig; er, dass es Zeit wird, sich auf fallen zu lassen. Die Zeit des Zecks ist gekommen. Nach einer Demonstration seines K&ouml;nnens nimmt Balldini ihn als Lehrling auf. Grenouille kann jetzt sein wahres K&ouml;nnen beweisen und zeigt, dass er der beste Parfumeur aller Zeiten ist. Baldini bereichert sich ungemein an ihm und glaubt bald, dass er selbst f&uuml;r seinen pl&ouml;tzlichen Reichtum verantwortlich ist. Grenouille ist zust&auml;ndig f&uuml;r alle Parfums die in Baldini&#39;s Laden entstehen. Aber er macht nicht nur das, bald ist er auch ein Meister auf dem Gebiet des Destillierens. Grenouille versucht jetzt aus den verr&uuml;cktesten Dingen Parfums zu gewinnen. Da ihm dies allerdings bei sehr vielen Gegenst&auml;nden wie Steinen, Erde, Wasser usw. nicht gelingt wird er sterbenskrank. Baldini verflucht ihn, da er gerade vorhatte Parfums f&uuml;r alle gro&szlig;en M&auml;nner zu entwerfen. Erst als Grenouiller erf&auml;hrt, dass es auch noch andere M&ouml;glichkeiten der Duftgewinnung gibt, wird er wieder gesund. Bald darauf verl&auml;sst er Baldini mit einem Gesellenbrief in der Hand. Grenouille ist auf dem Weg nach Grasse, dem Hauptsitz der Parfumherstellung. F&uuml;r die Reise dorthin ben&ouml;tigt er sieben Jahre. Der Grund daf&uuml;r ist, dass er sich vor dem Geruch der Menschen ekelt. So geht er ihnen immer mehr aus dem Weg, bis er schlie&szlig;lich auf dem Plomb du Cantal landet. Dort verkriecht er sich in einer H&ouml;hle und lebt nur von Moos und Reptilien. Er verbringt sieben Jahre lang in einer Art Traumwelt. Er liegt in einem purpurnen Salon und trinkt seine bisher gesammelten Ger&uuml;che. Dann aber passiert etwas grauenhaftes. Grenouille hat einen Traum. Er tr&auml;umt er hat einen Traum, einen Traum in dem er an seinem eigenen Geruch erstickt und das obwohl er wei&szlig;, dass er keinen eigenen Geruch besitzt. Dieser Traum veranlasst ihn dazu, die H&ouml;hle wieder zu verlassen. Er marschiert weiter nach Montpellier Die Leute schrecken vor ihm zur&uuml;ck, da er aussieht wie irgendein Menschentier oder &auml;hnliches. Der Marquis de la Taillade-Espinesse ben&uuml;tzt ihn um eine recht sonderliche Studie zu beweisen und verwandelt Grenouille dadurch wieder in einen ansehlichen Menschen. Grenouille aber will so schnell wie m&ouml;glich wieder weg und mixt sich einen &quot;Unscheinbarkeits-Duft&quot; zusammen und kann so unauff&auml;llig die Stadt verlassen.  In Grasse angekommen bemerkt er einen zarten Duftfaden, der genauso bet&ouml;rend riecht, wie der des M&auml;dchens damals in Paris. Er folgt dem Geruch und kommt bald an der Mauer eines Hauses an. Dahinter befindet sich der Ursprung dieses wunderbaren Duftes und Grenouille wei&szlig;, dass der diesen Duft irgendwie besitzen muss. Und er wei&szlig; auch, dass dieser Duft noch nicht ausgereift ist. Um die Zeit zu &uuml;berbr&uuml;cken und um die restlichen Handgriffe der Parfumeurkunst zu erlernen, f&auml;ngt er bei Madame Arnalfi als Geselle zu arbeiten an. Hier lernt er, was er f&uuml;r sein Wissen ben&ouml;tigt. Bald schafft er es, von toten Hunden und Katzen einen Duft zu erzeugen. Seine Zeit ist gekommen zuzuschlagen. Er will ein Parfum erzeugen, das die Welt noch nie gesehen hat. Er will ein Parfum erzeugen, das alle Menschen dazu bringt, ihn zu lieben. F&uuml;r diesen Duft braucht er allerdings ganz andere Zutaten als Kamille, Rose und Bergamotte. In dieser Zeit geschahen immer wieder Morde an wundersch&ouml;nen, jungfr&auml;ulichen M&auml;dchen. Allen wurden die Haare abgeschnitten und die Kleider ausgezogen, nachdem sie mit einem Schlag auf den Kopf get&ouml;tet wurden. Niemand war sicher, es waren sowohl T&ouml;chter von Bauern als auch von wichtigen Gesch&auml;ftsleuten. Es waren die T&ouml;chter von Italienern, von Zigeunern und die T&ouml;chter von den Franzosen. Wohlhabende Familien schickten ihre heranwachsenden M&auml;dchen zu Verwandten in eine andere Stadt. Weniger wohlhabende Familien erlaubten ihren T&ouml;chtern nicht mehr das Haus zu verlassen. Trotzdem verging keine Woche, in der keine wundersch&ouml;ne Jungfrau get&ouml;tet wurde. Bald gab es zwei Dutzend Leichen zu beklagen.  Der einzige, der in der Stadt Grasse ruhig blieb war der Gesch&auml;ftsmann und zweite Konsul Antoine Richie. Er wollte seine Tochter nicht hergeben und war sich auch sicher, dass seiner Tochter nichts geschehen k&ouml;nne. Bis zu dem Tag, als der mutma&szlig;liche M&ouml;rder anscheinend nach Grenoble weitergezogen war, bekommt Richie es mit der Angst zu tun. Er traut dem ganzen Frieden nicht und ist sich pl&ouml;tzlich sicher, dass der M&ouml;rder vorhat, seine Tochter zu t&ouml;ten. Mit diesem Wissen f&uuml;hlt er sich dem M&ouml;rder jetzt wahnsinnig &uuml;berlegen. Er wei&szlig;, dass er dem M&ouml;rder einige Schritte voraus ist, da dieser sicher nicht wei&szlig;, dass Richie alles wei&szlig;. Er kann sich zwar nicht denken, wozu der M&ouml;rder all diese M&auml;dchen ben&ouml;tigt, &auml;rztliche Untersuchungen haben n&auml;mlich ergeben, dass alle noch unber&uuml;hrt waren, aber Richie wei&szlig;, dass seine Tochter Laure die Vollendung des Werkes sein muss. Also beschlie&szlig;t er, Laure von Grasse wegzubringen und so schnell wie m&ouml;glich zu verheiraten. Mit einem pomp&ouml;sen Aufzug verlassen Richie, Laure und einige Bedienstete die Stadt. Er l&auml;sst das Ger&uuml;cht verbreiten, dass er nach Grenoble unterwegs sei. Grenouille merkt aber bald, dass das nicht wahr ist. Er riecht, dass sie nicht Richtung Norden, sondern in Richtung Westen unterwegs sind. Richie und Laure steigen in einem Gasthof ab, und nachdem Richie sich erkundigt hat, ob noch andere G&auml;ste hier verweilen, bringt er seine Tochter ins Bett. Er will sich noch schnell den Handwerksburschen ansehen, der die Nacht in einem Stall neben dem Gasthaus verbringt. Grenouille hat aber vorgesorgt und sich mit einem Unscheinbarkeits-Duft bespr&uuml;ht, sodass er den Glauben vermittelt vollkommen ungef&auml;hrlich zu sein. Hierauf legt sich Richie beruhigt nieder mit dem Glauben, den M&ouml;rder &uuml;berlistet zu haben. Als er am n&auml;chsten Morgen jedoch seine Tochter aufwecken will, kommt der Schock. Laure liegt n&auml;mlich kahlgeschoren, nackt und erschlagen auf ihrem Bett. Grenouille kann sein Werk nun vollenden. Er braut das himmlischte Parfum aller Zeiten mit dem Duft der 25 M&auml;dchen. Er wird jedoch verhaftet und der Termin f&uuml;r seine Hinrichtung wird bestimmt. Als der Tag gekommen ist, versammelt sich das ganze Land vor dem Hinrichtungsplatz. Als Grenouille aus dem Wagen steigt, geschieht etwas, das sich sp&auml;ter niemand mehr erkl&auml;ren kann. Die Menschen sehen Grenouille zwar genauso wie bei seiner Verhaftung und trotzdem sind sie sich sicher, dass dieser Mann keinen Menschen get&ouml;tet haben kann. Er kann einfach kein M&ouml;rder sein, das ist schier unm&ouml;glich. Und so geschieht es, dass Grenouille freigelassen wird. Auf dem Platz vor dem Hinrichtungsort kommt es derweil zu einer Massenkopulation, die sp&auml;ter alle am liebsten vergessen w&uuml;rden. Grenouille ist jetzt derma&szlig;en angewiedert von den Menschen, dass er keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Er k&ouml;nnte zwar durch dieses Parfum sich zum Gott auf Erden machen, aber Grenouille ist nur angeekelt vor allen Menschen. So kommt es dass er auf einen Friedhof geht, wo sich das gesamte Gesindel von Paris aufh&auml;lt. Er &uuml;bersch&uuml;ttet sich mit seinem Menschenparfum. Die Diebe, M&ouml;rder, Huren, Messerstecher und andere absch&auml;ulichen Wesen umkreisen Grenouille mit einere merkw&uuml;rdigen Art von Neugier und Verlangen. Sie gehen immer n&auml;her auf ihn zu und pl&ouml;tzlich fangen sie an, Grenouille zu verst&uuml;ckeln und zu verschlingen. Seine Kleidung werfen sie ins Feuer und l&auml;cheln merkw&uuml;rdig vor sich hin. Sie haben zwar ein komisches Gef&uuml;hl, da sie noch nie einen Menschen aufgefressen haben, aber irgendwie merken sie auch, dass sie dies aus Liebe getan haben.</p>
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		<title>Maria Stuart Inhaltsangabe / Zusammenfassung &#8211; Friedrich Schiller</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 05:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[friedrich schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Stuart]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><font size="5"><b>Friedrich Schiller &#8211; Maria Stuart </b></font></p>
<h1>Inhaltsangabe Zusammenfassung Maria Stuart</h1>
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<p>Die schottische K&#246;nigin Maria Stuart sucht nach der Ermordung ihres zweiten Ehemannes in England Zuflucht. Doch die protestantische K&#246;nigin Elizabeth f&#252;rchtet um ihren Thron, so wird&#8230;</p>]]></description>
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<h1>Inhaltsangabe Zusammenfassung Maria Stuart</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die schottische K&ouml;nigin Maria Stuart sucht nach der Ermordung ihres zweiten Ehemannes in England Zuflucht. Doch die protestantische K&ouml;nigin Elizabeth f&uuml;rchtet um ihren Thron, so wird Maria eingesperrt. Die einzige Hoffnung sieht Maria in Lord Leicester, langj&auml;hriger G&uuml;nstling von Elizabeth, der jetzt an ihr Interesse zeigt, da Elizabeth plant, sich mit einem franz&ouml;sischem Grafen zu verm&auml;hlen. Sie &uuml;bergibt Mortimer, Neffe ihres W&auml;chters Paulet, der heimlich zum katholischen Glauben &uuml;bergetreten ist und Maria verehrt, einen Brief an Leicester. Auch Elizabeth erh&auml;lt einen Brief von Maria, in der diese sie um ein Gespr&auml;ch bittet. Graf Burleigh r&auml;t ihr davon ab, w&auml;hrend Graf Shrewsbury sie bittet, gn&auml;dig zu sein. Um der Verantwortung zu entgehen, versucht Elizabeth Paulet zum Mord an Maria zu bewegen, als dieser ablehnt, beauftragt sie Mortimer, der ihr zum Schein zusagt. Schlie&szlig;lich gelingt es Leicester, Elizabeth zu einem Besuch bei Maria zu bewegen. Das Zusammentreffen der beiden K&ouml;niginnen verl&auml;uft dramatisch. Zuerst gibt sich Maria demutsvoll und appelliert an das Mitleid und die Gerechtigkeit Elizabeths, doch als diese nur Verachtung f&uuml;r sie &uuml;brig hat, schl&auml;gt Maria zur&uuml;ck und es kommt zu einem Streit zwischen den beiden, aus dem Maria eindeutig als Siegerin hervorgeht. So hat sie den Zorn der englischen K&ouml;nigin geweckt, auf die wenig sp&auml;ter ein Mordanschlag ver&uuml;bt wird. Der Schuldige war ein Franzose, worauf die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich abgebrochen werden und auch von der Heirat Elizabeths mit einem franz&ouml;sischen F&uuml;rsten nicht mehr die Rede ist. Man vermutet wieder eine Beteiligung Marias und Graf Burleigh dr&auml;ngt nun darauf, das Todesurteil unterschreiben zu lassen, Graf Shrewsbury ist dagegen. Derweil ist Mortimer durch seine Liebe zu Maria dem Wahnsinn verfallen, sodass selbst diese Angst vor ihm bekommt. Und er wird gewarnt: Graf Leicester und er drohen aufzufliegen. Er eilt zu ihm, um ihn zu warnen. Leicester merkt, dass er in der Zwickm&uuml;hle steckt. Man hat Briefe von Maria an ihn gefunden. Um seinen Kopf zu retten verr&auml;t er Mortimer und l&auml;sst diesen festnehmen. Geschickt &uuml;berzeugt er Elizabeth und Burleigh davon, dass er unschuldig sei, wobei ihm der Umstand, dass Mortimer sich selbst nach der Verhaftung umbrachte und somit die Wahrheit nicht mehr aufdecken konnte, sehr gelegen kam. Elizabeth ist derweil immer noch unsicher, sie unterschreibt das Todesurteil, dr&uuml;ckt sich aber dennoch vor der Entscheidung, indem sie es ihrem Diener &uuml;berl&auml;sst und ihm keine genauen Anweisungen gibt, was er mit dem Dokument machen soll. Ungl&uuml;cklicherweise f&auml;llt es Burleigh in die H&auml;nde. Als Maria von dem Todesurteil erf&auml;hrt beichtet sie noch ein letztes Mal. Sie bereut den Mord an ihrem zweiten Ehemann, den Hass auf Elizabeth und dass sie Leicester vertraute. Was die Verschw&ouml;rung gegen Elizabeth angeht, hat sie ein reines Gewissen. Dennoch wird sie hingerichtet. Derweil hat Graf Shrewsbury neue Beweise f&uuml;r Marias Unschuld, Elizabeth will das Todesurteil revidieren, muss aber feststellen, dass es bereits vollstreckt wurde.</p>
<h2><span style="background-color: rgb(255, 255, 0);"><br />
	Weitere Infos zu Maria Stuart:<br />
	</span></h2>
<h3><u><span style="color: rgb(0, 0, 255);"><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/maria-stuart-interpretation">Maria Stuart Interpretation <br />
	</a></span></u></h3>
<h3><u><span style="color: rgb(0, 0, 255);"><a href="http://www.inhaltsangabe.info/tag/maria-stuart">Maria Stuart (Tag)<br />
	</a></span></u></h3>
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		<title>Gedichtsanalyse &#8211; Gedichtanalyse &#8211; Gedichtsinterpretation</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 07:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[gedichtanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[gedichtinterpretation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<h1>Die 3 Schritte f&#252;r eine Gedichtsinterpretation &#8211; Gedichtsanalyse &#8211; Gedichtanalyse<br />
	&#160;</h1>
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	1. Die Einleitung hat die kommunikative Funktion durch Informationen &#252;ber Autor, Titel und Gattung eine erste Orientierung zu geben. Dabei bieten sich zwei&#8230;</p>]]></description>
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<h1>Die 3 Schritte f&uuml;r eine Gedichtsinterpretation &#8211; Gedichtsanalyse &#8211; Gedichtanalyse<br />
	&nbsp;</h1>
<p>
	1. Die Einleitung hat die kommunikative Funktion durch Informationen &uuml;ber Autor, Titel und Gattung eine erste Orientierung zu geben. Dabei bieten sich zwei M&ouml;glichkeiten an, die Beziehung zum Text aufzunehmen und beim Leser Interesse zu wecken: Der Interpret kann vom ersten Leseeindruck oder seinen Verst&auml;ndnisschwierigkeiten &#8211; dem sog. Prim&auml;rverst&auml;ndnis &#8211; ausgehen oder &uuml;ber eine knappe Zusammenfassung der Sinnmitte (des inhaltlichen Kerns) &#8211; in einem &Uuml;bersichtssatz (einem Res&uuml;mee) &#8211; sich selbst und dem Leser das Hauptanliegen des Textes klarmachen (vgl. Einf&uuml;hrung). <br />
	2. Der Hauptteil sollte nicht nur &auml;u&szlig;erlich in Abschnitte gegliedert werden und so &#8211; z.B. der Strophenanordnung folgend &#8211; den gedanklichen Prozess der Interpretation erkennen lassen, sondern durch die besondere Herausarbeitung des Schwerpunkts sich um ein deutliches Profil bem&uuml;hen. <br />
	3. Der Schluss hat die Aufgabe eine r&uuml;ckblickende Bilanz zu geben: Neben einer biografisch- historischen Zuordnung des Gedichts (zum Autor, seinem Gesamtwerk, seiner Epoche) empfiehlt sich eine pers&ouml;nliche Wertung: Sie k&ouml;nnte als Reflexion des Interpretationsprozesses den Verstehensweg res&uuml;mieren und sollte ein begr&uuml;ndetes Urteil &uuml;ber die Wirkung des Textes auf den Interpreten enthalten. Aber da &auml;sthetische Verstehensprozesse nie endg&uuml;ltig abgeschlossen sind, lie&szlig;en sich zum Schluss auch offene Fragen erw&auml;hnen (vgl. Einf&uuml;hrung). <br />
	&nbsp;</p>
<h1><a href="../../../../../gedichtinterpretation-tipps" rel="bookmark" title="Permanent Link to Gedichtinterpretation Tipps">Weitere Gedichtinterpretation Tipps</a></h1>
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		<title>Charakterisierung Eva &#8220;Jugend ohne Gott&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 07:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend ohne Gott]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<p><strong>Charakterisierung von Eva</strong><br />
Welche Figur entwickelt sich am meisten?</p>
<p>Eva ist ein 15 j&#228;hriges M&#228;dchen (Die Jungen sind &#8222;dreizehn&#8220; S.41 und sie ist &#8222;zwei Jahre &#228;lter&#8220; S.41). Sie ist &#8222;gro&#223; und schlank&#8220; (S.41) und ihre Haare&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Charakterisierung von Eva</strong><br />
Welche Figur entwickelt sich am meisten?</p>
<p>Eva ist ein 15 j&auml;hriges M&auml;dchen (Die Jungen sind &bdquo;dreizehn&ldquo; S.41 und sie ist &bdquo;zwei Jahre &auml;lter&ldquo; S.41). Sie ist &bdquo;gro&szlig; und schlank&ldquo; (S.41) und ihre Haare sind &bdquo;braunblond&ldquo; (S.65). Sie ist Waise (S.68) und hat bei einer Pflegefamilie gelebt (S.68). Doch der Vater hat sexuell bel&auml;stigt (S.68) und ihre Pflegemutter hat sie st&auml;ndig geohrfeigt (S.68). Um von dort auszurei&szlig;en hat sie Geld gestohlen und ist daraufhin in eine Besserungsanstalt gekommen (S.68), aus der sie ausgebrochen ist (S.68). All diese Umst&auml;nde f&uuml;hrten zu ihrem jetzigen Charakter: Sie ist r&uuml;cksichtslos, skrupellos und hemmungslos, was sich an mehreren Beispielen belegen l&auml;&szlig;t. Zum einen, weil sie mit ihrer R&auml;uberbande eine alte, blinde Frau &uuml;berf&auml;llt (S.42), bewirft den Z mit einem Stein, der ihn das Leben h&auml;tte kosten k&ouml;nnen (S.65) und sie nutzt den Z aus, um dadurch im Zeltlager Dinge klauen zu k&ouml;nnen (S.104/68). Dies zeigt auch, dass sie sehr kriminell ist, was sich auch noch daran belegen l&auml;sst, dass sie in der Drogerie im Dorf ein Parfum geklaut hat (S.67) und da sie die H&auml;lfte der W&auml;sche der M&auml;dchengruppe auf dem Schloss geklaut hat (S.42). Da sie schon sehr fr&uuml;h sexuelle Erfahrungen hat, ist sie auch noch skrupelloser und hemmungsloser geworden (S.66). Da sie von vielen ausgesto&szlig;en ist, fragt sie den Z auch, ob er sie f&uuml;r ein &bdquo;verdorbenes M&auml;dchen&ldquo; h&auml;lt (S.67). Sie &uuml;bernimmt auch gerne eine F&uuml;hrerposition, da sie die F&uuml;hrung der R&auml;uberbande &uuml;bernimmt (S.42). Jedoch scheint sie diese Leben nicht zu wollen. So ist sie die einzige, die die Wahrheitsliebe des Lehrers w&uuml;rdigt. Sie l&auml;sst sich davon beeinflussen und sagt selbst die Wahrheit, obwohl sie sich damit selbst belastet.</p>
<p>Die Figur des Lehrers entwickelt sich am meisten. Die Grundlegende Ver&auml;nderung besteht darin, dass er zu Beginn des Romans sagt, dass er an den Teufel glaubt, aber nicht an Gott (S.57), w&auml;hrend er schlie&szlig;lich feststellt: &bdquo;Die Zeit an der ich an keinen Gott glaubte ist vorbei. heute glaube ich an ihn&ldquo; (S.94). Diese Erkenntnis f&uuml;hrt nun zu weiteren Ver&auml;nderungen. W&auml;hrend er am Anfang des Romans haupts&auml;chlich seine eigenen finanziellen Interessen vertrat (er ist gl&uuml;cklich, weil er einen Pensionsanspruch hat (S.11) und er handelte nicht gegen den Faschismus, weil er nicht &bdquo;sein Brot verlieren&ldquo; wollte (S.23)) und sich nicht traute etwas aktiv zu unternehmen (&bdquo;was vermag der einzelne gegen alle?&ldquo; S.13), hat sich dies ge&auml;ndert. Als er im Gericht gesteht, dass er das K&auml;stchen aufgebrochen hat, ist er sich bewu&szlig;t, dass er daraufhin seine Stelle und seine Pensionsanspr&uuml;che verlieren wird (S.101). Au&szlig;erdem handelt er aktiv, indem er beginnt den richtigen M&ouml;rder zu stellen, um Eva zu retten (&bdquo;Ich wei&szlig; nur, dass ich ihr helfen m&ouml;chte&ldquo; S.123). Er &auml;ndert auch seine gesamt Einstellung zum Faschismus, so dass er am Geburtstag des Oberplebejers alle Anh&auml;nger, zu denen er fr&uuml;her auch z&auml;hle, als Schwachsinnige und L&uuml;gner bezeichnet (S.112). Er hat also sein Leben radikal zum Besseren ge&auml;ndert. Aus diesem Grunde glaube ich, dass sich die Figur des Lehrers am meisten entwickelt.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Jugend ohne Gott (&#214;d&#246;n von Horvath) Interpretation</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 07:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Jugent ohne Gott]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<p><strong>Interpretation:</strong><br />
Der Roman &#8222;Jugend ohne Gott&#8220; soll uns Leser die Probleme und Vorurteile dieser Zeit zeigen. Der Roman&#160; wird aus der Ich-Perspektive erz&#228;hlt und ist in einer Kriminalgeschichte aufgebaut. Dies soll eine gewisse Spannung beim Lesen&#8230;</p>]]></description>
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<p><strong>Interpretation:</strong><br />
Der Roman &bdquo;Jugend ohne Gott&ldquo; soll uns Leser die Probleme und Vorurteile dieser Zeit zeigen. Der Roman&nbsp; wird aus der Ich-Perspektive erz&auml;hlt und ist in einer Kriminalgeschichte aufgebaut. Dies soll eine gewisse Spannung beim Lesen erzeugen und den Leser dazu zu bringen weiter zu lesen. Auch ist der Satzbau eher einfach und oft in der Umgangssprache geschrieben. Den Zusammenhang zwischen den &Uuml;berschriften und den einzelnen Kapiteln versteht man erst nach dem Lesen.<br />
Ich glaube der Autor hat die Ich-Perspektive gew&auml;hlt um zu zeigen wie schwierig es zu dieser Zeit war eine Klasse zu unterrichten bez. Lehrer zu sein. Dies wird auch deutlich aus der Lehrer zu Hause Aufs&auml;tze mit dem Thema &bdquo;Warum brauchen wir Kolonien&ldquo; verbesserte. Der Sch&uuml;ler N schrieb in seinem Aufsatz &bdquo;Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul&ldquo;. Der Lehrer wollte diese Verallgemeinerung schon ausbessern als ihm einf&auml;llt das der Junge dieses vielleicht im Radio geh&ouml;rt hatte. Und alles was damals im Radio oder &uuml;ber Lautsprecher gesagt wurde, stimmte auch. Doch der Lehrer konnte sich nicht zur&uuml;ck halten als er die Aufs&auml;tze zur&uuml;ck gab und l&auml;sst die Bemerkung &bdquo;Auch Neger sind Menschen wie du und ich&ldquo; fallen. Bereits am n&auml;chsten Tag erschien der Vater des N und regte sich beim Lehrer auf dass das so wie er sagt &bdquo;Sabotage am eigenem Vaterland ist.&ldquo; Ich glaube mit diesen Beispiel wollte der Autor zeigen das man es als Lehrer nicht leicht hatte. Ich glaube der Lehrer ist in gewisser Weise ein Au&szlig;enseiter. Er versucht sich der Gesellschaft anzupassen aber immer wieder st&ouml;&szlig;t er auf Hindernissen und es will ihm nicht so recht gelingen. Im Roman gibt es zwei Gruppen. Auf der einen Seite der Lehrer und ein paar Sch&uuml;ler auf der anderen Seite die restlichen Sch&uuml;ler und deren Eltern. Auch werden im Roman die Sch&uuml;ler nur mit Buchstaben genannt.&nbsp; Beispiel Sch&uuml;ler N oder Sch&uuml;ler T. Dies soll zeigen dass die Sch&uuml;ler Art Nummern sind und keine eigene Meinung haben. Man erf&auml;hrt erst nach und nach die Charaktere der einzelnen Sch&uuml;ler.&nbsp; </p>
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		<item>
		<title>Deutsch Diktate &#8211; &#220;bungsdiktate</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/allgemein/deutsch-diktate-uebungsdiktate</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 06:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Diktate]]></category>
		<category><![CDATA[Übungsdiktate]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Hier findet ihr eine List mit guten Diktaten oder &#220;bungsdiktaten.</p>
<p><strong>&#220;bungsdiktat 1.): Sinnvolles Bauen</strong></p>
<p>
	Im Allgemeinen errichten Menschen in aller Welt Geb&#228;ude, um sich am besten zu vor Witterungseinfl&#252;ssen zu sch&#252;tzen.Will man sinnvolle Bauwerke schaffen, d&#252;rfen&#8230;</p>]]></description>
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<p><strong>&Uuml;bungsdiktat 1.): Sinnvolles Bauen</strong></p>
<p>
	Im Allgemeinen errichten Menschen in aller Welt Geb&auml;ude, um sich am besten zu vor Witterungseinfl&uuml;ssen zu sch&uuml;tzen.Will man sinnvolle Bauwerke schaffen, d&uuml;rfen die Architekten deren Zweck nicht au&szlig;er Acht lassen. Sie m&uuml;ssen immer von neuem &uuml;ber ihre Entw&uuml;rfe nachdenken, denn es w&auml;re schade, wenn sie nicht umsetzbar w&auml;ren. Die h&ouml;chsten T&uuml;rme und Wolkenkratzer, die Br&uuml;cken, die am l&auml;ngsten sind, kugelf&ouml;rmige Wohnbauten ohne rechte Winkel und gerade W&auml;nde, H&auml;user unter der Erde oder auf B&auml;umen- vielen wird angst und bange bei solchen Vorstellungen. Wer als Architekt nur nach Superlativen strebt, wird den K&uuml;rzeren ziehen. Bauwerke m&uuml;ssen funktional und benutzbar f&uuml;r den Menschen sein. Trotzdem lassen sich ohne weiteres neue Materialien und Bautechniken, ungew&ouml;hnliche Farben und Konstruktionsprinzipien anwenden, um so moderne und neuartige Bauten zu schaffen. Die Vorstellung von einem Schulgeb&auml;ude, das aus vielen winzigen R&auml;umen best&uuml;nde, mag dem Einzelnen vielleicht gefallen. Ganze Klassen k&ouml;nnten aber nicht gemeinsam unterrichtet werden und die Lehrer m&uuml;ssten von Raum zu Raum, um alle Sch&uuml;ler zu erreichen. &Uuml;ber kurz oder lang k&ouml;nnte so kein sinnvoller Unterricht durchgef&uuml;hrt werden. Anstatt sp&auml;ter unzweckm&auml;&szlig;ige Geb&auml;ude nutzen zu m&uuml;ssen, sollte schon fr&uuml;h das Denken geschult werden, um sinnvolles Planen zu erm&ouml;glichen. Im Wesentlichen bem&uuml;hen sich Sch&uuml;ler und Lehrer jeden Tag neues Wissen dazuzulernen und Aufgabenstellungen problemorientiert und vor allem im Team zu bearbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&Uuml;bungsdiktat Nr. 2.) = Der Rattenf&auml;nger zu Hameln</strong></p>
<p>
	Vor langer Zeit war die Stadt Hameln von einer Rattenplage betroffen. Da erschien ein wunderlicher Mann. Er wollte die Stadt von den Ratten befreien. Die B&uuml;rger waren sofort einverstanden und versprachen ihm einen Lohn. Da holte der Rattenf&auml;nger sein Pfeifchen hervor und blies es kr&auml;ftig. Sogleich folgten ihm die Ratten. Er lief durch alle Stra&szlig;en und Gassender Stadt. Der Rattenhaufen wurde immer gr&ouml;&szlig;er. Dann verlie&szlig; er die Stadt. Die Ratten folgten ihm willig. Er f&uuml;hrte sie in den Fluss. Der Rattenf&auml;nger kehrte fr&ouml;hlich wieder zur&uuml;ck und forderte den versprochenen Lohn. Die B&uuml;rger verweigerten ihm diesen mit vielen Ausreden. Der Mann wurde sehr zornig und zog mit seiner Pfeife durch Hameln. Jetzt folgten ihm alle Kinder der Stadt. Er verschwand mit ihnen f&uuml;r immer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>weitere &Uuml;bungsdiktate, oder Diktate folgen!</p>
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		<item>
		<title>Szenenanalyse &#8211; Sachtextanalyse</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 08:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[szenenanalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Szenenanalyse:</h1>
<p>
	1. Einleitung (Aufgabenstellung, St&#252;ck, Autor/Autorin)</p>
<p>	2. Inhaltsangabe der Szene</p>
<p>	3. Dialoghorizont / Dialogsituation / allg. Ausgangssituation (Was geschah vor der Szene?)</p>
<p>	4. Deutung der Charaktere mit Hilfe der Dialoge / der Kommunikation<br&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
	1. Einleitung (Aufgabenstellung, St&uuml;ck, Autor/Autorin)</p>
<p>	2. Inhaltsangabe der Szene</p>
<p>	3. Dialoghorizont / Dialogsituation / allg. Ausgangssituation (Was geschah vor der Szene?)</p>
<p>	4. Deutung der Charaktere mit Hilfe der Dialoge / der Kommunikation<br />
	Dialog = Wesen des Dramas, wechselseitiges Verh&auml;ltnis von Ansprechen und Zuh&ouml;ren unter Einbezug des Publikums, das dramatische Gespr&auml;ch = Antrieb, Motor der Handlung = Wesen des Dramas.</p>
<p>	4.1 Inneres Kommunikationssystem</p>
<p>	4.1.1 Dialogpartner (Wer spricht zu wem?)</p>
<p>	4.1.2 Beziehungsaspekt (welche Beziehung haben die Figuren zueinander; welches Verh&auml;ltnis, welche Einstellung der Dialogpartner besteht zueinander; wie sieht die zwischenmenschliche Beziehung aus, dr&uuml;ckt sie sich aus in: Tonfall, Mimik, Sprache, Komfort; wie reden die Personen: miteinander, aneinander vorbei, &uuml;ber andere; welche Beziehung besteht: eine emotionale, eine unterw&uuml;rfige, eine &ouml;konomisch abh&auml;ngige, eine liebevolle/entt&auml;uschte Liebe; &auml;ndert sich die Beziehung im Laufe der Szene?)</p>
<p>	Der Beziehungsaspekt spiegelt historische Kommunikationssituationen, od. l&auml;&szlig;t Gegens&auml;tzlichkeiten dazu auffallen.</p>
<p>	4.1.3 Inhaltsaspekt (wor&uuml;ber sprechen die Dialogpartner; was enthalten die jeweiligen Mitteilungen im Detail an Informationen)</p>
<p>	4.1.4 Was ist die Intention der Dialogpartner?</p>
<p>	4.1.5 Welche sprachlichen Mittel werden zur Verst&auml;ndigung od. Verhinderung der Verst&auml;ndigung benutzt? (rhetorische Fragen; Wechsel der Sprechart: H&auml;rte, Vers&ouml;hnliches; Ansprechen der Gef&uuml;hlsebenen; Erzeugung von Mitleid; Andeutungen; verz&ouml;gertes Antworten)</p>
<p>	4.1.6 Welche Rolle spielen die Charaktere (ein Beispiel: weise, klug, reich, vorurteilsfrei, gebildet, tugendhaft, gespr&auml;chsf&uuml;hrend, einflussnehmend, etc&#8230;)</p>
<p>	4.2 &Auml;u&szlig;eres Kommunikationssystem<br />
	-Standort des Lesers/der Leserin, bzw. des Zuschauers/der Zuschauerin<br />
	-Z/L(Zuh&ouml;rer/Leser) kann das innere Kommunikationssystem betrachten; wird aufgekl&auml;rt &uuml;ber Beziehungs-u. Inhaltsaspekte.<br />
	-Z/L kann erkennen, wo die Sprache Mittel der Verst&auml;ndigung ist; wo Bereitschaft zur Kommunikation besteht; wo Gleichberechtigung der Dialogpartner besteht; wo Handlungsweisen, Einstellungen korrigiert, ver&auml;ndert werden.<br />
	-Z/L kann erkennen und sich identifizieren.</p>
<p>	4.3 Welche nicht-sprachlichen Mittel werden benutzt? (Regieanweisungen: Tempo, Gem&uuml;tsverfassung, etc&#8230;)</p>
<p>	5. Welche Rolle spielt die Szene (innerhalb des Aktes, des Dramas; welche Wichtigkeit, welche Funktion hat sie (Exposition, erregendes Moment, Peripethie, L&ouml;sung/Katastrophe&#8230;)).</p>
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		<title>Fabel</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 08:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fabel]]></category>

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		<description><![CDATA[

<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<p>Fabel &#8211; Genre der Epik, Tiere handeln und reden meist wie Menschen, vermittelt eine Lehre die sich auf menschliche Fehler und Schw&#228;chen oder gesellschaftliche Zust&#228;nde bezieht. Moral ist jederzeit g&#252;ltig<br />
&#160;</p>
<div id="fb-like" style=""></div>

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Fabel &#8211; Genre der Epik, Tiere handeln und reden meist wie Menschen, vermittelt eine Lehre die sich auf menschliche Fehler und Schw&auml;chen oder gesellschaftliche Zust&auml;nde bezieht. Moral ist jederzeit g&uuml;ltig<br />
&nbsp;</p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/fabel&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=en_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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		</item>
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		<title>Ballade</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/ballade</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 08:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Ballade]]></category>

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		<description><![CDATA[

<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<p>Ballade &#8211; Genre der Lyrik, enth&#228;lt episches lyrisches und dramatische Elemente, z&#252;giger Handlungsablauf mit eindrucksvollen Dialogen &#8211; starke gef&#252;hlsm&#228;&#223;ige Beteiligung, &#8211; Personen werden durch Handlung dargestellt , &#8211; Wertung mit Balladenurteil<br />
&#160;</p>
<div id="fb-like" style=""></div>

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<p>Ballade &#8211; Genre der Lyrik, enth&auml;lt episches lyrisches und dramatische Elemente, z&uuml;giger Handlungsablauf mit eindrucksvollen Dialogen &ndash; starke gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ige Beteiligung, &#8211; Personen werden durch Handlung dargestellt , &#8211; Wertung mit Balladenurteil<br />
&nbsp;</p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/ballade&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=en_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Epochen deutscher Literatur &#8211; Deutsch Unterrichtsmaterial</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/epochen-deutscher-literatur-deutsch-unterrichtsmaterial</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/epochen-deutscher-literatur-deutsch-unterrichtsmaterial#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 08:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Epochen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.inhaltsangabe.info/?p=187</guid>
		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>1. Epochen</p>
<p>Aufkl&#228;rung 1700 &#8211; 1770 Ideologie des aufstrebenden B&#252;rgertums im Zeitalter der <br />
&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Vorbereitung der b&#252;rgerlichen Revolution<br />
-Kritik an Kleinstaaterei<br />
-Kampf gegen Feudalismus<br />
-Kampf gegen Orthodoxie<br />
-Kampf gegen moralischen Verfall&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Aufkl&auml;rung 1700 &ndash; 1770 Ideologie des aufstrebenden B&uuml;rgertums im Zeitalter der <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorbereitung der b&uuml;rgerlichen Revolution<br />
-Kritik an Kleinstaaterei<br />
-Kampf gegen Feudalismus<br />
-Kampf gegen Orthodoxie<br />
-Kampf gegen moralischen Verfall des Adels<br />
-St&auml;rkung des b&uuml;rgerlichen Selbstbewusstseins<br />
-Durchsetzung der b&uuml;rgerlichen Forderung <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;  Freiheit der Pers&ouml;nlichkeit, Verteidigung der Vernunft und Menschenw&uuml;rde</p>
<p>!!! Die Aufkl&auml;rung war eine gesamteurop&auml;ische Bewegung !!!</p>
<p>Losung der Aufkl&auml;rung: &bdquo;Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen&ldquo;<br />
Lessing 29-81 :Emilia Galotti; Nathan der Weise<br />
Weiter Schriftst.: Rabener Gellert </p>
<p>Sturm und Drang&nbsp; 1770-1789 </p>
<p>-Epoche forderte noch energischer die Befreiung von feudalabsolutistischer und kirchlicher Bevormundung<br />
-Versuch, gesamtes Volk f&uuml;r Befreiungskampf zu gewinnen (Aufkl&auml;runggebildete Bev&ouml;lkerungsschicht)<br />
-Drama wird bevorzugte Dichtungsart</p>
<p>Widerspruch  politische Ziele der Dichter standen im krassen Gegensatz zu wirklichen Situation in Deutschland. B&uuml;rgertum war noch zu unterentwickelt um auf revolution&auml;rem Weg f&uuml;r eine einheitliche Nation zu k&auml;mpfen. </p>
<p>Grundz&uuml;ge&#8230;<br />
-Hinwendung zum einfachem Volk, verst&auml;rkte Kritik am Adel, Einigung Deutschlands, <br />
Entwicklung der Pers&ouml;nlichkeit, Kritik an der Stellung des Schulmeisters</p>
<p>Schubart  Die F&uuml;rstengruft ;Goethe  Prometheus, Leiden des jungen Werthers, Schiller  die R&auml;uber Kabale und Liebe</p>
<p>Klassik&nbsp; 1789-1805 Bezeichnung f&uuml;r die geistgeschichtliche Epoche, die von nachfolgenden Zeiten als&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; vorbildlich u. normbildend anerkannt wird</p>
<p>-Orientierung am Ideal der griech. &ndash; r&ouml;mischen Klassik<br />
-Abkehr von Sturm und Drang<br />
-Erziehung zur Humanit&auml;t und Harmonie durch Kunst<br />
-Kompromisse zwischen Adel und B&uuml;rgertum sollten ertr&auml;gliche Verh&auml;ltnisse schaffen<br />
-sittliches Verhalten sollte die Unmenschlichkeit der Klassengesellschaft &uuml;berwinden <br />
-Streben nach Menschlichkeit und Toleranz</p>
<p>Goethe  Zauberlehrling, Egmont, Faust<br />
Schiller Der Taucher, Der Handschuh, Willhelm Tell </p>
<p>Literatur des Vorm&auml;rz und der Revolution von 1848 1830-1850<br />
Vorm&auml;rz = Teil einer europ&auml;ischen Jugendbewegung &bdquo;Das Junge Deutschland&ldquo;<br />
-gesellschaftskritische Literatur </p>
<p>Hintergrund<br />
- Dt.  39 kleine Staaten<br />
-Wartburgfest 1817 <br />
-Franz&ouml;sische Rev. Von 1830<br />
-Zuspitzung politischer und wirtschaftlicher Gegens&auml;tze<br />
&nbsp; Zensur B&uuml;cher Zeitungen, &Uuml;berwachung von Uni&rsquo;s : ), verbot von Burschenschaften <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1819 Attentat auf von Kotzebue &gt; Karlsbader Beschl&uuml;sse<br />
-1832 Hambacher Fest  Revolution&auml;re Reden <br />
-1833&nbsp; radikale Studenten versuchen Frankfurter Bundestag zu st&uuml;rmen<br />
-versch&auml;rfte Verfolgung (Ausweisung)</p>
<p>Merkmale <br />
-Ablehnung des Absolutismus, der orthodoxen Kirche und des Idealismus<br />
-Einsatz f&uuml;r : &#8211; Presse und Meinungsfreiheit, Sozialismus, Frauenemanzipation, freie Liebe</p>
<p>Heinrich Heine (Reisebilder, Deutschland ein Winterm&auml;rchen) Georg B&uuml;chner, Georg Weath</p>
<p>2. Schriftsteller</p>
<p>Goethe<br />
-geb. Frankfurt 1749<br />
-mit 16 Jurastudium in Leipzig<br />
-1768 Blutsturz<br />
-1770 Stra&szlig;burg &gt;&gt;Promotion zum Lizentiaten der Rechte<br />
-1772 ist er Praktikant am Reichskammergericht(die Leiden des jungen Werthers)<br />
-1775 Weimar (Herzog Karl August) Landesbeh&ouml;rde<br />
-1779 Leiter der Kriegskommission und des Stra&szlig;enbauwesens <br />
-1782 vom Kaiser Joseph dem zweiten geadelt<br />
-1784 Zwischenkieferknochen <br />
-1786 Bildungsreise Italien<br />
-1791 Leitung des Weimarer Hoftheaters<br />
-1794 Freundschaft mit Schiller<br />
-1797 Bibliotheken in Jena und Weimar<br />
-1832 Tod</p>
<p>Schiller<br />
-10.Nov. 1759 in Marbach geboren<br />
-1765/66 Besuch Lorcher Dorfschule<br />
-1767 Besuch der Lateinschule in Ludwigsburg<br />
-1773. Studiert auf Karlsschule Rechtswissenschaft und Medizin<br />
-1776 erste Gedichte erscheinen im Schw&auml;bischen Magazin  -1782 Die R&auml;uber<br />
-Urauff&uuml;hrung Kabale u. Liebe 1784 Frankfurt  -1784 Schiller wird Theaterdichter in Mannheim<br />
-1797 Balldenjahr!!!!!!!!(im Wettstreit mit Goethe) -1800 Bearbeitung Shakespeares Macbeth -9.Mai 1805 Tod in Weimar</p>
<p>
Goethe: 1770-1773 &bdquo;Prometheus&ldquo; &bdquo;Ganymed&ldquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1773 &ldquo;G&ouml;tz von Berlichingen&rdquo; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1774 &bdquo;Calvigo&ldquo; &bdquo;Die Leiden des Jungen Werthers&ldquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1787 &bdquo;Egmont&ldquo; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1794 &bdquo;Reinicke Fuchs&ldquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1797 &bdquo;Faust I&ldquo; <br />
-Der Zauberlehrling ; Dichtung und Wahrheit</p>
<p>Schiller: 1781 Die R&auml;uber&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1784 Kabale und Liebe&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1787 Don Carlos<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1800 Maria Stuart&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1801 Die Jungrau von Orleans<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Handschuh Der Taucher Die Kraniche von Ibykus&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Heine <br />
-1797 in D&uuml;sseldorf geboren<br />
-ab 1808 besucht H. das Lyzeum in D&uuml;sseldorf  -ab 1814 besucht H. die Handelsschule in D&uuml;sseldorf<br />
-1819-1824 studiert H. Rechtswissenschaft, Philosophie und Philologie in Bonn, G&ouml;ttingen und Berlin<br />
-1825: Doktorexamen (Jura); freischaffender Schriftsteller<br />
-1826/1827 arbeitet H. als Redakteur in M&uuml;nchen  -1831 siedelt H. als Schriftsteller nach Paris &uuml;ber  -ab 1832 ist H. journalistisch t&auml;tig; er berichtet f&uuml;r die ,,Allgemeine Zeitung&quot; &uuml;ber die Situation in Frankreich<br />
-1835 werden H.&acute;s Schriften in Deutschland verboten  -1836/1837 leidet H. unter R&uuml;ckenmarkskrankheiten: L&auml;hmungserscheinungen<br />
-1843 ist H. das erste Mal seit 12 Jahren wieder in Deutschland, um seine Mutter und den Verleger Campe zu besuchen; Begegnung mit Karl und Jenny Marx <br />
-1856 stirbt Heinrich Heine in Paris<br />
-1933 B&uuml;cherverbrennung &bdquo;Literaturjude&ldquo;</p>
<p>Lessing<br />
-1729 in Kamenz geboren<br />
-Unterricht beim Vater und in lateinischer Stadtschule<br />
-1741 Freistelle an F&uuml;rstenschule<br />
&nbsp;&nbsp; &gt;&gt;alle Sprachen, Mathe, Geschichte Geo <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Studium)<br />
-1746 Theologiestudium Leipzig<br />
-geplante Hochschullehrerlaufbahn<br />
-zwischen 1748 und 1755 lebte er vorwiegend in Berlin war Mitarbeiter an der &quot;Berlinischen Privilegierten Zeitung&quot;<br />
-erlangt Magisterw&uuml;rde in Wittenberg -erfolgreicher und angesehener Theater und Literaturkritiker in Berlin -1755- 1758 lebte er wieder in Leipzig lernte dort den Dichter Ewald Christian von Kleist<br />
-1760- 1765 Kriegssekretar in den Diensten des Kommandanten von Breslau -1767 folgte Einladung um als Dramaturg am neugegr&uuml;ndeten Deutschen Nationaltheater in Harnburg zu arbeiten ( -1770- 15.02.1781 Bibliothekar an der herzoglichen Bibliothek in Wolfenbuttel -15.02.1781 in Braunschweig gestorben 52Jahre alt geworden</p>
<p>
Heine<br />
1826 ,,Harzreise&quot; ,,Reisebilder Teil 1&quot; ,,Die Nordsee&quot;<br />
1833 ,,Franz&ouml;sische Zust&auml;nde&quot;  1836 ,,Romantische Schule&quot;  1844 ,,Deutschland. Ein Winterm&auml;rchen&quot;<br />
,,Neue Gedichte&quot;  ,,Die schlesischen Weber&quot;<br />
1853 ,,Lutetia&quot;</p>
<p>Lessing<br />
1748 &#8211; Der junge Gelehrte 1749 &#8211; Der Freygeist; Die Juden 1755 &#8211; Mi? Sara Sampson 1767 &#8211; Minna von Barnhelm 1772 &#8211; Emilia Galotti 1779 &#8211; Nathan der Weise</p>
<p>Heinrich B&ouml;ll <br />
-1917 in K&ouml;ln geb.<br />
-1924 &ndash;28 katholische Volksschule K&ouml;ln Radethal<br />
-1928 Kaiser Wilhelm Gym.<br />
-1937 Abi + Buchhandelslehre<br />
-38/39 Arbeitsdienst<br />
-39 Einberufung in die Wehmacht<br />
- bis 45 2. Weltkrieg Fran. Pol. Ru&szlig;. Dt.<br />
1945 amerikanischer Kriegsgefangener  K&ouml;ln<br />
1946 Studium Germanistik<br />
1967 Verleihung des &quot;Georg B&uuml;chner Preises&quot; der Deutschen Akademie f&uuml;r Sprache und Dichtung.  1969 Wahl zum Pr&auml;sidenten des deutschen PEN-Zentrums.</p>
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		<title>Inhaltsangabe Interpretation &#8220;Mittagspause&#8221; Wolf Wondratschek</title>
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		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/inhaltsangabe-interpretation-mittagspause-wolf-wondratschek#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 08:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagspause]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Einleitung<br />
Die Kurzgeschichte &#8222;Mittagspause&#8220; von Wolf Wondratschek aus dem Buch &#8222;Fr&#252;her begann der Tag mit einer Schusswunde, erschien beim Hanser Verlag M&#252;nchen 1969. Sie handelt von einer jungen Frau und ihren Gedanken in der Mittagspause.</p>
<p>Inhaltsangabe<br />
In&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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Die Kurzgeschichte &bdquo;Mittagspause&ldquo; von Wolf Wondratschek aus dem Buch &bdquo;Fr&uuml;her begann der Tag mit einer Schusswunde, erschien beim Hanser Verlag M&uuml;nchen 1969. Sie handelt von einer jungen Frau und ihren Gedanken in der Mittagspause.</p>
<p>Inhaltsangabe<br />
In der Kurzgeschichte geht es um eine junge Frau die ihre Mittagspause t&auml;glich in einem Stra&szlig;encaf&eacute; verbringt. Sie ist h&uuml;bsch und zeigt dies auch. Ihre Gedanken werden beschrieben. Die Mittagspause ist f&uuml;r sie ein Spiel, sie sitzt im &uuml;berf&uuml;llten Caf&eacute; und wird von den M&auml;nnern angesehen. Sie sitzt in der Menge und ist doch allein. Sie w&uuml;nscht sich eine Katastrophe herbei.</p>
<p>Inhaltsanalyse<br />
Die &Uuml;berschrift &bdquo;Mittagspause&ldquo; ist nur teilweise treffend. Die Kurzgeschichte spielt sich zwar in der Mittagspause ab und man stellt einen Bezug zur Arbeitswelt auf, aber die eigentliche Geschichte dreht sich mehr um die junge Frau und ihre Gedanken denen sie in dieser Pause freien Lauf l&auml;sst.</p>
<p>Die junge Frau ist h&uuml;bsch, sie sitzt im Stra&szlig;encaf&eacute; und m&ouml;chte angesehen werden. Sie versteckt sich aber hinter Sonnenbrille und Modezeitschrift, Sie z&uuml;ndet sich eine Zigarette an um &bdquo;cool&ldquo; auszusehen. Durch die Sonnenbrille kann sie die anderen Leute beobachte und bleibt selbst anonym. Die Sonnenbrille ist wie ein Schutz f&uuml;r sie.</p>
<p>Durch &bdquo;Sie hasst Lippenstift&ldquo; (Z. 11) wird klar dass sie Dinge tun muss, die ihr selbst nicht gefallen. Es scheint so als spiele sie ihr ganzes Leben lang eine Rolle, auch bei ihren Eltern und Freunden kann sie sich nicht &ouml;ffnen und nicht sie selbst sein.<br />
&bdquo;Sie hat Freunde. Trotzdem sagt sie nicht, das ist mein bester Freund&ldquo; (Z. 6) Sie kann keine Gef&uuml;hle f&uuml;r andere Menschen zeigen, keine Liebe zeigen. Sie kann sich anderen Menschen gegen&uuml;ber nicht &ouml;ffnen und ist nicht in der Lage etwas Pers&ouml;nliches von sich Preis zu geben.</p>
<p>Die S&auml;tze im Text sind oft zusammenhanglos und abgehackt, genau wie ihre Gedanken. In der Mittagspause hat sie Zeit zum nachdenken, sie setzt sich in Position schl&auml;gt die Beine &uuml;bereinander, will sch&ouml;n aussehen.<br />
Sie lebt in Tagtr&auml;umen, in ihren Tr&auml;umen wird sie von M&auml;nnern angesprochen, verliebt sich. Wird sie jedoch tats&auml;chlich angesprochen, ist es ihr unangenehm, sie wei&szlig;t die M&auml;nner ab. &bdquo;Gestern wurde sie angesprochen, Gestern war sie froh dass in der Mittagspause alles sehr schnell geht&ldquo; (Z. 22-23). Hier wird deutlich das, dass die junge Frau wohl eine gespaltene Pers&ouml;nlichkeit besitzt. Einerseits w&uuml;nscht sie sich Dinge herbei, treten diese jedoch wirklich ein, l&auml;sst sie die Situation nicht zu, sondern versucht auszuweichen und w&uuml;nscht sich das die Pause schnell vorbei ist um sich in die gewohnte Arbeit zu retten.</p>
<p>Ich glaube dass die Mittagspause ein Symbol f&uuml;r das Leben der Frau ist. Den Eltern gef&auml;llt das Leben ihrer Tochter nicht, sie haben angst &bdquo;Vater sagt, er meine es nur gut. Mutter sagt sogar, sie habe eigentlich Angst.&ldquo; (Z. 25-26) Sie sorgen sich um die Lebensf&uuml;hrung ihres Kindes.<br />
&bdquo;Sie hat mittlerweile gelernt, sich zu entscheiden. Sie ist ein M&auml;dchen wie andere M&auml;dchen.&ldquo; (Z.27-28) Damit ist wohl gemeint das sie gelernt hat sich anzupassen, nicht aufzufallen. Aber Entscheidungen treffen, die ihr Leben ver&auml;ndern k&ouml;nnten kann sie nicht.</p>
<p>Jeder Tag ist gleich, ihr Leben wird von Monotonie beherrscht, das einzige was sie sich w&uuml;nscht ist diesen Kreislauf zu durchbrechen. &bdquo;Es ist sch&ouml;n, dass in jeder Mittagspause eine Katastrophe passieren k&ouml;nnte.&ldquo; (Z. 35) Sie w&uuml;nscht sich eine Katastrophe herbei, irgendetwas oder irgendjemanden der sie aus ihrem langweiligen Leben befreit. Sie w&uuml;nscht sich das, ihr die Entscheidungen abgenommen werden. <br />
Ein Teil von ihr w&uuml;nscht sich nichts sehnlicher als etwas Besonderes zu erleben, und dem anderen Teil fehlt der Mut dies zu verwirklichen.</p>
<p>&bdquo;Die Mittagspause ist anstrengender als Briefe schreiben&ldquo; (Z. 29-30) Dadurch will Wondratschek ausdr&uuml;cken, dass sie auf der Arbeit gesagt bekommt was sie tun soll, sie muss dort die Dinge erledigen die ihr aufgetragen werden. Sie wei&szlig; was sie zu tun hat, sie muss keine Entscheidungen treffen. In der Pause jedoch ist sie auf sich gestellt, sie sitzt im &uuml;berf&uuml;llten Caf&eacute; unter all den Menschen und ist doch ganz allein. Sie muss selbst entscheiden was sie tut. Um sich dies zu vereinfachen, geht sie jeden Tag ins Stra&szlig;encaf&eacute;, dort f&uuml;hlt sich besser als in einer fremden Umgebung. Sie sitzt dort, spielt ihre Rolle und f&uuml;hrt in Gedanken ein ganz anderes aufregendes Leben. Sie denkt an Katastrophen.</p>
<p>Formanalyse<br />
Die Kurzgeschichte hat einen offenen Anfang und ein offenes Ende, sie weist viele geschickt eingesetzte rhetorische Mittel auf. Sie ist in vielen kurzen, abgehackten S&auml;tzen mit einem eher unkomplizierten Satzbau geschrieben. (Parataktischer Satzbau) Durch die K&uuml;rze wird beim Leser ein Gef&uuml;hl der Hektik ausgel&ouml;st, was auch die Gedanken der Frau im Stra&szlig;encafe widerspiegeln. In der Mitte der Geschichte werden die S&auml;tze etwas l&auml;nger, die Gedanken werden dort mehr ausgef&uuml;hrt. Dadurch dass die S&auml;tze untereinander austauschbar w&auml;ren und wirken, als seien sie in v&ouml;llig willk&uuml;rlicher Anordnung macht der Autor deutlich, dass im Leben dieser Frau jeder Tag dem anderen gleicht, kein einziger irgendeine Besonderheit bietet und sie so auch austauschbar sind.<br />
&nbsp;<br />
Die Geschichte beinhaltet viele S&auml;tze, die zeigen das die Tagtr&auml;ume im Leben der Frau eine gro&szlig;e Rolle spielen. Sie werden sich jedoch wahrscheinlich nie erf&uuml;llen. <br />
Der Autor verwendet auch einige Antithesen &bdquo;Sie wei&szlig; genau was sie will&ldquo; ( Z.9) &ndash; &bdquo;Sie hat gelernt sich nicht zu entscheiden&ldquo; (Z. 26) , die die innere Zerrissenheit der Frau zwischen dem Wunsch nach Ver&auml;nderung, und der Angst ihren vertrauten Alltag zu verlassen zeigen.<br />
&nbsp;<br />
Im Text wird auch mit Parallelismen wie, &bdquo;Sie k&ouml;nnte sich sehr versp&auml;ten&ldquo; &ndash;&bdquo;Sie k&ouml;nnte sich sehr verlieben&ldquo; (Z. 34f) gearbeitet. Die beiden S&auml;tze handeln von Ereignissen, die das abwechslungslose Leben der Frau ver&auml;ndern w&uuml;rden, eine von ihr so genannte &bdquo;Katastrophe&ldquo; ausl&ouml;sen w&uuml;rden.<br />
&bdquo;Katastrophe&ldquo; ist das Schl&uuml;sselwort im Text. So steht &bdquo;Katastrophe&ldquo; hier f&uuml;r eine Ver&auml;nderung des Alltags, eine Abweichung vom Gewohnten und zeigt gleicherma&szlig;en die Angst der Frau vor diesen Geschehnissen. <br />
Der Text spielt in verschiedenen Zeitebenen: Am Anfang wird von dem Geschehen im Augenblick erz&auml;hlt, dann wird zur&uuml;ck in den gestrigen Tag gesprungen w&auml;hrend dann die Handlung wieder am momentanen Tag spielt. <br />
In der Geschichte geschieht auch ein Handlungsortwechsel in das elterliche Haus und wieder zur&uuml;ck. Dadurch dass die Frau nicht beim Namen genannt wird, wird eine gewisse Anonymit&auml;t bewahrt, die deutlich macht, dass die Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften in abgemilderter weise (in weniger extremerweise) auf viele Menschen &uuml;bertragbar sind. So unterst&uuml;tzen die eingesetzten rhetorischen mittel den Inhalt und lassen besonders den Charakter der Frau deutlich werden.</p>
<p>Schluss<br />
Bei dieser Kurzgeschichte von Wolf Wondratschek versteht man erst beim zweiten oder dritten lesen, worum es in der Geschichte wirklich geht. Um ein trauriges, einsames M&auml;dchen, das mit seinem Leben unzufrieden ist. Es will daraus ausbrechen, wird es aber mit ihrer jetzigen Verfassung wohl nie schaffen. Vielleicht geschieht wirklich eines Tages eine &bdquo;Katastrophe&ldquo; die sie wach r&uuml;ttelt und sie endlich das Leben leben l&auml;sst wovon sie tr&auml;umt.<br />
Die Geschichte regt den Leser zum nachdenken an.<br />
&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Innerer Monolog &#8211; alle Merkmale und Tipps</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 16:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[innerer monolog]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Innerer Monolog </h1>
<p>
	Erz&#228;hltechnik, mit der innere Vorg&#228;nge von Personen, ihre Gedanken, Gef&#252;hle, Assoziationen usw. in Pr&#228;sens und Ich- Form mitgeteilt werden. <br />
	Ausgedr&#252;ckt wird die Wiedergabe von Augenblicksregungen, wobei das m&#246;glichst vollst&#228;ndige Verschwinden der&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	Erz&auml;hltechnik, mit der innere Vorg&auml;nge von Personen, ihre Gedanken, Gef&uuml;hle, Assoziationen usw. in Pr&auml;sens und Ich- Form mitgeteilt werden. <br />
	Ausgedr&uuml;ckt wird die Wiedergabe von Augenblicksregungen, wobei das m&ouml;glichst vollst&auml;ndige Verschwinden der Erz&auml;hlers angestrebt wird mit dem Ziel, eine Identifikation des Lesers mit dem Romanhelden zu bewirken.</p>
<p>Dies sind Merkmale des Inneren Monologs.</p>
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		<title>Argumentation Beispiel &#8211; richtig argumentieren</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/argumentation-beispiel-richtig-argumentieren</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 21:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Argumentation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Argumentation Beispiel</h1>
<h3><b>Wie baut man ein Argument auf?</b></h3>
<div id="text_preview"><strong>Schritt 1</strong><br />
	Ein &#252;berzeugendes Argument zeichnet sich dadurch aus, dass es durch vollst&#228;ndige Nachforschung, logische Beispiele und ebensolchen Argumentationen fest untermauert wird. Die Grundlage eines Arguments beruht zu</div><p>&#8230;</p>]]></description>
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<h3><b>Wie baut man ein Argument auf?</b></h3>
<div id="text_preview"><strong>Schritt 1</strong><br />
	Ein &uuml;berzeugendes Argument zeichnet sich dadurch aus, dass es durch vollst&auml;ndige Nachforschung, logische Beispiele und ebensolchen Argumentationen fest untermauert wird. Die Grundlage eines Arguments beruht zu aller erst auf einer starken These. Unter These wird eine wissenschaftlich zu beweisende Behauptung oder ein bestimmter Leitsatz verstanden.<br />
	<strong> Schritt 2 </strong><br />
	Setzen Sie die Ergebnisse ihrer Nachforschungen gezielt ein, um sicher zu stellen, dass sie die Anspr&uuml;che st&uuml;tzen, die sie in ihrer These (Hauptthese) fordern und auch in den Hauptforderungen ihre Aussagen enthalten sind. Ein Argument ist erst dann als g&uuml;ltig zu bezeichnen und kann dann als ein stichhaltiges Argument gelten, wenn es mit fundierten grundlegenden Beweisen gest&uuml;tzt werden kann und dadurch nicht mehr durch Gegenargumente widerlegt werden kann.<br />
	<strong> Schritt 3 </strong><br />
	Unterst&uuml;tzen Sie ihre Anspr&uuml;che in dem sie sich ein Konstrukt aus Oberbegriffen mit Unterbegriffen entwickeln um daraus ein gutes Argument auf zu bauen. <br />
	Kombiniert man die einzelnen Oberbegriffe, dann entsteht daraus die Summe die Ihr Argument zusammensetzen. Die Leser oder Zuh&ouml;rer m&uuml;ssen durch die Teile Ihres Argumentes klar geleitet werden, ohne Spur Ihrer Logik zu verlieren. Die Oberbegriffe eines Argumentes sollten absolut eindeutig sein und direkt zur&uuml;ck zur Hauptthese in Verbindung stehen. Sie sind die S&auml;ulen, auf denen ihr Argument steht.<br />
	<strong> Schritt 4</strong><br />
	Analysieren sie alle Gegenargumente genauestens und widerlegen sie diese sofort gezielt. Lassen sie nicht zu , dass die Gegner ihrer Argumentation die Chance bekommen dem Leser oder Zuh&ouml;rer Zweifel zu vermitteln gegen&uuml;ber ihren Ausf&uuml;hrungen.<br />
	<strong> Schritt 5</strong><br />
	Verfestigen sie das Argument mit einer starken Aussage am Schluss ihrer Ausf&uuml;hrungen. Jetzt sind sie an der Stelle angelangt an der s&auml;mtliche Gegenargumente ausger&auml;umt sind und sie k&ouml;nnen wieder zur Anfangsthese ihres Argumentes zur&uuml;ckkehren und die Diskussion weiterf&uuml;hren.</div>
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		<item>
		<title>liebe mom lieber dad Irene Dische analyse inhaltsangabe interpretation</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/liebe-mom-lieber-dad-irene-dische-analyse-inhaltsangabe-interpretation</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 13:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[liebe mom lieber dad]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>&#160;liebe mom lieber dad Irene Dische analyse inhaltsangabe interpretation</h1>
<p>Hier findet man bald Infos zu&#160; <strong>liebe mom lieber dad Irene Dische analyse inhaltsangabe interpretation</strong></p>
<p>&#160;</p>
<p><strong>bitte unter Suche suchen, hier entsteht gerade eine gro&#223;e L&#246;sungsseite, die erst</strong>&#8230;</p>]]></description>
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<p>Hier findet man bald Infos zu&nbsp; <strong>liebe mom lieber dad Irene Dische analyse inhaltsangabe interpretation</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>bitte unter Suche suchen, hier entsteht gerade eine gro&szlig;e L&ouml;sungsseite, die erst fertiggestellt werden muss!!</strong></p>
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		<title>Nacherz&#228;hlung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/nacherzaehlung</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 15:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Nacherzählung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Nacherz&#228;hlung</h1>
<h2>SO schreibst du eine erfolgreiche Nacherz&#228;hlung</h2>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>Die <strong>Nacherz&#228;hlung</strong> ist allgemein in 3 Teile eingeteilt, <strong>Einleitung</strong>, <strong>Hauptteil</strong> und der <strong>Schluss</strong>.</p>
<p>In der <strong>Einleitung</strong> beschreibst du den Titel, Autor, welche Art von Text es ist und&#8230;</p>]]></description>
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<h2>SO schreibst du eine erfolgreiche Nacherz&auml;hlung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Nacherz&auml;hlung</strong> ist allgemein in 3 Teile eingeteilt, <strong>Einleitung</strong>, <strong>Hauptteil</strong> und der <strong>Schluss</strong>.</p>
<p>In der <strong>Einleitung</strong> beschreibst du den Titel, Autor, welche Art von Text es ist und beantwortest die W-Fragen (Wer, was und wo?)</p>
<p>Im <strong>Hauptteil</strong> berichtest du von der Handlung, erz&auml;hle was genau passiert ist.</p>
<p><strong>Schluss</strong>: Erkl&auml;re den Text, warum war es so, warum hat sich Person x gegen&uuml;ber y so verhalten. Eigene Meinung nicht vergessen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun bist du bereit eine gute <strong>Nacherz&auml;hlung</strong> zu schreiben!</p>
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		<item>
		<title>Dialoganalyse &#8211; Beispiel Dialoganalyse Aufbau</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/dialoganalyse-beispiel-dialoganalyse-aufbau</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/dialoganalyse-beispiel-dialoganalyse-aufbau#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Dialoganalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>&#160;</p>
<h1>Beispiel Dialoganalyse Aufbau</h1>
<p>Leben des Galilei<br />
Dialoganalyse<br />
Bild 14</p>
<p>Das 14. Bild des &#8222;Leben des Galilei&#8220; spielt sich im Jahre 1633 ab, indem Galilei als lebensl&#228;nglicher Gefangener der Institution mit seiner Tochter Virginia und&#8230;</p>]]></description>
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<h1>Beispiel Dialoganalyse Aufbau</h1>
<p>Leben des Galilei<br />
Dialoganalyse<br />
Bild 14</p>
<p>Das 14. Bild des &bdquo;Leben des Galilei&ldquo; spielt sich im Jahre 1633 ab, indem Galilei als lebensl&auml;nglicher Gefangener der Institution mit seiner Tochter Virginia und einem wachenden M&ouml;nch in einem Landhaus in der N&auml;he von Florenz lebt. An einem Tag besucht Andrea Sarti, mittlerweile ein Mann im mittleren Alter, Galilei in seinem Landhaus.<br />
Andrea hat sich nach dem Widerruf Galileis von ihm v&ouml;llig abgewendet und ist nun auf der Durchreise nach Holland.<br />
Doch Andrea besucht ihn nur, da es seine Pflicht ist. Somit interessiert ihn weder die Erwartung an das Gespr&auml;ch noch der Gespr&auml;chsverlauf.<br />
Konkreter Anlass f&uuml;r den Dialog ist die Verachtung von Andrea gegen&uuml;ber Galilei.<br />
Dadurch, dass Andrea Galilei besucht, erhofft sich Galilei, dass man seine Lehren und neuen Erkenntnisse verbreiten k&ouml;nnte.<br />
Das Gespr&auml;ch zwischen Galilei und Andrea beginnt mit einer distanzierten Einleitung, in der Galilei und Andrea sich gegenseitig unbedeutende Fragen stellen, die auch Andrea nicht f&uuml;r wichtig ansieht, da er nur den Auftrag hat, sich nach Galilei zu erkundigen.<br />
Trotz der Vielzahl an Provokationen in dem Gespr&auml;ch bleibt Galilei gelassen und selbstbeherrscht.<br />
Dadurch, dass in dem Gespr&auml;ch oft lange Pausen vorkommen, wird verdeutlicht, dass das Gespr&auml;ch ziemlich langwierig war und sie oft nicht wussten was sie sagen sollen.<br />
Es besteht ein Wendepunkt im Gespr&auml;ch zwischen Galilei und Andrea, als Galilei erneut von seiner Wiedergenesung spricht und seine Tochter Virginia hinausschickt. Nachdem auch der M&ouml;nch aus dem Zimmer geht, ver&auml;ndert sich Andreas Verhalten komplett.<br />
Andrea wirkt sehr begeistert, als er h&ouml;rt, dass Galilei die Discorsi fertig geschrieben hat, doch ist auch entsetzt, als er h&ouml;rt, dass die Discorsi in den H&auml;nden der Kirche ist. Doch Galilei besitzt eine Abschrift der Discorsi und h&auml;ndigt sie Andrea aus. Durch dieses Aush&auml;ndigen entsteht wieder eine Verbundenheit der Beiden und Galilei &uuml;bertr&auml;gt die ganze Verantwortung auf Andrea. <br />
Nach diesem Ereignis entschuldigt sich Andrea bei Galilei aufgrund seinen Verleumdungen gegen&uuml;ber Galilei.<br />
Im folgenden Abschnitt des Bildes gewinnt Andrea zunehmend an Redeanteilen, nachdem diese zuvor sehr gleichm&auml;&szlig;ig verteilt waren, indem er sich Galileis Widerruf zu erkl&auml;ren versucht.<br />
In diesem Abschnitt berichtet er von seiner eigenen Anklage, in der Andrea ihn verteidigt.<br />
Am Ende des Dialogs sind die Einstellungen umgedreht, denn Andrea gibt seine Meinung auf und Galilei vertritt nun &uuml;berraschenderweise diese.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Praktikumsbericht &#8211; Wie schreibe ich einen Praktikumsbericht?</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/praktikumsbericht</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikumsbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Praktikumsbericht</h1>
<h3>Wie verfasse ich einen Praktikumbericht?</h3>
<p>
Die genannten Punkte enthalten Anhaltspunkte zum Verfassen eines Praktikumsberichtes. Der Bericht selber ist aber gem&#228;&#223; dem Profil des Unternehmens oder der Dienststelle (sofern &#246;ffentlicher Dienst) zu verfassen. So viel wie&#8230;</p>]]></description>
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<h3>Wie verfasse ich einen Praktikumbericht?</h3>
<p>
Die genannten Punkte enthalten Anhaltspunkte zum Verfassen eines Praktikumsberichtes. Der Bericht selber ist aber gem&auml;&szlig; dem Profil des Unternehmens oder der Dienststelle (sofern &ouml;ffentlicher Dienst) zu verfassen. So viel wie m&ouml;glich soll &uuml;ber die einzelnen Punkte herausgefunden werden. Der Umfang der Tagesberichte soll eine halbe Din A 4 Seite pro Tag nicht &uuml;berschreiten, der Gesamtumfang soll 10-15 Din A4 Seiten nicht &uuml;berschreiten.</p>
<p><strong>Der Aufbau</strong></p>
<p>Titelblatt<br />
Hier ist Kreativit&auml;t gefragt. Auf dem Titelblatt kannst du deiner Kreativit&auml;t freien Lauf lassen. Es sollte dennoch kurze Angabe zu folgenden Punkten enthalten: Verfasser/in, Klasse, Betreuungslehrer, Art des Praktikums, Berufszweig, Einrichtung / Unternehmen / Dienststelle, Berufsfeld</p>
<p>Inhaltsverzeichnis<br />
Hier f&uuml;r ist es sinnvoll, die Seiten des Berichts mit Seitenzahlen zu versehen. Es sollen nur die gro&szlig;en &Uuml;berschriften aufgef&uuml;hrt werden, da das Inhaltsverzeichnis sonst mehrere Seiten umfassen w&uuml;rde, es soll aber nicht mehr als eine Seite in Anspruch nehmen.</p>
<p>1) Unternehmen, Einrichtung (Dienststelle)<br />
Bezeichnung (Firma) des Unternehmens / der Einrichtung<br />
Branche / Gesch&auml;ftszweig<br />
Art der Produkte oder Dienstleistungen<br />
Rechtsform des Unternehmens bzw. der Einrichtung (z.B. Eigenunternehmung, AG) sowie rechtliche Grundlegung (z.B. Grundgesetz, Landesverfassungsgesetz, KJHG, HGB) mit genauerer Erkl&auml;rung<br />
Unternehmensstruktur<br />
Wirtschaftliche Verflechtung (Zulieferer, M&auml;rkte)<br />
Infrastruktur<br />
Personalstruktur des Betriebes (Welche Qualifikationen? Welche Hierarchisierung?)<br />
Fort- und Weiterbildung</p>
<p>2) Markentwicklung und Reaktion der Unternehmung<br />
Gesellschaftliche, politische und gesetzliche Rahmenbedingungen (z.B. Reform des Gesundheitswesen und ihr Einfluss auf die Krankenh&auml;user)<br />
Prognosen des Unternehmens<br />
Marktposition des Unternehmens<br />
Rationalisierungsma&szlig;nahmen<br />
Qualit&auml;tsmanagement und Evaluation (Z.B. Ma&szlig;nahmen des Landesjugendamtes f&uuml;r Einrichtung der freien Jugendhilfe (OTs, Kinderg&auml;rten))</p>
<p>3) Arbeitplatz<br />
Beschreibung des Arbeitsplatzes<br />
Art der T&auml;tigkeit<br />
Dienstliches Umfeld: Kollegen / Kolleginnen, Vorgesetze, Kunden, Klienten<br />
R&auml;umlichkeiten<br />
Was ist an dem Arbeitsplatz interessant?<br />
Welche Belastungen treten auf?</p>
<p>4) Interessenvertretung<br />
Betriebverfassungsgesetz<br />
Betriebsrat / Personalrat / Mitarbeitervertretung (MAV)<br />
Jugendvertretung<br />
Gleichstellungsbeauftragte / Gleichstellungsbeauftragter<br />
Tarifverb&auml;nde</p>
<p>5) Betrieb, Umweltschutz, Arbeitsmedizin<br />
umweltsch&auml;dliche Stoffe, gesetzliche Auflagen<br />
Arbeitsmedizinische Versorgung</p>
<p>6) Tagesberichte<br />
Die Tagesberichte sollen einen kurzen (!) &Uuml;berblick &uuml;ber die ausgef&uuml;hrten T&auml;tigkeiten geben. Eine wiederholte Beschreibung der gleichen T&auml;tigkeit ist zu vermeiden.</p>
<p>7) Zusammenfassende Schlussreflexion<br />
Zusammenfassende Beschreibung und Bewertung des Praktikums<br />
Entspricht dieser Berufszweig meinen Interessen, Fertigkeiten und F&auml;higkeiten?<br />
Inwiefern hat das Praktikum mir neue Einsichten vermittelt, meine Vorstellungen korrigiert?<br />
Hat es meine Berufswahl best&auml;rkt?<br />
Was nehme ich aus dem Praktikum mit in die Schule?</p>
<p>
<strong>Formatierung des Berichts</strong></p>
<p>Schriftart:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Times New Roman, Arial</p>
<p>Schriftgr&ouml;&szlig;e:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 11-12</p>
<p>R&auml;nder:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Oben&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 3<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Unten&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 3<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Rechts&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2,5<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Links&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 4</p>
<div id="fb-like" style=""><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/praktikumsbericht&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=&amp;colorscheme=light&amp;locale=en_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:30px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Reimw&#246;rter &#8211; Reimw&#246;rter leicht finden!</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/reimwoerter-reimwoerter-leicht-finden</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/reimwoerter-reimwoerter-leicht-finden#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[reimwörter]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Reimw&#246;rter</h1>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Reimw&#246;rter</strong> sind eine Kunst f&#252;r sich, jeder kennt sie von Gedichten oder Liedern. Doch allgemein ist es schwer ein ganzes Gedicht oder Lied mit Reimen zu schreiben. Einzelne S&#228;tze mit <strong>Reimw&#246;rtern</strong> am Ende kann und&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Reimw&ouml;rter</strong> sind eine Kunst f&uuml;r sich, jeder kennt sie von Gedichten oder Liedern. Doch allgemein ist es schwer ein ganzes Gedicht oder Lied mit Reimen zu schreiben. Einzelne S&auml;tze mit <strong>Reimw&ouml;rtern</strong> am Ende kann und kennt jeder. Da w&auml;ren wir auch schon bei der ersten Art des <strong>Reimens</strong>, das <strong>Paarreimen</strong>, meist steht dort am Ende der Zeile das Wort dass sich reimt. Dann gibt es noch den <strong>Kurzreim</strong>, wo das Reimwort am Ende steht und sich mit dem Wort in der &uuml;bern&auml;chsten Zeile reimt.</p>
<p>Hier entsteht ein <strong>Reimw&ouml;rter</strong> Lexikon/ <strong>Reimw&ouml;rter</strong> Datenbank, bald nochmal vorbeischauen!</p>
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		<title>H&#246;rst du. wie die Brunnen rauschen? von Clemens Bretano</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hörst du wie die Brunnen rauschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong><span class="highlight">H&#246;rst</span> <span class="highlight">du</span>. <span class="highlight">wie</span> <span class="highlight">die</span> <span class="highlight">Brunnen</span> <span class="highlight">rauschen</span>?</strong><br />
von Clemens Bretano</p>
<p><span class="highlight">H&#246;rst</span> <span class="highlight">du</span>. <span class="highlight">wie</span> <span class="highlight">die</span> <span class="highlight">Brunnen</span> <span class="highlight">rauschen</span>?<br />
<span class="highlight">H&#246;rst</span> <span class="highlight">du</span>, <span class="highlight">wie</span> <span class="highlight">die</span> Grille zirpt?<br />
Stille,&#8230;</p>]]></description>
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von Clemens Bretano</p>
<p><span class="highlight">H&ouml;rst</span> <span class="highlight">du</span>. <span class="highlight">wie</span> <span class="highlight">die</span> <span class="highlight">Brunnen</span> <span class="highlight">rauschen</span>?<br />
<span class="highlight">H&ouml;rst</span> <span class="highlight">du</span>, <span class="highlight">wie</span> <span class="highlight">die</span> Grille zirpt?<br />
Stille, stille, la&szlig; uns lauschen!<br />
Selig, wer in Tr&auml;umen stirbt;<br />
Selig, wen <span class="highlight">die</span> Wolken <span class="highlight">wie</span>gen,<br />
Wem der Mond ein Schlaflied singt!<br />
Oh! <span class="highlight">wie</span> selig kann der fliegen,<br />
Dem der Traum den Fl&uuml;gel schwingt,<br />
Da&szlig; an blauer Himmelsdecke<br />
Sterne er <span class="highlight">wie</span> Blumen pfl&uuml;ckt:<br />
Schlafe, tr&auml;ume, flieg, ich wecke<br />
Bald dich auf und bin begl&uuml;ckt!</p>
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		<item>
		<title>Freie Er&#246;rterung Beispiel &#8211; Atomkraftwerke ja oder nein?</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/freie-eroerterung-beispiel-atomkraftwerke-ja-oder-nein</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/freie-eroerterung-beispiel-atomkraftwerke-ja-oder-nein#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[erörterung]]></category>
		<category><![CDATA[freie erörterung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Freie Er&#246;rterung Beispiel</h1>
<h2>Atomkraftwerke Ja oder Nein?</h2>
<p>
Atomkraftwerke sind Streitpunkt vieler Demonstrationen. Als ich diesen Aufsatz geschriebene habe, war f&#252;r mich klar: Ich bin dagegen. Ein Gespr&#228;ch mit meinem Onkel veranlasste mich jedoch dazu, meinen Standpunkt&#8230;</p>]]></description>
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<h2>Atomkraftwerke Ja oder Nein?</h2>
<p>
Atomkraftwerke sind Streitpunkt vieler Demonstrationen. Als ich diesen Aufsatz geschriebene habe, war f&uuml;r mich klar: Ich bin dagegen. Ein Gespr&auml;ch mit meinem Onkel veranlasste mich jedoch dazu, meinen Standpunkt noch einmal zu &uuml;berdenken. Welche Alternativen gibt es &uuml;berhaupt? Sind Atomkraftwerke wirklich so gef&auml;hrlich? Dar&uuml;ber habe ich mir in dieser zweiten Version meines Aufsatzes Gedanken gemacht.</p>
<p>Ich m&ouml;chte mit der Gegenseite beginnen.<br />
Der Ausbruch eines Atomkraftwerkes hat verheerende Folgen.<br />
Bricht Radioaktivit&auml;t aus einem Kraftwerk aus, sind alle Menschen in der unmittelbaren Umgebung, aufgrund der starken Strahlung, sofort tot. Als vor mehr als 20 Jahren das Ungl&uuml;ck in Tschernobyl geschah, starben eine gro&szlig;e unbekannte Zahl Menschen. </p>
<p>Der Ausbruch hatte auch eine Verstrahlung des gesamten Gebietes zu Folge. Das gesamte Gebiet war unnutzbar und sehr gef&auml;hrlich. Nach dem Ungl&uuml;ck mussten tausende Menschen umsiedeln. Das Gebiet wird noch sehr lange unbewohnbar sein.</p>
<p>Ein solcher Ausbruch hat auch gesundheitliche Folgen. Nach einem Unfall w&uuml;rden noch viele Menschen an Krebs und anderen Folgekrankheiten erkranken. So war es auch nach Tschernobyl der Fall. Viele Kinder, die in der N&auml;he lebten, hatten im Alter Krebs und andere Krankheiten. Au&szlig;erdem hatten deren Kinder oft defekte K&ouml;rperteile.</p>
<p>Aber gibt es wirklich Alternativen? <br />
Alle alternativen Energien wie Solar- oder Windkraft liefern nicht gen&uuml;gend Energie. Ein Windrad verbraucht sogar mehr Energie wie es gewinnt, und die &Ouml;lquellen werden auch irgendwann versiegt sein.</p>
<p>Nur Atomenergie liefert die Energie, die wir Menschen ben&ouml;tigen, und es wird t&auml;glich mehr.<br />
Kernkraft liefert als einziger Produzent gen&uuml;gend Energie f&uuml;r alle. &Ouml;lquellen und alternative Energien reichen nicht aus. Schon jetzt steigt der &Ouml;lpreis immer mehr, da es immer weniger &Ouml;l gibt.<br />
Mann muss auch beachten, dass es seit mehr als 50 Jahren Atomkraftwerke gibt, und es in dieser Zeit nur einen gro&szlig;en Unfall gab. Die Gefahren sind also eigentlich deutlich geringer wie bei so genannten alternativen Energien, bei denen es indirekt zu noch mehr <br />
gesundheitlichen Sch&auml;den kommt. Zum Beispiel bei der Verarbeitung von Kohle. W&uuml;rde man auf den heutigen Sicherheitsstandart ein Atomkraftwerk bauen, w&auml;ren die Gefahren eines Unfalles sehr gering, auch wenn seit Tschernobyl kein Atomkraftwerk mehr gebaut wurde.<br />
Nachdem ich das Ganze so betrachtet habe, habe ich mich entschieden, dass Atomkraftwerke n&ouml;tig sind, damit wir Menschen gen&uuml;gend Strom bekommen. Ein Atomkraftwerk auf den heutigen Sicherheitsstandards w&auml;re also ein gute, nicht zu gef&auml;hrlicher Energielieferant.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Links zur Er&ouml;rterung:</p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/freie-eroerterung-beispiel-aufbau-einleitung">Freie Er&ouml;rterung </a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/eroerterung">Er&ouml;rterung</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/die-textgebundene-eroerterung">Textgebundene Er&ouml;rterung</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freie Er&#246;rterung &#8211; Beispiel Aufbau Einleitung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/freie-eroerterung-beispiel-aufbau-einleitung</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/freie-eroerterung-beispiel-aufbau-einleitung#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[erörterung]]></category>
		<category><![CDATA[freie erörterung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Freie Er&#246;rterung</h1>
<h2>Formen der Freien Er&#246;rterung</h2>
<p>Es gibt 2 Formen der<strong> freien Er&#246;rterung</strong>. Die <strong>Pro- und Kontra Er&#246;rterung</strong> und die <strong>Steigende Er&#246;rterung</strong>. Diese unterscheiden sich darin, dass bei der Pro- und Kontra Er&#246;rterung Argumente f&#252;r und gegen&#8230;</p>]]></description>
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<h2>Formen der Freien Er&ouml;rterung</h2>
<p>Es gibt 2 Formen der<strong> freien Er&ouml;rterung</strong>. Die <strong>Pro- und Kontra Er&ouml;rterung</strong> und die <strong>Steigende Er&ouml;rterung</strong>. Diese unterscheiden sich darin, dass bei der Pro- und Kontra Er&ouml;rterung Argumente f&uuml;r und gegen eine These dargestellt werden und die Themenformulierung in Behauptung, Forderung/ Empfehlung. Bei der Steigenden Er&ouml;rterung werden die Argumente erst gesammelt und dann beginnt man mit den weniger wichtigen Argumenten und die wichtigsten zum Schluss, meist bei der eigenen Meinung.</p>
<h2>
Gestaltung, Aufbau, Einleitung, Schluss</h2>
<p>
Bei der <strong>Steigenden Er&ouml;rterung</strong> wird das Thema in Sachaussage oder Erg&auml;nzungsfrage formuliert. Bei der Pro- und Kontra Er&ouml;rterung an de r Behauptung, Forderung/ Empfehlung. Man erkennt die Gestaltung einer freien Er&ouml;rterung demzufolge an der Themenformulierung.<br />
Beispiel: <br />
<strong>Steigernde Er&ouml;rterung</strong> &ndash; Sachaussage: Rauchen sch&auml;digt die Gesundheit nicht nur der Raucher, sondern auch der Nichtraucher!<br />
<strong>Pro- und kontra Er&ouml;rterung</strong> &ndash; Behauptung: Raucher sch&auml;digen die Gesundheit aller Menschen.<br />
&nbsp;</p>
<p><strong>Links zur Er&ouml;rterung:</strong></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/freie-eroerterung-beispiel-aufbau-einleitung">Freie Er&ouml;rterung </a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/eroerterung">Er&ouml;rterung</a></p>
<p><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/die-textgebundene-eroerterung">Textgebundene Er&ouml;rterung</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Willkommen und Abschied &#8211; Gedichtinterpretation Johann Wolfgang Goethe</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/willkommen-und-abschied-gedichtinterpretation-johann-wolfgang-goethe</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/willkommen-und-abschied-gedichtinterpretation-johann-wolfgang-goethe#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 14:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[gedichtinterpretation]]></category>
		<category><![CDATA[johann wolfgang von goethe]]></category>
		<category><![CDATA[willkommen und abschied]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Gedichtinterpretation &#8222;Willkommen und Abschied&#8220; von Johann Wolfgang Goethe</h1>
<p>
	In dem Gedicht &#8222;Willkommen und Abschied&#8220; von Johann Wolfgang Goethe geht es um einen Mann, der zu seiner Geliebten reitet und von Vorfreude erf&#252;llt ist. Doch schon bald&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	In dem Gedicht &bdquo;Willkommen und Abschied&ldquo; von Johann Wolfgang Goethe geht es um einen Mann, der zu seiner Geliebten reitet und von Vorfreude erf&uuml;llt ist. Doch schon bald m&uuml;ssen sie sich wieder schmerzlich trennen.<br />
	&Auml;u&szlig;erlich ist das Gedicht in 4 Strophen zu je 8 Versen eingeteilt. Als Reimschema verwendet Goethe den Kreuzreim. Er verwendet sowohl weibliche Reime, als auch m&auml;nnliche Reime. Er beschr&auml;nkt sich nicht nur auf reine Reime, sondern verwendet ebenso auch unreine (z.B. G&ouml;tter &ndash; Wetter). Die auff&auml;lligsten Stilmittel dieses Gedichtes sind die h&auml;ufigen Gegens&auml;tze, die Personifizierung, das Symbol und die Metapher.</p>
<p>	In der 1. Strophe (Zeile 1-8) beschreibt der Autor seine Umgebung.<br />
	Johann Wolfgang Goethe schreibt das Gedicht aus der Sicht des lyrischen Ich (&bdquo;mein&ldquo;). Sein Herz &bdquo;schlug&ldquo;. Das ist ein&nbsp; Zeichen daf&uuml;r, dass er voller Leben ist, vielleicht auch aufgeregt, denn er reitet &bdquo;geschwind&ldquo;. Dass &bdquo;der Abend &#8230; schon die Erde&ldquo; wiegt, zeigt, dass es langsam dunkel wird, &bdquo;an den Bergen&ldquo; ist es schon Nacht. An dieser Stelle verwendet er die ersten Personifizierungen (&bdquo;Abend wiegt&ldquo;, &bdquo;hing die Nacht&ldquo;). Der Nebel legt sich auf die Erde nieder, die Eiche wirkt wie &bdquo;ein aufget&uuml;rmter Riese&ldquo;. Jetzt wird eine Metapher verwendet. Alles ist gruselig, finster und unsicher. Er kann auf Grund der &bdquo;Finsternis&ldquo; nicht sehen, was in &bdquo;dem Gestr&auml;uch&ldquo; vor sich geht. Das ist eine Art Unsicherheit. Er f&uuml;hlt sich beobachtet (&bdquo;hundert schwarze Augen&ldquo;). Es ist oft so, dass man sich im Dunkeln unsicher f&uuml;hlt, weil man nicht wei&szlig;, wo die Gefahr lauert. Man vermutet sie &uuml;berall, f&uuml;hlt sich beobachtet, als ob die &bdquo;Finsternis &#8230; hundert schwarze Augen&ldquo; habe. Die Finsternis ist ein Symbol f&uuml;r die Unsicherheit, welche er versp&uuml;rt-</p>
<p>	In der 2. Strophe (Zeile 9 &ndash;16) berichtet er weiterhin von seiner Umgebung, jedoch kommt jetzt noch sein Gef&uuml;hl dazu.<br />
	Er sieht, wie der &bdquo;Mond &#8230; kl&auml;glich aus dem Duft hervorschaut&ldquo;- Mit &bdquo;Duft&ldquo; ist der Nebel gemeint. Der Mond &bdquo;sah&ldquo; (Personifizierung)&nbsp; &bdquo;kl&auml;glich&ldquo; hervor. Das wirkt auf ihn vermutlich so, weil der Mond von Nebel umgeben ist. Er hat nicht wie sonst eine klare Sicht zum Mond, sondern alles ist verschleiert. Der Wind weht ihm &bdquo;schauerlich&ldquo; um die Ohren. Das verst&auml;rkt noch das Gef&uuml;hl des Grusels in ihm. Er schreibt, dass die &bdquo;Nacht &#8230; Ungeheuer&ldquo; schuf. Das kommt ihm vermutlich so vor, weil er so achtsam ist und sich so sehr darauf konzentriert, was passiert, dass er sich schon Sachen einbildet. Doch er ist nicht so ver&auml;ngstigt, dass er zur&uuml;ckkehrt. Nein, sein Mut ist &bdquo;frisch und fr&ouml;hlich&ldquo;. Das l&auml;sst vermuten, dass ihn an seinem Ziel etwas Gro&szlig;artiges erwartet, in seinen &bdquo;Adern&ldquo; brennt &bdquo;Feuer&ldquo;. Dieses Feuer ist ein Symbol f&uuml;r Adrenalin. Er hat zwar Stre&szlig; (Ungewissheit der Dunkelheit), jedoch ist es ein positiver Stre&szlig;, denn am Ende erwartet ihn etwas Tolles, dem er mit Leidenschaft (&bdquo;in meinem Herzen welche Glut&ldquo;) entgegenfibert.</p>
<p>	In der 3. Strophe (Zeile 17-24) beschreibt er das Treffen mit ihr.<br />
	An dieser Stelle nimmt das Gedicht eine Wende. Aus der Einsamkeit wird eine Zweisamkeit. Jetzt erz&auml;hlt das lyrische Ich nicht mehr, sondern spricht jemanden direkt an (&bdquo;Dich sah ich&ldquo;). Aus der Unsicherheit wird nun eine &bdquo;milde Freude&ldquo;, somit genau ein Gegensatz. Statt der &bdquo;schwarzen Augen&ldquo; (1. Strophe) trifft ihn nun ein &bdquo;s&uuml;&szlig;er Blick&ldquo;. Sein &bdquo;Herz&ldquo; ist an ihrer Seite &bdquo;ganz&ldquo;. Es ist nicht mehr geteilt von der Unsicherheit und der Vorfreude, sondern nur noch von &bdquo;milder Freude&ldquo; erf&uuml;llt. Es gibt f&uuml;r ihn nur noch sie, alles andere z&auml;hlt nicht mehr. &bdquo;Jeder Atemzug f&uuml;r&ldquo; sie. Dies zeigt seine gro&szlig;e Liebe zu ihr, welche keine Grenzen kennt. Nun sieht er nur noch durch die rosarote Brille. Trotz Dunkelheit sieht er &bdquo;ein rosafarbenes Fr&uuml;hlingswetter&ldquo;. Er ist von &bdquo;Z&auml;rtlichkeit&ldquo; umgeben. An dieser Stelle spricht er die &bdquo;G&ouml;tter&ldquo; an. Er hat es &bdquo;gehofft&ldquo;, aber nicht &bdquo;verdient&ldquo;, wie er meint. Dies l&auml;sst vermuten, dass es f&uuml;r ihn so sch&ouml;n ist, dass er nicht versteht, womit er so etwas sch&ouml;nes verdient habe.</p>
<p>	In der 4. Strophe (Zeile 25-32) geht es um den schmerzvollen Abschied der Geliebten.<br />
	Es wird Morgen (&bdquo;Morgensonne&ldquo;) und der Abschied kommt. Es ist sehr schmerzvoll f&uuml;r das lyrische Ich. Dies zeigt sich daran, dass es ihm das Herz &bdquo;verengt&ldquo;. Ihre K&uuml;sse waren eine Wohltat (&bdquo;Wonne&ldquo;), doch nun ist es &bdquo;Schmerz&ldquo;. An dieser Stelle wird wieder ein Gegensatz verwendet. Nun bekommt auch die &Uuml;berschrift des Gedichtes &bdquo;Willkommen und Abschied&ldquo;, in der auch ein Gegensatz steckt, einen Sinn. Erst versp&uuml;ren sie die Freude des Wiedersehens (&bdquo;Willkommen&ldquo;), nun den &bdquo;Schmerz&ldquo; der Trennung (&bdquo;Abschied&ldquo;). Als er geht, steht sie da und sieht &bdquo;zur Erde&ldquo;. Dies zeigt die Niedergeschlagenheit, sie l&auml;sst den Kopf h&auml;ngen. Sie hat einen &bdquo;nassen Blick&ldquo;. Dies bringt ihre Traurigkeit verst&auml;rkt zum Ausdruck. F&uuml;r ihn steht &uuml;ber der Traurigkeit das &bdquo;Gl&uuml;ck, geliebt zu werden&ldquo;. F&uuml;r ihn ist die kurze Zeit der Freude wichtiger, als die lange Zeit ohne sie. Er freut sich, dass er die sch&ouml;ne Zeit erleben durfte und weint nicht, dass sie vergangen ist. Er empfindet es als &bdquo;Gl&uuml;ck&ldquo; zu &bdquo;lieben&ldquo;. Hier spricht er wieder die G&ouml;tter an, wahrscheinlich um ihnen f&uuml;r die F&auml;higkeit zu lieben zu danken.</p>
<p>	Das Gedicht ist sehr typisch f&uuml;r die &bdquo;Sturm und Drang&ldquo;-Zeit. Das lyrische Ich wird verwendet. In dieser Zeit galt es als Ideal sich selbst zu leben, die Subjektivit&auml;t des Menschen stand im Vordergrund, welche durch das lyrische Ich dargestellt wird. Die Natur, der Mensch, die Liebe und die G&ouml;tter kommen in diesem Gedicht vor. Diese Elemente waren in Goethes Liebeslyrik der &bdquo;Sturm und Drang&ldquo;-Zeit unzertrennlich. Er war sich der Natur bewusst und verband sie mit der Liebe. Auch verwendet er viele Personifizierungen und Symbole, wenn er die Natur beschreibt. Die Menschen dieser Zeit wollten sich das Geschriebene bildlich vorstellen k&ouml;nnen, wollten f&uuml;hlen, was sie lasen. Durch diese Stilmittel ist das gut m&ouml;glich.</p>
<p>	Ich finde dieses Gedicht sehr sch&ouml;n, da es im kleinen zeigt, woran die Welt im Gro&szlig;en krankt &ndash; n&auml;mlich am eklatanten Mangel an der&nbsp; F&auml;higkeit zu Lieben. Leider haben&nbsp; die meisten Menschen unserer Zeit die F&auml;higkeit bedingungslos zu lieben verloren, da jetzt der Profit im Vordergrund steht. Auch zeigt es, dass man vergangenen Stunden nicht nachtrauern sollte, sondern sich freuen sollte, dass man sie erleben durfte. Dies ist meiner Meinung nach eine wichtige Erkenntnis, die es einem erm&ouml;glicht gl&uuml;cklich zu sein und Trauer schneller zu &uuml;berwinden. Diese Erkenntnis fehlt den meisten Menschen jedoch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Weitere Infos zu Willkommen und Abschied:</h2>
<p><u><a href="http://www.inhaltsangabe.info/tag/willkommen-und-abschied">Willkommen und Abschied Infos<br />
	</a></u></p>
<p><u><a href="http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtsanalyse-gedichtanalyse-gedichtsinterpretation">Infos zur Gedichtinterpretation<br />
	</a></u></p>
<p><u><a href="http://www.inhaltsangabe.info/tag/goethe">Infos zu Johann Wolfgang Goethe<br />
	</a></u></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Er&#246;rterung &#8211; Schritte zur Abfassung einer er&#246;rterung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/eroerterung-schritte-zur-abfassung-einer-eroerterung</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[erörterung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Er&#246;rterung &#8211; Schritte zur Abfassung einer er&#246;rterung</h1>
<p>
Durchdenken des Themas:<br />
&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Was verlangt das Thema von mir?&#160;&#160; (zentrale Begriffe)<br />
Sammeln von Gesichtspunkten, Argumenten und Beispielen zum Thema<br />
Ordnen der Gesichtspunkte etc. nach These&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
Durchdenken des Themas:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was verlangt das Thema von mir?&nbsp;&nbsp; (zentrale Begriffe)<br />
Sammeln von Gesichtspunkten, Argumenten und Beispielen zum Thema<br />
Ordnen der Gesichtspunkte etc. nach These und Antithese<br />
Was spricht daf&uuml;r und was dagegen?<br />
Wie lassen sich Beispiele zuordnen?<br />
Welche Gesichtspunkte eignen sich f&uuml;r&nbsp; Einleitung und Schluss?<br />
Wo ergeben sich &Uuml;berleitungen zwischen den Gesichtspunkten?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4)Anfertigen einer Gliederung:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1. Einleitung:&nbsp;&nbsp; f&uuml;hrt auf das Thema hin, gibt Hinweise auf aktuelle Situationen,<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beispiele oder allgemeine Fragestellung<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2. Hauptteil:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1. Formulierung der These<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.2. Argument, das f&uuml;r die These spricht<br />
&ldquo;<br />
&ldquo;<br />
2.2. &Uuml;berleitung zur Antithese:<br />
2.2.1. Formulierung der Antithese<br />
2.2.2. Argument, das f&uuml;r die Antithese spricht<br />
&ldquo;<br />
&ldquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &Uuml;berleitung zur Synthese:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.3.Darstellung der Synthese / Entscheidung:<br />
Abw&auml;gen des F&uuml;r und Wider<br />
(warum entscheide ich mich so und nicht anders?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3. Schluss:&nbsp; Ausleitung aus dem Thema:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hinweise auf m&ouml;gliche Folgen, Entwicklungen, allgemeiner Aspekt<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5) Alles niederschreiben in Form eines Aufsatzes<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 6) Noch mal lesen und auf Fehler &uuml;berpr&uuml;fen <br />
&nbsp;</p>
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		<title>Interpretation der Parabel „Herr Keuner und die Flut“ von Bertolt Brecht</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Keuner und die Flut]]></category>
		<category><![CDATA[interpretation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Thema: Analyse und Interpretation der Parabel &#8222;Herr Keuner und die Flut&#8220; von Bertolt Brecht</h1>
<p>Die Parabel &#8222;Herr Keuner und die Flut&#8220; von Bertolt Brecht handelt von Herrn Keuner, der sich zur Zeit der Flut in einem Flussbett&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die Parabel &bdquo;Herr Keuner und die Flut&ldquo; von Bertolt Brecht handelt von Herrn Keuner, der sich zur Zeit der Flut in einem Flussbett befindet. Er wartet stehend im Wasser auf einen Kahn, bis das Wasser ihm bis zum Kinn steht und er losschwimmt.</p>
<p>Durch die Aussage: &bdquo;Herr Keuner ging durch ein Tal, als er pl&ouml;tzlich bemerkte, dass seine F&uuml;&szlig;e in Wasser gingen.&ldquo; (Z.1-3), zeigt sich, dass Herr Keuner die Gefahr erst bemerkt, als er unmittelbar mit ihr konfrontiert wird, indem seine F&uuml;&szlig;e das Wasser ber&uuml;hren.<br />
Dadurch dass Herr Keuner erst bemerkt, dass er sich nicht in einem Tal, sondern in einem Meeresarm befindet (Vgl. Z.4-5), l&auml;sst sich schlie&szlig;en, dass ihm erst jetzt seine Wirkliche Umgebung bewusst wird.<br />
Indem Herr Keuner erkennt, &bdquo;dass die Zeit der Flut herannahte &bdquo; (Z.6(, wird dem Leser verdeutlicht, dass Herr K. die Gefahr wahrgenommen hat und begreift, dass sie steigt.<br />
Die Aussage: &bdquo;Er blieb sofort stehen, um sich nach einem Kahn umzusehen&ldquo; (Z:6-8), zeigt, dass Herr Keuner nach Hilfe und einer Rettung Ausschau h&auml;lt.<br />
Der Satz &bdquo;Solange er auf einen Kahn hoffte, blieb er stehen. &bdquo; (Z.8-9) zeigt das Verhalten Herrn Keuners und verdeutlicht, dass er nicht die Eigeninitiative ergreift, sondern auf fremde Hilfe hofft. Der Leser ist verwundert, dass Herr Keuner nicht einfach ans Ufer geht oder schwimmt, da das Wasser steigt.<br />
Indem Herr Keuner die Hoffnung auf Rettung durch einen Kahn aufgibt und &bdquo;hoffte, dass das Wasser nicht mehr steigen m&ouml;chte&ldquo; (Z:11-12), zeigt sich wieder, dass Herr Keuner sich nicht selbst hilft, sondern hofft, dass etwas passiert, das ihn rettet.<br />
&bdquo;Erst als ihm das Wasser bis ans Kinn ging, gab er auch diese Hoffnung auf und schwamm.&ldquo; (Z.12-14). Diese Aussage verdeutlicht, dass Herr Keuner als letzte M&ouml;glichkeit sich zu retten seine eigene Hilfe annimmt und schwimmt. Und dies tut er auch nur, als ihn das Wasser fast ertr&auml;nkt. Daraus l&auml;sst sich schlie&szlig;en, dass Herr Keuner erst etwas gegen die Gefahr unternimmt, als sie auf dem H&ouml;hepunkt ist. Durch die Aussage: &bdquo;Er hatte erkannt, dass er selber ein Kahn war&ldquo; (Z.14-16), wird verdeutlicht, dass Herr Keuner selbst die Initiative zu seiner Rettung ergriffen und nicht weiter auf fremde Hilfe gehofft hat.</p>
<p>
Intention der Parabel</p>
<p>Wenn man sich in Gefahr befindet sollte man die Eigeninitiative ergreifen und nicht nur auf fremde Hilfe warten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>GedichtInterpretation „Der Einsiedler“ von Joseph von Eichendorff</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtinterpretation-der-einsiedler-von-joseph-von-eichendorff</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtinterpretation-der-einsiedler-von-joseph-von-eichendorff#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Einsiedler]]></category>
		<category><![CDATA[gedichtinterpretation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>GedichtInterpretation &#8222;Der Einsiedler&#8220; von Joseph von Eichendorff</h1>
<p>Der Einsiedler</p>
<p>komm, Trost der Welt, Du stille Nacht!<br />
Wie steigst Du von den Bergen sacht,<br />
Die L&#252;fte alle schlafen, <br />
Ein Schiffer nur noch, wanderm&#252;d,<br />&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der Einsiedler</p>
<p>komm, Trost der Welt, Du stille Nacht!<br />
Wie steigst Du von den Bergen sacht,<br />
Die L&uuml;fte alle schlafen, <br />
Ein Schiffer nur noch, wanderm&uuml;d,<br />
Singt &uuml;bers Meer sein Abendlied<br />
Zu Gottes Lob im Hafen.</p>
<p>Die Jahre wie die Wolken gehn<br />
Und lassen mich hier einsam stehn,<br />
Die Welt hat mich vergessen,<br />
Da tratst Du wunderbar zu mir,<br />
Wenn ich beim Waldesrauschen hier<br />
Gedankenvoll gesessen.</p>
<p>O Trost der Welt, Du stille Nacht!<br />
Der tag hat mich so m&uuml;d gemacht,<br />
Das weite Meer schon dunkelt,<br />
lass ausruhn mich von Lust und Not,<br />
Bis dass das ew&rsquo;ge Morgenrot<br />
Den stillen Wald durchfunkelt.</p>
<p>Aufgabe: Interpretiere das Gedicht unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung darin enthaltener religi&ouml;ser Bilder!</p>
<p>Das Gedicht &bdquo;Der Einsiedler&ldquo; von Joseph von Eichendorff hat drei Strophen mit jeweils sechs Versen und ist der Epoche der Romantik zuzuordnen. Es handelt von einem Lyrischen Ich, das in einer Trauerphase durch Gott Trost findet. Durch diese Trauer hat das Gedicht eine etwas schwerm&uuml;tige und melancholische Wirkung.<br />
Eichendorffs Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils sechs Versen aufgebaut und reimt sich. Die ersten beiden Verse haben immer acht Silben, der dritte und der sechste Vers immer sieben Silben und die Verse vier und f&uuml;nf immer acht Silben.<br />
In der ersten Strophe des Gedichtes wird beschrieben, wie die Nacht hereinbricht und ein m&uuml;der Schiffer noch ein Abendlied singt um Gott zu loben. In der darauf folgenden Strophe berichtet das Lyrische Ich davon, dass es sich die letzen Jahre einsam und von der Welt verlassen gef&uuml;hlt hat, bis jemand zu ihm gekommen ist. Die Situation des Lyrischen Ich&rsquo;s wird auch in der dritten und letzen Strophe deutlich. In ihr bittet das Lyrische Ich darum, sich von dem Tag und der Not ausruhen zu d&uuml;rfen, bis das ewige Morgenrot den Wald durchfunkelt. Alle diese Strophen sind Jamben. Genau wie die Anzahl der Silben wechseln auch m&auml;nnliche und weibliche Kadenzen. Der erste, zweite, vierte und f&uuml;nfte Vers haben eine m&auml;nnliche Kadenz und die Verse drei und sechs eine weibliche. Die Reime des Gedichts bestehen aus pro Strophe aus jeweils zwei Paarreimen und einem umarmenden Reim. Die Paarreime befinden sich dabei in Vers eins und zwei und in Vers vier und f&uuml;nf. Der umarmende Reim befindet sich in den Versen drei und sechs. Auff&auml;llig ist dabei der Paarreim in Vers vier und der ersten Strophe. Bei ihm handelt es sich um einen unreinen Reim. (Achtung: Hier h&auml;tte eigentlich der Schweifreim hingemusst, aber bei uns hat man auch meine Beschreibung gelten lassen!) Eine weitere Auff&auml;lligkeit in der Sprache des Gedichtes ist der h&auml;ufige Gebrauch von W&ouml;rtern wie &bdquo;Nacht&ldquo;, die Dunkelheit steht jedoch nicht f&uuml;r etwas negatives, sondern f&uuml;r Gott als Trostspender. Als das Lyrische Ich sich schon ganz verlassen und alleine f&uuml;hlt,&nbsp; findet es in Gott Trost, da dieser es seine Sorgen vergessen l&auml;sst. Dies ist jedoch nicht der einzige religi&ouml;se Bezug in dem Gedicht. Das Abendlied, das der Schiffer &uuml;bers Meer singt, l&auml;sst sich als Abendgebet zu Gott deuten. Diese Interpretation wird auch durch den darauf folgenden Vers &bdquo;Zu Gottes Lob im Hafen&ldquo; (Strophe 1, Vers 6) unterst&uuml;tzt. Aufgrund der Lebensgeschichte des Dichters lassen sich auch noch weitere R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Gef&uuml;hle des Lyrischen Ich&rsquo;s schlie&szlig;en. Eichendorff verlor sehr fr&uuml;h seine Frau und f&uuml;hlte sich dadurch wahrscheinlich genau wie der Sprecher sehr einsam. Da er eins ehr religi&ouml;ser Mensch war, konnte er wie das Lyrische Ich in dem Gedicht Trost bei Gott und im Glauben finden. Dadurch lassen sich auch die vielen religi&ouml;sen Bez&uuml;ge im Gedicht erkl&auml;ren. ein weiterer dieser Bez&uuml;ge ist das in Strophe drei beschriebene &bdquo;ew&rsquo;ge Morgenrot&ldquo; (Vers 5). Dieses steht f&uuml;r das ewige Licht dass in Kirchen zu finden ist. Die Epoche des Gedichtes ist die Romantik. Dies l&auml;sst sich z.B. an dem typischen Thema der Sehnsucht erkennen. Es wird in der Sehnsucht des Lyrischen Ich&rsquo;s nach Trost deutlich. Au&szlig;erdem l&auml;sst sich die Romantik an dem gebrauch von W&ouml;rtern wie &bdquo;Nacht&ldquo;, &bdquo;einsam&ldquo;, &bdquo;Waldesrauschen&ldquo; und &bdquo;stille&ldquo; erkennen. Diese erzeugen eine romantische Stimmung. Zusammenfassend kann man sagen, dass es in dem Gedicht um die Trostspendende Wirkung Gottes geht und dass das Gedicht durch die Lebenshaltung des Dichters viele religi&ouml;se Bez&uuml;ge aufweist.</p>
<p>Note: 2- </p>
<p>
&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gedichtinterpretation St&#228;dter Alfred Wolfenstein</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtinterpretation-staedter-alfred-wolfenstein</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtinterpretation-staedter-alfred-wolfenstein#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[gedichtinterpretation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Alfred Wolfenstein &#8211; St&#228;dter [&#8222;sukzessive Vorgehensweise&#8220;]</h1>
<p>
Das Gedicht &#8222;St&#228;dter&#8220; von Alfred Wolfenstein entstand im Jahre 1914, w&#228;hrend des sogenannten &#8222;expressionistischen Jahrzehnts&#8220; (Benn), also in der Zeit, in der der Expressionismus die vorherrschende k&#252;nstlerische und damit auch&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
Das Gedicht &bdquo;St&auml;dter&ldquo; von Alfred Wolfenstein entstand im Jahre 1914, w&auml;hrend des sogenannten &bdquo;expressionistischen Jahrzehnts&ldquo; (Benn), also in der Zeit, in der der Expressionismus die vorherrschende k&uuml;nstlerische und damit auch literarische Str&ouml;mung war. Charakteristisch f&uuml;r diese Epoche ist das Thema des Gedichts; die Gro&szlig;stadt, die oftmals<br />
als wider der menschlichen Natur kritisiert wurde. <br />
Obwohl der Expressionismus gegen alles Althergebrachte aufbegehrte und sich wenig um literarische Konventionen scherte, hat der Autor bewusst die klassische Form des Sonetts mit dem Reimschema &bdquo;a b b a&ldquo; in den Quartetten bzw. &bdquo; a b c&nbsp; c a b&ldquo; in den Terzetten gew&auml;hlt. Die h&auml;ufige Verwendung von Enjambements allerdings, kennzeichnend f&uuml;r den sogenannten Hakenstil, ist ein erstes Anzeichen f&uuml;r die offensichtliche Diskrepanz von Form und Inhalt. Die Konvergenz von Form und Inhalt ist eine von nahezu allen Epochen zuvor propagierte Konvention, die der Expressionismus &uuml;ber Bord warf. Die harmonische und vor allem traditionelle Form des Sonetts birgt n&auml;mlich im Falle Wolfensteins &bdquo;St&auml;dter&ldquo; eine alles andere als harmonische, sondern vielmehr eine beklemmende und deprimierende Vision, die des Lebens in der modernen Stadt. <br />
Der Titel des Gedichts, &bdquo;St&auml;dter&ldquo;, l&auml;sst sich mehrdeutig interpretieren. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnten die Bewohner der Stadt gemeint sein. Der Titel k&ouml;nnte aber auch aus der Selbsterkenntnis des lyrischen Ich herr&uuml;hren und in diesem Falle die eigene Existenz als determiniert und gepr&auml;gt vom Leben in der Gro&szlig;stadt klassifizieren. <br />
Das Gedicht beginnt abrupt mit dem invertierten Adjektiv &bdquo;dicht&ldquo;(1), das aufgrund des, bis auf eine Ausnahme(2), durchgehend troch&auml;ischen Versma&szlig;es betont und damit zus&auml;tzlich hervorgehoben wird. Dieses Adjektiv tritt auffallend h&auml;ufig auf, insgesamt drei Mal (3), und jedes Mal allein schon durch das Versma&szlig; betont. Auf diese Weise wird dem Leser die Enge der Stadt deutlich vermittelt. <br />
Wolfenstein vergleicht metaphorisierend die Fenster der H&auml;user mit den &bdquo;L&ouml;cher[n] eines Siebes&ldquo;(4), um eben diese Enge gleich zu Anfang des Gedichtes zu zeigen. &bdquo;H&auml;user [fassen] sich so dicht an&ldquo;(5), dass dazwischen kein Platz mehr f&uuml;r Menschen bleibt und selbst&bdquo;die Stra&szlig;en / Grau geschwollen wie Gew&uuml;rgte stehn&ldquo;(6). Der Effekt, der schon mit diesen Versen des ersten Quartetts beim Leser erzielt wird, gr&uuml;ndet sich, &uuml;ber die St&auml;rke und Konnotativit&auml;t bestimmter Begriffe wie &bdquo;geschwollen&ldquo; oder &bdquo;Gew&uuml;rgte&ldquo; hinaus, auch auf ihren stilistischen Reichtum. Sowohl bei den H&auml;usern, die sich nicht nur ber&uuml;hren, sondern &bdquo;[an]fassen&ldquo;(5), als auch bei den Stra&szlig;en, die &bdquo;Gew&uuml;rgte[n]&ldquo;(6) gleichen, wird eine Personifikation deutlich. Au&szlig;erdem l&auml;sst sich an der letzten Zeile des ersten Quartetts eine Alliteration aufzeigen. <br />
Die oben erw&auml;hnte These jener Diskrepanz von Form und Inhalt im Expressionismus, die lediglich anhand der Tatsache, dass das Gedicht eine Sonettform aufweist, aufgestellt wurde, l&auml;sst sich somit nur unter Vorbehalt &ndash; n&auml;mlich dem, sie nur auf eine oberfl&auml;chliche Gesamt- betrachtung anzuwenden &ndash; aufrecht erhalten. Denn innerhalb der einzelnen Verse bedingen sich Form und Inhalt regelrecht, wie man an der zitierten letzten Zeile des ersten Quartettes erkennen kann.<br />
Das zweite Quartett hingegen thematisiert dagegen weniger die unbelebten Elemente der Stadt, sondern ihre Einwohner. Diese werden aus der allt&auml;glichen Stra&szlig;enbahnfahrt herausgerissen und unwirklich skizzenhaft und depersonifizierend als blo&szlig;e &bdquo;zwei Fassaden / Leute&ldquo;(7) geschildert. Dass sie als &bdquo;Ineinander dicht hineingehakt&ldquo;(8) charakterisiert werden, k&ouml;nnte als Zeichen der inneren Distanz des lyrischen Ich zu seinen Mitmenschen aufgefasst werden; Menschen, die sich ineinander verhaken, bilden eine f&uuml;r den Einzelnen nicht zu durchdringende Kette. Dieses Bild des Ineinandergreifens bezieht Wolfenstein jedoch nicht nur auf die Personen an sich, sondern auch auf ihre Blicke. Die Menschen in der Tram, deren &bdquo;Blicke&ldquo; in denen anderer Leute &bdquo;baden&ldquo;(9) gehen, scheinen keine Scham zu kennen. Das lyrische Ich scheint sich von dieser unfreiwilligen N&auml;he bedroht zu f&uuml;hlen, und nat&uuml;rlich muss man diese Schilderung auch synekdotisch verstehen: Gemeint ist mit dieser &bdquo;Trambahnmetapher&ldquo; das gesamte beklemmende und einengende Leben in der Stadt, nicht nur die Fahrt mit der Trambahn. Auf entlarvende Weise werden hier die Oberfl&auml;chlichkeit der Stadtbewohner und die durch die r&auml;umlichen Gegebenheiten erzwungene scheinbare Intimit&auml;t geschildert. <br />
Zu Beginn des ersten Terzetts findet vor&uuml;bergehend ein Wechsel der Perspektive statt. Anstelle des lyrischen Ich spricht jetzt ein &bdquo;lyrisches Wir&ldquo; im Plural. &bdquo;Unsre W&auml;nde sind so d&uuml;nn wie Haut&ldquo;(9) stellt der St&auml;dter(10) fest und konstruiert auf diese Weise eine Art Schicksalsgemeinschaft: &bdquo;wir, die St&auml;dter&ldquo;. Allerdings ist dieser Wechsel der Perspektive nicht von Dauer, bereits im n&auml;chsten Vers l&auml;sst sich ein Sprung zur&uuml;ck in die erste Person Singular erkennen, wenn das lyrische Ich folgert: &bdquo;Dass ein jeder teilnimmt wenn ich weine&ldquo;(11). Meiner Meinung nach w&auml;re es jedoch ein gravierender Fehler, dieses &bdquo;Teilnehmen&ldquo; im Sinne von &bdquo;Anteil nehmen&ldquo; zu interpretieren. Das genaue Gegenteil ist der Fall; in Wahrheit nimmt niemand Anteil, wenn ein isolierter Mensch &ndash; f&uuml;r alle h&ouml;rbar &ndash; zu weinen beginnt. Seine Nachbarn reagieren vielmehr, gereizt von dem &bdquo;Gegr&ouml;le&ldquo;(12), zu dem alles &bdquo;Fl&uuml;stern [und sogar] Denken&ldquo; (12) aufgrund der Hellh&ouml;rigkeit der billigen Mietsh&auml;user pervertiert wird, entnervt. Schon innerhalb dieses ersten Terzetts l&auml;sst sich somit ein antithetisches Moment erkennen. <br />
Doch eine um einiges gewichtigere und leichter zu erkennende Antithetik wird deutlich, wenn man das zweite Terzett dem ersten gegen&uuml;ber stellt. Oberfl&auml;chlich betrachtet, behandelt das erste eine Art von &ndash; wenn auch unerw&uuml;nschter &ndash; N&auml;he, das zweite die vollkommene Isolation des Individuums &bdquo;in dick verschlossner H&ouml;hle&ldquo;(13). Im ersten hingegen wird noch die Durchl&auml;ssigkeit der W&auml;nde beklagt. Ein scheinbarerer Widerspruch also, der sich jedoch bei n&auml;herer Betrachtung schnell aufl&ouml;st. <br />
Wie oben erw&auml;hnt, l&auml;uft jedes gesprochene Wort Gefahr, zu einem unangenehmen und peinlichen &bdquo;Gegr&ouml;le&ldquo;(12) zu mutieren. Die Konsequenz aus dieser Empfindung und der der beengenden Blicke(14), ist der R&uuml;ckzug ins Private. Das Individuum scheint unf&auml;hig, die angenommene Gef&uuml;hlsk&auml;lte und unterdr&uuml;ckte Aggression der Menschen zu verarbeiten; darum isoliert es sich. Vielleicht ist diese innere Emigration aber auch nicht freiwillig, sondern aufgrund sozialer Ausgrenzungsmuster erfolgt. Tatsache ist jedoch, dass sie erfolgt ist, wenn in der letzten Zeile resigniert konstatiert wird: &bdquo;Steht ein jeder fern und f&uuml;hlt: alleine&ldquo;(15). Dieser letzte Vers res&uuml;miert nicht nur die vorangegangene Strophe, sondern auch das gesamte Sonett. Denn die Erkenntnis, dass trotz aller fl&uuml;chtigen N&auml;he und der offenkundigen Platznot in der Stadt &bdquo;jeder&ldquo;(15) schlie&szlig;lich doch zur Vereinsamung verurteilt ist, steht nicht zuf&auml;llig an zentraler Stelle. <br />
An dieser Stelle w&auml;re es interessant zu wissen, ob das lyrische Ich seine Empfindung auf alle Bewohner der Stadt projiziert und damit nur von sich selbst auf alle anderen schlie&szlig;t, oder ob das Gedicht quasi einen Vertretungsanspruch der gesamten Stadtbev&ouml;lkerung reklamiert. In diesem Falle w&uuml;rde sich die Interpretation Wolfensteins Gedicht um eine sozialkritische Dimension erweitern &ndash;&nbsp; bisher erschien mir die expressionistische Kritik an der Gro&szlig;stadt und anderen Erscheinungen des Industriezeitalters lediglich r&uuml;ckw&auml;rtsge</p>
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		<title>Interpretation Effi Briest</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[effi-briest]]></category>
		<category><![CDATA[interpretation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Gestaltende Textinterpretation zu Theodor Fontanes &#8222;Effi Briest&#8220;</h1>
<p>
Aufgabenstellung:</p>
<p>Interpretieren Sie die Textstelle aus dem 17. Kapitel des Romans Effi Briest von Theodor Fontane indem Sie in wenigen S&#228;tzen zusammenfassen, was man als inhaltliche Voraussetzungen f&#252;r ihr&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Aufgabenstellung:</p>
<p>Interpretieren Sie die Textstelle aus dem 17. Kapitel des Romans Effi Briest von Theodor Fontane indem Sie in wenigen S&auml;tzen zusammenfassen, was man als inhaltliche Voraussetzungen f&uuml;r ihr Verst&auml;ndnis braucht.</p>
<p>Um die vorliegende Textstelle aus Theodor Fontanes Roman &bdquo;Effi Briest&ldquo; verstehen zu k&ouml;nnen, ist es wichtig zu wissen, dass Effi von ihre Ehemann Innstetten h&auml;ufig allein gelassen wird. Weiterhin lebt sie in einem &bdquo;Spukhaus&ldquo;, wor&uuml;ber Innstetten seiner Frau Geschichten erz&auml;hlt. Da sie sich alleine in diesem Haus &auml;ngstigt, ist sie froh durch die Ausritte eine gute Freundschaft zu Major Crampas aufbauen zu k&ouml;nnen. Weiterhin muss man zur Person Crampas sagen, dass er ein gro&szlig;er Casanova ist. Das wird auch in dieser Textstelle deutlich, als er mit Effi eine Art &bdquo;Flirt&ldquo; beginnt (Z. 27-34).</p>
<p>Entwerfen Sie einen Brief Effis an ihre Mutter, der wie folgt angeh&auml;ngt werden k&ouml;nnte: &bdquo;Am Abend hatte Effi gar keine Gelegenheit, ihrem Mann irgendetwas zu erz&auml;hlen, weil er erst am fr&uuml;hen Morgen von seinen amtlichen Verpflichtungen nach Hause kam. Daf&uuml;r aber machte sie ihrem Herzen in einem weiteren Brief an ihre Mutter Luft.&ldquo; </p>
<p>Stellen Sie zun&auml;chst die wichtigsten inhaltlichen Voraussetzungen f&uuml;r die Ausgestaltung des Briefes zusammen.</p>
<p>Effi w&uuml;rde in einem Brief an ihre Mutter als erstes erw&auml;hnen, dass sie mit Major Crampas allein ausgeritten ist, da Innstetten wieder einmal keine Zeit hatte. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re es denkbar, dass sie dieses Verhalten Innstettens negativ wertet und sich bei der Mutter dar&uuml;ber beschwert. Andererseits hat sie auch Verst&auml;ndnis daf&uuml;r da er sich als Landrat auch um die Menschen und ihre Probleme in Kessin k&uuml;mmern muss. Weiter w&uuml;rde Effi in ihrem Brief davon berichten, wie der Ausritt mit Crampas verlaufen ist und dass er sie durch seine Bemerkungen aus der &bdquo;Reserve&ldquo; locken will. Doch gleichzeitig will sie ihrer Mutter keine Sorgen machen und verteidigt sich damit, dass Rollo und Kruse sie immer begleiten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Schreiben Sie dann den Anfang des Briefes konkret aus (etwa ein bis&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; anderthalb Klausurspalten)</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Liebe Mama!</p>
<p>Ich schreibe Dir diesen Brief, da ich jemandem mein herz aussch&uuml;tten muss. Da Innstetten noch nicht wieder von seinem Termin zur&uuml;ckgekehrt ist, wende ich mich an Dich.<br />
Da es heute ein sonniger Herbsttag war, beschlossen Innstetten, unser reund Crampas und ich auszureiten. Innstetten war aber wieder einmal verhindert, da es hier die letzten Wochen oft gebrannt hat. Es ist nat&uuml;rlich seine Pflicht sich als Landrat um die Menschen zu k&uuml;mmern. Doch ich bin froh, dass ich mich auch ohne ihn mit Crampas verstehe. Schlie&szlig;lich h&auml;tte ich sonst allein ausreiten m&uuml;ssen und das ist weder sch&ouml;n noch abenteuerlich.<br />
So ritten Major Crampas und ich ohne ihn aus. Es war ein sch&ouml;ner Ritt, doch der Major kommentierte unser Gespr&auml;ch und es schien mir, als wollte er mich aus der Reserve locken. Man kann fast sagen, dass er sehr froh war, Innstetten nicht dabei zu haben. Aber Rollo und Kruse waren bei uns; deshalb brauchst du dir auch keine Sorgen um mich zu machen&hellip;</p>
<p>c) Begr&uuml;nden Sie ihre Fassung des Briefes</p>
<p>Ich habe diesen Brief so geschrieben, da Effi das Gef&uuml;hl hat, das Erlebte unbedingt jemandem erz&auml;hlen zu m&uuml;ssen und ihre Seele durch die Wahrheit &bdquo;freimachen&ldquo; kann.<br />
Vielleicht ist sie sogar ein bisschen stolz darauf, dass der Major sie in einer gewissen Weise &bdquo;umgarnt&ldquo; und ihr so viel Aufmerksamkeit schenkt. Doch auf der anderen Seite kann Effi nicht so frei mit ihrer Mutter dar&uuml;ber sprechen, da Luise von Briest so sehr auf die Gesellschaft bedacht ist, dass sie zu viele Schl&uuml;sse ziehen w&uuml;rde. So deutet Effi Crampas` Verhalten nur an und verteidigt ihre Sicherheit durch Rollo und Kruse. Da Effi aber mit Innstetten oder Johanna noch schlechter &uuml;ber diesen Ausritt sprechen kann, vertraut sie sich ihrer Mutter an. Schlie&szlig;lich war sie auch vor Effis Heirat immer f&uuml;r ihre Tochter da. </p>
<p>d) Geben Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber den Rest des Briefes</p>
<p>Im Rest des Briefes w&uuml;rde Effi wahrscheinlich davon erz&auml;hlen, wor&uuml;ber sie sich mit Crampas unterhalten hat und dass sie froh ist, nun erstmal etwas Abstand von ihm zu haben. Auf keinen Fall w&uuml;rde sie erw&auml;hnen, dass sie zu ihm sagte: &bdquo;Sie hielten es f&uuml;r ganz in Ordnung, wenn ich Ihnen eine Liebeserkl&auml;rung machte&ldquo; (Z. 31-32). Denn dadurch h&auml;tte ihre Mutter Luise von Briest Effi die &bdquo;Schuld&ldquo; f&uuml;r Crampas` forsches Verhalten geben k&ouml;nnen. Gegen Ende des Briefes wird sie noch einmal auf Innstetten zu sprechen kommen k&ouml;nnen, da er immer noch nicht zu Hause angekommen ist. Doch da es immer sp&auml;ter wird, ist auch Effi m&uuml;de und beendet den Brief mit vielen Gr&uuml;&szlig;en an ihre Eltern und freut sich auf ein Wiedersehen.</p>
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		<title>Interpretation &#8220;Fr&#252;hlings Erwachen&#8221; von Frank Wedekinds</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlings Erwachen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Interpretation &#34;Fr&#252;hlings Erwachen&#34; von Frank Wedekinds</h1>
<p>
In dem vorliegenden Textstellen (S.8, Z.25- S.9, Z.26 und S.20, Z.36- S.22, Z.8) aus dem Drama &#8222;Fr&#252;hlings Erwachen&#8220; von Frank Wedekind, das um 1890 entstanden ist, geht es um die&#8230;</p>]]></description>
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<p>
In dem vorliegenden Textstellen (S.8, Z.25- S.9, Z.26 und S.20, Z.36- S.22, Z.8) aus dem Drama &bdquo;Fr&uuml;hlings Erwachen&ldquo; von Frank Wedekind, das um 1890 entstanden ist, geht es um die schulischen Anforderungen, an die Sch&uuml;ler. Die Textausschnitte aus den Szenen stehen am Anfang des Dramas und leiten somit das Thema Schule ein. In der ersten Textstelle (S.8, Z.25- S.9, Z.26) wird deutlich, dass die Sch&uuml;ler &uuml;berfordert sind mit den ganzen Schulaufgaben, dass die Sch&uuml;ler, wie mechanisch die Aufgaben lernen, dass sie wenig Freizeit haben, aber auch, dass die Lerninhalte nichts mit ihrer Entwicklung und nichts mit dem Leben der Sch&uuml;ler (vgl. S.20, Z.36- S.21, Z.29). <br />
Wurde fr&uuml;her um 1890, wie auch zu Senecas Zeit auch nur f&uuml;r die Schule gelernt und nicht f&uuml;r das Leben? <br />
In der ersten Textstelle (S.8, Z.25- S.9, Z.26) haben den meisten Redeanteil Moritz und Melchior. Aber auch Otto, Georg, Robert und Ernst haben auch einen geringen Redeanteil. Der Redeanteil in der zweiten Textstelle ist wieder der meiste nur auf Moritz und Melchior verteilt, aber auch haben H&auml;nschen Rilow, Otto und Robert einen sehr geringen Redeanteil. Melchior, Moritz, Otto, Georg, Robert und Ernst sind Gymnasiasten, die aber nur wegen der Schule etwas miteinander zu tun haben. Jedoch zwischen Moritz und Melchior scheint es eine Freundschaft zu sein, die sich nicht nur auf die Schule bezieht. Melchior kommt ganz gut zu Recht mit den Aufgaben, die er nur f&uuml;r die Schule lernt. Moritz, der aber nicht so gut mit den Aufgaben, die er nur f&uuml;r die Schule lernt, zu Recht kommt, hat sehr viel Angst nicht promoviert zu werden. Das wird besonders deutlich als Moritz sagt:&ldquo; Wenn ich nicht promoviert worden w&auml;re, h&auml;tte ich mich erschossen&ldquo;. Aber auch der Konkurrenzdruck wird hier deutlich als Otto f&uuml;nf Mark darauf verwettet, wer nicht promoviert wird. <br />
Wie auch schon zu Senecas Zeit lernen die Sch&uuml;ler nur f&uuml;r die Schule und nicht f&uuml;r sich selber und ihr Leben. Die Interpretationshypothese hat sich bewiesen. Die Sch&uuml;ler um 1890 lernten immer noch, nur f&uuml;r die Schule und nicht f&uuml;r ihr Leben. Die Textstellen stehen am Anfang des Dramas und leiten, dass Thema Schule ein. Daher sind sie auch wichtig f&uuml;r die Gesamtaussage des Dramas. Heute wird f&uuml;r das Leben gelernt und nicht mehr, wie auch Seneca schon fr&uuml;h erkannte nur f&uuml;r die Schule gelernt. Das heutige Schulsystem ist ausgereifter und vieles, wie es in Wedekinds &bdquo;Fr&uuml;hlings Erwachen&ldquo; dargestellt wird hat sich ins positive gekehrt. </p>
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		<title>Interpretation zu „Das Tagebuch der Anne Frank&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Das Tagebuch der Anne Frank]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Interpretation zu einem Tagebucheintrag aus &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#34;</h1>
<p>
In dem Buch &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#8220; das von Anne Frank in den Kriegsjahren 1942-1945 geschrieben wurde, schildert Anne, ein 13-j&#228;hriges j&#252;disches M&#228;dchen ihre Erlebnisse,&#8230;</p>]]></description>
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<p>
In dem Buch &bdquo;Das Tagebuch der Anne Frank&ldquo; das von Anne Frank in den Kriegsjahren 1942-1945 geschrieben wurde, schildert Anne, ein 13-j&auml;hriges j&uuml;disches M&auml;dchen ihre Erlebnisse, Probleme und ihr Leben versteckt vor der&nbsp; Geheimpolizei &bdquo;Gestapo&ldquo; der Nazis. An den Tagen 20. Juni 1942 (S. 9-11) und 11. Juli 1942 (S. 22-23) beschreibt Anne wie einsam sie ist, welche Angst sie hat vor der Gestapo und auch der Einzug ins Hinterhaus, wo sie versteckt wurden. Anne geht sehr kritisch mit den Geschehnissen um, aber sehnt sich auch nach einer Freundin. Deshalb nennt sie ihr Tagebuch &bdquo;Kitty&ldquo;, diese soll ihr eine richtige Freundin ersetzen. In dem ersten Textausschnitt erz&auml;hlt sie &bdquo;Kitty&ldquo; von ihrem Leben und ihrer Familie. Aber auch &uuml;ber die Diskriminierungen, die sie erlebt hat. Auch beschreibt sie, dass die Juden keine Luxusg&uuml;ter haben d&uuml;rfen und sich nicht mehr Vergn&uuml;gen durften. Das sie nur zu bestimmten Zeiten raus d&uuml;rfen um einkaufen zu gehen oder sonstiges zu unternehmen. Anne schreibt auch wie sehr sie ihre Oma vermisst und der ersten der sie es anvertraut ist &bdquo;Kitty&ldquo; zu der sie volles Vertrauen hat. In dem 2. Textausschnitt beschreibt Anne, wie sie nun ins Hinterhaus fl&uuml;chten m&uuml;ssen, weil ihr Vater einen Einberufungsbescheid der &bdquo;SS&ldquo; bekam. Sie erz&auml;hlt &bdquo;Kitty&ldquo; auch was sie an den ersten Tagen im Hinterhaus machen, damit sie sich dort wohler f&uuml;hlen, aber auch damit es besser aussieht. Es wird auch beschrieben, wie sie sich verhalten aus Angst von der Gestapo in ein Konzentrationslager verschleppt zu werden. Anne freut sich auf die Familie van Daan, weil es dann nicht mehr so ruhig ist im Hinterhaus und Anne dann nicht mehr so nerv&ouml;s ist (vgl. S. 23, Z:27-32). Otto Frank ist der Vater von Anne, Edith Frank ist ihre Mutter und Margot ist die 16-j&auml;hrige Schwester von Anne. Sie hat zu allen aus ihrer Familie, die sich mit ihr im Hinterhaus zu verstecken ein gutes Verh&auml;ltnis (vgl. S. 10, Z:20-22). &bdquo;Kitty&ldquo; , ihr Tagebuch ist f&uuml;r Anne in dieser &uuml;beraus schwierigen und harten Zeit eine richtige Freundin, aber auch eine St&uuml;tze. <br />
Mit ihrem Tagebuch zeigt die 13-j&auml;hrige Anne einen f&uuml;r ihr Alter sehr kritischen Blick der Geschehnisse. Anne versuchte auch immer alle Geschehnisse im Hinterhaus und von den Nachrichten aus der Au&szlig;enwelt fest zu halten. Sie erz&auml;hlt viel von ihrer Angst, verraten oder entdeckt zu werden durch die Gestapo, die Geheimpolizei der Nazis und dann in ein Konzentrationslager verschleppt zu werden, aber auch dort zu sterben. Aber auch erz&auml;hlt sie von ihrem Leben im Hinterhaus und wie es weitergehen soll. <br />
Anne Frank schrieb ein geschichtliches Zeitdokument, dass heute ein sehr wichtiger Teil dieser Zeit ist. Sie selber konnte den Erfolg ihres Tagebuches, leider nicht mehr miterleben, denn sie starb 2 Monate bevor Holland befreit wurde, in dem Konzentrationslager Bergen-Belsen. Heute kennt jeder Anne Frank, die mit ihren Tagebuch Aufzeichnungen zeigt, wie schrecklich die Zeit unter Hitler f&uuml;r die Menschen war.<br />
Anne Frank lebt in den Herzen vieler Menschen weiter!!!</p>
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		<title>Gedichtanalyse/interpretation „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtanalyseinterpretation-prometheus-von-johann-wolfgang-goethe</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Prometheus]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Gedichtanalyse: &#8222;Prometheus&#8220; von Johann Wolfgang Goethe<br />
&#160;</h1>
<p>&#160;<br />
Das Gedicht &#8222;Prometheus&#8220; von Johann Wolfgang Goethe setzt sich zusammen aus insgesamt acht Strophen mit unterschiedlicher Anzahl an Zeilen.<br />
Es ist durchgehend reimlos.<br />
Ein Reimschema ist&#8230;</p>]]></description>
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&nbsp;</h1>
<p>&nbsp;<br />
Das Gedicht &bdquo;Prometheus&ldquo; von Johann Wolfgang Goethe setzt sich zusammen aus insgesamt acht Strophen mit unterschiedlicher Anzahl an Zeilen.<br />
Es ist durchgehend reimlos.<br />
Ein Reimschema ist nicht zu erkennen, der Dichter h&auml;lt sich nicht an lyrische Regeln, es wirkt regelrecht chaotisch im Bezug auf den formalen Teil des Gedichtes, was ein typisches Merkmal f&uuml;r die K&uuml;nstler des Sturm und Drangs darstellt, sie wiedersetzten sich bewusst den Regeln, Gesetzen und Konventionen.<br />
Im gesamten Verlauf des Gedichtes sind Enjambements zu erkennen, beispielsweise von Zeile 29 zu 30 oder Zeile 36 zu 37.<br />
Bei dem Sprecher handelt es sich um ein sogenanntes lyrisches Ich, welches in diesem Fall f&uuml;r Prometheus, den Halbgott steht, welcher sich an den Gott Zeus wendet, stellvertretend f&uuml;r das gesamte Reich der G&ouml;tter.<br />
Prometheus spricht sehr emotional, seine Perspektive ist von der Erde aus hinauf zum Himmel gerichtet, den Wohnsitz der G&ouml;tter.<br />
Der Verlauf des Gedichts ist nicht linear, es gibt mehrfache Wechsel. Zum Teil wendet Prometheus sich direkt an Zeus, teilt ihm seine Meinung &uuml;ber ihn und die anderen G&ouml;tter mit, in anderen Passagen hingegen spricht er von vergangenen oder gegenw&auml;rtigen Geschehnissen und pers&ouml;nlichen Handlungen seinerseits.<br />
Zu Beginn des Gedichtes wendet er sich an Zeus und sagt ihm, er solle sich von der Welt fernhalten, sich zur&uuml;ckziehen, er solle erst einmal seine F&auml;higkeiten richtig einzusetzen lernen, er vergleicht Zeus dabei mit einem kleinen Kind.<br />
Solange solle er sich nicht in das Leben der Menschen einmischen, er richte sonst nur Unheil an.<br />
Dann, in der zweiten Strophe, richtet er sich allgemein an alle G&ouml;tter und blickt fast verachtend auf sie herab, wirft ihnen vor, sie seien auf die Opfergaben der Menschen angewiesen, um sich &uuml;berhaupt ern&auml;hren zu k&ouml;nnen, auf Bettler und Kinder m&uuml;ssten sie hoffen, welche t&ouml;richterweise ihre Hoffnung in diese Opfergaben an die G&ouml;tter legten. Ohne diese Menschen ginge es den G&ouml;ttern noch schlechter.<br />
Darauf berichtet Prometheus von seiner Kindheit, als er noch unerfahren war und in verzweifelten Situationen sich im Glauben befand, ihn w&uuml;rde jemand erh&ouml;ren in der G&ouml;tterwelt. Doch nun stellt er fest, dass er all diese Situationen, in denen er sich in beinahe aussichtsloser Lage befand, beispielsweise im Kampf gegen die Titanen, gegen den Tod, gegen Sklaverei, nicht mit g&ouml;ttlicher Hilfe, sondern nur durch den eigenen Mut &uuml;berstanden hat, nur durch sein Herz, wie er sagt, konnte er sich retten und wendet sich in diesem Teil des Gedichts auch direkt an sein Herz, welches symbolisch eben f&uuml;r seinen Mut und seine Tapferkeit steht.<br />
Daraufhin richtet er sich wieder an Zeus, sagt ihm, er sehe keinen Grund daf&uuml;r, ihn zu ehren, da er nichts f&uuml;r ihn und &uuml;berhaupt noch nie f&uuml;r einen Menschen getan habe. Nicht Zeus habe ihn, Prometheus, zum Mann gemacht, sondern nur die eigenen Erfahrungen, die er erlebt habe.<br />
Er sei nicht daran gescheitert, wie Zeus es vielleicht gedacht habe, dass nicht jeder Traum in Erf&uuml;llung gegangen sei.<br />
Er ist nicht daran gescheitert, dass er erkannte, dass die G&ouml;tter den Menschen nicht helfen, es habe ihn vielmehr noch st&auml;rker gemacht. Nun schaffe er selber Menschen, die emotional leben, die f&uuml;r sich als Individuum leben und ihr leben nicht nach den G&ouml;ttern richten, so wie er selbst nicht tue.</p>
<p>Das Gedicht ist eindeutig der Epoche des Sturm und Drangs zuzuordnen. Im Mittelpunkt steht als lyrisches Ich Prometheus, ein Held der griechischen Mythologie.<br />
Er war eines der gro&szlig;en Vorbilder aller Anh&auml;nger des Sturm und Drangs, er verk&ouml;rperte f&uuml;r sie das Musterbeispiel f&uuml;r ein Genie. Der Geniekult war ein zentraler Aspekt im Sturm und Drang, man sehnte sich nach einem Helden voller Emotionen, mit starken F&auml;higkeiten, jemand, der F&uuml;hrungsqualit&auml;ten besa&szlig;, jemand der sich gegen die bestehende Ordnung auflehnte.<br />
Man war gegen die bestehenden Formen der Gesellschaft. Niemand schien mehr Heldentum in sich zu tragen, es wurde nur noch geforscht und berichtet, niemand handelte mehr selbst, um etwas Besonderes zu erreichen.</p>
<p>Prometheus war anders. Er lehnte sich gegen die G&ouml;tterwelt auf, indem er verbotenerweise den Menschen das Feuer brachte, welches die G&ouml;tter f&uuml;r sich alleine beanspruchten.<br />
Diesen Affront wollte man sich im Reich der G&ouml;tter nicht bieten lassen, als Strafe wurde Prometheus an einen Berg gekettet, wo t&auml;glich ein Adler erschien, der ihm die Leber aushackte, welche am n&auml;chsten Tag wieder nachgewachsen war. So sollte er f&uuml;r alle Ewigkeit weiterleben, konnte sich aber durch eine List wieder befreien. In dem Gedicht nun kritisiert er die G&ouml;tter, sie seien vielmehr bemitleidenswert, da sie abh&auml;ngig seien von den Opfergaben seitens der Menschen. Hierbei fallen im Gedicht in der zweiten Strophe mehrere negative Konnotationen auf, wie beispielsweise &bdquo;k&uuml;mmerlich&ldquo; (15) oder &bdquo;darbet&ldquo; (19).<br />
In der vierten Strophe werden der Heldenmut und die Tapferkeit Prometheus in den Vordergrund gestellt, zentrale Eigenschaften eines Genies. Dank ihrer konnte er sich immer wieder vor Gefahren retten, wohingegen die G&ouml;tter nur zuschauten.<br />
Symbolisch f&uuml;r diese heldenhaften Eigenschaften steht der Begriff &bdquo;Herz&ldquo;, welcher begleitet wird von positiv besetzten Adjektiven wie &bdquo;jung und gut&ldquo; (35).<br />
In der darauf folgenden Strophe zeigt sich, dass Prometheus eine individuelle Pers&ouml;nlichkeit ist, welche sich selbst als das H&ouml;chste sieht und sich nicht an anderen zu orientieren braucht, in diesem Fall an Zeus und den anderen G&ouml;ttern.<br />
Mit rhetorischen Fragen zeigt Prometheus auf, dass es falsch sei, sich auf irgendwen anders zu verlassen als auf sich selbst, denn dann sei man verlassen.<br />
Denn mit den rhetorischen Fragen wird praktisch den G&ouml;ttern vorgeworfen, dass sie sich nicht um die Bitten anderer k&uuml;mmerten, was auf die gesamte Gesellschaft bezogen werden kann.<br />
In der sechsten und siebten Strophe soll ausgedr&uuml;ckt werden, dass man sich nicht zur&uuml;ckwerfen lassen sollte, wenn das Leben nicht nach Wunsch laufe. Vielmehr solle man auch schlechte Erfahrungen dazu nutzen, positive Lehren daraus zu ziehen. Was einen nicht t&ouml;tet, macht einen noch h&auml;rter.<br />
Am Ende des Gedichts handelt Prometheus dann wieder im Sinne eines Genies, er &bdquo;formt Menschen nach [seinem] Bilde&ldquo; (52, 53), gibt ihnen seine Eigenschaften.<br />
Dies k&ouml;nnte so zu deuten sein, dass er andere Menschen mitrei&szlig;t mit seinem Mut und seinen F&auml;higkeiten und ihnen zeigt, wie sie zu leben haben, wenn sie wirklich gl&uuml;cklich sein wollen.<br />
Zum einen geh&ouml;rt dazu, dass sie sich nicht nach anderen richten k&ouml;nnen, dann werden sie nur im Stich gelassen. Jeder sollte f&uuml;r sich selbst als Individuum leben.<br />
Zum anderen gilt, dass man im Leben Emotionen braucht. Dazu geh&ouml;ren sowohl Liebe und Freude als auch Trauer und Schmerz. Auch Tr&auml;ume, doch sollte man sich nicht aus der Bahn werfen lassen, wenn sie nicht in Erf&uuml;llung gehen. Hierzu ist ein weiteres im Gedicht auftauchendes stilistisches Mittel zu nennen, n&auml;mlich der Begriff &bdquo;Knabenmorgenbl&uuml;tentr&auml;ume&ldquo;. Durch diese Wortneusch&ouml;pfung, auch Neologismus genannt, eine Aneinanderreihung von vielen positiven Begriffen in diesem Fall, wird gezeigt, dass man in fr&uuml;hen Jahren noch Vorstellungen von einer guten und heilen Welt habe, deren Zerst&ouml;rung, die mit der Zeit beginne, einen aber nicht verzweifeln lassen d&uuml;rfe.<br />
Insgesamt fordert Goethe mit seiner Ode zu neuem Heldenmut auf, verlangt nach Genies ind kritisiert die Gesellschaft in ihren mutlosen, scholastischen Formen und Strukturen, bem&auml;ngelt die fehlende Individualit&auml;t bei den Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Interpretation „Sch&#246;nes goldenes Haar“ von Gabriele Wohmann</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes goldenes Haar]]></category>

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Aufgabe 1: Interpretiere die Erz&#228;hlung unter besonderer Ber&#252;cksichtigung der Kommunikation!<br />
Die Kurzgeschichte &#8222;Sch&#246;nes goldenes Haar&#8220; von Gabriele Wohmann ist 1975 erschienen und&#8230;</p>]]></description>
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&nbsp;</h1>
<p>
Aufgabe 1: Interpretiere die Erz&auml;hlung unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung der Kommunikation!<br />
Die Kurzgeschichte &bdquo;Sch&ouml;nes goldenes Haar&ldquo; von Gabriele Wohmann ist 1975 erschienen und befasst sich mit einer Frau, die bemerkt, dass ihr Mann und ihre Ehe sich zum Negativen ver&auml;ndert haben.<br />
Eine Frau und ihr Mann sitzen in einem Zimmer, &uuml;ber dem ihre Tochter mit ihrem Freund zusammen ist. Die Mutter redet &uuml;ber diese Tatsache und macht sich ein wenig Sorgen. Ihr Mann reagiert darauf jedoch nicht. Deshalb regt sie ihn an, doch mal an seine Jugend zu denken. Dabei denkt sie selbst an die alte Zeit zur&uuml;ck und stellt fest, dass sich seit damals einiges ver&auml;ndert hat. Nachdem sie ihren Mann erneut auf seine scheinbar nicht vorhandene Jugend anspricht, &uuml;berlegt dieser, dass alles zu seiner Zeit gewesen w&auml;re und dass seine Frau nach dem Auszug ihrer Tochter wohl niemanden mehr zum Reden haben habe.<br />
An diesen Gedanken und dem Verhalten kann man erkennen, dass der Mann mit seiner Jugend abgeschlossen hat. Seiner Meinung nach kommt &bdquo;alles zu seiner Zeit&ldquo; (Z.38) und diese ist jetzt eben vorbei. Auch die Zeit einer einigerma&szlig;en harmonischen Ehe ist vorbei, doch dies scheint er gar nicht zu bemerken, wie man an seiner &bdquo;Zufriedenheit&ldquo; (Z.39) erkennen kann. Seine Frau hingegen sehnt sich nach den alten Zeiten zur&uuml;ck und bemerkt dabei, dass ihr Mann eigentlich nie so war, wie sie ihn sich vorgestellt hatte. &bdquo;Der freche fremde junge Mann; es schien ihr, als h&auml;tten seine komischen dreisten W&uuml;nsche sie nie ber&uuml;hrt&ldquo; (Z.12-13). Deshalb &bdquo;[...] macht (&#8230;) (es) ihr M&uuml;he [...]&ldquo; (Z.15), sich die Situation oben im Zimmer vorzustellen. Denn sie scheint so etwas mit ihrem Mann nie erlebt zu haben. Daran, dass der Leser solche Informationen &uuml;ber die Personen erh&auml;lt, kann man sehen dass, das Erz&auml;hlverhalten bei der Geschichte personal ist und der Erz&auml;hler auch &uuml;ber die Innenansicht der Hauptpersonen verf&uuml;gt. Dies l&auml;sst sich z.B. an Gedanken der Frau erkennen &bdquo;Nein: das hatte mit dem ausgeblichenen Bildern von damals &uuml;berhaupt nichts mehr zu tun&ldquo; (Z.32-34). Ebenfalls kann man durch die Beschreibungen, die der Erz&auml;hler &uuml;ber die Personen macht &bdquo;[...] seine kurzen festen Finger [...]&ldquo; (Z.6-7) schlie&szlig;en, dass es sich um einen auktorialen Erz&auml;hler handelt, dessen Standort sich in n&auml;chster N&auml;he zum Geschehen befindet. An der Tatsache, dass das Kommunikationsverhalten in der Geschichte kompliment&auml;r ist, l&auml;sst sich auch das eigentliche Kommunikationsproblem des Ehepaares erkennen. Die Frau redet &uuml;berwiegend und will ihren Mann zum Reden und Nachdenken anregen, dieser jedoch geht kaum darauf ein, da es f&uuml;r ihn keinen Grund dazu gibt. Er versteht die Appelle seiner Frau nicht und f&uuml;hlt sich angegriffen. Die Frau will jedoch lediglich an ihren Mann appellieren, sich noch einmal an damals zu erinnern und wieder ein bisschen so zu werden wie fr&uuml;her. Damit offenbart sich au&szlig;erdem &uuml;ber sich selbst, dass sie mit der Ehe und der Situation unzufrieden ist. Dies bemerkt ihr Mann jedoch nicht und offenbart ihr lediglich, dass er zu frieden ist, so wie es ist. Es gibt jedoch nicht nur bei diesen Aspekten&nbsp; der Kommunikation Probleme zwischen den beiden, sondern auch auf der Beziehungs- und Inhaltsebene. Mit dem Satz &bdquo;als w&auml;rst du nie jung gewesen&ldquo;, dr&uuml;ckt die Frau &uuml;ber ihre Beziehung aus, dass sie sich eine Ver&auml;nderung zwischen sich und ihrem Mann w&uuml;nscht. Der Mann scheint jedoch gar nichts aus dieser Aussage &uuml;ber die Beziehung der beiden zu verstehen und registriert nur den Sachinhalt, dass er wohl nie jung gewesen w&auml;re. Erst nachdem er zu seiner Frau schaut und &bdquo;[...] in ihr redseliges Gesicht [...]&ldquo; (Z.41.) blickt, wird ihm die Verzweiflung seiner&nbsp; Frau klar, und dass sie nach dem Auszug der Tochter niemanden mehr richtig zum reden haben wird. An dieser Stelle befindet sich auch der Wendepunkt der Geschichte, da der Mann zum ersten Mal die Probleme seiner Frau ein wenig versteht. Abschlie&szlig;end kann man also sagen, dass das Kommunikationsverhalten des Paares zwar gest&ouml;rt und schwierig ist, es aber dennoch eine kleine Hoffnung auf Verbesserung gibt.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Farm der Tiere/Animalfarm Inhaltsangabe</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Animal farm]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Farm der Tiere/Animalfarm Inhaltsangabe</h1>
<p>Kapitel1<br />
Mr. Jones ist Farmer auf der Herrenfarm. Er ist ein Trinker und vernachl&#228;ssigt seine Tiere. Old Major, der alte Eber, hat einen seltsamen Traum. Er erz&#228;hlt den anderen Tieren davon. Dazu versammeln sie&#8230;</p>]]></description>
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<p>Kapitel1<br />
Mr. Jones ist Farmer auf der Herrenfarm. Er ist ein Trinker und vernachl&auml;ssigt seine Tiere. Old Major, der alte Eber, hat einen seltsamen Traum. Er erz&auml;hlt den anderen Tieren davon. Dazu versammeln sie sich nachts in der Scheune. Old Major erkl&auml;rt dort, was f&uuml;r ein elendes Leben die Tiere auf der Farm f&uuml;hren. Alle Tiere sollten gegen die Menschen k&auml;mpfen, die ihre Feinde sind. Zum Schluss singt Old Major ein Lied. Alle singen es laut nach. Sie nennen es &quot;Tiere von England&quot;.<br />
Kapitel2<br />
Old Major hat den Tieren die Augen ge&ouml;ffnet. Jetzt wollen die Tiere gegen Jones k&auml;mpfen. Kurz nach der Rede stirbt Old Major. Die Tiere bereiten die Revolution vor. An einem Sonntag bekommen sie kein Futter, weil Jones betrunken ist. Darum brechen die Tiere die Futterkammer auf. Mr.Jones sieht seinen Fehler aber nicht ein. Er schl&auml;gt die Tiere, die haben sich aber w&uuml;tend gewehrt und alle Menschen von der Farm verjagt.<br />
Kapitel3<br />
Die Tiere bewirtschaften die Fram nun selbst. F&uuml;r sie ist die Arbeit sehr hart, weil sie die Werkzeuge der Menschen nicht benutzen k&ouml;nnen. Aber sie bringen trotzdem die gr&ouml;&szlig;te Ernte aller Zeiten ein.  Die Tiere arbeiten die ganze Woche, nur sonntags haben sie frei. Dann versammeln sie sich. Zuerst wird ihre gr&uuml;ne Flagge gehisst und dann das Lied &quot;Tiere von England&quot; gesungen. Sie wollen auch das Schreiben und Lesen lernen. Deshalb halten sie jetzt auch Schule. Im Herbst besitzt fast jedes Tier auf der Farm eine gewisse Schulbildung. F&uuml;r Boxer, das st&auml;rkste Pferd, ist es ein bisschen schwer, denn er vergisst immer die Buchstaben. Weil die meisten Tiere nicht alle Buchstaben lernen, k&ouml;nnen sie auch nicht die sieben Gebote lesen, die sich die Tiere als Regeln gegeben haben. Darum erkl&auml;rt Schneeball, ein Eber, dass die sieben Gebote eigentlich nur eine Bedeutung h&auml;tten: &quot;Vierbeiner gut, Zweibeiner schlecht!&quot;<br />
Kapitel4<br />
Die Nachricht von der Revolution hat sich &uuml;ber das halbe Land verbreitet. Die Tiere der anderen Farmen beginnen zu streiken. Die Menschen k&ouml;nnen &uuml;berall das Lied &quot;Tiere von England&quot; h&ouml;ren. Mr Jones sitzt meistens verzweifelt in der Kneipe. Es gibt zwei angrenzende Farmen. Von dort aus werden viele b&ouml;se Ger&uuml;chte &uuml;ber die Farm der Tiere verbreitet.  Eines Tages greifen Mr Jones und seine Knechte die Farm mit einem Dutzend anderer M&auml;nner an. Die Tiere haben jedoch eine Falle vorbereitet. Die Angreifer verlieren den Kampf. Die Schweine beginnen, von der vereinbarten Regeln abzur&uuml;cken. Sie wohnen im Herrenhaus und schlafen in Betten.<br />
Kapitel5<br />
Napoleon und Schneeball, die beiden f&uuml;hrenden Schweine, streiten dar&uuml;ber, ob es Maschinen auf der Farm geben solle oder nicht. Schneeball hat den Plan einen Wintmoter zu bauen. Damit sind die Tiere einverstanden. Napoleon ist aber eifers&uuml;chtig und ver&auml;rgert, weil Schneeball im Mittelpunkt steht. Er hetzt gef&auml;hrliche Hundewelpen auf ihn, die Schneball vertreiben.  Nun stellt Napoleon die Regeln allein auf. Die Tiere haben Angst vor ihm, weil er so brutal ist. Nach kurzer Zeit gibt er den Windmotor als seine Idee aus. Die Tiere beginnen mit dem Bau.<br />
Kapitel6<br />
Die folgende Ernte ist nicht erfolgreich. Die Tiere m&uuml;ssen das ganze Jahr hindurch hart am Bau des Windmotors arbeiten. Napoleon verk&uuml;ndet, dass die Tiere nun auch am Sonntagnachmittag arbeiten sollen. Wenn sie nicht arbeiten, bekommen sie weniger Futter. Sie sollen insgesamt sechzig Stunden in der Woche arbeiten. Die Tiere haben Probleme beim Bau des Windmotors. Der Winter beginnt mit einem heftigen S&uuml;dwestwind. Nach einer st&uuml;rmischen Nacht entdecken die Tiere den Turm des Windmotors in Tr&uuml;mmern. Napoleon beschuldigt Schneeball. Die Tiere beginnen den Turm jedoch wieder aufzubauen.<br />
Kapitel7<br />
Es ist ein harter frostiger Winter, der bis zum Februar dauert. Die Tiere m&uuml;ssen h&auml;rter arbeiten und haben trotzdem weniger Futter. Die Hennen legen 400 Eier in der Woche. Mit dem f&uuml;r die Eier erzielten Preis, k&ouml;nnen die Tiere sich gen&uuml;gend Futter kaufen. Die Schweine behaupten, dass Schneeball nachts heimlich die Farm besucht und Dinge stiehlt und zerst&ouml;rt. Quieckschnauz, Napoleons Helfer, verk&uuml;ndet, dass Schneeball sich an Frederik vom Klemmhof verkauft hat und die Tiere angreifen will. Napoleon befiehlt den Tieren sich am Nachmittag im Hof zu versammeln. Es werden Tiere get&ouml;tet, weil sie zugeben Kontakt zu Schneeball gehabt zu haben. Quieckschnauz verk&uuml;ndet, dass das Revolutionslied &quot;Tiere von England&quot; abgeschafft sei, denn die Revolution sei vor&uuml;ber. Dichter Minimus komponiert ein neues Lied, das Napoleon verherrlicht. Napoleon verleiht sich selbst einen Orden.<br />
Kapitel8<br />
Die Nachbarfarmer formieren sich und greifen die Farm der Tiere erneut an. Der neu errichtete Turm wird gesprengt. W&uuml;tend gelingt es den Tieren, die verloren geglaubte Schlacht zu wenden.  Napoleon und seine Schweine triumphieren. Sie finden Whisky und betrinken sich bei der Siegesfeier. Die Tiere erhalten die Weisung den Turm erneut aufzubauen. Auf der Weide, die zu Beginn der Revolution als Pension f&uuml;r die alten und schwachen Tiere gedacht gewesen ist, lassen die Schweine Gerste anbauen. Sie wollen t&auml;glich frisches Bier trinken<br />
Kapitel9<br />
Boxer sagt, er wolle nie bei der Arbeit fehlen. Die Tiere arbeiten immer, au&szlig;er im Schlaf. Napoleon befiehlt den Tieren, f&uuml;r die 31 Ferkel eine Schule zu bauen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Ferkel von Napoleon stammen, weil er der einzige Zuchteber ist. Die Ferkel d&uuml;rfen nicht mit anderen Tieren spielen. Die Schweine tragen sonntags ein gr&uuml;nes Band. Napoleon meint, kein Tier solle Zucker essen. Jedes Schwein bekommt einen halben Liter Bier pro Tag, Napoleon bekommt vier Liter Bier. Im April wird die Farm zur Republik erkl&auml;rt. Napoleon ernennt sich selbst zum Pr&auml;sidenten.  Beim Aufbau des Turmes st&uuml;rzt Boxer. Napoleon bestellt den Abdeker f&uuml;r Boxer, um Geld f&uuml;r Whisky zu bekommen.<br />
Kapitel10<br />
Jahre vergehen, und viele Tiere aus den Tagen der Revolution sind gestorben. Schneeball und Boxer sind vergessen. Nur wenige Tiere erinneren sich noch an die Revolution. Leute haben den eindruck, dass die Farm reicher und sch&ouml;ner geworden sei. Schweine und Hunde produzieren nichts mehr.  Napoleon und die Schweine beginnen jetzt sogar auf zwei Beinen zu laufen. &quot;Vierbeiner gut, Zweibeiner besser&quot; lautet nun das ge&auml;nderte letzte Gebot der Tiere. Schlie&szlig;lich trifft sich Napoleon mir den Nachbarfarmern. Es wird gespeist, gespielt und getrunken. Man ist sich wieder einig. Der Streit wird begraben. Auf allen Farmen, so spricht man, gibt es doch im Grunde nur ein Problem: Wer macht die Arbeit!   &quot;Alle Tiere sind gleich, doch manche sind gleicher als andere&quot;.</p>
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		<title>Bildbeschreibung/Bildinterpretation Checklist</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbeschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Checkliste f&#252;r die Bildbeschreibung</h1>
<p>1.Einleitung:<br />
&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; -&#160;&#160;&#160; Maler/K&#252;nstler des Bildes<br />
Titel des Bildes (h&#228;ufig erste Orientierung), ggf. Titel suchen (Begr&#252;ndung nicht vergessen)<br />
Entstehung des Bildes<br />
Gr&#246;&#223;e und Ma&#223;e des Bildes (Format)<br />&#8230;</p>]]></description>
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<p>1.Einleitung:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp; Maler/K&uuml;nstler des Bildes<br />
Titel des Bildes (h&auml;ufig erste Orientierung), ggf. Titel suchen (Begr&uuml;ndung nicht vergessen)<br />
Entstehung des Bildes<br />
Gr&ouml;&szlig;e und Ma&szlig;e des Bildes (Format)<br />
Fundort des Bildes<br />
Gem&auml;lde oder Foto?<br />
evt. Stil des Bildes (nur, wenn angegeben)<br />
&rarr;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Einleitung besteht aus Tatsachen. Zur &Uuml;berleitung kann man auf das Thema des Bildes eingehen.</p>
<p>2.Hauptteil:<br />
-&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beschreibung des Bildinhaltes mit Hilfe&nbsp;&nbsp; verschiedener Vorgehensweisen anhand von Tatsachen:<br />
1.)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausgangspunkt Blickfang: Zun&auml;chst diesen kurz andeuten (das Auff&auml;lligste), dann die Details (das weniger Auff&auml;llige) des Bildes beschreiben und zuletzt wieder auf den Blickfang (das Auff&auml;llige) zur&uuml;ckkommen (Kernaussage).<br />
2.)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kein Blickfang vorhanden: Beschreibung nach anderen Kriterien notwendig: Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, von links nach rechts, oben nach unten, Mitte zum Rand, von den Details zum Blickfang (geometrische Einleitung).</p>
<p>Beschreibung weiterer Auff&auml;lligkeiten, die f&uuml;r die Gesamtaussage des Bildes eine Bedeutung haben, mit Hilfe von Vermutungen:<br />
&rarr; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bedeutung der Farben, Licht und Schatten f&uuml;r Aussage des Bildes, Wirkung der Stimmung auf den Betrachter<br />
&rarr; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bedeutung von Verfremdungseffekten f&uuml;r die Aussage des Bildes<br />
&rarr; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bedeutung von Symbolen f&uuml;r die Aussage des Bildes<br />
&rarr; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Formulierung von Interpretationsans&auml;tzen mit Hilfe von Vermutungen (dabei geben r&auml;umliche Orientierung,&nbsp; Gesichtsausdr&uuml;cke, Stimmung, Farben, Verfremdungseffekte, Symbole eindeutige Hinweise auf die Aussageabsicht des K&uuml;nstlers).</p>
<p>An dieser Stelle gen&uuml;gen Interpretationsans&auml;tze, die Hauptaussage des Bildes<br />
Wird im Schlussteil erneut abschlie&szlig;end thematisiert!</p>
<p>3.Schlussteil:</p>
<p>
Welchen Gesamteindruck macht das Bild auf <br />
mich?<br />
Was ist die Aussageabsicht des K&uuml;nstlers?<br />
Welche Meinung vertrete ich zur Hauptaussage des Bildes?<br />
Wie gef&auml;llt mir das Bild?<br />
Fazit: abschlie&szlig;ende Wertung, ggf. unter R&uuml;ckbezug auf den Titel des Bildes:<br />
&rarr; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Begr&uuml;ndete Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse, ggf. zus&auml;tzliche Stellungsnahme</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Inhaltsangabe Belsazer</title>
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		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/inhaltsangabe-belsazer#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Belsazer]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Inhaltsangabe Belsazer</h1>
<p><strong>1.Inhaltsangabe</strong></p>
<p>&#160;A&#160;&#160;&#160; Die Ballade &#8222;Belsazar&#8220; von Heinrich Heine handelt von Belsazar ,der vor lauter <br />
Gro&#223;mut &#252;ber den j&#252;dischen Gott Jehova spottet und dann eine Strafe bekommt. <br />
Sie spielt in Babylon um&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>1.Inhaltsangabe</strong></p>
<p>&nbsp;A&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Ballade &bdquo;Belsazar&ldquo; von Heinrich Heine handelt von Belsazar ,der vor lauter <br />
Gro&szlig;mut &uuml;ber den j&uuml;dischen Gott Jehova spottet und dann eine Strafe bekommt. <br />
Sie spielt in Babylon um Mitternacht rum. </p>
<p>&nbsp;B&nbsp;&nbsp;&nbsp; Belsazar erobert Babylon und feiert dies auf seiner neuen Burg mit Alkohol und einem <br />
K&ouml;nigsmahl. Als der K&ouml;nig schon angetrunken ist, l&auml;stert er &uuml;ber die Gottheit und <br />
bekommt Beifall von seinen Knechten. Dann ruft er einen Diener rein, der f&uuml;r ihn die<br />
Reicht&uuml;mer aus Jehovas Tempel geklaut hat und nimmt sich einen von den<br />
heiligen Bechern, um aus ihm zu trinken. Er f&uuml;hlt ihn mit Wein und trinkt in mit einem<br />
Schluck aus. Danach l&auml;stert er heftig &uuml;ber Jehova selber. Schon nachdem Belsazar <br />
seinen Satz zu Ende gesprochen hat, bekommt er Angst und die Knechte sprechen kein <br />
Wort mehr. An der wei&szlig;en Wand erscheine auf einmal Buchstaben aus <br />
Feuer. Der K&ouml;nig sitzt erschrocken und ver&auml;ngstigt auf seinem Thron und hat <br />
Todesangst. Auch die Knechte sitzen still auf ihren St&uuml;hlen. Nun l&auml;sst <br />
Belsazar seine Magier kommen, doch die wissen auch nicht was diese Schriftzeichen <br />
zu bedeuten haben. Die Knechte werden deswegen immer unruhiger und bringen <br />
letztlich ihren K&ouml;nig, vor Angst um ihr eigenes Leben, um.</p>
<p>&nbsp;C&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heinrich Heine will mit dieser Ballade zeigen, wie jemand wegen dem Spott an <br />
einer anderen Religion, sterben muss. Belsazer hat vor lauter Hochmut &uuml;ber <br />
einen Gott gel&auml;stert und wird sp&auml;ter, aus Angst vor dem Tod, von seinen eigenen <br />
Leuten umgebracht, da diese auch mit gel&auml;stert und gegr&ouml;lt haben. Sie opfern ihren <br />
K&ouml;nig f&uuml;r ihr Leben.</p>
<p><strong>2. klassische Merkmale einer Ballade</strong></p>
<p>-(zur Form) &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Gedichtsform mit Strophen, Versen und Reim: Die Ballade hat 23 <br />
Strophen &agrave; 2 Versen , die im Paarreim stehen.<br />
-(zum Inhalt)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bevorzugung von Grenzsituationen: Tod, Kampf, Begegnung mit <br />
transzendenten M&auml;chten, auch unwahrscheinliche Ereignisse, wie <br />
exzessive Heldentaten oder Begegnung mit der Geisterwelt: Es ist <br />
eindeutig eine Grenzsituation mit Begegnung mit transzendenten <br />
M&auml;chte. Diese stellt die unsichtbare Hand dar, die mit Feuer <br />
schreibt.<br />
-(zum Stoff)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; NICHT-HIER oft Stoff aus dem nordischen, englisch- schottischen oder <br />
orientalischen- exotischen Bereich: Die Ballade spielt in Babylon, also <br />
im orientalischen-exotischen Bereich.<br />
-(zu den Figuren)&nbsp;&nbsp;&nbsp; ein eindeutiger, zentraler Handlungstr&auml;ger: Der eindeutige, zentrale Handlungstr&auml;ger ist Belsazar. </p>
<p>
&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gramatikregeln Deutsch</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gramatikregeln-deutsch</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gramatikregeln-deutsch#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Gramatikregeln Deutsch</h1>
<p>Inhaltsverzeichnis:</p>
<p>1) Einzelne Besonderheiten:<br />
-&#160; S-Laute<br />
-&#160; Konsonanten<br />
-&#160; Trennung<br />
-&#160; Wortstamm</p>
<p>2) Gro&#223;- und Kleinschreibung</p>
<p>3) Zusammen- und Getrennt Schreibung</p>
<p>
1<br />
Die neue Rechtschreibung</p>
<p>1/1 s- Laute</p>
<p>a)&#160;&#160;&#160;&#160;&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Inhaltsverzeichnis:</p>
<p>1) Einzelne Besonderheiten:<br />
-&nbsp; S-Laute<br />
-&nbsp; Konsonanten<br />
-&nbsp; Trennung<br />
-&nbsp; Wortstamm</p>
<p>2) Gro&szlig;- und Kleinschreibung</p>
<p>3) Zusammen- und Getrennt Schreibung</p>
<p>
1<br />
Die neue Rechtschreibung</p>
<p>1/1 s- Laute</p>
<p>a)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schreibung: SS</p>
<p>Nach einem kurzen betonten Vokal sprechen wir einen stimmlosen, zischenden s- Laut.<br />
In diesen F&auml;llen schreiben wir &bdquo;ss&ldquo;. <br />
z.b. : wissen, essen, messen, <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; der Kurs, die Maus, der Schluss</p>
<p>
b)<br />
Nach einem langen betonten Vokal (Umlaut/Diphtong) sprechen wie auch einen stimmlosen S.-Laut.<br />
Hier wird er aber mit &bdquo;&szlig;&ldquo; geschrieben.</p>
<p>Achtung:<br />
Die Schreibweise &auml;ndert sich:</p>
<p>es flie&szlig;t &ndash; es floss<br />
es reist &ndash; es riss</p>
<p>1/2 </p>
<p>Drei gleiche Buchstaben</p>
<p>Wenn drei gleiche Buchstaben zusammen treffen, schreibt man alle drei.</p>
<p>z,b.:</p>
<p>Schiff und fahrt = Schifffahrt<br />
Tee und Ernte = Teeernte<br />
Bett und, Tuch = Betttuch<br />
Sauerstoff und Flache = Sauerstoffflache<br />
Ball und lauf = Balllauf</p>
<p>Man kann auch ein Bindestrich zwischen die Verbindung setzten. <br />
z.b.:</p>
<p>Ball &ndash; L&auml;ufer<br />
Schnee &ndash; Ente<br />
Fell- Loch <br />
M&uuml;ll- Luft<br />
See &ndash; Elefan</p>
<p>1/3</p>
<p>Trennung</p>
<p>a)<br />
Grunds&auml;tzlich trennen wir nach Sprechsilben<br />
z.b.:</p>
<p>Re &#8211; -he<br />
Rass &ndash; ten<br />
muss &ndash; te<br />
A-horn</p>
<p>b)<br />
Treffen mehrere Konsonanten auf einander wied immer der letzte abgetrennt <br />
z.b.:</p>
<p>Damp &ndash; fer<br />
knusp &ndash; rig</p>
<p>c)</p>
<p>
Verbindungen mit ch, ck, sch,ph und th werden nicht getrennt, wenn sie nur f&uuml;r einen Konsonanten stehen<br />
z.b.:</p>
<p>die Apo &ndash; theke<br />
die Stro . phe<br />
die Schne &ndash; cke<br />
das Gu &ndash; cken<br />
1/4<br />
R&uuml;ckf&uuml;hrung auf den Wortstamm</p>
<p>Vokale und Diphtonge k&ouml;nnen zu Umlauten werden ( a=&auml;, au=&auml;u).<br />
Um die richtige Schreibweise zu ermitteln, m&uuml;ssen wir die W&ouml;rter auf den Wortstamm zur&uuml;ckf&uuml;hren.<br />
z.b.:</p>
<p>aufw&auml;ndig = Aufwand<br />
beh&auml;nde = Hand</p>
<p>1/5</p>
<p>Anredepronomen &bdquo;Sie&ldquo; und &bdquo;Du&ldquo; <br />
a)<br />
Das h&ouml;fliche Anredepronomen Sie und das entsprechende&nbsp; Possesiv pronomen Ihr (in alle Formen) schreibt man immer gro&szlig;.<br />
z.b.: <br />
Ist das Ihr Haus?<br />
Haben Sie das verstanden</p>
<p>Die Pronomen &bdquo;du&ldquo; und &bdquo;ihr&ldquo; (entsprechend dein und euer) schreibt man immer klein.<br />
z.b.:<br />
Ist das dein Haus?<br />
Hast du das verstanden?</p>
<p>1/6<br />
Zeitangaben</p>
<p>a)<br />
Zeitangaben k&ouml;nnen Nomen sein. Man erkennt sie meist an ihren Begleitern.<br />
z.b.:<br />
der Montag<br />
ein Dienstag<br />
am Mittwoch<br />
diesem Donnerstag<br />
kommenden Freitag</p>
<p>b)<br />
Zeitangaben k&ouml;nnen Adverbien sein, dann werden sie klein geschrieben.<br />
z.b.:<br />
heute<br />
gestern<br />
montags<br />
abends</p>
<p>
2</p>
<p>Gro&szlig;- und Kleinsschreibung<br />
2/1<br />
Nomen/substantive</p>
<p>werden immer gro&szlig; geschrieben, Man kann alle Nomen mit einem bestimmten/unbestimmten Artikel versehen.<br />
z.b.:<br />
der Vater&nbsp; ein Vater<br />
die Treue&nbsp; eine Treue</p>
<p>
2/2<br />
Verben<br />
werden nur dann gro&szlig; geschrieben, wenn sie als Substantive gebraucht werden.</p>
<p>Wir substantivieren Verben, </p>
<p>indem wir:</p>
<p>a)<br />
einen bestimmten / unbestimmten Artikel davorsetzen.<br />
z.b.:<br />
Ich bevorzuge das Trinken von Milch.<br />
Ein L&auml;rmen w&auml;hrend des Spiels dulden wir nicht.</p>
<p>b)<br />
ein Possessivpronomen<br />
(besitzanzeigendes F&uuml;rwort)<br />
davorsetzen.<br />
z.b.:<br />
Ich strebe den Erfolg an.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; mein Streben f&uuml;hrt zum Erfolg.</p>
<p>c) eine Pr&auml;position ( Verh&auml;ltniswort davorsetzen.<br />
z.b.:<br />
Ich esse und schmatze dabei.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich soll beim Essen nicht schmatzen.</p>
<p>d)<br />
ein Attribut (Beif&uuml;gung)davorsetzen<br />
z.b.:<br />
Wer dauernd schwatzt, st&ouml;rt den Unterricht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dauerndes Schwatzten st&ouml;rt den Unterricht.</p>
<p>
2/3</p>
<p>Auch Adjektive werden gro&szlig; geschrieben, wenn sie als Nomen/ Substantive gebraucht werden.<br />
Wir substantivieren Adjektive, in dem wir folgende Wortarten davor setzen:</p>
<p>a)<br />
Bestimmter/ unbestimmter Artikel<br />
z.b.:<br />
der Gute = Der Gute gewinnt.<br />
eine Sch&ouml;ne = Eine Sch&ouml;ne l&auml;uft vorbei.</p>
<p>b)<br />
Pronomen<br />
z.b.:<br />
Unsere Sch&ouml;nen sehen hinterher.</p>
<p>c)<br />
Pr&auml;positionen<br />
z.b.:<br />
Wir warten im Trockenem.<br />
Ich esse vom Bebratenen.</p>
<p>d)<br />
Mengenwort&nbsp; ( Numeral)<br />
z.b.:<br />
Ich w&uuml;nsche dir alles Liebe.<br />
Es gibt nichts Sch&ouml;neres.</p>
<p>Mengenw&ouml;rter</p>
<p>alles, viel, genug, nur, lauter, etwas, wenig, nichts, manches, allelei, mancherlei, usw</p>
<p>Adjektive<br />
werden auch gro&szlig;geschrieben, wenn sie ein fester Bestandteil einmaliger Begriffe sind.</p>
<p>z.b.:<br />
die Chinesische Mauer<br />
das Schwarze Brett<br />
das Schwarze Schaf.</p>
<p>Grammatik</p>
<p>Literarische Gattung</p>
<p>Es gibt 3 literarische Gattungen</p>
<p>1)<br />
Die Lyrick&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( lyrische Texte&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gedichte )<br />
z.b.:<br />
-Balladen</p>
<p>2)<br />
Die Epik&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( epische Texte&nbsp;&nbsp;&nbsp; erz&auml;hlende Texte)<br />
z.b.:<br />
- M&auml;rchen<br />
- Sagen<br />
- Fabeln<br />
- Kurzgeschichten<br />
- Romane<br />
- Novelle</p>
<p>3)<br />
Die Dramatik&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (dramatische Texte&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sprechst&uuml;cke)<br />
z.b.:<br />
- Trag&ouml;die&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( Trauerspiel)<br />
- Kom&ouml;die&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( Lustspiel)</p>
<p>Merkmale von Gedichten</p>
<p>&bull; Vers: eine Zeile eines Gedichtes</p>
<p>&bull; Strophe: mehrere Verse&nbsp;&nbsp;&nbsp; Versblock, zumeist besteht <br />
ein Gedicht aus mehreren Strophen.</p>
<p>&bull; Reimw&ouml;rter: lassen sich unterscheiden: <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; n&auml;nnlicher/stumpfer Reim<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; sag-mag ( endet auf betonter Silbe)</p>
<p>&bull; Reimschema:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Paarreim, aabb<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kreuzreim, abab<br />
Umfassender/Verschr&auml;nkter Reim abba</p>
<p>&bull; das Metrum ( Versma&szlig;): <br />
Das Metrum gibt die Betonungsfolge in einem Vers an. Wir unterscheiden zwischen:</p>
<p>-Jambus:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; x X</p>
<p>-Trochh&auml;us: X x</p>
<p>-Anap&auml;st.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; x x X</p>
<p>Daktylus:&nbsp;&nbsp;&nbsp; X x x</p>
<p>&bull; Lyrisches Ich ( oder: lyrischer Sprecher):<br />
bezeichnet den Sprecher in einem Gedicht ( wie der Erz&auml;hler in Gedichten).<br />
4<br />
Grammatik<br />
Die F&auml;lle im Deutschen</p>
<p>1. Fall<br />
Wer &#8211; Fall = Nominativ<br />
Frage: Wer oder was?<br />
Antwort: Der Freund</p>
<p>2. Fall<br />
Wes &#8211; Fall= Genitiv<br />
Frage: Wessen?<br />
Antwort: des Freundes</p>
<p>3. Fall <br />
Wen &ndash; Fall = Dativ<br />
Frage: Wem<br />
Antwort: Dem Freund</p>
<p>4. Fall<br />
Wen Fall = Akkusativ<br />
Frage: Wen oder was?<br />
Antwort: Den Freund<br />
Die Satzglieder</p>
<p>1)<br />
Das Subjekt ( Satzgegenstand)<br />
Barbara schl&auml;ft.<br />
Frage: Wer oder was schl&auml;ft?<br />
Barbara</p>
<p>2) Das Pr&auml;dikat<br />
Fabian schreibt.<br />
Frage: Was macht Fabian?<br />
Schreibt</p>
<p>3a)<br />
Die Satzerg&auml;nzungen(Objekte)<br />
Fabian schreibt einen Brief.<br />
Frage Wen oder was schreibt Fabian?<br />
Einen Brief<br />
Objekt im Akkusativ</p>
<p>3b)<br />
Fabian schreibt seiner Freundin einen Brief.<br />
Frage: Wem schreibt Fabian einen Brief?<br />
Seiner Freundin.<br />
Objekt im Dativ</p>
<p>3c)<br />
Fabian gedenkt seiner Freundin.<br />
Frage: Wessen gedenkt Fabian?<br />
Seiner Freundin<br />
Objekt im Genitiv</p>
<p>3d)Fabian klettert mit Lena auf den Baum.<br />
Frage: Mit wem?<br />
Mit Lena.<br />
Pr&auml;positionales Objekt.<br />
Weitere Erg&auml;nzungen:<br />
Die Adverbialen</p>
<p>
a)<br />
Die Adverbiale Bestimmung der Zeit<br />
( lateinisch: Tempus0 die zeit)=Temporaladverbial<br />
z.b.: Fabian schrieb Lena gestern.<br />
Wir Fragen: Wann schrieb Fabian?<br />
=Gestern<br />
Weitere Fragen: seit wann, bis wann, wie lange, wie oft, usw.</p>
<p>b)<br />
Die Adverbiale Bstimmung des Ortes<br />
(lateinisch: locus=Ort, Platz)=Lokaladverbial<br />
z.b.: Fabians Brief schwimmt im Briefkasten.<br />
Wir Fragen: Wo schwimmt Fabians Brief?<br />
=Im Briefkasten<br />
Weitere Fragen: Wohin, woher, von wo, usw.</p>
<p>c)<br />
Die Adverbiale Bestimmund des Grundes<br />
(lateinisch, caussa= Grund)=Kausaladverbial<br />
Z.b.: Vor lauter Aufregung konnte Lena nichts essen.<br />
Wir Fragen: Warum konnte Lena nichts essen?<br />
=Vor lauter Aufregung<br />
Weitere Fragen: Wieso, weshalb, wodurch, usw.</p>
<p>d)<br />
Die Adverbbiale Bestimmung der Art und Weise<br />
( lateinisch: modus0 art und Weise)=Modsaladverbial<br />
Z.b. Lena weint leise<br />
Wir Fragen: Wie weint Lena?<br />
= Leise<br />
Weitere Fragen. Auf welche Art, wie sehr, woraus, usw.<br />
e)<br />
Die Adverbiale Bestimmung der Bedingung<br />
(lateinisch condition=Bestimmung)= Konditionaladverbial<br />
Z.b.Bei Vorauszahlung erhalten sie den Computer g&uuml;nstiger.<br />
Wir Fragen: Unter welcher Bedingung?<br />
=Bei der Vorauszahlung.</p>
<p>f)<br />
Die Adverbiale Bestimmung der Folge<br />
(lateinisch:consecution=Folge)=Konsekutivadverbial<br />
Z.b.. Lena arbeitet zu unserer Zufriedenheit.<br />
Wir Fragen: Mit welcher Folge?<br />
=Zu unserer Zufriedenheit.</p>
<p>g)<br />
Die Adverbiale Bestimmung der Einr&auml;umung<br />
=Konzessivadverbial<br />
Z.b.: Trotz der Warnung krabbelt Lena auf den Weihnachtsbaum.<br />
Wir Fragen: Trotz welchen Umstandes?<br />
=Trotz der Warnung.</p>
<p>h)<br />
Die Adverbiale Bestimmung des Mittels<br />
(lateinisch: instrument0Mittel)=Instrumentaladverbial<br />
Z.b.:Lena f&auml;hrt mit dem Auto zu Fabian.<br />
Wir Fragen: Womit f&auml;hrt Lena zu Fabian?<br />
= Mit dem Auto.<br />
Unterscheidung zwischen AUTOR und ERZ&Auml;HLER</p>
<p>Hinter jeder Geschichte ( ebenso Gedicht) steckt nat&uuml;rlich ein Autor (Schreiber). Docj &bdquo;erz&auml;hlt&ldquo; wird uns die Geschichte immer von einem Erz&auml;hler. Dieser Erz&auml;hler ist &ndash; wie alle anderen Figuren in der Geschichte- eine vomAutoren ausgedachte Figur. Es gibt den Ich- Erz&auml;hler ( Ich Form) und den personalen Erz&auml;hler.</p>
<p>
Erz&auml;hlweisen:<br />
-Erz&auml;hlerberichte<br />
Hier stellt der Erz&auml;hler den Zusammenhang des Geschehens ohne Werung dar; er kann so auch ein l&auml;ngeres, zeitliches Geschehen &uuml;berbr&uuml;cken.</p>
<p>-Erz&auml;hlerkommentar:<br />
Hier greift der Erz&auml;hler konkret in das Geschehen ein, indem er es z.B. bewertet, 8 z.B. ironie)<br />
Manchmal verdeutlicht er den Handlungszusammenhang auch, indem er die Gedanken einer Person in der Geschichte genauer ausf&uuml;hrt.<br />
&Iota;&Iota;&Iota; Trennung<br />
( Getrennt und Zusammen Schreibung)</p>
<p>4) Wortgruppen aus Adjektiv und Verb werden getrennt geschrieben, winn das Asektiv gesteigert oder Erweitert werden kann.<br />
z.B.: sch&ouml;n + gestalten<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sch&ouml;ner + gestalten = Steigeung<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sch&ouml;n mit Farbe gestalten 0 Erweiterung</p>
<p>&Iota;&Iota;&Iota;/5<br />
Bei einigen Verbindungen mit Verben h&auml;ngt die Getrennt und Zusammenschreibung davon ab, in welchem Zusammenhang man die W&ouml;rter benutzt, Dazu drei Beispiele:<br />
a) Lena kann gut schreiben.<br />
Die Bank wird den Betrag gutschreiben:<br />
b)Aaron wird die T&uuml;r zumachen.<br />
Aaron hat vergessen die Aufgaben zu machen.</p>
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		<title>Beispiel Er&#246;rterung Grafiti</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Erörterung Beispiel]]></category>

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<p>Thema: Graffiti zwischen Kunst und Kriminalit&#228;t</p>
<p>Graffiti ist eine Kunstart, welche in den 70-er Jahren bekannt wurde. Das Mutterland des Graffitis ist New York, dort wurden zum ersten Mal Parolen an &#246;ffentlichen Geb&#228;uden&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Thema: Graffiti zwischen Kunst und Kriminalit&auml;t</p>
<p>Graffiti ist eine Kunstart, welche in den 70-er Jahren bekannt wurde. Das Mutterland des Graffitis ist New York, dort wurden zum ersten Mal Parolen an &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden gesehen. Sp&auml;ter wurden sie mit Spraydosen aufgespr&uuml;ht und galten dann als Kunstart. Es gibt Menschen, die meinen, dass Graffiti eine Kunst ist und es gibt andere Menschen, die finden, dass es eine Schmiererei ist.<br />
Daf&uuml;r gibt es unterschiedliche Meinungen, die f&uuml;r die Kunst oder aber auch gegen sie sprechen. Es gibt viele Argumente, die daf&uuml;r sprechen, dass Graffiti eine Kunst ist. Das zeigt auch das Beispiel, dass Sch&uuml;ler f&uuml;r Lehrer den Parkplatz sch&ouml;n gestalten durch Graffiti. Graffiti ist eine Kunst an den W&auml;nden, in R&auml;umen, an Autos und vielen anderen Dingen. Es versch&ouml;nert oft die Umgebung. F&uuml;r Jugendliche ist es ein Hobby und es macht ihnen Spa&szlig;, ihre besondere Begabung zu zeigen. Sie k&ouml;nnen beim eigenen Zeichnen oder Spr&uuml;hen ihre eigenen Ideen zum Ausdruck bringen. Manche verdienen sogar Geld damit, wenn sie R&auml;ume oder andere Geb&auml;ude gestalten k&ouml;nnen. Es gibt auch Gegenargumente, dass es keine&nbsp; Kunst ist, sondern eine reine Schmiererei, die die &ouml;ffentlichen Geb&auml;ude verschmutzt. Kinder und Jugendliche beschmieren auch einfach so mit irgendwelchen Buchstaben Busse, Bahnen, Geb&auml;ude und andere R&auml;ume. Das wiederum nicht sch&ouml;n aussieht. Die meisten Leute finden, es sei eine Verschmutzung der Stadt. Sprayen ist illegal und die Sprayer werden daf&uuml;r angezeigt, wenn sie von Anwohnern erwischt werden. Man setzt voraus, dass der Betreffende dann auch vor Gericht aussagen muss. Das Entfernen der Schmierereien kostet jedes Jahr eine Menge Geld von circa 200 &ndash; 250 Millionen Euro.<br />
Bei der Auseinandersetzung von der Frage, ob Graffiti eine Kunst ist oder nicht, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es eine Kunst ist. Ich finde es gibt zwei Arten von Graffitis. Einmal die sch&ouml;ne ordentlichen und dann noch welche, die nicht sch&ouml;n aussehen und einfach nur so dahin gekritzelt sind. Die sch&ouml;nen Graffitis bewundere ich sehr, denn ich denke, dass nicht jeder solche Begabung hat um etwas so sch&ouml;n und gro&szlig;fl&auml;chig an Geb&auml;uden, W&auml;nden, Autos oder sonstigen dingen zu bringen. Ich interessiere mich sehr f&uuml;r Graffitis und zeichne selber auch ab und zu welche.<br />
Um die Millionensch&auml;den zu verringern sollten f&uuml;r Kinder und Jugendliche, unter anderem auch f&uuml;r Erwachsene, mehr Pl&auml;tze zum Sprayen von Graffitis eingef&uuml;hrt werden, damit sie nicht Geb&auml;ude verschmutzen,&nbsp; die daf&uuml;r nicht erlaubt sind oder andere verbotene Pl&auml;tze.<br />
Vielleicht k&ouml;nnte man auch ein Projekt starten und fragen, wo man etwas hinsprayen darf. Das w&auml;re zu mindestens ein Anfang!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Interpretation „Iphigenie auf Tauris“ Goethe</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/interpretation-iphigenie-auf-tauris-goethe</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Iphihenie auf Tauris]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Interpretation &#8222;Iphigenie auf Tauris&#8220;</h1>
<p>Thema: Drama/ Dramentheorie anhand von Goethe &#8222;Iphigenie auf Tauris&#8220; (5. Akt, 3. Auftritt, Verse 1.892 &#8211; 1.992)</p>
<p>Aufgabe: Analysieren und interpretieren Sie die Textstelle, achten Sie besonders auf <br />
die Rollen und&#8230;</p>]]></description>
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<p>Thema: Drama/ Dramentheorie anhand von Goethe &bdquo;Iphigenie auf Tauris&ldquo; (5. Akt, 3. Auftritt, Verse 1.892 &ndash; 1.992)</p>
<p>Aufgabe: Analysieren und interpretieren Sie die Textstelle, achten Sie besonders auf <br />
die Rollen und Grundhaltungen der Personen<br />
auf die Sprechanteile beider sowie auf die Art der Gespr&auml;chsf&uuml;hrung.<br />
Nehmen Sie &uuml;berdies&nbsp; eine kurze Einordnung in den der Textstelle in den Gesamtkontext vor. <br />
Setzen Sie&nbsp; sich zum Schluss ebenfalls kurz mit der Frage auseinander, ob Iphigenies Handlungsweise&nbsp; als verantwortungsbewusst oder als in hohem Ma&szlig;e bedenklich anzusehen ist.</p>
<p>Der zu bearbeitende Dialog ist ein Auszug aus Goethes Drama &bdquo;Iphigenie auf Tauris&ldquo;. In diesem Ausschnitt aus dem 5. Akt, Auftritt 3 stehen der K&ouml;nig von Tauris, Thoas, und die Priesterin der Diana, Iphigenie, im Konflikt. Thema des Dialogs sind die Machtverh&auml;ltnisse der beiden Streitenden und der innere Konflikt Iphigenies, in dem sie hin und her gerissen ist Thoas die Wahrheit &uuml;ber den Pan des Pylades zu erz&auml;hlen oder ihn anzul&uuml;gen und zu fl&uuml;chten. Im Folgenden werde ich den Auszug kurz in den Gesamtkontext einordnen und ihn dann auf die Rollen und Haltungen der Personen sowie auf ihre Sprechanteile und ihre Methoden analysieren und interpretieren. Abschlie&szlig;end fasse ich meine Ergebnisse kurz zusammen und w&auml;ge ab, ob Iphigenie verantwortungsbewusst oder risikoreich handelt. <br />
Dem Dialog von Thoas und Iphigenie ist die Retardation durch den 4. Akt vorausgegangen. Iphigenie hat zuerst eine Diskussion mit Arkas, dem Boten des K&ouml;nigs, gef&uuml;hrt. In dieser hat Arkas versucht, dass Opfer der vermeintlichen Fremden, n&auml;mlich Iphigenies Bruder und dessen Freund Pylades, zu beschleunigen, w&auml;hrend Iphigenie immer neue Ausfl&uuml;chte erfunden hat, dieses zu verz&ouml;gern. Andereseits hat Arkas aber auch versucht Iphigenie zur Heirat mit Thaos umzustimmen, was sie wiederum abgelehnt hat. Diesem Textauszug folgt dann die Aufl&ouml;sung des Konflikts. Thoas wird die Gefangenen und Iphigenie gehen lassen. <br />
Im ersten Teil des Dialogs, von Zeile 1 bis 32, diskutieren Iphigenie und Thoas dar&uuml;ber, wer wem im Bezug auf das Opfer der &bdquo;Fremden&ldquo; befehlen kann und darf. Der Dialog beginnt gleich stychonymisch, indem eine Frage gegen eine weitere gestellt wird. Dadurch werden die Rollen und Haltungen gleich deutlich. Thoas dr&auml;ngt zum Opfer, w&auml;hrend Iphigenie es immer mehr verz&ouml;gert. In ihrem folgendem kurzen Monolog (Z. 7- 17) erkl&auml;rt Iphigenie, dass Thoas vergebens zu ihr gekommen ist, da er nicht von seiner Position abweichen will und somit keine L&ouml;sung gefunden werden kann (&bdquo;Wenn dir das Herz zum grausamen Entschluss verh&auml;rtet ist&ldquo;, Z. 7). Sie gibt auch an, dass sie das Opfer nicht begehen kann, da sie von Gewissensbissen heimgesucht w&uuml;rde (&bdquo;Und seine Boten bringen flammendes Verderben auf des Armen Haupt hinab&ldquo;, z. 14f), w&auml;hrend Thoas sich unschuldig f&uuml;hlte (&bdquo;Er aber schwebt durch seine H&ouml;hen ruhig&ldquo;, Z. 16). Sie macht klar, dass sie bei solch einer Sache von ihrem Amt entbunden sein will (&ldquo;Nicht Priesterin! Nur Agamemnons Tochter&ldquo;, Z. 19).<br />
Im folgenden Tiel des Dialogs (Z. 33-87) kommt Thoas immer wieder darauf zur&uuml;ck, dass die Gefangenen f&uuml;r Iphigenie mehr als nur Fremde sein m&uuml;ssen. Iphigenie allerdings versucht ihm auszuweichen, indem sie Thoas Mitleid vorspielt, da sie selbst schon einmal fast geopfert wurde. Thoas spricht in Imperativen, diesen weicht Iphigenie aber immer wieder aus. Sie beginnt eine neue Diskussion &uuml;ber die Machtverh&auml;ltnisse von Mann und Frau und sagt Thoas deutlich, dass er versucht ihr zu befehlen, da sie &bdquo;nur&ldquo; eine Frau ist. Sie kann sich nicht anders verteidigen, als sich gleichsam &bdquo;um Kopf und Kragen&ldquo; zu reden. Thoas hebelt dieses Argument allerdings schnell aus, indem er sagt, dass er ihren Wert und ihre Rolle als Frau hohen Respekt zollt (&bdquo;Ich acht es mehr als eines Bruders Schwert&ldquo;, Z. 61). An dieser Textstelle stellt Thoas unbewusste (oder bewusst) eine Vermutung &uuml;ber die Identit&auml;t der Gefangenen auf. <br />
Im weiteren Verlauf gibt Iphigenie zu, dass sie, als Schw&auml;chere der beiden, das Opfer herausz&ouml;gert, begr&uuml;ndet dies aber mit den nat&uuml;rlichen Eigenschaften des Menschen. Gleichzeitig gibt sie auch zu, dass sie Thoas absichtlich provoziert (&bdquo;Ja der Gewaltige verdient dass man sie &uuml;bt&ldquo;, Z. 67). Thoas erahnt die List und gleich darauf k&uuml;ndigt sich an, dass Iphigenie doch die Wahrheit sagen wird, da sie von sich als &bdquo;reine Seele&ldquo; spricht und dies nur bleiben kann, wenn sie nicht l&uuml;gt. Thoas&rsquo; frage nach den Fremden wiederholt sich und Iphigenie beginnt, ihr Wissen preiszugeben. Thoas provoziert Iphigenie durch fragen, w&auml;hrend sie sich z&ouml;gernd verh&auml;lt. Dann bricht die Wahrheit aus Iphigenie heraus und es folgt ihr Monolog bis zum ende des Auszugs (Z.88-132). Sie spiel erneut auf die Rolle von Mann und Frau an, wobei sie bem&auml;ngelt, dass immer nur der Mann als Held geehrt wird, da er durch Waffengewalt, nicht aber durch Vernunft auff&auml;llt. Sie muss erkennen, dass Worte alleine nicht als ihre Waffe reichen und gibt schlie&szlig;lich den Fluchtplan des Freundes preis. Dies wahrscheinlich auch, um Thoas zu beweisen, dass auch Frauen Heldinnen sein k&ouml;nnen. Am Ende des Dialogs legt sie die Entscheidung &uuml;ber ihr Leben und die Leben ihrer Verwandten in Thoas&rsquo; H&auml;nde, gleichsam aber auch in die der G&ouml;tter da sie andeutet, dass Thoas sie nur t&ouml;ten kann, wenn die G&ouml;tter es wollen. Sie hofft af seine Vernunft und sein Mitleid. <br />
Man erkennt deutlich, dass Iphigenies Sprechanteile &uuml;berwiegen. Diese &auml;u&szlig;ere Auff&auml;lligkeit erkl&auml;rt sich inhaltlich durch das, was sie sagt. Hierbei geht es vor allem auch um ihre Position gegen&uuml;ber Thoas. Sie ist in ihrer Funktion al Priesterin unterlegen, aber auch in der Rolle der Frau. Jeden l&auml;ngeren Monolog der Iphigenie kann Thoas durch eine kurze Entgegnung oder rhetorische Frage wettmachen. Iphigenie muss so viel reden, da sie Thoas ihre Position/ Haltung deutlich machen will. Er jedoch zerst&ouml;rt diese Versuche durch die Befehle und das Ignorieren ihrer Bitten. Iphigenies Sprechanteile sind im Gegensatz zu Thoas&rsquo; sehr bildhaft gestaltet, wodurch die Verzweifelung und ihr starker Wunsch, dass alles nach ihrem Willen passiert, deutlich wird. <br />
Man kann sagen, dass der Dialog noch zu keine L&ouml;sung des Konflikts gef&uuml;hrt hat, die zwei &bdquo;Gegenspieler&ldquo; jedoch konnten noch einmal ihre Positionen deutlich machen, wobei die Zweifel Iphigenies am Fluchtplan sie jedoch zur Wahrheit bewegen. <br />
Um zu kl&auml;ren, ob Iphigenie verantwortungsbewusst gehandelt hat oder nicht, muss man sagen, dass im Endeffekt die m&ouml;glichen Folgen die gleichen bleiben. Ob Iphigenie Thoas nun die Wahrheit gesagt h&auml;tte oder nicht, ist egal. Am Ende gibt es nur zwei L&ouml;sungen: Entweder Thoas l&auml;sst sie umbringen, wei&szlig; er nun die Wahrheit oder nicht, oder alle &uuml;berleben, da Thoas sie gehen l&auml;sst oder die Flucht gelingt. Daher w&uuml;rde ich sagen, dass Iphigenie in ihrem Sinne verantwortungsbewusst gehandelt hat. Sie ist von Natur aus ein ehrlicher, wahrheitsliebender Mensch, und hat deshalb nur ihrem Charakter nach gehandelt. </p>
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		<title>Gerhart Hauptmann- „Bahnw&#228;rter Thiel“</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gerhart-hauptmann-bahnwaerter-thiel</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnwärter Thiel]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Gerhart Hauptmann- &#8222;Bahnw&#228;rter Thiel&#8220;</h1>
<p>
Biografisches:&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#8226; 1862-1946</p>
<p>Naturalismus:&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#8226; ca. 1880 &#8211; 1900<br />
&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#8226; Frage nach der Ursache<br />
&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#8226; grobe Darstellungen werden &#8222;von selbst&#8220; nuancierter<br />&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Biografisches:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; 1862-1946</p>
<p>Naturalismus:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; ca. 1880 &ndash; 1900<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Frage nach der Ursache<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; grobe Darstellungen werden &bdquo;von selbst&ldquo; nuancierter<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; genaues Ausmalen menschlicher Eigenschaften<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; durch &auml;u&szlig;ere Umst&auml;nde und innere Disposition entsteht Konflikt<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; &bdquo;Bedingtheit aller menschlichen Willensakte&ldquo; (Willensunfreiheit)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; soziologische Betrachtungsweise (&bdquo;Sozialdarwinismus&ldquo;)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Protagonisten oft Randgestalten der menschlichen Gesellschaft<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Sekundenstil<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Kausalzusammenh&auml;nge sollen sichtbar gemacht werden<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; anthropologischer Determinismus<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Milieutheorie von Taine (Wille durch Umwelt, Vererbung, Triebe und <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Psyche bedingt) Mensch kann nicht verantwortlich gemacht werden<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; v&ouml;llige Ablehnung von Theologie und Moral Schicksalhaftigkeit<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Positivismus (nichts Spekulatives, Transzendentes, Metaphysisches)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; stark sozialkritische Haltung; Interessenvertreter der sozial Schwachen<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Dialekte finden Einzug in die Literatur</p>
<p>Werk:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; 1887 entstanden<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; novellistische Studie<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Epochenspezifik:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; detailgenaue Beschreibungen (z.B. Thiels Weg in den Wahnsinn)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; m&ouml;gliche Zeitkritik<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Determinismus durch Natur und Technik<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Randfigur (M&ouml;rder); sozial schwach<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; bildhafte Sprache<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &bull; Sekundenstil&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
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		<title>Analyse Der Gott der Stadt &#8211; Georg Heym</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/analyse-der-gott-der-stadt-georg-heym</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Gott der Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Analyse Der Gott der Stadt &#8211; Georg Heym</h1>
<p>Aufgabentyp 2 A: Analyse eines literarischen Textes mit weiterf&#252;hrendem Schreibauftrag</p>
<p>Aufgaben:<br />
Analysiere und interpretiere das Gedicht Der Gott der Stadt (1910) von Georg Heym. Unterziehe das Gedicht dabei einer&#8230;</p>]]></description>
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<p>Aufgabentyp 2 A: Analyse eines literarischen Textes mit weiterf&uuml;hrendem Schreibauftrag</p>
<p>Aufgaben:<br />
Analysiere und interpretiere das Gedicht Der Gott der Stadt (1910) von Georg Heym. Unterziehe das Gedicht dabei einer formalen und inhaltlichen Analyse sowie einer darauf aufbauenden Deutung. Untersuche, inwieweit es in Form und Inhalt der Lyrik des Expressionismus entspricht.<br />
Vergleiche deine Ergebnisse aus Aufgabe 1 mit dem Bild von Ludwig Meidner (1884 &ndash; 1966) und arbeite inhaltliche Parallelen heraus. </p>
<p>Georg Heym: Der Gott der Stadt (1910)<br />
1 Auf einem H&auml;userblocke sitzt er breit.  2 Die Winde lagern schwarz um seine Stirn.  3 Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit  4 die letzten H&auml;user in das Land verirr&rsquo;n.</p>
<p>5 Vom Abend gl&auml;nzt der rote Bauch dem Baal,  6 die gro&szlig;en St&auml;dte knieen um ihn her.  7 Der Kirchenglocken ungeheure Zahl  8 wogt auf zu ihm aus schwarzer T&uuml;rme Meer.</p>
<p>9 Wie Korybanten-Tanz1 dr&ouml;hnt die Musik  10 der Millionen durch die Stra&szlig;en laut.  11 Der Schlote Rauch, die Wolken der Fabrik  12 ziehn auf zu ihm, wie Duft von Weihrauch blaut.</p>
<p>13 Das Wetter schwelt in seinen Augenbrauen.  14 Der dunkle Abend wird in Nacht bet&auml;ubt.  15 Die St&uuml;rme flattern, die wie Geier schauen  16 von seinem Haupthaar, das im Zorne str&auml;ubt.</p>
<p>17 Er streckt ins Dunkle seine Fleischerfaust.  18 Er sch&uuml;ttelt sie. Ein Meer von Feuer jagt  19 durch eine Stra&szlig;e. Und der Glutqualm braust  20 und fri&szlig;t sie auf, bis sp&auml;t der Morgen tagt.</p>
<p>
<strong>Aufgabe 1:</strong></p>
<p>Das Gedicht &bdquo;Der Gott der Stadt&ldquo; von Georg Heym aus dem Jahr 1910 beschreibt die Geschehnisse in einer Gro&szlig;stadt vom Abend bis zum Morgen. Es setzt sich aus f&uuml;nf Quartetten zusammen. <br />
Es l&auml;sst sich die Deutungshypothese aufstellen, dass der Autor mit seinem Gedicht Kritik am st&auml;dtischen Leben &uuml;ben will und die Selbstzerst&ouml;rungskraft und Abweichung von den wichtigen Werten des Lebens der Menschen zum Ausdruck bringen m&ouml;chte. <br />
Formal kann man sagen, dass jede Strophe sich aus zwei Kreuzreimen zusammensetzt. Das Metrum ist mit f&uuml;nfhebigen Jamben sehr regelm&auml;&szlig;ig und insgesamt scheint das Gedicht in bezug auf die Form zun&auml;chst sehr geordnet.</p>
<p>In der ersten Strophe wird eine mit &bdquo;er&ldquo; bezeichnete Person eingef&uuml;hrt, welche die Stadt von den D&auml;chern ihrer H&auml;user aus beobachtet. Dann wird die Stadt am Abend beschrieben, aus der die Kircht&uuml;rme aus den H&auml;usermassen herausragen. In der dritten Strophe wird deutlich, dass es in der Stadt sehr dreckig und laut ist und dass sich viele Menschen dort aufhalten.<br />
Die vierte Strophe charakterisiert den Gott Baal, der zornig alles &uuml;berblickt und schlie&szlig;lich, in der letzten Strophe, die Stadt durch Feuer zerst&ouml;rt.</p>
<p>In der ersten Strophe wird der Gott Baal noch nicht mit Namen genannt, aber die &Uuml;berschrift des Gedichts l&auml;sst den Leser darauf schlie&szlig;en, dass ein Gott gemeint ist. Die Wortwahl &bdquo;sitzt er breit&ldquo; (V.1) vermittelt einen negativen Eindruck von diesem Gott. Auch im darauffolgenden Vers wird dies unterstrichen durch den Ausdruck &bdquo;lagern schwarz&ldquo; (V.2), da die Farbe schwarz meist mit etwas D&uuml;sterem assoziiert wird. Dass Baal kein wohlgesonnener Gott ist, zeigt sich ganz explizit in Vers 3, in dem er &bdquo;voll Wut&ldquo; schaut. Es werden H&auml;user beschrieben, die &bdquo;in Einsamkeit&ldquo; stehen, also wahrscheinlich entfernt von der Stadt und dem Gro&szlig;stadtleben. In diese Richtung schaut Baal und es l&auml;sst sich vermuten, dass sein Zorn daher kommt, dass er der &bdquo;Gott der Stadt&ldquo; ist und sich alle anderen H&auml;user nicht in seinem Einflussbereich befinden. Der Ausdruck &bdquo;verirrt&ldquo; (V.4) verdeutlicht, dass diese &bdquo;letzten H&auml;user&ldquo; sehr isoliert stehen und fast verloren erscheinen neben der Gro&szlig;stadt.</p>
<p>Es wird dann der Abend beschrieben und Baal, nun auch beim Namen genannt, wird von der untergehenden Sonne beschienen. Auf den ersten Blick erscheint dies fast idyllisch, aber der Untergang der Sonne k&ouml;nnte auch f&uuml;r das Hereinbrechen der Dunkelheit und des Negativen, B&ouml;sen stehen. Die Personifikation &bdquo;die gro&szlig;en St&auml;dte knien&ldquo; (V.6) zeigt, dass alles in der Stadt dem Gott unterlegen ist und zu ihm emporblickt, denn die St&auml;dte k&ouml;nnen ebenfalls auf die Stadtbewohner &uuml;bertragen werden.<br />
Auch die &bdquo;ungeheure Zahl&ldquo; (V.7) von Kirchenglocken verdeutlichen, dass der Gott von den Menschen verehrt oder zumindest gef&uuml;rchtet wird, da sie vor ihm niederknien. <br />
Durch die Verwendung des Wortes &bdquo;wogt&ldquo; (V.8) wird die Kraft, die von Baal auszugehen scheint, noch einmal verst&auml;rkt. Die Metapher &bdquo;schwarzer T&uuml;rme Meer&ldquo; zeigt, dass der Gott sich mitten in der Stadt befindet und um ihn herum hohe H&auml;user, wie ein Meer, stehen.</p>
<p>Au&szlig;erdem zeigt sich hier, dass die Bewohner der Stadt scheinbar einen f&uuml;r den christlichen Glauben heidnischen Gott anbeten und das sogar mithilfe der Kirchenglocken, welche eigentlich einen anderen Gott verehren sollen. Sie sind also abger&uuml;ckt vom christlichen Glauben, in dem Gott als gut und barmherzig charakterisiert wird und haben stattdessen einen w&uuml;tenden, fast launischen Gott gew&auml;hlt.</p>
<p>Die dritte Strophe beschreibt das Leben in der Stadt. Der Vergleich &bdquo;wie Korybanten-Tanz&ldquo; (V.9) deutet auf das Chaos und die Unordnung hin, das Verb &bdquo;dr&ouml;hnt&ldquo; (V.9) vermittelt ebenfalls eine gewisse Unkontrolliertheit und etwas Negatives.<br />
&bdquo;Die Musik der Millionen&ldquo; (V. 9/10) bezieht sich wahrscheinlich auf den L&auml;rm, den die Menschen, hier durch &bdquo;Millionen&ldquo; &uuml;bertrieben dargestellt, verursachen durch Verkehr, Stimmengewirr, Musik etc. Diese Ger&auml;usche erf&uuml;llen die Stadt und es l&auml;sst sich wahrscheinlich nicht mehr feststellen, woher sie kommen, sondern alles vermischt sich zu einem lauten Ton (vgl. &bdquo;Musik&ldquo;). &bdquo;Der Schlote Rauch&ldquo; (V.11) zeigt, dass es in der Stadt sehr dreckig ist, scheinbar befinden sich dort viele Fabriken, die dort pausenlos ihren Rauch abgeben, der sich zu &bdquo;Wolken&ldquo; (V.11) formt. Diese Metapher zeigt, dass gro&szlig;e Mengen an Rauch an die Luft abgegeben werden, so dass man den Himmel wahrscheinlich nicht mehr sehen kann, als sei er wolkenbedeckt. </p>
<p>Der Rauch steigt nun hoch zu Baal und der Ablauf wird als seht feierlich dargestellt durch den Ausdruck &bdquo;ziehen auf zu ihm&ldquo; (V. 12). Der Vergleich &bdquo;wie Duft von Weihrauch&ldquo; (V.12) l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass es sich hier um eine Art Opergabe handelt, da Weihrauch in der Kirche (vgl. oben) zu besonderen Anl&auml;ssen verwendet wird.&nbsp; Der Neologismus &bdquo;blaut&ldquo; k&ouml;nnte hier f&uuml;r den Himmel stehen, welcher ja ebenfalls blau ist und der Duft steigt hoch zum Himmel. In dieser Strophe findet sich ein eindeutiger Bezug zur &Uuml;berschrift &bdquo;Der Gott der Stadt&ldquo;, denn alles in der Stadt verehrt Baal und ist ihm unterlegen. Sogar die Fabriken und Kirchen werden in diesem Zusammenhang erw&auml;hnt, welche unweigerlich Teil der Gro&szlig;stadt sind. </p>
<p>Im n&auml;chsten Teil des Gedichts wird es dann schlie&szlig;lich Nacht, und die Nacht &bdquo;bet&auml;ubt&ldquo; (V.14) den Abend, was bedeutet, dass es v&ouml;llig dunkel wird und wom&ouml;glich auch das Leben etwas verlangsamt. In Vers 15 werden die St&uuml;rme mit Geiern verglichen, was scheint, als w&uuml;rden sie nur darauf &bdquo;warten&ldquo;, alles zerst&ouml;ren zu k&ouml;nnen, wie ein Geier sich auf seine Beute st&uuml;rzt. Au&szlig;erdem &bdquo;schauen&ldquo; die Geier &bdquo;von seinem [Baals] Haupthaar&ldquo; (V.15), das hei&szlig;t, sie beobachten die Stadt aus demselben Blickwinkel wie der Gott. Dieser wird wieder als zornig beschrieben und sein Haar, welches hier vielleicht mit den Winden gleichzusetzen ist, str&auml;ubt sich. Es deutet sich an, dass die Katastrophe nahe ist.</p>
<p>In der letzten Strophe tritt schlie&szlig;lich die Zerst&ouml;rung ein. Baal streckt seine &bdquo;Fleischerfaust ins Dunkel&ldquo; (V.17), wobei die Wortkombination &bdquo;Fleischerfaust&ldquo; eine gro&szlig;e Kraft und Entschlossenheit zur Zerst&ouml;rung vermittelt. In Vers 18 und 19 findet sich ein Enjambement, welches verst&auml;rkt, dass sich das &bdquo;Meer von Feuer&ldquo; (V.18) &uuml;berallhin auszubreiten scheint. In den vorigen Strophen finden sich immer zwischen den letzten Versen Enjambements, aber diese sind keine so deutlichen Einschnitte. Durch das Verb &bdquo;braust&ldquo; (V.19) wird die Intensivit&auml;t des Feuers deutlich und auch wiederum die Wut des Gottes. Die Personifikation der Glut, &bdquo;frisst sie auf&ldquo;, ist m&ouml;glicherweise so zu verstehen, dass es die Schuld der Menschen selbst ist, dass diese Katastrophe herbeigef&uuml;hrt wurde und dass sie selbst ebenfalls daran teilhaben. Au&szlig;erdem verst&auml;rkt sie das &bdquo;Brausen&ldquo; und macht klar, dass alles komplett zerst&ouml;rt wird. Die Vernichtung durch das Feuer geht die ganze Nacht hindurch und endet erst, als &bdquo;sp&auml;t der Morgen tagt&ldquo; (V.20). Das Paradoxon in diesem Vers, der &bdquo;Morgen&ldquo; kommt &bdquo;sp&auml;t&ldquo;, deutet darauf hin, dass die Zerst&ouml;rung sehr lange anh&auml;lt und es lange dauert, bis es wieder hell wird. </p>
<p>Durch den Verlauf des Gedichts hindurch werden immer wieder Tageszeiten genannt und es findet eine Entwicklung vom Abend bis zum Morgen statt. Hierbei steh die Nacht f&uuml;r die Zerst&ouml;rung und als Kontrast dazu, der Morgen f&uuml;r den Neuanfang. Scheinbar wiederholt sich dieser Ablauf immer wieder.<br />
Es l&auml;sst sich in dem Gedicht kein Sprecher festmachen. Die Erz&auml;hlperspektive ist distanziert und beobachtend, es scheint, als w&uuml;rde das lyrische Ich dem Gott Baal zusehen.</p>
<p>Der Gott Baal ist in dem Gedicht wahrscheinlich nicht so w&ouml;rtlich zu verstehen. Vielmehr symbolisiert er das st&auml;dtische Leben. Die Menschen leben in der Stadt und f&uuml;r die Stadt und alle Dinge sind auf das t&auml;gliche Leben ausgerichtet. Vor allem der Vergleich mit Weihrauch verdeutlicht, dass der technische Fortschritt und die Industrialisierung &uuml;ber allem anderen stehen. Die Menschen scheinen sich nur noch darauf zu konzentrieren und von ihren menschlichen Werten abzur&uuml;cken. Sie sind eine Masse, &bdquo;Millionen&ldquo;, die gleich und pers&ouml;nlichkeitslos werden. Als Folge dessen erfolgt die Zerst&ouml;rung, die auch als Selbstzerst&ouml;rung der Menschen verstanden werden kann. Sie haben Selbst die Katastrophe zu verantworten durch ihre Anbetung des die Stadt charakterisierenden Baals. Es zeigt sich hier deutlich die Kritik am st&auml;dtischen Leben. Insgesamt sehe ich meine Deutungshypothese best&auml;tigt.</p>
<p>Das Gedicht passt eindeutig in die Zeit des Expressionismus. Das Thema Gro&szlig;stadt wurde von vielen Dichtern aufgegriffen und kritisiert. Vor allem die zunehmende Entmenschlichung, der Pers&ouml;nlichkeitsverlust und die Anonymit&auml;t finden sie h&auml;ufig in lyrischen Texten dieser Epoche. Charakteristisch ist auch, dass der &auml;u&szlig;ere Aufbau, also Strophen und Reimschema, sich deutlich an den alten Formen orientieren, was stark im Kontrast zu Inhalt steht, der sich gerade gegen diese Formen auflehnt.</p>
<p>Ich denke, dass &bdquo;Der Gott der Stadt&ldquo; in diese Epoche passt, da ebenfalls der technische Fortschritt als Folge der Industrialisierung beschrieben und sehr negativ beleuchtet wird, sowie der Verlust menschlicher Werte. Auch das d&uuml;stere Ende, das die Zerst&ouml;rung beschreibt, ist sehr programmatisch, da viele Menschen an eine bevorstehende Apokalypse glaubten und das Gedicht einen Untergang beschreibt.<br />
Die Enjambements im Gedicht lassen sich auch auf den Expressionismus zur&uuml;ckf&uuml;hren, sowie die Metaphern, da diese Stilmittel in der Zeit sehr gebr&auml;uchlich waren.</p>
<p><strong>Aufgabe 2: </strong></p>
<p>Man kann das Bild sehr gut in Bezug zum Gedicht setzten. Die erst Auff&auml;lligkeit ist die ausgepr&auml;gte Verwendung der Farben blau und schwarz, welche beide im Gedicht erw&auml;hnt werden. Man sieht Schornsteine, von denen aus Rauch zum Himmel hochsteigt (vgl. V. 11/12). Die dunklen H&auml;user sind nur als Fassaden, nicht dreidimensional zu erkennen. Aufgrund der dunklen Farbwahl scheint es, als sei es Abend auf dem Bild, wie auch im Gedicht. Die Pinself&uuml;hrung ist relativ ungeordnet, vor allem im Vordergrund lassen sich keine spezifischen Formen erkennen, sondern es sieht aus, als l&auml;gen dort Tr&uuml;mmer von H&auml;usern. Au&szlig;erdem sieht man Stra&szlig;en, aber keine Menschen. Bei genauerem Hinsehen k&ouml;nnte man einige schwarze &bdquo;Striche&ldquo; f&uuml;r Personen halten. Sie werden d&uuml;ster dargestellt und man erkennt weder Gesichtsausdruck noch andere Details an ihnen. Im Gedicht sind die Menschen ebenfalls als Masse beschrieben. Dadurch, dass die H&auml;user so dunkel sind, scheint es, als seien sie verbrannt, vor allem das gro&szlig;e Geb&auml;ude im Vordergrund. Dies l&auml;sst sich wieder auf die letzte Strophe des Gedichts beziehen, in der eine Stadt von Feuer zerst&ouml;rt wird. <br />
Die Menschen auf dem Bild scheinen Hilfe zu suchen, sie sehen einsam aus.</p>
<p>Meiner Meinung nach dr&uuml;ckt das Bild &ndash; so wie das Gedicht &ndash; eine Kritik am Gro&szlig;stadtleben aus, was durch die Farbwahl und die w&uuml;ste, verlassene Darstellung einer Stadt deutlich wird. Die meisten H&auml;user sind zerst&ouml;rt und die wenigen Menschen voneinander getrennt. Auch hier zeigt sich eine Weltuntergangsstimmung, welche im Gedicht vorherrscht.</p>
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		<title>„Flitterwochen, dritter Tag“ Gabriele Wohmann</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/flitterwochen-dritter-tag-gabriele-wohmann</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Flitterwochen dritter Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Analyse und Interpretation des Textes
<p>Die Kurzgeschichte &#8222;Flitterwochen, dritter Tag&#8220; wurde 1975 von Gabriele Wohmann geschrieben.</p></h2>
<p>
Bei dem zentralen Thema des Textes handelt es sich um zwischenmenschliche Probleme, insbesondere um Kommunikationsprobleme.<br />
Die Kurzgeschichte erz&#228;hlt von&#8230;</p>]]></description>
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<p>Die Kurzgeschichte &bdquo;Flitterwochen, dritter Tag&ldquo; wurde 1975 von Gabriele Wohmann geschrieben.</h2>
<p>
Bei dem zentralen Thema des Textes handelt es sich um zwischenmenschliche Probleme, insbesondere um Kommunikationsprobleme.<br />
Die Kurzgeschichte erz&auml;hlt von einem frisch verheirateten Ehepaar, das in seinen Flitterwochen ist. Aber w&auml;hrend der Mann die ganze Zeit &uuml;ber ihre gemeinsame Zukunft redet, h&ouml;rt die Frau ihm nicht oder nur kaum zu und konzentriert sich eher auf einen Makel ihres Partners .</p>
<p>Man kann den Text in zwei sich immer&nbsp; wieder abwechselnde Sinnabschnitte einteilen: Der erste Teil beschreibt, wie die Ich- Erz&auml;hlerin und ihr Mann Reinhard am dritten Tag ihrer Flitterwochen auf der Bierkneipenterasse sitzen. Reinhard spricht die ganze Zeit &uuml;ber die gemeinsame Zukunft, wobei es so aussieht, als ob diese einzig von ihm bestimmt und gestaltet wird (vgl. Z. 12+13).<br />
Der zweite Sinnabschnitt besteht aus den Gedanken der Ich- Erz&auml;hlerin. W&auml;hrend ihr Mann &uuml;ber das bevorstehende Zusammenleben redet, kann diese sich nur auf die Warze ihres Mannes konzentrieren. Diese wird im Text ziemlich deutlich beschrieben (vgl.: Z. 7, 11, 14, 17). Die Kurzgeschichte beginnt unmittelbar im Geschehen. Reinhard sitzt mit seiner Frau auf der Bierkneipenterasse. W&auml;hrend die beiden das Meer betrachten, redet Reinhard &uuml;ber die Zukunft, &uuml;ber die gemeinsame Zukunft. Auff&auml;llig dabei ist der hohe Redeanteil von Reinhard. Obwohl es um etwas Gemeinsames geht, redet nur er. Die Ich- Erz&auml;hlerin f&uuml;hlt sich scheinbar nicht sehr behaglich in dieser Situation ( Z. 2: &bdquo;Ich kam aber nicht ganz dahinter, ob es mir richtig in dieser Situation behagte.&ldquo;). Ich denke das Wetter steht sinnbildlich f&uuml;r die Atmosph&auml;re zwischen den Eheleuten.&nbsp; Obwohl sie frisch verheiratet sind, kann man im Text keine merkliche Gef&uuml;hlsregung erkennen. Das kann man auch auf das Wetter &uuml;bertragen ( Z.2: Es war fast windstill&#8230;).<br />
Den hohen Redeanteil Reinhards kann man den ganzen Text entlang durch die Wiederholungen seines Namens erkennen (vgl.: Z. 1, 3, 5&#8230;).<br />
Reinhard ist derjenige, der anscheinend die ganze Zukunft plant und Entscheidungen &uuml;bernimmt, ohne seine Frau nach ihrer Meinung zu fragen. Er entscheidet alles &uuml;ber ihren Kopf hinweg (Z.: 1:&ldquo; Du wirst deine Arbeit aufgeben.&ldquo;). Alles soll sp&auml;ter genauso sein, wie Reinhard es sich vorstellt. Die Wohnung wird nach seinem Geschmack eingerichtet und der Tee von seinem Teegro&szlig;h&auml;ndler gekauft (vgl.: Z. 11+12). Die Ich- Erz&auml;hlerin scheint ziemlich desinteressiert zu sein. Sie findet es blo&szlig; &bdquo;nett, so einig zu sein&ldquo; (vgl. Z.13). Sie nennt das Gespr&auml;ch abwertend nur &bdquo;Gerede &uuml;ber alles&ldquo; (vgl. Z.16) und es scheint, dass ihr eigentlich alles gleichg&uuml;ltig ist. Dieses kann man auch auf die Farbsymbolik in Zeile 13 &bdquo;abwegiges Grau der See&ldquo; &uuml;bertragen. F&uuml;r die Ich- Erz&auml;hlerin ist das ganze Gespr&auml;ch mit ihrem Partner langweilig.<br />
Das Einzige, worauf sie sich wirklich konzentriert, ist die Warze ihres Mannes seitlich vom Schl&uuml;sselbein. Sie beschreibt diesen Makel sehr detailliert. Sie beschreibt ihn als &bdquo;Polyp&ldquo; (Z.4), als &bdquo;Narrenkappe&ldquo; (Z.11) und als &bdquo;erstarrtes Feuerwerk&ldquo; (Z. 17). Sie steigert sich so hinein, dass sie f&uuml;r alle Worte ihres Mannes taub ist (Z.21: &bdquo;&#8230;und ich habe eine zeitlang nicht zugeh&ouml;rt&#8230;). Durch dieses Desinteresse an ihrem Mann und dem Gespr&auml;ch &uuml;ber die Zukunft entfernt sich die Ich- Erz&auml;hlerin auch auf der Gef&uuml;hlsebene. Man erwartet von einem frisch verheirateten Ehepaar, dass sie turteln und gl&uuml;cklich sind. Bei dem Ehepaar in dieser Kurzgeschichte scheint es sich um das Gegenteil zu handeln. Sie gehen an keiner Stelle aufeinander ein, weder verbal noch emotional. Auch glaube ich, dass die Ich- Erz&auml;hlerin gar nicht an eine gl&uuml;ckliche Zukunft glaubt. Die Textstelle &bdquo;Gewitter stand unmittelbar bevor&ldquo; (vgl. Z. 18) kann auf die Situation des Ehepaares &uuml;bertragen werden. Es wird keine Zuneigung zwischen den beiden deutlich, keiner geht auf den anderen ein. Das Meer scheint f&uuml;r beide eine Ablenkung zu sein. So etwas wie ein &bdquo;Zufluchtsort&ldquo;, um sich nicht auf den Partner zu konzentrieren oder konzentrieren zu m&uuml;ssen (Z 17+18: &bdquo;Reinhard sch&uuml;tzte wiedermal ein Schiff vor und starrte durchs Fernglas runter auf den Strand.&ldquo;). Die Ich &#8211; Erz&auml;hlerin nennt diese Blicke &bdquo;Seitenspr&uuml;nge durchs Fernglas&ldquo; (vgl. Z.25) und zeigt dadurch, dass es sich um eine emotionale Entfernung handelt. Besonders auff&auml;llig ist es, wie die Ich- Erz&auml;hlerin &uuml;ber ihren Mann redet. Man hat das Gef&uuml;hl, als ob sie &uuml;ber einen Fremden spricht. Besonders in den letzten Zeilen wird das deutlich. Als Leser bekommt man dadurch das Gef&uuml;hl, als wenn es eine dritte Person in der Kurzgeschichte gibt. Erst in der letzten Zeile wird klar, dass es sich bei dem Mann mit der Warze um Reinhard handelt (Z31: &bdquo;&#8230;mein Mann mit der Warze.&ldquo;). Dadurch l&auml;sst sich erkennen, wie fremd sich die Ich- Erz&auml;hlerin und ihr Mann wirklich sind und wie weit sie sich auf der Gef&uuml;hlsebene voneinander entfernt haben.<br />
Da es sich um eine Ich- Erz&auml;hlerin handelt, kann man einen Einblick in die Gedanken und die Gef&uuml;hlswelt dieser Person haben. Andererseits k&ouml;nnen wir dadurch nichts &uuml;ber die Gedanken Reinhards erfahren und wissen nicht, wie er &uuml;ber diese Situation denkt.</p>
<p>Abschlie&szlig;end kann man sagen, dass Reinhard und seine Ehefrau ein starkes Kommunikationsproblem haben. Keiner von beiden ist f&auml;hig auf den anderen einzugehen. Eine L&ouml;sung f&uuml;r dieses Problem k&ouml;nnte sein, dass sie anfangen dar&uuml;ber zu reden, was sie wirklich wollen. Dadurch k&ouml;nnten sie gemeinsam ihre Zukunft planen und w&auml;ren sicherlich gl&uuml;cklicher. In einer funktionierenden Partnerschaft m&uuml;ssen die Interessen beider Partner ber&uuml;cksichtigt werden, dabei ist es wichtig, diese dem anderen zu vermitteln, also miteinander zu sprechen.</p>
<p>
Anmerkungen: <br />
Das Hauptmotiv die Warze h&auml;tte besser entschl&uuml;sselt werden k&ouml;nnen.<br />
Die Sprache h&auml;tte zuweilen eleganter sein k&ouml;nnen.</p>
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		<title>Der Bauer An seinen durchlauchtigen Tyrannen &#8211; G.A.B&#252;rger</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>G.A.B&#252;rger: Der Bauer An seinen durchlauchtigen Tyrannen</h1>
<p>
Das Gedicht &#8222;Der Bauer An seinen durchlauchtigen Tyrannen&#8220; von Gottfried August B&#252;rger ist im Jahre 1733 entstanden und deshalb in die Epoche des Sturm und Drang einzuordnen. Es handelt&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Das Gedicht &bdquo;Der Bauer An seinen durchlauchtigen Tyrannen&ldquo; von Gottfried August B&uuml;rger ist im Jahre 1733 entstanden und deshalb in die Epoche des Sturm und Drang einzuordnen. Es handelt von der Anklage eines Bauern an seinen absolutistischen Herrscher, einen F&uuml;rsten. Es ist die Zeit des Absolutismus, als die Bev&ouml;lkerung in drei wesentliche St&auml;nde unterteilt wurde: Adel, Klerus und dritter Stand, welcher sich aus B&uuml;rgern, Bauern und Arbeitern zusammensetzte. Im Folgenden werde ich auf Inhalt, Form und Sprache des Gedichts eingehen. Anschlie&szlig;end folgt die Einordnung in die Epoche und der Versuch einer Deutung.</p>
<p>Mit dem Titel &bdquo;Der Bauer&ldquo; wird ein Mann angesprochen, der den ganzen dritten Stand vertritt. Schon in &bdquo;An seinen durchlauchtigen Tyrannen&ldquo; steckt Ironie. Der F&uuml;rst soll sich nicht f&uuml;r etwas Besseres halten. Es steckt ein Widerspruch darin, denn ein &bdquo;Durchlaucht&ldquo; ist normalerweise gerecht und f&uuml;rstlich, aber ein Tyrann ist genau das Gegenteil: skrupellos und machts&uuml;chtig. Der Bauer selbst ist das lyrische Ich in diesem Gedicht. Er lehnt sich gegen die Unterdr&uuml;ckung, die ihm wiederf&auml;hrt auf, und klagt den F&uuml;rsten an. Hier f&auml;llt besonders auf, dass er den F&uuml;rsten mit &bdquo;du&ldquo; anspricht, eine f&uuml;r diese Zeit un&uuml;bliche und auch sehr gef&auml;hrliche Anrede. Damit zeigt das lyrische Ich seine Respektlosigkeit gegen&uuml;ber seinem Herrcher. Inhaltlich ist das Gedicht wie folgt aufgebaut:<br />
In der ersten Strophe klagt der Bauer den F&uuml;rsten an, ihn zu qu&auml;len und fast zu t&ouml;ten (&bdquo;Zerrollen mich dein Wagenrad&ldquo;, V.2).<br />
In der zweiten Strophe beklagt er sich, dass ihn sogar der Hund des F&uuml;rsten peinigen daft. Hier zeigt sich, dass der Bauer weniger gilt als ein Tier.<br />
In der dritten Strophe wird beschrieben, dass der Bauer w&auml;hrend der Jagd f&uuml;r den F&uuml;rsten das Wild treiben muss. Er identifiziert sich hier mit dem Wild und f&uuml;hlt sich gejagt wie dieses.<br />
Im der darauf folgenden Strophe ger&auml;t der Bauer noch mehr in Rage, weil der F&uuml;rst mit seiner Jagd die Ernte zerst&ouml;rt, die die Lebensgrundlage des armen Arbeiters ist.<br />
Dass der F&uuml;rst faul ist und nicht arbeitet, um seinen Unterhalt zu verdienen, sagt er in der f&uuml;nften Strophe. Aber der Bauer beharrt auf seinen Besitz (&bdquo;Mein, Mein Flei&szlig; und Brot&ldquo;, V.15), f&uuml;r den er so hart gearbeitet hat.<br />
In der letzten Strophe erreicht er den H&ouml;hepunkt seiner Wut und Missachtung. Er glaubt nicht, dass der F&uuml;rst von Gott eingesetzt ist und ihn auf Erden vertritt, denn &bdquo;Gott spendet Segen&ldquo; (V.17) aber der Tyrann raubt.<br />
Anschlie&szlig;end m&ouml;chte ich auf die Form des Gedichts hinweisen.<br />
August B&uuml;rgers Rollengedicht ist in sechs Strophen mit jeweils drei Versen gegliedert. An der L&auml;nge der Verse ist kaum eine erkennbare Form zu sehen; osndern sie sind unterschiedlich lang. Man k&ouml;nnte meinen, der Bauer legt keinen gro&szlig;en Wert auf die &auml;u&szlig;ere Form, sondern sieht den Inhalt f&uuml;r wichtiger. hinzu kommt, dass das Gedicht keinen einzigen Reim aufweist. Daraus kann man einerseits erschlie&szlig;en, dass der Bauer durch sein schnelles und aufgeregtes Sprechen keine Zeit f&uuml;r gro&szlig;e Ausschm&uuml;ckungen hat. andererseits k&ouml;nnte man auch denken, dass er durch seine geringe Bildung nicht die F&auml;higkeit des Reimedichtens beherrscht.<br />
Das Gedicht weis kein durchgehend einheitliches Metrum auf. Die erste und zweite Zeile jedes Verses bestehen aus einem 4-hebigen, die dritte Zeile aus einem 3-hebigen Jambus. Da das Metrum nicht durchgehend einheitlich ist, und auch die Versl&auml;nge variiert, wird deutlich, dass sich der Bauer gegen die Regeln stellt. Die Sturm und Dr&auml;nger widersetzen sich bewusst Regeln, Gesetzen und Konventionen. Sie wollen damit ihre Entscheidungsfreiheit ausdr&uuml;cken.<br />
Jetzt m&ouml;chte ich zur sprachlichen Gestaltung des Gedichts kommen.<br />
Der Satzbau ist &uuml;berwiegend hypotaktisch. Die ersten vier Strophen bestehen aus immer nur einem Satz und vielen kleinen Nebens&auml;tzen. Ich w&uuml;rde es so interpretieren, dass sich der Bauer in Rage redet und die Vorw&uuml;rfe dem F&uuml;rsten praktisch an den Kopf wirft. <br />
In der Wortwahl sind sehr aussagekr&auml;ftige Begriffe auffallend. Durch Verben wie &bdquo;zerrollen&ldquo; und &bdquo;zerschlagen&ldquo; (V.2/3) hebt der Dichter die Brutalit&auml;t und R&uuml;cksichtslosigkeit des F&uuml;rsten hervor. An W&ouml;rtern wie &bdquo;ohne Scheu&ldquo; sieht man die Skrupellosigkeit und Gef&uuml;hlsk&auml;lte des Tyrannen, wenn er seine Untertanen schlecht behandelt. Auch &bdquo;Ro&szlig;&ldquo; und &bdquo;Hund&ldquo; werden oft angesprochen; sie sind Freund und Helfer des F&uuml;rsten, die f&uuml;r ihn die Arbeit erledigen. Der Bauer aber hat keine Freunde, die ihm helfen, sondern nur sein &bdquo;Fleisch&ldquo;, seinen K&ouml;rper. Mit &bdquo;Saat und Forst&ldquo;, &bdquo;Brot&ldquo; und &bdquo;Ernte&ldquo; beschreibt er was er zum &uuml;berleben braucht.<br />
Es gibt auch einige auff&auml;llige Stilmittel zu finden.<br />
Die Wiederholung von &bdquo;F&uuml;rst&ldquo; bewirkt, dass er immer wieder angeklagt und f&uuml;r seine Untaten beschuldigt wird. &bdquo;Mein,mein&ldquo; (V.15) ist eine Anapher und soll den Anpruch, den der Bauer auf seinen hart erarbeiteten Ertrag hat, verst&auml;rken. Mit der Antithese in Vers 17 &bdquo;Gott spendet&#8230;du raubst&ldquo; wird nochmal bekr&auml;ftigt, dass der Tyrann nicht Gott vertreten kann, da er nicht gibt sondern nur nimmt. Die Ellipse im letzten Vers soll noch ein letztes Mal hervorheben, dass der F&uuml;rst nicht von Gott geschickt wurde. Hier werden alle Anklagen auf einen Punkt gebracht. Die Enjambements der jeweils ersten und zweiten Zeile im Versblock zeigen, dass der Bauer w&uuml;tend ist und deshalb schnell und hastig spricht.<br />
Nach genauerer Analyse m&ouml;chte ich das Rollengedicht schlie&szlig;lich in eine Epoche einordnen, in die Epoche des Sturm und Drang.<br />
Die Zeit des Sturm und Drang, die sich etwa zwischen 1765-1785 bewegt, als Weiterf&uuml;hrung der Aufkl&auml;rung, war typisch f&uuml;r ihre Kritik an der F&uuml;rstenwillk&uuml;r, den Standesschranken und der Untertanenmentalit&auml;t. Die Naturvorstellung wird noch weiter vertieft durch die Allgegenw&auml;rtigkeit Gottes in der Natur. Leitbegriffe dieser Zeit sind Gef&uuml;hl, Freitheit, Natur und Genie. Der Bauer versucht sich aus seinen Schubladen zu begreien, strebt nach seiner Individualit&auml;t und k&auml;mpft gegen die Unterdr&uuml;ckung durch Autorit&auml;ten. B&uuml;rgers Gedicht ist 1773 entstanden und deshalb in die Zeit des Sturm und Drang einzuordnen. Er besch&auml;ftigt sich kritisch mit der Zeit der St&auml;ndegesellschaft und dem Protest des unterdr&uuml;ckten Bauernvolkes. Um 1750 wurde offene Kritik am ausschweifenden Leben der verantwortungslosen und verschwenderischen F&uuml;rsten immer lauter.<br />
Das Gedicht nimmt Stellung zum Verh&auml;ltnis zwischen dem Adel und dem dritten Stand. Zu dieser Zeit gab es schwere landwirtschaftliche Krisen und Hungersn&ouml;te und durch die st&auml;ndischen Unterschiede wurde das Zusammengeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl gespalten.<br />
Zum Schluss m&ouml;chte ich versuchen B&uuml;rgers Gedicht zu deuten.<br />
Am Anfang stellt er sofort die Autorit&auml;t des F&uuml;rsten in Frage, indem er sagt &bdquo;wer bist du, F&uuml;rst&ldquo; und tut dies auch im Verlauf des Gedichtes immer wieder. Sehr h&auml;ufig werden die Pronomen &bdquo;dein&ldquo; und &bdquo;mein&ldquo; verwendet. Ich denke, dass damit eine ganz klare Abgrenzung zwischen Adel und Bauern geschaffen erden soll. In Vers 12 &bdquo;Das Brot, du F&uuml;rst, ist mein&ldquo;, ist mit Brot das Leben gemeint. Um zu&uuml;berleben hat er hart gearbeitet, w&auml;hrend sich der F&uuml;rst mit Spielen, wie der Jagd seine Zeit vertreibt. Mit dem Ausruf &bdquo;Ha!&ldquo; (V.16) macht der Bauer seine tiefe Abneigung ihm gegen&uuml;ber deutlich. Er bringt ihm damit keinen Respekt entgegen sondern verspottet und verh&ouml;hnt ihn. Er macht ihn l&auml;cherlich, weil der F&uuml;rst glaubt, er sei Obrigkeit von Gott. Aber der Bauer gibt ihm in den letzten beiden Verszeilen ganz deutlich zu verstehen, dass er alles andrer als von Got eingesetzt ist. In der ersten Verszeile fr&auml;gt er den F&uuml;rsten noch wer er ist und im letzten Vers bringt er die Sache auf den Nenner und stemplet ihn als einen Tyrannen ab. Die Wut des Bauern steigert sich im Verlauf des Gedichts immer mehr und kommt dann am Ende zum Explodieren, denn er will die Unterdr&uuml;ckung durch den Adel nicht l&auml;nger &uuml;ber sich ergehen lassen und spricht hier auch f&uuml;r den Rest seines Standes. </p>
<p>Meines Erachtens k&ouml;nnte das Gedicht auch auf die heutige Zeit &uuml;bertragen werden. Denn auch jetzt herrscht Unterdr&uuml;ckung auf der Welt. Beispielsweise in den L&auml;ndern der Dritten Welt werden die Menschen immer noch ausgebeutet und ihren rechten entledigt. Es gibt viele Organisationen, die versuchen gegen diese Ungerechtigkeit zu k&auml;mpfen, aber genauso wie f&uuml;r den Bauern im Gedicht wird es schwer werden.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Willi F&#228;hrmann &#8211; Es geschah im Nachbarhaus</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Es geschah im Nachbarshaus]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Willi F&#228;hrmann &#8211; Es geschah im Nachbarhaus </h1>
<p>
<strong>Zeige auf, wie die anderen Dorfbewohner auf die Familie Waldhoff reagieren.</strong></p>
<p>In dieser Geschichte geht es um die Familie Waldhoff, einer j&#252;dischen Familie, die beschuldigt wird, den kleinen&#8230;</p>]]></description>
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<p>
<strong>Zeige auf, wie die anderen Dorfbewohner auf die Familie Waldhoff reagieren.</strong></p>
<p>In dieser Geschichte geht es um die Familie Waldhoff, einer j&uuml;dischen Familie, die beschuldigt wird, den kleinen Jean get&ouml;tet zu haben. Die Dorfbewohner, mit denen sich die Waldhoffs sonst immer gut verstanden haben, m&ouml;chten nichts mehr mit der &bdquo;M&ouml;rderfamilie&ldquo; zu tun haben. Niemand m&ouml;chte mehr mit Herrn Waldhoff handeln, oder gar ihm Geld geben. So bekommt Herr Waldhoff auch keine Arbeit mehr und das Geld wird knapp. Auf der Stra&szlig;e werden Waldhoffs Beleidigungen zugerufen und der Sohn, Sigi, wird sogar zusammengeschlagen, und das auch noch von Jugendlichen au&szlig;erhalb des Dorfes. Aber nicht nur Familie Waldhoff wird von den Dorfleuten schlecht behandelt oder ignoriert, auch jeder anderen j&uuml;dischen Familie geht es nicht besser. Die Dorfbewohner meinen, dass alle Juden gleich seien, Jude sei Jude. Selbst Gerd, der freund von Ruth, Tochter der Waldhoffs, will nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Er hat sogar seine Aussage vor Gericht so abge&auml;ndert, sodass sie Herrn Waldhoff zum Verh&auml;ngnis wird. Bald darauf wird Herr Waldhoff verhaftet, aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen. Das gef&auml;llt den Dorfleuten ganz und gar nicht, deshalb z&uuml;nden sie das Haus der Waldhoffs anum diesen &bdquo;Schandfleck&ldquo; zu beseitigen. Nur Herr Ulpius und sein Sohn Karl helfen beim L&ouml;schen, da sie die einzigen sind, die noch zu der j&uuml;dischen Familie halten. Nach kurzer Zeit wird Herr Waldhoff abermals verhaftet. Kurz darauf verlassen Waldhoff s das Dorf und Ziehen nach Neuss. Als sie wieder kommen, steht ein neuer Prozess vor der T&uuml;r. Jeder soll bei Gericht, das aussagen, was er wei&szlig;. Die Chance, dass Waldhoff ungestraft davon kommt, stehen nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut. Gerd hat seine Aussage hier noch nicht Preis gegeben. Ob er sie wieder &auml;ndern wird?<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Gedichtinterpretation &#8220;St&#228;dter&#8221; von Alfred Wolfenstein</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Gedichtinterpretation &#34;St&#228;dter&#34; von Alfred Wolfenstein </h1>
<p>
Anfang des 20. Jahrhunderts machten sich die Auswirkungen der Industrialisierung in Deutschland deutlich bemerkbar. Es entstanden industrielle Ballungszentren, wie etwa im Ruhrgebiet; und auch in der Reichshauptstadt selbst vervielfachte sich&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Anfang des 20. Jahrhunderts machten sich die Auswirkungen der Industrialisierung in Deutschland deutlich bemerkbar. Es entstanden industrielle Ballungszentren, wie etwa im Ruhrgebiet; und auch in der Reichshauptstadt selbst vervielfachte sich die Einwohnerzahl binnen weniger Jahrzehnte. In der Phase der Hochindustrialisierung und -r&uuml;stung f&uuml;r den schon lange vorbereiteten Krieg waren die St&auml;dte, allen voran Berlin, Zentrum jener Entwicklungen. <br />
Diese Stadt musste vielen als ein regelrechtes &bdquo;Babylon&ldquo; erscheinen, wo die Sitten verfielen und ganze Familien sich in einzeln vermieteten Zimmern dr&auml;ngten. Die daraus resultierende Entfremdung von den Mitmenschen ist ein Thema des Gedichts. Bei der immer weiter voranschreitenden r&auml;umlichen Ann&auml;herung vergr&ouml;&szlig;ert sich paradoxerweise gleichzeitig die Distanz zwischen den Menschen. <br />
Die erw&auml;hnte Verringerung der Distanz findet in erster Linie aufgrund der Raumnot physikalisch statt. Doch auch sie hat auch Auswirkungen auf die Psyche, welche im ersten Terzett thematisiert werden. Die Zimmerw&auml;nde werden als so &bdquo;d&uuml;nn wie Haut&ldquo; empfunden; sie k&ouml;nnen ihre vielleicht wichtigste Aufgabe, den Schutz der Privatsph&auml;re, nicht mehr erf&uuml;llen. Vielmehr gleichen sie einer Membran, durchl&auml;ssig f&uuml;r alles Gesprochene, Gefl&uuml;sterte, ja sogar Gedachte (1). Doch auch wenn damit &bdquo;ein jeder&ldquo; (2) an den intimsten Angelegenheiten seines Nachbarn &bdquo;teilnimmt&ldquo; (3), so ist er doch nicht im Stande, ihn zu verstehen. <br />
Die Sinnlosigkeit und Absurdit&auml;t einzeln vernommener W&ouml;rter und S&auml;tze verkehrt stattdessen den Charakter eines gefl&uuml;sterten Wortes in sein Gegenteil, als aggressives &bdquo;Gegr&ouml;le&ldquo; (4) muss es dem unfreiwilligen H&ouml;rer erscheinen. In dieser Empfindung manifestiert sich die oben erw&auml;hnte &bdquo;Vergr&ouml;&szlig;erung der Distanz zwischen den Menschen&ldquo;. Aber Wolfenstein geht noch weiter. F&uuml;r ihn bedeutet die innere Emigration die letzte, aber zwangsl&auml;ufige Konsequenz dieser unerw&uuml;nschten &bdquo;N&auml;he&ldquo;. Dabei stellt er, generalisierend, &bdquo;jede[s]&ldquo; (5) Subjekt als &bdquo;ganz unanger&uuml;hrt und ungeschaut&ldquo; (6), also als isoliert und unf&auml;hig zu kommunizieren, dar. <br />
Bei der Ausf&uuml;hrung des Paradoxons von gleichzeitiger N&auml;he und Distanz folgen Form und Reimschema dem Inhalt: Die erste Zeile des ersten Terzetts (&bdquo;Unsre W&auml;nde sind so d&uuml;nn wie Haut&ldquo;) reimt sich auf die zweite Zeile des zweiten Terzetts (&bdquo;Ganz unanger&uuml;hrt und ungeschaut&ldquo;). Dabei findet das Substantiv &bdquo;Wand&ldquo; seine adjektivische Erg&auml;nzung in &bdquo;ungeschaut&ldquo; &ndash; eine Wand dient u.a. zum Sichtschutz &ndash; und das Substantiv &bdquo;Haut&ldquo; seine Erg&auml;nzung in &bdquo;unanger&uuml;hrt&ldquo;. Wolfenstein arbeitet hier kunstvoll mit den Konnotationen der Substantive. Die Haut eines Menschen ist n&auml;mlich gleicherma&szlig;en Schutz vor der, als auch &bdquo;Schnitt-&ldquo; oder &bdquo;Kontaktstelle&ldquo; zur Au&szlig;enwelt. Ihre Ber&uuml;hrung, mit Ausnahme vielleicht der der H&auml;nde, durch einen anderen Menschen, bleibt einem kleinsten und intimsten Personenkreis vorbehalten. Die beiden Adjektive beziehen sich hierbei chiastisch auf die ihnen jeweils konnotativ zugeordneten Subjekte, was den kompositorischen Anspruch der Sonettform zus&auml;tzlich zur Geltung bringt. <br />
Auch die Schilderung der Gro&szlig;stadt als solcher &ndash; wie sie vom Individuum, also vom Dichter, wahrgenommen wird &ndash; lohnt, einer eingehenderen Betrachtung unterzogen zu werden. Formal betrachtet, findet sie in den beiden Quartetten statt. <br />
Auff&auml;llig hierbei ist zun&auml;chst die H&auml;ufung des Adverbials &bdquo;dicht&ldquo; (7). Doch allein durch diese Anapher w&uuml;rde die Beklemmung, die den Menschen angesichts der als grauenvoll erlebten Enge der Stadt bef&auml;llt, nicht deutlich genug werden. Wolfenstein entwirft ein der allgemein vorherrschenden Vorstellung von der modernen Gro&szlig;stadt als einer belebten, pulsierenden Metropole, ein diametral entgegen gesetztes Bild. Trotz aller gesch&auml;ftigen&nbsp; Betriebsamkeit stagniert dort in Wahrheit das Leben. Dies l&auml;sst sich schon formal an der Verwendung vieler, im weitesten Sinne &bdquo;statischer&ldquo; Ausdr&uuml;cke, wie &bdquo;stehn&ldquo; (8), &bdquo;hineingehakt&ldquo; (9) oder &bdquo;sitzen&ldquo; (10), erkennen. <br />
Enge und Stagnation sind aber nat&uuml;rlich auch inhaltlich Thema. Das erste Quartett etwa gipfelt in der Metapher, dass &bdquo;&hellip;die Stra&szlig;en / Grau geschwollen wie Gew&uuml;rgte stehn&ldquo; (11). Die Alliteration verst&auml;rkt noch den ohnehin starken Eindruck, den dieses durch Personifizierung der Stra&szlig;en entstandene Bild auf den Leser macht. Der politische Stillstand am Ende der wilhelminischen &Auml;ra musste auf einen Menschen wie Wolfenstein so beengend gewirkt haben, dass man diesen Ausdruck durchaus auch als Chiffre f&uuml;r eine Kritik an den gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen verstehen kann. <br />
Die erw&auml;hnte Stagnation, sei sie nun allgemein-politisch, gesellschaftlich oder blo&szlig; st&auml;dtebaulich begr&uuml;ndet, ist so vollkommen, dass sie bis zum Tod f&uuml;hren kann. &bdquo;Grau geschwollen[e]&ldquo; (11) Gesichter sieht man n&auml;mlich meistens bei Erh&auml;ngten &ndash; bei zum Tode &bdquo;Gew&uuml;rgte[n]&ldquo; (11). Die Stra&szlig;en gleichen Stricken, die sich in das Fleisch der Menschen schneiden. Interessant ist hier ein Vergleich mit einer Metapher Heyms f&uuml;r die Stra&szlig;en der Gro&szlig;stadt, der sie in seinem Gedicht &bdquo;Die Stadt&ldquo; als &bdquo;Aderwerk&ldquo; (12) bezeichnet. <br />
Wolfenstein ist aber nicht nur daran gelegen, die Stadt als solche und ihre Auswirkungen auf die Bewohner darzustellen. <br />
Die mit der Entfremdung von den Mitmenschen einhergehende Entartung der menschlichen Natur wird von Wolfenstein mittels einer radikalen Entpersonifizierung der sich gegen&uuml;ber sitzenden Tramfahrer geschildert. Diese werden n&auml;mlich als blo&szlig;e &bdquo;zwei Fassaden / Leute&ldquo; (13) dargestellt. Die &bdquo;Leute&ldquo; (14) sind sich fremd, doch dies bewahrt sie nicht vor den aufdringlichen &bdquo;Blicke[n]&hellip;/&hellip;ohne Scheu&hellip;&ldquo; (14), denen sie durch ihre Nachbarn ausgesetzt sind. <br />
Schon der Titel des Gedichts, &bdquo;St&auml;dter&ldquo;, gibt einen deutlichen Hinweis, worauf die Aussage des Gedichtes in erster Linie zielt: Es zeichnet ein Bild von der Situation des &bdquo;modernen Menschen&ldquo;, dem Bewohner der Gro&szlig;stadt, dem Angeh&ouml;rigen des im Entstehen begriffenen st&auml;dtischen Proletariats. Marxisten sahen jenes als die Klasse an, auf die sich alle Hoffnung konzentrierte &ndash; f&uuml;r einige Anh&auml;nger der expressionistischen Bewegung hingegen verk&ouml;rperten sie die Deformierung des Menschen, seine Kapitulation vor der Maschine und der empfundenen Perspektivlosigkeit der &bdquo;modernen&ldquo; Welt.<br />
Auf den ersten Blick scheint es so, als mache Wolfenstein sich zum F&uuml;rsprecher dieser unterdr&uuml;ckten und vereinsamten Bev&ouml;lkerung. Dieser Eindruck kann sich allerdings bei einer eingehenderen Betrachtung schnell relativieren.&nbsp; <br />
Die H&auml;user der Stadt werden in gewisser Weise personifiziert, wenn sie sich &bdquo;dr&auml;ngend fassen&ldquo; (15). Ihre Fenster jedoch werden mit den &bdquo;L&ouml;cher[n] eines Siebes&ldquo; (16) verglichen. Nicht nur durch die Fassaden-Metapher, auch durch diesen Vergleich werden Menschen depersonifiziert und ihrer Pers&ouml;nlichkeit beraubt. Man k&ouml;nnte argumentieren, dass dies genau das sei, was der Autor mit seinem Werk ausdr&uuml;cken wollte: Die Anonymisierung des Menschen in der Gro&szlig;stadt, seine Ein- und Unterordnung und letztlich die Preisgabe seiner Individualit&auml;t. <br />
Auf der anderen Seite stellt sich dann die Frage, warum Wolfenstein, was die Schilderung seiner Mitmenschen anbelangt, so oberfl&auml;chlich bleibt. Die Tatsache, dass die Fenster, hinter denen Menschen wohnen, die nach der oben erw&auml;hnten These ja genauso empfinden m&uuml;ssten, vom lyrischen Ich lediglich als &bdquo;L&ouml;cher eines Siebes&ldquo;(16) reflektiert werden, bezeugt die Subjektivit&auml;t, mit der die Stadt und ihre Einwohner gesehen werden. Diese Subjektivit&auml;t ist Wolfenstein nicht vorzuwerfen &ndash; er ist in erster Linie Lyriker. Aber dass er ihr in diesem hohen Ma&szlig;e verhaftet bleibt, steht der Entwicklung einer positiven Perspektive im Wege. Diese m&uuml;sste ja gar nicht positivistisch-utopisch sein, sondern k&ouml;nnte etwa eine im Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Mitmenschen begr&uuml;ndete Solidarit&auml;t sein. Die Erkenntnis, dass &bdquo;jeder [sich] fern und [&hellip;] alleine&ldquo;&bdquo;f&uuml;hlt&ldquo;(17), w&uuml;rde daf&uuml;r Grundlage sein. Diese Erkenntnis hat der Autor zwar gewonnen und sie quasi als &bdquo;Res&uuml;mee&ldquo; in die letzte Zeile des Sonetts eingebettet, doch bleibt er unf&auml;hig, sie im obigen Sinne umzusetzen. <br />
&nbsp;</p>
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		<title>Der Richter und sein Henker &#8211; Abschiedsbrief von Tschanz</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Richter und sein Henker]]></category>
		<category><![CDATA[Tschanz]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p><strong>Aufgabe: Auch wenn es im Roman nicht ausdr&#252;cklich so benannt wird, kann man davon ausgehen, dass Tschanz&#8217; Unfall (S.118) Selbstmord war. Stell Dir vor, dass er kurz vor seinem Tod einen Abschiedsbrief an Anna verfasst, in dem</strong>&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Liebste Anna,</p>
<p>es tut mir alles so leid. Ich wei&szlig;, dass Du, nachdem Du diesen Brief gelesen hast, mich f&uuml;r das, was ich getan habe, zutiefst verabscheuen, ja, hassen wirst, doch ich denke, dass ich Dir nun die Erkl&auml;rungen schuldig bin.</p>
<p>Es fing alles damit an, dass ich deinen Verlobten, Ulrich Schmied, kennen lernte. Er hatte alles gehabt, was ich immer haben wollte: Reiche Eltern, eine &uuml;berragende Ausbildung und eine ansehnliche und wundervolle Frau &ndash; Dich.<br />
Ich war so neidisch auf ihn. Dadurch, dass er in dem Ma&szlig;e gebildet war &ndash; er durfte das Gymnasium besuchen und konnte sogar Griechisch und Lateinisch &ndash; feierte er gro&szlig;en Erfolg und hatte eine gro&szlig;e Zukunft vor sich; wer will das nicht?</p>
<p>Mit jedem Lob, das man f&uuml;r ihn aussprach, und jeder noch so milden Bewunderung stieg meine Eifersucht. Ich dachte mir aber, dass jeder Fehler macht und so find ich an, ihn zu beschatten. Ich beobachtete ihn wochenlang und &uuml;berwachte jeden seiner Schritte. So gelang ich an eine geheimnisvolle Sache: Dein ach so lieber Freund besuchte feine Gesellschaften eines gewissen Herrn Gastmann; ich dachte mir schon, dass er dies nicht zum Vergn&uuml;gen tat &ndash; obgleich es sicher welches ist &ndash; sondern zur Spionage. Ich wollte den Grund wissen und so fielen mir durch Zufall Dokumente mit dem Fall in die H&auml;nde. Gastmann ist ein Verbrecher.<br />
Ich fasste einen Entschluss, denn so leichtes Spiel w&uuml;rde ich nicht noch einmal haben: Einen Mord begehen und die Schuld einfach auf einen anderen schieben.<br />
Ja, Anna, ich habe Schmied umgebracht.<br />
Und ich hatte alles sorgf&auml;ltig geplant: Ich fuhr &uuml;ber Ligerz nach Schernelz und lie&szlig; den Wagen im Twannbachwald stehen, ich durchquerte den Wald auf der Abk&uuml;rzung durch die Schlucht, wodurch ich auf die Stra&szlig;e Twann-Lamboing gelangte. Bei den Felsen wartete ich, bis Schmied kam, mich erkannte und verwundert stoppte. Du h&auml;ttest sein Gesicht sehen sollen! Er hat mir die T&uuml;r ge&ouml;ffnet, ich musste z&ouml;gern und dann ist es passiert.</p>
<p>Und dann kam B&auml;rlach ins Spiel. Ich dachte mir: Der Mann ist alt, krank und gebrechlich. Er w&uuml;rde die Schuld Gastmanns sehen und ich w&auml;re aus dem Spiel.<br />
Doch ich habe ihn untersch&auml;tzt. Nach und nach ahnte ich aber, dass er mir gegen&uuml;ber nicht mit offenen Karten spielte und ich verzweifelte allm&auml;hlich.<br />
Als er mir dann in der Nacht auf Samstag begegnete, wie ich Deinem Freund, packte mich Entsetzen. Mich plagte ein schlechtes Gewissen. Ich plante dies zu beseitigen und &uuml;berfiel B&auml;rlach in der darauffolgenden Nacht. Doch es gelang mir nicht ihn umzubringen.<br />
Ich sprach noch mit Dir am Nachmittag und fuhr dann nach Ligerz. Ich wollte Gastmann stellen und diesmal fiel es mir nicht schwer zu t&ouml;ten. Ich wusste, dass meine Tat ruhmreich werden w&uuml;rde.<br />
Doch meine Freude war nicht von langer Dauer. Am vergangenen Abend war ich bei B&auml;rlach eingeladen und ich dachte eigentlich an ein nettes Gastmahl mir zu Ehren. Leider war es anders. Ich erfuhr von B&auml;rlachs Wissen, von seiner St&auml;rke. Er hat mich entlarvt und er wei&szlig;, dass ich Schmieds M&ouml;rder bin. Ich bin in Fallen getappt. Es war alles umsonst.</p>
<p>Anna, glaub mir, ich liebe Dich von tiefstem Herzen, doch ich kann nicht anders. Ich muss fort von dieser Welt. Ich wollte Schmieds Erfolg, seinen Posten, seinen Wagen und seine Freundin und hatte alles f&uuml;r einen Moment. Doch so richtig habe ich es nie geschafft &ndash; ich bin ein Versager. B&auml;rlach wei&szlig; auch Bescheid und ich traue ihm nicht, er wird mich verraten. Noch einen Mord zu begehen w&auml;re zu riskant gewesen.<br />
Du wirst mich nun nur noch als M&ouml;rder, als Narr und als Feigling sehen, doch ich bitte Dich, wenn Du an mich zur&uuml;ckdenkst, erinnere Dich auch an meine guten Seiten. <br />
Ich bin verzweifelt, doch ich muss es tun. Ich werde mich umbringen. Es ist sozusagen Selbstjustiz. Verzeih mir.</p>
<p>In Liebe,<br />
Tschanz</p>
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		<title>Zusammenfassung von Der Richter und sein Henker</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Richter und sein Henker]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Zusammenfassung/Inhaltsangabe von Der Richter und sein Henker</h1>
<p><strong>Erstes Kapitel </strong><br />
Ein Dorfpolizist namens Alphons Clenin findet einen blauen Mercedes am Strassenrand mit einer Leiche namens Ulrich Schmied, der Polizeileutnant von Bern, welcher erschossen worden war. Clenin f&#228;hrt&#8230;</p>]]></description>
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<p><strong>Erstes Kapitel </strong><br />
Ein Dorfpolizist namens Alphons Clenin findet einen blauen Mercedes am Strassenrand mit einer Leiche namens Ulrich Schmied, der Polizeileutnant von Bern, welcher erschossen worden war. Clenin f&auml;hrt mit dem Mercedes samt Leiche nach Biel, wo die Untersuchung eingeleitet wird. Der Fall ger&auml;t an den Polizeikommissar B&auml;rlach in Bern, der Schmieds Vorgesetzter war. B&auml;rlach geht zu der Familie Sch&ouml;nler, wo Schmied ein Zimmer hatte, um eine Akte zu holen. Er sagt der Vermieterin nichts, sondern teilt ihr mit, dass Schmied dienstlich verreist sei.<br />
<strong>&nbsp;Zweites Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach liest die Akte, um kurz darauf bei seinem Chef, Dr. Lucius Lutz, zu erscheinen. B&auml;rlach hat schonen einen Verdacht, m&ouml;chte diesen nicht &auml;ussern, sondern bitte Lutz um eine Stellvertretung die ihm im Fall hilft, da er krank ist. Er f&auml;hrt zusammen mit einem Kollegen Blatter nach Twann, wo sie Clenin zum Tatort f&uuml;hrt. Dort entdeckt B&auml;rlach eine Revolverkugel.<br />
<strong>&nbsp;Drittes Kapitel </strong><br />
Tschanz kehrt aus den Ferien zur&uuml;ck, um f&uuml;r den kranken B&auml;rlach die Untersuchung durchzuf&uuml;hren. Sie stellen auf Grund des Sachverhalts fest, dass Schmied ermordet worden war. B&auml;rlach hat einen Verdacht, doch m&ouml;chte er diesen nicht &auml;ussern bis Tschanz die Untersuchungen abgeschlossen hat, damit sie beide weiterhin objektiv handeln k&ouml;nnen. Schmied hatte einen Gesellschaftsanzug getragen und sich ein G in die Agenda eingetragen. Tschanz schl&auml;gt vor, dass die beiden nach Lamboing, um mehr &uuml;ber das G herauszufinden.<br />
<strong>&nbsp;Viertes Kapitel </strong><br />
Tschanz holt B&auml;rlach ab und f&auml;hrt mit ihm nach Twann. Auf dem Weg fragen sie an diversen Tankstellen nach Schmied, der seinen Wagen Charon genannt hatte. An einer Tankstelle hatten sie Gl&uuml;ck und damit den Beweis, dass Schmied &uuml;ber Kerzers- Inn gefahren sein musste. Als sie auf die Strasse von Twann nach Lamboing kamen, hielten sie an, um zu warten.<br />
<strong>&nbsp;F&uuml;nftes Kapitel </strong><br />
Zwei Wagen tauchen auf und Tschanz folgt ihnen bis zu einem Haus, welches von Pappeln umgeben ist und ein grosses G an der Gittert&uuml;r hat. Tschanz ist zufrieden und sagt G stehe f&uuml;r Gastmann, was er im Telephonbuch nachgeschlagen habe.<br />
<strong>&nbsp;Sechstes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach und Tschanz gehen getrennt um das Haus, wobei B&auml;rlach von einer Bestie von Hund angegriffen wird. Tschanz erschiesst den Hund, um seinen Kollegen zu retten. Als am Fenster ein Herr auftaucht, der sagt, dass Gastmann nicht zu sprechen sei. B&auml;rlach und Tschanz kehren zur&uuml;ck zum Eingang wo ein Nationalrat Schwendi, der Oberst und Gastmanns Anwalt ist, auf sie wartet und sie zurechtweist. Erst als B&auml;rlach den Mord erw&auml;hnt wird der Oberst vern&uuml;nftig und sagt, dass er mit Gastmann reden werde. Tschanz geht alleine in eine Gastwirtschaft, wo er den Polizisten von Lamboing, Jean Pierre Charnel, antrifft. Im Gespr&auml;ch erf&auml;hrt Tschanz von einem Schriftsteller, der G kennt und er m&ouml;chte sich diesen vorkn&ouml;pfen, weil er angeblich nichts von Schmied wusste. Zudem sagt Charnel, dass Gastmann ein reicher Philosoph sei und die Steuern f&uuml;r ganz Lamboing zahle, was ihn beliebt mache.<br />
&nbsp;<strong>Siebtes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach ist nicht mehr in der Gastwirtschaft, wo ihn Tschanz zur&uuml;ckgelassen hatte, sondern am Tatort. Tschanz erz&auml;hlt B&auml;rlach, was er in der Beiz erfahren hatte und bringt ihn nach Hause, wobei ihn der Kommiss&auml;r nun duzt. Als B&auml;rlach im Haus die Jacke auszieht, hat er M&uuml;he, weil er den linken Arm in T&uuml;cher eingewickelt hatte, wie es Hundetrainer haben. Er muss also mit der Bestie gerechnet.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Achtes Kapitel </strong><br />
Am Samstag spricht von Schwendi bei Lutz vor und r&uuml;gt diesen f&uuml;r den Vorfall mit dem Hund. Des weiteren weist er ihn zurecht, dass Schmied auf Gastmann angesetzt worden sei und sagt, dass Gastmann dies nicht sch&auml;tze und da von Schwendi sein Anwalt sei, m&ouml;chte er nicht, dass dies wieder geschehe. Zudem sagt er, dass die Polizei untersuchen sollte, warum Schmied bei Gastmann unter falschem Namen und nicht dienstlich anwesend war, denn er vermute Spionage f&uuml;r eine fremde Macht. Von Schwendi gibt Lutz zu verstehen, dass die Polizei die Angeklagten sind und nicht Gastmann, denn die Polizei muss ihr Verhalten rechtfertigen. Daraufhin gibt erh&auml;lt Lutz eine Liste von ihm eingeteilt in drei Abteilungen (K&uuml;nstler, Industrielle, dritte Abteilung), mit den Namen der Leute, die bei Gastmann anwesend waren. Von Schwendi weist Lutz darauf hin, dass die dritte Abteilung Leute sind, &uuml;ber die die Polizei keine Gewalt hat und die nicht mit den Industriellen zusammen genannt werden m&ouml;chten und mit der Politik in Verbindung stehen. Es handelt sich um Leute die einer fremden Gesandtschaft angeh&ouml;ren, auf Deutsch Diplomaten.<br />
<strong>Neuntes Kapitel </strong><br />
Lutz begreift, dass die Diplomaten bei Gastmann geheime Verhandlungen abhielten und dass Schmied diesen beigewohnt hatte. Von Schwendi geht davon aus, dass da Schmied nicht im Auftrag der Polizei da war, ein Spion ist. Lutz sieht ein, dass er keine Chance hat und gibt nach. Er sagt, dass die Untersuchungen mehr auf Schmieds Leben ausgerichtet werden, das mit der Fremden macht an die Bundespolizei weitergeleitet wird und dass er das formelle Verh&ouml;r mit Gastmann so abhalten werde, dass er keine Fragen beantworten muss, die ihm nicht vorher mitgeteilt werden. Zudem werde man Gastmann nicht mehr bel&auml;stigen.<br />
<strong>Zehntes Kapitel </strong><br />
Schmieds Beerdigung steht and und B&auml;rlach und Lutz fahren zusammen hin. Auf der Beerdigung tauchen zwei schwarze, betrunkene Gestalten auf, die singen und einen Kranz hinwerfen, der f&uuml;r Dr. Prantl bestimmt war. Schmied hatte sich bei Gastmann als Dr. Prantl ausgegeben.<br />
<strong>Elftes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach kehrt nach der Beerdigung nach Hause zur&uuml;ck und trifft dort den Man der sich Gastmann nennt und der auf ihn wartet. Der Mann wusste, dass B&auml;rlach Schmied auf ihn angesetzt hatte. Es stellt sich heraus, dass sich die beiden schon seit 40 Jahren kennen und damals eine Wette aufgestellt hatten. Die Wette war, dass Gastmann vor B&auml;rlachs Augen ein Verbrechen begehen kann, ohne dass es B&auml;rlach je beweisen k&ouml;nne. Gastmann stiess einen Kaufmann von einer Br&uuml;cke und dieser ertrank. Da dieser Kaufmann vor dem Konkurs stand, glaube das Gericht Gastmanns Version, dass es Selbstmord war. Seither ist B&auml;rlach auf der Jagt nach Gastmann. Gastmann geht und nimmt die Mappe mit den Beweisen mit ohne dass ihn B&auml;rlach daran hindern kann.<br />
<strong>Zw&ouml;lftes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach geht zu Lutz ins B&uuml;ro, um zu h&ouml;ren, dass die Ermittlungen mehr in Richtung Schmied laufen sollen, denn Gastmanns Pers&ouml;nlichkeit stehe &uuml;ber jedem Verdacht, was man von Schmied nicht mehr sagen k&ouml;nne. B&auml;rlach ist, &uuml;berraschend f&uuml;r Lutz, damit einverstanden und bittet um eine Woche Krankenurlaub. Daraufhin f&auml;hrt B&auml;rlach mit Tschanz zum Schriftsteller.<br />
<strong>Dreizehntes Kapitel</strong><br />
Der Schriftsteller empf&auml;ngt Tschanz und B&auml;rlach in einem Zimmer, wo das Gegenlicht so f&auml;llt, dass die beiden G&auml;ste das Gesicht des Gastgebers nicht erkennen k&ouml;nnen. Tschanz f&auml;ngt an Fragen &uuml;ber den Mord zu stellen, wobei der Schriftsteller ein Alibi besitzt und sagt, dass er nicht glaube, dass es Gastmann gewesen sein k&ouml;nnte, weil er sich 10 Minuten vor dem Mord von ihm verabschiedet habe. Obwohl der Schriftsteller von den Kochk&uuml;nsten des Herrn Gastmanns angetan ist, h&auml;lt er ihn f&uuml;r einen schlechten Mensch. Er bezeichnet ihn sogar als Nihilist und ist fasziniert, dieses Schlagwort in einer Person verk&ouml;rpert, zu sehen zu bekommen.<br />
<strong>Vierzehntes Kapitel </strong><br />
Sie fahren auf B&auml;rlachs ausdr&uuml;cklichen Befehl nach Bern zur&uuml;ck, denn er will den W&uuml;nschen seines Chefs, Gastmann in Ruhe zu lassen, Folge leisten. Tschanz kann das nur schwer nachvollziehen und m&ouml;chte, da er jahrelang im Schatten von Schmied gestanden hat, jetzt &auml;ndern und dessen M&ouml;rder finden. Er bittet B&auml;rlach, mit Lutz zu reden, doch B&auml;rlach meint, dass sich Tschanz selber helfen m&uuml;sse. Des weiteren teilt B&auml;rlach ihm mit, dass er n&auml;chste Woche Krankenurlaub habe.<br />
<strong>F&uuml;nfzehntes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach besucht seinen Arzt Hungertobel, der ihm sagt, dass er innert drei Tagen operiert werden m&uuml;sse, nach seinem letzten Anfall bei Gastmanns Hausbesuch, denn sonst werde er in vier Tagen an einem Anfall sterben. B&auml;rlach erf&auml;hrt, dass Gastmann B&auml;rlachs Krankenakte eingesehen hat und daher &uuml;ber ihn Bescheid weiss. Nach der Operation werde er noch ein Jahr zu leben haben.<br />
<strong>Sechzehntes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach wacht nachts um zwei auf und bemerkt einen Eindringling in seinem Haus. Mit einem Revolver bewaffnet macht er sich auf die Suche, doch der T&auml;ter zerst&ouml;rt die Lichter und der Kampf findet im Dunkeln statt. B&auml;rlach entschliesst sich durch das Fenster zu schiessen, um die Nachbarn auf sich aufmerksam zu machen, was den T&auml;ter zuerst dazu bringt, das Schlangenmesser Richtung B&auml;rlach zu schleudern, diesen knapp verfehlend und dann die Flucht zu ergreifen.<br />
<strong>Siebzehntes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach nimmt ein Taxi, doch es stellt sich heraus, dass es eine Falle von Gastmann ist, der die gleichen Handschuhe trug, wie der Mann, der in der Nacht gekommen war, um B&auml;rlach zu t&ouml;ten. Die beiden unterhalten sich &uuml;ber ihre Wette und B&auml;rlach sagt, dass er Gassmann der Verbrechen nicht &uuml;berf&uuml;hren konnte, die er begangen hatte, also muss er ihn eines &uuml;berf&uuml;hren, welches er nicht begangen hat und zwar den Mord an Schmied. Weiter sagt B&auml;rlach, dass er &uuml;ber Gastmann gerichtet habe und dass er ihm noch heute einen Henker schicken wird, der Gastmann umbringen werde, weil ihm Gastmann zuvor gedroht hatte, dass er B&auml;rlach t&ouml;ten werde.<br />
<strong>Achtzehntes Kapitel </strong><br />
Tschanz trifft Anna, Schmieds Frau, und sagt ihr, dass er den M&ouml;rder ihres Gatten kenne und ob sie seine Frau werden m&ouml;chte. Er geht zu Gastmann, wo einer der Diener Tschanz anschiesst und dieser wiederum auf Gastmann feuert.<br />
<strong>Neunzehntes Kapitel </strong><br />
Tschanz war getroffen, doch hatte er Gastmann und dessen zwei Diener get&ouml;tet. Lutz sagt, dass sie bei Gastmann Schmieds Akte gefunden h&auml;tten und dass das Motiv f&uuml;r den Mord an Schmied auch gegeben sei, da Gastmann Angst hatte, Schmied k&ouml;nnen ihm auf die Schliche kommen. Sogar von Schwendi ist nun &uuml;berzeugt. B&auml;rlach betritt die Totenkammer, wo sich von Schwendi und Tschanz unterhielten und sagt, dass er nun Tschanz bef&ouml;rdern m&uuml;sse und dass es so aussieht, als w&auml;ren sie im Unrecht gewesen. Als die andern gegangen waren, deckt er Gastmanns Leiche ab, um seinen Feind das letzte Mal zu sehen. Das Leben ist f&uuml;r beide nun zu Ende, da der eine gestorben ist, der andere so gut wie tot ist und sein lange verfolgtes Ziel nicht erreicht hatte, sondern die Wette verloren hatte.<br />
<strong>Zwanzigstes Kapitel </strong><br />
Tschanz geht zu B&auml;rlach, wo ein Tisch mit einem Festessen f&uuml;r zwei Personen gedeckt ist. B&auml;rlach isst wie ein Tier und das f&uuml;hrt Tschanz zu der Annahme, dass B&auml;rlach seinen Krankheit nur gespielt hatte und auch gewusst hatte, dass Tschanz Schmied get&ouml;tet hatte. B&auml;rlach sagt ihm, wie er Schmied umgebracht hat indem er seinen Wagen im Twannbachwald hat stehen lassen, um von dort auf die Strasse nach Lamboing zu geraten. Dann hatte er Schmied ermordet. Die Kugel im Hund best&auml;tigt, dass es die Dienstwaffe von Tschanz war, die Schmied get&ouml;tet hatte und B&auml;rlach hatte von Anfang gegen Tschanz ermittelt. Tschanz hatte Schmied umgebracht, weil Schmied all das hatte, was er gerne gehabt h&auml;tte und als er ihn umgebracht hatte, musste er einen M&ouml;rder finden und das war Gastmann. Tschanz hatte auch B&auml;rlach &uuml;berfallen, um an die Akte zu kommen, um Gastmann zu belasten. Schmied war von B&auml;rlach auf Gastmann angesetzt gewesen und da Tschanz B&auml;rlachs Pl&auml;ne durchkreuzt hatte, benutzte er ihn, um Gastmann zu t&ouml;ten. Tschanz begreift, dass B&auml;rlach &uuml;ber Gastmann gerichtet und Tschanz ihn gehenkt hatte. B&auml;rlach sagt, dass er ihn nicht verraten werde, denn er habe schon einen Menschen gerichtet und l&auml;sst ihn gehen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Einundzwanzigstes Kapitel </strong><br />
B&auml;rlach erf&auml;hrt, dass Tschanz mit seinem Wagen unter einen Zug gekommen und gestorben ist. Der Kommiss&auml;r ist todkrank und hat nun noch ein Jahr zu leben.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Friedrich D&#252;rrenmatt – Der Besuch der alten Dame</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[der Besuch der alten Dame]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Friedrich D&#252;rrenmatt &#8211; Der Besuch der alten Dame</h1>
<p>
<strong> Einleitung</strong><br />
Im Drama &#8222;Der Besuch der alten Dame&#8220;, von Friedrich D&#252;rrenmatt, geht es um eine verwahrloste Stadt mit Namen G&#252;llen, die hohen Besuch von einer Milliard&#228;rin erwartet.&#8230;</p>]]></description>
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<p>
<strong> Einleitung</strong><br />
Im Drama &bdquo;Der Besuch der alten Dame&ldquo;, von Friedrich D&uuml;rrenmatt, geht es um eine verwahrloste Stadt mit Namen G&uuml;llen, die hohen Besuch von einer Milliard&auml;rin erwartet. Ihr Name ist Claire Zachanassian. Sie ist unter dem Namen Klara W&auml;scher in G&uuml;llen geboren worden. Claire ist 62 Jahre alt, aufgedonnert, hat rote Haare und tr&auml;gt ein Perlenhalsband und gro&szlig;e goldene Armringe. Im Gegensatz zu fr&uuml;her ist sie dick. Vor 45 Jahren hat sie ein Liebesverh&auml;ltnis mit Alfred Ill gehabt. Ill ist 65, ein schmieriger Kr&auml;mer und laut Claire fett, grau und &bdquo;versoffen&ldquo;. Er hat Claire damals geschw&auml;ngert und vor Gericht seine Vaterschaft verleugnet, indem er 2 M&auml;nner mit einem Liter Schnaps bestochen hat, eine Falschaussage zu machen. Claire ist aus G&uuml;llen vertrieben worden, hat ihr Kind abgeben m&uuml;ssen, welches schon nach einem Jahr gestorben ist, und ist zur Dirne geworden. Der alte &Ouml;lmilliard&auml;r Zachanassian hat sie gefunden und geheiratet. Claire hat alles, was er besessen hat, geerbt. Durch weitere reiche Gatten, hat sie immer mehr Geld bekommen. Nun ist Claire zur&uuml;ck in G&uuml;llen, um ihre Gerechtigkeit zu bekommen. Sie bietet der Stadt eine Milliarde, wenn jemand Alfdred Ill t&ouml;tet.</p>
<p><strong> Ist Ill ein mutiger Mensch?</strong><br />
Als erstes sind die G&uuml;llener entsetzt von Claires Angebot, k&ouml;nnen aber der Versuchen bald nicht mehr widerstehen. Ill ist total in Panik und sieht seinen Tod immer n&auml;her r&uuml;cken. Er sucht nach Hilfe, beim Polizisten von G&uuml;llen, Wachmann H&auml;hncke, beim B&uuml;rgermeister und beim Pfarrer, aber niemand kann, b.z.w. will ihm helfen. Er geht sogar selbst zu Claire und droht ihr mit einem Gewehr, sie solle sagen, dass alles, was sie verlange, nur ein Scherz sei. Er redet selbst mit der Presse und stellt sich f&uuml;r ein Foto so in Pose, als ob er dem Metzger ein Beil verkaufe. Eine sehr gewagte Angelegenheit, schlie&szlig;lich lauert &uuml;berall die Gefahr umgebracht zu werden. Ill will das Urteil des Gerichts hinnehmen und seine Strafe annehmen. Ill ist ein mutiger Mensch. Er schafft es seine Angst alleine zu &uuml;berwinden und ist am Ende bereit seine Strafe hinzunehmen, da er auch eingesehen hat, dass seine Verleugnung und die Bestechung ein gemeines Verbrechen gewesen ist.</p>
<p><strong> Schreibe einen Abschiedsbrief Ills an die G&uuml;llener, in dem deutlich wird, warum Ill bereit ist zu sterben!</strong><br />
Liebe G&uuml;llener,<br />
ich bin nun bereit, meine Strafe hinzunehmen. Ich bin durch die H&ouml;lle gegangen. Ich habe mit ansehen m&uuml;ssen, wie ihr euch immer tiefer in Schulden gest&uuml;rzt habt, dadurch habe ich meinen Tod immer n&auml;her r&uuml;cken sehen. Daraufhin habe ich solche Angst gehabt, dass ich mich eingesperrt habe. So habe ich meine Angst &uuml;berwinden k&ouml;nnen und mich dazu entschlie&szlig;en k&ouml;nnen, das Urteil des Gerichts hinzunehmen. Ganz gleichg&uuml;ltig, wie es auch ausfalle. Ich habe eingesehen, dass ich es verdient habe zu sterben, bei allem, was ich Claire angetan habe. Aber ich werde euch die Arbeit, mich zu t&ouml;ten, nicht abnehmen. Das muss schon einer von euch &uuml;bernehmen.<br />
Ich hoffe, dass ihr durch die Milliarde ein gl&uuml;ckliches Leben f&uuml;hren k&ouml;nnt, aber ihr d&uuml;rft niemals vergessen, dass ihr M&ouml;rder seid! Und das auf ewig!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>xxx</p>
<p><strong> Stelle Claires Auffassung von Recht und Gerechtigkeit dar unter der Ber&uuml;cksichtigung folgender Textstelle der f&uuml;nften Szene: &bdquo;Ich liebte dich. Du hast mich verraten&#8230;&ldquo;</strong><br />
Claire ist zutiefst verletzt worden, als Ill seine Vaterschaft verleugnet und sie im Stich gelassen hat. Sie hat Alfred Ill geliebt. Diese Liebe hat nie sterben, aber auch nicht weiterleben k&ouml;nnen. Dennoch hat sie den Liebestraum nie vergessen. Sie m&ouml;chte ihn durch Alfreds Tod wieder herstellen. Claire m&ouml;chte seinen Sarg mit zu sich nach Capri mitnehmen. Sie hat ein Mausoleum errichten lassen, um Alfred dort hinzubringen und ihn immer bei sich haben zu k&ouml;nnen.</p>
<p>
&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Der B&#252;rgerliche Realismus</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/der-buergerliche-realismus</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Der B&#252;rgerliche Realismus</h1>
<p>
<strong> Kennzeichen der Epoche:</strong><br />
Der Begriff:<br />
2. H&#228;lfte des 19. Jh. zusammen mit Naturalismus<br />
Revolution gescheitert, deswegen will man von Biedermeier und jungem Deutschland nix wissen<br />
Literatur = apolitisch<br />&#8230;</p>]]></description>
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<p>
<strong> Kennzeichen der Epoche:</strong><br />
Der Begriff:<br />
2. H&auml;lfte des 19. Jh. zusammen mit Naturalismus<br />
Revolution gescheitert, deswegen will man von Biedermeier und jungem Deutschland nix wissen<br />
Literatur = apolitisch<br />
Auss&ouml;hnung mit Wirklichkeit<br />
Das literarische Programm:<br />
In der Zeitschrift &bdquo;der Grenzbote&ldquo; (Gustav Freytag + Julian Schmidt) wird es formuliert<br />
Streben nach Objektivit&auml;t: Welt hinnehmen wie sie ist, Autor soll Leben und nicht Ideen darstellen<br />
Wirklichkeit als liebenswert darstellen: Mimesis (Nachahmung) und Poesis (dichterische Darstellung im Dienste der Auss&ouml;hnung)<br />
Themen:<br />
Wie kann der Einzelne in der Gesellschaft bestehen und sich auss&ouml;hnen?<br />
Darstellungsformen:<br />
Epische Formen  Roman, Novellen<br />
Keine Dramen (wegen inneren Konflikt)<br />
Prosa (= wirklichkeitsnah)<br />
Erz&auml;hlerfigur = wichtig, Kontakt zu Leser wird gesucht<br />
Erz&auml;hler wertet nicht, ist d. Geschehen positiv zugewandt/auss&ouml;hnend<br />
Behagliche Sprache<br />
Stilprinzip der epischen Integration<br />
Epische Integration = wichtigste Anforderung, alles muss so geschrieben sein, dass es sich aufeinander bezieht<br />
Ablehnung Detailrealismus</p>
<h3>
Autoren</h3>
<p>
<strong> Gottfried Keller</strong><br />
Aus Z&uuml;rich, verliert fr&uuml;h Vater, von Mutter verw&ouml;hnt<br />
Von Ludwig Feuerbach fasziniert und erleichtert von illusionslosen Atheismus (ist positiv)<br />
Autobiographie &bdquo;Gr&uuml;ner Heinrich&ldquo;, wenig Erfolge<br />
Wichtig in seinen Werken:<br />
Grundsatz der Demokratie, die das Bem&uuml;hen eines jeden Einzelnen braucht, man muss auf das Wohl der anderen achten<br />
Volkst&uuml;mlichkeit  alles vermeiden, was nicht dem gesunden Menschenverstand entspricht<br />
Abneigung gegen psychologische &Uuml;berfeinerung der Romantik  nicht nur in Seele herumr&uuml;hren<br />
Religi&ouml;se Skepsis  einerseits vom Religi&ouml;sen angezogen, andererseits heitere Distanz<br />
Seine Novellen:<br />
&bdquo;Die Leute von Seldwyla&ldquo;<br />
Z&uuml;richer Novellen<br />
Sieben Legenden<br />
Sinngedicht<br />
Erzieherische Absicht, der Einzelne steht im Konflikt mit der Wirklichkeit, l&ouml;st sich dann aber; vom Egoist zum Demokraten</p>
<p><strong> Conrad Ferdinand Meyer</strong><br />
Z&uuml;rich, schreibt Deutsch, Lyriker + Novellist<br />
Themen in seinen Novellen h&auml;ufig aus Geschichte (Renaissance)<br />
Will psychologische Hintergr&uuml;nde verarbeiten, bleibt aber immer im Unklaren, warum jemand etwas tut<br />
&bdquo;Versuchung des Pescara&ldquo;  Kaisertreue<br />
&bdquo;Der Heilige&ldquo;<br />
&bdquo;J&ouml;rg Jenatsch&ldquo;<br />
Vertreter des Symbolismus<br />
Lyrik als Erlebnisdichtung (nicht so gut in dieser Zeit)<br />
Gedichte<br />
Zwei Segel: Zwei Segel = immer im Gleichklang, auf dem selben Schiff. Vieles bleibt ungesagt aber schwingt mit. Segel als Menschen mit Empfindungen, aus 2 Segeln werden 2 Menschen die im Gleichklang durch das Leben gehen, wo einer den anderen begleitet<br />
R&ouml;mische Brunnen: beim 1. ist das symbolhafte noch nicht richtig herausgearbeitet. Bei 2. gibt und nimmt jede Schale  Symbol f&uuml;r Leben der Menschen. 3. = nicht mehr so erz&auml;hlend. 4. alles kommt zur Ruhe</p>
<p><strong> Theodor Fontane</strong><br />
Zuerst Wanderbeschreibungen, dann erst Romane:<br />
Irrungen Wirrungen<br />
Effi Briest  Realistisch = Gesellschaft. Oft Humor. &Uuml;bers Schlechte hinweggegangen. Eher melancholisch. Einzelner gegen die Gesellschaft. Kein innerer Monolog, Welt wird realistisch dargestellt. Dialoge (erkennt man den Charakter der Menschen). Epische Integration auf die Spitze getrieben, viel Leitmotivtechnik<br />
Der Stechlin<br />
Gesellschaftsromane<br />
Schreibt &uuml;ber eigene Zeit<br />
Soziale Schichten (im Mittelpunkt niederer Adel + Gro&szlig;b&uuml;rgertum)<br />
B&ouml;ses nur am Rande erw&auml;hnt, auch niedere Schichten nur am Rande
</p>
<h3>
Der Naturalismus</h3>
<p>
Politischer Realismus = Junges Deutschland<br />
Resignativer Realismus = Biedermeier<br />
Poetischer Realismus<br />
Konsequenter Realismus = Naturalismus<br />
Geistig soziale Hintergr&uuml;nde<br />
Reaktion auf Gr&uuml;nderzeit<br />
Auf einer Seite wirtschaftlicher und industrieller Aufschwung, auf der anderen Seite das Elend und Proletariat<br />
Naturalismus ergreift Partei f&uuml;r Proletariat, klagt Gro&szlig;b&uuml;rgertum an<br />
Menschen von Elend beeinflusst, werden zu h&ouml;heren Tieren (b&ecirc;te humaine)<br />
Beeinflusst von franz. Idee:<br />
Positivismus (nur was erwiesen ist, gilt)<br />
Milieutheorie (Die Gesellschaft beeinflusst den Einzelnen)<br />
Frau als femme fatale<br />
Keine Poesis mehr, weil anklagend nicht besch&ouml;nigend<br />
Henrik Ibsen: Vorbild f&uuml;r das naturalistische Drama, er ist ein Meister der Psychologisierung, Menschen folgen Trieben<br />
Emile Zola: Vorbild als Erz&auml;hler, man nehme Menschen, stelle ihn in Situation und schaue was heraus kommt<br />
Arno Holz: Vor keiner Ungeheuerlichkeit wird halt gemacht, Sekundenstil (Details), keine epische Integration</p>
<p><strong> Gerhart Hauptmann</strong><br />
Von pietistischer Fr&ouml;mmigkeit, Darwin und Marx gepr&auml;gt.<br />
Lernt Ernst Haeckel kennen  strenger Materialismus (alles = Materie)<br />
&bdquo;Vor Sonnenaufgang&ldquo;  Niedergang einer Bauernfamilie<br />
&bdquo;Die Weber&ldquo;  Weberaufstand (peinlich genaue beschrieben, obwohl Drama)<br />
Im Dialekt<br />
Bedeutungsvoll = Darstellung der Masse, Klassenkampf</p>
<p>Das Fortwirken des Naturalismus im Volksst&uuml;ck<br />
Vor allem Milieutheorie wirkt weiter</p>
<p><strong> Karl Sch&ouml;nherr</strong><br />
Franziskanergymnasium in Bozen<br />
Gepr&auml;gt von Milieutheorie, stellt dar, dass Mensch Produkt seiner Triebe ist, die ihn zerst&ouml;ren<br />
Werke:<br />
Weibsteufel  femme fatale bringt Ungl&uuml;ck &uuml;ber M&auml;nner<br />
Kindertrag&ouml;die  3 Kinder von Eltern misshandelt<br />
Erde  Kom&ouml;die, Hof&uuml;bergabe<br />
Judas von Tirol  Verrat von Andreas Hofer</p>
<p><strong> &Ouml;d&ouml;n von Horvath</strong><br />
Volksst&uuml;cke &uuml;ber niedere soziale Schichten<br />
Geschichten aus dem Winerwald<br />
<a href="http://www.inhaltsangabe.info/jugend-ohne-gott-oedoen-von-horvath"> Jugend ohne Gott</a></p>
<p><strong> Felix Mitterer</strong><br />
Kein Platz f&uuml;r Idioten<br />
Sibirien&nbsp; Mensch als Produkt seiner Umwelt, Verfall, Realit&auml;t wird schonungslos aufgedeckt</p>
<h3>
<p>Die Literatur der Jahrhundertwende</h3>
<p>
Die Literaturstr&ouml;mungen: Jugendstil:<br />
Impressionismus  Sinneseindr&uuml;cke werden dargestellt<br />
Symbolismus  Schaffung reiner Kunst, Kunst um der Kunst willen<br />
Dekadentismus  K&uuml;nstler f&uuml;hrt ein schrankenloses Leben</p>
<p><strong> Artur Schnitzler</strong><br />
Erz&auml;hler und Dramatiker<br />
Schreibt konsequent aus Sichtweise der handelnden Personen<br />
&bdquo;Leutnant Gustl&ldquo;<br />
&bdquo;Traumnovelle&ldquo;  Ehe nach Au&szlig;en i.O. nach Innen kaputt<br />
&bdquo;Fr&auml;ulein Else&ldquo;  Menschen werden entlarvt, Vater verlangt unm&ouml;gliches<br />
Reigen<br />
Anatol<br />
Das weite Land</p>
<p><strong> Stefan George</strong><br />
Der Teppich  Nur Kunst um der Kunst willen<br />
Kunst als Ausgangspunkt<br />
Hatte eigene Schrift und Grafiker (Melchior Lechter)<br />
Gedichtszyklus Algabal<br />
Erhebt den 15jrigen Maxim im &bdquo;siebten Ring&ldquo; zu Gott, der ist dem Druck nicht gewachsen</p>
<p><strong> Rainer Maria Rilke</strong><br />
Lou Andreas Salome, wie Mutter f&uuml;r ihn<br />
Heiratet Clara Westhoff<br />
&Uuml;bersensibel, will nur mehr f&uuml;r Kunst leben<br />
Stundenbuch  Rilke hat sich sehr mit Gotteserfahrung auseinander gesetzt, Gott = das Sch&ouml;ne<br />
Der Panther = konkret, wie Dinggedicht, blo&szlig;e Beschreibung ohne weitere Aussage. <br />
Archaischer Torso Apollos: kein reines Dinggedicht, wir d&uuml;rfen nicht glauben, dass wenn etwas unvollkommen ist, es das auch wirklich ist. Der Leser soll gleich werden wie Torso, nicht, dass er verst&uuml;mmelt ist, sondern dass er gl&auml;nzt und deswegen vollkommen ist<br />
Romane nun, Mensch &uuml;berfahren von technisierter Welt, der Einzelne geht vollkommen unter<br />
Alles wird als Bedrohung empfunden und macht Angst, die &Auml;ngste sind unsagbar<br />
Mensch legt sich Schale zu und die wird zertreten<br />
Wird von Gr&auml;fin Thurn und Taxis ihr Schloss eingeladen, es entstehen Duineser Elegien<br />
Die Erste Elegie:<br />
Problem des Menschen = er ist v&ouml;llig allein und nirgends zu Hause<br />
Dem K&uuml;nstler sollte das Sch&ouml;ne halt geben<br />
Was bleibt uns noch?<br />
Mit Naturwissenschaft finden wir f&uuml;r alles eine Erkl&auml;rung und deuten die Welt<br />
Die Gewohnheiten geben uns noch ein bisschen Halt </p>
<p><strong> Hugo von Hofmannsthal</strong><br />
Sch&ouml;nheit alleine gibt nur im Moment Befriedigung<br />
Unter Pseudonym &bdquo;Loris&ldquo; ver&ouml;ffentlicht er erstmals Dichtungen<br />
George will ihn im Erlesenenzirkel, H. erkennt aber krankhafte Z&uuml;ge<br />
Sehr elit&auml;r, f&uuml;r erlesenen Kreis<br />
Verfasst Dramulletten:<br />
Der Tor und der Tod<br />
Jedermann, stark christlich gef&auml;rbt, gute Tat rettet ihn<br />
Begr&uuml;ndet mit Max Reinhard und Richard Strauss die Salzburger Festspiele<br />
Gedichte mit klarer Sprache: Manche freilich  soziales Anliegen, Sch&ouml;nheitsstreben steht nicht f&uuml;r sich alleine<br />
Auch Opernlibretti:<br />
Electra<br />
Der Rosenkavaliert<br />
Adiadne auf Naxos<br />
Frau ohne Schatten<br />
Konversationskom&ouml;dien<br />
Der Schwierige<br />
Der Unbestechliche</p>
<h3>
Expressionismus<br />
</h3>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Antib&uuml;rgerlich<br />
Provozierend<br />
In vision&auml;ren Bildern<br />
Aus einem intensiven Erlebnis (I WK) heraus: Leitwort = der Schrei<br />
Futuristisches Manifest von Marinetti &#8211;&gt; wahres Menschsein und Welt wird deformiert dargestellt um dem Menschen zu zeigen, wie sie wirklich ist</p>
<p><strong> Georg Trakl</strong><br />
Vision des Untergangs in expressionistischen Bildern verbunden mit der nicht expressionistischen Vision der Erl&ouml;sung im Glauben<br />
Wurde ver&ouml;ffentlicht in Kulturzeitschrift &bdquo;Der Brenner&ldquo;<br />
Nur formal expressionistisch, weil nicht provoziert und nicht antib&uuml;rgerlich ist<br />
Erkennt vision&auml;r die Gr&auml;uel des Krieges<br />
Christentum bringt Heil</p>
<p><strong> Die gro&szlig;en Erz&auml;hler</strong></p>
<p><strong> Thomas Mann</strong><br />
Bekommt f&uuml;r die Buddenbrooks den Literatur Nobelpreis<br />
Schreibt f&uuml;r Zeitung Simplicissimus<br />
Lebt in CH und Kalifornien, stirbt in CH<br />
Ist auktorialer Erz&auml;hler, wei&szlig; alles aber tritt vornehm zur&uuml;ck<br />
Wendet sich teilweise direkt an den Leser um die Leserillusion zu&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; durchbrechen<br />
Schafft Distanz zum Geschehen, damit Platz f&uuml;r Ironie ist (die Fehler der <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Menschen l&auml;sst er bel&auml;cheln)<br />
Planm&auml;&szlig;iges Herangehen an Werke, er war ein arbeitender Schriftsteller<br />
Er nennt seinen Stil kritische Pr&auml;gnanz<br />
Schafft Distanz, die seine Anteilnahme vermittelt<br />
Will objektiv, sachlich und pr&auml;zise schreiben<br />
Leitmotivtechnik von Fontane<br />
Charakterisiert Gestalten &uuml;ber ihre Gesten<br />
Tod in Venedig: Aschenbach ist zuerst pflichtbewusst, entdeckt dann aber das <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leben und l&auml;sst sich gehen. Sch&ouml;nheit als Abk&ouml;mmling des G&ouml;ttlichen. <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vielfach intertextuelle Bez&uuml;ge<br />
Weltbild:<br />
Streit zwischen innerer und &auml;u&szlig;erer Natur (Geist/K&ouml;rper, Leben als K&uuml;nstler/Leben in der Gesellschaft)<br />
Seine Gestalten leben in dieser Spannung, er stellt sie als liebenswert dar, der Ausdruck der h&ouml;chsten Menschenliebe ist Humor<br />
Werke:<br />
Die Buddenbrooks: stark autobiographisch (auch der Mann stammt aus L&uuml;beck, &uuml;ber Hauseingang steht dominus providebit, der Bruder ist Autor&#8230;); physische Kraft nimmt ab, gleichzeitig l&ouml;st sich die Einheit von Leben und Glauben auf; man sieht die Philosophie Schopenhauers, die Religion spielt keine Rolle im Leben mehr. <br />
Der Zauberberg: kaum &auml;u&szlig;eres Geschenken; junger Ing. Hans erkrankt und muss in Sanatorium bleiben; &bdquo;der Mensch soll um der Liebe und der G&uuml;te willen dem Tode keine Herrschaft einr&auml;umen &uuml;ber seine Gedanken&ldquo;; im Sanatorium viele Begegnungen (nach 1. WK), Weltanschauungen werden gezeigt; ein Bildungsroman.<br />
Doktor Faustus: Ein Genie der Musik steht im Mittelpunkt; Mann will das Ma&szlig;lose an der dt. Kultur aufzeigen, das durch Martin Luther gebracht wurde; infiziert sich bei M&auml;dchen mit Syphilis und schlie&szlig;t Teufelspakt; Teufel verspricht ihm zu helfen die Grenzen der Musik zu sprengen, daf&uuml;r m&uuml;sse er ohne Liebe leben; also zieht er sich zur&uuml;ck, stirbt.</p>
<p><strong> Franz Kafka</strong><br />
Ist Jude; will dass sein gesamtes Werk verbrannt wird, nur Nachlassverwalter <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Max Brod rettet dieses<br />
Stark in Werken = autobiographisches Element (Verh&auml;ltnis zu Vater)<br />
Albtraumhaft<br />
Element der Schuld, die man einfach hat  Erbs&uuml;nde<br />
Umgebung = schlecht wie Hauptgestalt, aber Hoffnung auf Erl&ouml;sung gibt&rsquo;s&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; immer <br />
Extrem n&uuml;chtern (Gregor Samsa erwacht als Ungeziefer, wundert sich aber <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; nicht)</p>
<p><strong> Hermann Hesse</strong><br />
Thema Selbstfindung: zeigt das geistige und sinnliche Leben<br />
Siddharta: 2 M&auml;nner suchen Sinn des Lebens, lernen bei Waldm&ouml;nchen Askese kennen; beide verlassen diese lebensfeindliche Welt wieder, gelangen zu Buddha, einer der beiden wird sein J&uuml;nger; der andere zieht weiter, lernt Liebe und Reichtum kennen aber dies erf&uuml;llt ihn nicht; bei F&auml;hrmann lernt er Weisheit (Erf&uuml;llung liegt im Diesseits unter den Menschen) kennen, rettet ihn. <br />
Narziss und Goldmund: im MA ist Goldmund K&uuml;nstler, der sich f&uuml;rs Sinnliche fasziniert, Narziss ein asketisch lebender M&ouml;nch. Goldmund ist Narziss&rsquo; Sch&uuml;ler und will sein Nachfolger werden, Narziss ermuntert ihn aber seinen eigenen Weg zu gehen und er wird Bildhauer, kehrt dann aber zu seinem Lehrer zur&uuml;ck<br />
Steppenwolf: Harry Haller = verschwunden. Tagebuch wird gefunden, HH hatte Sinnkrise wollte sich in Osternacht umbringen. Aber entdeckte magisches Theater. Das Sinnliche nennt er das W&ouml;lfische. Einzelg&auml;nger sucht in der Stadt das Ich.<br />
Glasperlenspiel: sehr &uuml;berladen, epische Breite und enorme Verdichtung. Orden vom Glasperlenspiel bekommt Provinz Kastalien, dort wird gespielt. Joseph Knecht wird magister ludi aber auf H&ouml;hepunkt seiner Karriere erkennt er die Enge der rein geistigen Besch&auml;ftigung, verl&auml;sst Orden und wird Erzieher. </p>
<p><strong> Bertold Brecht</strong></p>
<p>Theater des wissenschaftlichen Zeitalters<br />
Episches Theater  es wird etwas erz&auml;hlt<br />
Zuschauer soll Handlungsimpuls erfahren, will etwas ver&auml;ndern<br />
Zuschauer soll belehrt werden<br />
Bei aristotelischen Theater: Phobos und Eleos (Mitleid) reinigen Zuschauer (Katarsis), v&ouml;llige Identifizierung mit den Gestalten auf der B&uuml;hne<br />
Handlung ist nicht streng strukturiert, Bilder Kreisen um Thema<br />
V-Effekte<br />
Lyrik:<br />
Entwicklung von Hauspostille in Gedichten in volksliedhafter Form bis zu reimloser Lyrik in unregelm&auml;&szlig;igen Rhythmen.</p>
<p>Aufarbeitung von Gewaltherrschaft und Krieg nach dem II. Weltkrieg</p>
<p>Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung<br />
Kulturelles Vakuum (Nationalsozialismus)<br />
Volk = am Boden, so viele Tote, Scham, Schuldgef&uuml;hle, St&auml;dte zerst&ouml;rt</p>
<p><strong> Wolfgang Borchert:</strong><br />
Besch&auml;ftigt sich als 1. mit Tr&uuml;mmerliteratur<br />
Mischung aus Verzweiflung und Hoffnung<br />
Oft inhaftiert, weil er sich gegen Krieg (II WK) ausgesprochen hat<br />
Nach franz. Gefangenschaft flieht er und stirbt an Kriegsverletzungen<br />
Kurz darauf &#8211;&gt; Urauff&uuml;hrung von &bdquo;Drau&szlig;en vor der T&uuml;r&ldquo;:<br />
Ursprgl. H&ouml;rspiel<br />
Nach Krieg hat Frau vom Beckmann anderen<br />
Er will sich in Fluss st&uuml;rzen, wird aber an Land gesp&uuml;lt<br />
Findet bei M&auml;dchen Unterkunft, bis sein Mann zur&uuml;ck kommt<br />
Will seinem Oberst Verantwortung f&uuml;r Gruppe von Soldaten zur&uuml;ck geben, die unter ihm in Krieg gestorben sind (will Oberst nicht)<br />
Beckmann geht zu Eltern, aber dort kein Platz f&uuml;r ihm und Spiel endet mit Frage: gibt denn keiner Antwort? <br />
Bleibt auch nach Krieg ein Opfer<br />
Wegen Kurzgeschichten bekannt</p>
<p><strong> Heinrich B&ouml;ll:</strong><br />
Erz&auml;hlen aus Wurmperspektive<br />
In ihm finden sich Leute wieder<br />
Klagt Wohlstand an: solange es Menschen schlecht geht halten sie zusammen, geht es ihnen gut, dann nicht mehr<br />
Humorvoll, nimmt Wohlstandsdenken auf die Schippe<br />
Identifikation mit dem Kleinen, der am Rande der Wohlstandsgesellschaft steht<br />
Zuerst Auseinandersetzung mit Krieg, dann Kritik an Wohlstandsgesellschaft</p>
<p><strong> G&uuml;nter Grass:</strong><br />
Danziger Trilogie:<br />
Die Blechtrommel: Oskar bleibt klein und kann dadurch hinter Fassaden der Erwachsenen blicken. Verlogenheit und moralische Dekadenz. Zeigt leichte Verf&uuml;hrbarkeit der Massen und deswegen konnte nationalsozialistisches Regime an die Macht kommen.<br />
Katz und Maus: &uuml;bergro&szlig;er Adamsapfel von Malcke. Leser und Erz&auml;hler (Mitsch&uuml;ler Pilenz) sind Schuld an Tod der Opfer des Nationalsozialismus.<br />
Hundejahre: Hund Prinz jagt NS-Verbrecher. Wie war es m&ouml;glich, dass es so viele Opfer gibt?</p>
<p><strong> Max Frisch: </strong><br />
Verheiratet mit Ingeborg Bachmann<br />
Will Einsticht vermitteln, wie kann Gewaltregime wie das nationalsozialistische entstehen?<br />
Die chinesische Mauer: Rolle des Intellektuellen in Diktatur. Kaiser von China und Pers&ouml;nlichkeiten der Geschichte treffen sich nach Sieg. Der Heutige/Intellektuelle spricht &uuml;ber viel aber reagiert nicht, sobald er etwas tun soll. Drama = Farce<br />
Biedermann und Brandstifter: Biedermann will in Ruhe leben, aber l&auml;sst Brandstifter ins Haus: auf Gewalt soll man sich nie einlassen, man soll sich wehren (weil er Brandstifter ins Haus gelassen hat).<br />
Andorra: Andri lebt auf Land, alle halten ihn f&uuml;r Juden und er wird get&ouml;tet. War aber uneheliches Kind seines Ziehvaters, der ihn als gerettetes Judenkind ausgegeben hat. Aber wer er war erfahren die Leute erst sp&auml;ter. Du sollst dir von Menschen kein Bild machen.<br />
Homo Faber</p>
<p>Die Stimme der j&uuml;dischen Opfer<br />
Nelly Sachs:<br />
Flieht von D nach Schweden und verfolgt Ereignisse in D mit (Aufarbeitung in Gedichten)<br />
Gedichtband: &bdquo;In den Wohnungen des Todes&ldquo; (Thematik der Vernichtungslager) &#8211;&gt; blickt dar&uuml;ber hinaus und sagt, dass sich am Bild der Juden die Bedrohung der Menschen &uuml;berhaupt zeigt<br />
Paul Celan:<br />
Aus Ukraine, Eltern starben im KZ, er kommt ins Arbeitslager + &uuml;berlebt<br />
Nach II WK in Paris und &uuml;bersetzt Literatur<br />
Gedichtband: &bdquo;Mohn und Ged&auml;chtnis&ldquo; <br />
Sehr schwieriger Dichter</p>
<p>Jiddische Autoren:<br />
Abraham Sutzkever:<br />
Litauen<br />
Ostjuden (reden Deutsch) wurden von Russen f&uuml;r dt. Spione gehalten, deswegen floh er mit Familie nach Sibirien<br />
Redet nach I WK von Gr&auml;uel, man glaubt ihm aber nicht<br />
II WK in Litauen Pogrome, deswegen sah man in Deutschen die Befreier von russischer Herrschaft, deswegen alles was sie sagten kritiklos &uuml;bernommen<br />
Er landet im Ghetto von Wilnius, seine Frau bekommt Kind aber das wird umgebracht<br />
Wandert nach Krieg nach Israel aus, hat jiddischen Verlag und bew&auml;ltigt Vergangenheit schreibend<br />
Zvi Kolitz<br />
Jossel Rakovers Wendung zu Gott:<br />
Text gibt vor in letzten Stunden des Warschauer Ghettos entstanden zu sein<br />
Sp&auml;ter glaubte man, dass er echt war und er hatte gr&ouml;&szlig;te M&uuml;he zu beweisen, dass er ihn selber verfasst hat</p>
<p><strong> Kritik an der Wohlstandsgesellschaft</strong></p>
<p>Europa erholt sich von Kriegsfolgen<br />
Wiederaufbau/Wohlstand wird zu Lebenssinn der Menschen<br />
Konsum bestimmt Denken der Menschen<br />
Frage ob der klassische Held den bequemen Weg gehen soll oder nicht<br />
Autoren nehmen das als Verformung des Bewusstseins wahr, suchen nach neuen Ausdrucksformen, mit denen sie Menschen erreichen k&ouml;nnen</p>
<p><strong> Hans Magnus Enzensberger</strong><br />
Politisch engagiert und gesellschaftskritisch<br />
Will in Lyrik umsetzen, was Frankfurter Schule vorgibt<br />
Wohlstand = keine neue Form des Menschseins<br />
Gedicht: middle class blues<br />
Absurdes Theater <br />
&Uuml;bersteigerung ins Groteske von dem was in Welt wirklich passiert<br />
Ionesco hat die Form mitgepr&auml;gt<br />
Menschen sprechen, geben aber nur Unsinn von sich<br />
Sind keine Subjekte und tun was alle tun<br />
F&uuml;hren ein leeres Leben<br />
Probleme werden verdr&auml;ngt<br />
Egoismus wird als Selbstlosigkeit ausgegeben<br />
Es gibt keine Handlung, weil Menschen aneinander vorbei sprechen</p>
<p>Ionesco: die Nash&ouml;rner<br />
Menschen werden zu dem was sie sein wollen (Nash&ouml;rner) bzw. schon vorher waren <br />
Versuchen ohne R&uuml;cksicht auf andere ihren Weg zu gehen&ndash; man muss mit der Zeit gehen<br />
Wissenschaft (Logiker) glaubt alles erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen, ohne wichtigste Lebensfragen zu ber&uuml;hren<br />
Behringer zeigt menschliche Gr&ouml;&szlig;e</p>
<p><strong> Samuel Beckett: </strong><br />
Warten auf Godot: <br />
Will wie Ionesco Sinnlosigkeit menschlichen Geredes aufdecken<br />
2 Landstreicher warten auf 3. (=Godot), der nicht kommt<br />
sie unterhalten sich auf total sinnlose Weise<br />
Bild des menschlichen Miteinanders: so gehen wir miteinander um<br />
Gl&uuml;ckliche Tage: <br />
Mann und Frau bis Hals in Sand vergraben<br />
Machen einander Vorw&uuml;rfe<br />
Theater hat im Gegensatz zu Ionesco keine Entwicklung mehr</p>
<p><strong> Friedrich D&uuml;rrenmatt </strong><br />
Vielseitiger Autor: Dramen und Prosatexte (Kriminalromane)<br />
Zentrales Thema: Kampf gegen Unsinn<br />
Welt = widersinnig und nicht mehr durchschaubar, man kann ihr nur mehr mit Kom&ouml;die beikommen<br />
Sagt, dass Schriftsteller sich dessen bewusst sein muss, dass er in DIESER Welt zu Hause ist und mit IHR arbeiten muss<br />
Darf nicht so tun als w&auml;re Welt durchschaubar<br />
Menschen haben die Welt selbst in der Hand und keine Hoffnung auf h&ouml;here Instanz<br />
&bdquo;Der Besuch der alten Dame&ldquo;: Menschen stellen Gesch&auml;ftsinteresse &uuml;ber alles andere<br />
&bdquo;Die Physiker&ldquo;: Wissen wird missbraucht, Welt ist in Hand von Irren, hinter Hintergrund der Atombombe zu sehen (Wissen sollte eigentlich Leben der Menschen erleichtern)</p>
<p><strong> Thomas Bernhard </strong><br />
Fast jede Auff&uuml;hrung zu Skandal<br />
Will Menschen Spiegel vorhalten und ihnen zeigen, wie er sie sieht<br />
Nicht enden wollende Monologe<br />
Kein Eingehen auf den Anderen<br />
Menschen ohne Ideale, Bosheit<br />
Aufgrund schwieriger Kindheit projiziert er erfahrene Bosheit auf die ganze Welt<br />
&bdquo;Der Weltverbesserer&ldquo;:<br />
Abbild der innerlich leeren Welt<br />
Lange Monologe &ndash; Menschen haben sich nichts mehr zu sagen<br />
&bdquo;Heldenplatz&ldquo;<br />
&bdquo;Ein Fest f&uuml;r Boris&ldquo;</p>
<p><strong> Neue Tendenzen</strong></p>
<p><strong> Peter Handke</strong><br />
Gegen literarisches Establishment (Gruppe 47)<br />
Thema = Sprache, Verh&auml;ltnis literarische und reale Wirklichkeit<br />
Will keine Geschichten, lenken nur ab<br />
Sucht neue M&ouml;glichkeiten, das ICH in dieser Welt zu erfahren<br />
Seine &bdquo;Versuche&ldquo; nennt man auch neuen Subjektivismus<br />
Ich steht im Mittelpunkt (Vorwurf der Apotheose)<br />
&bdquo;Publikumsbeschimpfungen&ldquo;<br />
B&uuml;hne = leer, er will Zuschauern nichts vorspielen, sondern sie zur genaueren Wahrnehmung hin bringen und ins Jetzt holen<br />
Mensch soll Mensch werden und sich nicht in unwichtigen Dingen verlieren<br />
&bdquo;Kaspar&ldquo;:<br />
Ich m&ouml;chte ein solcher werden, wie einmal ein anderer gewesen ist<br />
Durch Sprache wird er wirklich wie alle Menschen + &uuml;bernimmt ihr Denken<br />
Will sich der Wirklichkeit mit eigenen Sprache n&auml;hern<br />
&bdquo;Die Angst des Torwarts beim Elfmeter&ldquo;:<br />
Kriminalroman<br />
Joseph Bloch t&ouml;tet sein &bdquo;Blind Date&ldquo;, nach Scheidung + Verzweiflung<br />
Auf Flucht, reagiert auf Zeichen der Umwelt wie Torwart beim Elfmeter<br />
&bdquo;Wunschloses Ungl&uuml;ck&ldquo;:<br />
Auseinandersetzung mit Mutter (Selbstmord ihrerseits)<br />
Sie hat ihr Leben stets als wunschloses Ungl&uuml;ck bezeichnet<br />
Er spiegelt sich in Beziehung zu Mutter wieder<br />
&bdquo;Langsame Heimkehr&ldquo;:<br />
Geologe lernt in Kanada verstehen was den wahren Menschen ausmacht<br />
Weg von Hektik und Erfolgsdenken<br />
Keine endg&uuml;ltige Antwort<br />
&bdquo;Die Lehre der Saint Victoire&ldquo;:<br />
Autobiographische Ich-Erz&auml;hlung<br />
Will wie Cezanne kein Abbild schaffen<br />
Geschichte soll selbst ein Gebilde sein<br />
&bdquo;Kindergeschichte&ldquo;:<br />
Verh&auml;ltnis des Ich-Erz&auml;hlers mit der Tochter<br />
Geburt bis Ende der Volksschule<br />
Vater muss Kind durch Leben f&uuml;hren (Begleitung), geht aber Weg alleine<br />
Er entdeckt in Beziehung zu Kind die Wirklichkeit und ordnet der Beziehung alles andere unter<br />
Kind von Anfang an voll Mensch<br />
Unwirklichkeit kommt, wo er sich schuldig macht (das Du verloren geht &ndash; Ohrfeige)</p>
<p><strong> Postmoderner Roman</strong></p>
<p>Begriff stammt am Ende der 50er auf, erst Mitte der 60er positiv bewertet (er&ouml;ffnet neue M&ouml;glichkeiten<br />
Grenzen zwischen hoher Kultur und Massenkultur verschwinden<br />
Lyotard sieht in Postmoderne &bdquo;Korrektur der Moderne&ldquo;, korrigiert ihre Anma&szlig;ung, die ganze Welt durch Wissenschaft emanzipieren zu k&ouml;nnen<br />
Pluralismus: alles = m&ouml;glich, viele Wahrheiten gleichberechtigt nebeneinander, Tabus verloren, alles ist zerfallen, keine Einheit mehr<br />
&Uuml;berwindung einer Epoche vermeintlich elit&auml;rer Kunstproduktion<br />
Vermischung von Fiktion und Realit&auml;t<br />
Moderner Roman &gt; gekennzeichnet durch Zweifel, der Welt mittels Sprache habhaft zu werden (siehe Handke)<br />
Merkmale:<br />
Selbst-Referenzialit&auml;t (Selbstberz&uuml;glichkeit) &gt; im Text wird auf das eigene Werk&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; verwiesen<br />
Mehrfachkodierung &gt; Roman l&auml;sst sich verschiedenen Gattungen zuordnen (mehrfache Deutung erlaubt)<br />
Intertextualit&auml;t und Zitattechnik &gt; ganz offen wird aus anderen Werken &uuml;bernommen (alles = erlaubt)<br />
Ineinanderschieben von trivialer und hoher Kunst &gt; bewusst f&uuml;r breite Masse geschrieben, reiner Unterhaltungswert betont<br />
Form- und Stilparodien &gt; ich lege mich auf nichts fest</p>
<p><strong> PATRICK S&Uuml;SKIND, DAS PARF&Uuml;M:</strong><br />
Grenouilles ist ein Monster, hat aber sehr guten Geruchssinn &gt; riecht selber nicht und&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wird von den Menschen nicht wahrgenommen<br />
stellt absolutes Parf&uuml;m her &gt; aus Destillat von sch&ouml;nen M&auml;dchen<br />
soll hingerichtet werden &gt; gie&szlig;t sich davor aber Perf&uuml;m &uuml;ber+alle lieben ihn<br />
hat Abscheu vor Menschen und fl&uuml;chtet in die clochards ans Seine-Ufer<br />
sch&uuml;ttet sich Rest von Parf&uuml;m &uuml;ber und wird aufgefressen</p>
<p>ein Entwicklungsroman &gt; Grenouilles hat keine Identit&auml;t und wird zum Herrscher <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; der Welt<br />
Kriminalroman<br />
politische Parabel &gt; gegen Totalitarismus; wie kann ich mir die Masse unterwerfen?<br />
Zitattechnik &gt; bei S&uuml;skind deutliche Anlehnung an Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist</p>
<p>ROBERT SCHNEIDER, SCHLAFES BRUDER:<br />
viele Parallelen zu S&uuml;skind<br />
Sprache ist anders, altert&uuml;melnd<br />
Roman der Vormoderne<br />
sehr erfolgreich, verfilmt und Oper</p>
<p>STEN NADOLNY, DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT:<br />
Ausgangspunkt ist eine historische Tatsache<br />
der Entdecker John Franklin sucht N-W Passage<br />
findet sie, kommt bei zweiten Expedition um<br />
Nadolny h&auml;lt sich an Franklins Tagebuch<br />
geht ihm aber mehr um den Menschen, der sich durch besondere Langsamkeit <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; auszeichnet; war so schon als Kind<br />
steht in Opposition zu seiner auf Geschwindigkeit ausgerichteten Zeit</p>
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		<item>
		<title>Beispiel Er&#246;rterung &#252;ber das Ladenschlussgesetz an Sonntagen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Erörterung Beispiel]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Beispiel Er&#246;rterung &#252;ber das Ladenschlussgesetz an Sonntagen</h1>
<p>Thema:</p>
<p>Diskussionen &#252;ber das Ladenschlussgesetz an Sonntagen</p>
<p>1.0&#160; Sollten L&#228;den sonntags &#246;ffnen?<br />
2.0&#160; Hauptteil<br />
&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; <br />
&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 2.1&#160;&#160; Dass L&#228;den sonntags &#246;ffnen, sollte verboten bleiben.</p>
<p>&#8211; Der&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Thema:</p>
<p>Diskussionen &uuml;ber das Ladenschlussgesetz an Sonntagen</p>
<p>1.0&nbsp; Sollten L&auml;den sonntags &ouml;ffnen?<br />
2.0&nbsp; Hauptteil<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1&nbsp;&nbsp; Dass L&auml;den sonntags &ouml;ffnen, sollte verboten bleiben.</p>
<p>&ndash; Der Einsatz von Sicherheitsbeamten an Sonntagen.<br />
2.1.2&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Die Sozialen Kontakte der Angestellten leiden.<br />
2.1.3&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Der abendliche Berufsverkehr an Sonntagen.<br />
2.1.4&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Weniger Freiheit f&uuml;r die Angestellten.<br />
2.1.5&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Miteingebundene Dienstleistende.<br />
2.1.6&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Proteste der Kirche gegen die Laden&ouml;ffnung an Sonntagen.</p>
<p>
&nbsp;&nbsp; <br />
Dass Ladenschlussgesetz sollte ge&auml;ndert werden.</p>
<p>2.2.1&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; H&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r Mitarbeiter.<br />
2.2.2&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Kunden sind sonntags eher in Kauflaune.<br />
2.2.3&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Lange Wartezeiten vor den Kassen entfallen.<br />
2.2.4&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Erlebnisseink&auml;ufe sind sonntags attraktiver.<br />
2.2.5&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Teilzeitjobs w&uuml;rden geschaffen.<br />
2.2.6&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; Es g&auml;be einen Wirtschaftsaufschwung.</p>
<p>3.0&nbsp; Schluss:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die L&auml;den sollten sonntags &ouml;ffnen d&uuml;rfen, dass w&uuml;rde sicher zu vielen <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; erfreuten Kunden f&uuml;hren.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er&ouml;rterung</p>
<p>Thema: Die Diskussionen &uuml;ber die &Auml;nderung des Ladenschlussgesetzes</p>
<p>Es gibt viele Diskussionen dar&uuml;ber, ob L&auml;den sonntags &ouml;ffnen sollten, viele B&uuml;rger sind der Meinung, dass es sinnvoll w&auml;re, L&auml;den und M&auml;rkte auch sonntags zu &ouml;ffnen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Gesetzgebung steht hier vor einem gro&szlig;en Problem. Viele L&auml;den versuchen das hiesige Ladenschlussgesetz mithilfe von verkaufsoffenen Sonntagen, Altstadtfesten und Betriebsfeiern zu umgehen. Im Bundestag wurden daher zahlreiche Diskussionen &uuml;ber das Ladenschlussgesetz gef&uuml;hrt. Deswegen m&ouml;chte ich zun&auml;chst einige Kontra Argumente in Bezug auf das Ladenschlussgesetz an Sonntagen erl&auml;utern.&nbsp; </p>
<p>W&uuml;rden L&auml;den sonntags &ouml;ffnen, m&uuml;ssten in Gesch&auml;ften und L&auml;den schlie&szlig;lich auch Dienstleitende wie Putzhilfen oder Nachtw&auml;chter auch sonntags arbeiten. Die Reform im Ladenschlussgesetz w&uuml;rde sich also nicht nur zum Nachteil der Festangestellten machen, sondern w&uuml;rde auch Dienstleistende negativ treffen. Infolge dessen w&uuml;rden also die sozialen Kontakte der Betroffenen leiden, welches sich nicht zuletzt auch auf die Familie &uuml;bertr&auml;gt.<br />
In Mannschaftsportarten wie Fu&szlig;ball, Handball, Basketball oder Hockey k&ouml;nnten sich die Betroffenen nicht anmelden, da oft an Sonntagen die jeweiligen Wettbewerbe ausgetragen werden, demzufolge h&auml;tten die Angestellten solcher L&auml;den kaum noch eine Chance in ihrer Freizeit einem Verein, welcher Art auch immer beizutreten. Dar&uuml;ber hinaus g&auml;be es dann auch sonntags den allgemein bekannten Berufsverkehr, der morgendlichen und auch abendlichen L&auml;rm in Gro&szlig;st&auml;dten mit sich bringen w&uuml;rde, sehr zum Nachteil der Anwohner, die selbst sonntags nicht Arbeiten m&uuml;ssen. Man sieht hier also auch wieder, dass nicht nur die Angestellten betroffen w&auml;ren sondern auch nicht direkt beteiligte B&uuml;rger. Angestellte haben zwar mehr Nachteile als andere, denn ihre Freizeit w&uuml;rde sehr unter einer solchen Gesetzes&auml;nderung leiden. Kino oder etwa Theaterbesuche an Sonntagen blieben aus oder w&auml;ren nur&nbsp; sp&auml;t abends oder nachts m&ouml;glich. Da montags morgens aber wieder gearbeitet werden muss, w&auml;re dies all zu oft nicht m&ouml;glich. Deshalb w&auml;re das &Ouml;ffnen der L&auml;den an Sonntagen nicht nur nicht gut f&uuml;r die Mitarbeiter, da sie nicht ausgeschlafen und ausgeglichen w&auml;ren, sondern auch die Kunden h&auml;tten darunter zu leiden, da sie es nicht nur oft mit nicht mehr voll arbeitsf&auml;higen Personal zu tun h&auml;tten sondern sie w&uuml;rden aufgrund der schlechten Laune der Mitarbeiter oft unfreundlich behandelt, was sich ferner auf den Ruf der L&auml;den oder des Ladens &uuml;bertragen w&uuml;rde. Die gro&szlig;e Belastung des K&ouml;rpers w&uuml;rde zu st&auml;ndig krankgeschriebenen Personal f&uuml;hren, welches sich wiederum auf die Zufriedenheit der Kunden &uuml;bertr&auml;gt. Denn oft w&auml;ren in bestimmten Abteilungen wo ein gro&szlig;es Ma&szlig; an Beratung gefordert ist, entweder zu wenig Personal anwesend, oder Personal welches nicht voll gefordert werden kann. Folglich h&auml;tten Dienstleistende Firmen hier mit demselben Problem zu rechnen. Die Zuverl&auml;ssigkeit&nbsp; und die Gr&uuml;ndlichkeit der jeweiligen Dienstleistenden w&uuml;rde sicher nachlassen, die Jobs w&uuml;rden f&uuml;r viele unattraktiv und zu eint&ouml;nig werden, weil sie permanent mit ihrem Job bzw. ihrem Beruf konfrontiert w&uuml;rden. Eventuelle Gesundheitliche Sch&auml;den w&auml;ren unter anderem ein Punkt mit dem Angestellte zu rechnen h&auml;tten. Gl&auml;ubige bek&auml;men au&szlig;erdem Probleme, da es die Katholische als auch die evangelische Kirche nicht vorsieht an Sonntagen arbeiten zu m&uuml;ssen. Ferner noch sind Gottesdienste meist nur sonntags morgens, welche f&uuml;r Angestellte betroffener L&auml;den nicht mehr zu besuchen w&auml;ren, da sie um die betreffenden Uhrzeiten arbeiten m&uuml;ssten. Einerseits w&uuml;rden Strenggl&auml;ubige vielleicht sogar ihren Job k&uuml;ndigen andererseits f&uuml;hlten sich sicher ein paar in ihrem Glauben gekr&auml;nkt oder beeinflusst durch das neue Ladenschlussgesetz, da es ihnen laut ihrer Religi&ouml;sen Vorgaben nicht gestattet ist sonntags zu arbeiten. Aufgrund dieser Umst&auml;nde w&auml;re es also vielen nicht m&ouml;glich in einem &Ouml;ffentlich Rechtlichem Laden oder Gesch&auml;ft zu arbeiten, denn vielen ist ihr Glaube wichtiger als der Job oder Beruf. Hier also ein weiterer Nachteil der allgemeinen Gesch&auml;fts&ouml;ffnung an allen Sonntagen. Des Weiteren best&uuml;nde unter der Bedingung das L&auml;den in Zukunft auch sonntags &ouml;ffnen d&uuml;rften, gro&szlig;e Konkurrenz hingegen der Tankstellen die jetzt schon an Sonntagen und vor allem 24 &ndash; Stunden &ouml;ffnen d&uuml;rfen.<br />
Es gibt aber auch B&uuml;rger die die ganze Sache etwas anders sehen, diese Argumente m&ouml;chte ich ebenfalls nennen. Aufgrund der l&auml;ngeren Arbeitszeiten w&uuml;rden die von der &Auml;nderung des Ladenschlussgesetzes direkt betroffenen h&ouml;heren L&ouml;hne erhalten und auch h&ouml;here Urlaubsanspr&uuml;che stellen k&ouml;nnen. Welches sich wiederum zum positiven der eventuellen Familie stellen w&uuml;rde, da mehr bzw. l&auml;ngerer Urlaub unter bestimmten Umst&auml;nden m&ouml;glich w&auml;re. Kunden die sonst im Stress, unter Zeitdruck oder in Eile sind, k&ouml;nnten sich nun an Sonntagen mit Freunden, Bekannten, Familie oder Verwandten treffen und an einem Sonntag Shoppen gehen, da Zeitdruck und andere oben genannte Nachteile entfallen, w&auml;ren die Kunden auch eher einmal in Kauflaune, und w&uuml;rden mehr Geld in den Gesch&auml;ften lassen. So versprechen es sich zumindest Experten und Chefs gro&szlig;er Einzelhandelsketten. Lange Wartezeiten samstags abends vor den Kassen w&uuml;rden entfallen da die Kunden sich samstags nach der Arbeit keinen Stress machen m&uuml;ssten, weil sie sonntags genug Zeit zum Einkaufen h&auml;tten. Dass Gesch&auml;fte auch sonntags gut besucht w&uuml;rden, best&auml;tigt sich auch hier wieder. Erlebnisseink&auml;ufe an Sonntagen w&uuml;rden sicher geplant, wo jeder genug Zeit hat sich das zu kaufen, was er auch wirklich m&ouml;chte, sprich sich genug und detailgenau beraten zu lassen und nicht sich in Eile teure Sachen kauft, dessen Anschaffung man sp&auml;ter vielleicht bereut. Ein weiterer wichtiger Punkt warum man L&auml;den das &Ouml;ffnen an Sonntagen erlauben sollte ist, das vielleicht Teilzeit, und 400 &euro; Jobs geschaffen w&uuml;rden, und somit die Wirtschaft einen kleinen Aufschwung erleben w&uuml;rde, den sich sowieso viele von einer solchen Gesetzesreform versprechen. Die neu geschaffenen Jobs w&uuml;rden sicher eine gro&szlig;e Anzahl der Arbeitslosenlisten entlasten, welches sich auch in denen vom Staat entrichteten Arbeitslosengeldern bemerkbar machen w&uuml;rde. Die verminderte Auszahlung von Arbeitslosengeldern, w&uuml;rde sich ebenfalls in den Steuern widerspiegeln, was sehr positiv f&uuml;r Deutschland w&auml;re.<br />
Die L&auml;den sollten sonntags &ouml;ffnen d&uuml;rfen, dies w&uuml;rde sicher zu vielen erfreuten Kunden f&uuml;hren da, es meiner Meinung nach doch mehr schwerwiegendere Pro Argumente aufzuweisen sind, als Kontra. Das L&auml;den sonntags &ouml;ffnen, w&auml;re&nbsp; vieler hinsichten nach ein Vorteil, weniger jedoch ein Nachteil. Darum denke ich w&auml;re es besser, wenn die Gesetzgebung das Ladenschlussgesetz f&uuml;r Sonntage reformieren w&uuml;rde. Mit den Nachteilen h&auml;tte man dann zwar zu rechnen, die ebenfalls durch die Reform entstehenden Vorteile w&auml;ren damit allerdings zu decken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Analyse Faust 1 Johann Wolfgang von Goethe</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[faust 1]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Analyse Faust 1 Johann Wolfgang von Goethe</h1>
<p>1. Analysieren Sie die Szene.</p>
<p>Beachten Sie dabei insbesondere das hier entworfene Weltbild sowie das Menschenbild des Mephistopheles und das Gottes.<br />
	Zeigen Sie an selbst gew&#228;hlten Textstellen, inwieweit die&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>1. Analysieren Sie die Szene.</p>
<p>Beachten Sie dabei insbesondere das hier entworfene Weltbild sowie das Menschenbild des Mephistopheles und das Gottes.<br />
	Zeigen Sie an selbst gew&auml;hlten Textstellen, inwieweit die jeweiligen Menschenbilder in der Figur Faust realisiert sind.<br />
	Die Szene &bdquo;Prolog in Himmel&ldquo; aus der Trag&ouml;die &bdquo;Faust I&ldquo; von Johann Wolfgang von Goethe geschrieben, handelt im ersten Teil von den drei Erzengeln, die die Sch&ouml;pfung des Herrn loben, und im zweiten &uuml;ber ein Gespr&auml;ch zwischen dem Herrn und Mephistopheles, die sich von den Menschen ein Bild machen.<br />
	Sie geh&ouml;rt zu einem der drei Eingangsmonologe, die vor die beginnende Handlung gestellt sind.<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zuerst beschreibt der Erzengel Raphael, wie die Planeten entstanden sind. Dann erkl&auml;rt Gabriel ebenfalls ein Erzengel, dass die Erde mit den wechselnden Tageszeiten und dem Meer sch&ouml;n sei. Der dritte von ihnen erz&auml;hlt von Unwettern auf der erde. Dennoch gef&auml;llt den drei Erzengeln die Sch&ouml;pfung ihres Herrn sehr gut.<br />
	Weiterhin beschwert sich Mephistopheles bei Gott. Er empfindet, dass es die Menschen auf der Erde schwer haben und dass sie es einfacher h&auml;tten, wenn Gott ihnen keinen Glauben gegeben h&auml;tte.<br />
	Daraufhin fragt der Herr ihn, ob er sich immer nur beschweren k&ouml;nne und er sagt dazu, dass ihm die Erde nicht gefalle. Nun kommen sie auf Faust zu sprechen. Mephistopheles meint , dass Faust unbefriedigt und ruhelos sei und der Herr erkl&auml;rt, dass er Faust bald helfen werde.<br />
	Beide f&uuml;hren diese Diskussion weiter. Mephistopheles m&ouml;chte Faust verf&uuml;hren und glaubt, dass er es schaffen werde. Der Herr dagegen erwidert, dass er keine Chance habe, es aber trotzdem versuchen k&ouml;nne. Daraufhin beschreibt er den Fehler der Menschen, den er sieht, n&auml;mlich die Faulheit. Die verschiedenen Aussagen der beiden Diskussionspartner soll am Beispiel von Faust gezeigt werden. Das Menschenbild des Herrn oder des Mephistopheles soll an ihm bewiesen werden, denn nur einer kann diese Wette gewinnen.<br />
	Zum Schluss erz&auml;hlt Mephistopheles, dass er es sich nicht mit Gott verscherzen m&ouml;chte, da er sehr m&auml;chtig sei. Er ist ger&uuml;hrt, dass der Herr sich mit ihm unterh&auml;lt.</p>
<p>	Die Szene kann in drei Abschnitte gegliedert werden. Der erste Teil (Vers 243-270) handelt von den drei Erzengeln, der zweite (Vers 271-298) von der Anklage Mephistopheles an den Herrn &uuml;ber die Erde und der dritte (Vers 299-354) befasst sich mit den verschiedenen Menschenbildern, die an Faust &uuml;berpr&uuml;ft werden sollen, das des Herrn und des Teufels.</p>
<p>	Die Szene davor beinhaltet die Anspr&uuml;che, die an ein Theaterst&uuml;ck gestellt werden und die Vorstellungen, die das Publikum davon hat. <br />
	Danach wird Faust dargestellt, der in einer Erkenntniskrise steckt und den Sinn des lebens erkennen m&ouml;chte.</p>
<p>	Die Funktion der Szene &bdquo;Prolog im Himmel&ldquo; ist, dass der Zusammenhang zwischen Mephistopheles und Faust vom Leser verstanden wird. Damit kann die ansonsten auftretende Frage, warum Mephistopheles bei Faust erscheint und mit ihm einen Pakt abschlie&szlig;en m&ouml;chte, beantwortet werden.<br />
	Das hier von den drei Erzengeln beschriebene Weltbild entspricht dem der Bibel. Gott hat die Welt erschaffen und seine Helfer finden diese Sch&ouml;pfung wunderbar. Mephistopheles glaubt an das Menschenbild der Verf&uuml;hrung. Er meint Faust auf seine Seite ziehen zu k&ouml;nnen, weil der Mensch den Genuss und die Faulheit liebt. Der Herr dagegen &auml;u&szlig;ert, dass die Menschen immer den Weg zu ihm finden. Er glaubt an das Gute im Menschen, auch wenn sie die meiste Zeit ihres Lebens irren.</p>
<p>	Der Erzengel Raphael erl&auml;utert, dass &bdquo;die sonne [...] nach alter Weise [t&ouml;nt] in Brudersph&auml;ren Wettgesang&ldquo; (Vers 243 f.). Das bedeutet, dass die Sonne schon lange existiert und mit den anderen Planeten in Konkurrenz steht, da sie W&auml;rme abgibt, was die anderen Planeten nicht k&ouml;nnen. Die Sonne wird in dem Fall personifiziert und ihre beschriebene Handlung wird als Metapher dargestellt.<br />
	Daraufhin wird beschrieben, wie sie eine &bdquo;Reise&ldquo; (Vers 245) begonnen und sie nun beendet hat (vgl. Vers 245 f.).Daraus l&auml;sst sich schlie&szlig;en, dass sich die Sonne bewegt hat und nach einiger Zeit zum Stillstand kam. Es ist eine Anspielung auf verschiedene Weltbilder. Zuerst gab es das Weltbild, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Jetzt steht sie still.<br />
	Gabriel sagt, dass die &bdquo;[Erde] sich umher [dreht]&ldquo; (Vers 252) und sich die &bdquo;Paradieseshelle&ldquo; (Vers 253) mit der &bdquo;(schauervollen) Nacht&ldquo; (Vers 254) abwechselt. Die Erde dreht sich und ist nicht mehr der Mittelpunkt. So entstehen die Tageszeiten, die verschieden beschrieben werden. Der Tag wird von Gabriel als sehr positiv empfunden, die Nacht stellt aus seiner Sicht das negative Gegenst&uuml;ck dar. Es muss aber beide geben, weil dadurch eine Balance erreicht wird. Danach erz&auml;hlt er &uuml;ber &bdquo;Fels und Meer&ldquo; (Vers 257). Das Meer wird immer gegen die Felsen schlagen und sie auswaschen. Dieser Vorgang wird &bdquo;ewig&ldquo; (Vers 258) ablaufen.<br />
	Michael dagegen geht auf die Unwetter auf der Erde ein (vgl. Vers 259-266). Dennoch &bdquo;verehren&ldquo; (Vers 265) die drei Erzengel &bdquo;das sanfte Wandeln [seines) Tags&ldquo; (Vers 266). Sie loben die Sch&ouml;pfung des Herrn, mit allen Dingen, die dazu geh&ouml;ren. Alle drei wiederholen die vier Verse, die Raphael auch schon gesagt hat (vgl. Vers 247-250; Vers 267-270). Sie meinen, dass &bdquo;der Anblick [...] den Engeln St&auml;rke [gibt], da keiner [ihn] ergr&uuml;nden mag, und alle [seine] hohen werke sind herrlich wie am ersten Tag&ldquo; (Vers 267-270). Die Engel werden durch das Geschaffene gest&auml;rkt, ihnen wird Mut gemacht, weil keiner die Beweggr&uuml;nde f&uuml;r das handeln des Herrn kennt. Sie finden seine Sch&ouml;pfung wundersch&ouml;n und loben sie ausgiebig. Um ihre Aussage zu untermauern verwenden sie einen Vergleich: &bdquo;wie am ersten Tag&ldquo;(Vers 270). Damit soll gezeigt werden, wie sch&ouml;n sie die Sch&ouml;pfung Gottes sehen, n&auml;mlich, dass sie noch genauso &uuml;berw&auml;ltig sind wie fr&uuml;her.<br />
	Es wird das Weltbild entworfen, dass Gott alles geschaffen hat und der Herr &uuml;ber allem steht. Er hat Engel, die ihm beiseite stehen. Die erde dreht sich um die sonne und nicht umgekehrt. Damit wird das Bild der Bibel beschrieben, das davon ausgeht, dass Gott alles geschaffen hat und es Engel und Erzengel gibt.<br />
	Darauf klagt Mephistopheles den Herrn an, dass sich &bdquo;die Menschen plagen&ldquo; (Vers 280). Er stellt die Menschen als &bdquo;kleinen Gott der welt&ldquo; (Vers 281) dar, der immer noch &bdquo;so wunderlich [ist] als wie am ersten tag.&ldquo; (vers282). Die Bev&ouml;lkerung der erde f&uuml;hlen sich als Herrscher der Welt. Sie &auml;ndern sich nicht und Mephistopheles kann sie noch immer nicht verstehen. Um dieses besser zu verdeutlichen, wird an dieser stelle der Vergleich &bdquo; wie am ersten Tag&ldquo; (Vers 282) verwendet.<br />
	Der Mensch ist &bdquo;tierischer als jedes Tier&ldquo; (Vers 286). Das bedeutet, dass sich die Menschen wie Tiere verhalten, aber schlimmer sind. Tiere w&uuml;rden nie dinge bauen, die sie selbst zerst&ouml;ren k&ouml;nnten, nur um zum Beispiel die Weltmacht an sich zu rei&szlig;en. Dann vergleicht er die menschlichen Gewohnheiten mit denen der Tiere. Laut ihm sind die Menschen &bdquo;eine der langbeinigen Zikaden, die immer fliegt und fliegend sprint und gleich im Gras ihr altes Liedchen singt.&ldquo; (Vers 288-290). Das bedeutet, dass sich die Menschen nicht &auml;ndern und immer wieder die gleichen Fehler begehen. Sie lernen nichts daraus.<br />
	Nun spricht der Herr Faust an, den er als seinen &bdquo;Knecht&ldquo; (Vers 299) bezeichnet. Er betrachtet die Menschen als seine Knechte.<br />
	Mephistopheles meint, dass &bdquo;des Toren Trank noch Speise [nicht irisch]&ldquo; (Vers 301) sei. Faust &bdquo;treibt die g&auml;rung in die Ferne&ldquo; (vers 302). Laut ihm hat Faust keine irischen Interessen mehr, da er wissen will, was der Sinn des Lebens ist. Seine Antworten findet er aber nur in den &uuml;berirdischen Dingen , wie Magie, weil er die andere Methode der Wissensanh&auml;ufung schon ausprobiert hat. Faust hat alle Fachrichtungen studiert, Philosophie, Theologie, Medizin und Jura. darauf weist Mephistopheles hin, indem er sagt, dass Faust die irdischen Dinge nicht &bdquo;befriedigen2 (Vers 307)<br />
	Danach &auml;u&szlig;ert der Herr, dass er &bdquo;ihn bald in die Klarheit [f&uuml;hre]&ldquo; (Vers 308). Er m&ouml;chte Faust Hilfestellung geben, damit er sp&auml;ter zu ihm findet.<br />
	Mephistopheles allerdings &bdquo;wettet&ldquo; (Vers 312) und glaubt, dass Gott ihn &bdquo;verliert&ldquo; (Vers 312) und er Faust auf seine Seite ziehen kann. Deshalb bittet er um die &bdquo;Erlaubnis&ldquo; (Vers 313) ihn in sein &bdquo;Stra&szlig;e sacht zu f&uuml;hren&ldquo; (Vers 314). Das hei&szlig;t, dass er versuchen m&ouml;chte Fausts Interesse zu wecken, damit er nicht zu Gott findet und, dass er glaubt, dass er es auch bew&auml;ltigen wird.<br />
	Gott erwidert, dass Mephistopheles es versuchen kann, &bdquo;solang&rsquo; [Faust] auf der erde lebt&ldquo; (Vers 315). Nach ihm &bdquo;irrt der Mensch, solang&rsquo; er strebt&ldquo; (Vers 317). Der Herr erkl&auml;rt damit, dass alle Menschen die strebsam sind sich irren. Er gibt Mephistopheles eine Chance sein aufgestelltes Menschenbild zu beweisen.<br />
	Der Teufel meint, dass er &bdquo;mit den Toten&ldquo; (Vers 318) nicht gut klar kommt (vgl. 319 f), weil es ihm so geht &bdquo;wie der Katze mit der maus&ldquo; (Vers 322). Er spielt gerne mit den Lebendigen und l&auml;sst sie ein wenig zappeln, um weiter mit ihnen Spa&szlig; zu haben. Erst ganz zum Schluss t&ouml;tet er sie. An dieser Stelle wird ein Vergleich aus dem Tierreich benutzt, damit seine Absicht leichter zu verstehen ist.<br />
	Daraufhin antwortet der Herr, dass er &bdquo;diesen Geist von seinem Urquell ab&ldquo; (Vers 324) ziehen darf und ihn &bdquo;auf [seinem] Wege mit herab&ldquo; (Vers 326) nehmen kann. Aber er soll nicht &bdquo;besch&auml;mt&ldquo; (vers 3279 sein, wenn er erkennt, dass Fausts trotz &bdquo;seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst [ist]&ldquo; (Vers 328 f). Gott erlaubt Mephistopheles, dass er versuchen darf ihn auf die &bdquo;dunkle&ldquo; (Vers 328) Seite zu ziehen. Weiterhin geht er davon aus, dass sich Faust trotz seines Dranges am Ende doch f&uuml;r den Herrn entscheidet und nicht f&uuml;r Mephistopheles, der keine Chance hat gegen Gott zu gewinnen. Dennoch ist der Teufel von seinem &bdquo;Triumph&ldquo; (Vers 333) &uuml;berzeugt. Er ist &bdquo;f&uuml;r seine Wette gar nicht bange&ldquo; (Vers 331). Wenn er gewinnt m&ouml;chte er triumphieren d&uuml;rfen (vgl. 332 f.) und Faust soll &bdquo;Staub [...]fressen&ldquo; (Vers 334). Mephistopheles ist sich siegessicher. Meiner Meinung nach hat er wahrscheinlich noch niemals einen Menschen zu sich auf die Seite gezogen, weil er sich ausgiebig dar&uuml;ber freuen m&ouml;chte. Bei einem sieg will er Faust dem&uuml;tigen.<br />
	Auch dazu erteilt ihm Gott die Erlaubnis, weil er &bdquo;frei erscheinen&ldquo; (Vers 336) darf. Der Herr empfindet Mephistopheles nicht als st&ouml;rend, da er ihn &bdquo;nie gehasst&ldquo; (Vers 337) hat. Ihm &bdquo;ist [...] der Schalk am wenigsten zur Last&ldquo; (Vers 340). Damit bezeichnet er ihn als Hofnarren, denn ein Schalk ist jemand wie Till Eulenspiegel, der versucht die Leute, vor allem den K&ouml;nig,&nbsp; zum lachen zu bringen. Der Herr verspottet ihn und sagt damit aus, dass er &uuml;ber Mephistopheles lachen wird und dass er sich selbst zum Gesp&ouml;tt macht.<br />
	Daraufhin beschreibt der Herr, dass &bdquo;des Menschen T&auml;tigkeit [...] allzu leicht erschlaffen [kann]&ldquo; (Vers 340). Dort spricht er die Tr&auml;gheit der Menschen an, auf die sich der Mensch schnell einl&auml;sst, weil er es sich gerne bequem macht und sich ausruht. (vgl. 341). Er schickt Faust &bdquo;gern [...] den Gesellen&ldquo; (Vers 342), dieser &bdquo;reizt und wirkt&ldquo; (Vers 343). Der Herr gibt Faust Mephistopheles als Gesellen und m&ouml;chte ihn verf&uuml;hren und auf die Probe stellen.<br />
	Danach spricht er zu den &bdquo;echten G&ouml;tters&ouml;hnen&ldquo; (Vers 344), die sich an der &bdquo;lebendig reichen Sch&ouml;nheit&ldquo; (Vers 345) erfreuen sollen und an dem &bdquo;Werdenden&ldquo; (Vers 346), dass &bdquo;ewig wirkt und lebt&ldquo; (Vers 346). Er wendet sich an die Erzengel, die sich erfreuen und den Mut nicht aufgeben sollen, dass Mephistopheles Faust bekommt. Laut ihm sollen sie &bdquo;was in schwankender Erscheinung schwebt, [...] mit dauernden Gedanken [befestigen]&ldquo; (Vers 348 f.). Daran kann man erkennen, dass das Problem Fausts, ob Mephistopheles ihn her&uuml;ber ziehen kann, den Engeln den Mut vertreibt und sie nicht daran glauben, dass Gott die Wette gewinnt.<br />
	Mephistopheles sagt zu sich allein, dass er sich &bdquo;h&uuml;tet&ldquo; (Vers 350) es sich mit dem Herrn zu verscherzen. Er benennt ihn als &bdquo;Alten&ldquo; (Vers 349), was abwertend klingt und ist ein weinig erstaunt, dass sich der Herr mit dem &bdquo;Teufel&ldquo; (Vers 353) abgibt.<br />
	Zusammenfassend lassen sich die Weltbilder des Herrn und des Mephistopheles folgenderma&szlig;en beschreiben. Mephistopheles glaubt, dass die Menschen immer die gleichen Fehler begehen und sich nicht &auml;ndern. Sie lieben die Tr&auml;gheit oder den Genuss. Er m&ouml;chte Faust das wirkliche Leben zeigen (vgl. 1543). Faust strebt nicht nach irdischem Verlangen, denn sein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch ist zu erkennen, &bdquo;was die Welt im Innersten zusammenh&auml;lt.&ldquo; (Vers 382 f.). Aus dem Grund hat er sich &laquo;&nbsp;der Magie ergeben&nbsp;&raquo; (Vers 377). Weiterhin denkt Mephistopheles, dass sich der Mensch f&uuml;r den Herrscher der Welt h&auml;lt, also allein das Sagen hat. Faust nennt sich &bdquo;Ebenbild der Gottheit&ldquo; (Vers 614) und die Menschen halten sich f&uuml;r &bdquo;ein Ganzes&ldquo; (Vers 1348). Der Teufel glaubt auch, dass sich die Menschen verf&uuml;hren lassen. Faust geht sofort einen Pakt mit Mephistopheles ein, weil &bdquo;das Dr&uuml;ben kann [ihn] wenig k&uuml;mmern&ldquo; (Vers 1660). Sie plagen sich laut des Teufels. (vgl. 1530).<br />
	Der Herr dagegen meint, dass sich die Menschen letztendlich doch noch richtig entscheiden, also f&uuml;r das Gute. Das Streben ist nicht gut, da sich der Mensch w&auml;hrenddessen irrt. Faust erkennt, dass er &bdquo;dem Wurme gleicht&ldquo; (Vers 654). Er hat aber keinen Glauben, da er aussagt &bdquo;allein mir fehlt der Glaube&ldquo; (Vers 765). F&uuml;r das Menschenbild Gottes sind wenig St&uuml;tzen in der Figur Faust zu finden. Aber immerhin ist die Hauptfigur der Trag&ouml;die nicht tr&auml;ge, sondern aktiv. Die Tr&auml;gheit steht f&uuml;r den Teufel, das Gegenteil Aktivit&auml;t also f&uuml;r den Herrn.<br />
	Um die Menschenbilder einer der beiden zu best&auml;tigen, ist Faust die zu pr&uuml;fende Person. Er steht somit f&uuml;r die gesamte Menschheit, das sich Menschenbilder immer auf die Allgemeinheit beziehen.</p>
<p>	2. Stellen Sie die Bedeutung des Prologs im Kontext der (Ihnen bekannten) Dramenhandlung dar.<br />
	Die Szene &bdquo;Prolog im Himmel&ldquo; ist sehr bedeutend f&uuml;r die weitere Dramenhandlung.<br />
	Durch die wette des Mephistopheles mit dem Herrn um Faust wird die fortlaufende Handlung klar und logisch nachvollziehbar. Sie erkl&auml;rt, warum der Teufel gerade zu faust kommt und sich in seine Dienste stellt. Faust schl&auml;gt den Pakt vor, Mephistopheles dient zu Lebzeiten Fausts ihm auf der erde, wenn er stirbt, muss er dem Teufel dienen. Durch die Szene wird es logisch, warum Mephistopheles alles versucht, um Faust zufrieden zustellen und ihn gl&uuml;cklich zumachen. Faust ist ein schwieriger fall. Er hat keinen Glauben am Gott mehr und er strebt nach neuem Wissen. Deshalb erscheint es f&uuml;r den Teufel auch so leicht, ihn auf seine Seite zuziehen. Die Szene zeigt auch, warum Mephistopheles mit einem Menschen einen Pakt eingeht, obwohl er die Erde nicht mag. Die Menschen plagen sich (vgl. Vers 1530) laut ihm und er versteht sie noch immer nicht.<br />
	Ohne diese Szene stellt sich die Frage, warum Mephistopheles bei Faust erscheint und nicht bei einer anderen Person. Die ganze Dramenhandlung ist ohne diese Szene br&uuml;chig und nicht verst&auml;ndlich. Es w&uuml;rde ein wichtiger Teil fehlen, da Gott auch noch einige Fehler der Menschen aufzeigt und reflektiert, was Mephistopheles ebenfalls macht. <br />
	Die zwei gegenteiligen Menschenbilder kann man mit der weiteren Handlung in Einklang bringen, also auf Faust &uuml;bertragen.</p>
<p>Sch&ouml;ne <a href="http://www.geschenkewunderland.de" title="Geschenkartikel"> Geschenkartikel </a> im Internet zu finden ist heutzutage nicht mehr ganz so leicht, da es schon viele Shop gibt. Doch wenn man im Geschenkewunderland sich umschaut dann findet man bestimmt etwas</p>
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		<title>Interpretation &#8220;Die vor&#252;berlaufenden&#8221; Franz Kafka</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Interpretation <strong>&#34;Die vor&#252;berlaufenden&#34; Franz Kafka<br />
</strong></h1>
<p>
Franz Kafka thematisiert in seiner Prosaskizze die Gedanken, die einem Menschen aufkommen, der nachts allein durch die Stra&#223;en l&#228;uft und anderen Menschen begegnet. Auch wird in &#8222;Die Vor&#252;berlaufenden&#8220; das&#8230;</p>]]></description>
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</strong></h1>
<p>
Franz Kafka thematisiert in seiner Prosaskizze die Gedanken, die einem Menschen aufkommen, der nachts allein durch die Stra&szlig;en l&auml;uft und anderen Menschen begegnet. Auch wird in &bdquo;Die Vor&uuml;berlaufenden&ldquo; das Thema der Toleranz, der Zivilcourage behandelt.<br />
Bei genauerem betrachten des Textes l&auml;sst sich feststellen, dass es sich um eine Gedankeeskizze handelt. Die &bdquo;Gasse&ldquo;(Z.1), durch die der Mann bei Nacht spazieren geht, l&auml;sst sich auf den Lebensweg eines Menschen beziehen. &bdquo;Ein Mann, von weitem schon sichtbar[...]&ldquo;(Z.1f.), der ihm entgegenkommt, sind seine Mitmenschen unterschiedlichster Art, die er auf seinem Lebensweg trifft. Die Menschen, die einem auf dem Lebensweg entgegenkommen, sind alle auf ihre Weise einzigartig. Sie haben alle ihren eigenen Charakter und ihre eigene Meinung. Doch man kann nicht mit jedem der gleichen Meinung sein. Oft treffen wir auf Menschen, die eine andere Meinung haben, doch &sup2;[...]wir werden ihn nicht anpacken&ldquo;(Z.3), da wir versuchen seine Meinung zu tolerieren. &bdquo;[...] selbst wenn er schwach und zerlumpt ist&ldquo;(Z.3), hieran l&auml;sst sich erkennen dass man sich nicht mit den Schw&auml;cheren anlegen soll. Doch viele machen das trotzdem. Obwohl es ungerecht ist, wenn man einen Schw&auml;cheren angreift, oder Leute einen angreifen.&ldquo;[...]selbst wenn jemand hinter ihm l&auml;uft und schreit, [...] wir werden ihn weiterlaufen lassen.&ldquo;(Z.4f.). Dieses Zitat beschreibt die Angst eines Menschen, der Zeuge eines Gewaltverbrechens wird. Er sieht, wie zum Beispiel zwei Heranwachsende einen kleinen Jungen &uuml;berfallen. Obwohl&nbsp;&nbsp;&nbsp; er gerne helfen und den jungen besch&uuml;tzten w&uuml;rde, tut er es nicht, aus Angst davor, dass die Angreifer ihn auch &uuml;berfallen oder zusammenschlagen. &bdquo;Denn es ist Nacht, und wir k&ouml;nnen nicht daf&uuml;r, dass die Gasse im Vollmond vor uns aufsteigt[...]&ldquo;(Z.5), hieraus l&auml;sst sich die Unschuld des Mannes erkenne, der bei Nacht durch die Gassen l&auml;uft. Er kann nichts daf&uuml;r, dass es Nacht ist, und dass er und der Mann, der ihm entgegen kommt, zuf&auml;lligerweise die gleiche Stra&szlig;e ausgesucht haben. Dass es Vollmond ist, l&auml;sst sich vom Menschen nicht beeinflussen, doch wenn kein Vollmond w&auml;re, h&auml;tte der Mann, der die Gasse hoch l&auml;uft, den ihm entgegenkommenden Mann gar nicht gesehen. &bdquo;Vielleicht haben diese zwei die Hetze zu ihrer Unterhaltung veranstaltet[...]&ldquo;(Z.6f.); hieran l&auml;sst sich verdeutlichen, dass man sich nicht in die Dinger anderer Mitmenschen einmischen soll. Wenn man nicht genau wei&szlig;, worum es geht, sollte man sich am besten heraushalten und die anderen in Ruhe lassen. &bdquo;[..] vielleicht verfolgen beide einen Dritten, vielleicht wird der erste unschuldig verfolgt, vielleicht will der Zweite morden[...]&ldquo;(Z.7f.):Dies verdeutlicht nochmals, dass man sich aus den Dingen andere heraushalten soll, wenn man sich nicht &uuml;ber die Wahrheit sicher ist. Denn wenn man sich nicht sicher ist, kann es passieren, dass man selbst noch mit schuldig wird und sogar noch daf&uuml;r bestraft wird.(Vlg. Z.8/9) &bdquo;und endlich, d&uuml;rfen wir nicht m&uuml;de sein, haben wir nicht so viel Wein getrunken?&ldquo; (Z.11f.) Mit dieser Frage m&ouml;chte der Mann uns mitteilen, dass er die Gewalt auf den Stra&szlig;en Leid ist. Der Wein steht f&uuml;r alle Dinge, die auf den Stra&szlig;en passiert sind, und er ist es leid, dass die Dinger weiterhin passieren. &ldquo;Wir sind froh, dass wir auch den zweiten nicht mehr sehn&ldquo; (Z.12) Hiermit sagt der Erz&auml;hler aus, dass er froh war, als die ihm Entgegenkommenden vor&uuml;ber waren.<br />
Franz Kafka m&ouml;chte uns mit seiner Prosaskizze mitteilen, dass wir unsere Mitmenschen akzeptieren und tolerieren sollen, und sie nicht fertig machen oder ihnen Schaden zuf&uuml;gen sollen. Auch will er und verdeutlichen, dass auf unseren Stra&szlig;en zuviel Dinge geschehen, die sich vermeiden lassen. W&uuml;rden sich die Menschen trotz ihrer verschiedenen Meinungen akzeptieren oder dies wenigstens versuchen, k&ouml;nnte es friedlicher sein. Der Titel der Gedankenskizze&nbsp; sagt aus, dass wir viele der Menschen, die wir auf unserem Lebensweg treffen, nie mehr wiedersehen werden. Wir sehen sie auf uns zulaufen, an uns vorbei und dann nie wieder. Auff&auml;llig an dem Test ist, dass in der ersten Zeile nur von einem Mann die Rede ist, der die Stra&szlig;en hinuntergelaufen kommt. In Zeile sechs sind es dann pl&ouml;tzlich zwei M&auml;nner, ohne dass erw&auml;hnt wird, dass noch ein weiterer Mann hinzukommt. Auch auff&auml;llig ist, dass der Test aus nahezu zwei S&auml;tzen besteht. Von Zeile eins bis f&uuml;nf ist ein Satz und von Zeile f&uuml;nf bis zw&ouml;lf ist ein Satz. Der zweite Satz ist eine Aneinanderreihung von Haupts&auml;tzen, die immer durch &bdquo;vielleicht&ldquo; eingeleitet werden. Ich finde, dass der Text Bezug zur Realit&auml;t hat, schlie&szlig;lich sieht man heutzutage oft Leute auf der Stra&szlig;e die sich streiten oder nachts alleine durch die Stra&szlig;en gehen.</p>
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		<title>Interpretation von Kurzgeschichte „Das Brot“ von Wolfgang Borchert</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>In der Kurzgeschichte &#8222;Das Brot&#8220; von Wolfgang Borchert, </h1>
<p>erschienen 1946, geht es um ein altes Ehepaar, dass ihr Beziehungsproblem verleugnet. </p>
<p>
Die Kurzgeschichte f&#228;ngt unmittelbar damit an, dass die Frau um halb 3 Uhr morgens&#8230;</p>]]></description>
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<p>erschienen 1946, geht es um ein altes Ehepaar, dass ihr Beziehungsproblem verleugnet. </p>
<p>
Die Kurzgeschichte f&auml;ngt unmittelbar damit an, dass die Frau um halb 3 Uhr morgens aufwacht. Sie bemerkt, dass ihr Mann nicht mehr neben ihr im Bett liegt und h&ouml;rt etwas aus der K&uuml;che. Als sie nachschaut, sieht sie ihren Mann und das Brot mit den Kr&uuml;meln auf dem Tisch. Der Mann entgegnet, er habe etwas aus der K&uuml;che geh&ouml;rt. Obwohl die Frau wei&szlig;, dass er l&uuml;gt, hilft sie ihm aus der unangenehmen Situation heraus. Sp&auml;ter liegen sie zusammen im Bett und sie h&ouml;rt, wie er langsam und leise kaut. Am n&auml;chsten Abend gibt die Frau ihrem Mann eine Scheibe Brot von ihr. Dem Mann ist es unangenehm, aber er nimmt das Brot an. </p>
<p>
Der Autor schreibt die Kurzgeschichte in der Er/Sie- Form. Sein Standort ist allwissend, denn er beschreibt die Gef&uuml;hle und Gedanken der Personen (Z.22-24 &bdquo;Sie f&uuml;hlte, wie die K&auml;lte der Fliesen langsam an ihr hochkroch.&ldquo; und Z30-35). <br />
Das Erz&auml;hlverhalten ist personal. Der Autor gibt keine Hinweise auf das Geschehen und ist ebenso neutral. Er betrachtet die Handlung von oben und stellt sich selbst in den Hintergrund, sodass der Leser sich sein eigenes Bild von der Kurzgeschichte machen kann. <br />
Die Frau steht mitten in der Nacht auf, weil sie von Ger&auml;uschen aus der K&uuml;che geweckt wurde. Als sie in der K&uuml;che steht, sieht sie nicht nur ihren Mann im Nachthemd, sondern auch alles Anzeichen daf&uuml;r, dass er heimlich Brot gegessen hat (Z.1-22). In diesem Abschnitt vermittelt der Autor dem Leser das Gef&uuml;hl, mitten im Geschehen zu sein. <br />
Die Frau sieht von der Tat ihres Mannes hinweg und erw&auml;hnt, dass sie etwas geh&ouml;rt habe. Der Mann best&auml;tigt es mehrmals und nimmt dies als Ausrede daf&uuml;r, dass er um halb 3 Uhr morgens in der K&uuml;che steht. Die Frau versucht ihn aus dieser unbequemen Lage herauszuhelfen und bittet den Mann wieder ins Bett zu gehen. Sie wei&szlig;, dass er sie anl&uuml;gt, aber es ist ihr peinlich, dass sie ihn erwischt hat. Sie wusste nicht, was sie dazu sagen sollte, denn sie war sehr entt&auml;uscht (Z.39-41). <br />
In Zeile 55-58 schaltet sie das Licht aus. Auch dies ist eine Handlung, die die Frau nur macht, damit sie sich nicht mit ihrem Mann auseinandersetzten muss. Sie versucht ihn zu beruhigen, indem sie immer wieder sagt, dass die Ger&auml;usche wohl von drau&szlig;en kommen. Im Bett tut sie so, als w&uuml;rde sie schlafen und atmet absichtlich tief und gleichm&auml;&szlig;ig. Sie will nicht, dass ihr Mann merkt, dass sie sein Kauen ganz deutlich h&ouml;rt. <br />
Am n&auml;chsten Abend gibt sie ihm eine Scheibe Brot von ihr. Erst weigert er sich 4 Scheiben zu essen, aber die Frau l&uuml;gt ihn an und versichert ihm, dass sie abends nicht vie Brot vertr&auml;gt. In Zeile 93-95 verdeutlicht, wie unangenehm es f&uuml;r den Mann ist, denn er beugt sich tief &uuml;ber den Teller. Die Frau blieb erst noch im Dunkeln stehen (Z.90), aber dann setzt sie sich an den Tisch unter die Lampe. Dies ist das Zeichen, dass sie ihm verzeiht. Sie schenkte ihm eine Scheibe Brot (.Z.89 &bdquo;Du kannst ruhig vier essen.&ldquo;), damit er in der Nacht keinen Hunger mehr hat und er sie nicht mehr anl&uuml;gt. Dies ist der Appell der Frau. Ihr Ausdruck ist dem Appell sehr &auml;hnlich, denn sie findet es sehr entt&auml;uschend, dass ihr Mann sie nach all den Ehejahren hintergeht. Die Darstellung ist die Tatsache, dass sie ihm eine Scheibe Brot mehr gibt, als er sonst essen durfte. </p>
<p>Die Kurzgeschichte von Borchert ist einfach und direkt. Die Nachkriegszeit war f&uuml;r viele Menschen eine schwere Zeit. Das Ehepaar in &bdquo;Das Brot&ldquo; durchleidet ein gro&szlig;es Beziehungsproblem. Die Frau ignoriert ihre eigenen Gef&uuml;hle und Bed&uuml;rfnisse nur um ihren Mann in ein besseres Licht zu stellen. Die verbale Kommunikation wir v&ouml;llig vernachl&auml;ssigt. Stattdessen werden durch non- verbale Handlungen Zeichen gesetzt, was man von der Situation h&auml;lt. Doch so kann es auf Dauer nicht weitergehen, denn es ist wichtig &uuml;ber Gef&uuml;hle und W&uuml;nsche zu reden. Auch das Streiten und Diskutieren ist ein wichtiger Bestandteil einer Beziehung.</p>
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		<item>
		<title>Andorra Innerer Monolog Abschiedsbrief von Can</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Andorra]]></category>
		<category><![CDATA[innerer monolog]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>&#8222;Andorra&#8220; (Max Frisch)</h1>
<p>
Der Lehrer Can schreibt vor seinem Selbstmord einen Abschiedsbrief an die Nachwelt. Schreibe diesen Brief als inneren Monolog und ber&#252;cksichtige dabei die verschiedenen Konflikte im Drama, die dabei eine wesentliche Rolle spielen. &#8230;</p>]]></description>
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<p>
Der Lehrer Can schreibt vor seinem Selbstmord einen Abschiedsbrief an die Nachwelt. Schreibe diesen Brief als inneren Monolog und ber&uuml;cksichtige dabei die verschiedenen Konflikte im Drama, die dabei eine wesentliche Rolle spielen. </p>
<p>An meine liebste Frau, die du ein Recht auf Aufkl&auml;rung hast, <br />
an Senora, deren Kind ich hab&rsquo; leiden lassen, <br />
an Barblin, der ich das Leben schwer gemacht habe mit meiner Trinkerei, <br />
und an Andri, an dessen Tod ich Schuld habe!</p>
<p>Am meisten gilt dir der Brief, lieber Andri. Auch wenn du das nicht lesen kannst, da du aufgrund meiner L&uuml;ge ums Leben gekommen bist! Doch sicher kommen meine letzten Worte bei dir an. Du hast mir selbst kurz vor deinem Tod nicht geglaubt. Da du nicht geglaubt hast, warst du verloren. Mir ist es wichtig, Andri, dass du wenigstens nach deinem Tod in Frieden ruhst. Au&szlig;erdem sollst du die Wahrheit wissen, du bist mein Sohn, Andri! Ich habe dir gesagt, ich w&uuml;rde mich erh&auml;ngen, damit du es glaubst! Nun tu ich es. Das bin&nbsp; ich dir schuldig. Ich war der Grund, warum du dein ganzes Leben lang gelitten hast! Meinetwegen konntest du nicht Tischler werden. War das nicht dein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch? Oder war es nicht dein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch, Barblin zu heiraten? Ich konnte dir nicht meine Tochter geben, wo ich dir doch alles h&auml;tte geben wollen! Doch wie, sag es mir Andri, wie h&auml;tte ich dir das beibringen sollen? Du verachtest mich. Das ist dein Recht, Andri. Ich habe dir Unrecht angetan! Ich h&auml;tte dir alles sagen wollen, doch du h&auml;ttest mir nicht geg&ouml;aubt, genauso wenig wie die verdammten Andorraner! Diese Lumpenhunde haben dich gequ&auml;lt. Selbst dieser verdammte Akademiker! Dieser Schmugglersohn konnte seine Arbeit nicht machen ohne etwas &uuml;ber den Jud&rsquo; abzulassen! Jud! Kein Tag vergeht ohne Jud, keine Nacht ohne Jud! &Uuml;berall h&ouml;re ich Jud! Jeder plappert&rsquo;s nach! Jud! Jud! Jud! Ich wollte dir die Wahrheit sagen, aber die L&uuml;ge ist ein Egel, sie hat die Wahrheit ausgesaugt. Die L&uuml;ge wuchs und wuchs. Ich kam da nicht mehr heraus! Die Andorraner &ndash; diese gem&uuml;tlichen Leut, wie man sagt, die nicht feig seien, immer hie&szlig; es, ein Andorraner hat keine Angst &ndash; wollten die Wahrheit doch gar nicht! Doch ich habe immer zu dir gehalten, Andri! Diese Andorraner &ndash; ja, schneewei&szlig;es Andorra, voller Unschuld &ndash; meinten immer, sie wissen, wie der Jud ist. Die h&auml;tten es nicht geglaubt. Sp&auml;ter haben sie es ja auch nicht. Sie hatten es doch schon geplant! Der Pfahl war da &ndash; ja, und niemand usste, was es damit auf sich hatte! Andorraner, voller Unschuld! Und liebste Frau, du wei&szlig;t, ich liebe dich! Doch kann ich nicht gro&szlig;er Schuld weiter leben. Vergib&rsquo; mir, dass ich wieder allen Leid zuf&uuml;ge. Aber es ist nun mal so, ich bin feig. Ich laufe wieder davon. Bin ich nicht immer davon gelaufen? Vergib&rsquo; mir, dass ich selbst dir nicht die Wahrheit gesagt habe! Und ich habe dich zwar geheiratet, weil du eine Andorranerin warst, aber ich habe dich im Laufe der Ehejahre lieben gelernt! Du bist wundervoll! Vergib&rsquo; mir bitte auch, dass du meinetwegen so gelitten hast, wegen meiner Trinkerei!<br />
Und Senora, auch dir bin ich vieles schuldig! Es ist der beste Beweis f&uuml;r Andri mich zu erh&auml;ngen! Ja ich war feig&rsquo;! Ein f&uuml;r alle mal, ich war feig&rsquo;! <br />
Du tr&auml;gst keine Schuld, ich m&ouml;chte, dass du das wei&szlig;t. <br />
Barblin, meinetwegen hast du dich in deinen Bruder verliebt. Meinetwegen haben dich alle auf meine Trinkerei angesprochen. Auch dir habe ich das Leben schwer gemacht. Bei dir m&ouml;chte ich mich am meisten entschuldigen, f&uuml;r das, was ich gleich tun werde! Ich liebe dich, Barblin, und du hast einen besseren Vater verdient, aber man kann sich seinen Vater nicht aussuchen. <br />
Ihr werdet alle ohne mich besser dran sein!</p>
<p>In gro&szlig;er Liebe und Entschlossenheit, </p>
<p>Can</p>
<p>
<strong>Wichtige Kriterien f&uuml;r den Abschiedsbrief: </strong><br />
-Anlass f&uuml;r den Selbstmord<br />
-Schuldbekenntnisse<br />
-Entt&auml;ushung f&uuml;r Andri, pers&ouml;nliche Entwicklung, Position zu den Andorranern</p>
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		<title>Der Meuchelm&#246;rder-Club &#8211; Nicholas Blake</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Nicholas Blake, Der Meuchelm&#246;rder-Club</h1>
<p>Wie verh&#228;lt sich der Privatdetektiv Nigel Strangeways w&#228;hrend der Dinnerparty am 20. Dezember?<br />
In dieser Kriminalgeschichte gibt es mehrere Verd&#228;chtige, die f&#252;r den sp&#228;teren Mord in Frage kommen. Beschreiben Sie diese Personen.<br&#8230;</p>]]></description>
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<p>Wie verh&auml;lt sich der Privatdetektiv Nigel Strangeways w&auml;hrend der Dinnerparty am 20. Dezember?<br />
In dieser Kriminalgeschichte gibt es mehrere Verd&auml;chtige, die f&uuml;r den sp&auml;teren Mord in Frage kommen. Beschreiben Sie diese Personen.<br />
Vergleichen Sie T&auml;ter und Opfer in dieser Geschichte.</p>
<p>
a)</p>
<p>Nigel Strangeway ist sehr aufmerksam, nimmt Dales Zittern und seine feuchten H&auml;nde wahr, die auf der Karte einen Abdruck hinterlassen haben. Er nimmt sich in nicht zur&uuml;ck und spricht Dale direkt auf seine Nervosit&auml;t an. &bdquo;Er sieht die animierten, mehr oder weniger erhitzen und doch zum Teil &uuml;berraschend unfreie Gesichter der Esser, sah den wachsam aber reglos wie eine Statue dastehenden Maitre d&rsquo;hotel mit seinen makellos wei&szlig;en Handschuhen, sah die diskret im Hintergrund wartenden Kellner, sah die strahlenden Lichter an der Decke des Speisesaals &ndash; alles v&ouml;llig normal, und doch&hellip; Irgendeine Regung, die er sich selbst nicht erkl&auml;ren konnte, veranlasste ihn, mitten in das entstandene tiefe Schweigen hinein die Bemerkung fallen zu lassen: Wei&szlig; Gott, dies w&auml;re ein prachtvoller Rahmen f&uuml;r einen Mord! H&auml;tte er daraufhin in die richtige Richtung geschaut, h&auml;tte er bemerkt, wie Dales&rsquo; Weinglas sich pl&ouml;tzlich neigte und ein paar Tropfen Sherry verschwappte&ldquo;. Nach einer hitzigen Diskussion unter den Anwesenden versucht Nigel sich seines Essens zu erfreuen, gleichzeitig der immer verwickelter werdenden Geschichte des Pr&auml;sidenten zu lauschen und ganz nebenher den sehr merkw&uuml;rdigen Ausdruck auf dem Gesicht des unscheinbaren kleinen Mannes zu deuten. Im Dunkeln vernimmt er Bewegungen &uuml;berall ringsrum. (Besteck, St&uuml;hle, leise, leichte Schritte)<br />
Nachdem das Licht wieder an ist, bemerkt er aus den Augenwinkeln, dass Carruthers&rsquo; Gesicht noch tiefer &uuml;ber das Essen gebeugt ist als gew&ouml;hnlich. Erst ein zweiter, etwas genauerer Blick zeigt ihm, dass der Kopf direkt auf dem Teller liegt. Nach einigen &Uuml;berlegungen und Verh&ouml;ren springt er aus seinem Sessel empor. Mit blitzenden Augen st&ouml;&szlig;t er aus, dass ihm die vermisste Einzelheit endlich eingefallen sei. Nachdem er den Kellner gefragt hat, wohin das Fenster mit der L&uuml;ftungsklappe f&uuml;hrt, spricht er ihn auf seine fehlenden wei&szlig;en Handschuhe an, die er trug, bevor das Licht ausging. Er &auml;u&szlig;ert die Vermutung, dass Stevens&rsquo; Handschuhe unten im Hof liegen. Daraufhin wirft der Mann Nigel einen verzweifelten Blick zu undsinkt schluchzend auf einen Stuhl. Am Ende &bdquo;am&uuml;siert&ldquo; er sich noch &uuml;ber den Mord, da ein Richter zugegen war.</p>
<p>b)</p>
<p>Dale und Cripps</p>
<p>Dale: Er verl&auml;sst den Saal, der Hauptschalter wird ausgedreht werden, er ist sehr nerv&ouml;s w&auml;hrend des Essens.</p>
<p>Tatmotive f&uuml;r Dale: Er w&uuml;nscht sich, dass sich jemand findet, der Carruthers mal ein bisschen abzumurksen versucht, weil er immer mit seiner Unerschrockenheit prahlt.</p>
<p>Cripps: Er sitzt direkt neben Carruthers, hat einen merkw&uuml;rdigen Gesichtsausdruck.</p>
<p>Tatmotive f&uuml;r Cripps: Ihm w&uuml;rde es nach Meinung von Carruthers gefallen, sein Blut zu sehen. Er traut ihm also selbst den Mord zu. Carruther hat ihm einmal die Idee zu einem Roman geklaut und daraus einen Bestseller gemacht. Carruther hat Cripps auch immer durch Ver&auml;nderung seines Namens (Crippen) l&auml;cherlich gemacht.</p>
<p>
c)</p>
<p>
Carruther hat als T&auml;ter die Tochter des Hoteldirektors gesch&auml;ndet, die sich daraufhin das Leben nahm. Als Kurzschlusshandlung w&auml;hrend des Stromausfalls greift Stevens zum Tortenheber und ersticht Carruthers, da er den Verlust seiner Tochter nicht verarbeiten konnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Andorra Max Frisch Analyse 6 Bild</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Andorra]]></category>
		<category><![CDATA[Max Frisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Max Frisch, Andorra, 6. Bild, S. 53-56<br />
Analysiere und interpretiere das Gespr&#228;ch zwischen Andri und dem Vater unter sprachlichen und inhaltlichen Gesichtspunkten.</h2>
<p>Dem Gespr&#228;ch des Vaters mit Andri im sechsten Bild geht voraus, dass der Lehrer&#8230;</p>]]></description>
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Analysiere und interpretiere das Gespr&auml;ch zwischen Andri und dem Vater unter sprachlichen und inhaltlichen Gesichtspunkten.</h2>
<p>Dem Gespr&auml;ch des Vaters mit Andri im sechsten Bild geht voraus, dass der Lehrer sich Gedanken macht, wie er die L&uuml;ge, die er einst in die Welt gesetzt hat, widerlegen kann, damit keiner mehr glaubt, Andri sei ein Jude. Er trinkt sich Mut an, damit es ihm leichter f&auml;llt, &uuml;ber seine Fehler zu reden.<br />
Im ersten Teil des sechsten Bildes erz&auml;hlt Andri in vollem Stolz und mit Freude seiner Barblin, wie viel Geld er schon gespart h&auml;tte und dass sie bald wegziehen k&ouml;nnten. Als der Vater erscheint, behandelt ihn Andri respektlos, weil dieser wieder getrunken hat. Andri versteht nicht, warum der Vater getrunken hat und wei&szlig;t ihn zur&uuml;ck. Er ekelt sich und beschimpft ihn. Er macht ihm klar, dass er es angenommen habe ein Jude zu sein und schenkt der&nbsp; Wahrheit des Vaters keinen Glauben. Der Vater wei&szlig; nicht weiter und geht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein besonderes Merkmal erstreckt sich &uuml;be den ganzen Textabschnitt: Die Bestimmtheit und das Selbstbewusstsein mit dem Andri seine Meinung vertritt und diese nicht mehr verklemmt und &auml;ngstlich versteckt. Ein Beispiel daf&uuml;r sind die wie Befehle formulierten Anweisungen: &bdquo;Lass das!&ldquo;; &bdquo;Und sag nicht immer: Mein Sohn, wenn du blau bist!&ldquo;. Er sagt dem Vater klar und deutlich, was er von ihm Verlangt. Der hingegen nimmt eine rezessive Rolle in dem Geschehen ein: Er f&uuml;hrt die S&auml;tze nicht zuende und kann sein Anliegen nicht richtig in Worte fassen: &bdquo;H&ouml;rst du mich an?&ldquo;; &bdquo;Ich bin bek&uuml;mmert &#8230;&ldquo;; &bdquo;Damit habe ich nicht gerechnet &#8230;&ldquo;. Der Lehrer versucht Andri zu erkl&auml;ren, dass er kein Judenkind sei, sondern sein eigener Sohn, aber er kann es nicht in eine f&uuml;r Andri verst&auml;ndliche Form bringen: &bdquo;Du verdankst mir dein Leben &#8230;&ldquo; Andri daraufhin: &bdquo;Ich verdanke es.&ldquo;. Erschwerend kommt hinzu, dass Andri nicht gewillt ist, ihm zuzuh&ouml;ren und ihm entgegenzukommen: Regieanweisung: &bdquo;Andri schweigt.&ldquo;. Sein Vater stellt eine Vermutung auf: &bdquo;Du verachtest mich &#8230;&ldquo;, die Andri damit begr&uuml;ndet, welchen Eindruck er einst vom Vater hatte: &bdquo;Ich habe dich verehrt. Nicht weil du mein Leben gerettet hast, sondern weil ich glaubte, du bist nicht wie alle, du denkst nicht ihre Gedanken, du hast Mut.&ldquo;. Das alles hat sich jetzt ge&auml;ndert und der Vater bringt nicht die Kraft auf die L&uuml;ge aus der Welt zu schaffen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als der Lehrer versucht, Andri vom Gegenteil zu &uuml;berzeugen, lenkt dieser ab und provoziert ihn mit Vorurteilen, denen er tagt&auml;glich ausgesetzt ist: &bdquo;Um sieben muss ich im Laden sein, St&uuml;hle verkaufen, Tische verkaufen, Schr&auml;nke verkaufen, meine H&auml;nde reiben.&ldquo; (&#8230;) &bdquo; &raquo;Kann man finden einen besseren Stuhl? Wackelt das? &Auml;chzt das? Kann man finden einen billigeren Stuhl?&laquo; ich muss reich werden.&ldquo; Der Lehrer versteht diese Anspielungen nicht und erfragt den Hintergrund: &bdquo;Warum musst du reich werden?&ldquo;. Andri entgegnet: &bdquo;Weil ich Jud bin.&ldquo;. Durch eine einf&uuml;hlsame Geste&nbsp; versucht der Vater ihm n&auml;her zu kommen, doch Andri f&uuml;hlt sich angegriffen und beschimpft seinen Vater: &bdquo;Du ekelst mich.&ldquo;; &bdquo;Geh pissen!&ldquo;. Des Lehrers Vermutung, Andri verachte ihn, hat sich zu Hass gesteigert und er sieht keinen Sinn in einem weiteren Gespr&auml;ch und geht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Da Andri immer eine abweisende Haltung gegen&uuml;ber dem Lehrer einnimmt und sein Vater mit seinen Erkl&auml;rungen nichts an Andris Meinung &auml;ndern kann, bringt dieses Gespr&auml;ch f&uuml;r beide nichts, es hat eher die Spannung zwischen ihnen versch&auml;rft.</p>
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		<title>Gedichtinterpretation Roboter von Susanne Pfister</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gedichtinterpretation-roboter-von-susanne-pfister</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Erörterung Beispiel]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Gedichtinterpretation Roboter</h1>
<p>
Das Gedicht &#8222;Roboter&#8220; wurde von Susanne Pfister, geboren 1962, geschrieben. Dieses moderne Gedicht ist eine Zeilenkomposition, denn es besitzt kein Reimschema. &#8222;Roboter&#8220; ist in 5 Abs&#228;tzen gegliedert. Abwechselnd werden die W&#246;rter &#8222;bist&#8220; und &#8222;ist&#8220;&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Das Gedicht &bdquo;Roboter&ldquo; wurde von Susanne Pfister, geboren 1962, geschrieben. Dieses moderne Gedicht ist eine Zeilenkomposition, denn es besitzt kein Reimschema. &bdquo;Roboter&ldquo; ist in 5 Abs&auml;tzen gegliedert. Abwechselnd werden die W&ouml;rter &bdquo;bist&ldquo; und &bdquo;ist&ldquo; verwendet. Dieses Gedicht ist eine Gedankenlyrik, es enth&auml;lt keine w&ouml;rtliche Rede. Es wurden viele Aufz&auml;hlungen aufgef&uuml;hrt. Der Klang der ersten 6 Zeilen ist abgehackt. Das lyrische Ich spricht den Roboter immer im ersten Satz der Abs&auml;tze direkt an. Der Roboter steht als Symbol f&uuml;r die ganze Technik. Im ersten Absatz kann man sehr gut erkennen, wie sich das Wort und somit auch der Roboter vervollst&auml;ndigt. Der erste Absatz ist gepr&auml;gt von konkreter Poesie. In der ersten Zeile steht &bdquo;Ro&ldquo; und in der 6. Zeile des Gedichts das Wort &bdquo;Roboter&ldquo;. Im zweiten Absatz beschreibt sie das perfekte Aussehen des Roboters mit den S&auml;tzen: &ldquo;Du bist sch&ouml;n, dein K&ouml;rper hat keine&nbsp; Fehler&hellip;..&ldquo;, doch dann vermittelt sie den Leser, dass dieser K&ouml;rper auch kalt ist. Sie widerspricht sich. Im 3. Absatz wird das Innere des Roboters beschreiben. Wie sch&ouml;n dieser doch ist, das er &bdquo;logisch und rational&ldquo;, &bdquo;mathematisch, wissenschaftlich&ldquo; denkt. Sie aber findet es &bdquo;unmenschlich&ldquo;, denn niemand kann immer logisch und rational denken So leitet sie zum 4. Absatz &uuml;ber, in dem es um die Gef&uuml;hle des Roboters geht. Durch die Aufz&auml;hlungen: &bdquo;Du kennst keinen Hass, keine Wut, keine Traurigkeit &#8211; keine Freunde verdeutlicht sie, dass eine Maschine kein Mensch mit Gef&uuml;hlen sein kann. Gef&uuml;hle geh&ouml;ren zu einem Menschen dazu und eine Maschine wird nicht dazu gebaut Gef&uuml;hle zu empfinden. Im letzten Absatz versucht sie sich selbst von den Vorteil eines Roboters zu &uuml;berzeugen: &ldquo;Du musst sch&ouml;n sein, denn sie sagen, du bist die Zukunft.&ldquo; Mit &bdquo;sie&ldquo; sind wahrscheinlich die Wissenschaftler und Erfinder angesprochen. Die Autorin hofft, dass die Zukunft sch&ouml;n sein wird. Deshalb m&uuml;sste eigentlich auch der Roboter sch&ouml;n sein. Aber dann fragt sie: &ldquo;Du bist sch&ouml;n?&ldquo; Sie zeigt damit, dass sie daran zweifelt. Meines Achtens m&uuml;sste sie dann auch an der Zukunft zweifeln bzw. an der Sch&ouml;nheit der Zukunft. Ich denke, dass sie nicht an die totale Perfektion des Roboters glaubt. Sie m&ouml;chte vielleicht mit ihren Aussagen verdeutlichen, dass die Technik die Menschheit bedroht. Wenn man sich mit diesem Gedicht intensiver auseinandersetzt erkennt man, dass sich die Autorin nur mit dem einen Satz: &ldquo;Du bist sch&ouml;n?&ldquo; besch&auml;ftigt. Sie m&ouml;chte sich nicht von ihren Optimismus trennen und hofft, dass die Technik keine Bedrohung f&uuml;r die Menschheit wird. Die Technik allgemein bringt viele Vor- und Nachteile mit sich. Der Menschheit wurde durch die Technik viel geholfen und unterst&uuml;tzt. Zum Beispiel durch den Taschenrechner wurde uns das Denken erleichtert. Aber durch die Technik wurden viele L&auml;nder durch Atombomben zerst&ouml;rt. Insgesamt denke ich, dass dieses Gedicht ein Lob auf das Mensch-Sein und das Nicht-Perfekt-Sein ist.<br />
&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beispiel Er&#246;rterung „ Sch&#246;n sein, fit sein, stark sein“</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/beispiel-eroerterung-schoen-sein-fit-sein-stark-sein</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/beispiel-eroerterung-schoen-sein-fit-sein-stark-sein#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Erörterung Beispiel]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Beispiel Er&#246;rterung</h1>
<p>
Das Denken und Handeln mancher Menschen beschr&#228;nkt sich nur auf den eigenen K&#246;rper. Folgendes anscheinend weltbewegende Thema &#8222; Sch&#246;n sein, fit sein, stark sein&#8220; findet man heutzutage &#252;berall, ob in den Medien wie zum&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
Das Denken und Handeln mancher Menschen beschr&auml;nkt sich nur auf den eigenen K&ouml;rper. Folgendes anscheinend weltbewegende Thema &bdquo; Sch&ouml;n sein, fit sein, stark sein&ldquo; findet man heutzutage &uuml;berall, ob in den Medien wie zum Beispiel im Radio, Internet, Fernsehen als auch im v&ouml;llig normalen Alltag. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der Bev&ouml;lkerung ergibt sich mehr oder weniger dem Sch&ouml;nheitswahn. Ihr Leben besteht dann etwa in der Erf&uuml;llung des momentanen Sch&ouml;nheitsideals. Es mag zwar sein, dass man selbstzufriedener ist, wenn man einen nahezu perfekten K&ouml;rper hat, doch ist man dann gleich mehr wert?!? In der heutigen Gesellschaft&nbsp; anscheinend schon! Meiner Meinung nach ist doch ein etwas korpulenterer, vielleicht auf den ersten Blick nicht wundersch&ouml;ner, aber netter Mensch, nicht weniger wert. Au&szlig;erdem gibt es an der ganzen &bdquo;Sch&ouml;nheitssache&ldquo; noch ein Problem&hellip;und zwar folgendes: das Sch&ouml;nheitsideal ist zeitgem&auml;&szlig;. Es ver&auml;ndert sich von Zeit zu Zeit immer wieder. Was ist nun, wenn sich eine Person ein Tattoo zum Zwecke des momentanen Sch&ouml;nheitsideals stechen l&auml;sst und es angenommen zwei Jahre sp&auml;ter vollkommen &bdquo;out&ldquo; ist? Dann hat sich diese Person dem Sch&ouml;nheitswahn hingegeben und hat das Tattoo ein Leben lang. Sicherlich ist ein schlanker, durchtrainierter und wohlgeformter K&ouml;rper sch&ouml;ner anzusehen, als ein unf&ouml;rmiger nicht so wohlgeformter K&ouml;rper, aber dennoch bleibe ich bei der Meinung, dass Aussehen nicht alles ist. Was n&uuml;tzt ein perfekter Mensch, wenn der Charakter mies ist? Genau das ist die Problematik der Gesellschaft, es z&auml;hlt nur das &Auml;u&szlig;ere. Nach dem Motto: &bdquo;Wer nach nichts aussieht, taugt auch nichts!&ldquo; Aber warum?<br />
Ich denke, die Leute machen sich viel zu wenig Gedanken &uuml;ber das Wesentliche im Leben! Wenn gesagt wird: &bdquo;Wer einen perfekten K&ouml;rper hat, zeugt von Willensst&auml;rke und Disziplin!&ldquo; Dieser Ausspruch hat meiner Meinung nach &uuml;berhaupt keinen Sinn. Man kann Disziplin und Willensst&auml;rke doch auch in anderen Bereichen des Lebens, dazu noch viel besser, ausdr&uuml;cken. Beispielsweise im schulischen oder beruflichen Leben. Um St&auml;rke und Fitness zu zeigen m&uuml;ssen, so denke ich jedenfalls, auch M&auml;nner nicht von Kopf bis Fu&szlig; muskelbepackt sen. ( Da gibt es ja auch noch diverse Pr&auml;parate.) Fit sein bedeutet doch auch gesund und zufrieden mit sich selbst zu sein. Dennoch bekommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene heutzutage nichts anderes von Medien und Gesellschaft gezeigt. Der Wahn nach Sch&ouml;nheit, Perfektion und Idealismus vom eigenen K&ouml;rper wird immer bestehen bleiben. Sieht man in einer einzigen Werbung f&uuml;r Mode oder K&ouml;rperpflegeartikel einen einzigen Makel an der figur oder der Haut der Models? Die Antwort ist: Nein! Die Gesellschaft wird regelrecht&nbsp; auf die Perfektion des K&ouml;rpers getrimmt.<br />
Man hat keine wirkliche andere Wahl. Klar, schaut jeder zuerst auf die &Auml;u&szlig;ere Erscheinung eines Menschen, dies ist die &bdquo;Frage&ldquo; der Symphatie, aber das alleine z&auml;hlt doch nicht. Einige beleibtere Menschen f&uuml;hlen sich wohl mit ihren kleineren oder gr&ouml;&szlig;eren Speckr&ouml;llchen. Warum auch nicht? Jeden wie es gef&auml;llt! Man kann sich nicht auf Grund der Figur eine Meinung &uuml;ber jemanden bilden, ohne ihn &uuml;berhaupt ein bisschen zu kennen. Es gibt andere Wege um zufrieden mit sich zu sein, als den Lebensinhalt auf gesellschaftliche Ideale zu st&uuml;tzen. Jeder Mensch ist, ob gewollt oder eher ungewollt, schon allein durch seine Pers&ouml;nlichkeit ein Individuum. Ich pers&ouml;nlich&nbsp; finde es wirklich sch&ouml;n, wenn diverse Personen ihren eigenen Stil haben und ihr Leben leben. Als Beispiel sind Punks vielleicht ganz gut, denn denen ist es v&ouml;llig egal, was die Gesellschaft denkt oder sagt. Das zeugt meiner Meinung nach von einer gewissen St&auml;rke! St&auml;rke, sich nicht anhand&nbsp; von anderen zu orientieren, sondern seine eigenen, ganz pers&ouml;nlichen Ideale zu verwirklichen und seine &bdquo;Ding&ldquo; durchzuziehen. Zeitlebens zu versuchen einem Ideal hinterherzurennen ist in meinen Augen v&ouml;lliger Schwachsinn. Man sollte das Leben genie&szlig;en, so wie man sich wohlf&uuml;hlt.<br />
Dabei sollte man sich nicht nach der Gesellscjaft richten. Man lebt schlie&szlig;lich nur einmal! Vielleicht ist das Aussehen auch so ein gro&szlig;es Thema, weil es hunderte M&ouml;glichkeiten gibt, mit teilweise stark &uuml;berteuerten, Tabletten und hochtechnischen &bdquo;Wunderger&auml;ten&ldquo; seine Figur und somit sein Aussehen zu verbessern. Von der Wirkung&nbsp; der Ger&auml;te bin ich nicht &uuml;berzeugt. Tatsache ist, in ziemlich jeder Gesellschaftsschicht anzutreffen und er wird auch kein Ende finden.</p>
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		<title>Charakterisierung Homo Fabers</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 11:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Charakterisieurng]]></category>
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Schriftliche Charakterisierung des &bdquo;Homo Faber&quot; &auml;u&szlig;ere Erscheinung: Walter Faber ist w&auml;hrend seiner Berichterstattung 50 Jahre alt, geboren am 29.06.1907. (S.66/Z.12; S.97/Z.30f.). Er selbst bezeichnet sich &bdquo;als Mann in den besten Jahren&quot;. Er hatte graue Haare und eine lange Nase, fand sich aber trotzdem sportlich (S.106/Z.18ff). soziale Situation: Faber war von 1933-1935 Assistent an der Eidgen&ouml;ssischen Technischen Hochschule in Z&uuml;rich und arbeitete an einer Dissertation &uuml;ber den Max&acute;wellschen D&auml;mon, die er aber nicht fertigstellte (S.35/Z.10ff.). Seinen Milit&auml;rdienst leistete er in der Schweiz und erhielt dann ca. 1935/36 ein Stellenangebot von Escher-Wyss als Ingenieur in Bagdad, welche er auch annahm (S.51/Z.1ff.). Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er bei der UNESCO und leistete &bdquo;technische Hilfe f&uuml;r unterentwickelte V&ouml;lker&quot; (S.10/Z.34). Er leitete Montagen, wo es in dir Millionen geht, hatte schon ganze Kraftwerke unter sich und hat in Persien, Liberia, Panama, Venezuela und Peru gewirkt (S.105/Z.31ff.). Durch seine Arbeit bei der UNESCO, dachte Faber, er w&uuml;rde von seinem Sitznachbar w&auml;hrend des Fluges New York- Mexico-City wie eine Autorit&auml;t behandelt (S.11/Z.1ff.). Walter Faber hatte nicht viele Kontakte bzw. Beziehungen zu anderen Menschen. Er lebte in einer Wohnung im Central Park West, die zwei Zimmer mit Dachgarten besa&szlig;, aber nach seiner Meinung nach viel zu teuer war (S.63/Z.25ff.). Seine Freundin Ivy, die 24 Jahre j&uuml;nger ist als Faber, war seine einzige Beziehung, die er fortw&auml;hrend hatte (S.66/Z.16). W&auml;hrend seiner weiteren Reisen lernt er Elisabeth Piper kennen und lieben, schlie&szlig;t mit Herbert Hencke, Lajser Lewin Freundschaft. Faber hatte eine berufliche Beziehung zu seinem Vorgesetztem Williams ( ausf&uuml;hrlicher im Teil &bdquo;emotionale und soziale Beziehungen). &auml;u&szlig;eres Verhalten: Sein &auml;u&szlig;eres Verhalten kennzeichnet markante Eigenarten und Gewohnheiten. Faber vertr&auml;gt es nicht unrasiert zu sein (S.10/Z.21). Ohne Rasur, hat er das Gef&uuml;hl, dass er zur Pflanze wird und mu&szlig; unwillk&uuml;rlich an sein Kinn fassen (S.29/Z.13ff.). Faber ist immer nerv&ouml;s, wenn es keine Strom gibt (S.29/Z.18). Alles Ungewohnte macht ihn nerv&ouml;s (S.82/Z.1f.). Faber bezeichnet sich in beruflichen Dingen selbst als &bdquo;&auml;u&szlig;erst gewissenhaft, geradezu pedantisch&quot; (S.35/Z.33f.). Bei seiner Notlandung in der W&uuml;ste von Tamaulipas bemerkt man seine Abneigung gegen&uuml;ber Landschaften z.B.: &bdquo;Da&szlig; ich mir aus Landschaften nichts mache, geschweige denn aus einer W&uuml;ste&quot; (S.25/Z.19f.). Faber findet die Erscheinungen in der W&uuml;ste nicht fantastisch (was er weibisch findet), sondern erkl&auml;rlich (S.26/Z.11). Es ist auch nicht seine Art, der letzte zu sein (S.14/Z.8f.). Auch das Vermeiden von K&ouml;rperkontakt mit anderen Menschen kennzeichnet Walter Faber (S.19/Z.1). &quot;Zu den gl&uuml;cklichsten Minuten, die ich kenne, geh&ouml;rt die Minute, wenn ich eine Gesellschaft verlasse&quot;. Hieran kann man erkennen, dass Faber gar keine gesellschaftlichen Kontakte hegen m&ouml;chte (S.99/Z.33ff.). Faber reiste stets mit seiner &bdquo;Hermes Baby&quot; und einem Steckschach (S.24/Z.24). Er sch&auml;tzte das schachspielen, weil man stundenlang nichts reden braucht (S.25/Z.4ff.). Walter Fabers Art war n&auml;mlich auch, es zu liebe allein zu sein (S.7/Z.27). Faber ist stets in der Lage Vortr&auml;ge &uuml;ber mathematische und physikalische Themen zu halten (S.80/Z.25ff.). Faber hatte es nie n&ouml;tig Frauen nachzulaufen, z.B.: &bdquo;Ich habe es nicht n&ouml;tig gehabt, offen gestanden&#8230;&quot; (S.93/Z.1ff.). Als er denkt Sabeth nach der Schiffsreise nie wieder zu sehen, wurde er sentimental, was seiner Art nicht entspricht (S.95/Z.22). Fabers Sprache in seinem Bericht (Reisebericht) mischt sich mit sachbezogene Informationen, Begr&uuml;ndungen und Urteile. Doch im Endeffekt rechtfertigt und begr&uuml;ndet er in seinem Bericht. Wahrscheinlich mu&szlig; er sich f&uuml;r den Tod Sabeth gegen&uuml;ber Hanna rechtfertigen Faber spricht stets sachlich, von keinerlei Gef&uuml;hlen beeinflu&szlig;t. Doch seine Sprache und seine Art ver&auml;ndert sich nach der Reise in Kuba. Faber erkennt die Sch&ouml;nheit der Natur, dies zeigt sich in seiner Beschreibung der Menschen und Geschehnisse von der Prado- Mauer aus (S.196/Z.16ff) und war einfach so gl&uuml;cklich und fest davon entschlossen Hanna einen Heiratsantrag zu machen (S.195/Z.23). Da &bdquo;Homo Faber&quot; den Untertitel &bdquo;Ein Bericht&quot; tr&auml;gt , ist die sprachliche Gestaltung klar vorgegeben. Das ganze Werk wird von einer n&uuml;chternen Sprache beherrscht, deren Niveau auch nicht besonders k&uuml;nstlerisch ist. Die Wortwahl wird von Fabers Weltbild beeinflu&szlig;t. Es kommen sehr viele technische Ausdr&uuml;cke und Vergleiche auf, aber Frisch verwendet auch veraltete Wendungen, die oft vom Englischen beeinflu&szlig;t sind. Der Stil wird beherrscht durch kurze Abs&auml;tze, Einsch&uuml;be, Beschreibungen und Erz&auml;hlungen. Die Sprache ist emotionsarm. psychisches Verhalten: Fabers Einstellungen zum anderen Geschlecht, anderen Rassen und M&auml;nnern ist merkw&uuml;rdig. Er kann zum Beispiel die Deutschen nicht leiden, au&szlig;er seinen deutschen Freund Joachim (S.10/Z.12f.). Er kann eine Frau nur ertragen, wenn er dazu bereit ist, er hasst Gespr&auml;che &uuml;ber Liebe und Ehe (S.9/.2f.). Man kann verallgemeinern, dass Faber frauenfeindlich agierte. So ist er der Meinung, dass der Beruf des Technikers ein m&auml;nnlicher Beruf ist, wenn nicht sogar der einzig m&auml;nnliche &uuml;berhaupt (s.83/Z.23ff.). Er &auml;u&szlig;ert sich fast nur &uuml;ber die Gesamtheit der Frauen, wobei er ihre Individualit&auml;t vernachl&auml;ssigt. So haben seiner Meinung nach &bdquo;Alle Frauen [...] einen Hang zum Aberglauben (S.142/Z.) und, weil er sie nicht verstehen kann, sind sie ihm unheimlich (S.38). Faber h&auml;lt auch sozialen Abstand zu Afrikaner, z.B.: &bdquo;Wieso die Negerin pl&ouml;tzlich lachte, [...], ihr Riesenmaul, ihr Kruselhaar (S.12/Z.24ff.). Von K&uuml;nstler hielt er genauso wenig: &bdquo;Manchmal ging er mir auf die Nerven, wie alle K&uuml;nstler, die sich f&uuml;r h&ouml;here oder tiefere Wesen halten, blo&szlig; weil sie nicht wissen, was Elektrizit&auml;t ist&quot; (S.42/Z.23ff.). Gef&uuml;hle sind f&uuml;r Walter Faber &bdquo;Erm&uuml;dungserscheinungen&quot; (S.100/Z.6). Er mache sich auch nichts aus Romanen- sowenig wie aus Tr&auml;umen (S.16/Z.17f.). Wie gesagt, f&uuml;r Faber ist alles erkl&auml;rlich. Er glaubt nicht an F&uuml;gung und Schicksal. F&uuml;r ihn als Techniker ist er gewohnt mit &bdquo;Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen&quot; (S.23/Z.10ff.). Walter Faber hat auch keine Angst, als sie in der W&uuml;ste von Tamaulipas notlanden m&uuml;ssen, er hat nur eine Sorge: &bdquo;Wohin mit dem Lunch&quot; (S.21/Z.3)? In dieser Situation, in der viele Menschen mit der Angst ringen, ist er noch f&uuml;r Sp&auml;&szlig;e aufgelegt (S.19/Z.34f.). F&uuml;r ihn sind auch Schwangerschaftsunterbrechungen eine &bdquo;Selbstverst&auml;ndlichkeit&quot;. Weiter ist er der Meinung: &bdquo;Wer Schwangerschaftsunterbrechungen grunds&auml;tzlich ablehnt, ist romantisch und unverantwortlich&quot; (S.114/Z.8ff.). gesellschaftliche Bedingtheit und Wirkung: Es geht nicht aus Fabers Aufzeichnungen heraus, wodurch genau er diese &auml;u&szlig;eren und psychischen Verhalten erlangt. Man kann in dem Fall nur deuten. Seine Haltung gegen&uuml;ber Frauen, k&ouml;nnte damit zusammenh&auml;ngen, dass Hanna seinen Heiratsantrag ablehnte. Somit ist verschlossener und k&uuml;hler gegen&uuml;ber Gef&uuml;hlen zu Frauen geworden. Sein Verh&auml;ltnis zu Frauen wird durch ein Erlebnis in seiner Kindheit gepr&auml;gt, bei dem die Gattin seines Professors ihn verf&uuml;hrte. Er sagt &uuml;ber dieses Erlebnis, da&szlig; die Gattin ihm &bdquo;wie eine Irre [...] oder wie eine H&uuml;ndin vorkam&quot; (S.107/Z.32f.). &Uuml;berhaupt nennt er die Sexualit&auml;t als solche des &ouml;fteren absurd (S.107/Z.34). emotionale und soziale Beziehungen: Fabers Beziehung zu Ivy spiegelt seine allgemeine Einstellung gegen&uuml;ber Frauen am besten wieder. Er f&uuml;hlt sich von ihr bedr&auml;ngt (S.16/Z.18f.) und er setzt den Namen Ivy mit Efeu (S.99/Z.4f.) gleich, um damit zu bekr&auml;ftigen, da&szlig; er Frauen als etwas Unselbst&auml;ndiges empfindet, die etwas Festes brauchen um wachsen zu k&ouml;nnen. Auch mit ihren eigentlichen Interessen besch&auml;ftigt er sich kaum: er wei&szlig; wenig von Ivy (S.64), obwohl die beiden schon l&auml;ngere Zeit befreundet sind. Die Tatsache, da&szlig; Faber sich von Ivy verf&uuml;hren l&auml;&szlig;t, obwohl er das gar nicht will, be&auml;ngstigt ihn, da dies nicht seinem Typ, der mit beiden Beinen auf der Erde steht entspricht (S.66/Z.26ff.). Als Faber sich von Ivy getrennt hat, f&uuml;hlt er sich frei, bereit, ein neues Leben zu beginnen und sehr erleichtert, als das Schiff abgelegt und sich die &bdquo;schweren Taue l&ouml;s[t]en&quot; (S.73/Z.22f.). Mit Sabeth tritt jemand in sein Leben, der seine Theorien &uuml;ber ein gef&uuml;hlskaltes Leben wiederst&ouml;&szlig;t. Wegen der &Auml;hnlichkeit von Mutter und Tochter verliebt sich Faber auch in Sabeth. Faber sagt zwar, er sei nicht verliebt (S.78/Z.20), andererseits zeigt er sehr genau, da&szlig; er eifers&uuml;chtig ist: &bdquo;[...] seine Flirterei mit dem jungen M&auml;dchen, das nicht seinetwegen an unseren Tisch gekommen ist, seine Hand, die er auf ihren Arm legt, dann auf ihre Schulter, dann wieder auf ihren Arm, seine fleischige Hand. Wozu fa&szlig;t er das M&auml;dchen immer an&quot; (S.83/Z.9ff.). Aber auch Sabeth gegen&uuml;ber zeigt Faber seine m&auml;nnliche &Uuml;berlegenheit und spielt ihr gegen&uuml;ber den Lehrer, h&auml;lt ihr Vortr&auml;ge &uuml;ber &bdquo;Kybernetik&quot; (S80./Z.24f.). Au&szlig;erdem f&uuml;hlt er sich als Mann best&auml;tigt und ist stolz darauf, in seinem Alter (50) ein M&auml;dchen von 20 Jahren auf einer Reise begleiten zu k&ouml;nnen. Sie sind beide zufrieden: &bdquo;Ich kann nur sagen, da&szlig; ich gl&uuml;cklich gewesen bin, weil das M&auml;dchen, [...] gl&uuml;cklich gewesen ist, trotz Altersunterschied&quot; (S.117/Z.17ff.). Mit Sabeth f&auml;ngt er auch an die die Sch&ouml;nheit der Natur zu erkennen, z.B.: &bdquo;Die Stille &uuml;ber schwarzen H&auml;ngen, die nach Pfefferminz duften, [...] &quot; (S.163/Z.31f.). Hanna ist die einzige Frau in Fabers Leben, die er als ihm nahezu gleichwertig ansieht. &bdquo;Hanna ist eine Frau, aber anders als Ivy und die anderen, die ich gekannt habe, nicht zu vergleichen; auch anders als Sabeth, die ihr in vielen gleicht. Hanna ist vertrauter; ohne Hader,[...]&quot; (S.158/Z.14ff.). Auch nach der Trennung der beiden empfindet Faber f&uuml;r Hanna bei ihrem Wiedersehen sehr viel. Doch der Konflikt der beiden scheint noch nicht gel&ouml;st. Faber erf&auml;hrt, dass Sabeth seine Tochter ist. Um nicht alleine zu sein, will er Hanna heiraten und w&auml;re endlich vereint mit seiner Jugendliebe. Walter Faber stellte fest, dass Joachim Hencke sein einziger wahrer Freund war (S.63/Z.35). Faber vertraute Joachim Hannas Probleme an und bat Joachim, als er nach Bagdad ging, auf Hanna aufzupassen. Beide spielten gerne Schach. Auch Herbert Hencke, der Bruder von Joachim, wird von Faber als Freund eingesch&auml;tzt. Die Freundschaft entwickelte sich erst sp&auml;ter, da Faber zuerst gar nicht von ihm angetan war. Professor O. ist f&uuml;r Faber immer eine Art Vorbild gewesen (S.112/Z.7). Bei der tats&auml;chlichen Begegnung in Paris und sp&auml;ter in Z&uuml;rich erkennt Faber den vom Tod gezeichneten &bdquo;Magenkrebs&quot; nicht (S.112/Z.27ff.). Im Krankenhaus in Athen erf&auml;hrt Faber, dass Professor O. gestorben ist (S.187/Z.1ff.). Nur als Leser merkt man, dass dieser Professor O. Parallelfigur und Todesbote f&uuml;r Faber ist. Der Baptist aus Chicago ist f&uuml;r ihn w&auml;hrend der Schiffsreise ein Konkurrent. Da er sich Sabeth n&auml;hert und mehr Wissen &uuml;ber den Louvre hat, als Faber. Auf der Ozeanfahrt lern Faber noch einen weiteren Herren kennen. Lajser Lewin, ein Landwirt aus Israel, der in Polen geboren ist und seine Kindheit im Ghetto verbrachte, ist Faber schon viel sympathischer (S.96/Z.27f.). Au&szlig;erdem redet er auch gerne &uuml;ber Maschinen. Faber hatte nur noch eine berufliche Beziehung zu seinem Vorgesetzten Williams. Er will stets souver&auml;n und p&uuml;nktlich gegen&uuml;ber seinem Vorgesetzten wirken. Doch als sich sein Leben und seine Einstellung zum Leben nach der Reise in Kuba &auml;nderte, k&uuml;ndigte Faber seinen Job. Faber erkennt, dass es auch noch andere Gr&uuml;nde zum Leben gibt, au&szlig;er zum Arbeiten. Zusammenfassend kann man sagen, dass Faber nicht viele soziale, geschweige denn emotionale Beziehungen hatte. Wahrscheinlich legte er darauf keinen Wert, bis er den Sinn des Lebens f&uuml;r sich entdeckte (nach seiner Reise in Kuba). Nun erkennt er, dass er nicht allein sein will und dass er sich binden m&ouml;chte.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Inhaltsangabe „Die Aussage“ G&#252;nter Weisenborn</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 16:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Inhaltsangabe zu G. Weisenborn, &#8222;Die Aussage&#8220;</h1>
<p>
In der Kurzgeschichte &#8222;Die Aussage&#8220; von G. Weisenborn aus dem Jahr 1947 geht es um einen Todeskandidaten in einem Gestapo-Gef&#228;ngnis, dem es gelingt, sich heimlich mit seinem Zellennachbarn zu verst&#228;ndigen&#8230;</p>]]></description>
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<p>
In der Kurzgeschichte &bdquo;Die Aussage&ldquo; von G. Weisenborn aus dem Jahr 1947 geht es um einen Todeskandidaten in einem Gestapo-Gef&auml;ngnis, dem es gelingt, sich heimlich mit seinem Zellennachbarn zu verst&auml;ndigen und sich so wahrscheinlich vor der Todesstrafe zu retten.</p>
<p>Dem Ich-Erz&auml;hler ist klar, dass er durch eine Aussage seines durch dicke Kellermauern von ihm abgetrennten Mith&auml;ftling K. so belastet worden ist, dass ihm die Todesstrafe sicher ist. Nun versucht er, heimlich durch Klopfzeichen mit diesem in Kontakt zu kommen, was ihm auch gelingt. Allerdings k&ouml;nnen sich die beiden Zellennachbarn nicht verst&auml;ndigen weil ihre Klopfsysteme nicht &uuml;bereinstimmen. Beide lassen sich durch diese Misserfolge aber nicht entmutigen und geben nicht auf. Schlie&szlig;lich gelingt es K., das Klopfsystem zu entschl&uuml;sseln, was den Protagonisten mit einem gro&szlig;en Gl&uuml;cksgef&uuml;hl&nbsp; erf&uuml;llt. Er bittet nun K. umgehend, seine Aussage zur&uuml;ckzuziehen und ihn so zu retten, auch wenn dies nicht der Wahrheit entspreche. K. sagt zu.<br />
Als Dank daf&uuml;r will der Ich-Erz&auml;hler ihm etwas schenken, und so wirft er unter gef&auml;hrlichen Umst&auml;nden beim n&auml;chsten Hofgang die abgebrochene Spitze seines Bleistiftes, die sich K. gew&uuml;nscht hat, in dessen Zelle. Dabei kann er einen kurzen Blich auf den gefesselten Gefangenen werfen, der ihn in selbstloser Weise vielleicht vor dem Tod gerettet hat.</p>
<p>Charakteristik zum Ich-Erz&auml;hler:</p>
<p>Der Ich-Erz&auml;hler ist ein Mann, der in h&ouml;chster Not nicht resigniert, sondern einen starken Willen beweist. Er hat einen ausgepr&auml;gten Selbsterhaltungstrieb, was sich daran zeigt, dass er versucht, seinen Mith&auml;ftling in der Nachbarzelle zu R&uuml;cknahme einer Aussage gegen ihn zu bewegen, obwohl er diesen nicht kennt und nicht wei&szlig;, wie dieser darauf reagieren wird. Er gibt nicht auf, auch wenn die Verst&auml;ndigung mittels Klopfzeichen lange nicht funktioniert. Als der andere ihn schlie&szlig;lich versteht und tats&auml;chlich verspricht, seine Aussage zur&uuml;ckzuziehen, ist der Ich-Erz&auml;hler nicht nur &uuml;bergl&uuml;cklich, sonder versp&uuml;rt auch tiefe Dankbarkeit: &bdquo;Ich hatte Tr&auml;nen in den Augen&#8230;Das werde ich nie vergessen.&ldquo; (Z.84-86). Beide Todeskandidaten halten ihr Versprechen: der Protagonist wirft dem Mith&auml;ftling ein St&uuml;ck seines Bleistifts in die Zelle, obwohl er wei&szlig;, dass das lebensgef&auml;hrlich f&uuml;r ihn ist (vgl. Z.114/115: &bdquo;Der Posten kam um die Ecke. Das Herz schlug mir bis zum Hals.&ldquo;), der andere zieht seine Aussage zur&uuml;ck. Sie sehen sich nur f&uuml;r einen kurzen Moment, aber der pr&auml;gt sich dem Erz&auml;hler tief ein: &bdquo;Ich werde nie das erstaunte Aufblicken seiner sehr blauen Augen, sein bleiches Gesicht, die H&auml;nde, die gefesselt vor ihm auf dem Tisch lagen, vergessen.&ldquo; (Z.110-114)</p>
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		<title>Inhaltsangabe F&#252;nfzehn von Reiner Kunze</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 16:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Fragen zur Kurzgeschichte &#8222;F&#252;nfzehn&#8220; von Reiner Kunze</h1>
<p>
1. Was ist dem Verfasser an der M&#228;dchenfigur wichtig?<br />
Dem Verfasser ist wichtig, dass die M&#228;dchenfigur seltsam, unordentlich und egoistisch erscheint, das hei&#223;t er bringt ihre negativen Eigenschaften&#8230;</p>]]></description>
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<p>
1. Was ist dem Verfasser an der M&auml;dchenfigur wichtig?<br />
Dem Verfasser ist wichtig, dass die M&auml;dchenfigur seltsam, unordentlich und egoistisch erscheint, das hei&szlig;t er bringt ihre negativen Eigenschaften r&uuml;ber, aber er will auch ihre positiven Eigenschaften, wie Schlagfertigkeit, Selbstbewusstsein und Intelligenz zeigen.</p>
<p>2. Welchen Eindruck gewinnt ihr als Leser/Leserinnen von der M&auml;dchenfigur?<br />
Ich finde das M&auml;dchen kommt ziemlich schlagfertig, intelligent und selbstbewusst r&uuml;ber, doch auch sehr unordentlich, seltsam und egoistisch.</p>
<p>3. Wie gelingt es dem Verfasser einen/seinen Eindruck von der Figur zu vermitteln?<br />
- Der Verfasser nutzt Vergleiche, wo er &uuml;bertreibt, wie beim folgenden Zitat: &bdquo;Am liebsten h&auml;tte sie einen Schal, an dem mindestens drei Gro&szlig;m&uuml;tter zweieinhalb Jahre gestrickt haben &ndash; eine Art Niagara-Fall aus Wolle&ldquo;. An diesem Beispiel wirkt sie seltsam, aber auch selbstbewusst.&nbsp; <br />
- Bei einem anderen Beispiel benennt er direkt eine ihrer Eigenschaften. &bdquo;&hellip;, und sie ist intelligent&ldquo; sagt er und bewundert ihre Intelligenz.<br />
- Ihre Schlagfertigkeit stellt der Verfasser dar, indem er eine Situation beschreibt, bei der die M&auml;dchenfigur reingelegt wird, da der Vater behauptet es w&auml;ren zwei Spinnennester unter dem Bett , doch sie&nbsp; kapiert das sofort und kontert, indem sie ihre Hausschuhe auf das Klavier stellt, damit dort keine Spinnen reingelangen. So ist sie die Gewinnerin bei dieser Situation.<br />
- Bei der n&auml;chsten Eigenschaft beschreibt er ihr Zimmer: &bdquo;Auf den M&ouml;beln ihres Zimmers flockt Staub. Unter ihrem Bett wallt er. Dazwischen liegen Haarklemmen, ein Taschenspiegel, Knautschlacklederreste&hellip;&ldquo; Hier erf&auml;hrt man wie unordentlich und dreckig ihr Zimmer ist.<br />
- Sie h&ouml;rt Musik so laut, dass &bdquo;noch im &uuml;bern&auml;chsten Zimmer die T&uuml;rf&uuml;llungen vibrieren&ldquo;. Hier &uuml;bertreibt der Verfasser wieder um zu zeigen, wie sehr die M&auml;dchenfigur andere Menschen st&ouml;rt, also keine R&uuml;cksicht auf sie nimmt. Hier wirkt sie egoistisch.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Die Waage der Baleks Inhaltsangabe Heinrich B&#246;ll</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 16:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Die Waage der Baleks Inhaltsangabe Heinrich B&#246;ll </h1>
<p>Hier findet ihr bald eine Inhaltsangabe/Zusammenfassung zu Die Waage der Baleks von Heinrich B&#246;ll. Momentan ist die Inhaltsangabe zu Die Waage der Baleks noch nicht verf&#252;gbar, kommt aber bald&#8230;</p>]]></description>
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<p>Hier findet ihr bald eine Inhaltsangabe/Zusammenfassung zu Die Waage der Baleks von Heinrich B&ouml;ll. Momentan ist die Inhaltsangabe zu Die Waage der Baleks noch nicht verf&uuml;gbar, kommt aber bald online!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schaut immermal wieder vorbei!</p>
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		<title>Fahrenheit 451 &#8211; Ray Bradbury Inhaltsangabe Interpretation Charakterisierung</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/fahrenheit-451-ray-bradbury-inhaltsangabe-interpretation-charakterisierung</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/fahrenheit-451-ray-bradbury-inhaltsangabe-interpretation-charakterisierung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 22:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrenheit 451]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Fahrenheit 451 &#8211; Ray Bradbury</h1>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Autor</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Raymond Douglas Bradbury wurde am 22. August 1920 in Waukegan (Illinois) als Sohn einer Familie mit einer langen Tradition als privater Buchverlag und&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Autor</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Raymond Douglas Bradbury wurde am 22. August 1920 in Waukegan (Illinois) als Sohn einer Familie mit einer langen Tradition als privater Buchverlag und somit in gewisser Weise literarisch gepr&auml;gt geboren. Seit 1935 begann er mit ersten schriftstellerischen Gehversuchen und verfa&szlig;te vornehmlich Kurzgeschichten. 1937 schlo&szlig; er sich der Los Angeles Science Fiktion League an. &quot;The Illustrated Man&quot; begr&uuml;ndete neben &quot;The Martian Chronicles&quot; und dem Roman &quot;Fahrenheit 451&quot; Bradburys Weltruhm und internationalen Erfolg. Heute lebt er mit seiner Familie in Los Angeles.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Inhalt</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Guy Montag ist Feuerwehrmann und seine Aufgabe ist es, B&uuml;cher zu verbrennen. Doch als er Clarisse McClellan kennenlernt, &auml;ndern sich seine Ansichten, und er beginnt Dinge zu hinterfragen. Das geht sogar so weit, da&szlig; er B&uuml;cher gegen den Willen seiner Frau Mildred stiehlt und liest, obwohl das strengstens verboten ist. Mit seinem Komplizen Faber will er aktiv etwas gegen die Regierung tun, aber er mu&szlig; wegen Buchbesitz sein Haus verbrennen. Dabei t&ouml;tet er seinen Vorgesetzen Beatty, und flieht &uuml;ber einen Flu&szlig; in ein Land, in dem die Polizei keinen Eiflu&szlig; hat. Dort schlie&szlig;t er sich einer Gruppe Ausgeschlossener unter der F&uuml;hrung des belesenen Grangers an, und beginnt ein neues Leben. Das Buch endet mit dem Untergang des Heimatstadt Montags, den er aber als Neubeginn sieht.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Stoff</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">In diesem Buch geht es um eine Gesellschaft, in der B&uuml;cher verboten worden sind. Der Weg des ordentlichen B&uuml;rgers und Feuerwehrmanns Guy Montag zum Rebellen ist der Stoff dieses Romans.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Schauplatz</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das St&uuml;ck spielt in der Zukunft. Die Welt, in der die Charaktere leben, ist streng diktatorisch aufgebaut, die B&uuml;rger werden durch Verbote und direkte Manipulation durch Werbung kontrolliert, und oppositionelle Menschen sind Au&szlig;enseiter, die verhaftet werden. Das Land befindet sich im Atomkrieg, und geht am Schlu&szlig; unter. Der Begriff Gl&uuml;ck hat sich stark gewandelt. So gibt es &uuml;berdimensionale Fernsehschirme, Tempolimits sind nicht vorhanden. Als Montag einmal die Stra&szlig;e &uuml;berquert macht es den Jugendlichen sogar Spa&szlig;, ihn &uuml;berfahren zu wollen, sie haben kein schlechtes Gewissen. Moral ist in dieser Gesellschaft vollkommen abgeschafft.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Obwohl man sehr viel &uuml;ber solche Details erf&auml;hrt, werden die politischen Strukturen des Landes, die Staatsverfassung, die Funktion der Wissenschaft und sogar der Zeitpunkt zu dem sich die Handlung zutr&auml;gt nicht n&auml;her behandelt. Vor allem aus diesem Grund ist Bradbury oft von Kritikern angegriffen worden, andererseits erm&ouml;glicht das eine Verallgemeinerung der Situation, und Teile des Buches sind (selbst heute) als zeitkritisch anzusehen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Charaktere</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die Charaktere in Bradburys Buch sind alle durch ihre oppositionellen Einstellungen gepaart. Die zwei weiblichen Hauptrollen, Mildred (systemkonform) und Clarisse (oppositionell) stellen einen sehr gro&szlig;en Gegensatz dar. Das selbe geschieht zwischen Beatty und Faber. Durch Eigenheiten gepaart sind die Feuerwehrm&auml;nner Stoneman und Black, sowie Mildreds Freundinnen Frau Bowles und Frau Phelps. Die einzige Sonderrolle au&szlig;er Montag selbst nimmt Granger ein, der wesentlich zu seinem Gewissensbildungsproze&szlig; beitr&auml;gt.</p>
<p align="center" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Guy Montag</p>
<p align="center" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Beatty Clarisse</p>
<p align="center" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Mildred Faber</p>
<p align="center" style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Granger</p>
<p style="margin-left: 216pt; margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Frau Bowles+</p>
<p style="margin-left: 216pt; margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Frau Phelps</p>
<p style="margin-left: 216pt; margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Stoneman+</p>
<p style="margin-left: 216pt; margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Black</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Guy Montag</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Der 30-j&auml;hrige Protagonist Guy Montag ist Feuerwehrmann. Aber im Gegensatz zu den jetzigen Aufgaben dieser Berufsgruppe mu&szlig; er nicht Feuer l&ouml;schen, sondern es machen. Sein Job ist es, B&uuml;cher zu verbrennen, da B&uuml;cher von der Regierung verboten wurden &#8211; lesen ist illegal. F&uuml;r ihn selbst ist das nichts au&szlig;ergew&ouml;hnliches, er kennt es nicht anders. Er ist Angestellter, denk nicht dar&uuml;ber nach, was er tut, und f&uuml;hrt seine Befehle aus. Er empfindet sogar Lust Feuer zu legen. [Das gelbe Strahlrohr in der Hand, die M&uuml;ndung dieser m&auml;chtigen Schlange, die ihr giftiges Kerosin in die Welt hinaus spie, f&uuml;hlte er das Blut in seinen Schl&auml;fen pochen. Und seine H&auml;nde waren die eines erstaunlichen Dirigenten, der eine Symphonie des Sengens und Brennens auff&uuml;hrte, um die k&auml;rglichen Reste der Kulturgeschichte vollends auszutilgen. Auf dem Kopf den Helm mit dem Zeichen 451, in den Augen einen flammenden Widerschein dessen, was nun kommen sollte, knipste er das Feuerzeug an, und das Haus flog auf in eine gierige Lohe, die sich rot und gelb und schwarz in den Abendhimmel hineinfra&szlig;.]&#8230;[Auch nachher, wenn er sich schlafen legte, sp&uuml;rte er jeweils im Dunkeln seine Z&uuml;ge noch zu dem brandigen L&auml;cheln verkrampfen. Es verlie&szlig; ihn nie, dieses L&auml;cheln, er konnte sich &uuml;berhaupt nicht erinnern, es jemals abgelegt zu haben.]</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Selbst der Titel des 1. Kapitels, &quot;It was a pleasure to burn&quot;, der in der &Uuml;bersetzung leider verlorenging, symbolisiert Montags anf&auml;ngliche Faszination und ein gewisses Machtgef&uuml;hl bei der Arbeit der B&uuml;cherverbrennung.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Alles &auml;ndert sich erst, als er zum ersten mal Clarisse trifft. Er f&uuml;hlt sich gleich durchschaut von ihr. [Ihm war, als ob ihn das M&auml;dchen in Gedanken umkreise, als ob es ihm das Innerste nach au&szlig;en kremple, ohne sich selber von der Stelle zu r&uuml;hren.] Auf die Frage, ob er jemals eines der B&uuml;cher, die er verbrennt, gelesen h&auml;tte, meint Montag lachend, da&szlig; das ja verboten sei. Als Clarisse geht stellt sie ihm noch die Frage, ob er gl&uuml;cklich sei. Blitzschnell sagt er: [Selbstverst&auml;ndlich bin ich gl&uuml;cklich. Was glaubt das Ding eigentlich? Ich sei nicht gl&uuml;cklich?] Alleine in der dunklen Wohnung best&auml;tigt er aber, da&szlig; er doch nicht gl&uuml;cklich ist. [Er war nicht gl&uuml;cklich. Noch w&auml;hrend er die Worte vor sich hin sagte, erkannte er, da&szlig; sie seinen wahren Zustand wiedergaben. Er trug sein Gl&uuml;ck wie eine Maske, und das M&auml;dchen war damit davongelaufen; es bestand keine M&ouml;glichkeit, bei ihr anzuklopfen und die Maske zur&uuml;ckzufordern.] Clarisse schafft es, Guy Montag zu irritieren, und sie weckt ein Unzufriedenheitsgef&uuml;hl in ihm.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Nach dem Selbstmordversuch von seiner Frau Mildred merkt er, da&szlig; ihr Bezug zur Realit&auml;t sich ge&auml;ndert hat und er scheint die Welt schon mit anderen Augen zu sehen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Am n&auml;chsten Tag trifft Guy Montag Clarisse zuf&auml;llig wieder auf der Stra&szlig;e. Er bemerkt, da&szlig; sie ihm &auml;lter wie seine 30-j&auml;hrige Frau vorkommt. Im Laufe des Gespr&auml;ches erf&auml;hrt der Leser das erste mal, da&szlig; Guy Montag nicht wie alle anderen Feuerwehrm&auml;nner ist, ihn ihm schlummert die Neugier, die Logik und der Wille zum Nachdenken. [Sie sind nicht wie die anderen. Ich kenne einige, ich wei&szlig; Bescheid. Wenn ich spreche, sehen sie mich an. Als ich etwas vom Mond sagte, gestern nacht, haben sie zum Mond hinauf geschaut. Das w&uuml;rden die anderen nie tun.]</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Sieben Tage lang sieht er Clarisse McClellan noch t&auml;glich, dann bleibt sie pl&ouml;tzlich weg, er kann sie nirgends finden. Durch seine Frau erf&auml;hrt er vier Tage sp&auml;ter, da&szlig; Clarisse &uuml;berfahren worden sei, aber sie ist sich nicht sicher, ob sie auch wirklich tot sei. Auf alle F&auml;lle ist ihre Familie weggezogen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">In der Arbeit f&uuml;hlt er sich nicht mehr wohl. Seit einiger Zeit wird er vom &quot;Mechanische Hund&quot;, einer k&uuml;nstliche Lebensform die die Aufgabe der Polizisten &uuml;bernommen hat, verfolgt, und er kommt sich von allen Seiten bedroht vor. Er macht sich auch das erste mal Gedanken, wie es w&auml;re, wenn er B&uuml;cher h&auml;tte, wenn seine B&uuml;cher verbrennt w&uuml;rden und wenn er daf&uuml;r eingesperrt werden w&uuml;rde.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Bei einem Einsatz mu&szlig; Montag miterleben, wie eine alte Dame mit den Worten: [Seid ein Mann, Meister Ridley; wir werden heute, so Gott will, in England eine Kerze anz&uuml;nden, wie sie wohl nie mehr auszul&ouml;schen ist.] Selbstmord begeht, indem sie ihre B&uuml;cher anz&uuml;ndet und ins Feuer springt. Sie ist lieber gestorben, als ohne ihre B&uuml;cher zu leben. Guy Montag wird durch diesen Zwischenfall sehr verwirrt aber zum Gl&uuml;ck hat er vorher noch ein Buch mitgenommen, er will endlich wissen, was er eigentlich zerst&ouml;rt.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">In der Nacht stellt Montag fest, da&szlig; ihm seine Frau fremd vorkommt, als kenne er sie nicht. Nach zehn Jahren Ehe bemerkt er ihre Unf&auml;higkeit zur Kommunikation und ihre Flucht aus der Realit&auml;t durch das Fernsehen. [Und pl&ouml;tzlich kam sie ihm so fremd vor, da&szlig; er nicht mehr wu&szlig;te, ob er sie &uuml;berhaupt kannte.]</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Zu diesem Zeitpunkt, als ihm seine Frau kurz vorher den Tod von Clarisse mitgeteilt hatte, deutet der Autor den Gedanken an Selbstmord Montags an.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Nach dem Selbstmord der Frau bleibt Guy morgens von der Arbeit fern, doch Beatty kommt ihn besuchen. Er beginnt einen Monolog mit Montag, und sagt ihm, da&szlig; er gl&uuml;cklich sei. Dies ist der ausschlaggebende Punkt, nachdem Montag sagt, da&szlig; etwas geschehen m&uuml;sse, da er nicht (mehr) gl&uuml;cklich sei. Er geht in den Flur, und holt mehrere B&uuml;cher hinter der Klappe der Klimaanlage heraus. Er will diese B&uuml;cher endliche einmal selbst lesen, obwohl es verboten ist. Er setzt sich und Mildred dadurch einem gro&szlig;en Risiko aus, da Beatty noch einmal zur&uuml;ckkehrt, aber diese Information ist ihm die Gefahr wert.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Bereits am Ende dieses Kapitels bricht Guy Montag mit anti-utopischen Staat und dem System der B&uuml;cherfeindlichkeit. F&uuml;r ihn haben die B&uuml;cher aber noch nicht die Funktion der Orientierungshilfe im Hinblick auf den in seinem Inneren schwelenden Wertekonflikt.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Am Anfang des zweiten Kapitels sind Guy Montag und Mildred noch immer damit besch&auml;ftigt, B&uuml;cher zu lesen. Mildred will ihm nicht helfen, und Montag fragt sich, wer ihn noch in seinen Ansichten unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte. Er erinnert sich jedoch an eine Begegnung mit einem alten Mann, Faber, den er ihm Park getroffen hatte. Er hatte Montag damals auch seine Adresse gegeben, und diese kann sich dazu entschlie&szlig;en, ihn anzurufen. Hier erf&auml;hrt er, da&szlig; seine Bibel wohl die letzte in diesem Erdteil sei, und er &uuml;berlegt, welches Buch er sonst Beatty, der vom Diebstahl wei&szlig;, geben soll. So f&auml;hrt er mit der Untergrundbahn zu Faber. Ihm kommt die Idee B&uuml;cher zu vervielf&auml;ltigen, bei Feuerwehrleuten einzuschmuggeln, da&szlig; diese angezeigt und ihre B&uuml;cher verbrennt werden. Guy zwingt Faber, da&szlig; er ihn mit seinem Wissen unterst&uuml;tzt, und ihn von den B&uuml;chern lehrt. Doch bevor Guy Montag wieder geht versp&uuml;rt er Angst, Angst da&szlig; Beatty ihn &uuml;berreden k&ouml;nnte, da&szlig; B&uuml;cher doch schlecht sind, und da&szlig; er nicht widerstehen k&ouml;nnte. So gibt Faber ihm noch einen kleinen, gr&uuml;n-metallischen Gegenstand mit, der einen Ohrh&ouml;rer darstellt, mit dem Faber und Montag immer kommunizieren k&ouml;nnen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Als Guy geht, macht er seinen ersten wirklich selbst &uuml;berlegten Schritt zum eigenen Denken. Er fragt Faber, wann denn er endlich selbst etwas denken w&uuml;rde, da er jetzt ja wieder die Befehle von ihm ausf&uuml;hre.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Zuhause angekommen mu&szlig; Montag erkennen, da&szlig; Frau Bowles und Frau Phelps zu Besuch waren. Nach einer Diskussion reagiert er zu heftig, holt ein Buch und liest den beiden daraus vor. Er sieht aber nicht wirklich ein, da&szlig; er einen Fehler begangen hat, aber nach einer Zeit bekommt er doch ein schlechtes Gewissen, da eine der Frauen zu weinen begonnen hat, und er ist sich nicht mehr sicher, ob B&uuml;cher doch n&uuml;tzlich sein k&ouml;nnen. Faber hilft ihm jedoch in diesem schweren Augenblick.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Beatty, dem Montag das Buch &uuml;bergibt, wirft er sofort weg, ohne den Titel anzusehen. Er glaubt, da&szlig; Montag endlich verstanden hat, was problematisch an B&uuml;chern ist, und h&auml;lt ihn f&uuml;r &quot;geheilt&quot;. Doch er sagt nur so, denn er wei&szlig; mehr. Beim n&auml;chsten Alarm h&auml;lt der Wagen von der Feuerwehr vor Montags Haus.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das dritte und letzte Kapitel ist f&uuml;r Montag der endg&uuml;ltige Umbruch. Beatty sagt zum &uuml;berraschten Montag [Jetzt hast du&rsquo;s. Freund Montag wollte zur Sonne emporfliegen, und nun, wo er sich die Schwingen versengt hat, wundert er sich.&quot;] Montag sieht Mildred aus dem Haus kommen, und stellt sich dann seiner Arbeit die B&uuml;cher zu verbrennen, gest&auml;rkt von Faber, den er immer noch durch den Kopfh&ouml;rer empfangen kann. Als Dem&uuml;tigung darf er es nicht wie &uuml;blich mit Kerosin begie&szlig;en, und anz&uuml;nden, sondern mu&szlig; die ganze Prozedur langsam mit dem kleinen Flammenwerfer erledigen. Montag gibt es aber die Chance mit seinem vorigen Leben abzuschlie&szlig;en. [Er verbrannte die Schlafzimmerw&auml;nde und das Kosmetikk&auml;stchen, weil er alles verwandeln wollte, die St&uuml;hle, die Tische, und im E&szlig;zimmer das Silberzeug und Plastikgeschirr, alles, was verreit, da&szlig; er hier in diesem Haus gelebt hatte mit einer fremden Frau, die morgen schon nicht mehr an ihn denken w&uuml;rde,...] Erst als alles zerst&ouml;rt ist, fragt er Beatty, ob ihn Mildred angezeigt hat. Dieser bejaht, entdeckt den Ohrh&ouml;rer, entwendet ihn Montag und sagt, da&szlig; er auch den Sender finden werde. Erst diese Handlung gibt Guy den Ansto&szlig;, sich zu wehren. Er entsichert den Flammenwerfer, und als Beatty ihn noch reizt, dr&uuml;ckt er mit den Worten [Wir haben nie richtig gebrannt...] ab, und t&ouml;tet seinen Vorgesetzten. Sofort vom mechanischen Hund attackiert, kann er diesen abwehren, und es gelingt ihm nach einem Besuch bei Faber &uuml;ber den Flu&szlig; in ein anderes Land zu fl&uuml;chten, ein Land ohne Verfolgung, ohne Polizei, aber auch ohne Freunde, ohne B&uuml;cher.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Sch&ouml;n langsam wird ihm klar, da&szlig; Beatty sterben wollte. Er hatte keinen Versuch gemacht, sich selbst zu retten, er hat Montag sogar provoziert seine Tat zu vollenden. F&uuml;r das erste mal in seinem Leben ist es Still um ihm, und er nimmt pl&ouml;tzlich Sinneseindr&uuml;cke wie D&uuml;fte und Ger&auml;usche wahr. Das geht so lange, bis er Feuer sieht. Er trifft auf eine Gruppe ausgesto&szlig;ener Literaten, von denen er sofort aufgenommen wird. Erst jetzt erkennt er, da&szlig; Feuer nicht nur verbrennen, sondern auch w&auml;rmen kann. Granger, der Anf&uuml;hrer der Staatsfeinde, erz&auml;hlt ihm, da&szlig; jeder von ihnen ein Buch gelesen hat, und da&szlig; sie es auswendig k&ouml;nnen, so lassen sie die Literatur nicht vergessen werden.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Durch einen Atombombenangriff wird am Ende des Buches die Stadt von der Montag gefl&uuml;chtet ist zerst&ouml;rt. F&uuml;r Guy Montag ist das aber nicht der Abschlu&szlig; seines Lebens, es ist der Neubeginn. Granger erz&auml;hlt noch einmal die Ph&ouml;nix-Sage, und er vergleicht die Menschheit mit diesem Vogel &#8211; sie mu&szlig; sich wohl immer wieder selbst verbrennen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Clarisse McClellan </strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die 17-j&auml;hrige Clarisse ist die Nachbarin von Guy Montag. Sie ist f&uuml;r ihre Zeit und ihre Umgebung nicht normal, da sie spazieren geht, Dinge hinterfr&auml;gt, und sich den gesellschaftlichen Zw&auml;ngen nicht unterwirft. Beim ersten Treffen zwischen ihr und Montag zeigt sie einerseits Respekt dem Feuerwehrmann gegen&uuml;ber, andererseits sieht sie in Guy auch den Menschen. Sie ist eindeutig optimistisch, sie glaubt sie kann die Welt ver&auml;ndern. Und wenn nicht, so wird sich sicherlich nicht SIE anpassen. Es gelingt Clarisse immer wieder, Montag einen Denkansto&szlig; &uuml;ber irgendwelche Dinge zu geben, will er jedoch hinterfragen, ist sie bereits gegangen. Montag selbst empfindet gro&szlig;e Zuneigung zu ihr, und ist sehr Zerst&ouml;rt, als er von ihrem Unfall erf&auml;hrt. Im Buch wird aber nicht aufgekl&auml;rt, ob sie den Autozusammensto&szlig; &uuml;berlebt hat, oder nicht.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Clarisse ist mit Sicherheit der entscheidende Faktor, der Montags Wandlung zum Rebellen einleitet. Sie scheint vern&uuml;nftig zu sein, andererseits ist es nicht einzusehen, warum sie sich der Gefahren der rasenden Autos auf den Stra&szlig;en ausliefert. Ob sich Montag in sie verliebt hat ist schwer zu sagen, es k&ouml;nnte auch die Neugier auf das Neue sein.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Montag fallen an ihr besonders ihre Augen auf, in denen er sich gespiegelt sieht.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Von der Gesellschaft als Au&szlig;enseiter behandelt ist Clarisse unter Psychologischer Betreuung. Sie ist eine sehr naturverbundene Person, was sich schon im schottischen Pr&auml;fix Mc in ihrem Namen zeigt. Ihre ganze Familie ist au&szlig;ergew&ouml;hnlich, und sie werden vom Staat nicht gerne gesehen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Mildred</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Mildred ist die 30-j&auml;hrige Frau von Montag. Sie ist ein typischer Vertreter der Gesellschaft dieser Zeit. Ihre einzige Freizeitbesch&auml;ftigung ist es, die Fernsehfamilie, eine Seifenoper die auf vier Wand-gro&szlig;en Bildschirmen ausgesendet wird, zu beobachten. Ihr ist alles irgendwie gleichg&uuml;ltig, und ihr ist egal, was hinter den Dingen steckt. Zum Beispiel &uuml;berlegt sie sich, welcher der Kandidaten f&uuml;r die n&auml;chste Wahl optisch am besten Aussieht, da sie f&uuml;r den stimmen wird. Sie scheint Montag nicht mehr wirklich zu lieben, ihre Beziehung ist Alltag geworden, Guy stellt keine Freude oder Herausforderung f&uuml;r sie da. So scheint es fast vorprogrammiert, da&szlig; sie einen Selbstmordversuch begeht, der jedoch mi&szlig;gl&uuml;ckt. Am n&auml;chsten Tag verleugnet sie, das getan zu haben, denn sie sei ja gl&uuml;cklich.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Anfangs scheint sie Montags Vorhaben B&uuml;cher zu lesen zu tolerieren, aber sie selbst findet nichts in B&uuml;chern, was ihr einen Lebensinhalt geben k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich ist es sogar sie, die Montag anzeigt.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Faber</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Faber ist ein &auml;lterer Mann, der sich den B&uuml;chern verschrieben hat. Er unterst&uuml;tzt Montag sehr, genaugenommen ist er sein Lehrer. Ohne ihn w&auml;re Montag nie so weit gekommen. Obwohl er mit Montag voller Tatendrang ist, konnte er sich alleine nicht dazu entschlie&szlig;en, etwas zu unternehmen. F&uuml;r ihn sind es nicht die B&uuml;cher selbst, die Freude und Gl&uuml;ck bringen, sondern die damaligen Zeiten. F&uuml;r ihn sind Fotos und Kassettenaufnahmen auch wichtige &Uuml;berlieferungen aus der guten Zeit.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Faber ist ein eindeutiger passiver Charakter, der aber durch Montags Tatendrang wieder ins Leben zur&uuml;ckgebracht wird.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Beatty</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Beatty ist Montags Vorgesetzter. Er ist ein Handlanger des totalit&auml;ren Systems, er durchschaut Guy von Anfang an, er scheint alles zu wissen. Er will Montag helfen, indem er ihm den mechanischen Hund nachschickt, doch Guy reagiert nicht darauf. Auch redet er oft mit ihm, er will nicht, da&szlig; Montag den B&uuml;chern verf&auml;llt. Aber eines ist sicher: er ist sehr gut gebildet. Er kennt viele Stellen aus B&uuml;chern, und er scheint auch viele gelesen zu haben. Deswegen ist es unverst&auml;ndlich, da&szlig; er diesen Job hat. Es kommt zwar die &Uuml;berlegung auf, da&szlig; Beatty auch zu den B&uuml;cherfreunden geh&ouml;rt, diese werden jedoch vernichtet, als er seinen Tot provoziert. Sicher war er mit seinem Leben nicht zufrieden, konnte jedoch nicht zu den anderen &uuml;berwechseln, so wie Montag. Beatty ist f&uuml;r mich der Charakter, aus dem ich am wenigsten schlau wurde.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Granger</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Granger ist der Anf&uuml;hrer der Literaten auf der anderen Seite des Flusses. Er hat Montag sofort in die Gruppe integriert, und beginnt eine Freundschaft mit ihm.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Frau Bowles und Frau Phelps</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Frau Bowles und Frau Phelps sind wie Mildred typische Vertreter der Gesellschaft, also angepa&szlig;te Staatsb&uuml;rger. Sie haben nie etwas mit B&uuml;chern zu tun, und als Montag aus einem davon vorliest, fangen sie zu weinen an. Vielleicht sind die zwei durch dir Ewige Manipulation so leichtgl&auml;ubig geworden, da&szlig; sie im Lesest&uuml;ck nur die grauenvolle Information sehen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Erz&auml;hlform und Erz&auml;hlperspektive</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Der Roman ist durchgehend im Pr&auml;teritum geschrieben. Die Handlung wird von einem unbekannten Erz&auml;hler vorgebracht, der aber auf Guy Montag bezogen schreibt, und nur das wei&szlig;, was diesem auch bekannt ist.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Sprache</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das Buch ist f&uuml;r Science Fiction &uuml;blich in sehr attribuisierender Sprache geschrieben. Sehr detaillierte Schilderungen von Einzelheiten bringen jedoch keinen Abbruch der Handlung, sondern schaffen ein zeitlich gleichsam verlaufendes, ruhiges Fortgehen der Geschichte. Die besonders spannenden Stellen werden durch enorme Zeitverl&auml;ngerung dargebracht. Auffallend ist auch der f&uuml;r Trivialliteratur sehr hohe Wortschatz, der in diesem Roman verwendet wir.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Leider handelt es sich bei diesem Buch um eine schlecht &Uuml;bersetzung. So sind zum Beispiel die Kapitel&uuml;berschriftn vollkommen verloren gegangen, andere Stellen wurden nur unzureichend oder schlecht &uuml;bersetzt. Zum Beispiel [I&rsquo;d have known it with my eyes shut] wird als [Ich h&auml;tte es sagen k&ouml;nnen, ohne die Augen aufzumachen.] wo sich [Ich h&auml;tte es mit geschlossenen Augen sagen k&ouml;nnen] sicher besser und fl&uuml;ssiger angeh&ouml;rt h&auml;tte. Teilweise wurden sogar W&ouml;rter falsch &uuml;bersetzt. Zum Beispiel &quot;brass nozzle&quot; mit &quot;gelbes Strahlrohr&quot;, was eigentlich &quot;Messingd&uuml;se&quot; hei&szlig;en h&auml;tte sollen.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Oft werden im Buch auch wichtige W&ouml;rter kursiv gedruckt, aber nicht alle W&ouml;rter in der &Uuml;bersetzung auch kursiv wiedergegeben.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><strong>Zugang</strong></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das Buch ist ohne irgendwelche Vorkenntnis zu ben&ouml;tigen lesbar. Es bereitet keine Schwierigkeiten sich in das Leben von Guy Montag hineinzuversetzen.</p>
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		<title>Nathan der Weise Interpretation</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 22:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[nathan-der-weise]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Nathan der Weise Interpretation</h1>
<p>&#160;</p>
<p>Der Klosterbruder will sich nicht mit dem Problem des Tempelherrn befassen und verweist</p>
<p>ihn deshalb an den Patriarchen, den er gerade kommen sieht. Der Patriarch beschw&#246;rt den Tempelherrn, noch</p>
<p>lange sein Amt&#8230;</p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Klosterbruder will sich nicht mit dem Problem des Tempelherrn befassen und verweist</p>
<p>ihn deshalb an den Patriarchen, den er gerade kommen sieht. Der Patriarch beschw&ouml;rt den Tempelherrn, noch</p>
<p>lange sein Amt zu behalten, was den genauen Gegensatz zu dessen Wunsch, Recha zu heiraten darstellt. Curd steht</p>
<p>vor dem Konflikt, entweder Nathan zu verraten oder den Patriarchen zu bel&uuml;gen. Der Tempelherr teilt dem</p>
<p>Patriarchen die Geschichte Rechas als angenommen Fall ohne Nennung von Namen mit und fragt ihn um Rat, was</p>
<p>in einem solchen Fall zu tun ist. Der Geistliche antwortet, dem Juden, der so etwas wagen sollte , ist der Tod auf</p>
<p>dem Scheiterhaufen bestimmt. Der Patriarch aber, der ahnt, dass es sich nicht blo&szlig; um einen angenommenen Fall</p>
<p>handelt, beschlie&szlig;t den Frevel aufzudecken.</p>
<p>Patriarch ist absolut intolerant und fordert den Tod Nathans weil er eine Christin j&uuml;disch erzogen hat. Er sieht</p>
<p>j&uuml;disch sein als das schlimmste, was einem Menschen passieren kann an.</p>
<p>Das Verhalten vom Patriarchen ist total untypisch f&uuml;r ein christliches Kirchenoberhaupt.</p>
<p>Er bricht das Beichtgeheimnis, ist der Meinung das Recha lieber im Elend umgekommen w&auml;re als j&uuml;disch erzogen</p>
<p>zu werden. Er widere holt dreimal den Satz &bdquo;Tut nichts! Der Jude wird verbrannt&ldquo; was sein eindeutige Intoleranz</p>
<p>und Brutalit&auml;t zeigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere <strong><a href="http://www.inhaltsangabe.info/nathan-der-weise/interpretation_nathan_der_weise" rel="bookmark" title="Permanent Link to Interpretation Nathan der Weise">Interpretation Nathan der Weise</a></strong></p>
<p><strong>Weitere Infos zu: <a href="http://www.inhaltsangabe.info/nathan_der_weise" rel="bookmark" title="Permanent Link to Nathan der Weise">Nathan der Weise</a></strong></p>
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		<title>Heinrich B&#246;ll &#8220;Der Zug war p&#252;nktlich&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 22:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Zug war pünktlich]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Heinrich B&#246;ll &#34;Der Zug war p&#252;nktlich&#34;</h1>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><b><u>Der Autor:</u></b></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Heinrich B&#246;ll wurde am 21. Dezember 1917 als dritter Sohn von Viktor B&#246;ll und seiner zweiten</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Frau&#8230;</p>]]></description>
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<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><b><u>Der Autor:</u></b></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Heinrich B&ouml;ll wurde am 21. Dezember 1917 als dritter Sohn von Viktor B&ouml;ll und seiner zweiten</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Frau Maria geboren.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1928 &#8211; 1937 Gymnasium Abitur</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1938 &#8211; 1939 Reichsarbeitsdienst</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1939 &#8211; 1945 Infanterist im Zweiten Weltkrieg</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1972 Nobelpreis f&uuml;r Literatur</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">1985 Tod in Langenbroich</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>Bedeutende Werke:</u> Romane &quot;Wo warst du Adam&quot; (1951 ), &quot;Billard um halbzehn&quot;( 1959), &quot;Ansichten eines Clowns&quot; (1963), &quot;Gruppenbild mit Dame&quot; (1971),</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><u>Erz&auml;hlungen: &quot;</u>Der Zug war p&uuml;nktlich&quot; (1949), &quot;Die verlorene Ehe der Katharina Blum&quot; (1974)</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><b><u>Buch und Erz&auml;hlhaltung:</u></b> Die Erz&auml;hlung &quot;Der Zug war p&uuml;nktlich&quot; ist Heinrich B&ouml;lls erstes Werk und ist in der personellen Erz&auml;hlhaltung (bei der Reflexion der Gef&uuml;hle) als auch in der teilnehmenden Haltung (Wiedergebung der Handlung) verfasst.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><b><u>Inhaltsangabe:</u></b> Die Geschichte beginnt auf dem Bahnhof einer Stadt im Ruhrgebiet. Ein Soldat sucht sich einen Platz im Fronturlauberzug, der ihn an die Ostfront zur&uuml;ckbringen soll. Es wird eine trostlose Fahrt. D&uuml;stere Gedanken wie &quot;Bald bin ich tot. Ich werde sterben bald&quot; schie&szlig;en ihm durch den Kopf. M&auml;nner die der Zufall zusammen gew&uuml;rfelt hat sitzen in der Ecke, spielen Karten miteinander, essen ihre Lebensmittelrationen und versuchen ihren Kummer, ihren Schmerz und ihre Sorgen mit Schnaps zu ertr&auml;nken. Andreas erinnert sich an seinen Freund, den Pfarrer der f&uuml;r ihn die Messe liest und an eine Frau, in deren Augen er nur f&uuml;r Bruchteile einer Sekunde an einem Zaun in der franz&ouml;sischen Provinz blicken konnte, er denkt an seine fr&uuml;heren Verwundungen, und er ha&szlig;t alle, die den Krieg als eine Selbstverst&auml;ndlichkeit empfinden oder die, die an diesem Krieg etwas Gutes abgewinnen k&ouml;nnen. In Lemberg h&auml;lt der Zug und Andreas besucht mit seinen neu gewonnenen Freunden ein Gasthaus und sp&auml;ter ein Bordell auf. Hier begegnet Andreas einer polnischen Spionin, die als Prostituierte Nachrichten f&uuml;r den polnischen Widerstand sammelt. Die Frau hat Mitleid mit dem Deutschen. Sie will ihn retten. F&uuml;r Andreas verst&auml;rkt sich jedoch die Gewi&szlig;heit vom nahenden Tod der dann auch eintritt.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><b><u>Deutung:</u></b></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Das Werk steht als erster von B&ouml;ll ver&ouml;ffentliche Erz&auml;hlung noch unter den schrecklichen eigenen Eindr&uuml;cken seines Soldatseins.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Es ist eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit und Menschenverachtung jedes Krieges der Gut und B&ouml;se zerst&ouml;rt. B&ouml;ll stellt in dieser Erz&auml;hlung die kaputten vom Krieg zerst&ouml;rten Menschen in Form der Reisebegleiter Andreas bedr&uuml;ckend dar.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">Die Unm&ouml;glichkeit dem Geschehen zu entfliehen und das Bewu&szlig;tsein des unaufhaltsamen heraneilenden Endes und das aus heiterem Himmel erfolgten Finale sind die bedr&uuml;ckende Aussage.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><b><u>Zeitgeschichtlicher Hintergrund:</u></b></p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">B&ouml;ll erlebte das Grauen des Zweiten Weltkrieges als einfacher Soldat w&auml;hrend der ganzen L&auml;nge des Krieges. Im Buch wird die bedr&uuml;ckende Situation der Deutschen Soldaten gegen Ende des bereits verlorenen und hoffnungslosen Krieges dargestellt.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;">&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><a href="http://www.bauch-weg-guide.de/">Bauch weg</a> Di&auml;ten sind sehr gut und sinnvoll.</p>
<p style="margin-top: 5pt; margin-bottom: 5pt;"><span><font color="#0000ff" face="Arial" size="2">Unterw&auml;sche von <a href="http://www.belida.de/beedees.html"><u>BeeDees</u></a></font></span></p>
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<img src="http://www.inhaltsangabe.info/?ak_action=api_record_view&id=525&type=feed" alt=" Heinrich Böll Der Zug war pünktlich"  title="Heinrich Böll Der Zug war pünktlich" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„An diesem Dienstag“ Inhaltsangabe Wolfgang Borchert</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/an-diesem-dienstag-inhaltsangabe-wolfgang-borchert</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 22:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[An diesem Dienstag]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1><b>Wolfgang Borchert &#8222;An diesem Dienstag&#8220;</b></h1>
<p><b>Zum Inhalt:</b></p>
<p style="text-indent: -28pt; margin-left: 28pt;">&#160;</p>
<p>In Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte &#8222;An diesem Dienstag&#8220; spielt die gesamte Handlung an einem Dienstag im Krieg, und zwar auf zwei Ebenen gleichzeitig: Zu Hause, wo&#8230;</p>]]></description>
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<p><b>Zum Inhalt:</b></p>
<p style="text-indent: -28pt; margin-left: 28pt;">&nbsp;</p>
<p>In Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte &bdquo;An diesem Dienstag&ldquo; spielt die gesamte Handlung an einem Dienstag im Krieg, und zwar auf zwei Ebenen gleichzeitig: Zu Hause, wo das Leben ziemlich normal weitergeht, und an der Front, wo die eigenen Soldaten leiden und sterben.</p>
<p>Am Anfang wird von einer Schulklasse berichtet, die das Wort &bdquo;Krieg&ldquo; f&uuml;r Schreib&uuml;bungen benutzt. In der zweiten Ebene, also an der Ostfront, wird einem das Schicksal des Offiziers Hesse n&auml;hergebracht, der zum Hauptmann bef&ouml;rdert worden ist. Da er mit diesem Rang versetzt wurde, nimmt nun Leutnat Ehlers das Kommando in seine Hand, und wird prompt von Scharfsch&uuml;tzen erschossen. Man erf&auml;hrt, dass Hauptmann Hesse an Fleckenfieber erkrankt ist, im Seuchenlazarett von Smolensk desinfiziert wird, und daraufhin stirbt. Zu Hause bekommt seine Frau den Brief mit der Auskunft, dass ihr Mann bef&ouml;rdert worden sei, und geht daraufhin in die Oper.</p>
<p>Die Erz&auml;hlung endet, so wie sie angefangen hat, n&auml;mlich mit einer Schularbeit einses jungen M&auml;dchens mit folgenden Worten:&ldquo; Im Krieg sind alle V&auml;ter Soldat&ldquo;.</p>
<p><b>Formale Analyse:</b> </p>
<p>Diese Kurzgeschichte weist meiner Meinung nach alle Kriterien einer Kurzgesschichte auf. Sie beginnt mit einem unvermittelndem Einstieg in die Handlung, der in diesem Fall der Absatz in der Schule mit den arbeitenden Sch&uuml;lern ist. Die Kurzgeschichte handelt von einem entscheidenden Einschnitt in das Leben der Hauptprotagonisten, dass in diesem Fall der Tod des Hauptmann Hesse ist. Es stehen auch nur, wie bei anderen Kurzgeschichten nur eine oder zwei Hauptpersonen im Mittelpunkt. Die beiden Handlungsebenen, die Front auf der einen Seite, und die Heimat(front) auf der anderen Seite sind durch charakteristische Abs&auml;tze gekennzeichnet. Jeder dieser Abs&auml;tze f&auml;ngt mit der Aussage: &bdquo;An diesem Dienstag&ldquo; an. Die S&auml;tze sind typisch kurz gehalten und es werden haupts&auml;chlich Haupts&auml;tze verwendet.</p>
<p><b>Interpretation:</b></p>
<p>Borcherts Kurzgeschichte &bdquo;An diesem Dienstag&ldquo; ist deshalb so fesselnd, da er es vermag, in wenigen Zeilen die H&auml;rte des Krieges zu schildern. Der Krieg, und ganz besonders die Ostfront, haben gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf Borcherts Schreibweise, da er am eigenen Leib die Schrecken des Krieges erleben musste. Er war beim &bdquo;Unternehmen Barbarossa&ldquo; von Anfang an dabei, bis zum schrecklichen Wintereinbruch, und dem Stop der deutschen Wehrmacht vor den Toren Moskaus. In diesem gigantischen Feldzug verlor die Wehrmacht ihre Unschuld, und Borchert war einer derjenigen, die sich gegen diesen Agressor aufgelehnt haben. Diese unsinnigen K&auml;mpfe in einem fremden Land, wo kein Deutscher oder &Ouml;sterreicher etwas zu suchen verloren hatte, und nur durch den Gr&ouml;&szlig;enwahn des Herrn Hitler zum Friedhof f&uuml;r Millionen wurde. In dieser Kurzgeschichte spricht er auch die Vertuschungen und Betr&uuml;gereien</p>
<p>w&auml;hrend des Krieges an, denn als Frau Hesse den Brief wegen der Bef&ouml;rderung ihres Mannes bekommt, steht darauf, dass es 40 Grad K&auml;lte haben soll. Dies ist h&ouml;chstwahrscheinlich manipuliert worden, da man die 40 Grad Fieber in 40 Grad K&auml;lte umgewandelt hat. Obwohl alles von Krieg und Leid handelt, gibt es trotzdem hier und da Schimmer von Hoffnung. So z.B. findet die Krankenschwester Trost und Kraft in ihrem Glauben an Gott, indem sie schreibt: &bdquo; Ohne Gott h&auml;lt man das gar nicht durch!&ldquo;&nbsp;</p>
<p>Der Krieg und ganz besonders der Russlandfeldzug war eines der schrecklichsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Nach dem Krieg konnten nur wenige Familien ihre M&auml;nner nach Beendigung ihrer Gefangenschaft wieder in Empfang nehmen. Nebenbei hat das Hitlerregime eine ganze Generation von Jugendlichen verdorben, aber nicht Borchert, der uns auch heute noch mit seinen Kurzgeschichten aus dem Krieg den Atem stocken l&auml;sst.</p>
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		<title>&#8220;Die Blechtrommel&#8221; von G&#252;nter Grass</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 18:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Blechtrommel]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>BUCHVORSTELLUNG: &#8222;DIE BLECHTROMMEL&#8220;</p>
<p>Gliederung:<br />
Biographie von G&#252;nter Grass&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; 4. Entstehungszeit&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; <br />
Genre: Schelmenroman&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; 5. Besonderheiten + Bewertung d. Buches<br />
Inhaltsangabe &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160;&#8230;</p>]]></description>
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<p>Gliederung:<br />
Biographie von G&uuml;nter Grass&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 4. Entstehungszeit&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Genre: Schelmenroman&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 5. Besonderheiten + Bewertung d. Buches<br />
Inhaltsangabe &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 6. Quellen</p>
<p>
Zitat: &bdquo;Die Kritiker lobten und verrissen das Buch. Grass wurde als Pornograph, Nihilist und&nbsp; L&auml;sterer dargestellt, aber &acute;die Blechtrommel` war &auml;u&szlig;erlich erfolgreich und ist ein monumentales Werk der Weltliteratur. Es ist eines jener B&uuml;cher, &acute;die man gelesen haben muss`.&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Edgar Neis)</p>
<p>
1. Biographie: G&uuml;nter Grass<br />
* 16.10.1927 in Danzig (heutiges Polen)<br />
Sohn einer Kaufmannsfamilie &rarr; besa&szlig;en Kolonialwarengesch&auml;ft (wie Oskars Eltern im Buch)<br />
1933-34 Volkshochschule u. Gymnasium Danzig &rarr; erste schriftstellerische u. k&uuml;nstlerische Erfahrungen<br />
1944-46 Einberufung zum Luftwaffenhelfer &rarr; Verwundung, Lazarettaufenthalt, amerikanische Kriegsgefangenschaft<br />
mit 19J. Arbeit auf Land u. in Kalibergwerk bei Hildesheim<br />
1947 Versuch Abitur nachzuholen &rarr; &bdquo;schmiss es hin, da er die Nase voll hatte&ldquo;<br />
danach Steinmetzlehre in D&uuml;sseldorf<br />
1948-52 Studium der Graphik u. Bildhauerei an Kunstakademie D&uuml;sseldorf<br />
1951-52 Reisen nach Italien und Frankreich <br />
4J. sp&auml;ter erste Ausstellungen von Plastiken und Graphiken in Stuttgart u. Berlin<br />
+ schriftstellerisch t&auml;tig: Kurzprosa, Gedichte, Theaterst&uuml;cke<br />
mit 27J. Hochzeit mit schweizerischer Ballettt&auml;nzerin Anna Schwarz + 1957 (30J.) Geburt der Zwillinge Franz und Raoul &rarr; 4J. sp&auml;ter Geburt der Tochter Laura<br />
Viele F&ouml;rderpreise z.B. f&uuml;r Urauff&uuml;hrung von Theaterst&uuml;ck &bdquo;Onkel, Onkel&ldquo; in K&ouml;ln<br />
1959 &bdquo;Die Blechtrommel&ldquo; erscheint &rarr; internationale Anerkennung<br />
Preise; Wahlk&auml;mpfe f&uuml;r SPD (mit Willy Brandt); politisch sehr engagiert; viele Ver&ouml;ffentlichungen (&rarr; Werke siehe auf dem Handout)<br />
1963 (mit 36J.) Aufnahme in die Berliner Akademie der K&uuml;nste<br />
2J. sp&auml;ter Geburt des Sohnes Bruno Thadd&auml;us<br />
viele Preise; Wahlk&auml;mpfe f&uuml;r SPD<br />
&rarr; pol. Engagement (&rarr; jetzt nicht ausf&uuml;hren)<br />
1979 Der Film &bdquo;Die Blechtrommel&ldquo; (G.G. f&uuml;hrte Regie) erh&auml;lt viele bedeutende Preise, u.a. Oscar f&uuml;r den besten fremdsprachigen Film <br />
1973 Reise mit Willy Brandt nach Israel<br />
1979 (mit 52J.) zweite Heirat mit Uta Grunert<br />
1986-87 Aufenthalt in Calcutta (Indien)<br />
Seit 1990 (Wende) Bem&uuml;hungen um die Vers&ouml;hnung von Ost- und Westdeutschland<br />
&rarr; f&uuml;r allm&auml;hliches Zusammenwachsen zur f&ouml;deralistischen deutschen Kulturnation<br />
1993 (mit 66J.) Austritt aus der SPD wegen Asylrechts&auml;nderungen<br />
10.12.1999 Literatur-Nobelpreis<br />
heute 77 Jahre&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>
2. Genrespezifische Merkmale<br />
Roman:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &bull;&nbsp; umfangreich<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &bull;&nbsp; als Prosatext verfasst<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &bull;&nbsp; fiktionaler (ausgedachter) erz&auml;hlerischer Text<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &bull;&nbsp; dient der Unterhaltung<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &bull;&nbsp; Schilderung eines komplexen Geschehens</p>
<p>Schelmenroman: <br />
(= Picaroroman; span. Picaro = Spitzbube, Schelm)<br />
Handlung von Erlebnissen und Streichen eines Schelms<br />
Held stammt aus niedriger sozialer Schicht<br />
Protagonist schl&auml;gt sich mit List, T&uuml;cke und Betr&uuml;gerei durchs Leben<br />
Kritische Auseinandersetzung mit der damaligen Gesellschaft<br />
Aufzeigen von satirischen und sozialkritischen Z&uuml;gen<br />
Desillusionierung von Oskar durch ironische u. satirische Blo&szlig;stellungen + groteske Verzerrung &rarr; Bsp.: als die polnische Post zerbombt wird, sieht er es als Angriff auf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; seine Blechtrommel</p>
<p>Andere Schelmenromane:<br />
&Auml;gidius Albertinus &quot;Der Landst&ouml;rtzer Gusman von Alfarache&quot; (1615)<br />
H. J. C. von&nbsp; HYPERLINK &quot;http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,538,547&amp;MENUNAME=InfoContainer&amp;OCCURRENCEID=.SL0011738713.TM01-FullContent&amp;WissenID=QD4WnRQgpF5PBP1i2nDi10JCLHq7grXeXHfNRUUVJdEX1Gny4QBG|4029784945035128378/182718474/6/7063/7063/7003/7003/7063/- Grimmelshausen &quot;Der abenteuerliche Simplicissimus&quot; (1669)<br />
A. R.&nbsp; HYPERLINK &quot;http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,538,547&amp;MENUNAME=InfoContainer&amp;OCCURRENCEID=.SL0011758430.TM01-FullContent&amp;WissenID=QD4WnRQgpF5PBP1i2nDi10JCLHq7grXeXHfNRUUVJdEX1Gny4QBG|4029784945035128378/182718474/6/7063/7063/7003/7003/7063/- Lesage &quot;Gil Blas von Santillana&quot; 1715-1735 <br />
J.&nbsp; HYPERLINK &quot;http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,538,547&amp;MENUNAME=InfoContainer&amp;OCCURRENCEID=.SL0011792978.TM01-FullContent&amp;WissenID=QD4WnRQgpF5PBP1i2nDi10JCLHq7grXeXHfNRUUVJdEX1Gny4QBG|4029784945035128378/182718474/6/7063/7063/7003/7003/7063/- Steinbeck, &quot;Tortilla Flat&quot; (1935)<br />
Thomas&nbsp; HYPERLINK &quot;http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,538,547&amp;MENUNAME=InfoContainer&amp;OCCURRENCEID=.SL0011761889.TM01-FullContent&amp;WissenID=QD4WnRQgpF5PBP1i2nDi10JCLHq7grXeXHfNRUUVJdEX1Gny4QBG|4029784945035128378/182718474/6/7063/7063/7003/7003/7063/- Mann, &quot;Felix Krull&quot; (1954)</p>
<p>
3. Inhaltsangabe (Unterteilung in 46 Kapitel)<br />
1.Buch:&nbsp; <br />
- Selbstvorstellung Oskar Matzeraths als Insasse einer Pflege- u. Heilanstalt + Abhandlung &uuml;ber seine Vorfahren (Oma Anna + Opa Joseph + Geburt von seiner Mutter Agnes)<br />
- Bericht &uuml;ber Verh&auml;ltnis zw. Mutter u. Onkel Jan Bronski + Hochzeit v. Mutter mit Matzerath<br />
- Oskars Geburt im Jahre 1924 in Danzig (Polen) &rarr; bekommt er scheinbar bewusst mit<br />
3. Geburtstag: O. bekommt Blechtrommel (= Lebensbegleiter) geschenkt + Sturz von Kellertreppe &rarr; Einstellen des Wachstums (94cm)<br />
Zersingen von Glas mit schriller Stimme &rarr; allerlei Schaden (Schutz vor Trommelwegnahme, Schaufenster, Uhren usw.)<br />
O. Einschulung &rarr; nicht gemeinschaftsf&auml;hig, zersingt Brille der Lehrerin<br />
Lernt lesen + schreiben bei Nachbarin Gretchen Scheffler &rarr; Goethe u. Rasputin als &bdquo;Lehrer&ldquo; <br />
- Ungewollte Schwangerschaft seiner Mutter &rarr; &uuml;berm&auml;&szlig;iges Essen von Fisch &rarr; Tod durch Fischvergiftung + Beerdigung der Mutter<br />
- 1937 Kennen lernen des Meister Bebra u. Roswitha Raguna &rarr; sind ebenfalls kleinw&uuml;chsig<br />
- Reichskristallnacht: Zerst&ouml;rung des Spielzeugladens von Sigismund Markus, wo er seine Blechtrommeln kaufte<br />
2.Buch:<br />
- 1939 erste Kampfhandlungen: pol. Post in Verteidigungszustand &rarr; K&auml;mpfe um das Geb&auml;ude &rarr; pol. Post f&auml;llt, Jan Bronski wird erschossen &rarr; einige Zeit sp&auml;ter besucht O. den Friedhof Saspe, wo Bronski erschossen wurde<br />
- 1. Sept. (= Kriegsbeginn) Eingest&auml;ndnis, dass O. erst seine Mutter u. dann Jan Bronski indirekt ins Grab&nbsp; brachte<br />
- Maria beginnt in Matzeraths Laden zu arbeiten &rarr; Oskars erste Liebe &rarr; anmutend amour&ouml;se Szenen &rarr; &bdquo;Brausepulverorgien&ldquo; (nachher in Filmszene) &rarr; bringt Maria zum Orgasmus<br />
- Maria ist schwanger &rarr; O. meint, er sei der Vater, trotz des Verh&auml;ltnisses zw. Maria u. Matzerath &rarr; O. versucht vergebens Schwangerschaftsabbr&uuml;che<br />
- 12.6.1941 Geburt von Kurt (Oskars Sohn od. Halbbruder) &rarr; verspricht ihm Blechtrommel<br />
- Gem&uuml;seh&auml;ndler u. Nachbar Greff erh&auml;ngt sich an selbstgebastelten kunstvollen Balken &rarr; seit dem ist Freitod f&uuml;r O. die &bdquo;w&uuml;rdigste u. sch&ouml;nste Art zu sterben&ldquo;<br />
- O. reist zusammen mit Bebra u. Roswitha (und zwei Akrobaten) an die Westfront &rarr; spielen Fronttheater (Bebra als Clown, Akrobaten verknoten sich, O. zersingt Glas, Roswitha macht M&auml;nnern sch&ouml;ne Augen + kleine Zaubertricks) &rarr; O. ist sehr angetan von Paris<br />
Roswitha stirbt bei Angriff der Alliierten &rarr; Trennung von Bebra &rarr; O. kehrt nach Hause zur&uuml;ck (herzliche Begr&uuml;&szlig;ung von Matzerath) &rarr; schenkt Kurt zum 3. Geburtstag die versprochene Blechtrommel &rarr; dieser zerschl&auml;gt sie sofort zu Schrott<br />
Gr&uuml;ndung der Jugendgruppe &bdquo;die St&auml;uber&ldquo; (O. als Anf&uuml;hrer)&rarr; begehen viele Verbrechen, Einbruche, Pl&uuml;nderein und Diebst&auml;hle &rarr; O. l&auml;sst sich in einer Kirche als Jesus feiern (Kapitel: &bdquo;Nachfolge Christi&ldquo;)&rarr; werden erwischt &rarr; O. gesteht vor Gericht als einziger nicht, sondern gibt sich als Opfer aus<br />
- Brand u. Zerst&ouml;rung Danzigs &rarr; bei Angriff: Tod Matzeraths durch Ersticken an Parteiabzeichen &rarr; Beerdigung Matzeraths u. der Blechtrommel + Entschluss wieder zu wachsen (mit 21J.), da er jetzt Vollwaise ist<br />
- O. wird krank &rarr; Fahrt mit Maria u. Kurt im G&uuml;terzug Richtung Westen &rarr; Ausbildung eines Buckels bei O. + Einlieferung ins Krankenhaus &rarr; Mai 1946 Verlassen der Klinik mit 1,23m Gr&ouml;&szlig;e &rarr; Beginn eines neuen erwachsenen Lebens<br />
3.Buch:<br />
- Besuch von Volkshochschulkursen u. andere T&auml;tigkeiten &rarr; Fr&uuml;hjahr 1947 Einstellung als Praktikant in Steinmetzlehre &rarr; wird beim Schriftklopfen von Grabsteinen eingesetzt<br />
- 1948 O. macht Maria Heiratsantrag &rarr; sie lehnt diesen ab &rarr; Feststellung f&uuml;r O., dass er kein &bdquo;guter B&uuml;rger&ldquo; mehr werden kann<br />
- O. stellt sich als Aktmodell der Kunstakademie zur Verf&uuml;gung &rarr; O. soll sich mit einer Blechtrommel zeichnen lassen &rarr; kann nicht widerstehen<br />
- O. l&auml;sst sich zusammen mit anderer Frau (Ulla) zeichnen &rarr; Maria ist entt&auml;uscht &uuml;ber ihn + k&uuml;ndigt gemeinsame Wohnung &rarr; O. zieht bei Fam. Zeidler als Untermieter ein<br />
- O. verguckt sich in Nachbarin u. Krankenschwester Dorothea &rarr; f&auml;ngt aus Eifersucht zum Arzt Briefe von ihr ab und beschattet sie<br />
- Gr&uuml;ndung einer Jazzband mit Klepp u. Scholle (O. ist Schlagzeuger) &rarr; spielen anfangs regelm&auml;&szlig;ig im Gasthaus &bdquo;Zwiebelkeller&ldquo; &rarr; lukrativer Vertrag mit Konzertagentur<br />
- vorher Reise in die Normandie &rarr; nach R&uuml;ckkehr Begegnung mit Meister Bebra = Chef der Agentur &rarr; Bebra stellt O. &uuml;ber seine Morde bzw. veranlasste Tode zur Rede &rarr; danach Unterzeichnung des Arbeitsvertrages &rarr; O. wird durch Tourneen ein sehr reicher Mann + Plattenaufnahme, Interviews, Annerkennung (er will seine Erfolge aber nicht weiter ausf&uuml;hren) &rarr; kauft Maria ein modernes Feinkostgesch&auml;ft<br />
- Nach R&uuml;ckkehr von einer Tournee ist Bebra tot &rarr; O. sagt Tourneen ab &rarr; macht aus Trauer lange Spazierg&auml;nge mit geliehenem Rottweiler (aus Tierheim)<br />
- Hund st&ouml;bert weiblichen Finger mit Ring auf + O. steckt den Finger samt Ring ein u. konserviert ihn in Spiritus &rarr;&nbsp; Anwohner Vittlar zeigt O. an &rarr; Finger eventuell von der ermordeten Dorothea&nbsp; &rarr; Freundschaft mit Vittlar<br />
- O. reist (um Verdacht zu best&auml;rken, da er eh festgenommen wird) nach Paris, wo er auf der Rolltreppe einer Metrostation festgenommen wird &rarr; er stellt sich den Polizeibeamten mit &bdquo;Ich bin Jesus!&ldquo; vor<br />
- heute ist O. 30 Jahre alt &rarr; Prozess wegen Ringfinger wird neu aufgerollt u. sein Anwalt ist zuversichtlich, dass Oskar freigesprochen wird, da jemand anders Schwester Dorothea umgebracht haben soll</p>
<p>4. Entstehungszeit <br />
entstand im Jahre 1956 bis 1959 in einem kleinen Pavillon in einem Pariser Hinterhof, wo G.G. damals mit seiner Frau Anna lebte<br />
Ursprung d. Blechtrommel in Figur eines S&auml;ulenheiligen &rarr; Gedichtzyklus &bdquo;der S&auml;ulenheilige&ldquo;<br />
(&rarr; nichts genaueres bekannt)</p>
<p>
5. &auml;u&szlig;erliche und inhaltliche Besonderheiten / Bewertung<br />
Viele lange, verschachtelte S&auml;tze (= Hypotaxen)&nbsp; &rarr; oft &uuml;ber eine Seite!; <br />
aber auch Parataxen u. Ellipsen (sehr selten)<br />
St&auml;ndiger Wechsel d. Erz&auml;hlperspektive: Ich-Erz&auml;hler zu personalen Erz&auml;hler mit auktorialen Z&uuml;gen, obwohl er immer von sich redet &rarr; Seite 74 unten: ich&rarr;Oskar&rarr;ich<br />
&nbsp;zwischendurch (Kapitel&nbsp; 32 &bdquo;Wachstum im G&uuml;terwagen&ldquo;) Personalerz&auml;hler Bruno<br />
Aufbau als Autobiographie von Oskar &rarr; Wechsel von 2 Romanebenen: die Erz&auml;hlzeit, in der Oskar seine Biographie schreibt (1952-54) und Zeit, von der erz&auml;hlt wird (1899-54)<br />
Einbezug von Lyrik (Gedichte und Lieder) u. Dramatik (&bdquo;Bebras Fronttheater&ldquo; als Theaterst&uuml;ck)<br />
Oskar erkl&auml;rt kleinlichst, was u. wie er alles macht, sagt aber nie warum (z.B. Liebe zur Trommel, Glaszersingen usw.) &rarr; das ganze Buch l&auml;sst Spekulationen&nbsp; u. Vermutungen zu<br />
Viele Parallelen zu Grass&rsquo; Biographie: z.B&#8230;.<br />
Aufwachsen im Danziger Stadtteil Langfuhr w&auml;hrend 20er Jahre (Kindheit + Jugend)<br />
Sohn eines kleinen Kolonialwarenh&auml;ndlers<br />
In Familie mehrere Nationalit&auml;ten<br />
Gelangt nach Kriegsende nach Westdeutschland<br />
Steinmetzlehre<br />
&bull;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grass bricht Tabus mit erschreckender Leichtigkeit &rarr; dabei verst&ouml;rt u. fasziniert er den Leser<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beispiele f&uuml;r ekelerregende Szenen: (&rarr; genau, oft seitenlange Ausf&uuml;hrungen!)<br />
findet, dass er Jesus &auml;hnelt &rarr; spielt ihm an seinem &bdquo;Giesk&auml;nnchen&ldquo; rum (Seite 141)<br />
das &bdquo;Erz&auml;hlen&ldquo; mit Herberts zuckenden Narben auf dem R&uuml;cken<br />
Vergehen an / Bespringen einer h&ouml;lzernen Galionsfigur (nachdem Schlitz gemacht) &rarr; Herbert h&auml;ngt tot u. mit steifem Glied an Figur<br />
Schlucken einer Br&uuml;he mit Kieselsteinen, Fr&ouml;schen, Urin usw.<br />
Bei Zerst&ouml;rung des Spielzeugladens: Verrichtung kleiner u. gro&szlig;er Gesch&auml;fte auf Spielzeuge u. Vergehen an Puppen<br />
Brausepulver mit Oskars Spucke auf Marias Hand u. Bauchnabel<br />
Sitzt oft unter den 4 R&ouml;cken seiner Gro&szlig;mutter &rarr; Geruch von ranziger Butter &rarr; Vorstellungen von einem Familienfest im Bauch der Gro&szlig;mutter<br />
Bei Aktmalerei: Beschreibung wie sich Ulla breitbeinig vor Student hinsetzt u. sie feucht wird<br />
Scheu&szlig;lich, anormal, penetrant, unappetitlich, absto&szlig;end, ekelhaft, zum Erbrechen, gr&auml;sslich, widerw&auml;rtig, absurd, schockierend, abscheulich, bestialisch, ungeheuerlich&#8230;<br />
Aalfang mit Pferdekopfkadaver&#8230;.</p>
<p>Zitat: &bdquo;Grass l&auml;&szlig;t keine Gelegenheit aus, ungew&ouml;hnlich groteske, abnorme, widerw&auml;rtige, ekelerregende, krankhafte, psychopatische, schizophrene, f&auml;kalische, sexuell-perverse, blasphemische Szenen und Exzesse darzustellen, und dies in solch einem Umfang, in solch einer Vielfalt und solch einer grob realistischen, plastischen Darstellungsweise, da&szlig; der Leser nicht umhin kann, sich drein zu ergeben, das Gebotene nur noch von der humorvollen Seite zu nehmen, sich &uuml;ber die immer neuen Erfindungen der abstrusen Abendteuer des Giftzwerges Oskar Matzerath zu am&uuml;sieren und verwundert &ndash; wenn er nicht moralisch betroffen sein will &ndash; den Kopf zu sch&uuml;tteln.&ldquo;</p>
<p>
Zitat: &bdquo;Die Blechtrommel ist fraglos eines der schockierendsten B&uuml;cher, die je geschrieben wurden&#8230;&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Walter Widmer)</p>
<p>
Zitat:&nbsp; &ldquo;&#8230;Die einzige Moral, die sich aus diesem Buch ergibt, ist, da&szlig; es keine Moral gibt&#8230;&ldquo;<br />
&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Blaupause &#8211; Gedichtsanalyse</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/die-blaupause-gedichtsanalyse</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 18:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Blaupause]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Die Blaupause</h1>
<p>Schlaflos im Fenster die Nacht<br />
Fragt wozu das Ganze<br />
Weil ich die Antwort nicht wei&#223;<br />
Das Dunkel l&#228;sst nicht mit sich reden<br />
Geh ich zur&#252;ck in den Schlaf<br />
Der Morgen&#8230;</p>]]></description>
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<p>Schlaflos im Fenster die Nacht<br />
Fragt wozu das Ganze<br />
Weil ich die Antwort nicht wei&szlig;<br />
Das Dunkel l&auml;sst nicht mit sich reden<br />
Geh ich zur&uuml;ck in den Schlaf<br />
Der Morgen vielleicht wei&szlig; es anders</p>
<p>Heiner M&uuml;ller</p>
<p>
&Uuml;ber den Autor:</p>
<p>Heiner M&uuml;ller wird am 9. Januar 1929 als Sohn eines Verwaltungsangestellten in Eppendorf (Sachsen) geboren.<br />
Er arbeitete als Journalist, Dramatiker, Autor, Regisseur und Intendant. <br />
1970-76 bet&auml;tigte er sich als Dramaturg am &quot;Berliner Ensemble&quot; und 1990-92 war er Pr&auml;sident der Akademie der K&uuml;nste in Ost-Berlin/DDR Verheiratet war er mit der Lyrikerin Inge M&uuml;ller. In der DDR z&auml;hlte er zu den international umstrittensten Dramatikern.<br />
Insgesamt bekam er 4 Preise und Auszeichnungen und war Mitglied im DDR-Schriftstellerverband. <br />
Heiner M&uuml;ller starb am 30. Dezember 1995 in Berlin an einem Krebsleiden.</p>
<p>
Analyse des Gedichtes:</p>
<p>Das Gedicht ist im Pr&auml;sens und teilweise in der Ich-Perspektive geschrieben. <br />
Man kann nicht genau deuten, ob der Erz&auml;hler ein Mensch oder ein anderes Wesen verk&ouml;rpert.<br />
Die Verszeilen wiederholen und reimen sich nicht und sind alle nahezu gleichlang.<br />
Am Anfang ist das Gedicht negativ beeinflusst, zumindest taucht ein Problem ohne sichtbare L&ouml;sung auf. Am Ende existiert allerdings ein Hoffnungsschimmer, der durch die Zeile &bdquo;Der Morgen vielleicht wei&szlig; es anders&ldquo; deutlich wird.<br />
Das Gedicht scheint etwas zusammenhangslos und kann einen leicht verwirren. <br />
Das Dunkel ist als Metapher dargestellt, da es real nicht Sprechen oder Denken k&ouml;nnte, genauso wie die Nacht und der Morgen. Alle drei sind als eigenst&auml;ndig denkende Wesen beschrieben. </p>
<p>
Fragen:</p>
<p>1. Was ist euer erster Eindruck vom Gedicht?<br />
2. Was k&ouml;nnt ihr zur Form sagen (wiederholt sich etwas, Zeit&#8230;)?<br />
3. F&auml;llt euch etwas Positives/Negatives ein, was euch gef&auml;llt bzw. nicht gef&auml;llt?<br />
4. Was denkt ihr zum Hintergrund des Gedichts?<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Der Verbrecher aus verlorener Ehre &#8211; Textanalyse der Morddarstellung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 18:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Verbrecher aus verlorener Ehre]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Der Verbrecher aus verlorener Ehre
<p>	Textanalyse der Morddarstellung</p></h2>
<p>
	In dem Werk &#8222;der Verbrecher aus verlorener Ehre&#8220; von Friedrich Schiller geht es um Christian Wolf, der sich von einem einfachen Wilddieb bis hin, am H&#246;hepunkt seiner&#8230;</p>]]></description>
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<p>	Textanalyse der Morddarstellung</h2>
<p>
	In dem Werk &bdquo;der Verbrecher aus verlorener Ehre&ldquo; von Friedrich Schiller geht es um Christian Wolf, der sich von einem einfachen Wilddieb bis hin, am H&ouml;hepunkt seiner verbrecherischen Laufbahn angelangt, zu einem M&ouml;rder entwickelt. <br />
	Die Darstellung des Mordes wird nun in der folgenden Analyse n&auml;her erl&auml;utert.<br />
	Nachdem Christian Wolf aus dem Zuchthaus entlassen wurde, setzte er das Wildschie&szlig;en fort. Eines Morgens, als er die Spur eines Hirsches verfolgte, sah er einen Hut. Nach n&auml;herem erforschen bemerkte er, dass es sein damaliger Nebenbuhler, der J&auml;ger Robert war.<br />
	Er kommt in einen starken Gewissenskonflikt, soll er den J&auml;gerpurschen, abschie&szlig;en oder soll er seinen Konkurrenten leben lassen. Die Tatsachen, dass Robert ebenfalls um die Liebe der Johanne buhlte und ihn drei mal bei seinen Wilddiebst&auml;hlen verraten hatte, trieben ihn dazu ohne lange &Uuml;berlegungen den Abzug zu dr&uuml;cken und den J&auml;ger Robert kaltbl&uuml;tig niederzustrecken. Kurz nach dem Mord verspottet und erniedrigt er den Toten, sp&auml;ter jedoch &uuml;berf&auml;llt ihn eine pl&ouml;tzliche Reue.<br />
	Friedrich Schiller ben&uuml;tzt vor der Mordtat lange, ausf&uuml;hrliche S&auml;tze. Je n&auml;her er der Tat kommt, umso k&uuml;rzer werden seine S&auml;tze, da die Hauptperson schnell und un&uuml;berlegt handelt. Nach der Tat jedoch folgen wieder l&auml;ngere S&auml;tze, welche dem Leser besser die starken Gedanken und Schuldgef&uuml;hle &uuml;bermitteln sollen.<br />
	&nbsp;Die Zeitangabe wird in dieser Textstelle genauer angegeben mit &bdquo;Eines Morgens&#8230;&ldquo; Als Ort wird der Wald (&bdquo;das Holz&ldquo;) angegeben.<br />
	Als Erz&auml;hlzeit wird&nbsp; vor Zeit des Mordes das normale Pr&auml;teritum verwendet, w&auml;hrend der Tat steht das historische Pr&auml;sens um den Mord deutlicher und realit&auml;tsnaher zu gestallten. <br />
	Bei der Wortwahl verwendete Schiller viele Adjektive und Metaphern um die Mordtat genauer und ausdrucksvoller zu schildern. <br />
	Durch die Metaphern wird die Bildlichkeit der Tat hervorgehoben und die Tat selbst verst&auml;rkt.<br />
	Das Werk macht kurz vor dem Mord einen Erz&auml;hlerwechsel, so wechselt die Erz&auml;hlung in die Ich-Form.<br />
	Die Erz&auml;hlform &uuml;bermittelt eine genaue Beschreibung von Wolfs Gef&uuml;hlen und wird sehr detailliert ausformuliert.<br />
	Die Zeit wird zur Mordtat hin immer gedehnter und daher ausf&uuml;hrlicher erz&auml;hlt, d.h. es besteht eine Zeitdehnung.<br />
	&nbsp; <br />
	&nbsp; </p>
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	&nbsp;</p>
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		<title>DER PANTHER Gedichtinterpretation</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 18:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Panther]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>DER PANTHER&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; </p>
<p>
In dem Gedicht ,,Der Panther&#8220; geht es um ein Panther der&#160; in einem K&#228;fig gehalten wird. In der ersten Strophe beschreibt der Autor den Zustand des gefangenen Tieres. Das wenn es sich im&#8230;</p>]]></description>
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<p>
In dem Gedicht ,,Der Panther&ldquo; geht es um ein Panther der&nbsp; in einem K&auml;fig gehalten wird. In der ersten Strophe beschreibt der Autor den Zustand des gefangenen Tieres. Das wenn es sich im K&auml;fig im Kreis dreht, sein Blick von ihm umzingelten und immer wieder kehrende St&auml;be m&uuml;de wird und es ihm vor- kommt als w&auml;ren es ,,tausend St&auml;be.&ldquo; Nach langer Zeit und schon sehr ersch&ouml;pft glaubt er auch an keine Welt hinter diesen St&auml;ben zu sehen. Er hat einfach nach und nach seine Hoffnung an die Freiheit verloren. Doch er l&auml;uft immer noch im kleinen Kreis herum und immer noch mit Kraft und gro&szlig;en und starken Schritten die aussehen als w&uuml;rde er tanzen. Doch mit der Zeit wurde sein Wille unterbrochen. Sein gro&szlig;er Wille ist es frei sein, springen und laufen k&ouml;nnen an einem&nbsp; riesigem Ort, doch das alles ist ,,bet&auml;ubt&ldquo; durch dem K&auml;fig. In der dritten Strophe geht es um eine kleine Hoffnung die er hat. Wegen seine M&uuml;digkeit &ouml;ffnet er nur manchmal die Augen und er sieht nur kurz ein Bild. Es dringt durch sein ganzen K&ouml;rper ,,und h&ouml;rt im Herzen auf zu sein.&ldquo; Er meint damit das bis das Bild zum Herzen angekommen ist, hat er schon wieder die Augen geschlossen und sich an seinen bet&auml;ubten Willen erinnert oder es waren einfach nur die tausend St&auml;be die nicht weniger werden und ihn noch m&uuml;der machen.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; <br />
&nbsp;</p>
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		<title>Der Knurrhahn Gabriele Wohmann Inhaltsangabe</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 18:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Knurrhahn]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Der Knurrhahn von Gabriele Wohmann </h1>
<p>
Die Kurzgeschichte Der Knurrhahn von Gabriele Wohmann handelt von dem Jungen Paul, der nicht am Sportunterricht teilnehmen m&#246;chte und deshalb verschiedene Krankheiten vort&#228;uscht. <br />
Der Junge Paul, der nicht&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Die Kurzgeschichte Der Knurrhahn von Gabriele Wohmann handelt von dem Jungen Paul, der nicht am Sportunterricht teilnehmen m&ouml;chte und deshalb verschiedene Krankheiten vort&auml;uscht. <br />
Der Junge Paul, der nicht am Sportunterricht teilnehmen will, probiert es erst mit der Ausrede er habe Halsweh. Dies geht aber nicht lange gut, da die Eltern mit Paul zum Arzt gehen und dieser kein Anzeichen f&uuml;r Halsweh findet. Doch Paul gibt nicht auf. Er ver&auml;ndert den Stundenplan, so dass am Montag statt Sport zwei andere F&auml;cher eingetragen sind. So kann sich die Mutter nicht erkl&auml;ren warum er montags so schlecht gelaunt ist. Als weitere Ausrede&nbsp; sich vor dem Sportunterricht zu dr&uuml;cken, w&auml;hlt Paul Allergien. Er erz&auml;hlt seinen Eltern er habe einen stark juckenden Ausschlag. Doch auch damit kommt er auf l&auml;ngere Sicht nicht durch. <br />
In einer Sportstunde, zu der Paul absichtlich keine Sportsachen mitgebracht hat und trotzdem am Unterricht teilnehmen muss, wird er wie immer erst am Schluss in die Mannschaft gew&auml;hlt. Der Turnlehrer schikaniert Paul und w&uuml;nscht die Eltern in eine Sprechstunde. Zuhause erz&auml;hlt Paul, dass die Sprechstunde leider ausfallen muss. Die Eltern fragen sich, was der Sportlehrer von ihnen wolle und warum ihr Sohn nicht gerne Sport treibe, wo er doch so ein guter L&auml;ufer sei. Sie fragen sich ob es wohl an dem Muttermahl liege. Sie wollen ihm die Angst ausreden, die er nach ihrer Meinung nicht haben d&uuml;rfe. <br />
In seinen Tr&auml;umen hat Paul gerade Beine, Muskeln, die seiner Meinung nach richtigen Haare und ein Knie ohne Muttermahl. <br />
Paul stellt sich vor, er treffe Friedrichs, den Supersportler, mit dem Wurfring t&ouml;dlich. In seiner Vorstellung springt er beim Stabhochsprung in die Wolken, dem Schnee entgegen, f&auml;llt zur&uuml;ck und dr&uuml;ckt seine Spikes dem Sportlehrer gerade ins Gesicht. In seinen Tr&auml;umen ist Paul ein sehr guter und starker Sportler. Hier wird er gefeiert und bejubelt. <br />
Nachdem Pauls Eltern den Sportlehrer zuf&auml;llig getroffen haben, wissen sie &uuml;ber die falschen Eintr&auml;ge im Stundenplan bescheid. Der Arzt verschreibt Paul aufgrund der Kopfschmerzen ein Attest. Dann schl&auml;gt er ihm Sport vor, der die Kopfschmerzen nehmen soll. <br />
Beim Schwimmunterricht wird Paul weiterhin vom Schwimmlehrer schikaniert und als Nichtsnutz dargestellt. Im Unterricht f&auml;llt Paul das Schwimmen schwer, doch zuhause in seinen Tr&auml;umen sieht er sich weit drau&szlig;en auf dem offenen Meer schwimmen. Die Eltern reden Paul ein, Schwimmen sei herrlich. Sie m&ouml;chten, dass ihr Sohn mit seinen Kameraden Sport macht. In seinem Bett sehnt er sich danach, nicht vor der Flut kehrtzumachen und zu ertrinken. Er stellt sich vor wie die Knurrh&auml;hne am Meeresboden zu schwimmen. Die Eltern kriegen von der Sache nichts mit und w&auml;gen sich in Sicherheit.<br />
Mit der Kurzgeschichte Der Knurrhahn &uuml;bt Gabriele Wohmann Kritik an den Eltern, die ihren Kindern etwas aufzuzwingen versuchen ohne zu wissen, was die Kinder wollen. In der Geschichte flieht der Junge Paul in seine Tr&auml;ume, in denen er sich erst vorstellt, ein sehr guter Sportler zu sein und sich dann, als er merkt, dass er von seinen Eltern nicht verstanden wird, sogar nach dem Tod sehnt.<br />
&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interpretation „Der Gott der Stadt“ Georg Heym</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/interpretation-der-gott-der-stadt-georg-heym</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 18:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Gott der Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Interpretation von &#8222;Der Gott der Stadt&#8220; von Georg Heym</h1>
<p>
Vom &#228;u&#223;erem Aufbau her wei&#223;t Georg Heyms Gedicht &#8222;Der Gott der Stadt&#8220; eine klassische Form auf. Es gibt f&#252;nf Strophen mit jeweils vier Zeilen, die einen Kreuzreim&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Vom &auml;u&szlig;erem Aufbau her wei&szlig;t Georg Heyms Gedicht &bdquo;Der Gott der Stadt&ldquo; eine klassische Form auf. Es gibt f&uuml;nf Strophen mit jeweils vier Zeilen, die einen Kreuzreim aufweisen. Georg Heym verwendet einige Stilmittel, die in den einzelnen Strophen besprochen werden:<br />
1. Strophe:<br />
Durch eine Personifikation wird eine Vermenschlichung vorgenommen (Z. 4; die letzten H&auml;user in das Land verirrn.). Die Sicht von Gott aus wird geschildert. Dies wird deutlich durch die Umschreibung Gottes: &bdquo;Auf einem H&auml;userblock sitzt er breit.&ldquo;(Z.1) und &bdquo;Er schaut voll Wut&hellip;&ldquo;(Z.4). Durch die schwarze Farbe, die angesprochen wird, kann auch der Tod beschrieben werden. Gott wird von den &bdquo;schwarzen Winden&ldquo; (also dem Tod) bedroht (Z. 3). Man kann interpretieren, dass &bdquo;wo fern in Einsamkeit die letzten H&auml;user in das Land verirrn.&ldquo;(Z.3+4) die einsetzende Industrialisierung meint. Die Menschen wandern alle in die St&auml;dte, sodass das Land einsam und leer zur&uuml;ckbleibt. </p>
<p>2.Strophe:<br />
Hier wird die Beziehung zwischen Gott und den Menschen dargestellt. Durch &bdquo;die gro&szlig;en St&auml;dte knien um ihn her.&ldquo;(Z.6) wird wieder eine Personifikation ausgedr&uuml;ckt, die sich auf den Baal bezieht. Hiermit wird Gott bezeichnet, dem alles zu F&uuml;&szlig;en liegt, in diesem Fall die gro&szlig;en St&auml;dte. Er ist also so etwas wie allm&auml;chtig. Der wiederholte Gebrauch der Farbe schwarz r&uuml;ckt die dargestellte Beziehung zwischen Gott und Menschheit in ein negatives Licht.</p>
<p>3.Strophe:<br />
Heym stellt wieder einen Vergleich auf. Er beschreibt die jubelnde Menschenmenge, die sich in der Stadt befindet und &uuml;ber die Industrialisierung freut (Z.9+10). Heym stellt sie durch &bdquo;Millionen&ldquo; dar. Ihre begeisterte Musik ist so laut wie die der Korybanten, was die ausgelassene Stimmung hervorheben soll. Jedoch zeigt das Wort &bdquo;dr&ouml;hnt&ldquo; wieder etwas Negatives.<br />
Im weiteren Verlauf der dritten Strophe wird ein Vergleich zwischen den Schornsteinen, die durch die Industrialisierung entstanden sind, und dem Duft von Weihrauch, der wieder Gott verk&ouml;rpert, angestellt. </p>
<p>4.Stophe:<br />
Hier werden die Folgen der Verst&auml;dterung erl&auml;utert. Die Natur wehrt sich (Z.13; das Wetter schwelt in seine Augenbraun). Das angesprochene &bdquo;schwelt&ldquo; kann man von &bdquo;Schwefel&ldquo; ableiten. So w&auml;re ein Bezug zur vorangegangenen Strophe gekn&uuml;pft. Es wird sonst eine recht angespannte Situation beschrieben. Die negative Stimmung breitet sich aus, die in den vorherigen Strophen nur durch einige Worte angeschnitten wurde.&nbsp; </p>
<p>5.Strophe:<br />
Abschlie&szlig;end wird in der letzten Strophe die Bestrafung Gottes aufgrund der Industrialisierung beschrieben. Die Menschen haben Gott vernachl&auml;ssigt und nun m&uuml;ssen sie wohl seinen Zorn erdulden. Durch die Alliteration von &bdquo;Fleischerfaust&ldquo;(Z.17) wird die H&auml;rte Gottes hierbei ausgedr&uuml;ckt. Alles geschieht in der Nacht, bis der Morgen graut (Z.20; &hellip;&ldquo;bis der Morgen tagt.&ldquo;). So folgt nach der Zerst&ouml;rung (Abend) ein Neuanfang (Morgengrauen). </p>
<p>Schlussbetrachtung:<br />
Georg Heyms &bdquo;Der Gott der Stadt&ldquo; wei&szlig;t recht viele Vergleiche auf. Weiterhin gebraucht Heym auch historische Worte, um Gott dazustellen, ihn dadurch vielleicht auch hervorzuheben. Durch die Personifikation wird die Untergebenheit unter Gott verdeutlicht. Man kann sagen, dass eine Art der klimatischen Steigerung vorhanden ist. Zuerst wird der Zustand der Stadt (also allgemein der Menschheit) beschrieben. Hier ist die Sicht von Gott aus gew&auml;hlt worden. Im weiteren Verlauf wird die Beziehung zwischen Gott und der Menschheit beschrieben, die Ursache f&uuml;r die Ver&auml;rgerung Gottes (dies ist der Materialismus der Menschheit) und seine Bestrafung f&uuml;r die Menschheit. Diese Bestrafung kann entweder als Zerst&ouml;rung durch Naturgewalt oder durch Ausbruch des Krieges ausgelegt werden. </p>
<p>
&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Der Adler der neunten Legion</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Adler der neunten Legion]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Der Adler der neunten Legion</h1>
<p>
	Die Aurorin</p>
<p>
	Rosemary Suttcliff ist 1920 in Surrey geboren. Sie erkrankte fr&#252;h an Arthritis und konnte deshalb lange nicht zur Schule gehen.<br />
	Danach wurde sie erst Zeichnerin, jedoch mit&#8230;</p>]]></description>
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<p>
	Die Aurorin</p>
<p>
	Rosemary Suttcliff ist 1920 in Surrey geboren. Sie erkrankte fr&uuml;h an Arthritis und konnte deshalb lange nicht zur Schule gehen.<br />
	Danach wurde sie erst Zeichnerin, jedoch mit 25 entschied sie sich f&uuml;rs schreiben.<br />
	Sie schreibt Jugendb&uuml;cher, die auf wahren Tatsachen beruhen.</p>
<p>
	<strong> Inhaltsangabe<br />
	</strong> </p>
<p>	Das Buch spielt Anfang des 2.Jahrhunderts n. Christus.<br />
	In dem Buch geht es um die verlorene 9. Legion und um die Zur&uuml;ckgewinnung des Adlers. Der Adler war so etwas wie ein Heiligtum, f&uuml;r die Legion.<br />
	Die Hauptpersonen sind Centurio Marcus Flavius Aquila und sein Sklave Esca.<br />
	Es fing an, als Marcus sich in eine Hilfskohorte meldete, um mehr &uuml;ber seinen Vater zu erfahren, der mit der 9. Legion spurlos verschwunden ist. Da wird er schnell Lagerkommandant, und er arbeitet sich gut ein. Doch die Karriere ist schnell wieder vorbei, denn die Festung wird angegriffen, und er wird von einem Streitwagen &uuml;berfahren. Er bricht sich das Bein. Es steht fest, dass das Bein lahm wird und so ist kann er nicht in der Armee bleiben. Daraufhin zieht er zu seinem Onkel Aquila nach Calleva im S&uuml;den Britanniens. Er hat es dort gut, aber in ihm schwebt immer noch die Neugierde. Eines Tages nimmt sein Onkel ihn mit zu den &bdquo;Saturnalienspielen&ldquo;(T). Ein Kampf f&auml;llt ihm am meisten auf: Ein Brite mit Schwert und Schild, k&auml;mpft gegen den &bdquo;Fischer&ldquo; mit Dreizack und Netz. Der Brite verliert schnell, und er bittet um Gnade. Marcus streckt sofort seinen Daumen zum Himmel, und es werden immer mehr. Er wird begnadet. Am n&auml;chsten Tag kauft Marcus ihn. Sein Name ist Esca.<br />
	Dann kommt eines Tages der Legat der 6. Legion zu Marcus und erkl&auml;rt ihm, das der Adler gesehen wurde.&nbsp; Marcus und Esca machen sich sofort auf den Weg. Marcus verkleidet sich als Augendoktor da in der Region viele Menschen Augenkrankheiten haben. Sie durchk&auml;mmen die Region Valentia und sie treffen Guern, einen Ex- legionisten. Er wei&szlig; noch viel &uuml;ber die 9. Legion. Er begleitet die beiden bis zum n&auml;chsten Dorf. Dort findet gerade das &bdquo;Fest der neuen Speere&ldquo; statt. Das ist ein Fest. In dem die Jungen zu M&auml;nnern werden, und dann J&auml;ger und Krieger werden. Marcus sieht dann&nbsp; einen Priester mit dem Goldenen Adler. Er kann es erst nicht glauben. Aber dann schmiedet er sofort mit Esca einen Plan.<br />
	In der darauffolgenden Nacht schleichen sich Marcus und Esca aus dem Dorf, in den Tempel. Sie brechen in den Tempel ein und stehlen den Adler.(T) Sie verstecken ihn im See, in der n&auml;he des Dorfes, und ziehen los. Sie wer den schnell verd&auml;chtigt, und durchsucht, doch als die Krieger des Stammes nichts finden, ziehen sie sich besch&auml;mt zur&uuml;ck.&nbsp; Sie machen in einem Dorf Pause, und Esca geht zur&uuml;ck und holt den Adler. Doch er verliert seine Mantelspange an dem See, und sie werden wieder von den Kriegern verfolgt. Sie werden fast erwischt, aber sie verstecken sich in einem Fluss und scheuchen die Pferde&nbsp; davon. Die Krieger jagen den Reiterlosen Pferden hinterher, und so k&ouml;nnen Marcus und Esca, weiterziehen. Sie haben nun, ohne ihren Vorrat, kaum noch Hoffnung. Sie treffen aber wieder auf Guern, der sie auf Versteckten Pfaden durch die S&uuml;mpfe bringt, und sie mit Vorrat versorgt. So treffen sie mit not am Hadrianswall ein.<br />
	Daraufhin, einigen sich Onkel Aquila, Esca und Marcus darauf, den Adler in eienem Fach unter dem Haus zu verstecken.<br />
	Marcus bekommt seine Abfindung, und gr&uuml;ndet mit Esca zusammen ein Anwesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.rueckentraining-uebungen.de/">R&uuml;ckentraining</a> ist sehr gesund.<br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Das Versprechen D&#252;rrenmatt Inhaltsangabe</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Das Versprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Das Versprechen<br />
&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;<br />
&#160;&#160; Inhaltsangabe</h2>
<p>Das Versprechen handelt vom Schicksal eines begabten Kriminalkommissars, dem ein Mord und seine Aufkl&#228;rung gro&#223;e Schwierigkeiten einbringen.</p>
<p>Ein Schriftsteller gibt eine schlechtbesuchte Lesung&#160; &#252;ber Kriminalromane&#8230;</p>]]></description>
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&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />
&nbsp;&nbsp; Inhaltsangabe</h2>
<p>Das Versprechen handelt vom Schicksal eines begabten Kriminalkommissars, dem ein Mord und seine Aufkl&auml;rung gro&szlig;e Schwierigkeiten einbringen.</p>
<p>Ein Schriftsteller gibt eine schlechtbesuchte Lesung&nbsp; &uuml;ber Kriminalromane in Chur. Da er nicht schlafen kann, geht in die Bar seines Hotels. Dort trifft er auf Dr.H., den ehemaligen Kommandant der Kantonspolizei Z&uuml;rich. Die beiden kommen ins Gespr&auml;ch und am n&auml;chsten Tag fahren sie zusammen mit dem Auto nach Z&uuml;rich. Zwischendurch halten sie an einer alten sch&auml;bigen Tankstelle vor der ein heruntergekommener Tankwart sitzt. In dem angrenzenden Wirtshaus trinken sie Kaffee. Die Geschichte zu diesem Tankwart, der ein ehemaliger Oberleutnant von Dr.H ist, erz&auml;hlt der Kommandant ihm auf der weiteren Fahrt.</p>
<p>Eigentlich soll Kriminalkommissar Matth&auml;i, der eine steile Karriere hinter sich hat, jetzt nach Jordanien versetzt werden, um dort ein ehrenvolles Amt zu &uuml;bernehmen. <br />
&nbsp;<br />
Als er gerade dabei ist seinen Schreibtisch aufzur&auml;umen, bekommt er einen Anruf aus M&auml;gendorf, einem D&ouml;rfchen in der N&auml;he vom Z&uuml;rich: der Hausierer von Gunten teilt ihm mit, er habe im Wald die Leiche eines M&auml;dchens gefunden. </p>
<p>Obwohl sein Flug schon in drei Tagen geht, f&auml;hrt er nach M&auml;gendorf und findet die Leiche Gritli Mosers, die mit einem Rasiermesser grausam von einem unbekannten verst&uuml;mmelt wurde. Als er auf die ersch&uuml;tterte Mutter des Gritli Moser trifft, verspricht er ihr nicht aufzugeben, bis er den M&ouml;rder ihrer Tochter gefunden hat. </p>
<p>Die M&auml;gendorfer halten den Hausierer von Gunten f&uuml;r den T&auml;ter und wollen Selbstjustiz aus&uuml;ben. Nur mit M&uuml;he kann Matth&auml;i sie in letzter Minute davon abhalten. Seine Kollegen jedoch, die den Fall&nbsp; m&ouml;glichste schnell l&ouml;sen wollen, ringen von Gunten in einem Verh&ouml;r unter Druck ein Gest&auml;ndnis ab. Kurz danach erh&auml;ngt er sich jedoch in seiner Zelle.</p>
<p>Matth&auml;i, der nicht an die Schuld des Hausierers glaubt, will sein Versprechen halten, auch wenn ihm dass einige Probleme bringt. Seinen Flug nach Jordanien l&auml;sst er platzen und k&uuml;mmert sich, gegen den Willen seiner Vorgesetzten, um die Aufkl&auml;rung des Falles, weil er &uuml;berzeugt ist, dass der M&ouml;rder noch frei heruml&auml;uft. Da es auch in den Kantonen Schwyz und St. Gallen zwei Mordf&auml;llen gleicher Art gab, sieht er weitere Kinder in Gefahr. Seine Recherchen muss er jedoch privat f&uuml;hren, denn f&uuml;r seine Kollegen&nbsp; ist der Fall abgeschlossen.</p>
<p>Als erstes besucht er die Klasse der ermordeten M&auml;dchens. Dort findet er heraus, dass Gritli ihrer besten Freundin von einem Riesen erz&auml;hlte, der ihr kleine Schokoladeigel schenkte. Au&szlig;erdem entdeckt er eine Zeichnung von Gritli auf der ein Riese, ein gro&szlig;es, schwarzes Auto, K&uuml;gelchen mit Stacheln und ein seltsames Tier mit H&ouml;rnern darauf zu sehen sind. Den Riesen h&auml;lt der Kommiss&auml;r f&uuml;r den M&ouml;rder. &Uuml;ber diese Zeichnung spricht Matth&auml;i mit einem Psychiater, der die Zeichnung aber nicht genau deuten kann, aber der Arzt h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, dass ein Mann mit einem Hass auf Frauen diese furchtbaren Morde begangen haben k&ouml;nnte. </p>
<p>Als Matth&auml;i nach langem Suchen, im Zoo das Tier mit H&ouml;rnern auf der Zeichnung als Steinbock, das Wappentier Graub&uuml;ndens, erkennt, mietet er sich dort eine alte Tankstelle. Er ist &uuml;berzeugt, dass der M&ouml;rder eines Tages, mit einem gro&szlig;en, schwarzen Auto dort vorbeikommt .F&uuml;r den Haushalt engagiert er eine Frau, Frau Heller mit deren kleiner Tochter Annemarie, die gro&szlig;e &Auml;hnlichkeit mit den drei ermordeten M&auml;dchen hat. So will er dem M&ouml;rder eine Falle stellen und Annemarie soll ihm als K&ouml;der dienen. Jeder Kunde, der sich mit ihr unterh&auml;lt, wird von dem Kommissar beobachtet und jede auff&auml;llige Autonummer notiert.</p>
<p>Nach den gro&szlig;en Ferien sieht Matth&auml;i Annemarie einmal mit Schokoladetr&uuml;ffel am Waldrand sitzend. Sie hat geschw&auml;nzt und nach einiger Zeit erz&auml;hlt sie ihm widerwillig, dass sie auf den Zauberer warte. Da er in den Schokoladetr&uuml;ffeln, die Schokoladenk&uuml;gelchen von der Zeichnung erkennt, sieht er sich jetzt seinem Ziel ganz nahe. Mit Hilfe seines ehemaligen Chefs organisiert eine totale &Uuml;berwachung des Waldst&uuml;cks. Annemarie geht jeden Tag dort hin und wartet auf den Zauberer, der jedoch nicht mehr kommt. Die &Uuml;berwachungsaktion wird daraufhin, von den w&uuml;tenden Beamten abgebrochen, da sie nichts zu bewirken schien.</p>
<p>Matth&auml;i jedoch wartet weitere Jahre, obwohl sich keine &auml;hnlichen Morde mehr ereignen. Matth&auml;i verkommt und trinkt. Sein ehemaliger Chef, der Kommandant f&auml;hrt immer wieder auf ein paar Worte bei Matth&auml;i vorbei, da dieser schlie&szlig;lich fr&uuml;her ein sehr f&auml;higer Polizeibeamte war.</p>
<p>Einige Jahre sp&auml;ter kommt der Kommandant wieder zu Matth&auml;i an die Tankstelle um ihm von der L&ouml;sung der Falls zu erz&auml;hlen. Doch die Worte des Kommandanten erreichen ihn nicht mehr, er zeigt keine Regung.</p>
<p>
Der ehemalige Kommandant Dr.H erz&auml;hlt seinem Zuh&ouml;rer auch wie er zuf&auml;llig auf die L&ouml;sung des Falls stie&szlig;:</p>
<p>Eines Tages wird der Kommandant durch den Anruf eines Geistlichen in eine Privatklinik gebeten, da die sterbende Frau Schrott&nbsp; ihr Gewissen befreien m&ouml;chte. Sie erz&auml;hlt, dass sie aus einer wohlhabender Familie stammt. Als ihr Mann stirbt heiratet sie ihren Chauffeur und Hausmeister Albert, der viel j&uuml;nger als sie ist. Regelm&auml;&szlig;ig schickt sie ihn mit dem Auto, einem alten schwarzen Amerikaner, nach Z&uuml;rich. Nach und nach ver&auml;ndert sich jedoch das Verhalten Alberts, was ihr auff&auml;llt. Bis sie eines tags blutverschmierte Kleidung und ein Rasiermesser findet. Aus Zeitungsberichten wei&szlig; sie von den Morden an den M&auml;dchen. Sie verd&auml;chtigt ihn sofort und er gibt die Morde ihr gegen&uuml;ber auch zu. Wegen dem Ansehen ihrer Familie schweigt sie jedoch, auch als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt. Jetzt m&ouml;chte Frau jedoch die Wahrheit sagen. <br />
73 Zeilen</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Eigene Meinung</p>
<p>Das Versprechen ist ein interessanter Kriminalroman, der auch zum Nachdenken anreget. Am Anfang sind die verschiedenen Erz&auml;hler etwas verwirrend ,aber wenn man sich einmal eingelesen hat ist das kein Problem mehr. Die Handlung sind meiner Meinung nach sehr realistisch vorgestellt und man kann sich gut vorstellen, dass diese Geschichte einmal wirklich passiert ist. Die Stelle, die zeigt mit welchen Mitteln der Hausierer dazu gebracht wird ein Gest&auml;ndnis abzulegen, obwohl er die Tat eigentlich garnicht begangen hat fand ich sehr interessant. Sie zeigt wie Menschen, leichtfertig ein anderes Leben zerst&ouml;ren nur damit sie ihre Arbeit schnell hinter sich haben, ohne die Folgen, in diesem Fall den Selbstmord, zu bedenken. Auch gut dargestellt finde ich die Tatsache wie ein Mensch am Scheitern einer sich gestellten Aufgabe zu Grunde geht. Diese zwei Stellen zeigen, dass es in diesem Roman auch viel um Psychologie geht, z.B auch bei der Szene beim Psychologen, der die Kinderzeichnung entr&auml;tseln soll.<br />
Im Gro&szlig;en und Ganzen war der Roman sehr unterhaltsam nur in der Mitte fand ich ihn teilweise zu sehr in die L&auml;nge gezogen, wodurch es langweilig wurde. <br />
14 Zeilen<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Kurt David „Antennenaugust“ Inhaltsangabe</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Antennenaugust]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>Kurt David &#8222;Antennenaugust&#8220;</h2>
<p>Inhaltsangabe:</p>
<p>&#160; 1.Kapitel:&#160;&#160;&#160; &#8211; kleiner Bussard (August) und sein neues zu Hause<br />
&#160; (11. Feb.)&#160;&#160;&#160; &#8211; neue &#8222;Bewohner&#8220; muss sich an das Neue gew&#246;hnen u. fressen&#160;&#160;&#160; <br />
&#160; lernen<br />
&#160;<br />&#8230;</p>]]></description>
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<p>Inhaltsangabe:</p>
<p>&nbsp; 1.Kapitel:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; kleiner Bussard (August) und sein neues zu Hause<br />
&nbsp; (11. Feb.)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; neue &bdquo;Bewohner&ldquo; muss sich an das Neue gew&ouml;hnen u. fressen&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; lernen<br />
&nbsp;<br />
&nbsp; 2.Kapitel:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Garagendach gefiel ihm nicht<br />
&nbsp; (14. Feb.)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; August war sehr wild, besonders beim Essen<br />
- Frau Kalunke kaufte ihm gern Fleisch<br />
- z&ouml;gerte lange bevor er das Fleisch fra&szlig;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; 3.Kapitel:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; August fra&szlig; am liebsten Sperlinge und M&auml;use<br />
&nbsp; (15. Feb.)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; man versucht ihm das Fliegen, mit einem Ballon, beizubringen,&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; dass Misslingt aber, da der Ballon durch die Zigarre des&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; Taxifahrers zerplatze<br />
- zweiter Versuch mit einem rotem Ballon schlug auch fehl, da er&nbsp; <br />
&nbsp; im Obstbaum h&auml;ngen blieb <br />
- August fliegt fast 2m hoch<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; August zerhackte vor Wut einen roten Luftballon<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Nachts flog August selbst &uuml;ber die Kante des Schuppendachs</p>
<p>&nbsp; 4.Kapitel:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; nach 61 Tagen war August verschwunden <br />
&nbsp; (18. Feb.)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Kinder st&ouml;rten den Unterricht, weil sie Ausschau nach August <br />
&nbsp; hielten<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Herr Buchholz sah August wegfliegen <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; nach langem Warten kam August doch zur&uuml;ck (5. Tag)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; August zerbiss die Antenne von H. Buchholz Fernseher, er war <br />
&nbsp; stinksauer, daher kommt auch der Name Antennenaugust <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; wartete jeden Fr&uuml;h am K&uuml;chenfenster auf sein Fressen <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; 5.Kapitel:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Nachbar beschwert sich bei Ricos Mutter, da August das Wasser <br />
&nbsp; (20. Feb.)&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; seiner Zuber beschmutzt<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; August holt sich vom Nachbarn die H&auml;hnchen <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; Leute aus dem Dorf wollen ihn umbringen oder in den Wald&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; schicken, da er nur Bl&ouml;dsinn anstellt <br />
- Rico will, dass er nicht erschossen wird, deshalb bringt er ihn in&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; den Wald<br />
- August fiel Frau Kalunke an, dadurch hat sie sich den Arm&nbsp; <br />
&nbsp; gebrochen<br />
- er fra&szlig; alle H&uuml;hnchen auf<br />
- sie schafften ihn erneut in den Wald, er kam aber immer wieder<br />
- Taxifahrer nahm ihn mit nach Bautzen, kam immer wieder<br />
- zum Schluss schoss ihn H. Buchholz ab, August starb</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>Personen und ihr Verh&auml;ltnis zu August:</p>
<p>Mutter:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; k&uuml;mmert sich gut um August<br />
- versucht ihm das Leben zu retten und ihn gro&szlig; zu bekommen</p>
<p>Herr Buchholz:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; rette den Vogel, der aus dem Nest fiel, indem er ihn zu <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; Jungen brachte</p>
<p>Taxifahrer:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; bringen f&uuml;r den Vogel Futter<br />
- hilft ihm beim Entwickeln seiner F&auml;higkeiten</p>
<p>
Dorfbewohner, Mitsch&uuml;ler:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; sind sehr begeistert und neugierig<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; bringen Eier f&uuml;r August<br />
- wollen ihm das Fliegen lernen</p>
<p>Frau Kalunke:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; ist sehr neugierig<br />
- interessiert sich nur scheinbar f&uuml;r den Vogel</p>
<p>Bauer:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; August fri&szlig;t von ihm die H&auml;hnchen, dadurch wird er sauer und&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; will, dass er erschossen wird</p>
<p>
Ich-Erz&auml;hler:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; 10 j&auml;hriger Junge erz&auml;hlt in 1. Person Singular&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Als Hitler das rosa Kaninchen stahl Inhaltsangabe</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/als-hitler-das-rosa-kaninchen-stahl-inhaltsangabe</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Als Hitler das rosa Kaninchen stahl]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>In dem Roman &#34;Als Hitler das rosa Kaninchen stahl&#34; erz&#228;hlt Judith Kerr ihre eigene Lebensgeschichte. Das Buch handelt von der Flucht einer J&#252;dischen Familie aus dem Hitlerdeutschland. <br />
Die Wahlen stehen kurz bevor. Annas Vater bef&#252;rchtet,&#8230;</p>]]></description>
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Die Wahlen stehen kurz bevor. Annas Vater bef&uuml;rchtet, dass Hitler an die Macht kommen wird. Er ist ein bekannter Schriftsteller in Berlin. Er schreibt in Zeitschriften und Zeitungen Artikel gegen Hitler. Anna ist, wie ihre ganze Familie, j&uuml;disch. Ihr &auml;lterer Bruder ist zw&ouml;lf Jahre. Aus Angst vor einem Wahlsieg der Nazis entschlie&szlig;t sich Annas Vater vor&uuml;bergehend nach Prag zu gehen. Kurz darauf wird es auch f&uuml;r den Rest der Familie zu gef&auml;hrlich. Heimlich packen sie die n&ouml;tigsten Sachen und fahren mit dem Zug in Richtung Schweiz. F&uuml;r Anna ist das sehr aufregend. Sie ist zwar traurig, dass sie ihre Freunde zur&uuml;cklassen mu&szlig;, ist aber zugleich gespannt auf das &quot;neue&quot; Land. Annas Vater ist auch in die Schweiz gereist und erwartet sie in Z&uuml;rich am Bahnhof. &Uuml;bergl&uuml;cklich f&auml;llt sich die ganze Familie in die Arme. F&uuml;r einige Tage ziehen sie in ein sehr gutes Z&uuml;richer Hotel. Sie hatten sich alle viel zu erz&auml;hlen. Annas Vater wird auch dort von Zeitungen engagiert, um Artikel gegen Hitler zu schreiben. Pl&ouml;tzlich bekommt Anna eine schwere Grippe. Es sieht nicht gut f&uuml;r sie aus, aber sie &uuml;bersteht sie. In der Zwischenzeit sind in Deutschland Wahlen. Hitler kommt an die Macht und ihre Wohnung in Berlin wird konfisziert. Annas Vater erf&auml;hrt, dass am Morgen nach den Wahlen die Nazis ins Haus gekommen sind und ihnen die P&auml;sse abnehmen wollten. Aber zum Gl&uuml;ck waren sie schon vorher abgereist. Sobald Anna wieder kr&auml;ftig genug ist, ziehen sie aus dem teuren Hotel aus und in das Gasthaus Zwirn auf einem Dorf. Es liegt direkt am Z&uuml;richsee. Anna geht in die Dorfschule und Max in eine Knabenschule in Z&uuml;rich. Annas 10. Geburtstag verbringt die Familie zusammen mit Gesch&auml;ftsfreunden ihres Vaters auf einem Dampfer auf dem Z&uuml;richsee. Schon beginnen auch die Sommerferien. Max und Anna spielen am liebsten mit den Kindern der Gastwirtfamilie Zwirn. Sie hei&szlig;en Vrenli und Franz. Eines Tages reist eine deutsche Nazi- Familie an. Deren Kinder d&uuml;rfen nicht mit Anna und Max spielen, weil sie Juden sind. Vrenli und Franz m&uuml;ssen sich jetzt entscheiden, mit wem sie lieber zusammen sind. Nach einigem &Uuml;berlegen sehen sie ein, dass die Freundschaft zwischen ihnen und Anna und Max gr&ouml;&szlig;er ist, als zu den Nazis. Kurz darauf kommt die Gro&szlig;mutter von Anna und Max zu Besuch. Sie wohnt im S&uuml;den Frankreichs. Ihr Hund hei&szlig;t Pumpel und er ist ihr sehr wichtig. Pl&ouml;tzlich verschwindet er und wird kurz danach ertrunken am See gefunden. Oma gibt Hitler die Schuld, denn w&auml;re er nicht gewesen, w&auml;re sie nie zum Z&uuml;richsee gelangt. Kurz vor ihrer Abreise schenkt sie Anna und Max Geld. Dar&uuml;ber freuen sie sich riesig. <br />
In der Zwischenzeit ist Annas Vater nach Frankreich gefahren weil, es in der Schweiz langsam zu gef&auml;hrlich wurde und er dort nur noch wenige Auftr&auml;ge zum Scheiben bekommt. Jetzt will er mit seiner Familie vielleicht nach Frankreich ziehen und sich schon einmal umschauen. Annas Mutter w&uuml;rde jedoch lieber nach London ziehen, weil sie die Englische Sprache beherrscht. Nach der R&uuml;ckkehr schw&auml;rmt ihr Vater von Frankreich. Er w&uuml;rde dort arbeiten k&ouml;nnen. Doch die Mutter ist skeptisch. Beide wollen noch einmal zusammen nach Frankreich fahren um sich zu entscheiden, ob sie dorthin ziehen wollen. In dieser Zeit sollen Anna und Max alleine in der Pension bleiben. Die Eltern schreiben Anna und Max jeden zweiten Tag eine Postkarte. Als eine Belohnung von tausend Mark auf den Kopf von Annas Vater durch die Nazis ausgesetzt wird und am n&auml;chsten Morgen auch keine Postkarte aus Paris in der Pension ankommt, bekommt Anna gro&szlig;e Angst um ihren Vater. Kurz darauf kommt ihr Vater aber unbeschadet aus Frankreich zur&uuml;ck. Die Mutter bleibt in Paris um alles f&uuml;r die Ankunft der Kinder vorzubereiten. Auf dem Bahnhof erleben sie noch ein gro&szlig;es Mi&szlig;geschick. Sie steigen aus Versehen in den Zug, der nach Stuttgart f&auml;hrt. Gl&uuml;cklicherweise merkt Anna dies vor der Abfahrt und sie k&ouml;nnen noch in den richtigen Zug nach Paris umsteigen. In Paris ziehen sie in eine Etagenwohnung und Anna und Max erhalten Franz&ouml;sischunterricht. Am Anfang gibt es einige Mi&szlig;verst&auml;ndnisse in der neuen Sprache, aber schon nach kurzer Zeit besuchen Anna und Max wieder eine Schule. Anna findet eine neue Freundin, Corlette. Die Sprache macht Anna zwar noch zu schaffen, daf&uuml;r ist sie in Mathe um so besser. Die Familie hat nicht mehr so viel Geld, weil die franz&ouml;sischen Zeitungen dem Vater nicht viel f&uuml;r seine Artikel bezahlen. Deshalb sind sie besonders sparsam und Anna l&auml;uft immer noch in ihren alten Kleidern herum. An einem Donnerstagmorgen, an dem Anna schulfrei hat, geht sie mit ihrer Mutter Gro&szlig;tante Sarah besuchen, die auch in Paris wohnt. Sie sammelt f&uuml;r notleidende Kinder Stoffreste und schenkt davon einige Anna. Dar&uuml;ber ist Annas Vater &uuml;berhaupt nicht erfreut, weil er nicht will, dass seine Familie &quot;Spenden&quot; annimmt. Durch Zufall trifft die Familie auf die Ferdinants, einer von fr&uuml;her befreundeten Familie. Weil Annas Mutter nicht n&auml;hen kann, bittet sie Frau Ferdinant ihr zu helfen. Darauf entwickelt sich eine gro&szlig;e Freundschaft zwischen den zwei Familien und sie treffen sich w&ouml;chentlich zu einen Spielenachmittag. Kurz vor den Sommerferien gibt es Zeugnisse, die bei beiden erstaunlich gut ausfallen und sie werden versetzt. In den Sommerferien f&auml;hrt die Familie in die Schweiz zu den Zwirns. Die Ferien vergehen schnell. Als sie wieder in Paris sind, kann Anna wie von selbst flie&szlig;end Franz&ouml;sisch, ohne alles erst ins Deutsche zu &uuml;bersetzen. Zu Weihnachten kann die Familie noch weniger Geld ausgeben als im vorigen Jahr, aber daf&uuml;r ist es wegen den Ferdinants viel lustiger. Kurz vor Ostern kommt Annas Oma bei ihrer Gro&szlig;tante zu Besuch. Sie bringt allen Geschenke mit und sie machen mehrere Ausfl&uuml;ge zusammen. <br />
Anna soll vor den Sommerferien in der Schule ein Zertifikat f&uuml;r zw&ouml;lfj&auml;hrige Kinder machen, obwohl sie erst knapp ein Jahr in eine franz&ouml;sische Schule geht. Die Geldsorgen der Familie werden gr&ouml;&szlig;er, weil Annas Vater wegen der Wirtschaftskrise weniger Artikel f&uuml;r die Zeitungen schreibt. Nach den Examenspr&uuml;fungen sind alle sehr gespannt, ob sie es bestanden haben. Anna hat es bestanden. Sie ist sogar unter den zwanzig besten und bekommt deswegen vom Pariser B&uuml;rgermeister einen Preis &uuml;berreicht. In den Sommerferien verreist die Familie nicht, da sie nicht genug Geld haben. Annas Vater schreibt ein Drehbuch &uuml;ber einen Napoleon Film, aber wegen der Wirtschaftskrise will es niemand verfilmen. Als sie einmal die Miete einen Tag zu sp&auml;t bezahlen, wird die Hausbesitzerin sehr b&ouml;se und beschimpft sie, warum sie &uuml;berhaupt noch in diesem Land wohnen. Darauf beschlie&szlig;en Annas Eltern nach England auszuwandern. Pl&ouml;tzlich erreicht sie die gute Nachricht, dass eine englische Filmgesellschaft das Filmmanuskript von Annas Vater annimmt. Sie bezahlen ihm 1000 Pfund daf&uuml;r. Die Familie k&uuml;ndigt ihrer Vermieterin und macht sich auf den Weg nach London. </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lebenslauf f&#252;r Bewerbungen</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/lebenslauf-fuer-bewerbungen</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/lebenslauf-fuer-bewerbungen#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf Bewerbung Muster]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h1>Lebenslauf f&#252;r Bewerbungen</h1>
<p>Name:&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Max Mustermann</p>
<p>Wohnort:&#160;&#160;&#160; Holzweg 0<br />
&#160;&#160;&#160; 38650 Musterberg</p>
<p>Geburtsdatum:&#160;&#160;&#160; 27.03.1980</p>
<p>Geburtsort:&#160;&#160;&#160; Musterberg</p>
<p>Staatsangeh&#246;rigkeit: &#160;&#160;&#160; deutsch</p>
<p>Familienstand:&#160;&#160;&#160; ledig/verheiratet/Alleinerziehend</p>
<p>Eltern:&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Ulf Mustermann<br />
&#160;&#160;&#160; Sachbearbeiter</p>
<p>&#160;&#160;&#160; Ilse Mustermann, geb. Berg,<br />
&#160;&#160;&#160; Lehrerin</p>
<p>Geschwister&#160;:&#160;&#160;&#160;&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Name:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Max Mustermann</p>
<p>Wohnort:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Holzweg 0<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 38650 Musterberg</p>
<p>Geburtsdatum:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 27.03.1980</p>
<p>Geburtsort:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Musterberg</p>
<p>Staatsangeh&ouml;rigkeit: &nbsp;&nbsp;&nbsp; deutsch</p>
<p>Familienstand:&nbsp;&nbsp;&nbsp; ledig/verheiratet/Alleinerziehend</p>
<p>Eltern:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ulf Mustermann<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sachbearbeiter</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ilse Mustermann, geb. Berg,<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lehrerin</p>
<p>Geschwister&nbsp;:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Daniela Mustermann, geb. 1982,<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auszubildende</p>
<p>Schulausbildung:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1992 bis 1996<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grundschule V<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 38650 Musterberg</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1996 bis 2005<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Herr Gymnasium Salzmuster <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 82754 Salzmuster</p>
<p>Schulabschluss:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abitur M&auml;rz 2005</p>
<p>Sprachkenntnisse:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Englisch ( 9 Jahre )<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Russisch ( 4 Jahre )</p>
<p>
Praktikum:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2004, 1 Woche<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Augenoptik<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; B&auml;rstr. 10<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 38650 Musterberg <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2004, 1 Woche<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kleintier- und Vogelpraxis <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. med. vet. Musterhans<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 38650 Musterberg</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2002, 2 Wochen<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kindertagesst&auml;tte &bdquo;Strolche&ldquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 38650 Musterberg</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2001, 2 Wochen<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kindertagesst&auml;tte &bdquo;Wichtel&ldquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 82754 Salzmuster</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Besondere Fertigkeiten:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grundkenntnisse PC ( Word )</p>
<p>F&uuml;hrerschein:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klasse B</p>
<p>Interessen:&nbsp;&nbsp;&nbsp; handwerkliche Arbeiten, k&uuml;nstlerisches Gestalten, Zeichnen,<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Arbeit mit Kindern, Lesen, Skifahren</p>
<p>Musterberg, 23.08.2004</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sophokles Antigone 2.Standlied d. Chors: Texterschlie&#223;ung, Analyse &amp; Menschenbild</title>
		<link>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/sophokles-antigone-2standlied-d-chors-texterschliessung-analyse-menschenbild</link>
		<comments>http://www.inhaltsangabe.info/deutsch/sophokles-antigone-2standlied-d-chors-texterschliessung-analyse-menschenbild#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Sophokles Antigone]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><p>Gliederung:</p>
<p>	1. Differenzen im Menschenbild verschiedener Kulturen </p>
<p>
	2. Erschlie&#223;ung des zweiten Standliedes<br />
	&#160;&#160;&#160; 2.1. Strukturierende Inhaltsangabe<br />
	&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; 2.1.l.&#160; Seligpreisung (Vers 583)<br />
	&#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; 2.1.2. Macht d. G&#246;tter (Vers 584 &#38;&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>	1. Differenzen im Menschenbild verschiedener Kulturen </p>
<p>
	2. Erschlie&szlig;ung des zweiten Standliedes<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1. Strukturierende Inhaltsangabe<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.l.&nbsp; Seligpreisung (Vers 583)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.2. Macht d. G&ouml;tter (Vers 584 &amp; 585)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.3. Bedrohung des Menschen durch die Natur (Vers 856 &ndash; 591)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.4. Best&auml;ndigkeit des Fluches beim Geschlecht der Herrscherfamilie Thebens (Vers 594 &ndash; 602)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.5. Gegensatz von G&ouml;tterglanz d. Zeus und Menschenunheil (Vers 604 &ndash; 613)<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.6. Hoffnung und Erkenntnis (Vers 615 &ndash; 625)</p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.2. Menschenbild des Dramas und die damit verbunde sprachliche Analyse der Passage<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.2.1. Mensch als herrschendes Wesen<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.2.2. Mensch als ohnm&auml;chtiges Wesen</p>
<p>
	3. Vergleich des Menschenbildes der griechischen Antike und des antiken bzw heutigen Christentums</p>
<p>	Die Menschen, das sind wir, die auf der Erde schalten und walten. Jeder Erdteil beherbergt die unterschiedlichsten Rassen, Religionen und Kulturen, was unter anderem ein Grund f&uuml;r die vielen<br />
	verschiedenen Ansichten, was die Position des Menschen betrifft, ist. Das Menschenbild h&auml;ngt sehr oft von der jeweiligen Religion ab. So werden Menschen und Gott in vielen asiatischen Glaubensrichtungen als Einheit von Sch&ouml;pfer und Sch&ouml;pfung gesehen. In der griechischen Antike dagegen&nbsp; wird man mit einem komplett anderem Verst&auml;ndnis von der Rolle des Menschen konfrontiert. Das, von Sophokles verfasste, Drama der Antigone verschafft einen klaren Eindruck des damaligen Menschenbildes.</p>
<p>
	Der Chor, der permanent in diesem St&uuml;ck auftaucht beschreibt oft die, zu der Zeit herrschenden, Verh&auml;ltnisse und Anschauungen. So auch im zweiten Standlied des fortgeschrittenen Dramas.<br />
	Es beginnt bei Vers 583, wo der einleitende Satz jene Menschen preist, deren Leben frei von einem Fluch ist.&nbsp; <br />
	Somit wird zum zentralen Thema, n&auml;mlich eben solch ein Fluch, hingef&uuml;hrt.<br />
	Die n&auml;chsten beiden Verse, Vers 584 zbd 585, befassen sich mit der Macht der G&ouml;tter. Sie sind es, die unser Leben negativ beeinflussen k&ouml;nnen und sollte dies geschehen, haben die Generationen keine M&ouml;glichkeit dem zu entkommen sondern m&uuml;ssen die Schmach ertragen.<br />
	Die urgewaltige Macht der G&ouml;tter beinhaltet auch die Gewalt der Natur, welche die Menschen bedroht. In dem Abschnitt von Vers 586 bis 591 wird die Zerst&ouml;rungskraft der Elemente beschrieben.<br />
	Die zweite Strophe, die Vers 594 bis 602 umfasst, besch&auml;ftigt sich mit der Geschichte des Herrschergeschlechts von Theben. Eben solches Unheil zieht sich seit Anbeginn der Zeit durch diese Familie und trifft nun auch Antigone, die durch Kreons &bdquo;gedankenloses Wort und Geist der Rache&ldquo; (V.602) zum Sterben verurteilt wurde.<br />
	G&ouml;tter sterben nicht und sind f&uuml;r alle Zeit und Zukunft frei von Schuld auch wenn sie Unheil zulassen. Zeus wird angerufen und dessen Macht dargestellt.&nbsp; Doch die Menschen sind der Gesetzm&auml;&szlig;igkeit des Lebens voller Leid unterworfen und gezwungen dieses zu bestreiten. Dieser Gegensatz und wird in den Versen 604 mit 613 beschrieben. <br />
	In den folgenden Versen 615 bis 625 spielen Hoffnung, Weisheit und Erkenntnis eine entscheidende Rolle. Die Hoffnung ist vielen Leidtragenden ein Trost, bis jene erkennen, wie ahnungslos sie bis jetzt ihren Weg gegangen sind. Sie haben nicht bemerkt, dass das was Gut zu sein schien in Wahrheit schuldbringend war und es nur kurze Zeit so ausgesehen hatte, als w&auml;re das, von den allm&auml;chtigen G&ouml;ttern gewollte, Schuldbringende gut.</p>
<p>	Der G&ouml;tterwille steht weit im Vordergrund, allerdings wird zu Beginn des Dramas ein Selbstverst&auml;ndnis der Menschen in einer herrschenden Position deutlich. Im ersten Standlied&nbsp; wird die Unterwerfung der Tiere und der Natur (erste und zweite Strophe), sowie die Harmonie zwischen G&ouml;ttern und Menschen und das Dasein derer als entwickelte, selbstst&auml;ndige und geistreiche Wesen (dritte und vierte Strophe) behandelt.<br />
	Neben diesem positiven Verst&auml;ndnis dominiert allerdings auch ein anderes Bild des Menschen. Dieses durchl&auml;uft im gesamten Drama eine Modifikation. Im zweiten Standlied wird es zunehmend negativer. Es wird vor allem die Ohnmacht des menschlichen Wesens betont. Zum einen Ohnmacht, einen Fluch zu unterbrechen und ihn von der Familie abzuwenden. Die Synekdoche f&uuml;r Familie (&bdquo;Haus&ldquo;) wird in Vers 584 verwendet um diese Vererbung zu verdeutlichen. Weitere Synekdochen in Vers 594 (&bdquo;Labdakos&rsquo; Stamm&ldquo; f&uuml;r die Herrscherfamilie Thebens) und in Vers 600 (&bdquo;letztem Spross des &Ouml;dipus&ldquo; f&uuml;r Antigone die, neben Ismene, letzte Nachfahrin der K&ouml;nigsfamilie ist) bekr&auml;ftigen diese Aussage.<br />
	Zum anderen Ohnmacht, dem von den G&ouml;ttern bestimmten, Unheil entgegenzuwirken, bzw gegen die Macht der G&ouml;tter anzukommen. Das zweite Standlied ist in vier Strophen, zu je sieben Verse gegliedert. Wie man auch aus der Bibel kennt, ist die Zahl sieben eine bedeutungsvolle g&ouml;ttliche Zahl, die in diesem Fall auch die Herrlichkeit und Macht der G&ouml;tter ausdr&uuml;ckt. Die rhetorische Frage, in den Versen 604 mit 605, betont ebenfalls noch einmal die G&ouml;&szlig;e des Zeus. In Vers 586 verst&auml;rkt wieder eine Synekdoche (&bdquo;Thrakerst&uuml;rme&ldquo; f&uuml;r die alten G&ouml;tter des Urvolkes) den Einfluss der Gottheiten. &bdquo;Olympos&rsquo; [lichter] Glanz&ldquo;, ein Pleonasmus in Vers 610 unterstreicht ebenfalls die gewaltige St&auml;rke des G&ouml;tterwillens, gegen den die Menschheit nichts auszurichten vermag. Und war anfangs im ersten Standlied noch die Rede von der &Uuml;bermacht des Menschen &uuml;ber die Natur, so bekr&auml;ftigt eine metaphorische Ausdrucksweise, wie in den Versen 586 bis 591 die Ohnmacht dessen. <br />
	Durch geh&auml;ufte Enjambements werden einzelne Ausdr&uuml;cke hervorgehoben und ihre Relevanz somit deutlich gemacht. In den Versen 616 und 617 findet sich eine Anapher, die noch einmal bekr&auml;ftigen soll, wieviele Menschen doch ahnungslos nach dem Willen der G&ouml;tter leben und handeln.</p>
<p>	Die dominierende &Uuml;berzeugung damals war also, dass die Menschen von den G&ouml;ttern gef&uuml;hrt und gelenkt wurden und ein vorbestimmtes Schicksal hatten, an dem nichts zu &auml;ndern war. G&ouml;tter wurden als bestrafend und unheilbringend angesehen und einem jeden Individuum, welches keine gro&szlig;e Bedeutung hatte, war ein solches Leben bestimmt. Eine &auml;hnliche Sichtweise zeigt auch das Alte Testament. Auch dort wurde Gott als strafender und leidbringender Gott gesehen und dementsprechend wurden die Gl&auml;ubigen unterworfen und waren in dieser Hinsicht ebenfalls ohnm&auml;chtig, dem Leiden zu entgehen. Mit der Entstehung des Neuen Testaments hat sich diese Einstellung jedoch stark ge&auml;ndert. Gott, wie wir ihn heute kennen, ist g&uuml;tig und verzeihend und versucht jedes Unheil von uns abzuwenden. Damals war dieses Menschenbild wohl noch notwendig um die Menschen dem Herrscher mit Hilfe der G&ouml;tter untert&auml;nig bleiben zu lassen. In der heutigen Zeit unserer modernen Gesellschaft mit starken Individuen w&auml;re ein solches Selbstverst&auml;ndins jedoch undenkbar. Wir m&uuml;ssen nicht gef&uuml;hrt werden, denn wir k&ouml;nnen mit Gottes Unterst&uuml;tzung unser Schicksal selbst in die Hand nehmen.<br />
	&nbsp;&nbsp; </p>
<p>Infos zu <a href="http://www.edelmetallshops.de  ">Gold</a> gibts im Internet.<br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Gottfried Benn und der Nationalsozialismus</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div id="fb-like" style=""></div><h2>&#160;Gottfried Benn und der Nationalsozialismus</h2>
<p>
Personen: 1. Gottfried Benn vor 1933, 2 Gottfried Benn 1933-1934(f&#252;r den Nationalsozialismus), 3 Die Zeit der Ern&#252;chterung und die Zeit des Zur&#252;ckziehens, 4 Benn nach 1945, Max Herrmann Neise, kommunistische Mitglieder&#8230;</p>]]></description>
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<p>
Personen: 1. Gottfried Benn vor 1933, 2 Gottfried Benn 1933-1934(f&uuml;r den Nationalsozialismus), 3 Die Zeit der Ern&uuml;chterung und die Zeit des Zur&uuml;ckziehens, 4 Benn nach 1945, Max Herrmann Neise, kommunistische Mitglieder des Redaktionskomitees, Klaus Mann, das schwarze Korps <br />
Kunst und Staat(Benn vor 1933)<br />
&nbsp;&bdquo; es ist schwierig, in die Problematik der Kunst und ihrer Stellung einzubringen, da sie die Problematik der geschichtlichen Bewegung an sich umschlie&szlig;t, ihrer Regungen, ihres Charakters und ihres Untergangs. Es ist schwierig, in diese Problematik einzudringen, da es wie bekannt, eine grundlegende Soziologie der geschichtlichen Bewegung nicht gibt. Immer wird die kollektivistische Hypothese der individualistischen gegen&uuml;berstehen, immer die Theorie vom Sichtschichtung der des F&uuml;hrers, des gro&szlig;en s&auml;kularen Typs, in dem das Besondere und das Allgemeine magisch koinzidiert. Aber von wo immer man sich dem Ph&auml;nomen des historischen Prozesses n&auml;hert, ob mit der synoptischen oder mit der kausalgenetischen Methode, ob man das Einheitliche betont oder da Katastrophale, eines wird sich wohl beschreiben lassen, wenn man die Beziehung &uuml;berdenkt: erhielte sich ein Staat durch Stra&szlig;enbeleuchtung und Kanalanlagen, w&auml;re Rom nie untergegangen -: immanente geistige Kraft wird es wohl sein, die den Staat erh&auml;lt, produktive Substanz aus dem Dunkel des Irrationalen. Und hier k&ouml;nnte die Stelle sein, wo es politisch wird. Das an sich nihilistische Problem der Kunst.&ldquo;</p>
<p>Die erste Konfrontation der Kunst und der Politik: Politisierung der Kunst <br />
1928 Benns Gesammelte Prosa, Max Herrmann Neise widmete Benn in einer Literaturzeitschrift. eine begeisterte Besprechung&ldquo; Es gibt auch in dieser Zeit der literarischen Lieferanten politischer Propagandamaterialien das Beispiel eines unabh&auml;ngigen, &uuml;berlegenen Welt-Dichters. Es gibt neben dem kess intellektuellen Publikumsliebling, dessen Vokabularien, snobistische All&uuml;re, zu Nichts verpflichtender Radikalismus leicht eingehen, den wirklich, naturhaft selbstst&auml;ndigen Geist, dessen urwaldbl&uuml;hender Nihilismus in Wort und Logik ganz vom Neuen beginnt. Es gibt Gottfried Benn.&ldquo;<br />
Die kommunistischen Mitglieder des Redaktionskomitees erkl&auml;ren daraufhin demonstrativ ihren Austritt. &bdquo; &hellip;.F&uuml;r uns hat der literarische Lieferant polischen Propogandamaterialien turmhoch &uuml;ber dem &uuml;berlegenen Weltdichter zu stehen, &uuml;ber allen Benns und Stefan Georges. <br />
Die kommunistischen Parteigenossen&nbsp; tun alles aus politisch taktischen &Uuml;berlegungen. <br />
Vor 33 Benn dazu (1929): Becher und Kisch gehen davon aus, dass jeder, der heute schreibt, es im Sinne der Arbeiterbewegung tun m&uuml;sse. Warum eigentlich? Schaurige Welt, kapitalistische Welt, seit &Auml;gypten den Weihrauchshandel monopolisierte und babylonische Bankiers die Geldgesch&auml;fte begannen. &hellip;. Es gab schon immer Gegenbewegungen. Nach 3 Jahrtausenden darf man sich wohl den Gedanken n&auml;hern, dies alles sei weder gut noch b&ouml;se, sondern rein ph&auml;nomenal. &hellip;..So bist du und du wirst nie anders sein, so lebst du, so hast du gelebt und so wirst du immer leben. Wer Geld hat, wird gesund, wer Macht hat, schw&ouml;rt richtig, wer Gewalt hat, schafft sich recht. Die Geschichte ist ohne Sinn, keine Aufw&auml;rtsbewegungen mehr, keine Illusionen. Diese Lehre erscheint mir weit radikaler und erkenntnisreicher als die Versprechungen der politischen Parteien. <br />
Heinz Ullstein, der Benn mit Heinrich Mann bekannt machte, schreibt: Heinrich Mann nahm die Politik ernst, Benn nicht.<br />
Benn kannte sich in der hektischen Politik jener zeit &uuml;berhaupt nicht aus, dazu muss man auch sagen, dass die Politik der Weimarern Republik so un&uuml;berschaubar und chaotisch war, dass viele sich den extremen Parteien zuwenden, um die Situation grundlegend zu verbessern, viele aber auch einfach jegliche Hoffnung in ihr verlieren und sich von der Politik abwenden. Dazu geh&ouml;rt eben Benn.<br />
In dieser Zeit gewahrte er nur eine politische Richtung, n&auml;mlich die extreme Linke, die eine &uuml;bermacht im literarischen Kreis darstellte. Gegen diese &Uuml;bermacht, mit ihrer lautstark proklamierten Kunstfeindseligkeit, musste Benn sich oft behaupten.<br />
1932 Benn durch Heinrich Mann als Mitglied der Preu&szlig;ischen Akademie der K&uuml;nste aufgenommen. <br />
Ende des Jahres 1932 Benn: &bdquo;Der ewige Friede auf Erden, der ewige Fr&uuml;hling am Nordpol, der ewige Friede unter einem Geschlecht: Nein, auch nicht unter dem Weihnachtsbaum kann ich mir vorstellen, dass sich die Geschichte demokratisch gibt, ein anderes Sein hat als die Wirklichkeit, andere Methoden als die der Macht und der Gewalt, anderes Gericht &uuml;ber die V&ouml;lker als Entfaltung oder Untergang&hellip;.ich bin f&uuml;r ein starkes, tankgesichertes, betonuntermauertes Milit&auml;rb&uuml;ndnis mit Frankreich, das w&uuml;rde wenigstens f&uuml;r einige Generationen die Welt im Arm wiegen wie ein Wickelkind&ldquo;<br />
Mit dem 30.1.1933 begann nicht nur das dritte Reich sondern auch das was man als unverzeihlichen Irrtum oder sogar den Verrat Benns nennt. <br />
Der Verrat: Benn erkl&auml;rte sich freiwillig und &ouml;ffentlich f&uuml;r den neuen Staat<br />
Durch zwei Vortr&auml;ge im Rundfunk. Der neue Staat und die intellektuellen (24.4.33), <br />
&nbsp;noch mehr durch den einen Monat sp&auml;teren Vortrag: Antwort an die literarischen Emigranten(&ouml;ffentliche Antwort an Klaus Mann).<br />
Vorlesen: Antwort an die literarischen Emigranten, Benn 1933-34: Teil-Fassung, Benn Doppelleben S. 82-84<br />
Vorlesen des Briefes von Klaus Mann (Sohn von Thomas Mann) Benn Doppelleben 77-82(muss noch gek&uuml;rzt werden)<br />
Benn nach 1945 dazu: dieser 27 J&auml;hrige hatte die Situation richtiger beurteilt, die Entwicklung der Dinge genau vorausgesehen, er war klarerdenkend als ich, meine Antwort war demgegen&uuml;ber romantisch, &uuml;berschw&auml;nglich, pathetisch&hellip;&hellip; <br />
Schauen wir seinen Beitrag noch einmal an, ist dies eine Verteidigung des Nationalsozialismus, oder geht es doch um etwas ganz anderes? Benn glaubte damals an eine echte Erneuerung Deutschland, einen Ausweg aus der Erstarrung zu sehen. Er propagierte daf&uuml;r dass das Volk das Recht habe seinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser Weg von allen Seiten kritisiert wurde. <br />
Benn glaubte nicht an die Emigration, das Vaterland zu verlassen hei&szlig;t f&uuml;r ihn fliehen, und dazu sah er keinen Anlass.<br />
Benn und der Antisemitismus, Benn hat auch w&auml;hrend seiner NS freundlichen Phase nie ein Wort gesagt, dass man auch nur im Entferntesten als antisemitistisch interpretieren kann. Er verehrt Else Lasker Sch&uuml;ler, hatte viele j&uuml;dische Freunde und Bekannte. Auch von seinem Elternhaus kam keine judenfeindlichen Einfl&uuml;sse Benn4(Doppelleben): Es w&auml;re v&ouml;llig ausgeschlossen gewesen, dass in meinem Vaterhaus ein antisemitistischer Gedanke gefasst oder ausgesprochen worden w&auml;re, ein Gedanke gegen ein Volk, aus der Christus hervorgegangen war. Zusammenfassend: Ich hatte nie daran einen Zweifel und bezweifele es auch heute nicht, dass die Periode meines Lebens ohne den nichtarischen Anteil an der Zeit v&ouml;llig undenkbar w&auml;re.&nbsp;&nbsp; <br />
Die Lage in der Preu&szlig;ischen Akademie f&uuml;r K&uuml;nste, Sektion der Dichtung. Die ber&uuml;hmtesten Mitglieder sind emigriert, ein halbes Dutzend Mitglieder blieben &uuml;brig und werden langsam von NS-treuen Autoren bedr&auml;ngt und verdr&auml;ngt. Nach Juni 1933 hat Benn nichts mehr von der Akademie geh&ouml;rt oder gesehen.<br />
Er hatte keine parteinahen Freunde oder Bekannten, kannte noch nicht einmal das Parteiprogramm der NS, hat nie an Sitzungen oder Besprechung &uuml;ber Politik teilgenommen, auch nie Hitlers Buch gelesen.<br />
Die NS war dem Expressionismus feindlich gegen&uuml;bergestellt<br />
Fast alle seine&nbsp; pers&ouml;nlichen &Uuml;berzeugungen lassen sich nicht mit denen der Nazis vereinbaren<br />
Wie kam es, dass er dennoch, wenn auch nur f&uuml;r kurze Zeit die NS unterst&uuml;tzte?<br />
Er ist in das System hineingestolpert, es war wie er es ausdr&uuml;ckte dem Schicksalsrausch unterworfen und wurde mitgerissen.<br />
So wie so viele: wieso verzeiht man es ihm nicht, wieso diskutieren die Leute seit 1945 immer und immer wieder dieses Thema? Eben weil der Betreffende nicht ein ahnungsloser und bedeutungsloser Fabrikarbeiter war, sondern Gottfried Benn, einen Menschen, den man sonst verehren m&ouml;chte.&nbsp; <br />
Wie konnte das geschehen:<br />
Naivit&auml;t und politische Unkenntnis<br />
glaubte in zwischen den Zeilen der Nazis Gemeinsamkeiten zu seiner eigenen Auffassung zu erkennen<br />
Er bef&uuml;rwortet die NS Abneigung gegen den Kommunismus wenn auch aus anderen Gr&uuml;nden<br />
Benn rebelliert gegen Naturwissenschaft und Humanit&auml;t, beschw&ouml;rt eine primitive Lebensweise, nach der das &bdquo; Blut&ldquo; der &bdquo; Jugend&ldquo; schreit(nazistisches Element)<br />
Glaubte an die Legalit&auml;t der neuen Regierung <br />
Benn war sehr patriotisch, und Heimatgebunden<br />
erhoffte sich eine Erneuerung und Verbesserung des Kunstverst&auml;ndnisses und der Gesamtlage<br />
Verlangen nach R&uuml;ckschritt und Befreiung des Intellekts<br />
Der Faschismus in Italien als Vorbild, der den Futuristen Marinetti als Exzellenz und Pr&auml;sident der r&ouml;mischen Akademie der K&uuml;nste<br />
Die vermeintliche Sympathie der Nazis f&uuml;r Nietzsche<br />
sp&auml;ter mit der Ansicht die Nazis noch lenken zu k&ouml;nnen<br />
Immerhin kann man Benn auch w&auml;hrend seiner NS-freundlichen Periode keine Feigheit vorwerfen, ua. Verteidigte er den Expressionismus: Verlesen Teile aus Expressionismus(1933):<br />
Das Ma&szlig; an Interesse, das die F&uuml;hrung des neuen Deutschlands den Fragen der Kunst entgegenbringt, ist au&szlig;erordentlich. Diese gro&szlig;artige Bereitschaft f&uuml;r Dinge der Kunst wird sicher geneigt sein, den geringen Einwand gelten zulassen, den ich im Folgenden &uuml;ber ein bestimmtes Kunstproblem aussprechen m&ouml;chte. Diese starke Front von Glauben an eine neue gro&szlig;e deutsche Kunst ist n&auml;mlich zurzeit nicht weniger eine starke Front von Ablehnung des Stils und Formwillens der letzten deutschen Periode, den Expressionismus, der als entartet, anarchisch-snobistisch, als Verh&ouml;hnung des Volkes und Kulturbolschewismus bezeichnet wurde. Ein ber&uuml;hmter deutscher Dichter steht nicht an, sich dahingehend zu &auml;u&szlig;ern, dass Deserteure, Zuchth&auml;usler und Verbrecher das Milieu dieser Generation bildeten. Er f&uuml;hrt Namen an und darunter auch den meinen. So will ich denn aus diesem Schicksal heraus, zumal ich der Einzige von dieser ganzen zersprengten Gemeinschaft bin, der die Ehre hat, in der neuen deutschen Akademie der Dichtung einen Sitz zu haben, noch einmal vor diese Gemeinschaft treten.Vor ihren Namen treten, die Erinnerungen wachrufen und auf gewisse Dinge zu ihrer Verteidigung hinzuweisen, zur Verteidigung einer Generation, deren erste Bl&uuml;te der Krieg zerst&ouml;rte und auf deren Schultern ungeheure existenzielle Lasten lagen. Der Expressionismus ist keine deutsche Frivolit&auml;t und auch keine ausl&auml;ndische Machenschaft, sondern ein europ&auml;ischer Stil. Der Futurismus als Stil, auch Kubismus genannt, in Deutschland vorwiegend als Expressionismus bezeichnet, vielf&auml;ltig in seiner empirischen Abwandlung, einheitlich in seiner inneren Grundhaltung als Wirklichkeitszertr&uuml;mmerung, als r&uuml;cksichtloses An-die Wurzel-der-Dinge-Gehen bis dorthin, wo sie nicht mehr individuell und sensualistisch gef&auml;rbt, gef&auml;lscht, verweichlicht, verwertbar in den psychologischen Prozess verschoben werden k&ouml;nnen, sondern im akausalen Dauerschweigen des absoluten Ich der seltenen Berufung durch den sch&ouml;pferischen Geist entgegensehen-, dieser Stil hatte schon seine Vorank&uuml;ndigung im ganzen neunzehnten Jahrhundert. <br />
Ist es denn &uuml;berhaupt m&ouml;glich, dass die Nazis versuchen k&ouml;nnten, aus Benn ein Paradepferd zu machen? Nein dies ist nicht sehr realistisch: <br />
Benn ist schon immer exotisch, exzentrisch und standhaft: in einem Wort: unangenehm gewesen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen aus nicht schwer sichtbaren Gr&uuml;nden keine zeitgen&ouml;ssischen Literaten oder Denker als Paradepferd des NS gehalten werden. Denn wissen ist immer gleich Macht, und macht wird in jedem autorit&auml;ren Regime beargw&ouml;hnt. Die, die man nun als Paradepferde brauchte und missbrauchte waren lange Tod und k&ouml;nnen sich nicht mehr verteidigen: siehe Nietzsche, Rilke, H&ouml;lderling Etc. <br />
Und so wurde Benn als bald auch schon angegriffen: 1933 bereits wurde Benn von der Liste der &Auml;rzte gestrichen, die bestimmte Atteste ausstellen durften. Wurde beauftragt Anlass des Todes von Stefan Georges eine Rede zu halten, sein Auftreten wurde jedoch untersagt. <br />
Benn hatte dann 33 schon Zweifel an seiner &Uuml;berzeugung, 34 folgte die endg&uuml;ltige Ern&uuml;chterung. Genauer gesagt zum 30. 6.34 der (R&ouml;hm-Revolte), wo einhundert missliebige Pers&ouml;nlichkeiten ohne Urteilsspruch ermordet wurden<br />
Konsequenzen ziehen: Benn Doppelleben:&ldquo; Um mich zur&uuml;ckzuziehen gab es f&uuml;r mich nur einen Weg, er lautet: die Armee&ldquo; durch Verbindungen. &bdquo; Die Armee ist die aristokratische Form der Emigration&ldquo;, eine wirkliche Emigration, die durchaus noch m&ouml;glich war, kam nicht in Frage<br />
Hannover, Benn3&bdquo; Bitte noch eines, wenn ich in ein B&uuml;ro komme, mu&szlig; ich da Heil Hitler sagen oder Guten Morgen?&ldquo; &bdquo; Murmeln sie &bdquo;Morjen&ldquo; das reicht.&ldquo;<br />
Drei/ Viertel des Heeres waren keineswegs NS-Anh&auml;nger<br />
1935 Eintritt in das E-Offizierskorps, (Ersatz), Die Offiziere waren von der alten Schule, mit einem ausgemachten Bewusstsein f&uuml;r Ehre und Einfachheit der Lebensf&uuml;hrung(Hannover)<br />
Das schwarze Korps: Der Selbsterreger(1936): Bei manchen und gewissen Leuten ist das Dichten eine Art geistiger Verdauungsprozess, bei dem zwangsl&auml;ufig &uuml;belriechende Blasen aufsteigen. Erinnern wir uns nur des Berserkers Alfred Kerr, dessen Gemauschel die geistigen Mistbeet in Deutschland auf das angenehmste zu f&ouml;rdern wusste. Die Zeiten jener Gedichte eines Tucholsky, Kerr, K&auml;stner und wie sie alle hei&szlig;en m&ouml;gen, sind dahin, nur einige vereinzelte von Spinnweben romantisch umzogene und bereits reichlich verwitterte S&auml;ulen zeugen vom Untergang jenes Zeitalters. Eine dieser S&auml;ulen ist Gottfried Benn, dessen &bdquo; Ausgew&auml;hlte Gedichte&ldquo; wir mit tiefer Ergriffenheit in der hand halten. Die Deutsche Verlagsanstalt, die f&uuml;r die munteren Zeilen des &bdquo; Selbsterregers&ldquo; verantwortlich zeichnet, gibt dem band ein Wort mit auf dem Weg, das unsere Neugier nicht umsonst gereizt hat. Er hei&szlig;t n&auml;mlich &bdquo; hier singt der m&auml;nnliche K&auml;pfer, der tragisch heroische Mensch, der den Weg Nietzsches zu Ende ging, ohne umzukehren. Staunend sehen wir uns diesen Weg des aufgenietzschten Herrn Benn an und stellen fest, dass er ein &bdquo; Selbsterreger&ldquo; ist. Wenigstens glauben wir, ihm keineswegs Unrecht damit anzutun, wenn wir das Gedicht &bdquo; Selbsterreger&ldquo; auf ihn selbst beziehen.&nbsp; <br />
&nbsp;Benn3:</p>
<p>&nbsp;Dir-von Sonnenblumen, <br />
abgeloschnem Beet, <br />
die von Altertumen,<br />
das zur R&uuml;ste geht,<br />
Vendraminpal&auml;sten,<br />
t&ouml;dlichem lagun,<br />
wo das Herz in Resten<br />
und die Blicke ruhen</p>
<p>D&auml;mmerungen-keine <br />
Allgemeintendenz,<br />
&nbsp;manchmal r&uuml;hrt ihn eine <br />
leise Immanenz,<br />
ihn, den Selbsterreger,<br />
Stern und Sternentraum,<br />
den Bewusstseinstr&auml;ger<br />
stumm im Eigenraum&hellip;.</p>
<p>Das schwarze Korp weiter: Gib es auf, Dichter Benn, die Zeiten f&uuml;r derartige Ferkeleien sind endg&uuml;ltig vorbei. Das Publikum kann schlie&szlig;lich nicht feststellen, ob es sich bei oben wiedergegebenen Extrakten um sogenannte &bdquo; Jugendverirrungen&ldquo; handelt. Verwunderlich ist noch die deutsche Verlagsanstalt, die es im Jahre1936 wagt, eine derartige Geistesverbl&ouml;dung ins Volk zu tragen und zum &Uuml;berfluss noch den Hersteller als Dichter mit deutschen Heroen vergleicht.<br />
Benn3 im Brief an Frank Maraun: &bdquo; Ich bin ein&ouml;ffentliches Ferkel. &hellip;alles bek&auml;mpfen sie, blo&szlig; selber leisten, das k&ouml;nnen sie nicht. &hellip;Ich dachte was gesch&auml;he wenn heute Penthesilea erschiene. Eine Frau, die einen Mann liebt, Archill, ihn t&ouml;tet und mit den Z&auml;hnen zerrei&szlig;t! Zerfleischt! Sind wir denn Hunde, wir sind Germanen! Perverser Adliger wagt seine vertierte Brunst Germanenfrauen vorzusetzen! Degenerierte Offiziers- und Junkerkaste besudelt mit schmutzigsten Orgasmen keusches deutsches Heldenweib! U.s.w. Kurz: Kleist lebte nicht lange.&ldquo;&nbsp; <br />
Der Vorgesetzter Benns in der Armee: Das schwarze Korps ist ein solches Saublatt, es kann einen Offizier gar nicht beleidigen-wenn es sie lobte, w&auml;re es anders-der Fall ist erledigt. Sie bleiben.<br />
So &auml;hnliche Situationen gab es auch noch &ouml;fter, obwohl Benn seit 36 nichts mehr ver&ouml;ffentlicht hat. Doch dank das Wohlwollen der Vorgesetzten und gro&szlig;es Gl&uuml;ck &uuml;berlebte er die Angriffe und durfte auch seine Stellung als Offizier behalten. <br />
Benn wurde sp&auml;ter nach Berlin zur&uuml;ckversetzt, VERLAG Lehmann&ldquo; S&auml;uberung des Kunsttempels. <br />
1938 Schreibverbot:<br />
Notiz Benn in seinen Notizbuch<br />
Expressionist!<br />
Eine M&uuml;nze wird man dir nicht pr&auml;gen,<br />
wie es Griechenland f&uuml;r Sappho tat,<br />
dass man dir nicht einschl&auml;gt deinen Br&auml;gen,<br />
ist in Deutschland schon Kultur-verrat<br />
Da Benn als belastet galt, hatte er nur noch wenig Freunde und Bekannte<br />
Block II, Zimmer 66, In der Kaserne, &bdquo; wo Leute aufgebildet werden und zur Front verfrachtet werden<br />
Benn zu Propaganda der NS: Doppelleben S. 135<br />
Dann das Ende, seine Frau stirbt(Selbstmord)<br />
&bdquo; Du stehst f&uuml;r Reiche, nicht zu deuten, und in denen es keine Siege gibt, </p>
<p>und Hei&szlig;t dann: schweigen und walten,<br />
wissend, dass sie zerf&auml;llt,<br />
dennoch die Schwerter halten,<br />
vor der Stunde der Welt.<br />
&nbsp;</p>
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