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Interpretation Die Prüfung

Mittwoch 9. Januar 2008 von Kevin

In dem Text „Die Prüfung“ von Franz Kafka, geht es augenscheinlich um einen Diener, der aus einen Teil seines Lebens erzählt.
Er berichtet, wie er auf seiner Arbeit scheinbar vergessen wurde, weil er nichts zu tun hat, obwohl der den Wunsch verspürt zu arbeiten.
Eines Tages ging er in seiner Kneipe, sah jedoch wie dort sein Stammplatz besetzt war, als der Protagonist jedoch gehe wollte wurde er von diese Person zu sich gerufen.
Dem Diener wurden viele Fragen gestellt, die er jedoch nicht verstand. Als der Diener daraufhin gehen wollte, offenbarte der Fremde ihn, das dies eine Prüfung war, und derjenige der die Fragen nicht versteht, hat sie bestanden.
Dieser Text ist eine verschlüsselte Botschaft, die viele Bilder enthält. Um diesen Text zu verstehen, muss man die Bilder erst entschlüsseln. Daran kann man erkennen, das es sich bei diesen Text um eine Parabel handelt, die man erst Textimmanent interpretieren muss, und erst anschließend biografisch oder historisch deuten kann.
In der Parabel verwendet Kafka sehr viele stilistische Mittel, die ich nachgehend analysieren möchte.
Was dem Leser als erstes auffällt, ist die häufige Benutzung der adversativen Konjunktion „aber“. Der Diener wird als sehr unsichere Person dargestellt, der oft hin- und hergerissen ist, was durch das aber deutlich gemacht wird. Unterstützt wird das auch durch andere Beschreibungen des Dieners wie „es ist möglich“ (Z.22) oder „ich wagte nicht“ (Z.32)
Der Satzbau ist zum größten Teil parataktisch was den Text leicht lesbar macht.
Das erste Bild was man von dem Protagonisten bekommt ist das Bild des hörigen Dieners, der sich seinen Herrn völlig unterwirft, und nur stumm und dumm seine Befehle befolgt. Der Diener ist ängstlich und beobachtet alles nur aus sicherer Distanz heraus.
In seiner Umgebung herrscht eine schwere Kommunikationsstörung, die durch die Vereinsamung des Dieners deutlich gemacht wird.
Daraus resultieren für den Diener schwere Minderwertigkeitgefühle, was zu seiner Unterwürfigkeit führt.
Am deutlichsten wird das in der Kneipe, wo er auch zu den fremden Mann geht, als er ihn ruft.
Diese Bürokratisierung und die Kommunikationsstörungen lassen den Menschen vereinsamen und bringen ihn Minderwertigkeitskomplexe. Das ist im Großen und Ganzen die Intention des Textes.
Ein weitere Aspekt komm am Ende der Parabel hinzu. Der Diener kann die Fragen nicht beantworten, weil er den Sinn nicht versteht. Kafka stellt hier die Frage nach dem Sinn des Lebens, und da der Diener sie nicht beantworten kann, ist die Intention die Frage ob es überhaupt Sinn geben kann.
Ich möchte nun die Parabel historisch übertragen. Wir befinden uns in der Hochzeit der industriellen Revolution. Die Menschen haben schwere Maschinen entwickelt, die harte Arbeit benötigen, und eine riesige Organisation, die nur noch dadurch zu verwalten ist, das man die Menschen mit einer Nummer anonymisiert.
Dieses anonymisierte Lebensgefühl wird in dem Text durch den Diener erstklassig aufgeschnappt und wiedergegeben.
Biografisch könnte man die Parabel so deuten, das sich Franz Kafka als diesen Diener sieht. Der Herr der ihn nicht beachtet, ist sein Vater und die Fragen, die er der unterwürfige Diener gestellt kriegt, kann er nicht verstehen.

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Lumina Übersetzungen

Mittwoch 9. Januar 2008 von Kevin

 

Auf dieser Seite finden Sie Übersetzungen zum Latein SchulBuch Lumina:

Kapitel 1 Lumina Übersetzung

In der Schule
Quintus ist Schüler.
Quintus ist Römer.
Teophilus ist ein Lehrer.
Teophilus ist ein Grieche.
Quintus liest.
Er liest gut; er mag lesen.
Der Lehrer lobt ihn.

Teophilus diktiert und diktiert und diktiert.
Tullia schreibt und schreibt und schreibt.
Sie mag schreiben nicht.
Daher macht sie oft Fehler.
Der Lehrer tadelt sie.
Er schreit sehr.
Was macht Tullia?
Das Mädchen lacht.
Daher schreit der Lehrer mehr.
Tullia lacht nicht mehr, sie schweigt und denkt:
"Das Geschrei nützt nichts.
Teophilus ist ein Dummkopf!"

Der Eifer macht nicht immer Spaß.
Die Arbeit macht nicht immer Spaß.
Nichts tun macht Spaß.

 

Weitere Kapitel hier: 

Lumina Übersetzungen

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Erörterung zum Thema Fernsehen

Mittwoch 9. Januar 2008 von Kevin

Fernsehen – Informativ oder Schädlich?

Fernsehen ist informativ und unterhaltend. Klar, dass deshalb auch schon Kinder einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer stehen haben. Doch was ist mit schlechten Noten in der Schule, die darauf hin zurückzuführen sind? Es lohnt sich, die Vor und Nachteile des Fernsehens einmal genauer anzuschauen.

Einerseits kann fernsehen bei übermäßigem Konsum zu schlechten Noten in der Schule führen. Denn bei vielen privaten Sendern werden unrealistische und brutale Filme ausgestrahlt, durch die man aggressiv werden bzw. ein falsches Bild von der Realität bekommen kann. Auch werden im Fernsehen negative Vorbilder gezeigt. Das kann dazu führen, dass man es nachmacht. Zum Beispiel wollen viele so abmagern, wie Modells, damit sie gut aussehen. Die Serie „Jackass“ wurde in den USA teilweise verboten, weil ein Junge einen Stunt nachgemacht hatte und sich dabei eine schwere Brandverletzung zuzog.

Außerdem können durch vermehrten Konsum gesundheitliche Schäden entstehen. Da man sich dabei nicht bewegt, bekommen manche von zu viel fernsehen Übergewicht oder Bandscheibenprobleme. Zum Beispiel wiegen nahe zu 1/3 der 9 bis 12-Jährigen zu viel für ihr Alter. Kein Wunder, wenn Kinder ca. 3h am Wochenende und 2h unter der Woche fernsehen.

Nicht weniger zu beachten ist, dass man Kontakte verlieren oder sie sich verschlechtern können. Das kommt daher, dass man die Zeit, in der man etwas mit seinen Freunden unternehmen kann, nur noch vor dem Fernseher verbringt. Statt einen Spielabend mit seinen Freunden zu verbringen, schaut man sich lieber z.B. Den Blockbuster auf Pro7 an. Auch wenn beim Abendessen der Fernseher läuft, können Probleme oder Neues nicht mit der Familie besprochen oder diskutiert werden.

Dagegen spricht aber, dass fernsehen uns bildet und informiert. Denn Sender, wie ARD, ZDF oder HR zeigen uns stündlich in den Nachrichten, was es auf der ganzen Welt neues gibt und wie das Wetter in den folgenden Tagen werden soll. Pro7 zeigt in Galileo z.B. Woran man gefälschte Ware erkennt oder was es für Stromerzeugungsmöglichkeiten gibt.

Auch dient fernsehen zur Entspannung und Ablenkung des Alltags. Denn dabei muss man sich nicht anstrengen und man kann sich in den Film versetzen und den Alltag vergessen. Außerdem macht es auch Spaß fernzusehen. Bei Komödien kann man lachen, bei Actionfilmen genießt man die Stunts und bei Fantasyfilmen taucht man in eine Zauberwelt ab, in der (meistens) alles besser ist.

Ich fasse meine stärksten Argumente noch einmal zusammen: Auf der einen Seite steht fernsehen mit Informationen und Bildung, auf der Anderen fernsehen mit unrealistischem und brutalem Inhalt. Meine Meinung dazu: Die Gefahren sind allenfalls vorhanden, wenn das Fernsehen durch übermäßigen Konsum missbraucht wird. Sucht man sich seine Sendungen jedoch bewusst und gezielt vorher aus, kann man einen großen Nutzen aus diesem Medium ziehen.

 

Mehr zum Thema Erörterung hier: Erörterung

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