Inhaltsangabe

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Facharbeit

Mittwoch 9. Januar 2008 von Kevin

Teile einer Facharbeit  und ihre Funktion

Papierformat: DIN A 4, einseitig beschrieben
Zeilenabstand. anderthalbzeilig (1,5)
Schriftgröße: 12pt für den Text ;11pt bzw.10pt
                       für Anmerkung oder eingerückte Zitate
Schrifttyp:  Times New roman (12pt) Arial (11pt)
Rand: links genügend Rand für Heftung (2cm links)
          rechts genügend Rand für Korrektur (3cm rechts)
          oben 2-3cm (4cm bei Seitenzahl oben)
          unten 2-3 cm(4cm bei Seitenzahl oben)
Seitennummerierung: Titelblatt als Nummer 1,
                                    Nummerierung aber nicht ausgewiesen.
                                    Inhaltsverzeichnis ausgewiesen als Seite 2,
                                    ab da fortlaufende Nummerierung.
Seitenzahl: oben oder unten auf der Seite ,
                   in der Mitte oder, rechtsbündig (Fußzeile)

Checkliste

Für jede Arbeit verbindliche Teile
o    Deckblatt/Titelblatt
o    Inhaltsverzeichnis/Gliederung
o    Vorwort
o    Einleitung
o    Haupttext
o    Anmerkung
o    Literaturverzeichnis
o    Materialanhang
o    Erklärung zur selbstständigen Abfassung der Facharbeit

Layoutstandards
Für das Layout gelten in der Regel die oben genannten Standards, die du unbedingt einhalten solltest. So ersparst du dir am Ende die lästige Umformung des Textes und kannst die Zeit besser zur Überarbeitung oder anschließender Korrektur nutzen.
       
        Hervorhebungen
        … im Text sollten fett oder kursiv gedruckt werden, Unterstreichungen   
        Hingegen sind unüblich. Insgesamt sollten Hervorhebungen sparsam verwendet 
                werden, da sie sonst abgenutzt werden.

Deckblatt

Das Deckblatt ist ein zusätzlicher Bestandteil der Facharbeit. Folgende angaben sollten auf jeden fall zentriert gedruckt werde, auf dem Deckblatt enthalten sein:

Checkliste

Thema der Arbeit
Fach, indem die Arbeit geschrieben wird
Name des Verfassers
Ort und Jahr der Entstehung außerdem Datum der Abgabe

Titelblatt

Das Titelblatt der Arbeit enthält die formalen Angaben für den Prüfungsvorgang „Facharbeit“. Dabei ist genau festgelegt, welche Angaben enthalten sein müssen.

Checkliste

•    Name der Schulen MV Schuljahr, Kurs, Fach,  indem die Arbeit geschrieben wurde
•    Name des Verfassers
•    Thema der Arbeit                                  
•    Name des betreuenden Fachlehrers
•    Ausgabetermin der Arbeit
•    Abgabetermin der Arbeit
•    Unterschrift des Schülers
•    Unterschrift des Lehrers

Inhaltsverzeichnis/ Gliederung

•    Inhaltsverzeichnis soll schnellen Überblick verschaffen
•    Gliederung über Arbeit
•    Teile der Arbeit mit Seitenzahlen versehen und aufgeführt
•    Überschriften aller Gliederungspunkte
•    Der Kapitel und Unterkapitel aufgelistet und nummeriert
Mann unterscheidet zwei Nummerierungsprinzipien
1.    durch Zahlen und Buchstaben sowohl Groß- als auch klein(1a,1b)
2.    durch Zahlen (Dezimalsystem)
      und zwei Gestaltungsprinzipen
1.    das Linienprinzip: die Gliederung wird linksbündig untereinander geschrieben
2.    das gestufte Prinzip: versetzte Anordnung der Gliederpunkte                                                           

Vorwort

•    gehört nicht zum eigentlichem sachlichen Teil kann deshalb etwas persönlicher gestaltet sein
•    du informierst etwas darüber wie du auf das Thema gekommen bist, was dich besonders daran interessiert
•    oder wem du zu dank verpflichtet bist

Richtlinien für Quellennachweise

•    geben Leser Möglichkeit die verwendete Literatur im Original zu finden
•    Literatur ist sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis zu belegen
•    das gilt für verwendete Informationen aus Internet

Literaturangaben im Text

•    wörtliche oder sinngemäße Quellen müssen im Text belegt werden

Wörtlich übernommene Stellen- auch wenn sie kurz sind- müssen durch Anführungszeichen versehn sein. Der Beleg erfolgt unmittelbar der Zitates an der übernommen Stelle (Fußnote) und muss enthalten
•    Nachname(n) der Autors (Autoren)
•    Erscheinungsjahr  des betreffenden Werks, Komma
•    Seitenangabe(S) des Zitates (eventuell f oder ff )

Sinngemäßes Zitat- ein Beispiel

… Auch andere Autoren sind der Meinung. Dass im Bereich der Experimentellen Forschung auf Tierversuch nicht verzichte werden kann 1)
„Eine Datenbank ist eine Sammlung von Daten zu einem Bestimmten Sachverhalt“ 1)
und dann als Fußnote 1)  Meier, Schröder& Schulz 1978, S 211.
Diese Angaben müssen im Quellenverzeichnis EXAKT angegeben werden.
Sinngemäßes Zitat ein Beispiel
Auch Autoren sind der Meinung, dass im Bereich der experimentellen Forschung auf Tierversuche nicht verzichtet werden kann. 1)
und dann als Fußnote 1) vlg. Foppa 1968, S 14.

Angaben im Literaturverzeichnis

•    es sind alle Materialien nach Autoren alphabetisch geordnet anzuführen
•    Erst Nachname(n) der Autors(Autoren), Vornamen(n) des Autors(Autoren) abgekürzt(Mit Punkt) oder ausgeschrieben, Erscheinungsjahr des Werkes (in Klammern); Punkt.
•    Titel der Arbeit(vollständig mit Untertitel) Punkt. Erscheinungsort, Doppelpunkt, Verlag Punkt.
•    bei Zeitschriften Statt Erscheinungsort Name Zeitung, Jahrgang Punkt.

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Kriegsdienstverweigerung Musterbrief für Kriegsdienstverweigerer

Mittwoch 9. Januar 2008 von Kevin

 

Im nachfolgenden findet ihr einen Brief den ihr so oder so ähnlich einreichen könnt wenn ihr den Kriegsdienst verweigern wollt (Kriegsdienstverweigerung), der Brief hat sich bereits mehrmals bewährt!

Denkt aber nochmals über die Entscheidung nach den Kriegsdienst zu verweigern!!

Musterbrief zur Kriegsdienstverweigerung

Im folgenden möchte ich Ihnen darlegen, warum ich den Kriegsdienst an der Waffe nicht leisten kann.

Ich könnte es generell nie mit meinem Gewissen vereinbaren, einem Menschen Gewalt anzutun oder ihn gar zu töten. Darum hätte ich in der Rolle eines Soldaten extreme Gewissensbisse, da der Krieg für mich die schlimmste Erschaffung des Menschen ist.

Diese Grundsätze entstanden durch meine Erziehung. Schon als ich ein Kind war achteten meine Eltern stark darauf, dass ich Konflikte verbal austrug und lebten mir dies auch vor.
Sie brachten mir bei, dass ich die Welt verbessern muss und noch heute sehe ich einen Sinn darin, nach eine „guten Welt“ zu streben.

Weiter denke ich, dass Menschen nicht über Leben und Tod entscheiden dürfen und somit niemand in unseren Augen den Tod verdient haben kann.
So banal es klingt denke ich, Gott muss über Leben und Tod richten.
Überhaupt glaube ich schon immer an Gott. Ich nehme regelmäßig am evangelischen Religionsunterricht teil und besuchte zwei Jahre lang den Konfirmandenunterricht um konfirmiert zu werden. Mit meiner Konfirmation wurde ich in die evangelische Kirchengemeinschaft aufgenommen, die an Gott und die heilige Schrift, die Bibel, glaubt. In dieser stehen die Zehn Gebote geschrieben. Das fünfte lautet kurz „Du darfst nicht töten!“ und gibt somit eindeutig vor, dass Gott den Krieg nicht möchte.

Mir ist klar, dass es (hauptsächlich) um Verteidigung geht (obwohl wir das dank der EU-Gemeinschaft meiner Meinung nach nicht bräuchten), doch ist der Verzicht auf militärische Mittel nicht der beste Weg zur Senkung des Gewaltpotenzials aller Menschen? Sollte der Staat nicht als „ gutes Beispiel“ voran gehen? Schon immer gefiel mir der bekannte Satz „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!“, der meine Ansichten in Form einer Frage, die wirklich zum nachdenken anregt, unterstützt.
Allein schon das Schießen auf Menschen zu trainieren erscheint mir pervers, da ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren könnte und somit ein seelischer Konflikt für mich entstehen würde.

Waffen sind für mich Kennzeichen beziehungsweise Symbole der sinnlosen Vernichtung von Leben und des sinnlosen Leidens. Das Leben ist das höchste Gut des Menschen und für viele das einzige, darum ist Krieg für mich eine unverständliche, grausame Sache, bei der es meist nur um Machtstreben geht.

Ich bin nicht bereit, Befehle auszuführen, die gegen mein Gewissen und meine Überzeugungen sprechen, wie auch Kant damals in seinem kategorischen Imperativ („Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“) verdeutlichte.
Dieses ethische Pflichtgebot macht die Vorstellung für Frieden Krieg zu führen unmöglich. Krieg als Mittel zum Zweck für den Frieden einzusetzen ist für mich unverständlich – noch unverständlicher als Krieg allgemein. Dies sahen auch schon viele andere – ganze Generationen – so wie ich; man kennt den bekannten, wenn auch etwas derben Spruch: „Fighting for peace is like fucking for virginity.“

Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass Kriege keine Konflikte zwischen Individuen sind, sondern welche zwischen Staaten und auch Systemen. Diese werden nun aber von Individuen ausgetragen, die nicht für die Konflikte verantwortlich sind. Warum sollen nicht Verantwortliche die Konflikte (auf welche Art auch immer) austragen – warum ist nicht der Verantwortliche auch der Betroffene? Ich kann das nicht nachvollziehen.

Ich könnte nie einen Menschen töten, weil er eine andere Erziehung genossen, eine andere Kultur oder Religion hat.
Ich bin auch nicht bereit, mein Leben für den Staat zu opfern, da ich so etwas unmenschlich finde, wie auch Albert Schweitzer schon sagte: „Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch dem Zweck geopfert wird.“ Und das ist Krieg ja.
Für mich hat jeder Mensch das (gleiche) Recht zu leben!

Bei Kriegsberichten in den Medien bin ich immer völlig fassungslos, da ich nicht begreifen kann, wie Menschen so etwas tun können. Auch das Buch „ Im Westen nichts Neues“ von Remarque hat mich sehr geschockt und nachdenklich werden lassen.
Ich selbst habe drei meiner vier Großonkel im Krieg verloren und der vierte überlebte gerade so mit zahlreichen Verletzungen.

Ich möchte keinesfalls meinen Dienst dem Staat gegenüber umgehen. Vielmehr bin ich der Meinung, dass jeder die Verpflichtung hat, einen Dienst für sein Land zu leisten, doch dies in den Grenzen, die ihm sein Gewissen und seine Überzeugungen setzen.

Ich möchte sehr gerne Zivildienst leisten, das ich so etwas Gutes tun und anderen Menschen helfen kann.

Ich bitte Sie um Anerkennung meiner Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen
                                                         
 Dein Name

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Marilyn Monroe Biographie

Mittwoch 9. Januar 2008 von Kevin

 

Marilyn Monroe

eine unsterbliche Diva    Marilyn Monroe Bild

Am 1. Juni 1926 um 9:30 Uhr brachte die rothaarige Filmcutterin Gladys Pearl Parker, geborene Monroe, die kleine Norma Jeane auf die Welt; Vater unbekannt. Aber bereits nach nur zwei Wochen wurde sie zu der Pflegefamilie Albert und Ida Bolender  gebracht. Dort lebte sie sieben Jahre lang und wurde sehr religiös erzogen.
An den Wochenenden entdeckte die kleine Norma in den großen Kinos von Hollywood Jean Harlow als Lieblingsschauspielerin.
Nach mehrfachen Wohnortwechseln kam die zwölfjährige Norma auf Wunsch ihres Vormundes Grace Goddard zu  Edith Ana Atchinson Lower. Diese war nunmehr bereits die vierte Ersatzmutter. Hier erfuhr Norma das erste Mal ein geliebtes Kind zu sein. 

In der High School war sie bei ihren Mitschülern nicht sehr beliebt doch das änderte sich schlagartig mit der Pubertät. Die Wandlung zu einer von vielen beachteten jungen Frau schien ihr eine völlig neue Welt zu öffnen. Als vierzehnjährige, die die Bluse unter dem Busen knotete, erregte sie die Aufmerksamkeit vieler junger Menschen.
Ende 1940 wurde die Odyssee der Wohnsitzwechsel weiter fortgesetzt. Norma Jeane heiratete am 19.6.1942 als sechszehnjährige ihren ersten Freund Jim Dougherty. Bereits im März hatte sie mitten im Schuljahr die High School verlassen und danach nie wieder eine Schule betreten. Die Konsequenz aus diesem Schritt blieb ein lebenslanger Minderwertigkeitskomplex, was Bildung anging.  

Während des Krieges lebte sie 1944 bei der Schwiegermutter in North Hollywood. Dort erhielt sie auch ihren ersten Job; ein typischer Frauenarbeitsplatz in einer Flugzeugfabrik. Zu dieser Zeit entstanden die ersten Fotos von einem Militärfotografen, der Aufnahmen zu Propagandazwecken machte. Sehr zum Missfallen ihres Ehemannes erschienen diese Fotos in Armeeheften und damit begann die blitzartige Karriere als Fotomodell und Werbeobjekt. Im Zuge dieser Werbeaufnahmen musste sie für eine Shampoowerbung ihre Haare blondieren und glätten lassen. So begann der legendäre Aufstieg als
d i e Blondine. Ihre Fotoarbeiten wurden immer erfolgreicher. In dieser Zeit distanzierte sich das junge Covergirl immer mehr von ihrem Vormund Grace die nun endgültig Alkoholikerin geworden war. 
Sie zog einen Schlussstrich unter ihre Tochterrolle und begann eine neue Karriere aufzubauen. Am 13.9.1946 wurde die Ehe mit Jim Dougherty geschieden.

Einige Wochen zuvor, am 23.Juli 1946, unterschrieb Norma Jeane ihren ersten Filmvertrag bei der Twientieth Century FOX. Die Wochengage
( Fixgage) betrug 75 $. Eine Kleinigkeit musste nach Meinung der Filmgesellschaft geändert werden. Nach einigen Bedenken wurde aus Norma Jeane,
Marilyn Monroe.
  
Im Frühjahr 1947 erhielt sie  in dem Film „Scudda Hoo! Scudda Hay!“ ihre erste kleine Rolle.  Ab August 1947 war sie arbeitslos, bildete sich aber auf eigene Initiative hin, in Schauspielkursen weiter. Um sich finanziell über Wasser zu halten, wurde sie sogar Callgirl. Sie schaffte es, im März 1948 einen Vertrag bei Columbia zu erhalten. Sie war am Beginn ihrer Entwicklung zu „Everybody`s Darling“. Großen Einfluss auf ihre späteres Leben, beruflich wie privat, nahm die autoritäre Schauspiellehrerin Natasha Lytess. Der Film  „Ladies of the Chorus“ zeigte auch ihr Gesangstalent. Das Engagement für Columbia dauerte nur bis Ende September 1948. In den nun folgenden Monaten war sie nur für Werbeaufnahmen tätig; sensationell waren die 1949 produzierten Aktaufnahmen von denen heute nur noch zwei erhalten sind und die in der ersten Playboyausgabe im Dezember 1953 für einen Skandal sorgten. 
Der Kurzeinsatz  im Oktober 1949 in dem Film „Asphalt Jungle“, unter der Regie von John Huston, brachte für Sie den entscheidenden Durchbruch. In diesem und dem folgendem Jahr drehte sie 5 weitere Filme u.a. „All about Eve!“  Doch der Erfolg war zweischneidig, denn er legte Marilyn weiter fest auf die Rolle einer, für die damalige Zeit, pikanten Beigabe.

In der Zeit zwischen 1950 und 1955 war sie, durch einen Knebelvertrag wieder bei FOX gebunden, auf dem Höhepunkt ihrer Filmkarriere. Sie drehte Filme wie „Niagara“ , „Blondinen bevorzugt“, „Wie angelt man sich einen Millionär ?“, „Fluss ohne Wiederkehr“, und „Das verflixte siebte Jahr“ . In diesem Film entstand das unvergessene Foto, das Marilyn mit wehendem weißem Rock über der U-Bahn Lüftungsanlage zeigt. Dieses Foto wurde schlichtweg  d a s bildliche Marilyn Zitat.
Diese Jahre festigten ihren Ruf als scheinbar „dumme Blondine“. In einer von Marilyn erfundenen Dialogpassage sagte sie: „Ich kann schlau sein, wenn es darauf ankommt, aber die meisten Männer mögen das nicht.“  
Mit dem Lied „Diamonds are a girls best friends“ beschrieb sie das Frauenbild der fünfziger Jahre in Amerika.

Am 14.1.1954 heiratete sie den ehemaligen Baseballstar Joe DiMaggio. Mit diesem war sie bereits seit mehr als zwei Jahren liiert. Wie viele andere Stars unterstützte sie als Truppenbetreuung die Regierung in Kriegzeiten. Während des Koreakrieges sang sie in einer Show live vor siebzehntausend Soldaten.
Damals nahm Marilyn immer höhere Dosen von Beruhigungsmitteln, um schlafen zu können und den Streitereinen mit DiMaggio aus dem Wege zu gehen. Der gewalttätige Ehemann wollte seine Ehefrau an die Küche binden. Schlussendlich wurde dann 1955 die Ehe geschieden. Bemerkenswert war, dass eben dieser DiMaggio bis zu ihrem Tod ihr bester und zuverlässigster Freund blieb.

Es begann ein einjähriger Aufenthalt und Filmpause in New York.
In dieser Zeit gab sie bekannt, dass sie eine eigene Filmfirma zusammen mit ihrem langjährigen Bekannten, Milton Green gründen will. Grund für diesen Schritt war u.a. der Versuch mehr Einfluss auf die Filme zu bekommen, in denen sie spielte. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten verbesserte sie bei dem Schauspielerlehrer Lee Strasberg im Actor`s Studio. Sie wurde außerdem von der Familie Strasberg, nunmehr war sie  neunundzwanzig, als Familienmitglied „adoptiert“. Mittlerweile entwickelte sich die Kombination von Tabletten und Alkohol zu einem gefährlichen Gift für Marilyn. Aber die behandelnden Ärzte merkten nichts davon oder wollten nichts davon wissen. Beruhigungsmittel waren in diesen Jahren unbeschränkt in jeden Drugstore zu erhalten. Kaum Erleichterung ihrer Probleme schaffte die Arbeit mit ihrer Psychoanalytikerin, sie verstärkte eher ihre Anspannungen.

Nachdem Marilyn einen Film in den winterkalten Wüsten von Phoenix drehte, wurde sie sehr krank. In dieser Zeit besuchte der Drehbuchautor Arthur Miller sie ziemlich oft. Ihm wurde klar, dass Marilyn in sehr brauchte und am 29.7.1956 wurden sie getraut. Ein paar Tage später reisten die beiden nach England, zum Beginn der Drehaufnahmen ihres ersten Filmes mit ihrer eigenen Filmfirma. In den nächsten fünf Jahren drehte sie weitere fünf Filme u.a. „Bus Stop“, „The Prince and the Showgirl“ und „Manche mögen´s heiß“. Nach Beendigung der Arbeiten zu „Some like it hot“ ( Manche mögen´s heiß) erlitt sie die zweite Fehlgeburt. Trotz ärztlicher Betreuung nahm der Tablettenkonsum stark zu. 
Die Arbeiten zu dem Film „The Misfits“ (Nicht Gesellschaftsfähig) sollte die bereits zerrüttete Ehe wieder festigen. Am Ende kam Marilyn zu der Erkenntnis: Mein ganzes Leben habe ich Marilyn Monroe gespielt, Marilyn Monroe, Marilyn Monroe. Immer habe ich versucht, alles besser zu machen, und was ist das Ergebnis: Ich spiele doch nur die Imitation meiner selbst. Ich möchte so gern etwas anderes tun. Das war es, was mich zu Arthur hinzog(………) Als ich ihn heiratete, hatte ich die Vorstellung, dass ich es schaffen würde, durch ihn von Marilyn Monroe wegzukommen, und nun bin ich wieder da und mache wieder dasselbe.
Am 20.1.1961 wurde die Ehe mit Arthur Miller geschieden.
Im Februar 1961 versank die Schauspielerin in so große Depressionen, dass sie von ihrer Analytikerin in eine geschlossene psychiatrische Anstalt eingeliefert wird. In dieser für sie absolut hilflosen Lage, schaffte es allein ihr Exmann DiMaggio sie aus der Klinik herauszuholen. In den nächsten Monaten wurde dieser zu ihrem wichtigstem Vertrauten. In dieser Zeit durchlebte sie eine große gesellschaftliche Berg-  und Talfahrt, die am Ende in einer heftigen Affäre mit dem Präsidenten der USA John F.Kennedy ihren Höhepunkt fand.

Die Feiern zu ihrer Golden Globe Verleihung am 3.3.1962 zeigten der Welt eine von Alkohol und Medikamenten körperlich und seelisch zerstörten Marilyn Monroe. Damit setzte die vollständige Abhängigkeit zu ihrem Psychiater Dr. Greenson ein, der sie in den folgenden Monaten mit unvorstellbaren Mengen an Medikamenten behandelte.
Neben aller persönlichen und rechtlichen Schwierigkeiten mit der Twentieth Century Fox, begannen am 23.4.1962 die Arbeiten zu ihrem letzten und nicht zu Ende geführten Film „ Someting´s Got to Give“. Unvergesslich ist ihr grandioser Auftritt im Madison Square Garden am 17.5.1962  zur Geburtstagfeier von John F. Kennedy.
Da die FOX wirtschaftlich sehr angeschlagen, Marilyn nur als Vorzeigeperson  in einem schwachen Film missbrauchte, wurden die Dreharbeiten von rechtlichen Streitereien behindert. Eingefügt in die Filmarbeiten waren die Fotoarbeiten mit dem Fotografen Bert Stern, die später unter dem Titel „The Last Sitting“ veröffentlicht werden sollten.

Nur wenige Menschen wussten, dass Marilyn Monroe und Joe DiMaggio in aller Stille am 8.August 1962 wieder heiraten wollten.

Am 5.August 1962 verstarb Marilyn Monroe.

Der plötzliche Tod
(Textübernahme)

Die Zweifel an einer Selbstmordthese und die Vermutungen zu ihrem Tod sind Teil des Mythos „Marilyn Monroe“. Folgende Theorien sind in Laufe der Jahre konstruiert worden.
Der Kennedy-Clan sei Auftraggeber eines Mordes gewesen, weil Marilyn zuviel über die Geheimpolitik der Brüder John und Robert wusste und sie erpressen wollte. Dies ist die häufigstem vertretene These.
Robert Kennedy habe sie ermorden lassen, da die unglückliche Schauspielerin ihm private Schwierigkeiten machte. Ein Schriftsteller geht sogar soweit zu behaupten, dass der Justizsenator sie eigenhändig umgebracht habe.
Die Mafia habe sie am Tag eines angeblichen Treffens mit Robert Kennedy getötet, bei dem er Marilyn fallen ließ. Man habe sich am Justizsenator rächen wollen, weil dieser den Gewerkschaftsboss James Hoffa wegen Mafia Kontakten verfolgte. Der Mordverdacht sollte auf die Präsidentenbrüder gelenkt werden.
Der CIA-Geheimdienst habe sich der Mafia bedient, um den Kennedys zu schaden. 
  All diese Annahmen beschäftigen bis heute  die Medien und die Menschen weltweit; sie haben aber dazu geführt das der Welt ein ewiger Mythos erhalten bleibt, das naive göttliche Geschöpf – eine Diva, die eigentlich ein Mädchen blieb, Marilyn Monroe.

 

Danke ans zusenden an Diego!

 

 

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