Archive for Januar, 2008

Mitochondrien

by Kevin
Januar 11th, 2008

Mitochondrien

 

Die mit einem eigenen kleinen Genom ausgestatteten Mitochondrien sind die Kraftwerke einer Zelle. Die innere ihrer Doppelmembran ist in Falten oder Schläuchen in ihren plasmatischen Innenraum eingestülpt. Dadurch entstehen zwei Reaktionsräume: einer zwischen der inneren und äußeren Membran und der plasmatische Innenraum des Organells. Die Einstülpungen der Membran vergrößern diese so stark, dass hier zahlreiche verschiedene Reaktionen gleichzeitig ablaufen können. Die komplexen Stoffwechselprozesse der Atmungskette und des Citronensäurezyklus laufen im Wesentlichen in den Mitochondrien ab. Die aus Zuckern und Fetten gewonnene Stoffwechselenergie wird hierbei auf kleinere, universell einsetzbare Einheiten übertragen. Im Wesentlichen entsteht das energiereiche Adenosintriphosphat (ATP), das in allen Zellen als Energielieferant genutzt wird, beispielsweise zur Aktivierung von Enzymreaktionen oder bei den Bewegungsvorgängen in Muskelzellen. So enthält beispielsweise eine Leberzelle weit über 1000 Mitochondrien.

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Ribosomen Funktion Aufbau

by Kevin
Januar 11th, 2008

Ribosomen

 

An den aus zwei kugelförmigen Untereinheiten zusammengesetzen Ribosomen findet die Herstellung von Proteinen aus Aminosäuren, die Translation, statt. Als Vorlage dient die genetische Matrize in Form der Boten-RNA (mRNA). Ribosomen schwimmen frei im Cytoplasma oder sitzen angeheftet auf dem rauen endoplasmatischen Reticulum.

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Lysosomen Aufbau Funktion

by Kevin
Januar 11th, 2008

Lysosomen

 

Lysosomen sind meist vom Golgi-Apparat gebildete Membranbläschen, in denen zelleigenes Material oder von außen aufgenommene organische Makromoleküle wie Proteine enzymatisch abgebaut werden. Sie enthalten zahlreiche Verdauungsenzyme, für deren optimale Arbeit sie in ihrem Lumen ein besonders saures Milieu herstellen. Lysosomen kommen nicht in Pflanzenzellen vor. Die entsprechende Aufgaben übernehmen dort die Vakuolen.

Peroxisomen: Peroxisomen oder Microbodies sind spezialisierte Vesikel, die vom rauen endoplasmatischen Reticulum abgeschnürt werden. Sie liegen besonders zahlreich in den stoffwechselaktiven Zellen der Leber vor und enthalten zahlreiche spezifische Enzyme, insbesondere zur Oxidation von Substanzen (Oxidasen), für die sie viel Sauerstoff verbrauchen. Bei den enzymatischen Reaktionen entstehen große Mengen von Wasserstoffperoxid, das diesen Vesikeln ihren Namen gab.

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