Archive for Oktober, 2007

Interpretation Nathan der Weise

by Kevin
Oktober 22nd, 2007

Interpretation Nathan der Weise

Untersuchen Sie die Szene hinsichtlich epochenspezifischer Merkmale und formulieren sie die Aussageabsicht des Textes(2.Auftritt, 5. Aufzug)!

Der vorliegende Textausschnitt aus „Nathan der Weise“ ist sehr charakteristisch für die Epoche der Aufklärung. Dies ist an verschiedenen Zitaten zu merken, welche im näheren eingehend betrachtet werden sollen.
Der Text behandelt das Thema der Freundschaft zwischen Personen verschiedener Religionen. Diese Personen sind im einzelnen der Jude Nathan und der christliche Tempelherr.

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Nathan will mit dem Tempelherrn eine Freundschaft eingehen, da dieser seine Tochter Recha gerettet hat. Der Tempelherr reagiert etwas abfällig auf dieses Gesuch, da Nathan ein Jude ist und der Tempelherr eine andere Religion vertritt.

Dies ist ein sehr stark von der Aufklärung geprägtes Thema. Der Konflikt und die Intoleranz zwischen den Religionen beruht auf dem strengen Glauben an die jeweilige Religion, und auf dem Glauben die eigene Religion sei die einzig richtige! Dieser Glaube wurde von den Aufklärern stark verurteilt,

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Textanalyse Nathan der Weise

by Kevin
Oktober 22nd, 2007

Textanalyse Nathan der Weise

Lessing wurde am 22. Januar 1729 als Sohn eines lutherischen Pfarrers geboren. Er studierte in Leipzig Theologie . Dort beschäftigte er sich auch mit dem Theater. Im Jahre 1779 schrieb er das dramatische Gedicht "Nathan der Weise". Vorausgegangen waren während Lessings Tätigkeit als Bibliothekar in Wolfenbüttel zahlreiche Auseinandersetzungen mit der Orthodoxie und schließlich das Verbot der Veröffentlichung von religionskritischen Schriften gegen den Hamburger Hauptpastor Melchior Goeze. Daraufhin schuf Lessing sein letztes dramatisches Werk, "Nathan der Weise", mit dem er erreichen wollte, daß der Leser seiner Religion kritisch gegenübersteht und Toleranz zeigt.

Im vierten Aufzug beginnt der vierte Auftritt mit einem Dialog zwischen Saladin und dem Tempelherrn, der zu einem Freundschaftsbund führt. Im darauffolgenden Gespräch äußert der Tempelherr Bedenken über die Person Nathans. In heftigen Äußerungen sind auch antisemitische Worte zu erkennen. Der Sultan aber wehrt alles ab. Gegen Ende des Gesprächs, läßt Saladin Nathan durch den

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