Archive for September, 2007
Erörterung – Schritte zur Abfassung einer erörterung
Erörterung – Schritte zur Abfassung einer erörterung
Durchdenken des Themas:
Was verlangt das Thema von mir? (zentrale Begriffe)
Sammeln von Gesichtspunkten, Argumenten und Beispielen zum Thema
Ordnen der Gesichtspunkte etc. nach These und Antithese
Was spricht dafür und was dagegen?
Wie lassen sich Beispiele zuordnen?
Welche Gesichtspunkte eignen sich für Einleitung und Schluss?
Wo ergeben sich Überleitungen zwischen den Gesichtspunkten?
4)Anfertigen einer Gliederung:
1. Einleitung: führt auf das Thema hin, gibt Hinweise auf aktuelle Situationen,
Beispiele oder allgemeine Fragestellung
2. Hauptteil: 2.1. Formulierung der These
2.1.2. Argument, das für die These spricht
“
“
2.2. Überleitung zur Antithese:
2.2.1. Formulierung der Antithese
2.2.2. Argument, das für die Antithese spricht
“
“
Überleitung zur Synthese:
2.3.Darstellung der Synthese / Entscheidung:
Abwägen des Für und Wider
(warum entscheide ich mich so und nicht anders?)
3. Schluss: Ausleitung aus dem Thema:
…
Interpretation der Parabel „Herr Keuner und die Flut“ von Bertolt Brecht
Thema: Analyse und Interpretation der Parabel „Herr Keuner und die Flut“ von Bertolt Brecht
Die Parabel „Herr Keuner und die Flut“ von Bertolt Brecht handelt von Herrn Keuner, der sich zur Zeit der Flut in einem Flussbett befindet. Er wartet stehend im Wasser auf einen Kahn, bis das Wasser ihm bis zum Kinn steht und er losschwimmt.
Durch die Aussage: „Herr Keuner ging durch ein Tal, als er plötzlich bemerkte, dass seine Füße in Wasser gingen.“ (Z.1-3), zeigt sich, dass Herr Keuner die Gefahr erst bemerkt, als er unmittelbar mit ihr konfrontiert wird, indem seine Füße das Wasser berühren.
Dadurch dass Herr Keuner erst bemerkt, dass er sich nicht in einem Tal, sondern in einem Meeresarm befindet (Vgl. Z.4-5), lässt sich schließen, dass ihm erst jetzt seine Wirkliche Umgebung bewusst wird.
Indem Herr Keuner erkennt, „dass die Zeit der Flut herannahte „ (Z.6(, wird dem Leser verdeutlicht, dass
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GedichtInterpretation „Der Einsiedler“ von Joseph von Eichendorff
GedichtInterpretation „Der Einsiedler“ von Joseph von Eichendorff
Der Einsiedler
komm, Trost der Welt, Du stille Nacht!
Wie steigst Du von den Bergen sacht,
Die Lüfte alle schlafen,
Ein Schiffer nur noch, wandermüd,
Singt übers Meer sein Abendlied
Zu Gottes Lob im Hafen.
Die Jahre wie die Wolken gehn
Und lassen mich hier einsam stehn,
Die Welt hat mich vergessen,
Da tratst Du wunderbar zu mir,
Wenn ich beim Waldesrauschen hier
Gedankenvoll gesessen.
O Trost der Welt, Du stille Nacht!
Der tag hat mich so müd gemacht,
Das weite Meer schon dunkelt,
lass ausruhn mich von Lust und Not,
Bis dass das ew’ge Morgenrot
Den stillen Wald durchfunkelt.
Aufgabe: Interpretiere das Gedicht unter besonderer Berücksichtigung darin enthaltener religiöser Bilder!
Das Gedicht „Der Einsiedler“ von Joseph von Eichendorff hat drei Strophen mit jeweils sechs Versen und ist der Epoche der Romantik zuzuordnen. Es handelt von
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